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Sonntag, 26. Januar 2020

Kolumne: Über Selbstbewusstsein, Unsicherheiten, Zweifel und Ängste

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Kolumne: Du wirkst so selbstbewusst... 


...ist ein Satz, den ich häufig höre, denn viele sind überrascht, wenn sie erfahren, dass ich mich oft in Situationen wiederfinde, wo ich unsicher bin oder an mir zweifle. Das sind vor allem Prüfungssituationen, in denen sich ab und an diese gemeine Stimme meldet, die mir einredet, dass ich versagen könnte. Ich weiß dann zwar, dass das Quatsch ist, da ich mir immer alles in Erinnerung rufe, was ich mittlerweile erreicht habe, doch ist der Zweifel erstmal gesät, kann man ihn schwer abschütteln. Er beißt sich fest und lässt nicht so schnell los. Das bezieht sich aber auf meinen Körper, denn auch wenn ich mittlerweile im Reinen mit mir bin, akzeptiert habe das ich eben nicht 1,80 groß bin und perfekt Modelmaße habe, gibt es immer wieder Tage, an denen ich mich als zu langweilig, zu blass, zu unscheinbar, aber auch zu kurvenreich empfinde. Wo ich es hasse, dass ich so viel jünger aussehe, als ich eigentlich bin und mir jeder Makel ins Auge fällt. 
 
 
Dann sehe ich hier einen Pickel, da den Nächsten, dazu noch die Augenringe, die nie verschwinden mögen und natürlich mein leicht verschobener Zahn - wer findet das bitte attraktiv? Das alles sind Gedanken, die auf dem Blog selten eine Rolle spielen. Hier bekommt ihr die Höhen meines Lebens präsentiert angereichert mit perfekten Bildern, hinter denen viel Planung stecken und zwar bis ins kleinste Detail. Das beginnt bei den Outfits und der Location, denn beides muss sich ergänzen oder zumindest einen angenehmen Kontrast bilden und erstreckt sich bis zur Veröffentlichung inklusive Text. Hier achte ich mittlerweile auf meine Wortwahl, aber auch auf die Inhalte. Tatsächlich besitze ich eine Liste an Themen, die für mich auf dem Blog Tabu sind und immer wieder ertappe ich mich dabei, wie ich gerne über etwas Persönliches schreiben möchte, es aber auch Unsicherheit vor den Reaktionen nicht tue. Es ist eben leichter über oberflächliche, angenehme Themen zu schreiben, als über die eigenen Gedanken, aber auch Zweifel und Ängste.



Donnerstag, 23. August 2018

Kolumne: Fandoms / Soziale Netzwerke: Die Veränderung der Diskussionskultur & Auswirkungen auf den Alltag!

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Ich nutze gerne Twitter und bin mittlerweile sogar jeden Tag auf dem Sozialen Netzwerk unterwegs. Doch je mehr Zeit man dort verbringt, umso mehr fällt einem das Negative auf, vor allem wie sich die Diskussionskultur in den letzten Jahren verändert hat. Ich habe das Thema schon öfter auf meinem Blog angesprochen, doch für mich ist es immer noch eine Herzensangelegenheit - insbesondere weil die die Beleidigungen zunehmen. Was mir dabei immer bewusster wird: Bei vielen zählt nur noch die eigene Meinung. Alles was davon abweicht ist falsch und man ist oftmals gar nicht mehr in der Lage, sich in jemand anderen hineinzuversetzen, sachlich zu diskutieren und auch eine andere Meinung als die eigene zuzulassen. Darum geht es doch in einer Diskussion. Haben wir alle nicht in der Schule, der Universität oder im Beruf gelernt, wie wichtig es ist Andere ausreden zu lassen? Ruhig zu bleiben? Sachlich zu argumentieren? Sich in den Gegenüber hinein zu versetzen? Andere Denkweisen zuzulassen? Den Horizont zu erweitern? Denn eine Diskussion kann richtig geführt spannend und unterhaltsam sein. Ich diskutiere gerne im Freundeskreis, lege meine Ansichten dar, stehe für sie ein, aber bin auch gespannt zu hören, wie andere über ein Thema denken. Ich erfahre dabei gerne Neues, lasse mich auch mal eines Besseren belehren und mag den Erfahrungsaustausch. Eine Diskussion ist immerhin erstmal was Positives, da man sich intensiv mit einem Thema auseinandersetzt, doch sie kann auch zu etwas Negativem werden, wenn es am Ende nur noch darum geht die meisten Beschimpfungen auf dem eigenen Konto zu verbuchen und das kann  man aktuell täglich in den sozialen Netzwerken beobachten. 



