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Donnerstag, 9. April 2020

Serien-TAG: Die besten Serien des letzten Jahrzehnts


Die besten Serien des letzten Jahrzehnts, Serienjunkie, Filmblogger, Serien, Serien 2010er


Die 2010er sie werden schon jetzt als das Goldene Serienzeitalter bezeichnet. Selten gab es so viele, so qualitativ hochwertige Serien, wie im vergangenen Jahrzehnt. Ich bin gespannt, ob sich dieser Trend weiterfortsetzen wird und wie unser Fazit für die kommenden Jahre ausfallen wird. In Bezug auf Serien hat sich in den letzten zehn Jahren einiges verändert, so mancher Trend schwappte auch nach Europa über und natürlich rede ich hier über die Streaming-Giganten Netflix und Amazon Prime. Bald werden wir den Zeiten hinterher trauern, als Serienjunkies mit einem Abo bei den beiden Platzhirschen so gut wie alle Serien gebündelt serviert bekommen haben (natürlich mit Ausnahmen, wie im Falle der HBO-Serien). Trotzdem: Netflix und Amazon Prime sicherten sich viele Lizenzen und hatten ein breites Angebot, was auf den kleineren Streaming-Markt zurückzuführen ist. Mit mehr Anbietern, womit eine höhere Zersplitterung einhergeht, wird sich dies ändern. Es ist aber auch ein Jahrzehnt, das für außerordentlich kostspielige Serien steht. Man denke nur daran, wie viele Kohle "GoT" geschluckt hat. Viele Serien bewegten sich optisch, darstellerisch und inhaltlich auf Kino-Niveau. Längst geben auch Hollywoods A-Liste ihre Namen wieder für Serien her. Schauspieler wie Nicole Kidman, Anthony Hopkins, George Clooney, Matthew McConaughey oder Helen Mirren haben den Mehrwert serieller Formate erkannt, sozusagen Blut geleckt. Immer mehr Serien schmücken sich mit namhaften Darstellern, die es sonst überwiegend oder ausschließlich in Filmproduktionen zu sehen gab. Längst sind dadurch aber auch die Gagen in astronomische Höhen gestiegen und es wird immer mehr Geld in die eigenen Originale, hoffentlich baldige Zugpferde gepumpt. Immer auf der Suche nach dem nächsten großen Hype. 

Das letzte Jahrzehnt war ein gutes Serienjahr. Eines, welches für mich privat den Übergang vom Teenager zur jungen Erwachsenen markiert. Das spiegelt auch meine Serienauswahl wider: Jugendproduktionen wechseln sich mit anspruchsvolleren Inhalten ab. Ich werde immer eine Schwäche für Ersteres haben, aber mit dem Älterwerden ändert sich auch der Seriengeschmack. Mehr und mehr entdecke ich die Formate aus der Serienschmiede HBO für mich. Ein Pay-TV-Anbieter, den ich lange Zeit nicht mal kannte. Ich weiß, Shame on Me. Aber jeder lernt dazu. Nun haut das Network gefühlt eine Serie nach der nächsten raus, deren Plot sich spannend liest oder deren Trailer mich neugierig macht. Doof nur, dass die alle immer nur bei Sky laufen. Die 2020er könnten also ebenso phänomenal werden, wie die 2010er, auch wenn ich damit rechne, dass sich der Markt auf langfristige Sicht gesehen wieder verkleinern wird. Das muss er. So funktioniert die freie Marktwirtschaft. Die Nachfrage regelt das Angebot und die wenigsten werden bereit sein vier bis fünf Dienste zu abonnieren, egal wie günstig diese vielleicht auch sein mögen. Summiert geht das ins Geld, zeitlich ist das sowieso schwachsinnig. Aber darum soll es nun nicht gehen. Ich möchte mit meinem Beitrag den Serien Tribut zollen, die für mich das letzte Jahrzehnt etwas schöner und leichter gemacht haben, mich manchmal aber auch wütend, traurig oder nachdenklich gestimmt haben und dabei dürft ihr euch auf eine bunte Mischung an hochgelobten Produktionen, aber auch belächelten, nicht ganz so anspruchsvollen Formaten freuen. Wer sich fragt wo meine oft erwähnte All-Time-Favorite Serie steckt, die ist schon in den 2000er gestartet, darf somit in diesem Beitrag nicht berücksichtigt werden. Genannt werden dürfen nur Produktionen, die in den 2010ern angelaufen sind. Ich überlege jedoch, ob ich den TAG auch auf die 2000er anwende. Natürlich hoffe ich, dass für euch vielleicht die eine oder andere ungesehene Serie mit dabei ist, die Abhilfe beim Lagerkoller schafft. Auf dem Blog von Nadine werdet ihr am Sonntag noch einige weitere Serien-Tipps erhalten, denn dann geht ihr Beitrag zum TAG online. Natürlich dürfen sich abseits dessen auch alle Leser*innen oder Besucher*innen meines Blogs getaggt fühlen und die Fragen übernehmen. Einzige Bitte: Verweist kurz auf meinen und Nadines Blog als Urheber.





Eine Serie mit Nostalgie Faktor:


Was passt hier besser als Netflix's "Stranger Things". Die Serie ist eine Hommage an die 80er Jahre, der Nostalgie Faktor spielt innerhalb der Handlung eine zentrale Rolle und ist wohl einer der Gründe, wieso die Produktion der Duffer Brüder zu einem Hit für den Streaming-Giganten wurde. Ich muss an dieser Stelle gestehen, dass ich erst etwas später auf den Hype aufgesprungen bin. Neben den älteren Figuren, stehen auch Kinder im Fokus, was mich zunächst abschreckte. Nun gehört aber allen voran Dustin mit zu meinen absoluten Lieblingen der Serie. Das Serienpublikum sind Erwachsene, dementsprechend gibt es doch den einen oder anderen Ekel-Moment, vor allem ab Staffel 3. Als Horror würde ich "Stranger Things" nicht kategorisieren, aber ich bin als Fan des Genres auch andere Filme gewöhnt. Die Serie hat sicherlich so ihre Schwächen, aber am Ende des Tages unterhält sie wunderbar, bietet Identifikationsfiguren für Jung und Alt und positive Charakterentwicklungen. Wer hätte zu Beginn gedacht, dass Steve noch zu einem Fan-Liebling wird? Oder es gelingt Billy zu rehabilitieren? Gerade hier liegt in meinen Augen die Stärke der Serie, denn die Figuren wachsen ans Herz, darüber hinaus werden die 80er detailgetreu dargestellt, sodass die Zuschauer*innen sich über viele Pop-Anspielungen freuen dürfen und auch die Antagonisten können optisch überzeugen. Das gleicht für mich dann so manche Schwäche in der Handlung aus.



