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Sonntag, 12. Juni 2016

{Herzensfilme} Warum "Das Schicksal ist ein mieser Verräter", einer der schönsten Filme ist, die ich seit langem gesehen habe!

Wie schon angekündigt, gibt es ja Filme, denen möchte ich eine größere Bühne bieten. Es sind Produktionen, die mich wirklich von sich überzeugen konnten und mich mitgerissen haben. "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ist einer davon. Ich hatte den Film ja schon etwas länger in meinem Dvd Regal stehen, muss aber gestehen, dass ich für eine solche Storyline einfach in der Stimmung sein muss. Den Kauf habe ich aber nicht bereut und denke, dass ich ihn mir mehr als einmal ansehen werde, denn Produzent Marty Bowen hat ihr wirklich einen tollen Job gemacht.

Und apropos Filme, vor Kurzem habe ich euch ja auch den Tanfilm "We Love to Dance" vorgestellt, von dem ich persönlich sehr begeistert war. Ab dem 24.06 gibt es den Film nun auf Dvd und Blu Ray. Meine Kritik könnt ihr übrigens hier nachlesen, vielleicht kann ich damit ja den einen oder anderen neugierig machen.

Allgemeines über "Das Schicksal ist ein meister Verräter":


Urheberrecht: 20th Century Fox
Titel: Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Originaltitel: The Fault in Our Stars
Erscheinungsjahr: 2014
Produktionsland: Usa
Altersfreigabe: Ab 6 Jahren
Länge: 126 Minuten
Produzent: Marty Bowen
Cast: Shailene Woodley ("Die Bestimmung") als Hazel Grace Lancaster, Ansel Elgort ("Die Bestimmung") als Augustus Waters, Nat Wolff ("Margos Spuren") als Isaac, Laura Dern ("Jurassic Park") als Mrs. Lancaster, Sam Trammell ("True Blood") als Mr. Lancaster, Willem Dafoe ("Spider Man 3") als Peter Van Houten und Lotte Verbeek ("Outlander") als Lidewij Vliegenhardt
Sonstiges: Basierend auf dem gleichnamigen Roman von John Green



 
 


Freitag, 6. Mai 2016

Amazon Prime vs. Netflix - Welcher Anbieter liefert wirklich das beste Angebot?

Vod Vergleich - Amazon Prime - Netflix - Amazon Prime vs. Netflix - Online Streaming
Im Moment besitze ich nicht nur ein Abo von Amazon Prime, sondern bin seit Kurzem auch bei Netflix angemeldet. Während ich schon einmal ein Fazit zu meinem Probemonat bei Amazon Prime gezogen habe, dachte ich mir ist die Zeit nun reif, beide Anbieter miteinander zu vergleichen und die Frage beantworten, welcher Anbieter das bessere Angebot liefert. Hierbei möchte ich nicht nur auf den Inhalt eingehen und schauen, wer mehr Deutschlandpremieren zu bieten hat, wer die aktuellsten Filme streamt und wo es viele Klassiker gibt, sondern auch die technische Seite nicht außer Acht lassen. Natürlich bin ich da kein Profi, aber da ich beide Anbieter nutze und hierbei die Filme und Serien nicht nur auf meinem Laptop, sondern auch über meinen Blu Ray Player von Sony streame, kann ich doch ein kleines Fazit darüber ziehen, welcher Aufbau mir besser gefällt, welcher Stream reibungsloser läuft und wo es noch Fehler zu beheben gibt. Das Fazit spiegelt keine professionelle Meinung wieder, sondern meine Eigene und am Ende wird wahrscheinlich jeder andere Punkte haben, auf die er Wert legt. Trotzdem denke ich, dass der Vergleich für diejenigen interessant sein könnte, die gerade mit dem Gedanken spielen ein Abo zu starten oder die sich noch einen weiteren Account zulegen möchten.

Übrigens werde ich für diesen Vergleich nicht bezahlt, auch meine Accounts zahle ich aus eigener Tasche. Jana hat sich meiner Idee angeschlossen und wird heute auf ihrem Blog ebenfalls noch einen Beitrag veröffentlichen, in dem sie Amazon Prime und Netflix vergleicht. Am Ende meines Beitrags findet ihr jedoch schon ihr Fazit, jedoch solltet ihr euch ihren kompletten Beitrag nicht entgehen lassen, denn sie kommt in diesem auch auf ihre Watchlisten zu sprechen.  Ich hatte wie immer, richtig viel Spaß diesen Beitrag gemeinsam mit ihr zu planen und nun auch zu veröffentlichen, denn eine weitere Ansicht bietet euch in meinen Augen auch einen Mehrwert. Und erst kürzlich hat nun auch Cora einen Beitrag zu diesem Thema veröffentlicht.


Mittwoch, 13. April 2016

{Review} Die Trilogie geht weiter - The Maze Runner 2 - Die Auserwählten in der Brandwüste

Eigentlich wollte ich bei diesem Film unbedingt ins Kino, da ich mich wirklich das ganze Jahr darauf gefreut hatte. Aber so wirklich hatte keiner meine Freunde Lust mitzugehen, weshalb ich ihn mir nun ganz entspannt zu Hause auf der Couch über Amazon Prime angeschaut habe. Es ist ja kein Geheimnis, dass Dylan O'Brien seit Teen Wolf zu meinen absoluten Lieblingsschauspielern zählt, und somit wollte ich mir auch diese Filmreihe mit ihm nicht entgehen lassen. Teil 1 hatte mir ja damals richtig gut gefallen, die komplette Kritik könnt ihr hier noch einmal nachlesen. Jetzt möchte ich natürlich darauf eingehen, ob der zweite Teil mithalten konnte oder ob dieser, wie bei vielen Reihen, an Qualität abgenommen hat. 

Allgemeines über "The Maze Runner 2":


Urheberrecht: 20th Century Fox
Titel: The Maze Runner 2 - Die Auserwählten in der Brandwüste
Originaltitel: Maze Runner Sorch Trial
Produktionsland: Usa
Produktionsjahr: 2015
Filmverleih: 24th Century Fox
Länge: 131 Minuten
Genre: Action, Sci Fi, Dystopie
Altersfreigabe: ab 12 Jahren
Produzent: Wes Ball
Cast: Dylan O'Brien ("Teen Wolf") als Thomas, Kaya Scodelario ("Skins") als Theresa, Thomas Brodie-Sangster ("Game of Thrones") als Newt, Ki Hong Lee als Minho, Aiden Gillen ("Game of Thrones") als Janson, Rosa Salazar ("Insurgent") als Brenda und Patricia Clarkson ("Shutter Island") als Ava Paige
Sonstiges: Fortsetzung zu "The Maze Runner". Ihr solltet den ersten Teil auf jedenfall gesehen haben, bevor ihr diesen Teil anschaut. Basierend auf den Jugendbücher von James Dashner.





Montag, 21. Dezember 2015

{Geständnisse eines Serienjunkies} Neues Serienfutter für mich und Serientipps für euch Vol. 3!


Ich denke ihr kennt das Prozedere nun schon, denn heute möchte ich euch wieder ein paar meiner Serienentdeckungen der letzten Monate näher bringen. Dank meiner  Semesterferien hatte ich ja Zeit mich mal durch ein paar neue Serien zu wühlen und bin bei der Einen oder Anderen auch begeistert hängen geblieben. Gesehen habe ich sie meistens auf Amazon Prime oder auch im Free Tv, denn über den Sommer sind definitiv ein paar interessante Serien angelaufen. 

1.How to get away with Murder
"I'm Professor Annalise Keating and this is Crime Lab 100. Or, as I prefer to call it, How to get away with Murder"
Unter den Jura Studenten ist der Kurs von Annalise Keating der beliebteste. Jeder möchte einen Platz in ihrer Vorlesung ergattern, denn sie ist nicht nur taff, sondern auch eine erfolgreiche Strafverteidigerin. Und jedes Jahr wählt sie 5 Studenten aus, die sie bei ihrer Arbeit unterstützen dürfen. Der Beste unter ihnen wird am Ende die Statue der Justizia gewinnen und von ihr ausgezeichnet. Doch als es dann plötzlich zu einem Mord an der Universität kommt und Annalise die Verteidigung einer der Verdächtigen übernimmt gerät ihr Leben aus den Fugen...

Persönlich habe ich ca. 2 Folgen gebraucht bis ich in "How to get away with Murder" reingekommen bin, was aber bei allen Serien von Shonda Rhimes bei mir der Fall ist. Sie hat einfach ihre ganz eigene Erzählweise, die wirklich sehr temporeich ist. Gefällt mir gut, somit bin ich mittlerweile ein großer Fan ihrer Arbeit geworden. Dazu darf man sich auf eine Menge Drama, viele Lügen, Intrigen und schockierende Enthüllungen freuen. Gepaart wird dies hier noch mit interessanten Lehreinheiten zum Thema Jura. Lange Zeit hatte ich ja mal überlegt ein Studium in diese Richtung anzufangen, aber der ganze trockene Stoff hat mich dann doch davor bewahrt, doch mit einer Professorin wie Annalise wäre ich sofort an Bord gewesen. Sie verkörpert genau den Typ Frau, der mir in Serien am Besten gefällt: Stark, charismatisch und intelligent, hat sie für jedes Problem einen juristischen Trick auf Lager. 

Doch abseits von den Fällen, die das Team rund um Annalise bearbeitet steht natürlich auch der Mord an einer jungen Studentin im Vordergrund. Schon in der ersten Sequenz erfahren wir, dass ihre Studenten in diesen Fall verwickelt sind, weshalb er zum Roten Faden der Serie wird. Hierbei springen wir immer wieder zwischen diesem einen Abend und der Gegenwart hin und her. Das mag am Anfang erstmal verwirrend sein, aber schon bald hat man sich an diesen Stil gewöhnt und kann so langsam die einzelnen Puzzleteile zusammen setzten. Schön finde ich auch, dass man sich hierbei jede Folge gezielt auf einen ihrer Studenten konzentriert und man Wes, Michaela, Connor, Asher und Laurel etwas näher kennenlernt. Mir sind dabei vor allem Wes und Laurel ans Herz gewachsen, wobei keiner der 5 perfekt ist. Jeder hat sein kleines schmutziges Geheimnis und schreckt auch nicht davor zurück Informationen auf nicht ganz so legale Weise zu bekommen. Wirklich alle Charktere der Serie bewegen sich in einem Graubereich, denn keiner ist perfekt und jeder macht Fehler.  Schauspielerisch gefällt mir der ganze Cast sehr gut. Über Viola Davis müssen wir glaube ich nicht viel reden, doch auch die Jungschauspieler machen sich an ihrer Seite sehr gut und müssen sich nicht verstecken. Mir gefällt die Serie somit von Folge zu Folge besser und den Hype um die Show kann ich definitiv nachvollziehen. 


2. Tut:
“Enemies lurk in every shadow. They smell your weakness. That is when they strike." 
Die Serie dreht sich um den ägyptischen Pharao Tutanchamun, der mit gerade einmal 9 Jahren nach dem Tod seines Vateres Echnaton den Thron bestieg. Über sein Leben ist nicht viel bekannt, denn Ruhm erlangte der Pharao erst mit dem Fund seines Grabes durch Howard Carter im Jahre 1922. Beeindruckend war hierbei vor allem die Tatsache, das sein Grab vorher untendeckt geblieben war und wir so einen interessanten Blick in das alte Ägypten bekommen haben.

