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Montag, 21. Dezember 2015

{Geständnisse eines Serienjunkies} Neues Serienfutter für mich und Serientipps für euch Vol. 3!


Ich denke ihr kennt das Prozedere nun schon, denn heute möchte ich euch wieder ein paar meiner Serienentdeckungen der letzten Monate näher bringen. Dank meiner  Semesterferien hatte ich ja Zeit mich mal durch ein paar neue Serien zu wühlen und bin bei der Einen oder Anderen auch begeistert hängen geblieben. Gesehen habe ich sie meistens auf Amazon Prime oder auch im Free Tv, denn über den Sommer sind definitiv ein paar interessante Serien angelaufen. 

1.How to get away with Murder
"I'm Professor Annalise Keating and this is Crime Lab 100. Or, as I prefer to call it, How to get away with Murder"
Unter den Jura Studenten ist der Kurs von Annalise Keating der beliebteste. Jeder möchte einen Platz in ihrer Vorlesung ergattern, denn sie ist nicht nur taff, sondern auch eine erfolgreiche Strafverteidigerin. Und jedes Jahr wählt sie 5 Studenten aus, die sie bei ihrer Arbeit unterstützen dürfen. Der Beste unter ihnen wird am Ende die Statue der Justizia gewinnen und von ihr ausgezeichnet. Doch als es dann plötzlich zu einem Mord an der Universität kommt und Annalise die Verteidigung einer der Verdächtigen übernimmt gerät ihr Leben aus den Fugen...

Persönlich habe ich ca. 2 Folgen gebraucht bis ich in "How to get away with Murder" reingekommen bin, was aber bei allen Serien von Shonda Rhimes bei mir der Fall ist. Sie hat einfach ihre ganz eigene Erzählweise, die wirklich sehr temporeich ist. Gefällt mir gut, somit bin ich mittlerweile ein großer Fan ihrer Arbeit geworden. Dazu darf man sich auf eine Menge Drama, viele Lügen, Intrigen und schockierende Enthüllungen freuen. Gepaart wird dies hier noch mit interessanten Lehreinheiten zum Thema Jura. Lange Zeit hatte ich ja mal überlegt ein Studium in diese Richtung anzufangen, aber der ganze trockene Stoff hat mich dann doch davor bewahrt, doch mit einer Professorin wie Annalise wäre ich sofort an Bord gewesen. Sie verkörpert genau den Typ Frau, der mir in Serien am Besten gefällt: Stark, charismatisch und intelligent, hat sie für jedes Problem einen juristischen Trick auf Lager. 

Doch abseits von den Fällen, die das Team rund um Annalise bearbeitet steht natürlich auch der Mord an einer jungen Studentin im Vordergrund. Schon in der ersten Sequenz erfahren wir, dass ihre Studenten in diesen Fall verwickelt sind, weshalb er zum Roten Faden der Serie wird. Hierbei springen wir immer wieder zwischen diesem einen Abend und der Gegenwart hin und her. Das mag am Anfang erstmal verwirrend sein, aber schon bald hat man sich an diesen Stil gewöhnt und kann so langsam die einzelnen Puzzleteile zusammen setzten. Schön finde ich auch, dass man sich hierbei jede Folge gezielt auf einen ihrer Studenten konzentriert und man Wes, Michaela, Connor, Asher und Laurel etwas näher kennenlernt. Mir sind dabei vor allem Wes und Laurel ans Herz gewachsen, wobei keiner der 5 perfekt ist. Jeder hat sein kleines schmutziges Geheimnis und schreckt auch nicht davor zurück Informationen auf nicht ganz so legale Weise zu bekommen. Wirklich alle Charktere der Serie bewegen sich in einem Graubereich, denn keiner ist perfekt und jeder macht Fehler.  Schauspielerisch gefällt mir der ganze Cast sehr gut. Über Viola Davis müssen wir glaube ich nicht viel reden, doch auch die Jungschauspieler machen sich an ihrer Seite sehr gut und müssen sich nicht verstecken. Mir gefällt die Serie somit von Folge zu Folge besser und den Hype um die Show kann ich definitiv nachvollziehen. 


2. Tut:
“Enemies lurk in every shadow. They smell your weakness. That is when they strike." 
Die Serie dreht sich um den ägyptischen Pharao Tutanchamun, der mit gerade einmal 9 Jahren nach dem Tod seines Vateres Echnaton den Thron bestieg. Über sein Leben ist nicht viel bekannt, denn Ruhm erlangte der Pharao erst mit dem Fund seines Grabes durch Howard Carter im Jahre 1922. Beeindruckend war hierbei vor allem die Tatsache, das sein Grab vorher untendeckt geblieben war und wir so einen interessanten Blick in das alte Ägypten bekommen haben.

