"One Tree Hill" ist für mich die Königin der Dramaserien. Ein Nachfolger, der es mit dieser Produktion aufnehmen kann, ist mir bisher noch nicht begegnet. Am ehesten heranreichen kann für mich vielleicht noch "This Is Us", das mich zwar genauso berührt, aber bei dramatischen Staffelfinalen noch etwas Luft nach oben hat. In Deutschland ist "One Tree Hill" leider gar nicht so bekannt, dabei hat die Serie einen wundervollen Mix aus herzhaften, lustigen und traurigen Momenten zu bieten und ist bekannt für ihre heftigen Cliffhänger, die einen mit offenem Mund und ganz vielen Tränen zurücklassen. Wer "One Tree Hill" von euch noch nicht gesehen hat, der sollte dies schnellstens nachholen und ich hoffe ich kann euer Interesse wecken, denn die DVDs sind mittlerweile günstig über Amazon zu erhalten und die Serie selbst ist komplett abgeschlossen. Staffel Neun endet mit einem wunderschönen Serienfinale, das für mich zu meinen Lieblingen zählt, denn es lässt keine Fragen offen und belohnt all diejenigen, die so lange drangeblieben sind.
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Freitag, 11. Mai 2018
{Geständnisse eines Serienjunkies} One Tree Hill TAG: Die Königin unter den Dramaserien!
"One Tree Hill" ist für mich die Königin der Dramaserien. Ein Nachfolger, der es mit dieser Produktion aufnehmen kann, ist mir bisher noch nicht begegnet. Am ehesten heranreichen kann für mich vielleicht noch "This Is Us", das mich zwar genauso berührt, aber bei dramatischen Staffelfinalen noch etwas Luft nach oben hat. In Deutschland ist "One Tree Hill" leider gar nicht so bekannt, dabei hat die Serie einen wundervollen Mix aus herzhaften, lustigen und traurigen Momenten zu bieten und ist bekannt für ihre heftigen Cliffhänger, die einen mit offenem Mund und ganz vielen Tränen zurücklassen. Wer "One Tree Hill" von euch noch nicht gesehen hat, der sollte dies schnellstens nachholen und ich hoffe ich kann euer Interesse wecken, denn die DVDs sind mittlerweile günstig über Amazon zu erhalten und die Serie selbst ist komplett abgeschlossen. Staffel Neun endet mit einem wunderschönen Serienfinale, das für mich zu meinen Lieblingen zählt, denn es lässt keine Fragen offen und belohnt all diejenigen, die so lange drangeblieben sind.
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Mittwoch, 25. Januar 2017
{Herzensfilme} Rezension - Wenn ich bleibe
Es wird mal wieder Zeit für einen weiteren Herzensfilm, denn "Wenn ich bleibe" hat mich wirklich berührt und nach dem Anschauen auch nicht so schnell losgelassen. Für einen Jugendfilm war das ganz schön harter Tobak, aber ich finde schön, dass man sich auch hier etwas wagt und von all den Stereotypen abweicht. Wieso der Film einer meiner Herzensfilme ist, erfahrt ihr nun natürlich in einer ausführlichen Rezension. Natürlich bin ich wie immer gespannt darauf zu hören, was ihr über diesen Film denkt bzw. ob auch jemand das Buch gelesen hat. Das Urheberrecht für das Filmcover liegt natürlich bei Warner Bros. Deutschland.
Allgemeines:
Titel: Wenn ich bleibe
Produktionsland: Usa
Filmverleih: Warner Bros. Deutschland
Erscheinungsjahr: 2014
Produzenten: Alison Greenspan, Denise Di Novi ("Eine für 4", "The Lucky One")
Länge: 106 Minuten
Genre: Drama, Liebesfilm
Cast: Chloe Grace Moretz als Mia Hall, Jamie Blackley als Adam, Mireille Enos als Kat Hall, Joshua Leonard als Denny Hall, Jakob Davies als Teddy Hall, Liana Liberato als Kim, Stacy Keach als Grandpa und Aisha Hinds als Schwester Ramirez
Sonstiges: Basiert auf dem gleichnamigen Jugendroman von Gayla Forman, verfügbar auf Netflix
Um was geht es in "Wenn ich bleibe":
Mia ist glücklich mit ihrem Freund Adam und vor allem die Musik verbindet sie. Während Adam mit seiner Rockband durch die Clubs tourt, ist Mia eine hochbegabte Cellistin. Doch als sie sich an der Julliard School, der besten Musikschule des Landes bewirbt, beginnt ihre Beziehung plötzlich zu kriseln. Und während Mia sich nun zwischen der Liebe und der Musik entscheiden muss, erwartet sie nach einem Autounfall eine noch härtere Entscheidung, die zwischen Leben und Tod.
