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Freitag, 21. September 2018

Kolumne: Was mich das Studium gelehrt & wie es mich verändert hat!

Kolumne: Studium gelehrt, Studium Veränderung, Politik Studentin, Studentenleben, Kolumne Blogger, Lehren Studium

Bald starte ich ein neues Kapitel in meinem Leben, das Masterstudium. Der perfekte Zeitpunkt also, um einmal darauf einzugehen was mich das Studium bisher gelehrt und wie es mich verändert hat. Ich weiß noch, wie nervös ich vor meinem ersten Tag an der Uni war. Ich hatte Angst keine Freunde zu finden - absoluter Quatsch, denn mein Freundeskreis hat sich um einige Menschen erweitert. Ich hatte Angst mich nicht zurechtzufinden - was in der Tat am Anfang der Fall war, denn manche Räume oder Gebäude musste ich dann doch etwas länger suchen. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn jede/r Dozent/in hat Verständnis wenn ihr als Erstsemestler später kommt weil ihr den Raum nicht gefunden habt. Meine größte Angst war jedoch, dass ich das Studium einfach nicht schaffen würde. Dass ich mir zuviel vorgenommen habe, immerhin habe ich nie ein Gymnasium besucht, sondern mich für den zweiten Bildungsweg entschieden. Versteht mich nicht falsch, studieren war schon immer ein Traum von mir, aber einer den ich lange für mich behalten habe. Erst mein Ausbilder hat mir dann den Rücken gestärkt und mir zum Studium geraten. Es war sein unerschütterlicher Glaube an mich und meine Fähigkeiten, dass ich den Schritt endlich gewagt und nach der Ausbildung noch einmal die Schulbank gedrückt habe. Zum Glück hat sich auch diese Angst als unbegründet heraus gestellt, denn zu studieren war für mich persönlich die richtige Entscheidung, weshalb ich ihm bis heute dankbar bin. Bereut habe ich es nie, vielmehr habe ich unglaublich viel für den Alltag daraus mitgenommen und das obwohl man ja immer sagt, dass man nur unnötige Dinge lernt. Nachfolgend erwarten euch nun 7 Dinge, die mich das Studium gelehrt haben und ein kleines Fazit zu meiner persönlichen Veränderung.




Was mich das Studium gelehrt hat:



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1. Harte Arbeit zahlt sich immer aus:


Es hält sich zwar hartnäckig das Vorurteil, dass Studenten den ganzen langen Tag Serien schauen und relaxen, aber die Realität sieht anders aus. Ein Studium ist harte Arbeit und endet nicht mit dem Verlassen des Universitätsgebäudes. Die richtige Arbeit fängt erst Zuhause an: umfassende Texte durcharbeiten, Vorlesungen / Seminare nachbearbeiten, Referate ausarbeiten, Essays verfassen oder an Hausarbeiten werkeln. Manchmal kommt dann noch eine Projektarbeit oder anderweitige Prüfungsleistungen, wie exzessives Lernen auf eine Prüfung hinzu, die viel Zeit fressen. Das macht deutlich: Das gewählte Studienfach sollte Spaß machen und eure Interessen widerspiegeln, denn sonst werdet ihr euer Studium nicht beenden (etwas was auch die hohe Abbruchquote in Deutschland belegt). Ist das der Fall, dann werdet ihr für harte Arbeit auch belohnt, zumindest ist das meine Erfahrung. Für jede Prüfung habe ich mir ausführliche Zusammenfassungen geschrieben, die gerne auch mal 40 - 50 Seiten umfassen und mir die dann zu Gemüte geführt, während ich an Hausarbeiten natürlich mehrere Wochen saß und mich intensiv in ein Thema eingearbeitet habe oder eine Gruppenarbeit mein Leben sehr lange dominierte. Doch für all das wurde ich stets mit sehr guten Noten belohnt, was natürlich wiederum motivierend wirkt. In meiner Realschulzeit war dies nämlich anders. Ich weiß noch, dass ich stundenlang für eine Mathe Klausur gebüffelt habe, nur um am Ende trotzdem eine durchschnittliche Leistung zu erzielen. Klar, dass Mathe als Studienfach für mich nicht infrage kam. Ich habe mich entschieden etwas zu studieren, dass mir Spaß macht, wo ich meine Interessen wiederfinde, mir aber beruflich einige Möglichkeiten eröffnet werden. Das alles merkt man natürlich dann auch an den Noten.


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2. Es ist okay anders zu sein:


Im Unterschied zur Schule wird man an der Universität meist so akzeptiert wie man ist - zumindest ist dies meine Erfahrung und die könnte natürlich von euren abweichen. In unserem Studiengang gibt es kein Mobbing oder Diskriminierungen, jeder geht offen auf den anderen zu und kann auch mit jedem zusammenarbeiten. Vielfalt wird hier großgeschrieben und das ist heute wichtiger denn je. Das liegt zum einen daran, dass am Anfang die meisten Niemanden im Studium kennen und versuchen Kontakte zu knüpfen, zum anderen ist man aber auch schon etwas reifer und hat schon einige Erfahrungen im Leben gemacht. Dazu ist auch die Altersstruktur an der Uni gemischt, was darauf sicherlich auch Einfluss nimmt. Ich fühle mich im Studium angekommen und habe einige Menschen gefunden, die mich so mögen wie ich bin, mit all meinen Macken und anstrengenden Seiten. Persönlich sage ich ja gerne: Wir haben uns gesucht und gefunden, sodass ich mir sicher bin, dass dies Freundschaften fürs Leben sind. Denn diese Menschen vermitteln mir jeden Tag die Botschaft, dass es gut ist anders zu sein. Während meiner Schulzeit war das nicht immer der Fall, denn da habe ich mich immer komisch gefühlt, weil ich keine Party-Queen war und der ganzen Feierei nicht so viel abgewinnen konnte. Der perfekte Abend besteht für mich, heute wie damals, aus einen Binge-Marathon meiner Lieblingsserie, eingekuschelt auf der Couch mit einer heißen Schokolade. Und auch mit meiner Vorliebe für Geschichte erntete ich eher verdutzte Blicke. An der Uni stört das Niemanden, sondern es gibt viele Menschen die diese Hobbys teilen und ähnliche Ansichten haben.


