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Donnerstag, 6. August 2020

Kino Neustarts August: "I Still Believe", "Follow Me", "Tenet" uvm.

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Seit einigen Wochen haben die Kinos hierzulande sowie in weiteren europäischen und asiatischen Ländern wieder geöffnet. Aufgrund von Corona wurden jedoch zahlreiche Filmestarts, vor allem große Blockbuster, nach hinten verschoben. Ihr müsst diesmal somit mit zwei größeren Filmen - "Tenet" und "The New Mutants" vorliebnehmen, während es sich beim Rest um kleinere Produktionen handelt. Jedoch: Über die Qualität von Filmen sagt dies überhaupt nichts aus, sodass es trotzdem sehenswerte Produktionen in den Kinos zu sehen gibt. Diese brauchen unsere Unterstützung aktuell mehr denn je, um wieder etwas Geld in die leeren Kassen zu spielen. Informiert euch unbedingt einmal auf der Homepage eures Kinos, denn viele Betreiber sind kreativ geworden und haben sich Event-Programmierungen einfallen lassen. Bei mir in der Nähe ist es aktuell so möglich noch einmal alle Harry Potter Teile auf der großen Leinwand anzuschauen. Am 14. August startet glaube ich sogar noch einmal deutschlandweit "Inception" und auch so mancher Klassiker erhält eine weitere oder erstmalige Kinopremiere. Von Nadine weiß ich beispielsweise, dass ihr Kino die #blacklivesmatter Bewegung unterstützt hat, indem dazu passende Filme gezeigt wurden. Hier sind die Eintrittspreise oft wesentlich günstiger, um gegen die VoD- und DVD-Preise bestehen zu können. Bei einigen der Filme, die ich euch hier vorstelle, kann es natürlich auch passieren, dass sie zeitgleich als Heimkino-Premiere zur Verfügung stehen, wie dies in den letzten Wochen häufiger der Fall war. Aber zumindest bei "Tenet" gilt: Christopher Nolans neuestes Werk wird erstmal nur im Kino zu sehen sein und könnte bei Erfolg richtungsweisend sein. Mit guten Einspielergebnissen rücken vielleicht noch mehr Studios von ihrer "America First"-Politik ab. Abseits dessen erwarten euch einige emotionale Liebesfilme, eine bewegende Geschichte auf wahren Begebenheiten, eine politische Satire, Horrorfilme sowie Comic-Nachschub. Und mit dieser bunten Mischung möchte ich dann auch eine Kino Neustarts wiederbeleben und hoffe, dass uns kein zweiter Lockdown erwartet, sodass ich die Reihe auch monatlich weiterführen kann.



Hinweis: Es können sich noch Änderungen bei den einzelnen Starttermin ergeben. Diese sind nicht für jeden Film zu 100% sicher. Startverschiebungen werden aktuell kurzfristig angekündigt und werden von mir im Beitrag vermerkt. 




Kino Neustarts am 6. August:




Irresistible - Unwiderstehlich:


Polit-Satire mit Steve Carell, Rose Byrne, Mackenzie Davis ("Halt and Catch Fire", "Blade Runner 2049"), Chris Cooper, Natasha Lyonne ("OITNB", "Matrjoschka") und Topher Grace ("Black Mirror", "BlackKklansman"). Regie: Jon Stewart ("The Daily Show")

Der Film zeigt, wie eine kleine Stadt in Wisconsin zum Mittelpunkt der politischen Aufmerksamkeit avanciert. Nachdem der Top-Stratege der Demokraten Gary ein Video des pensionierten Marineführers Jack sieht, indem dieser sich für die Recht von undokumentierten Arbeitern in seiner Kleinstadt einsetzt, glaubt er den Schlüssel zum Wahlerfolg in Wisconsin gefunden zu haben. Das lassen die Republikaner natürlich nicht auf sich sitzen und schicken seine Erzfeindin Faith, sodass aus dem lokalen Wahlkampf bald ein lustiger, erbitterter Kampf um die Seele Amerikas wird.



