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Freitag, 21. August 2020

Die aktuellen Serien-Trends #2: Sissi-Mania, musikalische Klänge und das feudale Japan


Aktuelle Serien-Trends, Serien-Trends, Serienjunkie, neue Serien 2020



Nachdem ich im Auftakt die Dauerbrenner im Seriengeschäft beleuchtet habe, möchte ich mich nun neuen Serien-Trends widmen. Wobei das neu in Anführungsstrichen gelesen werden muss, denn viele Trends kehren auf die Bildschirme zurück und so manche Sache, sollte eigentlich kein Trend, sondern Normalität sein. Gerade wenn es um Serien geht, die sich mit anderen Kulturen auseinandersetzen bzw. auf einen diversen Cast setzen, dann hoffe ich, dass wir diese bunte Mischung aus unterschiedlichen Ethnien, Figurentypen und kulturellen Schauplätzen auch in Zukunft erleben werden. In diesem Bereich tut sich im Seriengeschäft gerade viel, auch weil endlich über fehlende Repräsentation, Diskriminierung hinter den Kulissen und Fehlverhalten diskutiert wird. Ich ziehe meinen Hut vor all den Menschen, die sich getraut haben, Missstände anzuprangern und ihre Stimme erhoben haben. Da ist noch viel zu tun und wir befinden uns gerade erst am Anfang eines langen Weges. Auch wenn so mancher Serienjunkie bei der Thematik mittlerweile genervt aufstöhnt, sind dies wichtige Themen und Dingen, denen wir alle uns stellen müssen. Am Ende macht es die Serienwelt nur reichhaltiger, wenn alle Menschen repräsentiert werden. Ich muss an dieser Stelle aber auch betonen, dass ich natürlich nicht alle Serien-Trends abdecken konnte, dafür werden im Moment zu viele Produktionen bestellt und schon dieser Beitrag hat den Rahmen gesprengt. 
 
Aufgrund von Corona herrscht zusätzlich auch noch viel Unsicherheit, das heißt, dass viele Serien sich zwar in Entwicklung befinden und Drehbücher geordnet wird, aber ein Großteil hat noch keine feste Bestellung erhalten. Für diese Ausgabe habe ich also versucht mich auf Serien zu beschränken, die schon grünes Licht erhalten haben oder zumindest ein Pilot-Put-Commitment, denn das heißt dass eine Pilotfolge produziert werden muss, sonst müssen die Studios Strafe zahlen - da erhöht sich dann auch die Chance, dass Serien in Produktion gehen. Außen vorgelassen habe ich mal Produktionen, wo bisher nur Drehbücher geordert wurden. Trotzdem kann ich natürlich nicht ausschließen, dass so manches Projekt noch fallen gelassen wird. Sicher sein kann man sich aktuell nur bei den Sachen, die gedreht werden bzw. wurden und somit fertig sind. In diesem Sinne dreht sich heute alles um die Tudor- und Sissi-Mania, die nicht nur hierzulande sondern auch im Ausland ausgebrochen ist, die harte und aufregende Musikwelt sowie das spannende Feld des Material-Arts-Kampfsport sowie das feudale Japan, Serien mit starken, komplexen Frauen und die bunte Welt des Anime. Meine Infos habe ich übrigens von Deadline, die Seite kann ich jedem Serienfan nur ans Herz legen, wenn es um Serienbestellungen, neue Pilotprojekte und spannende Interviews geht und nein, ich werde für diese Empfehlung nicht bezahlt.








Die aktuellen Serien-Trends:



Aktueller Serien-Trend: Tudor- und Sissi-Mania?

 