Montag, 12. Februar 2018

{Kolumne} 7 Gründe warum ich niemals auf Instagram erfolgreich sein werde und es mich nicht stört!

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Für viele Blogger ist Instagram ein Muss. Oft hört man sogar es gehe gar nicht mehr ohne, wenn man als Blogger erfolgreich sein möchte. In Fachkreisen spricht man sogar schon vom Untergang der Blogs, die von der Photo App verdrängt werden. Eine Entwicklung die ich nicht gut finde, denn in einem Blog steckt so viel mehr Leidenschaft und Arbeit, als in einem Instagram Feed. Doch das ist ein anderes Thema, dass ich vielleicht in einem zukünftigen Post noch aufgreife. Heute geht es um meine unendlich lange Hassliebe zu Instagram. Trotz unzähliger Tipps die ich gelesen und versucht habe umzusetzen, verharren meine Follower auf dem immer gleichen Level. Totale Stagnation. Da tut sich nichts. Mittlerweile habe ich akzeptiert, dass sich da auch nichts mehr ändern wird, denn wenn mir jemand Neues folgt dann sind es meist Firmenaccounts, Bots die mich eh irgendwann wieder entfolgen und andere komische Spam-Accounts die ich auch sofort als diese markiere.

Ich habe mich damit abgefunden, dass ich niemals auf Instagram erfolgreich sein werde und dachte mir meine Gedanken in einem Beitrag zu verarbeiten über den ihr hoffentlich Schmunzeln könnt. Denn für mich gibt es wesentlich wichtigere Dinge als Follower, Reichweite und Seitenaufrufe. Am Ende freue ich mich über jedes liebe Kommentar unter meinen Bildern, jedes ernst gemeinte Like, jeden Austausch mit euch und all die tollen Menschen die ich kennenlernen durfte. Abseits davon liegt mein Fokus sowieso auf dem echten Leben und all den Menschen die dieses Tag für Tag bereichern und mich erden. Mit 25 Jahren ist es mir egal wie ich auf Sozialen Netzwerken rüberkomme. Ich frage mich nicht mehr ständig, ob ich auf andere beliebt, attraktiv und cool wirke. Werde nicht mehr panisch wenn mein Bild "zu wenige" Likes erhält, wobei ich hier auch die Frage in den Raum schmeißen muss: Wer definiert überhaupt was zu wenige Likes sind? Zählen 50 als zu wenig oder doch 100? Totaler Schwachsinn in meinen Augen. Weiterhin muss nicht mehr eine bestimmte Zahl an Followern da stehen, damit ich glücklich bin. All das war in der Jugend anders, aber heute weiß ich dass das keine Rolle spielt, denn im echten Leben interessiert das Niemanden, wenn ihr nicht gerade mit eurem Blog Geld verdienen und davon Leben möchtet.

Mittwoch, 12. Juli 2017

Kolumne: Toleranz - Ein Fremdwort in Sozialen Netzwerken!


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Toleranz in Sozialen Netzwerken - Wo bist du?

