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{Outfitpost} Welche Vorurteile mir als Student begegnen!

Dienstag, 6. September 2016 / /

ootd-Maxikleid-fashionblogger

Vorurteile sind etwas, das uns durch jeden Lebensabschnitt begleitet, egal ob nun in der Schule, auf der Arbeit oder im Alltag - Sie lauern überall. Früher belief sich das auf neue Schüler oder Lehrer, über die Gerüchte kursierten, in der Arbeit waren es dann die Kollegen und Chefs, wo mir einige Vorurteile begegneten und im Alltag, lassen sie sich im Moment gerade im Bereich der Flüchtlingskrise oder auch gegenüber Arbeitslosen finden. Aber selten sind sie mir persönlich so oft begegnet, wie als Studentin. Mittlerweile habe ich die ersten zwei Jahre meines Politik und Soziologie Studiums erfolgreich hinter mir gebracht, doch in dieser Zeit habe ich viele Aussagen gehört, die mich wirklich nur noch nerven und die ich einfach nicht mehr hören kann. Es ist schon überraschend, wie viel Menschen fest an diese Klischees glauben und sie gar nicht erst hinterfragen und wie hartnäckig sich diese halten. 

Natürlich können Vorurteile in einigen Bereichen sinnvoll sein, denn sie dienen ja auch als Warnlsignale die uns zeigen, wann wir uns beispielsweise von Personen lieber fernhalten sollten und sie beruhen auf den eigenen Erfahrungen, aus denen wir lernen. Doch nicht immer dienen sich der eigenen Sicherheit, sodass viele Vorurteile eher auf Unwissen zurückzuführen sind. Darauf, dass man sich nicht wirklich mit einem Thema auseinandergesetzt hat. Übrigens geht es mir natürlich bei manchen Debatten genauso, sodass auch ich nicht frei von ihnen bin, aber ich versuche an, mir zu arbeiten und mich nicht von Vorurteilen leiten zu lassen. Denn der Nachteil ist, dass man weniger offen durch die Welt geht und vielen Menschen, die uns vielleicht überraschen könnten, erst gar keine Chance gibt. Doch heute möchte ich diesen Post dazu nutzen, mal auf all die Vorurteile einzugehen, die mir als Student tagtäglich begegnen und die zukünftigen Studenten unter euch, wohl oder übel auch erwarten werden. Glaubt mir, ich habe alle diese Aussagen mehr als einmal gehört und sie hängen mir wirklich zum Hals raus. Heute gibt es somit einen kleinen Faktencheck, darüber welche Vorurteile wirklich zutreffen und welche nicht. Und diesmal wird der ganze Post noch mit einem Outfit aufgewertet, auf das ich sehr stolz bin und zu dem ich die Bilder wirklich liebe. Die hat nämlich mein Schwager geschossen und einfach den perfekten Blick gehabt, was die Kulisse anbelangt.
 
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1. Studenten sind faul und haben ständig frei:
Dies ist wohl das Vorurteil, das einem im Studium am häufigsten begegnet. Es ist ehrlich gesagt auch eines derjenigen, welches mich am meisten nervt. Denn ich kann nur sagen, dass es bei mir und auch bei meinen Kommilitonen nicht zutrifft. Wenn man sein Studium ernst nimmt, ist man nämlich alles andere als faul und hat auch nicht ständig frei. Während dem 3-monatigen Semester passiert ganz schön viel in ziemlich kurzer Zeit, da nun mal auch der Inhalt sehr kompakt vermittelt werden muss, sodass man schon nach den ersten Wochen ein Referat nach dem anderen vorzubereiten hat, dazu vielleicht auch das eine oder andere Essay zu tippen hat und brav Zusammenfassungen für Klausuren schreibt und nicht zu vergessen all die schönen langen Texte für die Seminare, die darauf warten durchgearbeitet zu werden. Steht die Prüfungsphase dann am Ende an, dann ist der Stresspegel grundsätzlich ziemlich hoch. In den ersten zwei Semestern standen bei mir jeweils 5 Klausuren in einer Woche an, für die ich Zusammenfassungen im Umfang von ca. 50 Seiten hatte. Hört sich nach ziemlich viel Aufwand an oder? 

Und dass mit der freien Zeit hat sich leider auch ziemlich schnell erledigt. Mag ja sein, dass man nach dem ersten Semester noch wirklich Semesterferien hat, wobei das heute ja auch vorlesungsfreie Zeit lautet. Aber das hat sich spätestens nach dem 2.Semester auch erledigt. Nur mal ein Beispiel: Im Moment habe ich zwar von Mitte Juli bis Mitte Oktober frei, muss in dieser Zeit jedoch 4 Hausarbeiten mit dem Umfang von jeweils 15 Seiten tippen. Das mag sich vielleicht für nicht viel anhören, der Aufwand dafür ist aber ziemlich groß. Neben dem Schreiben, muss in dieser Zeit noch die Recherche nach geeigneter Lektüre durchgeführt werden, dann geht es erst mal in die Unibücherei, alle Werke zusammensuchen. Der anstrengendste Teil folgt aber erst danach, wenn das Einlesen beginnt und ach so beim Schreiben nicht vergessen, dass das Ganze ja auch noch wissenschaftlich fundiert sein muss. Ich kann somit das Vorurteil nicht unterschreiben. Es mag vielleicht Studenten geben, denen geht es so, aber glaub mir, das ist definitiv die Minderheit. 


2. Studenten machen doch nichts, als den ganzen Tag Serien zu schauen:
Ein Teil des Arguements entspricht hier zwar der Wahrheit, da  in der Tat Studenten allgemein gerne Serien schauen, zumindest merke ich das an mir und meinen Kommilitonen, denn wir haben fast alle gemeinsam das wir ein Netflix oder Amazon Prime bzw. oft beides besitzen und tauschen uns hier auch immer rege über die Produktionen aus. Jedoch ist das ja nicht nur beschränkt auf Studenten, sondern auch viele Azubis, Schüler und Berufstätige haben ein solches Konto und schauen gerne mal die eine oder andere Serie. 24 Stunden? Trifft dabei auf Studenten auch nicht zu und ist vollkommen übertrieben. Denn gerade wenn es an der Uni stressig wird oder die Deadline der Hausarbeiten näher rückt, dann hat man dafür nicht die Zeit und ich kann euch versichern, dass ich auch oft mit Freunden unterwegs bin. Serien schaue ich meistens abends, um mich von einem stressigen Tag abzulenken, denn da bin ich dann viel zu müde, um noch groß was zu machen. 