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Eine Serie mit der besten Entwicklung:


Natürlich muss ich hier "Teen Wolf" nennen, was sicherlich meine Stammleser*innen nicht überraschen wird. Ich habe einen wunden Punkt für die Serie, auf die ich nur durch Zufall gestoßen bin und bei der ich nie dachte, dass sie mir so gut gefallen würde. Als Staffel 1 und 2 bei RTL II ihre Deutschlandpremiere feierten, hatte ich von der Jugendserie bisher noch nichts gehört, aber sie passte in mein Beuteschema: Werwölfe, Jugendliche, die gegen das Böse kämpfen und High-School Dramen, dafür habe ich bis heute eine Schwäche. Wahrscheinlich auch deshalb, weil meine Jugend geprägt war von Serien wie "Supernatural", "Charmed" und "Vampire Diaries", die in eine ähnliche Richtung gehend, ebenfalls das Übernatürliche in den Vordergrund stellen. Buchtechnisch und auf der großen Leinwand dominierten mit Harry Potter bei mir Zauberer und Hexen. Fantasy war schon immer mein Ding. Die erste Staffel von "Teen Wolf" hat sicherlich ihre Probleme, vor allem was die Effekte anbelangt und die schauspielerischen Leistungen. Man merkt, dass wenig Budget vorhanden ist und vor allem Newcomer die Hauptrollen bekleiden. Das Schöne: Man kann so eine Entwicklung mitverfolgen. Schon in Staffel 2 zieht die Qualität merklich an, etwas was ich mit jeder weiteren Staffel fortsetzt. Die Schauspieler lernen dazu und steigern sich von Folge zu Folge. Damit einhergeht mehr Budget, dank staatlicher Förderung. Und das wird perfekt genutzt: Jeff Davis konzentriert sich vor allem auf übernatürliche Wesen, die in anderen Serien dieser Zeit untergehen. Kanimas, Banshees, Nogitsunes, Were-Jaguare, Druiden oder Ghostriders. Hexen und Vampire? Fehlanzeige. In meinen Augen ist das eines der Alleinstellungsmerkmale der Serien. Dazu gesellt sich, dass wir hier nicht die problematischen Beziehungen zu sehen bekommen, wie dies beispielsweise in "Vampire Diaries" mit Damon und Elena der Fall ist. Liebesdreiecke? Eifersucht? Nicht in "Teen Wolf". Das macht sie für mich zu einer der Besten Jugendserien. Ich kann jedem nur empfehlen: Gebt der Serie eine Chance, bleibt auch nach Staffel 1 noch dran, denn dann wagt "Teen Wolf" den Schritt zu erwachseneren Themen, wird hochwertiger.


*Info: Die komplette Serie gibt es bei Amazon Prime zu sehen. Die Serienstars schürten hingegen kürzlich Revival-Gerüchte, indem sie sich an MTV wanden und ihre Bereitschaft für eine Fortsetzung signalisieren. Ob man ihnen diesen Wunsch erfüllt? Pläne dazu gab es bereits kurz nach dem Ende der Serie, bisher sind diese aber ins Leere verlaufen. Die Hauptserie ist aber natürlich abgeschlossen. Man legt lediglich eine Fährte für die nächste Generation.





Eine Serie mit der schlechtesten Entwicklung:


Neben Serien, die positive Entwicklungen durchlaufen, gibt es natürlich auch diejenigen, die auf hohem Niveau starten, dann aber über die Zeit an Qualität verlieren. Oftmals weil sie in die Länge gezogen werden und Network sowie Showrunner*innen den richtigen Punkt für das Serienende verpasst haben. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Serien, denen hätte eine Staffel mehr gut getan, da die finale Staffel übereilt wirkt. Zusammengeschustert, nur um einen Abschluss zu produzieren. Während ersteres beispielsweise auf "The Walking Dead", "Quantico", "Revenge und "Pretty Little Liars" zutrifft, die allesamt vielversprechend gestartet sind, dann aber nach und nach an Qualität verloren haben (bei "The Walking Dead" setzte der Verlust für mich ab Staffel 6 ein, ab da war die Luft draußen, bei "Quantico" mit der zweiten Hälfte von Staffel 2, auch weil man viele Fan-Lieblinge rausgeschrieben hat, "Revenge" wurde ebenfalls nach Staffel 2 unglaubwürdig, verstrickte sich in Logiklöcher und zu den letzten zwei Staffeln von "PLL" fehlen mir schlicht die Worte. Selten so viele Logiklöcher erlebt und eine Auflösung, die überhaupt nicht konform mit den gelegten Fährten und Hinweisen ist), kann "GoT" zweiterem zugeordnet werden. Ich finde die letzte Staffel zu kurz, um die Storyline und die Entwicklung der Hauptfiguren glaubhaft zu vermitteln, hätte es entweder ein paar Folgen mehr oder eine weitere Staffel benötigt. So hatte ich das Gefühl, dass Benioff und Weiß einfach nur schnell zum Abschluss kommen wollten. Zu viel ist Off-Screen passiert, zu viele Figuren wurd auf undankbare Weise rausgeschrieben und zu viele Szenen dienten nur der Optik, ohne aber Sinn zu machen (man denke nur an Aria und ihr Ritt durch die brennende Stadt). Das ist gerad deshalb schade, weil "GoT" so vielversprechend startete, bis dahin in meinen Augen eine gleichbleibende Qualität ablieferte und so einige positive Entwicklungen in der Serienwelt anstieß.