Urheberrecht: Starz



Im Bereich Historienserien ist es ein auffallender Trend, dass immer bestimmte Persönlichkeiten über einen gewissen Zeitraum im Fokus stehen (das es noch weitere spannende Frauen im Verlauf der Geschichte gab, darauf weist Sarah in einem Beitrag hin) - so gab es kurz hintereinander gleich zwei Serien über Catherine the Great, parallel dazu erregte auch Mary Stuart die Aufmerksamkeit der Produzenten, sodass mit nur wenigen Abständen zueinander zum einen die Serie "Reign" an den Start ging und es gleich zwei Filme über die Königin, ihr Leben und ihren Konflikt mit Elizabeth I gab. Und wenn wir schon bei Elizabeth Tudor sind: Die Tudors sind definitiv das Lieblingsthema einiger Produzenten. Die Tudor-Mania ist nicht Tod zu kriegen - was für manche sicherlich mittlerweile langweilig ist, aber als Fan dieser Zeit kann ich ehrlich gesagt nicht genug Serien über die Dynastie erhalten. Michael Hirst's "Die Tudors" hat einen anhaltenden Hype ausgelöst, auf den immer mehr Serien, Filme und Bücher folgten. Während von "The Spanish Princess" im Herbst noch die 2. Staffel aussteht, die dann auch Anne Boleyn in die Geschichte einführt (wobei ich hier aufgrund der Vorlage Greggorys doch besorgt über ihre Darstellung bin), arbeitet Starz schon an einer Serie zu Elizabeth Tudor, die jedoch in ihren jungen Jahren angesiedelt ist. Noch bevor sie später das goldene Zeitalter Englands heraufbeschwören wird, hat sie einiges mitgemacht und wurde unter anderem von ihrer Schwester im Tower verhört und festgehalten. Es ist sicherlich auch ihrer Intelligenz zu schulden, dass sie dieses Kapitel unbeschadet übersteht. Jedoch dürfte die Serie allerhand politische Intrigen, Machtkämpfe und Dramen bereithalten und ich hoffe auf eine authentische Darstellung der Geschichte. Bisher noch im Entwicklungsprozess, somit ohne grünes Licht, ist "My Lady Jane", eine Serie die etwas ungewöhnlichere Wege geht und eine alternative historische Geschichtsschreibung avanciert. Wer die Buchvorlage kennt, der weiß, dass die dramatische Geschichte von Jane Grey - gerne auch als Englands vergessene Tudor-Königin bezeichnet (dem ich zustimme) - hier ein anderes Ende nimmt. Denn im Buch ist Jane Grey die Heldin, sie ist nicht nur für neun Tage auf dem Thron, sondern wird das Land retten. Damit tritt die Serie in die Fußstapfen von "Dickinson" und "The Great", die es auch nicht allzu ernst mit den historischen Ereignissen nehmen. Natürlich bleibt abzuwarten, ob die Serie bestellt wird und wenn ja, welches Network oder welcher Streamingdienst sie sich sicher, aber da die Buchreihe ein Bestseller ist und Jane Grey bisher noch nicht allzu oft in Serien thematisiert wurde, hier auch noch viel kreative Freiheit besteht, rechne ich doch fest damit.

Hierzulande ist hingegen ein anderer Hype ausgebrochen, weshalb ich die Kategorie auch den neuen Serien-Trends zugeordnet habe. Wobei ganz neu ist keiner der beiden Trends, aber man hat seinen Weg zurück zu Kaiserin Sissi gefunden. Zum einen hat Netflix eine Serie über die jungen Jahre der Kaiserin in Auftrag gegeben mit dem Titel "The Empress". Sechs Folgen handeln über die ersten Wochen von Sissi in Österreich, mehr Staffeln sind natürlich möglich, wenn die Serie gut geklickt wird. Damit das ganze keine reine Wiederholung der Filme ist, sollen auch andere Figuren tiefer beleuchtet werden, die bisher etwas im Hintergrund standen. Konkurrent TVNow schickt derweil eine eigene Sissi Serie für den häuslichen Streamingdienst in Produktion. Diese umfasst ebenfalls sechs Folgen, diese soll aber eine moderne Interpretation der damaligen Filme sein. Geplant ist ein Drehstart für dieses Jahr, natürlich nur wenn Corona dies zulässt. Und wer nun dachte zwei Serien reichen, dem sage ich, alle guten Dinge sind drei, so erwartet uns auch noch eine US-Variante, die mit einer Showrunnerin aufwartet, die schon an "The Crown" mitgearbeitet hat und sich dementsprechend im Genre bestens auskennt. Hier sollen jedoch die Bücher "The Accidental Empress" und "Sissi: Empress on her own" verfilmt werden. Man sollte bei letzterem vielleicht nicht die getreueste Abbildung der historischen Ereignisse erwarten, denn die Bücher auf dem das Ganze basiert werden mit Phillipa Greggory vergleichen, die es ja auch nicht so genau nimmt mit der historischen Korrektheit. Auch die Klappentexte machen schon deutlich, dass es wohl eher in Richtung historische Soap-Opera a la "Die Tudors" geht - viele Intrigen, Lügen und Skandal, gepaart mit rauschenden Tänzen und wunderschönen Kostümen. Für mich geht das in Ordnung, aber nicht alle mögen diese Verfilmungen. Ich rege mich dann zwar gerne über historische Inkorrektheiten auf, aber am Ende geht es doch darum, dass diese Produktionen dazu anregen sich mit Geschichte zu beschäftigen und das ist immer der Fall. So sehr man also über "Die Tudors" schimpft oder aber auch die Starz-Serien, sie haben dafür gesorgt, dass eine breite Masse sich mit dem War of the Roses und den beteiligten Häusern auseinandergesetzt haben. Genau das zählt doch am Ende und mittlerweile wird zumindest ein Hinweis vor besagte Serien gesetzt, der auf Abweichungen hinweist. Übrigens wird Sissi auch die große Leinwand erobern, denn auch ein Film ist geplant, der dann aber anders als die Serie die späteren Jahre der Kaiserin betrachtet und mit viel schwarzem Humor aufwartet. Es geht also eher in Richtung "The Favourit".







