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Montag, 7. September 2020

Monatsrückblick August: Erlebt, Gesehen, Gebloggt

 

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Monatsrückblick: Erlebt im August:

 

Corona hat unser aller Leben immer noch Fest im Griff, sodass auch der August bei mir ein eher ruhiger Monat war. Unter Einhaltung der Hygieneregeln habe ich mich Anfang des Monats aber zumindest mit einigen meiner Freunde getroffen. Es wurde Pizza bestellt und Gesellschaftsspiele gespielt und dabei die eine oder andere schöne Nachricht geteilt. All die Gesichter wieder zu sehen, die ich schon länger nicht mehr gesehen hatte, hat verdammt gutgetan. Auch sonst gab es zumindest wieder einige Momente der Normalität, wie z.B. Spaziergänge mit dem besten Freund oder gemeinsames Eis essen mit der besten Freundin sowie einen Kinobesuch am Ende des Monats - der perfekte Abschluss in meinen Augen. Ein Highlight im August war jedoch das Treffen mit Nadine von Wörter auf Reise. Nachdem wir uns nun schon seit längerer Zeit Sprachnachrichten, deren Umfang ihr lieber nicht wissen möchtet, hin und her schicken, wollten wir uns auch einmal persönlich Treffen. Da Nadine im August eine Freundin in Würzburg besuchte, haben wir die Gunst der Stunde genutzt und entspannt Kuchen gefuttert und dazu Kaffee/Tee getrunken. Denn für unsere eigentlichen Pläne machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Danach sind wir noch etwas durch den Residenzgarten sparziert. Das UNESCO Weltkulturerbe ist immer einen Besuch wert und sollte bei jedem Besuch in Würzburg ganz oben auf der To-Do-Liste stehen. Ich bin jedes Mal aufs Neue fasziniert von der Schönheit der Residenz, egal wie oft ich sie sehe oder an ihr vorbeifahre. Nadine ist übrigens genauso wie ich sie mir vorgestellt habe und an meiner Sympathie hat sich nichts geändert - nur das ich nun ein Bild zur Person habe. Das Treffen selbst war leider viel zu kurz - ist ja immer so. Aber nächstes Jahr wollen wir das auf jeden Fall wiederholen. Mir wird an dieser Stelle wieder bewusst, wie viel ich meinem Blog zu verdanken habe und wie viele tolle Menschen ich dadurch kennengelernt habe. In der Jugend war ich oft allein mit meinen Hobbies, durch den Blog habe ich viele Gleichgesinnte getroffen, mit denen ich noch viel mehr teile als nur gemeinsame Interessen, sondern auch so manche Charakterzüge. 

 

 

Was war sonst noch los? Ich habe die schönen Tage mit Lesen verbracht und endlich den vierten Band von "Percy Jackson" beendet. Aktuell lese ich den letzten Teil parallel zu "Erebos" - ein Buch, bei dem ich erstmalig einen Buddy-Read veranstalte. Das hat zur Folge, dass ich endlich wieder mehr Zeit fürs Lesen aufbringe. Mit meinen Eltern ging es endlich mal Burger essen, um meine Leistung in der mündlichen Prüfung zu feiern. In Bezug auf die Uni habe ich an meinen Themenvorschlägen für die allerletzte Seminararbeit gewerkelt und bin aktuell mit der Umsetzung beschäftigt. Erschreckend, wie schnell die Zeit vergangen ist und ich mit dem kommenden Semester tatsächlich am Ende meiner Studienzeit angelangt bin. Sicherlich wird es auch dazu noch einen Beitrag geben, denn den Abschluss während einer Pandemie zu machen, damit habe ich auch nicht gerechnet. Doch das bringt natürlich ganz neue Herausforderungen und Ängste mit sich. Grund zur Freude gab es hingegen in Bezug auf die Note für das Forschungsprojekt. Die harte Arbeit hat sich hier definitiv ausgezahlt. Alles in allem ist bei mir das digitale Semester also überraschend gut gelaufen, was ich so gar nicht erwartet habe, weil es doch etwas stressiger als die klassische Präsenzlehre war. Aber: die digitalen Lehrformate haben natürlich nicht nur Nachteile, sondern auch ihre Vorteile in Bezug auf das eigene Lerntempo, die Möglichkeit sich Inhalte mehrmals anzuschauen und auch etwas kreativer bei der Erarbeitung von Inhalten zu werden. Bei uns allen ist aufgrund der wöchentlichen Aufgaben inhaltlich viel mehr hängen geblieben als beim Lauschen eines Referates.


 

 

 

 

Monatsrückblick: Gesehen im August:

 

Filme:

 


Urheberrecht: Wild Bunch Germany



Bombshell (Amazon Prime)

 

Der Skandal rund um den Leiter von FOX News - einem der einflussreichsten Medienunternehmen in den USA - hat hohe Wellen geschlagen und zum Karrierende von Roger Ailes geführt. Während seiner Zeit beim Sender hat dieser seine Macht immer wieder missbraucht und weibliche Angestellte sexuell belästigt. Frauen wurden nicht unbedingt nach Können eingestellt, sondern nach Attraktivität, vor allem der ihrer Beine und natürlich mussten sie Ailes auf bestimmte Art und Weise ihre Loyalität bewiesen. "Bombshell" unter der Regie von Jay Roach nimmt sich den Geschehnissen an und erzählt diese aus der Sicht von drei Frauen, die allesamt ihre Stimme gegen Ailes erhoben haben: Megyn Kelly, Kayla Pospisil und Gretchen Carlson - fantastisch gespielt von einer kaum wiederzuerkennenden Charlize Theron, Margot Robbie und Nicole Kidman. Natürlich spaltet der Film aufgrund seiner Thematik rund um MeToo die Meinungen des Publikums, doch mir hat der Film aufgrund seines flotten Tempos gut gefallen. Im Hinterkopf behalten sollte jedoch, dass es sich um eine filmische Aufbereitung des Skandals handelt, die stellenweise überdramatisiert ist, etwas woraus der Film aber keinen Hehl macht. Überraschend war dabei für mich, dass "Bombshell" nicht nur mit Ailes abrechnet, sondern im ersten Viertel des Filmes auch der amtierende US-Präsident Donald Trump im Fokus steht, dem ebenfalls mehrere sexuelle Belästigungen nachgesagt werden. Vielleicht kann sich von euch noch jemand an seine Aussage über Megyn Kelly erinnern, die es doch glatt wagte ihn auf sein frauenfeindliches Verhalten anzusprechen und im Anschluss via Twitter vom Präsidenten on Tour beleidigt wurde und welche natürlich auch den kollektiven Hass von Trumps Anhänger*innen auf sich zog. In Anbetracht dessen, dass in den USA im November die Wahlen anstehen, ist es eine kluge Entscheidung auch Trumps Verhalten für die Wähler*innen noch einmal in einem unterhaltsamen Blockbuster aufzuarbeiten. 