Ich habe ja lange Zeit auf eine ägyptische Serie gewartet und mit Tut diese nun auch bekommen. Die Geschichte von Tutanchamun ist mir nicht unbekannt, denn in der Schule habe ich sogar schon einmal ein Referat über den jungen Pharao gehalten, der trotz seiner kurzen Regentschaft in der heutigen Zeit der Bekannteste von allen ist. Dabei wissen wir über sein Leben eigentlich nicht wirklich viel, was den Produzenten natürlich die Möglichkeit gegeben hat, all die Lücken kreativ zu schließen und sich einige Freiheiten herauszunehmen. Ob man diese nun mag oder nicht, ist Geschmackssache, aber es ist nichts was in historischen Serien nun vollkommen neu wäre. Natürlich wird der Pharao hier nicht als kranker, kleiner Junge gezeigt, der sich von seinen Beratern manipulieren lässt und keine eigenen Entscheidungen trifft, denn das würde kein Zuschauer sehen wollen. Vielmehr hat man aus Tut eine Dramaserie gezaubert, die auch das junge Publikum anspricht und den Stoff auf eine etwas leichtere Art rüberbringt. Das macht sie für mich wirklich angenehm anzuschauen, ohne das ich nun viel nachdenken muss und gerade deshalb hat sie so gut in die Sommermonate gepasst. Zudem dürften auch Zuschauer, die sonst eher kein Fan des Historiengenres sind, ihre Freude an der Serie finden. Die Bezeichnung "Teen Drama" die oft in Bezug auf die Serie fällt, kann ich definitiv nur unterschreiben, denn es trifft die Storyline wirklich gut.

Tutanchamun selbst wird von Avan Jogia glaubhaft dargestellt und ich kann nicht verstehen, warum sich viele über die Besetzung beschwerrt haben in Bezug auf sein Aussehen. Äußerlich passt er perfekt in diese Zeit und schauspielerisch hat er auch seine bisher beste Leistung abgeliefert. Dargestellt hat er einen Charakter, der bald anfängt seine sogenannten Berater und ihre Absichten zu hinterfragen. Der plötzlich selbstständig denkt und eigene Entscheidungen trifft, natürlich  zum Missfallen all derer die selbst nach der Macht streben. Intrigen gibt es in Tut nämlich wirklich einige und es nicht überraschend wer da nach der Macht greift. Dankbar bin ich jedoch dafür, dass man sich bei Tutanchamuns Tod an die neuen Fakten gehalten hat. Die Serie folgt nicht der früheren Version, bei der Historiker noch von einer heimtückischen Ermordung ausgehen, sondern hät sich an die neuesten Erkenntnisse,  nach denen er an einem Unfall gestorben ist. Ebenfalls die Charaktere haben alle wirklich gelebt und keiner ist der reinen Fantasie der Macher entsprungen. Freiheiten nimmt man sich nur bei der Geschichte selbst, in deren Fokus Liebe, Krieg und Machtspielchen stehen. Was die Schauspieler anbelangt wird man aber nicht enttäuscht werden, denn Urgesteine wie Ben Kingsley, Nonso Anozie oder Alexander Siddig liefern wie gewohnt eine tolle Leistung ab. Besonders gefallen hat mir noch Sybilla Deen, die so unglaublich gut in die Rolle der Königin gepasst hat und mich irgendwie immer etwas an Nina Dobrev errinerte. Ich kann nur sagen, dass ich es nicht bereut habe mir die 6 Folgen angeschaut zu haben, denn ich wurde gut unterhalten und neugierig auf die Geschichte des Pharaos macht sie aufjedenfall.


3. iZombie:
I'm ready to feel again. Anything. Good or Bad
Liv hat das perfekte Leben: Sie ist Ärztin und mit ihrem Traumann verlobt. Doch das alles ändert sich schlagartig, als sie als Zombie erwacht. Um ihren Hunger auf Gehirne zu stillen beginnt sie als Gerichtsmedizinerin  zu arbeiten. Doch nach dem Verzehr sieht sie nicht nur die Erinnerungen der Verstorbenen, sondern übernimmt auch ihre Fähigkeiten. Bald nutzt sie dies, um gemeinsam mit Clive Mordfälle aufzuklären. Bald findet sie jedoch heraus, dass sie nicht der einzige Zombie ist und Blaine scheint seine ganz eigenen Ziele zu verfolgen.
 
Zugegeben die Storyline von iZombie hört sich nicht unbedingt interessant an, vorallem da es schon öfter Serien gegeben hat in denen durch Erinnerungen Mordfälle gelost wurden. Doch trotzdem habe ich mich mal ganz ohne irgendwelche Erwartungen an die Serie gemacht und bin nun komplett im Suchtmodus. Die Idee ist umgesetzt nämlich gar nicht so schlecht wie erwartet, sondern eigentlich sehr interessant, denn sie wirft mal ein ganz neues Licht auf die Zombie Geschichte. Anders als in "The Walking Dead" erwarten uns hier nicht die typischen Zombies, hier können sie sich normal artikulieren, immer noch denken und fallen eigentlich nur durch ihre überaus blasse Haut und dem ständigen Hunger auf Gehirne auf. Die ganze Thematik wurde einfach auf eine lustige und auch ironische Weise umgesetzt, die mir sehr gut gefällt. Neben dem Fall der Woche hat sich dann nach und nach auch ein Roter Faden herauskristallisiert, der wirklich in eine interessante Richtung geht. Denn bald gibt es Menschen, die aus der Zombiesache Profit herausschlagen möchten und dabei skrupellos vorgehen. Und natürlich geht man auch der Frage auf den Grund, woher die Zombies kommen und ob es eine Heilung gibt. Genug Fragen für eine 2.Staffel sind somit vorhanden.

Dazu sind die Charaktere auch einfach so richtig symphatisch. Mayor möchte Frau am liebsten sofort in den Arm schließen, immerhin ist Nathan Buckley auch eine Augenweide und bekommt vor allem gegen Ende der Staffel endlich mal mehr zu tun als nur nett auszusehen. Liv ist trotz Zombie Dasein zuckersüß und bringt mich durch all die Fähigkeiten ihrer Opfer ständig zum lachen. Ihr Kollege Ravi ist sowieso mein absoluter Liebing: der typische Nerd, der aber ein verdammt gutes Herz hat und ebenfalls verdammt gut aussieht xD und Clive, der seinen Job als Polizist wirklich ernst nimmt und somit auch Fälle aufklärt, die nicht in seinem Zuständigkeitsbereich liegen. Gerade durch diesen perfekten Cast, die überaus lustigen Zitate und die neue Richtung im Zombie Genre, hebt sich iZombie doch von seinen Genrevertretern ab. Ich hatte jeden Donnerstag meinen Spaß mit der Serie, die auch für Nicht Zombie Fans geeignet ist, da sie ebenfalls nicht so brutal wie "The Walking Dead" ist. Ein lustiges Drama, welches sich nicht all zu ernst nimmt und von mir definitiv eine Einschaltempfehlungen bekommt.


4. The Affair:
"When I look back, I can't tell you why it happend"
Eigentlich ist Noah ein glücklicher Familienvater, der als Lehrer arbeitet und komplett zufrieden mit seinem Leben ist, doch als er bei einem Familienurlaub auf die hübsche Allison trifft, bekommt er sie nicht mehr aus seinem Kopf. Allison ist zwar ebenfalls vergeben, hat jedoch mit ihrem Mann schon einige Tiefen durchgemacht, doch auch sie fühlt sich angezogen zu Noah. Während beide zu Beginn noch versuchen einander zu widerstehen, stürzen sie sich bald darauf in eine Affäre, die Auswirkungen auf alle Beteiligten mit sich bringt. Doch als in Montauk ein Mord geschieht, geraden sie ins Visier der Polizei. 

Wie oben schon erwähnt möchte "The Affair" die Auswirkungen einer Affäre auf alle Beteiligten zeigen, weshalb wir die Geschichte von Noah und Allison immer aus ihren beiden Blickwinkeln sehen. Doch schon in der ersten Folge fällt dem Zuschauer auf, dass beide jeweils eine andere Version erzählen. Immer wieder ändern sich die Details, mal kleinere, mal größere, die dazu noch mit einem Mord verbunden werden. Als Zuschauer ist man somit hin und her gerissen zwischen Noah und Allison. Fragt sich welche der Erzählungen nun die Wahre ist? Wer von ihnen lügt? Oder ob nicht Beide an verschiedenen Stellen lügen? Tut die Person dies, weil sie wirklich der Mörder ist? Weil man etwas verbergen möchte? Oder sich für die Affäre  vielleicht auch nur schämt? All diese Fragen haben mich persönlich nicht mehr losgelassen und auch wenn die Serie zwischenzeitlich einige Längen hatte, ab und an mal etwas vorhersehbar war, konnte ich trotzdem nicht aufhören weiterzuschauen. Ich wollte einfach Antworten auf meine Fragen, die man aber nur sehr langsam bekommt. Es dauert bis man herausfindet, bei wem es sich um das Mordopfer handelt und bis sich die einzelnen Charaktere mehr und mehr verdächtig machen.

Doch neben der Storyline um den Mord war es natürlich auch interessant zu sehen, wie sich eine Affäre auf die Angehörigen auswirkt. Auf die Familie, den Ehemann, die Ehefrau, Freunde und nicht zuletzt auch auf den eigenen Job. All dies wird in "The Affair" beachtet und nicht immer ist es für den Zuschauer leicht mit an  zu sehen, wie jeweils Noah und auch Allison ihre Ehepartner betrügen. Denn beides sind wirklich tolle Menschen und somit bewegen sich vor allem die Hauptfiguren in einem Graubereich. Es gibt Momente, wo man Symphatien aufbringt, andere wo man Noah dafür hasst, dass er seine Frau erneut betrügt, obwohl er ihr doch geschworen hat, dass nun Schluss sei. Wo man aber auch gerne Allison eine Standpauke halten würde, dass sie doch so viel mit ihrem Ehemann durchgemacht hat und er es nicht verdient, dass sie ihn betrügt. Man durchläuft bei The Affair also wirklich eine kleine Achterbahn der Gefühle und fragt sich wohl auch oftmals, was man selbst tun würde. Immerhin hatte die Affäre keiner von ihnen geplant, sondern es ist einfach passiert und Gefühle lassen sich bekanntlich auch nicht so einfach abschalten. Der Cast ist in meinen Augen sehr gut getroffen, was auch nicht verwunderlich ist, denn es lassen sich sehr viele bekannte Namen finden. Ich habe mich vor allem über Joshua Jackson gefreut, denn ich schon in Fringe toll fand und der mich auch hier wieder von seiner Rolle überzeugen konnte. Abschließend kann ich nur sagen, dass die Serie zwar wie viele Dramaserien ein paar Längen hat, dafür aber das Prinzip der 2 Sichtweisen wirklich interessant ist und viele talentierte Schauspieler vertreten sind, somit würde ich euch auch "The Affair" empfehlen.


5. The Fosters:
"I don't live in this magical world where everything works out".
Auch die Drama Serien "The Fosters" setzt sich mit ernsteren Themen auseinander, denn im Mittelpunkt steht das Pflegesystem. Als Callie aus dem Gefängnis entlassen wird sucht ihr Bewährungshelfer verzweifelt nach einer Familie die sie zum Übergang aufnimmt und wendet sich deshalb an Stef und Lena Foster. Die beiden sind nicht nur ein gleichgeschechtliches Paar, sondern haben schon Erfahrung mit Pflegekinder. Neben Stefs richtigem Sohn Brandon haben sie schon die Zwillinge Jesus und Mariana adoptiert. Mit Callie kommt jedoch auch ihr kleiner Bruder Jude in die Familie und stellen diese ganz schön auf den Kopf.