Sachliche Diskussionen in den Sozialen Netzwerken werden immer seltener. Viel öfter stößt man auf Beleidigungen, aufgrund unterschiedlicher Lebensstile, Denkweisen oder Hobbies. Toleranz scheint für viele ein Fremdwort geworden zu sein. Doch es gibt auch diejenigen, die Soziale Netzwerke dafür nutzen, das eigene Ego zu pushen, in Form von Beleidigungen. Der schroffe Umgangston im Netz schockiert mich dabei tagtäglich. Freundlichkeit, Respekt oder Sachlichkeit, suche ich immer öfter vergeblich. Schon seit einiger Zeit halte ich mich deshalb aus Diskussionen über Themen wie Ernährung, die Pille oder auch politische Einstellungen heraus. Denn irgendwann kommt immer der Punkt, an dem die Beleidigungen sich häufen und da ist es ganz egal, wie die eigene Position nun konkret aussieht. Denn jeder Lebensstil ist angreifbar. Weshalb ich oft das Gefähl habe, dass alles was man sagt, falsch ist Ist man Veganer passt das vielen nicht. Denn das ist ja viel zu extrem. Vegetarier hingegen ist auch nicht besser. Und wehe man selbst erfreut sich noch am Genuss von Fleisch, denn dann zählt man schnell zu den ganz Bösen, denen das Wohl von Tieren nicht am Herzen liegt. Ich bin übrigens Fleischesser, aber trotzdem daran interessiert, dass es den Tieren gut geht, weshalb ich es in Maßen konsumiere und auf die Herkunft achte. Im Gegensatz zu vielen anderen habe ich aber auch kein Problem damit, wenn jemand auf den Konsum von Fleisch verzichtet. So frage ich mich regelmäßig, wo das respektvolle Miteinander geblieben ist? Das sachliche Argumentieren, welches wir alle im Deutschunterricht gelernt haben? Die Fähigkeit sich in andere Personen hineinzuversetzen? Und vor allem: Andere Auffassungen und Lebensmodelle zu tolerieren?



Freitag, 17. Februar 2017

{Kolumne} Wenn Likes alles sind...

Heute gibt es meine zweite Kolumne. Während sich in der Ersten alles um "Fake News" drehte, ein Thema, welches auch im Moment noch sehr aktuell ist, bleibe ich thematisch noch einmal bei "Sozialen Netzwerken". Aber keine Angst, für die nächste Kolumne habe ich mir dann ein ganz anderes Thema überlegt, welches ich gerne ansprechen möchte, weil es mich derzeit privat beschäftigt. Übrigens dürft ihr mir auch gerne verraten, welche Themen ihr gerne in einer der kommenden Kolumnen lesen würdet. Ich nehme mir dann zwar die Freiheit selbst zu entscheiden, ob ich es aufgreife, weil ich über gewisse Themen hier auf dem Blog nicht schreiben werde, aber sicherlich lässt sich die eine oder andere Sache finden, aus der ich was machen könnte. Was ich noch loswerden möchte: Dankeschön für eure positive Resonanz zu meiner ersten Kolumne. Das hat mich wirklich sehr gefreut, vor allem weil man ja doch bei neuen Reihen zu  Beginn immer etwas unsicher ist, ob das Ganze ankommt und euch meine Gedanken überhaupt interessieren. 

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Selbstdarstellung Online: Eine bewusste Inszenierung:

