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Donnerstag, 10. Dezember 2020

Rezension: The Spanish Princess - 5 Dinge, die mir nicht gefallen haben

 

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Ich hatte schon immer eine kleine Hassliebe zu den Serien von Philippa Gregory, die für das amerikanische Network Starz entstanden sind und das ist bei "The Spanish Princess" nicht anders. Es gab immer bestimmte Plotarcs und Charakterzeichnungen, die mich gestört haben, aber nicht so sehr, dass ich überhaupt keinen Spaß mehr an den Serien hatte. Am Ende hat mir "The White Queen", bis auf ein paar Längen im Mittelteil sogar ganz gut gefallen, selbst "The White Princess" konnte mich aufgrund der tollen Schauspielleistung von Jodie Comer überzeugen und das obwohl ich die Darstellung von Margaret Beaufort bis heute ärgerlich finde, hat diese doch nichts mit der beeindruckenden Frau von damals gemein. Ich hoffe, dass es irgendwann eine Produktion geben wird, die dieser Frau gerecht wird und zeigt, wie sie wirklich war: Eine Überlebenskünstlerin, eine politische Playerin  in einer Zeit, wo Frauen nicht viel zu sagen hatten sowie eine Förderin von Bildung und Kultur. Bei "The Spanish Princess" konnte ich mit Staffel 1, bis auf eine bestimmte Entscheidung rund um Catherine of Aragon, ziemlich gut leben und fand sie unterhaltsam und vor allem mit Blick auf die Einbindung der Black Tudors gelungen, auch wenn schon da das Alter der Figuren und die Zeitlinie absolut nichts mit der Realität zu tun haben. Aber in einer Serie ist das vertretbar, immerhin müssen hier längere Zeiträume behandelt werden, da gehören große Sprünge sowie eine zeitliche Raffung der Ereignisse dazu. Staffel 2 hat dann einen guten und vielversprechenden Start hingelegt, sodass ich mich wirklich auf die kommenden Folgen freute, aber leider ließ "The  Spanish Princess" qualitativ immer mehr Federn und gipfelte in einem Finale, dass tatsächlich ein Fall alternativer Geschichtsschreibung ist. Dabei wird in meinen Augen zu stark von den damaligen Ereignissen abgewichen, damit die Serie den Titel "Lebensgeschichte von Catherine of Aragon" überhaupt noch tragen darf. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass die Produzenten auf eine dritte Staffel gehofft hatten und dann plötzlich irgendwie die einzelnen Handlungssträngen beenden mussten oder ob das von Anfang an ihr Plan war, aber der Abschluss wirkt alles andere als rund, da viele Figurenschicksaale offen bleiben. Das Finale wirkt unvollständig und aprupt. 

Was mich gestört hat möchte ich euch heute in einem umfangreichen Post darlegen. Denn ich finde es wichtig hier nicht nur Filme und Serien zu rezensieren, die mir gefallen, sondern mich kritisch mit Werken auseinanderzusetzen und nur weil mich einige Dinge stören, heißt das im Umkehrschluss nicht, dass es euch genauso gehen muss. Aktuell wird nämlich im Fandom heiß über die Kritik macher Zuschauer*innen diskutiert, etwas was ich nicht verstehen kann. Solch ein Diskurs um fiktionale Werke gehört in meinen Augen dazu, zumal es möglich ist eine Serie gleichzeitig zu mögen und zu kritisieren. Nur weil ich Kritik übe, heißt es ja nicht, dass keiner mehr Spaß an der Serie haben darf. Wie gesagt auch mir hat Staffel 1 von "The Spanish Princess" gefallen, genauso wie der Anfang der zweiten Staffel, aber da ich mich schon seit Jahren mit der Tudor-Dynastie beschäftige und viele Biografien gelesen habe, stoßen mir einige Charakterzeichnungen, Plot-Twists und historische Abweichungen eben etwas mehr auf, als dies bei Zuschauer*innen ohne Vorkenntnisse, der Fall sein dürfte. Denn, und das muss ich zugeben, für einige bilden die Serie von Philippa Gregory den Einstieg in die Welt der Tudors und sowas rechne ich historischen Serien immer hoch an. Schade ist jedoch, wenn die Recherche rund um die Fakten ausbleibt und Serien/Filme oder historische Romane unser Bild über eine historische Persönlichkeit stark beeinflussen und verzerren, so wie dies bei Margaret Beaufort der Fall ist, deren Charakterisierung viele für "wahr" erachten, sodass sich Historiker*innen bis heute um eine Richtigstellung bemühen. Dies zeigt, dass Serien, Filme und Bücher in der Tat auch Schaden anrichten können und sich Showrunner*innen und Autor*innen sich dem bewusst sein sollten.  Noch ein kleiner Hinweis, wenn ich von "Königinnen" rede, dann meine ich natürlich "Queen Consort", so wie das damals in England üblich war.

