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Donnerstag, 19. März 2020

{Geständnisse eines Serienjunkies} Meine 15 liebsten Supernatural Folgen - Teil 2 (Staffel 6-10)


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In den USA ist die finale Staffel von "Supernatural" gerade in die zweite Staffelhälfte gestartet. Nur noch wenige Folgen trennen uns von der allerletzten Episode. Bis dahin wird es wohl noch einige emotionale Momente und Gastauftritte geben. Wann wir jedoch Folge 19 und 20 zu Gesicht bekommen, ist noch unklar. Durch Corona stehen aktuell viele Serienproduktionen still, "Supernatural" ist eine davon. Gedreht wurden alle Folgen, bis auf die letzten zwei. Ich tippe mal darauf, dass wir die dann als Event-Programmierung zu sehen bekommen, hoffentlich dann an einem Stück. Zwar müssen wir so länger warten, aber auf der anderen Seite muss man sich als Fan nicht schon im Mai verabschieden, was auch irgendwie schön ist. Auf meinem Blog möchte ich die Vorfreude auf das große Finale mit meiner Reihe zu meinen liebsten Supernatural-Folgen weiter anheizen. Diesmal wende ich mich den Staffeln 6 - 10 zu, die die Serie somit nach dem geplanten Ende von Eric Kripke fortführen. Wie schon im Auftakt ("Meine 15 liebsten Supernatural Folgen (S1-5)") habe ich mir drei Episoden pro Staffel rausgepickt, die zu meinen absoluten Lieblingen zählen. Diesmal war dies je nach Staffel etwas schwer, aber auch mal leichter, denn nach dem ursprünglichen Run von fünf Staffeln, hatte die Serie ab Staffel 7 dann doch immer mal wieder eine kleine Identitätskrise. Die Qualität der ersten Staffeln konnte leider nicht immer gehalten werden, jedoch gibt es keine einzige Staffel, die bei mir komplett durchfällt. Meine Kritik beschränkt sich meist auf eine Staffelhälfte, wo mir die übergeordnete Storyline nicht komplett zusagte bzw. Potenzial verschwendet wurde oder so manche Stand-Alone-Episode. Im Vergleich mit anderen Serien hat "Supernatural" dann aber doch immer geliefert und ich vor allem zum Ende einer Staffel hin positiv gestimmt. In diesem Sinne wünsche ich euch viel Spaß mit meinen 15 liebsten Supernatural Folge in Staffel 6 bis 10. Wer durch die Reihe neugierig auf die Serie geworden ist: Staffel 1-13 sind in Amazon Prime inkludiert, im Pay-TV liefert Sky immer die neueste Staffel und im Free-TV gibt es das ganze bei Prosieben Maxx zu sehen. Die älteren Staffeln gibt es übrigens mittlerweile auch sehr günstig auf DVD, teilweise auch unter 10€.




Meine liebsten Supernatural Folgen - Staffel 6:



"Give me a break. I spent my whole life fighting that crap. There's no such thing as destiny. Just like there was no Apocalypse. Just a bunch of stuck up mooks who didn't want us human slaves asking questions." - Dean 



6.11 Appointment in Samarra:


Niemand hat gesagt, dass es einfach werden würde die Rolle des Todes zu übernehmen. Wie schwer, das wird Dean am eigenen Leib erfahren, als er einen Handel schließt: Schafft er es 24 Stunden als Tod zu überstehen, so wird dieser seinem Bruder helfen. Schon ab der ersten Begegnung mit dem Tod, war es um mich geschehen und bis heute, zählt die Figur für mich zu den interessantesten übernatürlichen Wesen in "Supernatural". Das liegt zum einen daran, dass Julian Richings die perfekte Besetzung ist, zum anderen aber auch an der Komplexität des Charakters. Der Tod ist nicht böse, er tut nur seinen Job, um die Balance im Universum aufrechtzuerhalten. Sicherlich nicht leicht, gerade dann, wenn Menschen viel zu früh ihr Leben lassen. Als Dean in seine Rolle schlüpft, ist er sich sicher, dass er den Tag ganz leicht überstehen wird und so scheint es auch, immerhin haben es die ersten Seelen, die er einsammelt, verdient zu sterben. Doch als er dann ein kleines Mädchen sterben lassen soll und dies verhindert, wird er damit konfrontiert welche Konsequenzen dies hat. Bei all dem macht Jensen Ackles erneut einen verdammt guten Job und zeigt, dass er emotionale Szenen genauso gut beherrscht wie lustige. Freuen dürfen wir uns auch auf ein Wiedersehen mit Tessa, die ich wesentlich mehr mag als Billy.




