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Sonntag, 1. September 2019

Kolumne: Freundschaft - Was verstehe ich darunter und die Darstellung in den Medien!


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Menschen brauchen soziale Beziehungen zum Überleben. Wir sind Herdentiere, die sich nach menschlichen Kontakten sehnen, wir wollen Mitglied einer Gruppe sein, dazugehören, uns aber im gleichen Atemzug von anderen abgrenzen. Was für Freundschaften wir pflegen hat großen Einfluss darauf, wie wir unser Leben gestalten, was wir mögen und welche Ansichten wir haben. Dementsprechend teilen wir alle eine Gemeinsamkeit: Wir halten Ausschau nach Gleichgesinnten, die unsere Interessen teilen und mit denen die Chemie stimmt. Menschen, bei denen das Gefühl aufkommt, dass sie einen verstehen, die uns zum Lachen bringen und auch in schweren Zeiten da sind. Natürlich kann dieses Bedürfnis auch in Form einer Partnerschaft erfüllt werden, doch ich denke, dass mir niemand widersprechen wird, dass es wichtig ist über den Partner hinaus einen eigenen Freundeskreis zu besitzen. Denn sich nur auf eine Person zu fixieren, eine regelrechte Abhängigkeit entstehen zu lassen, ist ungesund. Jeder von uns braucht freundschaftliche Kontakte in seinem Leben, um über Probleme in der Beziehung sprechen zu können, aus dem Alltag auszubrechen und Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Dabei spielt die Anzahl der Menschen, die wir als Freunde bezeichnen übrigens keine Rolle, wichtig ist, dass es sich um echte Freundschaften handelt. Mittlerweile kann ich mit Glück von mir behaupten, dass mein Freundeskreise nur noch aus echten Freunden besteht, ich somit meine zweite Familie gefunden habe. Doch bis dahin sind mir viele Menschen begegnet, manche hatten Gutes im Sinn, andere nicht. Trotzdem habe ich regelmäßig neue Freundschaften geschlossen und fremden Personen mein Vertrauen geschenkt, gleichzeitig habe ich aber auch Freunde aus den Augen verloren, wurde enttäuscht oder habe sie bewusst aus meinem Leben gestrichen. Heute weiß ich, dass ähnlich wie in der Liebe, auch Freunde kommen und gehen, doch es gibt ein kleine Anzahl an Menschen die bleibt. Komme was wolle, egal ob sich ein Sturm über einen zusammenbraut oder nicht. Und ich kann nur hoffen, dass jeder der diese Zeilen liest, ebenfalls diesen Luxus besitzt, denn das ist es.

Wieso nun das ganze Gerede über Freundschaft? Meine Kolumne stellt den Auftakt zu einer gemeinsamen Aktion mit Nadine dar, in der wir uns näher mit dem Thema Freundschaft in Bezug auf Serien befassen möchten. Heute möchte ich jedoch etwas persönlicher werden und darauf eingehen, was Freundschaft für mich bedeutet und welche Erfahrungen ich gemacht habe, um im zweiten Teil den Stellenwert von Freundschaften in unterschiedlichen Medien zu beleuchten. Auch Nadine hat sich mit der Thematik befasst und teilt ihre Gedanken in einem spannenden Beitrag, somit würde ich mich freuen, wenn ihr ihrem Blog auch einen Besuch abstattet.