3. Die studieren doch alle ewig:
Ein weiteres Vorurteil, welches ich nicht bestätigten kann. Klar mag es Studenten geben, die in die Kategorie der "Langzeitstudenten" fallen, aber diesen bin ich bisher an der Uni noch nicht begegnet. Vielmehr gibt es manche Studiengänge, die eine höhere Semesteranzahl umfassen und manche machen nach dem Bachelor ja auch noch den Master und promovieren. Klar, dass das dann mehr Zeit umfasst, dafür ist der Abschluss aber auch noch mal wesentlich höher. Wer den Master braucht, ist dabei abhängig von den Anforderungen des Arbeitsmarktes. Bei mir wird er zum Beispiel häufiger gefordert als der Bachelor, weshalb ich ihn gerne dran hängen würde, sollte ich nur mit Bachelor keine Stelle finden. Aber abseits davon beenden viele Studenten ihr Studium in der Regelzeit oder streben dies zumindest an. Und wenn länger studiert wird, dann beschränkt sich das meist auf 1-2 Semester. Ein Langzeitstudent ist man da aber noch längst nicht, da solche Verlängerungen häufig auch Auslandsaufenthalte oder Praktikas geschuldet sind, aufgrund derer man vielleicht ein Urlaubssemster eingelegt hatte. 


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4. Studenten meinen doch alle, sie seihen was Besseres:
Hier ist es wie mit vielen Dingen im Leben, es mag sicherlich Studenten geben, die diese Denkweiße haben, aber auch hier empfiehlt es sich, nicht alle über einen Kamm zu scheren. Persönlich ist mir diese Aussage in meinem Studienumfeld noch nie begegnet und ich selbst habe viele Freunde, die nicht studieren, die genauso viel leisten wie ich und deren Arbeit auch sehr wichtig ist. Egal ob man sich nun im Studium befindet, eine Ausbildung macht oder diese schon hinter sich gelassen hat, jeder ist gleichviel wert, leistet ernorm viel für die Gesellschaft und steht unter demselben Druck. Zumal ich eine Ausbildung auch verdammt wichtige finde. Ich habe selbst eine gemacht und dies nie bereut, denn ich habe in dieser Zeit viel gelernt, tolle Menschen kennengelernt, einen Einblick in die Arbeitswelt erhalten und mich weiterentwickelt. 

Und nun kommen wir  zu all den Vorurteilen, die mir begegnen, weil mein Studiengang in den Sozialwissenschaften angesiedelt sind und aufgrund dessen Inhalte:

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5. Du endest doch eh als Taxifahrer bzw. wirst keinen Job mit deinem Studiengang finden:
Ihr werdet nicht glauben, wie oft mir diese Aussage selbst im Verwandtenkreis begegnet und das natürlich von Menschen, die gar keine Ahnung haben, wie mein Studiengang konkret aussieht, was ich lerne und welche Inhalte er umfasst. Somit wissen sie natürlich auch nicht, in welche Richtungen ich damit gehen könnte. Man sollte meinen, dass sie ihre Meinnug ändern, sobald man ihnen ein bisschen was erzählt hat, aber weit gefehlt. Viele verharren stur auf ihrer Ansicht und wissen doch alle besser. Mich ärgert das immer sehr, da ich finde, dass man nicht über Dinge urteilen kann, über die man selbst keine Ahnung hat. Natürlich ist es mit einem sozialwissenschaftlichem Studium schwerer einen Job zu bekommen, als wenn ich nun was Naturwissenschaftliches studiere. Aber wir können nun mal nicht alle Mathematische oder physikalische Superhirne sein, sodass es nun mal auch Personen geben muss, die Studiengänge in diesem Bereich gelegen. Und das bedeutet nicht, dass ich mich nun gar nicht mehr mit Mathe auseinanderzusetzen brauche, sondern auch ich befasse mich mit Statistiken und Daten, die mir später ein breites Berufsspektrum ermögliche, sodass ich mir ziemlich sicher bin, nicht als Taxifahrer bzw. Arbeitsloser zu enden. Abhängig ist das nämlich auch immer von der persönlichen Motivation und davon, wie gut man sich auch in Praktikas schlägt und mit wie viel Herz man dabei ist. So zu verallgemeinern finde ich einfach nur lächerlich. 

6. Politik und Soziologe - das ist doch ziemlich einfach:
Gut ich muss mich wie gesagt jetzt nicht mit komplizierten mathematischen Formeln herumschlagen, auch nicht mit irgendwelchen Experimenten, aber einfach ist es deshalb trotzdem nicht. Auch hier gibt es Seminare und Vorlesungen, die einem viel abverlangen, denn manch theoretischer Ansatz innerhalb der Soziologie oder der politischen Theorie ist gar nicht so leicht zu verstehen und dazu ziemlich trocken. Sodass man sich schon damit auseinandersetzten muss, um alles sofort zu verstehen. Hinzu kommt, wie oben schon gesagt, dass auch mich noch mit der Mathematik rumquälen muss und Statistik ist dabei sicherlich nicht jedermanns Sache und auch nicht so einfach. Hinzu kommen Seminare im Bereich der Datenerhebung und Datenauswertung, wo ich gestehe, dass ich mich gerade mit Ersterem ziemlich schwer getan habe, denn das ist alles andere als leicht. Jeder Studiengang ist letzten Endes anspruchsvoll und geschenkt wird einem auch in den Humanwissenschaften nichts. 

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7. Ach, du wirst also die nächste Angela Merkel:
Auch dieses Klischee begegnet mir ziemlich oft, natürlich oftmals nur im Spaß, aber die meisten assoziieren mit einem politikwissenschaftlichem Studium sofort, dass man als Abgeordneter enden möchte und auf die sind viele ja nicht gut zu sprechen. Somit darf ich mir sehr oft anhören, was dort falsch läuft, wovon die Leute genervt sind und wieso ich so was überhaupt später mal machen möchte. Es wird Euch nun schockieren: Aber nein, ich möchte nicht als Abgeordnete arbeiten, zumindest ist das nicht mein Ziel. Generell findet man Politik Studenten relativ selten im Bundestag, denn die sind eher als Lobbyisten unterwegs, arbeiten in öffentlichen Verwaltungen oder als wissenschaftliche Mitarbeiter. Viele enden aber auch in ganz anderen Branchen wie den Medien, sind dort im Bereich der Politik als Journalist tätig, übernehmen die Öffentlichkeitsarbeit für Firmen oder fungieren als politische Berater. Und ich strebe später auch eine Tätigkeit im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit / Journalismus oder im öffentlichen Bereich an. Die nächste Angela Merkel werde ich somit nicht werden, tut mir leid, wenn ich an dieser Stelle nun den einen oder anderen enttäuschen muss, dass meine Ambitionen nicht so hoch sind. 

