Bald starte ich ein neues Kapitel in meinem Leben, das Masterstudium. Der perfekte Zeitpunkt also, um einmal darauf einzugehen was mich das Studium bisher gelehrt und wie es mich verändert hat. Ich weiß noch, wie nervös ich vor meinem ersten Tag an der Uni war. Ich hatte Angst keine Freunde zu finden - absoluter Quatsch, denn mein Freundeskreis hat sich um einige Menschen erweitert. Ich hatte Angst mich nicht zurechtzufinden - was in der Tat am Anfang der Fall war, denn manche Räume oder Gebäude musste ich dann doch etwas länger suchen. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn jede/r Dozent/in hat Verständnis wenn ihr als Erstsemestler später kommt weil ihr den Raum nicht gefunden habt. Meine größte Angst war jedoch, dass ich das Studium einfach nicht schaffen würde. Dass ich mir zuviel vorgenommen habe, immerhin habe ich nie ein Gymnasium besucht, sondern mich für den zweiten Bildungsweg entschieden. Versteht mich nicht falsch, studieren war schon immer ein Traum von mir, aber einer den ich lange für mich behalten habe. Erst mein Ausbilder hat mir dann den Rücken gestärkt und mir zum Studium geraten. Es war sein unerschütterlicher Glaube an mich und meine Fähigkeiten, dass ich den Schritt endlich gewagt und nach der Ausbildung noch einmal die Schulbank gedrückt habe. Zum Glück hat sich auch diese Angst als unbegründet heraus gestellt, denn zu studieren war für mich persönlich die richtige Entscheidung, weshalb ich ihm bis heute dankbar bin. Bereut habe ich es nie, vielmehr habe ich unglaublich viel für den Alltag daraus mitgenommen und das obwohl man ja immer sagt, dass man nur unnötige Dinge lernt. Nachfolgend erwarten euch nun 7 Dinge, die mich das Studium gelehrt haben und ein kleines Fazit zu meiner persönlichen Veränderung.
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Freitag, 21. September 2018
Kolumne: Was mich das Studium gelehrt & wie es mich verändert hat!
Bald starte ich ein neues Kapitel in meinem Leben, das Masterstudium. Der perfekte Zeitpunkt also, um einmal darauf einzugehen was mich das Studium bisher gelehrt und wie es mich verändert hat. Ich weiß noch, wie nervös ich vor meinem ersten Tag an der Uni war. Ich hatte Angst keine Freunde zu finden - absoluter Quatsch, denn mein Freundeskreis hat sich um einige Menschen erweitert. Ich hatte Angst mich nicht zurechtzufinden - was in der Tat am Anfang der Fall war, denn manche Räume oder Gebäude musste ich dann doch etwas länger suchen. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn jede/r Dozent/in hat Verständnis wenn ihr als Erstsemestler später kommt weil ihr den Raum nicht gefunden habt. Meine größte Angst war jedoch, dass ich das Studium einfach nicht schaffen würde. Dass ich mir zuviel vorgenommen habe, immerhin habe ich nie ein Gymnasium besucht, sondern mich für den zweiten Bildungsweg entschieden. Versteht mich nicht falsch, studieren war schon immer ein Traum von mir, aber einer den ich lange für mich behalten habe. Erst mein Ausbilder hat mir dann den Rücken gestärkt und mir zum Studium geraten. Es war sein unerschütterlicher Glaube an mich und meine Fähigkeiten, dass ich den Schritt endlich gewagt und nach der Ausbildung noch einmal die Schulbank gedrückt habe. Zum Glück hat sich auch diese Angst als unbegründet heraus gestellt, denn zu studieren war für mich persönlich die richtige Entscheidung, weshalb ich ihm bis heute dankbar bin. Bereut habe ich es nie, vielmehr habe ich unglaublich viel für den Alltag daraus mitgenommen und das obwohl man ja immer sagt, dass man nur unnötige Dinge lernt. Nachfolgend erwarten euch nun 7 Dinge, die mich das Studium gelehrt haben und ein kleines Fazit zu meiner persönlichen Veränderung.
Dienstag, 6. September 2016
{Outfitpost} Welche Vorurteile mir als Student begegnen!
Vorurteile sind etwas, das uns durch jeden Lebensabschnitt begleitet, egal ob nun in der Schule, auf der Arbeit oder im Alltag - Sie lauern überall.Früher belief sich das auf neue Schüler oder Lehrer, über die Gerüchte kursierten, in der Arbeit waren es dann die Kollegen und Chefs, wo mir einige Vorurteile begegneten und im Alltag, lassen sie sich im Moment gerade im Bereich der Flüchtlingskrise oder auch gegenüber Arbeitslosen finden.Aber selten sind sie mir persönlich so oft begegnet, wie als Studentin. Mittlerweile habe ich die ersten zwei Jahre meines Politik und Soziologie Studiums erfolgreich hinter mir gebracht, doch in dieser Zeit habe ich viele Aussagen gehört, die mich wirklich nur noch nerven und die ich einfach nicht mehr hören kann. Es ist schon überraschend, wie viel Menschenfest an diese Klischees glauben und sie gar nicht erst hinterfragen und wie hartnäckig sich diese halten.