Ich habe ja lange Zeit auf eine ägyptische Serie gewartet und mit Tut diese nun auch bekommen. Die Geschichte von Tutanchamun ist mir nicht unbekannt, denn in der Schule habe ich sogar schon einmal ein Referat über den jungen Pharao gehalten, der trotz seiner kurzen Regentschaft in der heutigen Zeit der Bekannteste von allen ist. Dabei wissen wir über sein Leben eigentlich nicht wirklich viel, was den Produzenten natürlich die Möglichkeit gegeben hat, all die Lücken kreativ zu schließen und sich einige Freiheiten herauszunehmen. Ob man diese nun mag oder nicht, ist Geschmackssache, aber es ist nichts was in historischen Serien nun vollkommen neu wäre. Natürlich wird der Pharao hier nicht als kranker, kleiner Junge gezeigt, der sich von seinen Beratern manipulieren lässt und keine eigenen Entscheidungen trifft, denn das würde kein Zuschauer sehen wollen. Vielmehr hat man aus Tut eine Dramaserie gezaubert, die auch das junge Publikum anspricht und den Stoff auf eine etwas leichtere Art rüberbringt. Das macht sie für mich wirklich angenehm anzuschauen, ohne das ich nun viel nachdenken muss und gerade deshalb hat sie so gut in die Sommermonate gepasst. Zudem dürften auch Zuschauer, die sonst eher kein Fan des Historiengenres sind, ihre Freude an der Serie finden. Die Bezeichnung "Teen Drama" die oft in Bezug auf die Serie fällt, kann ich definitiv nur unterschreiben, denn es trifft die Storyline wirklich gut.

Tutanchamun selbst wird von Avan Jogia glaubhaft dargestellt und ich kann nicht verstehen, warum sich viele über die Besetzung beschwerrt haben in Bezug auf sein Aussehen. Äußerlich passt er perfekt in diese Zeit und schauspielerisch hat er auch seine bisher beste Leistung abgeliefert. Dargestellt hat er einen Charakter, der bald anfängt seine sogenannten Berater und ihre Absichten zu hinterfragen. Der plötzlich selbstständig denkt und eigene Entscheidungen trifft, natürlich  zum Missfallen all derer die selbst nach der Macht streben. Intrigen gibt es in Tut nämlich wirklich einige und es nicht überraschend wer da nach der Macht greift. Dankbar bin ich jedoch dafür, dass man sich bei Tutanchamuns Tod an die neuen Fakten gehalten hat. Die Serie folgt nicht der früheren Version, bei der Historiker noch von einer heimtückischen Ermordung ausgehen, sondern hät sich an die neuesten Erkenntnisse,  nach denen er an einem Unfall gestorben ist. Ebenfalls die Charaktere haben alle wirklich gelebt und keiner ist der reinen Fantasie der Macher entsprungen. Freiheiten nimmt man sich nur bei der Geschichte selbst, in deren Fokus Liebe, Krieg und Machtspielchen stehen. Was die Schauspieler anbelangt wird man aber nicht enttäuscht werden, denn Urgesteine wie Ben Kingsley, Nonso Anozie oder Alexander Siddig liefern wie gewohnt eine tolle Leistung ab. Besonders gefallen hat mir noch Sybilla Deen, die so unglaublich gut in die Rolle der Königin gepasst hat und mich irgendwie immer etwas an Nina Dobrev errinerte. Ich kann nur sagen, dass ich es nicht bereut habe mir die 6 Folgen angeschaut zu haben, denn ich wurde gut unterhalten und neugierig auf die Geschichte des Pharaos macht sie aufjedenfall.


3. iZombie:
I'm ready to feel again. Anything. Good or Bad
Liv hat das perfekte Leben: Sie ist Ärztin und mit ihrem Traumann verlobt. Doch das alles ändert sich schlagartig, als sie als Zombie erwacht. Um ihren Hunger auf Gehirne zu stillen beginnt sie als Gerichtsmedizinerin  zu arbeiten. Doch nach dem Verzehr sieht sie nicht nur die Erinnerungen der Verstorbenen, sondern übernimmt auch ihre Fähigkeiten. Bald nutzt sie dies, um gemeinsam mit Clive Mordfälle aufzuklären. Bald findet sie jedoch heraus, dass sie nicht der einzige Zombie ist und Blaine scheint seine ganz eigenen Ziele zu verfolgen.
 
