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Sonntag, 4. November 2018

Monatsrückblick Oktober: Erlebt, Gesehen, Gebloggt

Der Oktober zählt zu meinen liebsten Monaten im Jahr, das ist auch 2018 wieder der Fall. Zum einen bin ich ein großer Fan des Spät-Herbstes, von dem wir diesmal mehr als verwöhnt wurden. Zum anderen werde ich im Oktober ein Jahr älter, was aktuell noch ein Grund zum feiern ist, aber auch Halloween fiebere ich das ganze Jahr entgegen. Zwar habe ich mir am 31. dann doch einen ruhigen Abend mit einem Horrorfilm gegönnt, aber da ich den ganzen Tag Uni hatte, habe ich genau das  gebraucht. Denke ich zurück an den Oktober, dann muss ich aber auch an den Start meines Masterstudiums denken. Nun drücke ich schon wieder seit einigen Wochen die Schulbank und stelle fest: Schonfrist gibt es diesmal nicht. Dafür habe ich dann aber auch gegen Ende des Semesters etwas weniger Stress und kann mich voll und ganz der Themenfindung für die anstehenden Hausarbeiten widmen. Weiterhin fand im Freundeskreis ein Spieleabend statt, wo wir erneut viel Spaß bei Harry Potter Cluedo hatten, mit einer Kommilitonin habe ich hingegen "Die Sims 4" gezockt, bei meinem Besten durfte ich mir dann mal eines der neuen Assasins Creed Spiele anschauen. Wir sind nämlich beide große Fans des Franchise, doch während ich noch beim ersten Teil fest hänge, ist mein Bester schon wesentlich weiter und beschäftigt sich aktuell, zumindest glaube ich das, auch schon mit Odyssey. Im Bereich Filme und Serien war der Oktober ebenfalls kein allzu schlechter Monat. Filmisch waren zwar zwei größere Pannen mit dabei, aber auch Produktionen, die mir nachhaltig im Kopf  geblieben sind. Bei den Serien habe ich hingegen einen neuen Liebling entdeckt, während ein alter Favorit gerade schwächelt. Was ich sonst noch so Erlebt, Gesehen und Gebloggt habe, erfahrt ihr nun ganz ausführlich in meinem Monatsrückblick.




Erlebt: Mein Oktober via Instagram:



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1. Selfie #1 // 2. Frühstücksliebe: Ich hatte mir für die Semesterferien vorgenommen Pancakes zu machen und dieses Vorhabe wurde kurz vor knapp dann auch noch umgesetzt. Probiert habe ich mich an einer gewunden Variante mit Vollkorn-Mehl und Apfel / Agavesaft als Topping. Das Rezept findet ihr auf Instagram. Ich muss aber gestehen, dass ich ein bisschen geschummelt habe, denn so ganz ohne Zucker waren mir die Pancakes dann doch zu trocken, sodass ich da noch eine kleine Menge hinzugegeben habe. // 3. Selfi #2: Letzten Monat ging es dann noch mit den Eltern nach Würzburg, um entspannt das schöne Wetter zu genießen und durch den Residenzgarten zu schlendern. Danach wurde dann noch das letzte Eis des Sommers geschleckt. // 4 & 5. Geburtstagskind: Wieder ein Jahr älter, denn Mitte Oktober war es soweit - mein Geburtstag. Diesmal habe ich den Tag mit einem Geburtstagsbrunch mit Freunden gestartet, nachmittags gab es dann Kaffe und Kuchen für die Verwandtschaft. Meine Mum hat mir dafür eine Schoko-Sahne-Torte gebacken, während ich mich an einem Beeren-Keks-Gugelhupf versucht habe. War ein schöner, langer, aber auch anstrengender Tag. Trotzdem habe ich die Zeit genossen und habe den Abend dann noch mit dem letzten Harry Potter Teil ausklingen lassen. Den hatten meine Eltern nämlich noch gar nicht gesehen // 6. Residenz: Ich komme zwar jeden Tag an der Residenz vorbei, aber das UNESCO-Weltkulturerbe begeistert mich immer wieder aufs Neue. Die Architektur ist beeindruckend und lässt mich von einer anderen Zeit träumen.




