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Freitag, 4. Dezember 2020

Monatsrückblick November: Erlebt, Gesehen, Gebloggt

 

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Monatsrückblick: Erlebt im November:

 

Wir sind zurück im Lockdown, was heißt, dass mein Serienkonsum explodiert ist. Das war auch im Frühjahr schon der Fall, was ganz einfach zu erklären ist: Serien, aber auch Filme, stellen für mich eine Flucht aus der Realität dar und sind gerade jetzt eine willkommene Ablenkung. Dazu habe ich auch wieder einige Filmabende mit meiner Besten Freundin veranstaltet, bei denen wir vor allem Weihnachtsfilme geschaut haben. Generell haben wir viel Zeit miteinander verbracht, natürlich immer unter Einhaltung der aktuellen Auflagen und sind gemeinsam mit ihrem Hund spazieren gegangen oder haben uns auf einen Tee/Kaffee getroffen und haben intensiv geplaudert. Im Dezember möchten wir hingegen noch gemeinsam Waffeln machen und uns das Weihnachtsmarktfeeling nach Hause holen. Andere Kontakte liefen hingegen digital ab, sodass ich zum einen Freude daran hatte BingeHype mit Conny, Tami und Nadine wiederzubeleben und neue Episoden aufzunehmen, dazu halte ich auch mit Kommilitonen digital Kontakt, um mich auszutauschen. Denn der Austausch ist gerade jetzt wichtiger denn je, da wir alle mit unseren Masterthesen beschäftigt sind und gerade bei Momenten, wo man selbst nicht weiterweiß, tut es gut sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und eine neue Perspektive zu erhalten. Ich habe mich im November vor allem mit der Themenfindung beschäftigt und somit recherchiert, worüber ich meine Arbeit schreiben möchte und was spannende Fragestellungen wären. Ein kleiner Tipp an alle, die noch vor ihrer Abschlussarbeit stehen: Schreibt etwas, das euch interessiert, das macht das Schreiben im Anschluss leichter, immerhin müsst ihr euch dann mehrere Monate mit dieser Thematik beschäftigen. Das funktioniert nur, wenn man Interesse für das eigene Thema aufbringt. Ich habe mittlerweile ein solches Thema gefunden und bin glücklich darüber, aber auch nervös bei der Umsetzung. Jeder schon eine Arbeit geschrieben hat, kennt sicherlich die Sorgen die einen dann plagen: Habe ich mich für das richtige Thema entschieden? Ist es überhaupt so umsetzbar, wie gedacht? Erhalte ich Zugang zu allen benötigen Daten? Bekomme ich die Seiten überhaupt gefüllt? Und scheitert die Arbeit vielleicht noch doch an irgendeinem Punkt? Am Ende sind diese Ängste meistens unbegründet, zum Schreiben gehören sie aber fest dazu, gerade deshalb ist der Austausch mit anderen wichtig. Ich habe über all die Studienjahre eines gelernt: Ich stehe mit meinen Ängsten nicht allein da. Anderen Kommilitonen geht es ähnlich, also spreche ich darüber mit ihnen. Im Bachelor habe ich das nicht immer getan, im Master hat sich dies geändert und ich habe festgestellt, dass mir das hilft. 

 

 


Abseits dessen habe ich viel Zeit in mein Herzensprojekt aka mein Ehrenamt gesteckt, da ich dort gerade die Digitalisierung unserer Buchbestände in der Bücherei vornehme. Viel Arbeit, aber es lenkt mich etwas vom Lockdown ab, einfach weil ich viel zu tun habe und dazu habe ich viel Freude dabei. Wenn dann alles digitalisiert ist, erleichtert uns dies natürlich auf Nachfragen einzugehen und macht auch Buchbestellungen leichter. Auch das stand letzten Monat an: Meine erste Buchbestellung und ich bin gespannt, wie die Titel ankommen und hoffe das sie häufig geliehen werden. Buchblogs und Bookstagram sei Dank, habe ich nämlich eine schöne Liste zusammengestellt (u.a. stand auf dieser Scythe, wie ihr oben sehen könnt) und die Freude war natürlich groß, als die Bücher dann tatsächlich bei uns eingetrudelt sind.

 

 

 

 

 

Monatsrückblick: Gesehen im November:

 

Filme:

 



Urheberrecht: Universal Pictures Germany



Emma (Amazon Prime)

 

