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Dienstag, 11. August 2020

1000 Fragen an mich #16: Buch-Flops, Schwarz-Weiß-Denken und meine To-Do-Liste

 
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Das Sommerloch ist nun auch auf meinem Blog angekommen und zeigt sich wie gewohnt in niedrigeren Aufrufen und abnehmenden Kommentaren. Ich kann aber auch verstehen, dass ihr aktuell eure freie Zeit lieber im freien verbringt, vielleicht am See, Strand, im Schwimmbad, entspannt mit einem Buch im Garten bzw. auf dem Balkon oder mit dem Vernaschen von Eis, so als kleine Abkühlung zwischen durch. Ich selbst werde deshalb während dieser Hitzewelle auf leichtere Blog-Kost setzen, sodass nach der neuesten Ausgabe der 1000 Fragen, auch der letzte Beitrag zum "TV-Charakters-TAG" online geht. Ich denke, dass man das auch bei höheren Temperaturen schnell durchscrollen und sich unterhalten lassen kann. Während ich diese Zeilen schreiben sitze ich natürlich auch schwitzend am Laptop und freue mich schon darauf mich mit meiner aktuellen Leselektüre (Bd. 4 von Percy Jackson) auf die Terrasse zu verziehen. Der 16. Beitrag zu den 1000 Fragen an mich dreht sich passenderweise auch um Bücher, genauer gesagt um einige Werke, die mich enttäuscht haben, darüberhinaus setzte ich mich mit Schwarz-Weiß-Denken auseinander und ziehe eine kleine Verbindung zu meinem Studium und verrate gegen Ende was noch auf meiner To-Do-Liste steht. 
 


Ins Leben gerufen wurde die Aktion von Johanna und basiert auf den Fragen des Flow-Magazins. Ziel der Beitragsreihe ist es sich selbst besser kennenzulernen und sich intensiv mit Themen auseinanderzusetzen, für die sonst vielleicht die Zeit fehlt. Die Teilnahme steht jedem Frei, ihr könnt jederzeit einsteigen und euer Tempo selbst festlegen. Weitere Beiträge zu den "1000 Fragen" findet ihr hier!






301. Worin bist du ein Naturtalent? 

Im Reden und Präsentationen halten. Da ich ein überaus kommunikativer Mensch bin, fällt es mir einfach solche Aufgaben zu erledigen und vor einem Publikum zu sprechen. Natürlich bin ich davor auch nervös, aber das legt sich in dem Moment, wo die Präsentation losgeht und je nach Thema habe ich dann auch richtig viel Spaß dabei. Deshalb ist es ja auch mein Berufswunsch in den Bereich Journalismus/Öffentlichkeitsarbeit zu gehen, wo es wichtig ist, dass man gut im Small-Talk ist, auf Menschen zugehen kann und immer mal wieder vor Publikum referiert.




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302. Welche Person um dich herum hat sich in letzter Zeit zum Positiven verändert? 

Gute Frage, ehrlich gesagt musste sich um mich herum niemand zu Positiven verändern, weil mein Freundes- und Familienkreis nur noch aus Menschen besteht, die mir guttun und unsere Freundschaft schätzen. Je älter ich wurde, umso deutlicher habe ich gemerkt, wer meine wahren Freunde sind und umso öfter habe ich dann auch die Reißleine bei toxischen Beziehungen gezogen. Ich bin stolz auf all meine Familienmitglieder und Freunde - sodass sich hier keiner zum positiven verändern musste, weil sie schon immer tolle Menschen waren und sind, die sich alle weiterentwickelt haben und für ihre Ansichten einstehen.





303. In welcher Situation warst du unfair? 

Bestimmt in Streitsituationen mit meinen Eltern, vor allem als ich noch etwas jünger war, da sagt man ja gerne mal Dinge, die man nicht so meint, weil man das Gefühl hat, dass die Regeln und Verbote einen den ganzen Spaß nehmen. Ich war in der Pubertät definitiv nicht einfach, vor allem dann nicht, wenn es darum ging, dass ich nicht auf Party XY durfte oder wir darüber diskutiert haben, um wie viel Uhr ich denn zuhause sein musste. Gefühlt durften alle anderen immer viel mehr als ich selbst und gerade das Argumentationsmuster a la "mir ist egal, was die anderen machen", haben mich dann immer etwas aufgeregt, denn in anderen Fällen, geraden wenn es um die Schule ging, dann war es natürlich überaus interessant, was besagte Freunde machen und dürfen. Ihr kennt das bestimmt auch von euren Eltern, da bin ich sicherlich kein Einzelfall. Heute kann ich natürlich verstehen, was meine Eltern sich bei ihren Verboten gedacht haben, dass sie mich nur schützen wollten und würde es wohl bei eigenen Kindern nicht anders machen.