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7, 8, 9: Könnt ihr euch noch an meinen Beitrag über die Dinge erinnern, die ich in Zukunft noch tun möchte? Da stand drauf "Macarons zu probieren". Eine Familienfreundin hat diesen Beitrag gelesen und mich kurzerhand mit den süßen Köstlichkeiten überrascht. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie groß meine Freude war, als ich nach einem langen Uni-Tag nach Hause gekommen bin und das Paket entdeckt habe. Nun kann ich endlich mitreden und weiß wie gut die kleinen Teilchen sind. 




Gesehen: Filme und Serien im Oktober:


Filme:


  • Suffragettes (Historie // Amazon Prime // 2016): Der Oktober stand im Zeichen zweier Landtagswahlen, aber auch international wurde wieder über die Zukunft der nächsten Jahre entschieden. "Suffragettes" hat da thematisch perfekt gepasst, denn der Film widmet sich der "Suffragettes"-Bewegung in England und zeigt wie Frauen sich das Wahlrecht erkämpft haben. Dabei überzeugt die Historienverfilmung mit einem hochkarätigen Cast, denn Meryl Streep, Carey Mulligan und Helena  Bonham Carter nehmen sich der wichtigen Geschichte an. Es ist erschreckend, unter welchen Bedingungen die Frauen damals gelebt haben und wie lange sie ignoriert wurden. Erst als sie zu drastischeren Mitteln griffen und das ganze in einem tragischen Ereignis mündet, wird ihnen international Gehör geschenkt. "Suffragettes" hat mich, vor allem als Frau, nicht kalt gelassen. Doch viel wichtiger: Der Film führt vor Augen was für ein Privileg das Recht zu Wähen ist, wie unablässig Minderheiten dafür gekämpft haben und wie vielen Menschen noch heute dieses Recht verwehrt wird. Nutzt dieses Privileg, lasst es nicht verstreichen wie so viele es erneut  bei den Landtagswahlen getan haben. Aus diesem Grund und weil "Suffragettes" in voller Härter die Lebensumstände der Frauen sowie die Konsequenzen für ihre Forderung zeigt, kann ich euch diesen Film wärmstens empfehlen. Demnächst ist er glaube ich auch im ZDF zu sehen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.
  • Fifty Shades of Grey 2 (Erotik // Amazon Prime // 2017): "Fifty Shades of Grey 2" hatte ich mir bewusst nicht im Kino angeschaut, da ich vom ersten Teil nicht begeistert war. Teil Eins war okay, ein solider Liebesfilm mit einigen Schwächen und Dingen, die mir doch sauer aufstoßen. An die Fortsetzung hatte ich aufgrund des Trailers, der einen großen Fokus auf Thriller-Elemente legt, mehr Erwartungen. Die wurden aber leider nicht erfüllt. Vielmehr plätschert der Film vor sich hin, eine stringente Storyline habe ich vergeblich gesucht und das Thriller-Element wird in wenigen Minuten abgehandelt. Anastasias Sinneswandel in Bezug auf SM und Christian ist logisch nicht nachvollziehbar, ist sie doch ziemlich schnell wieder für die Spielchen aus dem ersten Teil zu haben, dabei war das der Grund für die Trennung? Auch sonst lässt sie sich recht flott wieder auf Christian ein. Vergeben und Vergessen. Teil 2 bleibt softe Unterhaltung mit einem Paar, bei dem für mich die Chemie auch weiterhin nicht so recht passen möchte. Zumindest der Soundtrack überzeugt erneut, sowie die schauspielerische Leistung von Dakota Johnson. Von mir gibt es 2,5 von 5 Sternen.