 

 

 

Dienstag, 21. April 2020

Meine Faszination für die Tudor-Dynastie - Teil 1: 5 Gründe für die Serie "The Tudors" und etwas Kritik!


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Seit längerem habe ich ein Faible für die Tudor-Dynastie. Geweckt wurde meine Neugierde für das Königshaus durch die Serie "Die Tudors", obwohl ich natürlich zuvor schon im Englisch Unterricht von Heinrich VIII und seinen sechs Frauen gehört habe. Dort wurde ihre Geschichte kurz und knapp abgehandelt, sie waren nur eine kleine Randnotiz in der Geschichte des Landes, sodass ich mich lediglich dunkel an die Ereignisse erinnern konnte. Die Serie hat dieses Wissen dann wieder hervorgeholt, dafür gesorgt, dass ich mich intensiver mit der Tudor-Ära auseinandersetze. Wenn eine Historienserie einen dazu bringt sich sofort hinter den Laptop zu setzen, stundenlang zu recherchieren und wissbegierig jedes noch so kleine Detail aufzusagen, dann hat sie alles richtig gemacht. Genau dazu hat mich "Die Tudors" animiert, auch weil mich die Geschichte der sechs Frauen, die auch einen Großteil der Erzählung einnehmen, bis heute fasziniert. Aufgrund der Anzahl von 4. Staffeln, erhalten Catherine of Aragon und Anne Boleyn etwas mehr Screentime, während die darauffolgenden vier Frauen leider etwas zu kurz kommen. "Die Tudors" ist zwar abgeschlossen und endet mit dem Tod von Heinrich, doch ich hätte gerne weitere Staffeln gesehen. Nicht nur, ist jede einzelne der Frauen interessant, sondern auch die Regierungszeit von Heinrichs Kindern hätte genügend Stoff für mehrere Staffeln geboten. Dass die Serie nach vier Staffeln beendet wurde, lag nicht an mangelndem Interesse seitens der Zuschauer, sondern an den hohen finanziellen Kosten.

Hierzulande wurde "The Tudors" übrigens bei ProSieben und vor ca. 1-2 Jahren auch als Event-Programmierung bei Sixx ausgestrahlt. Aktuell gibt es natürlich alle Staffeln auf DVD zu kaufen, wer MagentaTV oder den Starzplay Channel besitzt, kommt auch dort in den Genuss der Serie. Wie so oft bin ich durch Zufall auf die Serie gestoßen. Mein Vater hat mir von ihr erzählt, da wir beide eine Leidenschaft für historische Stoffe hegen und er von der Produktion angetan war. Ich selbst konnte erstmal gar nicht so viel mit dieser Zeit anfangen, habe dann eine Folge aus der 3. Staffel bei Prosieben mitangeschaut und Schwupps, war mein Interesse geweckt. Das führt dazu, dass ich die Serie dann von Anfang an geschaut und mich verliebt habe. Bis heute ist "Die Tudors" meine liebste Serie des Genres, auch wenn die Darstellung der Ereignisse nicht perfekt ist und Fakt und Fiktion miteinander vermischt werden. Auch so manches Stereotype hat sich in die Serie eingeschlichen, trotzdem spielt sie auf einem höheren Niveau als beispielsweise die Verfilmungen der Bücher Phillipa Gregorys (zu denen ich eine Hass-Liebe pflege).