Natürlich können Vorurteile in einigen Bereichen sinnvoll sein, denn sie dienen ja auch als Warnlsignale die uns zeigen, wann wir uns beispielsweise von Personen lieber fernhalten sollten und sie beruhen auf den eigenen Erfahrungen, aus denen wir lernen. Doch nicht immer dienen sich der eigenen Sicherheit, sodass viele Vorurteile eher auf Unwissen zurückzuführen sind. Darauf, dass man sich nicht wirklich mit einem Thema auseinandergesetzt hat. Übrigens geht es mir natürlich bei manchen Debatten genauso, sodass auch ich nicht frei von ihnen bin, aber ich versuche an, mir zu arbeiten und mich nicht von Vorurteilen leiten zu lassen.Denn der Nachteil ist, dass man weniger offen durch die Welt geht und vielen Menschen, die uns vielleicht überraschen könnten, erst gar keine Chance gibt. Doch heute möchte ich diesen Post dazu nutzen, mal auf all die Vorurteile einzugehen, die mir als Student tagtäglich begegnen und die zukünftigen Studenten unter euch, wohl oder übel auch erwarten werden. Glaubt mir, ich habe alle diese Aussagen mehr als einmal gehört und sie hängen mir wirklich zum Hals raus. Heute gibt es somit einen kleinen Faktencheck, darüber welche Vorurteile wirklich zutreffen und welche nicht. Und diesmal wird der ganze Post noch mit einemOutfitaufgewertet, auf das ich sehr stolz bin und zu dem ich die Bilder wirklich liebe. Die hat nämlich mein Schwager geschossen und einfach den perfekten Blick gehabt, was die Kulisse anbelangt.
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Mittwoch, 29. Juni 2016
{Aus dem Leben einer Studentin} 3.Semester - Halbzeit!
Natürlich möchte ich weiterhin auf meinem Blog über mein Studium berichten, denn viele von euch fanden die Posts dazu wirklich interessant und haben mir geschrieben, dass sie gerade selbst vor der Entscheidung stehen, wie es nach dem Abitur für sie weitergeht. Somit hoffe ich, dass euch meine kleinen Einblicke in meinen Studiengang vielleicht bei eurer nahenden Entscheidung weiterhelfen. Heute möchte ich euch in mein 3.Semester mitnehmen, welches auch schon wieder hinter mir liegt.Im Moment befinde ich mich schon am Ende des vierten Semesters und somit rückt das Ende meines Bachelor Studiums immer näher. Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergangen ist, und wie gut ich mich mittlerweile an der Uni und in diesem ganzen System zurechtfinde.
Der Luxus des eigenen Studenplans:
Das Schöne am dritten Semester ist, dass ich keine Vorlesungen mehr besuchen musste, sondern nur noch Seminare anstanden. In denen wird zwar die Anwesenheit etwas strenger kontrolliert, als bei einer Vorlesung, jedoch bieten sie den Vorteil, dass man sie frei wählen kann. Als Student könnt ihr somit ab diesem Zeitpunkt selbst entscheiden, welche Themenschwerpunkte ihr setzten möchtet, was euch inhaltlich interessiert und zu welchen Zeiten ihr in der Uni sein wollt. Gerade Letzteres ist natürlich purer Luxus, da bei mir kein Tag vor 10 Uhr losgegangen ist und ich so etwas länger schlafen konnte. Dazu könnt ihr euch natürlich auch Tage freihalten. Im letzten Semester hatte ich aufgrund eines Blockseminars sogar nur mittwochs und donnerstags Uni, in diesem habe ich mir den Freitag freigehalten und somit ebenfalls ein verlängertes Wochenende. Ich nutze solche Tage dann immer, um Referate vorzubereiten, an Essays zu arbeiten oder meine Texte zu lesen. Somit hat man zwar trotzdem allerhand Arbeit, aber da ich ja mit dem Zug pendle, ist es schön, wenn manche Dinge bequem zuhause erledigt werden können und ich die Uni Zeiten an den Fahrplan der Bahn anpassen kann. Doch ich fand es auch schön, mich inhaltlich für das Entscheiden zu können, was mich wirklich interessiert. Zwar müsst ihr dann schauen, ob ihr einen Platz in den Seminaren ergattern könnt, aber da unser Studiengang nicht so überlaufen ist, hat man nur vereinzelt bei Seminaren ein Problem reinzukommen. Im letzten Semester war das bei auch nur bei einem Kurs der Fall und dafür habe ich ein anderes, sehr interessantes Seminar gefunden, das mir auch richtig gut gefallen hat. Ihr solltet also immer schauen, dass ihr euch auch gleich für einen Ersatz mit anmeldet, um euch abzusichern. Abseits davon kann ich euch jedoch jetzt nicht mehr über einen festen Fahrplan berichten, sondern nur über die Seminare, die ich belegt habe.
