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Mittwoch, 9. Dezember 2015

{Review} Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 2

Meine Freundinnen und ich haben es nun doch recht früh bei "Mockingjay" ins Kino geschafft, das es auch dieses Jahr wieder bei uns in der Nähe gelaufen ist. In einem kleineren Kino ist das ganze auch wirklich sehr entspannt, da der Saal nicht komplett voll war und man somit einfach etwas Ruhe hatte. Ich habe ja schon mehrmals erwähnt, dass dies einer der Filme ist, auf die ich mich schon das ganze Jahr gefreut habe und dementsprechend hoch waren dann auch meine Erwartungen. Zwar gab es in den letzten Tagen schon auf vielen Blogs Kritiken zum Film, aber ich möchte euch meine Meinung nicht vorenthalten und hoffe ihr habt trotzdem noch Lust diese auch zu lesen. Das eingebundene Material wurde mir übrigens von Pure Online zur Verfügung gestellt, das Urheberrecht liegt jedoch bei Studiocanal.

Allgemeines über "Die Tribute von Panem - Mockingjay 2":


Titel: Die Tribute von Panem - Mockingjay
Kinostart: 19.November 2014
Fsk: ab 12 Jahren freigegeben
Länge: 2 Stunden 15 Minuten
Produzent: Francis Lawrence
Cast: Jennifer Lawrence, Josh Hutcherson, Liam Hemsworth, Sam Claflin, Jena Malone, Natalie Dormer, Elizabeth Banks, Willow Shields, Donald Sutherland, Julianne Moore, Woody Harrelson, Phillip Seymour Hoffman und Stanley Tucci
Sonstiges: Letzter Teil der Bestsellerverfilmung von Suzanne Collins








Inhalt: 


Nachdem sie zum Gesicht der Rebellion ernannt wurde, bricht Katniss Everdeen zusammen mit Gale, Peeta, Finnick und einer Einsatztruppe aus Distrikt 13 ins Kapitol auf, um Panem von Präsident Snows Schreckensherrschaft zu befreien. Doch Snows Obsession Katniss zu vernichten, die heimtückischen Fallen, die überall auf sie lauern und die moralischen Entscheidungen vor die Katniss gestellt wird, übertreffen bei weitem die Gefahren, denen sie in der Arena der letzten beiden Hungerspiele ausgesetzt war. Katniss realisiert, dass es nicht mehr nur ums bloße Überleben geht, sondern dass die Zukunft ihres ganzen Landes auf dem Spiel steht. - Urheberrecht: Beschreibung, Poster und Trailer: Studiocanal







Meine Meinung: Der für mich schwächste Teil der Reihe, da die Emotionen auf der Strecke bleiben: 



Ehrlich gesagt war ich nicht begeistert über die Zweiteilung des letzten Filmes, denn für mich hat das von der Länge des Buches her keinen Sinn gemacht. Der letzte  Band hat einfach nicht mehr Stoff als seine Vorgänger hergegeben, etwas was man schon im Vorgänger schmerzlich gespürt hat. Der zählt für mich wirklich zu den schwächsten der Reihe und das Finale bleibt ebenfalls hinter meinen Erwartungen zurück. Technisch war er wirklich gut umgesetzt, es gab viele bildgewaltige Momente und man hat sich zum Glück erneut mehr an der Buchvorlage orientiert, aber für mich blieben die Emotionen leider etwas auf der Strecke. Beim Buch habe ich nämlich wirklich Tränen vergossen, konnte teilweise Seiten kaum umblättern als ich mich erneut von einem geliebten Charakter verabschieden musste, doch im Film kamen mir zu keinem Zeitpunkt die Tränen. Ein schlechtes Zeichen, denn ich hatte mich zu Beginn noch geärgert meine Taschentücher vergessen zu haben. Ja ich hatte fest damit gerechnet, dass ich aufgelöst und emotional am Boden das Kino verlassen und dass die Taschentücher zum Einsatz kommen würden. Schockiert war ich eigentlich nur darüber, dass das nicht passierte. Der Abschied fiel mir somit nicht schwer, da für mich die Qualität der letzten beiden Teile mit dem Auftakt einfach nicht mehr mithalten kann.

Das fing schon damit an, dass der Start etwas holprig war. Es war in den ersten Minuten gar nicht so leicht wieder in den Film rein zukommen, der doch recht plötzlich los ging. Bei Harry Potter hatte man den Endpunkt mit Dobbys Tod einfach etwas finaler gewählt und mir fiel es als Zuschauer leichter in den zweiten Teil einzusteigen. Bei Panem fand ich diesen im letzten Teil ungut gewählt und brauchte somit einige Minuten, bis ich wusste wo wir nun genau waren. Das war aber für mich gar kein so großes Problem und ist etwas worüber ich hinweg sehen kann, auch wenn ich wie gesagt kein Fan der Teilung bin. In meinen Augen war diese Entscheidung nur dem Geld geschuldet und das finde ich schade. Ebenfalls sehen lassen konnte sich die Kampf und Action Szenen, denn die machten definitiv deutlich das wir uns im Krieg befinden. Längen gab es in diesem Teil zum Glück keine, sodass wir gleich ins Geschehen einsteigen und uns dem eigentlichen Krieg  zwischen den Distrikten und Panem zuwenden. Die Explosionen und Anwendungen der Spielemacher sorgten definitiv für viele bild gewaltige, spannende, aber auch brutale Momente, die zeigen wo das Budget des Filmes hin geflossen ist. Jedoch blieben genau dadurch für mich die Emotionen auf der Strecke. Alles wurde so schnell abgehandelt, vor allem die Todesopfer die es zu beklagen gab und das sind nun mal einige. Ich möchte hier keine Namen nennen, da ich niemandem der die Bücher noch nicht gelesen hat spoilern will. Aber das Figuren in einem Krieg ihr Leben lassen dürfte niemanden überraschen. Doch anstatt den Schauspielern genau in diesen Momenten noch einmal die große Bühne zu bieten und den Zuschauer auf eine emotionale Achterbahnfahrt zu schicken, hatte es den Anschein als würde man das Ganze einfach so schnell wie möglich hinter sich bringen wollen, um zum nächsten Punkt übergehen zu können. Dadurch gab es für mich persönlich nun gar keine Möglichkeit die Verluste so wirklich zu betrauern. Natürlich sollte dies den Krieg darstellen, der nun mal keine Gelegenheit bietet viel zu Trauern, aber gerade in einem Finale funktioniert das dann für mich nicht. Da muss der Zuschauer einfach diese Möglichkeit des Abschieds bekommen, da müssen noch mal einige emotionale Reden geschwungen und manches vielleicht auch etwas langsamer gedreht werden. Für ich war dies wie ihr merkt wirklich das größte Manko, denn dadurch berührten mich nur wenige Stellen im Film wirklich.



Froh bin ich jedoch darüber, dass man sich wieder mehr ans Buch gehalten hat, denn das war ja einer meiner größten Kritikpunkte beim Vorgänger. Da gab es einfach  zu viele Abweichungen und viele wichtige Dinge, die ohne für mich ersichtlichen Grund raus geschrieben wurden. Zwar musste ich auch hier einer Freundin, die die Bücher nicht gelesen hat das Ende noch einmal genauer erklären, aber ich denke das man den Film sonst auch als Nicht Buch Leser sehr gut versteht. Aber wie immer kann ich euch für mehr Details nur die Romanvorlage empfehlen. Auch das Ende ist komplett nach den Büchern. Das mag dem Einen nun gefallen, dem Anderen eher nicht, denn immerhin war das Ende schon nach erscheinen des letzten Bandes bei vielen umstritten ,aber ich fand es passend. Es ist keines dieser typischen Happy Ends, sondern eines das irgendwie zwischen Happy und Sad End liegt und einfach gut zu der ganzen Storyline, der Thematik und Katniss Charakter passt. Im Film kommt das ganze zwar etwas kitschiger als im Buch rüber, aber sowas ist man von Fantasyfilmen auch schon gewöhnt. Wobei ich es immer schwer finde, wenn man die Schauspieler plötzlich älter macht, denn das kann ich ihnen dann einfach nicht abnehmen. Ging mir auch bei Harry Potter so. Aber trotz allem hat es die Reihe gut abgerundet und Katniss Story zu Ende erzählt.