8. Wie du studierst Politik und Soziologie? Das ist doch mega langweilig:
Für viele mag sich das sicherlich erst mal so anhören, vor allem wenn man sich für Politik nicht interessiert, dabei ist ein politisches Verständnis heute sehr wichtig, um mitreden zu können, sich an der Wahl zu beteiligen und auch zu wissen, was überhaupt im eigenen Land und der Welt vor sich geht. Ich persönlich habe mich schon immer für die Politik interessiert, was vor allem von meinem Opa kommt, der früher in der Politik tätig gewesen ist. Er hat mich also schon früh an dieses Thema herangeführt und diskutiert auch heute noch mit mir, über alles, was gerade in der Welt passiert. Den Studiengang selbst sollte man natürlich nur studieren, wenn man sich für die Politik interessiert, doch langweilig ist keines von beidem. Die Soziologie ist ziemlich vielfältig, beschäftigt sich mit allem, was in der Gesellschaft so passiert und auch die Politik bietet ein breites Themenspektrum, innerhalb dessen es viele spannende Bereiche gibt. Natürlich ist nicht alles spannend, aber das hat man in jedem Studiengang und das gehört einfach mit dazu. Alles hat seine Vor- und Nachteile und da bilden die Inhalte eines Studiums keine Ausnahme. 


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Neugierig geworden? Weitere Informationen zu meinem Studiengang und rund um das Studieren, findet ihr übrigens in meiner Reihe "Aus dem Leben einer Studentin". Bisher online gingen hier:




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*Kleid: New Yorker ~ Lederweste: Only ~ Schuhe: Deichmann ~ Schmuck: Primark*

Kommentare:

  1. Die Bilder sind so hübsch geworden. Habe ja schon eines auf Facebook gesehen. Die Farben und die Location sind sehr gut gewählt. Vorurteile sind unschön, aber menschlich. Niemand kann sich von diesen freisprechen. Dennoch finde ich es sehr wichtig, sich stets selbst zu hinterfragen und an sich zu arbeiten.

    Neri

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    1. Dankeschön für das liebe Kompliment <3. Natürlich sind sie menschlich, aber wie du schon sagtest, ist es wichtig, dass man an sich arbeitet und nicht immer sofort jeden über einen Kamm schert.

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  2. Hi =)
    Ein sehr interessantes Thema! Ich bin ebenfalls Studentin und bin mit vielen der Vorurteile, die du nennst, selbst häufig konfrontiert. Vor allem Sachen wie "Du findest e keinen Job" höre ich oft (Ich habe im Bachelor Sprach- und Textwissenschaften studiert und mache jetzt meinen Master in Medien und Kommunikation und Text- und Kultursemiotik, wenn ich das sage, kann sich sowieso keiner was drunter vorstellen, aber es ist eben auch eines von vielen geisteswissenschaftlichen Studienfächern ;))
    Dein Outfit gefällt mir und die Stimmung auf den Fotos ist toll!
    Liebe Grüße
    Susi

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    1. Dankeschön für die lieben Worte <3. Dann geht es dir da ja echt so wie mir, ich glaube gerade mit einem Studiengang, der etwas ausgefallener ist, hört man das sogar noch öfter. Mich nervt dann immer sehr, dass gar nicht erst nach den Inhalten gefragt wird, sondern gleich das Vorurteil rausgehauen wird.

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  3. Ein sehr cooler Post! Vorurteil Nummer 1 ist mir auch schon oft begegnet! Dabei habe ich auch immer volles Programm und eigentlich nie wirklich frei. Es kommt aber auch immer darauf an, wie ernst man sein Studium nimmt!
    Liebe Grüße
    Sarah

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    1. Ich glaube Vorurteil 1 ist echt das, dass jedem Studenten begegnet, egal was man studiert. Was ich sehr schade finde, denn es hängt vom Einzelnen selbst ab.

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  4. Toller Post und ich finde es echt schade, dass es immer noch so viele Vorurteile gegenüber Studenten gibt. Mein Freund studiert selber und klar, vieles kann er sich halt so legen wie er möchte und hat schon ab und zu mal mehr frei oder so. Jedoch muss man sehen, dass in dieser Zeit trotzdem Dinge erarbeitet werden müssen. Das vergessen viele, die solche Vorurteile haben wahrscheinlich auch sehr schnell...

    Das stimmt, Youtube war damals einfach noch nicht so populär wie es jetzt ist. Ich hatte zwar selber einen Youtube-Account, aber den habe ich eher für Videos genutzt, die ich für Freunde oder sonstiges genutzt habe. Letztens erstmal alles auf Privat gemacht - viel zu peinlich. :D

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    1. Dankeschön <3. Ja genau, man kann sich natürlich vieles etwas freier legen, fängt den Tag vielleicht später an, aber dafür hat man auch nicht freu wenn man nach hause kommt, da einfach noch viele Dinge erledigt werden müssen und das vergessen immer viele. Dazu kommt es ja auch darauf an, wie ernst man sein Studium nimmt, somit finde ich es immer nervig, dass viele so etwas gerne mal verallgemeinern.

      Oh ja dafür habe ich meinen am Anfang auch genutzt und die Videos dann auch gelöscht xD.

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  5. Zu deinem Monatsrückblick:
    Ohhhh das hast du so wundervoll geschrieben über unser Treffen ♥ So erging es mir auch, wobei mein Freund mir mehr Angst gemacht hat als du selbst :D Du weißt schon: "Alter, dicker LKW-Fahrer" :D
    Wie wars eigentlich im Freizeitpark? Hat es sich gelohnt? :P
    Hach das schwarz-weiße Selfie am Ende gefällt mir am besten von allen ♥
    Das Kleid von deiner Outfitzusammenfassung ist mein Monatsfavorit!
    Wo hastn du PLL gesehen? Auf englisch oder?
    Und The Fosters 4 hast du ebenfalls wo und auf englisch geschaut? Am Freitag will ich die erste Staffel endlich schaffen, damit ich die wenigstens vor dem Urlaub und bevor sie herausgenommen werden, gesehen habe.