Für einen Schwung gute Laune hat bei mir vergangenen Monat "Emma" gesorgt, den ich mir bei der 99-Cent-Aktion von Prime Video gegönnt habe. Wie schon bei allen anderen Jane Austen Filminterpretationen habe ich zu Emma das Buch nicht gelesen und die vorherigen Verfilmungen nicht gesehen - ein Vergleich ist mir somit nicht möglich. Meine Meinung könnte dadurch aber etwas abweichen, da ich unbefangen an den Film herangegangen bin und keine großen Erwartungen hatte. Am Ende war ich dann aber doch hin und weg, denn trotz kleiner Schwächen und kurzen Längen, hat mich Anya Taylor-Joy als titelgebende Figur begeistert. Sie hat das Verhalten der adligen Elite auf eine humorvolle Art eingefangen und dies sowohl in Sprache, Mimik und Gestik wundervoll zum Leben erweckt. Schon in den Dialogen kommt Emmas Hochnäsigkeit, Arroganz, Oberflächlichkeit und Eitelkeit zum Vorschein, wie sie sich für etwas besser hält, als die nicht adlige Bevölkerung und trotzdem gelingt es eine sympathische Hauptfigur zu inszenieren, auch weil Emma natürlich eine Wandlung im Film durchläuft und ihre Fehler am Ende einsieht. Wie bei allen anderen Werken von Jane Austen wird uns mit Emma wieder eine schlagfertige, toughe Heldin präsentiert, die sich mit den Irrungen und Wirrungen des damaligen Heiratsmarktes konfrontiert sieht und dabei ganz genau weiß was sie möchte. Emma verkörpert dabei eine begehrte Junggesellin, die Freude daran hat ihr Umfeld zu verkuppeln und dabei selbst einige Verehrer auf den Plan ruft. Aber nicht nur Emma funktioniert für mich als Figur, sondern auch die Beziehung zu ihrem leicht schrulligen Vater ist herrlich mitanzusehen und geht ins Herz. Was die Chemie zwischen Anya Taylor-Joy und Johnny Flynn angeht, bin ich auch zufrieden, das passte für mich. Ziemlich lächerlich finde ich hingegen Kommentare, die sich um die Optik und Johnny Flynn drehen und dass er nicht gutaussehend genug sei, um die Rolle zu spielen. WTF? Da fehlen mir echt die Worte. Abseits dessen passen die Kostüme (kürzlich habe ich in einem Video gehört, dass sie sogar perfekt in die Zeit passen) und auch die Kulissen. Die Ausstattung kann sich sehen lassen und wie gewohnt gibt es natürlich eine große Ballszene, die in solchen Filmen nicht fehlen darf. Ansonsten kann ich nur kritisieren, dass der Film tatsächlich etwas oberflächlich ist, aber das habe ich nicht als besonders schlimm empfunden. "Emma" möchte unterhalten, bringt einen zum Lachen und passt wahrscheinlich gerade deshalb perfekt ins Jahr 2020. Es ist ein leichter Film, ein historischer Wohlfühlfilm und mir hat er 2 Stunden Freude bereitet





The Lion King (Disney+)

 

In meiner Kindheit habe ich mir regelmäßig die "König der Löwen" Filme angeschaut, ich besaß sogar Spielzeug dazu und war damit ein frühes Fangirl. Natürlich war ich nun umso gespannter mir die Neuverfilmung anzuschauen. Leider, und ich betone das leider, konnte mich diese nicht ganz überzeugen. Optisch ist das beeindruckend, keine Frage. Da muss ich dem Animationsteam ein großes Lob aussprechen, da hat man einen genialen Job gemacht, da die Tierwelt äußerst realistisch zum Leben erweckt wird. Aber: Als die Tiere dann angefangen haben zu sprechen, wirkte das dann doch etwas lächerlich bzw. hatte ich das Gefühl, dass Sprache und Mimik hier nicht immer passten. Ist natürlich schwierig, dass dann glaubhaft zu verkaufen und stellenweise wirkte auf mich auch das Voice Acting emotionslos und statisch. Das resultierte dann letztendlich auch darin, dass die emotionale Komponente, die die Zeichentrickfilme auszeichnet, komplett fehlt, genauso wie deren Charme und Magie. Eventuell ist dies auch der Fall, weil auch bei der Handlung selbst Änderungen vorgenommen wurden. "The Lion King" hat mich einfach nicht abgeholt, was ich schade finde, hatte ich mich doch auf die Neuverfilmung gefreut. Auf der anderen Seite stellt sich aber auch die Frage, ob es die unbedingt gebraucht hätte, die Antwort darauf wird wohl für jeden anders ausfallen und das ist in Ordnung. Ich denke meine Antwort wird durch diese Kurzrezension deutlich.





Don't Breathe (Amazon Prime)

 

Schon länger sehen wollte ich "Don't Breathe" nach dem ich über den Film viel Positives gehört hatte. Der Plot ist schnell erklärt: Rocky, Alex und Money sehen ihre Chance auf großes Geld, als sie bei einem blinden Mann einbrechen, der eine hohe Versicherungssumme geerbt haben soll. Doch schnell geraten die Dinge außer Kontrolle, denn was sie nicht ahnen ist, dass der Ex-Soldat weiterhin in der Lage ist, sich zu verteidigen. "Don't Breathe" macht für mich mehrere Dinge richtig: Erstens, die zentralen Hauptfiguren Rocky und Alex sind gut gezeichnet, was daran liegt, dass Rocky eine emotionale Hintergrundgeschichte verpasst wird und Alex zum heimlichen Sympathieträger wird - also zumindest ich mochte ihn. Zweitens: Wir bewegen uns konstant in moralischen Grautönen und relativ schnell wird deutlich, dass nichts so ist wie es scheint. Die Produzenten hauen definitiv ein paar spannende Wendungen raus, die ich nicht habe kommen sehen und die am Ende dafür sorgen, dass es ziemlich schwierig ist zu sagen, wer hier gut und wer böse ist. Die Sympathien verändern sich im Verlauf des Filmes drastisch. Drittens: Schauspielerisch hat man durchweg talentierte Darsteller*innen gecastet, die zum Erfolg des Filmes beitragen. Und Viertens: Die Spannung wird konstant aufrechterhalten. Der Film nimmt flott an Fahrt auf und schafft es durch die vielen Wendungen und die düstere Atmosphäre eine angespannte Stimmung beim Publikum zu erzeugen. Ein kleinen Kritikpunkt habe ich aber trotzdem: Denn manche Charakterhandlung ist dann doch klischeehaft oder idiotisch - aber über weite Strecken ist der Film gelungen, vor allem aufgrund der moralischen Dilemmata in die sich "Don't Breathe" begibt. 