Eine Serie mit der größten sozialen / gesellschaftlichen Relevanz:


Für mich aktuell "The Handmaid's Tale". Jede einzelne Episode der Hulu-Produktion ist unangenehm, schmerzhaft und lässt einen nicht so schnell los. Es wird eine Zukunftsvariante gezeichnet, die erschreckend ist und doch so viele Parallelen zu unserer Zeit hat. Bewusst. "The Handmaid's Tale" ist eine Warnung an uns alle, dass wir nicht zu bequem werden dürfen. Dass Rechte und Freiheiten, die hart umkämpft sind, wieder genommen werden können. Natürlich nicht über Nacht, es ist ein schleichender Prozess, einer, bei dem die Figuren in der Serie erst aufgewacht sind, als es längst zu spät war. In Gilead sind aber auch die Parallelen zu unserer Vergangenheit offensichtlich, wie das Patriarch herrscht, Frauen lediglich als Reproduktionsorgan gesehen werden und selbst diejenigen, die über Macht und Einfluss genießen, in ihren Freiheiten eingeschränkt sind. Sie dürfen nicht lesen, nicht frei darüber verfügen, wen sie ehelichen. Sie sind nur die Partnerinnen an der Seite von Männern, die alle wichtigen Entscheidungen treffen. Das klingt vertraut, spiegelt es doch die Rollenverteilung des Mittelalters wider. 



*Info: Die ersten zwei Staffeln der Serie sind bei Amazon Prime enthalten. Wer alle drei bis ausgestrahlten Staffeln sehen möchte, der wird bei MagentaTV fündig. Eine vierte Staffel ist derweil schon bestellt und gedreht.






Urheberrecht: Warner Bros. DE


Eine Serie, die visuell beeindruckend ist:


Ich hätte auch hier "The Handmaid's Tale" anführen können, da die Bildsprache beeindruckend ist, darüber Botschaften vermittelt werden. Aber die 2010er Jahre haben so viele Serien hervorgebracht, die optisch auf Kinoniveau spielen. Nicht umsonst sprechen wir vom "Goldenen Zeitalter der Serien". Eines, das scheinbar noch etwas anhalten wird, jetzt wo sich immer mehr Dienste an Produktionen versuchen und viele A-Lister Hollywoods Hauptrollen in Mini-Serien übernehmen. "Westworld" ist eine der Serie, die genau das kombiniert. Mit Anthony Hopkins gibt es in den ersten zwei Staffeln einen der talentiertesten Schauspieler Hoyllwoods zu sehen, dazu beeindruckt die Serie von Nolan und Lisa Joy visuell. Die Themenparks, in denen sich Menschen mit künstlichen Intelligenzen vergnügen oder aber auch ihre Brutalität an ihnen ausleben dürfen, sind beeindruckend. Das Kreativ-Team entführt uns in eine Welt, in der alles möglich ist und wo die oftmals brutalen Handlungen der Figuren durch wunderschöne Aufnahmen von weitläufigen Landschaften durchbrochen werden. Ein Kontrast, der natürlich bewusst erfolgt. "Westworld" beeindruckt jedoch nicht nur visuell, für mich zählt sie mit zu den hochwertigsten Serien des letzten Jahrzehnts. Sie ist anspruchsvoll und fordert mich als Zuschauerin. Stets muss man mitdenken und ständig wartet eine neue schockierende Wendung. Wer ist Mensch, wer Maschine? Es werden philosophische Fragen aufgeworfen, die sich mit dem Leben selbst aufeinandersetzen und nachhallen. Dazu kommt ein phänomenaler Cast, was will man mehr?


*Info: Westworld gibt es aktuell bei Sky zu sehen




Eine Serie, die dein persönlicher Liebling ist:


Hier konnte ich mich nicht kurzhalten, denn es gibt so viele Serien, die in den 2010ern gestartet sind und sich zu meinen Lieblingen entwickelt haben. Lustigerweise schaue ich gerade diejenigen Serien mehr als einmal, bei denen es sich eher um Popcorn-Unterhaltung handelt. Nicht allzu anspruchsvoll, eher leichte Kost, die einiges an Melodrama bietet. Der Grund dafür ist einfach: Ich kann abschalten vom stressigen Alltag. Vor allem für die The CW Serien habe ich eine Schwäche, auch wenn die sicherlich nicht unbedingt qualitativ hochwertig sind und oft belächelt werden. Aber der Sender bleibt seiner Zielgruppe treu und das sind nun mal junge Erwachsene. 2010 gestartet und auch abgeschlossen wurde zum Beispiel "The Originals", ein Spin-Off von "Vampire Diaries", das mir immer besser als die Mutterserie gefallen hat. "The Originals" ist trotz der Sendergruppe an ein etwas älteres Publikum gerichtet, nimmt Abstand vom Liebesdreieck, das die Mutterserie antreibt und rückt thematisch mit den Ur-Vampiren das Thema Familie in den Mittelpunkt. "The Originals" ist brutaler und düsterer als "Vampire Diaries" und die zentralen Hauptfiguren sind keine Teenager mehr. Das sorgt natürlich dafür, dass ganz andere Handlungen im Mittelpunkt stehen. Auch qualitativ kann das Spin-Off überzeugen. Von den fünf Staffeln ist keine einzig ein Flop, auch wenn die letzten zwei sicherlich ihre kleinen Schwächen haben. Trotzdem hat man einen guten Zeitpunkt für das Ende gefunden. Ebenfalls ein Spin-Off und besser als die Mutterserie gefällt mir "The Flash". Der schnellste Mann der Welt hat definitiv eine kleine Achtbahnfahrt hinter sich, vor allem ab Staffel 3 ist es qualitativ ein auf und ab. Viele gute Ansätze werden schlecht ausgeführt, zu vieles wiederholt sich und das sorgt dafür, dass die Handlung stellenweise vorhersehbar ist. Staffel 6 macht aktuell aber wieder Mut, die kann nämlich an die Qualität das Anfangs anknüpfen. Eine Lieblingsserie von mir ist "The Flash" aber nach wie vor, was Barry Allen als Figur geschuldet ist sowie Grant Gustin als Schauspieler. Allen ist für mich der sympathischste Held im Arrwoverse, der durch seinen Humor bei der Stange hält. Gustin ist hingegen der begabteste Schauspieler der Heldenriege, der sowohl in unterhaltsamen, aber auch emotionalen Szenen überzeugt.