Aktueller Serien-Trend: Es wird musikalisch:





Urheberrecht: Apple TV



 
Ein Trend, über den ich mich persönlich sehr freue:  Die Wiederentdeckung von Musikserien. Natürlich gab es immer mal Serien, die im Genre angesiedelt sind, aber der große Hit oder Fokus darauf blieb aus. "Empire" sorgte zum Start für gute Quoten, "Nashville" bringt es auf viele Staffeln und "Glee" ist bis heute eine der meistdiskutiertesten Serien. Trotzdem fristeten die Serien selbst häufig ein Nischen Dasein und sind vor allem hierzulande Geheimtipps. Nun wendet sich das Blatt und es befindet sich einige Serien rund um das Thema Musik, aber auch Tanz, in Produktion. Sie folgen damit auf Neustarts wie "Zoey's Extraordinary Playlist" (derzeit bei Sky zu sehen) oder Dolly Partons "Heartstrings", wo in jeder Folge ein Song der Sängerin verfilmt wurde. Auch hier zeigt sich, dass jedes Network versucht den nächsten musikalisch-inspirierten Hit zu landen. So werkelt HBO Max an einer Serienversion zu "Grease", was natürlich aufgrund des Bekanntheitsgrades auch schiefgehen kann. Amazon Prime verfilmt den Roman "Daisy Jones & The Six". Beworben als Mini-Serie wird in 13 Episoden die Geschichte einer fiktiven Band erzählt und deren Aufstieg. Netflix schickt gleich zwei Musik-Serien ins Rennen: Zum einen "Selena", die die Lebensgeschichte der US-mexikanischen Tejano-Sängerin Selena erzählt, welche zum Superstar wird, dafür aber harte Entscheidungen treffen muss. Die Sängerin selbst ist 1995 verstorben, an der Serie arbeitet jedoch ihre Familie mit, was in meinen Augen immer eine gute Sache ist, wenn es um Authentizität geht. Da es schon 2019 einen Teaser für die Serie gab, dürfte diese wohl auch dieses Jahr noch online gehen, trotz Corona. Zum anderen schickt der Streaming-Riese "Country Comfort" ins Rennen, in der eine erfolglose Country-Sängerin im Mittelpunkt steht, die durch eine Anstellung als Kindermädchen bei einer musikalischen Familie die Band findet, die sie so verzweifelt gesucht hat, aber auch Privat gibt ihr die Familie Halt. Die Hauptrolle übernimmt Katherine McPhee, deren musikalisches Talent ja hinreichend bekannt ist.

AMC setzt hingegen auf "National Anthem", eine tragische, aber zugleich lustige soziale Kritik über eine mittelständige "Mid-western Familie", die gegen den sozialen Abstieg ankämpft und dabei in Songs ausbricht, um sich selbst aufzufangen. Das Ganze geht also eher in Richtung Musical und dem oben genannten "Zoey's Extraordinary Playlist", wo die Protagonistin die Gedanken ihrer Mitmenschen als Songs hört. Natürlich schickt auch Apple TV+ Musik-Serien ins Rennen. Dort startete kürzlich Sarah Bareilles und J.J. Abrams "Little Voice" - ein Liebesbrief an die musikalische Vielfalt New Yorks. Es geht darum die eigene Stimme zu finden und den Mut aufzubringen, diese auch zu nutzen. Eine zweite Serie, die bisher noch ohne Titel ist, ist im Musical-Genre angesiedelt und handelt davon, dass ein Paar sich bei einem Backpacking-Trip in einer magischen Stadt namens Schmigadoon wiederfindet. Dort verhalten sich alle Einwohner so, als seien sie Teil eines Musicals aus den 40er Jahren. Es gibt jedoch einen Haken: Sie können die Stadt erst verlassen, wenn sie wahre Liebe finden.