Schauspielerisch hat mich in diesem Film neben Jennifer Lawrence vor allem Josh Hutcherson umgehauen. Er hatte wirklich einige sehr intensive Szenen, die er wirklich erschreckend rüberbrachte und mir echt das fürchten lehrte. Da war ich wirklich froh, dass ich das Buch schon kannte und wusste wie seine Geschichte eendet. Für mich hat er hier aber wirklich seine Kollegen an die Wand gespielt und gezeigt was in ihm steckt. Jennifer Lawrence hat natürlich auch in diesem Film abgeliefert und ihn wieder getragen. Ich glaube niemand Anderes hätte die Rolle der Katniss so glaubhaft verkörpern können wie sie. Für mich hat sie damit auch viel dazu beigetragen, dass der letzte Film bei mir nicht komplett durchfällt. Ansonsten fand ich Jena Malone in ihren Szenen noch überaus Stark, ebenso Sam Claflin, der es ja bei den Fans nie leicht hatte, für mich aber immer ein überaus gelungener Finnick war. Natalie Dormer ist ja schon seit langem meine absolute Lieblingsschauspielerin und sie fällt auch mit dieser Rolle auf, selbst wenn sie keine der drei Hauptrollen ist. Wie in jedem Film mochte ich aber auch Elizabeth Banks, Woody Harrelson und Donald Sutherland sehr. Etwas blass blieb für mich Liam Hemsworth. Versteht mich nicht falsch ich mag ihn als Schauspieler und finde er hat auch immer eine solide Leistung von Gale abgeliefert, aber es gab nun mal keinen Moment in der Filmreihe, wo er mich so richtig umhauen konnte. Nicht so wie es Jennifer Lawrence und Josh Hutcherson getan haben, die wirklich über sich hinaus wuchsen. Doch bei diesem Cast  bin ich mir sehr sicher, dass sie alle eine Zukunft in Hollywood haben und bei Interesse setzte ich mich gerne mal einen Beitrag der genau das Thema beleuchtet.

Ihr merkt also ich bin etwas im zwiespalt was das Finale anbelangt, denn der Film hat mit vielen Szenen solide abgeliefert und es gab keine Längen, jedoch blieb für mich der emotionale Teil irgendwie auf der Strecke und der wäre hier um einiges wichtiger gewesen.


Fazit: 


Mockingjay Teil 2 schließt die Reihe zwar solide ab und bietet einige spannende und bildgewaltige Momente, aber kann mich auf emotionaler Linie nicht überzeugen und bleibt hier hinter meinen Erwartungen zurück. Nach seinem  Vorgänger für mich leider der schwächste Teil der Reihe, der nicht an die ersten beiden Filme herankommt. 3 von 5 Sternen!


Was sagt ihr zum Film?
Fandet ihr es einen gelungen Abschluss?
Konnte er euch berühren?

Sonntag, 23. November 2014

{Review} Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 1

Schon 1 Tag nach dem deutschen Kinostart habe ich mir den Film mit meinen Freunden gemeinsam angeschaut. Plätze zu bekommen war zugegebenermaßen gar nicht so einfach und fast hätten wir den Besuch vorschoben, doch zum Glück spielte auch unser kleines Kino in der Nähe den Film schon so früh und hatte hierbei noch einige Plätze frei. Somit sicherten wir uns gleich die Karten und Freitagabend ging es dann ab ins Abenenteuer. Als Buchleser wusste ich ja schon was auf mich zukommen würde, aber trotz allem war ich sehr gespannt auf die filmische Umsetzung. Heute möchte ich euch meine Gedanken mitteilen. 

Allgemeines über "Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 1":

Urheberrecht: Studiocanal
Titel: Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 1
Kinostart: 20.November 2014
Produktionsland: Usa
Produktionsfirma: Lionsgate
Produzent: Francis Lawrence
Genre: Sci-Fi, Fanatsy, Distopie
Länge: 122 Minuten
FSK: ab 12 Jahren freigegeben
Cast: Jennifer Lawrence als Katniss, Josh Hutcherson als Peeta Mellark, Liam Hemsworth als Gale Hawthorne, Elizabeth Banks als Effie Trinket, Woody Harrelson als Haymitch Abernathy, Phillip Seymour Hoffman als Plutrach Heavensbee, Jeffrey Wright als Beetee, Sam Claflin als Finnick Odair, Jena Malone als Johanna Masone, Donald Sutherland als Präsident Snow, Stanley Tucci als Ceasar Flickerman, Natalie Dormer als Cressida, Willow Shields als Primrose Everdeen und Julianne Moore als Präsidentin Coin
Sonstiges: Ein Teil des Filmes wurde auch in Deutschland, und zwar in Berlin gedreht. Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Suzanne Collins




Inhalt: 

Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence) konnte von den Rebellen aus der Arena gerettet und in dem zerstört geglaubten Distrikt 13 in Sicherheit gebracht werden. Für die unterdrückte Gesellschaft wird sie zum Symbol des Aufstands gegen das Kapitol. Als der Krieg ausbricht, der das Schicksal Panems für immer bestimmen wird, muss Katniss sich entscheiden: Kann sie den Rebellen rund um Präsidentin Coin (Julianne Moore) trauen? Und was kann sie tun, um Peeta (Josh Hutcherson) aus den Fängen des Kapitols zu retten und Panem in eine bessere Zukunft zu führen? (Urheberrecht Poster, Inhaltsbeschreibung und Trailer: Studiocanal)

"And if we burn, you burn with us" - Katniss 

Meine Meinung: Eine düstere Verfilmung des Jugendbestsellers mit Lawrence und Hutcherson in Bestform, aber fehlender Buchnähe:


Ich bin zwar immer noch nicht begeistert, dass man dieses Buch in zwei Filme aufgeteilt hat, denn ich finde der Stoff hätte auch komplett in einen Filme gepasst, aber wie so oft hat hier der finanzielle Aspekt den Ausschlag gegeben. Nichts destotrotz hat mir der Film jedoch sehr gut gefallen, einfach weil er erwachsener und düsterer ist, als seine Vorgänger. Wir bekommen nun die Auswirkungen von Katniss Verhalten gezeigt, die in einer Rebellion münden, die in diesem Teil ihren Anfang nimmt. Wie in jedem Krieg gibt es hierbei zahlrreiche unschuldige Opfer, die bei mir wirklich für einige Schreckmomente gesorgt haben. Da sehen wir zum Beispiel wie "Gegner des Systems" ohne Gnade erschossen, Distrikte zerstört werden, Menschen vor Panik um ihr Leben rennen und viele durch Bombeanschläge ihr Leben verlieren - bei all diesen Szenen hat mich die doch recht niedrige Altersfreigabe wirklich überrascht, da man die Gewalt diesmal nicht nur andeutet sondern auch zeigt. Das schockiert natürlich nicht nur, sondern hat dazu geführt, dass man definitiv die Tränchen zurück halten musste. Dazu kommt immer wieder das makabere Element der "Propos", wo dieses Leid ausgeschlachtet wird, um die Rebellion weiter am Leben zu erhalten. Glückliche Momente sucht man im Film wirklich vergeblich, da dramatische Szenen sich mit den nächsten actionreichen oder traurigem Momenten abwechsen. Einzig Effie konnte mir ab und an mal ein Lächeln ins Gesicht zaubern. 

Was die Buchnähe anbelangt hat man hier doch einiges abgeändert, das mag manchen vielleicht nun sauer aufstoßen, aber mich persönlich hat es nicht in allen Punkten unbedingt gestört. Zumindest hat es den Film für mich nicht schlechter gemacht. Ich fand es wirklich erfrischend nicht immer alles nur aus Katniss Sicht zu sehen und habe vor allem die eigenständig entwickelten Szenen schon im letzten Teil sehr genossen. Auch in diesem Teil war es schön, dass man bei der Rettungsaktion dabei war und diese durch die Augen von Gale und seinen Begleitern gesehen hat. Vieles hat man auch etwas abgekürzt, so wird das Leben in Distrikt 13 nicht ganz so ausführlich dargestellt, wie es im Buch der Fall ist. Für mich ein weiterer Punkt der mich nicht gestört hat, denn für den Film wäre dies einfach zu lange gewesen, es wäre dann wohl zu einigen Durststrecken gekommen und auch verkürzt hat man alles wichtige hineingepackt. Es wurde deutlich, das Distrikt 13 sich über die Menschen aus 12 freut, dass sie lauter Millitär Waffen besitzen und schon längst hätten eingreifen können, dass das Leben dort streng reguliert & getaktet ist und die Kinder durch eine Epidemie gestorben sind. Auch Katniss ständige Aufenthalte in der Krankenstation sind im Buch immer etwas langatmig, im Film hätten sie zwar die Gefahren der Rebellion noch stärker verdeutlicht, aber nun mal auch die Erzählgeschwindigkeit wieder verlangsamt. 