Meine Seminare - Ein bunter Themenmix:
Das Schöne an meinem Studiengang ist definitiv, dass er zwei Studienbereiche abdeckt. Einmal die Soziologie, die über ein breites Themengebiet verfügt und die Politikwissenschaften, in denen ebenfalls unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt werden können. Das heißt, dass es in keinem Semester langweilig wird. Im Bereich der Soziologie standen bei mir im letzten Semester zwei Aufbaumodule an, einmal aus der allgemeinen und einmal aus der speziellen Soziologie. Für Ersteres konnte ich freudigerweise einen Platz für "Medien und Kommunikationssoziologie" ergattern, was mich natürlich sehr gefreut hat, da ich ja später gerne im Bereich Journalismus / Öffentlichkeitsarbeit tätig sein möchte und mich so auch in beruflicher Hinsicht dafür interessiert habe. Zwar gab es hier zu Beginn viel Theorie, aber gerade gegen Ende haben wir über viele spannende, derzeit aktuelle Themen diskutiert und uns mit Smartphones und das Medienverhalten der heutigen Jugend auseinandergesetzt. Auch für meine Hausarbeit konnte ich mich somit mit einem sehr aktuellen Thema auseinandersetzten, und habe mich hier für die Selbstdarstellung von Jugendlichen in Facebook entschieden. Persönlich bin ich mit der Wahl des Seminars immer noch richtig glücklich, weil ich auch bei der Theorie einiges mitgenommen habe und ich diese Themen einfach sehr interessant finde. In der Speziellen Soziologie habe ich mich der "Körpersoziologie" zugewandt. Ihr seht schon an diesen zwei sehr unterschiedlichen Themen, wie breit mein Studiengang aufgestellt ist. Für mich war dieses Seminar ja mein Back Up, da ich auch hier gerne ins Medienseminar reingerutscht wäre, aber im Nachhinein bin ich echt froh, wie es gekommen ist. Denn die Themen, die wir in der "Körpersoziologie", einer noch recht jungen Soziologie, behandelt haben, fand ich wirklich sehr interessant. Es ging um Themen wie Extrem- und Abenteuersport, Schönheitsoperationen (worüber ich mein Referat gehalten habe), die Funktion des Körpers im religiösen Bereich oder aber auch um Transgender, was ja derzeit auch ein aktuelles Thema ist.
Im Bereich der Politikwissenschaft standen bei mir natürlich auch einige Aufbauseminare an. Im Bereich der vergleichenden Politikwissenschaften belegte ich ein Seminar zu dem politischen System der Usa. Ich habe ja auf meinem Blog schon öfter geschrieben, dass die Usa ein Land ist, welches mich als Kind fasziniert hat. Damals hatte ich noch diese typische Vorstellung vom "American Dream" und habe das Land nur mit der ganzen Glitzerwelt Hollywoods in Verbindung gebracht. Ja, ich wollte sogar einmal dort Leben. Ihr merkt also, dass ich sehr beeinflusst wurde von den Medien, die nur die schönen Seiten zeigen. Mit dem Alter legte ich diese rosarote Brille jedoch ab und schaut endlich hinter die Fassade. Interessant finde ich die Usa immer noch, dort Leben würde ich aber nur ungern, was auch am System liegt. Das ist nämlich komplett anders, als unser System hier in Deutschland und egal, wie sehr wir manchmal am Jammern sind, wir können uns glücklich schätzen über all die Absicherungen, die wir hier haben, denn die gibt es in den Usa definitiv nicht. Arbeitslosen- oder Krankengeld sucht man dort vergeblich, genauso wie die Rente. Die Themen selbst waren auch hier vielfältig, neben der Geschichte des Landes, der Thematisierung politischer Themen in Serien und Filmen, wurden unterschiedliche politische Themen wie das Rechtssystem, die Medien, der Lobbyismus und vorherrschende Probleme wie Rassismus beleuchtet. Gut fand ich, dass hier auch immer aktuelle Diskussionen und Beispiele aufgegriffen wurden. Und da ich zuvor auch nur die gängigen Infos über das amerikanische System kannte, konnte ich so noch etwas tiefer eintauchen und habe eine Menge gelernt, auch über die Denkweise, die dort vorherrscht.
Im Bereich der Internationalen Beziehungen habe ich mich dafür entschieden, etwas über den Tellertand zu schauen und somit die "Außenpolitikanalyse: Nicht Europäischer Staaten" belegt. Ich finde, dass man im außenpolitischen Bereich von Ländern wie China, Brasilien, Südafrika oder Indien in unseren Medien doch eher wenig mitbekommen, zumal das ab und an auch gewollt ist. Doch aus diesem Grund wollte ich auch hier etwas weiter eintauchen, habe viel über die Länder, deren Geschichten, Staatsoberhäupter und außenpolitischen Strategien gelernt. Ich persönlich fand das wirklich interessant und habe mich durch mein Referat am meisten mit China auseinandergesetzt. Und für die politische Theorie habe ich mich für Theorien der Aufklärung entschieden. Auch hier gab es eine breite Palette an Ansätzen und ihr solltet keine Angst haben, euch mit Theoretikern wie John Rawls, Karl Kautsky, Rosa Luxemburg, Karl Marx oder Bernstein auseinanderzusetzen.
