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Mittwoch, 6. Juli 2016

Kino Neustarts im Juli: Ein bunter Genremix!

Es ist mal wieder Zeit für die monatlichen Kino Neustarts. Zwar sind es diesmal nicht ganz so viele Filme, wie beim letzten Mal, aber trotz Europameisterschaft sind ein paar gute Blockbuster und interessante Perlen im Kino zu finden, bei denen auch Fußball Muffel auf ihre Kosten kommen. Dazu zeigt sich der Sommer erneut nicht unbedingt von seiner schönen Seite, weshalb einem Kino Besuch nichts widerspricht. In diesem Monat gibt es nicht nur eine deutsche Filmreihe, die ihr Ende findet, sondern auch eine Fortsetzung eines absoluten Klassikers und dazu gibt es erneut viel zu lachen. Wie immer liegt das Urheberrecht für das verwendete Promomaterial bei den genannten Film Verleihern.


1. Smaragdgrün:
Concorde Filmverleih




Inhalt: Mit diesem Teil findet Kerstin Giers Edelstein Trilogie ihr Ende. Und auch im Finale fragt sich Gwendolyn wem sie wirklich Trauen kann und entführt uns dabei quer durch die Zeit. 













Warum der Film gut werden könnte: Ich hatte mir den ersten Teil damals auf Amazon Prime angeschaut und fand diesen eigentlich sehr gelungen. Klar man hat gemerkt, dass es sich hierbei um eine deutsche Produktion handelt, bei der das Budget nicht ganz so groß ist, wie das bei anderen Fantasyreihen wie "Die Tribute von Panem" oder "Harry Potter" der Fall ist, jedoch freue ich mich trotzdem darüber, dass man sich einmal an solchen Stoff herangewagt hat. Auch in Deutschland gibt es tolle Jugendbuchreihen, bei denen ich hoffe, dass auch in den kommenden Jahren mal die eine oder andere aus dem Bereich Fantasy verfilmt wird. Was ich besonders an dieser Reihe mag, ist die Thematik um die Zeitreisen und die tollen Kostüme, die uns hierbei präsentiert werden. Ich hatte für so was schon immer einen Faible und finde, dass das Team hier auch tolle Arbeit leistet. Abseits ist auch die Liebesgeschichte sehr süß und die Figuren konnten bei mir punkte. Ins Kino werde ich jedoch nicht gehen, da mir einfach noch der  zweite Teil fehlt, bei dem ich hoffe, dass er bald erneut bei Prime verfügbar ist, denn ich bin schon sehr gespannt, wie die Geschichte weitergeht. Start: 7.Juli


2.Verräter wie wir:
Studiocanal GmbH



Inhalt: Bei einem romantischen Urlaub in Marrakesh, lernt der Oxford Dozent Perry (Ewan McGregor) den Geldwäscher Dima (Stellan Skarsgard) kennen, der ihn überraschend zu seiner Party einlädt. Dort übergibt er ihn einen Stick, mit Informationen über die Russische Mafia, um seine Familie zu schützen. Doch bald schon, weiß Perry nicht mehr wem er trauen kann und findet sich als Gejagter wieder. 










Warum der Film gut werden könnte: Mit "The Night Manager" habe ich erst vor Kurzem eine Bestseller Verfilmung von John le Carre gesehen und war begeistert. Seine Stoffe drehen sich immer um interessante politische Themen und dabei spielt er gekonnt mit der Frage, wem die Hauptfigur wirklich trauen kann. Zwar erkenne ich in "Verräter wie wir" Parallelen zur oben genannten Serie, aber die finde ich wie gesagt nicht schlimm, weil dies einfach für den Autor steht. Ich freue mich somit auf ein spannendes Katz und Maus Spiel, mit interessanten Wendungen, ganz viel Action und tollen Figuren, bei denen man nie so wirklich weiß, woran man ist. Zwar ist dies für den Sommer ein bisschen ernsterer Stoff, aber ich mag solche Filme mehr, als die typische Komödie. Abseits davon kann sich der Cast sehen lassen, denn auch Damian Lewis hat eine Hauptrolle im Film. Ihn werden wohl die meisten von Homeland kennen, mir ist er eher durch seine Beteiligung in Wolf Hall ein Begriff. Start: 7.Juli


3. Independence Day 2:
20th Century Fox




Inhalt: 20 Jahre nachdem die Welt beinahe von Aliens vernichtet wurde, beginnt der Krieg von Neuem und diesmal noch gewaltiger als es damals der Fall war. Erneut versucht die Menschheit, die Erde zu schützen, doch die Aliens haben sich in dieser Zeit weiterentwickeln und verfügen über neue Angriffstaktiken. 











  
Warum der Film gut werden könnte: Die 90er, ein Jahrzehnt in dem es echt verdammt viele gute Filme gab und einige habe ich als Kind dieser Generation natürlich auch gesehen. Indepence Day war einer davon und ich weiß noch, dass er mich damals wirklich mitgerissen hat und das, obwohl Aliens sonst nicht unbedingt mein Ding sind. Doch die Effekte waren wirklich der Hammer und die Action wirklich bombastisch, sodass man gut unterhalten wurde. Aus diesem Grund war ich natürlich auch schon sehr gespannt, auf die Fortsetzung, von der klar war, dass sie irgendwann kommt. Auch hier finde ich, dass sicher der Trailer wirklich sehen lassen kann und erneut mit tollen Spezial Effekten punktet. Die Storyline ist natürlich dieselbe geblieben, wird aber auf ein neues Niveau gehoben und an die heutige Zeit angepasst. Auch der Cast gefällt mir richtig gut, neben bekannten Gesichtern aus dem ersten Teil, deren Geschichten weitererzählt werden, gibt es auch neue Darsteller, bei denen ich natürlich am meisten auf Liam Hemsworth gespannt bin. Ich mag ihn einfach als Schauspieler, schon als ich ihn das erste Mal in "The Last Song" gesehen habe und das hat er nicht nur seinem Aussehen zu verdanken. Die Kritiken sind gemischt, während einige das Sequel als gelungen bezeichnen, für andere das Feeling von damals nicht aufkommt, aber das war ja auch schon bei "Jurassic Park" der Fall und den fand ich persönlich sehr gelungen, sodass ich schon hier all die negativen Aussagen nicht nachvollziehen konnte. Jedoch gibt es einem Punkt, in dem sich die meisten Zuschauer einig sind, der Film hält was er verspricht: Ganz viel Action und dafür geht man hier einfach auch ins Kino. Start: 14.Juli


4. Mit besten Absichten:
Inhalt: Nach dem Tod ihres Mannes, zieht Marnie (Susan Sarandon) näher zu ihrer Tochter Lori (Rose Byrne). Doch da sie nichts mit sich selbst anzufangen weiß, überhäuft sie diese mit mütterlicher Fürsorge. Die ständigen Telefonate und unangekündigten Besuche werden dieser jedoch bald zu viel, sodass Marnie ihre Aufmerksamkeit bald auf andere Menschen lenkt und hierbei auch den Rentner Zipper (J.K. Simmons) kennenlernt. 



