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Samstag, 11. Juli 2020

{Geständnisse eines Serienjunkies} TV-Series Characters TAG #2: historische Figuren, LGBTQ-Charaktere, über/unterschätzte Figuren


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Ich hoffe ihr habt einen langen Atem, denn es wird nach diesem Beitrag noch ein oder zwei Beiträge (muss mal schauen, ob sich das Aufteilen der letzten Fragen lohnt) zum TV-Series Characters TAG folgen und ich bin echt glücklich, dass der Auftakt der Reihe von euch so gut angenommen wurde. Gefunden habe ich den Serien-TAG übrigens auf Weheartit und da eine gelungene Ausarbeitung von Figuren für mich elementar ist, damit ich mich in Serien verliebe bzw. sie mein Interesse wecken, sodass ich Woche für Woche erneut einschalte, musste ich unbedingt die zahlreichen Fragen beantworten. Die hohe Anzahl dieser ermöglicht es eine breite Palette an Serien und Figuren abzudecken und sich einmal genauer mit ihren Storylines zu beschäftigen, etwas was in Rezensionen sonst oft untergeht, da ich hier keine Storyarcs spoilern möchte. Den TAG möchte ich dafür nutzen, um bei so mancher Figur etwas intensiver in die Motivationen ihres Verhaltens und geschichtlichen Wendungen einzutauchen. In diesem Teil geht es um Figuren mit musikalischem Talent, historischen Charakteren, aber auch Figuren, die über/unterschätzt sind oder die eine positive/negative Entwicklung durchgemacht haben. Aber auch das LGBTQ-Spektrum wird noch einmal gesondert beleuchtet, auch wenn ihr diese Figuren natürlich zu jeder Frage nennen dürft und sollt, denn auch hier lässt sich zumindest ein positiver Trend zu mehr Diversität und Repräsentation beobachten. Auch wenn wir noch am Anfang eines langen Weges stehen, so gibt es zumindest einige Serienvorreiter, die hier gute Arbeit leisten. Erneut freue ich mich natürlich darüber, wenn ihr den TAG auch auf eurem Blog beantwortet. Deshalb fühlt euch alle getaggt. Natürlich müsst ihr nicht alle Fragen beantworten, könnt dies aber, nur wem dies zu viele Fragen sind, der kann sich gerne bestimmte Fragen rauspicken und diese nutzen, um auf liebgewonnene oder problematische Figuren einzugehen.



Eine kleine Spoiler-Warnung vorweg: Da ich mich mit den Figuren und ihren Entwicklungen auseinandersetze, solltet ihr die genannten Serien gesehen haben und in Bezug auf die Handlung auf dem aktuellen Stand sein. Das gilt auch für die angefügten Zitate.




Samstag, 4. Juli 2020

Monatsrückblick Juni: Erlebt, Gesehen, Gebloggt


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Monatsrückblick: Erlebt im Juni


Nicht wirklich viel, was jedoch nicht nur Corona und dem Ausfall so mancher Großveranstaltung geschuldet ist, sondern vor allem an den Vorbereitungen für meine mündliche Prüfung liegt. Ich habe mich im Juni wirklich zurückgezogen, um das hohe Arbeitspensum zu erledigen und mich in alle Themenbereiche intensiv einzuarbeiten. Da blieb nicht unbedingt viel Zeit für anderes. Dauerstress trifft es ganz gut, gepaart mit so langsam zunehmender Nervosität. Der Termin der Prüfung rückt unausweichlich näher und so langsam ist es mir, aber auch meinen Kommilitonen unmöglich, diesen zu verdrängen. Ich bin persönlich einfach nur froh, wenn die Prüfung hinter liegt und ich sozusagen mein Leben zurückhabe, sprich mehr Zeit für Freunde und Familie, dann fällt auch diese Kategorie im Monatsrückblick nicht so kurz aus. Abseits der Lernerei habe ich es nämlich nur zum Friseur geschafft, ein Besuch, der dringend nötig war, weil meine Spitzen doch ziemlich trocken waren und mich danach über die gesunden Haare gefreut. Es gibt kein schöneres Gefühl, das das was man hat, wenn man frisch vom Friseur zurückkommt. Ein bisschen was musste zwar ab, aber nicht so viel wie beim Besuch vor Corona. Ungewohnt ist es mit Maske natürlich trotzdem, aufgrund der geringen Auslastung auch etwas teurer als normal, aber dafür hatte ich auch den gesamten Salon für mich und kam direkt an die Reihe. Generell sorgt Corona für gruselige Leere, vor allem in der Unibibliothek ist das doch etwas komisch, da jetzt zu Prüfungszeiten immer alle Tische und Arbeitsräume komplett besetzt ist und es nun etwas gespenstisches hat durch die leeren Reihen zu wandern und so schnell wie möglich alle Bücher beisammen zu bekommen. Meine Kommilitonen habe ich hingegen digital wiedergesehen, da wir auch weiterhin regelmäßig skypen, um zu plaudern und Spieleabende zu veranstalten, das bringt zumindest etwas Abwechslung in meinen vollgepackten Alltag. Aktuell habe ich die Nase nur in Büchern/Texten vergraben, bin die ganze Zeit am Tippen und lasse den Abend dann müde und geschafft mit Filmen oder Serienepisoden ausklingen. Was war sonst noch los? Im Juni habe ich mit meiner Familie das gute Wetter genutzt, um den Grill anzuschüren - die Grillsaison ist somit offiziell eröffnet und ich freue mich schon im Sommer mit Freunden Grillpartys zu veranstalten, jetzt wo man sich wieder mit mehreren Personen aus unterschiedlichen Haushalten treffen darf. Dann gibt es bestimmt auch einiges zu erzählen. Dazu haben nun ja auch die Kinos wieder geöffnet, mal schauen mit welchen Filmen oder Events diese im Sommer versuchen die Zuschauer ins Kino zu locken.




Samstag, 27. Juni 2020

Serien Talk: Netflix und Amazon Prime Neuheiten: Warrior Nun, Cursed, Umbrella Academy, Hannah und The Catch


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Die erste Jahreshälfte liegt in nur wenigen Tagen hinter uns - an dieser Stelle möchte ich aber keine Worte über die vergangene Zeit verlieren - sondern mich sogleich der zweiten Hälfte zuwenden. Die wird bei Netflix und Amazon Prime natürlich mit neuen Film- und Serien Highlights eingeläutet. Vom Angebot hat bei mir diesmal Netflix die Nase vorn und im Juli deutlich mehr Serien und Filme zu bieten, die mein Interesse wecken. Mit "Warrior Nun" und "Cursed" gibt es gleich zwei neue Serien mit starken weiblichen Lead-Charakteren, darüber hinaus geht auch das gefeierte "The Umbrella Academy" in eine neue Runde. Ich bin bisher leider noch nicht dazu gekommen mit letzteres anzuschauen. Bei den Filmen erwartet euch eine bunte Genremischung aus alten und neuen Produktionen. Amazon Prime setzt serientechnisch hingegen auf das Actionspektakel "Hannah" und liefert zudem die Deutschlandpremiere von Shonda Rhimes "The Catch". Etwas stärker fällt der Filmbereich aus - mit anspruchsvollen und seichten Titeln. Da ist definitiv das eine oder andere Highlight mit dabei, das ich gerne im Kino gesehen hätte. Wem das noch nicht genug Serien sind, auch Disney+ hat neue Staffeln eines Fanlieblings auf Lager, der in Deutschland stark vernachlässigt wird, dazu erwarten euch auch Seriennachschub im Free-TV. Langweilig dürfte hier niemandem werden und manch einer bingt im Sommer ja doch etwas weniger, als im Herbst/Winter. Die sommerlichen Temperaturen werden uns wohl trotz Corona nach draußen locken und Grillfeiern im kleinen Kreis sind nun ja auch wieder erlaubt - natürlich mit Einhaltung der Abstandsregeln. Genauso wie Besuche von Freibädern, Badeseen und Stränden. Sicherlich wird alles etwas ungewöhnlicher als sonst werden, aber es spendet doch ein bisschen Normalität. Nur bitte vergesst nicht, dass Corona noch nicht Geschichte ist, sondern wir immer noch in einer Pandemie leben. Nach diesen ernsten Worten zurück zum Serien Talk, denn der endet mit den üblichen Verlängerungen / Absetzungen der letzten Wochen, wo nun auch die letzten Networks ihre finalen Entscheidungen gefällt haben.





Freitag, 19. Juni 2020

{Geständnisse eines Serienjunkies} Meine liebsten TV-Figuren: Der "TV Series Characters TAG"!


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In meiner letzten Kolumne habe ich darüber geschrieben, wieso sogenannte parasoziale Beziehungen wichtig sind und welche sozialen Funktionen sie erfüllen, heute möchte ich in Form eines TAGs etwas näher auf meine liebsten TV-Figuren eingehen. Es gibt keine Serie, in der es nicht Figuren gibt, die mir sympathisch sind oder welche ich als interessant empfinde. Tatsächlich ist die Identifikation mit Figuren, das Mitfiebern mit diesen und das Interesse an deren Schicksal eine der Grundvoraussetzungen, damit ich eine Serie Woche für Woche verfolge. Es ist somit elementar, dass Figuren gut ausgearbeitet sind, realistisch gestaltet und facettenreich ausfallen - niemand möchte heute noch eindimensionale Charaktere voller Stereotype sehen. Sicher: Viele Serien starten mit klischeebehafteten Figuren, aber der Sinn dahinter sollte sein, aus diesen flott auszubrechen und eine charakterliche Entwicklung aufzuzeigen. Der TAG, den ich auf Weheartit gefunden habe, dreht sich nicht nur um besagte Figurenentwicklungen oder Charaktere die ich sympathisch oder unterhaltsam finde, sondern es geht auch um negative Charakterentwicklungen, nervige Figuren zu denen der eigene Zugang fehlt und Antagonisten. Gerade letzteres empfinde ich immer als spannend und ich freue mich darüber, wenn Serien diese Art von Figur in den Mittelpunkt rücken. Die Auseinandersetzung mit Antihelden und Bösewichten lässt einen als Zuschauer*in tief in die Abgründe der menschlichen Seele eintauchen und es werden Themen behandelt, die sonst nicht im Fokus von Serien stehen. Es wird mit moralischen Maßstäben und Auffassungen des Publikums gespielt, vor allem wenn Figuren hier immer wieder Grenzen überschreiten oder als Spiegel fungieren. Den TAG habe ich auf mehrere Beiträge aufgeteilt, da er doch ziemlich lange ist, dafür aber auch unterschiedliche Genre und Figurentypen beleuchtet - so wird es in den kommenden Ausgaben um königliche Figuren, aber auch Figuren aus dem LGBTQ-Spektrum gehen. Natürlich könnt ihr den TAG jederzeit für euren eigenen Blog übernehmen.




