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Mittwoch, 18. November 2020

Serien TAG: Die besten Serien der 2000er

 

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Die 2000er, auch bekannt als Zeit, in der die Anzahl an Serien konstant zunahm, Produzenten mit wenig Budget klarkommen mussten, 22 Folgen zum Standard mutierten und Serienfans selten ein abgeschlossenes Serienfinale vergönnt war. Trotzdem ist die Phase von 2000 - 2009 für die Branche richtungsweisend, denn hier wurden die Grundlagen für den Serienboom der 2010er gelegt und als Zuschauer*in konnte man sich auf die ersten etwas experimentierfreudigere, ausgefallenere Serien einlassen. Bald schon erlebt der Begriff des "Quality TV" eine Renaissance, denn mit den gestiegenen Zuschauerzahlen wird auch die Handlung von Serien zum einen immer komplexer, zum anderen werden optisch neue Maßstäbe gesetzt. Parallel dazu entstehen immer neue Fernsehsender, das Pay-TV wird zunehmend attraktiver und neben der klassischen Herbst-Season, werden bald auch die Sommermonate mit Serien bespielt. Die Zuschauer*innen beschäftigten sich hingegen intensiver mit dem Gesehenen - es beginnt die Hochphase der Internetforen, in der über die Handlungen von Charakteren oder dem Fortgang der Lieblingsserie gerätselt wird, häufig indem jede Szene bis ins kleinste Detail analysiert und auf Hinweise geachtet wird. 

 

Heute ist das alles nichts mehr Besonderes. Es gehört fest zu unserem Alltag, dass wir mit Anderen über unsere Lieblingsserien diskutieren und längst muss eine Serie auch in den Sozialen Netzwerken Aufmerksamkeit generieren, um als Erfolg zu gelten. Und während alle diese Entwicklungen in Amerika ihren Lauf nahmen und auch über den großen See zu uns schwappten, entdeckte ich mit "Supernatural" die Attraktivität von Serien ebenfalls für mich, eine Leidenschaft nahm damit ihren Lauf. Aufgrund meines Alters gibt es bis heute ein paar Serien aus den 2000er die an mir vorbeigegangen sind, wie "Rom" oder "The Sopranos", um einmal zwei zu nennen. Zumindest "Rom" möchte ich mir unbedingt auf DVD gönnen, denn Staffel 1 und 2 gibt es mittlerweile im Kombi-Paket. Gesehen habe ich persönlich in meiner Jugend vor allem die klassischen amerikanischen Network-Serien, die es eben auch hierzulande ins Free-TV geschafft haben. Ich kann mich noch an den Mystery-Monday von ProSieben erinnern, an dem ich gebannt mit meinen Eltern "Supernatural" und "Vampire Diaries" angeschaut habe oder den Serien-Mittwoch, an dem unterhaltsame Formate wie "Desperate Housewives" liefen. Welche Serien für ich zu den besten der 2000er zählen, möchte ich heute in einem TAG vorstellen. Dieser kommt euch vielleicht bekannt vor, habe ich ihn doch Anfang des Jahres gemeinsam mit Nadine auf die 2010er Jahre angewandt.

 

 

Ihr dürft den TAG gerne auch auf eurem Blog verwenden, verlinkt Nadine und mich nur als ursprüngliche Ersteller. Dankeschön. 

 

 

Eine Serie mit Nostalgie-Faktor: X-Factor

 

Ich musste tatsächlich etwas länger nachdenken, welche Serie ich hier nennen möchte. Am Ende fiel mir dann aber "X-Factor - Das Unfassbare" ein, zwar schon Ende der 90er gestartet, wurde der Großteil der Episoden aber in den 2000ern ausgestrahlt. Bis heute ist die Serie fest im TV-Programm von RTL II verankert und ich lasse die Folgen öfters mal sonntags nebenbei laufen. Mittlerweile kenne ich die meisten davon schon auswendig, da "X-Factor" damals bei uns zum Pflichtprogramm gehörte und sich dann die ganze Familie vor dem TV versammelt hat. Dementsprechend erinnern mich die Folgen immer an meine Kindheit und ehrlich gesagt fürchte ich mich noch heute vor den gleichen Episoden wie damals. Besonders vor "Die Frau im Spiegel" hatte ich als Kind Angst und noch heute habe ich beim Anschauen der Episode ein mulmiges Gefühl. Übrigens wünsche ich mir bis heute eine Neuauflage des Formats, qualitativ aber dann an die 2000er anschließend, also auf keinen Fall so wie der verzweifelte Versuch von RTL II. Das einzig schaurige waren da die Geschichten selbst, die überhaupt nichts Unfassbares hatten, sondern wie Satire wirkten.

 

 

 

 

 

Eine Serie mit der besten Entwicklung: Desperate Housewives

 

Selbst bei dieser Kategorie musste ich etwas länger überlegen, habe mich dann aber für "Desperate Housewives" entschieden, denn die Intrigen und Lügen besagter Hausfrauen habe ich mit Freude verfolgt. Marc Cherry beglückte uns mit 8 Staffeln, die 180 Episoden umfassen und dabei wird die Qualität über weite Strecken hochgehalten. Beim Piloten sahen damals 21.3 Millionen Amerikaner*innen zu, für ABC entpuppte sich die Serie als dringend notwendiger Erfolg und bis heute ist die Serie populär. Der Erfolg ist nicht überraschend, machen doch vor allem die ersten Staffeln Spaß. Ein oft dunkler Humor, gepaart mit einem Murder-Mystery-Rätsel trifft auf die alltäglichen Dramen der Hausfrauen. Schnell wurde klar: Die Wisteria Lane mag zwar nach außen perfekt erscheinen - prächtige Häuser, gepflegte Vorgärten, scheinbar glückliche Familien, aber hinter jedem Gartenzaun lauerten Leichen, die nur darauf warteten, vom Publikum gefunden zu werden. Genau das macht für mich bis heute den Reiz der Serie aus: Das Einreißen dieser scheinbaren Idylle und Perfektion, ein Thema, welches bis heute für viele Serien als Aufhänger und Ausgangspunkt dient. Das Ende kam zur passenden Zeit und stimmt mich bis heute zufrieden, sodass ich abseits weniger Handlungsstränge, die doch etwas an den Haaren herbeigezogen waren, über weite Teile gut unterhalten wurde. Zumal mir Gabi, Susan, Lynette und Bree im Verlauf der Serie auch ans Herz gewachsen sind, schade dass die Stimmung hinter den Kulissen nicht so harmonisch gewesen sein soll. Vor der Kamera spürt man dies aber nicht. 


