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Samstag, 6. August 2016

Monatsrückblick Juli: Endlich Semesterferien und Hausarbeits Stress

Ein weiterer Monat liegt hinter uns, einer in dem ich das vierte Semester hinter mir gelassen habe und mit großen Schritten meinem Studiumsende entgegengehe. Noch 1 Jahr und dann habe ich den Bachelor in der Tasche, zumindest wenn alles nach Plan läuft. Somit wandern meine Gedanken im Moment oft zu der Frage, ob ich noch den Master dranhänge. Bisher würde ich das gerne, aber das ist natürlich abhängig davon, wie mein Notenschnitt am Ende aussieht und welche NC Begrenzung mich erwartet. Die ersten zwei Wochen im Juli habe ich somit damit verbracht, meine Themen für die Hausarbeiten festzulegen und abzuklären. Zum Glück wurden alle meine Ideen durchgewinkt, sodass ich schon gleich am Anfang der Semesterferien mit der Ersten von vier Arbeiten loslegen konnte. Abseits davon standen bei mir Zahnarzttermine an, habe ich mit Kommilitonen das Open Air Kino besucht und mir The Nice Guys angeschaut, angefangen an meiner Forschungsarbeit zu schreiben, aber auch sonst meine Freunde nicht vernachlässigt. Es wurde das EM-Viertelfinale im Freundeskreis geschaut, der erste Eisbecher gefuttert und dazu habe ich mich im Sommer Sale ausgetobt. Somit gibt es einige neue modische Stücke, die ich euch in den nächsten Monaten zeigen möchte. 


Mein Juli via Instagram:
Da war im letzten Monat durch meine Semesterferien natürlich einiges los. Am Anfang gab es noch die letzten Bilder zur Nerdblogger Challenge von Frau Margarete, die ich wie gesagt richtig toll fand. Im Anschluss folgte dann wie gewohnt mein bunter Mix aus Selfies, Outfitbildern, Essen und Lifestyle. Über die Semesteferien möchte ich eh etwas mehr Zeit in Instagram investieren und dort noch aktiver werden. Wer Lust hat mich dabei zu begleiten, findet mich unter Smalltownadventure


1. Zeit mit der Besten, bei der wir einfach mal wieder entspannt, bei einem leckeren Eisbecher gequatscht haben. Ich habe mir übrigens einen Erdbeerbecher gegönnt. 
2. Im Rahmen der Nerdblogger Challenge ging es auch um unsere Nerdklamotte. Ich besitze zwar ein paar Shirts zu meinen Lieblingsserien, wollte euch aber meinen Neuzugang vorstellen, denn an diesem süßen Schlafset konnte ich bei Primark nicht vorbei gehen. Da war der Potterhead in mir zu stark. 
3. Ein Viertelfinale, dass sich eher wie ein Finale angefühlt hat. Also meine Nerven waren nach Deutschland - Italien und diesem Elfmeterkrimi echt am Ende. Schade, dass es dann beim Halbfinale für uns vorbei war, aber auch hier haben unsere Jungs souverän gespielt. 


4. Zum Motto Nostalgie im Rhamen der Nerdblogger Challenge konnte ich natürlich nur diese Serie posten, denn mit Supernatural (Urheberrecht: Warner Home Video) fing bei mir alles an. Da war ich zum ersten Mal so richtig im Fangirl Modus und habe anschließend auch weitere Serien angefangen. 
5. Frühstück #1: Es geht nichts über Croissants mit Nutella. Dazu gabs eine neue Folge von Pretty Little Liars.  


6. Bei uns gab es mal wieder Bagel Burger, diesmal mit Ei. Schmeckt auch super gut und ist wirklich ratz fatz gemacht. 
7. Frühstück #2: Diesmal mit Marmeladen und Gruken Brot, Ei und Cappucino dürfen dabei natürlich nicht fehlen.  


8. Diesmal seht ihr kein Frühstück, sondern Kaffeepause am Nachmittag. Nachdem ich morgens aufgrund von Anträgen unterwegs war und Unterlagen besorgen musste, habe ich mir dann etwas Ruhe gegönnt und mit Switched at Birth losgelegt. 
9. Grillen bei meiner Schwester. Wie immer war nicht nur das Essen verdammt lecker, sondern auch der Abend richtig schön, denn es wurden Bilder aus ihrem Italienurlaub angeschaut. Ich liebe sowas ja immer sehr und bin immer ganz gespannt, auf all die lustigen und interessanten Geschichten.

10. Selfie Time: Auf gehts in die letzte Uni Woche.  
11. Dieses leckere süße Teilche mit Schokolade und Vanille habe ich euch noch gar nicht gezeigt, denn das hatte ich ganz vergessen und wurde somit kurzerhand nachgeholt. 


12. Mit meinen Eltern war ich vergangenen Monat aber auch auf der kulinarischen Meile, bei der die ansäßigen Restaurants, Cafes und Bistros Gerichte aus ihrer Karte präsentieren, aber auch Bäckereien beteiligten sich mit Kuchen, Torten und süßen Desserts an der Aktion. Als Vorspeiße gab es bei mir Schoko Erdbeeren, danach folgte ganz klassisch eine Schinken Ruccola Pizza
13. Für den nächsten morgen hatte ich mir dann noch dieses leckere Streußelteil mitgenommen. Es geht doch wirklich nichts über Streußel oder?


14. Und auch bei einem Tag war ich letzten Monat auf Instagram dabei, in dem ich euch verraten habe welche 10 Dinge mich glücklich machen. Angereichert wurde das ganze mit einem Selfie, auf dem ich kein Make Up trage. 
15. Festungsflimmern mit den besten Kommilitionen der Welt. Zu Beginn wars wirklich wunderschön, nur endete der Abend dann richtig grauenvoll. Persönlich bin ich immer noch geschockt. Denn während wir "The Nice Guys" sahen, fand der Anschlag in Würzburg statt, sodass wir da aufgrund der Sirenen und den Helicpotern gemerkt haben, dass etwas nicht stimmt und uns dann auch nicht mehr auf den Film konzentrieren konnten und froh waren, als wir heil zuhause ankamen. 
16. Frühstück #4: Diesmal ganz süß mit Schokoladen Muffin, wo ich ja eh nie wiederstehen kann. Im Anschluss habe ich dann aber fleißig an meiner Hausarbeit gearbeitet. 


17. Auch hier war ich fleißig mit meinen Kommilitonen, denn wir legten mit unserer Forschungsarbeit los. Weshalb ich an dem Tag dann aber auch ganz schön Ko war und ihn auf dem Sofa habe ausklingen lassen. 
18. Ich weiß, diesen Monat gab es mehr als eine Pizza, aber manchmal da breche ich meine goldene Regel und habe kein schlechtes Gewissen dabei.


19. Zeit für einen Spieleabend mit den Besten. Gut ich bin nur mit Spazieren gegangen, während der Rest ganz im Pokemon Go Fieber war. Ich persönlich habe mich gegen die Nutzung der App entschieden, einfach weil ich GPS für Apps generell ausgeschalten habe. Schön wars trotzdem, weil wir nebenbei einfach auch toll reden konnten.
20. Frühstück #5: Apfelkuchen, der zwar gekauft war, aber trotzdem super geschmeckt hat. Es geht zwar nichts über Mamis selbstgebackene Version, aber kann diesen auch nur empfehlen. 


21. Da hat Mama dann gleich nachgelegt und Zwetschgen Kuchen gebacken. Ich sage euch: der Traum. Denn sie waren so richtig saftig und der Kuchen ist klasse geworden. 
22. Da ich mit Kopf- und Gelenkschmerzen aufgewacht bin, habe ich eine Pause beim Schreiben meiner Hausarbeit eingelegt und etwas Greys Anatomy (Urheberrecht: ABC Studios / Walt Disney) gegönnt. Mittlerweile bin ich bei der 10.Staffel angelangt und immer noch begeistert. 


Meine Outfits im Juli:
Ja ich traue mich gar nicht erst zu schreiben, aber auch letzten Monat hatte ich nur Zeit für ein Outfit. Wie gesagt das soll sich in den Semesterferien nun wirklich ändern, da ich nun Looks vorshooten möchte. Da ich die Bilder mit Selbstauslöser qualitativ aber schlechter finde, als wenn andere diese von mir machen, habe ich meine Freunde somit um Mithilfe gebeten und hoffe, dass wir immer mal mehrere Outfits an einem Tag shooten können. Natürlich werde ich auch noch selbst welche machen, aber sie gefallen mir einfach besser, wenn andere das kurz übernehmen. Zumal es auch einfach schneller geht. Mit den Bildern im Juli war ich nämlich auch ziemlich unzufrieden. Die Sonne hat einige davon zerstört und auch der Ausschnitt war nicht passend. 


Gesehen im Juli:
Serien: Im Sommerloch habe ich immer Zeit für Serien, die sonst zu kurz kommen und verfolge auch generell immer mal welche im Tv, was durch Amazon Prime und Netflix doch seltener geworden ist. Aber gerade wenn man an Hausarbeiten schreibt, ist eine Serie zum Abschalten perfekt, somit ist diese Kategorie wieder prall gefüllt.

iZombie 2x05 -2x09: Hat mir erneut wieder viel Freude bereitet, denn Liv hat die unterschiedlichsten Persönlichkeiten übernommen und gerade diese Vielfalt liebe ich derzeit an der Serie sehr. Über einen Basketball Trainer, eine verrückte Stalkerin, hin zu einem Magier oder dem Superhelden war alles mit dabei. Schön fand ich, dass Liv diesmal auch Konsequenzen in ihrem Job erwarten, denn ihre ständigen Persönlichkeitsschwankungen hätten schon längst für mehr Aufmerksamkeit sorgen müssen. Generell bin ich aber auch gespannt, wie es weitergeht mit der Suche nach einem Heilmittel und glaube, dass uns da noch viel Spannendes erwartet. 