Eine kleine Spoiler-Warnung vorweg: Da ich mich mit den Figuren und ihren Entwicklungen auseinandersetze, solltet ihr die genannten Serien gesehen haben und in Bezug auf die Handlung auf dem aktuellen Stand sein. Das gilt auch für die angefügten Zitate.



Samstag, 13. Juni 2020

1000 Fragen an mich selbst #15: Besondere Momente, emotionale Filmszenen und unvergessliche Tage


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Diesmal gibt es die nächste Ausgabe der "1000 Fragen an mich selbst" mal etwas flotter als sonst und das liegt daran, dass ich aktuell nicht zum bloggen komme. Ich fokussiere mich auf die Vorbereitungen zur mündlichen Prüfung, die mich in den nächsten Wochen auf Trapp halten werden. Die Zeit ist knapp berechnet, wie gefühlt alles im Master, sodass ich mich ranhalten muss. Das heißt aber im Umkehrschluss, dass ich meine bisher geplanten Beitragsideen erstmal auf Eis legen muss. Wer mir auf Instagram folgt, hat vielleicht schon gelesen, dass die alle etwas umfangreicher sind und einiges an Zeit erfordern. Da passt es gut, dass ich noch so viele Fragen von den "1000 Fragen" offen habe, weil die Beiträge schnell getippt sind, dabei auch immer viel Spaß machen. Bei vielen Fragen gerate ich nämlich dann doch ins Grübeln und muss intensiver darüber nachdenken. Heute dreht sich ein Großteil der Fragen um besondere Momente sowie unvergessliche Tage im Leben, sodass euch eine kleine Reise in meine Vergangenheit erwartet, aber ich verrate auch meine liebsten emotionalen Filmszenen. Natürlich konnte ich mich da nicht nur auf eine Szene beschränken, denn in der Regel heule ich bei so gut wie jeder emotionalen Szene, sodass der Plan der Produzenten bei mir immer aufgeht.


Ins Leben gerufen wurde die Aktion von Johanna und basiert auf den Fragen des Flow-Magazins. Ziel der Beitragsreihe ist es sich selbst besser kennenzulernen und sich intensiv mit Themen auseinanderzusetzen, für die sonst vielleicht die Zeit fehlt. Die Teilnahme steht jedem Frei, ihr könnt jederzeit einsteigen und euer Tempo selbst festlegen. Weitere Beiträge zu den "1000 Fragen" findet ihr hier!



Freitag, 5. Juni 2020

Monatsrückblick Mai: Erlebt, Gesehen, Gebloggt


Monatsrückblick



Monatsrückblick: Erlebt im Mai:


Ich betreibe weiterhin "Social Distancing", was bedeutet, dass ich im Mai nicht unbedingt viel erlebt habe, sondern die meiste Zeit zuhause verbracht habe. Das digitale Semester und die ersten Vorbereitungen für meine mündliche Prüfung halten mich aktuell auf Trapp und vor allem letzteres sorgt für Anspannung und Nervosität, obwohl es noch ganze 6 Wochen dauert, bis meine Prüfung stattfindet. Trotzdem wird es nun, wo ich mit der Ausarbeitung meiner Themen loslege bzw. diese abkläre, natürlich greifbar und mir bewusst, dass es nicht mehr allzu lange bis Juli ist. Somit drückt mir die Daumen, dass alles gut läuft und meine Ausarbeitungen dazu abgesegnet werden. Die restliche Zeit habe ich mir mit Serien und Filme vertrieben, weshalb euch unter "Gesehen" unzählige Rezensionen erwarten, habe mit Freunden telefoniert und geskypt oder war spazieren. Kleiner Fun Fakt: Ich hatte mir vorgenommen regelmäßig joggen zu gehen, aber festgestellt, dass das nicht meine Sportart ist. Ich werde damit nicht warm, möchte dafür aber in den kommenden Wochen häufiger In-Liner fahren, denn das macht mir richtig viel Spaß und hält auch fit. Ansonsten kombiniere ich dies mit Übungen auf dem Stepper, vor allem dann wenn das Wetter nicht mitspielt, um draußen Sport zu machen. In der Stadt war ich im Mai übrigens auch mal wieder, da ich ausgeliehene Bücher bei der Unibibliothek abgeben musste. Wegen Corona zwar etwas ungewohnt, aber da meine Beste Freundin mich begleitet hat, sind wir danach noch Frühstück gegangen und kurz in den H&M. Mein persönliches Fazit: Es wird erstmal der letzte Abstecher in die Stadt gewesen sein, denn einige haben nicht verstanden, dass wir trotz Lockerungen immer noch eine Pandemie haben. So wurde der Mindestabstand nicht eingehalten und dabei nicht mal eine Maske getragen - immer schön, wenn man sich umdreht und jemand atmet einen ohne Maske direkt ins Genick. Für ich habe ich festgestellt, dass mir shoppen mit Maske nicht unbedingt Spaß macht, ich werde wohl dieses Jahr noch weniger als sonst kaufen. Durch das Studium ist mein Klamottenkonsum sowieso schon sehr gering, dadurch das nun aber leider alle größeren Feiern im Freundes- und Familienkreis (v.a. die geplanten Hochzenten) auf nächstes Jahr verschoben wurden, muss ich mir auch erstmal keine Abendkleidung besorgen. Das kann noch warten. Wenn ich mir mal was an Klamotten kaufe, werde ich wohl eher mal Online bestellen.


Sonntag, 31. Mai 2020

Serien Talk: Netflix und Amazon Prime Neuheiten Juni: 13 Reasons Why, Dark, Parasite

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Der Mai liegt nun fast hinter uns und ich frage mich mal wieder, wo die Zeit nur geblieben ist? Immer wenn ich über die Neuheiten bei Netflix und Amazon Prime schreibe, fällt mir auf, wie flott ein Monat vergeht. Im Juni kann bei mir persönlich vor allem Netflix mit unzähligen Serien punkten - darunter mal keine neuen Serien, sondern Fortsetzungen von gestarteten Produktionen. Vor allem bei "The Blacklist" hat man das Tempo etwas angezogen und nimmt die neueste Staffel schon kurz nach dem Ende der US-Ausstrahlung ins Abo auf. So darf das gerne weitergehen. Ansonsten verabschieden sich gleich drei Netflix-Originals von den Zuschauern - bei Netflix läuten im Juni also die Finalglocken. Während ich bei "13 Reasons Why" den Abschied längst überfällig finde, wird bei "Dark" der Trennungsschmerz wohl etwas größer ausfallen. Ich hoffe nur, dass die deutsche Serie gut zu Ende gebracht wird. Bei Amazon Prime sieht es serientechnisch mau aus, jedoch ist man hier verstärkt dazu übergangen neue Serientitel oder Fortsetzungen unangekündigt ins Programm aufznehmen. Für manch einen vielleicht nicht die beste Strategie, aber nun heißt es Abwarten, ob sich hier im Juni noch etwas dazugesellt. Vielleicht konzentriert man sich aber auch auf die Ausstrahlung der Fußballspiele (die ich nun nicht gebraucht hätte). Dafür lassen sich ein paar Film-Highlights finden. Mit "Parasite" geht recht schnell der neueste Oscar-Gewinner an den Start und die zählen für mich ja tradtionell zum Pflichtprogramm. Auch sonst ist der eine oder andere Kritikerliebling als Neustart mit dabei. Wie immer wird mein Serien Talk durch die TV-Neustarts abgerundet und eine Übersicht zu den Verlängerungen / Absetzungen der letzten Wochen. Letzteres ist prall gefüllt, denn durch die Upfronts ist nun das Schicksal der meisten Serien geklärt. Nur bei wenigen Ausnahmen, vor allem Serien die erst angelaufen sind oder gerade erst das Staffelfinale ausgestrahlt wurde, ist noch keine Entscheidung gefallen. Hier wird man sicherlich teilweise auch auf die Auswertung der Streamingabrufe warten, wie im Falle von Katy Keene, das in den USA bei HBO Max zu sehen ist oder ABC's Neustart "The Beauty and the Baker". Übrigens hat sich die Annahme, dass durch die Pandemie existenzgefährderte Serien noch einmal eine Schonfrist in Form einer Staffelverlängerung erhalten, nicht bestätigt.




Freitag, 29. Mai 2020

Upload (Amazon Prime): Würde ich mich uploaden lassen?


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Comedy-Serien sind nicht mein Genre. Selten überzeugt mich der Humor und viele Momente erachte ich als zu übertrieben, auch wenn mir bewusst ist, dass gerade diese Szenen denn Gang darstellen sollen. Dementsprechend kritisch stand ich Amazon's neuester Sci-Fi-Comedy "Upload" entgegen, die sich als positive Überraschung entpuppte, da sie mich trotz so mancher kleinen Schwäche tatsächlich zum Lachen brachte. Mit 30 Minuten Laufzeit bei gerade einmal zehn Episoden ist sie ein perfekter Binge-Happen für zwischendurch und kann gerade in diesen angespannten, leicht beängstigenden Zeiten Abhilfe schaffen. Ich würde sagen, dass "Upload" vom Timing her zur perfekten Zeit kam und vielleicht gerade deshalb für Amazon Prime zum Erfolg wurde. Da überrascht es nicht, dass Staffel 2 schon in trockenen Tüchern ist, wann jedoch die Dreharbeiten beginnen können, ist derzeit noch ungewiss. Ich möchte heute angelehnt an das Konzept von "Upload" mal eine etwas andere Serienrezension versuchen, da ich die Frage aufgreife, ob ich mich uploaden lassen würde. Die Serie animiert einen geradezu dazu, sich mit dieser Thematik zu beschäftigen. Anhand dieser Fragstellung möchte ich euch die "Afterlife"-Variante von "The Office"-Produzent etwas genauer darlegen. Ich bin gespannt, wie diese Art Serienbeitrag bei euch ankommt und freue mich natürlich auf eine spannende Diskussion.