Aber natürlich gibt es auch Punkte, wo ich mir ein bisschen mehr Buchtreue gewünscht hätte. Ich kann nicht ganz verstehen, warum Finnicks Storyline extrem gekürzt wurde, denn im Buch hat er einfach viel mehr mit seelischen Problemen und Angstzuständen zu kämpfen, als es im Film der Fall ist. Dort ist er gesund und ich glaube es ist dann auch schwer nachzuvollziehen, warum er bei keinem Einsatz dabei ist. Außerdem hätte dies Sam Claflin auch eine Möglichkeit gegeben sich schauspielerisch noch etwas mehr zu beweisen. Die fehlenden Szenen zwischen Gale und Katniss haben mich auch geärgert, denn genau diese Szenen sind wichtig für Katniss Entscheidung am Ende, da vor allem Gale sich im letzten Band mehr und mehr verändert und diese Reise hätte für mich auch im Film ersichtlich sein müssen. Das Weglassen von Katniss Styling Team konnte ich ebenfalls nicht nachvollziehen, denn sie hätten verdeutlicht, dass auch 13 sehr strenge Regeln verfolgt und manchmal ein ähnliches Regime wie in Panem besitzt. Generell fand ich  Präsidentin Coin viel zu symphatisch dargestellt. Im Buch war sie für mich keine Symphatieträgerin, bei der man schon recht früh die Ähnlichkeiten zu Präsident Snow gemerkt hat. Denn auch sie ist machthungrig, geht über Leichen und möchte eigentlich ein zweites Panem aufbauen. Im Film hat das irgendwie komplett gefehlt und ob dann Katniss Handlung im Finale für alle schlüssig ist, ist für mich etwas fraglich.

Was das schauspielerische anbelangt kann ich mich natürlich nicht beklagen. Jennifer Lawrence spielt die Rolle der Katniss Everdeen wie immer hervorragend und vor allem ihr innerer Kampf der Mockingjay zu sein, wird von ihr wirklich gut dargestellt. Dazu kommt die Verzweiflung um Peeta, der Wille zum Kampf und die Sorge um ihre Familie, die mich immer wieder berührt haben. Hierbei ist es vor allem Lawrences intensive Mimik, bei der sie mit einem Blick viel mehr aussagt, als Worte es je könnten. Auch Josh Hutcherson hat in diesem Film zeigen können was für ein toller Schauspieler er ist. Ich fand ihn in allen Capitol Spots extrem stark und vor allem sein Angriff auf Katniss ist klasse gespielt. Ein Schockmoment den man nicht so leicht vergisst. Ich bin sehr gespannt, was uns da im nächsten Teil noch erwartet. Liam Hemsworth war für mich im Verglich zu diesen beiden leider eher blass, was aber auch daran liegt, dass die Storyline seines Charakters enorm gekürtzt wurde. Wie gesagt, ich hätte gerne gesehen, wie er sich verändert und seinen Hass auf das Capitol in zerstörrerischer Weise auslebt, egal wer dabei verletzt wird. Ich hoffe wir sehen dies noch im zweiten Teil, sodass auch Hemsworth etwas von seinem Talent zeigen kann. Elizabeth Banks ist als Effie natürlich erneut fantastisch und ich finde eh, dass keiner sie so gut spielen könnte wie sie es tut. Ihre Reise ist auch in diesem Teil der Reihe bemerkenswert und gibt dem Charakter mehr Tiefe. Über Donald Sutherland müssen wir erst gar nicht reden, der liefert immer ab.

Wie ihr merkt, hat der Film seine Stärken und Schwächen, doch abschließend kann ich sagen, dass er mir trotz der etwas schwächeren Buchnähe doch sehr gut gefallen hat. Er ist erwachsener, düsterer und hat die Auswirkungen des Krieges radikal gezeigt. Damit hat er natürlich auch berührt, schockiert und einem die Tränen in die Augen getrieben. Dazu wurde durchweg die Spannung aufrecht erhalten und eine Ende gewählt, dass mir so zwar schon klar war, aber definitiv Lust auf den allerletzten Teil macht. Zwar denke ich immer noch, dass man den Stoff auch in einem Film hätte behandeln können, aber so haben wir Fans noch einen Teil mehr, den wir uns anschauen können und die Reise geht noch etwas weiter. Den letzten Teil werde ich mir natürlich auch wieder anschauen und für Fans ist auch Teil 1 von Mockingjay ein absolutes Muss. 


Fazit: 

Die Filmreihe ist erwachsen geworden und zeigt in einer viel düsteren Stimmung radikal die Auswirkungen des Krieges, womit kein Auge trocken geblieben sein durfte. Mockingjay ist spannend ab der 1.Minute und vor allem Jennifer Lawrence und Josh Hutcherson zeigen noch einmal deutlich was für gute Schauspieler sie sind. Leider ist die Buchnähe diesmal nicht immer gegeben, wodurch  ein paar wichtige Szenen fehlen, weshalb ich dem Film 3,5 von 5 Sternen gebe.


Wer von euch war schon im Film?
Was sagt ihr zum ersten Teil?
Wer möchte ihn noch sehen?

Mittwoch, 25. Juni 2014

{Review} Die Tribute von Panem Trilogie

Die Filme gehören schon lange zu meinen absoluten Lieblingen, weshalb ich auch endlich die Bücher dazu lesen wollte. Da ich Band 1 zum Geburtstag bekommen habe, das Buch richtig schnell durch hatte, folgten auch bald Band 2 und 3. Da die Bücher in Deutsch noch nicht als Taschenbuch vorhanden waren, habe ich mir sie kurzerhand auf Englisch  zugelegt, was dem Lese Spaß aber keinen Abbruch getan hat. Nun möchte ich euch in einem Beitrag meine Gedanken zu allen 3 Büchern mitteilen. 


Allgemeines:
Titel: Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele, Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe, Die Tribute von Panem - Flammender Zorn
Originaltitel: The Hunger Games, The Hunger Games: Catching Fire, The Hunger Games: Mockingjay
Autorin: Suzanne Collins
Erscheinungsdatum: 14.September 2008 (Band 1), 19.Mai 2010 (Band 2), 20.Januar 2011 (Band 3)
Verlag: Oetinger Taschenbuch
Seitenzahl: durchschnittlich 430 Seiten pro Buch







Band 1: Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele:
Inhalt: Nach einem Aufstand wird Nordamerika in 13 Distrikte eingeteilt, die von Panem mit eiserner Hand regiert werden und in denen die  Menschen an Hunger leiden. Um die Distrikte immer wieder an ihre Schuld zu erinnern müssen jedes Jahr 2 Tribute aus jedem Distrikt zu den sogenannten Hunger Spielen antreten. Das perfide daran, nur ein Einzelner überlebt. Als am Tag der Ernte der Name von Katniss Schwester gezogen wird meldet dieses sich freiwillig  und muss mit Peeta, der ihr schon einmal das Leben gerettet hat, in den Kampf ziehen...

Kritik: Obwohl ich den Film schon gesehen habe und somit die Storyline an sich schon kannte, fand ich das Buch trotz allem sehr spannend. Es ist immer noch einmal etwas anderes, wenn man etwas liest und komplett in die Gedanken des Protagonisten eintauchen kann.Ich konnte es wirklich nicht aus der Hand legen, da ich den Schreibstil von Suzanne Collins sehr angenehm fand und die Geschichte auch beim zweiten Mal hören bzw lesen nicht ihren Reiz verloren hat. Das Szenario der Hungerspiele ist zudem keines das weit hergeholt ist, denn eigentlich ist es eine Moderne Version der Gladiatorenkämpfe aus der Antike und die beweisen, dass wir Menschen in der Tat zu so einer Gräueltat fähig sind. Im Buch kam die Hungersnot der Menschen in meinen Augen noch etwas besser rüber als im Film, da es einfach ein sehr zentrales Thema war. Doch den Film finde ich keinesfalls schlecht umgesetzt. Natürlich gab es ein paar Stellen, die im Buch ausführlicher behandelt wurden, doch alles in allem wurde für mich alles wichtige mit reingebracht. Das Buch liefert jedoch noch einmal einen etwas tieferer Einblick in die Welt von den Distrikten und Panem, weshalb ich es jedem Fan nur empfehlen kann. Mit der Besetzung der Rollen bin ich auch nachdem ich das Buch gelesen habe immer noch zufrieden. Jennifer Lawrence passt für mich jetzt noch besser in die Rolle der taffen Katniss und Josh Hutcherson ist als Peeta für mich auch passend. Ich kann immer noch nicht ganz nachvollziehen, warum jeder mit ihm so unzufrieden ist. Gut vielleicht bin ich nun auch etwas geprägt  vom Film, aber ich finde nicht, dass sich Buch und Film Peeta so stark unterscheiden. In meinen Augen hat man also wirklich alles richtig gemacht. Ich kann sowohl Buch als auch Film empfehlen und bei beiden gibt es keinerlei Längen.