 

 

 

Eine Serie mit der schlechtesten Entwicklung: Multiple Series

 

Kandidaten für die schlechteste Entwicklung habe, ich hingegen mehrere. Sie alle eint eines: Sie sind gut gestartet, haben dann aber mit jeder Staffel qualitativ Federn gelassen. Am meisten enttäuscht bin ich dabei wohl von "Lost", JJ Abrahms Mystery-Serie, die mich ab der ersten Sekunde packte und aufgrund der ständigen Wendungen und Cliffhanger auch lange nach dem Ansehen beschäftigte. Was in den ersten Staffeln noch wunderbar funktionierte, wurde bald zum Problem: Denn als es dann darum ging Antworten zu liefern, blieben die bei "Lost" aus. Die Serie wurde dadurch zusehends undurchschaubarer und aufgrund der langen Wartezeit zwischen den Staffeln verlor ich bald den Überblick. Ausgestiegen bin ich dann ehrlich gesagt am Anfang der finalen Staffeln und mit Blick auf die Auflösung, die bis heute die Fangemeinde spaltet, habe ich da nichts verkehrt gemacht. Trotzdem Schade ist es, aber immerhin spricht man heute vom sogenannten "Lost-Phänomen", sprich dem ständigen Aufwerfen von Fragen ohne je Antworten zu geben. Persönlich mag ich komplexe, verschachtelte Serien, bei denen das Publikum mitdenken soll, aber dann doch bitte so umgesetzt wie bei "Dark". Ich bin der Meinung das auch "Lost" ein paar Staffeln oder weniger Episoden pro Staffel gutgetan hätten. Aber in den 2000er waren 22 Folgen pro Staffel eben das Non-Plus-Ultra und die mussten irgendwie gefüllt werden.

 

Eine weitere Serie, die in meinen Augen zwei gute Staffeln ablieferte und dann qualitativ an Zugkraft verliert ist "O.C. California". Ich weiß noch, dass ich mich am Wochenende sogar immer mit einer Freundin getroffen habe, um die Serie gemeinsam im Free-TV zu schauen. Zunächst waren wir ganz gebannt von der Welt der Schönen und Reichen, die unserer eigenen so fremd war. Wir sahen mit an, wie die Teenager von Newport County versuchten nicht nur ihren Schulalltag, sondern auch freundschaftliche und romantische Herausforderungen zu meistern. Dabei bedient die Serie natürlich die gängigen Klischees, die sich heute vermehrt in Serien des Genres finden lassen. Dies überrascht nicht, gilt "The OC" doch als Vorreiter von Teenie-Serien. Mit Ryan bekommt man den Blick eines Außenseiters auf ein Leben voller Glamour, als der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Teenager, kurzerhand von seinem Pflichtverteidiger zuhause aufgenommen wird. Nicht jeder ist davon sofort begeistert, doch im Verlauf der Serie wird die Beziehung zwischen den Cohens und Ryan immer enger. Was auch bei "OC California" deutlich wird: Reichtum bedeutet nicht, dass alles perfekt ist. Auch hier werden nach und nach die düsteren Geheimnisse der Figuren enthüllt, es geht um Alkohol-, Tabletten- oder Magersucht, Affären, Lügen und Intrigen. Was am Anfang aufgrund der gelungenen Chemie des Casts, der optisch ansprechenden Kulisse und der passenden musikalischen Untermalung (bis heute verbinde ich den Song "California" fest mit der Serie) noch wunderbar funktioniert, wird irgendwann anstrengend zu verfolgen. Vor allem Marissas Entwicklung habe ich als nervig empfunden, obwohl ich ihre Figur als wichtig für die Serie erachte, denn nach dem Ausstieg von Mischa Barton fehlte etwas und "The OC" konnte sich inhaltlich nicht davon erholen. Nach vier Staffeln war dann Schluss und die Überdrehtheit und fehlende Logik der finalen Staffel machten auch deutlich, dass das Ende unumgänglich war.

 

Bei "Heroes" ging der qualitative Verfall sogar noch früher los, denn schon nach der actionreichen, mitreißenden und wendungsreichen ersten Staffel, war die Luft raus. Ab diesem Moment verloren die Produzenten den roten Faden, zurück bleibt bei mir das Gefühl, dass niemand so recht wusste, wohin die Reise gehen soll und das spiegelten die einzelnen Handlungsstränge, aber auch teils idiotischen Taten der Figuren, wider. Für mich ist "Heroes" bis heute eine der Serien, die deutlich macht, dass nicht jede Produktion über mehr als eine Staffel verfügen muss. Der Superhelden-Serie rund um Menschen mit übernatürlichen Kräften, die scheinbar miteinander verbunden sind, hätte eine Staffel locker gereicht, um eine Serie zu kreieren, die nicht als eine der schlechtesten Serien in die TV-Geschichte eingeht. Dass man "Heroes" zudem ruhen lassen sollte, zeigt auch der missglückte Revival-Versuch mit "Heroes: Reborn" - auch hier zahllose vernichtende Kritiken, schlechte Einschaltquoten, sodass daraus ein kurzes Gastspiel wurde. Zumindest eines hat die Serie durch ihre fabelhafte erste Staffel geschafft: Meine Nase auf Hayden Penettiere, Milo Ventimiglia und Masi Oka zu stoßen, deren Karrieren ich bis heute verfolge bzw. wo ich regelmäßig neue Projekt gesehen habe.