Twitter, Instagram, Facebook, Youtube oder Snapchat - die wohl bekanntesten sozialen Netzwerke, die fast alle von uns nutzen. Im Alltag der Jugendlichen spielen sie dabei eine immer wichtig werdende Rolle, denn sie dienen nicht nur der Selbstdarstellung der eigenen Person, sondern auch zur Ausbildung der eigenen Identität. Identitätsarbeit geschieht heute vor allem online, wie ich im Rahmen einer Hausarbeit feststellte, die ich im dritten Semester geschrieben habe. Im Rahmen eines Seminars habe ich mich mit der Selbstdarstellung von Jugendlichen auf Facebook auseinandergesetzt und mich somit sehr intensiv in diese Thematik eingelesen. Wie funktioniert Selbstdarstellung überhaupt? Warum ist diese so wichtig? Und wie läuft das ganze online ab? Dies sind nur drei der vielen Fragen, die ich mir dabei gestellt habe. Fakt ist: Wir alle inszenieren uns ständig selbst: bewusst und unbewusst. Wir versuchen unsere positiven Eigenschaften hervorzuheben. Posten Bilder, auf denen wir uns selbst gefallen und die uns optisch ins passende Licht rücken. Ganz natürlich und eigentlich nichts Schlimmes. Und gerade Soziale Netzwerke liefern dafür die perfekte Bühne. Jeder kann sich so darstellen, wie es ihm beliebt, denn es ist schwer zu überprüfen, welche Angaben nun richtig oder falsch sind. Doch diese Selbstdarstellung auf Online Netzwerken kann auch gefährlich werden. Gerade dann, wenn wir uns über die "Likes" die wir auf ein Bild oder einen Status erhalten, anfangen zu definieren. Und es irgendwann nur noch darum geht, so viele Klicks wie möglich zu erhalten. Mit fatalen Folgen, denn es gibt viele, für die die perfekte Darstellung schon längst zur Sucht geworden ist. Die Stunden für das perfekte Bild investieren, dabei das reale Leben vergessen und eigentlich nur noch online existieren, wil sich die echten Freunde nach und nach verabschieden. Und sobald die Aufmerksamkeit dann schwindet und die Likes ausbleiben, kann dies sogar in einer Depression enden.


Sonntag, 22. Januar 2017

{Kolumne} Fake News - Wieso es wichtig ist, Nachrichten zu hinterfragen

Im Moment begegnet uns das Wort "Fake News" überall. Erst vor einigen Tagen war es Thema eines Nachrichtenbeitrags und auch sonst halten sie die Medien ganz schön auf Trapp. Gerade in den sozialen Netzwerken haben sich solche "Falschmeldungen" in den letzten Monaten rasant verbreitet. Das Schlimme daran ist jedoch, dass viele Internetnutzer an die Echtheit dieser Neuigkeiten glauben und diese oftmals nicht hinterfragen. Und das, obwohl "Fake News" meist darauf abzielen, Hass oder Panik zu schüren. Persönlich bekomme ich gar nicht so viel von den sogenannten Fake News mit, abgesehen von prominenten Beispielen, jedoch nutze ich Facebook privat auch kaum noch, sodass ich erst gar nicht auf sie stoße. Auf sozialen Netzwerken bin ich eigentlich nur noch blogtechnisch unterwegs, privat meide ich die Seiten aber vermehrt. Jedoch erschreckt es mich immer wieder, wie schnell sich diese Meldungen dann im Internet verbreiten und wie viele sie für bare Münze nehmen. Generell gilt für alle Medien, dass man nicht immer alles glauben sollte, was einem gesagt wird. Natürlich gibt es Sender oder Zeitungen, die sind seriös, ihre Recherche intensiv und der Inhalt wahr, aber auch hier sollte man sich keine Meinung in den Mund legen lassen, sondern versuchen zwischen den Zeilen zu lesen und die Dinge kritisch zu hinterfragen. 

Jumpsuit glitzer ootd

Unzählige Beispiele für Fake News aus den vergangenen Monaten, welche Gefahren sie bergen ...