Zugegeben die Storyline von iZombie hört sich nicht unbedingt interessant an, vorallem da es schon öfter Serien gegeben hat in denen durch Erinnerungen Mordfälle gelost wurden. Doch trotzdem habe ich mich mal ganz ohne irgendwelche Erwartungen an die Serie gemacht und bin nun komplett im Suchtmodus. Die Idee ist umgesetzt nämlich gar nicht so schlecht wie erwartet, sondern eigentlich sehr interessant, denn sie wirft mal ein ganz neues Licht auf die Zombie Geschichte. Anders als in "The Walking Dead" erwarten uns hier nicht die typischen Zombies, hier können sie sich normal artikulieren, immer noch denken und fallen eigentlich nur durch ihre überaus blasse Haut und dem ständigen Hunger auf Gehirne auf. Die ganze Thematik wurde einfach auf eine lustige und auch ironische Weise umgesetzt, die mir sehr gut gefällt. Neben dem Fall der Woche hat sich dann nach und nach auch ein Roter Faden herauskristallisiert, der wirklich in eine interessante Richtung geht. Denn bald gibt es Menschen, die aus der Zombiesache Profit herausschlagen möchten und dabei skrupellos vorgehen. Und natürlich geht man auch der Frage auf den Grund, woher die Zombies kommen und ob es eine Heilung gibt. Genug Fragen für eine 2.Staffel sind somit vorhanden.

Dazu sind die Charaktere auch einfach so richtig symphatisch. Mayor möchte Frau am liebsten sofort in den Arm schließen, immerhin ist Nathan Buckley auch eine Augenweide und bekommt vor allem gegen Ende der Staffel endlich mal mehr zu tun als nur nett auszusehen. Liv ist trotz Zombie Dasein zuckersüß und bringt mich durch all die Fähigkeiten ihrer Opfer ständig zum lachen. Ihr Kollege Ravi ist sowieso mein absoluter Liebing: der typische Nerd, der aber ein verdammt gutes Herz hat und ebenfalls verdammt gut aussieht xD und Clive, der seinen Job als Polizist wirklich ernst nimmt und somit auch Fälle aufklärt, die nicht in seinem Zuständigkeitsbereich liegen. Gerade durch diesen perfekten Cast, die überaus lustigen Zitate und die neue Richtung im Zombie Genre, hebt sich iZombie doch von seinen Genrevertretern ab. Ich hatte jeden Donnerstag meinen Spaß mit der Serie, die auch für Nicht Zombie Fans geeignet ist, da sie ebenfalls nicht so brutal wie "The Walking Dead" ist. Ein lustiges Drama, welches sich nicht all zu ernst nimmt und von mir definitiv eine Einschaltempfehlungen bekommt.


4. The Affair:
"When I look back, I can't tell you why it happend"
Eigentlich ist Noah ein glücklicher Familienvater, der als Lehrer arbeitet und komplett zufrieden mit seinem Leben ist, doch als er bei einem Familienurlaub auf die hübsche Allison trifft, bekommt er sie nicht mehr aus seinem Kopf. Allison ist zwar ebenfalls vergeben, hat jedoch mit ihrem Mann schon einige Tiefen durchgemacht, doch auch sie fühlt sich angezogen zu Noah. Während beide zu Beginn noch versuchen einander zu widerstehen, stürzen sie sich bald darauf in eine Affäre, die Auswirkungen auf alle Beteiligten mit sich bringt. Doch als in Montauk ein Mord geschieht, geraden sie ins Visier der Polizei. 

Wie oben schon erwähnt möchte "The Affair" die Auswirkungen einer Affäre auf alle Beteiligten zeigen, weshalb wir die Geschichte von Noah und Allison immer aus ihren beiden Blickwinkeln sehen. Doch schon in der ersten Folge fällt dem Zuschauer auf, dass beide jeweils eine andere Version erzählen. Immer wieder ändern sich die Details, mal kleinere, mal größere, die dazu noch mit einem Mord verbunden werden. Als Zuschauer ist man somit hin und her gerissen zwischen Noah und Allison. Fragt sich welche der Erzählungen nun die Wahre ist? Wer von ihnen lügt? Oder ob nicht Beide an verschiedenen Stellen lügen? Tut die Person dies, weil sie wirklich der Mörder ist? Weil man etwas verbergen möchte? Oder sich für die Affäre  vielleicht auch nur schämt? All diese Fragen haben mich persönlich nicht mehr losgelassen und auch wenn die Serie zwischenzeitlich einige Längen hatte, ab und an mal etwas vorhersehbar war, konnte ich trotzdem nicht aufhören weiterzuschauen. Ich wollte einfach Antworten auf meine Fragen, die man aber nur sehr langsam bekommt. Es dauert bis man herausfindet, bei wem es sich um das Mordopfer handelt und bis sich die einzelnen Charaktere mehr und mehr verdächtig machen.