Aktueller Serien-Trend: Anime Real-Verfilmungen:


Serien nach Vorlage sind nichts Neues, doch galten lange Zeit Bücher als das Non-Plus-Ultra, geraten nun auch andere Medienformate in den Blick. Neben Podcasts oder auch Wattpad-Geschichten, die immer öfter in Serien verwandelt werden, befinden sich aktuell auch mehrere Anime Real-Verfilmungen in Planung. Sie haben alles eines gemeinsam: Bestellt wurden sie in den letzten Wochen. "One Piece" dürfte sogar denjenigen ein Begriff sein, die gar nichts mit Anime anfangen können. Ich habe in meiner Jugend ein paar Episoden gesehen, muss aber gestehen, dass die Serie mich nicht begeistern konnte und andere wie "Detective Conan", "Pokemon" oder "Sailor Moon" da mehr Eindruck bei mir hinterlassen haben. Netflix werkelt nun daran den Erfolgs-Anime als Serie auf die Bildschirme seiner Abonnenten zu bringen. Viel bekannt ist noch nicht, aktuell befindet sich die Serie noch im frühen Produktionsstadium, das Casting soll jedoch demnächst losgehen. Hier hat sich der Streamingriese zum Ziel gesetzt einen diversen Cast zu finden und arbeitet hierzu eng mit dem Autor von "One Piece" zusammen, was immer ein gutes Zeichen ist. 
 
Schon gedreht wird hingegen eine Realserie zu "Cowboy Bebop", die ebenfalls von Netflix stammt, jedoch aufgrund von Corona aber auch einer Knieverletzung des Hauptdarstellers unterbrochen werden musste. Kürzlich wurde hier jedoch seitens Neuseelands eine Drehgenehmigung erteilt, sodass die Arbeiten an der Serie schon weiter gehen könnten. John Cho ("Searching", "The Grudge") spielt dabei Spike Spiegel, dessen Kopfgeldjäger Truppe in der Galaxie im Jahr 2071 diverse Aufträge nachgeht. Die Vorlage besteht aus 26 Episoden, die Produzenten der Serien werkeln wohl auch schon an einer 2. Staffel. Man darf gespannt sein, ob die nicht demnächst frühzeitig bestellt wird. In weiteren Hauptrollen gibt es Danielle Pineda ("The Originals"), Elena Satine ("Revenge"), Mustafa Shakir ("Luke Cage") und Alex Hassell ("The Miniaturist") zu sehen. Amazon Prime versucht sein Glück hingegen mit "The Promised Nerveland". Diese handelt von drei Kindern namens Emma, Norman und Ray, die in einem Waisenhaus aufwachsen. Eigentlich scheint ihr Leben perfekt, denn sie fühlen sich wohl in ihrem Zuhause und haben eine enge Bindung zu ihrer Betreuerin, die sie sogar Mutter nennen. Doch alles ändert sich, als sie eines Nachts hinter das schreckliche Geheimnis der Idylle kommen. Der Anime selbst brachte es auf 181 Kapitel und ist mittlerweile beendet, etwas wovon Serienadaptionen in meinen Augen nur profitieren können. Man denke nur zurück an das "GoT"-Debakel, wo das fehlende Ende rückblickend nun doch zum Problem wurde.

 
 
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Aktuller Serien-Trend: Eintauchen in neue Kulturen - Material Arts Serien/feudales Japan:

 
Material-Arts-Filme waren nie weg, im Serienbereich hat man solche Formate, zumindest für den breiten Mainstream, lange gesucht. Mir fallen da tatsächlich nur das kürzlich beendete "Into the Badlands" ein sowie "Cobra Kai", welches nach der Absetzung von Youtube durch Netflix gerettet wurde. Eine dritte Staffel ist dem Format so sicher. In den kommenden Monaten bzw. nächstes Jahr, werde sich hier noch weitere Serien hinzugesellen, die sich um den asiatischen Kampfsport drehen. Als das japanische "Game of Thrones" wird "Age of Samurai" bezeichnet, eine Doku-Drama-Serie, die von Netflix in Auftrag gegeben wurde und auf wahren Ereignissen basiert. Im Mittelpunkt steht die Geschichte des feudalen Japans des 16. Jahrhunderts und den Kriegsherrn Date Masamune. Einige Mythen ranken sich um den Schwertkämpfer, den auch den Beinahmen "Einäugiger Drache" erhielt, da er nur noch ein Auge hatte. Erzählt wird eine Geschichte voller Intrigen, Machtkämpfe und Kriege. So soll Masamune sogar seinen Bruder umgebracht haben, um an die Macht zu kommen. Könnte auf jeden Fall spannend, wenn auch brutal werden. NBC setzt hingegen auf "Shogun", basierend auf dem gleichnamigen Roman von James Clavell. Schon in dne 80er Jahren hat das Network eine Mini-Serie dazu auf die Leinwand gebracht, nun legt man den Stoff neu auf. Auch hier ist das feudale Japan Schauplatz der Ereignisse und ist ein englischer Seefahrer, der sich nach einen Schiffsbruch zu dieser Zeit dort wiederfinden und sich bald im Machtkampf zweier Fürsten widerfindet. Zunächst erschüttert durch die fremden Gepflogenheiten, klettert er bald die soziale Leiter hinauf und passt sich an die fremde Lebensweise an. Für die jüngere Generation geht hingegen bei "CW" Anfang 2021 eine Serie an den Start: "Kung Fu" und auch hier handelt es sich um einen Reboot einer Serie aus den 70er Jahren, diesmal aber mit Geschlechtertausch. Im Zentrum steht eine Studienabbrecherin, die es in ein abgelegenes chinesisches Kloster verschlägt. Bald findet sie jedoch heraus, dass in der Nachbarschaft Verbrechen und Korruption herrschen, weshalb sie ihre Material-Arts-Fähigkeiten nutzt, um für Gerechtigkeit zu sorgen. In der Hauptrolle gibt es dabei Olivia Liang zu sehen, die zuvor beim Network schon eine Gastrolle in "Legacies" innehatte. 