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3. Man kann das Studium nicht von Anfang an durchplanen, genauso wenig wie das Leben:


Vor allem im Punkt "Regelstudienzeit" hatte ich zum Start meines Studiums naive Ansichten, da ich glaubte mich fest an den Studienverlaufsplan halten zu können und alles schön nach Plan geregelt zu bekommen. Ein paar Semester später, musste ich das aber revidieren. Zwar habe ich auch einige ECTS Punkte vorgemacht, also mehr Seminare absolviert als ich musste, aber es tauchten dann immer mal wieder unvorgesehene Entwicklungen auf, die so nicht eingeplant waren. Beispielswiese Seminare, bei denen man am Ende des Semesters bei der Prüfungsanmeldung feststellt, dass man sie sich gar nicht anrechnen lassen kann. Ist natürlich ärgerlich, denn das Referat ist da schon längst gehalten und man hat viel Zeit investiert, aber trotzdem hat man hier natürlich vieles mitgenommen. Mir erging dies so bei einem Seminar mit dem Titel "Islamismus" und obwohl ich es mir am Ende nicht anrechnen lassen konnte, bereue ich nicht es besucht zu haben, da ich so viele neue Dinge gelernt habe, die aktuell wichtig sind, auch wenn ich dann umplanen und etwas aus meinem Zeitplan geschmissen wurde. Dazu kommen natürlich Klausuren, die man vielleicht nicht beim ersten Versuch schafft (daran ist übrigens nichts schlimm, das passiert vielen), das war bei mir bei Statistik der Fall, Blockseminare die man fest eingeplant hat und dann aufgrund von Krankheit nicht besuchen und schieben muss oder man bekommt einfach keinen Platz im Wunschseminar. Auch bei der Bachelorarbeit läuft nicht immer alles nach Plan, da hakt es beim Thema, es gibt Probleme beim Schreiben wie Zugriff auf bestimmte Daten oder die Schreibflaute schlägt zu - da ist es wichtig, dass man ruhig bleibt, das Beste daraus macht und vielleicht auch mal den Kopf frei bekommt, dann verschwindet letzteres von ganz alleine wieder. Klar wird: Man kann das Studium nicht von Anfang an fest durchplanen, denn es passieren immer wieder Dinge mit denen man nicht gerechnet hat. Lasst es einfach auf euch zukommen und seht es locker, wenn mal etwas nicht nach Plan geht, denn meist kommt im Leben alles so wie es vorhergesehen ist. Das war am Ende bei mir immer der Fall und das habe ich auch allgemein für mein Leben mitgenommen.


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4. Es ist nicht immer alles gerecht:


Ich bin ein Arbeiterkind und die Erste in meiner Familie die studiert. Das macht mich stolz, denn diese Gruppe ist an den Universitäten immer noch eine Minderheit. Wieso? Weil in Deutschland Bildung leider immer noch stark vom finanziellen Hintergrund der Eltern abhängig ist. Das sollte natürlich nicht so sein, aber es ist die Realität und an der Uni nehme ich diese Unterschiede bewusster wahr, als während meiner Realschulzeit. Zwar zählt meine Familie zum Mittelstand, dass bedeutet aber auch das ich zu der unglücksseligen Gruppe zähle, die beim Bafög durchrutschen bzw. bei mir war es eher so das der Betrag so niedrig war, da hat sich der ganze Antragsstress nicht rentiert. Die Eltern verdienen schon zu viel, als das man gefördert werden würde, aber auf der anderen Seite reicht das dann auch nicht um einem das Studium vollumfänglich zu finanzieren, da man ja trotzdem laufende Kosten hat, die gedeckt sein müssen. Bemerkbar macht sich das dann schon bei der Standortwahl der Uni an, denn in einer Stadt zu studieren das kann ich mir nicht leisten, da meine Eltern mir keine Wohnung finanzieren können, ich mir diese aber trotz Nebenjob nicht leisten könnte. Nun könntet ihr natürlich argumentieren, dass es ja Studentenwohnheime gibt, aber in vielen Städten ist es unmöglich dort einen Platz zu ergattern. Die Wartelisten sind lange, privater Wohnraum aufgrund der vielen Bewerber teuer. Für mich war das aber am Ende gar nicht so schlimm, da Politik an jeder Uni angeboten wird. Aber trotzdem ist es schade, wenn schon hier die Einschränkungen anfangen. Sie setzten sich aber fort, da ich es mir im Studium nicht leisten konnte an Exkursionen teilzunehmen, sowie an größeren Projekten oder externen Seminaren, die auch oft nicht wenig kosten. Trotzdem bin ich meinen Eltern dankbar, denn sie unterstützen mich wo sie können. Ich darf kostenlos bei ihnen leben, sie helfen mir mit dem Semesterbeitrag und sind auch sonst eine große Stütze für mich. Doch während andere sich voll auf ihr Studium konzentrieren können, wird es bei mir jetzt im Master nicht mehr ohne Nebenjob funktionieren. Das alles ist natürlich nicht immer gerecht, aber das ist das Leben doch nie?


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5. Ab 25 wird es besonders hart:


Da komme ich gleich zum nächsten Punkt der damit einhergeht, denn mit 25 Jahren wird es als Student besonders hart, da man aus der familiären Krankenversicherung fällt und auch das Kindergeld gestrichen wird. Sicherlich werden manche nun sagen: Warum studiert die auch mit 25 Jahren noch? Als Langzeitstudent hat sie nichts anderes verdient. Aber falsch: Ich bin kein Langzeitstudent, ich habe nur nach meinem Realschulabschluss noch eine 3-jährige Ausbildung absolviert und mich dann entschlossen über den zweiten Bildungsweg mein Abitur nachzuholen. Dadurch habe ich natürlich viel später mit dem studieren angefangen, als diejenigen die das Gymnasium besucht und im Anschluss direkt studiert haben. Anders als ein Wehrdienst oder ein freiwilliges soziales Jahr (wo man ja auch arbeitet, wie bei einer Ausbildung), wird eine Ausbildung aber bei der Krankenkasse nicht angerechnet. Mit 25 Jahren ist also Schluss und man muss sich fortan selbst versichern. Natürlich gibt es dafür Studententarife, aber da man als Student eh schon immer am finanziellen Limit lebt, ist auch das natürlich eine weitere Belastung. Die ist auch der Grund dafür, wieso ich mich in keiner anderen Stadt für den Master bewerben konnte und auf der Suche nach einem Nebenjob bin. Was habe ich gelernt: Ab 25 wird das Leben hart, denn dann ist man komplett im Erwachsenenleben angekommen. Die ganze Zeit hatte man ja noch eine gewisse Schonfrist und einige Annehmlichkeiten, die dann wegfallen.


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6. Vorurteile halten sich hartnäckig:


... und das in jedem Lebensbereich. Doch gerade Vorurteile über Studenten sind in der Gesellschaft weit verbreitet. Sie gelten als faul, verwöhnt und werden oft als Schmarotzer bezeichnet, weil sie vom Staat das Geld hinterher geworfen bekommen. Und ist es nicht der Staat der den Lebensunterhalt finanziert, dann der Papa, der ja über so viele Moneten verfügt. Das ist aber falsch und trifft die Lebensrealität der meisten Studenten überhaupt nicht. Die Studenten die ich kenne, inklusive mir selbst, arbeiten alle für ihr Geld und müssen es sich trotzdem gut einteilen. Schon alleine das macht deutlich, dass man das mit dem Studium wollen muss, um es zu beenden. Durch das Studium bin ich es aber mittlerweile gewöhnt mich gegen solche Vorurteile zu wehren, auch in Bezug auf mein Studienfach. Denn als Politik- und Soziologie Studentin darf man sich ja einiges anhören. Nicht nur, dass viele immer wieder davon ausgehen das es mein ultimatives Ziel ist Bundeskanzlerin zu werden (ich kann euch beruhigen, dass ist es nicht), meinen eigene das ich wohl als Taxifahrerin ende. Ich weiß ja nicht, aber mir ist noch kein Taxifahrer begegnet der Politik studiert hat. So oder so bin ich vorbereitet auf das echte Leben und all die Vorurteile die mir dort begegnet werden, denn ich lasse mir die nicht mehr Gefallen und habe gelernt mich anderen Menschen vorurteilsfrei zu nähern, denn das ist aktuell wichtiger denn je.