  • Lady Bird (Drama // Amazon Prime // 2018): Beim Prime Filmabend habe ich mir im Oktober "Lady Bird" geliehen, den ich damals im Kino verpasst habe. Der Film handelt von Christine, die sich selbst Lady Bird nennt und ihr letzt Jahr in einer konservativen, katholischen High-School in Sacramento verbringt. Sie träumt davon endlich die Kleinstadt mit all ihren Konventionen hinter sich zu lassen und an der Ostküste zu studieren. Der Haken: Ihrer Familie fehlt dafür das Geld und auch Christines Noten sind nicht unbedingt im oberen Bereich. Ihr Wunsch sorgt aber auch immer wieder für Spannungen mit ihrer Mutter. "Lady Bird" ist ein realistischer, unaufgeregter Coming-of-Age Film. Anders als viele Genrevertreter, die aktuell auf den Markt kommen, setzt man hier nicht auf optische Inszenierung, übertriebenes Drama oder Figuren, die over-the-top sind. Die Stärke von "Lady Bird" liegt in seiner Authentizität. Hier wird nichts beschönigt, man erhält einfach einen Blick in das letzte Schuljahr eines Mädchens aus der amerikanischen Mittelschicht. Und auch wenn hier die leisen, emotionalen Momente überwiegen, weiß der Film zu unterhalten und einen mitzureißen. Lady Bird ist dabei eine interessante Figur, die nicht frei von Fehlern ist und sich nicht immer fair gegenüber ihren Eltern verhält. Ihre Naivität in Bezug auf die Uni habe ich an einigen Stellen belächelt, aber damit hat sie mich auch an mein jugendliches Ich erinnert. Bin ich doch auch so an diese Thematik herangegangen. Ebenfalls spannend sind der Mutter-Tochter-Konflikt, der sicherlich vielen aus der Seele spricht sowie die Kritik an der sozialen Ungleichheit in Amerika. Alles in allem erfindet "Lady Bird" das Genre sicherlich nicht neu und behandelt auch viele bekannte Themen einer Coming-of-age-Geschichte, aber den Charme machen hier die sensationellen Darsteller, gut gezeichneten Figuren sowie der Realismus aus. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.
  • Game Night (Komödie // Amazon Prime // 2018): Ebenfass verpasst hatte ich Anfang des Jahres "Game Night" und habe auch diesen dank des Prime-Filmabends nachgeholt. Von der Komödie mit Rachel McAdams und Jason Bateman (die ich beide unglaublich gerne auf der Leinwand sehe) hatte ich bis dato nur positives gehört. Bei den Kritikern konnte der Film mit seinem innovativem Thema sowie deren klugen Umsetzung punkten. Die Produzenten greifen mit "Game Night" den Hype um Gesellschaftsspiele auf und rücken eine Gruppe von Pärchen in den Mittelpunkt, die sich einmal die Woche genau dazu treffen. Als Max Bruder Brooks in die Stadt kommt, lädt er die Freunde zu einem ganz besonderen Spieleabend ein, bei der einer von ihnen von Fake FBI-Agenten entführt wird. Die Gruppe soll dann die Hinweise lösen und herausfinden, wo sich besagte Person befindet. Doch dann wird Brooks wird entführt, sodass aus Spaß plötzlich Ernst wird. Ich stimme den Kritikern zu, dass das Thema des Filmes mal was anderes ist, das ganze optisch klasse inszeniert ist und einige Momente einen an die eigenen Spielabende im Freundeskreis erinnern. Gerade hier entpuppte sich "Game Night" als Hommage an beliebte Spieleklassiker, was ich toll finde. Die Schauspieler machen ihre Sache gut und auch bei den Gags gab es viel zu Lachen, wenn sich leider auch ab und an wieder Witze eingeschlichen haben, die unter die Gürtellinie gehen. Dennoch spielt man kokett mit der Thematik und überzeichnet das ganze gewollt. Mein Problem mit "Game Night" ist allerdings, das einige Wendungen zu gewollt wirken. Ich habe einfach gespürt, dass