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Sonntag, 1. September 2019

Kolumne: Freundschaft - Was verstehe ich darunter und die Darstellung in den Medien!


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Menschen brauchen soziale Beziehungen zum Überleben. Wir sind Herdentiere, die sich nach menschlichen Kontakten sehnen, wir wollen Mitglied einer Gruppe sein, dazugehören, uns aber im gleichen Atemzug von anderen abgrenzen. Was für Freundschaften wir pflegen hat großen Einfluss darauf, wie wir unser Leben gestalten, was wir mögen und welche Ansichten wir haben. Dementsprechend teilen wir alle eine Gemeinsamkeit: Wir halten Ausschau nach Gleichgesinnten, die unsere Interessen teilen und mit denen die Chemie stimmt. Menschen, bei denen das Gefühl aufkommt, dass sie einen verstehen, die uns zum Lachen bringen und auch in schweren Zeiten da sind. Natürlich kann dieses Bedürfnis auch in Form einer Partnerschaft erfüllt werden, doch ich denke, dass mir niemand widersprechen wird, dass es wichtig ist über den Partner hinaus einen eigenen Freundeskreis zu besitzen. Denn sich nur auf eine Person zu fixieren, eine regelrechte Abhängigkeit entstehen zu lassen, ist ungesund. 
 
 
Jeder von uns braucht freundschaftliche Kontakte in seinem Leben, um über Probleme in der Beziehung sprechen zu können, aus dem Alltag auszubrechen und Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Dabei spielt die Anzahl der Menschen, die wir als Freunde bezeichnen übrigens keine Rolle, wichtig ist, dass es sich um echte Freundschaften handelt. Mittlerweile kann ich mit Glück von mir behaupten, dass mein Freundeskreise nur noch aus echten Freunden besteht, ich somit meine zweite Familie gefunden habe. Doch bis dahin sind mir viele Menschen begegnet, manche hatten Gutes im Sinn, andere nicht. Trotzdem habe ich regelmäßig neue Freundschaften geschlossen und fremden Personen mein Vertrauen geschenkt, gleichzeitig habe ich aber auch Freunde aus den Augen verloren, wurde enttäuscht oder habe sie bewusst aus meinem Leben gestrichen. Heute weiß ich, dass ähnlich wie in der Liebe, auch Freunde kommen und gehen, doch es gibt ein kleine Anzahl an Menschen die bleibt. Komme was wolle, egal ob sich ein Sturm über einen zusammenbraut oder nicht. Und ich kann nur hoffen, dass jeder der diese Zeilen liest, ebenfalls diesen Luxus besitzt, denn das ist es.

 
Wieso nun das ganze Gerede über Freundschaft? Meine Kolumne stellt den Auftakt zu einer gemeinsamen Aktion mit Nadine dar, in der wir uns näher mit dem Thema Freundschaft in Bezug auf Serien befassen möchten. Heute möchte ich jedoch etwas persönlicher werden und darauf eingehen, was Freundschaft für mich bedeutet und welche Erfahrungen ich gemacht habe, um im zweiten Teil den Stellenwert von Freundschaften in unterschiedlichen Medien zu beleuchten. Auch Nadine hat sich mit der Thematik befasst und teilt ihre Gedanken in einem spannenden Beitrag, somit würde ich mich freuen, wenn ihr ihrem Blog auch einen Besuch abstattet.





Mittwoch, 24. April 2019

{Kolumne} Europawahl 2019 - Wieso ihr eure Stimme nutzen solltet!

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Vom 23. bis 26. Mai 2019 darf wieder gewählt werden, diesmal die Zusammensetzung des europäischen Parlaments. Obwohl die Europäische Union nicht nur ein Garant für Frieden ist, sondern auch unseren Alltag durch Gesetze und Richtlinien, aber auch finanzielle Zuschüsse, beeinflusst, ist die Wahlbeteiligung im Sinkflug. 2014 beteiligten sich in Deutschland gerade einmal ca. 48 % an der Wahl, werden alle Länder der EU in den Blick genommen, ergibt sich ein änhlicher Wert: 42,61 %. Damit nimmt nicht einmal die Hälfte der EU-Bürger ihr Privileg zu Wählen in Anspruch, etwas was ich Schade finde. Nur wer wählt, kann über die Politik von morgen, letztlich die eigene Zukunft mitentscheiden. Doch die Wahl 2019 ist richtungsweisend: Wir Bürger haben es in der Hand, wie sich die EU entwickeln könnte. Geben wir Parteien unsere Stimme, die sich für mehr Europa einsetzten oder denjenigen, die das Konzept ablehnen? Nicht nur deshalb, sollten wir alle Gebrauch von unserer Stimme machen, es gibt natürlich noch eine Reihe weiterer Gründe, die dafür sprechen, auf die ich in meiner heutigen Kolumne eingehen möchte. Die Ausrede, dass man keine Zeit oder Lust hatte zum Wahllokal zu fahren, zieht übrigens auch bei der Europawahl nicht, denn auch hier könnt ihr bequem per Briefwahl wählen. Jeder von uns sollte 5 bis 10 Minuten übrig haben, um die eigene Stimme zu nutzen. Auch für die Europawahl gibt es ab dem 3. Mai wieder den Wahl-o-Mat, sodass ihr nicht einmal die Programme der einzelnen Parteien wälzen müsst, um euch einen Überblick über wichtige Positionen zu verschaffen. Auch dieser kostet euch gerade einmal 15 bis 20 Minuten, je nachdem wie intensiv ihr euch die einzelnen Erklärungen und Positionen anschaut. Persönlich weiß ich schon, welche Partei ich wählen werde, aber das behalte ich natürlich für mich. Jeder sollte sich hier selbst ein Bild von den Parteien und deren Spitzenkandidaten machen, den Wahlkampf verfolgen und auf Grundlage der Positionen seine Entscheidung treffen. Wieso ihr eure Stimme bei der Europawahl 2019 nutzen solltet, verrate ich euch in meiner heutigen Kolumne





Sonntag, 17. März 2019

Kolumne #SavetheInternet: Artikel 13 - Warum das freie Internet bedroht ist!