Urheberrecht: Universal Pictures Germany



Warum der Film gut werden könnte: Passend zum derzeit laufenden Wahlkampf in Amerika, kommt mit "Irresistible" eine politische Satire in die Kinos, die sich dem amerikanischen Wahlsystem annimmt. Sicherlich empfiehlt es sich, sich im Vorfeld des Kinobesuches kurz mit dem "Winner Takes it All"-System auseinanderzusetzen, um sich einen groben Überblick zu verschaffen. Als Politikstudentin, die sich mehrfach mit dem politischen Systems Amerika auseinandergesetzt hat - vor Kurzem intensiv mit Gesundheitsreformen und deren Scheitern im Kongress - kann ich nur eines sagen: Das System ist verrückt. Was einst dem Schutz von Minderheiten diente, ist mittlerweile auf die Spitze getrieben worden, sodass zum Beispiel Gesundheitsreformen an einem Abgeordneten scheitern können, sogar wenn dieser klar gegen die Mehrheit handelt. Wie verrückt der amerikanische Wahlkampf hingegen ist, brauch ich niemanden mehr sagen, auch hier wurde das System dank Trump radikalisiert. Inhalte interessieren kaum noch. Angst regiert. Es wird mit den Emotionen der Wähler*innen gespielt, die Wahrheit rückt immer stärker in den Hintergrund, auch weil viele nur noch die Informationen aufnehmen, die in ihr Weltbild passt und was nicht passt, wird eben passend gemacht. Eine gefährliche Entwicklung und ich bin gespannt, wie diese im Film umgesetzt wurde. Während die Filmkritiker nicht allzu begeistern von der Polit-Satire waren, sieht das bei den Zuschauern schon wieder anders aus. In den Kommentarspalten von Youtube schreiben viele, dass sie positiv überrascht vom Film waren, als er in der Sneak Preview lief. Definitiv einen Blick wert, nicht nur für Cineasten, die politisch interessiert sind.





The Secret:


Drama, Romanze mit Katie Holmes, Josh Lucas ("Yellowstone"), Jerry O'Connell ("Crossing Jordan"), Celia Weston ("Dancing Queens"), Sarah Hoffmeister, Aidan Pierce Brennan ("The Punisher (Serie)") und Chloe Lee. Regie: Andy Tennant ("Hitch - Der Date Doktor", "Sweet Home Alabama")

Miranda ist eine junge Witwe, die versucht sich und ihre drei Kinder über Wasser zu halten. Doch dann bringt ein Sturm einen mysteriösen Mann in ihr Leben, der die Familie wieder enger zusammenbringt, jedoch auch ein Geheimnis hütet, dass alles verändern könnte. 




Urheberrecht: Capelight Pictures



Warum der Film gut werden könnte: Bei den Filmkritikern leider gefloppt, beim Publikum nicht schlecht abgeschnitten, handelt es sich bei "The Secret" um die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Rhonda Byrne. Ich persönlich habe von dem Buch bis dato noch nicht gehört, was aber auch nicht überraschend ist, denn es ist nicht mein Genre. Beim Film selbst sollte man sich wahrscheinlich auch eher auf einen klassischen Liebesfilm mit aufmunternden, leicht kitschigen Botschaften einstellen. Auf der anderen Seite passt das aber doch auch ganz gut zum Sommer. Geht es übrigens nur mir so, dass ich mich mit der Synchro des Trailers etwas schwertue? Keine Ahnung ob das tatsächlich an Corona liegt, aber es wirkt etwas holprig. Ansonsten würde ich mich freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren verraten, ob ihr das Buch gelesen habt und wie ihr es fandet.





In der gleichen Woche starten auch das Musikdrama "The Song of Names" sowie der Horrorthriller "Body Cam", bei denen die Rezensionen jedoch durchwachsen sind. Ich möchte sie aber nicht vorenthalten, da Filme etwas stark Subjektives sind.





Kino Neustarts am 13. August:





I Still Believe:


Romanze, Musikfilm mit KJ Apa ("Riverdale"), Britt Robertson ("Under the Dome", "Girlboss"), Melissa Roburgh ("Manifest"), Shania Twain, Gary Sinise ("Law & Order"), Abigail F. Cowen ("Chilling Adventures of Sabrina") und Nathan Parsons ("The Originals", "Roswell, New Mexico"). Regie: Andrew und Jon Erwin ("I Can Only Imagine", "Mom's Night Out")

Basierend auf wahren Begebenheiten erzählt der Film die Geschichte des christlichen Musikers Jeremy Camp, der seine Jugendliebe Melissa heiratete. Diese leidet an Ovarialkrebs und hat nur noch kurze Zeit zu leben. Freunde und Familie versuchen ihn deshalb von der Hochzeit abzubringen, ohne Erfolg. Nach ihrem Tod widmet er ihr den Song "I still Believe".