Auch sonst habe ich am Film nicht viel zu meckern und finde es vor allem klasse, dass die drei Frauen nicht zu heiligen Heldinnen stilisiert werden. Ihre Motive sind nicht immer sympathisch, aber das sollte bei solchen Vorfällen keine Rolle spielen. Als Sympathieträgerin kann dabei wohl durchgehend die fiktionale Figur von Kayla dienen, gespielt von Robbie, die auch eine der unbequemsten Szenen des Filmes liefert. Eine Szene, die viele Frauen in der Form schon erlebt haben dürften und bei der einem definitiv schlecht wird beim Zusehen, auch weil hier der schnelle Erzählton unterbrochen wird und die Szene dadurch in die Länge gezogen wird. Einziger Kritikpunkt: Zwar ist Megyn Kelly im Film in meinen Augen nicht unbedingt sympathisch, was jedoch verschwiegen wird sind ihre eigenen rassistischen Ansichten. Darauf hätte man definitiv intensiver eingehen müssen, gerade wenn man sich entscheidet sie zur zentralen Hauptfigur zu machen. Trotzdem ist "Bombshell" unterhaltsam und greift ein wichtiges Thema auf. Sicherlich hätte man ein paar Dinge besser machen können, aber da viele der dargestellten Personen noch leben, hätte es wohl auch rechtliche Probleme gegeben.




Hustlers (Amazon Prime)

 

Ebenfalls gut gefallen hat mir "Hustlers", der ja einen der größten Oscar-Snubs, darstellte. Zumindest Jennifer Lopez hätte mit ihrer Darstellung als Ramona eine Nominierung verdient gehabt. Obwohl oft belächelt als Schauspielerin, zeigt sie nun, was sie wirklich auf dem Kasten hat. Auch beim Stripper-Drama handelt es sich um eine wahre Geschichte, die sich mit den Auswirkungen der Finanzkrise auf die gesamte Branche beschäftigt. Denn nach dem Einbruch der Wirtschaft, bleiben auch in den Stripclubs die Kunden aus und das sorgt dafür das eine Gruppe von Frauen ihr Schicksal selbst in die Hand nimmt. Sie zahlen es den reichen Wall-Street-Spekulanten, die für die Misere der Bevölkerung verantwortlich sind, heim und machen sie mit einer einfachen Masche um einige Dollar leichter. "Hustlers" ist dabei ein Film, der von Frauen inszeniert wurde und von seinem weiblichen Cast dominiert wird, während die männlichen Figuren ganz klar in Nebenrollen gedrängt werden. Es ist die Geschichte einer Gruppe von Stripperinnen, deren Hintergründe und Verhältnis zueinander beleuchtet wird. Es geht nicht nur um ihre Verzweiflung, sondern auch die Freundschaft, die zwischen den Frauen entsteht. Mich hat der Film an eine erwachsene Variante von "The Bling Ring" erinnert, nur eben qualitativ hochwertiger, denn auch in "Hustlers" haben wir die bekannten Sequenzen, in denen die Figuren ihren Reichtum genießen, nur um diesen dann zu verlieren und auch hier zeigt sich die Gier mancher Figuren und wie weit diese für Geld bereit sind zu gehen. Dabei wird keine der Figuren als Heldin dargestellt, denn als Zuschauer*in ist einem bewusst, dass ihr Verhalten falsch ist. Man findet sich somit zwischen Empathie und Abgestoßenheit wieder und gerade das macht den Film in meinen Augen interessant. Genauso wie das Thema, welches selten in Filmen bearbeitet wird, aber gerade etwas mehr Aufmerksamkeit erhält. Kürzlich konnte auch Starz mit seiner Serie "P-Valley", die das Leben und den Alltag von Stripperinnen zeigt einen Erfolg verbuchen. Sicherlich hat der Film dabei ein paar Längen und den einen oder anderen Nebencharakter der untergeht, aber das ist bei dem großen Cast erwartbar. Ich für meinen Teil habe mich trotzdem gut unterhalten gefühlt und kann "Hustlers" wärmstens weiterempfehlen.