Doch neben der Storyline um den Mord war es natürlich auch interessant zu sehen, wie sich eine Affäre auf die Angehörigen auswirkt. Auf die Familie, den Ehemann, die Ehefrau, Freunde und nicht zuletzt auch auf den eigenen Job. All dies wird in "The Affair" beachtet und nicht immer ist es für den Zuschauer leicht mit an  zu sehen, wie jeweils Noah und auch Allison ihre Ehepartner betrügen. Denn beides sind wirklich tolle Menschen und somit bewegen sich vor allem die Hauptfiguren in einem Graubereich. Es gibt Momente, wo man Symphatien aufbringt, andere wo man Noah dafür hasst, dass er seine Frau erneut betrügt, obwohl er ihr doch geschworen hat, dass nun Schluss sei. Wo man aber auch gerne Allison eine Standpauke halten würde, dass sie doch so viel mit ihrem Ehemann durchgemacht hat und er es nicht verdient, dass sie ihn betrügt. Man durchläuft bei The Affair also wirklich eine kleine Achterbahn der Gefühle und fragt sich wohl auch oftmals, was man selbst tun würde. Immerhin hatte die Affäre keiner von ihnen geplant, sondern es ist einfach passiert und Gefühle lassen sich bekanntlich auch nicht so einfach abschalten. Der Cast ist in meinen Augen sehr gut getroffen, was auch nicht verwunderlich ist, denn es lassen sich sehr viele bekannte Namen finden. Ich habe mich vor allem über Joshua Jackson gefreut, denn ich schon in Fringe toll fand und der mich auch hier wieder von seiner Rolle überzeugen konnte. Abschließend kann ich nur sagen, dass die Serie zwar wie viele Dramaserien ein paar Längen hat, dafür aber das Prinzip der 2 Sichtweisen wirklich interessant ist und viele talentierte Schauspieler vertreten sind, somit würde ich euch auch "The Affair" empfehlen.


5. The Fosters:
"I don't live in this magical world where everything works out".
Auch die Drama Serien "The Fosters" setzt sich mit ernsteren Themen auseinander, denn im Mittelpunkt steht das Pflegesystem. Als Callie aus dem Gefängnis entlassen wird sucht ihr Bewährungshelfer verzweifelt nach einer Familie die sie zum Übergang aufnimmt und wendet sich deshalb an Stef und Lena Foster. Die beiden sind nicht nur ein gleichgeschechtliches Paar, sondern haben schon Erfahrung mit Pflegekinder. Neben Stefs richtigem Sohn Brandon haben sie schon die Zwillinge Jesus und Mariana adoptiert. Mit Callie kommt jedoch auch ihr kleiner Bruder Jude in die Familie und stellen diese ganz schön auf den Kopf.

Wer ein Fan von Dramaserien ist sollte sich "The Fosters" auf keinenfall entgehen lassen. Ich habe mich ja schon in dieses unglaublich tolle Intro verliebt, dass einfach wie die Faust aufs Auge passt. Dazu finde ich es interessant, dass die verschiedensten Probleme des Pflegesystems thematisiert werden. Es ist wohl für niemanden ein Geheimniss, dass manche Kinder von einer Pflegefamilie zur nächsten gehen und dies war auch bei Callie und Jude der Fall. Nicht immer hatten sie es überall gut, oftmals gab es Probleme, immer mit der Gefahr verbunden als "schwer vermittelbar" eingestuft zu werden und der Angst irgendwann getrennt zu werden. Teilweise wurde vor allem Callie übel mitgespielt und es ist schockierend, wie wenig sie dagegen unternehmen kann. Aber so funktioniert das System leider und oftmals hat man das Gefühl, dass die Kinder hierbei vergessen werden. Aber wir lernen nicht nur Callies, sondern auch Judes Ängste kennen, die noch einmal in eine ganze andere Richtung gehen. Auf der anderen Seite greift die Serie aber auch die Thematik der gleichgeschechtlichen Partnerschaft auf, die heute immer noch nicht als natürlich gilt, obwohl sie das schon längst sollte. Auch hier werden die verschiedenen Probleme thematisiert, die solche Paare durchmachen. Über den Verlust von Freunden, Eltern die diese Sexualität nicht akzeptieren können und den Wunsch zu Heiraten und eigene Kinder zu bekommen. Stef und Lena sind hierbei Figuren die man sofort in sein Herz schließen muss. Beide sind einfach nur herzensgut, hilfsbereit und bereit für ihre Kinder alles  zu tun. Die Serie zeigt uns, wie gut es Pflegekinder in solchen Familien haben können, wie viel Liebe und Verständnis ihnen dort entgegengebracht wird.