Band 2: Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe:
Inhalt: Indem Katniss sich geweigert hat, Peeta umzubringen und gemeinsam mit ihm sterben wollte, hat sie dafür gesorgt, dass sie beide als Sieger der diesjährigen Spiele hervorgehen. Doch damit hat sie das Capitol gegen sich aufgebracht und dafür gesorgt, dass in den Distrikten eine Rebellion zu brodeln beginnt. Um diese zu beruhigen, müssen sie bei ihrer großen Siegertour durch das ganze Land die Gemüter beruhigen und den Menschen klar machen, dass alles nur eine verzweifelte Tat zweier sich liebender Menschen war. Doch Katniss ist sich ihrer Gefühle für Peeta nicht sicher, da es ja auch noch ihren Jugendfreund Gale gibt, an dem ihr sehr viel liegt. Mit dem anstehendem Jubiläum der Hunger Spiele, dem sogenannten Quarter Quell, hat sich das Capitol erneut einen perfiden Plan überlegt, denn diesmal werden die Tribute aus dem verbliebenen Kreis der Siegern gezogen. Für Katniss bedeutet dies, dass sie erneut zurück in die Arena muss.

Kritik: Diesen Teil habe ich ja auf Englisch gelesen und möchte deshalb zuerst auf den Schwierigkeitsgrad der Bücher eingehen. Persönlich fiel mir das Verständnis des Buches sehr leicht, da hier ein wirklich einfaches Englisch verwendet wurde, welches man sehr gut verstehen kann. Nur selten musste ich mal ein Wort nachschlagen, aber ansonsten war das Buch sehr flüssig lesen und zu verstehen. Wer also Lust auf etwas englische Lektüre hat, dem kann ich Catching Fire und auch Mockingjay wirklich empfehlen. Was mir besonders gut an diesem Teil gefallen hat ist, dass das Buch etwas tiefer geht als der Film. Die Szenen aus der Arena stimmen zwar 1 zu 1 mit dem Buch überein, jedoch erfährt man im Buch mehr über Katniss Leben vor der Sieger Tour. Es war wirklich schön hierbei einmal in ihren richtigen Alltag als Sieger einzutauchen, zu sehen wie sich die Stimmung in Distrikt 12 ändert und die Rebellion zu brodeln beginnt. Was ich etwas Schade fand war, dass Plutarchs Absicht im Buch etwas klarer ist und darum kein wirkliches Geheimnis gemacht wurde. Das hat mir im Film etwas besser gefallen, da man so Spannung aufgebaut hat und diesen großen Schock Moment am Ende hatte. Doch alles in allem war auch Catching Fire ein wirklicher Page-Turner, bei dem mir die Szenen welche ich noch nicht im Film gesehen hatte, sehr gut gefallen haben.


Band 3: Die Tribute von Panem - Flammender Zorn:
Inhalt: "If we burn, you burn with us" ~ Während Katniss im Quarter Quell versucht hat Peeta zu retten, haben die Rebellen im verborgenen ihre eigenen Pläne geschmiedet und es geschafft sie schwer verletzt aus der Arena zu befreien und nach Distrikt 13 zu bringen. Peeta hingegen wurde mit Jenna und Enobaria vom Capitol gefangen genommen. Während Katniss zum Symbol der Rebellion wird, versucht das Capitol Peeta durch Folter für seine Zwecke zu missbrauchen und die Rebellen auszubremsen. Katniss quält sich nun mit der Frage, wie sie Peeta retten kann, doch je länger sie in Distrikt 13 ist, umso mehr wird ihr klar, dass auch die Rebellen versuchen sie für ihre Zwecke zu missbrauchen. Und auch Gale beginnt sich zu verändern, denn dieser würde alles dafür tun, dass der Kampf gegen das Capitol erfolgreich ausgeht, egal welche Kollateralschäden es hierbei gibt. Doch der finale Kampf zwischen dem Capitol und den Distrikten ist unausweichlich und rückt immer näher, doch wer wird als Sieger daraus hervorgehen?

Kritik: Auch den letzten Band konnte ich überhaupt nicht mehr aus der Hand legen, da ich unbedingt wissen wollte, wie die Reihe denn nun endet. Der Cliffhanger am Ende des zweiten Buches war auch mega fies und somit wurde vor allem "Mockingjay" eine super Ablenkung zu meinem Lernstress. Viele waren mit dem Ende der Trilogie nicht unbedingt zufrieden, doch mir hat "Mockingjay" sehr gut gefallen. Für mich hat die Autorin alles richtig gemacht, in dem die Reihe einfach nicht mit einem dieser typischen "Happy Ends" endet. Schon über den ganzen 3.Band merkt man wie die Stimmung immer düsterer wird, die Rebellion ihren Höhepunkt erreicht, Coins Regime irgendwie dem von Snow gleicht, Katniss unter dem Druck  als "Mockingjay" zusammenbricht und wir uns von vielen lieb gewonnen Charakteren verabschieden müssen. Dies alles sind für mich Entwicklungen, die nachvollziehbar sind und vor allem Katniss Zweifel an der ganzen Rebellion, die Momente in denen sie bereit ist aufzugeben oder ihr alles zu viel wird, sind realistisch. Ich finde es schön, dass man als Leser merkt, dass sie nun mal erst 17 Jahre ist und mal ganz ehrlich, welches 17-jähriges Mädchen, würde bei so einer Rolle nicht straucheln? Persönlich finde ich es immer sehr unrealistisch, wenn ein fiktionaler Charakter jede schwere Erfahrung einfach so wegsteckt als wäre nichts gewesen und bin froh, dass Suzanne hier eine Ausnahme bildet und Katniss auch mal zweifeln lässt. Das Schwerste war für mich in diesem Band jedoch viele Charaktere gehen zu lassen, denn auch wenn es nur fiktionale Personen sind, wachsen sie uns doch von Seite zu Seite mehr ans Herz und so möchte man kaum zum nächsten Kapitel gelangen, bei dem man weiß, dass ein Charakter fehlen wird. Was das Ende des Liebesdreiecks angeht, so bin ich komplett zufrieden, da ich wirklich gehofft hatte, das Katniss diese Entscheidung trifft. [Vorsicht Spoiler] Für mich hat sich schon recht früh angekündigt, dass Katniss sich für Peeta entscheiden würde, was auch an vielen Stellen im Buch hervorging. Vor allem jedoch bei ihrem Gespräch mit Finnick. Zudem wird in diesem Buch auch immer wieder deutlich gemacht, wie sehr Katniss und Gale sich manchmal ähneln, doch ihre Differenzen über verschiedene Vorgehensweisen immer größer werden. Durch den Tod von Katniss Schwester wird ihr Schicksal jedoch besiegelt. [Spoiler Ende]. Zwar hätte ich mir einen größeren, spannenderen Moment zwischen Katniss und Snow gewünscht, doch im Nachhinein bin ich mit dem Ende nun doch sehr zufrieden und kann auch hier die Beweggründe nachvollziehen. Ich freue mich auf jedenfall jetzt schon auf die beiden Filme, bei denen ich der Meinung bin, dass man hier sehr viel draus machen kann und diese werden genauso wie das Buch einen bitteren Nachgeschmack haben.

Fazit: Jedem Fan der Filme würde ich die Bücher empfehlen, da sie einfach noch viel tiefer in die Welt von Panem und die Distrikte eintauchen und immer wieder kleinere Hintergrund Informationen enthalten, die man in den Filmen nicht gesehen hat. Zudem ist Suzannes Schreibstil sehr flüssig und leicht und sorgt dafür, dass man alle 3 Bücher nicht mehr aus der Hand legen kann. 5 von 5 Sternen!



Edit: Kurz vor dem Ende wollte ich noch das nächste Thema der Blogger Film Parade bekannt geben. Ich weiß das einige darauf schon länger warten, weshalb ich sehr gespannt auf die Beiträge bin. Diesmal dürft ihr euch zum Thema "Filmmusik" auslassen. Orientierungsfragen sind hierbei: Interessierst du dich für die Musik zum Film oder ist es eher ein "Beiwerk" für dich? Auf welche Band /Sänger / Sängerin bist du nur durch einen Film aufmerksam geworden? Welche Schauspieler haben sich für dich als Gesangstalente entpuppt und wer hätte das singen lieber sein lassen sollen? Welche Filmsongs fandest du gut/beeindruckend? Was ist dein Lieblings Film Soundtrack? Wie immer habt ihr 14 Tage Zeit und könnt auch jederzeit einsteigen und mitmachen.


Wer von euch hat die Buchreihe gelesen?
Was sagt ihr zu den einzelnen Teilen?
Seit ihr zufrieden wie die Trilogie endete?
Wen konnte ich neugierig machen?

Samstag, 24. Mai 2014

{Blogger Filmparade} Pure Emotionen #17!