304. Fühlst du dich fit? 

Ja, wobei das mit 27 jetzt niemanden überraschen dürfte.




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305. Sind deine finanziellen Angelegenheiten gut geregelt? 

Kurz und bündig: Über finanzielle Dinge spricht man nicht. Das bleibt also mein kleines Geheimnis.






306. Von welchem Buch warst du enttäuscht? 

Definitiv von mehr als einem, denn die Liste an Büchern, die mich nicht überzeugt haben und die ich teilweise dann sogar abgebrochen habe, ist lang. Da wäre zum einen das Finale von "Die Bestimmung", das mich überhaupt nicht begeistern konnte, da keine klare Trennung der Erzählperspektive möglich war - sowohl Tris als auch Four sind sich viel zu ähnlich, sodass ich immer wieder checken musste, wer gerade der Erzähler ist, dazu hat sich die Handlung wiederholt, regelrecht im Kreis gedreht und auch das Ende stimmt mich nicht glücklich. Gefühlt wäre da mehr drinnen gewesen. Definitiv nicht meine liebste Jugend-Fantasy-Reihe. Wobei noch schlimmer für mich tatsächlich die Bücher zu "Twilight" sind. Über Band 2 bin ich nicht hinausgekommen, da wurde mir Bellas weinerisches, selbstmordgefährdetes Verhalten aufgrund der Trennung von Edward zu viel. Ich bin mir nicht sicher, ob die Message, dass sie bereit ist, sich deshalb von einer Klippe zu stürzen, diejenige ist, die man jungen Mädchen zuteilwerden lassen sollte. Für mich war da ein Punkt erreicht, wo ich nicht mehr weiterlesen wollte und abgebrochen habe. Ansonsten habe ich schon so einige Thriller unglücklich beendet wie "Danach" von Koethi Zan, abgebrochen habe ich hingegen "Noah" und das obwohl Sebastian Fitzek sonst mein absoluter Lieblingsautor ist, aber in das Buch habe ich einfach nicht hineingefunden, das gilt auch für so manches Werk von Stephen King, das mir dann doch zu langatmig war.





307. Welchen Grund hatte dein letzter Umzug? 

Während meiner Ausbildung hatte ich eine eigene Wohnung, als ich dann meinen Führerschein hatte, ging es dann wieder zurück in die Heimat, wo ich im Anschluss auch studieren wollte.




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308. Neigst du zum Schwarz-Weiss-Denken? 

Schwarz-Weiss-Denken in Bezug auf was? Situationen? Menschen? Ich würde generell Nein sagen, denn die Welt und Individuen sind zu komplex, um das alles mit Schwarz und Weiß zu erfassen. Es gibt so viele Grautöne, so viele Bereiche, wo nicht eindeutig zwischen "gut" und "böse" unterschieden werden kann. Wir leben immerhin nicht in einem Superhelden-Film wo beide Seiten perfekt abgesteckt sind und klar ist, wer Held und wer Bösewicht ist. Die Realität funktioniert so nicht. Unsere Welt und damit auch die Strukturen und Handlungen von Individuen sind so komplex, dass lässt sich nicht auf eine einfache Formel reduzieren, auch wenn es leider derzeit viele politische Akteure gibt, die genau dies tun. Wie problematisch ein solches Freund-Feind-Schema und die Verharmlosung von globalen Problemen ist, erleben wir derzeit jeden Tag, wenn wir die Nachrichten einschalten. Genau mit solchen Dingen beschäftige ich mich übrigens auch ganz oft im Studium, wenn es darum geht wie Akteure handeln, ihren Taten Sinn verleihen und welche Zwecke sie damit verfolgen und natürlich ist auch Populismus in vielen Seminaren ein Kernthema.