    Zum aktuellen Outfitpost:
    Woooooooooow, diese Bilder sind einfach der Hammer geworden! Und auch das Outfit finde ich klasse. Es ist ja das Kleid, von dem wir es im New Yorker hatten, dass du es shooten möchtest, richtig?
    Die Vorurteile über Studenten kenne ich natürlich auch :D Das mit der Zeit sage ich ehrlich gesagt auch oft. Aber von den aller meisten Studenten, die ich kenne, trifft dies aber auch wirklich zu. Die, die dual studieren haben ja auch kein gechilltes Leben, sondern müssen in der freien Zeit arbeiten gehen. Aber ich glaube auch, wenn man sich wirklich gleich zu Anfang (wenn die Motivation noch da ist) an die Hausarbeiten macht, hat man sicher noch genügend Zeit zu chillen :) Da hatten wir es ja auch von, dass du auch lieber zeitig dran bist!
    Es ist halt so, dass ihr eure Zeit frei einteilen könnt und nicht 8 Stunden fest im Büro oder in der Uni in der Zeit sitzt und eben gechillter in den Tag starten könnt und auch ab und zu mal zwischendurch Serien schauen könnt ;)
    Beim dritten Punkt, mit dem ewig studieren, gibt es aber eben auch solche und solche. Ich kenne einige, die ihren zweiten Master starten oder schon paar Mal durchgefallen sind. Aber natürlich eben auch diese, die ihr Studium in 2-3 Jahren durchziehen und danach arbeiten.
    Das mit dem "etwas Besseres sein" habe ich eben auch so und so kennengelernt. Manchmal denken Studierte viel zu kompliziert, aber eben auch Nichtstudierte zu ungenau. Das kann man eigentlich alles nicht verallgemeinern, denn vieles trifft bei manchen Studenten zu und bei manchen eben nicht.
    Was mich bei meiner Freundin auch genervt hat war, dass ihr Freund, der Luft- und Raumfahrttechnik studiert und sie "nur" Wirtschaft mit chinesisch, ihren Studiengang schlechtgeredet hat. Unfassbar!
    Und ich wollte grad sagen, dass man nicht Politik studiert haben muss, um dort zu arbeiten :D
    Zum Thema Langweilig: Ich habe in der Oberstufe extra Gemeinschaftskunde als Hauptfach gewählt, damit ich einfach mehr Allgemeinbildung erfahre. Und genau das ist doch heutzutage so wichtig: wie die Welt funktioniert.

    Vielen Dank! Ich freue mich schon soooo auf den Urlaub *hach!
    Das freut mich, dass du bei der Challenge auch mitmachen möchtest :) Ich schaffe es leider in den kommenden zwei Wochen nicht mitzumachen, aber danach dann wieder ;)

    Voll goldig mit den Obamas :) Bin mal gespannt, wie der Film wird.
    Werde auf jeden Fall von dem Film berichten. Die ganzen Schauspieler von SMS für dich finde ich cool :)
    Haha ja Mila Kunis, Jennifer Aniston und Emma Watson sind seine Lieblinge und ich kann es total verstehen - mag die ja auch sehr :D War ganz sauer, dass ich mit ihm nicht in Mother's Day gegangen bin sondern mit meiner Mama :D
    Unerreichbar ist echt wichtig :P
    Ich werde dir von allen Filmen berichten, in die ich gegangen bin ♥

    Ja bei Wie ein einziger Tag oder bei Still Alice geht es ja um Demenz und es ist einfach eine schreckliche Krankheit :(

    Genau so haben meine Freundin und ich es gemacht :D Flammkuchen (herzhaft) gemacht, aufs Sofa gechillt und nebenher auch mal geredet. Zum Nachtisch gab es dann nach einer kurzen Pause einen süßen Flammkuchen mit Apfel und Zimt :P

    Du musst auf den Shop klicken und dann siehst du Monatliche und Wöchentliche Deals. Da klicke ich mich regelmäßig durch. Fitzek ist noch drin :)

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    1. Oh jaa dein Freund der Panikmacher, aber nun weiß er ja, dass das nicht der Fall ist, somit kann er da ganz beruhigt sein :P. Also was die Kosten anbelangt Nein, der Eintritt war schon relativ teuer und da ich ja wirklich nicht mehr viele fahre bzw. es nicht wirklich viel gab, das da meinem Geschmack trifft, hat es sich vom Geld her nicht gelohnt, aber was die Zeit mit meinen Liebsten anging natürlich schon und einer muss ja der Taschenaufpasser sein.
      Ich schau die immer auf Englisch.

      Aww Dankeschön für das liebe Kompliment. Jap genau das ist es. Früher hatte ich so ein Kleid ja nie anprobiert, aber heute bin ich ja etwas risikobereiter und ziehe Dinge einfach mal an und tada es hat trotz der etwas kleineren Größe gepasst. Jedoch muss ich halt immer hohe Schuhe tragen xD.

      Klar, es gibt viele die gehen das Studium sehr entspannt an, aber mich nervt halt immer, dass sofort verallgemeinert wird. Ich hoffe, du hast nachdem wir uns kennengelernt haben da ein etwas anderes Bild, weil ich mein Studium ernst nehme und dementsprechend viel Zeit in dieses investiere. Puh natürlich hat man auch etwas Freizeit, aber es gibt Tage, da bin ich wirklich stundenlang am Schreiben der Hausarbeit und dann einfach platt ;). An anderen nehme ich mir dann aber natürlich geziehlt frei, um auch einfach mal Motivation zu tanken. Und vier Hausarbeiten sind echt einiges, das habe ich jetzt auch gemerkt.
      Klar kann man sich die Zeit etwas freier einteilen, aber das können manche in ihrem Beruf auch und deshalb sagt man ja auch nicht sofort, der arbeitet nichts. Mein Tag fängt vielleicht manchmal später an, geht dafür halt auch einfach länger, denn wenn ich heimkomme dann habe ich oftmals noch einiges zu tun, was man halt gerne vergisst. An Referaten sitze ich meist auch ziemlich lange, weil auch die ja wissenschaftlich fundiert sein müssen und man dadurch die Fachlektüre wälzt und die Texte, sind manchmal nicht so leicht, sodass man sich damit auch etwas länger beschäftigen muss, um diese wirklich zu verstehen. Natürlich gibt es auch da welche, die die gar nicht erst lesen, aber wie gesagt ist halt abhängig von der individuellen Motivation. Aber Recht hast du natürlich damit, dass man sich die Pausen freier einteilen kann, das ganze zuhause macht und das ist schon ziemlich schön.
      Also ich will mein Studium ja so schnell wie möglich durchziehen, einfach weil ich auch schon später an die Rente denke und je länger man studiert, umso mehr geht einem hier verloren. Das ist halt auch ein wichtiger Punkt. Vielen ist das gar nicht so bewusst.
      Tut mir Leid, dass du schon solchen begegnet bist die das wirklich denken. Die gibt es natürlich, aber kann dir versichern, dass es wohl auch die Minderheit ist. Bei mir im Freundeskreis und bei meinen Kommilitonen ist das gar nicht der Fall, zumal ja auch immer mehr über den zweiten Bildungsweg zum Studium kommen ;). Dadurch weiß man dann auch, wie hart und anstregend auch Realschule und Ausbildung sind und das verändert das Denken sicherlich auch. Somit weiß ich auch, dass viele der Vorurteile zutreffen, aber es ist halt schade, dass man die sofort verallgemeinert und man viele Menschen, dann auch gar nicht mehr vom Gegenteil überzeugen kann, selbst wenn man diesen gar nicht entspricht. Das ärgert mich immer sehr und macht mich traurig, aber ist ja in anderen Bereichen leider auch. Ich persönlich versuche nie zu verallgemeinern und mich nicht von meinen Vorurteilen leiten zu lassen, finde das verdammt wichtig, jedem offen zu begegnen und mir selbst ein Bild von Personen zu machen.