Nachdem ich beim letzten Thema aus Zeitgründen leider ausgesetzt hatte, wollte ich beim 17. Thema "Pure Emotionen" unbedingt wieder mitmachen, da man sich hier als Filmfan definitiv ausleben kann. Es ist auch echt krass, dass wir nun schon beim 17. Thema angelangt sind und ich danke allen, die so lange mitgemacht haben und hoffe, dass ihr auch die nächsten Themen weiterhin interessant findet. Wer Lust hat jetzt noch einzusteigen, kann dies übrigens auch noch tun ;). 


Wenn ich ins Kino gehe, habe ich echt immer Taschentücher mit dabei, vor allem wenn es Liebes-, Drama oder Fantasy Filme sind, denn da muss man schon oftmals das ein oder andere Tränchen vergießen. Und ich bin da keine Ausnahme, denn bei manchen Filmen, da kann ich meine Emotionen nicht zurück halten. Generell bin ich ja jemand, der im Kino oder in der Öffentlichkeit ungern den Tränen freien Lauf lässt, aber bei vielen Filmen ist es wirklich schwer zu unterdrücken. Somit war das Thema "Pure Emotion" natürlich wie geschaffen für mich, da Filme bei mir wirklich eine Hülle an Emotionen hervorrufen, die die Männerwelt nicht immer nachvollziehen kann. Mein Dad schaut da doch schon öfter mal verwundert, wenn meine Mum und ich beide ins Taschentuch schnäuzen, während er so gar keine Regung zeigt. Natürlich wird das sofort kommentiert, mit der Frage, was denn nun so schlimm sei? Typisch Mann halt. Diesmal habe ich mich nun auch an den Orientierungsfragen entlang gehangelt und mich immer auf meine Top 3 beschränkt, denn wir wollen hier ja nicht den Rahmen sprengen. Wie immer habe ich versucht die Szene auf Youtube zu finden und diese dann auch verlinkt. 


Welche Filme haben dich besonders berührt?
  • Nur mit dir - A Walk To Remember (2002): Als ich den Film von einer meiner Besten Freundinnen auslieh, dachte ich gar nicht, dass er mich so berühren würde, doch beim anschauen habe ich echt ein Taschentuch nach dem anderen gebraucht, weil bei mir wirklich die Tränen in Strömen flossen. Die Geschichte des Filmes ist einfach unglaublich traurig und es gibt auch kein wirkliches Happy End, was die Sache auch nicht gerade besser macht. Ich glaube ich habe auch beim keinem Film mehr so sehr geweint, wie hier. 
  • Alles, was wir geben mussten (2010): Der Film erzählt die Geschichte von Kindern, die Klone sind und nur leben, um ihre lebenswichtige Organe an ihr Original zu spenden - und mit dieser Storyline hatte der Film mich schon. Als ich ihn im Fernsehen gesehen habe, hat er mich einfach nur schockiert und zum nachdenken gebracht, denn ein solches Szenario ist auch gar nicht so weit hergeholt. Es war wirklich hart zu sehen, dass diese Kinder nur dazu erzogen werden, ihre Organe zu spenden, unter ständiger Aufsicht stehen, wissen das sie nicht alt werden und trotzdem irgendwie versuchen zu leben. 
  • In meinem Himmel (2009): Auch ein unglaublich trauriger Film, der mich nicht so leicht los gelassen hat, da man mit Susie und ihrer Familie mit gelitten hat. Und auch wenn ihr Mörder am Ende selbst sein Leben lassen muss, so ist das Finale doch kein wirkliches Happy End. 

Bei welchem Film / welcher Szene hast du dich so richtig totgelacht?

  • Meine erfundene Frau (2011): Ich liebe Filme mit Jennifer Aniston, da sie immer meinen Geschmack treffen und ich mich vor Lacher kaum halten kann. Meine erfundene Frau war da damals keine Ausnahme: Die Geschichte war gut, die Schauspieler fantastisch und Lacher waren konstant vorhanden. 
  • Kill the Boss (2011): Nicht überraschend das auch mein 2 Film mit Jennifer ist, doch Kill the Boss war auch einiger der wenigen Filme, wo ich wirklich lachen musste. Ich stehe sowieso auf schwarze Komödien und somit hatte ich mich echt lange auf diesen Film gefreut, bin jedoch erst dazu gekommen ihn zu sehen, als er im Tv lief und habe es damals nicht bereut. Zugegeben der Plan seine Chefs zu killen musste ja schiefgehen, aber hierbei ging er nun mal auf eine lustige Art und Weise in die Hose ;). 
  • Fluch der Karibik 1 (2003): Hach Jack Sparrow, von mir aus könnten sie den nächsten Film auch nur mit Jonny Depp drehen, denn ich brauche hier gar nicht viel mehr um zum lachen gebracht zu werden. Ich liebe diesen Charakter, seine Sprüche, das Auftreten und die Kultfigur die damit erschaffen wurde. Jonny macht für mich hier einen grandiosen Job und Teil 1 wird einfach immer mit der Beste Film der Reihe bleiben, da er sich auch wirklich auf Jack Sparrow konzentriert. 

Wo hast du wie ein Schlosshund geheult?
  • Harry Potter & der Orden des Phoenix: Sirius Blacks Tod: Da ich oben auf ein paar Filme eingangen bin die mich berührt haben, kommen nun konkret ein paar Szenen. Bei Harry Potter hätte ich wohl noch mehr Szenen aufzählen können, jedoch hatte mich der Tod von Sirius nicht nur im Buch, sondern auch im Film selbst geschockt. Nicht nur, dass er sehr dramatisch umgesetzt wurde, sondern auch die Realisation, dass damit eine weitere Bezugsperson, wenn nicht sogar die wichtigste, von Harry stirbt. 
  • Mit Dir an Meiner Seite: Der Tod von Steve Miller: Auch hier habe ich Rotz und Wasser geheult, weil dieser Tod auch sehr dramatisch umgesetzt wurde. Es ist einfach immer sehr schwer ein Elternteil zu verlieren und wenn dies dann noch durch eine Krankheit wie Krebs geschieht, dann ist es umso schwerer und im Film wurde dies einfach sehr gut rüber gebracht. Man konnte mit Ronnie fühlen und hat sie auf diese letzte Reise mit ihrem Vater begleitet. 
  • Titanic: Der Tod von Jack: Okay Todesszenen dominieren hier eindeutig, aber auch bei dieser Szene konnte ich meine Tränen nicht zurück halten. Jack war einer dieser Charaktere, die man sofort ins Herz schloss und natürlich ist jedes Mädchen auch ein großer Fan der Romanze zwischen ihm und Rose. Somit war sein dramatischer Tod dann der Moment, wo glaub ich jedes Weibliche Wesen die Taschentücher ziehen musste - wobei ich mir auch heute immer wünsche, dass das Ende anders ist, leider wird es dann nicht. 

Welcher Film hat dir einen Schrecken eingejagt?
  • A Nightmare on Elm Street: Gut das gilt jetzt nicht mehr für heute, da ich die Reihe nun sehr gerne mag, aber als ich den Film zum ersten Mal gesehen habe, da hat er mir einen riesen Schrecken eingejagt. Vielleicht war es auch die Stimmung am Geburtstag einer Freundin, das gemeinsam kreischen (oh ja , sehr peinlich, aber wie oben schon erwähnt ich war echt noch sehr jung  zu dieser Zeit) oder das abgedunkelte Zimmer, ich weiß es nicht, aber nach dem ansehen des Filmes konnte ich echt erstmal nicht schlafen. Als ich dann jedoch nachts um 4 endlich einschlief, war es richtig tief und somit hatte ich diese Krise dann auch überstanden :D. 