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7. Materielles? Wer braucht das schon:


Schon mehrmals angesprochen: Finanziell hat man es als Studentin nicht leicht, somit ist das Studium die beste Schule um das Sparen zu lernen, denn wer braucht schon materielle Dinge? Also ich scheinbar nicht, denn mein Leben besteht nur aus Verzicht. Der neue Young-Adult-Fantasy Bestseller? Nicht für mich. Ein neuer schicker Karo-Blazer? Hätte ich schon gerne, aber aktuell kann ich ihn mir nicht leisten und brauche ihn auch nicht. Escape Room mit den Freunden? Wäre zwar schön, aber in diesem Monat leider nicht möglich, vielleicht im nächsten? Während meine Wunschliste also ins Unendliche wächst, bin ich verdammt gut darin geworden auf alles zu verzichten, was ich nicht unbedingt brauche. Lediglich was Serien anbelangt kann ich mir ab und an mal einen Staffel Pass gönnen, da ich im Internet bei Umfrageportalen registriert bin und dort meine Punkte gegen Gutscheine einlösen kann. Sollte hier mal Interesse an einem Beitrag bestehen, dann schreibe ich gerne meine persönlichen Erfahrungen nieder und empfehle euch Plattformen. Für mich als Serienjunkie ist das eine schöne Sache, die es mir zumindest ab und an ermöglicht mir mal etwas zu gönnen. Fürs Leben hat mich diese Erfahrung gelehrt auch finanziell harte Zeiten zu überstehen, denn die wird es sicherlich immer mal wieder geben. Das wichtigste das ich dadurch gelernt habe ist jedoch, dass man auch ohne viele materielle Dinge glücklich sein kann. Ich habe immerhin alles was ich brauche und muss nicht immer das neueste Handy, den neuesten Laptop oder das gehypte Buch haben, um glücklich zu sein. Wichtiger ist die Zeit mit Familie und Freunden und hier braucht man nicht viel Geld, denn auch ein Spieleabend zuhause oder gemeinsames Kochen sorgen für wunderschöne Erinnerungen. 


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Wie mich das Studium verändert hat:


All diese Erfahrungen haben natürlich auch Einfluss auf mich selbst. Nicht nur bin ich durch das Studium reifer geworden, sondern durch jedes Seminar erweitere ich meinen Horizont, lerne neue Dinge und hinterfrage dadurch im Alltag alles viel mehr. Ich bin jemand geworden, dem es wichtig ist politisch und gesellschaftlich auf dem Laufenden zu bleiben und durch das Studium kann ich meine Meinung fundiert begründen und mit anderen sachlich diskutieren. Mann erhält, vor allem wenn man Politik studiert, einen ganz anderen Blick auf politische Konflikte und Entscheidungen die getroffen werden, da man sich mit der Geschichte und der Wirkungsweise dahinter ausführliche beschäftigt und das aus verschiedenen Blickwinkeln. Alles in allem bin ich stärker und selbstbewusster geworden, was dem positiven Feedback und meinen Noten, aber auch der Erkenntnis geschuldet ist, dass ich bisher alles erreicht habe was ich mir vorgenommen habe. Vielleicht bin ich durch mein Studium auch ein kleiner Besserwisser geworden, aber warum sollte ich nicht stolz darauf sein, wenn ich intensives Wissen über ein Thema besitze? Ich habe dafür immerhin auch hart gearbeitet und stundenlang gelernt und gerade wenn in meiner Familie politisch diskutiert wird, dann lasse ich besagtes Wissen gerne mit einfließen. 



Welche Erfahrungen habt ihr während des Studiums / Ausbildung gesammelt?
Wie war eure Schulzeit?
Und gibt es Erstsemester unter meinen Lesern?

Kommentare :

  1. Hey :)
    ich kann leider nicht soooo viel mitreden, da ich nicht studiert habe und es auch nicht mehr vorhabe. Bin froh durch zu sein und arbeite jetzt auch ald Erzieherin. Ich kenne nur viele der Probleme aus Sicht einer Auszubildenen - und schlimmer: eine schulischen Ausbildung. Da wird man dann schnell heruntergestuft, weil man hat ja nicht "studiert". Das Vorurteile man sei nicht gut genug um zu studieren ist da ein seeeeehr beliebtes. Kann diese Situation also gut nachvollziehen. Finde deinen Beitrag sehr schön, da man merkt wie stolz du auf dich, das Studium und die Leistung bist :)

    Wollte auch noch auf deinen Kommentar zu dem Dystopienbeitrag antworten, kam nur nicht eher dazu ...:
    Auch die Auseinandersetzung mit unangenehmen Themen finde ich an Dystopien klasse - denn Situationen sollten so aufgezeigt werden wie sie sind und nicht verschönert dargestellt werden. Empfinde dies als eine der wichtigen Aufgaben der Dystopien.

    Bei Panem musste ich auch immer an Gladiatoren denken!! Ich meine das Konzept kommt ja nicht von irgendwo. Wir Menschen haben uns ja im Grunde genau solche "Spiele" angesehen - und tun dies immer noch... nur eben fiktiv im Kino!

    Liebe Grüße,
    Sinah

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    1. Hey Sinah, danke für deine ehrlichen Worte.
      Ich finde es als jemand, der im Vorfeld ja eine Ausbildung gemacht hat, so schlimm dass eine Ausbildung bzw. auch eine schulische Ausbildung immer heruntergestuft wird. Das alles sind keine leichten Wege die stressig sind, wo man viel Zeit investiert und auch den Willen mitbringen muss um es durchzuziehen - die verdienen die gleiche Anerkennung und sind genauso wichtig für unsere Gesellschaft. Deshalb ist es so schade, dass man vielen Abiturienten diese Alternative überhaupt nicht aufzeigt und einige studieren, weil sie ja Abi haben ohne es zu wollen.


      Das ist doch nicht schlimm, ich komme auch nicht immer sofort zum Antworten ;). Genau da hast du Recht mit deiner letzten Aussage. Wir haben da ja immer noch gefallen dran, nur dass es heute halt zum Glück alles Fiktion und nicht Real ist. Aber gibt ja immer wieder Filme und Serien die den Zuschauern dann genau das vor Augen führen und das finde ich super, weil man sich dann auch wieder selbst hinterfragt.

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  2. Ein schöner Beitrag von dir :) Ich habe mich in vielen Punkten wiedererkannt, da ich selbst ein Arbeiterkind bin, obwohl wir mittlerweile definitiv zum Mittelstand gehören. Und ich habe auch nach einer Ausbildung studiert.

    Mit über dreißig Jahren wird es allerdings nochmal eine Ecke ungerechter. Meiner Krankenversicherung konnte ich zum Glück genug Gründe vorbringen, warum ich im "günstigen" Studententarif bleiben darf, statt als Selbstständige behandelt zu werden. Aber in Kultur und Wirtschaft gilt oft eine Altersgrenze für Vergünstigungen ... dabei bin ich grad mal ein Jahr über Regelstudienzeit und somit alles andere als eine Langzeitstudentin. Aber eben zu alt.