Und auch wenn ich etwas Geisteswissenschaftliches studiere, kommen Daten bei uns nicht zu kurz, da ein großes Berufsfeld bei uns in der Datenauswertung angesiedelt ist. Dadurch besteht später die Möglichkeit bei Marktforschungsinstituten zu arbeiten. Aus diesem Grund gab es im dritten Semester das erste Seminar, in dem wir den Umgang mit Spss gelernt haben. Ich habe dies wie gesagt im Block belegt, jedoch bisher nur den ersten Teil absolviert und muss den zweiten im kommenden Semester noch nachholen. Somit habe ich das Programm in einer Woche gelernt, was zwar ein kurzer Zeitraum ist, jedoch bleibt man durch ein Blockseminar einfach auch immer in der Materie drinnen. Ich selbst bin ja nicht unbedingt der größte Fan von Mathe, muss aber gestehen, dass mir so Programmsachen dann doch immer eine Menge Spaß machen. In dieser kurzen Zeit war ich zwar noch etwas unsicher mit dem Programm an sich, aber denke, das ist normal. Die Klausur lief dann wesentlich besser, als ich es erwartet hätte und ich bin mit einem guten Gefühl raus, welches sich nun auch anhand meiner 1,3 bestätigt hat.. Das ihr also mit einem geistwissenschaftlichen Studium, null Chancen auf dem Arbeitsmarkt habt, ist somit also nicht richtig. Lasst euch das nicht einreden und entscheidet lieber danach, was euch wirklich liegt und Spaß macht, denn sonst werdet ihr auch nicht erfolgreich sein (Mein Tipp für alle noch unsicheren: Die Unis bieten immer Tage, an denen ihr in die verschiedensten Vorlesungen reinschauen könnt. Als Schüler solltet ihr die unbedingt nutzen, um euch ein Bild über verschiedene Studiengänge zu machen). Auch in solchen Studiengängen wird euch aber immer wieder Mathe begegnen oder ihr müsst mit Zahlen spielen, sodass es auch hier attraktive Bereiche gibt, in denen ihr nach eurem Abschluss tätig werden könntet.
Der Luxus des eigenen Studenplans:
Das Schöne am dritten Semester ist, dass ich keine Vorlesungen mehr besuchen musste, sondern nur noch Seminare anstanden. In denen wird zwar die Anwesenheit etwas strenger kontrolliert, als bei einer Vorlesung, jedoch bieten sie den Vorteil, dass man sie frei wählen kann. Als Student könnt ihr somit ab diesem Zeitpunkt selbst entscheiden, welche Themenschwerpunkte ihr setzten möchtet, was euch inhaltlich interessiert und zu welchen Zeiten ihr in der Uni sein wollt. Gerade Letzteres ist natürlich purer Luxus, da bei mir kein Tag vor 10 Uhr losgegangen ist und ich so etwas länger schlafen konnte. Dazu könnt ihr euch natürlich auch Tage freihalten. Im letzten Semester hatte ich aufgrund eines Blockseminars sogar nur mittwochs und donnerstags Uni, in diesem habe ich mir den Freitag freigehalten und somit ebenfalls ein verlängertes Wochenende. Ich nutze solche Tage dann immer, um Referate vorzubereiten, an Essays zu arbeiten oder meine Texte zu lesen. Somit hat man zwar trotzdem allerhand Arbeit, aber da ich ja mit dem Zug pendle, ist es schön, wenn manche Dinge bequem zuhause erledigt werden können und ich die Uni Zeiten an den Fahrplan der Bahn anpassen kann. Doch ich fand es auch schön, mich inhaltlich für das Entscheiden zu können, was mich wirklich interessiert. Zwar müsst ihr dann schauen, ob ihr einen Platz in den Seminaren ergattern könnt, aber da unser Studiengang nicht so überlaufen ist, hat man nur vereinzelt bei Seminaren ein Problem reinzukommen. Im letzten Semester war das bei auch nur bei einem Kurs der Fall und dafür habe ich ein anderes, sehr interessantes Seminar gefunden, das mir auch richtig gut gefallen hat. Ihr solltet also immer schauen, dass ihr euch auch gleich für einen Ersatz mit anmeldet, um euch abzusichern. Abseits davon kann ich euch jedoch jetzt nicht mehr über einen festen Fahrplan berichten, sondern nur über die Seminare, die ich belegt habe.
Meine Seminare - Ein bunter Themenmix:
Das Schöne an meinem Studiengang ist definitiv, dass er zwei Studienbereiche abdeckt. Einmal die Soziologie, die über ein breites Themengebiet verfügt und die Politikwissenschaften, in denen ebenfalls unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt werden können. Das heißt, dass es in keinem Semester langweilig wird. Im Bereich der Soziologie standen bei mir im letzten Semester zwei Aufbaumodule an, einmal aus der allgemeinen und einmal aus der speziellen Soziologie. Für Ersteres konnte ich freudigerweise einen Platz für "Medien und Kommunikationssoziologie" ergattern, was mich natürlich sehr gefreut hat, da ich ja später gerne im Bereich Journalismus / Öffentlichkeitsarbeit tätig sein möchte und mich so auch in beruflicher Hinsicht dafür interessiert habe. Zwar gab es hier zu Beginn viel Theorie, aber gerade gegen Ende haben wir über viele spannende, derzeit aktuelle Themen diskutiert und uns mit Smartphones und das Medienverhalten der heutigen Jugend auseinandergesetzt. Auch für meine Hausarbeit konnte ich mich somit mit einem sehr aktuellen Thema auseinandersetzten, und habe mich hier für die Selbstdarstellung von Jugendlichen in Facebook entschieden. Persönlich bin ich mit der Wahl des Seminars immer noch richtig glücklich, weil ich auch bei der Theorie einiges mitgenommen habe und ich diese Themen einfach sehr interessant finde. In der Speziellen Soziologie habe ich mich der "Körpersoziologie" zugewandt. Ihr seht schon an diesen zwei sehr unterschiedlichen Themen, wie breit mein Studiengang aufgestellt ist. Für mich war dieses Seminar ja mein Back Up, da ich auch hier gerne ins Medienseminar reingerutscht wäre, aber im Nachhinein bin ich echt froh, wie es gekommen ist. Denn die Themen, die wir in der "Körpersoziologie", einer noch recht jungen Soziologie, behandelt haben, fand ich wirklich sehr interessant. Es ging um Themen wie Extrem- und Abenteuersport, Schönheitsoperationen (worüber ich mein Referat gehalten habe), die Funktion des Körpers im religiösen Bereich oder aber auch um Transgender, was ja derzeit auch ein aktuelles Thema ist.