Serien neueren Datums, die zu meinen Lieblingen zählen sind noch "Chilling Adventures of Sabrina" und "Outlander". 



*Info: Staffel 1-4 von "The Flash ist ebenfalls bei Amazon Prime im Abo inkludiert. Outlander und CAOS findet ihr hingegen bei Netflix.





Eine Serie aus dem deutschsprachigen Raum:


Deutsche Serien hatten in meinen Augen ihre Hochphase in den 2000ern, eine Zeit wo ich dann doch mehr als einen Liebling benennen kann. Die 2010er machen es mir etwas schwerer und ohne Netflix wüsste ich wohl nur 1-2 Serien, die ich hier anführen könnte. Aber zum Glück wurde mit "Dark" eine deutsche Serie realisiert, die anspruchsvoll, interessant und optisch mit Produktion des amerikanischen Raumes mithalten kann. Auch hierzulande gibt es talentierte Produzenten, ungewöhnliche Ideen und kreatives Potenzial. Dieses muss nur genutzt, dabei natürlich hochwertig umgesetzt werden. "Dark" ist vielleicht nicht dem Geschmack jedes Serienfans entsprechend, da die familiären Verstrickungen, Zeitebenen und Wendungen kompliziert sind und man mehr als einmal den Überblick verliert, aber für mich macht gerade das den Reiz aus. Damit reiht sich die Produktion in Genrevertreter wie "Westworld" ein, die genau damit spielen. Ich muss zwar gestehen, dass ich während es Anschauens manchmal den Familienbaum googeln muss, aber ich mag es eben auch, wenn Serien mich fordern und nicht alles sofort erklärt wird oder glasklar ist. Bei "Dark" bin ich so gespannt, wohin die Reise geht und finde die Anzahl von drei Staffeln perfekt. Anders als "Lost" besteht so nicht die Gefahr sich über die Zeit in Logiklöcher zu verstricken und eine Handlung zu spinnen, bei der gar keiner mehr durchblickt. Ich meine hat irgendwer jemals "Lost" komplett verstanden? Ich war irgendwann raus. Auch bei "Dark" gibt es aktuell mehr Fragezeichen als Antworten und gerade, wenn ich denke, dass ich weiß worum es geht, kommen die Produzenten mit einer neuen Wendung um die Ecke, die mich sprachlos macht. So machen Serien Spaß und ich hoffe, dass wir davon im deutschsprachigen Raum noch mehr zu sehen bekommen. Denn deutsche Krimis oder Sitcoms kann ich nicht mehr sehen. Historie können wir etwas besser, da würde ich mir aber auch mal ein paar andere Zeitepochen wünschen, die Geschichte ist so reichhaltig, es wird Zeit das wir auch das voll ausschöpfen. Mit "Babylon Berlin", den geplanten Produktionen über "Sissi" und Netlifx's "The Babarians", die die Schlacht im Teutoburger Wald in den Blick nimmt, scheint hier zumindest etwas Bewegung reinzukommen.





Urheberrecht: Warner Bros. DE



Eine Serie mit interessanten Figuren:


Ich hätte sie weiter unten auch als Geheimtipp anführen können, denn das ist die Sci-Fi-Serie "The 100" leider hierzulande immer noch. In den USA läuft sie ebenfalls etwas unter dem Radar, was Schade ist. Die erste Staffel beginnt zwar noch mit stereotypischen Charakteren, aber die Serie bricht im Verlauf damit und sucht als Jugendserie ihresgleichen. "The 100" ist düster, brutal und wirft die Frage auf, ob Frieden je möglich ist. Jedes Mal wollen die zentralen Hauptfiguren es besser machen, Frieden schaffen, doch bisher ist dies nicht gelungen. Jason Rothenberg bricht ziemlich flott aus der gewohnten Tonalität von Jugendserien aus. Es ist eine Serie, in der nicht Romanze im Vordergrund stehen, sondern der Kampf ums Überleben. Es ist aber auch eine Serie, deren Figuren komplex sind und wo sich jeder in einer moralischen Grauzone bewegt. Es gibt keine Helden. Sie alle machen Fehler, begehen Taten, die schwer verzeihbar sind und katastrophale Auswirkungen nach sich ziehen. Dabei ist die Serie überraschend feministisch, ohne dies ständig betonen zu müssen. Die weiblichen Charaktere sind stark, unabhängig, komplex, technisch oder kämpferisch begabt und facettenreich. Sie sind verdammt badass und fungieren als Anführerinnen. Sie treffen aber genauso falsche Entscheidungen, wie ihre männlichen Gegenspieler. Vor allem Octavia macht im Verlauf der Serie eine interessante Wandlung durch, die die nicht immer leicht mitanzusehen ist und sie zur Antagonistin macht. Ich finde das gut, denn niemand von uns ist perfekt.


*Info: Alle bisher erschienen Staffeln sind mit Joyn+ ansehbar.