    Je nachdem, worauf du dich im Master spezialisiert und dazu passende Praktika machst, musst du jedenfalls definitiv nicht Taxi fahren. Auch als Sozialwissenschaftlerin lässt sich gutes Geld verdienen. Mein Vater ist bis heute ganz begeistert, dass der Ex-Vorstandschef der deutschen Bank Sozialwissenschaftler ist ...

    Wenn du halbwegs gute Noten im Studium hattest, empfehle ich dir übrigens zu prüfen, ob es nicht ein passendes Stipendium für dich gibt. Bei vielen Stipendienprogrammen kannst du dich nämlich zu Beginn des Masters bewerben. Das Stipendium hat aufgrund der ideellen Förderung mein Leben unglaublich bereichert und die dreihundert Euro mehr im Monat sind natürlich auch sehr hilfreich.

    Jedenfalls viel Erfolg im Master! Mir hat der Master super gefallen, weil fast nur noch interessierte und vorbereitete Menschen dabei waren, außerdem die Kurse wesentlich kleiner waren. Und natürlich die Spezialisierung!

    P.S.: Deine Antwort auf meinen Kommentar kannst du ruhig ausschließlich hier posten.

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    1. Dankeschön für deine lieben Worte Elena <3. Das wir den selben Background haben, finde ich toll, denn in meinem Studium kenne ich echt nur wenige die diesen Weg gegangen sind. Die kann ich an einer Hand abzählen.

      Darüber hatten wir es ja glaube ich letztens sogar auf Twitter. Bin echt froh, dass ich davor fertig werde und mir da etwas Stress ersprae. Freut mich aber, dass du jetzt in dem vergünstigten Tarif bleiben kannst, denn der für Selbstständige ist echt ziemlich teuer. Mein Bester Freund ist selbstständig als Sänger und muss richtig viel zahlen, obwohl er gar nicht so viel verdient, aber da wird dann bei der "günstigsten Variante" ja keinen Unterschied gemacht. Dass das auch für Kultur und Wirtschaft gilt wusste ich noch gar nicht. Ich weiß das in Bezug auf günstige Handytarife für Studenten, da ist man glaube ich schon mit 27 oder 28 dann raus. Auch doof.

      Ich habe jetzt auch keine Angst wirklich als Taxifahrer zu enden, ich glaube da finde ich dann doch was anderes ;). Möchte aber jetzt den Master auch noch mal nutzen, um mir Programmkenntnise anzueignen, die man später oft braucht und auch noch mal eine Fremdsprache anzufangen. Das mit den Stipendium ist ein guter Tippe. Habe meinen Bachelor jetzt mit 1,7 gemacht, vielleicht hat man da ja eine Chance.

      Und Dankeschön, das kann ich brauchen <3. Bei uns werden die Kurse auch viel, viel kleiner sein. Aber gerade deshalb hoffe ich dann auch, das wir uns alle gut verstehen. Nicht dass das dann wie in der Schule wird.

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  3. Irgendwie sind meine Erfahrungen ganz anders ...
    Finanziell hatte ich noch nie wirklich probleme, es gibt eher mehr Geld, als Zeit, es auszugeben.
    Dafür stresst mich das studium auf sozialer Ebene total. Hab bis jetzt nur alte Freunde verloren ohne neue zu finden. Und Spaß macht hier gar nichts. ..Und nein, lernen hilft nicht.
    Aber wenigstens macht es dir spasS.

    Liebe Grüße

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    1. Ich finde es so schade, dass du komplett andere Erfahrungen machst :/. So sollte das Studium nicht sein, vor allem sollte man deshalb keine alten Freunde verlieren. Ich habe da immer verständnis, wenn Freunde wegen Prüfungsphasen keine Zeit haben oder wenn sie deshalb mal etwas schlechter gelaunt sind. Kenne ich ja auch von mir und so funnktioniert das dann auch weiterhin super. Wenn es dir aber kein Spaß macht ist das schon doof, vielleicht ist der Studiengang nicht das richtige? Ich habe zwar auch Seminare da quäle ich mich durch, weil das nicht unbedingt das ist wo ich gut bin (Statistik *hust*), aber dafür gibt es auch genauso viele die ich spannend finde und wo ich viel mitnehme.

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  4. Ein richtig toller und spannender Beitrag. Viele gute und interessante Punkte! Ich selbst habe nicht studiert sondern eine Ausbildung gemacht. Es war eigentlich auch immer mein heimlicher Traum zu studieren und manchmal bedauere ich es ein bisschen das Studentenleben verpasst zu haben, aber mir war es immer schon wichtig früh finanziell unabhängig zu sein und meinen eigenen Weg zu gehen. Deswegen war das schon die richtige Entscheidung. Mittlerweile bin ich jetzt auch schon so lange im Berufsleben und habe einen echt tollen Job, deswegen könnte ich mir das jetzt auch nicht mehr vorstellen. Aber ich glaube, dass es eine tolle Erfahrung ist zu studieren und man so viele Erfahrungen und schöne Momente reicher wird und es natürlich toll ist soviel zu lernen und sich weiterzubilden. Geniesse noch die Zeit im Masterstudium, finde ich schön dass du uns so etwas an deinem Studentenleben teilhaben lässt.

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar <3.
      Da hast du doch definitiv den richtigen Weg für dich gefällt, gerade weil du jetzt zufrieden bist und auch deinen Job magst und darauf kommt es an ;). Ich hoffe das ja noch zu finden und beneide dich da etwas drum.

      Viele schöne Erfahrungen und Momente hatte ich natürlich definnitiv, aber die wären noch schöner wenn man finanziell halt nicht so abhängig wäre. Das ist für mich, dadurch das ich aus einer Ausbildung komme, halt doppelt hart. Ich weiß schon wie es ist unabhängig zu sein und sich Sachen kaufen zu können, die man schon länger haben wollte. Somit ist das halt doch ne Umstellung gewesen.

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  5. Hallu meine Liebe :)
    dein Post Artikel gefällt mir sehr gut!
    Ich hätte auch gerne studier, wusste aber leider nicht
    was ich gerne studieren möchte.
    Hab 2017 meine Ausbildung abgeschlossen und finde
    dass sich vieles in meinem Leben dadurch geändert hat.
    Man hat mehr Selbstbewusstsein bekommen und gelernt
    mit bestimmten Situationen umgehen zu können.
    Auch wenn dass nicht immer einfach war.
    Würde mich natürlich riesig freuen wenn du meinen Blog mal besuchen
    würdest, falls du Zeit hast.
    Ich habe jetzt erst neu gestartet und stehe noch ganz am Anfang.
    Freue mich also sehr über jeden neuen interessierten Leser :)

    Ganz Liebe Grüße und einen sonnigen Tag wünsche ich dir noch! ❤︎

    Sanja von https://made-by-sanja.blogspot.com

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar Sanja, freut mich sehr das dir mein Artikel gefällt <3.
      Ja die Frage: Was soll ich studieren ist echt nicht so einfach zu beantworten. Mein Tipp: Wähle etwas was dir Spaß macht und checke dann wie es mit den beruflichen Möglichkeiten aussieht. So habe ich das gemacht. Ich hatte mir mehrere Studiengänge durchgelesen, rausgeschrieben welche ich besonders interessant finde und dann mal nach Erfahrungen anderer Studenten gegooglet und auch geschaut was ich damit beruflich machen kann. Wichtig ist halt das du weißt in welche Richtung es gehen soll, das stand bei mir halt vorher schon fest.