Freundschaft - Was verstehe ich darunter...:


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...In der Jugend:


Was ich mit dem Wort Freundschaft verbinde, hat sich mit den Jahren verändert. Mit dem Alter kommt die Weisheit und einige werden bei diesen Zeilen wohl Schmunzeln, bin ich doch erst 26 Jahre jung. Trotzdem hat sich mein grundlegendes Verständnis über den Begriff Freundschaft geändert, der Fokus hat sich verschoben und ich habe gemerkt, was wirklich wichtig ist. Ging es mir in jungen Jahren vor allem darum beliebt zu sein und einen großen Freundeskreis zu besitzen, weiß ich mittlerweile, dass das alles keine Rolle spielt. Wie sagt Steve so schön in der dritten Staffel von "Stranger Things": "It's bullshit" und damit hat er Recht. Im Berufsleben interessiert sich niemand dafür, ob ihr beliebt wart oder nicht. Als Teenie ist einem das aber nicht bewusst, da möchte man Spaß haben, überall dabei sein um ja nichts zu verpassen und aufregende Dinge erleben. Die erste Party, der erste Schluck Alkohol, der erste Kuss, die erste durchgetanzte Nacht, die Suche nach dem Adrenalinkick - je verrückter, umso besser. Ich habe mich oft verstellt, um cooler zu wirken, mich angepasst und habe auch bei Dingen mitgemacht, wenn ich eigentlich gar keine Lust darauf hatte. Beste Freundinnen hatte ich dabei viele, genauso schnell haben sie aber auch gewechselt. Zickenkriege, Streitereien und regelrechte Intrigen gehörten dazu und heute frage ich mich, wie ich überhaupt die Nerven dafür hatte? Rückblickend ist das zwar erschreckend, aber wie sagt man so schön: Die Hormone spielen in der Pubertät eben verrückt. Trotzdem hatte ich schon damals zwei Menschen an meiner Seite, die bis heute geblieben sind. Mit dem Rest habe ich mich auseinandergelebt, trotz der Beteuerung, dass man doch auch nach dem Schulabschluss befreundet bleibt. 


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...als junge Erwachsene:


Heute weiß ich, dass Freundschaft mehr ist als nur zusammen Spaß zu haben. Dass es falsch ist, wenn man sich verbiegen muss, um jemandem zu gefallen und die Welt nicht untergeht, wenn man einmal einen Samstagabend zuhause bleibt. In den meisten Fällen, hat man auf der angeblich legendären Party eh nichts Legendäres verpasst. Heute ist es mir wichtig, dass ich mich mit Menschen umgebe, die mich so nehmen wie ich bin und wo ich komplett ehrlich sein kann. Im Gegenzug erwarte ich dies aber auch von meinen Freunden, egal wie weh die Wahrheit manchmal tut. Das schätze ich beispielsweise so an meinen Besten Freunden, die mir genau das ins Gesicht sagen, auch wenn ich das vielleicht gar nicht hören möchte. Glaubt mir, Schmeicheleien bringen euch nicht weiter im Leben, nur wenn man sich der Wahrheit stellt, kann man Verhaltens- und Denkweisen ändern. Ich bin froh, dass ich einen Freundeskreis habe, in dem wir über alle Themen reden. Es gibt bei kein Tabuthema, Seelen Striptease sind inklusive. Freundschaft bedeutet für mich, dass man sich alles erzählen kann, aber auch akzeptiert, wenn eine Seite das nicht möchte. Es geht darum zum richtigen Zeitpunkt da zu sein, unabhängig davon welche Uhrzeit ist oder ob es einem gerade in den Tagesablauf passt.

Echte Freunde sind diejenigen, die nicht davonlaufen wenn es in eurem Leben gerade einmal kompliziert ist und ein Tiefschlag auf den nächsten folgt. Meine Freunde waren das und dafür bin ich ihnen bis heute dankbar. Sie sind nicht weggelaufen, als es mir gesundheitlich schlecht ging, kein Arzt so wirklich Interesse hatte dem näher auf den Grund zu gehen und ich infolgedessen regelmäßig Treffen abgesagt und mich zuhause verkrochen habe. Oder oft in Tränen ausgebrochen bin, weil ich dachte mir würde es nie besser gehen. Sie sind geblieben. Haben mir zugehört. Mir geholfen. Waren da und haben mir nichts davon übel genommen. Heute liegt das hinter mir und mir geht es so gut wie schon lange nicht mehr und rückblickend hatte diese Lebensphase auch etwas Gutes: Es hat mir gezeigt, auf wen ich mich wirklich verlassen kann und worauf es in einer Freundschaft wirklich ankommt. Umgebt euch mit Menschen die an euch glauben, vor allem dann wenn ihr es nicht tut, die das Beste aus euch herausholen und euch anspornen die beste Version von euch zu sein. Sucht euch Menschen, die sich nicht nur in den Sonnenseiten eures Lebens suhlen, sondern auch die dunklen Momente mitnehmen. Setzt euer Vertrauen in diejenigen, die auch eure negativen Charakterzüge und verrückten Eigenheiten akzeptieren, ja sogar vermissen, wenn ihr nicht in der Nähe seid.