Welcher Filme / welche Szene hat dich vor Freude zu Tränen gerührt?
  • Die Tribute von Panem -Catching Fire: Peetas & Katniss's Kuss: Ja ich bin ein Peeta/Katniss Shipper und hoffe, dass mir das alle Gale Fans verzeihen werden, jedoch haben für mich Josh Hutcherson und Jennifer Lawrence einfach mehr Chemie, wobei ich auch finde, dass Menschen die solche dramatischen Erfahrungen teilen irgendwie auch zusammengehören...somit bin ich echt gespannt, wie der Film in dieser Hinsicht endet und da ich das letzte Buch noch nicht gelesen habe, bitte nicht spoilern. Jedoch fand ich den Kuss im 2.Teil wirklich wunderschön, da es sozusagen ihr erster richtiger Kuss war, bei dem Katniss ihre Gefühle zugelassen hat und der nicht für die Kameras bestimmt war. Da gab es bei mir schon kleine Freudentränen wobei mehr gejauchzt habe. 
  • Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2: Harry vereint mit seinen Eltern und Freunden: Auch diese Szene hat mich sehr berührt und das nicht nur im Buch, sondern auch im Film, weshalb ich mich schon sehr darauf gefreut habe. Diese Unterstützung direkt  bevor Harry glaubt zu sterben, war einfach ein schöner Moment und hat uns noch einmal vor Augen geführt, dass er nie alleine ist. 
  • Für immer Liebe: Als Leo und Paige doch noch ihren Weg zueinander finden: Den ganzen Film fand ich einfach nur wunderschön und er hat mich immer wieder zu Tränen gerührt, einfach weil die beiden Hauptdarsteller so unglaublich gut miteinander harmonierten und diesen Film geprägt haben. Es war ein langer Weg für Paige zurück zu Leo und als sie ihn endlich gefunden hat, war wohl jeder Zuschauer glück und zufrieden :). Da ich hier kein Video zur Szene gefunden habe, gibt es einfach ein Video vom Pärchen selbst und all den schönen Momenten ;). 


Welche Filme haben euch berührt?
Bei welchen Filmen habt ihr geweint/gelacht/habt vor Freude geweint?

Samstag, 26. April 2014

{Blogparade Film} It's a classic #15!

Das neue Thema der Blogger Film Parade ist wirklich ein kniffligeres, denn es dreht sich alles um die "Klassiker" der Filmgeschichte. Doch in meinen Augen, ist es trotz allem ein wichtiges Thema im Bereich Film, dass wir deshalb auch unbedingt in dieser kleinen Parade aufgreifen wollten. 


Was ist ein Klassiker für mich?
Fangen wir mal mit einer persönlichen Definition von "Klassikern" an, denn eine einheitliche im Netz zu finden, ist hier gar nicht so einfach. Jeder interpretiert "Klassiker" einfach anders und es ist schwer Film zu finden, die wirklich als Klassiker festgeschrieben werden. Oftmals sind versteht man darunter ja ältere Filme, da ich aber wirklich nie ganz alte Filme gesehen habe, möchte ich mich in meinem Beitrag auf neuere Filme konzentrieren. Ich gehöre einfach nicht mehr zum Jahrgang, der noch Filme aus den 70, 80er oder noch weit davor gesehen hat und ich kann mit diesen Filmen auch einfach nichts mehr anfangen. Man merkt einfach, dass sich die Technik weiterentwickelt hat und heut zu tage einfach andere Themen im Mittelpunkt stehen. Deshalb möchte ich auf Filme aus den letzten Jahren eingehen, die die Massen ins Kino gezogen haben, die jeder kennt und die immer noch im Gespräch sind, die ein Genre revolutioniert haben oder in eine vollkommen neue Richtung gegangen sind und deshalb den Film geprägt haben. Filme, deren Zitate und Nachricht auch nach Jahren noch jeder kennt und die einen bleibenden Eindruck gelassen haben. Denn das sind für mich eigentlich auch typische Klassiker, da es die Filme sind, über die eine ganze Generation gesprochen hat. 


Welche Filme sind oder werden für mich Klassiker:
Die Filme die für mich in diese Kategorie fallen oder in auch in der Zukunft darunter fallen werden, habe ich euch mal in einer Collage zusammengefasst. Alle Filme auf dieser Liste, haben die Massen ins Kino bewegt, viele davon zählen mit zu den erfolgreichsten Filmen der letzten Jahre und andere, an die denkt man auch heute noch und die sind immer wieder im Gespräch. 

Was sind für euch typische Filmklassiker?
Welche Filme muss man unbedingt gesehen haben?


Montag, 14. April 2014

{Bücher} New In

Ganz ungewohnt folgt heute mal nicht mein Outfitpost und die Favorites of the Week, einfach weil ich das ganze Wochenende recht langweilig verbracht habe und meine Blasenentzündung auskuriert habe. Der Post wird jedoch Mitte der Woche nachgeholt werden ;). So lange, gibt es jetzt erstmal einen Beitrag, der schon für die letzte Woche geplant war.

Der letzte New In Post ist ja doch schon etwas länger her, jedoch haben sich bei mir in den letzten Monaten / Wochen wieder einige neue Bücher ins Haus geschlichen, die ich euch unbedingt vorstellen möchte. Der Sinn dahinter: Ich finde einfach, dass man durch solche Posts immer wieder auf  Bücher stößt, die man noch nicht kennt und somit darüber informiert wird, was es derzeit alles auf dem Buchmarkt gibt oder welche älteren Bücher interessant klingen. In diesem Sinne hoffe ich, dass auch ein paar unter euch neue Bücher für sich entdecken. Den Klappentext findet ihr wenn ihr auf den jeweiligen Buchtitel klickt. 


1. Tess Gerritsen - Blutmale: Ich finde die "Rizzoli & Isles" Reihe von Tess Gerritsen steigert sich von Buch zu Buch immer mehr. Schon den letzten Roman der Reihe konnte ich kaum noch aus der Hand legen und auch der Klappentext von "Blutmale" hört sich sehr interessant an. Vor allem bin ich sehr gespannt, wie der Handlungsstrang um Jane als Mutter in diesem Band fortgeführt wird. In der Serie kommt man ja leider nicht in den Genuss dieser Storyline. Ein Grund warum ich etwas unsicher war, ob mir dieser Teil in den Bücher gefällt, aber ich kann Entwarnung geben: Mir gefällt Jane als Mutter und die möglichen Geschichten, die man darum spinnen kann, sehr sehr gut. 

2.Ethan Cross - Ich bin die Nacht: Mit diesem Buch habe ich mich mal wieder an einen ganz neuen Autor herangewagt und es war eher ein spontan Kauf, mit dem ich meinen Hugendubel Gutschein verbraucht habe. Ich hoffe ich werde hier nicht enttäuscht, da ich so dermaßen vom Klappentext gefesselt war, dass ich das Buch gekauft habe ohne vorher Kritiken oder Meinungen dazu zu lesen. Ich finde es einfach immer sehr spannend wenn ein Buch mal aus einer ungewöhnlichen, untypischen Sichtweise geschrieben ist. Bei "Ich bin die Nacht" liest man nämlich aus der Perspektive des Mörders und das macht für mich den Reiz des Buches aus. 

3. The Hunger Games - Catching Fire: Da die Panem Teile in der deutschen Version immer noch nicht als Taschenbücher erhältlich sind und ich einfach nicht mehr ewig warten möchte bis ich nun Teil 2 und 3 lesen kann, habe ich sie mir nur auf Englisch gegönnt. Ich wollte eh schon sehr lange mal wieder ein Englisches Buch lesen und da die Sprache hier auch nicht allzu anspruchsvoll sein soll, freue ich mich schon sehr auf den Lesespaß. Die Story von diesem Band kenne ich zwar schon, aber ich bin trotz allem richtig gespannt die Geschichte noch mal in Buchform zu entdecken. 

4. The Hunger Games - Mockingjay: Und auch Mockingjay habe ich mir nun sofort bestellt, nachdem ich mir auch die Dvd zu Catching Fire zugelegt hatte. Da ich es noch vor dem Film lesen werde, bin ich diesmal wirklich sehr gespannt, wie die Trilogie endet und gehe mal ganz ungespoilert an das Buch heran. Erwaten tue ich natürlich ein wirklich fulminantes Finale, bei dem ich mir aber auch sicher bin, dass ich es bekomme. 

5.Sebastian Fitzek - Amokspiel: Na wer hat das Lesezeichen entdeckt? Dieses Buch lese ich nämlich gerade und es war auch ein absoluter Glücksgriff. Schon lange Zeit wollte ich Amokspiel lesen und als ich vor kurzem bei uns in die Bücherei bin, da war es plötzlich dort und stand im Regal. Natürlich konnte ich da nicht widerstehen und wollte gar nicht länger warten, weshalb ich es mir sofort ausgeliehen habe. Ich finde das Thema einfach ein sehr interessantes, aber auch schwieriges, da man immer auf einem schmalen Grad zwischen gut umgesetzt und zu verharmlosend wandert. Da ich ein großer Fan von Fitzeks Bücher bin, bin ich umso gespannter wie er dieses Thema angegangen ist und ob ich auch diesen Roman nicht mehr aus der Hand legen kann. Da ich nun schon über die Hälfte hinaus bin, kann ich schon mal sagen, dass ich meine letzte Hoffnung definitiv bewahrheitet hat. Dieses Buch ist ein absoluter Page Turner. 


Habt ihr schon eines der Bücher gelesen?
Wollt ihr noch eines davon lesen?
Konnte ich euch auf ein neues, interessantes Buch aufmerksam machen?