Warum der Film gut werden könnte: Ich finde die Grundprämisse des Filmes wirklich super, denn es ist eine, die wahrscheinlich einige in dieser Form schon erlebt haben. Gerade nach dem Tod eines Menschen, mit dem man sein halbes Leben verbracht hat, geht es vielen so, dass sie dann nichts mehr mit sich anzufangen wissen, weshalb ich die Storyline einfach sehr realistisch finde und diese gerade auch so in meinem Freundeskreis erlebe. Natürlich macht das Marnie einen sofort sympathisch, da man mit ihr mitfühlen kann, aber auf der anderen Seite versteht man auch Lori, die ihr eigenes Leben hat und dieses auch leben möchte, ohne dass ihre Mutter ständig vor der Tür steht. Gerade für die Storyline, wird dieser Film übrigens auch so gelobt, die zwar sehr traurig ist, aber trotzdem im Film auf eine leichte und lustige Art rübergebracht wird. Es ist somit keine Komödie, die man sofort wieder vergisst, sondern einen die zwar durch lockere Töne überzeugt, aber definitiv nachklingen wird. Start: 14.Juli


5. BFG - Big Friendly Giant:


Inhalt: BFG – BIG FRIENDLY GIANT erzählt die Geschichte einer ganz speziellen Freundschaft: Ein junges Londoner Waisenmädchen (RUBY BARNHILL) lernt eines Tages einen geheimnisvollen Riesen (MARK RYLANCE) kennen. Aus der anfänglichen Skepsis erwächst schon bald eine enge Freundschaft zwischen den beiden Außenseitern. Gemeinsam gehen sie durch dick und dünn, erleben Seite an Seite aufregende Abenteuer, tauchen ein in fabelhafte Welten und finden am Ende ihrer fantastischen Reise schließlich zu sich selbst. - Poster, Beschreibung und Trailer: Constantin Film






 
Warum der Film gut werden könnte: Zugegeben, die Meinungen der Zuschauer sind hier gemischt, die einen konnte der Film mitreißen, für andere war die Storyline dann doch etwas zu schwach. Fest steht jedoch, dass Steven Spielberg hier mit einer wirklich bildgewaltigen Geschichte punkten kann, die bei den kleinen sicherlich ankommen wird und sich somit als Familienfilm für den Sommer perfekt eignet. Ich persönlich bin ein Fan des Regisseurs und finde nicht, dass er in seiner Qualität nachgelassen hat, aber beim Film sind die Geschmäcker nun mal verschieden und man sollte sich einfach selbst ein Bild machen. Die Idee finde ich hier auf jeden Fall eine sehr schöne und auch die ungewöhnliche Freundschaft sendet eine klare Botschaft an das junge Publikum. Dazu lädt der Film einfach zum Träumen ein, bringt uns dazu in eine andere Welt einzutauchen und die Sorgen hinter uns zu lassen. Und wer generell mehr Wert auf Optik legt, der wird wahrscheinlich auch über die etwas schwächere Handlung hinwegsehen. Gerade in 3D wird dieser Film sicherlich punkten können. Ich muss dabei an Oz zurückdenken, dieser Film hat mich damals auch mehr aufgrund der Effekte, als durch die Storyline überzeugt, hat jedoch gerade durch den 3D Effekt sehr viel Spaß gemacht. Start: 21.Juli


6. The Legend of Tarzan:
Ich glaube zum Inhalt muss ich hier nicht viel sagen, denn der ist sicherlich jedem bekannt. In dieser neuen Real Life Verfilmung schlüpft Alexander Skarsgard in die Rolle des Helden, Margot Robbie spielt die wunderschöne Jane, während Christoph Waltz erneut als Bösewicht zu sehen ist, dessen einziges Ziel es ist Tarzan zu vernichten.



Warum der Film gut werden könnte: "The Legend of Tarzan" ist einer dieser Filme, der zeigt wie unterschiedlich die Meinungen zwischen Kritiker und Zuschauer ausfallen können. Erstere sind nämlich so gar nicht begeistert von David Yates Meisterwerk, während Letztere diese schlechten Kritiken nicht nachvollziehen können und den Film wirklich genossen haben. Ja sogar eine Fortsetzung fordern und letzten Endes ist es nun mal das Publikum, welches über den Erfolg eines Filmes entscheidet. Ich persönlich kann all die schlechten Worte anhand des Trailers auch nicht nachvollziehen, zwar stammt der Film diesmal nicht direkt von Disney, und man hat sich hier die Comics von Dark Horse als Vorlage genommen, doch die Grundstoryline ist die Gleiche. Dazu wurde diese wirklich sehr bildgewaltig verfilmt, was sicherlich auch ein großer Aufwand gewesen ist und nicht gerade günstig war. Aber man sieht, wo das Geld hingeflossen ist und ich finde, dass sich die Effekte wirklich lohnen, zumal der Film ja auch in einer 3D Version angeboten wird. Meistens stehe ich der Variante ja etwas kritisch gegenüber, da es bei vielen Filmen wirklich nur Geldmacherei war und man nicht viel vom Effekt merkte, aber hier glaube ich, dass gerade dies den Film noch besonderer macht. Immerhin fühlt man sich dann auch als Teil des Dschungels und der ganzen Geschichte. Start: 28.Juli



6 spannende Filme, welchen möchtet ihr davon sehen?
Was interessiert euch gar nicht?
Und welche Filme werdet ihr euch abseits meiner kleinen Liste anschauen?

Mittwoch, 9. Dezember 2015

{Review} Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 2

Meine Freundinnen und ich haben es nun doch recht früh bei "Mockingjay" ins Kino geschafft, das es auch dieses Jahr wieder bei uns in der Nähe gelaufen ist. In einem kleineren Kino ist das ganze auch wirklich sehr entspannt, da der Saal nicht komplett voll war und man somit einfach etwas Ruhe hatte. Ich habe ja schon mehrmals erwähnt, dass dies einer der Filme ist, auf die ich mich schon das ganze Jahr gefreut habe und dementsprechend hoch waren dann auch meine Erwartungen. Zwar gab es in den letzten Tagen schon auf vielen Blogs Kritiken zum Film, aber ich möchte euch meine Meinung nicht vorenthalten und hoffe ihr habt trotzdem noch Lust diese auch zu lesen. Das eingebundene Material wurde mir übrigens von Pure Online zur Verfügung gestellt, das Urheberrecht liegt jedoch bei Studiocanal.

Allgemeines über "Die Tribute von Panem - Mockingjay 2":


Titel: Die Tribute von Panem - Mockingjay
Kinostart: 19.November 2014
Fsk: ab 12 Jahren freigegeben
Länge: 2 Stunden 15 Minuten
Produzent: Francis Lawrence
Cast: Jennifer Lawrence, Josh Hutcherson, Liam Hemsworth, Sam Claflin, Jena Malone, Natalie Dormer, Elizabeth Banks, Willow Shields, Donald Sutherland, Julianne Moore, Woody Harrelson, Phillip Seymour Hoffman und Stanley Tucci
Sonstiges: Letzter Teil der Bestsellerverfilmung von Suzanne Collins








Inhalt: 