309. Was fühlst du, wenn du verliebt bist? 

Ich persönlich werde dann nervös, wenn ich mit besagter Person zusammen bin und fange an totalen Schwachsinn zu erzählen. Einfach, weil ich natürlich ein Gespräch beginnen und aufrechterhalten möchte und die andere Seite beeindrucken will. Abseits dessen habe ich Herzklopfen und manchmal bekomme ich dann auch schwitzige Hände. Ihr kennt das bestimmt auch. Und natürlich zerbricht man sich über den Anderen stundenlang den Kopf. 






310. Gehört es zum geselligen Beisammensein, viel zu essen und zu trinken?
 
Also Essen für mich auf jeden Fall, weshalb wir sobald wir Spiele- oder Filmabende bzw. auch nur in kleiner Runde beisammen sitzen immer für reichlich Knabberzeugs, Schokolade, aber auch Nachtisch und ähnliches sorgen. Ganz oft wird natürlich gegrillt, Essen bestellt oder auch gemeinsam gekocht. Alkohol brauche ich hingegen nicht, weil ich diesen gesundheitlich aufgrund von Nahrungsmittelunverträglichkeiten nicht vertrage. Früher habe ich aber auch ganz gerne mal ein Glas Sekt mit Freunden getrunken oder einen fruchtigen Cocktail und dagegen ist ja auch nichts einzuwenden, solange man seine Grenzen kennt.




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311. Welche Dinges stehen noch auf deiner To-do-Liste? 

Sehr, sehr viele und das meiste davon sind Reisen, verbunden mit dem Besuch bestimmter Sehenswürdigkeiten, wie z.B. der Besuch von "The Wizarding World of Harry Potter" oder Versailles in Frankreich und Hampton Court Palace sowie Hever Castle in England. Madam Tussauds in London reizt mich ebenfalls noch. Ansonsten stehen Länder wie Kanada noch auf meiner Liste, aber auch Island, was ja nicht gerade günstig ist oder Metropolen wie New York, Rom oder Lissabon. Auch der Besuch von Conventions zu meinen Lieblingsserien oder dem Fantasy Film Festival befindet sich darauf. Ihr merkt also so abenteuerliche Dinge wie Fallschirmspringen gibt es auf meiner To-Do-Liste nicht, dafür bin ich dann doch ein zu großer Angsthase. Übrigens abseits dieser großen To-Do-Liste, schreibe ich mir ja auch für viele andere Bereiche To-Do-Listen, so habe ich eine Liste an Serie, die ich mir in den nächsten Monaten anschauen möchte und die natürlich stetig wächst, ein Pendant gibt es auch für Filme und Watchlisten-Leichen bei Amazon Prime und Netflix. Mein Listenwahn erstreckt sich auch auf Bücher und organisatorische Dinge, so schreibe ich auch vor jedem Urlaub eine Liste mit Dingen, die ich in der Gegend unbedingt machen möchte - ehrlich gesagt macht mir das auch viel Spaß, da gehe ich auf drinnen und bin in meinem Element. Ich schaffe zwar dann nicht mehr alles, was auf besagten Listen steht, aber die kann man sich ja wunderbar für den nächsten Urlaub aufheben und weiter ergänzen.









312. Hegst du oft Zweifel? 

Ja und wer tut das nicht? Wir sind ja bekanntlich oft unser größter Kritiker und gerade vor Prüfungen melden sich auch bei mir gerne mal die Selbstzweifel. Ich merke zwar im Nachhinein immer, dass diese unbegründet sind, aber das hält meine innere Stimme nicht auf, sich bei der nächsten Klausur oder mündlichen Prüfung wieder zu melden. Ich denke, dass niemand frei von Selbstzweifeln ist, und dass jeder Momente hat, in denen er oder sie unsicher ist - manche können es eben nur besser überspielen als andere.