"You married Fake Ruby?!" - Dean



6.15 The French Mistake:


"Supernatural" hebt die Meta-Ebene mit "The French Mistake" auf ein ganz neues Level, auch deshalb, weil sich die Hauptdarsteller Jensen Ackles, Jared Padalecki und Mischa Collins nicht zu schade sind, mehrere Witze auf ihre Kosten zu machen. Sam und Dean finden sich nämlich plötzlich in unserer Welt wieder, wo sie Schauspieler in einer Show namens "Supernatural" sind. Gemeinsam versuchen sie nun verzweifelt einen Weg nach Hause zu finden und bis ihnen dies gelingt, erwartet uns eine der lustigsten Stunden des TV-Universums. "The French Mistake" ist eine dieser Episoden, die ich einschalte, wenn ich dringend lachen muss, denn es gibt so viele herrliche One-Liner mit denen die Darsteller sich über sich selbst, aber auch ihre Show lustig machen. Wer sich näher mit Cast und Crew beschäftigt, der weiß, dass es am Set von "Supernatural" immer lustig zu geht. Keiner, egal ob Cast oder Crew, nimmt sich bei dieser Show allzu ernst, alle sind immer für einen lustigen Witz zu haben und Streiche, die gerne mal eskalieren, stehen an der Tagesordnung. Mit "The French Mistake" habe ich das Gefühl, dass wir etwas an diesem Humor teilhaben dürfen und es ist schön zu sehen, dass nicht nur wir als Zuschauer Freude an der Folge haben. In der Tat hat Mischa Collins sich für eine etwas übertriebenere Version seiner selbst eingesetzt, die in der Folge nur am tweeten ist. Wer seinen Twitter-Account abonniert hat, der stellt fest, dass das zumindest ein bisschen die Realität wiederspiegelt, denn Collins ist definitiv in den sozialen Netzwerken am aktivsten und teilt fleißig Einblicke vom Set und seinem Leben. Fun Fakt: Die Tweets, die er in der Episode absetzt, hat er auch in echt gepostet, was das Ganze noch cooler macht. Ihr solltet ihm unbedingt folgen, denn Mischa Collins hat einen genialen Humor. Ich liebe seinen Sarkasmus. Weiterer Fakt: Jap, Jared Padalecki ist im echten Leben wirklich mit Ruby-Darstellerin Genevieve Padalecki verheiratet, in die er sich während den Dreharbeiten zur vierten Staffel verliebt hat. 



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"I'm glad you made it, Sam. But the angel blade won't work, because I'm not an angel anymore. I'm your new God. A better one. So you will bow down and profess your love unto me, your Lord. Or I shall destroy you."- Castiel




6.22 The Man Who Knew To Much:


Mit "The Man Who Knew To Much" legt Supernatural ein weiteres spannendes Finale hin, das uns am Ende mit einem fiesen Cliffhanger zurücklässt. Diesmal aber auch mit der Gewissheit, dass es eine weitere Staffel geben wird, denn die Zeiten des Zitterns und Bangens um eine Verlängerung sind offiziell vorüber. Das Finale der 6. Staffel stellt für Castiel einen Wendepunkt dar und wir bekommen seine dunkle Seite zu Gesicht - Macht korrumpiert selbst die Besten von uns und auch Castiel ist sie etwas zu Kopf gestiegen. Ich finde es immer spannend, wenn die eigentlichen Helden einer Serie zu einem Antagonisten werden, da Schauspieler so eine ganz andere Seite von sich zeigen dürfen, aber auch die Figur selbst Ecken und Kanten erhält. Wie heißt es so schön: Wer schnell aufsteigt, der fällt umso härter, dass, ist eine Lektion, die uns Geschichte mehr als einmal gelehrt hat. Als Sam-Fangirl komme ich auch mit diesem Finale wieder auf meine Kosten, denn es passiert etwas, auf das wir schon lange gewartet haben: Seine Mauer im Kopf bricht ein und damit erhalten wir ein Blick in seinen Verstanden und allem was darin vorgeht. Mir hat die Umsetzung gut gefallen, auch weil es mit Erica Cerra ein bekanntes CW-Gesicht gibt und ich wie viele Fans gespannt darauf war, etwas mehr von Sams Zeit im Käfig mit Lucifer zu erfahren.