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...und wenn sie zerbrechen:


Bis man diese Menschen findet, dauert es und es gehört zum Leben, dass man Freunde gehen lassen muss. Reisende soll man immerhin nicht aufhalten. Ich habe lange gebraucht, um zu begreifen, dass nicht alle Menschen dafür vorgesehen sind uns bis zum Lebensende zu begleiten. Manche von ihnen sind dazu bestimmt, euch durch einen bestimmten Lebensabschnitt zu helfen, andere wiederum erteilen euch eine schmerzvolle Lektion. Freundschaften enden auf unterschiedliche Art und Weise, manche mit einem großen Knall, wenn Worte fallen, die so sehr schmerzen, dass man das Gefühl hat nicht mehr Atmen zu können. Wenn das Vertrauen von einem missbraucht wurde und man alles was man gemeinsam erlebt hat, in Frage stellt. Andere Freundschaften enden wiederum leise, ohne dass etwas vorgefallen ist. Man verliert sich aus den Augen, weil kein Interesse an der Freundschaft mehr besteht, man unterschiedliche Wege einschlägt oder sich die Persönlichkeiten verändern. Letzteres gehört zum Leben dazu und manchmal da passen die Ziele, Ansichten und Träume einfach nicht mehr zusammen und wir erkennen eine Person, die irgendwann einmal die Welt für uns war, nicht mehr wieder. Man merkt, dass jemand einem gesundheitlich nicht gut tut und spätestens dann sollte man die Reißleine ziehen. Als Teenager habe ich um jede Freundschaft gekämpft, auch dann noch wenn es gar nichts mehr gab, für das es sich zu kämpfen lohnte. Ich habe so viel Kraft und Energie aufgebraucht, um Menschen festzuhalten, die eigentlich schon lange losgelassen hatten. Denn egal wie eine Freundschaft endet, es schmerzt immer, doch mit etwas Abstand wird einem oft bewusst, dass man Menschen gehen lassen muss. Was bleibt sind die Erinnerungen, egal ob gut oder schlecht und diese ganz besonderen Momente, die man für immer teilen wird.



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Freundschaft und die Darstellung in den Medien:


Gerade deshalb finde ich es so schade, dass freundschaftliche Beziehungen in vielen Medien, vor allem Büchern, eine untergeordnete Rolle spielen. Immer wird der Heldin ein gutaussehender Protagonist an die Seite gestellt, in den sie sich früher oder später verliebt oder noch schlimmer, man verwickelt sie gleich noch in ein Liebesdreieck. Reine Freundschaften scheinen für fiele AutorenInnen mittlerweile undenkbar geworden zu sein. Natürlich enden beste Freunde miteinander, keine Frage, auch wenn das nur selten der Realität entspricht - ich spreche da aus Erfahrung. Mein Bester Freund und ich kennen uns seit Kindheitstagen, eine Beziehung haben wir nie geführt, auch wenn viele einfach davon ausgegangen sind, es teilweise sogar immer noch glauben. Das Stereotyp das zwischen Mann und Frau immer mehr als Freundschaft sein muss, ist so unfassbar tief in unseren Köpfen verankert, dass es oftmals erschreckend ist. So verhält es sich auch in den meisten Büchern, Filmen oder Serien: Egal, ob Figuren eine gemeinsame Vergangenheit aufweisen oder nicht, mehrheitlich enden sie als Paar. Sei es nun der mysteriöse neue Schüler bzw. die mysteriöse neue Schülerin, die das Interesse einer Figur erweckt, der neue Nachbar / die neue Nachbarin, der Sohn oder die Tochter von Freunden oder eine zufällige Bekanntschaft - all dies ist Grundlage für romantische Beziehungen.