Pretty Little Liars 7x03 - 7x05: Für mich ist bei Pretty Little Liars persönlich einfach die Luft raus. Auch die letzten Folgen konnten mich nicht unbedingt mitreißen, auch wenn ich zumindest schon eine kleine Steigerung zum Anfang sehe. Mein Highlight war definitiv die Rückkehr von Mona, die auch endlich mal Teil des Teams zu sein scheint. Wobei ich zumindest darüber froh gewesen bin, dass wir nicht erneut irgendwelche Drohnachrichten über uns ergehen lassen mussten. 

Scream 2x06 - 2x09: Gefällt mir weiterhin richtig gut, ich finde es interessant, dass wir immer wieder sehen, welche psychologischen Auswirkungen die Ereignisse der ersten Staffel auf Emma haben und das nicht einfach unter den Teppich gekehrt wird, wie es in Jugendserien häufig der Fall ist. Da hat man oft das Gefühl, dass die Charaktere die Dinge viel zu schnell verarbeiten. Schön finde ich auch, dass Audreys geheimniss nun endlich raus ist und das Ende der Folge, was ihre Beziehung zu Emma angeht, recht positiv aussah. Was den Killer Radar angeht, habe ich schon ein Gefühl wer es sein könnte, aber vielleicht liege ich damit auch komplett falsch? Ich tippe derzeit auf Stavo, aber auch die Theorie, dass Emma die Taten begeht, ohne es zu wissen, finde ich sehr interessant. Immerhin haben wir sie in der letzten Folge mit einem Messer Schlafwandeln gesehen und somit wäre es eine Möglichkeit. 

Neu angefangen habe ich währenddessen mit Lucifer, das ich wirklich richtig unterhaltsam finde, weshalb ich der Serie noch eine eigene Kritik widmen möchte, denn ich kann sie wirklich nur weiterempfehlen. Dazu habe ich mir die ersten zwei Folgen von Quantico angeschaut, die ich wirklich richtig gut fand, auch hier wollte ich sofort wissen wie es weitergeht und wer denn nun derjenige ist, der wirklich an den Anschlägen beteiligt war. Gerade den Aufbau der Serie finde ich aber richtig gelungen, denn mir gefällt es sehr gut das wir immer zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit hin und her springen und so mehr über die Figuren , aber auch ihrem Training beim FBI erfahren. Fakt ist, dass wirklich jede der Figuren etwas verbirgt und das macht die Sache natürlich umso spannender. In diesem Monat beendet habe ich hingegen Switched at Birth, da war ich selbst überrascht, wie schnell ich durch die Serie durch war, aber sie ist einfach durchgehend unterhaltsam. Füller Folgen lassen sich keine finden und auch in dieser Staffel gab es viele emotionale, aber auch schockierende Momente, bei denen nicht jeder seine beste Seite gezeigt hat. 

Filme:
Gleich zu Beginn ging es bei mir sehr actionlastig los, denn auf Netflix habe ich mir "Hercules" mit Dwayne Johnson angeschaut. Der Film kam ja zu einer Zeit raus, wo auch Twilight Star Kellan Lutz in diese Rolle geschlüpft ist, jedoch wurde vor allem The Rock für seine Leistung gelobt und soll den Jungdarsteller im Vergleich recht blass erscheinen lassen. Ich habe den Film mit Lutz noch nicht gesehen, da er jedoch auf Amazon Prime verfügbar ist, werde ich ihn mir noch ansehen, um selbst auch den Vergleich ziehen zu können, aber natürlich ist Dwayne Johnson wie gemacht für die Rolle des Hercules. Er bringt nicht nur die Muskeln mit, sondern besitzt auch die Ausstrahlung dafür: stark, heldenhaft und charismatisch, sodass man ihm diese Rolle einfach abkauft. Somit lebt der Film für mich auch von seinem Hauptdarsteller, denn die Storyline an sich ist eigentlich, wie man sie kennt. Es gibt viel Action, einige Kriegsszenen und gekämpft wird auch fleißig. Schön fand ich jedoch, dass man es offen gelassen hat, ob Hercules nun wirklich der Sohn eines Gottes ist oder ob es sich hierbei nicht nur um Legenden handelt, die bewusst aufgebauscht wurden, um den Gegner zu verängstigen. Abseits davon besitzt der Film aber auch einiges an Humor, was ich einen schönen Genremix fand. Die größte Überraschung im Film war für mich ja Irina Shayk, da ich gar nicht wusste, dass sie mal geschauspielert hat. Wobei kann man das so nennen? Sie sah halt vor allem schön aus. Somit ein guter Film, mit viel Action, einigem am Humor und einem guten Cast. Vor allem Fans von Dwayne Johnson kommen hier auf ihre Kosten. 3 von 5 Sternen!


Kurz danach kam ich dann endlich einmal dazu mir "Guardians of  the Glaxy" anzuschauen, wo ich damals bewusst nicht ins Kino bin, weil ich mir einfach nicht sicher war, ob der Film was für mich ist. Und wie das so oft ist, wurde ich positiv überrascht, denn er hat mir echt gut gefallen. Auch hier lag dies vor allem an den Cast und die unglaublich humorvolle Darstellung der Figuren. Chris Pratt empfand ich schon bei Jurassic World als coole Socke, das war auch hier so, schmunzeln musste ich hingegen über Groot und Rocket, die waren echt das Highlight des Filmes, doch auch Zoe Saldana als Gamora konnte mich in ihren Bann reißen. Vier Außenseiter, die aufgrund ihrer Eigenheiten und dem Wunsch, dass Richtige zu tun sehr sympathisch sind. Zumal es auch schön zu sehen war, wie aus ihnen überhaupt eine Gruppe wurde. Denn zu Beginn sind diese Vier definitiv keine Freunde. Aber auch die Handlung fand ich hier sehr gelungen, denn ich wurde gut unterhalten. Auch hier gibt es natürlich einige tolle Actionszenen, jedoch ist die ganze Welt wirklich toll dargestellt. Auch der Cliffhänger am Ende macht Lust auf mehr, sodass ich mich auf den zweiten Teil freue. 5 von 5 Sternen!


Weiter ging es dann mit "We Are Your Friends", in dem die moderne DJ Szene beleuchtet wird. Zac Efron schlüpft hierbei in die Rolle eines jungen DJs, der endlich seinen Durchbruch schaffen möchte. Doch der Anfang ist alles andere als leicht, erst als er auf die DJ Legende James trifft, geht es mit seiner Karriere steil nach oben, denn dieser wird zu seinem Mentor. Jedoch verliebt sich Cole dann in dessen Freundin Sophie, was alles zerstören könnte. Mir hat der Film wirklich gut gefallen, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass man die Schattenseiten des Geschäfts noch mehr in den Fokus gerückt hätte, denn gerade im letzten Drittel überwiegt dann die Liebesgeschichte. Doch trotz allem zeichnet der Film ein realistisches Bild über die DJ Szene und macht deutlich, dass der Weg zum Ruhm alles andere als einfach ist. Heute wollen einfach viele als DJ Erfolg haben, weshalb man aus der Masse herausstechen muss, um sich von anderen abzuheben. Hierbei verlieren sich jedoch viele selbst, weshalb ich die Nachricht, sich selbst treu zu bleiben, wirklich mochte. Abseits davon hätte man aber noch mehr rausholen können und aufgrund des Titels und der Storyline dachte ich auch, dass Coles Freunde sich gegen ihn stellen würden und man gerade diese Schattenseite des Ruhmes beleuchtet. Das hat sich vielleicht in einigen Szenen kurz angedeutet, wirklich passiert ist es nicht. Zumal Coles Freunde auch alle nicht unbedingt sympathisch sind, weshalb ich mit diesen auch nicht wirklich mitfühlen konnte. Jedoch dachte ich, dass wir hier einen größeren Konflikt sehen würden, Cole sich vielleicht auch für seine neuen, Fake-Freunde von ihnen abwendet und sich dem leichten Leben des Ruhmes hingibt. Punkten konnte der Film jedoch in den Mentor Szenen zwischen Cole und James, da ich die immer sehr spannend fand, gerade weil James auch eine Figur mit Ecken und Kanten ist. Begeistert war ich auch von all den Szenen, in denen Cole dann persönliche Erfahrungen in seine Musik mit einfließen lässt und man den Fokus etwas mehr darauf legt, was einen guten DJ ausmacht. Auch die Liebesgeschichte war nett anzusehen, was einfach daran gelegen hat, das Zac Efron, Wes Bentley und Emily Ratajowski einfach eine gute Chemie hatten. Fazit, es ist und bleibt ein schöner Film für zwischendurch, der aber auch nicht unbedingt hängen bleibt. Unterhalten tut er aber alle mal und gerade das Trio Efron, Bentley und Ratajowski harmoniert perfekt. 3 von 5 Sternen!