Als Erstes muss ich an dieser Stelle betonen, dass ich das Buch nicht gelesen habe, somit bezieht sich meine Rezension rein auf den Film und ich kann leider auch keinen Vergleich zwischen beiden Werken vornehmen. Was mich am meisten an diesem Film berührt hat, ist Mias innerer Kampf um die Frage: "Leben oder Sterben"? Darum, ob es ihr Leben wert ist, dafür zu kämpfen, vor allem dann, wenn man alles verloren hat? Das ist natürlich für ein Jugendfilm nicht unbedingt leichte Kost, aber man fragt sich unweigerlich selbst, welche Wahl man treffen würde und ob man die Stärke aufbringen könnte, zu kämpfen. Hierbei wird der ganze Konflikt von Mia auf sehr interessante Weise dargestellt, denn wir springen immer wieder zwischen der Gegenwart und Vergangenheit hin und her. Erst nach und nach lernen wir somit Mias Welt, ihre Wünsche, Sehnsüchte und Probleme kennen und erfahren, wie sie sich in Adam verliebte und welche Probleme sie voneinander entfernen. Wer nun denkt, dass dies dazu führt, dass der Film unübersichtlich wird, der liegt falsch. Denn die Produzenten beweisen hier Fingerspitzengefühl und schaffen es, dass die Sprünge logisch gestaltet sind, es nicht zu wirr wird und sich das ganze nahtlos in die Geschichte einfügt. Doch genau dieser Art des Erzählens hält für mich die Spannung aufrecht, da ich als Zuschauer gespannt war, mehr aus Mias Leben zu erfahren.
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Donnerstag, 22. Dezember 2016
{Serienrezension} The Crown oder warum Fans der Monarchie einschalten sollten!
Ich hatte schon immer einen Faible für die englische Monarchie, bin aber etwas besser informiert über die Tudors, als über die Windsors. Aber trotzdem war dies natürlich der Grund, wieso ich sehr gespannt auf die neueste Eigenproduktion von Netflix gewesen bin, denn in der steht das Leben von Elizabeth II. im Mittelpunkt. Ob die Serie was taugt und wie viel Wahrheit in ihr steckt, möchte ich nun in meinem Post klären. Übrigens eignet sich diese Serie auch perfekt für die Feiertage. Das Urheberrecht für das verwendete Poster und den Trailer liegt übrigens bei Netflix Deutschland.
Allgemeine Fakten über "The Crown" :
Produktionsland: England
Produktionsjahr: 2016
Produzent: Peter Morgan
Genre: Biografie, Historie
Staffeln: 1, jedoch insgesamt 6 Staffeln geplant
Folgen: 10
Länge: ca. 50 bis 60 Minuten
Cast: Claire Foley als Elizabeth II, Matt Smith als Philip Mountbatten, Vanessa Kirby als Prinzessin Margaret, John Litgow als Winston Churchill, Eileen Atkins als Königin Mary, Jeremy Northam als Anthony Eden, Jared Harris als George VI., Ben Miles ans Peter Townsend und Alex Jennings als Prinz Edward, Duke of Windsor
Sonstiges: Der genannte Cast wird nur in den ersten zwei Staffeln zu sehen sein, danach wird Netflix für Staffel 3 und 4 neue, ältere Darsteller casten, genauso wie für Staffel 5 und 6. Geplant ist hierbei, dass jede Staffel 10 Jahr in der Regierungszeit der Queen umfassen und wir am Ende in der Moderne angelangt sind.