      Kan nich dir nur beipflcihten, durch meine Ausbildung habe ich auch gelernt mit bestimmten Situationen umzugehen, aber auch herausgefinden was denn meine Stärken und Schwächen sind und was mir beruflich wirklich Spaß macht. Deshalb bin ich auch froh sie gemacht zu haben, weil mir das viel gebracht hat.

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  6. Hey Nicole,

    Ein interessanter Beitrag zum Studium. Das Vorurteil das Studenten faul sind und viel Freizeit haben, habe ich auch schon gehört, aber ich kann das nicht bestätigen. Ich selber habe nicht studiert, aber ich bekomme eher mit, dass diese noch viel nebenher arbeiten müssen und dass das Geld immer knapp ist. Verzicht und sparen müssen kann ich von meinen Beobachtungen her also bestätigen.
    Ich wünsche dir viel Spaß und Erfolg für dein Master Studium!

    LG, Moni

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar Moni,
      es freut mich aber sehr zu hören dass du auch andere Erfahrungen gemacht hast. Natürlich gibt es auch diejenigen, die sich um nichts Sorgen machen müssen und wo die Eltern das komplette Studium finanzieren können, aber das ist schon lange nicht mehr der Standard. Aber das bleibt halt fest in den Köpfen verankert.

      Dankeschön, das kann ich gebrauchen :). Bin schon sehr gespannt auf all die neuen Gesichter.

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  7. Fantastischer Beitrag! Für mich geht es auch langsam aufs Ende meines Bachelor-Studiums zu und ich kann einige der Punkte genau so unterschreiben. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass in der Uni alle viel offener sind und jeder sich mit jedem verträgt. Dadurch, dass sich die meisten dort erst kennenlernen und man oft in jedem Kurs andere Leute sitzen hat, gibt es auch diese Cliquenbildung aus der Schule sind, durch die einige dann ausgeschlossen werden. Dass Studenten ein entspanntes Leben haben, ist wirklich eine hartnäckige Ansicht, aber das variiert je nach Studiengang einfach extrem und lässt sich genauso wenig verallgemeinern wie bei Berufen wie Bauarbeiter und Manager im Büro. So läuft mein Anglistik Studium meist sehr entspannt, aber das gleiche würde ein Medizin-Student niemals behaupten.
    Aus finanziellen Gründen wohne ich auch noch bei meinen Eltern und allein das Pendeln hat mir schon einiges beibringen können. Zum Beispiel die Fähigkeit, die Zeit unterwegs effektiv zu nutzen oder einfach nur Geduld zu haben. Insgesamt bin ich durch das Studium auch selbstsicherer geworden und habe mich als Mensch so sehr weiterentwickelt, dass ich es auf keinen Fall bereue, auch wenn ich aktuell unsicher bin, ob es mir beruflich überhaupt etwas bringen wird. Aber darum sollte es im Leben ja sowieso nie in erster Linie gehen.
    Liebe Grüße!

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar <3.
      Es freut mich vor allem, dass du was die Menschen anbelangt, die gleichen Erfahrungen gemacht hast. Das ist ja leider auch nicht immer so, aber umso schöner wenn es denn der Fall ist. Ich hatte deshalb ja immer Angst in den Kursen niemanden zu kennen, aber irgendwann habe ich dann gemerkt, dass man immer ein paar bekannte Gesichter mit drinnen sitzen hat zu denen man sich dann gesellen kann und mit denen man die Referate hält. Habe aber auch einige feste Gruppe an Kommilitonen, mit denen ich gezielt Seminare belegt habe, wenn möglich. War dann auch praktisch in Bezug auf Referate.

      Ich habe eine Freundin die Zahnmedizin studiert und wer da von "entspannt" spricht, der liegt komplett daneben. Würde icht mir ihr tauschen wollen, weil das echt sehr stressig ist. Ich mit meinem Politik und Soziologie Studium habe da noch Glück, denn da hat man schon mal Phasen wo man wieder durchatmen und auftanken kann.

      Ich finde es aber schön, dass du viel mitnimmst. Wie viel es einem dann beruflich bringt wird sich zeigen. Es gibt halt stellen, da hat man nur mit abgeschlossenem Studium überhaupt eine Chance und dementsprechend lohnt sich für einige Bereiche schon. Was würdest du denn gerne später machen, wenn ich fragen darf?

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  8. ein schöner Beitrag!
    Ich finde es am Studium schön, dass man Menschen besser aus dem Weg gehen kann, da es keine Gruppenarbeiten ect. gibt (zumindest ist das bei mir der Fall). So lassen sich Konfrontationen und Mobbing leichter vermeiden, gleichzeitig war es für mich aber auch deutlich schwieriger feste Freundschaften zu knüpfen.

    Ansonsten kommt viel auf die Dozenten an, da ist es nicht anders wie in der Schule, nur mit der Ausnahme, dass man nicht unbedingt immer erscheinen muss. Schade finde ich die strikten Vorgaben in der Modulordnung, dass einem verwehrt wird (außer man studiert länger) mal nach links oder rechts zu sehen, uns sein Spektrum zu erweitern.

    Das mit der Finanzierung ist eine andere Sache. Meine Eltern verdienen zu viel, damit ich Barfög bekomme, aber zu wenig, um mein Studium zu finanzieren. Also heißt es Jobben, was dann wieder mit der Regelstudienzeit schwierig wird, die eigentlich eh nur unnötiger Druck ist.
    Liebe Grüße, Nadine

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar Nadine,
      bei uns gab es schon ab und an Gruppenarbeiten, gerade in den Tutorien, aber auch in einigen Seminaren. Das war immer eine schöne Möglichkeit damit wir uns kennenlernen und so habe ich dann eigentlich auch viele der Kommilitonen gefunden mit denen ich heute befreundet bin bzw. haben die dann noch neue Leute mitgebracht und irgendwann waren mir dann doch ne feste Gruppe. Schade, dass es bei euch nicht so ist und dir das knüpfen von Freundschaften schwerer fiel. Aber vielleicht tut sich da ja auch noch was ;).

      Mach dir bei der Regelstudienzeit echt keinen Kopf. Kaum einer beendet das Studium in der Zeit. Bei uns kann ich die Leute an einer Hand abzählen und eine Freundin meinte jetzt letztens, dass sie halt echt spürt, wie sehr sie dadurch durch den Bachelor gehetzt ist und nun sieht sie das beim Master auch nicht ganz so eng. Jeder sollte sich da die Zeit nehmen können, die er braucht.

      Bei uns ist es zum Glück nach den ersten zwei Semestern nicht mehr ganz so starr. Wir haben dann nur noch Aufbauseminare und Ergänzungsseminare und da nur eine Vorage wie viele wir machen müssen, aber dürfen die Themen frei wählen. Dann kommt ja noch der freie Bereich dazu, wo man dann auch mal was aus anderen Studiengängen belegen kann. Aber das ist halt auch von Uni zu Uni und Studiengang zu Studiengang verschieden.