Wer ein Fan von Dramaserien ist sollte sich "The Fosters" auf keinenfall entgehen lassen. Ich habe mich ja schon in dieses unglaublich tolle Intro verliebt, dass einfach wie die Faust aufs Auge passt. Dazu finde ich es interessant, dass die verschiedensten Probleme des Pflegesystems thematisiert werden. Es ist wohl für niemanden ein Geheimniss, dass manche Kinder von einer Pflegefamilie zur nächsten gehen und dies war auch bei Callie und Jude der Fall. Nicht immer hatten sie es überall gut, oftmals gab es Probleme, immer mit der Gefahr verbunden als "schwer vermittelbar" eingestuft zu werden und der Angst irgendwann getrennt zu werden. Teilweise wurde vor allem Callie übel mitgespielt und es ist schockierend, wie wenig sie dagegen unternehmen kann. Aber so funktioniert das System leider und oftmals hat man das Gefühl, dass die Kinder hierbei vergessen werden. Aber wir lernen nicht nur Callies, sondern auch Judes Ängste kennen, die noch einmal in eine ganze andere Richtung gehen. Auf der anderen Seite greift die Serie aber auch die Thematik der gleichgeschechtlichen Partnerschaft auf, die heute immer noch nicht als natürlich gilt, obwohl sie das schon längst sollte. Auch hier werden die verschiedenen Probleme thematisiert, die solche Paare durchmachen. Über den Verlust von Freunden, Eltern die diese Sexualität nicht akzeptieren können und den Wunsch zu Heiraten und eigene Kinder zu bekommen. Stef und Lena sind hierbei Figuren die man sofort in sein Herz schließen muss. Beide sind einfach nur herzensgut, hilfsbereit und bereit für ihre Kinder alles  zu tun. Die Serie zeigt uns, wie gut es Pflegekinder in solchen Familien haben können, wie viel Liebe und Verständnis ihnen dort entgegengebracht wird.

Natürlich lassen sich auch die typischen Handlungsstränge von Drama Serien widerfinden, wie Liebe, Freundschaft, Alkoholprobleme, Drogen oder Probleme in der Schule, jedoch wird dies auf interessante Weise mit den oben genannten Thematiken verbunden, was die Serie für mich so einzigartig macht. Man merkt einfach wie viel Herzblut und Liebe darin steckt und die Botschaft ist einfach eine sehr Wichtige. Nämlich das man sich die Familie selbst wählen kann und Zuhause dort ist, wo man geliebt wird. Stef und Lena tun nämlich genau dies, sie bieten den Kindern ein Zuhause und geben ihnen das, was sie vorher nie bekommen haben: Liebe. Und ihr werdet nicht glauben, wie oft mir bei dieser Serie die Tränen kamen. Vieles ist so ungerecht, so schockierend oder herzzereißedn das man einfach mitweinen muss. Der Cast selbst ist ebenfalls gelungen, vor allem da man manche der Darsteller schon aus anderen Projekten kennt. Jesus wird von Jake T. Austin verkörpert, den einige vielleicht aus "Wizards of Waverly Place" kennen, der hier aber etwas erwachsener wirkt, Maia Mitchell war mir als Callie sofort symphatisch, Hayden Byerly aka Jud muss man einfach in sein Herz schließen, Cierra Ramirez ist für mich die perfekte temperamentvolle Latino, die manchmal Dinge tut, die sie dann ganz schnell bereut und Terri Polo und Sherri Saun machen sowieso einen ganz tollen Job. Ihr merkt, ich kann euch die Serie also nur empfehlen und warte nun schon ganz gespannt auf die 2.Staffel, die hoffentlich bald auf Prime verfügbar ist.


6. Marvels Agents of Shield:
"The world is full of evil and lies and pain and death and you can't hide from it, you can only face it. The Question is when you do: How do you respond? Who do you become?"
Die Menschheit weiß nun das Superhelden existieren, weshalb die Spezialeinheit Shields gegründet wird, die sich um Menschen mit besonderen Fähigkeiten kümmert und Fälle löst die in Zusammenhang mit diesen stehen. Hierbei gehen sie immer an die Grenzen ihrer Fähigkeiten und setzten mehr als einmal ihr Leben aufs Spiel.

Ich muss gestehen das ich mir bei dieser Serie wirklich nicht sicher war, ob sie mir zusagen würde. Vielmehr dachte ich: "schon wieder eine Comic Verfilmung". Aber als ich dann sah das sie bald bei Amazon Prime ausläuft wollte ich dann doch noch mal reinschauen und war sofort hin und weg von ihr. Zu keiner Sekunde kommt bei dieser Serie Langweile auf, sondern es geht sofort spannend los und je mehr wir voran schreiten umso schockierender werden die Enthüllungen und Wendungen. Gerade gegen Ende konnte ich kaum noch aufhören und habe die Staffel dann doch sehr schnell durchgesuchtet, aber die Cliffhänger waren teilweise wirklich sehr fies, sodass man gar nicht anders konnte. Doch wirklich mitgerissen hat mich Skys Charakter, denn sie ist einfach eine coole Socke von der ich mir ab und an gerne eine Scheibe abeschneiden würde. Abseits vom Agenten Rummel ist sie diejenige mit der man sich identifizieren kann, diejenige die ohne Agenten Ausbildung Teil des Teams wird und versucht sich in der Organisation zurecht zu finden. Hierbei deckt sie natürlich immer mehr Antworten auf und wird selbst bald zum Mysterium. Sky ist einfach ein sehr taffer, selbstbewusster Charakter, der immen einen kecken Spruch auf den Lippen hat und mit einer Lösung um die Ecke kommt. Doch sie ist auch menschlich, macht Fehler und vertraut den falschen Menschen. Und genau diese Mischung fand ich perfekt, womit ich die Serie einfach weiter schauen musste.

Beim Rest vom Team brauchte ich abseits von Jemma und Fitz (die zusammen wirklich zuckersüß sind) etwas bis ich warm mit ihnen wurde. Doch nach und nach zeigen alle der Figuren mehr Facetten, werden die Beweggründe ihres Handelns offen gelegt und sie beginnen Dinge zu hinterfragen und nicht mehr nur Blind zu gehorchen. Zu Beginn folgt die Serie zwar noch dem Prinzip des Falls der Woche, aber schon bald gibt es einen Roten Faden, der sich durch die Serie zieht und der wirklich spannend und fesselnd ist. Obwohl ich ja nicht der größte Comic Fan bin hat mir "Agents of Shield" vor allem aufgrund der Mischung aus Humor, Liebe, Action und Spannung sehr gut gefallen. In Fakt so gut, dass sie schon nach kurzer Zeit zu einer meiner absoluten Lieblingsserien wurde. Nun bin ich wirklich gespannt auf die 2.Staffel und hoffe, dass diese bald bei Prime verfügbar ist.


Welche der Serien habt ihr schon gesehen?
Wie fandet ihr sie?
Auf was konnte ich euch denn neugierig machen?
Und welche Serien laufen bei euch gerade?

Mittwoch, 9. Dezember 2015

{Review} Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 2

Meine Freundinnen und ich haben es nun doch recht früh bei "Mockingjay" ins Kino geschafft, das es auch dieses Jahr wieder bei uns in der Nähe gelaufen ist. In einem kleineren Kino ist das ganze auch wirklich sehr entspannt, da der Saal nicht komplett voll war und man somit einfach etwas Ruhe hatte. Ich habe ja schon mehrmals erwähnt, dass dies einer der Filme ist, auf die ich mich schon das ganze Jahr gefreut habe und dementsprechend hoch waren dann auch meine Erwartungen. Zwar gab es in den letzten Tagen schon auf vielen Blogs Kritiken zum Film, aber ich möchte euch meine Meinung nicht vorenthalten und hoffe ihr habt trotzdem noch Lust diese auch zu lesen. Das eingebundene Material wurde mir übrigens von Pure Online zur Verfügung gestellt, das Urheberrecht liegt jedoch bei Studiocanal.

Allgemeines über "Die Tribute von Panem - Mockingjay 2":


Titel: Die Tribute von Panem - Mockingjay
Kinostart: 19.November 2014
Fsk: ab 12 Jahren freigegeben
Länge: 2 Stunden 15 Minuten
Produzent: Francis Lawrence
Cast: Jennifer Lawrence, Josh Hutcherson, Liam Hemsworth, Sam Claflin, Jena Malone, Natalie Dormer, Elizabeth Banks, Willow Shields, Donald Sutherland, Julianne Moore, Woody Harrelson, Phillip Seymour Hoffman und Stanley Tucci
Sonstiges: Letzter Teil der Bestsellerverfilmung von Suzanne Collins








Inhalt: 


Nachdem sie zum Gesicht der Rebellion ernannt wurde, bricht Katniss Everdeen zusammen mit Gale, Peeta, Finnick und einer Einsatztruppe aus Distrikt 13 ins Kapitol auf, um Panem von Präsident Snows Schreckensherrschaft zu befreien. Doch Snows Obsession Katniss zu vernichten, die heimtückischen Fallen, die überall auf sie lauern und die moralischen Entscheidungen vor die Katniss gestellt wird, übertreffen bei weitem die Gefahren, denen sie in der Arena der letzten beiden Hungerspiele ausgesetzt war. Katniss realisiert, dass es nicht mehr nur ums bloße Überleben geht, sondern dass die Zukunft ihres ganzen Landes auf dem Spiel steht. - Urheberrecht: Beschreibung, Poster und Trailer: Studiocanal







Meine Meinung: Der für mich schwächste Teil der Reihe, da die Emotionen auf der Strecke bleiben: 



Ehrlich gesagt war ich nicht begeistert über die Zweiteilung des letzten Filmes, denn für mich hat das von der Länge des Buches her keinen Sinn gemacht. Der letzte  Band hat einfach nicht mehr Stoff als seine Vorgänger hergegeben, etwas was man schon im Vorgänger schmerzlich gespürt hat. Der zählt für mich wirklich zu den schwächsten der Reihe und das Finale bleibt ebenfalls hinter meinen Erwartungen zurück. Technisch war er wirklich gut umgesetzt, es gab viele bildgewaltige Momente und man hat sich zum Glück erneut mehr an der Buchvorlage orientiert, aber für mich blieben die Emotionen leider etwas auf der Strecke. Beim Buch habe ich nämlich wirklich Tränen vergossen, konnte teilweise Seiten kaum umblättern als ich mich erneut von einem geliebten Charakter verabschieden musste, doch im Film kamen mir zu keinem Zeitpunkt die Tränen. Ein schlechtes Zeichen, denn ich hatte mich zu Beginn noch geärgert meine Taschentücher vergessen zu haben. Ja ich hatte fest damit gerechnet, dass ich aufgelöst und emotional am Boden das Kino verlassen und dass die Taschentücher zum Einsatz kommen würden. Schockiert war ich eigentlich nur darüber, dass das nicht passierte. Der Abschied fiel mir somit nicht schwer, da für mich die Qualität der letzten beiden Teile mit dem Auftakt einfach nicht mehr mithalten kann.