Eine Serie, die dich schauspielerisch beeindruckt hat:


Hier muss ich "American Horror Story" nennen und zwar schon wegen des Prinzips der Serie: Jede Staffel behandelt ein neues Thema mit neuen Figuren, was bedeutet, dass es die Hauptdarsteller*innen ständig in neuen Rollen zu sehen gibt. Auffällig dabei ist, dass sie dann oft das genaue Gegenteil verkörpern. Ist eine Figur in der vorherigen Staffel gut, fungiert sie in der nächsten als Bösewicht. Die Schauspieler*innen können dadurch unterschiedliche Seiten von sich zeigen, sozusagen ihre volle Bandbreite als Künstler*in. Sie werden gefordert, indem sie unterschiedliche Dialekte beherrschen müssen und ständig neue Figuren mit all ihren Eigenheiten zum Leben erwecken, manchmal sogar mehrere pro Staffel (man denke nur an "Roanoke" oder "Cult", wo es die Darsteller in mehreren Rollen zu sehen gibt). Dadurch hat "AHS" für mich definitiv einige der besten Schauspieler*innen im Serienbereich hervorgebracht. Die Serie funktioniert ohne Evan Peters, Sarah Paulson, Jessica Lange oder Kathy Bates nur halb so gut. Darüber hinaus habe ich Cody Fern, Emma Roberts, Billy Lourd oder Taissa Farmiga für mich entdeckt. Jedes Mal ist es Spannend zu erfahren, was das Thema der kommenden Staffeln sein wird, welche Rollen die Darsteller spielen. Nicht nur darstellerisch geht "AHS" ins Extreme, zeichnet Charaktere die verrückt, ausgefallen und ungewöhnlich sind, sondern das trifft auch auf die Storyline zu. Die Serie experimentiert, wagt ständig Neues und provoziert. Das mag nicht jedem gefallen, aber in meinen Augen wird es so nie langweilig und man sieht ständig Handlungen, die es so in Mysteryserien noch nicht gab. Fehlende Kreativität kann man den Produzenten nicht unterstellen. Ryan Murphy und Brad Falchuck beherrschen ihr Handwerk, sodass ich mich auf viele weitere Staffeln freue. Die Serie wird somit auch das kommende Jahrzehnt begleiten. 


*Info: Staffel 1 - 8 gibt es bei Netflix zu sehen




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Eine Serie, die mit einer Staffel abgeschlossen ist:


Da es im vergangenen Jahr, somit kurz vor Ende der 2010er Jahre mein Highlight war, kam mir natürlich gleich "Chernobyl" in den Sinn. Die Serie hat mich nachhaltig beeindruckt, weil es eben keine Wohlfühl-Serie ist, sondern man beim Anschauen ständig einen neuen Schlag in die Magengrube erhält. Craig Maizin hat die Katastrophe spannend inszeniert, auch die naturwissenschaftlichen Fakten und den Ablauf für die breite Masse einfach aufbereitet. Wie die Serie selbst ankündigt, werden uns die Kosten von Lügen aufgezeigt. Im Falle der Katastrophe von Tschernobyl sind diese fatal. Es ist schockierend, wie die Regierung versucht die Katstrophe zu vertuschen und wie diejenigen bestraft werden, die versucht haben die Wahrheit ans Licht zu bringen. Atmosphärisch dicht, mit eindrucksvollen Aufnahmen, wird die Geschichte durch grandiose Schauspieler erzählt, die allesamt einen tadellosen Job machen. Eine weitere Serie, die sich hier dazu gesellen darf, ist Ava DuVernays "When They See Us", das sich auch einer wahren Geschichte annimmt, dabei genauso unbequem ist wie "Chernobyl". Es geht um systematischen Rassismus innerhalb der amerikanischen Polizei und dem Justizsystem und um fünf afroamerikanische Jugendliche, die nur aufgrund ihrer Hautfarbe angeklagt und unschuldig verurteilt werden. Die Gewalt der Polizei, die Hetzjagd der Medien, die Vorverurteilung und das Schicksal der Jugendlichen schockiert, bewegt, macht wütend und rührt zu Tränen. DuVernay arbeitet für die Umsetzung mit den Betroffenen zusammen. Sie erzählen durch die Serie ihre Geschichte. Eine Geschichte, die sich jeder von uns anschauen sollte.



*Info: Chernobyl gibt es bei Sky zu sehen, When They See Us bei Netflix.




Eine Serie, die ein absoluter Geheimtipp ist:


Bei der letzten Kategorie möchte ich ebenfalls zwei Serien nennen: "Hart of Dixie" und "Nashville", denn beide sind hierzulande eher unbekannt, gehen vom Ton her in eine ähnliche Richtung. Es sind Wohlfühl-Serien. Die Prämisse von "Hart of Dixie" klingt nicht unbedingt spannend. Rachel Bilson mimt eine Ärztin, die nach dem Ableben eines Kleinstadt-Arztes zur Hälfte dessen Praxis erbt. Nachdem ihr Freund sie verlässt, sehnt sie sich nach einem Neustart und nimmt das Angebot an. In der Provinz angekommen kommt mehr als ein Geheimnis ans Licht und Zoey findet sich zudem mit Problemen romantischer Natur konfrontiert. "Hart of Dixie" ist eine süße Dramedy für zwischendurch, die viel Herzschmerz und Humor bietet. Es ist leichte Unterhaltung, die einen Abschalten und den eigenen Stress vergessen lässt. Rachel Bilson porträtiert erneut eine Figur, die leicht ins Herz zu schließen ist und definitiv Ähnlichkeiten zu Summer hat. Im Zentrum steht jedoch recht flott ein Liebesdreieck, weshalb ihr diese Art von Geschichte mögen solltet, um mit der Serie warm zu werden. Ich war aber gleich von Wade begeistert, selbst wenn der die typischen Klischees der Zeit verkörpert, aber Wilson Bethel spielt das halt verdammt gut und hat mit Bilson eine unschlagbare Chemie. Abseits dessen wird etwas mit den Südstaaten-Klischees gespielt und so manche nervige Figur macht eine nett anzusehende Wandlung durch.