Natürlich lassen sich auch die typischen Handlungsstränge von Drama Serien widerfinden, wie Liebe, Freundschaft, Alkoholprobleme, Drogen oder Probleme in der Schule, jedoch wird dies auf interessante Weise mit den oben genannten Thematiken verbunden, was die Serie für mich so einzigartig macht. Man merkt einfach wie viel Herzblut und Liebe darin steckt und die Botschaft ist einfach eine sehr Wichtige. Nämlich das man sich die Familie selbst wählen kann und Zuhause dort ist, wo man geliebt wird. Stef und Lena tun nämlich genau dies, sie bieten den Kindern ein Zuhause und geben ihnen das, was sie vorher nie bekommen haben: Liebe. Und ihr werdet nicht glauben, wie oft mir bei dieser Serie die Tränen kamen. Vieles ist so ungerecht, so schockierend oder herzzereißedn das man einfach mitweinen muss. Der Cast selbst ist ebenfalls gelungen, vor allem da man manche der Darsteller schon aus anderen Projekten kennt. Jesus wird von Jake T. Austin verkörpert, den einige vielleicht aus "Wizards of Waverly Place" kennen, der hier aber etwas erwachsener wirkt, Maia Mitchell war mir als Callie sofort symphatisch, Hayden Byerly aka Jud muss man einfach in sein Herz schließen, Cierra Ramirez ist für mich die perfekte temperamentvolle Latino, die manchmal Dinge tut, die sie dann ganz schnell bereut und Terri Polo und Sherri Saun machen sowieso einen ganz tollen Job. Ihr merkt, ich kann euch die Serie also nur empfehlen und warte nun schon ganz gespannt auf die 2.Staffel, die hoffentlich bald auf Prime verfügbar ist.


6. Marvels Agents of Shield:
"The world is full of evil and lies and pain and death and you can't hide from it, you can only face it. The Question is when you do: How do you respond? Who do you become?"
Die Menschheit weiß nun das Superhelden existieren, weshalb die Spezialeinheit Shields gegründet wird, die sich um Menschen mit besonderen Fähigkeiten kümmert und Fälle löst die in Zusammenhang mit diesen stehen. Hierbei gehen sie immer an die Grenzen ihrer Fähigkeiten und setzten mehr als einmal ihr Leben aufs Spiel.

Ich muss gestehen das ich mir bei dieser Serie wirklich nicht sicher war, ob sie mir zusagen würde. Vielmehr dachte ich: "schon wieder eine Comic Verfilmung". Aber als ich dann sah das sie bald bei Amazon Prime ausläuft wollte ich dann doch noch mal reinschauen und war sofort hin und weg von ihr. Zu keiner Sekunde kommt bei dieser Serie Langweile auf, sondern es geht sofort spannend los und je mehr wir voran schreiten umso schockierender werden die Enthüllungen und Wendungen. Gerade gegen Ende konnte ich kaum noch aufhören und habe die Staffel dann doch sehr schnell durchgesuchtet, aber die Cliffhänger waren teilweise wirklich sehr fies, sodass man gar nicht anders konnte. Doch wirklich mitgerissen hat mich Skys Charakter, denn sie ist einfach eine coole Socke von der ich mir ab und an gerne eine Scheibe abeschneiden würde. Abseits vom Agenten Rummel ist sie diejenige mit der man sich identifizieren kann, diejenige die ohne Agenten Ausbildung Teil des Teams wird und versucht sich in der Organisation zurecht zu finden. Hierbei deckt sie natürlich immer mehr Antworten auf und wird selbst bald zum Mysterium. Sky ist einfach ein sehr taffer, selbstbewusster Charakter, der immen einen kecken Spruch auf den Lippen hat und mit einer Lösung um die Ecke kommt. Doch sie ist auch menschlich, macht Fehler und vertraut den falschen Menschen. Und genau diese Mischung fand ich perfekt, womit ich die Serie einfach weiter schauen musste.

