Ich oute mich als Wintermuffel, der dem ersten Schnee und den eisigen Temperaturen überhaupt nichts abgewinnen kann. Euphorisch war ich nur als Kind, wo ich wie viele andere der weißen Pracht entgegengefiebert habe, um meinen Schlitten auszupacken und gemeinsam mit Freunden den Hügel hinab zu rasen oder mich an einem kreativen Schneemann zu versuchen. Optisch zwar nicht immer schön, aber troztdem war ich am Ende stolz auf mein Werk. Für das Spiel Schneeengelchen war ich auch immer zu haben, vielleicht kennt das ja noch der eine oder andere unter euch? Heute ist diese Euphorie verschwunden. Denke ich an Schnee, dann kommt mir eher das Chaos auf den Straßen in den Sinn, das unliebsame Kratzen der Autoscheiben bei klirrender Kälte sowie die Verspätung von Bus und Bahn, die dann immer ganz besonders lange auf sich warten lassen, bestimmt um uns Pendler ein kleines bisschen zu quälen. Nicht zu vergessen: manch aufregende Rutschpartie, wenn Gehwege und Straßen mal wieder vereist sind. Ihr merkt: Man kann mich nicht als Fan des Winters bezeichnen, trotzdem freue ich mich auf die Jahreszeit, was irgendwie schizophren erscheint. Aber am Ende hat doch jede Jahreszeit so ihre Vor- und Nachteile über die wir uns auch gerne in den Sozialen Netzwerken kollektiv auslassen. Wer kennt sie nicht, die Beschwerden über das wechselhafte Klima? Der Winter der viel zu warm / kalt ist, der ständige Regen im Herbst oder die unerträgliche Hitze im Sommer gepaart mit lästigen Mücken und Wespen? Irgendwas gibt immer Anlass zum Stänkern, sodass sich wohl jeder einmal dabei ertappt, wie er bei solchen Dingen ins Motzen gerät. Das ist im Winter auch nicht anders, sodass ich eher genervt mit den Augen rolle, wenn jeder den ersten Schnee feiert und in meiner Timeline ein Beitrag nach dem anderen dazu aufpoppt. Doch genug mit der Jammerei. In diesem Beitrag möchte ich meinem Winterblues den Kampf ansagen und über die Dinge bloggen, auf die ich mich in den kommenden Wochen freue. Vielleicht stelle ich dabei fest, dass der Winter wesentlich mehr zu bieten hat, als seine unangenehmen klimatischen Bedingungen. Die Bilder für die Kolumne sind übrigens schon im Sommer entstanden, ich fand sie aber recht passend für den Post, in dem gemeinsame Nachmittage und Abende mit Freunden ebenfalls eine wichtige Rolle spielen.
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Freitag, 16. November 2018
Kolumne: 9 Dinge, auf die ich mich in den kommenden Wochen freue - Ade Winterblues!
Ich oute mich als Wintermuffel, der dem ersten Schnee und den eisigen Temperaturen überhaupt nichts abgewinnen kann. Euphorisch war ich nur als Kind, wo ich wie viele andere der weißen Pracht entgegengefiebert habe, um meinen Schlitten auszupacken und gemeinsam mit Freunden den Hügel hinab zu rasen oder mich an einem kreativen Schneemann zu versuchen. Optisch zwar nicht immer schön, aber troztdem war ich am Ende stolz auf mein Werk. Für das Spiel Schneeengelchen war ich auch immer zu haben, vielleicht kennt das ja noch der eine oder andere unter euch? Heute ist diese Euphorie verschwunden. Denke ich an Schnee, dann kommt mir eher das Chaos auf den Straßen in den Sinn, das unliebsame Kratzen der Autoscheiben bei klirrender Kälte sowie die Verspätung von Bus und Bahn, die dann immer ganz besonders lange auf sich warten lassen, bestimmt um uns Pendler ein kleines bisschen zu quälen. Nicht zu vergessen: manch aufregende Rutschpartie, wenn Gehwege und Straßen mal wieder vereist sind. Ihr merkt: Man kann mich nicht als Fan des Winters bezeichnen, trotzdem freue ich mich auf die Jahreszeit, was irgendwie schizophren erscheint. Aber am Ende hat doch jede Jahreszeit so ihre Vor- und Nachteile über die wir uns auch gerne in den Sozialen Netzwerken kollektiv auslassen. Wer kennt sie nicht, die Beschwerden über das wechselhafte Klima? Der Winter der viel zu warm / kalt ist, der ständige Regen im Herbst oder die unerträgliche Hitze im Sommer gepaart mit lästigen Mücken und Wespen? Irgendwas gibt immer Anlass zum Stänkern, sodass sich wohl jeder einmal dabei ertappt, wie er bei solchen Dingen ins Motzen gerät. Das ist im Winter auch nicht anders, sodass ich eher genervt mit den Augen rolle, wenn jeder den ersten Schnee feiert und in meiner Timeline ein Beitrag nach dem anderen dazu aufpoppt. Doch genug mit der Jammerei. In diesem Beitrag möchte ich meinem Winterblues den Kampf ansagen und über die Dinge bloggen, auf die ich mich in den kommenden Wochen freue. Vielleicht stelle ich dabei fest, dass der Winter wesentlich mehr zu bieten hat, als seine unangenehmen klimatischen Bedingungen. Die Bilder für die Kolumne sind übrigens schon im Sommer entstanden, ich fand sie aber recht passend für den Post, in dem gemeinsame Nachmittage und Abende mit Freunden ebenfalls eine wichtige Rolle spielen.
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