Freitag, 22. Mai 2020

Kolumne: Parasoziale Beziehungen zu fiktionalen Figuren und ihre sozialen Funktionen


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"Ich schaue Serie XY eigentlich nur noch wegen Figur XY" - Ein Satz, der in Bezug auf Serien häufiger fällt und nicht ungewöhnlich ist. Immerhin zählt es zum Erfolgsgeheimnis von Serien, dass wir eine Bindung zu den Figuren aufbauen, mit ihnen lachen, weinen oder trauern und gerade deshalb mehr über ihr Schicksal erfahren möchten. Wir verfolgen Serien über einen langen Zeitraum, weil wir uns mit den Figuren, aber auch ihren Problemen, identifizieren und uns teilweise in Charaktereigenschaften wiedererkennen. Die Charaktere bringen uns dazu auch dann noch einzuschalten, wenn die Handlung gar keinen Sinn mehr macht oder uns verärgert zurücklässt. Bei mir trifft dies zum Beispiel auf "Riverdale" zu. Das Phänomen wird als "Parasoziale Beziehung" bezeichnet, ein Konzept, mit dem ich mich vor nicht allzu langer Zeit im Rahmen eines Essays befasst habe. Vielleicht ist manch einem das Konzept, welches auf die amerikanischen Psychologen Horton und Wohl zurückgeht und aus den 50er Jahren stammt, ein Begriff. Ich bin auf den Term ehrlich gesagt erst durch eine Hausarbeit gestoßen, bei der ich mich mit Emotionen und Serienfans auseinandergesetzt habe. Bei meiner Literaturrecherche wurden mir mehrere Texte dazu angezeigt und schnell war meine Neugierde geweckt. In meinem Essay habe ich untersucht, wie paraszoiale Beziehungen zu fiktionalen Figuren auf der Plattform Tumblr zum Ausdruck gebracht werden.

In meinem Beitrag möchte ich euch nun erklären, was sich überhaupt hinter der Begrifflichkeit versteckt, wieso die Mehrheit von euch mit größter Wahrscheinlichkeit schon einmal eine parasoziale Beziehung eingegangen ist und warum diese wichtig sind. Denn auch wenn parasoziale Beziehungen gerne belächelt werden, erfüllen sie wichtige soziale Funktionen - gerade für Teenager. Die heutige Kolumne fällt somit etwas wissenschaftlicher aus, da ich auch aus Primär- und Sekundärquellen zitieren möchte, um euch einen Überblick über das Konzept zu liefern. Wenn Interesse besteht kann ich gerne öfter mal ein Thema aus meinem Studium auf meinem Blog bearbeiten, denn jetzt wo ich kurz vor dem Ende meines Masterstudiums stehe, hat sich hier natürlich eine breite Bandbreite an Themen angesammelt mit denen ich mich über die Jahre intensiver auseinandergesetzt habe. Wie immer habe ich meine Kolumne mit Bilder aus einem meiner letzten Studioshootings angereichert. Diesmal sind sie von der Beleuchtung her etwas aufwendiger, verrückter und abgespacter, was irgendwie auch zu einem wissenschaftlichen Thema passt. Auf Bilder von TV-Figuren habe ich aus lizenzrechtlichen Gründen verzichtet, ihr müsst also mit mir Vorlieb nehmen.





Freitag, 15. Mai 2020

1000 Fragen an mich selbst #14: Umgang mit Fehler, der Wahrheit und Unsicherheiten


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Nachdem ich erneut eine kurze Pause eingelegt hatte, wird es so langsam Zeit für den nächsten Beitrag zu den "1000 Fragen an mich selbst". Ihr seht, dass ich mit diesem Post erst die ersten 280 Fragen abgehakt habe, somit liegt noch ein langer Weg vor uns, sodass die Blogparade auch 2020 ein fester Bestandteil auf Smalltownadventure bleiben wird. Ins Leben gerufen wurde die Aktion von Johanna und basiert auf den Fragen des Flow-Magazins. Ziel der Beitagsreihe ist es sich selbst besser kennenzulernen und sich intensiv mit Themen auseinanderzusetzen, für die sonst vielleicht die Zeit fehlt. In der heutigen Ausgabe geht es beispielsweise um den Umgang mit Fehlern und der Wahrheit sowie Unsicherheiten. Darüber hinaus gibt es aber auch einige leichten Fragen über Herzensthemen, Musik oder das eigene Traumhaus. Alles in allem also erneut eine bunte Mischung, bei der ich hoffe, dass ihr ein paar neue Details über mich erfahrt. Ihr habt Lust mitzumachen? Kein Problem, denn bei der Blogparade könnt ihr jederzeit einsteigen und euer Tempo selbst festlegen. Weitere Beiträge zu den "1000 Fragen" findet ihr hier!





261. Über welche Themen unterhältst du dich am liebsten?

Über Dinge, die mir am Herzen liegen und für die ich eine Leidenschaft hege. In meinem Fall sind das Serien, Filme und Bücher, über die ich stundenlang mit Freunden rede und bei denen ich aus dem Stand heraus einen Vortrag halten könnte. Wir treffen uns oft zum Kaffee trinken, nur um dann mehrere Stunden zu fangirlen und jedes Mal vergesse ich darüber komplett die Zeit. Auch BingeHype ist aus diesem Grund entstanden, da Tami, Conny, Nadine und ich unfassbar gerne über Serien reden und uns so ein Ventil geschaffen haben, um diese Leidenschaft auszuleben. Abseits dessen versinke ich mit Familie und Freunde aber auch gerne in Anekdoten und spreche über gemeinsame Erlebnisse. Urlaube sind auch etwas, an das ich gerne zurückdenke und wo ich natürlich jedes Mal ganz scharf darauf bin das Erlebte mit den Liebsten zu teilen. 





Samstag, 9. Mai 2020

Geständnisse eines Serienjunkies - 5 Gründe für "Killing Eve": Spannender Agenten-Thriller um die Obsession zweier Frauen!


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Urheberrecht: Universal Pictures Germany GmbH


Vielleicht erinnert sich noch jemand daran, dass "Killing Eve" ganz oben auf meiner Serien Must-See-Liste für 2020 stand. Der Beitrag ist mittlerweile schon ein paar Wochen alt und ich habe es doch tatsächlich geschafft, die ersten zwei Staffeln der Action/Krimi-Serie zu bingen. Der Grund: Das unglaublich günstige Angebot den Startplay Channel ein Vierteljahr für lediglich 3€ hinzubuchen zu können. Da konnte ich nicht widerstehen und habe somit gleich nachdem ich Staffel 1 auf DVD angeschaut hatte, mit Staffel 2 weitergemacht. Während Corona aktuell ja viele Serien in die Zwangspause schickte, wurde die 3. Staffel von "Killing Eve" vorgezogen und startete Mitte April. Hierzulande könnt ihr die 3. Staffel aktuell auch schon im O-Ton beim Starzplay Channel sehen. Ich bin schon gespannt auf Staffel 3, warte aber mit meinem Abo noch etwas, bis sich beim Anbieter weitere Serien angesammelt haben, die ich sehen möchte. "Killing Eve" ist der absolute Hammer. Klar, dass ich ihr einen kompletten Post widmen muss, in dem ich euch 5 Gründe für "Killing Eve" verrate. Wenn die euch nicht überzeugen, dann weiß ich auch nicht. Vor Spoilern müsst ihr keine Angst haben, die werde ich vermeiden, um niemandem den Spaß am Schauen zu nehmen. Doch worum geht es in Killing Eve überhaupt? 



Die Serie basiert auf der "Codename Vilanelle"-Buchreihe von Luke Jennings, die mittlerweile drei Bücher und vier Novellen umfasst. Natürlich lassen sich auch hier Unterschied zwischen Buch und Serie feststellen, die ich nun aber nicht bewerten kann, da ich die Buchreihe bisher nicht kannte, was ich aber ändern möchte. Die Serie handelt von Eve Polastri, die von ihrem Schreibtisch-Job beim MI5 gelangweilt ist. Als sie sich nicht an die Vorgaben ihres Chefs hält, wird sie gefeuert und aufgrund ihres umfangreichen Wissens über weibliche Serienkiller vom MI6 angeheuert. Dort soll sie mithilfe einer geheimen Taskforce die Killerin Villanelle aufspüren. Als die Wege beider Frauen sich kreuzen, entwickeln sie eine ungesunde Obsession füreinander, die ein Katz-und-Maus-Spiel mit verherenden Konsequenzen in Gang setzt.

 // 8 Folgen je Staffel mit je 40 Minuten in bisher 3 Staffeln, verlängert um eine vierte Staffel, in den Hauptrollen sind Jodie Comer, Sandra Oh, Fiona Shaw, Kim Bodnia, Owen McDonell, Sean Delany, David Craig, Kirby Howell-Baptiste, Nina Sosanya und Edward Bluemel zu sehen. Serienidee: Pheobe Waller-Bridge, Networks: BBC America / AMC, hierzulande: Zu sehen bei Starzplay.





Montag, 4. Mai 2020

Kino-TAG:Über die Bedeutung von Kino, die schönsten / nervigsten Kino Momente und besondere Veranstaltungen!


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Etwas was ich aktuell vermisse, ist das Kino bzw. den Kinobesuch. Für Cineasten ist es derzeit nicht leicht, denn ständig trudeln weitere Nachrichten über Startverschiebungen von Kinofilmen ein. Das Kinojahr 2020? It sucks. Ich glaube, darauf können wir uns alle einigen. Wie es in naher Zukunft weitergeht? Das weiß niemand so genau. Nachdem so viele Filme verschoben wurden, bin ich gespannt, ob dann bei nach der Wiederöffnung so viele Filme laufen, dass man schon aus Zeitgründen nicht alle sehen kann. Ich selbst habe es leider vor dem Lockdown nicht ins Kino geschafft, dabei war für das Frühjahr, aufgrund verschenkter Kinogutscheine meinerseits, mindestens ein Kinobesuch fest eingeplant. Vor dem Lockdown war ich zu sehr mit Forschungsprojekt und Seminararbeit beschäftigt, als das meine zeitliche Planung einen Kinobesuch zugelassen hätte, jetzt wo ich Zeit habe, steht der Kinobetrieb still - eventuell mit fatalen Folgen für kleine Kinos. Dass die Kinosäle aktuell leer bleiben müssen, ist natürlich verständlich. Hier müssen erst Konzepte ausgearbeitet werden, wie eine Eröffnung so möglich ist, dass sie nicht mit der Verbreitung des Virus einhergeht, trotzdem fehlt es mir ins Kino gehen zu können. Auch wenn ich ein großer Fan von Streaminganbietern bin und auf dem Blog mehrmalig für eine flottere Lizenzvergabe plädiert habe, so wird der Kinobesuch immer etwas ganz Besonderes bleiben und ist etwas, auf das ich auch in Zukunft nicht verzichten möchte. Die Angst vieler Produktionsstudios, dass niemand mehr ins Kino geht, wenn Streamingdienste Filme flotter ins Angebot aufnehmen, ist in meinen Augen unbegründet. Zuhause einen Film anzuschauen hat zwar seine Vorteile, kommt aber an das Kinoerlebnis nicht ran, egal wie viel Geld in die technische Ausstattung investiert wird. Zuhause könnten nie die Erinnerungen entstehen, die ich mit dem Kino verbinde und die für mich auch dessen Magie ausmachen. Nadine hat nun gerade anlässlich wegen Corona einen Kino-TAG entwickelt, der sich mit der Bedeutung von Kino auseinandersetzt. Was mein schönster Kino-Moment mit dem UNESCO Weltkulturerebe, der Residenz in Würzburg, zu tun hat, verrate ich euch im Zuge des TAGs. Weiterhin geht es um den ersten Kinofilm und besondere Veranstaltungen. Den Abschluss bildet eine Frage, die noch einmal auf die Besonderheit des Kinoerlebnisses anspielt und was ich persönlich damit verbinde.