Urheberrecht: SquareOne Entertainment



Kurzmeinungen:

 

  • The Good Liar (Sky): Ist ein Film, der erst durch das Ende seine volle Wirkung entfaltet, auch wenn der Twist vorhersehbar ist, so ist es aber der Grund der überrascht. Schauspielerisch hat das aber eine Menge Spaß gemacht, weil Helen Mirren und Ian McKellen definitiv in ihren Rollen aufgegangen sind und tolle Gegenspieler machen. Definitiv kein perfekter Film, aber einer den man sich ansehen kann. 
  • Teen Spirit (Sky): Hat das vorhandene Potenzial rund um einen Teenager aus armen Verhältnissen, der an einer Castingshow teilnimmt, leider nicht genutzt. Ich hatte gehofft, dass der Film stärker auf die Schattenseiten solcher Shows eingeht und zeigt, wie junge Menschen verheizt werden. Sehenswert ist der Film nur aufgrund der Leistung von Elle Fanning, die gewohnt abliefert und sogar alle Songs selbst singt - beeindruckend.
  • The Healer (Amazon Prime): Habe ich nur wegen Camilla Luddington geschaut und hätte ich mir sparen können. Man setzt auf eine nicht vorhandene Storyline und ziemlich viele Klischees. Schade, denn die Grundprämisse ist nicht uninteressant. 
  • Holidate (Netflix): Gleiches bei Holidate, wo ich aufgrund von Emma Roberts eingeschaltet habe, aber wie gewohnt beinhaltet die Rom-Com viele Fremdschäm-Moment, einiges an Sexismus und obendrauf schlimme Dialoge. Ich dachte wir seien 2020 schon etwas weiter? 
  • Rebecca (Netflix): Auch hier: Ich habe werde die literarische Vorlage gelesen, noch den Originalfilm aus den 40er Jahren gesehen. Armie Hammer und Lily James sind schauspielerisch gewohnt solide und auch das Set ist wunderschön anzuschauen, aber mir fehlte der Mystery-Aspekt und vor allem eine Storyline, die auf ein großes Finale hinausläuft. Beides fehlt, denn es gelingt nicht eine angespannte Atmosphäre zu erzeugen, die der Film so dringend bräuchte und auch der große Showdown bleibt aus, weil das vorhandene Potenzial nicht genutzt wird.

 

 

 

 

Serien: 

 




Urheberrecht: STARZ




The Spanish Princess (S2 // Starzplay)

 

Die 2. Staffel von "The Spanish Princess" ist ein Fall von: Vielversprechend gestartet und dann qualitativ immer schlechter geworden, sodass das Finale dann für mich persönlich ein melodramatisches Fiasko war, dass wenig mit den tatsächlichen Ereignissen zu tun hat. Mich überrascht nicht, dass es schon seit längerer Zeit eine anhaltende Diskussion über kreative Freiheiten bei historischen Serien gibt. Natürlich ist der Mehrheit der Zuschauer, der Zuschauerinnen, inklusive mir klar, dass es sich um Fiktion, nicht die Realität handelt, aber ich finde es immer fragwürdig, wenn man sich vornimmt die Lebensgeschichte einer Figur zu erzählen, in diesem Fall Catherine of Aragon, nur um dann extrem von zeitgenössischen Berichten abzuweichen, sodass am Ende kaum noch etwas mit den damaligen Geschehnissen übereinstimmt und ich spreche hier nicht von Lücken, die gefüllt werden mussten. Bei mir stellt sich dann immer die Frage, wieso man dann überhaupt besagte Figur als Hauptfigur nimmt und nicht einfach eine fiktionale Geschichte macht, die an das Leben der historischen Figur angelehnt sind, aber eben nichts damit zu tun haben. Denn das ist möglich und wurde in der Vergangenheit schon oft gemacht. Oder wieso man dann nicht den Weg geht, wie dies bei "The Great" der Fall ist, wo ganz klar eine satirische, humorvolle Interpretation erfolgte, bei der schon im Marketing, im Trailer und vor jeder Folge deutlich gemacht wird: Das hat nichts mit der Realität zu tun. Ich möchte in Bezug auf die Dinge, die mich bei "The Spanish Princess" gestört haben noch einen eigenen Beitrag tippen, der hoffentlich im Verlauf der nächsten Woche online gehen kann, weil ich die charakterliche Zeichnung einiger Figuren, vor allem auch der titelgebenden Hauptfigur, desaströs finde und dort Stereotype, die schon lange vorhanden sind, weiter geschürt werden. Dies ist übrigens mein Hauptkritikpunkt, denn wenn man die Geschichte von historischen Persönlichkeiten erzählt, die gelebt haben, hat man in meinen Augen eine gewisse Verantwortung gegenüber den gewählten Hauptpersonen. Man hat die Verantwortung ihnen gerecht zu werden und sie nicht charakterlich zu verunglimpfen. Und mit diesen Worten ende ich meinen Rant, der in einem Beitrag fortgesetzt werden wird und euch mehr Klarheit gibt, was meine Probleme mit der Serie waren. Übrigens, weil auch das diskutiert wird: Man kann "The Spanish Princess" trotzdem mögen, auch wenn man die Serie für einige Handlungsstränge und Charakterzeichnungen kritisiert. Beides geht zusammen und das sollte es auch, denn der kritische Diskurs über Serien ist wichtig.