Und gerade jetzt, wo es so viele Meldungen gibt, die komplett erfunden sind, sollte man dies mehr den je tun. Denn Beispiele für sogenannte Falschmeldungen, gibt es nämlich ohne Ende. Gerade in den letzten Monaten sind sie rasant angestiegen und haben sich wie ein Eilfeuer, vor allem in Facebook, verbreitet.  Es gab sie bei all den tragischen Anschlägen, die in Deutschland verübt wurden, wo eine Eilmeldung und Sondersendung die Nächste jagte und man berichtete, bevor es überhaupt bestätigte Fakten gab. Da wurde dann nicht nur im Fernsehen spekuliert, sondern auch in den sozialen Netzwerken wurde fleißig Panik geschürt und Meldungen verbreitet, die falsch waren. Für mich einer der Gründe, wieso ich bei solchen Ereignissen Twitter meide und mir die Tweets erst gar nicht mehr durchlese. Doch auch im Wahlkampf wird es immer populärer, dass man mit Aussagen um sich schmeißt, die eigentlich gar nicht der Wahrheit entsprechen. Trump hat sich diese Strategie zu eigen gemacht, denn auch wenn die Zahlen und Fakten, die er genannt hat, selten der Wahrheit entsprochen haben, so blieb doch genau das hängen, was er sich gewünscht hat. Am Ende ging seine Taktik ja leider auf. Doch auch in Deutschland gibt es Politiker, die seinem Beispiel folgen, weshalb Fake News auch im Wahlkampf eine wichtige Rolle spielen werden und gerade hier, sollten wir die Aussagen mehr denn je hinterfragen, um am Ende die Partei zu wählen, die den eigenen Vorstellungen am nächsten kommt.


Sonntag, 18. September 2016

{Outfitpost} Über Shitstorms auf Blogs und in sozialen Netzwerken!


floraldress

Heute möchte ich in meinem Outfitpost ein Thema ansprechen, über dass ich schon länger einen Beitrag geplant habe: Shitstorms. Denn sie sind Etwas, mit dem man sich als Blogger irgendwann auseinandersetzen muss. Oftmals, weil man selbst von Shitstorms betroffen ist. Und Ja, obwohl mein Blog noch nicht ganz so riesig ist, habe auch ich es schon erlebt, dass Menschen einfach auf mich losgegangen sind und das nicht, weil der Beitrag an sich schlecht gewesen ist, sondern wegen einem Wörtchen. Anstatt mich also darauf hinzuweißen und die Intention des Beitrags an sich zu sehen, wurde sofort ausgeteilt und auf mich eingeprügelt. Das war natürlich in etwas kleinerem Ausmaß, als bei Bloggern mit Tausenden von Lesern, aber nichtsdestotrotz ist so was verletzend, hat mich schockiert und mich Einiges überdenken lassen. Mir wurde dadurch bewusst, dass man sich als Blogger immer genau überlegen sollte, über welche Themen man einen Beitrag schreibt, welche Informationen man über sich teilt und an welchen Diskussionen man sich in den sozialen Netzwerken beteiligt. Denn mit manchen Aussagen bietet man einfach eine Angriffsfläche, die in der heutigen Zeit viele nur allzu gerne nutzen. Aus diesem Grund poste ich hier beispielsweise nicht über Politisches und habe auch einige andere Themen, die auf meiner Tabu Liste stehen. Natürlich ist das auf der einen Seite schade, weil ich gerne solche Dinge auf meinem Blog anschneiden würde, denn immerhin hat man irgendwie auch die Möglichkeit auf die Leser einzuwirken und sie an ein Dinge heranzuführen, mit denen sie sich vielleicht noch nicht auseinandergesetzt haben, aber man lernt nun mal aus negativen Erfahrungen und die brennen sich einfach etwas mehr ein und lassen einen nicht so schnell los. Es ist leicht zu sagen: "Krönchen richten und weiter", aber das wirklich in der Form umzusetzten ist einfach schwerer als es sich anhört.

floraldress
 Hier passt die Aussage: Auch ein schöner Rücken kann entzücken wirklich ziemlich gut.