Nachdem sie zum Gesicht der Rebellion ernannt wurde, bricht Katniss Everdeen zusammen mit Gale, Peeta, Finnick und einer Einsatztruppe aus Distrikt 13 ins Kapitol auf, um Panem von Präsident Snows Schreckensherrschaft zu befreien. Doch Snows Obsession Katniss zu vernichten, die heimtückischen Fallen, die überall auf sie lauern und die moralischen Entscheidungen vor die Katniss gestellt wird, übertreffen bei weitem die Gefahren, denen sie in der Arena der letzten beiden Hungerspiele ausgesetzt war. Katniss realisiert, dass es nicht mehr nur ums bloße Überleben geht, sondern dass die Zukunft ihres ganzen Landes auf dem Spiel steht. - Urheberrecht: Beschreibung, Poster und Trailer: Studiocanal







Meine Meinung: Der für mich schwächste Teil der Reihe, da die Emotionen auf der Strecke bleiben: 



Ehrlich gesagt war ich nicht begeistert über die Zweiteilung des letzten Filmes, denn für mich hat das von der Länge des Buches her keinen Sinn gemacht. Der letzte  Band hat einfach nicht mehr Stoff als seine Vorgänger hergegeben, etwas was man schon im Vorgänger schmerzlich gespürt hat. Der zählt für mich wirklich zu den schwächsten der Reihe und das Finale bleibt ebenfalls hinter meinen Erwartungen zurück. Technisch war er wirklich gut umgesetzt, es gab viele bildgewaltige Momente und man hat sich zum Glück erneut mehr an der Buchvorlage orientiert, aber für mich blieben die Emotionen leider etwas auf der Strecke. Beim Buch habe ich nämlich wirklich Tränen vergossen, konnte teilweise Seiten kaum umblättern als ich mich erneut von einem geliebten Charakter verabschieden musste, doch im Film kamen mir zu keinem Zeitpunkt die Tränen. Ein schlechtes Zeichen, denn ich hatte mich zu Beginn noch geärgert meine Taschentücher vergessen zu haben. Ja ich hatte fest damit gerechnet, dass ich aufgelöst und emotional am Boden das Kino verlassen und dass die Taschentücher zum Einsatz kommen würden. Schockiert war ich eigentlich nur darüber, dass das nicht passierte. Der Abschied fiel mir somit nicht schwer, da für mich die Qualität der letzten beiden Teile mit dem Auftakt einfach nicht mehr mithalten kann.

Das fing schon damit an, dass der Start etwas holprig war. Es war in den ersten Minuten gar nicht so leicht wieder in den Film rein zukommen, der doch recht plötzlich los ging. Bei Harry Potter hatte man den Endpunkt mit Dobbys Tod einfach etwas finaler gewählt und mir fiel es als Zuschauer leichter in den zweiten Teil einzusteigen. Bei Panem fand ich diesen im letzten Teil ungut gewählt und brauchte somit einige Minuten, bis ich wusste wo wir nun genau waren. Das war aber für mich gar kein so großes Problem und ist etwas worüber ich hinweg sehen kann, auch wenn ich wie gesagt kein Fan der Teilung bin. In meinen Augen war diese Entscheidung nur dem Geld geschuldet und das finde ich schade. Ebenfalls sehen lassen konnte sich die Kampf und Action Szenen, denn die machten definitiv deutlich das wir uns im Krieg befinden. Längen gab es in diesem Teil zum Glück keine, sodass wir gleich ins Geschehen einsteigen und uns dem eigentlichen Krieg  zwischen den Distrikten und Panem zuwenden. Die Explosionen und Anwendungen der Spielemacher sorgten definitiv für viele bild gewaltige, spannende, aber auch brutale Momente, die zeigen wo das Budget des Filmes hin geflossen ist. Jedoch blieben genau dadurch für mich die Emotionen auf der Strecke. Alles wurde so schnell abgehandelt, vor allem die Todesopfer die es zu beklagen gab und das sind nun mal einige. Ich möchte hier keine Namen nennen, da ich niemandem der die Bücher noch nicht gelesen hat spoilern will. Aber das Figuren in einem Krieg ihr Leben lassen dürfte niemanden überraschen. Doch anstatt den Schauspielern genau in diesen Momenten noch einmal die große Bühne zu bieten und den Zuschauer auf eine emotionale Achterbahnfahrt zu schicken, hatte es den Anschein als würde man das Ganze einfach so schnell wie möglich hinter sich bringen wollen, um zum nächsten Punkt übergehen zu können. Dadurch gab es für mich persönlich nun gar keine Möglichkeit die Verluste so wirklich zu betrauern. Natürlich sollte dies den Krieg darstellen, der nun mal keine Gelegenheit bietet viel zu Trauern, aber gerade in einem Finale funktioniert das dann für mich nicht. Da muss der Zuschauer einfach diese Möglichkeit des Abschieds bekommen, da müssen noch mal einige emotionale Reden geschwungen und manches vielleicht auch etwas langsamer gedreht werden. Für ich war dies wie ihr merkt wirklich das größte Manko, denn dadurch berührten mich nur wenige Stellen im Film wirklich.



Froh bin ich jedoch darüber, dass man sich wieder mehr ans Buch gehalten hat, denn das war ja einer meiner größten Kritikpunkte beim Vorgänger. Da gab es einfach  zu viele Abweichungen und viele wichtige Dinge, die ohne für mich ersichtlichen Grund raus geschrieben wurden. Zwar musste ich auch hier einer Freundin, die die Bücher nicht gelesen hat das Ende noch einmal genauer erklären, aber ich denke das man den Film sonst auch als Nicht Buch Leser sehr gut versteht. Aber wie immer kann ich euch für mehr Details nur die Romanvorlage empfehlen. Auch das Ende ist komplett nach den Büchern. Das mag dem Einen nun gefallen, dem Anderen eher nicht, denn immerhin war das Ende schon nach erscheinen des letzten Bandes bei vielen umstritten ,aber ich fand es passend. Es ist keines dieser typischen Happy Ends, sondern eines das irgendwie zwischen Happy und Sad End liegt und einfach gut zu der ganzen Storyline, der Thematik und Katniss Charakter passt. Im Film kommt das ganze zwar etwas kitschiger als im Buch rüber, aber sowas ist man von Fantasyfilmen auch schon gewöhnt. Wobei ich es immer schwer finde, wenn man die Schauspieler plötzlich älter macht, denn das kann ich ihnen dann einfach nicht abnehmen. Ging mir auch bei Harry Potter so. Aber trotz allem hat es die Reihe gut abgerundet und Katniss Story zu Ende erzählt.

Schauspielerisch hat mich in diesem Film neben Jennifer Lawrence vor allem Josh Hutcherson umgehauen. Er hatte wirklich einige sehr intensive Szenen, die er wirklich erschreckend rüberbrachte und mir echt das fürchten lehrte. Da war ich wirklich froh, dass ich das Buch schon kannte und wusste wie seine Geschichte eendet. Für mich hat er hier aber wirklich seine Kollegen an die Wand gespielt und gezeigt was in ihm steckt. Jennifer Lawrence hat natürlich auch in diesem Film abgeliefert und ihn wieder getragen. Ich glaube niemand Anderes hätte die Rolle der Katniss so glaubhaft verkörpern können wie sie. Für mich hat sie damit auch viel dazu beigetragen, dass der letzte Film bei mir nicht komplett durchfällt. Ansonsten fand ich Jena Malone in ihren Szenen noch überaus Stark, ebenso Sam Claflin, der es ja bei den Fans nie leicht hatte, für mich aber immer ein überaus gelungener Finnick war. Natalie Dormer ist ja schon seit langem meine absolute Lieblingsschauspielerin und sie fällt auch mit dieser Rolle auf, selbst wenn sie keine der drei Hauptrollen ist. Wie in jedem Film mochte ich aber auch Elizabeth Banks, Woody Harrelson und Donald Sutherland sehr. Etwas blass blieb für mich Liam Hemsworth. Versteht mich nicht falsch ich mag ihn als Schauspieler und finde er hat auch immer eine solide Leistung von Gale abgeliefert, aber es gab nun mal keinen Moment in der Filmreihe, wo er mich so richtig umhauen konnte. Nicht so wie es Jennifer Lawrence und Josh Hutcherson getan haben, die wirklich über sich hinaus wuchsen. Doch bei diesem Cast  bin ich mir sehr sicher, dass sie alle eine Zukunft in Hollywood haben und bei Interesse setzte ich mich gerne mal einen Beitrag der genau das Thema beleuchtet.