Runners Up: 6.06 You Can't Handle The Truth, 6.13 The Unforgiving (der Running Joke, das alle die mit Sam intim werden sterben, wird hier auf die Spitze getrieben), 6.17 My Heart Will Go On





Meine liebsten Supernatural Folgen - Staffel 7




"I am your flesh-and-blood brother, okay? I'm the only one who can legitimately kick your ass in real time. You got away. We got you out, Sammy. Believe in that. Believe me, okay? You gotta believe me. You've gotta make it stone number one and build on it." - Dean



7.02 Hello, Cruel World:


Schon die zweite Folge der 7. Staffel ist eine meiner Favoriten, auch wenn ich insgesamt die Leviathane als die schwächsten und nervigsten Antagonisten der Serie einstufe. Dass mir diese Folge dann aber doch gefällt und mich damals positiv in Bezug auf das noch Kommende stimmte, liegt am Teufel höchstpersönlich, denn Mark Pellegrino ist selbst als Hallucifer fantastisch. Ich bin froh, dass die 7. Staffel sich endlich mit Sams Erlebnissen im Käfig befasst, denn dass dies ohne bleibende Traumata bleibt, wäre ziemlich unrealistisch. Ich finde es auch schön, dass das Thema auch einen großen Teil der Staffel dominiert, denn hätte man dies in nur einer Folge abgehackt und erledigt, wäre der Umgang damit auch ziemlich schludrig gewesen. Menthal Health ist ein wichtiges Thema, das aufgrund der Vergangenheit der Winchesters in "Supernatural" leicht aufgegriffen werden kann. In "Hello, Cruel World" ist Sams Mauer im Kopf tatsächlich gefallen, was das bedeutet, wird uns nun schonungslos vor Augen geführt. Psychisch befindet sich der jüngste Winchester in keiner guten Verfassung, wird er doch ständig von Lucifer gequält und kann bald nicht mehr unterscheiden, was Realität und was Einbildung ist. Nicht nur zeigt dies die schauspielerischen Qualitäten von Jared Padalecki, sondern bringt uns am Ende der Folge auch einen emotionalen Moment zwischen beiden Brüdern und wie ihr wisst, ich liebe diese Chick Flick Momente und lebe für sie :D. Dazu ist Mark Pellegrino unschlagbar in seiner Darstellung von Lucifer, er hat die Rolle immer so gespielt, dass ich in vielen Momenten Sympathien für den Teufel hege. Sicherlich ist er einer der Antagonisten der Serie, aber er zeigt ab und an auch seine gute, verletzliche Seite und das macht ihn zu einem komplexen, interessanten Charakter. Abseits dessen ist es immer schön Jody Mills zu sehen (Gaststar: Kim Rhodes), denn Folgen mit ihr sind in der Regel immer gut, weshalb ich bis heute nicht über das gescheiterte Spin-Off "Wayward Sisters" hinweg bin - hin meinen Augen hat man da eine perfekte Chance zur Fortsetzung des Serienuniversums verpasst, denn die Hauptfiguren sind Fanlieblinge und dementsprechend besteht zu jeder einzelnen Figur eine intensive Bindung, die man hätte nutzen können.





"Well, as fate would have it, I adopted two boys and they grew up great. They grew up heroes! So you can go to hell!" - Bobby



7.10 Death's Door:


Für mich ist "Death's Door" eine der traurigsten Folgen von Supernatural, so traurig, dass ich da selten ran kann. Das Ableben einer meiner absoluten Lieblingsfiguren hat definitiv auch dafür gesorgt, dass ich die Leviathan-Storyline noch etwas mehr gehasst habe bzw. bis heute hasse. Es fehlt ohne diese Figur etwas, auch wenn wir diese nachfolgend immer mal wieder auf unterschiedliche Weise zu Gesicht bekommen. Ich nenne hier bewusst keinen Namen, für all diejenigen, die nicht gespoilert werden möchte. Bis heute kommen mir beim Anschauen der Episode immer die Tränen. Natürlich fragt man sich nun, wieso ich die Folge bei meinen Lieblingen aufliste: Einfach, weil sie emotional gelungen ist und mit den Gefühlen der Zuschauer spielt, sowie den Fokus natürlich auf eine Figur legt, die über die Zeit ein wichtiger Bestandteil der Serie geworden ist und bis heute fehlt. Besagter Darsteller ist aktuell zwar wieder ein Gastdarsteller, aber mimt einen Charakter aus einer der anderen Welten und das ist nicht das Gleiche.