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Schon im vergangenen Jahr habe ich über die geplante Urheberrechtsreform der Europäischen Union gebloggt und euch erläutert, was unter Art. 11 und 13 zu verstehen ist und wie vor allem letzterer das freie Internet bedroht. Was damals erstmal nur Fiktion war, ist heute leider Realität. Denn beim jetzigen Vorschlag der EU handelte es sich um einen verschärften Entwurf, der Upload-Filter unumgänglich macht. Da das Thema mich als Bloggerin, aber auch Nutzerin von Sozialen Netzwerken, betrifft, verfolge ich natürlich gespannt die Berichterstattung. Nicht nur bin ich geschockt darüber, wie viele Hürden Art. 13 nun schon genommen hat, sondern auch über die Aussagen die viele Abgeordnete in den letzten Wochen publiziert haben. Die Parteien tun sich keinen Gefallen damit, wenn sie unsere Sorgen, Einwände, aber auch Ängste belächeln, sich über junge Menschen lustig machen (egal ob es dabei um Artikel 13 oder Fridays For Future geht) und verunglimpfen. Mehr als einmal hat man die Gegner von Artikel 13 als Bots oder Instrumente der Technik-Giganten (die mich übrigens nicht für diesen Beitrag kontaktiert haben, das brauchen sie gar nicht, denn ich bin in der Lage mir ein eigenes Bild über den Sachverhalt zu machen) bezeichnet. Aktuell trennt uns allerdings nur noch eine Abstimmung im Parlament davon, dass Upload-Filter zur schmerzlichen Realität werden und Konsequenzen für das freie Internet nach sich ziehen. Das könnte nämlich dann gar nicht mehr so frei, bunt und vielfältig sein. Manch einer denkt an dieser Stelle vielleicht, dass es sich hier ähnlich wie bei der DSGVO um Panikmache handelt, aber die Wahrheit ist, dass alle Internetexperten, selbst der Sonderbeauftrager für Meinungsfreiheit der UN vor den Folgen des Artikels auf die Meinungsfreiheit warnt und appelliert, dass Art. 13 nicht in dieser Form verabschiedt wird. Wieso das so ist, möchte ich euch nun in meiner Kolumne einmal genauer erläutern.





Freitag, 25. Januar 2019

Kolumne: Wie Netflix und Amazon meine Sehgewohnheiten verändert haben!


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Heutzutage besitzen die meisten von uns ein Abo bei einem Streaming-Anbieter. Hoch im Kurs sind vor allem Netflix und Amazon Prime, doch auch Sky Ticket überzeugt einige durch die Serien-Auswahl. Seitdem ich studiere besitze ich Abos bei Netflix und Amazon und möchte diese ehrlich gesagt nicht mehr missen, denn gerade in stressigen Prüfungsphasen sind sie oftmals meine Rettung und helfen mir mich nach stundenlangem Lernen zu entspannen. Natürlich haben beide Anbieter am Ende des Tages aber auch einen Einfluss auf meine Sehgewohnheiten und dieser Veränderung möchte ich heute etwas mehr Aufmerksamkeit schenken. Das Ganze ist auch häufig Thema in den Medien vor allem in Bezug auf den Untergang des linearen TVs sowie der Gefahr des Binge-Watchings, sodass man hier immer mal wieder Studienergebnisse und konkrete Zahlen hört. Doch was von diesem prognostizierten Wandel beobachte ich an mir selbst? Wie haben Netflix und Amazon Prime meine Sehgewohnheiten verändert? Wo übertreiben die Medien? Welche Auswirkungen sind positiv, welche negativ? Fragen, die ich nachfolgenden in meiner Kolumne einmal etwas ausführlicher angehen möchte.




Mittwoch, 19. Dezember 2018

Kolumne: Für ein buntes, vielfältiges und gerechtes 2019!

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In nicht einmal mehr 2 Wochen lassen wir die Sektkorken knallen und stoßen mit Freunde und Familie auf das neue Jahr an. Die meisten von uns sind dabei voller Hoffnung und Vorfreude. Immerhin gilt es nun 365 Tage mit Leben zu befüllen, wie ein Buch dessen Seiten von einem selbst beschrieben werden können. Da ist eine Menge Platz für Abenteuer, für all die kostbaren, kleinen, Momente, die das Leben so lebenswert machen und natürlich für neue Erfahrungen, die unseren Horizont erweitern. Sicherlich wird auch jeder/jede von uns mit neuen Tiefschlägen zurechtkommen müssen. Es wird Tage geben, wo man nicht mehr weiter weiß und am liebsten alles hinschmeißen würde, während man an anderen voller Zweifel und Ängste in die Zukunft blickt, wo eine Krise die nächste jagt und man sich fühlt als sei man vom Pech verfolgt. Für viele von uns wird 2019 eine wilde Achterbahnfahrt sein, denn das zeichnet das Leben nun mal aus, aber immer mit der Gewissheit, dass es irgendwann wieder bergauf geht. 



Freitag, 16. November 2018

Kolumne: 9 Dinge, auf die ich mich in den kommenden Wochen freue - Ade Winterblues!


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Ich oute mich als Wintermuffel, der dem ersten Schnee und den eisigen Temperaturen überhaupt nichts abgewinnen kann. Euphorisch war ich nur als Kind, wo ich wie viele andere der weißen Pracht entgegengefiebert habe, um meinen Schlitten auszupacken und gemeinsam mit Freunden den Hügel hinab zu rasen oder mich an einem kreativen Schneemann zu versuchen. Optisch zwar nicht immer schön, aber troztdem war ich am Ende stolz auf mein Werk. Für das Spiel Schneeengelchen war ich auch immer zu haben, vielleicht kennt das ja noch der eine oder andere unter euch? Heute ist diese Euphorie verschwunden. Denke ich an Schnee, dann kommt mir eher das Chaos auf den Straßen in den Sinn, das unliebsame Kratzen der Autoscheiben bei klirrender Kälte sowie die Verspätung von Bus und Bahn, die dann immer ganz besonders lange auf sich warten lassen, bestimmt um uns Pendler ein kleines bisschen zu quälen. Nicht zu vergessen: manch aufregende Rutschpartie, wenn Gehwege und Straßen mal wieder vereist sind. Ihr merkt: Man kann mich nicht als Fan des Winters bezeichnen, trotzdem freue ich mich auf die Jahreszeit, was irgendwie schizophren erscheint. Aber am Ende hat doch jede Jahreszeit so ihre Vor- und Nachteile über die wir uns auch gerne in den Sozialen Netzwerken kollektiv auslassen. Wer kennt sie nicht, die Beschwerden über das wechselhafte Klima? Der Winter der viel zu warm / kalt ist, der ständige Regen im Herbst oder die unerträgliche Hitze im Sommer gepaart mit lästigen Mücken und Wespen? Irgendwas gibt immer Anlass zum Stänkern, sodass sich wohl jeder einmal dabei ertappt, wie er bei solchen Dingen ins Motzen gerät. Das ist im Winter auch nicht anders, sodass ich eher genervt mit den Augen rolle, wenn jeder den ersten Schnee feiert und in meiner Timeline ein Beitrag nach dem anderen dazu aufpoppt. Doch genug mit der Jammerei. In diesem Beitrag möchte ich meinem Winterblues den Kampf ansagen und über die Dinge bloggen, auf die ich mich in den kommenden Wochen freue. Vielleicht stelle ich dabei fest, dass der Winter wesentlich mehr zu bieten hat, als seine unangenehmen klimatischen Bedingungen. Die Bilder für die Kolumne sind übrigens schon im Sommer entstanden, ich fand sie aber recht passend für den Post, in dem gemeinsame Nachmittage und Abende mit Freunden ebenfalls eine wichtige Rolle spielen.