Beim Open Air Kino habe ich mir dann noch "The Nice Guys" angeschaut, der ja erst vor Kurzem im Kino zu sehen war. Zwar muss ich an dieser Stelle gestehen, dass ich nicht alles vom Film mitbekommen habe, aber trotz der Ereignisse, wusste ich am Ende, um was es geht, was schon viel über die Storyline aussagt. Die mag zwar in Sachen Komik überzeugen, aber ist abseits davon dann doch etwas dünn. Der Fokus des Filmes liegt nämlich wirklich auf dem Duo Ryan Gosling und Russel Crowe, deren Charaktere unterschiedlicher nicht sein könnten, aber am Ende doch als Partner enden. Beide Darsteller haben ihre Figuren hierbei wirklich überzeugend gespielt, mich trotz der angespannten Stimmung stellenweiße zum Lachen gebracht und konnten brillieren, aber abseits davon bleibt nicht viel zu berichten. Die Storyline war nicht wirklich innovativ, das hatte man alles schon mal irgendwie gesehen und das Ende dann doch schon relativ früh klar. Einzige Überraschung war für mich noch Angourie Rice, denn ihre Darstellung war wirklich richtig toll. Mein Fazit, wer Ryan Gosling mag, der wird auch hier glücklich werden, da seine Performance tadellos ist, aber wer eine spannende, tiefgründige Storyline erwartet, der ist hier fehl am Platz. 2 von 5 Sternen!


Zum Abschluss folgte dann noch "Für immer Adaline". Ein Film, an den ich sehr große Erwartungen hatte, da die Storyline sich interessant angehört hat und der Trailer wirklich für viele Wow Momente gesorgt hat. Was natürlich vor allem auf Blake Lively zurückzuführen ist. Die spielt im Film nämlich eine Frau, die nach einem Autounfall plötzlich nicht mehr altert. Um dies geheim zu halten, ändert sie in regelmäßigen Abständen ihren Namen, Wohnort und Beruf und versagt sich auch jegliche Liebesbeziehung. Doch als sie auf Ellis trifft, bricht sie ihren Vorsatz, mit ungeahnten Konsequenzen. Leider hat es der Film aber nicht geschafft, meine Ansprüche zu erfüllen. Blake Lively war zwar bezaubernd in dieser Rolle und ihre Schönheit wurde atemberaubend in Szene gesetzt, sodass Frau nur neidisch sein könnte, aber der Film war mir dann einfach zu oberflächlich. Eine schöne Optik alleine reicht einfach nicht, um mich zu überzeugen. Ich hätte mir gewünscht, dass man sich mehr der Thematik des "Nicht-Alterns" zu wendet, uns mit Rückblicken zeigt, wie Adalines Leben aussieht und wie sie viele wichtige historische Ereignisse erlebt hat, jedoch auch immer wieder Gefahr läuft, ihr Geheimnis zu offenbaren. Ich hätte mir eine tiefgründigere Erklärung dafür gewünscht, warum sie nicht altert und gerne mehr über diese Thematik erfahren. Am Ende ist der Film nämlich einfach nur eine Liebesgeschichte, mehr nicht. Das mag zwar Vielen gefallen, für mich war es aber zu wenig und das ging auch meiner Freundin so, die den Film mit mir angeschaut hat. Es kratzt irgendwie alles nur an der Oberfläche, die Liebesgeschichte läuft dazu viel zu schnell ab und war deshalb auch nicht immer glaubhaft. Somit ist der Film zwar optisch schön anzuschauen, was die Storyline anbelangt bleibt er dann leider doch recht blass. Schade eigentlich, weil das Potenzial wäre da gewesen. 2 von 5 Punkten!


Der Juli auf meinem Blog:

Entertainment:
  • Wie gewohnt gab es den Serien Talk und die Kino-Neustarts. Während bei Erstem das Sommerloch überhaupt nicht ersichtlich war, merkte man dies bei den Kino Filmen schon etwas mehr. Doch trotz allem sind ein paar sehr spannende Filme angelaufen, die wirklich sehenswert sind. 
  • Dazu gab es den ersten Teil meiner alljährlichen Serien-Neustarts, in denen ich euch die spannendsten Sommerserien vorgestellt habe. Horror-, aber auch Sci-Fi-, Historien- und Crimefans kamen bei diesen definitiv durch Serien wie "Guilt", "Dead of Summer" oder "American Gothic" auf ihre Kosten. Wie gewohnt werden hier noch weitere Teile folgen, in denen ich euch dann auch die Herbst Serien näher bringe, wo die Networks natürlich ihre absoluten Highlights platzieren, in die sie die meisten Hoffnungen setzen. 
  • Abschließend gab es noch einen etwas außergewöhnlichen Post im Serienbereich, da ich in diesem Jahr die spannendsten Highlights der Comic Con für euch zusammengefasst habe. Hierbei habe ich mich natürlich auf die Serien konzentriert, bei denen auch ich auf dem aktuellen Stand bin, um mich nicht selbst zu spoilern bzw. mir die Freude an den Serien zu nehmen. Somit gab es alle Neuigkeiten zu Teen Wolf, Vampire Diaries, The Originals, The Flash und The 100 übersichtlich in einem Post.  


Persönliches:
  • Auch hier gab es erstmal meinen Monatsrückblick, in dem ich all die Highlights und Flops des vergangenen Monats festgehalten habe. Im Juni war bei mir nämlich ganz schön Stress angesagt, da mich nochmal einige Referate erwartet haben, eine Gruppendiskussion und auch mein Essay abgegeben werden musste. Somit hatte ich einiges zu tun, doch trotz allem kamen mein Blog und auch Instagram nicht zu kurz. 
  • Im Rahmen einer Kooperation mit GoCustomized bekam ich die Möglichkeit mir eine personalisierte Handyhülle zu erstellen. Über mein Ergebniss bin ich heute noch glücklich, denn auch nach einigen Wochen Nutzung ist die Hülle noch Top. Die Farbe ist nicht abgeblättert, Macken gibt es bisher auch noch keine und die Passform ist weiterhin perfekt. Ich bin somit rundum zufrieden und dies hat sich auch schon in meiner Shopvorstellung wiedergespiegelt. 
  • Weiterhin habe ich persönliche Erfahrungen in Bezug auf das bloggen geteilt, die sich dabei vor allem an Anfänger gerichtet haben. Denn da ich die ganze Sache sehr spontan angegangen bin, gab es vieles über das ich mir gar keinen Kopf gemacht hatte und somit musste ich wirklich einiges lernen. Was das genau war, habe ich im ersten Teil festgehalten. Vielleicht folgt ihr bei Lust und Laune auch noch ein zweiter Teil. 
  • Am Ende des Monats kam auch endlich der "Problemzonen-Tag" online, der schon länger auf meiner Posting Liste stand. Ich finde die Idee, ganz offen über seine Problemzonen zu sprechen, einfach sehr schön und da mir Ehrlichkeit sehr wichtig ist, hatte ich auch kein Problem diese mit euch zu teilen. Zumal es den meisten von euch wahrscheinlich ähnlich geht und ich finde, dass man sich für diese nicht schämen muss, denn gerade unsere Makel machen uns besonders und gerade was wir als Problemzonen sehen, nehmen andere in der Form gar nicht wahr. 


Vernetzung:
  • Auch die Lieblingsklicks durften in diesem Monat nicht fehlen, denn ich habe wieder eine bunte Mischung an Blogbeiträgen für euch gesammelt und hoffe, ich konnte euch damit auf einige neue Blogs aufmerksam machen.  
  • Ebenfalls in eine neue Runde ging Janas und meine Buchblogparade. Diesmal hat sich alles um das Thema Sachbücher/ Biografien gedreht, weshalb ich euch in meinem Beitrag zeigen wollte, dass diese gar nicht langweilig sein müssen. Ich nehme euch dabei mit auf eine kleine Zeitreise durch meine Kindheit und Jugend hin zum Erwachsenenalter, wo mich diese Vorliebe immer noch begleitet. 
  • Sehr gefreut habe ich mich darüber, dass ich euch Sophias Buchblog näher bringen durfte. Auf diesem veröffentlicht sie vor allem Kritiken zu Young Adult Romanen, bloggt aber auch allgemein über diese Thematik. 
  • Jedoch habe ich auch an einer neuen Aktion teilgenomen. Unter dem Motto "die 5 Besten am Donnerstag" gibt Gorana jede Woche ein neues Thema vor, zu dem wir dann unsere persönliche Topliste posten können. Das Thema Körpertausch fand ich persönlich richtig spannend und unterhaltsam, sodass ich da unbedingt dran teilnehmen konnte. 
  • Und ich bin auch Teil einer weiteren, neuen Blogparade. In den kommenden  Wochen möchte ich euch im Rahmen von "Heimatverliebt" meine Region und Bundesland etwas näher bringen und hierbei vor allem auf Würzburg eingehen. Ich freue mich schon sehr darauf loszulegen und hoffe, ihr habt genauso viel Spaß an der Parade wie ich. Im Juli gab es dazu den ersten Einführungspost. Teilnehmen kann dabei übrigens jeder. 

Was waren denn eure Highlights im Juli? 
Welche Filme / Serien habt ihr gesehen?
Welche Bücher gelesen?
Und was sind eure Wünsche für den August?

Freitag, 8. Juli 2016

Monatsrückblick Juni oder die heiße Phase beginnt...

