In den letzten Wochen habe ich erneut in einige neue Serien reingeschaut, aber auch ein paar meiner alten Favoriten fortgesetzt. Heute möchte ich meine Gedanken über all diese Serien, in Form von Kurzkritiken loswerden. Wie immer bin ich natürlich sehr gespannt darauf zu hören, wer die genannten Produktionen ebenfalls verfolgt oder was bei euch ansonsten gerade läuft.
Die Serie spielt im Salem des 17 Jahrhundert und ist hierbei inspiriert von den Hexenprozessen, die dort geführt wurden. Im Zentrum steht Mary Sibley (Janet Montgomery), die von ihrem Geliebten John Alden (Shane West) getrennt wird, da dieser in den Krieg zieht. Bei seiner Rückkehr muss er feststellen, dass nicht nur die Angst vor Hexen im Dorf umgeht, sondern Mary die mächtigste Frau von Salem geworden ist. Was keiner weis ist, dass Mary eine Hexe ist und versucht das große Ritual zu beenden, welches den Ort von allen Puritanern befreit, die derzeit regieren.
Von Salem gibt es bisher zwei Staffeln, eine 3 wurde jedoch schon bestellt. Ich habe nun vor Kurzem auf Sixx die erste Staffel beendet und hoffe, dass der Sender auch bald die neue Staffel ausstrahlt. Zwar hatte ich mir zu Anfang etwas anderes unter der Serie vorgestellt, da ich angenommen habe, dass es dort keine "echten" Hexen gibt, aber damit lag ich falsch. Für mich war das jedoch jetzt keine große Tragödie, da ich ein Fan des Genres bin. Doch im Gegensatz zu Charmed, Witches of East End oder Sabrina - Total verhext, zielt diese Produktion definitiv auf ein
rein erwachsenes Publikum ab und ist um einiges brutaler und dunkler, als die vorher genannten. Zwar haben die Produzenten ebenfalls eine epische Liebesgeschichte eingebaut, die macht die ganze Thematik nun aber auch nicht leichter. Ich brauchte persönlich ein paar Folgen, bis ich in Salem reingefunden habe und die Storyline an Fahrt aufgenommen hat, aber ungefähr ab der Hälfte war ich dann wirklich im Suchtmodus und wollte wissen, wie die Geschichte weitergeht. Somit habe ich jedem Freitagabend entgegengefiebert und wurde für das Dranbleiben belohnt.
Das Finale war wirklich diesen Titel würdig, denn es wurden Handlungsstränge auf interessante Weise beendet, neue Fragen gesät und generell ganz schön aufgeräumt. In den letzten beiden Folgen mussten wir uns von 8 Figuren verabschieden und das ist echt ungewöhnlich hoch, für eine Serie.
Jedoch gehört der Tod zu Salem dazu, da die Produzenten schonungslos zeigen, dass es nur für wenige Menschen, die als Hexen bezeichnet wurden, wirklich einen Ausweg gab. Die meisten von ihnen, egal wie gut die Verteidigung auch war und wie unsinnig die Anschuldigungen, wurden letzten Endes verurteilt. Indem die Aussagen verdreht oder andere Unschuldige gefoltert wurden, bis sie die Verurteilten belasteten, nur um den Schmerzen zu entkommen, hatte man kaum eine Chance dem eigenen Tod zu entgehen. Dies schockiert natürlich auch in der Serie und lässt einen nachfolgend nicht so leicht los.
Bei den Hauptfiguren bewegen sich alle in einem
Graubereich. Etwas, was mir immer besonders gut gefällt. Vor allem Mary ist hierbei kein Engel, weshalb es mir schwerfiel, ihr wirklich meine Sympathie entgegen zu bringen. Ja sie hat ihre gutmütigen Momente und wir erfahren auch, wie sie zur Hexe wurde, aber all die abscheulichen Taten, kann das auch nicht reinwaschen. Ich mochte sie vor allem in Paarung mit John Alden, da ich finde, dass er sie zu einem besseren Menschen macht. Jedoch erfahren wir nicht nur Marys Vorgeschichte, sondern auch die vieler weiterer Figuren, weshalb in "Salem" niemand grundlos Böse ist.