Im Bereich der Politikwissenschaft standen bei mir natürlich auch einige Aufbauseminare an. Im Bereich der vergleichenden Politikwissenschaften belegte ich ein Seminar zu dem politischen System der Usa. Ich habe ja auf meinem Blog schon öfter geschrieben, dass die Usa ein Land ist, welches mich als Kind fasziniert hat. Damals hatte ich noch diese typische Vorstellung vom "American Dream" und habe das Land nur mit der ganzen Glitzerwelt Hollywoods in Verbindung gebracht. Ja, ich wollte sogar einmal dort Leben. Ihr merkt also, dass ich sehr beeinflusst wurde von den Medien, die nur die schönen Seiten zeigen. Mit dem Alter legte ich diese rosarote Brille jedoch ab und schaut endlich hinter die Fassade. Interessant finde ich die Usa immer noch, dort Leben würde ich aber nur ungern, was auch am System liegt. Das ist nämlich komplett anders, als unser System hier in Deutschland und egal, wie sehr wir manchmal am Jammern sind, wir können uns glücklich schätzen über all die Absicherungen, die wir hier haben, denn die gibt es in den Usa definitiv nicht. Arbeitslosen- oder Krankengeld sucht man dort vergeblich, genauso wie die Rente. Die Themen selbst waren auch hier vielfältig, neben der Geschichte des Landes, der Thematisierung politischer Themen in Serien und Filmen, wurden unterschiedliche politische Themen wie das Rechtssystem, die Medien, der Lobbyismus und vorherrschende Probleme wie Rassismus beleuchtet. Gut fand ich, dass hier auch immer aktuelle Diskussionen und Beispiele aufgegriffen wurden. Und da ich zuvor auch nur die gängigen Infos über das amerikanische System kannte, konnte ich so noch etwas tiefer eintauchen und habe eine Menge gelernt, auch über die Denkweise, die dort vorherrscht.
Im Bereich der Internationalen Beziehungen habe ich mich dafür entschieden, etwas über den Tellertand zu schauen und somit die "Außenpolitikanalyse: Nicht Europäischer Staaten" belegt. Ich finde, dass man im außenpolitischen Bereich von Ländern wie China, Brasilien, Südafrika oder Indien in unseren Medien doch eher wenig mitbekommen, zumal das ab und an auch gewollt ist. Doch aus diesem Grund wollte ich auch hier etwas weiter eintauchen, habe viel über die Länder, deren Geschichten, Staatsoberhäupter und außenpolitischen Strategien gelernt. Ich persönlich fand das wirklich interessant und habe mich durch mein Referat am meisten mit China auseinandergesetzt. Und für die politische Theorie habe ich mich für Theorien der Aufklärung entschieden. Auch hier gab es eine breite Palette an Ansätzen und ihr solltet keine Angst haben, euch mit Theoretikern wie John Rawls, Karl Kautsky, Rosa Luxemburg, Karl Marx oder Bernstein auseinanderzusetzen.
Und auch wenn ich etwas Geisteswissenschaftliches studiere, kommen Daten bei uns nicht zu kurz, da ein großes Berufsfeld bei uns in der Datenauswertung angesiedelt ist. Dadurch besteht später die Möglichkeit bei Marktforschungsinstituten zu arbeiten. Aus diesem Grund gab es im dritten Semester das erste Seminar, in dem wir den Umgang mit Spss gelernt haben. Ich habe dies wie gesagt im Block belegt, jedoch bisher nur den ersten Teil absolviert und muss den zweiten im kommenden Semester noch nachholen. Somit habe ich das Programm in einer Woche gelernt, was zwar ein kurzer Zeitraum ist, jedoch bleibt man durch ein Blockseminar einfach auch immer in der Materie drinnen. Ich selbst bin ja nicht unbedingt der größte Fan von Mathe, muss aber gestehen, dass mir so Programmsachen dann doch immer eine Menge Spaß machen. In dieser kurzen Zeit war ich zwar noch etwas unsicher mit dem Programm an sich, aber denke, das ist normal. Die Klausur lief dann wesentlich besser, als ich es erwartet hätte und ich bin mit einem guten Gefühl raus, welches sich nun auch anhand meiner 1,3 bestätigt hat.. Das ihr also mit einem geistwissenschaftlichen Studium, null Chancen auf dem Arbeitsmarkt habt, ist somit also nicht richtig. Lasst euch das nicht einreden und entscheidet lieber danach, was euch wirklich liegt und Spaß macht, denn sonst werdet ihr auch nicht erfolgreich sein (Mein Tipp für alle noch unsicheren: Die Unis bieten immer Tage, an denen ihr in die verschiedensten Vorlesungen reinschauen könnt. Als Schüler solltet ihr die unbedingt nutzen, um euch ein Bild über verschiedene Studiengänge zu machen). Auch in solchen Studiengängen wird euch aber immer wieder Mathe begegnen oder ihr müsst mit Zahlen spielen, sodass es auch hier attraktive Bereiche gibt, in denen ihr nach eurem Abschluss tätig werden könntet.