Länge: ca. 50 bis 60 Minuten
Cast: Claire Foley als Elizabeth II, Matt Smith als Philip Mountbatten, Vanessa Kirby als Prinzessin Margaret, John Litgow als Winston Churchill, Eileen Atkins als Königin Mary, Jeremy Northam als Anthony Eden, Jared Harris als George VI., Ben Miles ans Peter Townsend und Alex Jennings als Prinz Edward, Duke of Windsor
Sonstiges: Der genannte Cast wird nur in den ersten zwei Staffeln zu sehen sein, danach wird Netflix für Staffel 3 und 4 neue, ältere Darsteller casten, genauso wie für Staffel 5 und 6. Geplant ist hierbei, dass jede Staffel 10 Jahr in der Regierungszeit der Queen umfassen und wir am Ende in der Moderne angelangt sind.
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Freitag, 25. November 2016
{Buchrezension} Outlander - Feuer und Stein
Werbung durch Nennung des Buchverlages // Ich hatte es vor einigen Tage schon auf Instagram angekündigt, dass es bald noch eine Rezension zum ersten Band der Outlander Reihe "Feuer und Stein" geben wird. Jedoch möchte ich nicht nur auf den Roman selbst eingehen, sondern auch einen kurzen Vergleich zur Serie ziehen und schauen, wie treu die Produzenten den Stoff verfilmt haben. Gerade für Buchfans ist das ja immer ein wichtiges Kriterium, welches sie an eine Literaturverfilmung stellen und ich bin da keine Ausnahme. Aber beginnen möchte ich mit meinen Gedanken zum Buch. Natürlich liegt das Urheberrecht für das Cover bei Droemer Knaur.
Allgemeine Infos:
Titel: Outlander - Feuer und Stein
Autorin: Diana Gabaldon
Verlag: Droemer Knaur
Erscheinungsjahr: 1991 // die neue Übersetzung ist jedoch erst 2015 erschienen
Genre: historischer Roman
Länge: 1136 Seiten
Preis: 14,99 €
Preis: 14,99 €
ISBN: 978-3-426-51802-1
Sonstiges: Wird sehr oft auch als "Highland Saga" bezeichnet und ist die Vorlage für die gleichnamige Serie, die schon um eine dritte und vierte Staffel verlängert wurde. Hierbei umfasst jede Staffel übrigens ein Buch.
Um was geht es in "Outlander":
1946: Nachdem die Engländerin Claire während des Zweiten Weltkriegs als Krankenschwester tätig war und längere Zeit von ihrem Mann Frank getrennt war, nähern sie sich in ihren zweiten Flitterwochen in Schottland einander wieder an. Doch ihr Mann begibt sich dort auch auf die Spuren seiner Ahnen und bringt Claire das Land und seine Bräuche näher. Als sie jedoch einen mysteriösen Steinkreis auf dem Craigh na Dun besucht, findet sie sich plötzlich im Schottland des Jahres 1743 wieder, als der Jakobitenaufstand seine Anfänge nimmt. Doch dort lauern für die junge Frau überall Gefahren und sie muss sich plötzlich in einer anderen Zeit zurechtfinden.
Warum mir "Feuer und Stein" so gut gefallen hat:
Normalerweise lese ich ja erst die Bücher und schaue dann die Verfilmungen, doch bei "Outlander" war dies diesmal anders rum, denn erst durch die Serie bin ich auf diese tolle Romanreihe aufmerksam geworden. Die historische Produktion gefällt mir wirklich unglaublich gut, sodass ich mir auch ein Bild von den Büchern machen wollte, auch um zu sehen, wie nah die Serie an den Büchern ist. Ein Punkt, auf den ich im Anschluss noch gesondert eingehen werde. Jedoch war dies für mich der Anstoß mir endlich das erste Buch vorzunehmen, welches mit über 1000 Seiten nicht unbedingt ein kurzes Werk für zwischendurch ist. Gerade bei dicken Wälzer möchte ich mir einfach Zeit zum Lesen nehmen und die fand ich nun im Sommer während meiner Semesterferien. Ich hatte ja etwas Angst davor, dass sich auch "Outlander", wie viele Bücher dieser Länge, zu Beginn erst mal etwas ziehen würde, aber das war gar nicht der Fall. Gabaldons Werk nimmt wirklich ziemlich schnell an Fahrt auf, sodass wir recht schnell in das Geschehen einsteigen und man sich als Leser in einem richtigen Sog befindet, durch den man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann.