Das fing schon damit an, dass der Start etwas holprig war. Es war in den ersten Minuten gar nicht so leicht wieder in den Film rein zukommen, der doch recht plötzlich los ging. Bei Harry Potter hatte man den Endpunkt mit Dobbys Tod einfach etwas finaler gewählt und mir fiel es als Zuschauer leichter in den zweiten Teil einzusteigen. Bei Panem fand ich diesen im letzten Teil ungut gewählt und brauchte somit einige Minuten, bis ich wusste wo wir nun genau waren. Das war aber für mich gar kein so großes Problem und ist etwas worüber ich hinweg sehen kann, auch wenn ich wie gesagt kein Fan der Teilung bin. In meinen Augen war diese Entscheidung nur dem Geld geschuldet und das finde ich schade. Ebenfalls sehen lassen konnte sich die Kampf und Action Szenen, denn die machten definitiv deutlich das wir uns im Krieg befinden. Längen gab es in diesem Teil zum Glück keine, sodass wir gleich ins Geschehen einsteigen und uns dem eigentlichen Krieg  zwischen den Distrikten und Panem zuwenden. Die Explosionen und Anwendungen der Spielemacher sorgten definitiv für viele bild gewaltige, spannende, aber auch brutale Momente, die zeigen wo das Budget des Filmes hin geflossen ist. Jedoch blieben genau dadurch für mich die Emotionen auf der Strecke. Alles wurde so schnell abgehandelt, vor allem die Todesopfer die es zu beklagen gab und das sind nun mal einige. Ich möchte hier keine Namen nennen, da ich niemandem der die Bücher noch nicht gelesen hat spoilern will. Aber das Figuren in einem Krieg ihr Leben lassen dürfte niemanden überraschen. Doch anstatt den Schauspielern genau in diesen Momenten noch einmal die große Bühne zu bieten und den Zuschauer auf eine emotionale Achterbahnfahrt zu schicken, hatte es den Anschein als würde man das Ganze einfach so schnell wie möglich hinter sich bringen wollen, um zum nächsten Punkt übergehen zu können. Dadurch gab es für mich persönlich nun gar keine Möglichkeit die Verluste so wirklich zu betrauern. Natürlich sollte dies den Krieg darstellen, der nun mal keine Gelegenheit bietet viel zu Trauern, aber gerade in einem Finale funktioniert das dann für mich nicht. Da muss der Zuschauer einfach diese Möglichkeit des Abschieds bekommen, da müssen noch mal einige emotionale Reden geschwungen und manches vielleicht auch etwas langsamer gedreht werden. Für ich war dies wie ihr merkt wirklich das größte Manko, denn dadurch berührten mich nur wenige Stellen im Film wirklich.



Froh bin ich jedoch darüber, dass man sich wieder mehr ans Buch gehalten hat, denn das war ja einer meiner größten Kritikpunkte beim Vorgänger. Da gab es einfach  zu viele Abweichungen und viele wichtige Dinge, die ohne für mich ersichtlichen Grund raus geschrieben wurden. Zwar musste ich auch hier einer Freundin, die die Bücher nicht gelesen hat das Ende noch einmal genauer erklären, aber ich denke das man den Film sonst auch als Nicht Buch Leser sehr gut versteht. Aber wie immer kann ich euch für mehr Details nur die Romanvorlage empfehlen. Auch das Ende ist komplett nach den Büchern. Das mag dem Einen nun gefallen, dem Anderen eher nicht, denn immerhin war das Ende schon nach erscheinen des letzten Bandes bei vielen umstritten ,aber ich fand es passend. Es ist keines dieser typischen Happy Ends, sondern eines das irgendwie zwischen Happy und Sad End liegt und einfach gut zu der ganzen Storyline, der Thematik und Katniss Charakter passt. Im Film kommt das ganze zwar etwas kitschiger als im Buch rüber, aber sowas ist man von Fantasyfilmen auch schon gewöhnt. Wobei ich es immer schwer finde, wenn man die Schauspieler plötzlich älter macht, denn das kann ich ihnen dann einfach nicht abnehmen. Ging mir auch bei Harry Potter so. Aber trotz allem hat es die Reihe gut abgerundet und Katniss Story zu Ende erzählt.

Schauspielerisch hat mich in diesem Film neben Jennifer Lawrence vor allem Josh Hutcherson umgehauen. Er hatte wirklich einige sehr intensive Szenen, die er wirklich erschreckend rüberbrachte und mir echt das fürchten lehrte. Da war ich wirklich froh, dass ich das Buch schon kannte und wusste wie seine Geschichte eendet. Für mich hat er hier aber wirklich seine Kollegen an die Wand gespielt und gezeigt was in ihm steckt. Jennifer Lawrence hat natürlich auch in diesem Film abgeliefert und ihn wieder getragen. Ich glaube niemand Anderes hätte die Rolle der Katniss so glaubhaft verkörpern können wie sie. Für mich hat sie damit auch viel dazu beigetragen, dass der letzte Film bei mir nicht komplett durchfällt. Ansonsten fand ich Jena Malone in ihren Szenen noch überaus Stark, ebenso Sam Claflin, der es ja bei den Fans nie leicht hatte, für mich aber immer ein überaus gelungener Finnick war. Natalie Dormer ist ja schon seit langem meine absolute Lieblingsschauspielerin und sie fällt auch mit dieser Rolle auf, selbst wenn sie keine der drei Hauptrollen ist. Wie in jedem Film mochte ich aber auch Elizabeth Banks, Woody Harrelson und Donald Sutherland sehr. Etwas blass blieb für mich Liam Hemsworth. Versteht mich nicht falsch ich mag ihn als Schauspieler und finde er hat auch immer eine solide Leistung von Gale abgeliefert, aber es gab nun mal keinen Moment in der Filmreihe, wo er mich so richtig umhauen konnte. Nicht so wie es Jennifer Lawrence und Josh Hutcherson getan haben, die wirklich über sich hinaus wuchsen. Doch bei diesem Cast  bin ich mir sehr sicher, dass sie alle eine Zukunft in Hollywood haben und bei Interesse setzte ich mich gerne mal einen Beitrag der genau das Thema beleuchtet.

Ihr merkt also ich bin etwas im zwiespalt was das Finale anbelangt, denn der Film hat mit vielen Szenen solide abgeliefert und es gab keine Längen, jedoch blieb für mich der emotionale Teil irgendwie auf der Strecke und der wäre hier um einiges wichtiger gewesen.


Fazit: 


Mockingjay Teil 2 schließt die Reihe zwar solide ab und bietet einige spannende und bildgewaltige Momente, aber kann mich auf emotionaler Linie nicht überzeugen und bleibt hier hinter meinen Erwartungen zurück. Nach seinem  Vorgänger für mich leider der schwächste Teil der Reihe, der nicht an die ersten beiden Filme herankommt. 3 von 5 Sternen!


Was sagt ihr zum Film?
Fandet ihr es einen gelungen Abschluss?
Konnte er euch berühren?

Freitag, 23. Oktober 2015

{Geständnisse eines Serienjunkies} Vampire Diaries Staffel 6: Rückblick und Ausblick auf Staffel 7!

Ich möchte auch in diesem Jahr meiner Tradition treu bleiben und zu meinen absoluten Lieblingsserien jeweils einen kleinen Rückblick & Ausblick auf die kommende Staffel geben. Mit dem diesjährigen Finale von Vampire Diaries dürften wohl kaum Augen trocken geblieben sein, zumindest meine waren es nicht, was natürlich am Ausstieg von Nina Dobrev lag. Um die Wartezeit etwas zu verkürzen möchte ich nun mit euch noch mal auf all die guten / schlechten Storylines der letzten Staffel eingehen, ein persönliches Fazit zum Finale geben und im Anschluss unter dem Cut die ersten Spoiler mit euch diskutieren. 

Um was ging es in der 6.Staffel?
Nachdem am Ende der 5.Staffel die "andere Seite" mit Damon und Bonnie komplett kollapierte und die Traveller allen Magischen Wesen den Zutritt zu Mystic Falls versperrten, geht jeder Charakter mit der Trauer um die Beiden und der verlorenen Heimat anders um. Während Elena Damon durch Drogen herauf phantasiert und ihre Trauer verdrängt, schließt Stefan jedem aus seinem Leben aus und fängt neu an. Caroline hingegen sucht fanatisch nach einem Weg, um nach Mystic Falls zurück zukehren. Alaric hingegen hat ganz andere Probleme, da er versucht sein Leben als Vampir zu meistern, während Tyler verhindern möchte das Werwolf Gen erneut zu triggern. In Mystic Falls versinkt Jeremy immer mehr in seiner Trauer und Matt scheint über die Abwesenheit der Vampire sogar erfreut zu sein. Mehr und Mehr scheint es, als würde die Gruppe auseinanderbrechen, doch mit Damons Rückkehr finden sie erneut zu einander und müssen sich neuen Herausforderungen stellen.


Mein Fazit zur gesamten Staffel:
Die 6.Staffel hat mir wirklich wieder besser gefallen, als die vorherige, da die Macher endlich wieder wussten wo sie hinwollten und es einen roten Faden gab. Viele der Folgen hatten das Feeling der ersten Staffeln, wo man uns mit schockierenden Wendungen, interessanten Plots und Charakterentwicklung begeistern konnte. Jedoch waren das die Folgen, wo es mal nicht um die Liebe ging. Dort zeigten die Macher, dass sie in der Tat noch gute Episoden liefern können, die genau den richtigen Mix an Spannung, Action, Humor und aufregenden Wendungen bieten. Dazu wurden nicht ständig neue Handlungsstränge begonnen, die dann fallen gelassen werden, sondern hat sich etwas länger auf die verschiedenen Handlungen konzentriert und ist vor allem zum Beginn der Staffel wieder mehr auf das Innenleben der Charaktere eingegangen, was auch bitter nötig war. 

Somit hatte schon der Auftakt der Staffel einen ganz anderen Vibe, als die gesamte 5.Staffel. Doch es war ein Richtungswechsel, den die Fans wirklich brauchten. Man hat in meinen Augen einfach vieles richtig gemacht, was schon damit anfing, dass der Tod endlich permanent ist. Vor allem in den letzten Staffeln kehrten zu viele Charaktere immer wieder zurück, sodass man als Zuschauer nicht mehr emotional werden konnte. Es war ja immerhin nicht permanent. Auch bei der Einführung der neuen Charaktere wurde gute Arbeit geleistet, denn Kai ist für mich endlich wieder mal ein Bösewicht, der sich auch so nenen kann und mir deshalb unglaublich viel Spaß bereitet hat. Egal ob er nun ein Psychopath war oder zum ersten Mal etwas fühlte, ich fand beide Varianten unterhaltsam und Jo musste man aufgrund ihrer Verbindung zu Alaric einfach in sein Herz schließen, weshalb mich das Finale noch umso mehr schockierte. Storytechnisch hat man für mich jedoch vor allem bei folgenden Handlungen meinen Geschmack getroffen:

"Your mom wanted you to know how proud of you she was, and she should be." - Damon

Liz's Krebserkankung: Es war für mich die emotionalste Storyline der vergangenen Staffel, denn Sherrif Forbes wuchs mir in den vergangenen Jahren einfach immer mehr ans Herz. Sie war eine dieser Konstanten, an die man sich als Fan einfach gewöhnt hatte und als dann die Bombe platzte, dass der Sherrif an Krebs erkrankt sei, war wohl jedem gleich klar, wie das ganze enden würde. Ich bin froh, dass man nicht den Weg gewählt hat eine solche Krankheit mit Vampirblut zu heilen, denn das wäre einfach zu leicht gewesen. Vielmehr hat man die Auswirkungen dieses Versuches gezeigt und auf einen schönen Abschied für Liz hingearbeitet, der dann in einer emotionalen Trauerfeier gipfelte. Ja ich habe auch hier geweint wie ein Schlosshund und werde es wohl bei jedem erneuten Anschauen auch wieder tun. 

My Mum is dead, Elena. It hurts so bad I can't breathe. I can't... I can't do worse okay? I shouldn't have to. - Caroline

Caroline: Ich glaube es war wichtig für uns zu sehen was passiert, wenn Caronline ihre Menschlichkeit ausstellt, denn es war einfach eine Facette die wir von ihr noch nicht gesehen haben und die zu diesem Zeitpunkt einfach eine logische Folge war. Sie hat die Person verloren, die ihr am wichtigsten war und das viel zu früh, somit ist die Flucht vor der Trauer etwas sehr nachvollziehbares. Ich glaube jeder von uns wünscht sich nach solchen Ereignissen ab und an, dass man mal alle Emotionen abschalten kann, was natürlich im echten Leben nicht möglich ist. Aber es war ein guter Zug zu zeigen, wie Caroline sich von Elena unterscheidet und das sie selbst, sobald sie ihre Gefühle ausschaltet, noch alles kalkuliert und damit umso gefährlicher wird. Natürlich wurde das noch getoppt in der Kombi mit Stefan, wo die beiden dann für sehr makabere. aber unterhaltsame Szenen gesorgt haben. 