es sich dabei um einen Film mit 1 Stunde 40 Minuten Laufzeit handelt und deshalb manche Dinge schnell abgehandelt wurden, um voranzukommen. Die Logik bleibt da natürlich dann auf der Strecke. Abseits davon sind mir auch einige Figuren zu überzeichnet, aber das ist bestimmt Geschmackssache. Am Ende war die Prämisse mal was anderes, aber die Umsetzung stellenweise etwas stiefmütterlich und logisch nicht immer einwandfrei. Trotzdem wurde ich gut unterhalten, bin aber froh mir das Geld fürs Kino gespart zu haben. Wer Komödien mag wird aber auch hier voll und ganz auf seine Kosten kommen. Von mir gibt es 3 von 5 Sternen
  • Wunder (Drama, Komödie // Amazon Prime // 2018): "Wunder" basiert auf dem gleichnamigen Bestseller und handelt von Augie, der aufgrund eines Gendefektes ein entstelltes Gesicht hat und deshalb zuhause unterrichtet wird. Doch nun ändert sich alles: denn ab sofort besucht er die fünfte Klasse der Beecher Prep und wird dort nicht nur positiv aufgenommen. Schnell hat er die ersten Feinde, findet aber auch Freunde. "Wunder" ist ein Film bei dem kein Auge trocken bleibt, das liegt zum einen an der Thematik selbst, aber auch an den Hauptfiguren, die allesamt berühren und sich in das Herz des Zuschauers schleichen. Jacob Tremblay spielt die Rolle des Auggie unglaublich authentisch und schafft es perfekt die Lebhaftigkeit, aber auch Verzweiflung des Jungen rüberzubringen, während Julia Roberts die sorgende Mutter perfekt beherrscht. Generell sollte sich diesen Film jeder einmal anschauen, denn er zeigt perfekt auf, welche Vorurteile, Schwierigkeiten und Anfeindungen Menschen begegnen, die anders sind - sei es nun aufgrund einer Krankheit, eines  Gen-Defektes oder wegen eines Handicaps. "Wunder" ruft eindringlich in Erinnerung, dass wir andere Personen stets freundlich und mit Respekt begegnen sollen und das jeder einzelne mehr ist, als das was er nach außen hin verkörpert. Hinter jedem Gesicht steckt eine Geschichte, die es Wert ist das wir sie erkunden. Besonders schön finde ich, dass auch Auggies Schwester Olivia nicht  vergessen wird und die Produzenten so aufzeigen, wie ihr Leben von Auggies Gen-Defekt beeinflusst wird. Natürlich hat auch sie, wie jeder andere Teenager mit Problemen zu kämpfen, die aber weniger Aufmerksamkeit innerhalb der Familie erhalten. Gerade deshalb ist auch ihre Reise emotional. Trotz langer Laufzeit habe ich mich zu keinem Moment gelangweilt, sondern viel gelacht und einige Tränchen verdrückt, deshalb gibt es  von mir 5 von 5 Sternen.
  • Im Zweifel Glücklich (Drama // Amazon Prime // 2018): Als etwas langgezogen habe ich hingegen "Im  Zweifel glücklich" empfunden, zwar steht auch hier mit "Depressionen" ein wichtiges Thema im Mittelpunkt, die Umsetzung hätte aber auf eine unterhaltsamere Art erfolgen können. So ist der Film zwar sehr nachdenklich und gibt einen intensiven Einblick in die Gedanken der Hauptfigur, aber ich habe dies als ermüdend empfunden. Zumindest Adam Sandler gibt es hier in einer ungewohnten Rolle zu sehen, denn der Komiker spielt einen Vater, der sich mit seinem Sohn auf dem Weg macht Colleges anzuschauen und dabei ins Grübeln über sein altes Leben kommt. Seine ehemaligen College-Freunde haben alle mehr erreicht: Sie sind reich, führen ein Leben im Luxus und haben sich in der Wirtschaft oder als Bestseller-Autor einen Namen gemacht. Brad kann da einfach nicht