Urheberrecht: StudioCanal Germany



Warum der Film gut werden könnte: Ich selbst würde mich nicht als religiös bezeichnen, auch wenn ich der Meinung bin, dass es irgendeine höhere Macht geben muss, trotzdem finde ich es aber schön, wenn andere im Glauben Halt finden und davon handelt "I Still Believe". Ich denke, wenn man so etwas durch macht, dann kann Religion eine große Hilfe sein. Ich denke man sollte sich hier vom religiösen Aspekt nicht abschrecken lassen, denn im Trailer ist der dezent und nicht plakativ. Generell finde ich den Trailer berührend und weiß jetzt schon, dass "I Still Believe" ein Film ist, bei dem ich heulen werde und nicht mehr aufhören kann, vor allem aufgrund des Wissens, dass es sich um eine wahre Geschichte behandelt. Dazu sind für mich die beiden Hauptdarsteller ein Grund den Film anzuschauen. Kleiner Fun Fakt: Kj Apa und Britt Robertson haben schon für "Bailey" gemeinsam vor der Kamera gestanden und verstehen sich privat ziemlich gut, weshalb Apa sie sogar für den weiblichen Lead vorgeschlagen hat. Ansonsten habe ich gegen einen Musikfilm ja generell nichts einzuwenden, das passt auch ganz gut in den Sommer.





The Witch Next Door:


Horror mit John-Paul Howard ("Midnight, Texas"), Piper Curda, Jamison Jones, Aszie Tesfai ("Supergirl", "Jane the Virgin"), Kevin Bigley ("Upload"), Zarah Mahler, Richard Ellis ("I'm not okay with this") und Gabriela Quezada Bloomgarden. Regie: Brett und Drew T. Pierce

Nach der Scheidung seiner Eltern verbringt rebellische Ben den Sommer bei seinem Vater und arbeitet beim örtlichen Yachthafen, um Disziplin zu erlernen. In der idyllischen Kleinstadt findet er wenig Trost, sondern muss sich mit den privilegierten Teenagern des Ortes und der neuen Freundin seines Vaters herumärgern. Doch seine Probleme nehmen weiter zu, als er eine erschreckende Entdeckung in Bezug auf die Nachbarsfamilie macht: Eine rachsüchtige Seele hat die Kontrolle über die Eltern übernommen und spielt ein finsteres Spiel. Ihr Ziel: Sie möchte die Kinder auslöschen.



Urheberrecht: KOCH FILMS Deutschland



Warum der Film gut werden könnte: Ihr solltet bei diesem Horrorfilm nicht zu viel erwarten - wie gewohnt, gehen die Meinungen auseinander. Einige sind enttäuscht, finden die besten Szenen werden schon im Trailer gezeigt, andere positiv überrascht und wieder andere begeistert. Vor allem bei den Kritikern konnte "The Witch Next Door" punkten. Vom Grundplot her erinnert mich das ganze etwas an "The Babysitter" wo auch ein Teenager zum Helden der Geschichte wird und das Böse bekämpft. Die Netflix Variante ist ebenfalls ein Low-Budget-Horrorfilm, ein typischer B-Movie und damit solltet ihr auch hier rechnen. Der Trailer haut mich jetzt nicht um, die Idee dahinter ist eben nicht neu, die Hexe ist mir etwas zu übersexualisiert, aber nicht jeder Horrorfilm muss das Rad neu erfinden.