Dabei bieten auch Freundschaften eine Menge Identifikationspotenzial, können uns zum Mitfiebern anregen oder komplexe Sachverhalte schildern. Toxische Freundschaften werden gefühlt nur selten thematisiert, genauso wie familiäre Beziehungen, wenn ein Buch nicht gerade im Krimigerne angesiedelt ist und irgendein Mord aufgeklärt werden soll. Und gibt es den besten Freund oder die Beste Freundin, ohne das daraus eine romantische Beziehung entwächst, dann nehmen diese nur eine kleine Nebenrolle ein. Sie besitzen oft keine eigene Handlung, werden über eine Sache definiert und sind Plot-Devices. Abseits von "Harry Potter", wo die unfassbar schöne Freundschaft des Trios und die Macht dieser im Fokus steht oder "The Mazer Runner", bei dem eine Gruppe unterschiedlicher Jungs bei der Suche nach einem Ausgang aus einem mysteriösen Labyrinth zu Freunden oder Feinden werden, tue ich mir schwer weitere Bücher zu finden, die in diese Kategorie fallen. Genauso verhält es sich mit Cliquen. Zwar wird hier oft der toxische Faktor betrachtet, aber wieso können weibliche Figuren nicht einfach befreundet sein und sich unterstützen? Wieso müssen sie sich als Bedrohung wahrnehmen und gegenseitig klein machen.


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Bei Serien und Filmen fällt das doch etwas leichter. Gerade Filme des Genres Coming-of-Age ergründen oft freundschaftliche Beziehungen (z.B. "Im Himmel trägt man hohe Schuhe", "Vielleicht lieber Morgen", "Ich und Earl und das Mädchen", "Ziemlich beste Freunde"), was bei einer Spielzeit von 90 Minuten gut machbar ist. Serien wiederum profitieren von einem größerer Figurenkreis, der im Fokus steht sowie der längeren Laufzeit. Neben romantischen Verflechtungen, lassen sich somit in fast allen Serien Figuren vorfinden, die nur befreundet sind (auch zwischen den Geschlechtern). In den kommenden Wochen haben Nadine und ich deshalb einen kleinen Serien-TAG für euch auf die Beine gestellt, in dem wir auf alle möglichen Formen von Freundschaften zu sprechen kommen möchten. Es geht um TV-Freundschaften zwischen den Geschlechtern, unerwartete Freundschaften, geschwisterliche und Eltern-Kind-Beziehungen, aber auch um toxische Begegnungen. Wir möchten auf historische Persönlichkeiten, Bromances und Womances blicken sowie auf Cliquen, die sich unterstützen und weiterhelfen.


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Über den Look:


Meinen karierten, kann man das überhaupt kariert nennen, Rock von H&M wollte ich schon länger einmal auf Fotos einfangen, da er zu meinen absoluten Lieblingsteilen im Kleiderschrank gehört. Bequem, sowohl alltags- als auch partytauglich und form schmeichelnd, ziehe ich ihn unglaublich gerne an. in der Tat ist das übrigens ein Look, den ich so vor gar nicht allzu langer Zeit beim Feiern anhatte. Gehe ich aus, dann ist es mir wichtig, dass ich mich in meinem Outfit wohl fühle, um das dann auch auszustrahlen. Farbentechnisch bin ich bei schwarz geblieben, einfach weil ich damit auch das Muster des Rockes aufgreife und es aktuell sowieso meine liebste Farbe ist, auch wenn immer wieder gestritten wird, ob es überhaupt eine Farbe ist. Aber ganz ehrlich, Schwarz ist doch eine Farbe, die uns allen steht und die immer geht - außer im Hochsommer, wenn die Temperaturen über die 30-Grad-Marke steigen und ich dann gefühlt in meinen schwarzen Tops oder Kleidern zerlaufe.