"The woman who raised you lived under the hand of an abusive husband. She was weak, she got sick and died. And then a new Lily was born, a powerful Lily who took what she wanted. It's not that I don't love you. It's that I'm reminded of that phatetic woman, when all I want to do is forget that she ever existed" - Lily

Lilly: Als dann noch Mami Salvatore eingebracht wurde war ich noch begeisterter, denn Lilly ist ein Charakter zu der man aus diesem Grund sofort eine Verbindung hat. Das ganze funktionierte damals schon bei Esther, nun auch in The Originals erneut bei Freya und ist für mich auch bei Vampire Diaries aufgegangen, denn ich wollte sofort mehr über sie wissen und hoffte durch sie noch weitere Einblicke in die Vergangenheit der Salvatores zu bekommen. Auch bin ich gespannt, wie sich die distanzierte Beziehung zu ihren Söhnen weiterhin äußern wird, vorallem jetzt wo sie ihre "Familie" wieder vereint hat. Aber Lilly hat ja noch Zeit sich weiter zu entwickeln und vielleicht überrascht sie uns in Bezug auf ihre Söhne doch noch. Dankbar bin ich ihr aber schon dadurch, dass Enzo durch sie endlich mal eine interessante Storyline  bekommt.
 "You think I was gonna leave you all alone, huh?" - Damon

Bamon: Ich shippe Damon und Bonnie nicht, aber ich mag die Freundschaft die in der letzten Staffel entstanden ist. Es war schön zu sehen, wie die beiden sich in der "Prisonworld" mehr und mehr anfreundeten und wie stark ihre Beziehung auch nach diesem Aufenthalt ist. Bonnie ist nun diejenige der Damon vertraut, an die er sich bei Problemen als Erstes wendet und die er selbst im Finale nicht im Stich lässt. Das zeigt nicht nur wie nah sie sich stehen, sondern auch wie sehr Damon sich verändert hat. In den ersten Staffeln wäre seine Wahl sicherlich gegen Bonnie und für Elena gefallen, aber heute ist daran nicht mehr zu denken.

"In case you haven't figured it out by now, I'm a sociopath" - Kai

Der Gemini Zirkel: Es gab viele Fans, die von dieser Storyline nicht ganz so begeistert waren, doch am Ende laufen alle Handlungsstränge hier zusammen und und der Zirkel brachte uns nun mal auch einige neue, spannende Charaktere und ein sehr emotionales Finale. Somit rückblickend, alles richtig gemacht.

“But I would give it up for a second to be your husband, your partner, father of your kids … I can take it for us. Okay"

Delena: Ich war zwar nicht so erfeut darüber, dass Elena all ihre Erinnerung an Damon hat auslöschen lassen, jedoch hat man diesen Teil der Geschichte ja zum Glück schnell abgehakt. Die Szenen im zweiten Teil der Staffel waren einfach Balsam für alle Delena Fans. Da gab es so viele wunderbare  Zitate und romantische Momente, bei denen man immer diesen bitteren Nachgeschmack hatte, denn immerhin wusste man das Nina aussteigt und dass das alles somit vorerst nicht Realität werden würde.


Die emotionalsten Momente der letzten Staffel:
1. Damons Rede bei Lizs Trauerzeremonie war einfach nur herzergreifend und sie hat mir die Tränen in die Augen getrieben. Die Macher haben den Moment wirklich genutzt und uns auf eine emotinale Achterbahnfahrt geschickt. 
2. Elena bekommt ihre Erinnerungen zurück, was in meinen Augen wirklich ein sehr schöner Moment war, da man Elenas Freude einfach spüren konnte.
3. Okay Damon hat meine Maßstäbe für die Männer Welt sehr hoch gesetzt und vor allem in den letzten Folgen, waren für mich die Delena Szenen einfach nur wunderschön. Es ist wirklich ein großer Schritt, wenn man für jemanden alles aufgibt und Damon wollte das. Somit fand ich das Geständnis, das er mit Elena alt werden und Kinder bekommen möchte, egal ob ihre Liebe bis zum Ende hält, wirklich sehr romantisch. Und dieser Song im Hintergrund ist die perfekte Untermalung für diese Szene.
4. Viele waren nicht begeistert  von der letzten Szene zwischen Caroline und Stefan, aber ich fand sie wirklich sehr passend. Caroline hat viel durchgemacht in der letzten Staffel, muss gerade vieles verarbeiten und ist einfach noch nicht bereit für diese Beziehung. Stefan hat für mich hier genau das Richtige gesagt und man hat die Weichen für die neue Staffel gelegt.
5. Natürlich darf hier auch Elenas Abschied nicht fehlen, den ich wirklich mit jedem Charakter sehr gelungen fand. Die Szene mit Bonnie & Caroline hat uns zurück in die erste Staffel geführt, was einfach ein toller Zug war, es war schön das Jeremy für diesen Anlass zurück kam und auch der Abschied von Stefan war sehr emotional. Doch am schlimmsten war natürlich der Abschied von Damon, der aber mit diesem letzten Tanz unglaublich toll war, denn das tanzen war schon immer Elenas und Damons Ding.


Die Storylines die mir nicht so gut gefallen haben:
Diesmal sind es zum Glück viel weniger als im letzten Jahr und es ist wahrscheinlich somit auch für viele Meckern auf hohem Niveau, aber manches störte mich einfach.
  • Enzos Rachepläne: Für mich war dieser ganze Handlungstrang einfach unlogisch, mir fehlte hier der Sinn und irgendwie auch die Grundlage. Vielleicht haben die Macher das auch gemerkt und deshalb die Storyline um Sarah Salvatore und Enzo recht schnell im Sande verlaufen lassen. Aber auch wenn es nur für ein paar Folgen im Gespräch war, war mir das schon zu viel. Dann hätte man Enzo lieber gar nicht mit einbinden sollen. Somit war ich glücklich über Lilys Ankunft.
  • Matt: Leider hat man auch in diesem Jahr wieder kaum Verwendung für Matt gefunden, außer ihn mit Enzo zusammenzuschmeißen, was für mich noch weniger Sinn ergab. Ich hoffe, dass sich mit Elenas Ausstieg für Matt endlich eine Möglichkeit bietet sich etwas mehr einzubringen, vor allem da er ja nun Sheriff Forbes ersetzt und somit eine wichtige Position im Geschehen einnimt. Sein Charakter selbst wurde ja leider schon viel zu lange vernachlässigt. 
  • Bonnies Flucht aus Kais Gefängniss: Ich fand teilweise ging dieser Handlungsstrang etwas unter. Eigentlich ab dem Moment wo Damon zurück war. Hier hätte ich mir gewünscht, dass die Gruppe Bonnie aus ihrer Lage befreit und dies nicht einfach so mal nebebei geschieht, obwohl ich dann froh war, dass Bonnie überhaupt endlich mal wieder zurück war. Aber ich hätte mir gewünscht, dass das ganze doch etwas integrierter in die Gesamthandlung gewesen wäre, denn ab und an hatte man das Gefühl, dass dieser Handlungsstrang komplett vergessen wurde. 

Meine Meinung zum Finale:
Für mich war es das emotionalste Finale das es je bei Vampire Diaries gegeben hat, was nicht nur am Ausstieg von Nina gelegen hat. Auf den ich jedoch als Erstes zu sprechen kommen möchte, denn ich fand ihn auf eine sehr kreative Weise umgesetzt, mit der ich nie gerechnet hätte. Warum so viele Fans an der Art und Weise etwas auszusetzten haben, kann ich persönlich nicht nachvollziehen. Es wäre unlogisch gewesen, wenn Elena einfach fortgegangen wäre, ein neues Leben begonnen und alle ihre Freunde in Mystic Falls gelassen hätte. Über all die Zeit haben wir eine Person kennen gelernt die für ihre Freunde kämpft, die die Salvatores und ihr Zuhause liebt, warum sollte sie dann gehen? Den Machern blieben also nicht viele Optionen und ich fand es gut, dass Elena nicht gestorben ist, sondern sie so zurück kommen kann. Ein Serientod wäre einfach zu drastisch gewesen, hätte zu radikale Auswirkungen auf alle Charaktere gehabt und die Fortsetzung unnötig erschwert. Nina Dobrev hat uns Fans übrigens schon zugesichert dass sie beim Serienfinale auf jedenfall dabei sein wird, sofern die Produzenten das wollen, was diese ja auch schon angedeutet haben. Ich erwate dann also ein kitschiges Delena Finale, wo beide gemeinsam alt werden und Kinder bekommen - und das obwohl ich auf sowas eigentlich gar nicht stehe, aber hier mache ich mal ne Ausnahme. Zudem war ihr Abschied bei vielen Charakteren ja wirklich auf Dauer, weshalb es sich wie ein echter Abschied anfühltte und vor allem die Szene mit Bonnie sehr emotional war. Doch auch Alaric wird Elena wohl nicht mehr sehen, genauso wie Matt und Jeremy. Somit waren diese Szenen alle sehr berührend und gerade dieses Zurückführen in die ersten Staffeln hat mir die Tränen in die Augen getrieben.

Doch das Finale hat mich auch aufgrund der Tode von Jo und Liz auf eine Achterbahnfahrt geschickt, denn auch ihr Ableben fand ich schockierend und bei Ersterer hatte ich fest damit gerenecht, dass man zumindest sie im Krankenhaus rettet. Dass nun aber nicht nur ihre Zwillinge, sondern auch Jo selbst gestorben sind, finde ich wirklich herzzereißend und es wird Alaric wohl komplett aus der Bahn schmeißen. Selbst Liz hat mit all ihren Höhen und Tiefen, bei denen ich sie manchmal mochte, manchmal nicht, mit ihrem Abschied noch mal auf meine Tränendrüse gedrückt, denn sich für Tyler zu opfern, damit dieser lebt war einfach sehr emotional. Somit gab es wirklich viele emotionale Momente: über Elenas Abschiede, hin zu Damon und Bonnie, all den Toden und Alarcis Trauer. Also wenn man hier nicht weinen musste, dann weiß ich auch nicht. Jedoch war auch der Ausblick auf die kommende Staffel sehr interessant, denn er hat uns gezeigt was uns erwartet und hat Lust auf mehr gemacht. Damon wirkte als wäre er in alte Muster zurück gefallen, Matt hat Elenas Ratschlag befolgt und generell war Mystic Falls in einem desolaten Zustand, was wohl an Lilys "Familie" liegen dürfte, die es in sich hat. Kai hat uns schon gezeigt was für eine Kraft er als Hexer und Vampir hatte und nun haben wir es mit einem ganzen Clan zu tun, der einfach aml so einen Werwolf Biss heilen kann. Das dürfte auf jedenfall interessant werden. Wer aber schon etwas mehr gespoilert werden möchte in Bezug auf die neue Staffel sollte nun unbedingt nach dem Cut weiter lesen ;). 

Wie fandet ihr die 6 Staffel?
Welche Storylines haben euch gefallen, welche nicht?
Was waren für euch die schönsten Momente?
Was sagt ihr zum Finale? 
Was erwartet ihr von der 7.Staffel?