Three Billboards (ZDF)

 

Schon länger auf meiner Watchlist stand "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri", der einige Oscar-Nominierungen einfahren konnte und letzten Endes zum verdienten Erfolg von Frances McDormand wurde. Im Mittelpunkt stehen die besagten drei Plakate, mit denen Mildred Hayes auf die Vergewaltigung und den anschließenden Mord ihrer Tochter aufmerksam machen möchte. Denn der Fall wurde von den zuständigen Polizisten bisher nicht gelöst. Ihre Nachricht richtet sie deshalb direkt an den Leiter des Falles William Willoughby und setzt damit eine Welle von Hass in Gang, die wohl selbst Mildred Hayse überrascht haben dürfte. Bei "Three Billboard" handelt es sich trotz der ernsten Themen rund um Hass, Rassismus und Rache um eine dunkle Komödie, die mit einer derben Sprache und humorvollen Dialogen aufwartet, sodass ich Spaß beim Anschauen hatte. Dazu kommt so manche unerwartete Wendung, die mich mit offenem Mund zurückgelassen hat und ein phänomenaler Cast, sodass ich den Erfolg des Filmes nachvollziehen kann. Etwas unzufrieden lässt mich das Ende zurück, denn "Three Billboards" ist einer der Filme, die gerne noch etwas länger hätten sein dürfen. Der Film veranschaulicht wunderschön, dass Hass am Ende nur weiteren Hass provoziert und transportiert dies durch Charaktere die nicht unbedingt als Sympathieträger konzipiert sind, aber dafür umso realistischer daherkommen. Nur wer denkt, dass der Fall im Verlauf des Filmes tatsächlich gelöst wird, den muss ich enttäuschen, denn das ist nicht der Fokus des Filmes. Ein Film der generell wenige Antworten liefert, dafür gelungene Figurenentwicklungen, die vor Augen führen, dass Menschen sich ändern können. 

 




Urheberrecht: Warner Bros. DE



Doctor Sleep (Sky)

 

Ich muss gestehen, dass ich kein Fan von "The Shining" war. Für mich ist der Vorgänger nicht der beste Horrorfilm, den ich gesehen habe, auch habe ich die dazugehörigen Bücher nicht gelesen, die wohl wesentlich besser als ihre filmische Umsetzung sein sollen. In diesem Sinne konnte ich aber ohne große Erwartungen an "Doctor Sleep" herangehen und wurde positiv überrascht. "Doctor Sleep" profitiert natürlich davon, dass die Technik sich weiterentwickelt hat und stilistisch viel mehr möglich ist, als nin den 80er Jahren. Dieses Potenzial wurde von Mike Flanagan, der bei mir schon mit "Spuk im Hill Haus" ins Schwarze getroffen hat, zu 100% genutzt. "Doctor Sleep" hat einige beeindruckende CGI-Momente zu bieten, die die Kräfte der Protagonisten verdeutlichen. Wie viele andere Filme des Genres würde ich "Doctor Sleep" als Mysterythriller einordnen, der uns vor Augen führt, welche Macht diejenigen haben, die das Shining besitzen und dahingehend das geheimnisvolle Element des Vorgängers lüftet. Sicherlich ist dabei stellenweise vorhersehbar worauf der finale Showdown hinauslaufen wird und auch die Mitglieder des Kultes "True Knot" werden mir zu einfach aus dem Spiel genommen, aber der Film schafft es trotz seiner langen Laufzeit von über zwei Stunden das Interesse aufrecht zu erhalten, denn mir war zu keinem Zeitpunkt langweilig. Das liegt zum einen an einer phänomenalen Rebecca Ferguson, die als zentrale Antagonistin einfach Spaß macht, aber auch an der Optik des Filmes, die mir gut gefallen hat. Am Ende folgt natürlich der Verweis auf den Vorgänger, sodass wir noch ein letztes Mal ins Overlook Hotel zurückkehren. Die Kritik, dass so mancher damalige Schauspieler neu besetzt werden musste, finde ich lächerlich, denn anders ist dieser Teil der Geschichte erzählerisch nicht möglich. Ich finde es eher beeindruckend, wie gut die neuen Darsteller gecastet wurden. Für mich ist "Doctor Sleep" definitiv einer meiner Highlight Filme von 2020, denn ich mochte die stilistische Inszenierung, die Figuren, aber auch das Ende, das in meinen Augen perfekt passt. Wer aber nun viel Blut oder Jump-Scares erwartet, der wird natürlich enttäuscht sein, wobei es eine Szene gibt, die extrem unbequem ist und die mich die FSK-Freigabe ab 16 definitiv hinterfragen lässt. 

 

 

 

After Passion (Sky)

 

Ich muss gestehen, dass ich erwartet hatte mich bei der Verfilmung von Anne Todds Roman "After" so richtig aufzuregen, um dann aber festzustellen, dass die toxischen Elemente der Geschichte glücklicherweise entfernt wurden. Das macht "After Passion" jedoch nicht zu einem cineastischen Meisterwerk. Aber kommen wir erstmal zur Storyline, die dreht sich um Tessa, die ihr Studium beginnt und dabei auf den Bad Boy Hardin stößt. Ihr ahnt es schon: Natürlich verlieben sie sich ineinander und sind glücklich, bis eine Enthüllung Tessas Welt zusammenbrechen lässt. Ich musste schon Lachen, als Hardin zum ersten Mal auf meinem Bildschirm erschienen ist, denn der einzige Hinweis auf seine Eigenschaft als Bad Boy ist die Lederjacke, die er trägt. Wir wissen ja alle, dass wir daran die ganz bösen Jungs erkennen. Abseits dessen fehlt Hero Fiennes Tiffin etwas das Charisma, um tatsächlich dem Label gerecht zu werden, er erinnert eher an einen trotzigen Jungen, der um sich schlägt, wenn er nicht das bekommt, was er möchte. Wobei ich froh bin, dass man die toxischen Elemente seiner Persönlichkeit, sprich die übertriebene Eifersucht und sein aggressives Verhalten, auf ein Minimum reduziert hat. Wieso so viele das Bemängeln kann ich nicht verstehen, aber ich bin eben auch kein Fan davon, wenn so ein Verhalten mit den inneren Dämonen eines Jungen entschuldigt wird. Denn nein, nichts gibt euch das Recht andere herablassend zu behandeln. Der Film selbst wird als Erotikfilm für Jugendliche beschrieben, wobei sich das eher in ganz viel Slow-Motion äußert. Abseits dessen bleibt es harmlos, mit Erotik hat das nun nicht viel gemein. Wobei die Cringe-Momente hat man mit "50 Shades of Grey" gemeinsam. Für mich ist "After Passion" auch in Bezug auf die Dialoge kein Meisterwerk, die schauspielerischen Leistungen nicht unbedingt der Rede wert. Es ist kein schlechter Jugendfilm, aber auch kein Highlight. Man kann sich "After Passion" anschauen, hat aber auch nichts verpasst, wenn man es nicht tut. Alles in allem hätte es mit Blick auf die Buchvorlage und dem was ich über die Handlung weiß, viel Schlimmer kommen können. Da hat der Trailer ein problematischeres Bild vermittelt, bei dem ich doch froh bin, dass der Film dann etwas anders ausfiel. 