Rock: H&M
Top: Primark
Kette: Takko
Schuhe: No Name, aus einer kleinen Boutique in Würzburg



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Was bedeutet Freundschaft für euch?
Wie hat sich euer Verständnis davon verändert?
Und welche Buch-, Film- oder TV-Freundschaften fallen euch ein?



Kommentare :

  1. Ein sehr schöner Beitrag. Ich sehe das ganz genauso wie Du. Gerade dieses Jahr weiß ich umso mehr zu schätzen, was ich für tolle Freundinnen habe und wüsste gar nicht was ich ohne diese machen würde. Und ich finde es auch schade, dass oft eher die Liebesgeschichten in Filmen und Serien in den Vordergrund gestellt werden und die tollen Freundschaften, da eher eine Nebenrolle spielen. Ich mochte das an Mazre Runner auch so gerne, dass hier die Freundschaften im Vordergrund standen. Genauso wie bei Im Himmel trägt man hohe Schuhe, das ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme, den ich übrigens durch deinen Blog entdeckt habe :) Danke dafür.

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar <3.
      Das freut mich, dass wir einer Meinung sind und du durch meinen Blog auf "Im Himmel trängt man hohe Schuhe" aufmerksam geworden bist. Ich habe ihn ja mittlerweile auch gesehen und damals beim Angucken auch Rotz und Wasser geheult xD.

      Und dass deine Freundinnen aktuell so für dich da sind, finde ich toll.

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  2. Oh, wieder so schöne Bilder! Mensch, was bist du für ein Model! Hübsch und ein sympatisches Lachen, besonders das unter der Überschrift "Freundschaft - Was verstehe ich darunter..." ist richtig schön. Tolles Kleid auch!

    Ich habe dir ja schon auf Whatsapp geschrieben, wie sehr mir dein persönlicher Beitrag zum Thema Freundschaft gefallen hat, du hast recht, wir haben einen unterschiedlichen Schwerpunkt gewählt und daher Ergänzen sich unsere Beiträge gut. Ich glaube, der Grund warum ich meine persönliche Erfahrungen nur angerissen habe, ist, dass es für mich nicht möglich wäre, intensiver über Freundschaft zu sprechen, ohne wieder Bezug zu meinen Mobbing Erfahrungen zu nehmen, weil ich in der Unterstufe einem sehr toxischen Freundeskreis ausgesetzt war. Jedoch möchte ich nicht jedes Mal das Thema aufgreifen, denn ich bin mehr als das, vielleicht wäre es mal etwas für einen gesonderten Beitrag.

    So zu deinem: Deine Weisheit habe ich auch erst mit der Zeit erlangt. Früher wollte ich beliebt sein, trotz meiner Beteuerung, nicht beliebt sein zu sollen. Vielleicht habe ich mich gerade da mit Dan in Gossip Girl verbunden gefühlt. Vorne die Fassade, ist mir doch alles egal, hinten der Wunsch doch dazuzugehören, nicht schräg angesehen zu werden und ebenso beliebt zu sein wie anderen. Verstellt habe ich mich da mehr mal weniger, eigentlich mehr was das Aussehen betrifft, Charakterlich konnte ich mich immer schwer verstellen, ich bin einfach wie ich bin, einzig auf Partys, auf die ich eigentlich keine Lust habe, bin ich mitgekommen und habe mich da nur unwohl gefühlt, ich hatte wie oben schon erwähnt mit meinem toxischen Freundeskreis keinen Spaß und habe mich im Vergleich zu ihnen hässlich und minderwertig gefühlt. Auf einem Bild, dass ich vor kurzem entdeckt habe, erkennt man das sehr gut, kennst du diese Reftec Party Bilder? Auf jeden Fall stehe ich da total verkrampft, in übertrieben ordentlich geklätteten Haaren, und ähnle dort auf dem Bild kaum mir selbst. Aber genug dazu, ich schweife ja doch wieder nur ab. Was ich eigentlich nur sagen wollte ist, dass ich das nachvollziehen kann, was du schreibst.