Sonstiges: Wird sehr oft auch als "Highland Saga" bezeichnet und ist die Vorlage für die gleichnamige Serie, die schon um eine dritte und vierte Staffel verlängert wurde. Hierbei umfasst jede Staffel übrigens ein Buch.
Um was geht es in "Outlander":
1946: Nachdem die Engländerin Claire während des Zweiten Weltkriegs als Krankenschwester tätig war und längere Zeit von ihrem Mann Frank getrennt war, nähern sie sich in ihren zweiten Flitterwochen in Schottland einander wieder an. Doch ihr Mann begibt sich dort auch auf die Spuren seiner Ahnen und bringt Claire das Land und seine Bräuche näher. Als sie jedoch einen mysteriösen Steinkreis auf dem Craigh na Dun besucht, findet sie sich plötzlich im Schottland des Jahres 1743 wieder, als der Jakobitenaufstand seine Anfänge nimmt. Doch dort lauern für die junge Frau überall Gefahren und sie muss sich plötzlich in einer anderen Zeit zurechtfinden.
Warum mir "Feuer und Stein" so gut gefallen hat:
Normalerweise lese ich ja erst die Bücher und schaue dann die Verfilmungen, doch bei "Outlander" war dies diesmal anders rum, denn erst durch die Serie bin ich auf diese tolle Romanreihe aufmerksam geworden. Die historische Produktion gefällt mir wirklich unglaublich gut, sodass ich mir auch ein Bild von den Büchern machen wollte, auch um zu sehen, wie nah die Serie an den Büchern ist. Ein Punkt, auf den ich im Anschluss noch gesondert eingehen werde. Jedoch war dies für mich der Anstoß mir endlich das erste Buch vorzunehmen, welches mit über 1000 Seiten nicht unbedingt ein kurzes Werk für zwischendurch ist. Gerade bei dicken Wälzer möchte ich mir einfach Zeit zum Lesen nehmen und die fand ich nun im Sommer während meiner Semesterferien. Ich hatte ja etwas Angst davor, dass sich auch "Outlander", wie viele Bücher dieser Länge, zu Beginn erst mal etwas ziehen würde, aber das war gar nicht der Fall. Gabaldons Werk nimmt wirklich ziemlich schnell an Fahrt auf, sodass wir recht schnell in das Geschehen einsteigen und man sich als Leser in einem richtigen Sog befindet, durch den man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann.
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Freitag, 21. Oktober 2016
Horror im Oktober: The Boy
Und weiter geht es mit den Horrorfilmen im Gruselmonat, diesmal habe ich mir "The Boy" vorgenommen, ein Horrorfilm, bei dem eine Puppe im Mittelpunkt steht. Etwas, was Horrorfans sicherlich bekannt vorkommen wird, ob er dabei dem Genre etwas Neues hinzufügen und mich überzeugen konnte, erfahrt ihr in meiner kleinen Rezension.
Titel: The Boy
Produktionsland: Usa
Erscheinungsjahr: 2016
Filmverleih: Capelight Pictures
Genre: Horror, Thriller, Mystery
Produzenten: David Kern ("The Vatican Tapes"), John Powers Middleton ("Poltergeist") und Adam Stone ("Midnight Special")
Cast: Lauren Cohan ("The Walking Dead"), Rupert Evans ("Die Tore der Welt"), Jim Norton ("Wasser für die Elefanten"), Diana Hardcastle ("The Kennedys") und Ben Robson ("Vikings")
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Dienstag, 11. Oktober 2016
Horror im Oktober: The Forest
Ich liebe Horrorfilme und gerade im Oktober ist die perfekte Zeit, um sich dem Genre einmal etwas intensiver zu widmen. Nicht nur ist die Stimmung draußen perfekt, um sich so richtig zu gruseln, sondern auch nähert sich Halloween in großen Schritten. Und gerade da ist eine kleine Tradition von mir, mich ein paar Horrorproduktionen zu widmen, die ich schon länger sehen wollte. Dank den Amazon Freitags Blockbustern, einer Aktion, bei der man Filme für 99 Cent leihen und diese innerhalb von 30 Tagen anschauen kann, konnte ich auch zwei Horrorfilme nachholen, die ich in diesem Jahr im Kino leider verpasst hatte. Den Anfang machte dabei "The Forest", bei dem mich der Trailer wirklich neugierig machte.