 

 

 

 

Supernatural (S15 // Amazon Prime // wöchentlich eine Episode)

 

15 Jahre hat "Supernatural" mich begleitet und was die Serie mir bedeutet, habe ich vor einiger Zeit in einem besonderen Beitrag mit dem Titel "Dankeschön Supernatural" dargelegt. Der Abschied gestaltete sich dementsprechend schwierig, denn "Supernatural" wird immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben, einfach weil mir die Figuren, aber auch der Cast ans Herz gewachsen sind und Sam und Dean mich durch viele schwere Lebensphasen begleitet haben. Obwohl "Supernatural" immer meine Lieblingsserie bleiben wird, bin ich mit der finalen Staffel jedoch alles anderes glücklich. Ihr merkt: Auch hier hype ich eine Serie zwar extrem, trotzdem kann ich diese aber auch kritisieren. In meinen Augen wurde das vorhandene Potenzial nicht genutzt, denn das Ende der 14. Staffel ermöglichte es einige Figuren der früheren Staffeln zurückzubringen und damit einen wunderschönen "Trip down Memory Lane", wie man im englischen so schön sagt, in Gang zu setzten. Zwar sind ein paar Fanlieblinge auch tatsächlich zurückgekehrt, aber das wurde ziemlich lieblos abgehakt. Mir fehlte da doch etwas die Nostalgie und vor allem in Bezug auf eine Figur der Abschluss. Jemanden zurückzubringen und den Handlungsstrang dann trotzdem offen zu lassen, nicht cool. Meine Hoffnung, dass ein ganz bestimmter Bösewicht zurückkehrt, der eine Kettenreaktion ausgelöst und all die Ereignisse überhaupt in Gang gesetzt hat, wurde enttäuscht. Wieso? Keine Ahnung, denn eine bessere Möglichkeit, um an den Anfang zu erinnern und sozusagen den Kreis zu schließen gab es nicht. Das heißt natürlich nicht, dass man nicht hier und da ein paar nostalgische Momente eingestreut hätte und ein paar wenige haben für mich auch funktioniert, aber das große emotionale Fest blieb aus. 

Das liegt auch daran, dass die Handlung nicht in Fahrt kommen wollte. Man hat so viele Füller Episoden eingebaut, die nichts zum großen Staffelarc beigetragen haben, dass ich mir leicht veräppelt vorkam und mich irgendwann gefragt habe, auf was man da genau wartet? Am Ende dachte ich mir, dass dann wahrscheinlich zumindest die letzten sieben Folgen zusammenhängen und da bestimmt alles Schlag auf Schlag geht, aber selbst da wurde der ruhige Ton beibehalten. Das Staffelfinale selbst reiht sich da perfekt ein: Es ist nicht grottenschlecht, also keinesfalls ein zweites "GoT", wie aktuell von manchem behauptet, aber es ist nun einmal auch kein Meisterwerk. Es ist in Ordnung, so wie erwartet, ohne große Überraschungen und kein großer Paukenschlag. Ich habe letztes ein Interview von Kripke gelesen, indem er zwar nicht seine Vision fürs Finale offenlegt (aus Respekt vor den jetzigen Autoren und Showrunnern), aber seine Variante wäre düsterer geworden und das hätte auch ich mir gewünscht. Ich hatte immer ein klares Ende für die Show vor Augen und bin natürlich etwas enttäuscht, dass dieses nicht eingetreten ist. Und ja mir ist bewusst, dass ein Finale niemals alle Zuschauer*innen zufriedenstellen wird und ich hätte mit dem Finale besser leben können, wenn die Staffel nicht so planlos wirken würde. Und ja: Einiges ist im Finale auch COVID geschuldet, z.B. die fehlenden Gastauftritte, aber die sind für mich nicht einmal das Problem, bin ich doch dankbar, dass es überhaupt einen Abschluss gibt. Am Ende muss ich doch resümieren, dass das Ende zur richtigen Zeit kommt und ich nun gespannt auf die neuen Projekte der Darsteller bin.