Mein Monatsrückblick kommt diesmal leider etwas später, was an der heißen Phase liegt, die ich schon in der Überschrift erwähnt habe. In den letzten Wochen standen bei mir alle Prüfungs- und Studienleistungen an der Uni an, diesmal bestehend aus einem Essay, einigen Referaten, einer Gruppendiskussion und einer Forschungsarbeit, an der wir auch über die Semesterferien als Gruppe noch weiterarbeiten müssen. Zwar habe ich somit den Luxus, dass in diesem Semester keinerlei Prüfungen bei mir anstehen, jedoch geht es nun in die Themenfindung für meine 3 Hausarbeiten und das kostet auch immer ganz schön Nerven. All das hat leider dazu geführt, dass der Blog teilweiße hinten anstehen musste und ich auch gar nicht wirklich dazu kam, mich an den Monatsrückblick zu setzten, denn der kostet immer eine Menge Zeit. Der Juni an sich war aber, neben den etwas stressigeren Zeiten und dem holprigen Wetter, dann doch ein sehr schöner Monat. Ich oute mich an dieser Stelle als absoluter Fußballfan, der die Europameisterschaft wirklich sehr genießt. In der Vorrunde konnte ich zwar leider nicht alle Spiele anschauen, das hat sich aber dann ab dem Achtelfinale geändert. Ab diesem Moment wurden dann auch all unsere potenziellen Gegner ausgecheckt und dabei habe ich immer eine Menge Spaß, auch wenn ich kein Fußball Experte bin. Abseits davon gab es wirklich einige schöne Momente mit meinen Freunden, über einen großen Shoppingtrip und Mädelgesprächen bei Kaffee, Waffeln oder Eis war es eigentlich sehr relaxt.



Mein Juni via Instagram
Auf Instagram war ich auch in diesem Monat sehr aktiv, was vor allem daran gelegen hat, dass ich zum ersten Mal bei einer Challenge mit dabei war. Normalerweiße werde ich immer viel zu spät auf diese Aufmerksam, doch bei Katies Nerdblogger Challenge war ich von Anfang an mit dabei und hatte da im Juni auch eine Menge Spaß dabei. Übrigens könnt ihr mir unter smalltownadventure folgen, ich würde mich wirklich über eure Unterstützung freuen.


1. Zeit für einen Spaziergang, um einfach mal runterzukommen und den Stress links liegen zu lassen. Für mich wirklich perfekt, um zu entspannen.
2. Anfang des Monats ging es shoppen und da die ganze Tour dann doch recht anstregend war, haben meine Beste und ich uns erstmal mit einem leckeren Crepe belohnt.


3. Okay der gesündeste Tag war es nicht, da ich mittags noch kurz eine Pizza gegessen habe, aber das geht einfach flott, ist günstig und vor allem ein Essen, welches ich vertrage. Zumal die Kalorien beim hetzen durch die Stadt und Läden sicherlich auch nicht all zu sehr ins Gewicht gefallen sein dürften.
4.  Am nächsten Morgen wurde ich dann mit diesem leckeren Rührei von meinem Dad überrascht.


5. Ihr wisst ja, bei Kuchen sage ich nie Nein und diesen hat eine gute Freundin meiner Eltern uns von einer Hochzeit mitgebracht. Marmorkuchen geht wirklich immer und ist einer dieser zeitlosen Klassiker.
6. Auf dem Weg nach Hause, nach einem anstregenden Uni Tag. Danach wurde übrigens nur noch entspannt und ich habe mal in Preacher reingeschaut. So ganz warm geworden, bin ich damit aber bisher noch nicht.


7. Da hatte ich mich eigentlich gefreut, endlich nach Hause zu kommen, aber dank 3 Minuten Verspätung ist der Anschlusszug uns einfach mal vor der Nase weggefahren. Das nennt man doch Service, oder?
8. Frühstück, dazu habe ich mir ein neue Folge von Reign angeschaut, das gegen Ende der Staffel dann doch noch richtig gut wurde. Wobei ja auch jetzt der Zeitpunkt ist, an dem Marys Geschichte erst so richtig losgeht.


9. Ohne Cappucino geht bei mir Nichts, der gehört am morgen einfach mit dazu.
10. Ich war endlich einmal wieder beim Friseur, gemeinsam mit einer Kommilitionin, und bin verdammt glücklich über das Ergebniss. Ein bisschen was kam runter, vorne wurde leicht gestuft, um den Übergang etwas sanfter zu gestalten und natürlich sind die Spitzen nun endlich wieder gesund.


11. Im Anschluss haben wir uns dann noch einen kleinen Snack gegönnt. Bei mir gab es die besten Waffeln, die ich seit langem gegessen habe. Vielleicht lag es daran, dass sie vegan waren?
12. Mein erstes Bildchen zur Nerdblogger Challenge, in dem ich mich erstmal vorgestellt habe.


13. An Tag 2 ging es dann um unseren Nerdblog, weshalb es natürlich ganz kreativ ein Foto von meinem Blog zu bewundern gab.
14. Natürlich wurde beim Spiel Deutschland gegen Nordirland fleißig die Däumchen gedrückt und dazu habe ich mich auch richtig in Schale geworfen. Muss doch ncht immer Trikot sein? So ein Kleid fand ich viel spannender.


15. Tag 3, in dem ich euch meine kleine, aber feine Filmsammlung gezeigt habe. Ich glaube viele von euch haben da jetzt wesentlich mehr erwartet, aber das meiste schaue ich mittlerweile online. Bin ja stolze Besitzerin eines Prime und Netflix Accounts, leihe mir auch bei Amazon gerne mal den einen oder anderen Film und ansonsten wird natürlich auch viel mit Freunden getauscht.
16. Ab nach Hause, um noch die letzten Sonnenstrahlen zu genießen und dann Portugal gegen Ungarn anzuschauen. Übrigens hauen mich die Spiele von Portugal nicht vom Hocker, bin sogar eingeschlafen.


17. Tag 4: da ging es um mein absolutes Lieblingsthema: Serien. Da ihr meine Dvd Kollektion ja schon gesehen habt, dachte ich mir zeige ich mal was noch so auf meiner Prime Watchliste steht. In den Semestferien wird bei mir nämlich Wayward Pines, Unreal und Vikings laufen. 
18. Auf dem Weg in die Uni


18. Tag 5: Drehte sich um Bücher, aber da bei mir die Bücher schon das Regal sprengen und ich somit so viel wie möglich in ein Regal quetsche, sieht man da gar nicht mehr alle. Da dachte ich mir, zeige ich euch doch mal was ich gerade lese. Vor Kurzem habe ich nämlich mit dem zweiten Band der Percy Jackson Reihe angefangen, diesmal auf Englisch und bin sehr gespannt, welche Unterschiede es zum Film gibt.
19. Regen? Das hält uns doch nicht vom grillen ab und somit wurde der Plan einfach durchgezogen. Ich habe zwar dann drinnen gegessen, aber geschmeckt hat es trotzdem.


20. Erneut Frühstück und dazu wurde erneut Reign geschaut, diesmal das Staffelfinale und das hatte es echt in sich. Bin selbst jetzt noch nicht darüber hinweg und nun wirklich gespannt auf die kommende Staffel.
21. Ein weiteres Thema der Nerdchallenge waren Spiele und da habe ich mal meine absoluten Favoriten im Bereich Playstation, Computer und die guten alten Brettspiele ausgepackt. Für Zocker- und Spieleabend bin ich nämlich immer zu haben und die veranstalten wir auch sehr oft im Freundeskreis. Gerade überlege ich übrigens auch mir eine Xbox 360 zuzlegen, um dort endlich mal The Walking Dead und Assasins Creed zu spielen. Konsole und Spiele bekommt man ja gerade echt günstig und ich bin erstmal mit dem Aufholen der früheren Spiele beschäftigt, sodass ich die Xbox One jetzt noch nicht bräuchte.


22. Es gab mal wieder einen Bagel Burger, diesmal sogar mit doppelt Fleisch. Das macht echt papp satt. Dazu habe ich mir Italien gegen Spanien angeschaut, aber davon echt mehr erwartet.
23. Das Nerd Essen wurde in der Nerd Challenge auch nicht vergessen und da schießt mir natürlich sofort Pizza in den Kopf. Ich versuche zwar nur eine pro Monat zu essen, aber letzten Monat wurde diese Regel mit Freude gebrochen.


24. Gebacken habe ich übrigens auch wieder, da im letzten Monat auch ein Geburtstag anstand, an dem ich diese Schoko Bananen Muffins verschenkt habe.
25. Vorfreude auf das Spiel Polen gegen Portugal, wobei davor noch kurz Pretty Little Liars geschaut wurde. Aber so ganz hat mich die neue Staffel noch nicht gepackt, das Spiel schaffte das übrigens auch nicht. Däumchen hatte ich ja für Polen gedrückt.


Meine Outfits im Juni:
Ich hatte leider im vergangenen Monat nur für einen Outfitpost Zeit, was wie gesagt an meiner Prüfungsphase gelegen hat. Leider sind diese Beiträge einfach immer auch sehr aufwendig, was natürlich vor allem am Schießen und Bearbeiten der Bilder liegt, was immer ganz schön viel Zeit frisst. Im kommenden Monat soll diese Kategorie aber wieder regelmäßiger befüllt werden und da meine Semesterferien in einer Woche losgehen, bin ich mir recht sicher das ich diesen Vorsatz auch umsetzen kann. Mit dem Outfit bin ich aber trotzdem sehr zufrieden, weil ich endlich meine Lederjacke hier präsentieren konnte und mir auch die gewählte Kulisse gut gefällt. Ein großes Danke noch einmal an eine Freundin, die sich hat breitschlagen lassen diese Fotos zu knippsen.