Allgemeines über "The Forest":
Erscheinungsjahr: 2016
Produktionsland: Usa
Produzent: Jason Zada
Genre: Horror
Länge: 90 Minuten
Filmverleih: Splendid Film
Cast: Natalie Dormer ("The Tudors", "Game of Thrones"), Taylor Kinney ("Chicago Fire"),Yukiyoshi Ozawa und Eoin Macken ("The Night Shift")
Interessiert? The Forest gibt es für 9,97 € bei Amazon zu kaufen, ihr könnt ihn aber auch leihen.
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Donnerstag, 11. August 2016
{Serien Tipp} Lucifer - Eine Serie, die man sich nicht entgehen lassen sollte!
Es ist schon etwas her, dass ich einer Serie eine etwas größere Bühne gegeben habe. In letzter Zeit gab es viele Kurzkritiken, doch heute habe ich mit Lucifer einfach einen absoluten Serien Tipp für euch. Für mich war die Mystery/Crime Produktion nämlich perfekt für die ersten lauen Sommerabende geeignet, an denen man nicht unbedingt viel nachdenken möchte, sondern einfach gut unterhalten werden will. Lucifer erfüllt genau das und vieles mehr.
Fakten zur Serie:
![]() |
| Urheberrecht: FOX Broadcasting, Poster via |
Produktionsland: Usa
Produktionsfirmen: Jerry Bruckheimer Television, DC Entertainment, Warner Bros. Television
Ausstrahlung: Seit dem 25.Januar 2016
Genre: Krimi, Mystery, Drama, Comedy
Staffeln: 2
Episoden: 13 in 1 Staffel, jedoch 13 weitere bestellt
Länge: 43 Minuten
Cast: Tom Ellis als Lucifer Morningstar, Lauren German als Chloe Deckert, Lesley-Ann Brandt als Mazikeen, D.B. Woodside als Amendiel, Kevin Alejandro als Dan Espinoza, Rachael Harris als Dr. Linda Martin und Scarlett Estevez als Trixie
Sonstiges: Basierend auf der gleichnamigen Comic Reihe
Wo läuft sie? Wer Amazon Prime besitzt kann sich die erste Staffel derzeit im Abo anschauen, zusätzlich besteht jedoch die Möglichkeit die einzelnen Folgen zu kaufen.
Sonstiges: Basierend auf der gleichnamigen Comic Reihe
Wo läuft sie? Wer Amazon Prime besitzt kann sich die erste Staffel derzeit im Abo anschauen, zusätzlich besteht jedoch die Möglichkeit die einzelnen Folgen zu kaufen.
Worum geht es in Lucifer?
Stellt euch vor, dass sich Lucifer höchstpersönlich in Therapie befindet, die Polizei der Aufklärung ihrer Fälle hilft und noch ganz nebenbei den angesagtesten Nachtclub leitet. Unvorstellbar? Nicht in dieser Serie, denn dort macht der Teufel genau das, nachdem er sich eine Auszeit aus der Hölle genommen hat und dabei Passenderweiße in der Stadt der Engel, Los Angeles landet. Doch bei der Zusammenarbeit mit Chloe Deckert stellt er bald seine moralischen Prinzipien infrage und entdeckt seine menschliche Seite.