White House Farm (Mini-Serie // Starzplay)

 

Der Serienüberhang ist meinem Abonnement des Starzplay-Channel geschuldet, weshalb sich auch einige Serien davon im Monatsrückblick finden lassen. Mit "White House Farm" habe ich mir eine britische Serie über einen realen Mordfall angeschaut, der im Jahr 1985 das Land schockierte: Eine ganz Familie wird in einer einzigen Nacht in ihrem Farmhaus brutal ermordet. Der leitende Ermittler ist sich schnell sicher: Die Täterin ist die psychisch kranke Tochter der Familie, die einen erweiterten Suizid begangen hat. Doch Stan Jones, der ebenfalls an der Aufklärung des Falls arbeitet, stößt auf Ungereimtheiten, die den Verdacht auf den Sohn Jeremy Barber legen. Dieser hatte in der Tatnacht die Polizei alarmiert und war als einziger nicht im Haus. Die Serie selbst ist ruhig, aber atmosphärisch erzählt und ohne viel Drama. Letzteres braucht es aber auch gar nicht, denn der Fall erschüttert und da einem beim Anschauen der Serie bewusst ist, dass es sich um True Crime handelt, klingt die Serie natürlich nach. Das Schicksal der Familie und die brutalen Umstände ihres Mordes, aber auch die anschließende Ermittlung, lassen einen schockiert und traurig zurück. Wie schnell man bereit war Sheila als Täterin zu akzeptieren und sich dann nur noch auf diese eine Erklärung fokussiert, macht wütend, weil die Opfer dies nicht verdient haben. Sie verdienen es, dass in alle Richtungen ermittelt und das Verbrechen sorgfältig aufgeklärt wird, dies geschieht dann vor allem aufgrund der Intervention und der Hartnäckigkeit von Stan Jones, dem der Fall keine Ruhe lässt. Ob und inwieweit sich Fakt und Fiktion mischen, dass sollte jeder noch einmal recherchieren. Bei meiner groben Recherche und in vielen Rezensionen wurde darauf hingewiesen, dass man sich doch stark an die Fakten hält und nur wenig fiktionale Elemente einbaut. Was ich etwas schade finde ist, dass die sechs Episoden, die noch ein paar Längen aufweisen, nicht noch mehr genutzt wurden, um sich damit auseinanderzusetzen, wieso Sheila so schnell als Täterin akzeptiert wurde und ich hatte mir einen tieferen Blick in das Innenleben der Angehörigen gewünscht. Was die Schauspieler anbelangt kann ich nicht klagen, es sind einige der bekanntesten britischen Darsteller mit dabei und alle liefern ab. Für "GoT" Fans ist das Zusammentreffen von Alfie Allen und Gemma Whelan sicherlich eine schöne Sache.

 

 




Urheberrecht: Hulu




The Great (S1 // Starzplay)

 

Als mein Überraschungshit entpuppte sich vergangenen Monat "The Great". Ich war im Vorfeld gespalten in Bezug auf die Prämisse der Serie: Eine humorvolle und satirische Interpretation der jungen Jahre von Catherine the Great. Jedoch: Da daraus kein Hehl gemacht wurde und über die gesamte Laufzeit und auch mit dem Intro deutlich wird, dass es sich eben nicht um die Fakten handelt, dies auch nicht das Ziel der Serie ist, habe ich damit dann doch meinen Frieden geschlossen. Ich wünschte mir, andere historische Serien, wie "Reign" würden auch offener mit ihren kreativen Freiheiten umgehen und dazu stehen. Ich brauchte zwei Episoden, um mich an die Erzählweise und den Stil der Autoren zu gewöhnen, muss aber gestehen, dass ich danach wunderbar unterhalten wurde und meine Freude mit der Serie hatte. Vielleicht liegt es daran, dass wir aktuell alle etwas zum Lachen brauchen? Aber "The Great" hat bei mir unerwartet ins Schwarze getroffen, auch weil Elle Fanning zeigt was sie schauspielerisch kann. Für mich ist dies tatsächlich ihre Paraderolle und es ist herrlich mitanzusehen, wie sie als naives, junges Mädchen an den Zarenhof kommt und relativ schnell davon überzeugt ist, dass sie für Großes bestimmt ist, nur um dann festzustellen, dass ihr Gatte kein Talent und auch kein Interesse fürs Regieren besitzt, sondern sich lieber in fremden Betten rumtreibt, Alkohol trinkt und zu Brutalität neigt. Das setzt dann einen folgenreichen Plan in Gang: Ihr Ehemann muss weg, sie plant einen Coup und begibt sich aktiv auf die Suche nach Verbündeten. Natürlich sind die Figuren allesamt überzeichnet, es lässt sich viel dunkler Humor in den Folgen finden und die Sprache ist derb. Das muss man mögen, ich kann verstehen, wenn es einen eher abschreckt. Am Ende mochte ich sowohl die Umsetzung der Handlung sowie die Charakterzeichnung, vor allem Peter, der ja nicht unbedingt den besten Ruf besitzt, ist mir im Verlauf der Staffel unerwartet ans Herz gewachsen, genauso wie ich aufgrund der überraschenden Chemie zwischen Elle Fanning und Nicholas Hoult nicht aufhören konnte, sie zu shippen. Beide Darsteller holen tatsächlich das Beste aus ihren Figuren raus und tragen zum Erfolg der Serie bei. Dazu gibt es wunderschöne Kostüme und Kulissen zu bestaunen, gepaart mit einer exzellenten Cinematography. 