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"And yout you know what really sucks. I doesn't really matter. Because I won. Your madness won. I mean look at you. It's hard to believe you were the guy that saved the world once" - Lucifer



7.17 The Born-Again Identity:


Folge Nummer 3 ist diesmal nicht das Finale, denn wie oben schon erwähnt, fand ich die Umsetzung des Mental Health Themas gelungen, vor allem "The Born-Again Identity", hat mich durch eine emotionale Achterbahnfahrt geschickt. Sam findet sich in einer Psychiatrie wieder. Er wurde von Lucifer an den Rande des Wahnsinns getrieben und hat keine Kraft mehr weiterzukämpfen. Natürlich sucht Dean nach einem Weg ihm zu helfen und stößt dabei überrascht auf einen alten Bekannten. Obwohl die 17. Folge der Staffel viele traurige Momente auf Lager hat, denn es ist schmerzvoll mitanzusehen, wie Sam jegliche Hoffnung verliert (gerade, weil er immer derjenige ist, der nicht aufgibt), hat sie doch auch Momente zum Lachen, wie die Diskussion um Sams perfekte Haare. Man findet durch den Handlungsstrang rund um Castiel und Dean sowie die One-Liner von Lucifer eine gesunde Balance, damit die Folge nicht zu ernst wird, aber doch viele tiefgründige Momente beinhaltet. Für mich ist genau dieser Mix bis heute die Stärke von Supernatural: Ernste Themen anpacken, aber dann mit viel Humor. Ich mochte aber auch die Handlung im Krankenhaus, die sich rund um Sam und Marin entspinnt, denn egal wie kraftlos Sam auch sein mag, am Ende hilft er selbst in diesem Zustand anderen Menschen und das beweist, was für ein selbstloser, toller Charakter er ist und vor allem, was für eine grandiose Entwicklung er durchlaufen hat.


Runners Up: 7.04 Defending Your Life (immer schön, wenn Alona Tal als Gaststar mit dabei ist), 7.15 Repo Man (Lucifers One-Line, einfach nur herrlich), 7.19 Of Grave Importance






Meine liebsten Supernatural Folgen - Staffel 8




"You're also Winchesters. As long as we're alive, there's always hope. I didn't know my son as a man, but having met you two... I know I would have been proud of him." - Henry



8.12 As Time Goes By:


Ich bleibe meinem Motto treu: Episoden, die sich um die Familiendynamik der Winchesters drehen, treffen bei mir immer ins Schwarze, so auch "As Time Goes By". Denn in der 8.Staffel lernen wir niemand geringeren als John Winchesters Vater, ergo Sam und Deans Großvater kennen. Dass die kleine Familienreunion ins Herz geht, aber dramatisch enden wird, wird schon zu Beginn der Folge deutlich. Auch wenn man den Ausgang früh erahnt, musste ich trotzdem Tränchen verdrücken und habe jede Minute zwischen Dean, Sam und Henry genossen, auch weil dadurch viele Ereignisse der ersten Staffel aufgegriffen und einige Lücken gefüllt werden. Denn die Folge liefert weitere Details über das Leben von John, vor allem seine Kindheit und lässt uns gewisse Dinge aus einem anderen Licht sehen. Es ist schön, dass das "Supernatural" auch nach 8. Staffeln noch gelingt und wir längst noch nicht alles über die Familie Winchester erfahren haben. Es gibt immer wieder neue Details zu entdecken. Dazu führt uns in die Episode in die "Man of Letters" ein, die ab diesem Zeitpunkt einen integralen Teil der Handlung bilden und mit Abbadon gibt es einen weitere badass Antagonistin, an der ich meine Freude hatte. Auch sie liefert über den Verlauf der Staffel mehr als einen genialen One-Liner und wird von Alaina Huffman phänomenal gespielt. So machen Bösewichte Spaß und nach den Leviathanen war ein unterhaltsamer Antagonist dringend von Nöten. 





"I Already said goodbye to you once, Sam. Didn't seem to take. No reason to think I won't see you again somewhere down the road." - Bobby



8.19 Taxi Driver:


Natürlich stellt die Folge, in der Jim Beaver als Bobby auf unsere Bildschirme zurückkehrt, eines meiner Higlights in Staffel 8 dar. Die Verbindung mit der aktuellen Handlung rund um die "Trials", die Sam durchläuft, um endgültig die Tore zur Hölle zu schließen, finde ich gelungen. Dazu ist es schön Gewissheit darüber zu haben, dass eine meiner absoluten Lieblingsfiguren der Serie am Ende der Folge endlich seinen wohlverdienten Frieden findet. Als Fan ist man dann doch etwas beruhigter. Die Momente zwischen Sam und Bobby sind emotional und gehen ins Herz, auch weil man nicht weiß, wann und in welcher Form man die Figur wiedersehen wird. Natürlich werden die Dialoge auch mit Humor angereichert, da darf das liebgewonne "Idjits" von Bobby natürlich nicht fehlen. Alles in allem eine runde Sache von Anfang bis Ende, eine Folge, die mich jedes Mal mit auf eine kleine Achterbahnfahrt nimmt und bei der ich immer hoffe, dass der Ausgang anders abläuft und wir Jim Beaver doch wieder als reguläres Cast-Mitglied begrüßen dürfen. Aber leider, leider wird uns dieser Wunsch nicht gewährt.