Ihr merkt also ich bin etwas im zwiespalt was das Finale anbelangt, denn der Film hat mit vielen Szenen solide abgeliefert und es gab keine Längen, jedoch blieb für mich der emotionale Teil irgendwie auf der Strecke und der wäre hier um einiges wichtiger gewesen.


Fazit: 


Mockingjay Teil 2 schließt die Reihe zwar solide ab und bietet einige spannende und bildgewaltige Momente, aber kann mich auf emotionaler Linie nicht überzeugen und bleibt hier hinter meinen Erwartungen zurück. Nach seinem  Vorgänger für mich leider der schwächste Teil der Reihe, der nicht an die ersten beiden Filme herankommt. 3 von 5 Sternen!


Was sagt ihr zum Film?
Fandet ihr es einen gelungen Abschluss?
Konnte er euch berühren?

Samstag, 1. August 2015

Monatsrückblick Juli - Klausuren über Klausuren!

Der Juli war größtenteils von meinen Klausuren geprägt, da ich anfang des Monats wirklich rund um die Uhr gebüffelt habe, nur um Mitte des Monats dann alles aufs Blatt zu klatschen und es schon kurz danach wieder komplett vergessen zu haben xD. Jedoch konnte ich mir gegen Ende auch mal eine kleine Verschnaufspause gönnen, weshalb der letzte Monat zwar sehr stressig war, nicht nur an der Uni, sondern auch Privat, jedoch auch einige schöne Momente bereithielt.

Mein Juli via Instagram:
Ich glaube auch in diesem Monat wird euch beim Anblick dieser Bilder ab und an das Wasser im Mund zusammenlaufen, aber gerade in Lernphasen kann ich meine Hände nicht von Süßem lassen, wobei das Problem habe ich eigentlich immer. Aber egal, geht ja dann schön brav auf den Stepper, somit ist sündigen erlaubt. Wer mir übrigens folgen und immer sofort die neusten süßen Sünden sehen möchte, kann dies unter Smalltownadventure tun. Ich freue mich über jeden Follower. 

1. Im Sommer ist es für uns Tradition Grillpartys zu veranstalten und als das Wetter anfang des Monats schön war haben wir auch genau das getan. In einer großen Runde wurde der Abend bei lauen Temperaturen genossen. Hat nicht nur sher viel Spaß gemacht, sondern mich auch wirklich vom lernen abgelenkt.
2. Eines meiner absoluten Highlights war jedoch das Open Air mit Glasperlenspiel, bei dem mein Bester Freund als Vorband auftreten durfte. Es war wirklich ein ganz besonderer Moment und für ihn noch mal eine ganz andere Herausforderung vor 10.000 Menschen zu spielen. Aber er hat das ganze Klasse gemeistert und definitiv viele kleine und große Fans von sich überzeugen können. Glasperlenspiel selbst fand ich dann aber live auch nicht schlecht. 
3. Die Nervennahrung für zwischendruch. Brauche ich einfach nach jeder Klausur, um wieder Energie zu tanken. 


4. Noch süßer ist allerdings das auch meine Eltern mich bei all dem Klausurenstress aufmuntern wollten und mir vom Einkaufen eine Packung Mini Cupcakes mitgebracht haben. Sahen nicht nur unglaublich lecker aus, waren es definitiv auch. Selbst wenn es absolute Kalorienbomben sind. Aber hey gibt nichts besseres um das Gehirn wieder zum Laufen zu bringen, wenn der Kopf meint er müsse gleich explodieren vor Definitionen.
5. Ganz vergessen zu zeigen hatte ich unser unglaublich leckeres Frühstück vor dem Open Air, wo ich mit meinem Dad extra früh los  zum Bäcker bin, um mir ne Nussecke zu sichern.
6. Nach den Klausuren ging es dann mit den Kommilitonen erstmal ganz entspannt essen und ja ihr seht richtig: die Pizza ist soooo groß, dass sie nicht mal aufs Bild passt. Aber sind wir von unserem Lieblingsitaliener schon gewohnt. Für den Rest des Tages hatte ich also auch genug Energie um meinen Bestne Freund auch bei seiner Club Tour anzufeuern.


7. Mama hat mal wieder gekocht und das auch noch richtig gesund: Zuchini mit Hühnchen, war sehr, sehr lecker. 
8. Throwback Thursday, zum ersten Konzert meines Besten Freundes.
9. Das Schöne Wetter habe ich nach meinen Klausuren auch wieder zum lesen genutzt, denn während der Lernphase bin ich bekanntlich etwas lese faul, da muss ich mir einfach schon zu viele Fachbücher reinziehen, dass ich mich Privat dann eher vom Tv berieseln lasse um abzuschalten. Nun habe ich Abendruh jedoch endlich ausgelesen. 

10. Da ich mich per Instagram mal wieder melden wollte, kein aktuelles schönes Selfie von mir habe (ich mag eignetlich ja keine Handybilder von mir, die Qualität ist echt grausig), gab es einfach ein älteres, das mir dafür aber auch zusagt (ja ich weiß, ich bin eitel xD).
11. Auch Zuhause gab es unsere all monatliche Pizza (ist aber echt so, wir essen jeden Monat einmal Pizza und das ganz unbewusst, durch Instagram wurde mir dieser hohe Konsum erst richtig bewusst). 
12. Nein ich habe keinen Langzeit Vertrag mit dem McCafe, ich finde die Double Choc Cookies einfach nur sehr lecker und was gibt es schöneres als so etwas leckeres zu futtern und sich dabei die neuste Folge Teen Wolf anzuschauen - absolut nichts.


13. Eigentlich war dieses leckere Schoko Crossaint schon zum Frühstück gedacht gewesen, doch dann war ich so in meine Studienarbeit mit meinen Kollegen vertrieft, dass ich es ganz vergessen hatte. Macht Nixs, wurde dann bei einem leckeren Cappucino und der neusten Pretty Little Liars Folge verputzt.
14. Gestern war mal wieder Mädelstag angesagt. Nachdem wir den Nachmittag schon in der Eisdiele verbracht haben, wo sich mal ganz dreist eine Wespe in meinem Eisbecher etränken wollte, wurde dann Abends noch "Crush" und die erste Show des Sommer Dschungelcamps (ja das ist echt das einzige Trash Tv das ich schaue und ich stehe wenigstens dazu) geschaut.
15. Dieses Bild ist eigentlich nur dabei, damit die Bildanzahl aufgeht. Schande über mein Haupt, dass ich das irgendwie nie hinbekomme xD.