Jeder hatte sein Päckchen zu tragen und dies gibt den Figuren auch mehr Facetten. Bei Tituba dauert es zwar, bis sie etwas mehr Kanten bekommt, aber gegen Ende habe ich mich dann auch darüber gefreut, ihre Vorgeschichte zu erfahren, denn die war längst überfällig. Zu meinen absoluten Lieblingen zählen dafür aber John Alden und Cotton. Beide Männer mag ich richtig gerne, weil sie die Einzigen sind, die logisch denken und gerade ihre Freundschaft hat mein Herz erwärmt. Dazu wurde ich im Verlauf der ersten Staffel ein großer Fan von Isaac. Er ist wirklich mein liebster Nebencharakter. Auch auf Annes Storyline in der kommenden Staffel bin ich sehr gespannt, da wurden wir ja im Finale mit einem wirklich extremen Cliffhänger zurückgelassen. Was die Schauspieler anbelangt habe ich mich sehr gefreut, dass Ashley Madekwe nach ihrem Ausstieg von Revenge hier eine Hauptrolle ergattern konnte und finde, dass diese dunkle Rolle gut zu ihr passt. Shane West kenne ich lustigerweise noch aus Nur Mit Dir - A Walk to Remember, da war er noch ein richtiger Jungspund und hat sich seitdem doch etwas verändert, jedoch finde ich ihn schauspielerisch immer noch brillant. Janet Montgomery ist für mich ebenfalls die perfekte Wahl für Mary, hier könnte ich mir keine bessere Schauspielerin vorstellen, die in diese Rolle passt.
Und wem würde ich Salem nun empfehlen? All denjenigen, die sich im Mysterygenre zuhause fühlen und Hexenserien natürlich nicht abgeneigt sind.
2. Akte X (1993 - ???), 10 Staffeln, 208 Folgen
"What if everything we've been led to believe in is a lie, what if there is no alien conspiracy?" - Mulder
Im Zentrum der Serie der sehen stehen die FBI Agenten Mulder und Scully, die gemeinsam an der Aufklärung von mysteriösen Fällen arbeiten und hierbei oftmals in ihrem Glauben getestet werden. Während Scully durch und durch Wissenschaftlerin ist, glaubt Mulder an Aliens und außergewöhnliche Erscheinungen, doch trotz der unterschiedlichen Ansichten haben beide eine tiefe Beziehung zueinander.
Ich habe mir ehrlich gesagt nur die 10.Staffel von Akte X angeschaut, weil ich es interessant fand, mal in eine Serie reinzuschauen, die meine Eltern früher ebenfalls verfolgt haben. Somit haben wir die Fortsetzung immer gemeinsam geschaut und dabei fand ich gerade den
Einstieg gut gemacht, da dieser noch einmal kurz erläuterte, was in den vorherigen Staffeln passiert ist und uns auch die beiden Figuren etwas näher gebracht hat. Jedoch habe ich mir von der Serie selbst mehr erwartet und habe somit leider einige Kritikpunkte. Vermisst habe ich vor allem den roten Faden, da hätte ich mir gewünscht, dass sich die Geschehnisse aus der ersten Folge durch die gesamte Staffel ziehen. Zwar werden sie am Ende wieder aufgegriffen, aber das war mir dann alles zu unzusammenhängend und plötzlich, zumal man dadurch auch
einiges an Potenzial verschenkt hat. Generell wurden viele Handlungen für mich zu
oberflächlich beleuchtet, denn irgendwie haben sich die Macher nie so ganz getraut wirklich in die Thematik reinzugehen und auch die abschließende Antwort blieben sie uns oft schuldig. Was die Folgen anbelangt war es somit bei mir eine Achterbahnfahrt, wo ich manche gut fand, mit anderen wiederum gar nichts anfangen konnte, eine für mich sogar komplett ins Lächerliche ging.
