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Donnerstag, 31. Dezember 2020

Serien Jahresrückblick 2020: Meine Highlights, Überraschungen, Geheimtipps und Flops (TAG)


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Es ist wieder soweit: Ich läute meine alljährliche Jahresrückblick-Season ein, beginnend mit dem ersten Beitrag zu Serien. Das passt perfekt, immerhin wisst ihr alle, dass ich ein riesiger Serienjunkie bin, weshalb Serien zu einem immer größeren Fokus auf meinem Blog wurden. 2020 war für die Unterhaltungsbranche definitiv kein leichtes Jahr, darüber habe ich ausführlich in einer Kolumne berichtet, aufgrund der Pandemie mussten zahlreiche Dreharbeiten pausieren, einige Serienprojekte wurden ganz abgeblasen, wie z.B. Amazon Prime's Historienepos "Cortez" mit Javier Bardem über Hernan Cortez, wo der Dreh in Mexico aufgrund von COVID-19 nicht möglich war und bei anderen Serien wurden hingegen Staffelverlängerungen rückgängig gemacht (The Society, Glow usw.). Trotzdem hielt 2020 einige Serien-Highlights, Serien-Überraschungen, aber auch Flops bereit und ist rückblickend eigentlich kein schlechtes Serienjahr. Das oft prophezeite Content-Loch ist bisher nicht eingetreten und auch 2021 sieht alles danach aus, dass uns serientechnisch nicht langweilig werden wird, immerhin haben die Dreharbeiten nun wieder begonnen und mit etwas Verspätung gibt es dann auch die ersten Marvel-Serien bei Disney+, das "Gossip Girl"-Reboot bei HBOMax und viele viele weitere Serien, die schon längst in den Startlöchern stehen, wie Staffel 1 zum "Grishaverse". Aber hier möchte ich noch nicht allzu viele Worte verlieren, denn auf mein Serienjahr 2021 möchte ich im Januar noch genauer eingehen. Ich habe noch einige interessante Serien auf meiner Watchlist, die ich ab arbeiten will und natürlich gibt es auch so manchen Neustart, bei dem ich sofort reinschauen werde. Heute wird zurückgeblickt auf das Jahr 2020 und damit wünsche euch nun viel Spaß. Ich bin gespannt, welche Serien ihr auch gesehen habt oder es noch plant. 





Montag, 28. Dezember 2020

Serien Talk: Netflix und Amazon Prime Neuheiten Januar: Lupin, Fate: The Winx Saga, HTGAWM, American Gods, Star Trek: Lower Decks

 

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2020 ist zwar noch nicht ganz vorbei, ich möchte heute aber trotzdem schon einmal in das neue Jahr blicken, um euch im Serien Talk darüber zu informieren, welche Serien- und Film-Neuheiten uns dann bei Netflix und Amazon Prime erwarten. Weiterhin ist vom oft heraufbeschworenen Content-Loch noch nicht viel zu spüren, sodass die Portfolios beider Anbieter auch im Januar gut gefüllt werden. Inhaltlich hat für mich diesmal jedoch klar Netflix die Nase vorn, was aber daran liegt, dass ich mit den Serien, die bei Amazon ins Abo kommen nicht viel anfangen kann. Dank Netflix werde ich im Januar einen Binge-Marathon bei der 5. Staffel von "How to get away with Murder" hinlegen, denn ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Viola Davis als Annalise Keating. Sie ist phänomenal. Abseits dessen starten auch in Amerika einige neue Serienstaffeln, diesmal durch Corona etwas später, sodass unter anderem "Riverdale" und "Snowpiercer" in die nächste Runde gehen. Natürlich erwarten euch auch neue und alte Netflix-Originals, da sollte für jeden etwas dabei sein und selbst die Filmauswahl überzeugt mich diesmal. Ich werde definitiv "Shape of Water" nachschauen, den Oscar-prämierten Film habe ich nämlich noch auf der Watchlist. Amazon Prime versucht hingegen mit Deutschlandpremieren von "American Gods" oder "The Magicians" zu punkten und hat auch für Trekkies ein Highlight im Gepäck. Filmisch sieht es etwas dünner aus, viele DVD-Produktionen, jedoch dürfte da noch die eine oder andere Überraschung hinzukommen. Abseits dessen gibt es auch im Free-TV neue Serienware, u.a. die hitzig diskutierte finale Staffel von "The 100" (so ganz um Spoiler bin auch ich nicht herumgekommen und ich bin nicht erfreut, aber trotzdem gespannt aufs Finale), während RTL seinen deutschen Seriendonnerstag wiederbelegt und Konkurrent Sat.1 auf Krimiware setzt. Wie immer schließt der Serien Talk mit den Absetzungen und Verlängerungen der letzten Wochen. Hier dominieren zum Glück die Verlängerungen, was ja auch ein schönes Weihnachtsgeschenk ist. 

 

 

 

Samstag, 19. Dezember 2020

{Geständnisse eines Serienjunkies} Meine 15 liebsten Supernatural Folgen - Teil 3 (Staffel 11 - 15)

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Anlässlich der finalen Staffel von "Supernatural" habe ich eine kleine Reihe zu meinen "liebsten Supernatural Folgen je Staffel" gestartet (Teil 1, Teil 2), in der ich immer drei Favoriten herausgepickt habe. Aufgrund von COVID-19 und den dadurch erforderlichen Drehunterbrechungen in Hollywood hat es nun etwas länger gedauert, bis das Serienfinale über die Bildschirme flimmert, aber am 19. November war es dann in den USA soweit. Nach 15 Jahren verabschiedeten sich Sam und Dean Winchester von den Fans und begeben sich in den verdienten Jäger-Ruhestand. Die beiden Hauptdarsteller bleiben uns zum Glück auf den Bildschirmen erhalten und haben längst neue Rollen an Land gezogen: Jensen Ackles wird in Staffel 3 von "The Boys" als Soldier Boy, dem ersten Superhelden zu sehen sein, Jared Padalecki tritt indes in die Fußstapfen von Chuck Norris für das Reboot von "Walker Texas Ranger" und erhält dabei Unterstützung von Lindsay Morgan ("The 100"), Keegan Allen ("Pretty Little Liars") und seiner Ehefrau Genevieve Padalecki, die in Gastauftritte zu sehen sein wird. Ich selbst kann derweil noch nicht glauben, dass ich tatsächlich die allerletzte Episode von "Supernatural" gesehen habe, das muss ich erstmal Sacken lassen, immerhin bin ich mit der Serie großgeworden und seit 2006, als zwei entfremdete Brüder mein Herz eroberten, gehörte die wöchentliche Jagd auf Dämonen, Monster und teilweise auch menschlichen Killern fest zu meinem Alltag. Sam und Dean und die Darsteller die sie verkörpern, haben mich mehr als einmal zum Lachen, weinen oder zur Verzweiflung gebracht.  

Ich bin zwar nicht komplett begeistert vom Serienfinalen bzw. generell der finalen Staffel, weil ich finde, dass man da einiges an Potenzial verschwendet hat, da wäre gefühlt mehr drinnen gewesen, vor allem was das Spiel mit der Nostalgie und die Bezugnahme auf die ersten Staffeln anbelangt, aber trotzdem wird "Supernatural" immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben. Schon allein, weil es die Serie ist, mit der meine Liebe für Serien überhaupt angefangen hat und weil es meine Go-To-Serie ist, wenn es mir nicht gut geht oder ich nervös bin und Ablenkung brauche. Ich habe es auf Twitter geschrieben: Supernatural ist mein sicherer Hafen, mein Rettungsanker in schwierigen Zeiten, keine andere Serie schafft es mich so zu beruhigen, wie diese und allein dafür gebührt ihr aller Dank der Welt. Die Serie wird wohl auch in Zukunft fest zu meinem Leben gehören, dann eben in Form von Rewatches und glücklicherweise bin ich auch mit den Büchern zur Serie noch nicht komplett durch. Hier warten mich noch viele Abenteuer, die sich immer wie bisher nicht verfilmte Episoden anfühlen. Und bevor ich nun noch länger über "Supernatural" sinniere, wünsche ich euch viel Spaß mit dem letzten Teiler meiner "liebsten Supernatural Folgen", diesmal dreht sich alles um Staffeln 11 - 15



Achtung: Im Beitrag befinden sich viele Spoiler. Ihr solltet die jeweiligen Staffeln/Episoden gesehen haben, um die Texte lesen zu können. Ich beschäftige mich jeweils mit der Entwicklung der Handlung und den Charakteren.



Freitag, 11. Dezember 2020

Blogvent 2020: Serien - Welche Klischees bei einem Weihnachtsfilm/Weihnachtsserie nicht fehlen dürfen


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Normalerweise bin ich kein Fan von Klischees in Filmen und Serien, genauso wenig mag ich Kitsch und übertriebene Romantik. Aber bei Weihnachtsfilmen ist alles anders, denn da gilt, was ich sonst verabscheue: Es darf klischeehaft und nicht kitschig genug sein. Ich habe Spaß daran mich für eine gewisse Zeit in diese kunterbunten, harmonischen Welten zu begeben, deren Verlauf mich keinesfalls überraschen wird und wo am Ende alles gut ausgeht. Entweder, weil eine Familie wieder zueinander findet oder weil zwei Liebende endlich ein Paar werden. Sind wir mal ehrlich: Etwas anderes möchten wir in dieser Art von Film oder Serie doch gar nicht sehen, denn das würde nicht zum Fest der Liebe passen, dessen Grundmessage ja schon ziemlich kitschig daherkommt. Natürlich resultiert das darin, dass sich alle Weihnachtsfilme auf eine gewisse Weise ähneln und ich mich jedes Jahr wieder in einem Film-Marathon wiederfinde, der doch immer gleich ausfällt, aber das stört mich nicht im Geringsten. Ich brauche bei Weihnachtsfilmen und Serien keine tiefgründige Message oder ein sensibles Thema, das in den Vordergrund gerückt wird. Es sind Filme und Serien, die unterhalten möchten, die durch ihren Wohlfühl-Faktor und die simple Storyline punkten. Persönlich mache ich es mir dann immer mit einer heißen Schokolade, einer warmen Decke und etwas Plätzchen auf dem Sofa oder in meinem Bett bequem und lasse mich einfach nur berieseln. 