Aktueller Serien-Trend: Serien mit überwiegend/ausschließlich weiblichem Cast oder einer zentralen weiblichen Hauptfigur:

 
Im Bereich Serien gibt es mittlerweile in Bezug auf zentrale Hauptfiguren ungefähr den gleichen Anteil zwischen Frau und Mann - eine Entwicklung, die ich begrüße. Was auffällt: Das gerade in den letzten Monaten viele Serien bestellt wurden, deren Cast und Handlung frauendominiert ist und die oft auch feministische Themen ansprechen. Diese Serien können somit ein Gegengewichtig zu denjenigen bilden, wo wir rein männliche Cast haben, wie dies z.B. bei "Supernatural" der Fall ist. Schon im Vorfeld sorgen aber einige Serien für Buzz und Unruhe aufgrund ihres Fokus. Das finde ich schade, aber ist natürlich zu erwarten. Ich finde trotzdem, dass da einige interessante Projekte mit dabei sind, die komplexe weibliche Figuren in den Fokus rücken - sowohl für junge als auch ältere Frauen und sicherlich dürfte auch der ein oder andere Mann sich unter den begeisterten Zuschauern finden lassen.  Amazon schickt beispielsweise gleich zwei Jugendserien ins Rennen, die auf überwiegend weibliche Hauptfiguren setzen und im Mysterygenre zu verordnen sind. Zum einen "The Power", eine Serie, in der Teenagermädchen weltweit übernatürliche Kräfte entwickeln: Sie können Menschen elektrisch schocken und das nur mit ihrem Willen. Es ist eine Kraft, die ihnen vererbt wurde und somit nicht wieder genommen werden kann. Bald schon finden sie heraus, dass sie diese Kraft auch in älteren Frauen wecken können, sodass jede Frau bald die Fähigkeit besitzt, was die Dinge nachhaltig ändert. Der Plot dürfte so manchem Buchleser*in bekannt vorkommen, denn die Serie basiert auf Naomi Aldermans Roman, die auch an der Serie beteiligt ist. Serie Nummer 2 ist "The Wilds", das sich einem Flugzeugabsturz annimmt, durch den eine Gruppe junger Mädchen in der Wildnis strandet. Auf der Insel müssen sie sich nicht nur mit ihrer Vergangenheit, sondern auch ihrer gegenwärtigen Lage beschäftigen. Im Fokus steht die Frage, was es bedeutet in der heutigen Zeit als Frau aufzuwachsen - unabhängig davon ob man nun in der Wildnis verloren ist oder nicht. Hier muss man sich also definitiv auf etwas mehr Feminismus gefasst machen. Inszeniert wird dies von Sarah Streicher, die als Autorin auch an Netflix's "Daredevil" beteiligt war, was ja zu meinen liebsten Marvel-Serien zählt. Meine Erwartungen sind also trotz bekanntem Plot hoch. 
 