Sonntag, 14. Oktober 2018

Kolumne: Zukunftspläne - 12 Dinge, die ich im Leben noch tun möchte!

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Wir schreiben Sonntag, den 14. Oktober und das bedeutet: Ich werde erneut ein Jahr älter. In den letzten Jahren gab es an diesem Tag immer einen ganz besonderen, persönlichen Post auf meinem Blog und bisher habe ich jedes mal auf vergangene Jahre zurückgeblickt, da ich an meinem Ehrentag immer etwas sentimental werde. Heute möchte ich den Blick in die Zukunft richten und auf all die Dinge eingehen, die ich im Leben noch tun möchte. Ab heute bin ich 26 Jahre alt, fühlt sich ungewohnt an, auch wenn sie nicht viel ändert. Doch meine Jugend habe ich nun definitiv hinter mir gelassen und während andere in dem Alter in ihrem frisch gebauten Häuschen leben, finanziell unabhängig, vielleicht auch schon verheiratet sind und Nachwuchs bekommen haben, wohne ich immer noch zuhause, studiere und bin von finanzieller Unabhängigkeit so weit entfernt, wie noch nie. Gerade an Tagen wie den Geburtstagen wird mir das schmerzlich bewusst, denn als Kind dachte ich immer jetzt schon mit beiden Beinen im Leben zu stehen und erfolgreich Karriere gemacht zu haben. Ich bereue es nicht nach der Ausbildung mein Abitur nachgeholt und das Studium angefangen zu haben, aber ich würde lügen wenn es nicht Tage gibt an denen mich es nervt, dass ich dafür meine Unabhängigkeit aufgeben musste. Dementsprechend lang ist aber auch meine Liste an Dingen, die ich im Leben noch tun möchte. Einige der Punkte werde ich jetzt mit dem Masterstudium abhaken, andere werde ich danach in Angriff nehmen. Aber am Ende des Tages bin ich stolz auf mich und die Dinge die erreicht habe und freue mich auf all die Abenteuer die noch kommen:



Freitag, 21. September 2018

Kolumne: Was mich das Studium gelehrt & wie es mich verändert hat!

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Bald starte ich ein neues Kapitel in meinem Leben, das Masterstudium. Der perfekte Zeitpunkt also, um einmal darauf einzugehen was mich das Studium bisher gelehrt und wie es mich verändert hat. Ich weiß noch, wie nervös ich vor meinem ersten Tag an der Uni war. Ich hatte Angst keine Freunde zu finden - absoluter Quatsch, denn mein Freundeskreis hat sich um einige Menschen erweitert. Ich hatte Angst mich nicht zurechtzufinden - was in der Tat am Anfang der Fall war, denn manche Räume oder Gebäude musste ich dann doch etwas länger suchen. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn jede/r Dozent/in hat Verständnis wenn ihr als Erstsemestler später kommt weil ihr den Raum nicht gefunden habt. Meine größte Angst war jedoch, dass ich das Studium einfach nicht schaffen würde. Dass ich mir zuviel vorgenommen habe, immerhin habe ich nie ein Gymnasium besucht, sondern mich für den zweiten Bildungsweg entschieden. Versteht mich nicht falsch, studieren war schon immer ein Traum von mir, aber einer den ich lange für mich behalten habe. Erst mein Ausbilder hat mir dann den Rücken gestärkt und mir zum Studium geraten. Es war sein unerschütterlicher Glaube an mich und meine Fähigkeiten, dass ich den Schritt endlich gewagt und nach der Ausbildung noch einmal die Schulbank gedrückt habe. Zum Glück hat sich auch diese Angst als unbegründet heraus gestellt, denn zu studieren war für mich persönlich die richtige Entscheidung, weshalb ich ihm bis heute dankbar bin. Bereut habe ich es nie, vielmehr habe ich unglaublich viel für den Alltag daraus mitgenommen und das obwohl man ja immer sagt, dass man nur unnötige Dinge lernt. Nachfolgend erwarten euch nun 7 Dinge, die mich das Studium gelehrt haben und ein kleines Fazit zu meiner persönlichen Veränderung.



Donnerstag, 23. August 2018

Kolumne: Fandoms / Soziale Netzwerke: Die Veränderung der Diskussionskultur & Auswirkungen auf den Alltag!

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Ich nutze gerne Twitter und bin mittlerweile sogar jeden Tag auf dem Sozialen Netzwerk unterwegs. Doch je mehr Zeit man dort verbringt, umso mehr fällt einem das Negative auf, vor allem wie sich die Diskussionskultur in den letzten Jahren verändert hat. Ich habe das Thema schon öfter auf meinem Blog angesprochen, doch für mich ist es immer noch eine Herzensangelegenheit - insbesondere weil die die Beleidigungen zunehmen. Was mir dabei immer bewusster wird: Bei vielen zählt nur noch die eigene Meinung. Alles was davon abweicht ist falsch und man ist oftmals gar nicht mehr in der Lage, sich in jemand anderen hineinzuversetzen, sachlich zu diskutieren und auch eine andere Meinung als die eigene zuzulassen. Darum geht es doch in einer Diskussion. Haben wir alle nicht in der Schule, der Universität oder im Beruf gelernt, wie wichtig es ist Andere ausreden zu lassen? Ruhig zu bleiben? Sachlich zu argumentieren? Sich in den Gegenüber hinein zu versetzen? Andere Denkweisen zuzulassen? Den Horizont zu erweitern? Denn eine Diskussion kann richtig geführt spannend und unterhaltsam sein. Ich diskutiere gerne im Freundeskreis, lege meine Ansichten dar, stehe für sie ein, aber bin auch gespannt zu hören, wie andere über ein Thema denken. Ich erfahre dabei gerne Neues, lasse mich auch mal eines Besseren belehren und mag den Erfahrungsaustausch. Eine Diskussion ist immerhin erstmal was Positives, da man sich intensiv mit einem Thema auseinandersetzt, doch sie kann auch zu etwas Negativem werden, wenn es am Ende nur noch darum geht die meisten Beschimpfungen auf dem eigenen Konto zu verbuchen und das kann  man aktuell täglich in den sozialen Netzwerken beobachten. 



Sonntag, 3. Dezember 2017

{3 of a Kind} Ootd: Stylisches Weihnachtsoutfit und was ich an mir mag!