Meine Weihnachtsfilme und Serien wähle ich in der Regel nach den Darstellern aus, denn es gibt Schauspieler, die ich in solchen Produktionen gerne sehe und deren Performanz macht für mich oft den Unterschied, ob ein Film mich überzeugen kann oder nicht. Zum Beispiel sehe ich gerne Filme mit "Mean Girls"-Star Lacey Chabert, die aufgrund ihrer fröhlichen und sympathischen Art eben gut zu dieser Art von Film passt. Genauso habe ich mich aber über die "OTH"-Reunion gefreut, die in Form eines Weihnachtsfilmes die Fans verzaubern durfte (nur in Deutschland steht die Premiere des Films noch aus). Seit Netflix sind für mich Kat Graham ("Vampire Diaries"), Vanessa Hudgens ("High School Musical") und Rose McIver ("iZombie") ungeschlagene Weihnachtsqueens, denn ihre Filme schaue ich mir immer an. Doch auch andere Darsteller, die sonst eher im Seriengeschäft unterwegs sind, verschlägt es immer mal in die bunte Welt der weihnachtlichen Produktionen, genauso wie sich ab und an auch mal A-Lister dort zeigen, siehe Jingle Jangle Journey mit Forest Whitaker. Im Rahmen von Lexas Blogger-Adventskalender Aktion habe ich mir überlegt, was ich zum Thema Serien besteuern möchte und da ich bisher auch noch dazu gekommen bin über Weihnachtsfilme zu bloggen, kombiniere ich beides in einem Beitrag. Doch ich wollte etwas mehr machen, als die klassische Rezension, weshalb ich mir dachte, warum nicht mal über all die Klischees schreiben, die mich in Weihnachtsfilmen überhaupt nicht stören und dazu gehören, nur um dann noch ein paar weihnachtliche Filmempfehlungen rauszuhauen. 



Donnerstag, 10. Dezember 2020

Rezension: The Spanish Princess - 5 Dinge, die mir nicht gefallen haben

 

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Ich hatte schon immer eine kleine Hassliebe zu den Serien von Philippa Gregory, die für das amerikanische Network Starz entstanden sind und das ist bei "The Spanish Princess" nicht anders. Es gibt immer bestimmte Plotarcs und Charakterzeichnungen, die mich gestört haben, aber nicht so sehr, dass ich überhaupt keinen Spaß mehr an den Serien hatte. Am Ende hat mir "The White Queen", bis auf ein paar Längen im Mittelteil sogar ganz gut gefallen und auch "The White Princess" hat mir aufgrund der tollen Schauspielleistung von Jodie Comer zugesagt und das obwohl ich die Darstellung von Margaret Beaufort bis heute ärgerlich finde, hat diese doch nichts mit der beeindruckenden Frau von damals gemein. Ich hoffe, dass es irgendwann jemand gibt, der eine Serie kreiert oder einen Film, der dieser Frau gerecht wird und zeigt, wer sie wirklich war: Eine Überlebenskünstlerin, eine politische Playerin und das in einer Zeit, wo Frauen nicht viel zu sagen hatten und eine Förderin von Bildung und Kultur. Bei "The Spanish Princess" konnte ich mit Staffel 1, bis auf eine bestimmte Entscheidung rund um Catherine of Aragon, ziemlich gut leben und fand sie unterhaltsam und vor allem mit Blick auf die Einbindung der Black Tudors gelungen, auch wenn schon da das Alter der Figuren und die Zeitlinie absolut nichts mit der Realität zu tun haben. Aber in einer Serie ist das vertretbar, immerhin müssen hier längere Zeiträume in einer Serie behandelt werden, da gehören große Sprünge eben dazu, genauso wie eine zeitliche Raffung der Ereignisse, die etwas flotter abgehandelt werden. Staffel 2 hat dann einen guten und vielversprechenden Start hingelegt, sodass ich mich wirklich auf die kommenden Folgen gefreut hatte, aber leider ließ "The  Spanish Princess" qualitativ dann immer mehr Federn und gipfelte in einem Finale, dass tatsächlich ein Fall alternativer Geschichtsschreibung ist und wo in meinen Augen doch zu stark von den damaligen Ereignissen abgewichen wurde, damit die Serie den Titel "Lebensgeschichte von Catherine of Aragon" verdient. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass die Produzenten auf eine dritte Staffel gehofft hatten und dann plötzlich irgendwie die einzelnen Handlungssträngen beenden mussten oder ob das schon immer ihr Plan war. Generell wirkt der Abschluss alles andere als rund, da viele Figurenschicksaale unbeantwortet bleiben und unvollständig wirken. 

Was mich gestört hat, möchte ich euch heute in einem umfangreichen Post darlegen. Denn ich finde es wichtig hier nicht nur Filme/Serien zu rezensieren, die mir gefallen, sondern mich kritisch mit Werken auseinanderzusetzen und nur weil mich einige Dinge stören, heißt das im Umkehrschluss nicht, dass es euch genauso gehen muss. Aktuell wird nämlich im Fandom heiß über Kritik diskutiert, etwas was ich nicht verstehen. Solch ein Diskurs um fiktionale Werke gehört in meinen Augen dazu, zumal man eine Serie auch mögen, sie aber auch gleichzeitig kritisieren kann und nur weil ich Kritik übe, heißt es ja nicht, dass nun keiner mehr Spaß an der Serie haben darf. Wie gesagt auch mir hat Staffel 1 von "The Spanish Princess" gefallen, genauso wie der Anfang der zweiten Staffel, aber da ich mich schon seit Jahren mit der Tudor-Dynastie beschäftige und viele Biografien gelesen habe, stoßen mir einige Charakterzeichnungen, Plot-Twist und historische Abweichungen eben etwas mehr auf, als dies bei Zuschauer*innen, die von der Epoche keine Ahnung haben und sich erst noch damit auseinandersetzen möchten, der Fall ist. Denn, und das muss ich zugeben, für einige bilden die Serie von Philippa Gregory den Einstieg in die Welt der Tudors und sowas rechne ich historischen Serien immer hoch an. Schade ist jedoch, wenn die Recherche rund um die Fakten ausbleibt und Serien/Filme oder historische Romane unser Bild über eine historische Persönlichkeit beeinflussen, so wie dies bei Margaret Beaufort der Fall ist, deren Charakterisierung viele für "wahr" erachten, sodass Historiker*innen bis heute darum bemüht sind, dies aufzuklären. Dies zeigt, dass Serien, Filme und Bücher in der Tat auch Schaden anrichten können und sich Showrunner*innen und Autor*innen sich dem bewusst sein sollten.  Noch ein kleiner Hinweis, wenn ich von "Königinnen" rede, dann meine ich natürlich "Queen Consort", so wie das damals in England üblich war.

 

 

 

Freitag, 4. Dezember 2020

Monatsrückblick November: Erlebt, Gesehen, Gebloggt

 

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Monatsrückblick: Erlebt im November:

 

Wir sind zurück im Lockdown, was heißt, dass mein Serienkonsum explodiert ist. Das war auch im Frühjahr schon der Fall, was ganz einfach zu erklären ist: Serien, aber auch Filme, stellen für mich eine Flucht aus der Realität dar und sind gerade jetzt eine willkommene Ablenkung. Dazu habe ich auch wieder einige Filmabende mit meiner Besten Freundin veranstaltet, bei denen wir vor allem Weihnachtsfilme geschaut haben. Generell haben wir viel Zeit miteinander verbracht, natürlich immer unter Einhaltung der aktuellen Auflagen und sind gemeinsam mit ihrem Hund spazieren gegangen oder haben uns auf einen Tee/Kaffee getroffen und haben intensiv geplaudert. Im Dezember möchten wir hingegen noch gemeinsam Waffeln machen und uns das Weihnachtsmarktfeeling nach Hause holen. Andere Kontakte liefen hingegen digital ab, sodass ich zum einen Freude daran hatte BingeHype mit Conny, Tami und Nadine wiederzubeleben und neue Episoden aufzunehmen, dazu halte ich auch mit Kommilitonen digital Kontakt, um mich auszutauschen. Denn der Austausch ist gerade jetzt wichtiger denn je, da wir alle mit unseren Masterthesen beschäftigt sind und gerade bei Momenten, wo man selbst nicht weiterweiß, tut es gut sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und eine neue Perspektive zu erhalten. Ich habe mich im November vor allem mit der Themenfindung beschäftigt und somit recherchiert, worüber ich meine Arbeit schreiben möchte und was spannende Fragestellungen wären. Ein kleiner Tipp an alle, die noch vor ihrer Abschlussarbeit stehen: Schreibt etwas, das euch interessiert, das macht das Schreiben im Anschluss leichter, immerhin müsst ihr euch dann mehrere Monate mit dieser Thematik beschäftigen. Das funktioniert nur, wenn man Interesse für das eigene Thema aufbringt. Ich habe mittlerweile ein solches Thema gefunden und bin glücklich darüber, aber auch nervös bei der Umsetzung. Jeder schon eine Arbeit geschrieben hat, kennt sicherlich die Sorgen die einen dann plagen: Habe ich mich für das richtige Thema entschieden? Ist es überhaupt so umsetzbar, wie gedacht? Erhalte ich Zugang zu allen benötigen Daten? Bekomme ich die Seiten überhaupt gefüllt? Und scheitert die Arbeit vielleicht noch doch an irgendeinem Punkt? Am Ende sind diese Ängste meistens unbegründet, zum Schreiben gehören sie aber fest dazu, gerade deshalb ist der Austausch mit anderen wichtig. Ich habe über all die Studienjahre eines gelernt: Ich stehe mit meinen Ängsten nicht allein da. Anderen Kommilitonen geht es ähnlich, also spreche ich darüber mit ihnen. Im Bachelor habe ich das nicht immer getan, im Master hat sich dies geändert und ich habe festgestellt, dass mir das hilft. 