Wer von euch steht gerade vor der Entscheidung, was er studiert?
Was studiert / arbeitet ihr denn so?
Und wen konnte ich neugierig, auf meinen Studiengang machen?
Samstag, 23. April 2016
{Outfitpost} Back to University
In den letzten Tagen gab es weniger Beiträge, als ihr es sonst von mir gewohnt seid. Das liegt jedoch daran, dass bei mir die Universität wieder losgegangen ist und es dieses Semester ganz schön stressig wird. Es steht einfach so vieles an: Ein Essay, das in den nächsten Wochen getippt werden muss, Referate, die gehalten werden müssen, die wöchentlichen Texte die viel Zeit in Anspruch nehmen und dazu sind meine Semesterferien schon voll mit mehreren Hausarbeiten, bei denen ich dann zum Ende des Semesters meine Themen festlegen muss. Die Aussage, dass es mit jedem Semester stressiger wird, kann ich somit nur unterschreiben. Doch trotzdem holte mich in den letzten Tagen die Nostalgie etwas ein, als ich mit frischgebackenen Erstsemestern in einem Hörsaal saß. Da denkt man einfach zurück an seine ersten Tage, an all die Ängste, die man hatte und die Unsicherheit die einen begleitete. Auch ich habe mir vor dem Start Gedanken darüber gemacht, ob ich neue Freunde finden würde oder als Einzelgänger ende. Eine Sorge, die komplett unbegründet ist, wie dies eigentlich immer der Fall ist, aber trotzdem plagt sie uns bei jedem Neustart im Leben. Egal ob zum Beginn der Ausbildung, dem Wechsel auf eine neue Schule oder dem Einstieg ins Berufsleben, immer hat man Angst keinen Anschluss zu finden. Da ich aber jemand bin, der wirklich sehr kommunikativ ist, hatte ich auch keine Probleme damit Menschen einfach anzuquatschen und kann dies auch nur allen frischgebackenen Studenten raten. Habt keine Angst, denn jedem geht es so wie euch und alle sind offen dafür neue Menschen kennenzulernen, ihr müsst euch nur trauen. Ich habe dadurch wirklich tolle Menschen kennengelernt, die ich heute in meinem Leben nicht mehr missen möchte und mit denen jedes Semester einfach viel mehr Spaß macht. Wir lernen gemeinsam, helfen uns bei Problemen, belegen viele Seminare gemeinsam, um Referate zusammenzuhalten und sind auch in den Semesterferien oft miteinander unterwegs.
Doch ich kann mich auch noch daran erinnern, dass ich genauso unsicher war wie der Rest. Heute erkenne ich sofort, welche Studenten zum Erstsemester gehören. Woran? Weil sie hektisch herumrennen und die Räume suchen, noch so richtig motiviert zu jeder Vorlesung erscheinen und sich durchfragen, um alle wichtigen Uni Gebäude zu finden. Mir ging es da genauso, denn ich habe echt einige Zeit gebraucht, bis ich die Räume immer gefunden habe, wusste, wo alles ist und angequatscht habe ich da echt massig Studenten. Dazu gab es vor den ersten Klausuren eine richtige Massenpanik. Man hat viele Aussagen gehört, die sich im Nachhinein als falsch erwiesen haben, wusste so gar nicht, was da auf einen zukommt und wie solche Prüfungen denn aussehen mögen. Somit war da jeder sehr angespannt, aber auch hier hätte ich mich nicht so verrückt machen müssen. Ich weiß noch wie erleichtert ich war, als die ersten richtig guten Ergebnisse ins Haus flatterten und alles wirklich gut lief. Heute haben die Klausuren nachgelassen, alles geht mehr in Richtung Hausarbeit, doch wenn ich nun in Prüfungen gehe, dann bin ich viel entspannter geworden. Die Prüfungsangst, die mich früher häufig plagte, hat sich mit der Zeit mehr und mehr gelegt. Klar bin ich noch nervös, das möchte ich gar nicht bestreiten und ich glaube, alles andere wäre auch unnormal, da gerade die Angst uns ja dazu bringt unsere beste Leistung abzulegen, aber es ist keine Prüfungsangst mehr.
Ich bin somit also persönlich gewachsen. Merke, wie ich mich verändere und auch endlich auf eigenen Füßen stehen möchte. Denn jetzt sehne ich mich doch nach der eigenen Wohnung, dem Ort, an dem ich mich komplett ausleben kann, alles selbst einrichte, und der mir gehört. Doch trotzdem ist die Zeit an der Uni, neben all dem Stress, aber wirklich mit die Schönste in meinem Leben. Niemand verurteilt einen und man kann so sein, wie man ist, mit all seinen Eigenheiten und Macken. Jedoch finde ich es auch unglaublich, wie schnell die Zeit schon wieder vergangen ist. Mit dem vierten Semester habe ich schon über die Hälfte meiner Zeit an der Uni hinter mir, muss mir nun Gedanken darüber machen, in welche Richtung ich beruflich gehen möchte und auch die Bachelorarbeit rückt immer mehr in den Fokus. Ich glaube vor Letzterem hat jeder immer etwas Angst, aber sicherlich ist auch das letzten Endes nur halb so schlimm, wie man vorher gedacht hat. Ich bin gespannt, aber blicke auch mit gemischten Gefühlen in die Zukunft, weil ich es einfach nicht mag, wenn ich nicht weiß, was mich erwartet. Doch das ist ein ganz anderes Thema, welches ich in einem meiner kommenden Outfitposts noch thematisieren möchte.