Meine Outfits im Juli:
Ich hatte euch ja versprochen, dass es in diesem Bereich wieder etwas mehr Leben geben wird und ich glaube das ist mir in der zweiten Monatshälfte dann auch sehr gut gelungen. Zumindest gab es letzten Monat mal wieder 3 Outfits auf meinem Blog, die zwar unterschiedlicher nicht sein könnten, mir aber alle sehr gut gefallen. Generell bin ich niemand der nun konkret auf einen Stil festgelegt ist, selbst wenn der großteil dann doch immer in Richtung Mädchenhaft gibt, bin ich auch dem Hippie oder Boho Stil nicht abgeneigt und mag es an manchen Tagen auch mal etwas rockiger oder Ladylike. Ich lasse mich in Sachen Mode einfach nur ungern in eine Schublade stellen, denn man verändert sich einfach jeden Tag und diese Veränderungen spiegeln sich auch in unserem Kleidschrank wieder. Der Stil wächst mit, passt sich unseren Erfahrungen an, wobei ich an manchen Tagen auch einfach nur mit Mode spielen möchte und verrückt sein will. 




Gelesen / Gesehen im Juli:
 Gelesen: Zumindest ein Buch konnte ich im letzten Monat endlich beenden, denn es lag schon länger auf meinem Nachtisch und wartete darauf weitergelesen zu werden. Wer mir auf Instagram folgt weiß, dass ich von Abendruh von Tess Gerritsen spreche. Die Rizzoli & Isles Reihe zählt im Krimi Bereich einfach mit zu meinen absoluten Lieblingen, was einfach am Schreibstil der Autorin liegt, die einfach so gekonnt mit Wörtern spielt und mich mit jedem Fall in ihren Bann zieht. Zwar fand ich die Endauflösung etwas vorhersehbar, aber zumindest eine Person, die im Fall verwickelt war hat mich dann wirklich überraschen können. Gut gefallen hat mir hier aber die Kulisse des Internats Abendruh, denn die Einrichtung selbst fand ich einfach sehr interessant, wobei ich alles was mit dem Mephisto Club zusammenhängt immer sehr spannend finde. Eine Kritik dazu wird noch folgen ,da ich gerade an einem Post arbeite, wo ich euch gleich mehrere Bücher der Reihe vorstelle.  

Gesehen: 
Serien: Im letzten Monat habe ich wirklich einige Serienfolgen gesehen. Angefangen mit Switched at Birth, wo ich mich gerade in der ersten Staffel befinde und das mir wirklich sehr gut gefällt. Ich hatte eigentlich gar nicht so hohe Erwartungen an die Serie, aber bin nun vollkommen im Sucht Modus. Denn dadurch das man in der Serie neben der Verwechslung von Bay und Daphne auch das Taub sein näher betrachtet und ein Teil der Kommunikation unter den Charakteren in Gebärdensprache abläuft, kann sie sich definitiv von anderen Serien abheben. Es ist als Zuschauer interessant in diese ganz andere Welt eingeführt zu werden, etwas über das Taub sein zu erfahren, zu sehen welche Probleme es mit sich bringt, aber welche Türen es vielleicht auch öffnen kann. Dazu gibt es natürlich die typischen Handlungen einer Drama Serien, geprägt durch Beziehungsstreiterein, Seitensprüngen oder Konflikten in der Freundschaft. Doch auch die Musik spielt eine große Rolle, etwas was mir damals bei One Tree Hill schon sehr gut gefallen hat und auch hier für mich funktioniert. 

Ansonsten habe ich mit der neusten Staffel von Teen Wolf begonnen und bin mal wieder hin und weg. Die Staffel wird mit 3B definitiv zu meinen liebsten Staffeln gehören, denn sie ist unglaublich gruselig, spannend, hat aber auch immer wieder ein paar lustige Momente. Mit den Dread Doctors hat man diesmal wirklich richtig furchteinflößende Bösewichte und es ist interessant zu sehen, wie Scott in seiner Rolle als Alpha ins Wanken gerät und Probleme hat sein Rudel zusammen zu halten. Ich denke, dass dieser Punkt einer ist der unausweichlich ist, aus dem die Gruppe anschließend aber gestärkt hervorgehen könnte. Theo ist für mich ebenfalls eine interessante Erweiterung des Casts und Cody Christiansen zeigt nun wirklich was er als Schauspieler drauf hat. Ich kann nur sagen, lasset die Spiele beginnen. Das trifft definitiv auf diese Staffel wunderbar zu. Dazu verfolge ich weiterhin die 6.Staffel von Pretty Little Liars, die nun in den letzten Folgen endlich an Fahrt aufgenommen hat, nachdem wir in 2 Folgen endlich wissen wer A ist. Ich glaube nämlich noch nicht daran, dass man uns ihn jetzt schon präsentiert hat, da kommt sicherlich noch was. Auch Witches of East End steht noch in meinem Serienplan und auf Monats ist Grimm wieder meine feste Größe. Der Staffelauftakt hat mir hier auch sehr gut gefallen. 

Filme:        

Machen wir weiter mit dem bunten Genre Mix: Am Anfang des Monats gab es bei mir erstmal ein typisches Familiedrama, denn ich habe mir auf Amazon Prime "Um jeden Preis" angeschaut. Auch hier hatte ich kaum Erwartungen an den Film, muss aber sagen, dass er mir wirklich gut gefallen hat. Er hat mit dem Konkurrenzkampf unter Landwirten und Gen Manipulierten Samen auch eine aktuelle Relevanz, denn im Zentrum steht das Familiengeschaft der Whippleys: ihre Farm, die Familienvater Henry unbedingt an seinen Sohn Dean weitergeben möchte, dieser hat jedoch seine ganz eigene Leidenschaft, das Stockcarrennen. Durch dieses Element kommt auch ein bisschen Action in den Film, doch im Mittelpunkt steht die eher auf wackeligen Beinen stehende Beziehung des Vaters und Sohnes. Hierbei haben Zac Efron und Denis Quaid für mich sehr gut harmoniert. Manche Handlungen waren vielleicht etwas übertrieben, aber alles in allem hat der Film einige schockierende Momente, die im Kopf bleiben und einen zum nachdenken bringen.  Weiter ging es dann mit "Paranoia", den ich damals ja schon gerne im Kino gesehen habe, es wie so oft aber einfach zeitlich nicht geschafft hatte. Leider hat genau an diesem Abend Amazon Prime bei uns so gar nicht funktionieren wollen, jedoch haben wir uns trotzdem durch den Film gekämpft und fanden ihn alle auch wirklich richtig gut. Spannend von der ersten bis zur letzten Sekunde, sieht man wie Adam Cassidy immer mehr zum Spielball Reichen und Mächtigen wird und dabei selbst alles aufs Spiel setzt. Besonders gut hat mir hier der Cast gefallen, der aus Namen wie Gary Oldman, Harrison Ford, Amber Heard, Josh Holloway, Lucas Till und Liam Hemsworth besteht. Alles Schauspieler die ich persönlich gerne sehe und die ihre Rollen dementsprechend auch sehr gut gespielt haben. Es mag nun nicht der anspruchsvollste Film sein, aber er ist perfekt um einfach mal abzuschalten, gut unterhalten zu werden und sich mit der heutigen Welt mit all ihrer Technik auseinandersetzen zu können.