Dienstag, 21. Juli 2015

{Serienblogparade} Von Helden und Schurken

Dieses Mal bin ich wieder bei Katies Blogparade dabei, denn das  Thema ist eines über das ich schon länger einen Post geplant habe. Es wird danach eventuell zu beidem auch noch einmal einen ausführlicheren Post geben, da ich die Thematik hier nur anreißen möchte, es aber wirklich einige Bösewichte aus der Serienwelt gibt, die mir das Grauen gelehrt haben und natürlich viele Helden, die mich weich haben werden lassen. 

http://frau-margarete.de

Helden und Schurken sind für mich in jeder Serie ein wichtiger Bestandteil, vor allem die Bösewichte sind es oftmals, die eine Serie so richtig gut machen. Denn jeder unserer Helden braucht einen ebenbürtigen Gegenspieler, die uns oftmals das fürchten lehren. Man liebt es einfach sie zu hassen und das tue ich bei allen, die ich in dieser Kategorie aufzählen werde. Nicht nur weil die Schauspieler die Rollen so unglaublich gut spielen, sondern weil es oftmals auch Charaktere sind die sich in diesem Grau Bereich bewegen. Mal sammeln sie Symphatiepunkte, mal zeigen sie uns auch aber auch wieder, dass sie eigentlich niemals auf der guten Seite stehen werden. Doch was macht ein guter Held / Schurke für mich aus? Bei ersterem stehe ich nicht unbedingt auf den klassischen Superhelden. Ein Held kann für mich jeder sein und meistes sind es Seriencharaktere die über sich hinauswachsen, loyal sind und sich dabei nicht all zu ernst nehmen. Wo sie Schwächen sehen, sieht der Zuschauer nur Stärke - eine Stärke, die einen beeindruckt und in Errinnerung bleibt. Ich stehe also auf den symphatischen, etwas geekigen, jedoch sehr lustigen Typ Held. Bei Schurken kann es mir hingegen nicht düster genug sein, wobei ich auch hier eine Portion Sarkasmus immer ganz angenehm finde. Jedoch müssen es schon Charaktere sein, die allesamt eine Hintergrundgeschichte haben. Jemand der nur Böse ist und sonst keinerlei Facetten aufzeigt, mit dem kann ich nichts anfangen. Es ist wichtig, dass die Person nicht immer so war, dass es etwas gibt, dass sie verändert und zudem gemacht hat was sie heute ist. Deshalb bewegen sich die meisten Bösewichte die ich gerne in Serien sehe, auch in diesem oben genannten Graubereich. Nachfolgend möchte ich nun kurz auf ein paar meiner liebsten Helden, gefolgt von den besten Schurken der letzten Jahre eingehen.




1. Stiles Stilinski (Teen Wolf)
 "I'm just 147 pounds of pale skin and fagile bones okay? Sarcasm is my only defense"
Ja ihr seht richtig, in Teen Wolf mag Scott zwar der Hauptcharakter sein und mit seiner Ader alle retten zu wollen natürlich auch ein Held, aber der wahre Held verbirgt sich für mich in Stiles. Warum? Weil er trotz allem das er ein Mensch ist alles für seine Freunde tun würde, sich ohne nachzudenken für sie aufopfert und in jede gefährliche Situation begibt. Dabei hat er jedoch keine Übernatürlichen Kräfte die ihm helfen oder die Fähigkeiten sich selbst zu heilen, weshalb er hierbei immer sein Leben aufs Spiel setzt, sich aber nie beschwerrt. Dazu kommt natürlich noch sein unglaublich toller Sarkasmus, durch den man diesen Charakter einfach nur lieben muss. Und könnte ich mir eine Serienfigur aussuchen, mit der ich auch in echt gerne befreundet sein würde, dann wäre es Stiles (selbst wenn er mich jetzt schon sehr an meinen Besten Freund erinnert). Aber er hat einfach all das, was mir in anderen Personen wichtig ist und vielleicht ist er auch deshalb mein persönlicher Held der Serie? Und da so viel Mut belohnt werden sollte, heimst er bei mir auch den 1.Platz ein.