Meine Meinung:
Natürlich ist Lucifer nicht die anspruchsvollste Serie, die im Fernsehen bzw. hier bei Amazon Prime zu sehen ist, dafür unterhält sie einen aber ziemlich gut und bringt den Zuschauer verdammt oft zum Lachen. Es ist wirklich leichte Kost, bei der man nicht viel nachdenken muss, einfach mal abschalten kann und die eigenen Probleme für 43 Minuten hinter sich lässt. Im Vorfeld hat die Produktion ja vor allem in Amerika für ganz schön viel Wirbel gesorgt, denn Lucifer höchstpersönlich als Hauptdarsteller auszukören und eine Serie um ihn herum aufzubauen, ist sicher gewagt, aber ich bin froh, dass die Macher dieses Wagnis eingegangen sind und der Protest im Sande verlief. Vielmehr war das ganze ziemlich gute Werbung für die Serie, die aufgrund der guten Einschaltquoten auch eine zweite Staffel erhalten hat. Tom Ellis bildet hierbei als Lucifer wirklich das Herz der Serie, denn es ist seine Figur, die einen dran bleiben lässt. Alles wird auf ihn und seine Wandlung zugeschnitten, die auch im Fokus der Produktion steht. Zwar folgt die Serie inhaltlich dem "Fall der Woche" Prinzip, diese haben jedoch immer eine Verbindung zu Lucifers privaten Gedankengängen, Sorgen und Probleme und dienen dazu, ihm den Spiegel vor die Nase zu halten und mehr über sich zu erfahren. Denn gerade die Veränderungen, die Lucifer im Verlauf der Serie durchmacht und die dabei aufkommende Menschlichkeit sind es, die einen als Zuschauer in den Bann ziehen.
"Well… where do I begin? With the grandest fall in the history of time? Or perhaps the far more agonizing punishment that followed?" - Lucifer
Gepaart wird das Ganze mit einer großen Portion Humor, persönlich würde ich sagen, dass Lucifer in der Serie einfach eine coole Socke ist, die mich in jeder Folge zum Schmunzeln bringt und damit auch für die Leichtigkeit innerhalb der Serie sorgt. Die Produzenten gehen an die ganze Geschichte mit sehr viel Humor ran und ich glaube, dass gerade darin der Erfolg der Serie liegt. Denn man hat es geschafft Lucifer nicht als Bösewicht darzustellen, sondern als äußerst sympathischer Charakter, der wie ein kleines, trotziges Kind noch so einiges im Leben zu lernen hat und seine Unsicherheiten mit einem lustigen Spruch überspielt. Generell wird in der Serie eher seine rebellische Seite in den Mittelpunkt gerückt und der Konflikt mit Gott auf eine leichte Weiße kommuniziert, die nie in zu ernste Gefilde abrutscht. Für mich hat man auf diese Art eine sehr schwere Thematik, richtig gut umgesetzt, ohne damit jemandem auf die Füße zu treten. Sicherlich wird es viele geben, die sich einen Lucifer gewünscht hätten, der das Böse Selbst ist, aber das werdet ihr hier nicht finden. Vielmehr präsentiert man uns einen Charakter mit Ecken und Kanten, der eigentlich nur geliebt werden möchte.
"I mean, despite your proclaimed revulsion, you can’t deny that there’s a connection between us." - Lucifer
Und apropos Liebe, denn besonders schön ist seine Beziehung zu Chloe Deckert anzuschauen. Denn sie ist die treibende Kraft hinter seiner Veränderung, diejenige, die ihn menschlich macht und somit komme ich nicht umhin die beiden zu shippen. Was Lauren German selbst angeht, gefällt sie mir hier zwar wesentlich besser als in Hawaii Five-0, aber Tom Ellis ist qualitativ unschlagbar, weil er perfekt in die Rolle des Lucifers passt. Der Charme, die Ausstrahlung und seine Gesichtsausdrücke sind einfach Gold wert. Abseits davon gefallen mir noch Rachael Harris ziemlich gut, schon alleine, weil ich die Therapiesitzungen zwischen ihr und Lucifer unglaublich toll finde. Doch auch Lesley-Ann Brandt überzeugt als tougher Dämon, der am Ende auch seine weiche Seite zeigt. Verliebt habe ich mich ja sehr in Scarlett Estevez, die die Tochter von Chloe und Dan spielt und mit ihrer Zahnlücke, dem naiven Verhalten und ihrer ganz Art einfach zuckersüß ist.
“People like to tell me things. Those deep, dark, naughty little desires that are on their minds. It’s a gift. It must be something about this face.” - Lucifer
Doch Lucifer überzeugt mich auch mit seinem Soundtrack, der perfekt zur Thematik passt und wo die Macher einfach ein ziemlich gutes Händchen beweisen. Coole Rockmusik, die mich immer an Supernatural erinnert, aber für solche Serien nun einmal ziemlich gut geeignet ist. Und zu den Flügeln der Engel? Da kann ich nur Wow sagen, denn obwohl die schon bei Supernatural imposant waren, schlägt Lucifer diese Darstellung um Längen. Sie sind imposant, beeindruckend und man merkt, wie viel Liebe zum Detail in ihnen steckt. Vielmehr möchte ich gar nicht dazu sagen, lasst euch einfach überraschend, für mich wird es der Moment der Serie bleiben.