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Die Vorweihnachtszeit macht sich auf meinem Blog auch modisch bemerkbar, denn heute möchte ich ein stylisches Weihnachtsoutfit präsentieren und mache mit diesem Beitrag auch noch bei der Bloggeraktion "3 of a Kind" von Sasverse mit. Bei dieser Blogparade gibt es jeden Monat ein wechselndes Thema, zu dem dann eine Top 3 Liste erstellt werden muss. Schon bei der einigen der vorherigen Themen wäre ich gerne mit dabei gewesen, aber mir fehlte die Zeit. Doch beim Motto: "3 Dinge, die du an du an dir magst", konnte ich mich nun nicht mehr zurückhalten, denn es ist eine schöne Fragestellung um das Jahr ausklingen zu lassen. Viel zu oft tendieren wir dazu uns selbst schlecht zu reden (Stichwort: Body-Shaming), nur die Fehler und Makel anstatt das Schöne an uns zu sehen. Damit ist nun Schluss, denn zur Abwechslung bin ich heute mal nicht meine härteste Kritikerin, sondern tanke etwas Selbstbewusstsein mit all den Dingen, die ich an mir persönlich mag - optisch sowie charakterlich. Ich habe das ganze einmal in drei Kategorien, sozusagen meine "3 of a Kind" aufgeteilt und ich hoffe, dass es für Sas nicht schlimm ist das ich jeweils mehr als drei Dinge genannt habe die an mir mag.


Montag, 4. September 2017

{Kolumne} Überhyped: Ich habe genug vom Einhorn-Trend!

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Einhörner sie begegnen uns gerade überall: Als Kuchen oder Schokolade, auf Klamotten oder Dekoartikeln, doch auch Müllsäcke bleiben nicht von diesem Motiv verschont. Der Trend nimmt mittlerweile skurrile Ausmaße an, die mich nur noch genervt aufstöhnen und auch ein kleines bisschen an der Gesellschaft zweifeln lassen. Wie vieles andere werden auch Einhörner mittlerweile überhyped, bis wir sie irgendwann nicht mehr sehen können. Irgendwie schon ein eigener kleiner Trend für sich. Einem, von dem ich jetzt schon genug habe, obwohl ich die Fabelwesen mal süß und niedlich fand und sie Teil meiner perfekten Kindheits Illusion waren, in der ich in dieser rosa, glitzernden Märchenwelt lebte und noch daran glaubte, dass mir irgendwann schon der richtige Prinz begegnen werde. Einige Jahre später habe ich nicht nur diese naive Sicht auf die Welt abgelegt, sondern mich auch satt gesehen an der einstigen Kult-Figur meiner Kindheit und verdrehe nur noch genervt die Augen, wenn mir der neueste Einhorn-Gegenstand um die Ohren fliegt.



Mittwoch, 12. Juli 2017

Kolumne: Toleranz - Ein Fremdwort in Sozialen Netzwerken!


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Toleranz in Sozialen Netzwerken - Wo bist du?

Sachliche Diskussionen in den Sozialen Netzwerken werden immer seltener. Viel öfter stößt man auf Beleidigungen, aufgrund unterschiedlicher Lebensstile, Denkweisen oder Hobbies. Toleranz scheint für viele ein Fremdwort geworden zu sein. Doch es gibt auch diejenigen, die Soziale Netzwerke dafür nutzen, das eigene Ego zu pushen, in Form von Beleidigungen. Der schroffe Umgangston im Netz schockiert mich dabei tagtäglich. Freundlichkeit, Respekt oder Sachlichkeit, suche ich immer öfter vergeblich. Schon seit einiger Zeit halte ich mich deshalb aus Diskussionen über Themen wie Ernährung, die Pille oder auch politische Einstellungen heraus. Denn irgendwann kommt immer der Punkt, an dem die Beleidigungen sich häufen und da ist es ganz egal, wie die eigene Position nun konkret aussieht. Denn jeder Lebensstil ist angreifbar. Weshalb ich oft das Gefähl habe, dass alles was man sagt, falsch ist Ist man Veganer passt das vielen nicht. Denn das ist ja viel zu extrem. Vegetarier hingegen ist auch nicht besser. Und wehe man selbst erfreut sich noch am Genuss von Fleisch, denn dann zählt man schnell zu den ganz Bösen, denen das Wohl von Tieren nicht am Herzen liegt. Ich bin übrigens Fleischesser, aber trotzdem daran interessiert, dass es den Tieren gut geht, weshalb ich es in Maßen konsumiere und auf die Herkunft achte. Im Gegensatz zu vielen anderen habe ich aber auch kein Problem damit, wenn jemand auf den Konsum von Fleisch verzichtet. So frage ich mich regelmäßig, wo das respektvolle Miteinander geblieben ist? Das sachliche Argumentieren, welches wir alle im Deutschunterricht gelernt haben? Die Fähigkeit sich in andere Personen hineinzuversetzen? Und vor allem: Andere Auffassungen und Lebensmodelle zu tolerieren?



Mittwoch, 28. Juni 2017

{Vorstellung} Zalando Editorial - Das Online-Magazin für Fashionistas!


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Werbung // Heute möchte ich euch das Online-Magazin von Zalando namens Editorial vorstellen. Sicherlich ist es euch schon auf dem einen oder anderen Fashionblog begegnet, jedoch ist für alle Fashionistas unter euch einen einen weiteren Blick wert. Übrigens gibt es das Editorial nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer. Persönlich werde ich mich jedoch in Anbetracht meiner Zielgruppe auf Ersteres konzentrieren.


Zalando Editorial: Was ist das überhaupt?

Das Team von Zalando hat unter dem Titel "Editorial" ein inspirierendes Online-Magazin gezaubert, welches euch regelmäßig mit Neuigkeiten aus der Modewelt auf dem Laufenden hält. Ihr findet dort Anleitungen zum Nachstylen aktueller Trends oder Promi-Looks, spannende Artikel über It-Pieces aus längst vergangenen Tagen und interessante Interviews mit berühmten Persönlichkeiten wie Bella Hadid, Isabelle Fuhrman (Filmfans dürften sie aus "Orphan - Das Waisenkind", aber auch "Die Tribute von Panem" kennen) und unbekannteren Nachwuchsmodeln. Gerade Letzteres finde ich interessant, weil ich dadurch auch auf neue Gesichter aufmerksam werde. 


Sonntag, 25. Juni 2017

{Kolumne} Der Kino-Erfolg von "Wonder Woman" und was das für die Geschlechtergleichheit in Hollywood bedeutet!


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Ich weiß, ich bin nicht Wonder Woman, aber da das mit der Verwendung von offiziellen Postern bei Beiträgen, wo es sich nicht um Filmrezension handelt so eine Sache ist, gibt es Bilder von mir zu sehen. Einfach, um das ganze etwas aufzulockern.

Obwohl ich „Wonder Woman“ bisher noch nicht im Kino gesehen habe, was den traumhaften Temperaturen der vergangenen Tage geschuldet ist, freue ich mich über den Erfolg des Filmes an den Kinokassen. Die DC-Superheldin hat sich den Spitzenplatz in den amerikanischen Kinocharts ergattert und damit „Die Mumie“ gnadenlos geschlagen, gilt sogar als erfolgreichster Film einer Regisseurin. Ein Erfolg, der in Hollywood einiges verändern könnte, denn von Geschlechtergleichheit ist die Traumfabrik noch weit entfernt und das im 21.Jahrhundert. Ein Armutszeugnis, wie ich finde. Das Wonder Woman sehenswert ist, beweisen die Reaktionen der Zuschauer. Ich empfehle euch hier die Rezensionen von Sonne und Sas. Sas geht dabei ebenfalls auf einige der Vorurteile ein, mit denen der Film im Vorfeld zu kämpfen hatte.