 

 

 

 

Eine Serie mit der größten sozialen / gesellschaftlichen Relevanz:

 

Für die 2000er eine ganz schön schwierig Frage, weil ich doch verstärkt im Segment Jugendserien bzw. oft leichte Unterhaltung unterwegs war. Am Ende habe ich mich für "Charmed" entschieden, was daran liegt, dass wir drei weibliche Hauptfiguren haben, was für die 2000er doch ziemlich bahnbrechend war. Den Preis für Geschlechtergleichheit gewinnt das Jahrzehnt definitiv nicht, aber mit "Charmed" gab es zumindest drei toughe Frauen, die Woche für Woche gegen magische Kreaturen der Unterwelt gekämpft haben und dazu noch allerlei private Probleme lösen mussten. Was dabei großgeschrieben wurde: Die Unabhängigkeit der drei Schwestern, die gut für sich selbst sorgen können. Im Mittelpunkt steht dabei konstant ihre Schwesternschaft, auch wenn die Serie natürlich nicht komplett ohne große Romanzen auskommt. Einzige Kritik: Natürlich wird hier der sogenannte "white Feminism" abgedeckt, denn Diversität ist in den 2000er Jahren leider nur selten der Fall. Was mich zu meiner Nummer 2 bringt: "Grey's Anatomy". Viele lachen gerne über die Serien von Shondaland, aber was dabei komplett außer Acht gelassen wird, ist Shonda Rhimes Vorreiterrolle was einen diversen Cast anbelangt. Dafür bin ich "Grey's Anatomy" bis heute dankbar und ich hätte mir gewünscht, dass ich die Figuren schon früher kennengelernt hätte. Vor allem Christina ist und bleibt für mich eine der besten Figuren von "Grey's Anatomy", eine Feministin, die dies nicht ständig verbal äußern muss, damit das deutlich wird. Christina geht ihren Weg und entschuldigt sich nicht dafür, dass ihre Karriere für sie an erster Stelle steht und das ist gut so. Nicht jede Frau möchte Heiraten und Kinder kriegen, auch wenn die Gesellschaft dies oft vorschreibt. Am Ende ist das aber eine individuelle Entscheidung, die von anderen respektiert werden sollte. Sicherlich hat "Grey's" über die Zeit hinweg an Qualität eingebüßt, trotzdem gelingt es den Produzenten immer wieder sensible und wichtige Themen gelungen in den Mittelpunkt zu rücken. Egal ob es dabei nun um Vergewaltigung, Alkoholsucht oder Demenz geht.

 

 

 

 

Eine Serie, die visuell beeindruckend ist: Fringe

 

Da fällt mir jetzt auf Anhieb "Fringe - Grenzfäll des FBI" ein, einer der teuersten Serienpiloten der 2000er Jahre. Geld, das in meinen Augen gut angelegt ist, denn die Mystery/Sci-Fi-Serie überzeugt nicht nur optisch, sondern auch mit einer komplexen, fesselnden Storyline und herausragenden schauspielerischen Leistungen. In 100. Episoden gibt es nicht nur jede Menge "Grenzfälle" zu sehen, die unser Verständnis von Wissenschaft sprengen, sondern auch einen mitreißenden Haupt-Arc der sich durch alle fünf Staffeln zieht. Optisch wird das wunderbar inszeniert, doch auch die Figuren selbst wissen zu überzeugen, vor allem der exzentrische, brillante und mürrische Wissenschaftler Walter Bishop, der seinem Sohn Peter das Leben nicht immer leicht macht. Kleiner Fakt: Die Serie selbst wurde für Anna Torv zum schauspielerischen Durchbruch, heute kenne die meisten sie wahrscheinlich aus Serien wie "Mindhunter", wo ihr Talent vor allem in Staffel kaum gewürdigt wird oder "Secret City" - beides Serien, die bei Netflix zu sehen sind. Fans von Mystery-Serien sollten sich Fringe, das übrigens komplett bei Amazon Prime inkludiert ist, nicht entgehen lassen. Schon allein, weil die Serie Comedy und Mystery perfekt verbindet.

 

 

 

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Urheberrecht: Warner Home Video


 

 

Eine Serie, die dein persönlicher Liebling ist: Supernatural

 

Langjährige Leser meines Blogs werden es schon erraten haben: Natürlich muss ich hier "Supernatural" nennen, mein All-Time-Favourit. Seit 2006 verfolge ich gebannt Woche für Woche wie Sam und Dean gegen Monster, Dämonen und manchmal auch menschliche Killer kämpfen und dabei regelmäßig persönliche Opfer bringen. Mit 15. Staffeln ist die Serie die am längsten laufende Sci-Fi-Serie und hat eine komplette Ära geprägt. Auch wenn in einer Woche das Serienfinale über die Bildschirme flimmert, bin ich mir sicher, dass der Hype anhalten wird und wir irgendwann ein Spin-Off, eine Serienfortsetzung oder eventuell auch Filme zu Gesicht bekommen werden. Mit HBOMax ist die perfekte Plattform kürzlich auch gestartet. Apropos Spin-Off ich könnte mir ja vorstellen, dass man sich Jack als Figur zu Nutze macht und eventuell hier eine Serie bestellt, die Ereignisse der finalen Staffeln bieten sich dafür eigentlich perfekt an. Aber das ist jetzt nur Spekulation und ein Wunschtraum meinerseits. Dazu werden die Fans wohl dazu beitragen, dass die Serie nicht so schnell vergessen wird und weiterlebt. #Spnfamily ist hier nämlich nicht nur ein schönes Hashtag, sondern dank der Fans konnten schon einige Charity-Projekte realisiert werden, was die Bedeutung von Popkultur unterstreicht. Ansonsten kan nich nur appellieren: Wenn ihr Mystery-Serien mögt, dann gebt "Supernatural" eine Chance. Staffel 1 braucht zwar, wie jede andere Serie auch, ein paar Episoden, um sich warmzulaufen, aber dafür erhält man auch fünf Staffeln, die perfekt sind und einige der besten Episoden, die das amerikanische Fernsehen zu bieten hat. Die Produzenten habe immer etwas gewagt, ein bisschen herumexperimentiert und dabei oft den richtigen Riecher gehabt. Einziger Kritikpunkt: Was Diversität anbelangt ist die Serie ein Kind ihrer Zeit, was schon daran deutlich wird, dass wir vier weiße Hauptdarsteller haben. Frauenfiguren existieren zwar und diese sind auch gelungen, aber eben nur in Form von Nebenfiguren, das gleiche trifft auch auf ethnische Minderheiten zu. Gerade deshalb finde ich es bis heute schade, dass The CW das geplante Spin-Off "Wayward Sisters", wo mir der Backdoor-Pilot gut gefallen hat, nicht realisiert hat. Hier wäre beides gegeben gewesen, sodass man hier tatsächlich eine gute Chance vertan hat. Zumal auch der Zuspruch der Zuschauer*innen vorhanden war. 