 

 

Samstag, 28. November 2020

Serien Talk: Netflix und Amazon Prime Neuheiten Dezember: Bridgerton, CAOS, The Wilds und El Cid

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Kaum zu glauben, aber 2020 ist schon fast wieder vorbei und nachdem im Dezember sich wohl das meiste in den eigenen vier Wänden abspielen wird, werde ich es mir wohl an mehr als einem Abend mit Weihnachtsplätzchen und einem Weihnachtsfilm auf der Couch gemütlich machen. Da stellt sich natürlich die Frage, welche Serien- und Film-Highlights Netflix und Amazon Prime für die Vorweihnachtszeit sowie die Festtage zu bieten hat. Welche Weihnachtsfilme gehen im Dezember noch online? Welche Blockbuster verschönern die Feiertage? Netflix setzt wie gewohnt auf eigenproduzierte Inhalte und bringt einige neue Serien, aber auch die eigenen potenziellen Oscar-Kandidaten im Filmbereich an den Start. Mein Highlight: Die leider finale 4. Staffel von "Chilling Adventures of Sabrina", der ich mit einem weinenden, aber auch lachenden Auge entgegenblicke. Das Jahr lässt sich so perfekt ausklingen. Auch Amazon Prime hat einige selbstproduzierte Serien für die Feiertage zu bieten - u.a. eine Coming-of-Age Jugendserie im Stil von "Lost" und ein spanisches Historienepos namens "El Cid", auf beide Produktionen bin ich gespannt. Im Filmbereich gibt es eine bunte Mischung aus Blockbustern und kleineren Filmen, die mich bis auf wenige Ausnahmen nicht umhaut, aber da jeden Tag ein neuer Film online geht, dürfte sich da im Verlauf des Monats auch bei mir noch mehr hinzugesellen. Ansonsten starten auch ein paar Serien im Free-TV bzw. bei Joyn und Now, den kostenlosen Onlineplattformen von ProSieben und RTL und wie immer schließt mein Serien Talk mit den Verlängerungen / Absetzungen der letzten Wochen.

 

 

 

Mittwoch, 18. November 2020

Serien TAG: Die besten Serien der 2000er

 

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Die 2000er, auch bekannt als Zeit, in der die Anzahl an Serien konstant zunahm, Produzenten mit wenig Budget klarkommen mussten, 22 Folgen zum Standard mutierten und Serienfans selten ein abgeschlossenes Serienfinale vergönnt war. Trotzdem ist die Phase von 2000 - 2009 für die Branche richtungsweisend, denn hier wurden die Grundlagen für den Serienboom der 2010er gelegt und als Zuschauer*in konnte man sich auf die ersten etwas experimentierfreudigere, ausgefallenere Serien einlassen. Bald schon erlebt der Begriff des "Quality TV" eine Renaissance, denn mit den gestiegenen Zuschauerzahlen wird auch die Handlung von Serien zum einen immer komplexer, zum anderen werden optisch neue Maßstäbe gesetzt. Parallel dazu entstehen immer neue Fernsehsender, das Pay-TV wird zunehmend attraktiver und neben der klassischen Herbst-Season, werden bald auch die Sommermonate mit Serien bespielt. Die Zuschauer*innen beschäftigten sich hingegen intensiver mit dem Gesehenen - es beginnt die Hochphase der Internetforen, in der über die Handlungen von Charakteren oder dem Fortgang der Lieblingsserie gerätselt wird, häufig indem jede Szene bis ins kleinste Detail analysiert und auf Hinweise geachtet wird. 

 

Heute ist das alles nichts mehr Besonderes. Es gehört fest zu unserem Alltag, dass wir mit Anderen über unsere Lieblingsserien diskutieren und längst muss eine Serie auch in den Sozialen Netzwerken Aufmerksamkeit generieren, um als Erfolg zu gelten. Und während alle diese Entwicklungen in Amerika ihren Lauf nahmen und auch über den großen See zu uns schwappten, entdeckte ich mit "Supernatural" die Attraktivität von Serien ebenfalls für mich, eine Leidenschaft nahm damit ihren Lauf. Aufgrund meines Alters gibt es bis heute ein paar Serien aus den 2000er die an mir vorbeigegangen sind, wie "Rom" oder "The Sopranos", um einmal zwei zu nennen. Zumindest "Rom" möchte ich mir unbedingt auf DVD gönnen, denn Staffel 1 und 2 gibt es mittlerweile im Kombi-Paket. Gesehen habe ich persönlich in meiner Jugend vor allem die klassischen amerikanischen Network-Serien, die es eben auch hierzulande ins Free-TV geschafft haben. Ich kann mich noch an den Mystery-Monday von ProSieben erinnern, an dem ich gebannt mit meinen Eltern "Supernatural" und "Vampire Diaries" angeschaut habe oder den Serien-Mittwoch, an dem unterhaltsame Formate wie "Desperate Housewives" liefen. Welche Serien für ich zu den besten der 2000er zählen, möchte ich heute in einem TAG vorstellen. Dieser kommt euch vielleicht bekannt vor, habe ich ihn doch Anfang des Jahres gemeinsam mit Nadine auf die 2010er Jahre angewandt.

 

 

Ihr dürft den TAG gerne auch auf eurem Blog verwenden, verlinkt Nadine und mich nur als ursprüngliche Ersteller. Dankeschön. 

 

 

Donnerstag, 12. November 2020

1000 Fragen an mich selbst #18: Über das Recht auf Meinungsfreiheit, dem Verlust von Freundschaften und persönliche Pläne!

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Es wird Zeit für eine neue Ausgabe der "1000 Fragen an mich selbst", denn ich hatte mir ja vorgenommen mindestens einmal im Monat einen Beitrag dazu online zu bringen, was im Oktober leider nicht funktioniert hat. Ich gelobe Besserung. Aber genug dazu, heute geht es in den 1000 Fragen um das hohe Gut der Meinungsfreiheit, während es mit der Frage danach, wie gut ich Menschen gehen lassen kann persönlich wird. Ich verrate euch weiterhin, was ich insgeheim anstrebe, was sich definitiv verschwörerisch anhört, es dann aber gar nicht ist und wie ich experimentierfreudig ich denn beim Essen bin (Spoiler: Gleich null). Ansonsten bin ich gerade froh, dass ich mich dem Meilenstein der 400. Frage nähere und die Halbzeit somit immer mehr in greifbare Nähe rückt. Spaß an der Reihe habe ich immer noch, denn ich bin jedes Mal gespannt auf den neuen Schwung an Fragen und wie stark diese mich fordern bzw. zum Nachdenken bewegen. Dazu freue ich mich, dass die Aktion auch bei euch gut ankommt und ich immer viele positive Kommentare und Worte erhalte.

 


Ins Leben gerufen wurde die Aktion von Johanna und basiert auf den Fragen des Flow-Magazins. Ziel der Beitragsreihe ist es sich selbst besser kennenzulernen und sich intensiv mit Themen auseinanderzusetzen, für die sonst vielleicht die Zeit fehlt. Die Teilnahme steht jedem Frei, ihr könnt jederzeit einsteigen und euer Tempo selbst festlegen. Weitere Beiträge zu den "1000 Fragen" findet ihr hier!

 

 

 

Samstag, 7. November 2020

Monatsrückblick Oktober: Erlebt, Gesehen, Gebloggt


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Monatsrückblick: Erlebt im Oktober

 

Im Oktober habe ich nicht nur mit Sorge die Corona Zahlen verfolgt, sondern vor der Ankündigung des zweiten Lockdowns, in den Medien ja als Lockdown-Light bezeichnet, konnte ich zumindest noch etwas Zeit mit Freunde und Familie verbringen, da Mitte des Monats mein Geburtstag anstand. Den habe ich jedoch etwas kleiner als gewohnt gefeiert und auf zwei Tage aufgeteilt, sodass ich die Personenzahl etwas reduzieren konnte. Freitags bekam ich Besuch von einem Teil der Verwandtschaft, sodass bei Kuchen und Kaffee geplaudert wurde, während Sonntag dann mein Bester Freund mit Partner vorbeischaute und wir erst eine Runde spazieren gegangen sind, nur um dann noch ein paar Muffins zu essen. Am Ende fiel somit alles etwas kleiner und zeitlich entzerrt aus, für mich eine Möglichkeit trotzdem mit den Liebsten diesen Tag zu genießen. Abseits dessen war ich auch sonst viel an der frischen Luft, hatte einiges zu tun im Nebenjob und im Rahmen meiner ehrenamtlichen Tätigkeit, wo ich mich an eine Buchliste für die nächste Büchereibestellung setzen durfte. Ihr wisst ja, das ich selbst gerne lese und somit habe ich mich fleißig durch bookstagram geklickt und mal geschaut, welche Bücher derzeit in den Genres beliebt sind, die ich nicht so auf dem Schirm habe, sowie mir Buchtipps für die ganz kleinen auf Twitter geholt. Danke an alle, die kommentiert und mir geholfen haben. Aktuell führe ich eine fortlaufende Liste mit Titeln, die interessant sind und die hoffentlich nach und nach in unserer kleinen Bücherei einziehen dürfen. Dazu habe ich einen gemütlichen Filmabend mit meiner Besten Freundin veranstaltet und gegen Ende des Monats Halloween gefeiert. Nicht mit Alkohol oder groß auf einer Party, sondern ganz gemütlich Zuhause auf der Couch. Gemeinsam mit meinen Eltern habe ich den Abend mit Horrorfilmen ausklingen lassen, wie gewohnt einen kleinen Marathon veranstaltet, was auch die hohe Anzahl an Filmen in diesem Monatsrückblick erklärt. Für mich aber jedes Jahr die schönste Art und Weise diesen Tag zu zelebrieren und meine Leidenschaft für das Horrorgenre auszuleben. 





Donnerstag, 29. Oktober 2020

Serien Talk: Netflix und Amazon Prime Neuheiten November: Dash & Lily, The Crown, AHS: 1984 und Motherland: Fort Salem

 

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Nachdem gestern ein erneuter Lockdown, diesmal in Light-Variante (zumindest so die mediale Betitelung), angekündigt wurde, dürften sich Netflix und Amazon Prime freudig in die Hände klatschen, zählen sie doch zu den Gewinnern der Krise. In den letzten Monaten durften sich alle Streamingdienste über neue Abonnenten freuen und ich kann vollkommen verstehen, wieso aktuell viele Menschen solche Dienste in Anspruch nehmen. Es lässt sich damit die Zeit todschlagen, gemeinsame Filmabende veranstalten und so manch langweiligen Abend etwas unterhaltsamer gestalten. Da dürften viele auch gespannt auf die Film- und Serienneuheiten im November sein, welche ich euch ausführlich in meinem Serien Talk vorstellen möchte. Bei Netflix wird es weihnachtlich, denn wie auch im vergangenen Jahr gehen einige Produktion online, die sich dem Fest der Liebe widmen - darunter auch zwei Fortsetzungen zu Weihnachtsfilmen. So gehen "The Christmas Chronicles" und "Prinzessinnentausch" in eine zweite Runde. Während ich mir bei letzterem nicht sicher bin, ob es einen zweiten Teil braucht, freue ich mich bei ersterem aber über die Fortsetzung. Wer keine Lust auf Weihnachten hat, der bekommt mit Staffel 4 von "The Crown", in der wir endlich Diana zu Gesicht bekommen sowie einer weiteren Staffel von "American Horror Story" ein Kontrastprogramm. Alles in allem bin ich über das Netflix Programm recht glücklich. Bei Amazon Prime gibt es hingegen mit "Motherland: Fort Salem" eine überraschende Deutschlandpremiere, auf die ich mich freue. Bei den Filmen erwartet die Zuschauer eine bunte Mischung und eine Produktion, die zu den erfolgreichsten Kino-Neustarts 2020 zählt. Netflix hat für mich im November was die Neuheiten anbelangt die Nase vorne, aber das ist nur mein persönlicher Geschmack, denn ich gebe mir im November/Dezember gerne die volle Dröhnung Weihnachtsfilme. In diesem Jahr ist das sowieso bitter nötig, denn ich habe Lust mich in diese kitschigen Welten ziehen zu lassen, in denen am Ende immer alles gut wird. Darüber hinaus warten aber auch ein paar Serien-Neustarts im TV, die sich der eine oder andere vielleicht rot im Kalender markieren möchte. Wie immer schließt mein Serien Talk mit den Verlängerungen und Absetzungen, wo COVID erneut gewütet hat. 