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    2. Das Beispiel das du genannt hast geht natürlich gar nicht, aber sowas kenne ich auch. Mit dem wäre ich wohl ehrlich gesagt nicht zusammen geblieben xD. Denn ich finde es wichtig, dass man sich in einer Beziehung gegenseitig unterstützt und nicht etwas, dass der andere gerne tut, schlecht macht.

      Das glaube ich dir und du hast ihn dir auch echt verdient. Musst mir dann natürlich unbedingt berichten wie es so ist, gerne auch über Whats App :P.

      Bin schon gespannt, auf deine Meinung zu den Filmen. Hach bei den drei Ladies kann ich das aber genauso wie du vollkommen nachvollziehen, die sind schon toll. Alle drei sehr bodenständig und lustig und gerade bei Emma finde ich auch hier soziales Engagement super. Ihr könnte den Film ja irgendwann mal gemeinsam auf der Couch nachholen, ist doch dann auch schön.

      Du machst mir gerade Hunger und natürlich ist kein Flammkuchen da, gerade auf die süße Variante hätte ich ziemlich lust xD. Die habe ich sogar noch nicht mal gegessen, kenne bisher nur die klassische Variante, die bei mir ohne Zwiebel sein muss.

      Aber ich habe bei Fitzek nur Passagier 23 als monatlichen Deal gefunden und das Buch habe ich ja als Hardcover im Regal stehen, bei dem Joshua Profil wollen die ziemlich viel Geld von mir.

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  6. Oh, was für ein toller Post! Sowohl der Text als auch die Bilder sind dir unglaublich gut gelungen :)
    Du hast so einen tollen Blog!

    Julia xx | www.sere-ndipity.blogspot.de

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  7. Ein sehr schöner Post! Vorurteile sind echt doof und leider begegnen sie uns sehr häufig. Meine Schwester beispielsweise hat Grundschullehramt mit Hauptfach Englisch studiert und wird dafür von Fremden oft belächelt, weil alle denken, das ist total einfach und man muss den Kindern nur yellow, green und red lernen. Ich selbst bekomme manchmal zu hören, dass ein Fernstudium ja nichts bringt und ich es da ja gleich bleiben lassen kann.

    Das Outfit und die Bilder sind echt hammermäßig schön geworden! <3

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    1. Dankeschön <3. Oh ja das Vorurteil kenne ich auch, obwohl ich das gar nicht studiere, aber ich habe Freunde die Grundschullehramt mit Englisch belegt haben und kenne das durch sie. Jedoch weiß ich dadurch auch, dass dem nicht so ist, das Studium ist echt richtig hart und vor allem nicht einfach. Deiner Schwester also weiterhin viel Erfolg ;).

      Glaube dir sofort, dass dich dieses Vorurteil auch ziemlich nervt. Die meisten haben sich ja nicht mal mit einem Fernstudium vorab auseinander gesetzt. Du weißt ja, wie ich darüber denke, ich bin der Meinung, dass du damit eine tolle Mappe gestalten kannst, die du dann bei Bewerbungen mitschicken kannst. Zumal die Unternehmen, gerade im gestalterischen Bereich, ja auch immer fordern, dass man gewisse Dinge einfach auch schon kann.

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  8. Was für ein toller Post! Sehr gut gelungen.

    Herzlichst,
    Melissa von http://roseoffashion.de

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  9. Oh Man, also zu allererst: Ja, Vorurteile gibt es eigentlich immer. In jedem Lebensabschnitt. Aber irgendwie musst du dir schon besonders viel Mist anhören. Ich weiß gar nicht, was davon ich am bescheuertsten finde, aber eben deswegen, finde ich es klasse, dass du einen Post dazu schreibst. Bei dem Punkt mit den Serien musste ich ein wenig schmunzeln, aber ich gebe dir vollkommen Recht: Auch wir Schüler verbringen ewig viel Zeit mit dem suchteln von Serien ;)
    Die Bilder sind dieses Mal wieder super geworden! Mir gefällt die Location besonders. (und der Rest natürlich auch ;))

    Vielen lieben Dank für deine Glückwünsche und den lieben Kommentar!

    mtrjschk.blogspot.com

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    1. Dankeschön für die lieben Worte <3. Ich glaube aber, dass es gerade in Zeiten, wo man viel lernen muss und gerade ich, muss ja im Uni auch ständig einen haufen Fachlektüre lesen, es recht normal ist, dass man dann nach einem langne Tag eher mal zu einem Film oder einer Serie greift, anstatt ein Buch zu lesen. Das macht irgendwie dann einfach den Kopf frei, man kann sich zurücklehnen und wieder Kraft tanken.

      Aww Dankeschön <3.

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  10. Ach ja die lieben Vorurteile ... ja die halten sich scheinbar stetig. Als ich studiert habe, ging das auch schon so. Die Vorurteile gegenüber Informatik-Studenten waren ähnlich, sahen aber meistens nicht vor, dass eine Frau Informatik studiert, was vielen schon den Wind aus den Segeln nahm. Aber so verwunderte Kommentare nerven einen auch "Wie? Du als Frau studierst Informatik? Wie ist das denn passiert?" Naja ...
    Ich habe wirklich Langzeitstudenten kennengelernt und welche, die den ganzen Tag Serien schauen, aber das ist eben immer nur ein Bruchteil. Leider bleibt das negative bei den Leuten eher hängen.