Urheberrecht: Amazon Prime Video Deutschland




Chemical Hearts (Amazon Prime)

 

Etwas besser hat mir da "Chemical Hearts" gefallen - das Regiedebut von "Riverdale"-Star Lili Reinhart. Die macht nicht nur hinter der Kamera einen guten Job, sondern auch davor. Auch hier handelt es sich wohl um eine Buchverfilmung, jedoch wird hier die Thematik rund um das Erwachsenwerden, die erste Liebe, aber auch den Verlust geliebter Menschen auf eine viel realistische Art und Weise angegangen. Henry ist 17 Jahre und hatte bisher noch keine Beziehung. Den Glauben an die große Liebe hat er aber noch nicht aufgegeben und als die neue Schülerin Grace Town auftaucht, spürt er zum ersten Mal dieses ganz besondere Kribbeln im Bauch. Als sie gemeinsam an der Schülerzeitung arbeiten kommen sie sich näher, aber schon bald findet Henry Graces Geheimnis heraus, was alles was er meinte über sie zu wissen ändert. "Chemical Hearts" ist ein leiser, atmosphärischer Film, der mir gut gefallen hat. Normalerweise bevorzuge ich eine etwas flottere Erzählweise, aber hier hat das gut zum Thema gepasst. Ich hätte mir in meiner Jugend Filme gewünscht, die das Erwachsen werden und die widersprüchlichen Anforderungen, die an Jugendliche gestellt werden, in dieser Form aufarbeitet. Es wird treffend auf den Punkt gebracht, dass junge Menschen sich zwar politisch engagieren sollen, aber wenn sie ihre Meinung dann formulieren, doch lieber wieder leise sein sollen. Denn: Man hat ja noch gar nichts erreicht. Gar nicht so einfach es der Gesellschaft recht zu machen. Das ist aber nicht das einzige zentrale Thema des Filmes: Es geht darum, wie wir Menschen auf ein Podest stellen, wie schwer es ist mit Verlusten umzugehen und wie oft Jugendliche tatsächlich an Selbstmord denken. Explizit wird davon natürlich nichts gezeigt, was ich gut finde. Vermittelt wird all das durch clevere und inspirierende Dialoge und zwei Hauptdarstellern, die diese schauspielerisch talentiert vermitteln. "Chemical Hearts" ist ein tiefsinniger Film für zwischendurch, der perfekt einfängt, was es bedeutet ein Jugendlicher in der heutigen Zeit zu sein und transportiert dies über realistische Charaktere. 

 


Zur Rezension von "Follow Me"



Kurzmeinungen

 

  • Work It (Netflix): Sicherlich keine realistische Aufarbeitung des Themas, aber das erwarte ich von einem Tanzfilm auch nicht. Viel wichtiger ist hier, dass der Film gute Laune verbreitet, tolle Tanzeinlangen bereithält, einen phänomenalen Soundtrack besitzt und die Chemie des Casts stimmt. All das ist bei "Work It" der Fall, sodass ich beim Anschauen unfassbar viel Spaß hatte. Ich hoffe sogar auf eine Fortsetzung.
  • Can You Keep A Secret (Amazon Prime): Obwohl mit Tyler Hoechlin und Alexandra Daddario talentierte Schauspieler an Bord sind, die mir den einen oder anderen Lacher entlocken können, bleibt der Film zu sehr im bekannten Schema F verhaftet, um überraschend zu sein. Man weiß wie er endet und kann auch so manches Drama nur bedingt nachvollziehen. Eine typische Rom Com eben.
  • Tomb Raider (Amazon Prime): An die Original-Filme mit Angelina Jolie kann die Neuverfilmung nicht heranreichen, dazu ist die Storyline zu ausgelutscht, zu vorhersehbar. Was aber zumindest überzeugt ist die Hauptdarstellerin, die mit Alicia Vikander gut gewählt wurde. Mal schauen, ob die Fortsetzung vielleicht auf eine spannendere Storyline und clevere Dialoge setzt.
  • The Imitation Game (Netflix): Hier habe ich mich geärgert, dass ich ihn erst jetzt gesehen habe, denn die Storyline berührt, ist spannend, Benedict Cumberbatch liefert für mich eine seiner besten schauspielerischen Leistungen ab und seine Chemie mit Keira Knightley stimmt. Definitiv ein Must-See, auch wenn der Zusatz "basierend auf wahren Begebenheiten" natürlich immer mit Vorsicht zu genießen ist.
  • Dido Elizabeth Belle (Sky): Bisher war mir die Geschichte von Dido Elizabeth Belle nicht geläufig, sie zeigt aber, dass es noch so viele spannende historische Persönlichkeiten gibt, die einen eigenen Film oder eine eigene Serie verdient haben. Denn in der Tat ist Dido Elizabeth Belle die erste afroamerikanische Frau, die auf einem Potrait neben einer weißen Frau gleichwertig gezeichnet wurde. Das gab es noch nie, denn normalerweise waren afro-amerikanern auch auf Bildern unterlegen. Wie es dazu kam und warum Didos Geschichte eng mit dem Ende der Sklaverei verbunden ist, das erzählt der Film auf unterhaltsame Art und Weise und bastelt daraus eine süße Historische Rom-Com mit wunderschönen Kostümen, einer kleinen Liebesgeschichte und tollen Darstellern.
  • Seven (Netflix): Ich weiß das der Film ein Klassiker ist, aber mich konnte "Seven" nicht so begeistern, wie manch eingefleischten Fan. Morgan Freeman ist zwar fantastisch, bei Brad Pitt merkt man aber doch, dass er hier noch ein Newcomer ist. Abseits dessen habe die Morde zwar als ziemlich eklig empfunden, wusste aber schon früh wie der Film ausgehen würde. Mit dem Ende bin ich auch nicht wirklich zufrieden.
  • Das Schönste Mädchen der Welt (Free-TV): Fack Ju Göthe trifft auf Rap. Zumindest war das mein erster Gedanke zum Film, der einige Elemente der Kult-Komödie enthält. Die hätte es für mich jedoch nicht gebraucht, weil ich sie stellenweise doch eher nervig empfand. Ansonsten aber schön das einmal Mobbing in einem deutschen Film angepackt wird, genauso wie das Unwohl-Sein im eigenen Körper. Hat mir in Verbindung mit Rap-Sequenzen ganz gut gefallen. 