 

 





Urheberrecht: Hulu




Normal People (Mini-Serie // Starzplay)

 

Eine weitere Buchadaption, bei der ich die Vorlage nicht gelesen habe und somit keine hohe Erwartung hatte bzw. bin ich sogar davon ausgegangen, dass es eine klassische Coming-of-Age Serie wird, aber weit gefehlt. "Normal People" startet zwar in der High School Zeit der beiden Hauptfiguren Marianne und Connell, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während Marianne an ihrer Schule die Außenseiterin ist, die von ihren Mitschülern gemobbt wird, gehört Connell zu den Beliebten. Trotzdem finden die beiden zueinander und wir begleiten ihre Liebe nicht nur über die Schulzeit, sondern bis ins College, sodass die Serie in regelmäßigen Abständen Zeitsprünge macht. Die Handlung, um zwei Menschen, die zwar tiefe Gefühle füreinander hegen, aber scheinbar nie den richtigen Zeitpunkt finden, funktioniert gerade deshalb so gut, weil die Umsetzung zum einen realistisch wirkt und sich tatsächlich so ereignen könnte bzw. bin ich mir sicher, dass sich viele Zuschauer*innen damit identifizieren können und zum anderen passt die Chemie zwischen den Hauptdarstellern, die sowohl als einzelne Charaktere, aber auch miteinander, wundervoll harmonieren. Was dann erzählt wird ist eine komplexe Geschichte, die uns tief in die Seele beider Figuren blicken und uns an ihrem Leben teilhaben lässt. Dabei rückt die Serie viele sensible Themen ins Zentrum, die uns aktuell beschäftigen, zu selten in der breiten Öffentlichkeit diskutiert werden, wie häusliche Gewalt, Selbstverletzung oder die Tabuisierung männlicher Emotionen, wobei letzteres natürlich vollkommener Mist ist. An alle meine männlichen Leser: Auch ihr dürft Gefühle zeigen, auch weinen, wenn euch danach ist und über eure Sorgen/Probleme kommunizieren. Marianne und Connell sind ein Musterbeispiel dafür wie wichtig Kommunikation ist und was passiert, wenn sie nicht stattfindet. Wie eine Beziehung immer wieder zerbricht, weil nicht miteinander gesprochen wird. All das wird in cleveren Dialogen, die zum Nachdenken anregen transportiert. Generell bewegt sich die Produktion auf einem hohen Niveau und ist definitiv ein Must-See aus dem Jahr 2020. 




Kurzmeinungen:


  • Grey's Anatomy (S16 // 1 Folge pro Woche // Joyn): Nach wie vor habe ich Freude an "Grey's Anatomy", auch wenn ich finde, dass die Serie langsam zum Ende kommen könnte, vor allem vor dem Hintergrund mit dem Ausstieg von Alex Karev. Dieser wurde, zumindest in meinen Augen, komplett charakterfern umgesetzt. Alex hat im Verlauf der Serie eine fantastische Wandlung durchlaufen, die dann durch seinen Ausstieg komplett zerstört wurde, niemals hätte er Jo einfach sitzengelassen, vor allem nicht während sie mit psychischen Problemen zu kämpfen hat und erst seit Kurzem wieder arbeitet. Gleichzeitig ist das auch mein größtes Problem mit Staffel 15, die ansonsten eigentlich recht solide daherkommt, auch wenn die großen Extreme ausblieben. 
  • All American (S2 // 1 Folge pro Woche // Joyn): "All American" ist eine weitere Serie, die mich 2020 begeistern konnte, denn sie kam zur richtigen Zeit, als ich auf der Suche nach einer neuen Teenie-Serie war. Staffel 2 schließt qualitativ an die 1. Staffel an: Der Ton bleibt realistisch, die Figuren weiterhin interessant und sympathisch und die jeweils Handlungsstränge funktionieren auch ohne alles groß überzeichnen oder überdramatisieren zu müssen. Bitte gerne mehr davon.
  • Killing Eve (S3 // Starzplay): Bei "Killing Eve" wird der Fokus der dritten Staffel auf die Charaktere, ihre Beziehungen untereinander und persönlichen Entwicklungen gelegt. Vor allem Villanelle lässt in dieser Staffel tief blicken und wir erhalten somit endlich ihre familiäre Geschichte. Das war längst überfällig und besagte Episode wurde mein Staffelliebling, auch aufgrund der grandiosen Jodie Comer. Durch den Fokus auf die Charaktere ging aber etwas Tempo verloren, was die Folge hatte das wir bei der Aufklärung rund um die 12 kein Stück weiter sind - ein Plot, der leider etwas zu langgezogen wird, um weiterhin starkes Interesse zu wecken. Ich hoffe Staffel 4 ist wieder etwas temporeicher und bringt die Storyline nach vorne. Trotzdem: Staffel 3 spielt weiterhin auf hohem Niveau, es schleichen sich aber jedoch erste Schwächen ein. 
  • Tote Mädchen Lügen Nicht (4. Staffel // Netflix): Hatte zwar nicht mehr viel mit der Handlung der ersten Staffel zu tun, war aber dafür zumindest unterhaltsam, da das Tempo angezogen wurde. Die Entscheidung nur 10 Folgen zu drehen, war definitiv die richtige. Trotz einiger Schwächen finde ich, dass die Serie gut zum Abschluss gebracht wurde und mit einem emotionalen Ende aufwartet. Nicht alle Enthüllungen dahin sind überraschend, trotzdem mochte ich im Verlauf der Staffel das Spiel damit, was nun Realität ist und was nicht, auch wenn ich manche von Clays Handlungen als charakteruntypisch empfunden habe.