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"Hold on, hold on! You seriously think that? Because none of it -- none of it -- is true. Listen, man, I know we've had our disagreements, okay? Hell, I know I've said some junk that set you back on your heels. But, Sammy... come on. (...) Don't you dare think that there is anything, past or present, that I would put in front of you! It has never been like that, ever! I need you to see that. I'm begging you." - Dean



8.23 Sacrifice:


Ich bin es schon gewöhnt von "Supernatural", dass die Staffelfinale immer eine emotionale Tortur sind, "Sacrifice" ist da keine Ausnahme, schon alleine aufgrund des von mir verwendeten Zitats. Die Szene zwischen Sam und Dean in der Kirche treibt mir immer die Tränen in die Augen, weil sie sowohl von Jensen als auch Jared fantastisch gespielt wird. Es gibt so viele Momente, in denen die enge Verbindung zwischen den Brüdern deutlich wird, aber dieser rangiert in meiner Top Ten Liste nach all den Ups-and-Downs zwischen den Beiden weit oben. "Supernatural" ist für mich immer dann am stärksten, wenn die Brüder sich vertrauen, gegenseitig unterstützen und füreinander da sind und es ist dann am schwersten zu ertragen, wenn genau das Gegenteil der Fall ist. Sie sich streiten, voneinander abwenden, gar den Kontakt abbrechen. Die Serie lebt von der Dynamik zwischen Sam und Dean, das heißt aber nicht, dass es nicht wichtig ist diese Tiefs zu ergründen. Im Kern ist der Bund der Bruder dysfunktional, stellenweise sogar toxisch, gerade in Bezug auf das Ableben des jeweils anderen. Es ist herzerwärmend und schockierend zugleich, was beide bereit sind füreinander zu tun. Das muss unweigerlich zu Konflikten führen und gerade aber der vierten Staffel nehmen diese Spannungen zu und entladen sich heftig. Was für uns schwer mit anzusehen ist, bringt viel Realität in die Serie, denn keine Beziehung ist ohne Streitigkeiten. Staffel 8 markiert jedoch einen Wendepunkt, denn im Finale kommen einige Dinge auf den Tisch, die gesagt werden mussten und Deans Worte an Sam berühren mich jedes Mal. Abseits dessen steht für Sam seine letzte Prüfung an, womit die Frage im Raum steht: Wird es im Gelingen die Tore zur Hölle zu schließen? Schauspielerisch wird das von Padalecki aber auch John Shepperd extrem gut umgesetzt. Für Crowley ist das Finale ebenfalls ein Wendepunkt, der seine Figur im Anschluss verändert, zu einer Charakterentwicklung führt mit Auswirkungen auf die Beziehung zu den Winchesters. Da der Handlungsstrang rund um die Prüfungen mit zu meinen Liebsten der Serie zählt, bin ich froh, dass er auf hohem Niveau beendet wurde.



Runners-Up: 8.13 Everbody Hates Hitler, 8.16 Remember the Titans, 8.21 The Great Escapist





Meine liebsten Supernatural Folgen - Staffel 9




"Sam, listen to me. I made you a promise in that church. You and me, come whatever. Well, hell, if this ain't whatever... But you got to let me in, man. You got to let me help. There ain't no me if there ain't no you." - Dean




9.01 I Think I'm Gonna Like it Here:


Der Staffelauftakt schließt direkt an die Ereignisse des Finales an und gewährt uns erneut einen Einblick in Sams Kopf. Ihr erkennt das Muster, oder? Ich mag solche Folgen in Serien generell gerne und finde die Umsetzung auch in "Supernatural" immer gelungen, vor allem da es uns ein Wiedersehen mit altbekannten Gesichtern beschert, worüber ich mich bei "Supernatural" immer freue. Es gibt wenige Figuren, die ich nicht mochte. Die kann ich an einer Hand abzählen. Während Sam also entscheiden muss, ob er zurückkehren oder doch gehen möchte, kann Dean sein Schicksal nicht einfach so akzeptieren. Natürlich setzt recht flott der Beschützer-Instinkt ein und wie schon in den Staffeln zuvor, wiederholt sich ein Teufelskreis: Dean ist bereit alles zu tun, um Sam zu retten, auch gegen seinen Willen. Die Entscheidung, die er trifft, hat dabei fatale Auswirkungen, leider auch für mich als Zuschauer, denn sie bringt uns einen der nervigsten Antagonisten, neben den Leviathans, Gadreel und eine der schwächsten Staffel-Hälften. Die ersten Folgen von Staffel 7 gehören nicht unbedingt zu meinen Favoriten, dabei stimmte mich der Auftakt noch positiv. "I Think I'm Gonna Like it Here" hatte mir damals gut gefallen, ich war voller Vorfreude auf die weiteren Folgen. Potenzial war vorhanden, auch mit Blick auf den Fall der Engel, aber die Umsetzung haperte dann doch etwas. Trotzdem, den Auftakt schaue ich mir bis heute gerne an. 