Gelesen / Gesehen im Juni:
Gelesen: Zwar habe ich ein Buch beendet, und zwar "Abgeschnitten" von Sebastian Fitzek und Michael Tsokos. Da ich hier jedoch noch eine Review im Dashboard liegen habe, die bald online kommen soll, möchte ich zu meinen Gedanken an dieser Stelle noch nichts sagen. Angefangen habe ich aber kurz darauf auch schon das nächste Buch, und zwar, wie ihr oben schon sehen konntet, Band 2 von Percy Jackson. Aufgrund der Prüfungsphase bin ich aber auch hier noch gar nicht wirklich zum lesen gekommen und habe bisher nur ein Kapitel hinter mir, sodass es zu früh ist, um hier ein Fazit zu ziehen. Jedoch bin ich gespannt darauf, was mich alles erwartet und wie die Welt der Götter in die Moderne geholt wurde. Dies hat mir ja beim ersten Buch schon richtig gut gefallen.

Gesehen:
Serien: Die Serien überwiegen diesmal eindeutig, da ich aufgrund der Europameisterschaft nicht wirklich dazu gekommen bin, irgendwelche Filme zu schauen. Da ging eine kurze Serienfolge dann doch eher, die man davor oder danach noch untergebracht hat. Ansonsten haben die Spiele einfach mein Fernsehverhalten dominiert, was aber nicht schlimm gewesen ist. Ich habe mich wirklich sehr auf die einzelnen Partien gefreut. Zwar war ich von manchen dann etwas enttäuscht, weil sie nicht der erhoffte Knaller waren, andere wiederum haben mich aber positiv überrascht und generell habe ich einfach das Gefühl, dass dies die Europameisterschaft der Überraschungen ist. Island war zum Beispiel eine davon und ich bin mir sicher, dass uns die Jungs, die Fans und generell das ganze Land uns in den kommenden Jahren noch sehr viel Freude bereiten wird. So aber nun zu all den Serienfolgen die ich gesehen habe:

The Musketeers 2x5 - 2x10: Diese Serie konnte ich auf Netflix endlich zum Abschluss bringen und fand gerade die letzten Folgen dann richtig interessant. Ab der 7.Folge hat man dann gemerkt, worauf das Finale zusteuert und konnte kaum aufhören zu schauen. Zumindest mir erging es so, denn ich war einfach erpicht darauf zu wissen, wie es weitergeht und welche Entwicklungen uns noch erwarten. Ich finde, dass man mit dem Cliffhänger am Ende auch eine gute Handlung für die finale Staffel gelegt hat, von der ich natürlich bald hoffe, dass wir sie erneut in Netflix zu Gesicht bekommen. In England lief glaube ich vor Kurzem das Finale, wenn nicht dürfte es bald laufen, somit dürfte es eigentlich nicht mehr lange dauern, bis sie auch beim Streaming Dienst abrufbar ist.

Reign 3x16 - 3x18: Hier standen die letzten Folgen der Staffel an, die mir bisher wirklich am Besten gefallen haben. Als Fan hat man Marys Rückkehr nach Schottland natürlich sehnlichst erwartet und ich war überrascht, dass dies noch in dieser Staffel geschehen ist, aber wie gesagt für mich war dies wirklich positiv. Es ergeben sich nun so viele neue Handlungsstränge, Richtungen in die die Macher gehen können, neue Charaktere, die wir kennenlernen und somit kann auch die Serie einen kleinen Richtungswechsel vornehmen, der ihr sicherlich gut tun wird. Natürlich hoffe ich dabei auf mehr historische Akkurarität, aber die ersten Casting Calls deuten zumindest leicht in diese Richtung, wobei man bei Reign nie so genau weiß was als Nächstes passiert. Das Finale selbst war dann wirklich sehr dramatisch und ich war überrascht darüber, von wie vielen Figuren wie uns trennen müssen. Somit ist bei mir kein Auge trocken geblieben, aber ich habe auch wirklich Lust auf die neue Staffel, auf die wir ja leider etwas länger warten müssen.

Scream 2x02 - 2x05: Eine weitere Serie, die ich auf Netflix verfolge, ist Scream. Ich hatte mich ja auf die zweite Staffel sehr gefreut und genieße sie gerade in vollen Zügen. Zwar finde ich, ist der Ton etwas ruhiger als in der vorherigen Staffel, aber es ist auch wichtig, dass die Protagonisten sich mit den Geschehnissen der ersten Staffel auseinandersetzten, nicht alles einfach so wegstecken, sondern auch mit Problemen zu kämpfen haben. Das gibt der Serie zumindest ein wenig Realität, die es ansonsten ja nicht unbedingt gibt. Natürlich kommen dabei auch die Morde nicht zu kurz, wobei man sich da noch etwas zurückhält. Ich habe das Gefühl, dass es vielleicht nicht ganz so viele vom Hauptcast treffen wird. Wäre nicht schlimm, da ich alle verbleibenden Figuren einfach sehr in mein Herz geschlossen habe und die Darsteller auch vermissen würde. Aber so richtig sicher ist wohl auch da niemand, was diese Serie einfach so unglaublich spannend macht. Es ist einfach der Reiz, den Scream ausmacht und der mich jede Folge einschalten lässt.

iZombie 2x01 - 2x04: Diese Serie hingegen kehrte im Juni auf die Bildschirme zurück und auch wenn iZombie nun nicht die ernst zunehmendste Serie ist, so unterhält sich mich doch fabelhaft. Ich lehne mich bei den 40 Minuten einfach mal entspannt zurück, lasse mich mitreißen und zum Schmunzeln bringen, ohne viel nachzudenken. Es ist einfach immer wieder interessant, was für Eigenschaften Liz übernimmt und welche Typen sich die Macher dafür einfallen lassen. In Staffel 2 gab es schon die Countrysängerin, der Basketball Couch oder das Luxus Weib, die mich alle gut unterhalten haben, jedoch auch immer auf schlaue Art und Weiße in den roten Faden eingebunden wurden.


Abseits davon habe ich noch zwei Folgen von Daredevil angeschaut und mit Mistresses weitergemacht. Bei Letzterem bin ich froh, dass Joss und Harry sich nun endlich gefunden haben und kann somit beruhigt weiterschauen, auch wenn ich Alyssa Milano doch etwas vermisse. Ich wusste zwar, das ihr Ausstieg kommt, aber sie hinterlässt doch eine große Lücke.


Filme:

Wurden im letzten Monat nur zwei Stück geschaut, aber die haben mich zumindest gut unterhalten. Den Anfang machte hierbei "Mindscape" der schon etwas länger auf meiner Filmwunschliste stand und zu dieser Zeit noch im Prime Abo inklusive war. Inhaltlich geht es um John, der die Fähigkeit besitzt, in die Erinnerungen anderer Menschen einzudringen. Diese Fähigkeit wird nun vom Fbi genutzt, um Mordfälle aufzuklären, bei denen die Beweislage nicht eindeutig ist. Doch nach dem Tod seiner Frau, fällt John in ein tiefes Loch und zieht sich aus dem Geschäft zurück. Um jedoch wieder durchzustarten, nimmt er einen leichten Auftrag an: Einen Teenager zum Essen zu bringen. Doch bald schon stellt sich heraus, dass dieser Job gar nicht so leicht ist. Persönlich mochte ich die Grundidee des Filmes, was daran liegt, dass ich solche Geschichten immer unglaublich interessant finde und auch hier wurde sie gut dargestellt. Die Erinnerungssequenzen waren optisch wirklich gut und auch spannend umgesetzt, jedoch war schon relativ früh klar, wie der Film enden wird. Zumindest für mich, was dann etwas die Spannung herausgenommen hat. Doch alles in allem war "Mindscape" ein solider Film, der gut besetzt war, mich gut unterhalten hat und mit einigen interessanten Szenen aufwarten konnte. Zumal ich auch die Figur von Anna sehr komplex und spannend fand. Wer auf Filme dieser Art steht, der wird auch an diesem Freude haben, alle anderen haben auch nichts verpasst, wenn sie ihn nicht gesehen haben.


Dazu habe ich mir mit meiner Mum noch "Kiss the Coach" angeschaut. Typischer Frauenfilm, der dem Genre auch definitiv treu bleibt. In diesem spielt Gerad Butler einen früheren Fußballprofi, dessen Karriere als Sportkommentator nicht wirklich anlaufen möchte. Auch privat läuft es nicht rund, denn die Beziehung zu seinem Sohn ist nicht unbedingt gut und auch seine Ex Frau möchte erneut vor den Traualtar treten. Als er dann das Angebot bekommt den örtlichen Fußballverein zu trainieren, sieht George Dryer aber wieder einen Hoffnungsschimmer und hat damit auch die Chance seine alten Fehler wieder gut zu machen. Ihr merkt, das auch die Storyline etwas klischeehaft ist, das Ende schon jetzt vorhersagbar und somit wusste ich vorab, auf was ich mich da einlasse. Wirklich viel Innovatives habe ich nicht gefunden, denn es werden definitiv die bekannten Klischees bedient. Gelacht habe ich dafür schon an ein paar Stellen, weshalb der Film zumindest mit seinem Unterhaltungswert punkten kann. Abseits davon verläuft alles in geregelten Bahnen, mit einem wunderbaren Happy End, das niemanden überraschen wird, aber trotzdem gut gewesen ist. Wer also auf Frauenfilme steht, der wird hiermit glücklich. Wer aber auf der Suche nach einem innovativem Film ist, mit neuen Ideen und mit überraschenden Wendungen, der wird hier nicht glücklich werden.