313. Womit bist du unzufrieden? 

Wie alle Frauen manchmal mit meinem Aussehen. Ich mag mich mittlerweile wie ich bin und habe meinen Körper akzeptiert, das heißt im Umkehrschluss aber nicht, dass ich keine Tage habe, an denen ich aufwache und mir der Blick in den Spiegel schwerfällt und mir gefühlt alle Makel ins Auge springen oder ich meine Figur verteufelt. Wichtig ist dabei jedoch, dass diese Tage in der Unterzahl sind und das nicht der Normalfall ist. Ich würde an dieser Stelle gerne Tipps geben, wie ihr lernt euch selbst zu lieben, aber ich glaube, dass das für jeden anders abläuft. Mir hat der Blog geholfen und der Zuspruch für meine Bilder, das hat mich selbstbewusster gemacht, weshalb ich bis heute für all eure lieben, aufmunternden und unterschützenden Worte dankbar bin - ihr wisst gar nicht, wie viel mir diese bedeuten. Ansonsten nervt mich ab und an, dass ich so ein Kopfmensch bin, der dazu neigt, sich den Kopf über Dinge zu zerbrechen, die ich eh nicht ändern kann. Aber ich arbeite daran entspannter zu werden und ziemlich oft funktioniert das wunderbar, andere Male eben nicht so.




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314. Mit welchem Gefühl besteigst du ein Flugzeug? 

Mit einem flauen Gefühl im Magen. Ich bin bisher tatsächlich erst einmal geflogen und war froh, dass ich diese Erfahrung nicht allein machen musste, sondern eine Freundin an der Seite hatte. Gerade der Start war für mich ziemlich ungewohnt und ich musste mich erstmal an das Gefühl gewöhnen. Mit 1 Stunde 20 Minuten war London auch eine perfekte Wahl für den ersten Flug, weil dieser schön kurz war und auch alles ohne Turbolenzen verlief. Erhalten geblieben ist mir die leichte Flugangst aber trotzdem. Fliegen werde ich dementsprechend nur wenn ich muss, mir ist Zug da lieber und für Ziele innerhalb Deutschlands oder auch Europa sowieso besser fürs Klima.






315. Gilt für dich die Redensart „Eine Hand wäscht die andere“? 

Ich erwarte ehrlich gesagt nichts, wenn ich anderen helfe, außer einem Danke. Was mir wichtig ist, ist eher, dass dann jemand da ist, wenn man selbst mal Hilfe braucht, denn das tun wir immerhin alle. Generell sollte es jedoch selbstverständlich sein, dass man anderen hilft - auch ohne, dass dafür eine Gegenleistung erfolgt.





316. Bist du schon mal schikaniert worden? 

Was heißt schikaniert? Geht es darum, dass es systematisch war, also mobbing? Dann Nein. Aber doofe Sprüche, Witze oder auch Beleidigungen musste auch ich mir schon anhören und damit bin ich sicherlich nicht allein. Manches davon verfolgt ich mich bis heute, deshalb will ich mir gar nicht vorstellen, wie sich diejenigen fühlen, die damit jeden Tag zu kämpfen haben. Keine Ahnung ob ich sowas durchgestanden hätte. Mich macht es ja immer traurig, wenn ich von Freunden oder auf anderen Blogs von Mobbing lese und realisiere zu was manche Menschen fähig sind. Ich habe nie verstanden, wie man sich darüber einen Kick holt oder selbst besser fühlt und wie andere einfach nur dabeistehen können. Deshalb kann ich nur an alle meine Leser appellieren: Greift ein, wenn ihr mitbekommt, dass jemand gemobbt wird. Ich persönlich hatte das Glück, dass ich vor allem zu Schulzeiten eine tolle Klasse hatte, wo wir, wenn es hart auf hart kam zusammengehalten haben. Um ein Beispiel zu nennen: Wir haben im Vorfeld aus gemacht, wer mit wem zum Abschlussball geht, damit niemand allein gehen muss und das ist definitiv nichts, was selbstverständlich ist. Das heißt nicht, dass es nicht auch mal Streit oder Kriselstimmung in der Klasse gab, aber das waren tatsächlich Ausnahmen und so sollte es eigentlich auch sein.



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317. Wie spontan bist du? 

Definitiv spontaner als noch vor einigen Jahren, da mein Freundeskreis nämlich überwiegend aus spontanen Menschen besteht und ich mich somit etwas angepasst habe. Ich bin immer diejenige, die alles plant, vor allem auch wenn wir gemeinsam im Urlaub sind - zum Leidwesen der anderen, weil ich sie damit schon gerne stresse, aber ich habe auch gelernt mich auf spontane Situationen einzulassen und dabei festgestellt, dass das dann oftmals die schönsten Erlebnisse sind. Manchmal muss man das Planen eben sein lassen und schauen was passiert - sich sozusagen treiben lassen.