" I think the spell worked. Fact, I think it worked a little too well. (...) You're scratching your head. You're... barking at the mailman. You're playing fetch. " - Sam



9.05 Dog Dean Afternoon:


"Supernatural" ist bekannt für seine ausgefallenen, verrückten Comedy-Episoden. Mit "Dog Dean Afternoon" darf Jensen Ackles erneut als Comedian ran, diesmal ist die Prämisse aber noch abgefahrener als sonst. Um einen mysteriösen Mordfall aufzuklären, setzten die Brüder auf einen Zauber, der es Dean erlaubt mit Hunden zu kommunizieren. Wieso? Der einzige Zeuge ist nämlich der Beste Freund des Menschen. Der Haken: Der Zauberspruch funktioniert etwas zu gut, denn Dean kann die menschlichen Begleiter nicht nur hören, sondern übernimmt auch einige Eigenschaften von ihnen. Es ist schon herrlich absurd und kurios, aber zum Tränen lachen, wenn Dean den Postbote anknurrt, Stöckchen holen möchte oder sich in eine Pudel-Hundedame verliebt. Dass diese Episode so gut funktioniert, ist vor allem Jensen Ackles zu verdanken, der einen fabelhaften Job macht und die Vorgaben im Skript perfekt umsetzt. Dazu unterbricht die Folge die ganze Handlung um Gadreel mal für einen Moment und bringt etwas Leichtigkeit zu einem Zeitpunkt, wo das bitter nötig ist. In meinen Augen einer der besten "Cases of the Week" und es sind gerade diese gewagten Experimente, aufgrund derer ich "Supernatural" nach wie vor feiere und liebe. Die Serie versucht Dinge, die sich sonst keine Mysteryserie traut, auch mit der Gefahr, dass das nicht jedem zusagt. Ich meine, dass auch "Dog Dean Afternoon" ziemlich umstritten ist im Fandom und nicht jeder etwas mit der Folge anfangen kann.





"Your brother, bless his soul, is summoning me as I speak. Make a deal, bring you back. It's exactly what I was talking about, isn't it? It's all become so... expected."- Crowley 



9.23 Do You Believe in Miracles:


Auch in der 9.Staffel schafft es "Supernatural" noch mich nach dem Staffelfinale als emotionales Bündel zurückzulassen, aber auch mit einer großen Vorfreude auf die kommende Staffel. Für leitete die Folge definitiv eine qualitative Wende für die Serie ein. Während Staffel 8 und 9 doch ihre Höhen und Tiefen hatten, meist nur in Bezug auf eine Staffelhälfte überzeugen, geht es danach wieder qualitativ nach oben. In "Do You Believe in Miracles" zeigen sich die katastropalen Auswirkungen des Kainsmal - einem Handlungsstrang, der für mich die Staffel dann doch noch rettete und sie zum Ende hin besser werden ließ. Zuvor hat man leider zu viel Potenzial verschenkt, es gibt zu viele Stand-Alone-Episoden, Gadreel erweist sich als nerviger Bösewicht, ebenso wie der Handlungsstrang um Sam und Amelia, auch weil beide null Chemie miteinander haben. Das Finale punkten nun durch die Wandlung Deans, der aufgrund des Kainsmals seine düstere Seite rauslassen darf und dessen innere Zerrissenheit von Jensen Ackles sensationell eingefangen wird. Die Episode arbeitet dann natürlich auf einen bewegenden Moment zwischen den Brüdern hin, bei dem sich das typische Muster der Serie wiederholt, der aber trotzdem zu gefallen weiß, einfach weil beide Schauspieler die Emotionen glaubhaft transportieren. Darüber hinaus macht "Supernatural" in Hinblick auf mein gewähltes Zitat zur Folge daraus auch keinen Hehl und schafft es sich da selbst zu belächeln, denn ganz ehrlich: Den Tod von Sam oder Dean kann zu diesem Zeitpunkt niemand mehr ernst nehmen. Schon zu oft endeten Staffeln damit, dass einer der beiden sein Leben lässt, der andere dann verzweifelt versucht diesen zurückzubringen. Es ist ein Teufelskreis, der sich immer wiederholt, der aber mit Blick auf die Beziehung der Brüder Sinn macht. Keiner kann ohne den anderen, egal welcher Preis dafür bezahlt werden muss und gerade daran wird das toxische Element immer wieder ins Bewusstsein der Zuschauer geholt. Am Ende gibt es einen fiesen Cliffhanger, der bei mir damals in große Vorfreude auf die zehnte Staffel mündete. Ich weiß noch, dass ich die Wartezeit damals unerträglich fand, gerade weil ich die letzte Szene dann doch gelungen finde.