Der Hype erschließt sich mir also anhand der 10.Staffel nicht so ganz, da ich finde, dass man aus der Fortsetzung einfach mehr hätte rausholen können. Man hätte
tiefer in die Gesellschaftskritik eintauchen können, die zwar gegen Ende aufgegriffen wurde, aber mir auch hier etwas zu kurz geraten ist. Was die Figuren anbelangt, so habe ich Mulder sehr schnell in mein Herz geschlossen, weil er einfach eine verdammt coole Socke ist. Mit Scully und ihrer etwas unterkühlten Art habe ich jedoch so meine Probleme. Ich weiß nicht, woran es liegt, aber ich wurde auch im Verlauf der Staffel nicht warm mit ihr. Schauspielerisch kann ich mich hingegen nicht beklagen, da man schon merkt, dass die Hauptdarsteller alte Hasen im Schauspiel Geschäft sind. Gefreut habe ich mich jedoch auch darüber, dass man auch Jungdarstellern wie Robbie Amell eine Chance gegeben hat. Somit hat mich Akte X zwar nicht zu 100 % überzeugt, das Finale fand ich aber gelungen und würde die Folge auch als die Beste der gesamten Staffel bezeichnen, jedoch ist da definitiv noch
Luft nach oben und ich würde mich darüber freuen, wenn die Produzenten bei einer weiteren Staffel etwas tiefer in die Themen eintauchen. Wenn ihr jedoch auf Mystery Serien steht, dann dürftet ihr trotz allem kurzweilig Freude an der Serie haben.
3. The Shannara Chronicles, (2016 - ???, 1 Staffel, 10 Folgen
"If you want to survive in this world, you need to start taking care of yourself, because no one's gonna do that for you" - Eretia
Die Fantasyserie basiert auf der Romanreihe von Terry Brooks und spielt in einer postapokalytischen Welt, die nach einem Krieg zerstört wurde. Heute leben dort neben Menschen, auch Elfen, Trolle, Zwerge oder Gnome. Als der Elcrys, ein Baum der die Welt vor den Dämonen beschützt, plötzlich Blätter verliert, gelangen diese wieder zurück auf die Welt und bedrohen hierbei alle Wesen. Mit jedem Blatt, dass der Baum verliert werden die Dämonen dabei stärker und können aus ihrem Gefängnis ausbrechen, sobald alle Blätter gefallen sind. Um dies zu verhindern, schicken die Elfen dessen Hüter zum sogenannten Samenfeuer. Hierbei wird Amberle vom Halb Efen Will und der menschlichen Eretria begleitet.
Ich hatte wirklich sehr hohe Erwartungen an diese Serie, weil die Trailer einfach verdammt gut gemacht waren und dadurch sofort mein Interesse geweckt haben. Der Auftakt war hierbei auch wirklich gelungen, denn die
Storyline hat Potenzial, die
Welt ist wirklich bildgewaltig und die ersten Figuren waren interessant. Gerade die Darstellung der Dämonen fand ich beeindruckend und auch wirklich gruselig, sodass definitiv ersichtlich wird, wo das Geld hingeflossen ist. Doch gerade in der Mitte begann die Produktion dann etwas zu schwächeln. Es wurden mir einfach zu viele wichtige Fragen nicht thematisiert, sodass ich kaum etwas über den Krieg erfahren habe, der die Welt damals zerstört hat und wie diese zuvor wohl ausgesehen haben mag. Auch würde ich gerne mehr über die Feindschaft zwischen den einzelnen Wesen erfahren und wie es zu dieser kam. Vielmehr haben sich einige der Folgen eher wie Füller angefühlt, mit denen man Zeit herausschlagen wollte und auf eine zweite Staffel gesetzt hat.
Die Storyline wurde in meinen Augen somit künstlich in die Länge gezogen, obwohl man sehr viel mehr daraus hätte machen können. Ich fand es einfach unglaubwürdig, dass unsere Helden in jeder Folge in ein neues Fettnäpfchen laufen und ständig die gleichen Fehler begehen. Mag nun sein, dass das oftmals typisch für Jugendserien ist, aber für mich war es irgendwann nicht mehr logisch. Doch trotz allem bietet die Handlung Potenzial und ich hoffe, dass dieses in einer zweiten Staffel voll ausgeschöpft wird, denn es bleiben nicht nur Fragen zur Welt offen, sondern auch zu einigen Figuren. Gerne hätte ich erfahren, woher Eretria abstammt und ihre Vorgeschichte etwas mehr beleuchtet.