Beim Rest vom Team brauchte ich abseits von Jemma und Fitz (die zusammen wirklich zuckersüß sind) etwas bis ich warm mit ihnen wurde. Doch nach und nach zeigen alle der Figuren mehr Facetten, werden die Beweggründe ihres Handelns offen gelegt und sie beginnen Dinge zu hinterfragen und nicht mehr nur Blind zu gehorchen. Zu Beginn folgt die Serie zwar noch dem Prinzip des Falls der Woche, aber schon bald gibt es einen Roten Faden, der sich durch die Serie zieht und der wirklich spannend und fesselnd ist. Obwohl ich ja nicht der größte Comic Fan bin hat mir "Agents of Shield" vor allem aufgrund der Mischung aus Humor, Liebe, Action und Spannung sehr gut gefallen. In Fakt so gut, dass sie schon nach kurzer Zeit zu einer meiner absoluten Lieblingsserien wurde. Nun bin ich wirklich gespannt auf die 2.Staffel und hoffe, dass diese bald bei Prime verfügbar ist.


Welche der Serien habt ihr schon gesehen?
Wie fandet ihr sie?
Auf was konnte ich euch denn neugierig machen?
Und welche Serien laufen bei euch gerade?

Mittwoch, 24. September 2014

{Geständnisse eines Serienjunkies} Serien-Neustarts 2014 #2!

 
Erneut ist es Zeit für die schönste Zeit des Jahres, zumindest wenn man ein Serien Fan ist, denn im Moment findet in den USA wieder die Pilot Season statt. Die amerikanischen Networks haben nun auf den sogenannten "Upfronts" vorgestellt, welche Serien verlängert, eingestellt oder neu ins Programm aufgenommen werden und wie jedes Jahr gibt es hierbei einige neue Serien, die ich mir einmal genauer angeschaut habe. Die interessantesten möchte ich euch wieder in diesem kleinen Feature vorstellen. Bevor es nun los geht möchte ich nun noch einmal betonen, dass alle hier vorgestellten Serien in den USA erst angelaufen sind oder noch anlaufen und noch brandneu sind. Nun sind wir auch schon beim 2.Teil angelangt und nachdem ich die Sommer Serien nun abgearbeitet habe, möchte ich mir die Herbst Season etwas genauer anschauen. Das eigentliche Kernstück für jeden Serien Fan, doch überraschenderweise habe ich für die Herbst Zeit viel weniger interessante Neustarts gesehen, als es im Sommer der Fall war. Die Sommer Serien sind für mich auf jedenfall die innovativeren was die Storylines anbelangt, denn in der diesjährigen Herbst Season sehen wir doch viele Serien die in die gleiche Richtung gehen oder sich einfach auf der "Sicheren Seite" bewegen. Jedoch sind auch noch nicht alle Trailer veröffentlicht, vielleicht kommen da ja noch ein paar spannendere Sachen im Nachhinein. Die ersten Serien, die nun mein Interesse wecken konnten, stelle ich euch nun vor:

Handlung: Nachdem Barry Allen mit 11 Jahren nach dem Mord seiner Mutter miterleben musste wie sein Vater dafür verantwortlich gemacht wurde, findet er ein Zuhause bei dem Polizisten West und dessen Familie. Als er selbst als Gerichtsmediziner für die Polizei tätig wird, untersucht er den Mord an seiner Mutter erneut in der Hoffnung die Wahrheit herauszufinden. Denn Barry glaubt nicht das sein Dad der Schuldige ist. Er findet bald einen Zusammenhang mit dem Teilchenbeschleuniger von Harris Wells heraus und wird bei einer Explosion von diesem für 9 Monate ins Koma befördert. Als er aufwacht muss er jedoch fest stellen, dass er sich unglaublich schnell fortbewegen kann. Jedoch ist er nicht der Einzige der aufgrund dieser Explosion neue Fähigkeiten besitzt und nicht jeder nutzt sie für das Gute. Bald muss er feststellen, dass seit der Explosion sich die Vermissten fälle häufen, es mehr ungeklärte Morde als je zu vor gibt und viele unerklärliche Ereignisse geschehen. Aufgrund seiner Superkräfte beschließt er unter dem Namen "The Flash" die Stadt und deren Einwohner zu beschützen und seine Fähigkeiten für das Gute einzusetzen. Von diesen wissen jedoch nur eine Handvoll seiner Freunde, doch bald wird auch die Welt erfahren, wer der Schnellste Man ist. 
Produzenten: Greg Berlanti ("Arrow", "The Tommorow People"), Andrew Kreisberg ("Arrow", "Eli Stone"), David Nutter ("Arrow","Game of  Thrones") und Sarah Schlechter
Cast: Grant Gustin als Barry Allen, Danielle Panabaker als Caitlin Snow, Candice Patton als Iris West, Jesse L. Martin als Dectective Joe West, Rick Cosnett als Eddie Thawne, Tom Cavanagh als Harrison Wells und Carlos Valdes als Cisco Ramon
Was mich an der Serie reizt: Comic Serien sind ja eigentlich nicht unbedingt mein Ding, weshalb ich auch lange Zeit nicht sicher war, ob ich Arrow nun schauen soll oder nicht. Als die Serie dann in Deutschland anlief und nichts anderes im Fernsehen kam habe ich dann einfach mal reingeschaut und wurde wie so oft positiv überrascht. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und auch die Schauspieler waren super, weshalb ich bei The Flash wohl nicht so lange zweifeln werde. Hier handelt es sich immerhin um das Spin Off zu Arrow, weshalb der Stil wohl ähnlich werden wird und von den neuen Serien gefällt mir diese hier am Besten. Der Trailer spricht mich einfach an, weil er so jung wirkt.  Zudem bin ich ein großer Fan von Danielle Panabaker, die ich schon in unglaublich vielen Filmen und Serien gesehen habe und mich freue, sie dann über einen längeren Zeitraum zu sehen. In Deutschland hat das Spin Off aber gute Chancen auch auf Vox zu laufen, immerhin macht sich dort die Mutterserie Arrow sehr gut. Somit dürfte der Sender sich auch die Quoten sichern, falls The Flash auch zum Quoten Hit werden sollte. Start. 7.Oktober, The CW // Läuft auf Prosieben und ist online auf Amazon Prime abrufbar.