Und warum all die Gedanken über die Uni? Weil auch mein Outfitpost unter dem Motto "Back to University" steht. Denn diesen lässigen Look habe ich an meinem ersten Tag zurück an dieser getragen. Mittlerweile mag ich es für die Uni einfach bequem, lässig und mag es nicht, wenn ich hohe Haken trage oder ständig an Klamotten zupfen muss. Vor allem an lagen Tagen, wo man von einem Seminar zum nächsten geht und lange sitzen muss, greife ich lieber zu einem ganz bequemen Alltagslook. Genau das spiegelt auch dieser Look wieder. Übrigens habe ich gerade auch meine Liebe für Printshirts neu entdeckt. Lange Zeit habe ich die ja gemieden, weil ich dadurch noch jünger wirkte, aber gerade Shirts gefallen mir im Moment richtig gut, wenn sie lässig kombiniert sind. Bei mir kommt meistens einfach ein Blazer obendrauf, eine Jeans und Boots und schon ist der Look für mich perfekt.
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Dienstag, 22. März 2016
{Aus dem Leben einer Studentin} Tipps und Tricks zum Schreiben einer Hausarbeit!
Natürlich möchte ich euch in dieser Reihe nicht nur meinen eigenen Studiengänger etwas näher bringen, sondern auch Themen beleuchten, die euch als Student/in ständig begegnen werden. Zwar gibt es manche Studiengänge, in denen ihr weniger Hausarbeiten, dafür aber viele Klausuren schreiben müsst. Doch gerade im geisteswissenschaftlichen Gebiet gehören Hausarbeit mit dazu. Während ich in den ersten zwei Semestern noch viele Prüfungen bestehen musste, hat dies die nun verändert. In den letzten beiden Semestern haben sich die Hausarbeiten noch auf eine pro Semester beschränkt, aber nach dem Kommenden wird dieser Luxus vorbei sein. Da werde ich nämlich schauen, dass ich mindestens drei im vorgegebenen Zeitraum schaffe. Ihr merkt also, dass das Vorurteil Studenten hätten, so viel Freizeit definitiv nicht zutrifft. Klar sind die Semesterferien schön, jedoch hat man in diesen wirklich Einiges zu tun und der Zeitplan ist ebenfalls straff. Im Sommer wird es bei mir so aussehen, dass ich im Schnitt zwei Wochen für eine Hausarbeit eingeplant habe und dann mit der nächste loslege. Ich hoffe, dass mich hierbei keine Schreibflaute ereilt, die mir Steine in den Weg legt. Drückt mir also die Däumchen. Da ich jedoch von einigen meiner Lesern schon gehört habe, dass sie gerade vor der ersten Hausarbeit etwas Angst haben, möchte ich hierbei mein persönliches Vorgehen schildern und hoffe, dass dies dem einen oder anderen vielleicht weiterhilft. Über eure Tipps würde ich mich übrigens auch freuen, vielleicht habt ihr ja einen auf Lager, der mir nach dem Sommersemester weiterhilft, denn da muss ich das erste Mal mehrere Arbeiten hintereinander schreiben, was sicherlich eine Herausforderung werden wird. Aber gerade das mag ich ja an der Uni, dass man gefordert wird und am Ende auch stolz auf seine Leistung sein kann.
Tipps und Tricks zum Schreiben einer Hausarbeit:
Die erste Hausarbeit an der Uni:
Ich kann mich noch zu gut an das Ende des zweiten Semesters erinnern, als bei mir die erste Hausarbeit anstand. Ich war unsicher, nervös und wusste nicht so recht, was nun von mir erwartet wird. Davor hatte ich nur eine Seminararbeit im Rahmen meines gebundenen Fachabiturs an der Bos geschrieben und Schule und Universität sind dann doch zwei komplett unterschiedliche Institutionen. Die Anforderungen sind dort einfach andere, als an der Schule. Alles muss wissenschaftlicher sein, der Aufbau muss bestimmten Formalien entsprechen und die Quellen sorgsam ausgewählt werden. Gerade vor dem Wort "wissenschaftlich" hatte ich Respekt, weil man erst mal gar nicht so recht weiß, wie man seine Gedanken denn formulieren soll. Jedoch hatte mir auch die Themenfindung an sich Schmerzen bereitet, denn gerade bei meinen allerersten Arbeiten fühlte ich ständig Unsicherheit. Hatte Angst, dass das Thema zu umfangreich sei oder aber auch viel wenig für die angegebene Seitenzahl. Und lasst euch hier eines gesagt sein, so gut wie immer hatte ich bisher das Problem, dass ich ein bis zwei Seiten mehr geschrieben habe, als vorgegeben. Das liegt jedoch meistens noch im Rahmen und normalerweise werden euch dafür auch noch keine Punkte abgezogen. Jedoch solltet ihr noch einmal individuell mit eurem Dozenten klären, wie viel Spielraum ihr bei der Seitenanzahl habt. Ihr merkt also, auch ich habe mir einige Gedanken gemacht, brauchte etwas, bis ich meine Themen gefunden hatte und selbst dann, war ich mir noch unsicher, ob es die richtige Wahl war. Aber alle diese Gefühle sind ganz normal und gehören zu einem solchen Prozess irgendwie auch mit dazu. Nachfolgend möchte ich jedoch ein paar Tipps geben, die mir wirklich sehr geholfen haben.