Der göttliche Andere:


Komödie, Romanze mit Callum Turner ("Fantastische Tierwesen 2", "Emma", "The Capture"), Matilda De Angelis, Ronke Adekoluejo und Mark Davison. Regie: Jan Schomburg

Gregory ist Journalist und soll über die Papstwahl in Rom berichten. Für ihn als Atheisten, der nicht an Gott oder die Institution Kirche glaubt, kein leichtes Unterfangen. In Rom trifft er auf Maria und verliebt sich sofort in sie, doch da gibt es einen Haken: In wenigen Tagen tritt sie in ein Kloster ein. Gregory lässt sich davon nicht abhalten und möchte die Frau für sich gewinnen, jedoch häufen sich dabei mysteriöse Vorkommnisse, die die beiden voneinander trennen, ganz so als wolle Gott verhindern, dass Gregory Maria seine Liebe gesteht.




Urheberrecht: Warner Bros. DE



Warum der Film gut werden könnte: Eines muss man der Storyline zu Gute halten: Sie ist innovativ und ganz schön verrückt. Ich war anhand des Plots kritisch, ob der Film mir zu sagen würde, aber vom Trailer dann tatsächlich positiv überrascht. Er ist humorvoll, ich mag die satirischen Elemente und finde das hier die Thematik Glaube auf eine ganz andere Art und Weise umgesetzt wird. Könnte definitiv eine Komödie nach meinem Geschmack werden, zumal ich auch ja auch "Bruce Allmächtig" mochte, was auch in diese Richtung geht. Der Film selbst ist übrigens eine deutsch-italienische Koproduktion und aufgrund der aktuellen Lage, könnten gerade kleine, heimische Filme von dem kleinen Pool an Kinofilmen profitieren. In meinen Augen ist "Der göttliche Andere" definitiv einen Blick wert und könnte einem eine schöne Zeit im Kino bescheren. Mit Callum Turner gibt es obendrauf noch einen talentierten Hauptdarsteller.




Weiterhin gibt es eine Geschichte in einer Geschichte in "Wege des Lebens - Roads not taken" mit Javier Bardem und Elle Fanning in den Hauptrollen, was manch einem in Bezug auf die Erzählweise etwas zu konfus war.






Kino Neustarts am 20. August:




Follow Me:


Horror mit Keegan Allen ("Pretty Little Liars"), Holland Roden ("Teen Wolf", "Channel Zero"), Denzel Whitaker ("The Purge (Serie)"), Kimberly Quinn ("Gypsy"), und Ronen Rubinstein ("9-1-1: Lone Star"). Regie: Will Wernick ("Escape Room")

Ein Influencer fliegt mit seinen Freunden nach Moskau, um ein neues Erlebnis für seinen Vlog aufzunehmen. Dabei versucht er immer, seine stets wachsende Followerschaft, mit neuen Grenzüberschreitungen, Exzessen und gefährlichen Situationen zu beeindrucken - diesmal einem exklusiven Escape Room, welcher nur auf Einladung betreten werden darf. Doch als die Grenze zwischen echtem Leben und Sozialen Netzwerken verwischt, muss die Gruppe kämpfen, um zu überleben.




Urheberrecht: Capelight Pictures



Warum der Film gut werden könnte: Ja, "Follow Me" bringt nichts neues und ist eine Mischung aus "Escape Room" (der mir übrigens gut gefallen hat), "Saw" und "Hostel", aber ich wusste nicht, dass die Filme ein Patent auf das Genre haben. Solche Filme wird es immer geben, entweder mag man sie oder eben nicht, niemand zwingt einen dafür ins Kino zu gehen. Ob "Follow Me" ohne Corona im Kino gelandet wäre, sei mal dahingestellt, aber die Pandemie eröffnet nun eben auch kleineren Produktion die Möglichkeit ein größeres Publikum zu gewinnen. Ich bin mir sicher, dass Keegan Allen und Holland Roden einige Serienfans ins Kino locken werden, können sie doch jeweils auf eine solide und starke Fanbase setzen. Auch wenn der Film nichts Neues macht, könnte das Prinzip am Ende aufgehen, denn der Trailer wirkt solide und so als hätten die Produzenten einige Ekel-Szenen auf Lager. Das ist es doch, was man von Slasher-Filmen erwartet, eine groß durchdachte und intelligente Storyline ist nichts, womit die Filme des Genres punkten. Das ist okay, etwas anderes erwarte ich nicht.