318. Unterstützt du bestimmte Menschen bedingungslos? 

Bedingungslos ist auch schon wieder so ein schwammiger Begriff. Ich unterstütze Freunde und Familie immer, zumindest solange sie nichts machen, was moralisch unvertretbar oder gegen das Gesetz verstößt. Da wäre dann auch ein Punkt erreicht, wo ich ihre Taten nicht mehr gutheiße. Aber zum Glück ist das nicht der Fall :D, deshalb kann ich sagen: Ja, bisher habe ich sie bedingungslos bei allem unterstützt, was sie so getan haben bzw. auch in ihrem Weg, den sie eingeschlagen haben und kann das auch guten Gewissens tun.






319. In welcher Angelegenheit hast du Schuldgefühle? 

Ich glaube ich hatte dies schon einmal bei den 1000 Fragen erwähnt: Das ich meine Oma am Ende ihres Lebens seltener besucht habe. Sie hatte Demenz und hat mich gegen Ende nicht mehr erkannt und ich muss ehrlich gestehen, dass ich damit damals nicht umgehen konnte. Ich war noch etwas jünger als jetzt und konnte die Situation einfach nicht handhaben, wussten nicht wie ich reagieren sollte und war so traurig, dass sie nicht mehr wusste wer ich war. Das hat mich verunsichert und regelrecht verschreckt. Heute weiß ich, dass das der Krankheit geschuldet war und ich würde gerne die Zeit zurückdrehen und mehr Zeit mit ihr verbringen, vor allem da sie mich mit großgezogen hat und wir uns somit sehr nah standen. Ich war als Kind gerne bei meiner Oma und meinem Opa, sie haben mich verwöhnt, bei jedem Spiel schummeln lassen (obwohl sie das genau wussten) und mir viele wichtige Dinge fürs Leben beigebracht. Bis heute fällt es mir übrigens schwer mir Filme oder Serien anzuschauen, die sich um Demenz drehen, weil mir das immer sehr nahe geht. Da kommen all diese Gefühl und die Erinnerungen wieder hoch und wie schwer es ist anzuschauen, wie jemand alles vergisst. Das bezieht sich nicht nur auf Namen oder vergangene Erlebnisse, sondern auch Wissen, dass einem von klein auf eingeimpft wird, um sich nicht zu verletzen.



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320. Wie viele Jahre schon dauert deine längste Freundschaft?
 
27 Jahre. Ja meine längste Freundschaft ist genauso alt wie ich selbst, denn meinen besten Freund kannte ich schon als Baby, da unsere Mütter immer gemeinsam mit uns Spazieren gelaufen sind, wir später im Sandkasten und Kindergarten zusammengespielt haben, zumindest für den Tag der Einschulung nebeneinander saßen (bis man uns aufgrund zu vielen Redens getrennt hat, das war es dann auch mit dem Zusammensitzen für vier Jahre) und auch als wir auf unterschiedliche, weiterführende Schulen gegangen sind, haben wir die Nachmittage miteinander verbracht. Auch heute ist er noch mein bester Freund und immer da, wenn ich ihn brauche. Wir haben so viel gemeinsam durchgestanden und ich weiß einfach, dass sich das auch nicht ändern wird.





Fotograf der Bilder ist übrigens Christoph Schulz (CS- Film und Foto).




Was sind eure größten Buch-Flops?
Schreibt ihr auch für alles Listen?
Und wie lange dauert eure längste Freundschaft?



Kommentare :

  1. Ich liebe diese Fragen-Antwort-Posts! Sehr interessante Antworten übrigens und schön, dass du auf alle Fragen ausführlich eingehst :)
    Meine längste Freundschaft ist vor knapp 22 Jahren entstanden, wobei es zwischendurch eine Pause von ein paar Jahren gab.
    Ich führe auch für alles Listen - tägliche/wöchentliche/monatliche/jährliche To-Do-Lists, Listen für Blogposts, Einkaufslisten, Packlisten usw. :D

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    1. Dankeschön für dein liebes Kompliment, das freut mich sehr zu lesen <3.
      Das ist aber auch eine sehr lange Freundschaft, wo man viel miteinander erlebt hat. Ich hoffe, dass ihr aktuell noch befreundet seid? Am Ende geht spielt die Länge ja auch keine Rolle, sondern die Taten von Personen und ob diese zeigen, dass man jemandem wichtig ist.