Urheberrecht: Walt Disney  Germany                   

Auf Dvd folgte dann noch "Thor - The Dark Kingdom", da hatte mein Dad bei einem recht günstigen Preis damals zugeschlagen. Da er nun doch schon ein paar Wochen bei uns rumlagen und vorallem der Herr der Schöpfung den Film endlich mal sehen wollte, haben wir Frauen nachgegeben xD. So ging es einen Abend vor einer anstehenden Klausur also sehr Actionreich zu, jedoch muss ich gestehen, dass ich den zweiten Teil leider nicht so gut wie den Ersten finde. Für mich hatte der Vorgänger mehr Humor, eine interessantere Storyline und ich mochte es, dass sich das meiste auf der Erde abgespielt hat, diesmal lernen wir Asgard näher kennen und auch wenn die Welt seehr beeindruckend umgesetzt wurde, war es mir dann zu viel Sci Fi und Gekämpfe. Der Humor blieb da auf der Strecke und das fand ich sehr schade. Versteht mich nicht falsch es ist definitiv kein schlechter Film, der den Comic Fans aufjedenfall wieder zusagen wird, aber für jeden der nicht ganz so vernarrt in dieses Genre ist, ist der Film dann wohl nicht der Knaller. Besonders gut hat mir aber wie auch schon im ersten Teil Tom Hiddleston als Loki gefallen und die Wendung am Ende war dann natürlich ein toller Lichtblick.


Dazu habe ich in diese Monat seit langer Zeit mal wieder einen Film im Tv angeschaut, doch "Der Mandant" wollte ich schon seit langer Zeit einmal sehen, habe aber immer den Ausstrahlungstermin verpennt. Somit wurde das an einem Samstag nachgeholt und bereut habe ich das definitiv nicht. Ich stehe einfach auf diese Art Thriller. Im Film vertritt der Anwalt Mick Louis - Sohn einer reichen Familie, der eine Frau vergewaltig und fast zu Tode geprügelt hat. Er beteuert seine Unschuld, doch bald beginnt Mick an dieser Aussage zu zweifeln und gerät mehr und mehr in die Schusslinie. Die Thematik wurde wirklich sehr interessant umgesetzt, zu Beginn rätselt man als Zuschauer, ob Louis nun Unschuldig ist oder nicht, jedoch merkt man, dass etwas an seiner Geschichte nicht ganz aufgeht, ab diesem Punkt nimmt der Film wirklich kontinuierlich an Spannung zu und gipfelt in einem fulminanten Finale. Für mich wurde "Der Mandant" jedoch vor allem durch seine zwei Hauptdarsteller getragen, denn Matthew McConaughey ist in der Rolle des Mick, der sich bald in einer Moralkrise wiederfindet nicht nur unglaublich lustigen, sondern macht seinen Job wirklich sehr gut, während Ryan Phillipe wirklich einen eiskalten Gegenspieler abgibt. Von mir gibt es hier also eine klare Ansichtsempfehlung.

 Urheberrecht: Universum Film GmbH / SquareOne Entertainment

Kurz vor Ende des Monats habe ich mit meiner Besten Freundin dann noch "Crush - Gefährliches Verlangen" geschaut, somit gab es auch einen Psychothriller in diesem Monat. Den Film habe ich auch schon seit einigen Wochen Zuhause auf Dvd liegen und wollte ihn schon länger anschauen. Im Zentrum steht das Thema "Stalking" also ein sehr aktuelles Thema, wo sich leider die Vorfälle immer mehr häufen. Im Film wird das ganze ganz langsam aufgebaut ,wir arbeiten uns also ganz langsam vor und es beginnt eher mit kleineren Vorfälle, bis das ganze dann komplett außer Kontrolle gerät. Am Anfang hat der Film leider einige längen, aber der Twist am Ende entschädigt dann definitiv für diese, denn damit hatten wir dann doch nicht gerechnet, dass man die ganze Zeit an der Nase herumgeführt wurde. Schauspielerisch konnte mich vor allem Crystal Reed überzeugen ,die hier eine ganze andere Rolle als in Teen Wolf spielt. Keine Jägerin, sondern ein sehr schüchternes, etwas komisches Mädchen, bei dem man sich nie sicher ist, was ihre wahre Agenda ist. Die ganze Zeit habe ich auch überlegt woher ich die Schauspielerin hinter Andie kenne und erst jetzt ist mir das bewusst geworden, denn eine weitere Hauptrolle hat auch Caitriona Balfe, die die meisten wohl als Claire in Outlander kennen. Hier spielt auch sie mal eine ganze andere Rolle, was mir wirklich gut gefallen hat. Somit stimmen Cast und Storyline und wer an der Thematik interessiert ist, dem dürfte es bei der einen oder anderen Szene definitiv eiskalt über den Rücken laufen.

Der Juli auf meinem Blog und in der Bloggerwelt:


Aufgrund meiner Klausuren war es in der ersten Monatshälfte etwas stiller auf meinem Blog, danach ging es aber wieder wie gewohnt mit regelmäßigen Beiträgen weiter. Im letzten Monat war ich erneut Teil von Katies Serienblogparade, da ich die Thematik "Helden & Schurken" schon länger auf meinem Blog thematisieren wollte und vielleicht folgt dazu auch noch mal ein weiterer Beitrag, da ich nicht alle meine Lieblinge in einen Post gebracht habe. Im Post für die Parade habe ich euch doch meine absoluten Lieblings Helden und Bösewichte vorgestellt und es war interessant mit euch darüber zu diskutieren. Dazu gab es einen weiteren Serien Talk, in dem ich euch vor allem einige neue Gesichter der kommenden 2.Staffel von "Outlander" vorgestellt und euch wieder mit den neusten VoD News gefüttert habe. Von Sommerloch kann dort ja gar keine Rede sein, was bei diesem Wetter auch wirklich nicht schlimm ist. Passend zum Start der Serie auf ProSieben habe ich euch noch The 100 vorgestellt, ein kleiner Geheimtipp (der nun definitiv keiner mehr ist, worüber ich mich sehr freue), der schon länger zu meinen absoluten Lieblingsserien gehört, da sie es wirklich schafft aus dem Genre auszubrechen. Es erwarten euch viele untypische Wendungen und Entscheidungen für eine Jugendsserie, die einen nachdenklich stimmen. Weiterhin habe ich euch in diesem Bereich ein paar neue Serien vorgestellt und Kurzkritiken zu "Outlander", "Ripper Street", "Witches of East End", "Finding Carter" und "Empire" veröffentlicht. Alles Serien, die ich persönlich nur empfehlen kann.


Persönlich wurde es in meinem letzten Monatsrückblick, wo ich noch mal alles Revue passieren lassen habe, jedoch auch in meinem Outfitposts. Hier habe ich aufgrund meiner bevorstehenden Prüfungen über das Thema Selbstzweifel geschrieben, etwas was wohl alle von euch in so einer Klausurenphase kennen und es war wirklich toll euren ganzen Zuspruch zu hören. Dazu gab es einen etwas philosophischeren Eintrag über ein paar Probleme in meinem Privatleben. Bennen wollte ich sie nicht, da nicht alle mich selbst betreffen und ich auch finde, dass man solche Dinge nicht im Internet  breittreten sollte. Trotz allem habe mich aber sehr über eure Unterstützung gefreut, auch über all das Daumen drücken für meine Klausuren. Ihr seid echt klasse und habt mir viel Kraft gegeben.