"Nashville" ist in meinen Augen eine der besten Musikserien, die ich kenne. Neben einem unschlagbaren Soundtrack, der doch einiges an Vielfalt zu bieten hat, trotz des Fokus auf Nashville, wird auch genügend Drama abseits der Musik geboten, um die breite Masse einzufangen. Dabei haben die Produzenten ein ganz besonderes Talent für Cliffhanger. Selten eine Serie geschaut, wo wirklich jede Folge offen endete und die so zum bingen einlädt wie diese. Musikalisch finde ich Connie Britton zwar schwierig, dafür darf der Rest vom Cast sein Talent beweisen und ich muss gestehen, dass ich durch die Serie doch einige Künstler*innen für mich entdeckt habe und der Soundtrack bei mir rauf und runter läuft. Bis auf die finale Staffel gibt es die Serie komplett bei Amazon Prime zu sehen. Die letzte sollte da auf jeden Fall auch noch folgen. Die Erstausstrahlungsrechte liegen jedoch bei Sky, was heißt, dass man sich mindestens ein Jahr gedulden muss, bis sie ins Abo kommt.



*Das Urheberrecht für die gezeigten DVD-Cover liegt bei 20th Century Fox (Teen Wolf) und Polyband/WVG (Chernobyl).




Was sind für euch die besten Serien des letzten Jahrzehnts?
Welche Serie hat für euch die beste / schlechteste Entwicklung durchgemacht?
Welche hat euch schauspielerisch beeindruckt?
Was ist euer Geheimtipp?

Kommentare :

  1. Ah, da ist die Liste :) Natürlich, "The Walking Dead" war die dritte Übereinstimmung!

    "Westworld" als visuell beeindruckende Serie unterschreibe ich sofort. Die Bilder sind unglaublich! So einen edlen Look habe ich sonst noch nirgends gesehen, vor allem nicht gleichbleibend auf diesem Niveau. Der Start der 3. Staffel steht dem in nichts nach.

    Ich muss leider zugeben, "Nashville" ist mir ein bißchen durch gerutscht in meinem Ranking, obwohl es ja auch immer mein Guilty Pleasure war. In meinen jährlichen landete es nie ganz oben, aber die Qualität war durchgängig hoch. Echt eine tolle Serie!

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    1. Ich muss mit Staffel 3 ja noch loslegen, dafür hole ich mir mal wieder Sky Ticket und bin schon gespannt. Aktuell habe ich auch Zeit die Staffel aufzuholen.

      Ich warte bei "Nashville" sehnsüchtig auf die finale Staffel bei Prime und frage mich ob die je noch kommen wird :/. Das dauert nun echt schon sehr lange.

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  2. Eine interessante Fragestellung. Den Großteil deiner genannten Serien habe ich noch gar nicht gesehen. Irgendwie scheinen ich einen Hang zu "alten" Serien zu haben. Obwohl..ich glaube einiges müsste auch neuer als 2010 sein. Ich speicher mir deinen Beitrag mal und wenn ich die Zeit finde, gucke ich mal nach, ob ich zu jeder Kategorie eine gesehene Serie finde :)
    LG Lexa

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    1. Dankeschön für das liebe Kompliment <3.
      Da bin ich gespannt, ob du Serien findest. Also ich war dann doch überrascht, welche Serie dann doch erst 2010 gestartet ist und nicht schon eher.

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  3. Ich behaupte ja immer, dass ich Lost damals schon verstanden habe. :P Na ja, das wäre wohl so eine Serie, die ich jetzt nach ein paar Jahren gerne noch mal zusammenhängend anschauen möchte. Ich habe damals noch geschaut, als man zum Teil wirklich lange warten musste, bis die Folgen in Deutschland verfügbar waren und auch noch im TV ausgestrahlt wurden. Dementsprechend waren die Lücken oft lang und ich konnte auch nicht immer die alten Folgen im Vorfeld noch mal anschauen.
    Die Zeiten haben sich durch die guten Streaming Angebote definitiv geändert! ;)

    GoT war schon eine echt arge Enttäuschung... Walking Dead schaue ich jetzt wieder lieber als noch vor ein paar Staffeln.
    Aber eins meiner Highlights ist definitiv auch The Handmaid's Tale! :)

    Zur Zeit schaue ich aber die akutelle Ozark Staffel. Netflix enttäuscht mich mittlerweile oft mit seltsamen Kommentaren zur Abesetzung von guten Serien (die ja zum Teil auch sehr erfolgreich waren)... aber die Serie machen sie noch gut. ;)

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar Christine,
      Ja genauso war das bei "Lost" mit mir auch. Die hatte ich damals auf ProSieben geschaut, da waren die Wartezeiten dann echt imer lange. Komplett kannst du sie bei Amazon Prime anschauen, hatte mich jetzt nur nicht gereizt, weil ich mir das Finale bei Wikipedia durchgelesen und davon auch nicht begeistert war :D.

      Vielleicht sollte ich mit "The Walking Dead" doch mal weitermachen? Den Gedanken habe ich immer mal wieder :D.

      Ich finde auch, dass man da mittlerweile sehr schnell ist Serien abzusetzen, ob das so klug ist? Klar hat man dann ein große Portfolio, aber was bringt es, wenn viele Serien offen enden? Also mir nimmt man da die Lust am reinschauen und bei der Menge schon heftig, wenn neue Sachen dann schon zwei Monate nach Start abgesetzt werden. Man kann gar nicht alles schauen, weil es zu viel ist.