      Listen machen aber auch Spaß :D.

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  2. Total spannend! Ich hasse es zum Beispiel total Präsentationen zu halten, obwohl das auch eine Abneigung ist, die über die Jahre entstanden ist. Als ich jünger war, habe ich es total gemocht vor anderen Leuten zu sprechen :D
    Und echt lustig, dass der letzte Teil von "Die Bestimmung" für dich so ein Flop war. Ich mochte den damals echt gern und war sowas von geschockt über das Ende. Ich glaube ich habe das einfach nicht kommen gesehen und war deshalb fix und fertig :D
    Liebe Grüße
    Sarah

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar Sarah,
      wobei ich die Abneigung auch verstehen kann, gerade wenn man studiert darf man halt ständig Referate und Vorträge halten und irgendwann ist man dann auch froh, wenn man das letzte Referat hinter sich hat :D.

      Da sieht man wieder sehr gut, wie die Meinungen bei Büchern auseinandergehen. Ich muss aber gestehen, dass ich mich mit "Die Bestimmung" generell schwer getan habe. Band 1 mochte ich noch, aber mit Band 2 fing es dann schon an, dass mich das ganze nicht mehr wirklich überzeugen konnte. Die Filme zählen jetzt auch nicht zu meinen Lieblingen, wobei ich da Film 2 sogar am stärksten finde. Hattest du die Filme gesehen?

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  3. Wieder mal tolle Antworten! Mit den Büchern kann ich dir da nur absolut zustimmen mit Twilight Band 2 und dem letzten Teil der Bestimmung. Vor allem Bellas Verhalten aufgrund des Liebeskummers fand ich wirklich grenzwertig, ich habe trotzdem noch weitergelsen. Aber Band 3 als sie dann heiraten und sie schwanger wird, wird es auch nicht besser, da sie direkt Panik bekommt, wenn Edward mal nicht in der Nähe ist. Da hätte ich mir wirklich eine emanzipiertere Protagonistin gewünscht, in Band 1 fing das ja alles so gut an. Ja, ich bin auch jemand der ständig Listen schreibt. Meine längste Freundschaft dauert seit der 1. Klasse an und ich bin so dankbar dafür.

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar,
      freut mich zu hören, dass ich da nicht die einzige bin, die das bei "Twilight" so wahrgenommen hat. Ich finde Bella generell auch ne schwierige Protagonistin und ein Negativ-Beispiel für die Darstellung der Frau. Ich kann persönlich mit solchen Figuren nichts anfangen und wünsche mir eher unabhängige Frauen, die ihr Leben und Schicksal nicht von einem Mann abhängig machen, zumal das ja doch auch ein überholtes Bild ist. "Twilight" hat die Darstellung halt schon auf die Spitze getrieben ,v.a. wenn ich bei dir noch lese, dass sie in Bd.3 ohne Edward panisch wird. Ernsthaft? Wen soll das repräsentieren.

      Dass ist schön zu hören, dass du ebenfalls eine so lange Freundschaft hast <3. Da hat man halt echt viele Höhen und Tiefen miteinander erlebt.

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  4. Hallo meine Liebe,
    oh vom Sommerloch habe ich selbst tatsächlich noch gar nichts wahrgenommen. Dies ist mein erster Blogger-Sommer, aber gut, dass du mich schon mal vorwarnst, dass eventuell ein paar weniger Leser kommen werden 😊
    Klasse, dass du so ein Naturtalent im Reden bist! Mir liegt das überhaupt nicht, dafür das Schreiben umso mehr.
    Von dem letzten Band „Bestimmung“ war ich auch wie du sehr enttäuscht. Mich hat ihr Tod auch irgendwie nicht überzeugt. Bei Twilight stimme ich dir auch zu, die anderen Bücher habe ich nicht gelesen 😊
    Hab einen wunderbaren Tag
    Tiziana
    www.tizianaolbrich.de

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar Tiziana,
      im Sommer gehört das definitiv dazu, da muss man sich dran gewöhnen als Blogger :D. Ist aber auch verständlich, weil man eben weniger Zeit vor dem Laptop und mehr Zeit draußen verbringt. Ich lese da ja auch seltener andere Blogs, somit überrascht es dann auch nicht, wenn meine Leser das gleiche tun.