Freitag, 1. Mai 2020

Monatsrückblick April: Erlebt, Gesehen, Gebloggt


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Monatsrückblick: Erlebt im April:


Aufgrund von Corona natürlich nicht wirklich viel, denn nach wie vor sind die Ausgangsbeschränkungen in Bayern, natürlich auch bundesweit, gültig, sodass es immer noch nicht möglich ist, sich mit mehr als einer Person zu treffen, Freunde einzuladen oder die Familie zu besuchen. Das führt natürlich dazu, dass ich in meiner Kategorie "Erlebt" nicht viel zu berichten habe, trotzdem möchte ich sie nicht streichen, sondern dem Aufbau meines Monatsrückblicks treu bleiben. Der Abschnitt wird in den kommenden Monaten wohl nur etwas kürzer ausfallen, dafür wird es mehr Rezensionen geben. Letzten Monat stand mit Ostern auch ein größeres Fest an, dass dieses Jahr etwas ungewöhnlich ausfiel, aber gerade wegen Corona konnte ich es zum ersten Mal mit meinen Eltern feiern. Meine Mum muss sonst als Servicekraft immer arbeiten, so haben wir lecker gekocht und uns ein typisches Feiertagsessen gegönnt. Zwar gab es schon den einen oder anderen kleineren Lagerkollar, wobei Streitigkeiten eben auch dazu gehören, wenn man aufeinander hockt, aber bisher läuft die Quarantäne noch recht gesittet ab, auch wenn ich mich nun doch vermehrt dabei ertappe, wie sich etwas Langweile breit macht. Ich bin somit dankbar, dass ich noch ein bisschen was für die Uni zu tun habe, dazu noch nebenberuflich beschäftigt bin und mit Ende des Monats das reguläre Semester losgegangen ist. Bisher ist es noch zu früh ein Fazit über die digitale Lehre zu ziehen, aber ich kann jetzt schon festhalten, dass mir der Austausch mit meinen Kommilitonen fehlt. Ich begreife erst jetzt, was für ein Luxus ist, all die bekannten Gesichter einmal die Woche zu sehen und sich auf den neuesten Stand zu bringen, auch mal über Sorgen und Probleme in Bezug auf das Unileben zu plaudern. Dass fällt nun komplett weg. Ob wir in diesem Semester noch einmal Seminare vor Ort haben muss sich zeigen, da weiß noch niemand genaueres. Mit was habe ich mir sonst die Zeit vertriebe: Ich habe viele Dokus geschaut, endlich mit Band 1 der "Witcher"-Reihe angefangen, ein paar zeitintensive Beiträge verbloggt, Serien und Filme von meinen Watchlisten gestrichen, bin Inliner gefahren und spazieren gegangen. Dazu gab es wieder mehrere digitale Spieleabende, die mir gerade unglaublich viel bedeuten. Darüber hinaus gab es Nachwuchs im Freundeskreis, sodass es auch in Corona Zeiten noch gute Neuigkeiten gibt, über die man sich natürlich freuen darf - auch wenn wir den kleinen Racker aktuell nicht besuchen können. 







Dienstag, 28. April 2020

Serien Talk: Netflix und Amazon Prime Neuheiten Mai: Hollywood, The Eddy, Dynasty, Upload


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Streamingdienste haben weiterhin Hochkonjunktur, was die jüngsten Abonnentenzahlen von Netflix und Disney+ zeigen, die sich auf Rekordniveau bewegen. Wem kann man es verübeln, wenn er sich in Zeiten von Corona in fiktive Welten flüchtet, um zumindest für ein paar Stunden der Realität zu entfliehen? Das geht mir aktuell auch nicht anders, verbringe ich meine Wochenenden und Abende doch auch damit Filme nachzuholen, die ich schon länger mal sehen wollte und die eine oder andere neue Serie anzufangen oder fortzusetzen. Dementsprechend gespannt war ich natürlich auf die Netflix und Amazon Prime Neuheiten im Mai und da wird für reichlich Serien und Film-Nachschub gesorgt. Netflix haut natürlich wieder mehrere Eigenproduktionen raus, diesmal auch von namhaften Produzenten, wie "Hollywood" und "The Eddy" zeigen, dazu kann sich aber auch die Lizenzware sehen lassen. Gleich mehrere Deutschlandpremieren erwarten euch und ich würde Lügen, wenn ich sage, dass ich mich nicht auf "Dynasty" freue. Für mich eine unfassbar unterhaltsame Guilty-Pleasure, die mir sicherlich etwas Ablenkung in dieser Zeit bescheren wird. Dazu erwartet euch auch eine Heimkino-Premiere auf dem Streamingdienst, etwas über das ja schon länger diskutiert wurde. Werde die Filmstudios so manche Produktion flotter zu den Streamingdiensten schicken? Bisher sind das in der Tat noch Ausnahmen, aber es könnte Bewegung in den Markt kommen. Amazon Prime geht ebenfalls mit einigen Originals an den Start, macht mich hier vor allem auf "Upload" aufgrund des Sci-Fi-Comedy Genres neugierig und punktet auch bei der Lizenzware. Filmisch sind ebenfalls ein paar interessante Produktionen vertreten. Auch im Free-TV gibt es wieder Seriennachschub und hier ist vor einigen Tagen auch die Synchronisation wieder aufgenommen worden. Natürlich muss sich zeigen, welche Projekte nun Priorität haben und wie flott so mache bereits angekündigte, dann wieder abgesagte Serie, ihren Weg ins TV findet. Etwas kleiner fällt diesmal die Kategorie Verlängerung / Absetzungen aus. Noch immer sind manche Serien im Limbo gefangen, die endgültige Entscheidung heben sich viele Networks für die Upfronts auf, die diesmal natürlich digital stattfinden.






Samstag, 25. April 2020

Meine Faszination für die Tudor-Dynastie - Teil 2: Die Darstellung der "Six Wives of Henry VIII" in TV, Film und Büchern!


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Mittlerweile hege ich schon seit mehreren Jahren eine große Faszination für die Tudors und habe deshalb unzählige Biografien über die die sechs Frauen von Heinrich VIII, vor allem über Anne Boleyn verschlungen. Darüber hinaus komme ich natürlich an keiner Dokumentation vorbei, das gleiche gilt für Serien und Filme. In Literatur, Kunst und Film gibt es regelmäßig neue Werke, die sich mit dieser Zeit beschäftigen. Nicht nur mich scheint das berühmte Königshaus zu faszinieren, weltweit ist eine regelrechte Tudor-Mania entbrannt. Dazu beigetragen hat sicherlich auch die BBC / Showtime Serie "Die Tudors", die sich des Lebens Heinrich VIII und seiner Frauen annimmt und über die ich kürzlich auf meinem Blog berichtet habe. 5 Gründe habe ich euch vorgestellt, die für die Produktion sprechen und auch etwas Kritik an der Serie geübt. Heute möchte ich diese Kritik noch etwas vertiefen, denn in Teil 2 von "Meine Faszination für die Tudor-Dynastie" soll es um die Darstellung der sechs Königinnen in TV, Filmen, aber auch Büchern gehen. Eine Darstellung, die leider nicht immer historisch akkurat ist und wo sich Fakt und Fiktion miteinander vermischen. Wie viele weibliche Regenten teilen auch Heinrichs sechs Frauen das gleiche Schicksal: Sie werden auf Stereotype reduziert und mit bestimmten Labeln versehen. Ich möchte heute hinter die klassischen Stereotype blicken und darauf eingehen, wie diese Frauen von Zeitzeugen beschrieben wurden und wieso ich alle von ihnen faszinierend finde. Vorweg möchte ich gleich so manches Gerücht aus dem Weg räumen: Nein, Anne Boleyn hatte keine sechs Finger, sie hat nicht mit ihrem Bruder geschlafen, um dem König ein Kind unterzujubeln und ihre Schwester spielte überhaupt keine Rolle bei ihrer Hinrichtung. Sie hat nicht für Anne um Gnade gefleht, war in dieser Zeit nicht am Hof von Heinrich VIII anwesend, da sie von dort verbannt wurde, nachdem sie aus Liebe, aber ohne vorherige Erlaubnis der Königin, geheiratet hatte. Wer sein Wissen über Heinrichs zweite Frau nur aus "Die Schwester der Königin" hat, sollte schnellstens eine Biografie zur Hand nehmen. Ich fand den Film damals unerträglich, gerade weil ich zuvor die Tudors gesehen und mich über die wahren Ereignisse informiert hatte. Gregorys Bücher zeigen aber eindrucksvoll, wie eine Reduzierung auf Stereotype funktioniert. Das heißt nicht, dass man ihre Werke nicht mögen darf. Die Romane sind bestimmt unterhaltsam, genauso wie es die Serien sind, aber bitte seht das Gezeigte oder Gelesene als das was es ist: Fiktion.




Dienstag, 21. April 2020

Meine Faszination für die Tudor-Dynastie - Teil 1: 5 Gründe für die Serie "The Tudors" und etwas Kritik!