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  4. Hi Nicole,

    PLL und The Walking Dead waren für mich in der Tat auch absolut enttäuschend hinten raus,weswegen ich beide nicht zu Ende geguckt habe...diese Logiklöcher bei PLL waren kaum zu ertragen!! Wie bei Lost damals... Schlimm. Viele der anderen Serien habe ich auch noch nicht geguckt. GoT wollte ich auch nochmal am Stück gucken, A Handmaids Tale steht auch noch auf der Liste, genau wie Chernobly. Ich habe gestern erstmal alle Folgen von Unorthodox am Stück geguckt :)

    Liebe Grüße und frohe Ostern dir!!!
    https://www.kulturblazer.de

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar Vanessa,
      jetzt habe ich vor Ostern gar nicht mehr geschafft zu antworten, weil ich einige Aufgaben im Nebenjob zu tun hatte. Ich hoffe, dass du die Feiertage trotz der aktuellen Lage genießen und eine schöne Zeit hattest?

      Ja PLL war schon heftig, ich bin mir bis heute nicht sicher, ob das tatsächlich die geplante Auflösung der Produzenten war oder ob da nicht doch das Network sich eingeschalten hat. Passiert ja öfter mal, dass Showrunner nicht das machen können, was sie ursprünglich geplant haben. Weil die Hinweise die man gestreut hat widersprechen der finalen Auflösung eben komplett. Erfahren werden wir das wohl nie :D.

      Ich wünsche dir ganz viel Spaß bei "The Handmaid's Tale" und "Chernobyl", auch wenn das jetzt keine Wohlfühlserien sind, aber ihre Botschaft ist so wichtig. Bin schon gespannt auf deine Meinung. Unorthodx habe ich hingegen noch nicht gesehen, aber meine Beste Freundin war auch begeistert. Ist bei mir jedoch schon auf die Watchlist gewandert, mal schauen wann ich dafür Zeit finde.

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  5. Was für ein schöner Posts! Mhh eine meiner Lieblingsserien bleibt immer noch Revenge. Aber How to get away with murder und Orphan Black sind auch ziemlich weit vorn mit dabei :) Eine Serie, die für mich eine schlechte Entwicklung durchgemacht hat ist definitiv Riverdale. Mit jeder Staffel ging es einfach nur noch bergab und jetzt hänge ich am Anfang der 4. fest und kann mich einfach nicht mehr durchringen weiterzuschauen xD
    Liebe Grüße
    Sarah

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar.
      Revenge mag ich auch, selbst wenn ich finde, dass die letzten zwei Staffeln nicht mehr ganz so gut waren, aber ich habe den Cast weiterhin geliebt <3. How to get away with Murder bin ich auch ganz bei dir, nach einer etwas entäuschenden 3. Staffel, war ich bei der vierten wieder komplett dabei und habe mitgefiebert. Schade, dass wir da in Deutschland zu hinterherhängen. Orphan Black möchte ich hingegen noch sehen.

      Bei Riverdale stimme ich dir zu, da hatte ich ja auch schon einen kompletten Beitrag zu gepostet. Die vierte Staffel hatte nacht dem katastrophalen Start (mit Außnahme der ersten Folge, die Luke Perry gewidmet war und wirklich gut war) jetzt mal ein paar gute Folgen in der Mitte, aber die Musicalepisode hat das wieder zunichte gemacht. So schade, weil Staffel 1 so toll war und ich echt große Hoffnungen an die Serie hatte. Das war so ne schöne Guilty Pleasure, wo ich mich jede Woche auf eine neue Folge gefreut hatte.

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  6. Danke für die tolle Serien-Tipps. ❤️ Die kann ich jetzt zu Corona wirklich gebrauchen.

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar, dann hoffe ich, dass dir die Serien auch zusagen :)

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  7. Jetzt, wo ich die BA fertig habe, komme endlich dazu, mir deinen Beitrag vollständig durchzulesen und auch einen Kommentar dazulassen. Bin ja immer wieder beeindruckt von deinen Einleitungen, wie viel du da immer aufgreifst und meine im Gegensatz nur knappe fünf Sätze beinhalten :D Zu Teen Wolf kennst du ja meine Meinung, nachdem ich gestern was von dem Stream zweier Darsteller auf Instagram gesehen habe, habe ich auch richtig Lust bekommen mal eine Teen Wolf Comicon zu besuchen, vielleicht bekommen wir das ja irgendwann zusammen hin. Und Game of Thrones hier kennst du ja meine Meinung auch zu Genüge :D The Walking Dead habe ich schon Anfang der dritten Staffel abgebrochen, mochte die erste richtig gerne und die zweite Zog sich wie ein Kaugummi, das mir die Lust vergangen ist. Zu Pll muss ich ja sagen, das ich da nie der große Fan war, mein damaliger Freundeskreis hat sie damals gesehen du da habe ich mit gezogen, habe aber auch schon lange für die erste Staffel gebraucht, weil mir da schon einiges gestört hat und ein Fan von ihr bin ich nie geworden.
    Mit The Handemaids Tale, Chernobyl und When they see us hast du drei Serien, die ich in meinem morgigen Beitrag aufgreifen werde, denn ich möchte sie mir anschauen. Machst mich auch immer neugierig auf die Serien. Von den beiden letzteren habe ich noch nichts gehört. Westworld hatte ich eigentlich auch vor zu erwähnen, weil ich die erste Staffel absolut geliebt habe, nur habe ich wegen sky bisher noch nicht weiter gesehen. Ach 4 und 5 von The Original haben ein paar Schwächen? Ich bin mal gespannt. Dark mag ich auch sehr, bei mir ging es auch mit den Verwandtschaftskram, habe aber auch nicht so lange Wartezeit zwischen den Staffeln gehabt und ich kann mir gut Gesichter merken, nur bin ich bei Namen komplett durch. Aber gute deutsche Serien in den 2000er Jahre? Da bin ich raus, da ist die einzige, die ich gesehen habe Türkisch für Anfänger und die dafür rauf und runter, der Rest ist bei mir alles nur Kinderserien wie Schloss Einstein oder Pfefferkörner, bei sowas wie Gute Zeiten Schlechte Zeiten war ich raus.