2. Barry Allen (The Flash):
 "Central City believes in you...and so do I"- Iris
The Flash verfolge ich zwar erst seit kurzem, aber Barry hatte sich schon in den Arrow Spin Off Folgen in mein Herz geschlichen und der erste positive Eindruck hat sich dann auch intensiviert mit seiner eigenen Serie. Für mich ist er einfach jemand der sich selbst treu geblieben ist, zwar ausnahmsweise einmal wirkliche Superhelden Kräfte besitzt, aber deshalb nicht abdreht. Er ist wirklich der nette Junge von nebenan geblieben, jetzt einfach nur mit ein paar Extra Qualitäten, die er definitiv heldenhaft einsetzt, um seine Stadt zu beschützen. Am liebsten mag ich ihn aber natürlich für seinen unglaublich tollen Humor, das hat er definitiv mit meinem Platz Nr. 1 gemeinsam. Ebenso, dass er für seine Freunde alles tun wollte und wenn er für Iris schwärmt ist er einfach immer sehr putzig. Also ich würde zu ihm ja nicht Nein sagen ;).


3. Lydia Martin (Teen Wolf):
"The other night, I helped save someone's life. That felt really good."
Natürlich möchte ich auch die Ladies nicht vergessen und Lydia hat sich in Teen Wolf für mich über die Staffeln hinweg definitiv zu einer Heldin entwickelt. Sie macht die extremste Veränderung von allen Charakteren durch, wird vom oberflächlichen It Girl, das sich mit Absicht dumm stellte, zu einem festen Bestandteil der Gruppe. Vor allem in der aktuell laufenden Staffel zeigt sie was in ihr steckt. Ihr dürft euch auf ganze viele Stunt Szenen mit Lydia freuen, die mir Spaß gemacht haben und wovon ich unbedingt mehr möchte. Vor allem ab der 3.Staffel wird sie ein wichtiger Teil des Packs werden und immer wieder Menschen helfen, versuchen ihr Bestes zu geben ,dabei aber auch oft an sich zweifeln. Das macht sie für mich menschlich und ihre Intelligenz mit dem Wunsch zu helfen lassen sie für mich zur Heldin werden.


4.Brooke Davis (One Tree Hill):
"Brooke Davis id going to change the world someday. Any I'm not sure she even knows it." - Lucas
Doch nicht nur in übernatürlichen Serien lassen ich Helden finden, sondern diese gibt es eigentlich in jedem Genre. Im Bereich Drama verköpert es für mich dann die Alltagshelden, Menschen die man vielleicht auch im echten Leben antreffen können und würde ich Brooke Davis als Freundin an meiner Seite haben, wäre ich glücklich. Denn auch Brooke hat eine erstaunliche Wandlung hingelegt, von dem beliebtesten Mädchen der Schule zu einer starken Geschäftsfrau, die ihren Freunden immer wieder zur Seite steht und sich von nichts unterkriegen lässt. Ob es darum geht, sich nicht mehr von ihrer Mutter unterdrücken zu lassen, ihre eigene Firma neu aufzubauen, einen Überfall zu verarbeiten oder lange Zeit in Ungewissheit zu sein, ob sie je eigene Kinder haben kann und dann selbst noch eine tolle Tante zu sein. Brooke hat das alles durchgestanden, aber mit einer Stärke, die man nur bewundern kann und von der ich mir selbst oftmals etwas abschneiden möchte.