mithalten und ist deshalb nicht erfreut wieder Kontakt zu seinen alten Freunden aufzunehmen. Anhand der Beschreibung hatte ich erwartet eine Komödie mit Tiefgang zu sehen, wo die Freunde plötzlich am selben Ort enden, aber dies ist nicht der Fall. Brad trifft zwar auf einen Freunde, das war es dann aber auch schon. Der Film plätschert so vor sich hin, dreht sich immer wieder um die Unzufriedenheit der Hauptfigur und der Unterhaltungswert bleibt auf der Strecke. Das ist sehr schade, denn schauspielerisch passten die Leistungen, auch die Prämisse ist wichtig, doch ich habe mich ständig dabei ertappt auf die Uhr zu schauen, wie lange der Film noch geht. Von mir gibt es deshalb 2,5 von 5 Sternen.
  • How it Ends (Action // Netflix // 2018): Ein Film den ihr euch hingegen nicht anschauen solltet ist "How It Ends". Dies ist schade, denn der Trailer des Netflix-Katastrophenfilmes kommt spannend daher und wartet mit einem tollen Cast auf. Die Umsetzung ist leider eine Katastrophe, denn über die gesamte Laufzeit passiert nur wenig. Der apokalyptischen Road-Trip ist zum Einschlafen und beschränkt sich auf unerklärbares Verhalten der Menschen und Autounfälle. Treibende Kraft ist lediglich die Frage, was denn nun hinter der Katastrophe steckt? Eine Naturkatastrophe? Ein atomarer Angriff? Oder doch Alien? Die Antwort darauf gibt es aber nie, ihr könnt euch meinen Frust bestimmt vorstellen. Abseits davon zeichnet sich der Film durch unlogische Handlungen der Hauptfiguren aus, denn ich bezweifle dass sich die Menschen nach nur wenigen Stunden so benehmen würden, wenn nicht mal die Ursache der Katastrophe bekannt ist. Die Beziehung zwischen Schwiegervater und Sohn, die gemeinsam den Road-Trip bestreiten, ist unterkühlt - von Chemie keine Spur und auch die emotionalste Szene des Filmes lässt mich kalt, da ich keinen Zugang zu den Figuren gefunden habe. Von mir gibt es 1 von 5 Sternen und die sind den schauspielern geschuldet, die zumindest ihr Bestes gegeben haben. Vielmehr war bei dem Skript nicht drinnen.
  • Apostle (Horror // Netflix // 2018): Mit "Apostle" gab es Ende Oktober passend zu Halloween von Netflix dann noch ein Horrorfilm. Der entführt uns ins Jahr 1905 und dreht sich um eine religiöse Sekte, die zurückgezogen auf einer Insel lebt. Aus deren Fängen möchte Thomas seine Schwester befreien und stößt schon bald auf ein Geheimnis nach dem anderen. Auch von "Apostle" war ich nicht begeistert (ehrlich gesagt hat Netflix abseits von Rom-Coms bisher keinen Film produziert, der mir zugesagt hat), denn in der ersten Hälfte des Filmes begegnen uns keinerlei Horrorelmente. Das ändert sich zwar dann, aber anstatt auf eine spannende, logische Storyline zu setzten, schlägt die Produktion dann eine unglaubliche Brutalität an, die ich kaum ansehen konnte. Mit einem guten Horrorfilm hat das für mich aber nicht viel gemein. Ich hatte mir hier mehr von der Sekten-Thematik erwartet und aufgrund des Spielorts der Vergangenheit eine düstere Atmosphäre, stattdessen kommen dann übernatürliche Mächte ins Spiel, die wie aus dem Nichts auftauchen und deren Ursprung  nie wirklich erklärt werden. Am Ende bleibt ein wilder Genre-Mix, der für mich wenig mit "Horror" zu tun hat, sondern in übertriebene, blutige Szenen mündet, die jeglicher Logik entbehren. Somit kann ich auch hier nur vom Film abraten, da er meinen persönlichen Geschmack nicht getroffen hat.