Ein weiterer Kritikpunkt meinerseits betrifft das
Liebesdreieck zwischen Will / Emberle und Eretria, welches uns gleich zu Beginn präsentiert wird. Auch dies scheint derzeit bei vielen Jugendserien mächtig im Trend zu sein, doch es ist einer, den ich wirklich in keiner Serie mag.
Mir sind diese Dreiecke einfach zu anstrengend und ich finde, dass sie oftmals den Fokus von der Handlung nehmen und man sich irgendwann nur noch auf die Liebesgeschichte konzentriert. Sollte es eine zweite Staffel geben, würde ich mir wünschen, dass man die ganze Sache zu den Akten legt und sich lieber auf die Handlung selbst konzentriert. Schauspielerisch kannte ich vom Cast nur Manu Benett, den ich in Arrow und Spartacus gesehen habe, Ivana Baquero aus Pans Labyrinth und Austin Butler, welcher in The Carrie Diaries mitgespielt hatte. Für mich haben die Drei, auch die besten Performances abgeliefert. Poppy Drayton blieb stellenweise noch etwas blass, jedoch steht sie auch noch am Anfang ihrer Karriere und da muss man einem Schauspieler auch etwas Zeit geben, um sich zu entwickeln und dazuzulernen.
Wenn ihr also Fantasyserien mögt, dann solltet ihr der Serie trotz allem eine Chance geben, auch wenn storylinetechnisch noch Luft nach oben ist, gibt es tolle Ansätze und viel Potenzial für eine zweite Staffel, da die Welt an sich definitiv interessant ist. Und nicht zu vergessen ist auch diese tolle Landschaft, denn der Drehort Neuseeland passt perfekt zur Thematik der Show und lässt einen immer wieder träumen.
4. Shadowhunters, (2016-???), 2 Staffeln, 13 Folgen in 1 Staffel
"All the legends are true. We're Shadowhunters. We protect the human world from the demon world." - Jace
Bei Shadowhunters handelt es sich um die Verfilmung der Jugendbuchreihe "City of Bones". An ihrem 18.Geburtstag scheint die perfekte Welt von Clary plötzlich auseinander zu fallen, als ihre Mutter entführung wird und sie erfährt, dass sie eine Dämonjägerin ist, die verhindern muss, dass Valentine an den Kelch der Engel gerät. Neben ihrem Besten Freund Simon, helfen ihr dabei die drei Shadowhunters Jace, Alex und Isabel.
Vor Kurzem habe ich den Kinofilm gesehen gehabt und fand diesen wirklich gut gemacht, da er aber leider an den Kinokassen floppte, hat man sich nun entschieden, den Stoff als Serie zu verfilmen.
Kam bei der Zielgruppe scheinbar besser an, da die Serie für eine 2.Staffel verlängert wurde. Durch meinen Account bei Netflix habe ich nu auch mit ihr angefangen und bin gerade bei Folge 10 angelangt und kann somit bisher erst über diese Folgen ein Fazit ziehen. Im Internet habe ich gemischte Meinungen gelesen, jedoch gefällt "Shadowhunter" mir bisher ganz gut.
Die Monologe sind zwar noch etwas platt, die Schauspieler könnten stellenweiße noch mehr aus sich herausholen, aber man merkt, dass Potenzial vorhanden ist und ich finde die Thematik sehr interessant. Ich stehe einfach auf dieses Genre und bin aus diesem Grund gespannt auf mehr. Der Film war damals natürlich etwas bildgewaltiger, jedoch darf man nicht vergessen, dass es für diesen auch viel mehr Budget gab, mit dem natürlich ein paar Effekte mehr drinnen gewesen sind. Somit macht die Serie in meinen Augen mit dem Geld, was vorhanden ist einen recht guten Job.
Jedoch muss ich gestehen, dass ich Lily Collins eine wesentlich bessere Hauptdarstellerin fand, Jonathan Rhys Meyers für mich der etwas furchteinflößendere Bösewicht und auch Lena Headey mir in der Rolle von Clarys Mutter mehr zugesagt hat. Aber was nicht ist, kann ja in der Serie ebenfalls noch werden. Was mir rätselhaft ist, ist warum man der Hauptdarstellerin diese künstliche Haarfarbe verpasst hat? Die ist wirklich schrecklich zu ertragen und lässt mich jedes Mal erneut erschaudern.
