
Heute möchte ich in meinem Outfitpost ein Thema ansprechen, über dass ich schon länger einen Beitrag geplant habe: Shitstorms. Denn sie sind Etwas, mit dem man sich als Blogger irgendwann auseinandersetzen muss. Oftmals, weil man selbst von Shitstorms betroffen ist. Und Ja, obwohl mein Blog noch nicht ganz so riesig ist, habe auch ich es schon erlebt, dass Menschen einfach auf mich losgegangen sind und das nicht, weil der Beitrag an sich schlecht gewesen ist, sondern wegen einem Wörtchen. Anstatt mich also darauf hinzuweißen und die Intention des Beitrags an sich zu sehen, wurde sofort ausgeteilt und auf mich eingeprügelt. Das war natürlich in etwas kleinerem Ausmaß, als bei Bloggern mit Tausenden von Lesern, aber nichtsdestotrotz ist so was verletzend, hat mich schockiert und mich Einiges überdenken lassen. Mir wurde dadurch bewusst, dass man sich als Blogger immer genau überlegen sollte, über welche Themen man einen Beitrag schreibt, welche Informationen man über sich teilt und an welchen Diskussionen man sich in den sozialen Netzwerken beteiligt. Denn mit manchen Aussagen bietet man einfach eine Angriffsfläche, die in der heutigen Zeit viele nur allzu gerne nutzen. Aus diesem Grund poste ich hier beispielsweise nicht über Politisches und habe auch einige andere Themen, die auf meiner Tabu Liste stehen. Natürlich ist das auf der einen Seite schade, weil ich gerne solche Dinge auf meinem Blog anschneiden würde, denn immerhin hat man irgendwie auch die Möglichkeit auf die Leser einzuwirken und sie an ein Dinge heranzuführen, mit denen sie sich vielleicht noch nicht auseinandergesetzt haben, aber man lernt nun mal aus negativen Erfahrungen und die brennen sich einfach etwas mehr ein und lassen einen nicht so schnell los. Es ist leicht zu sagen: "Krönchen richten und weiter", aber das wirklich in der Form umzusetzten ist einfach schwerer als es sich anhört.

Hier passt die Aussage: Auch ein schöner Rücken kann entzücken wirklich ziemlich gut.
Ich habe einfach das Gefühl, dass heutzutage
jede Aussage negativ kommentiert wird, egal wie harmlos diese auch ist. Das hat
Isabella in diesem Beitrag letztens auch ziemlich deutlich gemacht, wo sie ganz harmlose Aussagen wie "Und dann waren wir Burger essen" hergenommen hat und die Kritik darauf auf lustige Art und Weiße verpackt hat.
Man kann es einfach Niemanden recht machen, irgendwer stört sich immer an irgendwas und gerade im Internet, wird das heute frei heraus kommunziert. Aus diesem Grund beteilige ich mich schon gar nicht mehr an den großen Diskussionsthemen in den sozialen Netzwerken, aber ich lese mit und bin oftmals sehr schockiert, über manche Kommentare, die dort gepostet werden. Da zweifel ich immer an dem menschlichen Verstand und kann nur mit dem Kopf schütteln.
Natürlich ist das Internet ein Ort, wo die eigene Meinung gepostet werden darf, was in Bezug auf wichtige Themen auch sehr wichtig ist, aber man sollte auch auf das Wie achten und es nicht übertreiben. Zumal man manche Dinge auch einfach für sich behalten sollte, denn sie sind nicht nur fehl am Platz, sondern gehen einen auch gar nichts an. Es ist Schade, dass wir in einer Gesellschaft leben, wo Andere verletzt werden, nur damit man sich selbst besser zu fühlt bzw. sich einen Kick holt. Immerhin spendet das World Wide Web ja genügend Anonymität, sodass ich die Worte der anderen Person nicht ins Gesicht sagen muss, was einfach mehr Courage erfordert, als auf über ein soziales Netzwerk. Dort ist es leicht, sich über Dinge zu beschweren, ausfällig zu werden und eine Diskussion extrem anzuheizen. Es ist aber auch einfach, mit dem Finger auf Andere zu zeigen, deren Lebensweiße durch den Dreck zu ziehen und in jeder Aussage sofort einen Angriff auf sich selbst zu sehen.

Die Beispiele für solche Shitstorms sind vielfältig, nicht nur auf Blogs, sondern sie begegnen uns auch immer wieder in den Medien, wenn ein Prominenter sich mal wieder dem Urteil der User stellen musste. Ungefragt natürlich und oftmals wirklich unter der Gürtellinie. Zumal für mich manche Aussagen auch nichts mehr mit der eigenen Meinung zu tun haben. Sie dienen eigentlich nur dem Ziel, einen Anderen zu verletzten, mehr nicht. Es eine neue Art des Mobbings, die sich in den letzten Jahren extrem gesteigert hat und die mir persönlich auch immer wieder den Spaß an den sozialen Netzwerken verdirbt. Natürlich darf man jetzt gerne mit dem Satz kommen, wer im Internet postet, der muss auch damit rechnen, dass solche Kommentare kommen, aber das ist für mich kein Argument. Denn auch im Internet kann man auf nette Umgangsformen achten, Kritik in sachlicher Weiße üben und jemanden nicht angreifen.

Und mit diesen abschließenden Worten möchte ich auch schon zu meinem neuesten Outfit kommen. Ich weiß, dass die Lichtverhältnisse hier vielleicht nicht die Besten sind, da die Fotos in der Mittagssonne entstanden sind, aber sie sind bei einem Ausflug entstanden und den plant man einfach nicht nach den Besten Fotozeiten. Ich denke aber, die Kulissen waren es Wert und über Photoshop habe ich das Beste rausgeholt, sodass man das Outfit gut erkennt und die Lichtverhältnisse akzeptabel sind. Persönlich wollte ich dieses Kleid, welches mich immer an eine moderne Prinzessin erinnert, unbedingt auch einmal vor einem Schloss und in einem Schlossgarten fotografieren, sodass ich mich trotz unerträglicher Hitze in den dicken Stoff geschmissen habe. Und ja, ich war wirklich am zerlaufen, aber was tut man nicht alles für tolle Bilder. Generell ist es aber ein Kleid, welches ich nicht im Alltag trage, sondern meistens zu besonderen Veranstaltungen, wie Weihnachten, Silvester oder auch Hochzeiten. Da hole ich es sehr gerne aus dem Schrank, denn da darf es bei mir einfach gerne mal Etwas edler sein und ich tobe mich dabei dann immer so richtig aus.

*gemeinsam mit meiner Mumi, ich liebe ja so Bilder die aussehen, als wären sie spontan entstanden, ganz natürlich*