Ich habe einfach das Gefühl, dass heutzutage jede Aussage negativ kommentiert wird, egal wie harmlos diese auch ist. Das hat Isabella in diesem Beitrag letztens auch ziemlich deutlich gemacht, wo sie ganz harmlose Aussagen wie "Und dann waren wir Burger essen" hergenommen hat und die Kritik darauf auf lustige Art und Weiße verpackt hat. Man kann es einfach Niemanden recht machen, irgendwer stört sich immer an irgendwas und gerade im Internet, wird das heute frei heraus kommunziert. Aus diesem Grund beteilige ich mich schon gar nicht mehr an den großen Diskussionsthemen in den sozialen Netzwerken, aber ich lese mit und bin oftmals sehr schockiert, über manche Kommentare, die dort gepostet werden. Da zweifel ich immer an dem menschlichen Verstand und kann nur mit dem Kopf schütteln. Natürlich ist das Internet ein Ort, wo die eigene Meinung gepostet werden darf, was in Bezug auf wichtige Themen auch sehr wichtig ist, aber man sollte auch auf das Wie achten und es nicht übertreiben. Zumal man manche Dinge auch einfach für sich behalten sollte, denn sie sind nicht nur fehl am Platz, sondern gehen einen auch gar nichts an. Es ist Schade, dass wir in einer Gesellschaft leben, wo Andere verletzt werden, nur damit man sich selbst besser zu fühlt bzw. sich einen Kick holt. Immerhin spendet das World Wide Web ja genügend Anonymität, sodass ich die Worte der anderen Person nicht ins Gesicht sagen muss, was einfach mehr Courage erfordert, als auf über ein soziales Netzwerk. Dort ist es leicht, sich über Dinge zu beschweren, ausfällig zu werden und eine Diskussion extrem anzuheizen. Es ist aber auch einfach, mit dem Finger auf Andere zu zeigen, deren Lebensweiße durch den Dreck zu ziehen und in jeder Aussage sofort einen Angriff auf sich selbst zu sehen. 

floraldress

Die Beispiele für solche Shitstorms sind vielfältig, nicht nur auf Blogs, sondern sie begegnen uns auch immer wieder in den Medien, wenn ein Prominenter sich mal wieder dem Urteil der User stellen musste. Ungefragt natürlich und oftmals wirklich unter der Gürtellinie. Zumal für mich manche Aussagen auch nichts mehr mit der eigenen Meinung zu tun haben. Sie dienen eigentlich nur dem Ziel, einen Anderen zu verletzten, mehr nicht. Es eine neue Art des Mobbings, die sich in den letzten Jahren extrem gesteigert hat und die mir persönlich auch immer wieder den Spaß an den sozialen Netzwerken verdirbt. Natürlich darf man jetzt gerne mit dem Satz kommen, wer im Internet postet, der muss auch damit rechnen, dass solche Kommentare kommen, aber das ist für mich kein Argument. Denn auch im Internet kann man auf nette Umgangsformen achten, Kritik in sachlicher Weiße üben und jemanden nicht angreifen.

Floraldress

Und mit diesen abschließenden Worten möchte ich auch schon zu meinem neuesten Outfit kommen. Ich weiß, dass die Lichtverhältnisse hier vielleicht nicht die Besten sind, da die Fotos in der Mittagssonne entstanden sind, aber sie sind bei einem Ausflug entstanden und den plant man einfach nicht nach den Besten Fotozeiten. Ich denke aber, die Kulissen waren es Wert und über Photoshop habe ich das Beste rausgeholt, sodass man das Outfit gut erkennt und die Lichtverhältnisse akzeptabel sind. Persönlich wollte ich dieses Kleid, welches mich immer an eine moderne Prinzessin erinnert, unbedingt auch einmal vor einem Schloss und in einem Schlossgarten fotografieren, sodass ich mich trotz unerträglicher Hitze in den dicken Stoff geschmissen habe. Und ja, ich war wirklich am zerlaufen, aber was tut man nicht alles für tolle Bilder. Generell ist es aber ein Kleid, welches ich nicht im Alltag trage, sondern meistens zu besonderen  Veranstaltungen, wie Weihnachten, Silvester oder auch Hochzeiten. Da hole ich es sehr gerne aus dem Schrank, denn da darf es bei mir einfach gerne mal Etwas edler sein und ich tobe mich dabei dann immer so richtig aus. 

Floraldress
 *gemeinsam mit meiner Mumi, ich liebe ja so Bilder die aussehen, als wären sie spontan entstanden, ganz natürlich*

floraldress


Mittwoch, 17. Februar 2016

{Outfitpost} Mein neuer Lieblingsmantel und die Sache mit den Likes!