Donnerstag, 9. Januar 2014

{Bücher} New In

Ich melde mich dann mal für das Wochenende ab, da ich es mit Freunden in der Hauptstadt verbringen möchte und hierbei nicht weiß, ob ich zum bloggen kommen werde. Ich werde zwar versuchen, dass mein Beitrag über das automatische Veröffentlichen online geht ,aber das hat bisher noch nicht wirklich geklappt. Mal schauen, ob es vielleicht diesmal funktioniert ;). Ansonsten wünsche ich euch allen schon einmal ein schönes Wochenende.

In den letzten Monaten haben sich bei mir so einige Neuzugänge eingeschlichen, die ich euch schon längere Zeit einmal vorstellen möchte, aber durch den ganzen Stress in der Schule bin ich einfach nicht dazu gekommen. Nun wo sich die Lage etwas entspannt, möchte ich euch nun meine neu eingezogenen Bücher vorstellen und vielleicht ist ja auch für den ein oder anderen von euch ein Buch dabei, dass euch interessiert und welches ihr noch nicht kanntet. Die Klappentexte findet ihr wie immer, wenn ihr auf den Titel klickt ;).


1. The Vampire Diaries - Stefan's Diaries - Am Anfang der Ewigkeit: Viele von euch wissen ja, dass die Tv-Serie "Vampire Diaries" zu meinen absoluten Lieblingen zählt und deshalb wollte ich auch unbedingt die Buchreihe beginnen, die auf der Serie basiert. Von der eigentlichen Buchvorlage war ich damals nämlich sehr enttäuscht, da die Charaktere in der Show einfach viel sympatischer sind. Ein Grund warum ich mir schon länger das Buch holen wollte, da ich zudem ein großer Fan der Rückblicke bin und ich hoffe auch in den Büchern erfährt man ein paar Details, die wir noch nicht in der Show gesehen haben. Da es bisher 6 Bücher gibt und die Salvatores schon einige Jahrhunderte unterwegs sind, bin ich da ganz positiv gestimmt. 

2. Suzanne Collins: Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele: Muss ich zu diesem Buch überhaupt noch etwas sagen? Die meisten von euch haben es schon gelesen, wollen es noch lesen, kenne die Filme und haben mir das Buch wirklich empfohlen. Aufgrund dessen bin ich schon sehr gespannt mit dem Buch zu beginnen. Zeitlich hat sich es bei mir leider noch nicht ergeben, aber die Vorfreude ist schon da. Vor allem auf die etwas längere Hintergrundgeschichte zu den Spielen und Beziehungen der Charaktere bin ich gespannt. Mal schauen, ob ich dann Peeta immer noch so gut besetzt finde, wie es gerade der Fall ist. Viele Buchliebhaber finden Josh Hutcherson ja nicht so klasse. 

3.Sebastian Fitzek - Der Augenjäger: Wer von euch meine Kritik  zum Vorgänger "Der Augensammler" gelesen hat, kann sich denken warum ich sofort die Fortsetzung in meinem Regal stehen haben wollte. Ich war wirklich begeistert davon und finde, dass es wirklich Fitzeks bisher bester Psychothriller ist. Nun hoffe ich, dass "der Augenjäger" an diesen Erfolg anknüpft und mich erneut fesseln, schockieren und begeistern kann.Hier muss ich gestehen, das ich einfach nicht dazu gekommen bin, diesen Post online zu bringen, weshalb ich mich diesem  Buch schon durch bin. Möchte aber nicht zu viel verraten, weil hier die Kritik noch folgen wird.

4.Richard Doetsch - Die 13.Stunde: Auf dieses Buch bin ich durch Janas Blog gestoßen, sie hat darüber eine wirklich tolle Kritik verfasst, die mich sofort angesprochen hat. Als ich es dann ganz günstig bei Rewe entdeckt hatte, musste ich es einfach mitnehmen. Ich finde es immer interessant, wenn Bücher von hinten nach vorne geht und ein Ultimatum abläuft. Dies ist auch hier der Fall und da es etwas anderes ist, hat es mich auch schon bei "Der Augensammler" fasziniert. Es ist einfach mal eine Abwechslung zum normalen Verlauf eines Buches und bricht aus dem typischen Genre aus. 

5. Mark T. Sullivan - Toxic: Dieses Buch hat meine Mum von einem Buch Flohmarkt mitgebracht und obwohl ich es vorher nicht im Blick hatte, hat mich der Klappentext neugierig gemacht, sodass ich mir es einmal genauer anschauen möchte. Da ich es Zuhause habe, kann ich auch immer drauf zurück greifen und erstmal meinen Lesestapel davor abarbeiten. Doch der Klappentext ist wirklich spannend und mysteriös geschrieben und macht neugierig ;).

6. Nicci French - Der Falsche Freund: Die Kritiken sind etwas durchwachsen. Die Einen finden das Buch spannend und toll umgesetzt, während andere es zu unrealistisch finden. Mitgenommen habe ich dieses Buch bei uns aus der örtlichen Bücherei und da ich den Klappentext und vor allem auch die Thematik rund um Stalking interessant finde, möchte ich dem Buch auf jedenfall eine Chance geben. Ich finde man sollte sich immer erst eine eigene Meinung bilden und vielleicht gehöre ich ja zu denjenigen, denen das Buch gefällt. 


Kennt ihr eines der Bücher?
Möchtet ihr noch welche davon lesen?
Konnte ich euch auf ein neues Buch aufmerksam machen?

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Kino-Neustarts im November!

Mit großen Schritten näher wir uns dem Ende des Jahres und ich darf euch nun schon die Kino-Neustarts im November verkünden. Jedes mal, wenn ich meine monatlichen Reihen veröffentliche, bin ich überrascht, wie schnell die Zeit doch vergangen ist und mir kommt es vor, als hätte das neue Jahr erst gestern begonnen, doch dann bin ich im Hier und Jetzt und merke, was schon wieder alles hinter mir liegt. Nun aber zu den Film, welche uns im nächsten Monat begleiten werden. Diesmal ist es eine kleine Auswahl, dafür ist aber auch ein richtig großer Blockbuster mit dabei:

1. You're Next:
Inhalt: Die Davison Familie trifft sich in einem Landhaus, um am Wochenende den Hochzeitstag der Eltern zu feiern. Als Sohn Crispian seine Freundin Erin seiner Familie vorstellen möchte, vergisst er ihr zu sagen, dass es innerhalb der Familie starke Differenzen gibt. Während einer Auseinandersetzung mit seinem Bruder Drake, läuft jedoch alles aus dem Ruder und für die Familie beginnt der Horror. Pfeile werden auf sie durch das Fenster geschossen und schon bald ist klar, dass es jemand darauf abgesehen hat, die reiche Familie an einem Abend auszulöschen. Wer wird die Nacht überleben?
Warum der Film gut werden könnte: Masken in Horrorfilme finde ich irgendwie immer ganz schrecklich, da man sich als Zuschauer gleich noch mehr gruselt und in diesem Film kommen sie in Form eines Schweinegesichts. Zugegeben der Trailer hat nun nicht wirklich neues gezeigt, doch viele Kritiken fiel durchaus positiv aus. Das Slant Magazine bezeichnete den Film als "unverschämt spannender Home Invasion-Thriller, der aufgrund dessen dysfunktionalen Familien Drama, sich aus der Masse abhebt". Hört sich also gar nicht so schlecht an und mal schauen, bei Lust und Laune gebe ich dem Film eine Chance, vorallem da er so perfekt in diese Halloween Zeit passt. Start: 7. November


2.Die Tribute von Panem: Catching Fire:
Inhalt: Katniss und Peeta haben die Hungerspiele gewonnen und haben dadurch für sich und ihre Familie eine Lebensmittelversorgung gesichtert und besitzen ein Haus in ihrem Heimatdistrikt 12. Doch unter der grausamen Regierung von Präsident Snow müssen beide weiterhin als Paar auftreten und für Propagandazwecke für die Regierung durch das Land touren. Hierbei werden sie jedoch schnell Zeugen der brutalen Gewalt, der Ordnungskräfte. Doch eine Rebellion brodelt, bei der Katniss die Symbolfigur ist. Für Präsident Snow ein Grund, dass die beiden erneut an den Hungerspielen teilnehmen müssen, um sie endlich aus dem Weg zu räumen. Erneut müssen beide, um ihr Überleben in der Arena kämpfen. 
Warum der Film gut werden könnte: Ich glaube die Frage stellt sich hier gar nicht, da The Hunger Games zu den Blockbustern des Jahres gehört. Ich war zuerst kritisch, ob der Film mir gefallen wird, aber von Teil 1 war ich wirklich begeistert, sodass ich Teil 2 auch unbedingt sehen möchte. Fantasy ist einfach ein Filmgenre, dass ich sehr gerne sehen und die Trailer/Poster zu Catching Fire sehen einfach nur fabelhaft aus. Mein Must-See-Film in diesem Monat. Start: 21.November