 

 

 

Serien: 

 


Urheberrecht: Amazon Prime Video Deutschland / Hulu



Little Fires Everywhere (Mini-Serie // Amazon Prime)  


Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Celeste Ng spielt die Serie in den 90er Jahren in einem modernen Vorort von Cleveland namens Shaker Heights. Einem Ort, wo alle sich tolerant und aufgeklärt geben. Zu dieser Zeit wird das Leben der perfekten Bilderbuchfamilie von Elena Richardson durcheinandergebracht, als eine mysteriöse Künstlerin namens Mia mit ihrer Tochter Pearl im Ort ankommt und sich in eines von Elenas Häuser einmietet. Zunächst scheint es, als würden die beiden Frauen doch noch einen Draht zueinander finden, bis Freunde der Richardson ein chinesisch-amerikanisches Baby adoptieren möchten. Letzter ist Ausgangspunkt für einen Konflikt, in den bald alle mitreingezogen werden, ob sie wollen oder nicht. Die Serie ist als Mini-Serie konzipiert und somit mit einer Staffel abgeschlossen. Als Hauptdarstellerinnen fungieren Kerry Washington und Reese Whiterspoon die in ihren Rollen brillieren, doch auch bei den unbekannteren Jungdarstellern haben die Talentscouts ein gutes Händchen bewiesen, denn alle Darsteller funktionieren überraschend gut in ihren Rollen. Die Besetzung ist 1a, vor allem auch bei den Rückblickepisoden. Sowohl Anna Sophia Robb als auch Tiffany Boone imitieren gekonnt die Charakterzüge, Mimik und Verhaltensweisen ihrer Alter-Egos. Die Serie selbst brauchte für mich 2-3 Folgen, um sich warm zu laufen, wird dann aber doch noch richtig spannend. Ein zentrales Thema bildet dabei Alltagsrassismus, der sich immer wieder in verschiedenen Formen äußert. Zwar gibt sich Elena Richardson immer wieder betont offen und hilfsbereit, aber ihre mühsam aufgesetzte Fassade fängt schon bald das Bröckeln an. Die heile Welt der 90er Jahre, die für viele bis heute ein Sehnsuchtsort ist, eine Zeit, in der ja alles besser war, wird Stück für Stück aufgebrauchen und als das entlarvt was ist: Eine große Lüge. Eine Perfektion, die nur nach außen existiert, in deren Inneren es aber schon längst brodelt. Spannend an der Serie ist, dass von den Erwachsenen keine der Figuren als Sympathieträger taugt und es tatsächlich die Jugendlichen sind, die die Sympathien der Zuschauer*innen vereinen. In meinen Augen eine sehenswerte Dramaserie, die viele weitere interessante Handlungsstränge in den Mittelpunkt rückt - der Druck immer perfekt zu sein, Konflikte zwischen Müttern und Töchtern bzw. auch die Überforderung, die mit dem Mutter Dasein manchmal einhergeht. 





Urheberrecht: ABC



The Catch (Staffel 1-2 // Amazon Prime)

 

Bei "The Catch" dauert es ebenfalls ein paar Folgen, bis mich die Shonda Rhimes Serie dann tatsächlich gecatcht hat. Dann war ich jedoch traurig, dass die Serie schon nach der 2. Staffel abgesetzt wurde. Anschauen könnt ihr sie trotzdem, denn das Ende schließt den Staffelarc ab, lässt zwar Spielraum für eine 3. Staffel, kann aber auch als Serienende interpretiert werden. Im Mittelpunkt der Serie steht Alice Vaughn, gespielt von Mireille Enos, die als Privatermittlerin tätig ist und regelmäßig Betrügern auf die Schliche kommt. Doch nun wird sie selbst zum Opfer, als sich ihr Verlobter als Heiratsschwindler entpuppt, der sie mit leeren Bankkonten zurücklässt. Anstatt das ganze abzuhaken begibt sich Alice auf die Jagd nach Benjamin. "The Catch" geht in eine ganz andere Richtung, als ich dies am Anfang erwartet hatte. Ich bin davon ausgegangen, dass das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Benjamin und Alice die Handlung bis zuletzt ausfüllen würde, aber das wird dann doch recht schnell ad acta gelegt und Benjamin als Figur rehabilitiert. Wie alle Rhimes Serien konzentrieren sich gerade die ersten Folgen stark auf das "Fall-der-Woche-Prinzip", während der übergeordnete rote Faden zunächst die Jagd auf Benjamin darstellt. Erst nach der ersten Hälfte wird das Konzept verstärkt aufgebrochen und genau in diesem Moment nimmt die Serie auch an Fahrt auf und steigert sich vor allem in der 2. Staffel enorm. Wir erhaschen dann einen Blick in das Innere so mancher Figur, die zunächst als klarer Antagonist etabliert wurde. Generell macht man in Staffel 2 einen extrem guten Job die Bösewichte zu Sympathieträgern umzufunktionieren und gerade deshalb eine unterhaltsame und facettenreiche Handlung zu kreieren. Anstatt Fälle der Woche wird alles in einen übergeordneten Staffelarc eingebettet. Schade, dass es dann so schnell vorbei ist. Die 20 Folgen lassen sich aber trotzdem gut wegbingen, da die Serie nicht allzu anspruchsvoll ist, aber trotzdem rasant voranschreiben und mehr als einen lustigen One-Liner zu bieten hat. So mancher nervende Stereotyp muss man jedoch in Kauf nehmen.