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    1. Ah Dankeschön für dein liebes Kommentar Nadine, weiß gar nicht was ich sagen <3. Du machst mich echt verlegen, aber ich freue mich natürlich sehr über die lieben Worte.

      Da hast du Recht: Du bist mehr als das. Lass die nie darüber definieren und ich kann dann auch verstehen, dass du deinen Fokus anders gesetzt hast. Wenn du darüber aber mal Bloggen möchtest, dann tu es. Wenn es dich in den Fingern kitzelst und du dich wohlfühlst warum nicht? Sollte nur beides der Fall sein.

      Ich glaube deshalb haben wir uns alle mit Dan identifiziert? Ich war da ja nicht anders und konnte gut verstehen, wieso er ein Teil der glamorösen Upper East Side sein möchte. Und jedem der sich in seinen Schuhen befände, ging es doch ähnlich. Am Ende ist das aber alles mehr Schein als sein, das sieht man aber in jungen Jahren nicht. Optisch habe ich mich aber auch angepasst. Es hat zum Beispiel echt lange gedauert, bis ich die Klamotten getrage habe, die mir wirklich gefallen haben. Sobald da ein doofes Kommentar kam, sind die Sachen nie wieder angezogen worden, weil ich so unsicher war. Auch das hat seine Zeit gedauert, heute weiß ich das mein Look vor allem mit gefallen muss. Ich kann das also gut verstehen, wieso du da versuchst hast da zu tun was angesagt ist. Auf Partys hatte ich früher auch nicht immer Lust, bin aber auch mit. Manchmal war das gut, weil ich dann doch eine Menge Spaß mit meinen Freundinnen hatten, manchmal nicht, weil ich mich gelangweilt und eigentlich nichts verpässt hätte, wenn ich daheim geblieben wäre. Ich bin aber froh, dass ich nicht so einen toxischen Freundeskreis hatte. Klar, haben auch wir uns gestritten und es gab einige die hinter meinem Rücken gelästert oder auch versucht haben Freundschaften zu zerstören. Aber alles in allem hatte ich halt immer Menschen auf die ich mich verlassen konnte und ich finde es schade, dass du da andere Erfahrungen gemacht hast :/.

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  3. Teil 2:
    Das ist echt schön, dass es in deinem Freundeskreis keine Tabu Themen gibt, eine eigentlich gute Freundin erzählt kaum etwas aus ihrem Privatleben, von ihrem neuen Freund habe ich über ihr WhatsApp Bild erfahren, weswegen ich da auch reservierter geworden bin. Dennoch ist sie auch immer da geblieben, trotz Phasen, wo ich sämtliche Menschen von mir weggestoßen habe.
    Zum Glück habe ich da eine andere Freundin, mit der ich über alles quatschen kann. Und ja dieses Einschleimen geht gar nicht, dass erinnert mich auch direkt wieder an den toxischen Freundeskreis.

    Es freut mich sehr zu lesen, dass es dir jetzt wieder besser geht!!