Fazit: Lucifer überzeugt mit lockermn Humor, einem talentierten Hauptdarsteller, der wie gemacht für diese Rolle ist und mit ganz viel Leichtigkeit. Die Produzenten haben es geschafft, ein sehr heikles Thema, auf eine lockere Art und Weiße zu verfilmen, die den Zuschauer ziemlich gut unterhält. Da dabei aber etwas die Tiefgründigkeit flöten geht, gibt es an dieser Stelle von mir 4 von 5 Teufelchen!
Wer von euch hat denn auf Amazon Prime schon reingeschaut?
Wen konnte ich neugierig machen?
Für wen ist die Serie hingegen gar nichts?
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Donnerstag, 19. Mai 2016
{Herzensfilme} Warum "Can A Song Save Your Life" nun zu meinen Lieblingsfilmen zählt!
Manchen Filmen, denen möchte ich hier einfach eine etwas größere Bühne geben und somit habe ich die neue Kategorie "Herzensfilme" eingeführt. Neben Produktionen, die ich im Kino gesehen haben, sind dass diejenigen, die mich wirklich berührt, mitgerissen oder von sich überzeugen konnten. Es hat lange gedauert, bis es ein Film erneut auf meine absolute Favoriten Liste geschafft hat, aber "Can A Song Save Your Life" ist dies gelungen. Denn die Produzenten, der gesamte Cast und die Crew haben hier ein wirklich wunderschönes Werk geschaffen, dass genau das geschafft hat.
Anmerkung - Urheberrecht für das Poster: StudioCanal Deutschland
Allgemeines über Can A Song Save Your Life:
Originaltitel: Begin Again
Verleiher: Studiocanal Deutschland
Jahr: 2014
Produzent: John Carney
Genre: Musik, Romanze, Drama
Cast: Keira Knightley ("Fluch der Karibik") als Greta, Mark Ruffalo ("Now You See Me") als Dan, Adam Levine als Dave, Hailee Steinfeld ("Pitch Perfect 2") als Violet, James Cordon ("Into the Woods") als Steve, Yassiin Bey ("Dexter") als Saul und Catherine Keener ("Percy Jackson") als Miriam
Wo es den Film zu sehen gibt? Abonennten von Amazon Prime, können den Film kostenlos im Paket anschauen, ansonsten könnt ihr die Produktion dort natürlich kaufen als Dvd oder Download.
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Freitag, 15. April 2016
{Blogparade} Kampf der Buchgenres: Horror / Mystery
Werbung durch Nennung der Buchverlage // Da wären wir auch schon beim dritten Thema von Jana und meiner Blogparade angelangt. Gerade bei solchen Aktionen, merke ich immer, wie schnell die Zeit doch vergeht. Diesmal kommen wir zu einem Genre, in dem ich mich Serien und filmtechnisch komplett zuhause fühle, aber aus dem ich bisher eher weniger Bücher gelesen habe. Hierfür gibt es jedoch einen einfachen Grund, denn bisher habe ich einfach noch nicht so viele Bücher aus diesem Bereich entdeckt und kenne auch nur vereinzelt ein paar Autoren, die wirklich für "Horror" stehen. Als ich jedoch vor Kurzem auf Lovelybooks unterwegs war, fiel mir lustiger weiße ein Buch aus diesem Genre direkt ins Auge, und als es mich dann auch bei Hugendubel anlächelte, wanderte es in mein Bücherregal. Zwar handelt es sich bei "Sag nie ihren Namen" auch um ein Jugendbuch, jedoch ist dieses ganz klar im Mysterybereich angesiedelt und da ich es erst vergangenes Wochenende beendet habe, dachte ich mir ist die Blogparade doch perfekt, um es euch etwas näher vorzustellen. Abgerundet wird mein Beitrag am Ende dann mit ein paar weiteren kleinen Empfehlungen.