Der Juni auf meinem Blog: 

Entertainment:
  • Der Monat startete wie gewohnt, mit den Kino Neustarts, die diesmal prall gefüllt waren. Ehrlich gesagt gab es noch nie so viele Filme, wie in diesem  Teil, sodass wirklich ein Blockbuster den nächsten gejagt hat. Persönlich möchte ich vom letzten Monat noch "Ein ganzes halbes Jahr" und "The Conjuring 2" sehen. Meine Freundinnen stecken aber gerade alle in ihren Klausurenphasen, weshalb ich hoffe, dass wir das in den kommenden Wochen noch nachholen können und die Filme hoffentlich noch laufen. 
  • Dazu gab es einen weiteren Herzensfilm und ich hoffe, dass ich euch hier jeden Monat einen vorstellen kann. Diesmal habe ich euch "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" näher gebracht, einer der schönsten, aber auch traurigsten Filme die ich seit langem gesehen habe. 
  • Und auch eine Vorstellung gab es in diesem Monat, denn ich habe euch verraten, was sich hinter audible, dem neuen Amazon Unternehmen verbirgt. Gerade Fans von Hörbüchern sollten sich den Abo Dienst noch einmal genauer anschauen, denn ihr könnt dort echt eine Menge Geld sparen und die Auswahl kann sich sehen lassen. Über Bestseller, Klassiker und Geheimtipps ist alles vertreten. 
  • Zum Abschluss folgte noch eine Kritik über die zweite Staffelhälfte der 6.Staffel von "Pretty Little Liars", in der ich euch aufkläre, warum gerade diese Staffel die schwächste für mich ist. Dazu gab es aber auch noch meine Gedanken zum Auftakt zur 7.Staffel. 
 

Persönliches:
  • Wie gewohnt gab es zum Start des neuen Monats mein Monatsrückblick, indem ich euch gezeigt habe, was bei mir auf Instagram los war, welche modischen Highlights es zu gab, welche Filme / Serien ich gesehen habe und was auf dem Blog passiert ist. Gerade der Bereich Filme war diesmal mit vielen Kurzkritiken gefüllt u.a zu Captain America 2, Endless Love oder Lucy. Grund hierfür waren natürlich die Feiertage, die ich immer gerne mit einem Film im Kreise der Familie ausklingen lasse. 
  • In meinem letzten Post ging es dann darum, warum eine Prise Egoismus gesund ist und natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, auch einige persönliche Erfahrungen mit einzubringen, denn ich habe lange Zeit nur das getan, was andere von mir erwartet haben. Gedankt hat es mir niemand, nur ich selbst habe darunter gelitten und somit musste sich da etwas ändern. 
  • Abseits davon habe ich euch erneut mit in mein Studium der Politikwissenschaften und Soziologie mitgenommen und mich hier erneut über all eure Rückmeldungen gefreut. Vielleicht konnte ich mit diesem Beitrag ja dem einen oder anderem bei seiner Entscheidung was er studieren soll helfen. Diesmal habe ich euch meine Seminare aus dem 3.Semester vorgestellt, eine Phase, in der die Einführungsveranstaltungen endlich hinter mir lagen und ich somit viel freier wählen konnte, mit was ich mich gerne beschäftigen würde. 


Vernetzung:
  • Eine feste Größe sind mittlerweile auch meine Lieblingsklicks, in dene ich euch wieder sehr spannende und interessante Blogbeiträge aus den Bereichen Persönliches, Entertainment, Essen, Reisen und Bloggen vorgestellt habe. Eine kleine Eigenheit meinerseits ist hier immer der Bereich "Fangirling", in dem ich euch lustige und spannende Artikel aus der Welt der Serien vorstelle, aber auch meine liebsten Fanvideos des vergangenen Monats küre. 
  • Natürlich ging es auch mit Janas und meiner Blogparade weiter und diesmal stand alles unter dem Motto "Fantasy / Dystopien", eines meiner absoluten Lieblingsgenres. In meinem Beitrag habe ich euch meine absoluten Lieblingsbücher aus diesem Genre vorgestellt und einen Einblick in meine Wunschliste gegeben, die wirklich noch richtig lange ist.

Was sind eure Highlights aus dem letzten Monat?
Was habt ihr erlebt, gesehen und gelesen?
Worauf freut ihr euch im Juli?

Montag, 21. Dezember 2015

{Geständnisse eines Serienjunkies} Neues Serienfutter für mich und Serientipps für euch Vol. 3!


Ich denke ihr kennt das Prozedere nun schon, denn heute möchte ich euch wieder ein paar meiner Serienentdeckungen der letzten Monate näher bringen. Dank meiner  Semesterferien hatte ich ja Zeit mich mal durch ein paar neue Serien zu wühlen und bin bei der Einen oder Anderen auch begeistert hängen geblieben. Gesehen habe ich sie meistens auf Amazon Prime oder auch im Free Tv, denn über den Sommer sind definitiv ein paar interessante Serien angelaufen. 

1.How to get away with Murder
"I'm Professor Annalise Keating and this is Crime Lab 100. Or, as I prefer to call it, How to get away with Murder"
Unter den Jura Studenten ist der Kurs von Annalise Keating der beliebteste. Jeder möchte einen Platz in ihrer Vorlesung ergattern, denn sie ist nicht nur taff, sondern auch eine erfolgreiche Strafverteidigerin. Und jedes Jahr wählt sie 5 Studenten aus, die sie bei ihrer Arbeit unterstützen dürfen. Der Beste unter ihnen wird am Ende die Statue der Justizia gewinnen und von ihr ausgezeichnet. Doch als es dann plötzlich zu einem Mord an der Universität kommt und Annalise die Verteidigung einer der Verdächtigen übernimmt gerät ihr Leben aus den Fugen...

Persönlich habe ich ca. 2 Folgen gebraucht bis ich in "How to get away with Murder" reingekommen bin, was aber bei allen Serien von Shonda Rhimes bei mir der Fall ist. Sie hat einfach ihre ganz eigene Erzählweise, die wirklich sehr temporeich ist. Gefällt mir gut, somit bin ich mittlerweile ein großer Fan ihrer Arbeit geworden. Dazu darf man sich auf eine Menge Drama, viele Lügen, Intrigen und schockierende Enthüllungen freuen. Gepaart wird dies hier noch mit interessanten Lehreinheiten zum Thema Jura. Lange Zeit hatte ich ja mal überlegt ein Studium in diese Richtung anzufangen, aber der ganze trockene Stoff hat mich dann doch davor bewahrt, doch mit einer Professorin wie Annalise wäre ich sofort an Bord gewesen. Sie verkörpert genau den Typ Frau, der mir in Serien am Besten gefällt: Stark, charismatisch und intelligent, hat sie für jedes Problem einen juristischen Trick auf Lager. 

Doch abseits von den Fällen, die das Team rund um Annalise bearbeitet steht natürlich auch der Mord an einer jungen Studentin im Vordergrund. Schon in der ersten Sequenz erfahren wir, dass ihre Studenten in diesen Fall verwickelt sind, weshalb er zum Roten Faden der Serie wird. Hierbei springen wir immer wieder zwischen diesem einen Abend und der Gegenwart hin und her. Das mag am Anfang erstmal verwirrend sein, aber schon bald hat man sich an diesen Stil gewöhnt und kann so langsam die einzelnen Puzzleteile zusammen setzten. Schön finde ich auch, dass man sich hierbei jede Folge gezielt auf einen ihrer Studenten konzentriert und man Wes, Michaela, Connor, Asher und Laurel etwas näher kennenlernt. Mir sind dabei vor allem Wes und Laurel ans Herz gewachsen, wobei keiner der 5 perfekt ist. Jeder hat sein kleines schmutziges Geheimnis und schreckt auch nicht davor zurück Informationen auf nicht ganz so legale Weise zu bekommen. Wirklich alle Charktere der Serie bewegen sich in einem Graubereich, denn keiner ist perfekt und jeder macht Fehler.  Schauspielerisch gefällt mir der ganze Cast sehr gut. Über Viola Davis müssen wir glaube ich nicht viel reden, doch auch die Jungschauspieler machen sich an ihrer Seite sehr gut und müssen sich nicht verstecken. Mir gefällt die Serie somit von Folge zu Folge besser und den Hype um die Show kann ich definitiv nachvollziehen. 


2. Tut:
“Enemies lurk in every shadow. They smell your weakness. That is when they strike." 
Die Serie dreht sich um den ägyptischen Pharao Tutanchamun, der mit gerade einmal 9 Jahren nach dem Tod seines Vateres Echnaton den Thron bestieg. Über sein Leben ist nicht viel bekannt, denn Ruhm erlangte der Pharao erst mit dem Fund seines Grabes durch Howard Carter im Jahre 1922. Beeindruckend war hierbei vor allem die Tatsache, das sein Grab vorher untendeckt geblieben war und wir so einen interessanten Blick in das alte Ägypten bekommen haben.