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Seit längerem habe ich ein Faible für die Tudor-Dynastie. Geweckt wurde meine Neugierde für das Königshaus durch die Serie "Die Tudors", obwohl ich natürlich zuvor schon im Englisch Unterricht von Heinrich VIII und seinen sechs Frauen gehört habe. Dort wurde ihre Geschichte kurz und knapp abgehandelt, sie waren nur eine kleine Randnotiz in der Geschichte des Landes, sodass ich mich lediglich dunkel an die Ereignisse erinnern konnte. Die Serie hat dieses Wissen dann wieder hervorgeholt, dafür gesorgt, dass ich mich intensiver mit der Tudor-Ära auseinandersetze. Wenn eine Historienserie einen dazu bringt sich sofort hinter den Laptop zu setzen, stundenlang zu recherchieren und wissbegierig jedes noch so kleine Detail aufzusagen, dann hat sie alles richtig gemacht. Genau dazu hat mich "Die Tudors" animiert, auch weil mich die Geschichte der sechs Frauen, die auch einen Großteil der Erzählung einnehmen, bis heute fasziniert. Aufgrund der Anzahl von 4. Staffeln, erhalten Catherine of Aragon und Anne Boleyn etwas mehr Screentime, während die darauffolgenden vier Frauen leider etwas zu kurz kommen. "Die Tudors" ist zwar abgeschlossen und endet mit dem Tod von Heinrich, doch ich hätte gerne weitere Staffeln gesehen. Nicht nur, ist jede einzelne der Frauen interessant, sondern auch die Regierungszeit von Heinrichs Kindern hätte genügend Stoff für mehrere Staffeln geboten. Dass die Serie nach vier Staffeln beendet wurde, lag nicht an mangelndem Interesse seitens der Zuschauer, sondern an den hohen finanziellen Kosten.

Hierzulande wurde "The Tudors" übrigens bei ProSieben und vor ca. 1-2 Jahren auch als Event-Programmierung bei Sixx ausgestrahlt. Aktuell gibt es natürlich alle Staffeln auf DVD zu kaufen, wer MagentaTV oder den Starzplay Channel besitzt, kommt auch dort in den Genuss der Serie. Wie so oft bin ich durch Zufall auf die Serie gestoßen. Mein Vater hat mir von ihr erzählt, da wir beide eine Leidenschaft für historische Stoffe hegen und er von der Produktion angetan war. Ich selbst konnte erstmal gar nicht so viel mit dieser Zeit anfangen, habe dann eine Folge aus der 3. Staffel bei Prosieben mitangeschaut und Schwupps, war mein Interesse geweckt. Das führt dazu, dass ich die Serie dann von Anfang an geschaut und mich verliebt habe. Bis heute ist "Die Tudors" meine liebste Serie des Genres, auch wenn die Darstellung der Ereignisse nicht perfekt ist und Fakt und Fiktion miteinander vermischt werden. Auch so manches Stereotype hat sich in die Serie eingeschlichen, trotzdem spielt sie auf einem höheren Niveau als beispielsweise die Verfilmungen der Bücher Phillipa Gregorys (zu denen ich eine Hass-Liebe pflege).





Donnerstag, 16. April 2020

Blogparade Lockdown: Wie sieht mein Alltag aus, Linkliste mit Spielen und Tudor-Dokus sowie Buchempfehlungen


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Ich weiß, ich hatte angekündigt das es nur einen Beitrag geben würde, der sich um Corona und die Folgen des Virus dreht. Vor ein paar Tagen hatte mich Silke jedoch angeschrieben, ob ich Lust hätte bei einer kleiner Blogparade rund umd den Lockdown mitzumachen und da ich mich immer gerne mit anderen Bloggern vernetzen und der gemeinsame Austausch einer der Hauptgründe darstellt, wieso ich mich überhaupt für diese Plattform entschieden habe, habe ich natürlich nicht lange überlegt und zugesagt. Im Beitrag geht es jetzt auch nicht um harte Fakten über Corona, weil ich dazu gar keine Stellung nehmen kann, auch wenn sich aktuell so viele Hobby-Virologen in unserem Land tummeln. Es geht in der Blogparade darum, wie der eigene Tagesablauf derzeit ausieht, welche Dinge einen in dieser Situation aufheiten und welche Bücher wir für den Lockdown, der nun ja noch bis Anfang Mai anhält, empfehlen können. Ich habe die Blogparade dafür genutzt um euch zu zwei der Fragen auch eine kleine Linkliste mit digitalen Spielen und spannenden Dokus anzuführen, die mir in den vergangenen Wochen viel Freude bereitet haben. Vor allem in Bezug auf Gesellschaftsspiele wusste ich nicht, dass man so viele davon online mit Freunden spielen kann.  Am Ende des Beitrages findet ihr die weiteren Teilnehmer*innen verlinkt, schaut auch unbedingt bei ihnen vorbei. Natürlich darf abseits dessen jeder bei der Blogparade mitmachen. Fühlt euch getaggt. Zum Abschluss und diesmal wirklich: In den kommenden Wochen erwarten euch dann Beiträge, die nichts mit der aktuellen Lage zu tun haben. Ich weiß noch nicht in welcher Reihenfolge diese online gehen, aber geplant für die kommenden Woche sind Rezensionen zu "Killing Eve" und "The Tudors", dazu eine Kolumne, die sich mit der Darstellung von Henry VIII sechs Frauen in Filmen, Serien und Büchern beschäftigt, eine weitere Ausgabe der 1000 Fragen sowie ein TAG zu meinen liebsten Serien Charakteren.





Donnerstag, 9. April 2020

Serien-TAG: Die besten Serien des letzten Jahrzehnts


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Die 2010er sie werden schon jetzt als das Goldene Serienzeitalter bezeichnet. Selten gab es so viele, so qualitativ hochwertige Serien, wie im vergangenen Jahrzehnt. Ich bin gespannt, ob sich dieser Trend weiterfortsetzen wird und wie unser Fazit für die kommenden Jahre ausfallen wird. In Bezug auf Serien hat sich in den letzten zehn Jahren einiges verändert, so mancher Trend schwappte auch nach Europa über und natürlich rede ich hier über die Streaming-Giganten Netflix und Amazon Prime. Bald werden wir den Zeiten hinterher trauern, als Serienjunkies mit einem Abo bei den beiden Platzhirschen so gut wie alle Serien gebündelt serviert bekommen haben (natürlich mit Ausnahmen, wie im Falle der HBO-Serien). Trotzdem: Netflix und Amazon Prime sicherten sich viele Lizenzen und hatten ein breites Angebot, was auf den kleineren Streaming-Markt zurückzuführen ist. Mit mehr Anbietern, womit eine höhere Zersplitterung einhergeht, wird sich dies ändern. Es ist aber auch ein Jahrzehnt, das für außerordentlich kostspielige Serien steht. Man denke nur daran, wie viele Kohle "GoT" geschluckt hat. Viele Serien bewegten sich optisch, darstellerisch und inhaltlich auf Kino-Niveau. Längst geben auch Hollywoods A-Liste ihre Namen wieder für Serien her. Schauspieler wie Nicole Kidman, Anthony Hopkins, George Clooney, Matthew McConaughey oder Helen Mirren haben den Mehrwert serieller Formate erkannt, sozusagen Blut geleckt. Immer mehr Serien schmücken sich mit namhaften Darstellern, die es sonst überwiegend oder ausschließlich in Filmproduktionen zu sehen gab. Längst sind dadurch aber auch die Gagen in astronomische Höhen gestiegen und es wird immer mehr Geld in die eigenen Originale, hoffentlich baldige Zugpferde gepumpt. Immer auf der Suche nach dem nächsten großen Hype. 

Das letzte Jahrzehnt war ein gutes Serienjahr. Eines, welches für mich privat den Übergang vom Teenager zur jungen Erwachsenen markiert. Das spiegelt auch meine Serienauswahl wider: Jugendproduktionen wechseln sich mit anspruchsvolleren Inhalten ab. Ich werde immer eine Schwäche für Ersteres haben, aber mit dem Älterwerden ändert sich auch der Seriengeschmack. Mehr und mehr entdecke ich die Formate aus der Serienschmiede HBO für mich. Ein Pay-TV-Anbieter, den ich lange Zeit nicht mal kannte. Ich weiß, Shame on Me. Aber jeder lernt dazu. Nun haut das Network gefühlt eine Serie nach der nächsten raus, deren Plot sich spannend liest oder deren Trailer mich neugierig macht. Doof nur, dass die alle immer nur bei Sky laufen. Die 2020er könnten also ebenso phänomenal werden, wie die 2010er, auch wenn ich damit rechne, dass sich der Markt auf langfristige Sicht gesehen wieder verkleinern wird. Das muss er. So funktioniert die freie Marktwirtschaft. Die Nachfrage regelt das Angebot und die wenigsten werden bereit sein vier bis fünf Dienste zu abonnieren, egal wie günstig diese vielleicht auch sein mögen. Summiert geht das ins Geld, zeitlich ist das sowieso schwachsinnig. Aber darum soll es nun nicht gehen. Ich möchte mit meinem Beitrag den Serien Tribut zollen, die für mich das letzte Jahrzehnt etwas schöner und leichter gemacht haben, mich manchmal aber auch wütend, traurig oder nachdenklich gestimmt haben und dabei dürft ihr euch auf eine bunte Mischung an hochgelobten Produktionen, aber auch belächelten, nicht ganz so anspruchsvollen Formaten freuen. Wer sich fragt wo meine oft erwähnte All-Time-Favorite Serie steckt, die ist schon in den 2000er gestartet, darf somit in diesem Beitrag nicht berücksichtigt werden. Genannt werden dürfen nur Produktionen, die in den 2010ern angelaufen sind. Ich überlege jedoch, ob ich den TAG auch auf die 2000er anwende. Natürlich hoffe ich, dass für euch vielleicht die eine oder andere ungesehene Serie mit dabei ist, die Abhilfe beim Lagerkoller schafft. Auf dem Blog von Nadine werdet ihr am Sonntag noch einige weitere Serien-Tipps erhalten, denn dann geht ihr Beitrag zum TAG online. Natürlich dürfen sich abseits dessen auch alle Leser*innen oder Besucher*innen meines Blogs getaggt fühlen und die Fragen übernehmen. Einzige Bitte: Verweist kurz auf meinen und Nadines Blog als Urheber.




Freitag, 3. April 2020

Monatsrückblick März: Erlebt, Gesehen, Gebloggt


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Monatsrückblick: Erlebt im März:


#StayAtHome beschreibt meinen März am Besten. Zwar wurden die Ausgangsbeschränkungen erst ab Mitte des Monats verhängt, doch schon im Vorfeld habe ich die meiste Zeit zuhause an meinen Seminararbeiten für die Uni geschrieben. Das heißt aber nicht, dass im März gar nichts los war. Wir konnten noch in kleiner Runde den Geburtstag meiner Besten Freundin feiern, wo es gegen Abend lecker Essen und im Anschuss noch eine süße Überraschung in Form von Kuchen gab. Darüber hinaus war ich auch noch einmal in der Stadt, bin durch die Läden gebummelt und habe mich Anfang des Monats noch mit einer Freundin bei Wonder Waffle getroffen. Übrigens mein erster Besuch dort. Ich hatte viel gehört, den Hype auf Instagram mitbekommen, aber lange Zeit gab es bei uns das Cafe nicht. Nun schließe ich mich der Mehrheit an: Die Waffeln sind schon mega. Ich hatte einen Klassiker: Erdbeeren, Kiwi mit Nutella und kann mich über die Füllung nicht beschweren. Ganz schön massig, aber lecker. Natürlich fand dies alles statt, bevor die Corona-Krise unseren Alltag bestimmte. Aktuell vertreibe ich mir auch anderweitig die Zeit: Serien schauen, Korrekturarbeiten an meinen Seminararbeiten, Spazieren gehen mit Mama, gemeinsames Kochen, digitale Spieleabende mit Freunden, ganz Oldschool auch telefonieren (was ich schon vor Corona regelmäßig mit einer Freundin gemacht habe) oder Filmabend. Jetzt wo Zeit ist, habe ich mit meiner Mum auch endlich einmal Schoko-Erdbeeren gemacht.