 

 

 

 

Eine Serie aus dem deutsprachigen Raum: Doctor's Diary

 

Zwar ist "Doctor's Diary" ziemlich klischeebeladen und Diana Amft ist niemand den ich als dick bezeichnen würde, trotzdem bringt mich die Serie bis heute zum Lachen. Das liegt tatsächlich an den Schauspielern, ihre Chemie untereinander und dass Gretchen Hase als Figur so herrlich normal angelegt ist. Als Zuschauerin konnte man sich einfach mit ihrer tollpatschigen Art identifizieren und zumindest ich habe ab der ersten Minute mit ihr mitgefiebert. Dazu gesellt sich ein Florian David Fitz in Höchstform, der es schafft, denn oft unverschämten Dr. Meyer, humorvoll zu inszenieren. Ich weiß nicht, ob seine Figur mit einem anderen Darsteller tatsächlich so gut funktioniert hätte, auch wenn Gretchen und Marc am Ende auch eher in die Kategorie der toxischen Pärchen fallen. Trotzdem habe ich sie geshippt und tue das noch heute, was eben den beiden Hauptdarstellern geschuldet ist. Die verstehen sich privat ziemlich gut und das transportiert sich vor die Kamera. Für mich bleibt "Doctor's Diary", das natürlich an "Grey's Anatomy" angelegt ist, eine der besten deutschen Dramaserien, die für mich tatsächlich bis heute funktioniert. Staffel 1 besitze ich auf DVD und schaue mir die schon ganz gerne an, nur um dann bei den immer gleichen Stellen zu lachen. Die Reruns im TV nehme ich auch gerne mit. Für mich also ein Dauerbrenner der wunderbar funktioniert und das obwohl die Serie auf einen klassischen Plot setzt. Ist dieser aber solide und charmant umgesetzt, dann kann auch das funktionieren.

 

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Eine Serie mit interessanten Figuren: One Tree Hill

 

Definitiv "One Tree Hill", einfach weil ich ein großer Fan der charakterlichen Entwicklung der Figuren bin - sowohl Haupt- als auch Nebenfiguren. Zu Beginn wird noch stark mit Stereotypen gearbeitet, zum Glück werden diese schon im Verlauf der ersten Staffel aufgebrochen. Nathan entpuppt sich zunächst als der typische High-School-Sportler: Bliebt, talentiert, aber ein Arschloch, während Brooke das weibliche Pendant bildet und dazu extrem übersexualisiert wird. Beide Figuren durchlaufen dann aber eine 180-Grad-Wendung, für die ich dankbar bin, und vor allem Brooke mausert sich zum Serienliebling. Am Ende liefert "One Tree Hill" komplexe, facettenreiche und realistische Charaktere. Sie sind nicht perfekt, machen Fehler und können somit als Vorbild für die jungen Zuschauer*innen dienen. In Bezug auf die Handlung ist die Serie für mich immer noch die beste Dramaserie, da konnte bisher noch keine andere Produktion heranreichen, zumal sie auch eine der wenigen Produktionen ist, wo der Sprung ins Erwachsenenalter gelingt. Als ich die Serie geschaut habe, war ich gerade am Anfang meiner Ausbildung, steckte zwischen dem Ende meiner Jugend und dem Anfang des Erwachsenenleben und konnte mich somit gut mit beiden Ebenen identifizieren. Die Probleme während der Schulzeit waren noch nicht allzu lange her, während ich im Alltag aber mit ganz neuen Herausforderungen konfrontiert wurde, da war es schön, dass "One Tree Hill" handlungstechnisch beidem gerecht wurde. Abseits dessen kann ich euch nur empfehlen der Serie trotz dem Aufbau rund um Basketball eine Chance zu geben. Der Sport spielt zwar eine Rolle, aber viel zentraler sind die menschlichen Herausforderungen, mit denen die Figuren täglich zu kämpfen haben, herausragend ist beispielsweise die Episode zum Amoklauf in der Schule, die bis heute als eine der besten Episoden gilt. Kein leichtes Thema, aber den Produzenten gelingt die Umsetzung. Parallel dazu wird eine große Bandbreite an Problemen abgedeckt über die erste große Liebe, Streitigkeiten im Freundeskreis, Alkoholsucht hin zu Problemen im Job oder der Horror-Nachricht keine Kinder bekommen zu können, ist alles dabei. Auch wenn ich gestehen muss, dass sich in späteren Staffeln auch ein paar abgedrehte Storylines eingeschlichen haben, bei der Nanny-Sache war ich dann raus. Trotzdem gibt es keine Staffel die ich als schlecht bezeichnen wurde, sodass es gerne mehr als 9. Staffeln hätte geben können. Die Serie selbst erhält ein abgeschlossenes Serienfinale, welches mich bis heute berührt.

