Monatsrückblick: Erlebt im Mai:
Denke ich an den Mai, so denke ich an Deutschlands große ESC-Klatsche, die sogar mir als Zuschauerin unangenehm war, wie müssen sich dann erst die Künstler fühlen? Wie jedes Jahr habe ich die größte europäische Musiksendung mit Freunden geschaut und dabei die unterhaltsamen, verrückten Acts vermisst, denn diese Show war im wahrsten Sinne des Wortes zum Einschlafen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mir die Zeiten herbei gesehnt habe, als noch live auf der Bühne gebacken wurde. Schon alleine deshalb, weil es so viele nichts aussagende Balladen gab und auch die Gesangsqualität freundlich ausgedrückt fragwürdig war. Es gab viele Künstler/innen, die sich für mich im Mittelfeld bewegten, nicht gut, aber auch nicht schlecht, gepaart mit mehr als einem schiefen Ton, aber generell halt keinen einzigen Auftritt der mich nun umgehauen hätte. Worte zu Madonna ersparte ich mir nun, auch da wurde im Internet schon alles gesagt, generell erwies sich Twitter als unterhaltsamer als das Spektakel auf dem Bildschirm. Ich hoffe darauf, dass das ganze nächstes Jahr wieder etwas unterhaltsam wird, damit ich nicht nach der Hälfte einschlafe.