Wie jeden Monat habe ich auch weiterhin mein Ziel verfolgt, mich mehr mit anderen zu  vernetzten und habe deshalb noch bei 2 weiteren Aktionen mitgemacht. Das erste Mal war ich hierbei auch Teil des "Blogging Sonntag" vom Blogger-Treff. Im Forum bin ich schon länger Mitglied und hatte bei den vorherigen Themen einfach keine Zeit einen Beitrag zu tippen. Nun hat mir aber nicht nur das Thema zugesagt, sondern ich hatte auch wieder Luft ein bisschen was  zu schreiben, weshalb ich gleich meine Tipps & Tricks gegen eine Schreibblockade geteilt habe. Am Ende des Monats kam dann noch mein Beitrag zu Arianes Blogparade online, in dem das Heimkommen nach einer Reise beschrieben werden sollte. Fand ich sehr interessant, da man die Gefühle & Gedanken, die man dann empfindet in Reiseposts eigentlich eher selten thematisiert, dort dreht sich alles um den Aufbruch und die Erlebnisse während der Reise an sich, das Heimkommen spielt da eigentlich eher eine untgeordnete Rolle.

Wie immer gibt es nun 5 Beiträge aus der Bloggerwelt, die ich sehr interessant fand im letzten Monat:
1. Bleiben wir gleich bei Ariane, denn sie hat im letzten Monat einen Post zu einem Thema veröffentlicht an dem man derzeit nicht vorbei kommt: Dem sogenannten Blogger Burnout. Da mich diese Posts immer etwas runterziehen, fand ich es schön mich mal mit anderen darüber auszutauschen.
2. Während es bei Mara den Auftakt zu ihrem Irland Travel Guide war, wo sie uns als erste Stadt Dublin vorstellt. Ich selbst war noch nie in diesem Land, finde es aber wirklich sehr interessant und sauge so alle Infos aus ihren Posts auf.
3. Meine Namensvetterin Nicole hat uns im letzten Monat ihre Ausbildung im einem Buchverlag etwas näher gebracht. Ich fand ihren Posts wirklich sehr interessant, da mich die Arbeit in einem Verlag auch sehr interessiert und sie geht wirklich auf alle Abteilungen ein. Wer also gerne mal dort ein Praktikum machen würde, eine Ausbildung oder auch gerne Festangestellt wäre, sollte ihren Beitrag wirklich mal lesen.
4. Und um das Fernweh noch weiter zu schüren gibt es nun noch einen Travel Guide zu Florenz, den die liebe Lisa veröffentlicht hat. In Italien war ich  zwar schon mehrmals, aber Florenz konnte ich leider noch nicht besuchen ,steht aber definitiv noch auf der Liste der Städte, die ich unbedingt mal gesehen haben möchte.
5. Und für die nächste große Feier mit Freunden hat Sarah noch einen tollen Rezept Tipp: die Tofifee Torte, dies derzeit bei ihr zu bestaunen gibt und mir läuft da wirklich nur durch das anschauen der Bilder das Wasser im Mund zusammen.

Was sind eure Highlights aus dem letzten Monat?
Wie habt ihr zu  Beginn des Monats das schöne Wetter genossen?
Welche Filme / Serien habt ihr gesehen und welche Bücher gelesen?

Sonntag, 23. November 2014

{Review} Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 1

Schon 1 Tag nach dem deutschen Kinostart habe ich mir den Film mit meinen Freunden gemeinsam angeschaut. Plätze zu bekommen war zugegebenermaßen gar nicht so einfach und fast hätten wir den Besuch vorschoben, doch zum Glück spielte auch unser kleines Kino in der Nähe den Film schon so früh und hatte hierbei noch einige Plätze frei. Somit sicherten wir uns gleich die Karten und Freitagabend ging es dann ab ins Abenenteuer. Als Buchleser wusste ich ja schon was auf mich zukommen würde, aber trotz allem war ich sehr gespannt auf die filmische Umsetzung. Heute möchte ich euch meine Gedanken mitteilen. 

Allgemeines über "Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 1":

Urheberrecht: Studiocanal
Titel: Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 1
Kinostart: 20.November 2014
Produktionsland: Usa
Produktionsfirma: Lionsgate
Produzent: Francis Lawrence
Genre: Sci-Fi, Fanatsy, Distopie
Länge: 122 Minuten
FSK: ab 12 Jahren freigegeben
Cast: Jennifer Lawrence als Katniss, Josh Hutcherson als Peeta Mellark, Liam Hemsworth als Gale Hawthorne, Elizabeth Banks als Effie Trinket, Woody Harrelson als Haymitch Abernathy, Phillip Seymour Hoffman als Plutrach Heavensbee, Jeffrey Wright als Beetee, Sam Claflin als Finnick Odair, Jena Malone als Johanna Masone, Donald Sutherland als Präsident Snow, Stanley Tucci als Ceasar Flickerman, Natalie Dormer als Cressida, Willow Shields als Primrose Everdeen und Julianne Moore als Präsidentin Coin
Sonstiges: Ein Teil des Filmes wurde auch in Deutschland, und zwar in Berlin gedreht. Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Suzanne Collins




Inhalt: 

Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence) konnte von den Rebellen aus der Arena gerettet und in dem zerstört geglaubten Distrikt 13 in Sicherheit gebracht werden. Für die unterdrückte Gesellschaft wird sie zum Symbol des Aufstands gegen das Kapitol. Als der Krieg ausbricht, der das Schicksal Panems für immer bestimmen wird, muss Katniss sich entscheiden: Kann sie den Rebellen rund um Präsidentin Coin (Julianne Moore) trauen? Und was kann sie tun, um Peeta (Josh Hutcherson) aus den Fängen des Kapitols zu retten und Panem in eine bessere Zukunft zu führen? (Urheberrecht Poster, Inhaltsbeschreibung und Trailer: Studiocanal)

"And if we burn, you burn with us" - Katniss 

Meine Meinung: Eine düstere Verfilmung des Jugendbestsellers mit Lawrence und Hutcherson in Bestform, aber fehlender Buchnähe:


Ich bin zwar immer noch nicht begeistert, dass man dieses Buch in zwei Filme aufgeteilt hat, denn ich finde der Stoff hätte auch komplett in einen Filme gepasst, aber wie so oft hat hier der finanzielle Aspekt den Ausschlag gegeben. Nichts destotrotz hat mir der Film jedoch sehr gut gefallen, einfach weil er erwachsener und düsterer ist, als seine Vorgänger. Wir bekommen nun die Auswirkungen von Katniss Verhalten gezeigt, die in einer Rebellion münden, die in diesem Teil ihren Anfang nimmt. Wie in jedem Krieg gibt es hierbei zahlrreiche unschuldige Opfer, die bei mir wirklich für einige Schreckmomente gesorgt haben. Da sehen wir zum Beispiel wie "Gegner des Systems" ohne Gnade erschossen, Distrikte zerstört werden, Menschen vor Panik um ihr Leben rennen und viele durch Bombeanschläge ihr Leben verlieren - bei all diesen Szenen hat mich die doch recht niedrige Altersfreigabe wirklich überrascht, da man die Gewalt diesmal nicht nur andeutet sondern auch zeigt. Das schockiert natürlich nicht nur, sondern hat dazu geführt, dass man definitiv die Tränchen zurück halten musste. Dazu kommt immer wieder das makabere Element der "Propos", wo dieses Leid ausgeschlachtet wird, um die Rebellion weiter am Leben zu erhalten. Glückliche Momente sucht man im Film wirklich vergeblich, da dramatische Szenen sich mit den nächsten actionreichen oder traurigem Momenten abwechsen. Einzig Effie konnte mir ab und an mal ein Lächeln ins Gesicht zaubern. 