 

 

 

Samstag, 24. Oktober 2020

Faszination Tudor-Dynastie Teil 3: "The Tudors" Serien-TAG


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Weiter geht es mit meiner kleinen Beitragsreihe zu "Faszination Tudor-Dynastie", ursprünglich ausgelegt auf zwei Posts, hatte ich dann aber doch noch weitere Ideen, wie ich diese Reihe fortführen kann. Neben der Serie "The Tudors", um die heute gehen soll, wird es noch einen Beitrag zum Aufstieg und Fall von Anne Boleyn in den kommenden Monaten geben und ich überlege euch auch meine liebsten Tudor-Biografien vorzustellen. Hier weiß ich aber noch nicht, ob ich dies in Video- oder Textform mache. Ich spiele schon länger mit dem Gedanken mich mal an Youtube Videos zu versuchen, aber zögere noch aufgrund des harten Umgangstons, der dort in den Kommentarspalten herrscht und auch weil Videobearbeitung für mich ein neues Feld wäre. Eines, das ich wie gesagt gerne ergründen würde, aber ich aber auch schauen muss, ob ich zeitlich überhaupt dazu komme. Heute soll es wie gesagt noch einmal um die Showtime Serie "Die Tudors" gehen, die meine Leidenschaft für diese Zeit hervorgerufen hat. "5 Gründe für Die Tudors" habe ich euch schon verraten, heute wende ich mich einem kleinen TAG zu, bei dem es sich um eine Kombination aus der "30 Day Challenge" von Tumblr und dem "Tudors Serien TAG" handelt. Ich habe ja immer Freude TAGs zu meinen Lieblingsserien zu machen und habe solche TAGs auch schon zu "One Tree Hill" und "Teen Wolf" gemacht. Was ich spannend an Serien-TAGs finde? Dass sie die Möglichkeit bieten, sich etwas intensiver mit einer Serie, bestimmten Charakteren und Szenen auseinanderzusetzen. Wo ich sonst eine Spoiler-Warnung ausspreche, fällt diese für "Die Tudors" weg, denn die geschichtlichen Ereignisse dürften einigen bekannt sein und ich finde es komisch, wenn man dahingehend dann von einem Spoiler trifft. Man kann nichts Spoilern was sich bereits ereignet hat und sogar im Schulunterricht gelehrt wird.



 

 

Sonntag, 18. Oktober 2020

Kolumne: Frauen, die ich faszinierend finde

 

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Nach einer kleinen Bloggerpause, die ich bedingt durch meinen Nebenberuf aber auch meinen Geburtstag und den damit verbundenen Vorbereitungen, einlegen musste, melde ich mich heute in aller Frische zurück. Ich bin zwar schon am Mittwoch ein weiteres Jahr älter geworden, wollte aber aus diesem Grund noch eine besondere Kolumne online bringen. Während ich die letzten Jahre oft einen Blick in meine Vergangenheit oder Zukunft geworfen habe, solle es heute um Frauen gehen, die ich faszinierend finde. Gerade in den letzten Jahren / Monaten ist mir aufgefallen, dass ich mit Blick zurück vor allem von der Lebensgeschichte einflussreicher Frauen fasziniert bin und mich somit mit historischen Persönlichkeiten wie Anne Boleyn intensiv auseinandergesetzt habe - die natürlich auch in dieser Kolumne vorkommen wird. Gerade in Bezug auf letzteres, habe ich in meinem Beitrag über die Darstellung der "Six Wives of Henry VIII" in Film, TV und Literatur aufgezeigt, wie das Bild über einflussreiche Frauen systematisch verzerrt, sie oft regelrecht dämonisiert oder wie diese im Falle von Wissenschaftlerinnen unsichtbar gemacht wurden. Aktuell lässt sich hier eine Korrektur beobachten, was natürlich der steigenden Anzahl an weiblichen Historikern und Wissenschaftlern geschuldet ist sowie dem Aufkommen feministischer Forschungsstränge und Theorien. Mit Blick auf unsere heutige Zeit, sind es auch oft Frauen, deren Tun und Wirken mein Interesse erregt. Das dürfte nicht allzu überraschend sein, denn immerhin sind es Frauen, denen meine Generation und auch die nachfolgenden weiblichen Generationen viel zu verdanken haben, da sich viele dem Kampf der Gleichberechtigung der Geschlechter verschrieben haben und damit die Rechte für Frauen immer weiter ausgedehnt haben. Die Freiheiten, die wir heute genießen sind hart erkämpft, etwas was wir uns regelmäßig in Erinnerung rufen sollten. Der Weg zur Gleichberechtigung hingegen ist bis heute noch nicht abgeschlossen, laut neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse werden Mann und Frau in circa 100 Jahren tatsächlich gleichberechtigt sein. Um letzteres soll es heute aber nicht gehen, denn die Frauen auf meiner Liste begeistern mich aus vielfältigen Gründen und ich dachte mir, dass meine neueste Kolumne in meinem Geburtstagsmonat sich perfekt anbietet, um darauf genauer einzugehen. In diesem Sinne bin ich gespannt, welche Frauen ihr faszinierend findet. Verratet es mir doch in einem Kommentar. 




Mittwoch, 7. Oktober 2020

Monatsrückblick September: Erlebt, Gesehen, Gebloggt

 

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Monatsrückblick: Erlebt im September: 

 

Im September habe ich meine allerletzte Seminararbeit geschrieben. Ein komisches Gefühl, denn jetzt wartet nur noch meine Masterthesis auf mich und hier befinde ich mich gerade in der Themenfindungsphase. Drückt mir die Daumen, dass alles gut läuft und ich vor allem im Zeitplan bleibe. Der Stress ebbt demnach nicht so schnell ab, dem Studienende gehe ich nun mit großen Schritten entgegen. Im September ist mir dann aber doch eine gute Balance gelungen, sodass ich auch etwas Zeit mit Freunden verbracht habe. Es ging das letzte Mal in die Eisdiele, nun spielt das Wetter hier ja aktuell leider nicht mehr mit. Dazu hat gab es Besuch von einer Freundin und ehemaligen Kommilitonin, die mittlerweile schon ins Berufsleben gestartet ist und deshalb nicht mehr direkt in unserem Studienort wohnt. Es war schön sich bei leckerem Essen auszutauschen und danach noch ein paar Stunden draußen zu verbringen. Die lauen Sommerabende vermisse ich schon jetzt. Ansonsten habe ich bei meinem Besten Freund übernachtet, wo wir einen Filmabend veranstaltet haben. Unsere Wahl erwies sich dann als ziemlich langweilig, denn wir haben vergeblich die humorvollen satirischen Momente in "Jojo Rabbit" gesucht. Der Film hat schon Anfang des Jahres die Gemüter gespalten, die Idee finde ich nach wie vor interessant, die Umsetzung sagte mir bzw. uns nicht zu. Da wäre in meinen Augen mehr drinnen gewesen. Auch schauspielerisch empfand ich "Jojo Rabbit" als schwierig und zu over-acted. Wir haben dann nach einer Stunde abgebrochen, etwas was ich nur selten mache, aber der Funke wollte nicht überspringen. Abseits dessen ging es noch auf einen Geburtstag in der Verwandtschaft. Im September war somit doch überraschend viel los und das wird sich auch im Oktober erstmal nicht ändern.




Sonntag, 4. Oktober 2020

Kino Neustarts Oktober: Filme auf wahrer Begebenheit und mehrere Horrorfilme

 

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Vielleicht hat es manch einer schon gemerkt, die Kino Neustarts für den Oktober kommen leicht verspätet. Dies liegt daran, dass ich durch die Abgabe meiner letzten Seminararbeit im Stress war, zum anderen aber erneut viele Kinofilme aufgrund von COVID-19 auf 2021 verschoben wurden. Jüngstes Beispiel ist der neue James Bond Film, der zugleich Daniel Craigs finaler Film darstellt. Für Kinos spitzt sich die Lage somit immer weiter zu, da definitiv der filmische Nachschub fehlt und viele Produktionen schon nach wenigen Tagen/Wochen via VoD erhältlich sind. Somit ist die Liste an Neustarts auch diesmal kürzer als gewöhnlich und wie immer können sich bezüglich der Startdatum noch Änderungen ergeben. Das macht es mir gerade bei der Zusammenstellung und Auswahl der Filme nicht einfach, trotzdem möchte ich die Kino Neustarts Posts nicht aufgeben. Damit leiste ich zumindest einen kleinen Beitrag für Kinos. Was gibt es im Oktober zu sehen? Überraschend viele Filme die auf wahren Begebenheiten basieren und dazu natürlich Horrorfilme. Wie auch im Streamingbereich kommen Horrorfans auch auf der großen Leinwand auf ihre Kosten. Die meisten Produktionen stammen dabei aus England und Deutschland, auf US-Ware muss man wohl erstmal verzichten.

 

 

 Hinweis: Es können sich noch Änderungen bei den einzelnen Starttermin ergeben. Diese sind nicht für jeden Film zu 100% sicher. Startverschiebungen werden aktuell kurzfristig angekündigt und werden von mir im Beitrag vermerkt. 

 

 

Mittwoch, 30. September 2020

Serien Talk: Netflix und Amazon Prime Neuheiten Oktober: "Spuk in Bly Manor", "Barbaren", "Welcome to Bloomhouse", "Utopia (US)" uvm.