Agents of Shield (5. Staffel // Disney+)

 

Staffel 5 ist nicht unbedingt der größte Favorit im Fandom, was sicherlich auch daran liegen dürfte, dass sich damit der Ton der Serie stark geändert hat. Ich war dementsprechend neugierig, ob mir der neue Handlungsort - im All - gefallen würde. Sicherlich hat die Staffel, die sich mit Zeitreisen beschäftigt, so ihre logischen Schwächen, aber sind wir mal ehrlich, das haben alle Serien die Zeitreisen behandeln. Mir hat die Staffel 5 trotzdem gut gefallen, auch wenn hier und da ein Auge zudrücken musste oder sich so manche Füller-Episode in die Staffel geschlichen hat, auch das ist bei 22 Folgen keine große Überraschung. Ich mochte aber den Szenenwechsel, der wieder etwas frischen Wind und einen Schwung neuer Figuren mitgebracht hat. Vor allem Deke ist recht flott zu einem meiner Favoriten geworden, auch weil ich mich köstlich über ihn amüsiert habe. Da war ich auch erfreut zu lesen, dass der Schauspieler dahinter zum Hauptdarsteller befördert wurde. Alles in allem bleiben die Agents of Shield für mich die unterhaltsamste Marvel-Serien. Man kann sie wunderbar bingen und dabei perfekt abschalten, ohne allzu viel nachdenken zu müssen. 



 

The Blacklist (7. Staffel // Netflix)

 

Dass die 7. Staffel von "The Blacklist" aufgrund von Corona auf kreative Art und Weise enden würde, habe ich schon vor dem Start der Staffel gewusst, umso gespannter war ich das Endergebnis zu sehen. Das vorzeitige Staffelfinale wird nicht in die Liste meiner Lieblingsepisoden eingehen, aber ich bin dankbar, dass man die Folge auf diese Art und Weise beenden konnte und kreativ geworden ist. Das sind nicht alle Showrunner, somit weiß ich als Fan das zu schätzen. Abseits dessen hat mir die 7. Staffel gut gefallen. Es gab wieder einige Fälle, die ich ziemlich ekelerregend oder erschreckend fand, der Fokus auf Liv und Red ist nach wie vor gegeben, nur die Frage wer Red nun tatsächlich ist, müsste nun endlich einmal beantwortet werden. Das wird mir doch etwas zu sehr in die Länge gezogen. Ich hoffe, dass Staffel 8 sich flott dieser Frage widmet und ein paar Antworten liefert. Alles in allem bewegt sich "The Blacklist" aber auch mit der 8. Staffel noch auf hohem Niveau - Ermüdungserscheinungen sind hier noch keine spürbar.

  



Outlander (Staffel 5) 

 

Etwas ruhiger war hingegen die 5. Staffel "Outlander", wo die Produzenten versucht haben immer mal neue Stilmittel und Erzählweisen einzubringen. Das hat für mich mal gut funktionieren, wie im Falle von Roger, in anderen Momenten jedoch nicht ganz so gut, wie im Finale. Am Ende sind solche Spielereien eben eine Geschmackssache, wobei sie hier wahrscheinlich auch dazu da waren, um die FSK-Freigabe einhalten zu können. Was mich jedoch etwas stört, ist, dass in jeder Staffel mindestens eine Vergewaltigung zum Thema gemacht wird. Muss das sein? Zumal im Finale sonst nichts passiert ist und ich Claires Tortur als Endpunkt auch unpassend finde. Die Folge hatte keinerlei Relevanz für den Fortgang der Handlung, genauso wenig wie die unzähligen Vergewaltigungen der Hauptfigur. Schade, da hätte ich mir mehr erhofft. Viel spannender hätte ich es gefunden, wenn wir uns mehr mit der Thematik Zeitreisen auseinandergesetzt hätten und auch tiefer in die Frage eingetaucht wären, ob Claire, Bree und Roger die Ereignisse tatsächlich ändern können und wie viele Zeitreise eigentlich noch existieren. Das wird zwar immer mal angeteasert und zum Gegenstand gemacht, ist kurz darauf dann aber auch meist schon wieder abgehakt. Abseits dieser zwei Kritikpunkte empfand ich die Staffel aber trotzdem nicht als langweilig, auch wenn so manche Szene doch etwas zu kitschig anmutet - die obligatorische Liebesszene zwischen Jamie und Claire muss natürlich in jeder Staffel mindestens einmal zelebriert werden. Dies ist aber tatsächlich den Büchern geschuldet, die wesentlich erotischer sind als die Serie. Ich war da beim Lesen des ersten Bandes auch überrascht. Das hat man schon stark zurückgefahren für die Verfilmung. Schauspielerisch hat mir die Staffel aber wieder super gefallen, alle machen weiterhin einen fantastischen Job, nur die Verantwortlichen hinter der Emmy verleihen wollen das scheinbar nicht sehen. Alles in allem eine solide 5. Staffel mit Höhen und Tiefen, spannenden und langweiligen Momenten, trotzdem ist für mich noch genügend Interessantes vorhanden um dranzubleiben, schon alleine wegen des genialen Casts und den beeindruckenden Kostümen. Ich hoffe nur, dass man sich in der 6. Staffel wieder mehr auf die Storyline fokussiert, anstatt mit gewagten Stilmitteln zu experimentieren.