Seit einiger Zeit bin ich nun auf Instagram unterwegs und muss gestehen, dass ich mich lange davor gesträubt habe mir einen Account anzulegen. Früher war ich zwar immer in allen Sozialen Netzwerken Mitglied, habe eifrig Statusnachrichten geschrieben, Fotos geteilt und Freundschaftsanfragen akzeptiert, doch mit dem Alter hat sich meine Einstellung dazu etwas geändert. Ich will einfach nicht mehr auf jeden Zug aufspringen und lasse manche Trends deshalb einfach hinter mir. Snapchat? Damit kann ich ehrlich gesagt gar nichts anfangen und mir erschließt sich auch der ganze Hype um dieses neue Netzwerk nicht komplett, aber natürlich ist das nur meine persönliche Meinung, denn wer Spaß am teilen von kleinen Videos hat, der soll das auch gerne tun. Jedoch dauerte es aus diesem Grund auch etwas, bis ich Instagram überhaupt für mich entdeckt habe. Einen privaten Account hätte ich mir wohl nie zugelegt, aber für den Blog bietet es einfach einige Vorteile und mittlerweile habe ich auch eine Menge Spaß daran euch ein paar Einblicke in mein Privatleben zu geben. All das was ich euch dort zeige, würde auf meinem Blog nie zu sprache kommen, weil mir dafür einfach die Zeit fehlt und ich hier lieber auf andere Dinge eigehen, aber Instagram eignet sich perfekt dafür einen Blick hinter meine Fassade zu geben. 


Jedoch gibt es mittlerweile auch einige Dinge, die mich an Instagram wirklich stören und ich finde es erschreckend, dass so viele sich über die Likes unter ihrem Foto definieren. Ich würde lügen, wenn ich nun bestreiten würde, dass ich mich nicht darüber freue wenn jemandem mein Bild gefällt, aber für mich hat das echte Leben immer Vorrang. Egal wie viele Personen mein Bild auch liken, ein Kompliment im echten Leben ist so unglaublich viel mehr wert, denn man weiß das die Person es auch so meint. Gerade bei Instagram habe ich das Gefühl, dass viele nur Likes verteilen oder einem Folgen, damit sie selbst genau dies im Gegenzug erhalten. Bei den Followern fällt mir das am meisten auf, denn die Zahl variiert bei mir von Tag  zu Tag und oftmals verliere ich nur über Nacht 4-5 Follower, die kurz zuvor meinen Account toll fanden. Das macht mich natürlich trotzdem traurig, vorallem weil ich dann  merke das es nur gegangen ist die eigene Zahl in die Höhe zu treiben. Immerhin habe ich mir bei den meisten meiner Bilder Mühe gegeben, zwar nun nicht unbedingt Stunden meines Lebens investiert, aber trotzdem Zeit hineingesteckt. Mittlerweile versuche ich mir darüber einfach gar keine Gedanken mehr zu machen und freue mich einfach über jeden, der wirklich an meinem Blog und meinen Bildern interessiert ist. Man findet dieses Denken ja auch bei einigen Bloggern, weshalb immer wieder Follow 4 Follow Anfragen bei mir eintrudeln. Ich möchte aber Leser haben, die mir folgen weil ihnen meine Bilder wirklich gefallen und sie hier vor allem meine Posts interessant und ansprechend finden und nicht weil sie dadurch selbst ihre Zahl in die Höhe treiben. Das ist eine Denkweise, die ich sogar nicht nachvollziehen kann, weil ich mich frage, wie man sich dann über die Leser freuen kann? Wenn man weiß, dass diese einem doch nur folgen um selbst einen Leser mehr an der Seite stehen zu haben. 