Runners-Up: 9.07 Bad Boys (jede Folge mit Rückblicken in die Vergangenheit der Winchesters, ist sehenswert, das beweist auch die 9. Staffel), 9.10 Road Trip, 9.11 First Born




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Meine liebsten Supernatural Folgen - Staffel 10




"Supernatural has everything. Life, death, resurrection, redemption -- but above all, family. All set to music you can really tap your toe to. It isn't some meandering piece of genre dreck, it's... epic." - Calliope



10.05 Fan Ficition:


"Supernatural" das Musical? Die 200. Episode ist ein Liebesbrief an die Fans und deren langjährige Unterstützung, die die Serie so erfolgreich macht. Es auch die Fanaktivitäten in Form von Fanfictions, Fanart oder Rollenspiele, die dazu beitragen und genau dem wird in "Fan Fiction" gehuldigt, auch wenn die Produzenten vielleicht nicht jede Ansicht im Fandom nachvollziehen können. Sam und Dean versuchen das mysteriöse Verschwinden eines Lehrers aufzuklären und stellen erschrocken fest, dass die Theatergruppe der Schule ein Stück plant, das auf Chucks Buchreihe, somit ihrem Leben basiert. Selten habe ich eine Serie gesehen, die so viel Spaß an der Meta-Ebene hat, wie "Supernatural". Es ist nicht das erste Mal, dass so ein Thema aufgegriffen wird, denn in der Serie haben wir Fans und die Ansichten des Fandoms schon mehrmals den zentralen Handlungspunkt von Episoden gebildet. Mal wurde dies besser umgesetzt, mal schlechter. "Fan Fiction" zählt zur erstgenannten Kategorie, nicht nur weil ich niemals erwartet hätte, dass "Supernatural" je eine Musical-Episode beinhalten würde, sondern auch weil sie perfekt an den Ton der Serie angepasst wird und sich in den Fall der Woche einfügt. Es ist schon unterhaltsam mit anzusehen, wie die beiden Brüder mitansehen, wie ihr Leben im Stück von den Schülern interpretiert und verarbeitet wird. Wie ihre Handlung dann absurde Züge annimmt und gerade Dean seine Probleme mit der Umsetzung hat. Die Theatergruppe sieht ihr Stück als erweiterte Fanfiction, in der somit auch ihre Gefühle, Ansichten und Erlebnisse zum Ausdruck kommen und verarbeitet werden und das ist gut so, denn genau dafür sind Fanfictions da. Eine Thematik, mit der ich mich im Rahmen einer Hausarbeit schon einmal auseinandergesetzt habe und die sehr spannend ist.





"There was a Taylor Swift song on the bus that I hopped to the motel, and uh, I liked it Sam. I liked it a lot. (...) And my voice is weird, and I've got like nine zits, and I have zero control over this; I mean it's up, it's down, it's up for no reason-" - Dean



