
Normalerweise bin ich kein Fan von Klischees in Filmen und Serien, genauso wenig mag ich Kitsch und übertriebene Romantik. Aber bei Weihnachtsfilmen ist alles anders, denn da gilt, was ich sonst verabscheue: Es darf klischeehaft und nicht kitschig genug sein. Ich habe Spaß daran mich für eine gewisse Zeit in diese kunterbunten, harmonischen Welten zu begeben, deren Verlauf mich keinesfalls überraschen wird und wo am Ende alles gut ausgeht. Entweder, weil eine Familie wieder zueinander findet oder weil zwei Liebende endlich ein Paar werden. Sind wir mal ehrlich: Etwas anderes möchten wir in dieser Art von Film oder Serie doch gar nicht sehen, denn das würde nicht zum Fest der Liebe passen, dessen Grundmessage ja schon ziemlich kitschig daherkommt. Natürlich resultiert das darin, dass sich alle Weihnachtsfilme auf eine gewisse Weise ähneln und ich mich jedes Jahr wieder in einem Film-Marathon wiederfinde, der doch immer gleich ausfällt, aber das stört mich nicht im Geringsten. Ich brauche bei Weihnachtsfilmen und Serien keine tiefgründige Message oder ein sensibles Thema, das in den Vordergrund gerückt wird. Es sind Filme und Serien, die unterhalten möchten, die durch ihren Wohlfühl-Faktor und die simple Storyline punkten. Persönlich mache ich es mir dann immer mit einer heißen Schokolade, einer warmen Decke und etwas Plätzchen auf dem Sofa oder in meinem Bett bequem und lasse mich einfach nur berieseln.
Meine Weihnachtsfilme und Serien wähle ich in der Regel nach den Darstellern aus, denn es gibt Schauspieler, die ich in solchen Produktionen gerne sehe und deren Performanz macht für mich oft den Unterschied, ob ein Film mich überzeugen kann oder nicht. Zum Beispiel sehe ich gerne Filme mit "Mean Girls"-Star Lacey Chabert, die aufgrund ihrer fröhlichen und sympathischen Art eben gut zu dieser Art von Film passt. Genauso habe ich mich aber über die "OTH"-Reunion gefreut, die in Form eines Weihnachtsfilmes die Fans verzaubern durfte (nur in Deutschland steht die Premiere des Films noch aus). Seit Netflix sind für mich Kat Graham ("Vampire Diaries"), Vanessa Hudgens ("High School Musical") und Rose McIver ("iZombie") ungeschlagene Weihnachtsqueens, denn ihre Filme schaue ich mir immer an. Doch auch andere Darsteller, die sonst eher im Seriengeschäft unterwegs sind, verschlägt es immer mal in die bunte Welt der weihnachtlichen Produktionen, genauso wie sich ab und an auch mal A-Lister dort zeigen, siehe Jingle Jangle Journey mit Forest Whitaker. Im Rahmen von Lexas Blogger-Adventskalender Aktion habe ich mir überlegt, was ich zum Thema Serien besteuern möchte und da ich bisher auch noch dazu gekommen bin über Weihnachtsfilme zu bloggen, kombiniere ich beides in einem Beitrag. Doch ich wollte etwas mehr machen, als die klassische Rezension, weshalb ich mir dachte, warum nicht mal über all die Klischees schreiben, die mich in Weihnachtsfilmen überhaupt nicht stören und dazu gehören, nur um dann noch ein paar weihnachtliche Filmempfehlungen rauszuhauen.