 

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Mit dem morgigen Tag bricht einer meiner liebsten Monate im Jahr an und das liegt nicht daran, dass ich im Oktober Geburtstag habe. Nein, ich liebe den goldenen Herbst - zumindest, wenn das Wetter mitspielt - und bin ein großer Fan von den angenehmen Temperaturen und der Stimmung. Als Fan von Gruselgeschichten ist der Oktober natürlich meine Zeit und mittlerweile feiere ich Halloween ganz gerne. Da ich meistens einen Filmmarathon einlege ändert sich bei mir durch Corona auch nicht viel. Ich werde mich auch dieses Jahr ins Bett oder auf die Couch verziehen und mich hoffentlich auf einige schaurig-schöne Filme einlassen. Netflix und Amazon Prime haben dafür einiges im Angebot und starten natürlich eine regelrechte Horror-Offensive. Der Trend des Serien Talks ist also Horror, Horror und nochmal Horror. Bei Netflix darf die Fortsetzung von "Spuk im Hill Haus" ran, diesmal unter neuen Namen "Spuk in Bly Manor" und mit neuer Handlung. Erneut verschlägt es die Protagonisten jedoch in ein Geisterhaus. Filmisch gibt es internationale Horrorfilme aus unterschiedlichen Ländern, wie den USA, England oder Italien. Abseits dessen dürften vor allem "The Trial of the Chicago 7" und die deutsche Historienserie "Barbaren" Highlights darstellen. Wie immer werden viele neue Serienproduktionen ins Abo aufgenommen, da frage ich mich nur, wann ich da überall reinschauen soll. Ich hänge noch mit den Serien der vergangenen Monate hinterher und habe mir für den Oktober noch "Ratched" aufgehoben. Auch Amazon Prime versucht die Gruselfans an sich zu binden und schickt gleich 4 Horrorfilme unter dem Banner "Welcome to Bloomhouse" ins Rennen. Natürlich verbirgt sich hinter allen Filmen besagtes Produktionsstudios, das in der Vergangenheit für Erfolge wie "Get Out", "Der Unsichtbare" oder "Halloween" bekannt wurde. Ich schaue die Filme auch ganz gerne und freue mich somit. Darüber hinaus schaffen es auch zwei Oscar-Nominierte ins Abo, sodass sich die Filmauswahl sehen kann. Bei den Serien legt der Versandriese ebenfalls nach, so warten einige Deutschlandpremieren, wie das neueste "The Walking Dead"-Spin-Off auf die Zuschauer, eine düstere und ziemlich verrückt aussehende Eigenproduktion namens "Utopia" und auch "The Bold Type" geht endlich in die vierte Staffel. Etwas mager sieht es dafür im Free-TV aus, wo nur wenige Neustarts zu vermelden sind und auch die Kategorie Verlängerung/Absetzung fällt bei dieser Ausgabe des Serien Talks zum Glück etwas kleiner aus.

 

 

 

Sonntag, 27. September 2020

Buchrezension Erebos: Wie weit würdest du für weitere Level gehen?

 

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Gemeinsam mit Conny habe ich in den letzten Wochen einen Buddy-Read zu "Erebos" veranstaltet, sprich wir haben das Buch parallel gelesen und jede Woche eine Kapitelanzahl vereinbart und uns dann über das Gelesene ausgetauscht. Quasi wie ein Buchclub nur kleiner. Der Jugend-Thriller "Erebos" von Ursula Poznanski stand schon länger auf meiner Leseliste und als ich es kürzlich beim Bücherei Flohmarkt günstig gebraucht gefunden habe, konnte ich nicht widerstehen und musste den ersten Teil mitnehmen. Dem Buch selbst sieht man die Gebrauchsspuren an, was ich nicht schlimm finde, denn in diesem Fall zeigt es ja, dass es ein beliebtes Ausleihmedium war, das sicherlich durch viele jüngere, aber auch ältere Hände, gewandet ist und hoffentlich seinem Publikum einige schöne Stunden beschert hat. Zumindest war dies bei mir der Fall, denn es ist lange her, dass ich ein Buch so schnell beendet habe. Zum einen lag das daran, dass der Buddy-Read mich gepusht hat, auch weil ich ein bestimmtes Wochenziel vor Augen hatte, zum anderen hat mir aber auch das Buch gut gefallen. Ich musste mich also nicht durch das Werk quälen, sondern war positiv überrascht. Natürlich möchte ich euch eine ausführliche Rezension nicht vorenthalten und freue mich, dass es damit auch wieder etwas buchigen Content auf meinem Blog gibt. Die Kategorie wurde in den letzten Monaten vernachlässigt, weil ich ehrlich gesagt am Anfang des Jahres kaum zum Lesen gekommen bin. Fachbücher für mein Studium, vor allem über das spanische Parteiensystem, die linkspopulistische Partei Podemos oder die Anti-Austeritäts-Bewegung 15-M, habe ich in Massen konsumiert, aber privat konnte ich mich dann nicht dazu aufraffen ein Buch in die Hand zu nehmen. Jetzt im Herbst/Winter wird es wieder regelmäßige Buchposts geben, denn ich möchte noch einen Beitrag über die "Percy Jackson"-Reihe tippen, sobald ich mit dem finalen Band durch bin und kürzlich habe ich mir zudem "One of is next" gegönnt und bin schon voller Vorfreude auf das Buch. Heute soll es aber um "Erebos" gehen, zu dem erst kürzlich, viele Jahre nach Erscheinen des ersten Bandes eine Fortsetzung veröffentlicht wurde. Die werde ich mir in Zukunft definitiv auch vornehmen. Aktuell befindet sie sich aber noch nicht in meinem Bücherregal und ich selbst möchte mich nun auch erst einmal ein paar Bücher von meinem SuB zuwenden, bevor ich mir die Fortsetzung kaufe. Conny auf der anderen Seite wird gleich weiterlesen und ihre Meinung sicherlich auf ihrem Instagram Profil mitteilen. Wer neugierig ist, sollte also bei ihr auf Folgen klicken. 


Mittwoch, 23. September 2020

1000 Fragen an mich selbst #17: Herz vs. Kopf, Parallelen zu TV-Figuren und persönliche Träume

 

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Weiter geht es im Rhythmus mit den "1000 Fragen an mich selbst". Aktuell hat es sich gut eingespielt, dass mindestens einmal im Monat ein Beitrag zu den Fragen des Flow-Magazins online geht. Wie ihr seht, bin ich immer noch weit von der 1000. Frage entfernt und somit gespannt darauf wie lange die Reihe mich noch begleiten wird. Wie immer gibt es einen bunten Fragemix, heute verrate ich euch unter anderem ob ich ein Herz- oder Kopfmensch bin, ob es TV-Figuren gibt, die charakterliche Parallelen zu mir aufweisen und was ich gerne einmal tun würde, wenn ich wüsste, dass es niemals schiefgehen könnte. Ach herrje, gerade bei letzterem hätte ich wohl noch viele weitere Dinge anführen können, aber habe mich mal auf zwei Sachen beschränkt. Ich bin gespannt darauf zu erfahren, wie eure Antworten auf die 1000 Fragen ausfallen würden. Schreibt mir doch ein Kommentar, ich freue mich darauf eure Meinungen und Sichtweisen zu hören bzw. zu lesen. In diesem Sinne wünsche ich euch viel Spaß mit vielen weiteren Informationen über meine Person und hoffe, ihr habt noch Spaß daran mich etwas besser kennenzulernen.



Ins Leben gerufen wurde die Aktion von Johanna und basiert auf den Fragen des Flow-Magazins. Ziel der Beitragsreihe ist es sich selbst besser kennenzulernen und sich intensiv mit Themen auseinanderzusetzen, für die sonst vielleicht die Zeit fehlt. Die Teilnahme steht jedem Frei, ihr könnt jederzeit einsteigen und euer Tempo selbst festlegen. Weitere Beiträge zu den "1000 Fragen" findet ihr hier!


 

 

Samstag, 19. September 2020

{Geständnisse eines Serienjunkies} Mein ultimatives Serien-Ranking

 

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Gesehen bei Maren Vivien und einem weiteren Youtube namens TheTrophyMuncher, kenne ich solche Rankings auch aus anderen Bereichen (z.B. Geschichte oder Bücher), bisher hat aber kaum jemand das Prinzip auf Serien umgemünzt. Die zuvor genannten YouTube haben dies nun hat getan und ich dachte mir, dass sich das auch perfekt für einen Serienbeitrag auf meinem Blog eignet. Ziel des Ganzen: Die eigenen Lieblingsserien anhand von sechs Kategorien einzuordnen. Ich habe mir dafür eigene Labels ausgedacht, die selbsterklärend sein sollten: Serien-Olymp, Nah an Perfekt, Mittelfeld, Unterhaltsam, Geht so, Trash bzw. Guilty Pleasures. Natürlich gilt: Die Liste spiegelt meinen persönlichen Seriengeschmack wider. Was ich eventuell als trashig empfinde, empfinden andere nicht so. Geschmäcker sind verschieden, genauso wie die Erwartungen an Serien sowie die Wahrnehmung von Schauspielern und Figuren. In meinen Augen ist das auch gut so, denn das macht die Diskussion über Filme, Serien, aber auch Büchern ja so spannend, dass jeder die Medien anders bewertet, eine andere Sichtweise auf die Dinge mitbringt und man eben nicht immer einer Meinung ist. Alles andere wäre langweilig und darüber habe ich ja auch in meiner letzten Kolumne mit dem Titel "Schau/lies was dir gefällt" geschrieben. Wobei "Trash" in meinen Augen auch nicht unbedingt negativ ist, genauso wie das Wort "Guilty Pleasures", denn an besagten Serien habe ich nämlich auch meine Freude, sonst würde ich sie ja nicht anschauen und ich schäme mich auch nicht, dass ich besagte Serien mag. Aus Urheberrechtsgründen habe ich wie ihr seht keine eigene Grafik mit allen Seriencovern gebastelt, das war mir dann doch zu riskant, ich hoffe ihr könnt auch mit der schriftlichen Einteilung vorliebnehmen und genießt den Beitrag trotzdem. Falls ihr euch fragt, wo ihr diese Rankings erstellen könnt, und zwar auf tierlists und das komplett kostenlos. Und Nein, ich wurde nicht für diese Verlinkung bezahlt, sondern habe die Seite kürzlich entdeckt. Am Ende des Beitrags folgen auch die Urheberrechtsangaben für die gezeigten DVD-Cover.