1.Katherine Pierce (The Vampire Diaries):
"Do you honestly believe that I don't have a plan B? And if that fails a plan C, then a plan D, and you know how the alphabet works, don't you?"
Für mich gehört Katherine in Vampire Diaries mit zu den besten Bösewichten die sie je hatten, weshalb vor allem Staffel 2 und 3 mit meine liebsten sind, denn sind wir mal ganz ehrlich - Katherine hat da wirklich jede Folge gerockt. Nicht nur das Nina Dobrev sie unglaublich bitchy gespielt hat, nein sie hatte auch mit die besten One-Liner und dazu haben wir auch eine interessante Hintergrundgeschichte bekommen, wie sie so verbittert geworden ist. Die hatte es definitiv in sich, denn Katherine musste viel überstehen und das hat ihr auf der einen Seite Symphatie eingebracht, aber dann konnte man sie in all ihrer Skrupelosigkeit und dem Drang sich nur um ihr eigenes Überleben zu kümmern einfach wunderbar hassen. Wie die Geschichte dann beendet wurde fand ich einfach sehr schade, da man in meinen Augen einen wirklich tollen Charakter kaputt geschrieben hat, weshalb ich mich am liebesten an die ersten Staffeln erinnere, wo das ganze Spiel von ihr noch viele Wendungen bereithielt und nicht nur noch eine übertriebe Obsession für Stefan ist. Auch ihr Abgang in die Hölle war für mich nicht nachvollziehbar, klar Katherine ist kein Engel gewesen, aber dieser Schritt der Macher war doch etwas übertrieben, denn bevor sie zum Vampire wurde und 1000 von Jahren von Klaus gejagt wurde, war sie nur ein unschuldiges Mädchen, das all das Grauen was sie erlebt haben, sie zu dem werden ließ, was sie am Ende war. Doch trotzdem hat man uns durch Nadia gezeigt, dass Katerhine immer noch lieben kann und wer lieben kann ist für mich einfach nicht verloren.


2.Nogitsune & The Dread Doctors (Teen Wolf)
"You really should've done your reading, Scott. A nogitsune feeds on chaos, strife, pain....All that pain, you took it all. Give it to me."
Was Bösewichte angeht hat Teen Wolf wirklich einiges zu bieten, doch diese zwei haben wirklich bisher alles überboten was ich aus Mysteryserien so kenne. Denn Void Stiles gepaart mit dem Nogitsune und die Dread Doctors der aktuellen Staffel lehren einen wirklich das fürchten. Man kann sich als Zuschauer wirklich so richtig schön gruseln und wird gut unterhalten. Bei ersterem liegt das vor allem an Dylan O'Brien, der als Schauspieler einfach so unglaublich viel Talent hat und diese Storyline wirklich perfekt umsetzte, sodass man von seiner bösen Stiles Version einfach nicht genug bekommen konnte. Das ging soweit, dass er zwei komplett unterschiedliche Personen erschaffen hat und für die dunkle Version kurzhand mal eine ganze andere Stimme auflegt. Und der Nogitsune selbst war eine Kreatur, die wirklich Alpträume wahr werden lies und die all das Chaos, Zerstörung und Leid nur zum eigenen Spaß über die Menschen brachte. Zweiteres sorgt im Moment für ganz schön viele dunkle Momente in Teen Wolf, denn die Dread Doctors sehen mit ihren Masken nicht nur sehr furchteinflößend aus, sondern können auch in jedem Moment überall auftauchen und machen es unseren Lieblingen somit ganz schön schwer. Ihr Ziel die übernatürlichen Regeln zu brechen und dafür an Menschen herumzuexperimentieren, wobei ihnen die Konsequenzen egal sind und unnütze Versuchsobjekte gleich aussortiert werden, qualifiziert sie wirklich als Bösewichte, die es in sich haben. Zudem produzieren sie die bisher überraschendsten Wendungen und hab es wirklich auf alle aus Scotts Pack abgesehen. Doch auch diese Kreaturen sind ebenso wie der Nogitsune nicht immer böse gewesen, für beide hat Mastermind Jeff Davis interessante Hintergrundgeschichten parat, die perfekt mit der Mythologie verknüpft werden.


3. Joffrey Baratheon (Game of Thrones):
"You can't talk to me like that. The King can do as he likes"
Puh wenn dieses Kind nicht abgrundtief böse ist, dann weiß ich auch nicht. Für mich hat er definitiv zu den schlimmsten Bösewichten in Game of Thrones gezählt, auch wenn es diese in der Serie massenweiße gibt. Aber Joffrey war unberechenbar, launenhaft, skrupellos und grausam. Hat getan was ihm beliebte und dabei immer eines draufgesetzt. Die Macht war für so einen kleinen Jungen einfach zu viel. Das der Charakter aber letztendlich so überzeugend war, liegt natürlich an dem sehr talentierten Schauspieler dahinter, vor dem ich wirklich meinen Hut ziehe. Und wo ich es erschreckend finde, dass so viele Fiktion von Realität nicht unterscheiden konnten und der Arme aufgrund seiner Rolle so viele Morddrohungen erhalten hat, sodass er nun im Moment komplett auf die Schauspielerei verzichtet. Finde ich schade, denn er hätte eine große Karriere vor sich gehabt. Joffreys Tod kam für mich dann wirklich sehr überraschend, aber Mitleid konnte man mit dieser Figur einfach nicht empfinden.