Tesla:


Drama mit Ethan Hawke, Eve Hewson ("The Knick", "Magic Mike XXL"), Kyle MacLachlan, Lucy Walters, Jim Gaffigan, Josh Hamilton, Blake DeLong, Ebon Moss-Bachrach, Hannah Gross ("Mindhunter", "The Sinner") und Lois Smith. Regie: Michael Almereyda ("Hamlet")

Der brillante Erfinder Nikola Tesla muss gegen den Status Quo ankämpfen, um sein revolutionäres elektrisches System zu verwirklichen. Mehr und mehr verärgert über die Gier seines Investors Thomas Edison, geht Tesla bald eigene Wege, um seinen Wechselstrom-Moter auf den Markt zu bringen. Bis zum Ende seines Lebens lehnt er den amerikanischen Industrialismus ab und muss auf die harte Tour lernen, wie heimtückisch die Welt des geistigen Eigentums ist.




Urheberrecht: Leonine Studios



Warum der Film gut werden könnte: Kurz nachdem "Edison" im Kino gestartet ist, kann man die Geschichte der Elektrizität nun auch aus dem Blickwinkel von "Tesla" erleben - ziemlich interessant wie ich finde, da hier zwei Männer aufeinanderprallen, die komplett unterschiedlich sind. Der Eine vor allem interessiert an Gewinnen, dem anderen geht es um das Allgemeinwohl und genau ihre Wege kreuzen sich. "Tesla" wird dabei vor allem für die ungewohnte Erzählart gelobt und ich hoffe, es ist jedem Kinogänger bewusst, dass es zu Zeiten von Tesla noch keine PCs oder Smartphones gab. Die Produzenten setzen dies bewusst als Erzählmittel ein, verwandeln Teslas Partnerin Anne Morgan in eine Narratorin, die seine Geschichte erzählt und dabei immer wieder auf die Moderne und sein Vermächtnis verweist, die zugleich aber auch als Figur ein Teil der Geschichte ist. Das ist tatsächlich mal was anderes, ob mir das jedoch gefällt, bleibt abzuwarten. Abseits dessen macht der Trailer definitiv neugierig, auch wenn manches Szenenbild doch etwas günstig wirkt. Aber Abwarten, denn ein Trailer ist lediglich ein erster Eindruck, mehr nicht.







Kino Neustarts am 26. August:




Tenet:


Mystery, SciFi mit John David Washington ("BlackKklansman"), Robert Pattinson, Elizabeth Debicki ("The Night Manager", "The Great Gatsby"), Aaron Taylor-Johnson ("Kick-Ass"), Clemence Posey, Dimple Kapadia, Himesh Patel ("Yesterday"), Michael Caine und Kenneth Brangah. Regie: Christopher Nolan

Als die Welt kurz vor ihrem Ende steht, bleibt dem Protagonisten nur ein Wort - Tenet - um diese zu retten. Damit beginnt er sich in eine Mission, die ihn in die Welt der Spionage einführt, doch dort scheinen andere Regeln in Bezug auf die Zeit zu gelten.



Urheberrecht: Warner Bros. Germany



Warum der Film gut werden könnte: Ihr fragte euch um was es in "Tenet" geht? Gut, ich auch und gerade das macht den Reiz des Filmes aus, über den lange Zeit gar nichts bekannt war, nicht einmal der Plot. Christopher Nolan hat daraus ein Mysterium gemacht, dass dem Film am Ende sicherlich zu Gute kommt. Der Trailer ist auf jeden Fall fantastisch, genauso wie der Cast. Darüber hinaus hat Warner Bros. mit dem Kinostart von "Tenet" auch eine wichtige Entscheidung getroffen. Wichtig, für die europäischen Kinos in Europa. "Tenet" ist einer der meisterwarteten Filme und ohne Corona würde hier sowohl in Amerika als auch in Europa zeitgleich starten. Während andere Studios an ihrer "America First"-Politik festhalten, obwohl die Kinos dort in absehbarer Zeit wohl nicht öffnen werden, hat man sich bei Warner Bros. nun dazu entschieden "Tenet" zumindest in Europa, eventuell auch in Asien in die Kinos zu schicken. Ich hoffe, dass der Film am Ende die Massen in die Kinos lockt, denn davon profitieren nicht nur die Kinobetreiber, sondern auch die Studios, wo ebenfalls weltweit tausende von Menschen angestellt sind, die auf ihren Gehalt angewiesen sind. Sind die Einspielergebnisse gut, könnten zudem andere Studios Warner Bros. Beispiel folgen und verschobene Filme in Europa eher starten lassen. Unabhängig dieses Fakts hätte mich "Tenet" aber eh ins Kino gelockt, denn seit "Inception" bin ich begeistert von Christopher Nolans Filme. Ja, es sind Blockbuster, aber der Term bedeutet nicht, dass die Handlung deshalb nicht clever, anspruchsvoll und schockierend sein kann, denn genau das sind Nolans Filme. "Inception" lässt mich beispielsweise bis heute nicht los und ist nicht nur optisch, sondern auch handlungstechnisch der absolute Wahnsinn.