    Ich habe lange gebraucht, um zu akzeptieren, dass manche Freundschaften einfach zerbrechen und das manche Menschen einfach nicht zusammenpassen. Mir geht das immer sehr nahe und ich habe das Gefühl, die einzige zu sein, der die "Trennung" nahe geht. Ja in gewisserweise ähneln da Freundschaften Beziehungen. Bei mir lag es oft an der mangelnden Kommunikation, statt mit mir persönlich zu reden, wurden dinge nicht angesprochen, wo ich mich immer frage, wie ich so was an der Situation und an mir ändern soll, wenn man nicht mit mir redet. Mit meiner ehemaligen besten Freundin, die mir auch in der Mobbing Zeit geholfen hat, ist die Freundschaft mit einem lauten Knall zerbrochen. Es hat sich schon lange angebahnt, dass wir uns unterschiedlich etnwickelt haben und einfach nicht mehr zusammenpassen, doch wollte ich es durch die gemeinsame Zeit die wir hatten nicht einsehen und es musste erst zu einem lauten Knall kommen, was ich im Nachhinein schade fand.

    Die beste Freundin, die nur eine kleine Nebenrolle ist, stört mich auch. Ach "Ich Ear and the dying girl" was für ein schöner und trauriger Film, ebenso wie Vielleicht lieber morgen, wo ich auch immer Tränen vergieße.

    Wie wir ja auch schon festgestellt haben, ist es auch einfacher Freundschaften in Serien zu finden, einfach durch die Länge und den größeren Cast und mehreren Nebenschauplätzen.

    Danke für deinen Kommentar!

    Die Serie habe ich bisher noch nicht gesehen, setze ich auf die Liste, danke für die Empfehlung. Ich bin überhaupt kein Fan von dieser schwarz-weiß Zeichnung

    Ach doch, so Liebesdreiecke sind doch richtig realistisch :D Wer steckte im Tennie Alter denn nicht in einem hahaha :D

    Über den Ron im buch und den Ron in den Filmen könnte ich einen eigenen Beitrag zu verfassen. Höre mir ja zuzreit die Bücher an und mir ist wieder aufgefallen wie toll Ron im Buch ist. Dort regt er sich über Hermine auf, als Snape sie aber beleidigt, verteidigt er sie. Er ist dort auch viel intelligenter und trägt zu wichtigen Sachen dabei, anders als in den Filmen, wo Rons Vorschläge von Hermine kommen.

    So Ende des Romans.

    Liebe Grüße

    Nadine

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    1. Das ist immer schwierig, wenn Freunde nichts von sich erzählen, weil man sich immer gleich fragt, ob das an einem selbst liegt, aber ich glaube es gibt dahingehend halt auch wieder viele reservierte Menschen, die man dann eher ausquetschen muss :D. So lange du noch jemanden hast mit dem du über alles reden kannst, ist es doch super.

      Das ist echt schade, dass die Freundschaft zerbrochen ist, aber wenn es dann schon mit einem Knall endet, dann ist das echt unausweichlich. Hatte ich mit einer Freundin auch, da war ich dann auch echt überrascht, was da dann für Worte gefallen sind. Das war wie ein Schlag ins Gesicht. Leider gehört das zu Freundschaften dazu und ist eine wichtige Lektion. Das muss man auch verarbeiten und lernen damit umzugehen. Das mit der mangelnden Kommunikation kenne ich aus der Jugend, da wurde viel hinter dem Rücken geredet, anstatt es den Personen einfach ins Geschicht zu sagen und das Gespräch zu suchen. Am Ende kam es immer raus und dann gab es natürlich erst reicht Streit. Ich bin mittlerweile deshalb jemand, der sofort sagt wenn ihn etwas stört. Dann ist es raus, man kann kurz drüber reden und einen Haken hinten dran setzten. Habe keine Zeit mehr für unnötiges Drama, etwas das aber definitiv auch mit dem Alter kommt.

      Bin schon gespannt was du dann zu meinen Serien-Empfehlungen sagst. Du musst mir in Whatsapp jeweils ausführlich berichten :D. Bin immer so neugierg, ob ich die Geschmäcker von anderen treffe und das richtig einschätze.