Serien:


  • Elite (Drama // Netflix // 1. Staffel): Die Kritik zuerst: 8 Folgen sind hier viel zu wenig, denn "Elite" ist genial. Mir hat die spanische Netflix-Serie unglaublich gut gefallen, was zum einen daran liegt, dass man als Zuschauer munter rätseln kann wer hinter dem Mord steckt, nach und nach immer mehr Geheimnisse ans Licht kommen und die Masken der Figuren fallen. Jede folge endet mit einem neuen Cliffhanger, der dafür sorgt das man so schnell wie möglich weiterschauen möchte. Zum anderen punktet die Serie aber auch in Bezug auf Diversität. Wir finden Figuren aus verschiedenen Kulturen, aber auch mit unterschiedlichen sexuellen Orientierungen. Dazu thematisiert man wichtige Tabuthemen. Natürlich ist in der Serie manches überzogen dargestellt und entspricht nicht unbedingt der Lebensrealität von Teenagern, aber dafür ist die erste Staffel durchweg spannend.
  • Riverdale (Drama // Netflix // 3x01 - 3x03): Bei Riverdale bin ich mir noch unsicher, wo die Produzenten mit der dritten Staffel hin wollen. Für mich passt der Ton überhaupt nicht zur Serie und es fühlt sich so an, als hätte man den Kurs nur eingeschlagen um Easter Eggs für das Sabrina Spin-Off einzubauen. Auch sonst ist die Handlung bisher dünn, logisch gibt es mehr als ein Loch und das einzige was in jeder Staffel zum Einsatz kommt: reichlich nackte Haut. Ich habe damit definitiv kein Problem, solange die Handlung darunter nicht leidet, aber das ist bei "Riverdale" aktuell der Fall. Die Wendungen sind vorhersagbar, viele Handlungen der Figuren machen keinen Sinn und auch sonst gehen manche Charaktere komplett unter. Natürlich gibt es noch Aspekte die mir gefallen, aber so richtig warm möchte ich bisher mit den neuen Folgen noch nicht werden. Kein gutes Zeichen.
  • Dynasty (Drama // Netflix // 2x01 - 2x03): Äußerst unterhaltsam ist hingegen "Dynasty" das sich mehr und mehr zu einem wöchentlichen Liebling für mich mausert. Sicherlich ist das Drama weiterhin übertrieben, aber das kennt man aus der ersten Staffel. Man schließt nahtlos da an, wo man aufhört und kommt jede Woche mit neuen Wendungen um die Ecke, die einfach Spaß machen. Dazu entwickeln sich die Figuren weiter, insbesondere Fallon, was will Frau mehr?
  • The Chilling Adventures of Sabrina (Mystery // Netflix // 1x01): Letzten Monat habe ich mit Freunden dann noch in "Sabrina" reingeschaut und muss gestehen, dass mir das Spin-Off schon jetzt besser gefällt als die aktuelle Staffel "Riverdale". Ich war überrascht über die feministischen Untertöne, finde das aber positiv und auch sonst hat der Pilot genügend Horror-Elemente und interessante Ansätze, um mich bei der Stange zu halten. 
  • Lore (Horror // Amazon Prime // 1x01): "Lore" hat für die 2. Staffel ein komplettes Make-Over bekommen. Schade, denn ich mochte gerade den Stil aus Dokumentation und Serien sowie Aaron Mahnke als Narrator. Das fällt nun leider weg und vor allem Mahnke vermisse ich mit seiner angenehmen Stimme und dem sprachlichen Geschick doch sehr. Abseits davon bin ich neugierig auf die Geschichten, die diesmal verfilmt wurden. Folge 1 war für mich nicht die stärkste. Mittlerweile habe ich aber schon die zweite gesehen und fand die extrem gut. Sehr gruselige Folge, über die man noch länger nachdenkt und hier setzt man auch wieder auf das was Lore ausmacht: einen Medienmix, wenn auch immer noch ohne Aaron Mahnke.
  • Was lief sonst noch so? Im Free-TV habe ich "This Is Us", "Reign" und "The Good Doctor" geschaut. Bei erstem habe ich geweint ohne Ende und bei "Reign" bin ich leicht verärgert über das Tempo der 4. Staffel, da man sich viel zu lange Ereignisse widmet die niemals stattgefunden haben und dementsprechend munter die Geschichte verändert. "The Good Doctor" gefällt mir bisher richtig gut, da sich die Serie mit ihrem Fokus auf Autismus von anderen Genrevertretern abhebt. Es ist unglaublich interessant zu sehen wie die Hauptfigur ihre Ziele verwirklicht und ihr Leben meistert, aber auch welche Dinge ihn aus der Bahn werfen. Freddie Highmore liefert eine Emmy-würdige Performance ab und ich hoffe, dass er die Trophäe bald in den Händen halten darf.