Apropos Buchverfilmungen HBOMax hat eine direkte Serienbestellung für "Circe" ausgesprochen, ein Buch, welches mir nicht nur von einer guten Freundin empfohlen wurde, sondern mir auch auf Blogs immer wieder begegnet. Ich finde das Konzept richtig spannend und bin gespannt auf die Umsetzung in Serienform. Es handelt sich um eine moderne, feministische Interpretation griechischer Mythologie, was bei mir ja eh schon das Herz höherschlagen lässt. Im Mittelpunkt steht die titelgebende Göttin Circe, die sich von einer Nymphe zu einer Hexe wandelt und es bald mit Göttern, Titanen und Monstern aufnehmen kann. Mit "Dune: The Sisterhood" geht eine weitere Buchverfilmung an den Start, die niemand geringeres als Denis Villeneuve inszeniert und mir fällt da mindestens eine Bloggerin ein, die sich darüber freuen dürfte. Der Name ist kein Zufall, denn die Serie spielt im gleichen Universum wie der Kinofilm "Dune", der eigentlich Ende 2020 starten soll. Ob das noch der Fall ist, ist aktuell nicht sicher. Die Serie widmet sich dem Universum aus der Sicht eines mysteriösen Frauenordens, dem sogenannte Bene Gesseritt, diese agieren zwar im Hintergrund, üben aber überall im System Einfluss aus. Bei FX geht die Comicverfilmung von "Y: The Last Men" an den Start und wie der Titel schon verlautet lässt, existiert in dieser dystopischen Zukunftsvariante nur noch ein einziger Mann, alle anderen wurden im Zuge einer Katastrophe ausgelöscht. Die neue Welt ist damit von Frauen gebracht und die Serie beschäftigt sich mit Themen wie Rasse, Geschlecht, Klasse und dem eigenen Überleben. "Y" ist eine der Serien, auf der scheinbar ein Fluch lastet. Schon 2018 in Auftrag gegeben, war der Weg zur Verfilmung nicht leicht und nach allen Widerständen ist nun dieses Jahr noch der Hauptdarsteller abgesprungen. Trotzdem hält man bei FX an der Produktion fest. Geplant war ein Start 2020, das dürfte nun nicht mehr Fakt sein. Beteiligt an der Serie sind übrigens die Comicautoren. 





Urheberecht: Video von Rotten Tomates TV, Network: FX/Hulu



Eine Serie, die hingegen ab dem 1. September bei Fox zu sehen ist und bei der ich einschalten werde ist "Ms. America". Der Trailer zur Hulu Serie hat mir extrem gut gefallen, dazu kommt ein Cast bestehend aus Namen wie Cate Blanchett, Elizabeth Banks oder Rose Byrne. Das reicht, um meine Neugierde zu wecken. Doch auch der Plot klingt interessant: Es geht um die Bewegung in den 70er Jahren, die sich für die Ratifizierung des "Equal Rights Amendment" in den USA eingesetzt hat und dem Widerstand, den die Frauen dabei erfahren haben, vor allem von der Konservativen Phyllis Schafly. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht der Frauen, sowohl Schafly, als auch den Feministinnen Betty Friedan, Gloria Steinem, Shirley Chisholm, Bella Abzug und Jull Ruckelhouse. Bei Apple TV+ steht demnächst auch eine beeindruckende Frau im Mittepunkt, denn "Heddy Lamar" mit Gal Gadot in der titelgebenden Rolle, widmet sich dem Leben der Hollywood-Ikone. Während Netflix im September mit "Away" ein Raumfahrtdrama ins Abo aufnimmt, in der Hilary Swank eine Astronautin spielt, die ihren Mann und ihre Tochter für drei Jahre zurücklassen muss und nun die Befehlsgewalt für eine gesamte Crew innehat. Etwas kämpferischer geht es da wohl bei "Kings of America" zu, welches aus der Sicht dreier Frauen erzählt wird, die alle eine Verbindung zur Supermarktkette Walmarkt haben und einen Rechsstreit gegen die größten Einzelhändler ins Rollen gebracht haben. Auch "Sex/Life", dass als neuer Blick auf die weibliche Identität und weibliche Gelüste angekündigt wird sowie "Pieces of her", das eine komplexe Mutter-Tochter-Beziehung mit düsteren Familiengeheimnisse behandelt, stellen vor allem Frauen in das Zentrum der Handlung. Während Showtime die "First Ladies" in den Mittelpunkt rückt und eine Anthologie-Serie bestellt hat, die sich um die Frauen im Weißen Haus dreht, die hinter den Kulissen die Fäden ziehen und einen Blick auf das Leben der charismatischen First Ladies gibt. In der ersten Staffel stehen Eleanor Roosevelt, Betty Ford und Michelle Obama im Mittelpunkt. Bisher gecastet wurde Viola Davis - auch hier ist die Serie noch in frühen Entwicklungsstadium, jedoch wurde eine direkte Serienbestellung ausgesprochen. Starz versucht sein Glück mit der Comedy "Run the World", die sich um vier afroamerikanische Freundinnen dreht, welche nicht nur in Harlem aufgewachsen sind, sondern dort auch Leben und Arbeiten und nun versuchen die Welt zu übernehmen.