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    1. Leider, aber vielleicht kann ich mit meinem Beitrag ja doch was bewirken :P. Dieses Vorurteil finde ich auch ganz schlimm, warum sollte eine Frau nicht Informatik studieren. Hallo, wir sind im 21 Jhrd? Wobei ich mir da manchmal echt nicht so sicher bin, ob in der Zeit alle schon angekommen sind. Somit echt traurig, dass man sich immer noch solche Sätze anhören muss. Bei einem sozialwissenschaftlichen Studiengang bleibt mir zumindest das erspart, die werden ja von beiden Geschlechter gleichermaßen studiert.

      Da hast du recht das Negative bleibt leider viel mehr hängen, als das Positive. Was wirklich schade ist, denn wie du schon sagtest, es ist meistens nur ein kleiner Bruchteil der so ist.

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  11. Sehr hübsche Bilder, das Licht gefällt mir besonders gut, und du natürlich auch :D
    Und nun zu dem Text: du hast ja mal sowas von recht! Es gibt Zeiten, da geht einem das tierisch auf die Nerven. Speziell mein Freund ist einer dieser "netten", die immer wieder sagen, wir würden doch nichts weiter die ganze woche über tun und machen. Ich sitze ja auch immer zuhause rum :D also wirklich.
    und das mit den serien lässt sich auch ganz schnell erkären: wenn man als student die ganze zeit was liest, hat mal halt kein bock mehr auch viel zuhause zu lesen. da will man dann einfach sich nur ins bett legen und chillen... so bei mir :) und serien sind halt auch "langlebiger" als filme...
    am schlimmsten sind aber die "taxi fahrer" kommentare! na danke. Auch toll wenn ich sowas von bekannten oder freunden gesagt bekomme.... mensch die haben aber ein vertrauen in mich! Ich studiere musikwissenschaft und hörfunk, will also auch später in den journalismus bereich...nerven halt. wenn man was wirklich will, geht das alles. ich habe auch kommilitionen, die sind jetzt im letzten bachelor jahr und wissen nicht, was sie danach machen wollen. Klar, den wird es schwerer fallen etwas zu finden, aber trotzdem... wir studieren ja nicht für die katz!
    Liebste grüße
    Conny

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    1. Aww Dankeschön für das liebe Kompliment und die lieben Worte zu meinem Post <3.
      Es freut mich aber zu hören, dass ich da nicht die Einzige bin, die mittlerweile ziemlich genervt von diesen Vorurteilen ist. Ich meine am Anfang ignoriert man sie noch, aber irgendwann stellt sich einfach nur noch Genervtheit ein.
      Meinen Eltern muss ich aber auch immer wieder sagen, dass ich nur weil ich gerade am Pc sitze, nicht nichts mache oder konstant an meinem Blog hänge und im Internet surfe, sondern in der Tat an Dingen für die Uni arbeite. Referate und Hausarbeiten werden nun mal am Pc gemacht, genauso wie die Literaturrecherche und wenn ein Text für ein Seminar sehr viele Zeiten umfasst, habe ich auch manchmal keine Lust den zu drucken und lese ihn auch dort.

      Jap genau das ist bei mir auch der Grund, weshalb ich dann lieber eine Serie oder einen Film schaue, wobei die Wahl meistens auf Ersteres fällt, da kann ich dann einfach mal abschalten und runterkommen.

      Uih das hört sich aber interessant an, ich denke auch, dass man wenn man weiß was man möchte, auch Erfolgreich sein wird. Man weiß ja dann auch was man dafür tun muss und wie die Anforderungen aussehen. Also ich studiere auch mit einem konkreten Ziel im Kopf bzw. weiß in welche Richtung ich beruflich möchte.

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  12. Endlich habe ich Zeit gefunden für diesen wundervollen Post!

    Also zu den Vorurteilen möchte ich noch sagen, dass sie ja nicht mal immer auf den eigenen Erfahrungen beruhen. Vielfach schnappt man ja auch die Vorurteile der anderen Personen auf... und diese stützen sich unter Umständen sogar nur auf einem unglücklichen Einzelfall, der zu viel Aufmerksamkeit bekam.
    Genau wie du versuche ich daher, mit immer wieder bewusst zu machen, dass Vorteile nicht so gut sind. Ich gebe mir da echt Mühe, mich auf so gut wie alle neuen Situationen und Menschen einzulassen, zumindest sofern sie auf mich zukommen.

    Die Vorurteile, die du hier erwähnst, finde ich super gewählt. Ich habe nämlich auch schon oft Leute so über Studenten reden gehört.
    Mit dem ersten Vorurteil werde ich wohl glücklicherweise kaum in Berührung kommen, da ich dual studiere und somit keine Semesterferien in dem Sinne habe. Aber wie viel Arbeit so ein Studium machen kann, wenn gerade Vorlesungen sind, kann ich nun nach einer Woche Brückenkurs zumindest annähernd erahnen. Der Brückenkurs dient ja nur dazu, eine einheitliche Grundlage zu schaffen - aber ich habe nun 25 Seiten Skript, die ich noch mal durcharbeiten muss. Auswendig will da auch vieles gelernt werden und manches muss ich im Internet noch mal raus suchen, weil ich da beim Schreiben nicht schnell genug war. Und im "echten" Studium wird das sicher alles noch schlimmer... oder?

    Das Gefühl, dass Studenten ewig brauchen für ihr Studium, entsteht vielleicht auch, weil man mit dem Studium viel auch aushalb der Uni / Hochschule beschäftigt ist. Daher ist das dann präsenter als ein Job, der ja in einer gewissen Arbeitszeit abläuft. Und weil der Studium eben das Leben mehr einzunehmen scheint, haben außenstehende Personen dann das Gefühl, diese Zeit würde ewig andauern.
    Aber auch der von dir erwähnte Master ist sicher ein Grund. Denn eine Ausbildung dauert ja meist nur 3 Jahre und kann manchmal meines Wissens nach sogar auf 2,5 Jahre verkürzt werden... aber der Master dauert eben wirklich länger, aber ist oft nötig. Für mich war das z.B. ein Grund, nicht mein Lieblingsfach Physik zu studieren. Da hätte ich den Master gebraucht und 5 Jahre waren mir schlichtweg zu viel Zeit, da ich am Arbeiten mehr Spaß habe als am Lernen in Schulen oder Ähnlichem. Ich will einfach das Gefühl haben, produktiv und nützlich zu sein.