Samstag, 29. August 2015

{Reviews} Tess Gerritsen - Rizzoli & Isles Reihe (Band 6, 8, 9, 10 und 11)

In der letzten Zeit haben sich bei mir ein paar Kritiken zu den Rizzoli & Isles Büchern von Tess Gerritsen angesammelt, die ich nun alle in einem Post veröffentlichen möchte und da ich im Moment draußen das wunderschöne Wetter genießen, war heute der richtige Zeitpunkt dafür. Zudem kamen Buch Kritiken in den letzten Monaten wirklich viel zu kurz, weshalb es heute auch diesen extra langen Post gibt.
Die Reihe selbst zählt mit zu meinen absoluten Lieblingen, weshalb ich fiebere jedem Buch entgegenfiebere, welches ich noch lesen muss. Alle verwendenten Cover sind Eigentum des Blanvalet Verlages.

Allgemeines:
Autorin: Tess Gerritsen
Gerne: Krimi, Psychothriller
Verlag: blanvalet
Reihenfolge: Die Chirugin - Der Meister - Todsünde - Schwesternmord - Scheintot - Blutmale - Leichenraub - Grabkammer - Totengrund - Grabesstille - Abendruh - Der Schneeleopard
Sonstiges: Die Serie "Rizzoli & Isles" basiert auf dieser Buchreihe. 


1. Blutmale / The Mephisto Club 
~ 8. Dezember 2008 ~ 416 Seiten ~
http://www.randomhouse.de/Presse/Taschenbuch/Blutmale-Ein-Rizzoli-Isles-Thriller/Tess-Gerritsen/pr275175.rhd?pub=1000&men=1&mid=5
Inhalt: Peccavi - Ich habe gesündigt! Es ist Heiligabend in Boston und Jane Rizzoli verbringt das Weihnachtsfest mit ihrer kleinen Tochter Regina und ihrem Mann gemeinsam bei ihrer Familie, doch das Fest endet, als eine junge Frau verstümmelt aufgefunden wird. In ihrer Wohnung finden sich 3 umgedrehte Kreuze mit Blut an die Wand gezeichnet, die auf ein Satanisches Ritual hindeuten. Doch es wird noch perfider, als Maure Isles herausfindet, dass die abgetrennte Hand vom Tatort einer anderen Frau gehört. Die Frau scheint also nicht das erste Opfer des Mörders zu sein. Als eine junge Kollegin aus Janes Team stirbt und sich auch an Mauras Tür drei umgedrehte Kreuze mit der Aufschrift "Ich habe gesündigt" finden, wird der Fall zu einem persönlichem, bei dem bald der obskure "Mephisto-Club", der es sich zur Aufgabe gemacht hat das Böse zu jagen, in den Fokus von Jane Rizzoli rückt.

Meine Meinung:  Die Rizzoli und Isles Reihe wird wirklich mit jedem Buch besser, spannender und die Fälle sind immer absolute Page Turner. So ging es mir auch mit "Blutmale", welches mich aufgrund des geschichtlichen und religiösen Hintergrund von Anfang an gefesselt hat. Bei diesem Buch ging es nicht um die Suche nach dem Mörder, denn wer hinter den Gräueltaten steckt weiß der Leser schon ab der ersten Seite, vielmehr tauch man selbst in die spannende Welt der Symbole, Dämonen und Bibelzitate ein und versucht diese gemeinsam mit den Protagonisten zu interpretieren und zu entschlüsseln. Man erkundet hier wirklich die Abgründe der menschlichen Seele und findet heraus wozu manche Menschen fähig sind. Doch auch wenn man schon weiß, wer hinter den Morden steht,  ist unklar, welche Verbindungen die einzelnen Charaktere untereinander haben, was das Motiv ist und wer mit dem Mörder unter einer Decke steckt. Nach und nach wird das Puzzle hierbei aufgelöst, wobei ich es bis zum Ende nicht komplett lösen konnte und dann von der Endauflösung noch mal überrascht wurde, denn auch hier ist keiner das was er scheint. Ganz schön war es auch einmal eine andere Kulisse im Buch zu haben. Normalerweise spielt sich immer alles in Boston ab, diesmal geht es aber nach Italien und es spielen viele Touristenorte eine wichtige Rolle bei denen man sich als Leser wünscht, dass man gerade dort wäre.  

Besonders schön ist  bei dieser Reihe jedoch auch, dass wir immer wieder Einblicke in das Privatleben von Maura und Jane bekommen und dies überhaupt nicht störend ist. Bei vielen Krimis fühlt es sich oft so an, als würde das Privatleben der Protagonisten den Plot beeinträchtigen, doch Gerritsen findet immer eine ausgewogene Balance zwischen Beidem. Genau diese Einblicke sind es, die die Freundschaft von Maura und Jane voran treiben und dazu führen, dass die Charaktere sich weiter entwickeln und wachsen. Zwar war in diesem Buch die Stimmung zwischen unseren weiblichen Heldinnen nicht durchweg positiv, aber auch diese Phase muss eine Freundschaft überstehen und durchmachen. Für jeden der also spannende Thriller liebt, auf Frauenpower steht oder Fan der Tv-Serie "Rizzoli & Isles ist" ist "Blutmale" genau das Richtige.
Fazit: Ein durchweg gelungener Thriller, welcher von der 1 bis  zur letzten Seite überzeugen kann, einen wirklich interessanten Fall bietet und erneut in die Abgründe der menschlichen Seele eintaucht. 5 von 5 Sternen!


2.Grabkammer / The Keepsake:
~ 15.August 2011 ~ 416 Seiten ~
http://www.randomhouse.de/Presse/Taschenbuch/Grabkammer-Roman/Tess-Gerritsen/pr275606.rhd?men=1&pub=1000
Inhalt: Im Crispin Museum wird bei der Inventur eine Mumie gefunden, die von der Presse "Madam X" getauft wird. Als Maura Isles am CT mitwirken soll, um das Alter, Geschlecht und die Todesursache der ägyptischen Mumien zu ermitteln, stellen sie schockiert fest, dass die Frau nicht so alt ist, wie sie zu sein scheint, da man in ihrem Bein eine Pistolenkugel entdeckt. Doch damit nicht genug, bald tauchen mehr Leichen auf, die mit verschiedenen Totenbräuchen konserviert wurden und auch die junge, hübsche Ägyptologin Josephine Pulcillo beginnt sich sonderbar zu verhalten. Jane Rizzoli ist sich sicher, dass die junge Frau etwas zu verbergen hat und bald stoßen die Ermittlerin auf ein Gewirr von Familiengeheimnissen.

Meine Meinung: Ich war schon immer ein Fan von Geschichte und der Archäologie, vor allem  das alte Ägypten hat mich hierbei schon als Kind gefesselt. Für mich gibt es nichts spannenderes als herauszufinden wie die Menschen früher gelebt haben, was sie dachten und wie wir zu dem wurden was wir heute sind.  Und diese Thematik wird im Buch auch sehr gut umgesetzt. Immer wieder finde ich vor allem die kleinen recherchierten Fakten interessant, die uns mehr über die Morde erzählen und den Leser in die Welt der Totenbräuche einführen soll. Wer solche Themen auch interessant findet, der sollte Grabkammer also schon aus diesem Grund lesen. Zudem ist auch dieser Teil wieder ein absoluter Page-Turner, den man nicht aus der Hand legen kann und der unentwegt die Spannung aufrecht erhält.  Diesmal hat es die Autorin auch geschafft, mich komplett an der Nase herumzuführen, denn eigentlich war ich mir sehr sicher wer hinter den Morden steckt, aber da machte mir Tess Gerritsen einen Strich durch die Rechnung und überraschte mich auf den letzten Seiten noch einmal so richtig. Es ist auch hier wieder nichts so wie es scheint, auch wenn manche Teile des Puzzles zwar von Anfang an recht deutlich sind, doch die komplette Auflösung kommt trotz allem unerwartet. 

Während wir im letzten Band mehr über Maura erfahren haben, schwenkt der Fokus diesmal wieder mehr auf Jane und vorallem ihre Dynamik mit ihrem Partner Barry Frost.  Die Beziehung der beiden mag ich schon in der Tv-Serie sehr gerne und auch im Buch wird nun deutlich gemacht, dass die  beiden Freunde sind, die  für einander einstehen. Zudem ist Frost ein Charakter der mir auch im Buch auf Anhieb symphatisch war, kein Wunder, denn er ist einfach der nette Polizist von nebenan. Auch mit der Figur Johanna Pulcillo hat man einen Charakter geschaffen, der Ecken und Kanten hat und nicht perfekt ist. Einer der Gründe warum sie mir sofort gefallen und mein Interesse geweckt hat. Ansonsten kann ich  zum Schreibstil von Tess Gerritsen nur sagen, dass er wie immer sehr flüssig war und das Buch einfach angenehm zu lesen ist. Ich kann es jedem empfehlen, der Lust auf einen guten Krimi oder Interesse am alten Ägypten hat.
Fazit: Wie von Tess Gerritsen gewohnt ein spannender, unterhaltsamer Krimi, der sich diesmal endlich mehr auf Jane Rizzoli konzentriert und auch andere wichtige Charaktere mit einbezieht. Der Fall ist bizarr, mal was anderes und wirklich spannend,  auch wenn ein paar Dinge vielleicht keine Überraschung mehr waren, konnte mich das Ende definitiv noch einmal schocken. 4 von 5 Sternen!



Sonntag, 16. August 2015

Pretty Little Liars Mid-Season Finale: Warum mich A's Identität nicht überzeugen konnte!

Um all denjenigen, die das Finale noch nicht gesehen haben nicht die Freude zu nehmen, werde ich den Namen von A im Post nicht  nennen und alles etwas allgemeiner formulieren. Auch wenn ich schon gehört habe, dass es für viele unmöglich war in den letzten Tagen nicht gespoilert zu werden, was natürlich sehr schade ist. Ich persönlich war vom Mid Season Finale wirklich enttäuscht, was natürlich nicht heißt, dass es alle Fans waren, doch vielen ging es scheinbar so wie mir. Für mich war diese Folge einfach die schlechteste der ganzen Serie und in meiner Kritik möchte ich nun einmal genauer darauf eingehen warum dass der Fall ist und welche Logiklücken mir ins Auge gesprungen sind. Spoiler habe ich euch übrigens markiert, wer die Folge noch nicht gesehen hat, sollte an der Stelle dann lieber nicht weiterlesen.

Kann eine Show wie Pretty Little Liars überhaupt den Erwartungen gerecht werden?
Ich denke, dass ist wirklich das größte Problem mit dem Serien dieser Art zu kämpfen haben. Der Zuschauer bekommt lange Zeit eine Frage nach der anderen serviert, ohne dabei wirklich Antworten zu erhalten. Im Fall von Pretty Little Liars hat es nun 6 Jahre gedauert, bis das Geheimnis um A's Identität wirklich gelüftet wurde und wenn man so viel Zeit in eine Serie steckt, dann baut man ehrlich gesagt einfach eine gewisse Ewartungshaltung auf. Man möchte von der Antwort mitgerissen und schockiert werden. Es braucht beim Zuschauer den sogenannten "Wow-Effekt", wo einfach alle Puzzleteile logisch zusammenfallen und man sich selbst fragt: "Warum bin ich nicht auf die Lösung gekommen?" Rückblickend sollte dann einfach alles zusammenpassen, beim erneuten Anschauen die Hinweise auch logisch auf besagte Person deuten und somit noch einmal eine ganz andere Art von Serien Spaß erlebt werden. Doch genau dieser besagter Effekt fehlte bei mir und wenn man dem Internet glauben schenken darf, auch vielen anderen Fans. Vielleicht werden die Erwartungen nach so einer langen Zeit einfach überzogen? Denn wie oben schon erwähnt hat man sehr viel Zeit in die Serie gesteckt, sich immer wieder vertrösten lassen, dass es später Antworten gibt und ganz schön viel Ausdauer gezeigt...klar, dass da dann am Ende ein Knaller kommen muss. Ähnlich spielte sich das ganze bei mir schon bei Gossip Girl ab. Auch hier hat man 6.Staffeln lang darauf gewartet herauszufinden, wer denn nun hinter dem Synonym steckt, nur um dann in einer Folge eine kurz Erklärung  zu erhalten, die so gar nicht  befriedigend war. Wobei hier die Auflösung doch noch etwas logischer ist, als bei Pll. Doch schon da fehlte mir der "Wow Effekt", da auch hier mich die Person die letztendlich hinter Gossip Girl steckte nicht umhauen konnte. Bei beiden Serien hätte ich mir gewünscht, dass es sich um eine Person handelt, die eher im Hintergrund agiert hat. Die einem ab und an mal ins Auge gefallen ist, aber die man irgendwie trotz allem nicht so wahr genommen hat, auch wenn sie immer da war. War nun bei beiden nicht der Fall und wie gesagt, vielleicht haben wir einfach auch nur zu hohe Erwartungen an Serien dieser Art, weil wir so lange auf eine Antwort warten mussten, dass wir hoffen sie haut uns wirklich um. Doch Autoren sind auch nur Menschen, keine Überwesen mit magischen Fähigkeiten, die diesen Erwartungshaltungen vielleicht einfach nicht gerecht werden können.