Ich bin heute niemand mehr, der eine hohe Anzahl an Likes feiert, aber ich weiß noch dass das in meiner Jugend auch anders war. Da habe ich mich ebenfalls über Pinnwandeinträge und die Anzahl meiner Freunde auf SchülerVz definiert. Blicke ich zurück muss ich darüber wirklich lachen, denn solche Dinge haben für das echte Leben wirklich null Relevanz. Doch teilweise gingen Freunde sogar so weit, dass sie ihre Bilder oder Statusnachrichten wieder löschten, wenn kaum likes kamen. Das habe ich zwar nie getan, aber ich habe ebenfalls den Druck gespürt mich gut dazustellen und ebenfalls als "cool" zu gelten. Da wirkten 400 - 500 Freunde dann natürlich besser, als vielleicht nur 150. Die Folge war, dass ich somit auch jeden den ich irgendwann mal gesehen hatte, angenommen habe. Datenschutz und Privatssphäre? War mir damals so ziemlich egal, wobei ich schon immer darauf geachtet habe nicht alles in Netz zu stellen. Heute adde ich  nicht mehr jeden mit meinen privaten Profilen und belasse es strikt bei Personen, die ich wirklich kenne. Natürlich ist aber gerade die Jugend eine Zeit in der man sehr unsicher ist, aber gerade deshalb sollte man den Likes und Kommentaren auf Sozialen Netzwerken nicht all zu viel Wert beimessen. Denn die können oftmals auch ganz schön verunsichern und gerade heutzutage ist der Ton dort doch etwas härter geworden. Vor allem sollte man nicht das echte Leben vergessen, nur um das perfekte Foto für Instagram oder auch Facebook zu schießen. Gerade in der letzten Zeit gibt es immer wieder Berichte, über Accounts deren Scheinwelt aufliegt oder Geständnisse einiger Instagram Sternchen, dass die Bilder alle nur gestellt sind. In meinen Augen ist es nicht unbedingt gesund, sich nur noch über das virtuelle Leben zu definieren, immer dafür zu sorgen sich perfekt zu inszenieren, in Szene zu setzten und das perfekte Selfie zu schießen. Und was ist überhaupt das perfekte Selfie? In meinen Augen gibt es das gar nicht, denn was bitteschön ist überhaupt perfekt? Wichtig sind doch die Menschen im realen Leben und deren Eindrücke von uns. Somit hoffe ich, dass es bald vielleicht wieder mehr ehrliche Bilder gibt, die das echte Leben mit all seinen Macken und Fehlern zeigen, denn die finde ich persönlich so viel schöner, als gestellte Aufnahmen. 


Wie schon vor ein paar Tagen angekündigt möchte ich euch heute aber auch noch meine neue Winterjacke vorstellen, wobei sie mehr in Richtung Trenchoat / Mantel. Ganz untypisch für jemanden der Mode liebt, bin ich was die Begrifflichkeiten und einige Fachwörter anbelangt, so gar nicht bewandert. Also verzeiht mir meine eventuell falsche Einordnung, aber solche Dinge spielen für mich auch eine untergeordnete Rolle. In mein neues Stück habe ich mich aber sofort verliebt, weil es mich einfach etwas älter und reifer wirken lässt. Lustigerweiße erinnert mich es immer etwas an die Jacken die Olivia Pop trägt, die bekanntlicherweiße ja auch in der politischen Szene unterwegs ist. Somit passte es einfach und ich musste sie dann auch im Sale mit nach Hause nehmen. Normalerweiße wollte ich mir ja wieder einen Parka holen, aber ab und an muss es dann doch mal was Neues sein, weshalb ich mich dann hierfür entschieden habe. Ihr seht der Fokus der Bilder liegt auch komplett auf der Jacke, weshalb das Outfit darunter wirklich recht simpel ist. Was ich besonders an meinem neuen Lieblingsstück liebe: die Farbe, die mal was ganz anderes ist, der hohe Kragen und das hübsche weiße Kunstfell im inneren der Jacke. Das hält nämlich richtig schön warm und ich bin im Winter wirklich eine der größten Frostbeulen die auf der Erde wandeln.