Kino Neustarts am 27. August:



X-Men: New Mutants:


Action, Abenteuer mit Maisie Williams ("Game of Thrones"), Anya Taylor-Joy ("Split", "Emma", "The Witch"), Charlie Heaton ("Stranger Things"), Henry Zaga ("Teen Wolf", "Diebische Elstern", "Eine wie Alaska"), Alice Braga ("Queen of the South", "I Am Legend", "The Rite"), Blu Hunt ("The Originals", "Another Life"). Regie: Josh Boone ("Das Schicksal ist ein mieser Verräter")

Rahne Sinclair, Illyana Rasputin, Sam Guthrie und Roberto da Costa sind vier Mutanten, die in einer abgelegenen Nervenheilanstalt beobachtet werden. Dr. Cecilia Reyes glaubt, dass die Jugendlichen nicht nur eine Gefahr für sich selbst sind, sondern auch für die Gesellschaft, weshalb sie ihnen beibringt, wie sie ihre Fähigkeiten unterdrücken. Mit der Ankunft von Danielle Moonstar häufen sich jedoch die mysteriösen Vorkommnisse in der Klinik. Plötzlich erleiden die Bewohner Halluzinationen und finden sich in Rückblenden wieder. In der Folge werden nicht nur die Fähigkeiten der Jugendlichen getestet, sondern auch ihre Freundschaft. Gemeinsam kämpfen sie nun ums Überleben.



Urheberrecht: 20th Century Studios DE



Warum der Film gut werden könnte: Dass es "New Mutants" nun endlich im Kino zu sehen gibt, ist ein kleines Wunder. Ich glaube, daran hatte fast niemand mehr geglaubt, nachdem der Film mehrmals verschoben wurde. Ein langer, steiniger Weg, bei dem ich gespannt bin, ob er sich gelohnt hat. Ich habe bisher keinen X-Men Film gesehen, möchte dies aber gerne auf Disney+ nachholen. "New Mutants" interessiert mich jedoch vor allem aufgrund des Casts, der aus vielen talentierten Nachwuchsschauspielern besteht. Ich weiß gar nicht, ob der Bezug zur Reihe so groß ist, könnte auch sein, dass man den Film ganz ohne Vorwissen genießen kann. Die Pandemie könnte nun auch für "New Mutants" positiv sein, da die Konkurrenz im Kino wegfällt, die Marvel-Fans sich die Produktion aber sicherlich nicht entgehen lassen werden. Kleiner Fakt am Rande: Auch der Kinostart war lange Zeit ungewiss, da tatsächlich überlegt wurde, den Film direkt per VoD starten zu lassen. Ich bin froh, dass sich dagegen entschieden wurde, denn die Kinos brauchen Filmnachschub.  Update: "New Mutants" wurde gerade auf den 10. September verschoben.





Auf welche Filme seid ihr gespannt?
Wart ihr schon im Kino oder plant einen Besuch?
Würdet ihr euch dort auch ältere Filme anschauen?


Kommentare :

  1. Endlich wieder Kino Neustarts! Was da kommt, ist ja dann fast egal - wobei für mich Tenet alles andere überstrahlt. Aber um was es da geht? Keine Ahnung...

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    1. Ja das denke ich mir auch, für die Kinos ist glaube ich im Moment jeder Neustart ein Segen, weil man einfach ein Programm bieten kann. "Tenet" dürfte aber da definitiv der wichtigste von sein, weil er dann doch die Massen locken wird - bzw. so die Hoffnung von mir und ich denke auch der Menschen der Branche.