Gebloggt: Meine Beiträge im Oktober:




































Was habt ihr im Oktober gemacht?
Was habt ihr gesehen bzw. auch gelesen?
 

Kommentare :

  1. Hab Ladybird auch neulich erst gesehen und war von dem Film sehr angetan. Die Handlung wirkte locker und authentisch und nicht so schlimm konstruiert wie in manch anderem Vertreter des Genres.

    The Good Doctor habe ich auch gesehen, dabei aber wieder fest gestellt, dass es nicht mein Genre ist. Deshalb wird die zweite Staffel, die jetzt bei Sky startet, wohl ohne mich statt finden.

    Elite scheint ja wirklich gut zu sein. Taugt Riverdale denn als Guilty Pleasure Ersatz für Nashville oder schätze ich die Serie falsch ein?

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    1. Das freut mich, dass dir Lady Bird genauso gut gefallen hat :). Zu "The Good Doctor": Abseits von "Grey's Anatomy" und "Doctor's Diary" schaue ich auch keine Arztserien, aber hier gefällt mir einfach der Fokus der auf Autismus liegt. Finde das spannend, da ich damit bisher noch nicht in Berührung gekommen bin. In den USA geht die Serie quotentechnisch ja leider auch runter :/.
      Puh also Riverdale ist halt ziemlich over the top und verrückt, das muss man mögen. Die erste Staffel fand ich noch richtig gut, die zweite lässt dann qualitativ schon nach und die dritte ist im Moment einfach nur schlecht. Nashville ist da doch etwas reifer und logisch durchdachter. Auch sonst sind die Serien vom Ton her komplett unterschiedlich. Man spürt bei Riverdale das es an ein junges Publikum gerichtet ist.

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  2. Mit Shades of Grey ging es mir so wie Dir. Das einzig Gute an den Filmen ist wirklich die schauspielerische Leistung von Dakota Johnson. Die Handlung und Logik lassen da leider sehr zu wuneschen uebrig und ich finde auch, dass die Chemie der Protagonisten ueberhaupt nicht passt. Bei This is Us habe ich jetzt schon Staffel 3 auf Prime angefangen, da flossen auch schon einige Traenen, denn es bleibt weiter sehr emotional!

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar.
      Puh bin aber etwas erleichtert, dass nicht nur ich das so sehe, denn die Filme werden ja doch recht gehypt. Aber ist halt auch Geschmackssache, ob man sowas mag oder nicht. Ich habe auch die Bücher nie gelesen, weil das lesetechnisch nicht mein Genre ist.

      Ich bin ja schon so gespannt auf die dritte Staffel, vor allem der Vorausblick am Ende der 2. Staffel hat mich neugierig gemacht und der kündet ja allerhand Drama an. Wird ja nun leider wieder etwas dauern, bis das bei uns im Tv laufen wird. This Is Us wäre so eine Serie, wo ich mir echt ne wöchentliche Ausstrahlung nach US Start wünschen würde, weil man hier doch schnell über Spoiler stolpert, da die in Amerika so erfolgreich ist.

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  3. Dann mal herzlichen Glückwunsch nachträglich zum Geburtstag und zum Masterstudium! Elite habe ich neulich auch angetestet und war aber nicht ganz so überzeugt... vielleicht sollte ich noch 1-2 Folgen abwarten? Bei Assassins Creed stecke ich noch im 2. Teil. Ich bin aber auch ein mieser Gamer, alle meine Laptop-Zeit landet mittlerweile im Blog und darum komme ich höchstens alle halbe Jahre mal dazu =)
    Love, Héloise
    Et Omnia Vanitas

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    1. Dankeschön für die Glückwünsche :).
      Also ich muss gestehen, dass ich ja schon von der ersten Folge an begeistert war, aber ich mag solche Storylines auch richtig gerne. Deshalb fällt mir das schwer zu beurteilen, ob sich das dran bleiben lohnt. Ich würde ja sagen :D, weil doch nach und nach die Masken ganz schön fallen und keine Langweile aufkommt, auch wenn ab und an manche Hanldungsstränge etwas übertrieben daher kommen. Aber mir persönlich ist das halt lieber, als wenn in einer Serie gar nichts passiert und es ständig Längen gibt.