Ich habe ja lange Zeit auf eine ägyptische Serie gewartet und mit Tut diese nun auch bekommen. Die Geschichte von Tutanchamun ist mir nicht unbekannt, denn in der Schule habe ich sogar schon einmal ein Referat über den jungen Pharao gehalten, der trotz seiner kurzen Regentschaft in der heutigen Zeit der Bekannteste von allen ist. Dabei wissen wir über sein Leben eigentlich nicht wirklich viel, was den Produzenten natürlich die Möglichkeit gegeben hat, all die Lücken kreativ zu schließen und sich einige Freiheiten herauszunehmen. Ob man diese nun mag oder nicht, ist Geschmackssache, aber es ist nichts was in historischen Serien nun vollkommen neu wäre. Natürlich wird der Pharao hier nicht als kranker, kleiner Junge gezeigt, der sich von seinen Beratern manipulieren lässt und keine eigenen Entscheidungen trifft, denn das würde kein Zuschauer sehen wollen. Vielmehr hat man aus Tut eine Dramaserie gezaubert, die auch das junge Publikum anspricht und den Stoff auf eine etwas leichtere Art rüberbringt. Das macht sie für mich wirklich angenehm anzuschauen, ohne das ich nun viel nachdenken muss und gerade deshalb hat sie so gut in die Sommermonate gepasst. Zudem dürften auch Zuschauer, die sonst eher kein Fan des Historiengenres sind, ihre Freude an der Serie finden. Die Bezeichnung "Teen Drama" die oft in Bezug auf die Serie fällt, kann ich definitiv nur unterschreiben, denn es trifft die Storyline wirklich gut.

Tutanchamun selbst wird von Avan Jogia glaubhaft dargestellt und ich kann nicht verstehen, warum sich viele über die Besetzung beschwerrt haben in Bezug auf sein Aussehen. Äußerlich passt er perfekt in diese Zeit und schauspielerisch hat er auch seine bisher beste Leistung abgeliefert. Dargestellt hat er einen Charakter, der bald anfängt seine sogenannten Berater und ihre Absichten zu hinterfragen. Der plötzlich selbstständig denkt und eigene Entscheidungen trifft, natürlich  zum Missfallen all derer die selbst nach der Macht streben. Intrigen gibt es in Tut nämlich wirklich einige und es nicht überraschend wer da nach der Macht greift. Dankbar bin ich jedoch dafür, dass man sich bei Tutanchamuns Tod an die neuen Fakten gehalten hat. Die Serie folgt nicht der früheren Version, bei der Historiker noch von einer heimtückischen Ermordung ausgehen, sondern hät sich an die neuesten Erkenntnisse,  nach denen er an einem Unfall gestorben ist. Ebenfalls die Charaktere haben alle wirklich gelebt und keiner ist der reinen Fantasie der Macher entsprungen. Freiheiten nimmt man sich nur bei der Geschichte selbst, in deren Fokus Liebe, Krieg und Machtspielchen stehen. Was die Schauspieler anbelangt wird man aber nicht enttäuscht werden, denn Urgesteine wie Ben Kingsley, Nonso Anozie oder Alexander Siddig liefern wie gewohnt eine tolle Leistung ab. Besonders gefallen hat mir noch Sybilla Deen, die so unglaublich gut in die Rolle der Königin gepasst hat und mich irgendwie immer etwas an Nina Dobrev errinerte. Ich kann nur sagen, dass ich es nicht bereut habe mir die 6 Folgen angeschaut zu haben, denn ich wurde gut unterhalten und neugierig auf die Geschichte des Pharaos macht sie aufjedenfall.


3. iZombie:
I'm ready to feel again. Anything. Good or Bad
Liv hat das perfekte Leben: Sie ist Ärztin und mit ihrem Traumann verlobt. Doch das alles ändert sich schlagartig, als sie als Zombie erwacht. Um ihren Hunger auf Gehirne zu stillen beginnt sie als Gerichtsmedizinerin  zu arbeiten. Doch nach dem Verzehr sieht sie nicht nur die Erinnerungen der Verstorbenen, sondern übernimmt auch ihre Fähigkeiten. Bald nutzt sie dies, um gemeinsam mit Clive Mordfälle aufzuklären. Bald findet sie jedoch heraus, dass sie nicht der einzige Zombie ist und Blaine scheint seine ganz eigenen Ziele zu verfolgen.
 
Zugegeben die Storyline von iZombie hört sich nicht unbedingt interessant an, vorallem da es schon öfter Serien gegeben hat in denen durch Erinnerungen Mordfälle gelost wurden. Doch trotzdem habe ich mich mal ganz ohne irgendwelche Erwartungen an die Serie gemacht und bin nun komplett im Suchtmodus. Die Idee ist umgesetzt nämlich gar nicht so schlecht wie erwartet, sondern eigentlich sehr interessant, denn sie wirft mal ein ganz neues Licht auf die Zombie Geschichte. Anders als in "The Walking Dead" erwarten uns hier nicht die typischen Zombies, hier können sie sich normal artikulieren, immer noch denken und fallen eigentlich nur durch ihre überaus blasse Haut und dem ständigen Hunger auf Gehirne auf. Die ganze Thematik wurde einfach auf eine lustige und auch ironische Weise umgesetzt, die mir sehr gut gefällt. Neben dem Fall der Woche hat sich dann nach und nach auch ein Roter Faden herauskristallisiert, der wirklich in eine interessante Richtung geht. Denn bald gibt es Menschen, die aus der Zombiesache Profit herausschlagen möchten und dabei skrupellos vorgehen. Und natürlich geht man auch der Frage auf den Grund, woher die Zombies kommen und ob es eine Heilung gibt. Genug Fragen für eine 2.Staffel sind somit vorhanden.

Dazu sind die Charaktere auch einfach so richtig symphatisch. Mayor möchte Frau am liebsten sofort in den Arm schließen, immerhin ist Nathan Buckley auch eine Augenweide und bekommt vor allem gegen Ende der Staffel endlich mal mehr zu tun als nur nett auszusehen. Liv ist trotz Zombie Dasein zuckersüß und bringt mich durch all die Fähigkeiten ihrer Opfer ständig zum lachen. Ihr Kollege Ravi ist sowieso mein absoluter Liebing: der typische Nerd, der aber ein verdammt gutes Herz hat und ebenfalls verdammt gut aussieht xD und Clive, der seinen Job als Polizist wirklich ernst nimmt und somit auch Fälle aufklärt, die nicht in seinem Zuständigkeitsbereich liegen. Gerade durch diesen perfekten Cast, die überaus lustigen Zitate und die neue Richtung im Zombie Genre, hebt sich iZombie doch von seinen Genrevertretern ab. Ich hatte jeden Donnerstag meinen Spaß mit der Serie, die auch für Nicht Zombie Fans geeignet ist, da sie ebenfalls nicht so brutal wie "The Walking Dead" ist. Ein lustiges Drama, welches sich nicht all zu ernst nimmt und von mir definitiv eine Einschaltempfehlungen bekommt.


4. The Affair:
"When I look back, I can't tell you why it happend"
Eigentlich ist Noah ein glücklicher Familienvater, der als Lehrer arbeitet und komplett zufrieden mit seinem Leben ist, doch als er bei einem Familienurlaub auf die hübsche Allison trifft, bekommt er sie nicht mehr aus seinem Kopf. Allison ist zwar ebenfalls vergeben, hat jedoch mit ihrem Mann schon einige Tiefen durchgemacht, doch auch sie fühlt sich angezogen zu Noah. Während beide zu Beginn noch versuchen einander zu widerstehen, stürzen sie sich bald darauf in eine Affäre, die Auswirkungen auf alle Beteiligten mit sich bringt. Doch als in Montauk ein Mord geschieht, geraden sie ins Visier der Polizei. 

Wie oben schon erwähnt möchte "The Affair" die Auswirkungen einer Affäre auf alle Beteiligten zeigen, weshalb wir die Geschichte von Noah und Allison immer aus ihren beiden Blickwinkeln sehen. Doch schon in der ersten Folge fällt dem Zuschauer auf, dass beide jeweils eine andere Version erzählen. Immer wieder ändern sich die Details, mal kleinere, mal größere, die dazu noch mit einem Mord verbunden werden. Als Zuschauer ist man somit hin und her gerissen zwischen Noah und Allison. Fragt sich welche der Erzählungen nun die Wahre ist? Wer von ihnen lügt? Oder ob nicht Beide an verschiedenen Stellen lügen? Tut die Person dies, weil sie wirklich der Mörder ist? Weil man etwas verbergen möchte? Oder sich für die Affäre  vielleicht auch nur schämt? All diese Fragen haben mich persönlich nicht mehr losgelassen und auch wenn die Serie zwischenzeitlich einige Längen hatte, ab und an mal etwas vorhersehbar war, konnte ich trotzdem nicht aufhören weiterzuschauen. Ich wollte einfach Antworten auf meine Fragen, die man aber nur sehr langsam bekommt. Es dauert bis man herausfindet, bei wem es sich um das Mordopfer handelt und bis sich die einzelnen Charaktere mehr und mehr verdächtig machen.

