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Sonntag, 13. September 2020

Kolumne: Schaue die Serien/Filme und lese die Bücher, die dir gefallen

 

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Kolumne: Schaue die Serien/Filme und lese die Bücher, die dir gefallen: 

 

Es gibt sie regelmäßig in der Film-, Serien- und Buchbubble, Diskussion darüber, welche Werke gelungen sind und welche nicht. Ein Austausch der natürlich ist und ein wichtiger Teil der Community. Nur so können immerhin Gemeinsamkeiten zu anderen Usern entdeckt werden, vielleicht aufbauend darauf sogar Freundschaften entstehen. Ich für meinen Teil freue mich immer wieder, wenn ich auf Menschen treffe, die in den gleichen Fandoms unterwegs sind und mit denen ich über Titel diskutieren kann, die in meinem Freundes- und Bekanntenkreis niemand sonst verfolgt oder liest. Es macht Spaß und irgendwie fühle ich dann auch sofort eine Verbindung zu diesen Menschen, weil da einfach eine Kommunikationsgrundlage vorhanden ist. Eine Basis, auf die sich aufbauen lässt und neben all dem positiven Austausch über Filme, Serien und Bücher, mischt sich aber auch immer ein Diskussionsstrang, der mir zunehmend auf die nervend geht, nämlich die Frage danach, was man als Person mögen darf und was nicht. Wobei es sich um "gute Werke" und "schlechte Werke" handelt - als gäbe es dafür tatsächlich einen Maßstab, denn es ist nicht möglich jemandem seine Gefühle, die er in Bezug auf ein Medium verspürt abzusprechen. Ob etwas gut oder schlecht ist, ist subjektiv. Deshalb ist es unmöglich jemanden seinen Geschmack abzusprechen. Die Geschmäcker sind verschieden und das ist gut so. Jeder bevorzugt andere Erzähltempos, Genres, Charakterzeichnungen und Handlungsprämissen. Die Welt der Pop-Kultur ist bunt und das schätze ich auch an ihr

 

Bevor es los geht: Natürlich schreibe ich hier über eine kleine Minderheit, die zu Extremen tendiert. Die Mehrheit mit denen ich mich über Filme, Serien und Bücher austausche teilt meine Ansichten, ist offen und tolerant. Trotzdem sind es natürlich die extremen Aussagen, die einem immer wieder in die Timeline gespült werden und welche wochenlang für Diskussionen sorgen und manchmal hat man das ermüdende Gefühl als gäbe es nur noch Extreme - aber dem möchte ich im kommenden Monat einen eigenen Beitrag widmen, weil es hier thematisch über die Popkultur hinausgeht.

 

 

 

Sonntag, 26. Januar 2020

Kolumne: Über Selbstbewusstsein, Unsicherheiten, Zweifel und Ängste

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Kolumne: Du wirkst so selbstbewusst... 


...ist ein Satz, den ich häufig höre, denn viele sind überrascht, wenn sie erfahren, dass ich mich oft in Situationen wiederfinde, wo ich unsicher bin oder an mir zweifle. Das sind vor allem Prüfungssituationen, in denen sich ab und an diese gemeine Stimme meldet, die mir einredet, dass ich versagen könnte. Ich weiß dann zwar, dass das Quatsch ist, da ich mir immer alles in Erinnerung rufe, was ich mittlerweile erreicht habe, doch ist der Zweifel erstmal gesät, kann man ihn schwer abschütteln. Er beißt sich fest und lässt nicht so schnell los. Das bezieht sich aber auf meinen Körper, denn auch wenn ich mittlerweile im Reinen mit mir bin, akzeptiert habe das ich eben nicht 1,80 groß bin und perfekt Modelmaße habe, gibt es immer wieder Tage, an denen ich mich als zu langweilig, zu blass, zu unscheinbar, aber auch zu kurvenreich empfinde. Wo ich es hasse, dass ich so viel jünger aussehe, als ich eigentlich bin und mir jeder Makel ins Auge fällt. 
 
 
Dann sehe ich hier einen Pickel, da den Nächsten, dazu noch die Augenringe, die nie verschwinden mögen und natürlich mein leicht verschobener Zahn - wer findet das bitte attraktiv? Das alles sind Gedanken, die auf dem Blog selten eine Rolle spielen. Hier bekommt ihr die Höhen meines Lebens präsentiert angereichert mit perfekten Bildern, hinter denen viel Planung stecken und zwar bis ins kleinste Detail. Das beginnt bei den Outfits und der Location, denn beides muss sich ergänzen oder zumindest einen angenehmen Kontrast bilden und erstreckt sich bis zur Veröffentlichung inklusive Text. Hier achte ich mittlerweile auf meine Wortwahl, aber auch auf die Inhalte. Tatsächlich besitze ich eine Liste an Themen, die für mich auf dem Blog Tabu sind und immer wieder ertappe ich mich dabei, wie ich gerne über etwas Persönliches schreiben möchte, es aber auch Unsicherheit vor den Reaktionen nicht tue. Es ist eben leichter über oberflächliche, angenehme Themen zu schreiben, als über die eigenen Gedanken, aber auch Zweifel und Ängste.



Donnerstag, 23. August 2018

Kolumne: Fandoms / Soziale Netzwerke: Die Veränderung der Diskussionskultur & Auswirkungen auf den Alltag!

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Ich nutze gerne Twitter und bin mittlerweile sogar jeden Tag auf dem Sozialen Netzwerk unterwegs. Doch je mehr Zeit man dort verbringt, umso mehr fällt einem das Negative auf, vor allem wie sich die Diskussionskultur in den letzten Jahren verändert hat. Ich habe das Thema schon öfter auf meinem Blog angesprochen, doch für mich ist es immer noch eine Herzensangelegenheit - insbesondere weil die die Beleidigungen zunehmen. Was mir dabei immer bewusster wird: Bei vielen zählt nur noch die eigene Meinung. Alles was davon abweicht ist falsch und man ist oftmals gar nicht mehr in der Lage, sich in jemand anderen hineinzuversetzen, sachlich zu diskutieren und auch eine andere Meinung als die eigene zuzulassen. Darum geht es doch in einer Diskussion. Haben wir alle nicht in der Schule, der Universität oder im Beruf gelernt, wie wichtig es ist Andere ausreden zu lassen? Ruhig zu bleiben? Sachlich zu argumentieren? Sich in den Gegenüber hinein zu versetzen? Andere Denkweisen zuzulassen? Den Horizont zu erweitern? Denn eine Diskussion kann richtig geführt spannend und unterhaltsam sein. Ich diskutiere gerne im Freundeskreis, lege meine Ansichten dar, stehe für sie ein, aber bin auch gespannt zu hören, wie andere über ein Thema denken. Ich erfahre dabei gerne Neues, lasse mich auch mal eines Besseren belehren und mag den Erfahrungsaustausch. Eine Diskussion ist immerhin erstmal was Positives, da man sich intensiv mit einem Thema auseinandersetzt, doch sie kann auch zu etwas Negativem werden, wenn es am Ende nur noch darum geht die meisten Beschimpfungen auf dem eigenen Konto zu verbuchen und das kann  man aktuell täglich in den sozialen Netzwerken beobachten.