Was war nun mein Problem mit der Auflösung?
Mein größtes Problem ist nicht die Person die nun hinter A steckt (ich nennen mit Absicht mal keinen Namen), sondern vielmehr störte mich, dass die ganze Geschichte einfach nicht logisch war. Es gab zu viele Löcher in der ganzen Erzählung, Dinge die von den Datumsangaben her nicht passen konnten oder früheren Aussagen widersprachen. Auch die ganzen "Clues" von Marlene deuteten für mich in eine ganz andere Richtung und haben eigentlich nicht viel mit der Auflösung gemein (hier beziehe ich mich vor allem auf diejenigen, die wir all die Jahre per Twitter bekommen hatten). Da kam ich mir persönlich einfach etwas veralbert vor und fagte mich, ob man das Finale nicht innerhalb von ein paar Stunden zusammengebastelt hat und erst gestern entschied wer A ist. Dazu ist das Motiv einfach sehr wässrig, wobei non existent trifft es besser. Wenn man mal bedenkt was A den Mädchen angetan hat, ist die Erklärung dafür einfach lächerlich. Es gab eigentlich keinen wirklichen Grund für das Spiel und all die Situationen wo die Mädchen fast draufgegangen wären. Das ist für mich in einer Welt wo Mobbing einen immer höheren Stellenwert einnimmt, auch nicht unbedingt die beste Botschaft an junge Teenager. Es ist wirklich Schade, denn es hätte so viele interessante Ansätze für die Auflösung gegeben. Viele Fan Theorien beweisen dies und verstricken sich dabei nicht in so vielen Logik Löchern. Dass die Auflösung nicht ganz frei von diesen sein würde war mir immer klar, denn wie oben schon erwähnt die Autoren sind ja auch nur Menschen, aber das es so viele gibt ist dann doch schade. Natürlich kann es Gründe dafür geben, dass man seinen Plan wer A ist in letzter Minute noch mal umgeworfen hat. Jedoch hätte man dann mehr auf die Details achten müssen, denn Pll ist eine Show wo in jede Aussage viel Gewicht gelegt wird und das sollte man auch als Autor immer im Hinterkopf haben.

Irgendwie hatte ich auch das Gefühl, dass die Mädchen überhaupt nicht mehr im Fokus des ganzen gestanden haben und vor allem Schauspielerisch gab es in dieser Folge keinen einzigen Moment, wo einer der Charaktere es schaffte zu glänzen. Vielmehr spielte sich alles nur an zwei Orten ab, bestand grob genommen aus einem Monolog und die Reaktionen waren für mich zu übertrieben. Ich konnte einfach nicht nachvollziehen, warum nun jeder A vergeben wollte und Mitleid hatte. Bei mir persönlich gab es einfach gar keine emotionale Regung - kein gutes Zeichen, vielmehr war ich einrach nur unzufrieden. Das man die Herren und Mütter dann komplett vergessen hat (ja sitzen die Damen denn 5 Jahre später immer noch im Keller), war für mich ebenfalls nicht nachvollziehbar. Dazu kommt noch, dass leider auch die Helfer von A so gar kein Motiv hatten bei der ganzen Sache mit zu spielen. Sie hatten alle keine Verbindung zu den Mädchen und wer terrorisiert bitte Menschen, die er nie zuvor gesehen hat? Die können ja wohl kaum alle an psychischen Krankheiten leiden. Am entäuschendsten war die Auflösung wer hinter Black Widow / Red Coat steckt und was mit Tobys Mum passiert ist. [Spoiler] Ich finde ein Hauptcharakter hat es nicht verdient, dass die Mutter eigentlich ohne Grund vom Dach gestoßen wird.  Irrietiert war ich auch von der Auflösung wer Bethany umgebracht hat, Wurde nicht in der 4 oder 5.Staffel erwähnt, dass das Melissa war die Spencer beschützen wollte? Warum war es jetzt Mona oder hab ich da damals was falsch verstanden? [Spoiler Ende]

Dazu bleiben einfach noch zu viele Fragen ,da wir immer noch nicht wissen wer nun Alis Mom umgebracht hat oder was nun mit Mr DiLaurentis und Jason ist (die wurden scheinbar auch einfach vergessen) und wo bitteschön waren denn Jenna oder Lucas? Vor allem letzterer sollte doch ein Teil der Auflösung sein? 


Der Cliffhanger am Ende & ein kleiner Vorausblick:
Eigentlich hatte ich mich sehr auf diesen  Zeitsprung von 5 Jahren gefreut, denn es macht die Serie einfach etwas erwachsener. Wir Fans sind ja sozusagen mit ihr gewachsen und so kann mich sich ernneut mit den Charaktere identifizieren. Doch da hatte ich ja auch noch mit einer wirklich logischen und schockierenden Auflöung gerechnet, die es dann in der Form nicht gab. Diese letzte Szene konnte für mich auch nichts mehr rausreißen, denn es fühlte sich irgendwie falsch an. Nicht nur das es schauspielerisch viel zu überdramatisch dargestellt wurde, sondern mit der Betonung auf He fängt ja auch ein ganz neues Drama an, dass zwar laut King Verbindungen zur Vergangenheit hat, jedoch soll es ansonsten komplett neu sein. Ich weiß noch nicht, ob ich das persönlich nun wirklich gut finde oder nicht. In der ersten Folge sollen zumindest noch offene Fragen beantwortet werden, vilt. wird ja dann alles etwas deutlicher und man schafft es noch ein paar Lücken zu schließen und so auch die Fans wieder etaws versöhnlicher zu stimmen. Aufjedenfall hat sich während dieser 5 Jahre bei den Mädchen einiges verändert, denn laut King waren alle nicht mehr in Rosewood und haben nun einen festen Job, neue Freunde und stehen auf eigenen Beinen. Aufgrund des mysteriösen He nehmen sich jedoch alle Urlaub um Ali zu helfen, die tatsächlich verheiratet sein soll. Hört sich also nach einer ganz anderen Show an und vielleicht tut der frische Wind Pretty Little Liars ja auch gut, wer weiß das schon.


Wie fandet ihr die Auflösung?
Seit ihr  zufrieden mit der Person die sich hinter A verbirgt?
Was hat euch vielleicht gestört?
Seit ihr gespannt auf die zweite Hälfte der Staffel?

Freitag, 17. Juli 2015

{Geständnisse eines Serienjunkies} Neues Serienfutter für mich und Serientipps für euch Vol. 2!

Bevor es los geht wollte ich mich noch bedanken für eurer Daumen drücken die letzten Tage und das ihr mich alle so unterstützt habt. Leider bin ich noch nicht dazu gekommen die Kommentare zu beantworten & heute auch wieder den ganzen Tag unterwegs, werde das dann aber morgen in Angriff nehmen und mich noch einmal auf euren Blogs persönlich bedanken ;). Bis dahin wollte ich euch aber nicht ohne neuen Lesestoff lassen, womit es noch mal einen Beitrag aus meinem Dashboard gibt, an dem ich vor den Klausuren geschrieben hatte.

Nachdem einige meiner Lieblingsserien nun in der Sommerpause sind, musste unbedingt Nachschub her und den habe ich überraschenderweise sogar neben Prime, auch mal wieder im deutschen Tv gefunden, wo Serien ja leider nicht immer kontinuierlich zu guten Sendezeiten ausgestrahlt werden. Heute möchte ich mal wieder die Gelegenheit nutzen, um etwas näher darauf einzugehen, was bei mir derzeit läuft. Vielleicht kann ich ja den einen oder anderen erneut für eine der Serien begeistern oder ihr seit selbst Fan davon? Für Diskussionen zu Serien bin ich immer zu haben ;). 


1. Outlander:
"The circle at Craigh na Dun marks a place on the Earth where the powers of nature come together - for certain people on certain days, it allows them to pierce the veil of time."
Outlander ist die Verfilmung der gleichnamigen Roman Reihe von Diana Gabaldon, in dem Claire auf magische Weise nur durch die Berührung eines Steins am Craigh na Dun in der Zeit reist. Genauer gesagt findet sich die Krankenschwester aus dem 2.Weltkrieg plötzlich im Jahre 1743 wieder, wo Krieg zwischen Schottland und England herscht. Als Fremde in einer Zeit, über die sie nur sehr wenige Kenntnisse hat, muss sie ihr altes Leben hinter sich lassen und sich den Gefahren stellen.
Ich bin wirklich sehr froh darüber, dass wir Outlander nun schon so früh im Free Tv zu sehen bekommen haben, denn die Serie hat von Anfang an meine Aufmerksamkeit geweckt, da ich ja einen großen Faible für Historienserien habe und diese gleich in zwei unterschiedlichen Epochen spielt, die ich beide sehr interessant finde. Dazu erfährt man wirklich sehr viel über das Leben in Schottland, die damals vorherrschenden Bräuche und sieht diese faszinierende Landschaft. Bisher habe ich mich mit diesem Land ja noch gar nicht auseinander gesetzt, auch nicht mit der Geschichte, aber Outlander hat mich neugierig gemacht und ich freue mich immer wieder etwas über die Eigenheiten zu erfahren, über die ich auf jedenfall selbst noch etwas recherchieren möchte. Der Apsekt des Zeitreisen ist natürlich das Tüpfelchen auf dem i, weshalb die Storyline für perfekt ist. Während ich am Anfang dache, dass Outlander eher etwas weicher, weiblicher und softer ist, musste ich dieses Urteil doch recht schnell revidieren, die Brutalität der Zeit wird schonungslos gezeigt, was ich in diesem Genre auch immer wichtig finde, denn damals war das Leben kurz & gefährlich. Man war nie zu 100 % sicher, jeder Tag konnte der letzte sein, vor allem in Kriegszeiten und Feinde lauerten überall, die ihre Interessen durchsetzen wollten. Was die Charaktere anbelangt mag ich vor allem die zwei Hauptfiguren Claire und Jamie, die auch eine tolle Chemie miteinander haben. Wobei wie sollte man Jamie nicht mögen können? Er erinnert mich immer an einen Hobbit, aber auf positive Weise und verkörpert für mich wirklich den typischen Schotten. Für mich ist er jede Woche erneut eine große Freude und lässt mich immer wieder einschalten. Was nicht nur an dem ansehnlichen Äußeren des Schauspielers liegt, sondern vor allem an dessen Talent, welches mich in den letzten Folgen echt umgehauen hat. Solche Szenen sind nicht leicht zu spielen, wobei das Finale generell nichts für leicht besaitete Zuschauer gewesen ist. Macht euch also auf etwas gefasst.