3. The Counselor:
Inhalt: The Counselour ist ein hoch angesehener Anwalt, der eigentlich ein perfektes Leben führt und sich mit seiner Freundin Laura verlobt. Doch bald ist ihm dies nicht mehr genug. Er möchte genauso viel Geld und Macht, wie viele andere und merkt bald, dass dies auf normalem Wege nicht möglich ist. Mit Reiner schmiedet er deshalb den Plan Drogen zu verkaufen, verstrickt sich hierbei jedoch in einen hart umkämpften Drogenkrieg an der mexikanischen Grenze.
Warum der Film gut werden könnte: The Counselor ist einer dieser Filme, die ich nicht in Sicht hatte, doch das Genre ist einfach meines. Ein Rasanter Thriller, bei dem der Protagonist sich fragt, wie weit er für Geld bereit ist zu gehen? Zudem ist der Cast brillant neben Brad Pitt sind Cameron Diaz und Penelope Cruz in den Hauptrollen zu sehen. Start: 28.November

Zum Schluss folgt nun noch das neue Thema der Blogger Film Parade, ich denke es ist diesmal nicht wirklich überraschend: Happy Halloween.
Orientierungsfragen: Mögt ihr Grusel/Horrorfilme? Welche fandet ihr besonders gut/schlecht? Welche muss man unbedingt gesehen haben? Wo habt ihr euch fast zu Tode gegruselt? Bester Bösewicht? Spannendste Klassiker, die jeder gesehen haben sollte? Welche Klischees neven euch in Horrorfilmen? Was braucht ein Horrorfilm, damit du dich gruselst?
Also wir iher seht eine ganze Menge Fragen, auf die ihr eingehen könntet, wie immer dienen diese rein zur Orientierung, denn eurer Kreativität ist keine Grenzen gesetzt. Ihr habt ab morgen 14 Tage Zeit, um euren Beitrag zu diesem Thema einzureichen. Ich wünsche euch viel Spaß und bin schon gespannt auf eure Ideen ;). 

Welchen der 3 Filme wollt ihr sehen?
Welchen eher nicht?

Samstag, 23. Februar 2013

{Review} Die Tribute von Panem

Nach langer, langer  Zeit bin ich nun auch endlich dazu gekommen mir diesen Film auf Dvd anzusehen. War wirklich ein toller Mädelsabend mit einer Freundin bei der wir erst die Tribute von Panem und danach noch One Tree Hill geschaut haben. Wie immer möchte ich euch nun meine Gedanken zum Film mitteilen. Poster via

Allgemeines:
Originaltitel: The Hunger Games
Titel: Die Tribute von Panem
Produktionsland: Usa
Kinostart: 22.März 2012
Genre: Fantasy, Sci-Fi, Action, Drama
Länge: 112 Minuten
FSK: Ab 12 Jahren
Produzent: Garry Ross
Basierend: Auf der gleichnamigen Buchreihe
Cast: Jennifer Lawrence ("Silver Linings", "Winter's Bone"), Josh Hutcherson ("Die Reise zum Mittelpunkt der Erde"), Stanley Tucci ("Der Teufel trägt Prada"), Wes Bentley ("American Beauty"), Liam Hemsworth ("Mit dir an meiner Seite"), Elizabeth Banks ("Scrubs"), Woody Harrelson ("Zombieland"), Lenny Kravitz ("Austin Powers"), Alexander Ludwig ("Die Jagd zum Magischen Berg") und Isabelle Fuhrman ("Orphan")
Sonstiges: Viele Jungsstars sprachen für die Rolle der Katniss vor z.B. Emma Roberts, Shailene Woodley oder Chloe Moretz

Handlung: Durch Kriege und Naturkatastrophen die die Usa zusammengebrochen und nun veranstaltet die Regierung grausame Gladiatorenspiele betitelt als "Hungerspiele", bei denen 24 Jugendliche aus 12 verschiedenen Distrikten teilnehmen müssen und nur einer als Sieger übrig bleibt. Als es die kleine Schwester der 16-jährigen Katniss treffen soll, meldet diese sich freiwillig als Tribut und muss mit dem Junge Peeta, einem Jugendfreund für ihr District antreten. Die Regeln besagen, dass auch sie sich umbringen müssen, doch da Peeta für Katniss schwärmt, versuchen beide, die Regeln zu brechen. 

President Snow: And so it was decreed that each year, the various districts of Panem would offer up in tribute, one young man and woman to fight to the death in a pageant of honor, courage and sacrifice.

Kritik: Bisher habe ich nur positives von der Film- und Buchreihe gehört und war schon sehr gespannt die Tribute von Panem auch endlich mal zu sehen und kann mich nur den Meinungen aller anschließen. Auch ich bin begeistert vom Film und hoffe, dass die Bücher bald noch folgen. Schon bevor ich ihn gesehen habe, hat mir die Story sehr gut gefallen und das auch, wenn sie nichts neues ist und es diese schon vorher gab, jedoch haben solche Storylines einfach einen gewissen Reiz und man kann sehr viel rausholen, was die Tribute von Panem auf jedenfall gemacht hat. Sehe ich solche Filme, frage ich mich immer, ob sowas irgend wann einmal die Wirklichkeit werden könnte - ein Gedanke der beängstigend und komisch ist. Auch die Stimmung im Film war Surreal, da sich ja jeder an den Spielen richtig erfreut hat, die Disbute gefeiert wurden wie Stars und sogar durch Showeinlangen eigene Sponsoren finden mussten, die ihnen durch die Hungerspiele helfen und z.B. Medizin schicken. Das war auch wieder der Teil des Filmes, der mich immer ganz fassungslos macht oder eher bei so Filmen generell schockt. Die Einführung der Welt von Panem fand ich sehr gelungen, natürlich dauert es dadurch etwas bis Spannung aufkommt, aber im ersten Teil einer Reihe finde ich es wirklich sehr wichtig, die ganze Welt kennen zu lernen. Die verrückte und exzentrische Welt fand ich recht gelungen und genau dadurch passen die "Hungerspiele" auch perfekt dort hinein. In der zweiten Hälfte des Filmes fängt dann die eigentliche Storie des Filmes an, als die Tribute anfangen sich auszuschalten. Man muss gestehen, dass es sich eher um eine seichtere Version handelt und es nicht wirklich brutal ist, was natürlich auch an der Altersfreigabe liegt und im Vorfeld schon klar gewesen sein dürfte. Trotz allem fand ich es nicht schlecht dar gestellt, da man ja auch einige Sci-Fi Elemente mit rein genommen hat, wie mutierte Bienen, durch deren Stiche man Halluzinationen bekommt oder in großen Mengen auch sterben kann. Die ganze Zeit fiebert man natürlich bei diesen Kämpfen mit Katniss und Peeta und fragt sich unweigerlich, wie die beiden die Regeln umgehen werden. Denn ich wollte wirklich das beide gewinnen, da ich sie echt putzig zusammen fand. Der Cast war in meinen Augen super gewählt, wir sehen viele bekannte Gesichter wie Lenny Kravitz oder Stanley Tucci, doch die Disputen wurden allesamt gut gecastet. Etwas überrascht, war ich über die begrenzte Screen-Time von Chris Hemsworth, da er ja bei jeder Promo Tour dabei war und ich echt dachte er sei eine wichtige Schlüsselfigur, aber seine Szenen waren, na ja wie soll ich sagen, nicht sehr schauspiellastig xD. Da ich die Bücher nicht gelesen habe, fand ich auch Josh Hutcherson als Peeta sehr gut gewählt, muss aber gestehen, dass ich ihn schon vorher als Schauspieler sehr mochte. Jennifer Lawrence habe ich in die Tribute von Panem das erste Mal gesehen und bin nun offiziell ein Fan. Anders als Kristen Stewart, konnte sie als Titelheldin überzeugen und hatte die Ausstrahlung die man dazu braucht, egal ob zerbrechlich und  zart oder hart und brutal, sie konnte alles transportieren und darstellen. Nach Teil 1 kann ich nur sagen, ich bin sehr gespannt wie es nun weiter geht und finde das "Die Tribute von Panem" ein gelungener Sci-Fi Auftakt war. 

Fazit: Ein tolle Jugendverfilmung, die definitiv ihre Zielgruppe überzeugt, gelungen in die Welt von Panem einführt und durch den tollen Cast das Potential hat richtig groß zu werden. 4/5 Sterne. 

Wer von euch hat den Film gesehen?
Was überzeugt euch mehr - Film oder Buch?
Welcher Charakter war gut dargestellt, welcher eher weniger?