Handlung: "The Royals" basiert auf einer fiktionalen Könglichen Familie in England und bietet einen Einblick in deren luxuriöse und skandalöse Welt.  Im Zentrum der Geschichte steht Prinz Liam, welcher nach dem Tod seines Bruders Robert, ins Scheinwerferlicht als der nächste König von England rückt. Jedoch ist Liam in eine Bürgerliche namens Ophelia verliebt, die die Tochter des Security Chefs der königlichen Familie ist und  Geschichte und Tanz studiert. Sie ist diejenige, die ihm Hilft den Militär Unfall seines Bruders zu verarbeiten. Doch die Königin findet diese heimliche Liaison so gar nicht amüsant.  - Inhaltsangabe von E! Entertaiment, aus dem englischen übersetzt.
Produzenten: Mark Schwahn ("One Tree Hill"), Brian Robbins ("Noch Tausend Worte") und Joe Davola ("One Tree Hill", "Smalville")
Cast: William Moseley als Liam, Elizabeth Hurley als Queen Helena, Merritt Patterson als Ophelia, Vincent Regan als König Simon und Tom Austen als Jasper
Was mich an der Serie reizt: Das Mark Schwahn sie produziert, denn ich habe One Tree Hill wirklich geliebt und bin mir ganz sicher, dass er von seinem Talent nichts eingebüßt hat. Somit erwarte ich viele tolle Zitate, lehrreiche Momente und Charaktere die sich weiterentwickeln. Vom Stil her erinnert mich die Show bisher sehr an Gossip Girl, was aber auch sehr positiv ist. Denn auch dies war eine Show die ich geliebt habe. Die Thematik dahinter finde ich wirklich interessant und man kann  in viele verschiede Richtungen gehen und die unterschiedlichsten Geschichten erzählen. Sollte die Serie es zu einer 2.Staffel schaffen, könnte ich sie mir wirklich sehr gut auf Sixx vorstellen. Zu sehen auf Sixx oder auf online auf Amazon Prime abrufbar.



Handlung: Wer wäre besser dafür geeignet einen Stalker zu bekämpfen, als jemand der ähnliche Verhaltensweisen teilt? Die Agenten des Los Angeles Police Department in der "Threat Management Unit" bearbeiten jede Form von Stalking von Voyeurismus, über Internet Beleidigungen zu den Härtefällen. Hierbei versuchen sie immer ihre eigenen Obsessionen unter Kontrolle zu behalten. - offizielle Beschreibung von CBS aus dem englischen übersetzt. 
Produzent: Kevin Williamson ("The Vampire Diaries", "The Following")
Cast: Dylan McDermott als Jack Larsen, Maggie Q als Beth Davis, Mariana Klaveno als Janice Lawrence und Victor Rasuk als Ben Caldwell
Was mich an der Serie reizt:  Aufjednefall das Thema, denn ich finde es toll das man hier eine aktuelle Problematik aufgreift und die Crime Serie somit mal in eine ganze andere, neue Richtung geht. Fälle von Stalking sind heut zu tage leider keine Einzelfälle mehr, sondern nehmen mehr und mehr zu. Für die Opfer, die so gut wie kaum ewas unternehmen können, ist dies wirklich ein Apltraum. Somit ist es definitiv positiv, dass nun auch eine Serie darauf aufmerksam macht und gleichzeitig etwas neues in das Crime Genre bringt. Jedoch bin ich mir noch nicht sicher, ob diese Rechnung auch für mehrere Staffeln aufgeht, da ich mir  vorstellen kann, dass man hier dann bald alle Facetten gesehen hat. Die erste Staffel dürfte aber definitiv noch genug Stoff haben, um mich beim Zuschauer für Spannung zu sorgen. Schon der Trailer kann in dieser Hinsicht überzeugen, denn als Zuschauer läuft es einem eiskalt den Rücken hinunter, und zumindest das Network selbst ist der Meinung, dass dies die erschreckendste Show ist, die sie je ausgestrahlt haben.  In Deutschland könnte ich mir die Serie wirklich gut auf RTL oder Sat.1 vorstellen und ich denke die Chancen stehen sehr gut, wenn sie erfolgreich ist, das wir sie auch zu Gesicht bekommen. Start:  1.Oktober, CBS