Sonntag, 11. Juni 2017

{Ootd Blumen Blouson} Die größten Blogger Klischees und welche davon wahr sind!


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Klischees - es gibt sie für alle möglichen Personengruppen, egal ob Studenten, Schüler oder Blogger, jeder wird fein säuberlich in eine Schublade gesteckt, die mit Vorurteilen angereichert ist. Und da mir einige dieser Klischees extrem auf die Nerven gehen, möchte ich heute auf die größten Blogger Klischees eingehen. Das Ganze habe ich übrigens auch schon einmal in Bezug auf das Studium getan, denn ihr wärt überrascht, was ich tagtäglich für Aussagen zu hören bekomme. Das größte Problem sehe ich persönlich in der Verallgemeinerung vieler Aussagen. Ein Phänomen, das einem überall begegnet, vor allem aber auch der Politik. Jedoch ist es immer problematisch einen Sachverhalt zu verallgemeinern und auf eine komplette Personengruppe anzuwenden. Es wird somit Zeit, dass wir uns endlich davon lösen. Nachfolgend habe ich 10 Blogger Klischees unter die Lupe genommen und ein Fazit gezogen, was davon auf mich selbst zutrifft und was nicht.



Montag, 27. Februar 2017

Oscars 2017: Die Gewinner, die emotionalsten Momente und schönsten Kleider!

Nachdem ich ich mir die Oscars im vergangenen Jahr nicht anschauen konnte, bin ich gestern tapfer für euch wachgeblieben und habe versucht schon während der Show die wichtigsten Highlights zusammenzufassen. Ich glaube, dass war auch der Grund wieso ich überhaupt so lange durchgehalten habe, denn es gab wie gewohnt unglaublich viel Werbung. Nach den Oscars gibt es deshalb gewisse Filmtrailer, die kann ich dann einfach nicht mehr sehen. Übrigens kam dieser Beitrag schon direkt nach der Ausstrahlung online, somit werde ich im Verlauf des Tages noch ein paar Videos mit einbinden, auf den Punkt Mode eingehen und sicherlich auch noch ein paar andere Worte verlieren. Also schaut immer mal vorbei.

Oscars-2017-Gewinner


Zum 89.Mal wurde der begehrteste Filmpreis der Welt gestern Nacht verliehen und natürlich versammelte sich erneut die Creme de la Creme Hollywoods auf dem Roten Teppich, um eine der Trophäen mit nach Hause zu nehmen. Als größter Favorit zählte hierbei La La Land, welches mit 14 Mal zahlreiche Nominierungen einheimsen konnte. Neben bester Film, durften sich dabei auch beide Hauptdarsteller über eine Nominierung freuen, Emma Stone dabei sogar zum ersten Mal. Mit "Toni Erdmann" hat es zudem auch ein deutscher Film unter die Nominierten geschafft. Doch bei den diesjährigen Oscars geht es nicht nur alleine um die Filme, sondern schon vorab stand die Frage im Raum, wie politisch sie wohl werden würden. Denn schon in der Vergangenheit wurde die Preisverleihung gezielt dafür genutzt, um wichtige politische Botschaften zu vertreten. In diesem Jahr nutzen einige Prominente schon den Roten Teppich um ein Statement gegen Trumps Einreiseverbot und die Einschränkung der Pressefreiheit zu setzten in Form einer blauen Schleife der amerikanischen Bürgerrechtsunion ACLU. Und auch Jimmy Kimmel, der in diesem Jahr durch die Veranstaltung geführt und dabei wie erwartet einen verdammt guten Job gemacht hat, lies es sich nicht nehmen ein paar politische Spitzen mit einfließen zu lassen. Doch auch die anwesenden Schauspieler und Produzenten brauchten ein dickes Fell, da einige Witze auf ihre Kosten gingen. Aber gerade das macht doch den Reiz einer solchen Veranstaltung aus. Persönlich bin ich eh ein großer Fan des Moderators und schaue mir gerne seine lustigen Clips und Interviews auf Youtube an.


Die großen Gewinner der Oscars:

  • Den Preis für "Bester Nebendarsteller" konnte Favorit Mahershala Ali für "Moonlight" mit nach Hause nehmen. Bei uns läuft der Film übrigens am 9.März in den Kinos an und thematisiert mit der Homosexualität der Hauptfigur ein wichtiges Thema. Die Filmexperten sind sich übrigens einig, dass dies ein verdienter Sieg ist. 
  • Bei Make Up und Hair hat in meinen Augen verdient "Suicide Squad" gewonnen, denn die Arbeit war wirklich eine Glanzleistung. Den Preis für das "Beste Kostüm" geht an "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind", als Harry Potter Fan kann ich nicht anders, als mich hierüber zu freuen, auch wenn ich den Film noch nicht gesehen habe. Aber generell sind die Kostüme bei der Filmreihe ja immer sehr liebevoll und toll gestaltet. 
  • In der Kategorie "Dokumentarfilm" hat nicht überraschend "O.J. Made in America" gewonnen. Die Doku galt hierbei schon vorab als Favorit. 
  • Der Preis für die "Beste Nebendarstellerin" geht hingegen an Viola Davis für ihre Leistung in "Fences". Den Film habe ich zwar noch nicht gesehen, aber ich weiß durch "How to get away with Murder", was für eine verdammt gute Schauspielerin diese Frau ist, die an diesem Abend auch durch eine emotionale Dankensrede bewegt. 
  • Der Preis für das beste visuelle Design ging an "Das Dschungelbuch". Mein Favorit neben dem Gewinner war hier übrigens noch "Doctor Strange", aber ich denke, beide Filme hätten es von der Optik und den tollen Effekten verdient. 
  • Und was ist mit "La La Land"? Der Film konnte den Preis für das "Production Design", "Cinematography", natürlich verdient die beiden Musikpreise und beste Regie einheimsen. Auch den Preis des Abends als besten Film? Hier muss ich mich bei allen entschuldigen, die den Beitrag schon gelesen haben, denn ich habe mir die Dankensrede nicht komplett angehört ,da es schon nach 6 war und die größte Panne der Oscars nicht mitbekommen. "La La Land" ist nicht der "beste Filme" und konnte somit nur 6 Preise absahnen.Das er nun alle 14 bekommt, habe ich nicht erwartet, das wäre wohl auch etwas übertrieben gewesen, da alle nominierten Filme auf sehr hohem Niveau sind.
  • Bester Hauptdarsteller nahm Casey Affleck mit nach Hause, der im Vorfeld aber auch als größter Favorit auf diesen Preis gehandelt wurde. Als beste Hauptdarstellerin wurde Favoritin Emma Stone ausgezeichnet, worüber ich ziemlich glücklich bin. Ich freue mich wirklich für sie,denn sie ist eine talentierte, lustige und bodenständige Schauspielerin, die mich schon in so vielen Filmen umgehaut hat.
  • Als bester Film wurde nämlich "Moonlight" ausgezeichnet, welches bei uns wie gesagt in den kommenden Tagen im Kino anläuft. Inhaltlich sicherlich ein Film, der es von der Botschaft her etwas mehr verdient hat. 