Was die Buchnähe anbelangt hat man hier doch einiges abgeändert, das mag manchen vielleicht nun sauer aufstoßen, aber mich persönlich hat es nicht in allen Punkten unbedingt gestört. Zumindest hat es den Film für mich nicht schlechter gemacht. Ich fand es wirklich erfrischend nicht immer alles nur aus Katniss Sicht zu sehen und habe vor allem die eigenständig entwickelten Szenen schon im letzten Teil sehr genossen. Auch in diesem Teil war es schön, dass man bei der Rettungsaktion dabei war und diese durch die Augen von Gale und seinen Begleitern gesehen hat. Vieles hat man auch etwas abgekürzt, so wird das Leben in Distrikt 13 nicht ganz so ausführlich dargestellt, wie es im Buch der Fall ist. Für mich ein weiterer Punkt der mich nicht gestört hat, denn für den Film wäre dies einfach zu lange gewesen, es wäre dann wohl zu einigen Durststrecken gekommen und auch verkürzt hat man alles wichtige hineingepackt. Es wurde deutlich, das Distrikt 13 sich über die Menschen aus 12 freut, dass sie lauter Millitär Waffen besitzen und schon längst hätten eingreifen können, dass das Leben dort streng reguliert & getaktet ist und die Kinder durch eine Epidemie gestorben sind. Auch Katniss ständige Aufenthalte in der Krankenstation sind im Buch immer etwas langatmig, im Film hätten sie zwar die Gefahren der Rebellion noch stärker verdeutlicht, aber nun mal auch die Erzählgeschwindigkeit wieder verlangsamt. 

Aber natürlich gibt es auch Punkte, wo ich mir ein bisschen mehr Buchtreue gewünscht hätte. Ich kann nicht ganz verstehen, warum Finnicks Storyline extrem gekürzt wurde, denn im Buch hat er einfach viel mehr mit seelischen Problemen und Angstzuständen zu kämpfen, als es im Film der Fall ist. Dort ist er gesund und ich glaube es ist dann auch schwer nachzuvollziehen, warum er bei keinem Einsatz dabei ist. Außerdem hätte dies Sam Claflin auch eine Möglichkeit gegeben sich schauspielerisch noch etwas mehr zu beweisen. Die fehlenden Szenen zwischen Gale und Katniss haben mich auch geärgert, denn genau diese Szenen sind wichtig für Katniss Entscheidung am Ende, da vor allem Gale sich im letzten Band mehr und mehr verändert und diese Reise hätte für mich auch im Film ersichtlich sein müssen. Das Weglassen von Katniss Styling Team konnte ich ebenfalls nicht nachvollziehen, denn sie hätten verdeutlicht, dass auch 13 sehr strenge Regeln verfolgt und manchmal ein ähnliches Regime wie in Panem besitzt. Generell fand ich  Präsidentin Coin viel zu symphatisch dargestellt. Im Buch war sie für mich keine Symphatieträgerin, bei der man schon recht früh die Ähnlichkeiten zu Präsident Snow gemerkt hat. Denn auch sie ist machthungrig, geht über Leichen und möchte eigentlich ein zweites Panem aufbauen. Im Film hat das irgendwie komplett gefehlt und ob dann Katniss Handlung im Finale für alle schlüssig ist, ist für mich etwas fraglich.

Was das schauspielerische anbelangt kann ich mich natürlich nicht beklagen. Jennifer Lawrence spielt die Rolle der Katniss Everdeen wie immer hervorragend und vor allem ihr innerer Kampf der Mockingjay zu sein, wird von ihr wirklich gut dargestellt. Dazu kommt die Verzweiflung um Peeta, der Wille zum Kampf und die Sorge um ihre Familie, die mich immer wieder berührt haben. Hierbei ist es vor allem Lawrences intensive Mimik, bei der sie mit einem Blick viel mehr aussagt, als Worte es je könnten. Auch Josh Hutcherson hat in diesem Film zeigen können was für ein toller Schauspieler er ist. Ich fand ihn in allen Capitol Spots extrem stark und vor allem sein Angriff auf Katniss ist klasse gespielt. Ein Schockmoment den man nicht so leicht vergisst. Ich bin sehr gespannt, was uns da im nächsten Teil noch erwartet. Liam Hemsworth war für mich im Verglich zu diesen beiden leider eher blass, was aber auch daran liegt, dass die Storyline seines Charakters enorm gekürtzt wurde. Wie gesagt, ich hätte gerne gesehen, wie er sich verändert und seinen Hass auf das Capitol in zerstörrerischer Weise auslebt, egal wer dabei verletzt wird. Ich hoffe wir sehen dies noch im zweiten Teil, sodass auch Hemsworth etwas von seinem Talent zeigen kann. Elizabeth Banks ist als Effie natürlich erneut fantastisch und ich finde eh, dass keiner sie so gut spielen könnte wie sie es tut. Ihre Reise ist auch in diesem Teil der Reihe bemerkenswert und gibt dem Charakter mehr Tiefe. Über Donald Sutherland müssen wir erst gar nicht reden, der liefert immer ab.

Wie ihr merkt, hat der Film seine Stärken und Schwächen, doch abschließend kann ich sagen, dass er mir trotz der etwas schwächeren Buchnähe doch sehr gut gefallen hat. Er ist erwachsener, düsterer und hat die Auswirkungen des Krieges radikal gezeigt. Damit hat er natürlich auch berührt, schockiert und einem die Tränen in die Augen getrieben. Dazu wurde durchweg die Spannung aufrecht erhalten und eine Ende gewählt, dass mir so zwar schon klar war, aber definitiv Lust auf den allerletzten Teil macht. Zwar denke ich immer noch, dass man den Stoff auch in einem Film hätte behandeln können, aber so haben wir Fans noch einen Teil mehr, den wir uns anschauen können und die Reise geht noch etwas weiter. Den letzten Teil werde ich mir natürlich auch wieder anschauen und für Fans ist auch Teil 1 von Mockingjay ein absolutes Muss. 


Fazit: 

Die Filmreihe ist erwachsen geworden und zeigt in einer viel düsteren Stimmung radikal die Auswirkungen des Krieges, womit kein Auge trocken geblieben sein durfte. Mockingjay ist spannend ab der 1.Minute und vor allem Jennifer Lawrence und Josh Hutcherson zeigen noch einmal deutlich was für gute Schauspieler sie sind. Leider ist die Buchnähe diesmal nicht immer gegeben, wodurch  ein paar wichtige Szenen fehlen, weshalb ich dem Film 3,5 von 5 Sternen gebe.


Wer von euch war schon im Film?
Was sagt ihr zum ersten Teil?
Wer möchte ihn noch sehen?