4. Klaus Mikaelson (Vampire Diaries / The Originals):
"I Am a differen kind of Monster. I've got some Vampire. Some wolf. Hybrid. You see, I want to create more of me"
Zwar ist Klaus in The Originals etwas sanfter geworden, was wohl auch an seiner kleinen Tochter liegt, jedoch wird er seine skrupellose, unbarmherzige und brutale Seite nie komplett ablegen. Vor allem wenn man als Zuschauer denkt, dass er sich endlich komplett geändert hat, zeigt er uns wieder, wie sehr man sich doch von ihm hat einlullen lassen. Doch trotz allem ist er einer meiner liebesten  Charaktere, den Klaus ist einer dieser Bösewichte, die man als Fans liebt. Er hat eine traurige Hintergrundgeschichte, viel Humor und immer wieder kommen besagte gute Seiten zum Vorschein. Und wie war das in Vampire Diaries noch so schön: Wer fähig ist zu lieben, der kann auch gerettet werden. Klaus ist also nicht durch und durch böse, aber trotzdem immer wieder einer der Bösewichte, nicht nur in The Originals, sondern auch lange Zeit in Vampire Diaries. Mit ihm ist es einfach ein hin und her, wo er oftmals das tut was getan werden muss, um die zu schützen die er liebt - egal welche Konsequenzen sein Verhalten mit sich bringt.


5. Kai (Vampire Diaries):
"You win some.You lose some.Except for me. I always win."
In der 6.Staffel hat man uns nach einer sehr schwachen vorherigen Staffel endlich wieder einen Bösewicht präsentiert, den man auch ernst nehmen konnte. Den Kai bringt alle Eigenschaften eines Psychophaten mit: er besitzt keine Reue, erfreut sich an den Qualen anderer und ist einfach nur sadistisch. Das ganze wird von Chris Wood dann auch noch so gut gespielt, dass man diesen Charakter einfach hassen musste, jedoch auch eine Menge Spaß an seinen One-Linern hatte. Er war einfach mal wieder ein ebenbürtiger Gegner, der zwischendurch mal kurz etwas weicher wurde, am Ende jedoch erneut sein wahres Gesicht gezeigt hat. Das wir uns von ihm am Ende der Staffel schon wieder verabschieden mussten, darüber bin ich noch nicht hinweg. Ich hoffe nur, dass wir nächste Staffel erneut ein paar interessante Schurken präsentiert bekommen, die man auch wirklich so nennen kann.


6. King Henry VIII (Die Tudors):
"And don't you know that I can drag you down as fast as I raised you"
Und auch er gehört in die Kategorie der Charaktere, die man einfach hassen muss, denn es ist schwer für jemanden Symphatien aufzubringen, der kein Problem damit hatte seine Freunde aufs Schaffot zu schicken und 2 seiner Ehefrauen auf dem Gewissen hat, ohne irgendwelche Reue zu verspüren. In die Tudors hat man Henry in meinen Augen sehr gut eingefangen, denn der englische König galt als Tyrann, war jemand der in sekundenschnelle seine Meinung ändern konnte oder einen Wutanfall bekam. Dabei gingen Größenwahn und die Gier nach Macht natürlich Hand in Hand. Jonathan Rhys Meyers spielt diese Rolle dazu einfach noch sehr brilliant, denn so stelle ich mir den König wirklich vor (natürlich nicht äußerlich, aber was die Stimmungsschwankungen anbelangt) und schafft es einen Charakter zu zeichnen, der immer anderen die Schuld zuweist und sich somit selbst seine eigenen Taten nicht eingesteht. Klar muss man hier die Zeit betrachten, in der Henry gelebt hat, doch der König, der unbedingt für seine Kriegserfolge bekannt werden wollte, ist es nun für seine Grausamkeit und all die vielen Frauen, die er geheiratet hat.


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