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  9. Ich kann zum Thema Studium nicht viel beitragen - ich komme auch aus einer Arbeiterfamilie und habe deshalb bereits während der Schule angefangen Teilzeit zu arbeiten, nur um dann nach meinem Fachabi direkt Vollzeit einzusteigen. Die Schule hing mir schon nach der zehnten Klasse sowas von zum Hals raus, das ich dachte, ein Studium würde mich vermutlich umbringen ;)
    Mittlerweile weiß ich natürlich, dass man beides absolut nicht miteinander vergleichen kann... aber jetzt ist es (da ich mittlerweile natürlich einiges an Fixkosten habe) auch zu spät zum studieren. Vielleicht im nächsten Leben :D
    Jedenfalls fand ich deinen Post und deine Gedanken zum Thema Studium sehr interessant! Ich wünsche dir viel Erfolg für dein Masterstudium und hoffe, es wird dir weiterhin so viel Spaß machen und dich weiter bringen. Und lass dich bloß nicht von diesen doofen "du endest mal als Taxifahrer"-Kommentaren ärgern. Manche Menschen wissen es einfach nicht besser... ;)
    Grüße
    Nessa
    https://ichdupasst.blog

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    1. Danke für deine ehrlichen Worte Nessa,
      Man kann Schule und Studium zwar nicht komplett vergleichen, aber wenn man vom Lernen eh schon genug hatte, dann ist das nicht unbedingt das richtige. Denn der Teil ist ja ähnlich wie die Schule nur das man halt die Klausuren gebündelt am Ende des Semesters hat oder später unmengen an Hausarbeiten schreibt. Was ich nur immer schlimme finde ist, das viele Fachabiturienten und Abiturieten denken sie müssten studieren. Müssen sie nicht, es gibt Alternativen, die zeigt ihnen nur keiner auf oder werden herabgestuft, obwohl beides gleich viel Arbeit ist und auch gleich viel Anerkennung verdient.

      Dankeschön, ich bin auch schon sehr gespannt wie der Master wird. Ich weiß, dass der definitiv etwas härter und mehr erwartet wird, aber das ist ja klar. Nee auf die höre ich eh nicht, denn am Ende kommt es auch immer darauf an wie engagiert man selbst ist.

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  10. Spannend ist es auch, wenn du in ein paar Jahren wieder an dein Studium zurück denkst. Ich habe mich gestern mit einer alten Freundin aus dem Studium getroffen und wir meinten beide, dass von dieser Zeit weniger hängen geblieben als z.B. von der Schulzeit. Ich würde mittlerweile nicht mal mehr die Namen von meinen ganz Profs zusammen bekommen.

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    1. Jaaa da bin ich auch gespannt, wobei mit manchen Dozenten, wo ich nur ein Seminar habe geht es mir jetzt schon, dass ich da länger überlegen muss wie der nochmal hieß :D. Somit werde ich mir damit definitiv schwer tun. Habs halt eh nicht so mit Namen.

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  11. Liebe Nicole,

    erstmal wieder Danke für deinen lieben Kommentar! :)<3
    Forio ist wirklich eine schöne Stadt, wenn jemand Ischia besuchen möchte, würde ich definitiv empfehlen, ein Hotel in dort zu buchen. Läden, Bars und Restaurants gibt es genügend und die Strände sind auch relativ gut zu erreichen. Das einzige was uns gestört hat, war das ständige Berg rauf und Berg runter. xD

    Nun aber zu deinem Post:
    Ich finde es toll, dass du noch deinen Master machen wirst! Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen!
    Ich finde das Alter ist beim studieren ganz egal, wenn jemand mit 35 oder auch mit 40 nochmal studieren möchte, dann warum nicht. Man soll ja mit sich selbst und seinen Entscheidungen zufrieden sein können.
    Dadurch, dass du bereits eine Ausbildung hast, hast du ja sicher auch schon einige Erfahrungen mehr sammeln können. :)
    Ich persönlich war sehr froh, als ich aus der Schule raus war und studieren konnte. Mir hat in der Schulzeit immer irgendwas gefehlt, ich kann nicht genau sagen was, aber es war so.
    Zu Beginn des Bachelors habe ich mich erst noch riesig über das Studieren gefreut, die Ansicht hat sich jedoch schnell geändert. Als ich gemerkt habe, dass es anders läuft als vorgestellt, war jegliche Lust aufs Studieren passé. Aber aufgeben wollte ich trotzdem nicht. Damit ich hier jetzt keinen Roman verfasse sage ich einfach mal, ich habe mir so oft neue Ziele gesucht und versucht diese zu erreichen, is das Studium rum war und ich mich endlich im master spezialisieren konnte! Mein Masterstudium habe ich geliebt und ich hätte sogar gerne noch weiterstudiert, aber wie du sagst, mit 25 wird es dann schwer, wenn man kein Kindergeld mehr bekommt und bei der Krankenkasse sozusagen hochgestuft wird.
    Ich hatte seit der 11. Klasse mindestens einen Nebenjob und mit fast 25 Jahren hatte ich dann einfach keinen Elan mehr. Arbeit und Studium zusammen war sehr anstrengend, ich bereue nichts, aber war letztens Endes doch froh, als ich fertig war und reltaiv schnell einen Job gefunden habe. :)
    Darüber werde ich auch irgendwann mal auf meinem Blog berichten.

    Nun wünsche ich dir noch einen schönen Sonntag!

    Liebe Grüße
    Lisa Marie

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    1. Dankeschön für deine lieben Worte Lisa Marie <3.
      Dann merke ich mir Forio auf jeden Fall mal.

      DAs Alter sollte wirklich keine Rolle spielen, aber je älter man wird, umso mehr Steine bekommt man halt auch in den Weg gelegt bezüglich Krankenkasse, Versicherungen usw. und das dann schon nervend. Oh ja Erfahrungen habe ich dadurch viele gesammelt bzw. wusste dadurch auch was ich später machen möchte und wo meine Stärken / Schwächen liegen. Ich habe es deshalb nicht bereut und gehe auch wesentlich reifer an das Arbeitsleben heran. Man hat halt schon eimal einen Einblick bekommen und die rosarote Brille abgelegt.

      Schade, dass du den Bachelor nicht ganz so gut fandest. Vielen ist ja dann auch die Theorie erstmal zu viel, was ich auch verstehen kann, im Master läuft das ja dann anders. Wir habe dann auch ein Projekt, das ein ganzes Semester umfasst und da bin ich schon sehr gespannt drauf. Sowas hätte ich schon gerne im Bachelor gemacht. Dass du sofort einen Job bekommen hast, freut mich total für dich. Bin schon gespannt was du berichtest :). Ich hoffe ja, dass das bei mir ähnlich läuft. Nebenjob und Studium unter einen Hut zu bekomemn ist echt nicht so leicht, deshalb nerven mich die Klischees die sich in Bezug auf Studenten halten umso mehr. Die meisten sind nämlich nicht nur am chillen und faulenzen.