 

 

 

 

 

Eine Serie, die dich schauspielerisch beeindruckt hat: Vampire Diaries

 

Manch einer wird nun schmunzeln, dass ich hier "Vampire Diaries" nenne, aber mich nervt es schon lange, dass die schauspielerische Qualität vom Network und Genre abhängig gemacht wird. Auch in Jugendserien lassen sich Darsteller*innen finden, die einen herausragenden Job machen, welcher auch gewürdigt werden sollte. Nina Dobrevs Leistung wird in meinen Augen unterschätzt, spielte sie doch gleich mehrere Rollen und schaffte es, diese mit jeweils unterschiedlichen Mimiken, Gangarten und Stimmhöhen auszustatten, sodass sofort klar war, ob wir hier Elena, Katherine oder Amara vor uns haben. Besonders gelungen finde ich dabei die Szene, in der alle drei Frauen zusammen zu sehen sind. Ninas Arbeitspensum muss enorm gewesen sein, weshalb ich auch nachvollziehen kann, wieso sie sich nach Staffel 6 für den Ausstieg entschieden hat, übrigens etwas was für sie von Anfang an feststand und dementsprechend keine Überraschung für die Beteiligten gewesen sein dürfte. Doch während andere für eine solche Leistung beklatscht werden, fiel der Applaus bei Dobrev eher gering aus, was ich schade finde.

 

 

 

 

Eine Serie, die mit einer Staffel abgeschlossen ist: Harper's Island

 

Ich hätte die Serie auch als Geheimtipp nennen können, aber da es sich um eine Mini-Serie handelt, passt "Harper's Island" hier besser. Kleiner Fun Fakt: Die DVD zur Serie ist jetzt erst erschienen, keine Ahnung wieso. Aber: Die Horrorserie ist gerade für Fans des Slasher-Genres zu empfehlen. Der Plot ist nicht neu, die Umsetzung dafür aber solide und brutal: Eine Gruppe von Freunden begibt sich auf eine abgelegene Insel, um eine Hochzeit zu feiern. Doch bald müssen sie schockiert feststellen, dass ein Killer sein Unwesen treibt. Nach und nach fallen immer mehr Hochzeitsgäste diesem zum Opfer. Was mir an der Serie gefallen hat: Das muntere Raten, welche der Figuren der Mörder sein könnte und wieso. Dabei wurde während der US-Ausstrahlung tatsächlich unter Verschluss gehalten, wie lange die einzelnen Schauspieler*innen involviert waren und nicht einmal diese wussten die Endauflösung. Wie dies in Serien dieser Art üblich ist, scheint jeder verdächtig zu sein. Im Gegensatz zu einem klassischen Slasher-Film lernen wir die Charaktere viel intensiver kennen, sodass so manches Ableben dann tatsächlich schmerzt. Ob die Auflösung gelungen ist, dass muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich hatte besagte Figur zwar im Verdacht, fand das ganze aber dann doch gut gelöst. Abseits dessen gibt es einen gelungen Cast zu sehen, in den Hauptrollen befinden sich Katie Cassidy, Jim Beaver oder Matt Barr. Was ich aber noch anmerken muss: Ein paar Klischees des Genres lassen sich natürlich auch in der Serie wiederfinden, aber das ist für mich nicht weiter tragisch. Ich hatte schaurig-schönen Spaß beim Anschauen und bin froh, dass die Serie nun auch hierzulande erhältlich ist. Vielleicht schafft sie es ja auch mal zu einem Streamingdienst?

 

 

 

 

Eine Serie, die ein absoluter Geheimtipp ist: Multiple Series

 

Da habe ich gleich drei für euch, wobei ich gar nicht weiß, was davon nun Geheimtipps sind und was nicht. Ich nenne hier jetzt Serien, die in meinen Augen mehr Aufmerksamkeit verdient hätten. Zum einen ist das "Eureka", eine lustige Sci-Fi-Serie, die mich 5. Staffeln lang aufgrund ihrer verrückten, abgedrehten, aber liebenswürdigen Figuren begeistern konnte. Colin Ferguson mimt dabei Jack Carter der nach einem Autounfall gemeinsam mit seiner Tochter Zoe in Eureka landet - eine geheime Stadt, in der die Wissenschafts-Elite in Ruhe forschen und experimentieren können. Es kommt wie es kommen muss: Auch Jack ist Teil eines Experiments und wird kurzerhand zum Sherriff ernannt, fortan muss er sich täglich mit absurden, fehlgeschlagenen Experimenten auseinandersetzen. Dabei ist die Serie als Fall-der-Woche aufgebaut, der dann von Jack gelöst wird. Für Syfy wurde die Produktion zunächst zum Erfolg, bescherte dem Network Rekordquoten, wurde jedoch trotz der großen Fanbase nach fünf Staffeln aufgrund hoher Produktionsquoten vorzeitig beendet. Das ist schade, denn die Serie hätte einen ordentlichen Abschluss verdient gehabt. Trotzdem macht die leichte Wohlfühl-Serie Spaß und kann durch ebenso abgedrehte Handlungsbögen punkten. Darüber hinaus gibt es aber auch einen roten Faden, der alle Staffeln miteinander verbindet. Kritik an der Serie gab es vor allem aufgrund prominenter Produktplatzierungen, etwas was ich persönlich lockerer sehe, denn irgendwie müssen Serien eben produziert werden, vor allem dann, wenn sie viel Budget fressen. Solange die Qualität stimmt, habe ich damit kein Problem und "Eureka" ist definitiv ein Fall von zu früh abgesetzt.