Doch neben der Storyline um den Mord war es natürlich auch interessant zu sehen, wie sich eine Affäre auf die Angehörigen auswirkt. Auf die Familie, den Ehemann, die Ehefrau, Freunde und nicht zuletzt auch auf den eigenen Job. All dies wird in "The Affair" beachtet und nicht immer ist es für den Zuschauer leicht mit an  zu sehen, wie jeweils Noah und auch Allison ihre Ehepartner betrügen. Denn beides sind wirklich tolle Menschen und somit bewegen sich vor allem die Hauptfiguren in einem Graubereich. Es gibt Momente, wo man Symphatien aufbringt, andere wo man Noah dafür hasst, dass er seine Frau erneut betrügt, obwohl er ihr doch geschworen hat, dass nun Schluss sei. Wo man aber auch gerne Allison eine Standpauke halten würde, dass sie doch so viel mit ihrem Ehemann durchgemacht hat und er es nicht verdient, dass sie ihn betrügt. Man durchläuft bei The Affair also wirklich eine kleine Achterbahn der Gefühle und fragt sich wohl auch oftmals, was man selbst tun würde. Immerhin hatte die Affäre keiner von ihnen geplant, sondern es ist einfach passiert und Gefühle lassen sich bekanntlich auch nicht so einfach abschalten. Der Cast ist in meinen Augen sehr gut getroffen, was auch nicht verwunderlich ist, denn es lassen sich sehr viele bekannte Namen finden. Ich habe mich vor allem über Joshua Jackson gefreut, denn ich schon in Fringe toll fand und der mich auch hier wieder von seiner Rolle überzeugen konnte. Abschließend kann ich nur sagen, dass die Serie zwar wie viele Dramaserien ein paar Längen hat, dafür aber das Prinzip der 2 Sichtweisen wirklich interessant ist und viele talentierte Schauspieler vertreten sind, somit würde ich euch auch "The Affair" empfehlen.


5. The Fosters:
"I don't live in this magical world where everything works out".
Auch die Drama Serien "The Fosters" setzt sich mit ernsteren Themen auseinander, denn im Mittelpunkt steht das Pflegesystem. Als Callie aus dem Gefängnis entlassen wird sucht ihr Bewährungshelfer verzweifelt nach einer Familie die sie zum Übergang aufnimmt und wendet sich deshalb an Stef und Lena Foster. Die beiden sind nicht nur ein gleichgeschechtliches Paar, sondern haben schon Erfahrung mit Pflegekinder. Neben Stefs richtigem Sohn Brandon haben sie schon die Zwillinge Jesus und Mariana adoptiert. Mit Callie kommt jedoch auch ihr kleiner Bruder Jude in die Familie und stellen diese ganz schön auf den Kopf.

Wer ein Fan von Dramaserien ist sollte sich "The Fosters" auf keinenfall entgehen lassen. Ich habe mich ja schon in dieses unglaublich tolle Intro verliebt, dass einfach wie die Faust aufs Auge passt. Dazu finde ich es interessant, dass die verschiedensten Probleme des Pflegesystems thematisiert werden. Es ist wohl für niemanden ein Geheimniss, dass manche Kinder von einer Pflegefamilie zur nächsten gehen und dies war auch bei Callie und Jude der Fall. Nicht immer hatten sie es überall gut, oftmals gab es Probleme, immer mit der Gefahr verbunden als "schwer vermittelbar" eingestuft zu werden und der Angst irgendwann getrennt zu werden. Teilweise wurde vor allem Callie übel mitgespielt und es ist schockierend, wie wenig sie dagegen unternehmen kann. Aber so funktioniert das System leider und oftmals hat man das Gefühl, dass die Kinder hierbei vergessen werden. Aber wir lernen nicht nur Callies, sondern auch Judes Ängste kennen, die noch einmal in eine ganze andere Richtung gehen. Auf der anderen Seite greift die Serie aber auch die Thematik der gleichgeschechtlichen Partnerschaft auf, die heute immer noch nicht als natürlich gilt, obwohl sie das schon längst sollte. Auch hier werden die verschiedenen Probleme thematisiert, die solche Paare durchmachen. Über den Verlust von Freunden, Eltern die diese Sexualität nicht akzeptieren können und den Wunsch zu Heiraten und eigene Kinder zu bekommen. Stef und Lena sind hierbei Figuren die man sofort in sein Herz schließen muss. Beide sind einfach nur herzensgut, hilfsbereit und bereit für ihre Kinder alles  zu tun. Die Serie zeigt uns, wie gut es Pflegekinder in solchen Familien haben können, wie viel Liebe und Verständnis ihnen dort entgegengebracht wird.

Natürlich lassen sich auch die typischen Handlungsstränge von Drama Serien widerfinden, wie Liebe, Freundschaft, Alkoholprobleme, Drogen oder Probleme in der Schule, jedoch wird dies auf interessante Weise mit den oben genannten Thematiken verbunden, was die Serie für mich so einzigartig macht. Man merkt einfach wie viel Herzblut und Liebe darin steckt und die Botschaft ist einfach eine sehr Wichtige. Nämlich das man sich die Familie selbst wählen kann und Zuhause dort ist, wo man geliebt wird. Stef und Lena tun nämlich genau dies, sie bieten den Kindern ein Zuhause und geben ihnen das, was sie vorher nie bekommen haben: Liebe. Und ihr werdet nicht glauben, wie oft mir bei dieser Serie die Tränen kamen. Vieles ist so ungerecht, so schockierend oder herzzereißedn das man einfach mitweinen muss. Der Cast selbst ist ebenfalls gelungen, vor allem da man manche der Darsteller schon aus anderen Projekten kennt. Jesus wird von Jake T. Austin verkörpert, den einige vielleicht aus "Wizards of Waverly Place" kennen, der hier aber etwas erwachsener wirkt, Maia Mitchell war mir als Callie sofort symphatisch, Hayden Byerly aka Jud muss man einfach in sein Herz schließen, Cierra Ramirez ist für mich die perfekte temperamentvolle Latino, die manchmal Dinge tut, die sie dann ganz schnell bereut und Terri Polo und Sherri Saun machen sowieso einen ganz tollen Job. Ihr merkt, ich kann euch die Serie also nur empfehlen und warte nun schon ganz gespannt auf die 2.Staffel, die hoffentlich bald auf Prime verfügbar ist.


6. Marvels Agents of Shield:
"The world is full of evil and lies and pain and death and you can't hide from it, you can only face it. The Question is when you do: How do you respond? Who do you become?"
Die Menschheit weiß nun das Superhelden existieren, weshalb die Spezialeinheit Shields gegründet wird, die sich um Menschen mit besonderen Fähigkeiten kümmert und Fälle löst die in Zusammenhang mit diesen stehen. Hierbei gehen sie immer an die Grenzen ihrer Fähigkeiten und setzten mehr als einmal ihr Leben aufs Spiel.

Ich muss gestehen das ich mir bei dieser Serie wirklich nicht sicher war, ob sie mir zusagen würde. Vielmehr dachte ich: "schon wieder eine Comic Verfilmung". Aber als ich dann sah das sie bald bei Amazon Prime ausläuft wollte ich dann doch noch mal reinschauen und war sofort hin und weg von ihr. Zu keiner Sekunde kommt bei dieser Serie Langweile auf, sondern es geht sofort spannend los und je mehr wir voran schreiten umso schockierender werden die Enthüllungen und Wendungen. Gerade gegen Ende konnte ich kaum noch aufhören und habe die Staffel dann doch sehr schnell durchgesuchtet, aber die Cliffhänger waren teilweise wirklich sehr fies, sodass man gar nicht anders konnte. Doch wirklich mitgerissen hat mich Skys Charakter, denn sie ist einfach eine coole Socke von der ich mir ab und an gerne eine Scheibe abeschneiden würde. Abseits vom Agenten Rummel ist sie diejenige mit der man sich identifizieren kann, diejenige die ohne Agenten Ausbildung Teil des Teams wird und versucht sich in der Organisation zurecht zu finden. Hierbei deckt sie natürlich immer mehr Antworten auf und wird selbst bald zum Mysterium. Sky ist einfach ein sehr taffer, selbstbewusster Charakter, der immen einen kecken Spruch auf den Lippen hat und mit einer Lösung um die Ecke kommt. Doch sie ist auch menschlich, macht Fehler und vertraut den falschen Menschen. Und genau diese Mischung fand ich perfekt, womit ich die Serie einfach weiter schauen musste.

Beim Rest vom Team brauchte ich abseits von Jemma und Fitz (die zusammen wirklich zuckersüß sind) etwas bis ich warm mit ihnen wurde. Doch nach und nach zeigen alle der Figuren mehr Facetten, werden die Beweggründe ihres Handelns offen gelegt und sie beginnen Dinge zu hinterfragen und nicht mehr nur Blind zu gehorchen. Zu Beginn folgt die Serie zwar noch dem Prinzip des Falls der Woche, aber schon bald gibt es einen Roten Faden, der sich durch die Serie zieht und der wirklich spannend und fesselnd ist. Obwohl ich ja nicht der größte Comic Fan bin hat mir "Agents of Shield" vor allem aufgrund der Mischung aus Humor, Liebe, Action und Spannung sehr gut gefallen. In Fakt so gut, dass sie schon nach kurzer Zeit zu einer meiner absoluten Lieblingsserien wurde. Nun bin ich wirklich gespannt auf die 2.Staffel und hoffe, dass diese bald bei Prime verfügbar ist.


Welche der Serien habt ihr schon gesehen?
Wie fandet ihr sie?
Auf was konnte ich euch denn neugierig machen?
Und welche Serien laufen bei euch gerade?