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  12. Liebe Nicole,

    ich möchte jedes Wort unterstreichen, denn wir haben ungefähr die gleiche Ausgangssituation: Ich habe ebenfalls nach meinem Realschulabschluss eine Ausbildung gemacht und war dann 2 Jahre arbeiten ehe mit 22 nochmal mit studieren begonnen hatte. Ich hatte so furchtbare Angst es nicht zu schaffen und habe daher natürlich auch ordentlich Arbeit und Zeit in mein Studium gesteckt. Es ist wie du sagst - harte Arbeit lohnt sich aus.

    Was mich auch immer sehr aufregt, sind diese Vorurteile, dass Studenten ja eh nichts zu tun haben. Hausarbeiten, Vor- und Nachbereitung, Referate, Klausuren etc. das alles macht sich nicht von alleine. Gute Noten kommen nicht vom Himmel. Ich gehe zusätzlich auch noch 20 Stunden in der Woche als Werkstudentin arbeiten, da auch ich nicht sonderlich viel Bafög bekomme (noch eine Gemeinsamkeit - ich bin ebenfalls die Erste in der Familie, die studiert). Ohne dieses Geld aus meiner Werkstudententätigkeit und ohne gelegentliche Unterstüzung vom Freund, der ab und zu mal meinem Einkauf bezahlt, wäre das alles gar nicht möglich. Und dann noch diese verdammte Krankenversicherung... Im Verzichten bin ich also in den letzten 3 Jahren auch sehr gut geworden.

    Was ich aber auch durch das Studium gelernt habe, ist das die Selbstorganisation. Ohne das wäre ein Studium bei mir gar nicht möglich gewesen und ich wäre vermutlich nicht so weit gekommen. Ich bin sicher, das alles wird mir nächstes Jahr auch bei meinem Master behilflich sein.

    Ich wünsche dir ganz viel Erfolg für deinen Masterstudiengang.

    Alles Liebe, Ela

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    1. Dankeschön für deine lieben Worte Ela,
      es freut mich aber zu hören, dass ich nicht die einzige bin, die diesen Weg gegangen ist. Viele wissen ja gar nicht so viel über den zweiten Bildungsweg und dass das gar nich so leicht ist, vor allem weil man ja aus vielen Schulfächern inhaltlich schon länger raus ist. Das fand ich auf der BOS auch so hart.

      Was ich ja auch oft höre ist, dass es ja gar nicht so schwer ist ne Hausarbeit oder auch die Bachelorarbeit zu schreiben. Da werde ich auch immer sauer, weil die Leute dann meist gar keine Vorstellung davon haben welcher Aufwand dahinter steckt. Es geht ja nicht nur um das Schreiben selbst, sondern dafür muss auch viel Vorarbeit geleistet werden, wie Themenrecherche, Ausarbeietung der Gliederung, die im Falle der BA mehr als einmal nachbearbeitet werden muss, Literatursuche und erst dann legt man mit dem Schreiben los und im Anschluss folgt ja die Nachbearbeitung. Das ständige Korrekturlesen, Überprüfen ob alle Quellen drinenn sind und richtig zitiert wurde und das Drucken, binden lassen etc. Das ja alles Arbeit und macht sich nicht von selbst. Weiß auch nicht was manche da immer denken und wenn man sein Studium ernst nimmt, dann wendet man dementsprechend auch viel Zeit dafür auf. Also Hut ab, dass du sogar noch 20 Stunden neben gejobbt hast. Das ist echt viel. Würde ich leider jetzt im ersten Semester zeitlich gar nicht mit meinem Studenplan vereinbaren können, deshalb bin ich froh das ich noch zu Hause wohne. Da fällt die Miete schon mal weg und mir reicht auch etwas weniger Geld im Monat.

      Selbstorganisation lernt man da definitiv auch. Wünsche dir übrigens wenn es soweit ist auch ganz viel Erfolg und Spaß im Master. Was studierst du denn, wenn ich Fragen darf?

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  13. Liebe Nicole,
    das ist ja mal ein interessanter Beitrag! :)
    Ich fange nächsten Monat auch meinen Master an und bin merkwürdigerweise noch nicht am hyperventilieren. Vielleicht deshalb, weil ich noch nichts zum wohnen habe. Das macht es weniger real.
    Bei der harten Arbeit kann ich dir nur zustimmen. Mein Zweitfach im Bachelor war Kunstgeschichte und das war echt kein Zuckerschlecken. Eine Vorlesung z.B. hat in der Nachbereitung ca. 5 Stunden gedauert. Und das war ja dann nur 1 Kurs von 7-8 mit Anwesenheitspflicht, Referaten, Exkursionen (mit 5 Referaten, Hausarbeiten, Prüfungen und Praktika.
    Haha, oh ja..die liebe Regelstudienzeit. Wenn ich Leuten erzähle, dass ich jetzt meinen Master beginne, werde ich immer komisch angeguckt. Ein Bachelor geht ja nur 3 Jahre, nicht 5. Ich hatte erst Philosophie als Zweitfach, bin dann an dem Matheanteil im ersten Semester gescheitert. Ein neues Zweitfach konnte ich aber nur zum Wintersemester beginnen. Dann musste ich in beiden Fächern Praktika machen, wofür auch fast 1 komplettes Semester drauf gegangen ist und dann habe ich im Oktober 2017 meine Bachelorarbeit abgegeben. Aber die Zulassung zu Master hatte ich erst im Mai 2018 und der startet nur zum Wintersemester...alles ein bisschen unnötig, aber ist halt so. :)
    Oh Gott, dass mit den nicht anrechenbaren Punkten ist ja mies. Da wäre ich auch verärgert gewesen :D
    Ich habe mich 1 Jahr umsonst durch Latein gequält. Dachte bei der nicht bestandenen Prüfung, ich werde jetzt exmatrikuliert, war voll am ausrasten und dann reagiert das Prüfungsamt ganz gechillt, weil es ja gar kein Problem sei. Ich hätte gar kein Latein machen müssen, weil meine Stunden in NRW doch anerkannt würden. (Erst hieß es, in Bayern muss man mehr haben und deswegen muss ich Latein nochmal neu machen). Du kannst dir mein Gesicht bestimmt vorstellen. Ha. ha. Aber ab jetzt bin ich wirklich frei von Latein ;)
    Oh, ich fange auch jetzt mit 25 (ab November) den Master an, weil ich zum letzten Jahrgang gehörte, der das Abi noch nach G9 gemacht hat. Aber wenn ich könnte, würde ich gerne noch ein bisschen länger 24 bleiben. Finanziell gesehen ist 25 ja echt kein großer Grund zum Freuen. Es wäre doch besser, das wäre aufgeteilt. Also das nicht Kindergeld & Versicherung mit 25 ist, sondern eins nach dem anderen. So fehlt ja ziemlich viel Geld auf einmal :)
    Mal gucken, wie das wird. Wie gut, dass es für Bücher Bibliotheken gibt.
    Da hast du sehr recht, auch was das Materielle angeht. Zu Beginn meines Studiums habe ich in einem 8qm großen Zimmer gewohnt, da hat einfach nicht alles reingepasst und ich habe gelernt, bei allem auszusortieren. :)

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    1. Dankeschön für deine lieben Worte <3
      Dann drücke ich dir aber die Daumen, dass du noch rechtzeitig was findest. Das ist in vielen Städten ja gar nicht mehr so leicht.
      Bei mir war das auch so, dass ich leider jetzt noch etwas Luft hatte, weil der Master ja erst im Wintersemester startet. War auch ein Punkt den ich etwas nervend fand, denn ich hätte auch schon im Sommer loslegen können. So habe ich mir halt etwas mehr Zeit für die Bachelorarbeit genommen, was sicherlich nicht verkehrt ist, da ich bei meiner Arbeit einige Twitter Profile analysieren musste. Das hat echt Zeit gekostet.
      Puh 5 Stunden nachbereitung, das ist echt heftig. Kenne das auch von einer Freundin die Zahnmedizin studiert, die hat dann auch immer eine sehr lange Nachbereitung. Bei mir war das bei den Vorlesungen zum Glück meist so um die 2 Stunden, da ich mich hal dann hingesetzt habe und meine Zusammenfassung ergänzt habe. Das man aber immer komisch angeschaut wird, ohne das man die Geschichte von jemandem kennt, finde ich eh total nervend. Da wird halt einfach geurteilt.