Das trifft auch auf die Sitcom zu, die ich euch nun vorstelle: "What I Like About You", die für kurze Zeit im Nachmittagsprogramm von RTL II ausgestrahlt wurde. Vier Staffeln umfasst die Produktion rund um zwei Schwestern, die in New York leben und deren Alltag wir als Zuschauer verfolgen. Beide Schwestern sind dabei komplett unterschiedlich: Während Val die verantwortungsvolle große Schwester ist, ist ihre jüngere Schwester Holly eher chaotisch und macht Val dadurch das Leben schwer, vor allem da diese als Erziehungsberechtigte fungiert. Als Jugendliche habe ich die Serie geliebt, weil ich nicht nur die Beziehung der Schwester gelungen fand, sondern auch die romantischen Verstrickungen von beiden. In den Hauptrollen gab es einige der bekanntesten Schauspieler der Zeit zu sehen: Amanda Bynes (deren Absturz ich bis heute traurig finde), Jennie Garth oder Nick Zano. 


Als letztes möchte ich noch die britische Serie "Primeval" nennen, die leider ebenfalls zu früh abgesetzt wurde, wobei es aktuell vermehrt Gerüchte um ein Revival in Form einer 6. Staffel gibt, die dann den Cliffhanger des ursprünglichen Serienfinales auflösen könnte. Eine Serienbestellung gibt es nicht, aber die anhaltenden Gerüchte machen deutlich, wie sehr sich die Fans der Serie eine Fortsetzung bzw. ein ordentliches Ende wünschen. Die Entscheidung, dürfte wohl am Budget gelegen haben, denn der Plot ist nicht gerade kostengünstig: Im Mittelpunkt stehen nämlich Uhrzeitmonster, d.h. Dinosaurier, die ihren Weg in unsere Zeit gefunden haben. Schnell formiert sich ein Team, dass den Tieren den Kampf ansagt und mysteriöse Portale stößt, die für das Auftauchen verantwortlich sind. Das sorgt natürlich für einen spannenden Plot, bei dem jede Mission des Teams tödlich enden konnte. Da ich mit den Jurassic Park Filmen groß geworden bin, war ich natürlich sofort hin und weg von der Serie, genauso wie meine Eltern. Wir hatten große Freude an der Thematik, der optischen Inszenierung und den sympathischen Figuren. Allen voran Connor Temple wurde direkt zum Publikumsliebling, aufgrund seiner Liebe für die Popkultur und den konstanten Referenzen, die mir mehr als einmal ein Lachen ins Gesicht gezaubert haben. Schade, dass sie Serie aktuell bei keinem Streaming-Anbieter verfügbar ist, ich könnte mir vorstellen, dass sie dort einie Zuschauer*innen begeistern könnte, was eventuell zu tatsächlichen Revival-Plänen führen könnte. 




Welche Serien aus den 2000ern habt ihr gesehen?
Was möchtet ihr noch nachholen?
Und bei welcher Serie seid ihr immer noch traurig über das offene Ende?




Kommentare :

  1. Oh man, ich hab noch nicht mal die ersten 10 Jahre geschafft zu verbloggen und bei dir gibt es schon die nächsten 10 xD Aber beim #Blogvent soll es meine Favoriten ab 2010 geben. Ich habe es mir fest vorgenommen ;)
    In 2000 bis 2010 haben wir erstaunlich wenig gemeinsam, viele der genannten Serien kenne ich nicht. Bei Supernatural, O.C. und Grey's kann ich dir aber nur zustimmen.
    LG Lexa

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    1. Dankeschön für dein liebes Komentar Lexa,
      kein Ding stress dich deshalb nicht, denn der TAG hat kein Verfassdatum. Du kannst dir da in Ruhe die Zeit nehmen die du brauchst :). Bin aber schon gespannt zum Beitrag im Rahmen des Blovents. Ich möchte bei Serien nämlich auch mitmachen und will mich diesbezüglich noch an den Beitrag setzen. Filme hatte ich leider zeitlich wegen Masterthesis und Ehrenamt nicht geschafft :/. Hoffentlich ist es okay, wenn ich das beim Serienthema etwas mit einfließen lasse?

      Ich kann einige davon aber tatsächlich empfehlen: Vor allem "One Tree Hill", glaube da könnte dir gefallen, gerade wenn du O.C. magst.

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    2. Das du während deiner Thesis überhaupt bloggst ist schon beeindruckend. Ich habe in der Zeit absolut kein Wort mehr nebenbei tippen können, auch schon während der Themenfindung nicht. ;)
      Ich freu mich auf deinen Beitrag und na klar kannst du Filme mit einfließen lassen. Die Themen sind ja mit Absicht sehr offen gehalten, damit jedem etwas einfallen kann, wenn er schreiben möchte.
      In One Tree Hill werde ich mal reinschauen. Danke für den Tipp.
      LG Lexa

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  2. Leider bin ich gar kein Serien Typ. Ich habe vielleicht ein paar Folgen X-Faktor, Desperate Housewives und Vampire Diaries gesehen. Ansonsten bin ich eher ein Film-Junkie :). Falls sich was ändern soll, werde ich auf deinen Beitrag zurückkommen.

    Liebe Grüße
    Alice (https://www.miss-alice.net)

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar Alice,
      aber freut mich, dass du trotzdem ein paar der genannten Serien kanntest :). Filme sind doch auch vollkommen in Ordnung - ich persönlich mag ja beides und habe dann immer Monate wo ich mehr Serien schaue und dann wieder mal mehr Filme.