Montag, 14. November 2016

{Outfitpost} Was ist nur los mit der Welt?

Es ist eine Frage, die mir in den letzten Monaten ständig durch den Kopf geistert. Eine, die mich einfach nicht loslassen möchte. Im Moment passieren einfach sehr viele unschöne Dinge auf der Welt und man hat das Gefühl, dass sich das Klima irgendwie verändert hat. Anhand der sozialen Netzwerke, merke ich tagtäglich, dass es nicht nur mit so geht, sondern viele Menschen ihre Sorge in einem Tweet oder Post zum Ausdruck bringen. 2016 war ein Jahr, in dem überraschende Entscheidungen und schreckliche Eilmeldungen, welche die Nachrichten dominierten und wo man sich wirklich wünschte, dass man den Fernseher einschaltet und es mal nur Dinge zu berichten gibt, die richtig uninteressant und belanglos sind. Als Student der Politikwissenschaften habe ich mich aber eingehend mit vielen dieser Meldungen beschäftigt, über manche haben wir in der Uni diskutiert, aber ich halte mich auch privat auf dem Laufenden und hatte gerade zum Brexit und der US Wahl auch eigene Prognosen, wie diese ausgehen würden. Bei beiden lag ich übrigens falsch und teilte dieses Schicksal mit all meinen Freunden und Bekannten. 


Während ich bei Ersterem fest mit einem verbleib in der EU rechnete, traute ich meinen Ohren nicht, als das Ergebnis dagegen ausfiel. Und während ich am Abend vor der US Wahl mit dem Gedanken ins Bett ging, dass ich morgen früh Hilary Clinton sehen werde, wie sie ihre Rede hält, war ich schockiert, als plötzlich Trump auf meinem Bildschirm erschien. Ein Mann, der in seinem Wahlkampf regelmäßig Minderheiten beleidigte, Frauen angriff und der auch sonst kein wirkliches politisches Programm aufweist. Jemand, der andere diskriminiert und nun mit dem Wahlsieg dafür belohnt wird. Das schockiert mich, und während viele nun ihrem Ärger über dem Hashtag #HeIsNoMyPresident Luft machen, fehlten auch mir die Worte. Für mich ist Trump jemand, dessen Politik man nicht einschätzen kann und das bereitet mir, und vielen anderen, Sorgen, hin zu kommen natürlich noch all seine Beleidigungen. Doch man kann einfach nicht vorhersagen, was er tun wird und welche Änderungen er einführt. Letzten Endes bleibt nur zu hoffen, dass er viele seiner Wahlversprechen nicht einlöst und Präsident Trump ein anderer ist, als der, den wir im Wahlkampf gesehen haben. Die ersten Interviews scheinen es zumindest anzudeuten, doch welche Linie er wirklich verfolgen wird, werden wir erst nach seinem Amtsantritt sehen.


Doch am Ende taucht in meinem Kopf immer die Frage auf, was gerade los ist mit der Welt? Das lässt mich natürlich auch an die Wahl denken, die bei uns im kommenden Jahr ansteht und ich hoffe, dass man aus der Wahl in Amerika lernt und das Recht zu wählen, nicht dazu missbraucht um der eigenen Wut freien Lauf zu lassen. Vielleicht fragt ihr euch nun, warum ich über diese Frage einen Post geschrieben habe? Einfach, weil ich glaube, dass ich mit meiner Frage nicht alleine dastehe und viele die Dinge, die in den letzten Monaten und Tagen passiert sind, nicht glauben können beziehungsweise sich Sorgen und sich Gedanken machen. Und genau dafür ist ein Blog doch auch da: der Austausch mit anderen.


Zum Outfit selbst möchte ich gar nicht so viele Worte verlieren, denn es ist ein typischer "Winter-Alltagslook", wie man ihn an mir in dieser Zeit häufig sieht. Einfach lässig, bequem und warmhaltend. Die Optik ist da immer etwas zweitrangig, weil es mir als kleine Frostbeule wichtiger ist, mich dick einzupacken, wenn die Temperaturen purzeln. Lagenlook ist somit also ziemlich angesagt, weshalb ich unter den Pullover auch noch mal ein Langarmshirt gepackt habe, während ein Schal in diesen Zeiten einfach nicht fehlen darf und der Rucksack ein kleiner Eyecatcher ist. Der Pullover ist übrigens ganz neu bei mir eingezogen und ich liebe ihn, weil er ziemlich lässig ist, aber wie fast jedes Mädchen kann ich an rosanen Kleidungsstücken auch nur selten vorbei gehen. Die Jeans dürfte dem einen oder anderen vielleicht schon bekannt vorkommen, denn die gab es kürzlich schon zu sehen. Aber ich bin jemand, der kein Problem damit hat, Teile mehr als einmal zu zeigen, warum sollte ich auch? Alles andere sendet in meinen Augen auch eine falsche Botschaft an die Leser und gerade bei Bloggern finde ich es immer interessant, wie bekannte Stücke in einem neuem Outfit dann wieder ganz anders in Szene gesetzt werden. Und da diese Jeans eine der wenigen ist, die mir wirklich perfekt passt und super bequem ist, werdet ihr sie ziemlich oft zu Gesicht bekommen. Derzeit ist sie nämlich mein absoluter Liebling im Schrank, wobei alle Hosen von Only immer wie eine zweite Haut sind.



Sonntag, 6. November 2016

Monatsrückblick Oktober oder Mich hats erwischt!

Der Oktober war bei mir wirklich ein Monat mit Höhen und Tiefen und das, obwohl er sonst zu meinen Lieblingen im Jahr zählt. Das liegt nicht nur daran, dass ich ein Oktoberkind bin und in diesem Monat geboren wurde, sondern weil ich ebenfalls ein großer Halloween Fan bin. Doch letzten Monat hat mich meine Gesundheit einfach lahmgelegt, weil ich gleich zweimal Probleme mit Erkältung hatte. Beim ersten Mal, dachte ich, dass ich die Erkältung ordentlich auskurierte hatte, musste dann aber feststellen, dass dies leider nicht der Fall war. Die Folge war, dass ich dann wirklich für eine Woche so richtig außer Gefecht gesetzt wurde. Ein Grund dafür, wieso es hier vereinzelt auch so ruhig war und es keine neuen Outfits zu bestaunen gab. Ich konnte mich einfach zu nichts aufraffen, lag die meiste Zeit nur im Bett und habe mich vom Tv Programm berieseln lassen. Und obwohl das ja nicht wirklich anspruchsvoll ist, konnte ich selbst das inhaltlich nicht wirklich in mich aufnehmen. Doch abseits davon gab es natürlich auch schöne Momente, denn ich wurde erneut Tante und auch zu meinem Geburtstag haben sich Familie und Freunde versammelt. Übrigens wird treuen Lesern auffallen, dass ch diesen Monatsrückblick etwas anders als sonst aufgebaut habe. Ich brauchte einfach mal wieder was Frisches hier und habe ihn etwas angepasst. Natürlich würde ich mich über Feedback freuen, welche Variante ihr besser findet.