Sonntag, 29. März 2020

Kolumne: Die aktuelle Lage und meine Gedanken

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Bloggen über Corona - Soll ich wirklich?


Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich das Thema Corona in meiner Kolumne für den Monat März aufgreifen soll. Ich bin kein Fan davon Krisen oder Katastrophen auf einem Blog auszuschlachten, davon in Form von Klicks zu profitieren, auf der anderen Seite ist Corona jedoch ein Thema, das uns alle direkt betrifft. Jeder von uns spürt die Auswirkungen auf den Alltag, das eigene Leben und die eigenen Pläne. Wir alle sind geeint in unseren Sorgen und Ängsten, aber auch das Gefühl eingesperrt zu sein in den eigenen vier Wänden. Während ich mich die vergangene Woche noch mit Uni-Kram ablenken konnte, schweifen meine Gedanken, nun wo der größte Teil meiner To-Do-Liste getan ist, natürlich häufiger zu Corona. Es wäre somit komisch, dazu auf meinem Blog überhaupt kein Wort zu verlieren. Immerhin ist mein Blog mein persönliches Tagebuch. Neben den Film-, Serien- und Buchbesprechungen ein Ort, an dem ich meinen Gedanken freien Lauf lassen möchte. Trotzdem soll es bei diesem einen Beitrag über Corona bleiben, nach dieser Kolumne möchte ich mich anderen Themen widmen. Die mögen zwar trivial wirken, aber vielleicht lenken sie gerade deshalb den einen oder anderen ab. Aktuell bestimmt Corona jedoch mein Leben, genau wie bei jedem anderen. Die Krise ist immer präsent, sobald man den Fernseher oder das Radio einschaltet, das Internet öffnet, seine Mails checkt oder in den sozialen Netzwerken unterwegs ist, wird man mit den neuesten Entwicklungen überschüttet. Ich versuche der 24-Stunden Beschallung zu entgehen, mir auch einmal eine Pause von Corona zu gönnen und mich in fiktionale Welten zu flüchten, bei einem kurzen Spaziergang abzuschalten oder mit den Liebsten über andere Themen via Sprachnachricht oder Telefon zu plaudern. 




Freitag, 27. März 2020

Serien Talk: Netflix und Amazon Prime Neuheiten April: The Last Kingdom, Never Have I Ever, Tales froom the Loop


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Die Streaming-Anbieter dürften aktuell boomen wie noch nie zuvor und so mancher Dienst überrascht da auch mit großartigen Angeboten. Ich komme gerade für einen Monat kostenlos in den Genuss von Sky Serien, da alle Bestandskunden das Paket gerade umsonst freigeschaltet bekommen haben, aber auch Streaming Dienste wie Joyn haben ihren Probezeitraum auf 3 Monate ausgeweitet, während ihr bis zum 31. März auch noch den Starzplay Channel für 0,99 Ct./3 Monate buchen können solltet. Wer also Langweile hat, der kann gerade wunderbar ein paar neue Dienste testen oder kommt in den Genuss von Zusatzangeboten. Hochkonjunktur dürften auch die aktuellen Platzhirsche: Netflix und Amazon Prime haben. Mit welchen Serien und Filmen sie ihre Abonnenten im April beglücken, habe ich für euch im Serien Talk zusammengefasst. Bei Netflix gibt es gleich mehrere Serienfortsetzung, dazu natürlich auch ein paar Premieren. Amazon Prime bringt ebenfalls zwei neue Originale an den Start und setzt die langlebige Krimi-Serie "Bosch" fort. Filmisch dürft ihr euch bei Netflix vor allem auf unterhaltsame Kost freuen, bei Amazon Prime wird es musikalisch und mit "BlackKklansman" kommt einer in meinen Augen besten Filmen des letzten Jahrzehnts ins Abo. Übrigens wer nun Angst hat, dass den Streaming Anbietern die Serien ausgehen, der muss sich zumindest in Bezug auf Netflix keine Sorgen machen. Laut Reed Hastings liegen komplett fertige Inhalte für mehrere Monate vor. Im Free-TV sieht es serientechnisch hingegen erstmal mau aus, woran das liegt erfahrt ihr weiter unten im Serien Talk, wo ich auch ein Update über amerikanische Produktionen gebe. Auch die Verlängerungen und Absetzungen sind diesmal etwas kleiner als sonst. Vielleicht sorgt hier COVID-19 dafür, dass so mancher Wackelkandidat doch noch eine weitere Staffel spendiert bekommt, denn bisher wurden wohl nur wenige Piloten für die neue Season gedreht.






Donnerstag, 19. März 2020

{Geständnisse eines Serienjunkies} Meine 15 liebsten Supernatural Folgen - Teil 2 (Staffel 6-10)


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In den USA ist die finale Staffel von "Supernatural" gerade in die zweite Staffelhälfte gestartet. Nur noch wenige Folgen trennen uns von der allerletzten Episode. Bis dahin wird es wohl noch einige emotionale Momente und Gastauftritte geben. Wann wir jedoch Folge 19 und 20 zu Gesicht bekommen, ist noch unklar. Durch Corona stehen aktuell viele Serienproduktionen still, "Supernatural" ist eine davon. Gedreht wurden alle Folgen, bis auf die letzten zwei. Ich tippe mal darauf, dass wir die dann als Event-Programmierung zu sehen bekommen, hoffentlich dann an einem Stück. Zwar müssen wir so länger warten, aber auf der anderen Seite muss man sich als Fan nicht schon im Mai verabschieden, was auch irgendwie schön ist. Auf meinem Blog möchte ich die Vorfreude auf das große Finale mit meiner Reihe zu meinen liebsten Supernatural-Folgen weiter anheizen. Diesmal wende ich mich den Staffeln 6 - 10 zu, die die Serie somit nach dem geplanten Ende von Eric Kripke fortführen. Wie schon im Auftakt ("Meine 15 liebsten Supernatural Folgen (S1-5)") habe ich mir drei Episoden pro Staffel rausgepickt, die zu meinen absoluten Lieblingen zählen. Diesmal war dies je nach Staffel etwas schwer, aber auch mal leichter, denn nach dem ursprünglichen Run von fünf Staffeln, hatte die Serie ab Staffel 7 dann doch immer mal wieder eine kleine Identitätskrise. Die Qualität der ersten Staffeln konnte leider nicht immer gehalten werden, jedoch gibt es keine einzige Staffel, die bei mir komplett durchfällt. Meine Kritik beschränkt sich meist auf eine Staffelhälfte, wo mir die übergeordnete Storyline nicht komplett zusagte bzw. Potenzial verschwendet wurde oder so manche Stand-Alone-Episode. Im Vergleich mit anderen Serien hat "Supernatural" dann aber doch immer geliefert und ich vor allem zum Ende einer Staffel hin positiv gestimmt. In diesem Sinne wünsche ich euch viel Spaß mit meinen 15 liebsten Supernatural Folge in Staffel 6 bis 10. Wer durch die Reihe neugierig auf die Serie geworden ist: Staffel 1-13 sind in Amazon Prime inkludiert, im Pay-TV liefert Sky immer die neueste Staffel und im Free-TV gibt es das ganze bei Prosieben Maxx zu sehen. Die älteren Staffeln gibt es übrigens mittlerweile auch sehr günstig auf DVD, teilweise auch unter 10€.



Sonntag, 15. März 2020

Lieblingsklicks März

Schon länger hatte ich eine neue Ausgabe meiner Lieblingsklicks geplant, doch dann machte mir die Zeit einen Strich durch die Rechnung. Das aktuelle Semester ist das zeitaufwendigste in meinem Studium, weshalb ich nicht dazu gekommen bin regelmäßig Blogs zu lesen und Beiträge für meine Linkliste zusammenzustellen. Deshalb findet ihr im heutigen Beitrag eine Mischung aus älteren und neueren Blogartikeln der letzten Monate. Einige sind sogar noch aus 2019, aber ich denke nicht, dass das jemanden stört, denn Blogbeiträge haben ja kein Verfallsdatum. 




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Was sind die Lieblingsklicks?

In meinen monatlichen Lieblingsklicks verlinke ich Posts von Blogger/innen die ich im letzten Monat persönlich interessant, anregend oder unterhaltsam fand. All diese Beiträge haben in meinen Augen eine Wertschätzung verdient, ohne das man eine Gegenleistung erwartet. Gestartet habe ich das Ganze, um mich noch mehr mit Bloggern zu vernetzten und euch aber auch einen weiteren Mehrwert auf meinem Blog zu bieten.



Montag, 9. März 2020

Monatsrückblick Februar: Erlebt, Gesehen, Gebloggt


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Monatsrückblick: Erlebt im Februar:


"Ich bin beschäftigt" - kennt noch jemand diese standardisierten Status-Berichte von MSN oder ICQ? Die Aussage beschreibt meinen vergangenen Monat treffend, denn es blieb trotz Semesterferien nicht wirklich viel Zeit für Familie und Freunde übrig. Auch auf dem Blog war es für meine Verhältnisse mit einem Beitrag pro Woche sehr ruhig. Leider versinke ich gerade in Arbeit, die To-Do-Liste wird nicht kürzer, sondern länger und ich muss erneut predigen, was ich schon letzten Monat in meinem Monatsrückblick vermerkt habe: Die Dealine rückt unaufhaltsam näher. Das heißt, dass auch der März noch einmal ein arbeitsintensiver Monat werden wird, sodass ich auch in den kommenden Wochen meist 1-2 Beiträge pro Woche geplant habe, obwohl es nicht an Ideen mangelt. Trotzdem gab es im Februar natürlich auch allerhand schöne Momente, auch wenn die etwas rar gesät waren, da ich die meiste Zeit vor meinem Laptop gesessen und am Forschungsprojekt gearbeitet, zudem mit den Vorbereitungen für die nächste Seminararbeit begonnen habe. Fasching musste ich deshalb dieses Jahr leider ausfallen lassen, aber ich bin sowieso nicht mehr so der Karnevalsnarr, gehe meist nur auf 1-2 Umzüge.