 

 

 

 

 

Monatsrückblick: Gebloggt im August: 

 

 

 Monatsrückblick Juli: Erlebt, Gesehen, Gebloggt

Kino Neustarts August 

1000 Fragen an mich #16: Buch-Flops, Schwarz-Weiß-Denken und meine To-Do-Liste 

(positive/negative Entwicklung, Hass im Fandom, Bösewichte) 



 

Was habt ihr im August erlebt?
Wart ihr vielleicht sogar im Urlaub?
Welche Filme/Serien habt ihr gesehen?
Welche Bücher gelesen?
 
 


Kommentare :

  1. Wow - da hast aber wirklich einige Filme gesehen! Ich muss ja zu geben, dass ich viele davon nicht gesehen habe. Aber Three Billboards Outside... ist echt richtig toll! Hustlers hatte mich dagegen nicht so überzeugt, aber schlecht war er nun auch nicht.

    Bei Tomb Raider habe ich ja nur wegen Alica Vikander eingeschaltet und nunja, mehr hatte der Film nun wirklich nicht zu bieten. Dann doch lieber Jumanji. Da habe ich gestern den zweiten Teil gesehen, der gefiel mir auch wieder sehr gut.

    Also dann lohnt sich Doctor Sleep? Muss man für den Film Shining gesehen haben?

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar, ja ich denke die mündliche Prüfung hatte daran auch Anteil, denn da hatte ich mich abends immer mit Serien oder Filme auf andere Gedanken gebracht und war auch ehrlich gesagt zu müde, um großartig was anderes zu machen.

      Ja Jumanji gefällt mir da auch besser - klar ist der auch nicht immer unbedingt innovativ, aber da kann man halt jeweils herzhaft lachen. Tomb Raider hatte halt abseits von Vikander gar nichts zu bieten, fortgesetzt wird er ja trotzdem, mal schauen, ob Teil 2 dann besser wird und man aus den Fehlern lernt.

      Also ich fand Doctor Sleep klasse, aber wie bei allen Filmen des Genres gehen die Meinungen auseinander. An sich nein, weil das noch mal alles kurz erklärt wird, aber wenn du natürlich die Nostalgie und Hommage Momente im letzten drittel verstehen willst, dann würde ich sagen ja. Teil 1 gibt es aktuell bei Prime Video im Abo, da hatte ich ihn letztes Jahr geschaut. Ist in meinen Augen wegen Jack Nicholson empfehlenswerte, der ist phänomenal in dem Film. Vom Rest war ich nicht so begeistert, du sieht ich bin kein Kubrick Fan.

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  2. Wieder ein toller Rückblick! :) Mein August war recht turbulent - neben ordentlich beruflichem und privaten Stress gab es in beiden Bereichen auch ein ige schöne Ausflüge :) Ende des Monats hatte ich Urlaub. Zwar war ich zu Hause, war aber produktiv und konnte einiges von meiner To-Do-Liste abhaken :)

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar,
      aber das hört sich doch nach einer guten Mischung an, vor allem Ausflüge sind ja immer eine schöne Sache und Urlaub natürlich auch. Ich finde ja, dass man auch zuhause eine schöne Zeit verbringen kann, die eigene Heimat hat ja doch auch meist mehr zu bieten, als man ahnt und es ist schön, dass viele das nun auch bewusst wahrnehmen.

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  3. Es freut mich, dass du am Ende doch so positiv auf das Onlinesemester blickst. Bei mir war es leider nicht ganz so gut. Da wir alles in Videokonferenzen hatten, konnte ich die Vorteile des "in eigenem Tempo arbeiten" leider nicht auskosten.
    Chemical Hearts klingt echt gut und ich wusste vorher gar nicht, dass Lili Reinhart dort Regie geführt hat. Das macht den Film gleich nochmal interessanter :)
    Liebe Grüße
    Sarah

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar Sarah,
      ja ich habe schon im Internet gelesen, dass das wohl nicht überall so optimal gelaufen ist, selbst an unserer Uni gab es da von Lehrstuhl zu Lehrstuhl große Unterschiede. Ich bin dahingehend also echt dankbar, dass zumindest die Dozenten, bei denen ich Seminare belegt hatte, sich da so viel Mühe gegeben haben. Von Kommilitonen hatte ich jetzt auch nur Positives gehört als wir es über das Onlinesemester hatten. Aber die hatten auch erzählt, dass das bei Freunden von ihnen, die in anderen Studiengängen unterwegs sind, wieder anders aussah. schade, dass es bei euch auch nicht lief :/. Wie sieht es denn nächtes Semester bei euch aus, noch mal Online oder Hybrides System?

      Ich bin dann echt gespannt auf dein Fazit zu "Chemical Hearts", wünsche dir viel Spaß.

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  4. Klingt ganz, als hättest du einen wirklich schönen und abwechslungsreichen August gehabt! Es tut einfach gut die Leute zu sehen, die man nun lange nicht mehr gesehen hat. Ging mir dann bei der Arbeit auch so. ;)
    So ein online Semester stelle ich mir schon sehr stressig vor... gerade wenn man es anders gewohnt ist, ist es sicherlich eine große Umstellung, wenn man sich noch mehr selbst organisieren muss. Aber umso schöner, dass es so gut für dich gelaufen ist!

    Von "Doctor Sleep" waren meine Schwester und ich sehr enttäuscht. Wir kannten aber beide das Buch und für mich gehört es auch zu einem der Lieblinge von Stephen King. Da hat sich die Story leider sehr weit von der Vorlage entfernt und vieles weg gelassen, was für mich erst die Faszination ausgemacht hat. Tja, das war dann wohl nichts mit meinen Erwartungen. ;) Für mich bleibt bis auf weiteres die beste Stephen King Umsetzung der letzten Jahre "Mr Mercedes" als Serie.