 

 

 

 

 

Monatsrückblick: Gebloggt im November:

 

 

 

 

 

 Welche Filme/Serien habt ihr im November gesehen?
Hat sich der Lockdown auch auf euer Medienverhalten ausgewirkt?
Und hat sich euer Alltag verändert?
 


Kommentare :

  1. Wieder ein toller, ausführlicher Rückblick! :) Da hast du ja wieder eine Menge Serien und Filme gesehen! :) Bei mir waren es, wie immer, keine... Mein Alltag hat sich nicht großartig verändert, da ich beruflich und privat gerade ganz gut eingespannt bin und somit eh nicht so viel Zeit für die Freizeitgestaltung habe.

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar,
      Ja das ist halt auch dem Lockdown und der digitalen Lehre geschuldet, da bleibt dann doch mehr Zeit für Filme/Serien.

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  2. ein schöner Rückblick :)
    Serien hab ich Vikings, Grace & Frankie, Hubert & Staller geschaut.. und auch ein paar Filme :)

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende! <3

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    1. Dankeschön für dein liebes Kompliment,
      da haben wir ja komplett andere Serien gesehen. Mit "Vikings" möchte ich aber auch irgendwann mal weitermachen. Hatte da die ersten zwei Staffeln gesehen, damals aber noch im Free-TV.

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  3. Hi Nicole,
    es freut mich, dass du ein Thema für deine Masterthesis gefunden hast...die Gedanken, die aufzählst, hatte ich auch alle bei meiner Masterarbeit und die sind echt völlig normal. Vertrau auf dich, du wirst das super abschließen, da bin ich mir sicher!

    Finde dein Ehrenamt sehr und toll, dass du dich da engagierst!

    The Lion King fand ich am Ende auch irgendwie "emotional enttäuschend" - der Zauber bleibt einfach komplett auf der Strecke. Es ist gut produziert, keine Frage, aber nunja...das ist manchmal auch nicht alles.

    Ich teile mir gerade "The Crown" ein, damit ich länger was davon habe, hihi...fürchte jetzt schon den Moment, wenn es vorbei ist! Dann habe ich im November "Bad Banks" geschaut, eine wirklich richtig tolle, deutsche Serie, die mich total begeistert hat, genau die "Das Damengambit" - meine absoluten Serienhighlights der letzten Wochen!

    Liebe Grüße und schönen Samstag!

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar und die lieben Worte Vanessa,
      ja ich hoffe es. Werde jetzt auch Morgen mit der Ausarbeitung meines Exposé dazu loslegen und somit wird es nun ernst. Klar, dass ich da noch mal etwas nervös bin und sich die Ängste einschleichen. Ich denke aber, wenn das Exposé geschrieben ist und auch die letzten offenen Fragen geklärt sind, dann wird das schon werden. Und wenn, dann wechselt man eben das Thema oder arbeitet eine neue Fragestellung aus, ist ja auch kein Weltuntergang.

      Dankeschön, mir macht das Ehrenamt auch sehr viel Spaß. Bei "The Crown" mache ich übrigens gerade das gleiche. Ich schaue aktuell jeden Sonntag eine Folge - dann habe ich länger was an der Serie. Mal schauen, ob ich das über Weihnachten beibehalte :D. Wie weit bist du denn aktuell? Ich habe meine ich die Hälfte jetzt gesehen. "Das Damengambit" will ich unbedingt noch gucken, das wird bei mir wohl Anfang 2021 anstehen oder ich fange jetzt über die Feiertage an, weiß ich noch nicht genau. Aber davon schwärmen ja alle. Bad Banks ist ja auch bei Netflix auf meiner Watchlist, weil ich auch so viel gutes gehört habe.