Donnerstag, 5. März 2020

Kino Neustarts März: Etwas von allem!


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Donnerstag ist Kino-Tag, heute gehen wieder mehrere Filme an den Start, die um die Gunst der Kinobesucher buhlen. Ich habe im Zuge meiner Kino Neustarts erneut die spannendsten Produktionen der kommenden Woche für euch zusammengefasst. Ich muss gestehen, dass mich persönlich gar nicht so viele Filme ins Kino locken, was sich gut trifft, denn zeitlich sieht es bei mir eh eng aus, da ich viel für die Uni zu tun habe. Die Abgabetermine rücken unnachgiebig näher. Sicherlich, es sind interessante Filme mit dabei, aber vieles ist für mich Couchmaterial, d.h. Filme, die ich mir lieber per VoD anschaue. Was natürlich nicht heißt, dass mich jetzt gar kein Film ins Kino locken würde, denn zwei Produktionen könnten mich doch in Versuchung führen. Alles in allem ist meine Zusammenstellung eine bunte Mischung geworden, denn euch erwarten eine humorvolle Verfilmung eines Jane Austens Klassikers, der ziemlich peppig und modern daherkommt, den eventuellen Start eines neuen Comic-Franchise, je nachdem wie sich der neueste Vin Diesel Film an den Kinokassen schlägt, eine umstrittene Disney-Realverfilmung, die vielleicht gerade deshalb viele ins Kino locken oder deshalb zum floppen mutieren könnte, sozialkritische Filme und kleine Indie-Perlen. Ich bin gespannt darauf zu erfahren, welche Filme euch ins Kino locken. Verratet es mir doch am Ende meines Beitrags. Ansonsten wünsche ich an dieser Stelle allen Kino-Fans viel Spaß mit den Filmen. Wie immer gilt: Das Urheberrecht der eingebundenen Trailer liegt bei den genannten Filmverleihern.






Sonntag, 1. März 2020

Serien Talk: Netflix und Amazon Prime Neuheiten März: Elite, Madam C.J. Walker, Freud und Midsommar


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Ein neuer Monat, damit wird es Zeit für die nächste Ausgabe des Serien Talk. Diesmal hat für mich Netflix beim Angebot in Bezug auf Film und Serien-Neuheiten im März die Nase vorn. An Serien gibt es wie immer viele neue Eigenproduktionen, schon etwas zu viel, wenn ihr mich fragt - zum Glück handelt es sich bei der einen oder anderen Serie um eine Mini-Serie, die abschlossen ist. Darunter befindet sich auch die österreichische Serie "Freud", die gemeinsam von ORF und Netflix produziert wird und als düsterer Psycho-Trip, teilweise sogar als Babylon Wien von großen Zeitungen betitelt wird. Bei der Lizenzware freue ich mich über die finale Staffel "Timeless", auf die ich schon länger warte. Schade, dass es die Serie insgesamt nur auf zwei Staffeln bringt, doch dank der Fans ist sie komplett abgeschlossen und ich kann jedem nur empfehlen mal reinzuschauen. Im Filmbereich wandern einige Produktionen von Sky zu Netflix, neben Popcorn-Kino gibt es auch ein paar anspruchsvollere Produktionen zu sehen - eine bunte Mischung also. Bei Amazon Prime sieht es in diesem Monat jedoch mau aus. Neue Serien fehlen in diesem Monat, hier kann noch etwas unangekündigt kommen, im Filmbereich dürfte für die meisten "Midsommar" das Highlight bilden. Der Film hat vergangenes Jahr auf jeden Fall die Gemüter gespalten. Ansonsten solltet ihr Joyn im Auge behalten, auch hier erwarten euch im März interessante Serien-Neustarts. Mein Serien-Talk wird am Ende durch eine Reihe Verlängerungen und Absetzungen abgerundet, da könnte auch die eine oder andere Überraschung dabei sein.






Sonntag, 23. Februar 2020

Kolumne: Serien - Frauen hinter der Kamera


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Frauen hinter der Kamera sind in Hollywood immer noch eine Seltenheit. Hollywood hat ein Gleichstellungsproblem, welches sich an den 250 erfolgreichsten Filmen aus 2017 wunderschön veranschaulicht werden kann: 88 Prozent dieser Filme sind ohne Regisseurinnen, 83 Prozent ohne Autorinnen und 96 Prozent kommen ohne weibliche Cinematopraphers aus. Insgesamt beläuft sich der Anteil an Frauen, die hinter der Kamera eine Schlüsselfunktion einnehmen, auf 18 Prozent (The Atlantic 2018). Nun kann kritisiert werden, dass die Daten der Studie aus 2017 sind, mit Blick auf die Schlagzeilen und Preisveranstaltungen in Hollywood, dürfte klar sein, dass sie immer noch Gültigkeit besitzen. Sicherlich gibt es Frauen, deren Filme in den letzten zwei Jahren für Aufmerksamkeit gesorgt haben, wie Patty Jenkins "Wonder Woman", Ava DuVernays "Selma" oder Great Gerwigs "Lady Bird" - sie bilden aber immer noch eher eine Ausnahme, als die Norm. Und ja, sicherlich hat sich der Anteil der Frauen, die hinter der Kamera was zu sagen haben, erhöht, doch die Zahlen fallen weiterhin zu gering aus. Deutlich wurde dies auch bei der kürzlichen Verleihung des Oscars, wo in der Kategorie "Beste Regiearbeit" nur Männer nominiert wurden. Obwohl "Little Woman" in sechs Kategorien nominiert war, ging die Regisseurin dahinter leer aus. Ein Schicksal, welches Gerwig mit einigen ihrer Kolleginnen teilte, da vor allem Filme von Frauen bei den diesjährigen Oscars übergangen wurden - man denke nur an "The Farewell" oder "Hustlers", die allesamt als Oscar-Kandidaten von Kritikern und Zuschauern gefeiert wurden. Übrigens ist dies kein neues Phänomen, denn Frauen werden in besagter Kategorie systematisch übergangen - die Liste an Beispielen ist endlos und mit jedem Jahr wird die Kritik lauter. Geschuldet war dies lange Zeit der Besetzung der Academy, die überwiegend männlich war und wo sich erst in den letzten Jahr ein Trend zu mehr Diversität beobachten lässt, zum anderen den Regeln der Academy, des es so mancher Frau unmöglich machen für ein der begehrten Trophäe nominiert zu werden.





Donnerstag, 13. Februar 2020

Lese Ziele: Bücher, die ich 2020 lesen möchte!

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Etwas verspätet möchte ich euch heute noch ein paar Bücher aus meinem SuB präsentieren, die ich 2020 gerne lesen möchte. Wie zuvor bei den Serien handelt es sich hierbei nicht um eine starre Liste, die ich abarbeiten muss, sondern es ist eine Zusammenstellung an Werken aus meinem Bücherregal, auf die ich unfassbar gespannt bin. Es sind alles Titel, die ich am liebsten sofort verschlingen möchte, wäre da nur nicht der Zeitfaktor, der mich daran hindert. Viele der Bücher stauben nämlich schon viel zu lange im Regal vor sich hin, obwohl ich sie nach wie vor lesen möchte und jederzeit erneut kaufen würde. Während ich diese Zeilen schreibe, hat bei mir auch die vorlesungsfreie Zeit begonnen und für die habe ich mir ein Ziel gesteckt: Ich möchte mir jeden Sonntag 1-2 Stunden zum Lesen nehmen. Ob das immer funktioniert, bleibt abzuwarten, aber ich denke, dass ich so doch ein paar Bücher von meinem SuB befreien kann. Unter der Woche werde ich mich hingegen meiner Forschungsarbeit widmen und einiges an Fachlektüre in mich aufsaugen. Auf meiner privaten Leseliste findet ihr eine bunte Mischung an Werken aus dem Thriller, Horror und Fantasy-Genre. Manche der Werke sind auf Englisch, da ich vor allem historische Biografien und Jugendbücher bevorzugt in der Originalsprache lese, bei anderen handelt es sich wiederum um Auftakte oder Fortsetzungen von beliebten Reihen. Überraschend viele Jugendbücher habe es auf meine Liste geschafft, denn in den letzten Jahren habe ich meine Liebe zu diesen neu entdeckt. Lange Zeit unterlag ich dem Irrglauben, dass die Bücher, jetzt wo ich erwachsen bin, nichts mehr für mich wären, aber das ist Quatsch. Jugendbücher sind oft viel innovativer, diverser und mutiger, als so mancher Roman für die ältere Generation. Vielleicht ziehe ich am Ende des Jahres ein persönliches Fazit, welche Bücher von der Liste ich tatsächlich 2020 gelesen habe. Besteht hier Interesse? Schreibt es mir in gerne in den Kommentaren oder via Social Media. Nun bin ich gespannt, ob ihr eines oder mehrere der Bücher, die ich 2020 lesen möchte, selbst schon gelesen habt. 





Sonntag, 9. Februar 2020

Monatsrückblick Januar: Erlebt, Gesehen, Gebloggt


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Monatsrückblick: Erlebt im Januar:


Mein Motto im Januar: Alle Jahre wieder, denn der Start ins Jahr fällt an der Uni immer mit der Prüfungsphase zusammen, sodass ich mich zum Lernen zurückgezogen habe. Viel ist deshalb in den letzten Wochen bei mir nicht passiert. Ich habe für eine Klausur gepaukt, bei der ich mir ziemlich sicher bin, sie bestanden zu haben und parallel dazu habe ich weiter an meinem Forschungsprojekt gearbeitet und eine Abschlusspräsentation erstellt. Ich bin froh, dass nun offiziell die vorlesungsfreie Zeit begonnen hat. Die nächsten Wochen werden zwar dennoch arbeitsintensiv, nicht nur weil die Forschungsarbeit zu Ende geschrieben werden, sondern auch weil daneben noch eine oder zwei Hausarbeiten anstehen und Organisatorisches geklärt werden muss. Trotzdem wird mein Tagesablauf nun etwas entspannter, da ich mich vollkommen auf die Aufgaben konzentrieren kann, die vor mir liegen. Einen festen Zeitplan habe ich mir schon gesetzt und bin guter Dinge, dass ich diesen einhalten werde. Abseits der Prüfungsvorbereitung wurde der Geburtstag meiner Mum im kleinen Kreis gefeiert und ein paar Tage später ging es dann noch lecker Essen. Nachdem ich Haupt- und Nachspeise gegessen habe, wobei ich von ersterem einiges mit nach Hause genommen und mir das Dessert geteilt habe, war ich ziemlich voll gefuttert. Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, war beides fantastisch.