Das Thema ist immer dass, was mir am meisten Probleme bereitet. Ich brauche generell etwas länger, bis ich eines gefunden habe, das mir zusagt und mit dem ich mich sicher fühle, welches aber auch vom betreuenden Dozenten akzeptiert wird. Somit kann ich nur sagen, dass ihr euch frühzeitig Gedanken über euer Thema machen solltet. Es gibt nichts Schlimmeres, als sich erst auf den letzten Drücker damit auseinanderzusezten und dann einfach nichts Passendes zu finden. Euch rennt dann wirklich die Zeit weg und der Abgabetermin rückt immer näher, ohne das ihr überhaupt angefangen hab zu schreiben. Das verursacht dann natürlich Stress und Panik, die ihr vermeiden könntet. Gerade, um also bei der Formulierung der Arbeit etwas Luft zu haben, ist es wichtig frühzeitig loszulegen, sodass ihr gar nicht erst in Zeitnot geratet.
Macht euch Notizen:
Ein guter Tipp, den ich erst vor Kurzem für mich entdeckt habe, ist euch ein kleines Notizbuch mit Ideen für Hausarbeitsthemen anzulegen. In vielen Abschlusssitzungen von Seminaren nennen einige Dozenten interessante Themen, über die ihr in den kommenden Semestern schreiben könntet. Jedoch gibt es auch schon in deren Verlauf immer wieder spannende Diskussionen, bei denen Fragen aufgeworfen werden, die ihr für Hausarbeiten aufgreifen könnt. Das erspart natürlich einiges an Zeit und Kopf zerbrechen. Wenn ihr jedoch noch gar keine Idee habt, dann rate ich euch einfach mal eine Internetrecherche durchzuführen und euch auch anzuschauen, über welche Themen andere Studenten aus diesem Bereich geschrieben haben. Oftmals gibt einem das auch Selbst etwas Inspiration und gerade zu Beginn des Studiums müsst ihr das Rad thementechnisch nicht neu erfinden. Ich habe in meinen zwei Hausarbeiten einmal ein Vergleich von Verfassungsgerichten durchgeführt und in der zweiten schreibe ich derzeit über die Selbstdarstellung von Jugendlichen in Facebook. Für meine Seminararbeit habe ich nun auch kein unbekanntes Thema aufgegriffen gehabt, da hatte ich damals über Mindestlöhne geschrieben und einen Vergleich zwischen Deutschland und Frankreich durchgeführt. Letzteres hatte zu diesem Zeitpunkt schon den Mindestlohn eingeführt, bei uns hingegen war zu diesem Zeitpunkt erst eine Diskussion um dessen Einführung entbrannt. Und da zeitlich auch die Bundestagswahlen anstanden, hatte ich natürlich einiges an offiziellen Material von Parteien, Stiftungen und Gewerkschaften, auf das ich zurückgreifen konnte.
Sucht im Vorfeld nach Lektüre für eure Hausarbeit:
Wenn ich mich auf ein Thema festgelegt habe, dann führe ich auch gleich in dem Bibliotheks Katalog meiner Universität eine Literatursuche durch. Warum? Einfach weil ich vermeiden möchte, dass es zu meinem Thema im Anschluss dann keine Literatur gibt, denn das würde mich ebenfalls etwas in Bedrängnis bringen. Ihr braucht wissenschaftliche Werke, mit denen ihr den theoretischen Grundansatz erläutert und dazu benötigt ihr natürlich eine bestimmte Anzahl an literarischen Werken. Es gibt wirklich nichts Schlimmeres, als wenn man während dem Schreiben bemerkt, dass es kaum Quellen zum Thema gibt. Führt ihr aber im Vorfeld eine kleine Recherche durch, dann kann euch das gar nicht passieren. Ich notiere mir hierbei die Werke schon immer auf einen Zettel und setze sie dann auch auf meine Merkliste. Ihr werdet euch durch diesen Schritt einfach auch sicherer fühlen.
Nutzt Sprechstunden von Dozenten:
Dazu solltet ihr definitiv die Sprechstunden des Dozenten, der Dozent/in nutzen, einfach um offene Fragen zu klären, noch mal zu schauen, was man aus dem Thema noch rausholen könnte und natürlich auch um die Gliederung kurz durchzugehen. Ich habe bei meiner ersten Hausarbeit, meinem Dozenten auch mitgeteilt, dass ich etwas nervös bin und zum ersten Mal eine solche Arbeit für die Uni schreibe. Dazu rate ich euch ebenfalls, denn ihr bekommt dann einfach noch ein paar weitere Tipps von diesem und euch wird auch etwas die Angst genommen. Dazu ist so ein Termin natürlich wichtig, um über die Formalia zu reden. Nutzt ihn um nachzufragen, wie viele Seiten ihr über die Angabe hinaus schreiben dürft, in welcher Form die Hausarbeit abzugeben ist und bis wann sie spätestens da sein muss. Auch wenn ihr euch bei manchen Quellen unsicher seid, könnt ihr dort noch einmal nachfragen, ob diese als Seriös eingestuft sind oder nicht. Wikipedia gehört übrigens in keinem Fall zu den seriösen Quellen, also lasst davon lieber die Finger und sucht euch für Definitionen Fachbücher aus der Uni Bibliothek.
Da der Text etwas länger geworden ist, geht es nach dem "Jump Break" weiter.
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