 
 
 

Weitere Serien-Trends, die ich wahrgenommen habe: 

 
Aktuell wird auffällig viel mit dem Thema Sport bestellt, also Serien, die sich um Nachwuchstalente drehen oder ganze Teams und deren Geschichte. Somit oftmals basierend auf wahren Begebenheiten. Auch gab es einige Serien, die einen Flugzeugabsturz als ausgehende Katastrophe nehmen, da bekomme ich ja persönlich immer Lost-Vibes. Schön ist auch, dass die Geschichten diverser werden, wir tauchen in andere Kulturen ein, es entsteht gerade viel in Hollywood mit asiatischen Casts und es befinden sich einige Serien in frühen Entwicklungsphasen, die sich mit Polizeigewalt und der afro-amerikanischen Kultur auseinandersetzen, manchmal auch in Verbindung mit Horrorelementen, wie beispielsweise HBO's "Lovecraft County". Abseits dessen befindet sich beispielsweise bei ABC im frühen Entwicklungsstadium "The Wonder Years" in Arbeit, dass in den 60er Jahren in Montgomery, Alabama angesiedelt ist und sich um eine afro-amerikanische Familie aus der Mittelschicht dreht, die auch ihren Teil vom Wirtschaftswunder abhaben möchten. Bei Amazon Prime befindet sich immer noch "The Underground Railroad" in Arbeit, dass Sklaverei als zentrales Thema hat und wo die Dreharbeiten schon länger am Laufen sind, weshalb ich die Serie schon im vergangenen Jahr bei den Serien Trends vorgestellt hatte.
 
Bezüglich Corona oder Pandemie-Serien, ja auch diese zeichnen sich als Trend ab. Hier werden oft die Auswirkungen der Krise auf Paare thematisiert sowie auf den Alltag oder es lassen sich klassische Pandemie-Dramen widerfinden. Gearbeitet wird zudem an einer Serie zur Findung des Impfstoffs, die sich aber noch in der ganz frühen Phase findet und auch viele laufende Serien haben angekündigt Corona in Staffeln zu thematisieren wie "Grey's Anatomy", "The Good Doctor" oder auch "This Is Us".




*Die DVDs, die ihr auf den Bildern seht, befindet sich im Verleih folgender Produktionsstudios: Grey's Anatomy - Touchstone / Charmed - Paramount Pictures / House of Cards - Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH / True Detctiv, Vampire Diaries - Warner Home Video



Wie seht ihr das: Möchtet ihr Corona in Serien behandelt sehen oder recht euch die Realität?
Welche neuen Serien machen euch neugierig?
Und welche historische Persönlichkeit sollte ihre eigene Serie erhalten?


Kommentare :

  1. Ich finde es echt beeindruckend, wie viel Background-Wissen du im Bezug auf Serien hast.
    Ich kriege bei deinen Posts immer riesige Lust, neue Serien anzufangen, nur leider fehlt mir hierfür die Zeit :D

    Ich finde es super, dass z.B. "Grey's Anatomy' Corona thematisieren möchte und bin super gespannt, wie sie das umsetzen werden. Wird zwar noch eine Weile dauern, bis die entsprechenden Folgen gedreht und veröffentlicht sind, aber ich bin auch erst bei Staffel 9 und habe so schön viel Zeit, aufzuholen :)

    Viele liebe Grüße,
    Krissi von the marquise diamond
    https://www.themarquisediamond.de/

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar und Kompliment Krissi,
      das mit der Zeit kenne ich aber. Ich schaue natürlich auch nicht alle Serien über die ich hier in den Info Posts zu schreibe - manche reizen mich inhaltlich nicht, andere laufen bei Anbietern die ich gar nicht abonniert habe und für wieder andere fehlt mir die Zeit, da steige ich dann später ein. Aber das ist ja das Schöne: Man muss eine Serie ja nicht sofort nach Erscheinen gucken, die läuft einem ja nicht weg.

      Bei Grey's finde ich das aber auch eine gute Idee, was sie angekündigt haben dazu ist, dass sie zeigen möchten, was Corona für das medizinische Personal bedeutet und was für Ängste und Stresssituationen damit natürlich auch einhergehen. Ich finde, dass kann man schon gut verpacken und auch Aufklärungsarbeit leisten. Gerade in den USA ist da ja leider viel falsch gelaufen, sodass das Krankenhauspersonal keine SChutzkleidung hatte. Ich habe in Dokus davon gehört, dass die teilweise Müllsäcke als Schutz getragen haben, weil sie sonst nichts hatten. Also letzter Stand ist, dass Grey's Anatomy im November wieder auf Sendung gehen soll, aber das ist natürlich nicht in Stein gemeißelt und immer abhängig von den aktuellen Entwicklungen. Ich wünsche dir erstmal viel Spaß beim Aufholen, da hast du noch einige Highlight Folgen und emotionale Momente die dich erwarten. Ich gucke Grey's ja gerade wieder auf ProSieben, da läuft Staffel 15.