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    1. (Teil 2, weil ich die maximale Kommentarlänge überschritten hatte:)



      Das vierte Vorurteil ist meiner Mutter nach der Schule sehr oft begegnet. Aus ihrer Klasse war sie eine der ganz wenigen, die sich nicht für ein Studium entschieden hat, und wurde daher auf den Klassentreffen immer eher abwertend behandelt. Daher geht sie auch nicht mehr zu sowas hin...
      Das finde ich total schade, denn ich selbst muss sagen, dass ich jeden, der eine Ausbildung macht, fast schon bewundere. Denn das sind meist Leute, die nach der Schule direkt richtig arbeiten müssen und schon während der Schulzeit Verantwortung übernommen haben, indem sie sich um eine Stelle bemüht haben.
      Und sofort auf eigenen Beinen zu stehen und kein (oder zumindest) weniger Geld von den Eltern zu brauchen - das ist doch nichts, womit einige Studierende auf Anhieb klar kommen würden, oder?

      Gerade die Vorurteile zu deinem Studiengang finde ich ja echt angreifend und verletzend. Denn du hast vollkommen Recht - jeder hat andere Talente und am Ende kommt es darauf an, gut in dem zu sein, was einem Spaß macht, und somit die Arbeitgeber zu überzeugen. Ich glaube also fest daran, dass du einen Job finden wirst, der deinem Studium entspricht!
      Und ich muss sagen, dass mir mathematische Formeln sicher leichter fallen, als Politik. Eine Formel kann ich auswendig lernen und muss sie nur noch anwenden, aber für Politik braucht man nun mal eine Menge Hintergrundwissen und muss vieles komplexe Vorgänge verstehen. Und ganz ehrlich, warum sollte ein Studium wesentlich leichter sein als die anderen? Wenn eine Sache einfach wäre, dann würde man da kein Studium für anbieten, sondern ein anderes Konzept anwenden, um die Leute auf den Beruf vorzubereiten.

      Was man mit einem Studium wie deinem anfangen kann, weiß ich ehrlich gesagt auch nicht so wirklich... aber Öffentlichkeitsarbeit klingt sehr spannend und ich drücke dir die Daumen. Und selbst wenn man als Abgeordneter endet - da können wir ja durchaus auch Leute mit Ahnung gebrauchen!

      Also Politik stelle ich mir sehr spannend vor - aber eben erst dann, wenn man schon ein wenig Ahnung hat und die Zusammenhänge nachvollziehen kann. Ich schätze, da spielt also dein Opa sicher eine Rolle, weil du ja von klein auf an dieses Thema heran geführt wurdest und somit nicht schlagartig ALLES verstehen musstest, so wie das bei Leuten wie mir, die bis zum ersten Politikunterricht nichts mit der Sache am Hut hatten, der Fall ist. Und Soziologie finde ich irre spannend... einfach, weil die Gesellschaft uns alle etwas angeht und wir täglich mit ihr konfrontiert sind. Da würde ich mich also gern mal richtig mit beschäftigen, wenn ich viel Zeit habe.

      Dein Outfit gefällt mir übrigens auch super. Die Stimmung auf den Bildern ist einfach wundervoll - da hast du dir einen super Fotografen ausgesucht.

      Liebe Grüße

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    2. Stimmt an den Punkt habe ich gar nicht gedacht, dass man vieles vielleicht auch nur von anderen aufschnappt. Das war vor allem in der Schule oft ein Problem, da haben sich viele Vorurteile nur durch das Hören Sagen aufgebaut und nachdem ich dann gemerkt hatte, das an denen so gut wie nie was dran war, habe ich beschlossen, so etwas gar keine Aufmerksamkeit mehr zu schenken und mir immer erstmal selbst ein Bild zu machen. Freut mich aber, dass du da wie ich denkst und das Gleich versuchst. Persönlich merke ich, dass man dadurch definitiv häufiger mit anderen in Kontakt kommt, weil man einfach offener ist.

      Leider muss ich deine Befürchtungen bestätigen, es wird schlimmer, weil du ja mehr Vorlesungen hast und vor allem wird es natürlich von Semester zu Semester auch anspruchsvoller. Das mit dem zuhause nachlesen kenne ich, manches geht in der Vorlesung einfach ziemlich schnell, sodass man entweder nicht alles notieren konnte, nicht alles komplett verstanden hat und deshalb noch mal nachschauen muss oder es schon dort nur recht kurz behandelt wurde, sodass ich zum Verständnis auch noch mal selbst recherchieren muss. Ich kann dir nur den Tipp geben für die Klausuren dich immer sofort nach den Vorlesungen hinzusetzten und dir eine eigene Zusammenfassung zum Stoff zu machen. Das erspart dir viel Arbeit in den Wochen vor den Klausuren, wo du für sowas keine Zeit hast, weil man das ganze ja auch noch in den Kopf bekommen muss. Ich habe mich also nach jeder Vorlesung immer noch mal ca. 2-3 Stunden hingesetzt und das ganze dann nachbearbeitet. So viel nochmal zu Nichts zu tun. Klar, das macht nicht jeder, aber es ist schlauer das gleich während dem Semester zu tun, weil diejenigen die es nicht tun, rundern vor den Klausuren dann ziemlich herum und schieben dann auch immer einige. Kann man zwar aber auch da kann ich dir nur empfehlen, so viele Klausuren wie möglich sofort zu schreiben und zu bestehen. Ich habe pro Semester immer nur eine geschoben und das hat gut funktioniert, je mehr du aber schiebst, umso mehr Aufwand hast du natürlich und man möchte ja auch nicht noch mehr mit in die nächsten Semester nehmen.

      Jap genau man kann die Ausbildung auf 2,5 Jahre verkürzen, das hatte ich damals gemacht, geht aber nur wenn man einen sehr guten Schnitt hast ;). Somit macht das nur ein gewisesr Anteil, aber ich habe es nicht bereut gehabt. Also ich werde es so machen, dass ich natürlich erstmal schaue, ob ich mit dem Bachelor schon eine Stelle bekomme, wenn nicht hänge ich den Master dran. Ist zwar dann länger, aber letzten Endes muss ich bei meinem Studiengang einfach schauen, womit ich die besten Chancen auf dem Arbeitsmarkt habe. Mein Praktikum habe ich mir jetzt so gelegt, dass ich das erst nach dem letzten Semester mache, da dies auch die Uni empfiehlt ,da viele Studenten oftmals dadurch eine Einstellung bekommen und mal schauen, sowas ist natürlich auch eine Chance.

      Finde ich schade, dass deiner Mum das Vorurteil begegnet, man sollte meinen, dass Erwachsene in der Hinsicht schlauer und reifer sind, scheint ja leider nicht bei jedem der Fall zu sein. Puh da fragst du mich was, ich habe ja vor meinem Studium eine Ausbildung absolviert, ich weiß somit wie es ist auf eigenen Beinen zu stehen und weiß auch, was da auf mich zukommt aber ich würde mal tippen, dass das für viele nicht so leicht ist. Für mich ist es aber verdammt schwer, dass ich wieder so abhängig von meinen Eltern bin. Die unterstützen mich zwar gerne, weil es um meine Zukunft geht und wir haben auch ein gutes Verhältnis, aber natürlich wäre es mir anders wieder lieber. Ich hoffe dann einfach ihnen später mal dafür danken zu können, indem ich dann im Alter für sie da bin.