Donnerstag, 6. Februar 2020

Kino Neustarts Februar: Eine bunte Genre-Mischung


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Die erste Woche des Februars ist schon fast wieder geschafft, aber vorher gibt es erst noch ein paar neue Filme im Kino zu sehen. In meinen Augen bietet der Monat eine bunte Mischung an Filmen: actionreiche Blockbuster, spannungsgeladene Horrorfilme und anspruchsvollere Werke, die aktuell relevante, gesellschaftliche Themen in den Vordergrund rücken. Da dürfte für jeden etwas bei meinen Kino Neustarts dabei sein. Obwohl der Februar der kürzeste Monat des Jahres ist, dürfen wir uns auf einige Kino-Highlights in Starbesetzung freuen. Margot Robbie ist dabei gleich mit zwei Filmen vertreten, somit ziemlich fleißig. Ansonsten gibt es Chad Bosewick, Matthew McConaughey, Michael B. Jordan oder Katie Holmes auf der Leinwand zu sehen. Große Namen, die wohl einige Zuschauer/innen ins Lichtspielhaus locken dürften. Da ich ab heute Semesterferien habe, hoffe ich es auch endlich ins Kino zu schaffen. Mal schauen, welcher Film es wird. Ich habe noch einiges aus dem Januar offen. Ich wünsche auf jeden Fall allen, die sich einen Film meiner Liste anschauen ganz viel Spaß im Kino. Gerne dürft ihr mir im Anschluss eure Meinung zum Film dalassen, egal ob auf dem Blog oder via Social Media, ich bin immer gespannt zu hören, welche Produktionen sich lohnen.



Donnerstag, 30. Januar 2020

Serien Talk: Netflix & Amazon Prime Neuerscheinungen Februar: Locke & Key, Altered Carbon, Hunters


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Der erste Monat des Jahres ist fast geschafft, somit erwarten euch in den kommenden Wochen wieder einige Neuerscheinungen bei Netflix und Amazon Prime, die dem einen oder anderen den Februar versüßen könnten. Deutlich wird: Die Lizenzware wird im Serienbereich stark zurückgefahren, beide Anbieter setzen im Februar auf eigenproduzierte Inhalte. Bei Netflix geht mit "Locke & Key" die Verfilmung einer populären Comicreihe an den Start, gefolgt von neuen Staffeln bekannter Lieblinge und der ersten südafrikanischen Produktion. Amazon Prime schenkt hingegen Jordan Peele uneingeschränktes Vertrauen, der schon für Kritikerlieblinge wie "Get Out" und "Wir" verantwortlich ist. Mal schauen, ob er diesen Erfolg für Amazon mit "Hunters" wiederholen kann. Im Filmbereich erwarten euch dann viele kleinere Produktionen, teilweise auch aus nicht-amerikanischen Ländern. In meinen Augen ist die Mischung hier aber gelungen. Abseits dessen sieht es auch im Free-TV mau aus was Serien-Starts anbelangt, dafür nimmt die Kategorie Verlängerungen / Absetzungen diesmal etwas mehr Raum ein, da viele amerikanische Networks noch vor den Upfronts Entscheidungen über das Schicksal ihrer Produktionen getroffen haben. Die gute Nachricht: Aktuell dominieren die Verlängerungen, vor allem beim kleinsten Network. Ein paar Wackelkandidaten bleiben natürlich übrig, über deren Fortsetzung wird dann im Frühjahr entschieden. Ich habe auch die eine oder andere Serie, für die ich Daumen drücke, da sie mir trotz kleiner Zuschauerschaft ans Herz gewachsen ist. Eine Zahl, die natürlich nichts über die Qualität einer Serie aussagen, denn durch den stark wachsenden Serienmarkt haben es Nischenproduktionen natürlich immer schwerer und werden wohl in Zukunft verstärkt untergehen.





Sonntag, 26. Januar 2020

Kolumne: Über Selbstbewusstsein, Unsicherheiten, Zweifel und Ängste

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Kolumne: Du wirkst so selbstbewusst... 


...ist ein Satz, den ich häufig höre, denn viele sind überrascht, wenn sie erfahren, dass ich mich oft in Situationen wiederfinde, wo ich unsicher bin oder an mir zweifle. Das sind vor allem Prüfungssituationen, in denen sich ab und an diese gemeine Stimme meldet, die mir einredet, dass ich versagen könnte. Ich weiß dann zwar, dass das Quatsch ist, da ich mir immer alles in Erinnerung rufe, was ich mittlerweile erreicht habe, doch ist der Zweifel erstmal gesät, kann man ihn schwer abschütteln. Er beißt sich fest und lässt nicht so schnell los. Das bezieht sich aber auf meinen Körper, denn auch wenn ich mittlerweile im Reinen mit mir bin, akzeptiert habe das ich eben nicht 1,80 groß bin und perfekt Modelmaße habe, gibt es immer wieder Tage, an denen ich mich als zu langweilig, zu blass, zu unscheinbar, aber auch zu kurvenreich empfinde. Wo ich es hasse, dass ich so viel jünger aussehe, als ich eigentlich bin und mir jeder Makel ins Auge fällt. Dann sehe ich hier einen Pickel, da den Nächsten, dazu noch die Augenringe, die nie verschwinden mögen und natürlich mein leicht verschobener Zahn - wer findet das bitte attraktiv? Das alles sind Gedanken, die auf dem Blog selten eine Rolle spielen. Hier bekommt ihr die Höhen meines Lebens präsentiert angereichert mit perfekten Bildern, hinter denen viel Planung stecken und zwar bis ins kleinste Detail. Das beginnt bei den Outfits und der Location, denn beides muss sich ergänzen oder zumindest einen angenehmen Kontrast bilden und erstreckt sich bis zur Veröffentlichung inklusive Text. Hier achte ich mittlerweile auf meine Wortwahl, aber auch auf die Inhalte. Tatsächlich besitze ich eine Liste an Themen, die für mich auf dem Blog Tabu sind und immer wieder ertappe ich mich dabei, wie ich gerne über etwas Persönliches schreiben möchte, es aber auch Unsicherheit vor den Reaktionen nicht tue. Es ist eben leichter über oberflächliche, angenehme Themen zu schreiben, als über die eigenen Gedanken, aber auch Zweifel und Ängste.



Montag, 20. Januar 2020

8 Serien, die ich 2020 endlich von meiner Must-See-Liste streichen möchte!


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Jeder von uns hat sie: Serien, die ein langes Dasein auf der eigenen Must-See-Liste fristen und endlich von dieser befreit werden wollen. Mir geht das ganz genauso, denn bei der Masse an Serien ist es unmöglich in jede Produktion zeitnah reinzuschauen. Manches hebt man sich für bestimmte Anlässe auf, anderes geht komplett unter und Jahre später fällt einem ein, dass es da ja noch diese eine Serie gibt, auf die man schon länger neugierig ist. Da ich letztes Jahr einige Serien beendet habe ("Versailles", "Daredevil", "Grimm", "The Punisher", "Game of Thrones") und 2020 leider weitere Produktionen folgen werden, wie "Supernatural", "Tote Mädchen Lügen Nicht" oder "Lucifer", bin ich auf der Suche nach Serien-Nachschub. Vielleicht finde ich dabei ja die eine oder andere Serie, die mich umhaut und genauso begeistert, wie einige meiner Favoriten? Schön wäre es ja, denn gerade "Supernatural" wird bei mir eine große Lücke hinterlassen, da es meine liebste Mysteryserie ist. Was ich mir für 2020 grob vorgenommen habe und ich gebe keine Gewähr, dass ich es auch wirklich schaffe alle genannten Serien anzuschauen, habe ich für euch einmal festgehalten. Die Serien besitze ich entweder auf DVD, sie sind via Streaming-Dienste zu sehen oder im Free-TV. Für den Beitrag habe ich mich nun explizit auf ältere Serien konzentriert, denn die Serien-Neustarts für das 1. Quartal stellen Nadine, Conny, Tami und ich euch in einer aktuellen Folge von BingeHype vor - dazu aber später mehr. Jetzt erwarten euch erst einmal 8 Serien, die ich 2020 endlich von meiner Must-See-Liste streichen möchte






Donnerstag, 16. Januar 2020

Monatsrückblick Dezember: Erlebt, Gesehen, Gebloggt


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Monatsrückblick: Erlebt im Dezember:


Auf den Dezember freue ich mich immer das ganze Jahr. Ich liebe Weihnachten und freue mich dementsprechend immer darauf all den Kitsch mitzunehmen, der zu dieser Zeit einfach dazu gehört. 2019 konnte ich die Vorweihnachtszeit jedoch nicht allzu sehr genießen, da ich viel für die Uni zu tun hatte. Meine Mum musste die Plätzchen diesmal alleine backen, ich habe sie nur gefuttert und auf den Weihnachtsmarkt habe ich es nur einmal geschafft, dafür dann dort aber eine schöne Zeit gehabt. Weihnachtsstimmung kam bei mir nur durch Weihnachtsfilme auf, von denen ich natürlich einige mit meiner Familie geschaut habe. Die waren allesamt richtig schön kitschig, aber so soll das auch sein. Da bei mir im Dezember einiges los war, habe ich mich natürlich extrem auf die Weihnachtsferien gefreut - einfach mal abschalten und Zeit mit Freunden und Familie verbringen. Eingeläutet wurden diese dann indem der Geburtstag eines engen Freundes nachgefeiert wurde. Anlässlich dessen ging es gemeinsam essen, anschließend auf Bar Tour, nur um dann noch in einer Disko zu landen. Ich hatte einen wunderschönen Abend, habe es richtig genommen mal wieder eine Nacht durchzutanzen, auch deshalb, weil ich schon so lange nicht mehr feiern war. Die Ferien selbst konnte ich dann aber nur bedingt genießen, ihr kennt das sicherlich: Sobald man frei hat, wird man krank. Ich lag also erstmal mit Erkältung flach, konnte diesmal aber zumindest Heiligabend noch genießen sowie den ersten Feiertag - auch wenn ich da abends dann gesundheitlich schon platt war. Zwei Tage, an denen ich zu viel gegessen habe, schöne Unterhaltungen hatte und mich über so manches Geschenk gefreut habe (auch wenn es darauf natürlich nicht ankommt). Den 2. Weihnachtsfeiertag habe ich dann auf der Couch verbracht, aufgrund meines gesundheitlichen Zustandes, dann einige Filme geschaut (dazu weiter unten mehr).