Mein Leben via Instagram:
Meine Gesundheit hat dann aber auch dazu geführt, dass es auch auf Instagram etwas ruhiger wurde. Ich meine was hätte ich euch dort denn zeigen sollen? Meinen Stapel an Medikamenten und Taschentücher? Ich glaube, das interessiert euch nicht die Bohne, somit gab es an manchen Tagen einfach mal kein Bild. Meine Reichweite hat es mir nicht gedankt, aber zum Glück kreist mein Leben nicht nur um diesen einen Gedanken. Wer mir trotz nicht täglicher Bilderflut folgen möchte, ist gerne einladen dies zu tun. Ich freue mich über jeden von euch. Hier geht es zum Profil.

Instagram-oktober

1. Okay die drei Selfies wirken leicht selbstverliebt, aber am Anfang des Monats war ich viel unterwegs. Hier habe ich gerade auf eine Freundin gewartet, mit der ich dann gemeinsam über unseren Markt geschlendert bin. War ein lustiger Tag und danke, dass du dich auch zum abfotografieren meines Looks hast überreden lassen.
2 & 3. Geburtstagszeit: Denn nicht nur ich selbst wurde ein Jahr älter, sondern auch Menschen aus meinem Verwandenten- und Freundeskreis und das wurde natürlich gebührend gefeiert. 

Instagram-oktober

4. Kaffee-Zeit: Ich liebe, liebe, liebe meine Dolche Gusto Kaffeemaschine, denn die Heißgetränke sind wirklich richtig lecker. Hier habe ich mir einen Chai Latte gegönnt und dabei Greys Anatomy geschaut.
5. Spaziergang: Das Beste gegen Erkältung ist Bewegung - ein Motto, welches ich in die Tat umgesetzt habe, wobei mir aber nur wenige Meter wie ein Marathon vorkamen. 
6. Kaffeejunkie, Klappe die Zweite. Diesmal White-Vanille Cappucino, den ich zum ersten Mal von Krüger probiert und für Gut empfunden habe. 

Instagram-Oktober

7. Glückliches Geburtstagskind, das gerade auf das Eintreffen der Gäste wartet. War wirklich ein wunderschöner, lustiger Tag für den ich sehr dankbar bin. Danke an alle, die ihn zu etwas ganz Besonderem gemacht haben, indem sie an mich gedacht haben. 
8. Kuchen Zeit, denn den wollte ich euch auch nicht  vorenthalten. Selbst gebacken hatte ich einen Gewürzkuchen, der einfach, schnell, aber lecker ist, während meine Mum einen Hawaii Kuchen und eine Amarula Torte beigesteuert hat. 
9. Zumindest einen der letzten schönene Herbsttage konnte ich für ein neues Outfit nutzen. Dazu ging es bei uns in die wilde Natur, wo man immer schöne Kulissen für Bilder findet. Schade nur, dass ich all die anderen schönen Tage nicht nutzen konnte.

Instagram-Oktober

10. Stolze Tante, denn dieses Selfie ist im Krankenhaus entstanden, wo wir zum ersten Mal unser neues Familienmitglied gesehen haben. Habe wirklich selten so ein entspanntes, glückliches Baby gesehen. Sehr süß die kleine Maus.
11. Zurück an die Uni, womit auch der Stress wieder Einzug in mein Leben gehalten hat. Vorbei das schöne Leben, jedoch habe ich mir für diesen Anlass diesen wunderschönen Timer bei Amazon gegönnt und bin mit ihm unglaublich glücklich. 
12. Selfie Time. Ich weiß ein etwas älteres Selfie, aber ich wollte mich trotz allem bei euch melden und euch trotzdem auf dem Laufenden halten. 


Meine Outfits im Oktober:
Waren dann leider auch etwas weniger, als ich mir erwünscht hatte, denn schöne Tage zum shooten gab es noch mal Einige, aber ich habe jeden Einzelnen davon im Bett verbracht. Natürlich hat dies meine Laune auch nicht unbedingt positiv beeinflusst, weil ich viel lieber das schöne Wetter für gemeinsame Zeit mit Freunden genutzt hätte. Zumindest zwei herbstliche Looks gab es bei mir jedoch trotzdem zu sehen, bevor nun der eisige Winter einzieht. Übrigens eine Zeit, in der ich ja überhaupt keine Freude an den Outfitposts habe, was daran liegt, dass ich echt ne Frostbeule bin und mich dann immer durch die Shootings bibbere und auch von der Mode selbst bin ich einfach kein Fan. Dicke Pullis mit Rollkragen, da sträubt sich bei mir alles, vor allem weil die meisten Stoffe bei mir immer kratzen. Es gestaltet sich also schwer wirklich die perfekte Wintergardarobe zu finden, weshalb mein Kleiderschrank da auch nicht so viele Stücke bietet, aber bald geht es in die Stadt und die ersten Läden unsicher machen. Hinzu kommt das Problem, dass man draußen einfach nicht mehr jeden Tag shooten kann. Das Wetter spielt nicht immer mit und drinnen passt die Beleuchtung nicht. Aus dem Grund liebäugel ich gerade mit ein paar Studioleuchten, sodass ich zur Not auch mal ausweichen könnte und vor einem dezenten Hintergrund drinnen Bilder machen kann. Ich weiß, dass diese bei Weitem nicht so schön sind wie in freier Wildbahn, aber es wäre zumindest eine Alternative, falls das Wetter einfach tagelang gar nicht mitspielen möchte.

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Gesehen im Oktober:
Diesmal werde ich das ganze etwas kürzer halten, weil ich persönlich das Gefühl habe, dass sich die langen Kurzkritiken kaum jemand durchliest und die meisten Filme bei richtigen Rezensionen einfach mehr zu Geltung kommen. Aus diesem Grund gab es auch wesentlich mehr Beiträge dieser Art auf meinem Blog zu lesen und einige befinden sich noch im Dashboard.