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    3. Dankeschön für die lieben Worte zu meinem Studiengang, es freut mich sehr, auch mal sowas zwischen alle den doofen Vorurteilen zu hören, die ich zwar immer versuche zu korrigieren, aber die Menschen glauben nun mal das was sie glauben wollen. Da kann man oftmals nicht viel ändern. Manches davon finde ich auch in der Tat echt verletztend, gerade, wenn Verwandte der Meinung sind, dass man Arbeitslos endet. Das gibt mir das Gefühl, dass sie überhaupt nicht an mich glauben und wir alle wünschen uns doch, dass andere etwas in uns sehen. Jedoch gibt es natürlich auch viele in meiner Verwandtschaft die sehr stolz auf mich sind, wie meine Eltern und Großeltern. Öffentlichkeitsarbeit wäre wirklich ein Traum, einfach weil ich ja gerne in Kontakt mit Menschen bin, da ich einfach sehr offen und kommunikativ bin, jedoch könnte ich da auch meine Kreativität ausleben und werde immer wieder mit neuen Herausforderungen konftroniert und in die meisten Fällen kommen ja noch adminstrative Dinge dazu, die dem ganzen dann wirklich viel Abwechslung geben. Wäre also echt ein Traum.

      Wobei unser Studiengang sich in den ersten zwei Semestern wirklich nur um die Grundlagen dreht und die werden auch ziemlich gut vermittelt, da die Vorlesungen alle irgendwie zusammenhängen und man vieles somit nicht nur einmal hört. Man wird da also gut an die Thematik heran geführt und wichtige Dinge, bleiben im Kopf, weil sie einfach öfter behandelt werden. Somit hat man dann für kommende Seminare ein gutes Grundgerüst und erst ab da wird dann erwartet, dass man Vorkenntnisse mitbringt. Die Soziologie ist auch echt sehr interessant, gerade was die Seminare angeht gibt es da immer spannende Themen.

      Danke auch für das liebe Kompliment. Mein Schwager hat ja eine eigene Werbeagentur und ist somit beruflich in dem Bereich tätig, der hat da einfach ziemlich viel Wissen.

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  13. Das sind wirklich tolle Fotos geworden! Sowohl eine tolle Kulisse als auch ein tolles Model :). Besonders das letzte Foto finde ich toll, weil man da sieht, dass du Spaß an der Sache hast :).

    Ehrlich gesagt genieße ich auch gerade meine letzten komplett freien Wochen, bevor die Uni losgeht, denn ich werde sie defintiv ernst nehmen und auch versuchen, mir meine Zeit diesmal besser einzuteilen, als damals in der Schule. Nicht umsonst wird einem bei sämtlichen Studieninteressentests gesagt, dass man mehr als 40h Arbeitsstunden die Woche einrechnen muss und Uni ein Vollzeitjob ist.
    Klar, an der Uni kann man sich seine Zeit flexibler einteilen als z.B. beim Schichtdienst, aber Leute, die behaupten, Studenten hätten nix zu tun, sind einfach ignorant.

    Langzeitstudenten sind ja auch so ein beliebtes Klischee. Aber z.B. alleine, wenn man von Bafög oder bestimmten Stipendien abhängig ist, kann man es sich nicht immer leisten, ewig zu studieren. Und ich sehe auch nicht, was daran erstrebenswert sein sollte, ewig nicht voranzukommen. Und dann gibt es ja auch noch, wie du schon sagst, Studenten, die aus den verschiedensten guten Gründen nicht in der Regelstudienzeit fertigwerden, z.B. wegen Auslandsaufenthalten, Krankheiten, etc.
    Wie üblich sehen hier die Leute auch nur die wenigen Beispiele für ihr Vorurteil und nicht die vielen, die ihm widersprechen.

    Die ganzen Vorurteile, die du hier beschreibst, sind im Grunde nur wieder der Beweis dafür, dass Menschen gerne etwas verurteilen, von dem sie überhaupt keine Ahnung haben, z.B. deinen Studiengang.
    Und so verallgemeinernde Aussagen wie "Das ist doch voll langweilig." sind sowieso total bescheuert. Das kann man über jedes Interessengebiet und jedes Hibby sagen, weil es nun mal Geschmackssache ist.

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    1. Aww Dankeschön für das liebe Kompliment <3.

      Jap das ist Uni definitiv, wenn du sie ernst nimmst, dann ist das wirklich ein Vollzeitjob der dich richtig auslastest. Vor allem dann, wenn das Semester dann so richtig angelaufen ist, am Anfang kannst du noch gut die Seele baumeln lassen, aber geht dann ziemlich schnell los und dann hat man ganz schön viel Stress.

      Genau gerade diejenigen, die irgendeine Förderung in Anspruch nehmen können es sich gar nicht leisten, ewig zu studieren bzw. werden ja auch nur die Regelstudienzeit über gefördert, aber über diese Regelungen wissen die meisten ja gar nichts, also ist es einfach zu urteilen, dass man ja ewig studiert. Natürlich gibt es die Negativbeispiele, aber mir begegnen die sehr selten. Zumal viele die studieren und älter sind, vorher auch oftmals schon einige Jahre im Beruf gearbeitet haben. Wir haben auch immer mal wieder Leute an der Uni, die diesen Weg gegannen sind und sich dann noch mal zum Studium entschieden haben. Warum auch nicht, wenn es einen beruflich dann nochmal weiterbringt, ist das doch vollkommen legitim und die nehmen ihr Studium natürlich auch sehr ernst und wollen fertig werden. Und wenn man dann natürlich hört jemand ist 30 und studiert noch, dann denkt man immer gleich: Langzeitstudent, ohne wirklich nachzufragen.

      Das stimmt, es gibt natürlich Dinge, die interesieren einen selbst nicht, aber das hießt ja nicht, dass ein Studiengang langweilig ist. Persönlich ist es bei mir dann eher so, dass ich es sehr interessant finde zu hören, was andere in ihrem Studiengang machen, aber es halt nichts für mich selbst wäre. Deshalb ist er aber nicht langweilig oder viel schlimmer noch eh total unnötig und einfach.

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Ich freue mich wirklich über jedes einzelne Kommentar von euch und versuche auch immer auf euren Blogs zu antworten. Dankeschön <3

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