Sonntag, 13. September 2020

Kolumne: Schaue die Serien/Filme und lese die Bücher, die dir gefallen

 

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Kolumne: Schaue die Serien/Filme und lese die Bücher, die dir gefallen: 

 

Es gibt sie regelmäßig in der Film-, Serien- und Buchbubble, Diskussion darüber, welche Werke gelungen sind und welche nicht. Ein Austausch der natürlich ist und ein wichtiger Teil der Community. Nur so können immerhin Gemeinsamkeiten zu anderen Usern entdeckt werden, vielleicht aufbauend darauf sogar Freundschaften entstehen. Ich für meinen Teil freue mich immer wieder, wenn ich auf Menschen treffe, die in den gleichen Fandoms unterwegs sind und mit denen ich über Titel diskutieren kann, die in meinem Freundes- und Bekanntenkreis niemand sonst verfolgt oder liest. Es macht Spaß und irgendwie fühle ich dann auch sofort eine Verbindung zu diesen Menschen, weil da einfach eine Kommunikationsgrundlage vorhanden ist. Eine Basis, auf die sich aufbauen lässt und neben all dem positiven Austausch über Filme, Serien und Bücher, mischt sich aber auch immer ein Diskussionsstrang, der mir zunehmend auf die nervend geht, nämlich die Frage danach, was man als Person mögen darf und was nicht. Wobei es sich um "gute Werke" und "schlechte Werke" handelt - als gäbe es dafür tatsächlich einen Maßstab, denn es ist nicht möglich jemandem seine Gefühle, die er in Bezug auf ein Medium verspürt abzusprechen. Ob etwas gut oder schlecht ist, ist subjektiv. Deshalb ist es unmöglich jemanden seinen Geschmack abzusprechen. Die Geschmäcker sind verschieden und das ist gut so. Jeder bevorzugt andere Erzähltempos, Genres, Charakterzeichnungen und Handlungsprämissen. Die Welt der Pop-Kultur ist bunt und das schätze ich auch an ihr

 

Bevor es los geht: Natürlich schreibe ich hier über eine kleine Minderheit, die zu Extremen tendiert. Die Mehrheit mit denen ich mich über Filme, Serien und Bücher austausche teilt meine Ansichten, ist offen und tolerant. Trotzdem sind es natürlich die extremen Aussagen, die einem immer wieder in die Timeline gespült werden und welche wochenlang für Diskussionen sorgen und manchmal hat man das ermüdende Gefühl als gäbe es nur noch Extreme - aber dem möchte ich im kommenden Monat einen eigenen Beitrag widmen, weil es hier thematisch über die Popkultur hinausgeht.

 

 

 

Montag, 7. September 2020

Monatsrückblick August: Erlebt, Gesehen, Gebloggt

 

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Monatsrückblick: Erlebt im August:

 

Corona hat unser aller Leben immer noch Fest im Griff, sodass auch der August bei mir ein eher ruhiger Monat war. Unter Einhaltung der Hygieneregeln habe ich mich Anfang des Monats aber zumindest mit einigen meiner Freunde getroffen. Es wurde Pizza bestellt und Gesellschaftsspiele gespielt und dabei die eine oder andere schöne Nachricht geteilt. All die Gesichter wieder zu sehen, die ich schon länger nicht mehr gesehen hatte, hat verdammt gutgetan. Auch sonst gab es zumindest wieder einige Momente der Normalität, wie z.B. Spaziergänge mit dem besten Freund oder gemeinsames Eis essen mit der besten Freundin sowie einen Kinobesuch am Ende des Monats - der perfekte Abschluss in meinen Augen. Ein Highlight im August war jedoch das Treffen mit Nadine von Wörter auf Reise. Nachdem wir uns nun schon seit längerer Zeit Sprachnachrichten, deren Umfang ihr lieber nicht wissen möchtet, hin und her schicken, wollten wir uns auch einmal persönlich Treffen. Da Nadine im August eine Freundin in Würzburg besuchte, haben wir die Gunst der Stunde genutzt und entspannt Kuchen gefuttert und dazu Kaffee/Tee getrunken. Denn für unsere eigentlichen Pläne machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Danach sind wir noch etwas durch den Residenzgarten sparziert. Das UNESCO Weltkulturerbe ist immer einen Besuch wert und sollte bei jedem Besuch in Würzburg ganz oben auf der To-Do-Liste stehen. Ich bin jedes Mal aufs Neue fasziniert von der Schönheit der Residenz, egal wie oft ich sie sehe oder an ihr vorbeifahre. Nadine ist übrigens genauso wie ich sie mir vorgestellt habe und an meiner Sympathie hat sich nichts geändert - nur das ich nun ein Bild zur Person habe. Das Treffen selbst war leider viel zu kurz - ist ja immer so. Aber nächstes Jahr wollen wir das auf jeden Fall wiederholen. Mir wird an dieser Stelle wieder bewusst, wie viel ich meinem Blog zu verdanken habe und wie viele tolle Menschen ich dadurch kennengelernt habe. In der Jugend war ich oft allein mit meinen Hobbies, durch den Blog habe ich viele Gleichgesinnte getroffen, mit denen ich noch viel mehr teile als nur gemeinsame Interessen, sondern auch so manche Charakterzüge. 

 

 

Donnerstag, 3. September 2020

Kino Neustarts September: New Mutants, romantische Komödie und anspruchsvolle Historienfilme


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Auch in diesem Monat möchte ich euch wieder die bisher angekündigten Kino Neustarts näher bringen, wie weiter unten noch darauf hingewiesen, können sich die Starttermine jedoch noch ändern - aus diesem Grund taucht hier auch nochmal "New Mutants" auf, ein Film den ich schon letztes Mal bei den Kino Neustarts vorgestellt hatte, der dann aber kurz darauf in den September verschoben wurde. Vielleicht hing das auch mit dem Start von "Tenet" zusammen, denn Christopher Nolans Film ist der erste Blockbuster der aktuell im Kino läuft. Da stellt sich natürlich die Frage, wie er sich bisher geschlagen hat. Positiv für Warner Bros, denn "Tenet" hat das erwartete Einspielergebnis in Europa übertroffen. Für die Kinos definitiv ein Grund zum Aufatmen, denn der Plan vom "America First"-Prinzip abzuweichen, hat sich für Warner Bros. gelohnt. Bleibt nur zu hoffen, dass andere Produktionsstudios da nachziehen und ihre Filme hierzulande vor den USA in die Kinos schicken. Wie ihr wisst, war ich im August noch im Kino und mein Fazit fällt positiv aus: Ihr müsst euch keine Sorgen, wegen Corona machen. Die Regeln können gut eingehalten werden. Wer also Lust auf Kino im September bekommen hat, für den habe ich nun eine Ladung neuer Filme parat. Größter Blockbuster diesmal natürlich "New Mutants", bei dem ich mir sicher bin, dass er auch einige X-Men-Fans ins Kino locken wird. Ansonsten sind es vor allem kleinere Filme, die ihre Kinopremiere feiern. Darunter viele romantische Komödien, ein Familiendrama mit Starbesetzung und zwei etwas anspruchsvollere Filme über den zweiten Weltkrieg - die beide auf wahren Begebenheiten basieren.



 Hinweis: Es können sich noch Änderungen bei den einzelnen Starttermin ergeben. Diese sind nicht für jeden Film zu 100% sicher. Startverschiebungen werden aktuell kurzfristig angekündigt und werden von mir im Beitrag vermerkt. 

 

 

 

Sonntag, 30. August 2020

Rezension - Follow Me: Eine Abrechnung mit der Like-Gesellschaft?

 

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Im Rahmen eines Gewinnspiels habe ich von Silke zwei Freikarten für den Horrorthriller "Follow Me" ergattert, der vor kurzem in den deutschen Kinos angelaufen ist. Bevor ich meine Gedanken zu "Follow Me" in einer ausführlichen Rezension teile, möchte ich noch kurz darauf eingehen, wie ein Kinobesuch in Zeiten von Corona abläuft. Vorweg: Ich habe mich zu keiner Sekunde unsicher gefühlt, denn deutschlandweit gibt es ein gutes Hygienekonzept für Kinobetreiber, auf dessen Einhaltung zumindest bei uns Wert gelegt wurde. Karten könnt ihr im Vorfeld nicht nur online reservieren, sondern auch kaufen, um sogar jeglichen Kontakt vermeiden zu können. Vor dem Kinosaal, also im Ein- und Ausgangsbereich, beim Kaufen von Snacks sowie beim Toilettengang herrscht Maskenpflicht, sobald ihr Platz genommen habt, könnte ihr die Maske abziehen. Überall gibt es Desinfektionsspray, einziger Unterschied ist eigentlich nur, dass ihr eure Daten beim Kinopersonal hinterlassen müsst, um im Falle einer Coronainfektion die Infektionskette nachvollziehen zu können. Die Abstände können aber gerade im Kino wunderbar gewahrt werden, weil es sich hier um eine große Fläche handelt. Wir konnten den anderen Besuchern gut aus dem Weg gehen und bei der Platzvergabe wird darauf geachtet, dass nur Gruppen, die zusammen Tickets kaufen auch zusammensitzen. Ansonsten werden jeweils zwei Plätze freigehalten und nur der halbe Kinosaal belegt. Einem Kinobesuch steht also auch in Zeiten von Corona nichts im Wege, denn gerade hier können die Hygieneregeln wunderbar umgesetzt werden. Mir hat das bisschen Normalität auf jeden Fall gut getan und für mich steht fest, dass ich auch in den kommenden Wochen und im Herbst/Winter immer mal einen Abstecher ins Kino machen werde. Aber nun kommen wir zum eigentlichen Film, denn auf "Follow Me" war ich aufgrund des Genres, aber auch des Casts neugierig - da mit Keegan Allen und Holland Roden gleich zwei Serienstars zu sehen sind, die ich mag. 