10.12 About A Boy:


Mit "About A Boy" gibt es einen weiteren Fall der Woche, der richtig unterhaltsam inszeniert ist. Als in einer Kleinstadt Menschen spurlos verschwinden und lediglich ihre Klamotten zurückbleiben, nehmen sich die Brüder den Fall an. Doch die mysteriöse Kreatur hat schon ihr neuestes Opfer in den Blick genommen: Dean. Dieser wird in sein 14-jähriges Ich verwandelt. Seit der 9. Staffel gibt es Dylan Everett als jugendliche Version von Dean zu sehen und er macht jedes Mal einen verdammt guten Job, so auch in "About a Boy". Der Newcomer hat mich mehr als einmal zum Lachen gebracht, denn Dean findet sich zum zweiten Mal in seinem Leben in der Pubertät wieder, was dann doch herrlich anzusehen ist. Dazu hat mir auch die Verbindung zu einem populären Märchen der Gebrüder Grimm gefallen, dass der ganzen Folge dann doch einen besonderen Twist verleiht und dafür sorgt, Madeleine Arthur und Dylan Everett eine gute Chemie hatten. Dazu gesellt sich ein Ende, das ich in der Form nicht habe, kommen sehen, sodass "About A Boy" für mich zu den besten Einzelepisoden der Serie zählt. Fun Fact: Ich finde es immer interessant, für wie viele Schauspieler "Supernatural" zum Karrieresprungbrett wurde. Sowohl Madeleine Arthur, als auch Dylan Everett sind immer noch im Schauspielergeschäft unterwegs und haben Hauptrollen in Filmen und Serien. Madeleine Arthur gibt es in den "To All The Boys I Loved Before"-Filmen zu sehen, sowie "Die Farbe aus dem All" an der Seite von Nicolas Cage und der kommenden Serie "Snowpiercer", während Everett eine Hauptrolle in der WGN-America Serie "Pure" inne hat, allein letztes Jahr zwei Filme mit ihm veröffentlicht wurde und Nummer 3 sich in Post-Production befindet.





"Why? Because we -- we track evil and kill it? The family business? Is that it? Look at the tape, Sam. Evil tracks us. And it nukes everything in our vicinity -- our family, our friends. It's time we put a proper name to what we really are and we deal with it" - Dean


10.23 Brother's Keeper:


Mit dem Finale der 10. Staffel werden wir erneut einem Gefühlschaos ausgesetzt. Auf der einen Seite ist bei mir die Freude jedes Mal groß, wenn ich Julian Riching als Tod zu sehen bekomme, denn er ist genial in dieser Rolle, auf der anderen Seite hält die Episode so viele Momente bereit, in der Familie groß geschrieben wird und zum Ende hin gibt es noch einen großen Schocker. "Supernatural" überquert mal wieder Grenzen und wagt sich in Gebiete vor, die bisher keine Mysteryserie erkundet hat. Selbst nach zehn Staffel kann mich die Serie noch überraschen und sprachlos machen, dass muss man als Produzenten auch erstmal schaffen. Alles geht dabei zurück auf eine Entscheidung die Dean trifft, eine Szene die erneut einen Domino-Effekt in Gang setzt und verheerende Konsequenzen hat. Am Ende läuft alles auf eine Botschaft hinaus, die uns "Supernatural" immer wieder deutlich vor Augen für: Der Bund der Brüder ist stärker, als alles andere und ihnen gelingt, was Cain und Abel nicht geschafft haben. Die biblische Anspielung auf die zwei Brüder zieht sich durch die komplette Serie, wird uns als das Schicksal von Sam und Dean verkauft und mit Blick auf die 15. Staffel ist die Thematik präsenter denn je. Somit habe ich vor dem Serienfinale doch etwas Bammel, denn natürlich wünsche ich mir ein schöneres Ende für die Winchesters."Brother's Keeper" kommt da übrigens nah dran, auch wenn ich seitdem einen ganz bestimmten Gastdarsteller vermisse.


Runner-Ups: 10.01 Black, 10.14 The Executioner's Song, 10.22 The Prisoner (auch wenn ich die Folge aufgrund der Ereignisse in "Dark Dynasty" mit ganz vielen Tränen schaue)


Anmerkung: Das Urheberrecht für das gezeigte DVD-Cover liegt natürlich bei Warner Home Video.




Wer von euch schaut Supernatural?
Was sind eure liebsten Episoden in Staffel 6 - 10?
Hätte die Serie nach Staffel 5 enden sollen?

Kommentare :

  1. Ich habe bisher Supernatural leider immer noch nicht geschaut, aber das sollte ich nach deinem Post definitiv mal ändern.
    Liebe Grüße
    Luisa von https://www.allaboutluisa.com/

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    Antworten
    1. Dankeschön für dein liebes Kompliment Luisa, freut mich dass ich dich neugierig machen konnte. Supernatural ist ja meine absolute Lieblingsserie, deshalb kann ich nur sagen: Mach das unbedingt, vor allem wenn du das Genre liebst. Im Mysterybereich ist sie echt eine der Besten.

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  2. Ich muss auch zugeben, dass ich Supernatural immer noch nicht angefangen habe. Ich hoffe, ich komme irgendwann mal dazu ;)
    Liebe Grüße
    Sarah

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar Sarah. Da es meine absolute Lieblingsserie ist, kann ich nur sagen: Schau unbedingt mal rein. Gerade wenn du Mysteryserien magst, ist sie ein Must-See, da sie eine der Besten des Genres ist.

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