    Danke für die Glückwunsche zum Blog Geburtstag! Ich tausche mich mit dir auch sehr gerne über Bücher Filme und Serien aus. Mittlerweile bin ich auch wieder weg von der Statistik, das demotiviert mich nur wieder, und ich mache das Hobby einfach zu gerne, das es mir fehlen würde. Bin einfach zu Mitteilungsbedürftig :D

    Schön, dass wir beide unfrweilig komisch sind :D Finde dich aber schon witzig, kann mich gut daran erinnern, das ich wegen deiner Sprachnachrichten lachend durch Wuppertal gelaufen bin und sich die Leute sich fragend umgedreht haben, weil ich doch nicht etwa gute Laune in Wuppertal habe.
    Dieses Jahr wird es wohl nichts mit Urlaub werden, hoffe, dass ich Geld für nächstes Jahr gesparrt bekomme und nach Frankreich ans Meer kann, oder auch gerne nach Schottland, wollte da eigentlich immer mit einer Freundin einen Road Trip machen, aber die ist wegen Freund jetzt raus, also muss ich mal schauen wie ich es jetzt mache.

    Kenne von den großen Künstlern auch hauptsächlich nur die Klassiker, ein paar mehr Songs von den Rolling Stones, weil ich die ne Zeitlang viel gehört habe und immer noch gerne höre, sind einfach cool. Oft kennt man aber auch mehr Songs als gedacht, aaach das war auch von XY, ja das kennt man doch :D Bin gespannt was du zu Rocketman sagst, glaube der könnte dir ganz gut gefallen, langatmige Stellen gibt es hier nicht ;)

    Ja das gleiche ist bei mir mit Emma der Fall. 16 Euro fürs Leihen? Ne da bin ich raus, das ist der Preis für ne DVD, frage mich echt wie die auf so nen Preis kommen, wenn Kino 7-10 wäre.

    Alles Liebe

    Nadine

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    1. Dankeschön für dein liebes Kompliment und Kommentar Nadine,
      wobei ich mich auch frage wer bei mir die langen Einleitungen überhaupt liest :D. Ich schreibe die halt in der Tat gerne.
      Unbedingt. Da gibt es auch jedes Jahr eine in Paris, vielleicht könnte man das dann mit so einem Städtetrip verbinden, wir wollten ja beide auch Versailles sehen :).
      Also zu PLL: Wäre ich nicht noch etwas jünger gewesen, als ich mit der Serie angefangen habe, wäre ich wohl auch nicht mit ihr warm geworden. Hatte mal ein paar Folgen der ersten Staffeln geschaut als meine Mum damit losgelegt hat und die fand ich dann auch nicht mehr so toll. Wobei ich aber sagen muss, dass ich zumindest die 3. Staffel echt bis heute toll finde, was auch am Handlungsstrang rund um Spencer und der schauspielerischen Leistung von Troian liegt. Sie ist definitiv meine größte Entdeckung durch die Serie und denmänchst ja auch endlich mal wieder in einer neuen Serienrolle zu sehen.
      Zu den neuen Serien: Sorry not Sorry :P.
      Ja man merkt bei "The Originals" dann schon auch das es Zeit für das Ende wurde, da haben sie dann doch einen perfekten Zeitpunkt erwischt, nicht so wie bei Vampire Diaries. Qualitativ sind die letzten zwei Staffeln aber trotzdem gut, auch wenn es gerade in der finalen Staffeln so manche Entwicklung gibt, die bis heute im Fandom kontrovers diskutiert wird und man merkt natürlich dass einige Dinge nur für das Spin-Off umgesetzt wurden, damit dies möglich ist. Aber ich mag "Legacies" total und bin froh, dass das realisiert wurde. Die Leichtigkeit brauche ich gerade und ich mag es als Guilty Pleasure sehr.

      Also mir fiele noch "Doctor's Diary" ein, die Serie liebe ich bis heute, habe Staffel 1 sogar auf DVD, die Serie aber generell schon mehrfach gesehen, nachdem sie nun auch öfter bei Rtl wiederholt wurde und ich da abends immer eingeschalten hatte. Es geht nichts über Marc Maier und Gretchen Haase, egal wie viele Klischees da drinnenstecken :D. Die kann ich dir echt empfehlen, da kann man herzhaft lachen und Gretchen ist so herrlich normal. Ansonsten: Der Lehrer, das läuft zwar jetzt auch noch, ist aber schon 2009 gestartet. Da mag ich die Verbindung zwischen den akteullen gesellschaftlichen Themen und dem Schulalltag. Ich glaube jeder von uns wünscht sich so einen engagierten Lehrer. Wie du habe ich aber auch Türkisch für Anfänger geliebt. Verliebt in Berlin fand ich für eine Telenovela auch nicht schlecht.

      Gute Laune in Wuppertal? Also ehrlich das geht doch nicht :D. Freut mich, dass mich aber zumindest eine Person lustig findet. Meine Freunde tun das oft nämlich nicht xD. Ich glaube dieses Jahr ist Urlaub für alle nicht möglich. Ich verschiebe meinen spontanen Städtetrip auch auf nächstes Jahr, hoffe, dass ich bis dahin dann auch etwas Geld sparen konnte.

      Die kommen auf den Preis weil sie annehmen, dass man ihn nicht alleine sondern mit Familie oder Freunden schaut. Letzteres fällt ja gerade weg, trotzdem sind die Mehrheit der Haushalte mit vier Personen und wenn man dann den Betrag durch alle teilt, dann ist man günstiger als im Kino. Das heißt aber auch, dass alle Interesse am Film haben müssten, was bei mir zB. nicht der Fall ist. Und wer Single ist, der hat halt Pech :D. Ich werde bei allen Filmen jetzt noch ein paar Monate warten, dann gibt es die ja auch günstiger zu leihen bzw. kommen die 20th Century Fox Filme doch eh immer recht schnell bei Prime ins Abo, ich rechne damit, dass die auch Emma irgendwann mit drinnen haben. Bloodshot gibt es bspw mittlerweile ja auch für 6 € zum leihen. Wenn man also etwas wartet, dann gehen die Preise auch runter.

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