      Freut mich, dass wir bei "Bestimmung" und "Twilight" gleicher Meinung sind :).

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  5. Hey Nicole,
    die Beiträge zu "1000 Fragen an mich selbst" lese ich mit am liebsten! :)

    Bei Präsentationen geht es mir genau wie dir! Ich halte eigentlich sehr gern Vorträge aber mir wird schon einen Tag vorher schlecht. :D Sobald ich jedoch angefangen habe zu sprechen, ist alles gut. :)

    In meinem Freundeskreis habe ich eine Freundin und einen Freund, mit denen ich schon seit 20 Jahren befreundet bin! Im Sommer vor 20 Jahren sind wir gemeinsam in die Schule gekommen. :)

    Liebe Grüße
    Lisa Marie

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    1. Dankeschön für dein liebes Kompliment Lisa Marie, das freut mich zu lesen.

      Das ist aber auch super, dass du da ebenfalls zwei so lange Freundschaften hast. Da hat man schon einige Höhen und Tiefen miteinander durchgemacht und umso schöner, wenn die dann auch nach der Schulzeit noch anhalten, das ist ja leider nicht immer der Fall.

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  6. Hi Nicole,
    juhuuuuuu, endlich wieder so ein 1000-Fragen-Post! Ich lieb die ja total, weil ich so das Gefühl bekomme, dich besser kennen zu lernen! Ich würde das gern auch mal machen, frage mich aber dann, ob die Leute das überhaupt interessiert - und ertappe mich dann dabei, wie ich denke "Bei Nicole interessiert es dich ja auch, wieso sollte es andersrum nicht auch so sein?!" Naja :D
    Ich kann deine Einstellung, nicht über finanzielle Dinge sprechen zu wollen, nachvollziehbar (also, zu sehr im Detail), finde aber, gerade wir Frauen sollten Themen wie Finanzen, Altersvorsorge, finanzielle Unabhängigkeit mehr in den Fokus rücken! Immer noch ist das ein Thema, was zu häufig als "Männerding" abgetan wird, dabei sind ETF, Aktien, Geldanlagen ein Thema, bei dem wir Frauen uns kümmern müssen - und zwar eigenverantwortlich! Ich habe daher auch bereits angefangen, mich darum selbst zu kümmern und überlege, dazu auch einen Beitrag zu machen.

    Ohhjaa Listen, Listen, Listen. Ich liebe Listen, To-Do-Zettel, Dinge abhaken, erledigen, aufschreiben - großartig! Mir macht sowas auch Spaß! Analoges schreiben liebe ich sowieso, da kommt mein Bullet Journal gerade recht und in genau diesem halte ich diese Dinge auch fest.

    Deine Fotos sind übrigens wieder wirklich wahnsinnig schön und ästhetisch. Ich gucke mir sie sehr gerne an, mein Lieblingsfoto hier ist das unter Frage 304! Ich wünschte, ich hätte auch einen Fotografen in meiner Familie :D

    Liebe Grüße!

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    Antworten
    1. Dankeschön für das liebe Kompliment Vanessa, das freut mich total :).
      Also ich finde das auch auf anderen Blogs interessant und aktuell gibt es ja wieder viele die sich der Aktion anschließen. Man braucht aber bei der Menge der Frage schon Durchhaltevermögen :D.

      Ich fände einen Beitrag dazu aber super. Hatte jetzt gar nicht an den Aspekt "Altersvorsorge" gedacht, als ich die Frage beantwortet hatte. Wie du finde ich das nämlich wichtig, dass sich da jeder drum bemüht und da schon in jungen Jahren. Meine Eltern haben dahingehend früh auf mich eingewirkt und mir vor Augen geführt wie wichtig das ist, deshalb habe ich mich da schon früh drum gekümmert. Bin für ihr Engagement bei dem Thema dankbar.

      Dankeschön für das Kompliment. In dem Fall sind die Fotos aber nicht von meinem Schwager, sondern von einem Freund von ihm, der auch tatsächlich als Fotograf arbeitet :D. Deshalb hatte er mich gefragt, ob ich mal vor seine Linse möchte, auch weil das natürlich für uns beide Vorteile bringt.

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Ich freue mich wirklich über jedes einzelne Kommentar von euch und versuche auch immer auf euren Blogs zu antworten. Dankeschön <3

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