Von den Figuren habe ich bisher
Simon am meisten in mein Herz geschlossen, dürfte aber einige meiner Stammleser nicht überraschen, da ich diese Art von Charakter in Serien immer gerne mag. Der Nerd, der eine Prise Sarkasmus zu viel besitzt, nicht weiß, wann er den Mund halten sollte und oftmals unglücklich verliebt ist. Dazu finde ich Magnus in der Serie richtig toll, der Darsteller passt für mich optisch perfekt zu der Rolle und spielt das Ganze verdammt cool.
Von Jace war ich schon im Film kein Fan und bin es auch in der Serie nicht, da ich nicht so ganz verstehe, warum die Autorin hier noch eine dramatische Inzestgeschichte mit einbauen musste. Und auch Isabel ist mir manchmal etwas zu sehr "over the top". Vom Finale habe ich bisher übrigens nur Gutes gehört, sodass ich darauf schon sehr gespannt bin und mich richtig freue, bald die nächsten Folgen anzuschauen.
5.The Blacklist - Staffel 3:
This is only the beginning and I won't stop until his own people realize that their only way forward is to exonerate Elizabeth Keen and to leave the Director to me. Please, tell him I'm coming. - Red
Nachdem Finale der 2.Staffel befindet sich Elizabeth Keen auf der Fluch und wird von ihrem eigenen Team beschuldigt eine russische Spionin zu sein. Nun befindet sie sich selbst auf Platz Nr. 1 der Verbrecherliste und kann nur auf die Hilfe von Reddington hoffen.
In den ersten zwei Staffeln war The Blacklist für mich wie eine kleine Achtbahnfahrt: es gab gute Folgen, dann folgten wieder schlechtere, dann wurde es wieder gut usw. Es dauerte etwas, bis die Produzenten begriffen haben, dass sie sich mehr auf den roten Faden und die Frage: "Wer Reddington für Liz ist", konzentrieren müssen. Erst ab diesem Punkt, an dem wir immer mehr Antworten erhalten haben, wurde die Serie wirklich interessant und endete in einem fulminanten Finale, die die komplette Richtung geändert hat.
Und dieser Richtungswechsel war nötig und zahlt sich in der 3.Staffel wirklich aus. Bisher waren
alle Folgen durch die Bank weg spannend von der ersten bis zur letzten Sekunde und das vor allem deshalb, weil man nun mal besagten roten Faden auch jetzt weiter verfolgt und innerhalb der großen Verschwörung keine Figur sicher ist.
Ich fiebere in jeder Folge mit Liz mit, mochte das Katz-und-Maus Spiel zwischen ihr, der Polizei und dem Kabal und fand es genial, dass man hierbei immer wieder Fragen in Bezug auf Reds Beziehung zu Lizzy gesät hat. In der letzten Staffel haben wir hier zwar eine kleine Erklärung erhalten, aber dass dies nicht die Lösung ist, machen die Produzenten mit ihren Andeutungen nur allzu deutlich. Somit hoffe ich ja immer noch, dass er am Ende ganz klischeehaft ihr Vater ist. Ich weiß gar nicht wieso, ich gerade diese Antwort bevorzuge, weil sie jetzt nichts unbedingt Neues wäre, aber ich mag die Dynamik zwischen Lizzy und Red und er erscheint mir immer wie eine Vaterfigur für sie. Übrigens oute ich mich an dieser Stelle mal als Lizzy und Tom Shipper, der es toll findet, dass die Produzenten auch hier immer wieder tolle Momente sähen. Ich mag Beziehungen, in denen eine Person die andere besser macht und das ist auch hier der Fall. Lizzy bringt ihn Tom das Beste hervor und lässt ihn sein Leben überfragen und den Wunsch keimen, ein besserer Mensch zu werden. Abseits davon bin ich einfach sehr gespannt, wie es weitergehen wird, und kann nur damit abschließen, dass Staffel 3 für mich wirklich die stärkste der gesamten Serie ist.
Welche der Serien kennt ihr?
Was ist eure Meinung?
Auf welche Serien konnte ich euch neugierig machen?
Und was ist so gar nichts für euch?