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  4. Ich schaue gerade ziemlich unregelmäßig, weil mir tatsächlich weniger Zeit dafür bleibt, wenn die Kinder mehr zu Hause sind und der Mann als Lehrer quasi doppelt arbeiten muss (vor Ort und zusätzlich digital für alle, die nicht in den Unterricht kommen können). Und alleine schauen ist irgendwie Bauch doof. Im November habe ich außerdem viel geschrieben und beim NaNo erfolgreich mitgemacht. Ansonsten rewatche ich aktuell Discovery, um endich die dritte Staffel anfangen zu können.

    LG
    Eva

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    1. Danke für dein liebes Kommentar Eva,
      dass kann ich aber verstehen, dass dir da dann etwas weniger Zeit bleibt, um Serien oder Filme zu schauen. Hut ab, dass ihr das alles so gut gemeistert bekommt, da fehlt ja leider auch aktuell komplett die Anerkennung für :/.

      Ich hoffe aber, dass du dich dann durch den NaNo auch etwas ablenken konntest und dein Schreibziel erreicht hast?

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  5. Huhu!

    Ach, ich glaube das ist nicht nur bei dir explodiert - zumal nun auch jene die den Luxus eines Gartens haben, davon nicht mehr profitieren, zu mindestens ich Frostbeule nicht XD
    Ich bin zwar durch und durch Leseratte, aber versinke auch zu gerne in Serien und Filme!

    Gut das du über deine Gedanken und Ängste sprichst, fällt nicht immer leicht, kann aber nicht nur hilfreich, sondern auch befreiend sein - raus aus dem Kopf <3

    "Don`t Breath" war ganz gut, hatte ehrlich gesagt schlechteres erwartet! Ich war mit einer Freundin damals im Kino, schauen ausschließlich dann dieses Genre und haben wirklich schon Filme aus der Hölle gesehen, besonders wenn der Trailer gut war (ein Grund unter anderem, warum ich diese fast nur noch umgehe)und demnach sind meine Ansprüche auch nicht mehr hoch XD

    Die Neuverfilmung von "Rebecca" ist schrecklich! SCHRECKLICH! Da fehlt einfach alles! Ich will unbedingt noch die Hitchcock Verfilmung schauen, das Hörbuch fand ich sehr einnehmend.

    #litnetzwerk-Grüße!

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar Janna,
      oh da haben wir was gemeinsam, ich bin nämlich auch ne rießige Frostbeule - es ist tatsächlich egal, wie warm ich mich im Winter einpacke, ich friere immer :D. Das sind einfach nicht meine Temperaturen, deshalb verbringe ich im Winter auch ohne Corona und Lockdown schon viel Zeit im Warmen und nutze diese Monate dann auch immer fürs Lesen oder aber halt auch für Srien/Filme. Normalerweise stehen bei mir aktuell nur viele Geburtstage an, sodass ich da am Wochenende immer unterwegs war, die sind dieses Jahr natürlich komplett weggefallen und werden irgendwann in der Zukunft nachgeholt, wenn es möglich ist.

      Ja das mit dem befreiend stimmt und ist auch tatsächlich einer der Hauptgründe, wieso ich mir da miltterweile angewöhnt hat einfach ehrlich zu sein und offen mit sowas umzugehen. Bisher habe ich da auch nur positive Erfahrungen gemacht und mir tu das gut.

      Horrorfilm Trailer sind echt so ne Sache für sich, oftmals hat man halt das Problem, dass da alle guten Szenen schon in den Traielr gepackt werden, dann aber im Film nichts mehr weiter kommt. Ich musste aber gerade schmunzeln, weil mit meiner besten Freundin schaue ich auch überwiegend Horrorfilme, weil nur wir das Genre mögen. Wir gehen da dann auch gerne zusammen ins Kino :D. Bei der Hitchcock-Verfilmung von Rebecca wünsche ich dir viel Spaß, habe gehört die soll wesentlich besser sein.

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  6. Hi Nicole,

    mein Alltag ist relativ normal geblieben. Ich kann weiterhin voll arbeiten gehen, wodurch sich mein Medienkonsum nicht verändert hat. Zur Zeit schaue ich alle Staffeln von Castle. Es ist eine meiner liebsten Serien, weil oft so herrlicher Humor mit reinspielt ... manche Stellen einer Folge kann ich mir locker 5 mal anschauen und immer noch darüber lachen. :D

    Ich finde es auch sehr wichtig, dass weiterhin ein Austausch mit Freunden, Arbeitskollegen, Kommilitonen, etc. stattfindet. Was soziale Isolierung (ist etwas übertrieben, aber mir fallen gerade keine anderen Worte ein) anrichten kann, merkt man meistens erst zu spät.

    Ich wünsche dir noch einen schönen Abend. :)

    Liebe Grüße
    Lisa Marie von https://sonneimherzen.net/

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar Lisa Marie,
      ah das kenne ich von "Supernatural", da ich habe ich die Folgen schon unzählige Male gesehen (kann sie sicherlich schon mitsprechen :D) und lache immer an den gleichen Stellen, gleiches gilt natürlich auch fürs heulen. Das ist finde ich auch das schöne an Lieblingsserien, dass sie einen immer mitreißen.

      Wünsche dir einen schöen 4. Advent :).

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