2. Witches of East End:
"Magic is what you make of it. It can be dangerous & deadly or it can be mystical & beautiful"
Eine weitere Serie die auf einem Buch basiert, diesmal auf dem gleichnamigen Roman von Melissa de la Cruz. Im Zentrum steht die Familie Beuchamp, deren Leben nach außen hin komplett normal wirkt, doch sie alle sind Hexen. Jedoch wurden sie mit einem Fluch belegt, weshalb Wendy 9 Leben besitzt und Freya und Ingrid nach ihrem Tod immer wieder geboren werden, jedoch bisher nie älter als 30 Jahre geworen sind. Damit sie diesmal ein langes Leben haben versucht ihre Mutter Joanna vor ihnen geheim zu halten ,dass sie magische Fähigkeiten besitzen, was jedoch angesichters einer nahenden Bedrohung zum scheitern verurteilt ist.
Nach Charmed habe ich wirklich verzweifelt nach einer Hexenserie gesucht und gedacht mit Witches of East End auch endlich fündig geworden zu sein, jedoch wurde diese nach 2.Staffeln eingestellt. Ich bin gerade noch in Mitten besagter Staffel und finde diese Entwicklung sehr schade, da mir die Serie wirklich gut gefällt und die Thematik sehr interessant ist. Jedoch hatte die Show etwas gebraucht, bis sie sich warm gelaufen hatte. Die 1.Staffel ist zwar nicht schlecht, nimmt halt jedoch erst gegen Ende an Fahrt auf, dafür wird diese Spannung aber in der 2.Staffel kontinuierlich aufrecht erhalten. Die Storyline wird rasant vorrangetrieben und es gibt viele Fragen auf deren Antworten ich mich wirklich freue. Schon jetzt bin ich sehr gespannt auf das Staffelfinale. Ein großer Pluspunkt der Serie sind die symphatischen Charaktere, denn ich mag wirklich den gesamten Cast. Über Freya & Ingrid hin zu Killian oder Wendy. Und auch die Chemie unter den Charakteren passt, persönlich hoffe ich ja auf ein Happy End für Freya und Killian. Doch abseits der  Charaktere und Storyline ist es einfach der Mix aus Humor und Mystery der mir sehr gut gefällt - damit bekommt man mich wirklich immer, weshalb die Buchreihe auch auf meine Leseliste gewandert ist.


3. Ripper Street:
"Your are set on bringing a special kind of hell to these streets. My streets. And here my word is the law"
London 1889: Es ist 6 Monate her, seit Jack the Ripper das letzte Mal gemordet hat und bisher hat die Polizei noch keinen Tatverdächtigen ausfindig machen können, geschweige denn eine Spur und bei jedem Mord stellt sich erneut die Frage, ob der Ripper dahinter steckt. Für die Aufklärung dieser ist das sogenannte H Division zuständig.
Ich verfolge nur sehr wenige Krimiserien wirklich regelmäßig und Ripper Street bildet hierbei eine der Ausnahmen, aufgrund der Zeit zu der sie spielt. Denn dieser Faktor hebt die Serie in meinen Augen wirklich aus der Masse der Krimiserien hervor, da wir sehen wie Fälle in einer Zeit gelöst wurden, wo es noch kein Internet gab und auch die Gerichtsmedizin & Medizin noch in den Kinderschuhen steckte. Das macht für mich auch einfach den Reiz der Serie aus: zu sehen mit welchen Problemen man damals zu kämpfen hatte, was die Menschen zu dieser Zeit bewegte und wie die Ermittlungen durchgeführt wurden. Zwar braucht "Ripper Street" ca 3.Folgen bis es sich warm gelaufen hat, aber danach geht es wirklich Schlag auf Schlag und anstatt des Falls der Woche konzentriert man sich mehr auf die Charaktere, ihre Geschichten, Erlebnisse und die Beziehungen, die sie zueinander pflegen. Natürlich stehen auch hier andere Probleme, als wir sie heutzutage kennen im Vordergrund, doch mit vielem kann man sich auch jetzt noch identifizieren vorallem im zwischenmenschlichen Bereich. Etwas schade finde ich nur, dass die Serie zwar Ripper Street heißt, Jack the Ripper aber nur ab und an thematisiert wird und ich hoffe, dass er in späteren Staffeln vielleicht noch eine größere Rolle spielt.

Die Besetzung des Casts finde ich auch hier sehr gelungen, vor allem da man Schauspieler gefunden hat, die alle schon sehr bekannt sind und somit auch eine Menge Talent mitbringen, aber irgendwie auch perfekt in diese Zeit passen. Ich brauchte zwar etwas bis ich mit ihnen warm wurde, aber vorallem Reed, Benett und Homer sind mir sehr ans Herz gewachsen, nachdem ich einen Einblick in ihr Privatleben & ihre Probleme erhalten habe. Wer also mal eine etwas andere Krimi Serie sehen möchte, der dürfte an Ripper Street definitiv Freude haben, vor allem da es sehr auf die Storyline fokussiert ist.


4. Finding Carter:
"Can you understand I just had my entire life ripped from under me. My Name is everything I have left."
Carter hat eigentlich das perfekte Leben: sie hat tolle Freunde und eine wirklich coole Mum, die ihr viele Freiheiten gewährt und für die sie beneidet wird. Als sie mit ihrer Clique nach einem Streich auf dem Polizeirevier landet gerät ihr Leben aus den Fugen, denn Carter wurde als Kind entführt und lernt ihre echte Familie kennen. Während die Familie ihre Entführerin Lori hinter Gitter sehen möchte, kann Carter sie nicht vergessen.
Mtv Serien werden ja leider gerne mal belächtet, doch ich persönlich sehe das Network als ernstzunehmender Konkurrent der anderen amerikanischen Sender, denn vor allem in der letzten Zeit produziert er sehr viele interessante Jugendserien, zu denen auch "Finding Carter" zählt. Hier war es vor allem die Storyline, die mich aufhorchen ließ und die viel Potential besitzt, das in meinen Augen auch gut umgesetzt wurde. Klar merkt man noch, dass es eine Jugendserie ist, weshalb es viele Handlungen von Carter gibt, die man als Zuschauer nur schwer nachvollziehen kann, jedoch finde ich es nur realistisch, dass sie den Boden utner den Füßen verliert, rebelliert und ihre echte Familie nicht sofort annehmen kann, da sie immerhin eine langjährige Beziehung zu ihrer Kidnapperin aufgebaut hat. Doch vor allem Carters Annäherung an ihre biologische Familie ist wunderschön und bildet für mich die stärkste Storyline der 1.Staffel. Dazu gesellen sich natürlich noch die typischen Storylines aus Jugendserien, gepaart mit den Nachwirkugen einer solchen Entführung.

In der 2.Staffel hat sich die Serie für mich aber noch mal ernorm gesteigert und ich finde es schön, dass auch die Erwachsenen nicht vergessen werden. Carters biologische Eltern Elizabeht und David nehmen einen wichtigen Teil der Storyline ein, was in diesem Genre oftmals nicht der Fall ist. Manchmal kommt es mir so vor, als würde man die Erwachsenen in Jugendserien komplett vergessen, doch hier haben auch Elizabeth und David ihre Probleme, an denen sie arbeiten müssen. Zudem entwickelt sich Carter extrem weiter und hat sich nun auch endlich zu einem meiner absoluten Lieblingscharaktere gemausert, ebenso Max, den ich am Anfang wirklich nervend fand, nun aber nicht missen möchte. Die Entführungsdynamik und Aufarbeitung dieser finde ich weiterhin sehr interessant gestaltet und immer noch spannend. Wir haben noch lange nicht alles erfahren, weshalb ich mich über die Verlängerung um eine 3.Staffel sehr, sehr freue. Denn Lori hat wohl noch einiges mehr zu bieten, als sie bisher gezeigt hat. Es bleibt spannend. Für jeden der auf Jugendsserien und Drama steht ist "Finding Carter" definitiv das richtige.


5. Empire:
"What I want for Empire is to be all everyones talking about"
In der neusten Musikshow von Fox steht das Plattenlabel Empire im Mittelpunkt, welches von Lucious Lyon und seiner Ex Frau Cookie durch den Verkauf von Drogen aufgebaut wurde. 17 Jahre später ist daraus ein Milliardenunternehmen, das kurz davor steht an die Börse zu gehen, jedoch leidet Lucious an ALS und sucht deshalb unter seinen Söhnen nach einem Nachfolger. Gleichzeitig wird jedoch auch Cookie aus dem Gefängnis entlassen und möchte das zurück, was ihr gehört.
Empire ist lustigerweise eine dieser Serie denen ich kaum Beachtung geschenkt hatte, bis sie zu einem Überraschungshit wurde und man überall nur positives lesen konnte. Selbst dann war ich mir unsicher, ob sie wirklich meinen Geschmack treffen würde. Jedoch hat sie mich regelrecht umgehauen, denn ich habe schon seit langer Zeit keine so spannende Serie mehr gesehen, bei der es gleich zu Beginn zu Sache geht. Die Serie hat wirklich nicht viel  Zeit gebraucht um sich warm zu laufen, sondern treibt die Storyline rasch und rasant vorwärts. Der Blick hinter die Kulissen der Musikszene hält für den Zuschauer Intrigen, Lügen, Gewalt und Mord bereit, zeigt jedoch auch wie hart dieses Geschäft wirklich ist. Und wenn wir schon von Musik reden, der Soundtrack hat mich umgehauen. Vor allem Jussie Smollet hat eine beeindruckende Stimme, die komplett meinem Musikgeschmack entspricht - soft, soulig und mit ganz viel Gefühl. Doch auch Musikgrößen wie Jennifer Hudson, Estelle oder auch Rita Ora sind mit Gastauftritten zu sehen. Übrigens hat es der Soundtrack in Amerika sofort auf Platz 1 geschafft, was bisher keiner Serie gelungen ist, mich nicht überrascht, denn Timbaland ist ein wirklich begnadeter Produzent dessen Musik ich schon früher geliebt habe. Sie verbreitet gute Laune, regt zum Tanzen an, bietet jedoch auch Platz für große Stimmen. Doch neben der Musik sind die Themen die Empire addressiert vielfältig, es geht um Gesellschaftskritik, in dem der Rassismus angesprochen wird, um den Hass gegen Schwule, das Leben auf den Straßen, doch es dreht sich auch um die Krankheit ALS, die dem ganzen noch einmal eine ganz neue, emotionale Wendung gibt.

Was die Charaktere anbelangt finde ich es gut, dass keiner wirklich strikt gut / böse ist, sondern sich jeder in diesem Graubereich bewegt. Es gibt Momente, wo man schockiert ist von einer Handlung, diese sogar abscheulich ist, aber dann gibt es welche, wo man mitfühlen kann, sogar mitleid empfindet und sieht, dass etwas gutes in der Person steckt. Ich mag diese Art von Charakterzeichnung sehr, denn auch im echten Leben ist keiner Perfekt. Jeder macht Fehler, die einen mehr, die anderen wenige und manche überschreiten auch eine Grenze - genau das sieht man in Empire. Wer also auf gute Musik steht, ein wirklich spannendes, rasantes Drama mit interessanten Charakteren sehen möchte, der solle unbedingt in Empire reinschauen. Für mich ist die Serie schon jetzt einer der besten Neustarts dieser Tv Season, bei dem all die positiven Kritiken und der Hype wirklich gerechtfertigt sind & sowas sage ich wirklich selten, aber hier ist es einfach wahr und keine Übertreibung.


Welche der Serien habt ihr gesehen?
Welche davon haben euch gar nicht gefallen?
Und auf was konnte ich euch neugierig machen?
Was ist für euch bisher der beste Tv Start in dieser Saison?