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  2. Da sind echt ein paar Filme dabei die sehr interessant klingen! :) Danke für's vorstellen!
    Wird Zeit dass ich wieder mal in's Kino gehe :D

    LG

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    1. Danke für dein liebes Kommentar und freut mich, dass für dich Filme dabei sind. Gerade braucht die Branche da mehr denn je die Unterstützung von uns. Wäre halt echt schade, wenn wir nächstes Jahr das Massensterben der Kinos erleben würden, deshalb ist ein Kinobesuch gerade so viel mehr als sonst.

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  3. Oh was für eine tolle Vorstellung! Fast alle Filme haben mich mitgerissen und ich muss mir gleich mal alle Trailer anschauen :-) Bin wirklich gespannt, wie sich manche Filme entpuppen. Vor allem Follow me klingt SEHR interessant! Den werde ich mir definitiv anschauen!
    Ich wünsche dir einen schönen Dienstag, Elisa

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    1. Dankeschön für das liebe Kommentar Elisa,
      das freut mich sehr zu hören <3. Gerade ist der Kinobesuch ja so viel mehr als nur das Ansehen eines Filmes, sondern Wertschätzung und Unterstützung für die Branche und die dort Beschäftigten.

      "Follow Me" finde ich halt wegen des Casts interessant, ich sehe Holland Roden und Keegan Allen gerne :). Ich denke die dürften auch einige Mid-Zwanziger ins Kino locken.

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  4. ich war schon sehr lange nicht mehr im Kino und dieses Jahr werde ich wohl nicht ins Kino gehen. Es gab bei uns eine Weile ein Autokino. Allerdings haben die Filme mich nicht interessiert und seit die Kinos wieder offen haben, gibt es das Autokino nicht mehr. Schade eigentlich.

    Bei den Filmen, die du vorstellst, ist sowieso keiner dabei, den ich schauen würde. 😞

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    1. Danke für dein liebes Kommentar,
      vielleicht läuft ja doch noch was an, was dich dieses Jahr interessiert oder reizt? Aktuell ist das Programm ja noch sehr ungewiss, da könnten noch so manche Überraschungen kommen bzw. ziehen, falls "Tenet" ein Erfolg an den Kinokassen wird, ja manche Produktionsstudios nach und lassen ihre Blockbuster zumindest in Europa und Asien vor Amerika starten. Abwarten, ich hoffe es halt, weil auch hier viele Jobs bedroht sind und ich fände das Massensterben der Kinos dann doch sehr schade.

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  5. Liebe Nicole,
    ein toller Beitrag! Ich kannte bisher nur "I Still Believe"!
    Ich werde auch Wasserfälle heulen, dass weiß ich jetzt schon. Bei "Bailey" sind mir damals schon beim Trailer die Tränen gekommen. Und ich fand den Film so schön, traurig, aber trotzdem so so schön. Den zweiten Teil habe ich allerdings noch nicht gesehen.

    "The Secret" ist auch was für mich. Im Trailer wirkt die Story ganz süß. :) Wahrscheinlich nichts sonderlich neues, aber trotzdem schön.

    Die zwei Horrorfilme könnten auch interessant sein. Neben Liebesfilmen mag ich Horrorstreifen am meisten. :D
    Bei "Follow Me" dachte ich beim Trailer nur so: LYDIAAAAA! Toby außerhalb von PLL zu sehen ist auch mal ganz nett. Obwohl ich den Film wahrscheinlich nur wegen Lydia gucken würde. Hat er am Ende vom Trailer echt nach seinen Followerzahlen geschaut?

    Liebe Grüße
    Lisa Marie von https://sonneimherzen.net/

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar,
      ja ich heule bei solchen Filmen auch immer wie Schlosshund :D. Die berühren mich immer, vor allem wenn man dann auch noch weiß, dass es auf wahren Begebenheiten basiert. Dass macht das dann noch emotionaler.

      Ja ich meine er schaut da am Ende nach den Followerzahlen, dürfte sicherlich ne Szene sein, die relativ am Anfang des Filmes kommt, wo alle noch denken, dass das Spaß ist und ja aufregend. Lydia war einer meiner absoluten Lieblinge in Teen Wolf. Freue mich so Holland Roden auf der großen Leinwand zu sehen.

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