      Das war leider ein eigener Fehler, weil ich schon ein Seminar mit der Bezeichnung gemacht hatte und das bei der Anmeldung überhaupt nicht auf dem Schirm hatte. Ist halt doof gelaufen, aber ist so gut wie jedem passiert, der mit mir studiert. Das halt auch eine Erfahrung aus der man lernt und das Seminar war ja zum Glück spannend. Ich habe mich darauf jede Woche gefreut, weil ich so viel mitgenommen habe.
      Das mit Latein ist aber ärgerlich, vor allem weil du dich halt echt durchgequält hast.

      Ich habe mich aus dem Grund auch nicht auf den 25 gefreut. Das ist halt schon hart, vor allem weil das Kindergeld ja meine Eltern betroffen hat, ich aber immer noch hier wohne. Die konnten das Geld somit auch gut gebrauchen. Ich überlege aktuell auch ob ich mich noch bei der Bibliothek in meinem Studienort anmelde. Da ist die Auswahl einfach größer und vor allem haben die einige Fantasy Bücher die ich schon länger lesen wollte. Habe ja bisher nur einen Ausweis für unsere Bibliothek im Ort, aber die ist halt sehr klein und eher auf Krimi spezialisiert.

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  14. Hey :)
    Ein sehr toller Post. Ich finde es immer schön zu lesen, wie das Studium andere verändert hat oder was es einen gelehrt hat. Ich selber beginne demnächst mein dritten Semester als Anglistik-Studentin und auch ich merke schon, wie mein Studium meine Sicht auf einige Dinge verändert. Auch im Hinblick auf Literatur und Sprache.
    Ich gehöre wohl aber zu den paar glücklichen Studenten, die keinen Nebenjob haben und brauchen. Ich lebe noch zu Hause, meine Mutter zahlt die Miete, Strom, Lebensmittel und was sonst noch so anfällt. Von meinem Vater bekomme ich jeden Monat 100€, von welchen in nur mein Studium finanzieren muss. Indem ich aber regelmäßig einen bestimmten Betrag zur Seite lege, funktioniert das aber sehr gut und ich brauche einfach keinen Nebenjob. Und solange das nicht nötig ist, fokussiere ich mich voll und ganz auf mein Studium. Ich bin ebenfalls ein Arbeiterkind, aber meine Eltern wollen mir weiterhin so viel ermöglichen, wie es nur geht. Zum Glück war ich aber schon immer jemand, die nie viel Geld ausgegeben hat und sehr gut mit Geld umgehen kann. Einen besseren Umgang mit dem was ich habe, hat mich aber das Studium auch schon gelehrt.
    Am meisten am Studium nerven mich wohl die ganzen Sprüche, dass man mit dem Studiengang nur Taxifahrerin werden kann von Leuten, die der Meinung sind, sie seien was besseres als andere. Ich denke, solange man Spaß an seinem Studium hat, kann man immer etwas damit erreichen. Und selbst wenn man eine Ausbildung hinterher noch macht, ist das auch in Ordnung. Dann hat man eben zwei Sachen vorzuweisen. Kann ja sicher auch nicht schaden :)

    Liebe Grüße
    Isabell

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommmentar Isabell <3.
      Wünsche dir erstmal ganz viel Spaß im dritten Semester. Ich hatte ja auch überlegt ob ich Anglistik studiere, mich dann aber doch für Politik und Soziologie entschieden, was für mich aber die richtige Entscheidung war. Trotzdem stelle ich mir das Anglistik Studium spannend vor.

      Während des Bachelors war das aber bei mir auch der Fall. Da haben mich auch meine Eltern unterstützt und ein kleines Taschengeld bezahlt, das mir in dem Fall gereicht hat. Da war ich auch dankbar für, dass ich mich da auf mein Studium konzentrieren konnte. Da haben wir was gemeinsam: Denn ich habe auch früh gelernt mit Geld umzugehen. Das war meinen Eltern immer sehr wichtig, deshalb habe ich mit Sparen kein Problem. Nur manchmal beim shoppen da sieht man dann halt doch Dinge die man gerne hätte, aber nicht mitnehmen kann. Da wird man dann schon mal etwas wehmüdig, aber ich weiß ja wofür ich das mache und wieso ich jetzt verzichte. Später wird sich das dann hoffentlich auszahlen.

      Ich fühle mit dir. Wie gesagt ich höre den Spruch auch oft, aber lass dir das nicht einreden. Wer sich ins Studium reinhängt und gute Leistungen bringt, der bekommt auch einen guten Beruf. Das denke ich mir auch. Ich bin stolz und froh über meine Ausbildung, weil sie mir in vielen Dingen geholfen hat und ich mich dadurch natürlich weiterentwickelt habe. Das sind ja auch Dinge, die wichtig sind.

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  15. Unglaublich, dass du nun schon deinen Master machst, denn ich kann mich noch gut an die Abitur-Abschlussfeier erinnern. :D Ich bin mir jedenfalls sicher, dass du auch den Rest des Studiums toll meistern wirst! :)

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    1. Dankeschön, dass hoffe ich natürlich. Ich werde mich auf jeden Fall wieder reinhängen und weiterhin mein Bestes Geben :). Jaa, die Zeit rennt so. Mir geht es ähnlich, weil ich noch genau im Kopf habe wie ich losgelegt habe.

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  16. richtig toller und offener post :D ich mag ihn! ich habe selbst nicht studiert sondern gleich eine ausbildung begonnnen. mit 25 habe ich schon einige jahre gearbeitet aber ich kann mir virstellen, dass das lernen in dem alter dann auch nicht unbedingt leichter fällt...

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar Ina,
      oh ja sich zum Lernen zu Motiveren ist echt nicht so leicht. Ich weiß man lernt zwar sein ganzes Leben, aber ich freue mich darauf nicht mehr so intensiv wie für die Uni pauken zu müssen.

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  17. Wow ein richtig guter Beitrag! Obwohl ich keine Studentin bin kann ich vieles nach vollziehen vor allem den Punkt, dass es ab 25 hart wird :D das merke ich jetzt auch während ich meine lange Reise plane und finanziell, puh. Irgendwie kommt man immer durch, aber es wäre auch mal schön, sich nicht immer so viele Gedanken darüber zu machen und jeden Cent umzudrehen.

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