      Oh bitte mach ein Beitrag zu den Unterschieden. Ich finde sowas immer mega intersesant und lese das gerne. Gibt auch einige YouTube Videos in die Richtung wo Unterschiede zwischen Buch und Film und auch den Charakteren festgehalten werden. Die gucke ich mir auch schon unglaublich gerne an.


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  4. Wieder mal ein toller Beitrag von dir! Ich mag dein Outfit mit dem Rock auch total gerne <3
    Ich finde Freundschaft auch sehr wichtig - meist erkennt man den Wert dahinter leider erst, wenn eine Freundschaft kaputt geht. Als ich jünger war, habe ich mich ebenfalls schnell verändert, um neue Freunde zu finden, dabei ist Ehrlichkeit in dem Fall das beste :)
    Hab noch einen schönen Tag!
    Lara

    www.verylara.com

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    1. Dankeschön für dein liebes Kompliment Lara <3. Darüber habe ich mich sehr gefreut.

      Ich glaube aber fast, dass gehört zur Jugend dazu. Da ist man einfach so unsicher, dass man da glaubt man sei nur cool, wenn man sich verstellt, bis man dann herausfindet, dass das quatsch ist und solche Freundschaften dann auch nicht echt sind.

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  5. Was für ein wunderbarer Beitrag der mir so sehr aus dem Herzen spricht! Ich bin so dankbar für meine Freunde, vorallem meine Freundinnen, die ich mittlerweile seit über 10 Jahre kenne und mit denen ich über alles reden kann. Sie haben mir schon so oft geholfen in schweren Zeiten und ohne sie würde ich auch die aktuelle Trennung nicht verkraften. Aber auch meine "neueren" Freunde sind alle total verständnisvoll und offen, und manchmal frage ich micht echt, wie ich solche Menschen verdient habe!

    Was mich außerdem auch total nervt und ich gut finde, das du es angesprochen hast ist das "Das Stereotyp das zwischen Mann und Frau immer mehr als Freundschaft sein muss, ist so unfassbar tief in unseren Köpfen verankert, dass es oftmals erschreckend ist" - das ist echt ein Thema auf das ich allergisch reagiere! Ich habe so viele männliche Freunde und mit keinen von diesen hatte ich je eine Liebesbeziehung (aber ok war auch gefühlt "schon immer" in einer Beziehung und das wusste die) - aber auch jetzt als Single könnte ich mir einfach nicht vorstellen mit denen was "anzufangen". Das ist doch absurd! Diese männlichen Freunde sind für mich wie Brüder. Ich liebe sie, aber eben nicht auf romantische Art. Viele Menschen glaube ich, verstehen nicht, wie vielseitig Liebe ist. Denn nichts anderes ist Freundschaft! Freundschaft ist Liebe und Liebe besteht auf Vertrauen, Ehrlichkeit und Offenheit - meiner Meinung nach jedenfalls.

    Deswegen: Gebt Liebe eine Chance! <3 Peace out, yo. :D

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar Jasmin <3.
      Da fragen wir uns dasselbe, dass geht mir nämich in bezug auf meine Freunde auch so. Was die schon alles mit mir durchgestanden haben. Finde es auch schön zu hören, dass sie aktuell für dich da sind und dir da durch helfen. Nach der langen Zeit wo du mit deinem Freund zusammenwarst, braucht man da echt Zeit um das zu verarbeiten und Leute, die dann für einen da sind.

      Das hast du schön gesagt mit der Vielseitigkeit und das Liebe auf Vertrauen, Ehrlichkeit und Offenheit besteht, da gebe ich dir vollkommen recht. Wenn ich mein Freundeskreis so anschaue, ist der auch sehr ausgeglichen zwischen den Geschlechtern und ich würde mit keinen der Männern was anfangen. Ich glaube das gilt im Umkehrschluss auch bei ihnen. Wir sind gut befreundet, mehr nicht.

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Ich freue mich wirklich über jedes einzelne Kommentar von euch und versuche auch immer auf euren Blogs zu antworten. Dankeschön <3

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