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  2. Hi Nicole,
    ooooohhh, auf die Sissi-Serie bin ich aber sehr gespannt! Ich habe früher die Filme gern geguckt, mittlerweile nerven sie mich leider eher, weil ich die Art der Darstellung sehr überholt finde - dabei ist die Geschichte so stark und inspirierend! Bin sehr gespannt, was Netflix daraus machen. Mit Musikserien kann ich so gar nichts anfangen und ehrlich gesagt, brauche ich auch keine Corona-Serien....aber da sind Geschmäcker ja verschieden.
    Liebe Grüße!

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar Vanessa,
      ich muss gestehen dass ich die Sissi-Filme nie gesehen habe, aber eine meiner besten Freundinnen aus der Kindheit/Jugend hat die geliebt. Ich denke aber eine oder zwei der Serien werde ich dann auch eine Chance geben, je nachdem ob mir die Trailer zusagen.

      Einzelne Serien die nur Corona behandeln brauche ich auch nicht, aber den Ansatz von Grey's finde ich schon ganz interessant, weil sie da beleuchten wollen was Corona für das medizinische Personal bedeutet und gerade in den USA ist da ja einiges schief gelaufen.

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  3. Lustig, dass die Historien-Serien immer so im Doppelpack auftreten! Das Thema hatten wir ja neulich schon mal bei den Borgias - über sie gab es vor ca. 10 Jahren ja auch auf einmal zwei Serien!

    Ansonsten kann ich mit Musikserien nicht so viel anfangen (Nashville als Ausnahme natürlich). Und bei den Frauenserien hoffe ich natürlich, dass auch die Männer zu komplexen Figuren ausgearbeitet werden...

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar,
      Ja da hat man immer Trends an denen man sich abarbeiten, wahrscheinlich auch weil man merkt, dass die Serien gerade gut ziehen. Vor allem wenn es um die Tudors gut, sind die Einschaltquoten eben nicht schlecht, weil da der Hype und das Interesse doch groß ist - bei mir ja auch. Ich bin sehr fasziniert von der Zeit und lese da auch viele historische Biografien. Natürlich bin ich dann immer auf filmische Umsetzungen gespannt. Ich habe zu den Borigas ja bisher nur die deutsche Variante gesehen. Vilt. geb ich auch dem amerikanischen Pendant noch ne Chance.

      Dass die Figuren komplex sind hoffe ich ja immer, denn davon profitiert jede Serie und eigentlich sollte das ja nichts mehr sein, worüber man noch diksutieren muss. Ziemlich schade.

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  4. "und mir fällt da mindestens eine Bloggerin ein, die sich darüber freuen dürfte" - Hihi, da fühle ich mich angesprochen :D Aber Dune wird dieses Jahr in die Kinos kommen!!! Kein eigentlich haha :D Überlege auch, ob ich mir das Buch bis dahin mal zu legen soll :D Ansonsten klingen die feministischen Serien interessant. Verstehe den Aufschrei zu Serien mit weiblichen Cast auch nicht, warum sollte das nicht dennoch was für Männer sein? Ich liebe ja schließlich auch True Detective :D
    Bin echt beeindruckt von deinem Serien Hintergrundwissen, Hut ab! :)

    Ich glaube Berlin Alexanderplatz ist für dich nichts :D
    Beale Street eventuell, hat halt eher ein ruhigeres Erzähltempo.

    Supernatural müsste ich echt mal weiter schauen :D
    mal schauen, wann ich da weitermache :D

    Alles Liebe

    Nadine

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar Nadine,
      ja du weißt ja auch, dass ich damit dich gemeint hatte :D. Aber gut zu wissen, dass der auf jeden Fall laufen wird - aktuell bin ich da total raus, was nun läuft und was nicht. Es ändert sich so viel.

      Ja manche bzw. eher eine kleine Minderheit haben da scheinbar ein sehr dünnes Ego und können es nicht ertragen, wenn in einer Serie der Fokus mal auf Frauen liegt. Ka wieso, ich als Frau schaue ja auch Serien wo der Cast hauptsächlich männlich ist und habe da kein Problem mit - siehe "Supernatural". Da stört mich das ehrlich gesagt null, dass es um die Beziehung der Brüder geht und wir keine weibliche Hauptfigur haben bzw. auch sowas wie Romantik keine Rolle spielt. Ich finde das eher positiv. Und warum solltes sowas dann nicht auch in Bezug auf weibliche Figuren geben? Heißt ja nicht, dass wir dann keine Serien mehr haben, die den Fokus auf Männer legen oderk eine Serien mit gemischten Casts.

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