      Dann bist du aber weiter als ich. Ich bin ja noch beim ersten Teil und bin da gerade zu blöd ne Stadt zu finden. Meine Gaming-Künste sind also auch nicht die besten. Aber am Ende geht es ja um den Spaß. Jedoch: komme ich auch selten zum Xbox zocken. Am Ende blogge ich meistens, schaue Serien oder lese ein Buch und nutze meine Freizeit so.

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  4. Ein schöner Monatsrückblick! :)

    Elite sehe ich mit gemischten Gefühlen. Ich fande manche Charaktere und Plots richtig klasse, andere hätte ich am liebsten tot sehen wollen und manche Plots waren dermaßen konstruiert, dass sich richtige Frustration ausgebreitet hat. Dazu die Überzogenheit, klar, im Grunde konnte man sich das vorher denken. Wenn sich so 16 Jährige tatsächlich immer verhalten würden und schon auch weit wären in manchen Dingen, dann prost Mahlzeit. Dennoch werde ich die Szweite Staffel gucken, da mich das Schicksal bzw auch die Bezeihung bestimmter Charaktere zu sehr interessieren! :)

    Game Night fand ich total witzig, sicherlich war auch hier manches überzogen, aber doch ganz clever gemacht in einigen Punkten.

    The Good Doctor habe ich einfach irgendwann aufgehört zu schauen, um ehrlich zu sein, dabei ist es keine schlechte Serie!

    Ja, Staffel 4 war am meisten anders als alle andere Serien, das stimmt. Manche Sachen sind dann doch historisch korrekt, in anderen bereich hatten die Autoren dann doch mehr künstlerische Freheit ;)

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    1. Dankeschön für das liebe Kompliment Nadine.
      Elite ist aber auch echt Geschmackssache. Ich persönlich habe einfach eine Schwäche für solche Storylines und konnte dann auch mit dem überzogenen, denn ich stimme dir zu das sich Teenies so nicht verhalten, ganz gut leben. Am Ende finde ich das halt angenehmer, als wenn es lauter Längen in einer Serie gibt. Zumal ich jetzt an Serien auch keinen großen Realitätsanspruch stelle. Die sind ja dazu da um mich aus der Realität zu entführen, damit ich mal abschalten kann. Das heißt aber wiederum auch nicht, dass ich nicht auch Serien mit aktuell Bezug gerne schaue und liebe :D. Ich mag da einfach beides, finde aber nicht jede Serie muss jetzt zu 100 Prozent realistisch sein. Bin aber auch total gespannt wie es dann in der 2. Staffel weiter geht, das Ende hat da schon spannende Handlungsstränge gelegt. Was sagst du denn zur Auflösung? Hattest du die Person auf dem Schirm? Ich ja nicht und war dann doch etwas überrascht.

      Was ich bei Game Night angenehm fand: Es war mal was anderes. Man hat sich ein Thema vorgenommen, das bisher noch nicht präsent in solchen Filmen behandelt wurden und daraus dann was eigenes gemacht. Das muss ich dem Film zugute halten. Auch der Cast war super. Trotz einiger Schwächen, war es am Ende für mich dann auch eine der besseren Komödien aus den letzten Jahren.

      Das geht in den Usa aber gerade einigen ebenfalls so, denn da nimmt die Serie quotentechnisch auch ab. Weiß nicht, ob das schon relevant ist in Bezug auf die Frage Verlängerung, aber es zeigt sich da ein gewisser Abwärtstrend. Ich finde ja etwas schade, dass Freddie Highmore für die Leistung nicht für den Emmy nominiert wurde. Der spielt das ja grandios.

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  5. Oh da hast du ja richtig vieles schönes erlebt und gute Filme geschaut! Suffragettes und Lady Bird möcht ich auch mal noch schauen! Mal sehen ob das in Indien geht, hab netflix hier noch nicht ausprobiert :D

    Liebe Grüße aus Amritsar :)
    Jasmin

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