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  3. Hi Nicole,
    ich war gespannt, welche Serien ich hier wiederfinde und habe doch einige bekannte entdeckt. O.C. California fand ich super damals, aber Marissa fand ich hinterher ebenfalls nervig...One Tree Hill und Harpers Island habe ich auch total geliebt!
    Lost kann ich dir nur zustimmen, das war am Ende eine absolute Katastrophe und neben der hat mich nur noch Pretty Little Liars so hart genervt, dass ich es nicht mehr ertragen konnte.
    Liebe Grüße!
    Vanessa
    https://www.kulturblazer.de

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar Vanessa,
      Ahh ich freue mich gerade total das noch jemand Harpers Island kennt, dass ist ja noch ein größerer Geheimtipp als One Tree Hill und gefühlt hat das so gut wie niemand gesehen, dabei ist das echt sehr unterhaltsam, vor allem wenn man Slasher-Filme mag.

      Oh ja Pretty Little Liars ist echt noch mal ne Stufe schlimmer, da geht der qualitative Verfall aber halt schon mit der vorletzten Staffel los bzw. war ich ab der ersten "A" Auflösung raus. Das war alles so an den Haaren herbeigezogen und ist voller Logiklöcher, dass ich da nicht drüber hinwegkomme. Hast du schon gehört, dass die Serie schon ein Reboot erhalten hat, dass sogar schon offiziell bestellt wurde? Ich habe keine Ahnung wieso man glaubt, dass man die Serie wiederbeleben muss, aber okay.

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  4. Die meisten deiner aufgelisteten Serien kenne ich nicht oder habe ich nicht gesehen. Habe auch kaum Serien im Fernsehen gesehen, nur die erste Staffel Teen Wolf, weil ich da einen alten Fernseher in meinem Zimmer hatte, was früher nicht der Fall war. Das Wohnzimmer mit dem Fernseher war/ ist der Ort meiner Eltern und da läuft überwiegend das Erste und Zweite und früher hin und wieder mal ein Filmklassiker auf einem anderen Programm dem mein Papa mir zeigen wollte. Bei mir hat Gossip Girl und Vampire Diaries so den Anfang gemacht, letzteres habe ich zeitweise auch im Fernsehen gesehen, bin in dann aber umgestiegen, weil ich die erste Staffel noch nachschauen musste. Von einer Freundin hatte ich ansonsten Türkisch für Anfänger ausgeliehen, die ich wirklich geliebt und rauf und runter geschaut habe. OC wurde mir empfohlen, bin da aber nie über die erste Staffel gekommen, kein Plan warum ich da nie weitergesehen habe. Lost habe ich mir später geholt, als schon alle Staffeln draußen waren :D Muss sagen, dass ich es da mit den 22 Folgen gut fand, weil ich somit nicht so schnell mit der Serie fertig war, und viel für das Geld hatte. Aber ja, irgendwann blickt man da nicht mehr durch. Dennoch habe ich sie stark durchgesuchtet, wenn auch mit Pausen, wenn es mir mal zu viel wurde. Das Ende - ja das Ende :D ist halt so ein Fall für sich. Ach, was ich noch ganz vergessen habe: How i met your mother! Zwei Freunde von mir waren da riesige Fans von, und waren tierisch entsetzt, das ich noch nie eine Folge gesehen habe (Ich sag ja klassisches Fernsehen und ich) und da habe ich auch in kürzester Zeit sämtliche Staffeln nachgeholt.

    Danke für deinen Kommentar, bin auch schon gespannt auf das Reboot :)

    Liebe Grüße

    Nadine

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar Nadine,
      Du hast bei OC dann auch nicht viel verpasst, nach S2 war das qualitativ auch schwierig und somit nicht überraschend, dass die vierte Staffel dann auch die letzte war. Ich bin ja froh dass ich dadurch Adam Brody, Rachel Bilson und Ben McKenzie entdeckt habe und dazu hatten einige Schauspieler da ihren Durchbruch. Ziemlich lustig die dort in ihren ersten Rollen zu sehen :D. Bei Lost ist es vilt. auch besser, wenn man das in einem Rutsch schaut, ich glaube man versteht dann zwar trotzdem nicht alles, aber bei mir war wie gesagt ein Problem, dass die Pausen bei der Free TV Ausstrahlung echt lange waren und man war dann komplett raus. Ich hatte die Serie jetzt nicht auf DVD - aber ja: Gerade im Zeitalter der DVDs war das mit den 22 Folgen ne schöne Sache, weil sie nicht billig waren und man dann doch viel für das Geld bekommen hat. Ich hatte meine Freude ja mit One Tree Hill, dass ich über die DVDs aufgeholt habe und komplett so geschaut habe, da war ich doch dankbar für die 22 - 23 Folgen pro Staffel, weil ich doch einiges zu gucken hatte und sich der Kauf gelohnt hat. OTH ist auch so ne Serie, wo man Füllerepisoden vergeblich sucht, da passten die Episoden auch erzählerisch.

      How I Met Your Mother habe ich auch nie komplett gesehen, habe ja so meine Probleme mit Comedy und irgendwie hat mich die Serie nie ganz abgeholt :D. Aber was ich auch gesehen habe: Türkische für Anfänger. Weiß aber nicht, ob ich die heute ebenfalls noch so positiv bewerten würde wie damals.

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  5. Hi Nicole,

    wieder mal ein interessanter Beitrag. Einige der hier erwähnten Serien kenne ich, andere weniger. Mir fiel auch gerade auf, dass ich eher mit Kultserien aufgewachsen bin, die in der 90er Jahren gestartet sind, und die ich dann regelmäßig verfolgt habe wie Buffy, Charmed und Dawsons Creek.

    "X-Faktor – Das Unfassbare" kenne ich auch noch. Das war hin und wieder schon ein bisschen gruselig. Vor allem wenn es reale Geschichten waren. Bei "Desperate Housewives" habe ich damals noch die erste Staffel gesehen und fand sie gar nicht schlecht. Ich kann heute nicht einmal mehr sagen, warum ich die Serie nicht weiterverfolgt habe. Liegt vielleicht daran, dass man damals stets auf die wöchentliche TV-Ausstrahlung warten musste und mir da gewiss was dazwischen gekommen ist.