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar Christine,
      Ja ich kann mich über den August nicht beklagen und habe mich sehr gefreut, meine Freunde wiederzusehen. Aufgrund von Corona war er natürlich etwas ruhiger als sonst, weil ich eben nicht in den Urlaub gefahren bin, aber so konnte ich auch mal zur Ruhe kommen, nachdem stressigen Semester. Also am Anfang war das echt erstmal ne Herausforderung, auch weil ich davor noch nie von Zoom gehört hatte :D. Da musste ich mich auch erstmal mit auseinandersetzen und schauen wie das Programm funktionert und auch wegen dem Datenschutz schauen - da ist Zoom ja nicht gerade unkontrovers. Dann wusste zu Beginn ja auch niemand, wie die Seminare überhaupt ablaufen würden, aber ich bin echt froh, dass ich Dozenten hatte, die sich da viel Mühe gegeben haben und mit Herz dabei waren und versucht haben, uns die Themen trotzdem gut zu vermitteln bzw. wurden wir halt auch viel miteinbezogen und konnten auch jederzeit Feedback geben. Habe jetzt aber auch schon von einigen gehört dass das wohl nicht überall der Fall war. Da gab es halt echt große Unterschiede von Uni zu Uni und selbst zwischen den einzelnen Lehrstuhlen. Ich muss ja gestehen, dass es auch notentechnisch bei mir super gelaufen ist, was ja am Ende das wichtigste ist.

      Als Buchleser geht man da definitiv mit anderen Erwartungen dran. Was mich nur überrascht ist, dass ich teilweise gelesen habe, er wäre nah am Buch, während andere des negieren :D. Ich glaube jetzt mal dir, weil ich bei dir weiß, dass ich mich auf deine Aussagen verlassen kann. Mr. Mercedes ist ja auch irgendwie untergangen, ich meine die läuft bei Starzplay oder? ICh habe sie noch gar nicht gesehen. Wurde da die Handlung denn richtig abgeschlossen?

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  5. Du hast wirklich sehr viel erlebt. Ich finde auch die Serien und Filme sehr gut. Am besten finde ich tatsächlich Blacklist, ich liebe diese Serie.
    Liebe Grüße
    Luisa von https://www.allaboutluisa.com/

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar und Kompliment Luisa,
      ja "The Blacklist" hat sich auch zu eine meiner liebsten Krimiserien gemausert, ab dem Moment wo man sich da komplett auf Red und Liz und ihre Beziehung konzentriert hat, hat die Serie einen großen qualitativen Sprung gemacht. Persönlich mag ich es, wenn auch Krimiserien eine übergreifende Handlung haben, die dann mit den Fällen der Woche verbunden wird und das ist bei The Blacklist eben der Fall.

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  6. Hey Nicole! Endlich habe ich es mal wieder geschafft bei dir vorbei zu schauen :) es freut mich das du den August genießen konntest und eine gute mündliche Prüfung hattest!

    Bombshell und Hustlers wollte ich auch mal noch schauen, war mir aber etwas unsicher, ob es sich lohnt, dank deiner Review stehts jetzt eindeutig auf meiner Herbst-To Watch Liste :) Work it habe ich auch vor kurzem gesehen und fand ihn auch süß und witzig für Zwischendurch, sowie Feel the Beat. Kann man halt nicht mit Honey oder Step Up vergleichen :D aber mal sehen, vielleicht kommt mal wieder ein richtig guter Tanzfilm. Ist aber auch sehr schwer, die Klassiker zu toppen. Dafür fand ich "Yeh Ballett" ziemlich gut, ein indischer Ballett Tanzfilm und eines meiner Highlights bisher! Erstes weil ich bei Indien NIEEEE an Ballett gedacht habe, haha, sondern klischeehaft Bollywood, und zweites weil es nach einer wahren Begebenheit ist! Dazu tolle Schauspieler und eine schöne Story. Outlander habe ich diesen Monat auch gesehen und war ehrlich gesagt enttäuscht. Fand die Folgen teilweise echt in die Länge gezogen, langweilig und oft fehlte mir der rote Faden / die Story. Das mit Claire am Ende fand ich auch total unnötig... hätte mir wie du auch mehr Zeitreisen Thematik gewünscht.

    Ansonsten war ich im August tatsächlich im Urlaub und habe das total genossen. Einfach nur gechillt mit meinem Papa und meinem Hund campen gewesen in Polen, wo es nicht so überlaufen war, wie wahrscheinlich im Süden bzw. Südosten Europas. Dort hatten wir auch die Hitzewelle, also wars auch super hot ! Gelesen habe ich hauptsächlich Bücher über Hunde, bilde mich da gerade etwas weiter, weil ich auch wieder als Hundesitterin arbeiten möchte oder vielleicht sogar weiter gehen möchte und mich richtig weiterbilden will, mal sehen. Deswegen hat mich das Buch "Therapie auf vier Pfoten - wie Hunde einen gesund und glücklich machen" besonders interessiert, darin geht es um Therapiehunde. Diese werden vorallem im Altenheim eingesetzt, aber auch bei Menschen mit Depressionen oder sogar bei Kindern :) so spannend! Der Roman "Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt" fand ich außerdem perfekt als Urlaubslektüre und irgendwie passend in Zeiten von Corona :D auch wenn das Ende der Welt nicht nur eine Pandemie ausgelöst wurde ;) *spoiler*

    Ok genug geschrieben für heute. Wollte nur mal wieder vorbei schauen und hallo sagen! :D

    Liebe Grüße
    Jasmin von http://nimsajx.blogspot.com/ | Nachhaltiger Reiseblog mit Hippie Vibes

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