Freitag, 28. August 2020

Serien Talk: Netflix und Amazon Prime Neuheiten September: Away, Ratched, The Boys, Doom Patrol

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Neuer Monat, neue Serien- und Film-Highlights bei Netflix und Amazon Prime. Trotz Corona haben beide Anbieter noch genügend neue Inhalte zu bieten, auch wenn es bei Netflix bisher im Bereich Lizenzserie mau aussieht, feiern zumindest einige selbstproduzierte Serien und Filme ihre Premiere. Gerade bei letzterem sind dann doch mehrere Produktionen dabei, die mich interessieren, natürlich der mit Sehnsucht erwartete "The Devil all the Time" mit Starcast und "Enola Holmes", welches die Geschichte von Sherlock Holmes kleiner Schwester erzählt und ebenso hochkarätig besetzt ist. Serientechnisch ist für mich "Ratched", schon allein wegen der unterschätzten Sarah Paulson und Mastermind Ryan Murphy mein Highlight. Die beiden zusammen ist immer eine gute Kombi und der Trailer komplett nach meinem Geschmack. Bei Amazon Prime dürfen die Boys in "The Boys" wieder ran und mit einer weiteren Staffel von "Supernatural" scheint das dann auch hierzulande auch Eric Kripkes Monat zu werden, der immerhin der Begründer der Winchester-Brüder ist, auch wenn Staffel 14 natürlich ohne seine Beteiligung entstanden ist. Den Showrunner-Posten hat er nach Staffel 5 an den Nagel gehangen. Weiterhin gibt es Comic-Nachschub und mysteriöse Meereswesen, sowie den gehypten Kinoerfolg "Knives Out", der wohl in eine zweite Runde gehen soll, ob das von der Handlung her Sinn macht? Ansonsten erwartet euch filmisch eine bunte Mischung und auch den ein oder anderen Film, der ohne Corona wohl im Kino gelaufen wäre, nun aber direkt via Streaming Premiere feiert. Hier sprechen wir natürlich von kleineren Filmen, die großen Blockbuster sind verschoben, die wird es nicht so schnell irgendwo im Abo geben. Auch im Free-TV starten ein paar neue Serien, darunter auch zwei auf die ich schon gewartet habe und am Ende gibt es noch die Verlängerungen/Absetzungen. Vor allem letzteres tut diesen Monat weh - zumindest für mich. 


 
 

Freitag, 21. August 2020

Die aktuellen Serien-Trends #2: Sissi-Mania, musikalische Klänge und das feudale Japan


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Nachdem ich im Auftakt die Dauerbrenner im Seriengeschäft beleuchtet habe, möchte ich mich nun neuen Serien-Trends widmen. Wobei das neu in Anführungsstrichen gelesen werden muss, denn viele Trends kehren auf die Bildschirme zurück und so manche Sache, sollte eigentlich kein Trend, sondern Normalität sein. Gerade wenn es um Serien geht, die sich mit anderen Kulturen auseinandersetzen bzw. auf einen diversen Cast setzen, dann hoffe ich, dass wir diese bunte Mischung aus unterschiedlichen Ethnien, Figurentypen und kulturellen Schauplätzen auch in Zukunft erleben werden. In diesem Bereich tut sich im Seriengeschäft gerade viel, auch weil endlich über fehlende Repräsentation, Diskriminierung hinter den Kulissen und Fehlverhalten diskutiert wird. Ich ziehe meinen Hut vor all den Menschen, die sich getraut haben, Missstände anzuprangern und ihre Stimme erhoben haben. Da ist noch viel zu tun und wir befinden uns gerade erst am Anfang eines langen Weges. Auch wenn so mancher Serienjunkie bei der Thematik mittlerweile genervt aufstöhnt, sind dies wichtige Themen und Dingen, denen wir alle uns stellen müssen. Am Ende macht es die Serienwelt nur reichhaltiger, wenn alle Menschen repräsentiert werden. Ich muss an dieser Stelle aber auch betonen, dass ich natürlich nicht alle Serien-Trends abdecken konnte, dafür werden im Moment zu viele Produktionen bestellt und schon dieser Beitrag hat den Rahmen gesprengt. 
 
Aufgrund von Corona herrscht zusätzlich auch noch viel Unsicherheit, das heißt, dass viele Serien sich zwar in Entwicklung befinden und Drehbücher geordnet wird, aber ein Großteil hat noch keine feste Bestellung erhalten. Für diese Ausgabe habe ich also versucht mich auf Serien zu beschränken, die schon grünes Licht erhalten haben oder zumindest ein Pilot-Put-Commitment, denn das heißt dass eine Pilotfolge produziert werden muss, sonst müssen die Studios Strafe zahlen - da erhöht sich dann auch die Chance, dass Serien in Produktion gehen. Außen vorgelassen habe ich mal Produktionen, wo bisher nur Drehbücher geordert wurden. Trotzdem kann ich natürlich nicht ausschließen, dass so manches Projekt noch fallen gelassen wird. Sicher sein kann man sich aktuell nur bei den Sachen, die gedreht werden bzw. wurden und somit fertig sind. In diesem Sinne dreht sich heute alles um die Tudor- und Sissi-Mania, die nicht nur hierzulande sondern auch im Ausland ausgebrochen ist, die harte und aufregende Musikwelt sowie das spannende Feld des Material-Arts-Kampfsport sowie das feudale Japan, Serien mit starken, komplexen Frauen und die bunte Welt des Anime. Meine Infos habe ich übrigens von Deadline, die Seite kann ich jedem Serienfan nur ans Herz legen, wenn es um Serienbestellungen, neue Pilotprojekte und spannende Interviews geht und nein, ich werde für diese Empfehlung nicht bezahlt.





Sonntag, 16. August 2020

TV-Series-Characters TAG #3: positive/negative Figurenentwicklungen, Hass im Fandom und Bösewichte

 
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Damit wären wir dann auch beim letzten Post zum "TV-Series-Characters TAG" angelangt (Teil 1, Teil 2). Ich möchte mich noch einmal bei allen bedanken, die mitgemacht haben oder dies noch tun werden und hoffe, dass ihr dabei genauso viel Spaß hattet wie ich. Im letzten Teil des TV-Series Characters TAG widme ich mich Figuren, die eine positive/negative Entwicklung durchgemacht haben oder die im jeweiligen Fandom leider nicht gerade beliebt sind. Vor allem in den letzten Jahren hat der Hass gegen Schauspieler*innen, Produzent*innen oder Autor*innen zugenommen, wenn Storylines nicht in gewünschte Richtungen gingen oder Figuren als Bedrohung wahrgenommen wurden. Für mich ist ein solches Verhalten inakzeptable und unentschuldbar. Nichts rechtfertigt, dass man andere beschimpft. Für mich sind das übrigens keine echten Fans, denn als Fan würde man sich nicht so verhalten. Aber genug ernste Worte, zurück zum eigentlichen Thema, denn in dieser Ausgabe widmen wir uns auch einer Figurenkategorie, die mir immer ganz besonders viel Spaß macht: Den Bösewichten. Für mich braucht jede Geschichte einen interessanten Bösewicht, der den Helden das Leben schwer macht. Dementsprechend konnte ich mich hier natürlich nicht auf eine Figur begrenzen und gehe etwas tiefer in die Thematik rein. Gefunden habe ich den Serien-TAG übrigens auf Weheartit und da eine gelungene Ausarbeitung von Figuren für mich elementar ist, damit ich mich in Serien verliebe bzw. sie mein Interesse wecken, sodass ich Woche für Woche erneut einschalte, musste ich unbedingt die zahlreichen Fragen beantworten. Die hohe Anzahl dieser ermöglicht es eine breite Palette an Serien und Figuren abzudecken und sich einmal genauer mit ihren Storylines zu beschäftigen.

 

 

Eine kleine Spoiler-Warnung vorweg: Da ich mich mit den Figuren und ihren Entwicklungen auseinandersetze, solltet ihr die genannten Serien gesehen haben und in Bezug auf die Handlung auf dem aktuellen Stand sein. Das gilt auch für die angefügten Zitate.

 

 

Dienstag, 11. August 2020

1000 Fragen an mich #16: Buch-Flops, Schwarz-Weiß-Denken und meine To-Do-Liste

 
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Das Sommerloch ist nun auch auf meinem Blog angekommen und zeigt sich wie gewohnt in niedrigeren Aufrufen und abnehmenden Kommentaren. Ich kann aber auch verstehen, dass ihr aktuell eure freie Zeit lieber im freien verbringt, vielleicht am See, Strand, im Schwimmbad, entspannt mit einem Buch im Garten bzw. auf dem Balkon oder mit dem Vernaschen von Eis, so als kleine Abkühlung zwischen durch. Ich selbst werde deshalb während dieser Hitzewelle auf leichtere Blog-Kost setzen, sodass nach der neuesten Ausgabe der 1000 Fragen, auch der letzte Beitrag zum "TV-Charakters-TAG" online geht. Ich denke, dass man das auch bei höheren Temperaturen schnell durchscrollen und sich unterhalten lassen kann. Während ich diese Zeilen schreiben sitze ich natürlich auch schwitzend am Laptop und freue mich schon darauf mich mit meiner aktuellen Leselektüre (Bd. 4 von Percy Jackson) auf die Terrasse zu verziehen. Der 16. Beitrag zu den 1000 Fragen an mich dreht sich passenderweise auch um Bücher, genauer gesagt um einige Werke, die mich enttäuscht haben, darüberhinaus setzte ich mich mit Schwarz-Weiß-Denken auseinander und ziehe eine kleine Verbindung zu meinem Studium und verrate gegen Ende was noch auf meiner To-Do-Liste steht. 
 


Ins Leben gerufen wurde die Aktion von Johanna und basiert auf den Fragen des Flow-Magazins. Ziel der Beitragsreihe ist es sich selbst besser kennenzulernen und sich intensiv mit Themen auseinanderzusetzen, für die sonst vielleicht die Zeit fehlt. Die Teilnahme steht jedem Frei, ihr könnt jederzeit einsteigen und euer Tempo selbst festlegen. Weitere Beiträge zu den "1000 Fragen" findet ihr hier!




Donnerstag, 6. August 2020

Kino Neustarts August: "I Still Believe", "Follow Me", "Tenet" uvm.