Handlung: In den Kurs der brillanten, charismatischen und verführerischen Professorin Annalise Keatling schreiben sich die Jura Studenten aufgrund des vielversprechenden Namens "How to get away with murder" ein. Doch sie ahnen nicht, dass sie das was sie dort lernen auch im echten Leben anwenden müssen. 
Produzent: Peter Nowalk ("Grey's Anatomy", "Scandal")
Cast: Viola Davis als Annalise Keating, Billy Brown als Nate Seidel, Alfie Enloch als Wes Gibbins, Jack Falahee als Connor Walsh, Katie Findlay als Rebecca, Aja Naomi King als Michaela Pratt, Matt McGorry als Asher Millstone, Karla Souza als Laurel Castillo, Carlie Weber als Frank und Liza Weil als Bonnie Winterbottom
Was mich an der Serie reizt: Auch hier ist es wieder die Thematik, denn die Frage "Wie man mit Mord davonkommt" bietet einfach viele Möglichkeiten und wird  für spannende Momente, viele Lügen und Intrigen sorgen. Zudem  bin ich sehr gespannt Katie Findlay in einer anderen Rolle zu sehen, da ich sie bisher nur aus "The Carrie Diaries" kenne. Bisher gehört "How to Get Away with Murder" mit zu den am meisten erwarteten neuen Serien in dieser Fall Season und ich bin gespannt, ob sie es schafft diesen Erwartungen gerecht zu werden. Die Gründe dafür: Die Storyline hört sich spannend an, Viola Davis in der Hauptrolle und zusätzlich stammt sie von den Machern von Grey's Anatomy und Scandal, die nun mal schon Erfolgsformate produzierth aben. Der Trailer sieht bisher zumindest nach Erfolg aus, aber alles weitere muss sich zeigen. Zu sehen auf Vox oder auf Netflix abrufbar.




Handlung: Die Mord Ermittler Terry English und Hildy Mulligan untersuchen zwei Mordfälle die auf den ersten Blick nichts gemeinsam haben. Doch je länger sie ermitteln, umso mysteriöser wird das ganze, vor allem all sie heraus finden das beide Mordopfer das Wunderkind Erich Blunt aus dem Silicon Valley kannten. - offizielle Inhalts Beschreibung von TNT, übersetzt aus dem Englischen.
Produzent: Steven Bochco ("Columbo","Murder One") und Eric Lodal
Cast: Tom Felton als Erich Blunt, Taye Diggs als Terry English, Kathleen Robertson als Hildy Mulligan, Raphael Sbarge als David Molk, Bess Rous als Ivana West, Currie Graham als Mario Siletti, Ian Anthony Dale als Jim Koto, James Cromwell als Warren Daniels, Nicole Ari Parker als Jacqueline Perez, Steven Weber als Bill Wilkerson, Richard Schiff als David Hetzberg und Lombardo Boyar als Edgar Navarro
Was mich an der Serie reizt: Diesmal bin ich auf die Serie durch einen Schauspieler aufmerksam geworden, da ich ein großer Fan von Tom Felton bin. Seit Harry Potter habe ich schon viele Filme gesehen, in denen er mal in andere Rollen geschlüpft ist und ich finde er hat sich als Schauspieler wirklich sehr entwickelt. In "Murder in the First" kann er nun noch mal eine ganze andere Seite zeigen. Da die Staffel aus 10 Folgen besteht, kann man sicherlich die Spannung auch aufrecht erhalten, da wirklich nur dieser eine Fall bearbeitet wird. Zudem wurde die Staffel nun schon um eine 2.Staffel verlängert. Start: Läuft schon auf TNT und wird auch bald in Deutschland auf diesem Sender ausgestrahlt.



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