Dienstag, 18. Oktober 2016

{Outfitpost} Vorteile einer Bücherei

Ich liebe Bücher und dementsprechend lese ich natürlich auch ziemlich viele, was aber leider auch ganz schön ins Geld gehen kann. Gerade jetzt als Studentin ist das Geld eigentlich jeden Monat knapp, sodass ich schon seit längerer Zeit einen Ausweis unserer örtlichen Bücherei besitze, und habe über all die Jahre gemerkt, wie viele Vorteile dieser mit sich bringt. Und dass, obwohl es sich bei unserer Bücherei noch um eine kleinere Variante handelt und komplett ehrenamtlich betrieben wird. Doch ich merke immer wieder, wie viel Herzblut jeder in das Projekt investiert und finde es schön, dass es nun in immer mehr Orten ein solches Angebot gibt, egal ob diese klein oder groß sind. Wieso? Das möchte ich in diesem Beitrag einmal genauer unter die Lupe nehmen und wer weiß, vielleicht besucht der eine oder andere von euch ja doch einmal die örtliche Bücherei und entscheidet sich sogar für eine Mitgliedschaft. Kombiniert habe ich das ganze mit einem neuen Outfit, damit ihr auch etwas zum Anschauen habt. In diesem führe ich übrigens zum ersten Mal meinen weinroten Hut aus. Es hat ja lange gedauert, bis ich da das passende Modell gefunden habe, da mir bisher immer alle zu groß gewesen waren. Aber dieser hier hat sofort perfekt gepasst und da weinrot im Herbst eine meiner Lieblingsfarben ist, durfte er auch mit nach Hause. Kombiniert wurde das Ganze lässig / schick mit meiner neuen grauen Only Jeans, die sich wirklich anführt wie eine zweite Haut.

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1.Der größte Vorteil: die Kostenersparnis:
Lesen ist nicht gerade ein günstiges Hobby, vor allem wenn man Bücher ziemlich schnell durchhat und der Lesehunger nicht abnimmt. Da kann das Ganze schon ziemlich ins Geld gehen, da gerade Bücher die neu auf den Markt kommen zu Beginn nicht gerade günstig sind und es von manchen Werken auch nur Hardcover Varianten zu erwerben gibt, die ja generell noch einmal einiges mehr kosten, als die Taschenbuch Ausgaben. Jedoch habe ich das Gefühl, das Bücher generell teurer geworden sind, was nun nichts Schlechtes ist, denn ich finde es wichtig, dass Autoren von ihren Veröffentlichungen auch ein gutes Leben führen können, und bin da gerne gewillt mehr zu zahlen. Aber natürlich muss ich deshalb immer gut überlegen, in welches Buch ich nun mein Geld investiere, da ich einfach ein begrenztes monatliches Budget zur Verfügung habe, bei dem ich mir nicht jedes Buch leisten kann. Genau dies war auch der Grund, wieso ich mich dann in der Bücherei angemeldet habe, denn dort zahle ich als Studentin gerade einmal 5 € im Jahr, in größeren Bibliotheken mit mehr Auswahl sind es meistens 10 - 16 €. Ihr merkt also, dass ein Ausweis wirklich ziemlich günstig ist, denn mit 5 € würde ich gerade mal ein Mängelexemplar oder ein gebrauchtes Buch ergattern können. Dazu bieten eigentlich alle Büchereien extra Preise für Studenten, Schüler und Azubis, sodass ihr auch hier noch mal Einiges sparen könnt.

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2. Mehr Platz im Bücherregal:
Natürlich tut ein Büchereiausweis nicht nur dem Geldbeutel gut, sondern auch dem Bücherregal, das bei vielen Leseratten schon aus allen Nähten platzt. Mir geht es da nicht anders, sodass meine Eltern erst vor Kurzem ein neues Regal besorgt haben, das jedoch auch schon wieder droht überzuquellen. Ich stapel meine Bücher nämlich nun schon in sämtliche Variantionen, was nicht gerade vorteilhaft ist, wenn man dann natürlich ein Bestimmtes haben möchte und erst mal das halbe Regal ausräumen muss. Wäre ich nun kein Mitglied in unserer Bücherei, dann wäre das noch wesentlich schlimmer. Ich glaube, dann müssten wir hier anbauen. Doch so habe ich mir angewöhnt, dass ich Bücher die ich unbedingt im Regal stehen haben möchte, kaufe und den Rest leihe. Denn es gibt immer wieder Werke, da weiß man die liest man einmal und danach nie wieder. Genau diese Bücher verstauben dann gerne einmal im Regal vor sich hin.


Sonntag, 9. Oktober 2016

{Outfitpost} 8 Überlebenstipps für die ersten Wochen an der Uni!

Es ist wieder so weit: Die neuen Erstsemestler strömen an die Unis, einer komplett neuen Welt für sie. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich mich vor 2 Jahren gefühlt habe. Seitdem ist die Zeit wortwörtlich verflogen und ich kann es gar nicht glauben, dass ich mich nun schon im vorletzten Semester wiederfinde. Kurz davor, meinen Bachelor zu machen. Es waren wirklich zwei der schönsten Jahre meines Lebens, obwohl ich vorher richtig nervös gewesen bin, von Ängsten geplagt war und dazu heillos überfordert von all den neuen Dingen, die da auf mich zukamen. Aus diesem Grund möchte ich all die Dinge, die ich während der Zeit an der Uni gelernt habe an euch weitergeben, in der Hoffnung das sie euch den Start etwas erleichtern und euch auch die Ängste nehmen. Deshalb gibt es nachfolgend "7 Überlebenstipps für die ersten Wochen an der Uni". Gepaart habe ich das ganze mit einem neuen Outfit, welches am letzten richtigen Sommertag der letzten Wochen aufgenommen wurde. Da war das Wetter wirklich noch herrlich, hat uns mit Sonnenstrahlen verwöhnt und war richtig angenehm. Perfekt, um meinen Maxi Rock, den ich damals im Italienurlaub gekauft habe, einmal auszuführen. Da die Farbe von diesem der absolute Eyecatcher ist, habe ich mich natürlich mit dem Rest zurückgehalten und auf Schwarz gesetzt. Rock Chick eben.


#1 Habt keine Angst:
Das ist wohl der wichtigste Tipp, den ich euch zu Beginn geben kann, denn all die Ängste die euch derzeit plagen, sind unbegründet. "Werde ich das 1.Semester überstehen? All die Klausuren bestehen? Bleibe ich ein Einzelgänger? Komme ich an der Uni zurecht?" - All das waren Fragen, die auch mich in den Tagen bevor es losging und auch in den ersten Wochen umgetrieben haben. Nach zwei Jahren Abstand kann ich euch aber beruhigen, keine davon hat sich bewahrheitet. Ich hätte mir also einiges an Nachdenken, Panikmache und reinstressen ersparen können, aber irgendwie gehört das ja auch zu einem Neuanfang dazu. Immerhin beginnt eine neue Phase im Leben, in der einem ganz viele Dinge zum ersten Mal begegnen und das macht natürlich erst mal Angst. Unbegründete Angst.