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Seit einigen Wochen haben die Kinos hierzulande sowie in weiteren europäischen und asiatischen Ländern wieder geöffnet. Aufgrund von Corona wurden jedoch zahlreiche Filmestarts, vor allem große Blockbuster, nach hinten verschoben. Ihr müsst diesmal somit mit zwei größeren Filmen - "Tenet" und "The New Mutants" vorliebnehmen, während es sich beim Rest um kleinere Produktionen handelt. Jedoch: Über die Qualität von Filmen sagt dies überhaupt nichts aus, sodass es trotzdem sehenswerte Produktionen in den Kinos zu sehen gibt. Diese brauchen unsere Unterstützung aktuell mehr denn je, um wieder etwas Geld in die leeren Kassen zu spielen. Informiert euch unbedingt einmal auf der Homepage eures Kinos, denn viele Betreiber sind kreativ geworden und haben sich Event-Programmierungen einfallen lassen. Bei mir in der Nähe ist es aktuell so möglich noch einmal alle Harry Potter Teile auf der großen Leinwand anzuschauen. Am 14. August startet glaube ich sogar noch einmal deutschlandweit "Inception" und auch so mancher Klassiker erhält eine weitere oder erstmalige Kinopremiere. Von Nadine weiß ich beispielsweise, dass ihr Kino die #blacklivesmatter Bewegung unterstützt hat, indem dazu passende Filme gezeigt wurden. Hier sind die Eintrittspreise oft wesentlich günstiger, um gegen die VoD- und DVD-Preise bestehen zu können. Bei einigen der Filme, die ich euch hier vorstelle, kann es natürlich auch passieren, dass sie zeitgleich als Heimkino-Premiere zur Verfügung stehen, wie dies in den letzten Wochen häufiger der Fall war. Aber zumindest bei "Tenet" gilt: Christopher Nolans neuestes Werk wird erstmal nur im Kino zu sehen sein und könnte bei Erfolg richtungsweisend sein. Mit guten Einspielergebnissen rücken vielleicht noch mehr Studios von ihrer "America First"-Politik ab. Abseits dessen erwarten euch einige emotionale Liebesfilme, eine bewegende Geschichte auf wahren Begebenheiten, eine politische Satire, Horrorfilme sowie Comic-Nachschub. Und mit dieser bunten Mischung möchte ich dann auch eine Kino Neustarts wiederbeleben und hoffe, dass uns kein zweiter Lockdown erwartet, sodass ich die Reihe auch monatlich weiterführen kann.



Hinweis: Es können sich noch Änderungen bei den einzelnen Starttermin ergeben. Diese sind nicht für jeden Film zu 100% sicher. Startverschiebungen werden aktuell kurzfristig angekündigt und werden von mir im Beitrag vermerkt. 



Montag, 3. August 2020

Monatsrückblick Juli: Erlebt, Gesehen, Gebloggt


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Monatsrückblick: Erlebt im Juli:


Lernstress, Lernstress, Lernstress - Die erste Hälfte des Monats war bei mir ziemlich langweilig und von langen Tagen geprägt, an denen ich über Bücher saß und mich mit soziologischen Ansätzen genauer auseinandergesetzt habe. Wer im Studium schon einmal Niklas Luhmann begegnet ist, der weiß, dass seine Gesellschaftstheorie nicht gerade einfach ist. Am Ende bin ich aber stolz sagen zu können, dass ich mein Studium in dem Wissen abschließe, dass ich Luhmann endlich verstanden habe und gar nicht mehr so schlimm finde. Hätte mir das jemand im Bachelor gesagt, hätte ich wohl laut gelacht, da war ich nämlich kein Luhmann-Freund. All das Lernen, auch gemeinsam mit einer Kommilitonin, haben sich dann ausbezahlt und ich bin immer noch stolz auf meine 1,0. Im Vorfeld war ich ziemlich nervös, ehrlich gesagt haben sich alle, die in diesem Semester die mündliche Prüfung abgelegt haben, ziemlichen Stress gemacht. Rückblickend sind wir uns alle einig: Die Panik war unbegründet. Die mündliche Prüfung halb so schlimm und mit guter Vorbereitung machbar. Im Vorfeld hatten wir tatsächlich einige Horrorszenarien gehört, die sich zumindest bei mir nicht bestätigt haben. Das zeigt mal wieder, wie unterschiedlich Erfahrungen ausfallen können und dass man sich immer sein eigenes Bild machen sollte. Ich persönlich hatte viel Spaß bei der mündlichen Prüfung, was eben auch daran lag, dass es gut gelaufen ist und ich das natürlich schon gemerkt hatte. Damit ist nun auch der erste große Meilenstein für den Masterabschluss geschafft. Jetzt müsst ihr mir nur noch Daumen drücken, dass die Note unseres Forschungsprojektes, welches dann tatsächlich gegen Mitte des Monats noch einmal einige Nerven kostete, genauso gut ausfällt.




Mittwoch, 29. Juli 2020

Serien Talk: Netflix und Amazon Prime Neuheiten: Biohackers, Arrow, Alex Rider und Lucifer

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Diesmal überpünktlich wird es Zeit für die neue Ausgabe des Serien Talk inklusive den Film- und Serienneuheiten bei Netflix und Amazon Prime im August. Der Fokus beider Anbieter liegt dabei klar auf Serien. Netflix versucht seine Kunden mit einer neuen deutschen Serie zu ködern, bringt zudem ein interaktives Special zu "The Unbreakable Kimmy Schmidt" mit "Harry Potter"-Star Daniel Radcliffe raus und nimmt die 7. Staffel "Arrow" ins Programm auf. Mit letzterem hat die lang anhaltende Fragerei: "Wann kommt Arrow?", somit endlich ihr Ende gefunden und es herrscht endlich Klarheit, welcher Anbieter die Serie hierzulande fertig ausstrahlen wird, nachdem die RTL-Gruppe die Lizenzen für die letzten beiden Staffeln nicht mehr erworben hatte. Filmisch setzt der Streaming Gigant auf leichte Kost - einige DC-Filme gehen an den Start, dazu gibt es Rom Coms. Amazon Prime sorgt hingegen im Serienbereich gleich für zwei Deutschlandpremieren - zum einen die britische Serie "Alex Rider", die jüngst um eine zweite Staffel verlängert wurde und die erste Hälfte der 5. Staffel von "Lucifer". Im Filmbereich dürfen auch hier einige Blockbuster Premiere feiern, die sie an den Kinokassen jedoch nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert haben. Abseits dessen erwarten euch noch ein paar wenige Serienneustarts im TV - das Sommerloch naht so langsam und den Abschluss des Serien Talks bilden wie gewohnt meine Verlängerungen und Absetzungen, diesmal mit einigen Überraschungen.




Sonntag, 26. Juli 2020

Die aktuelle Lage in der Unterhaltungsindustrie und ihre Auswirkungen (Serien/Kino/Theater)


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Corona hat unser aller Leben und Alltag verändert. Zahlreiche Industriezweige und Unternehmen sind von der Pandemie unmittelbar betroffen - so auch die Unterhaltungsindustrie. Als Serienjunkie, passionierter Theaterbesucher oder Cineast muss man sich dieser Tage oft den Vorwurf gefallen lassen, dass es viel wichtigere Dinge gibt und das stimmt. Trotzdem sind Filme / Serien, Theaterstücke, Musicals oder Stand-Up-Comedy Shows Teil unserer Kultur und haben einen positiven Einfluss auf das Leben vieler Menschen. Sie spenden Trost, bieten Ablenkung und eine Flucht aus dem Alltag. Ein Film mit meinen Lieblingsschauspielern oder eine Serienfolge, der ich lange entgegenfiebert habe, sind für mich zurzeit wichtiger denn je und Balsam für meine Seele. Sie sorgen dafür, dass ich Corona zumindest für einen kurzen Momente vergesse, da ich in eine fiktionale Welt eintauchen kann. Zu Beginn der Pandemie konnte ich noch gemeinsam mit den Winchester-Brüdern gegen das Böse kämpfen, bis vor ein paar Wochen bin ich mit "The Flash" um die Wette gelaufen oder habe die Bewohner von "Riverdale" bei ihren Liebesdramen beobachtet. Auf geschäftlicher Seite sind in der Unterhaltungsindustrie jedoch auch Millionen von Menschen beschäftigt, von denen nicht jeder Millionen auf dem Bankkonto hat. Auch hier gibt es Angestellte, die mit 1.5000 Euro oder Dollar Brutto nach Hause gehen, auf ihr Einkommen angewiesen sind und nun Probleme haben ihre Familien zu ernähren oder die Miete zu bezahlen. Doch aufgrund der weltweiten Situationen sind die meisten Produktionen gerade ausgesetzt, in manchen Ländern oder Regionen sind Kinos und Theater zwar wieder geöffnet, aber zahlreiche Filme wurden verschoben, sodass der Nachschub aktuell fehlt. Mit meinem Beitrag möchte ich einen Überblick über die aktuelle Lage in der Unterhaltungsindustrie geben. Wie wird die kommende TV-Season aussehen? Wann kehren unsere Lieblingsserien auf die Bildschirme zurück? Was bedeuten die Filmverschiebungen für die Kinos? Ist es möglich schon wieder ins Theater zu gehen?





Mittwoch, 22. Juli 2020

Aktuelle Serien Trends #1: Die Dauerbrenner (Verfilmungen nach Vorlage, Superhelden, Teen-Murder-Mystery)


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Da die Beiträge über die aktuellen Serien Trends bisher immer gut angekommen sind, wollte ich das Format - trotz Corona und der damit einhergehenden Unsicherheit in Hollywood - in eine neue Runde schicken. Ich hoffe ihr könnt mir verzeihen, wenn vielleicht noch die eine oder andere Serie mit dabei ist, die dann doch kein grünes Licht erhält, denn aufgrund der aktuellen Situationen haben noch nicht alle Studios eine finale Entscheidung zu ihren in Auftrag gegebenen Pilotprojekten gefällt. Bei der großen Mehrheit der neuen Serienideen konnte bisher keine Pilotfolge produziert werden, anhand derer die Studiochefs Serienbestellungen tätigen. Deshalb ist die Unsicherheit gerade bei den klassischen Network-Serien groß, während es bei den Streamingdiensten mehr Produktionen gibt, die schon in trockenen Tüchern sind, auch da es hier keine Pilot-Season gibt. Aber auch hier ist teilweise noch nicht klar, wann die bestellten Serien tatsächlich in Produktion gehen und anschließend den Zuschauer*innen präsentiert werden können. Im ersten Teil meiner kleinen Reihe widme ich mich den Dauerbrennern, sprich Serien Trends, die in jeder neuen TV-Season dominieren und sowohl für Fernsehsender als auch Streaminganbieter oft eine sichere Bank darstellen. Denn wie in jedem Jahr wurden auch in der letzten Zeit zahlreiche Serien nach literarische Vorlage in Entwicklung geschickt, auch Superhelden werden uns aufgrund des Starts von Disney+ und HBOMax noch für viele Jahre begleiten und gerade Teenie-Serien erfreuen sich nach dem Erfolg von "Riverdale", "Pretty Little Liars" oder "Tote Mädchen Lügen Nicht" großer Beliebtheit. Die junge Zielgruppe gerät vor allem bei Netflix mehr und mehr in den Blickwinkel, sodass der Dienst ständig neue Jugendserien bestellt. Welche weiteren Dauerbrenner nicht von der Bildfläche verschwinden, erfahrt ihr in meinem Beitrag "Aktuelle Serien Trends" - der dann doch etwas eskaliert ist. In Teil 2 möchte ich mir dann ein paar neue Trends vornehmen.