    Bei "O. C. California" ging es mir übrigens ähnlich. Bei den ersten Staffeln habe ich gerne eingeschaltet. Zum Ende hin war ich aber nicht mehr ganz im Bilde, weil mich die Serie einfach nicht mehr so gepackt hat. "Doctor´s Diary" finde ich heute auch immer noch sehr unterhaltsam. Sieht man einmal von dem stark kitschigen Finale/Happy End ab. Aber das gehört bei solchen Serien irgendwie auch dazu. :-)

    Einer meiner Lieblingsserien aus den 2000ern ist ansonsten noch "Alias – Die Agentin" mit Jennifer Garner in der Hauptrolle. Damals kannte auch noch kaum jemand Bradley Cooper, der hier in einer Nebenrolle zu sehen ist. Die Serie fand ich immer sehr spannend, obwohl die Luft zum Ende hin auch etwas raus war. Einige der Staffeln habe ich noch als DVD-Box zu Hause stehen – sogar als US-Import, weil ich damals nicht solange auf die Ausstrahlung im TV warten wollte/konnte. Fiese Cliffhanger!


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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar,
      Buffy habe ich nur einzelne Folgen gesehen und Dawsons Creek leider gar nicht, glaube das lief hier im TV ja auch nur spärlich :/.

      Stimmt das Finale von "Doctor's Diary" ist echt übertrieben kitschig, aber ich hätte es mir nicht anders gewünscht. Ich wäre wohl bis heute traurig darüber, wenn Marc und Gretchen nicht ihr happily ever after bekommen hätten. "Doctor's Diary" ist ja auch die einzige deutsche Serie, wo ich mir mehr Episoden gewünscht hätte und ein Revival auch schön fände. Wäre spannend zu sehen, wie es Marc und Gretchen mittlerweile geht und was aus ihnen geworden ist.

      Ah die US-Imports, wobei bei mir waren das immer UK-Imports, kenne ich auch noch. Habe ich mir auch bei "Supernatural" bestellt und dafür echt einiges an Taschengeld hingelegt :D, aber ich hatte die irgendwann dann auch im O-Ton geschaut und wollte nicht mehr warten. "Alias" kenne ich sogar auch ein paar Folgen, da hat auch Jensen Ackles mitgespielt, der dann Dean in Supernatural spielt :D.

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  6. Woah - sehr schöner und ausführlicher Artikel und schöne Idee für einen Serien-Tag. :)
    Ich weiß bei all der Fülle gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich habe mich sehr gefreut, dass du Charmed erwähnt hast, denn auch ich fand die toughen Geschichten der Schwestern damals bahnbrechend. Und das bis heute. Leider habe ich in das Remake noch nicht reingeschaut.

    Supernatural ist ja wegen des Serienfinales ein ziemlich heißes Thema ... hast du es schon auf irgendeinem Weg gesehen oder die Kontroversen mitbekommen? Ich habe Angst was zu spoilern, deswegen gebe ich mich mal ganz vage. Habe selber nach Staffel 10 aufgehört zu schauen, weil (bitte nicht böse sein) ich fand, dass sich die Serie zu stark wiederholt. Aber ich war und bin bis zum Schluss ein großer Dean und Castiel Fan und schon mehrmals ins Wanken gekommen die Serie wieder zu gucken. naja und jetzt schaue ich tatsächlich wieder rein und setze die 11. fort ...

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    1. Dankeschön für das liebe Kompliment und die lieben Worte <3.
      Der Anfang ist beim Remake tatsächlich etwas schwierig, weil es zunächst doch eher unterirdische Dialoge hat und sich vieles recht erzwungen anfühlt (v.a. bei den feministischen Tönen, andere Serien bekommen das natürlicher hin), aber es wird in der zweiten Staffel besser. Man merkt aber schon, dass es halt ne Teenie-Serie mit wenig Budget ist und sie bei The CW läuft, das allein muss man schon mögen. Was ich aber beim Remake toll finde: Die Diversität in Bezug auf ethnische Hintergründe sowie auch sexuelle Orientierungen, zumindest der Aspekt ist gelungen. Aber wie gesagt: Gerade am Anfang habe ich mich da doch echt durchgequält und überlegt, ob ich nicht abbreche, weil es so lächerlich wirkte :D. Aus Langweile bin ich dann doch drangeblieben und Staffel 2 habe ich jetzt sogar ganz gerne geschaut.


      Ich habe mir zur 15. Staffel den Staffel-Pass bei Amazon Prime geholt, habe es also gesehen und ordne mich bei der Debatte leider auch bei denjenigen ein, die nicht zufrieden sind. Ich finde persönlich, dass es jetzt kein zweites GoT war, weil eine Vollkatastrophe war es nicht, aber es war eben auch nicht gut. Ist so ein Mittelding von: Viel verschwendetes Potenzial (was aber für die gesamte finale Staffel gilt - leider :/), aber ich kann damit leben, weil es wurde zumindest die Handlung abgeschlossen. Mag nämlich den aktuellen Trend, dass man das Ende bewusst offen lässt für ein vielleicht zukünftiges Revival gar nicht. Was soll das? Zumal man nie weiß, ob es das überhaupt gibt. Keine Angst, ich bin da nicht böse :D. Verstehe auch nicht, wieso einige Fans sich da dann angegriffen fühlen. Auch ich finde, dass sich die Handlung in den späteren Staffeln zu oft wiederholt und dass es einige Durststrecken gibt. Jedoch: Mit Alexander Calvert als Jack bringt man dann zumindest in den letzten Staffeln frischen Wind rein (wobei ich mir da denke, dass man den Moment für etwas Diversität ja auch hätte nutzen können). Ich weiß nicht, ob du bezüglich Cast schon die Entwicklungen in der finalen Staffel weißt, deshalb will ich dich da jetzt nicht spoilern, aber auch da sind ja einige nicht happy.

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