Die Regeln habe ich hier noch einmal ganz übersichtlich für euch zusammengefasst:
- Immer am 15. des Monats von Februar bis Dezember wird über das Genre gebloggt. Hierfür dürft ihr gerne auch unseren Banner verwenden. Ihr habt jedoch ab dem 15. dann 4 Wochen Zeit um euren Beitrag online zu stellen.
- Über jedes Genre kann je nach Lust und Laune geschrieben werden: Warum man dieses Genre mag/oder warum nicht (mehr)?, Bücher, die man vorstellen oder die man zu diesem Genre gerne mal lesen möchte, Autoren, die dieses Genre verkörpern oder wie von mir oben schon erwähnt allgemeines zum Genre
- Schreibt über diese Genres und verlinkt eure Beiträge bitte unter den jeweiligen Post am 15. bei Jana oder mir, wir sammeln diese und ziehen am 15.1.17 letztendlich ein Fazit: Welches Genre gewinnt bzw. ist am Beliebtesten unter den Bloggern? Welche Bücher sollten zu den jeweiligen Genres gelesen werden? Welche Autoren wurden empfohlen?
Und welche Themen erwarten euch noch?
Mai • Jugendbücher
Juni • Fantasy / Dystopien
Juli • Sachbücher / Biografien
August • Historische Romane
September • Klassiker
Oktober • Kinderbücher
November • Erotikbücher
Dezember • fremdsprachige Bücher
Januar • Das große Fazit
| Urheberrecht: Carlsen Verlag |
Verlag: Carlsen
Autor: James Dawson
Genre: Jugendbuch, Mystery, Horror, Spannung
Seiten: 336
Preis: 12,99 (Taschenbuch)
ISBN: 978-3-551-31419-2
Um was geht's:
In "Sag nie ihren Namen" dreht sich alles um die Legende von Bloody Mary, deren Namen Tausende von Kindern auf der ganzen Welt in einen Spiegel sagen, in der Hoffnung das diese auftaucht. Auch die Internatsschülerinnen Bobbie und Naya glauben nicht an das Kinderspiel, als sie Bloody Mary an Halloween herbeirufen, passieren plötzlich komische Dinge, und als eine Schülerin vermisst wird, glaubt niemand mehr an einen Zufall. Doch haben sie wirklich Bloody Mary herbeigerufen und wenn ja, wie können sie sie stoppen?
Meine Meinung:
Ich glaube, jeder kennt die Legende von Bloody Mary und das Spiel dazu, immerhin wurde der Stoff schon oft verfilmt und ist somit keine unbekannte Geschichte. Mir war die Legende vorab geläufig, da Freunde von mir das Ganze auch schon einmal ausprobiert haben. Bis heute schwören sie ja darauf, etwas gesehen zu haben, wobei ich da eher denke, dass die eigene Fantasie einem einen Streich spielt. Wie heißt es so schön: "Man sieht immer dass, was man sehen möchte". Da ich jedoch schon immer einen kleinen Faible für "Urban Legends" hatte, musste ich mir unbedingt diesen Jugendroman zulegen. Generell finde ich, dass es viel zu wenige Bücher dieser Art gibt, und würde mir mehr wünschen. Gerade die Anspielungen auf Supernatural zu Beginn des Buches haben mich natürlich zum Schmunzeln gebracht. Auch ich verfolge die Serie und liebe die Folge über Bloody Mary, somit habe ich mich innerlich darüber gefreut, dass der Autor wohl auch ein kleiner Fan der Serie ist. Falls nicht, hat er aufjeden Fall gut recherchiert. Über den Ablauf der Legende gibt es übrigens viele unterschiedliche Aussagen, insgesamt soll es über 100 Legenden über Bloody Mary geben, weshalb James Dawson hier wirklich die freie Auswahl hatte und seinen eigenen Weg gehen konnte.
Aber kommen wir zum Inhalt des Buches, den Spielort fand ich mit einen Mädcheninternat wirklich gut gewählt. Es ist ja ein Setting, welches man aus vielen Büchern kennt, dass jedoch den Vorteil bietet, dass die Figuren keine Möglichkeit haben zu entkommen. Im Buch selbst wurde die Legende dann auf logische weiße mit dem Internat verbunden und auch erläutert, warum das Kinderspiel nur dort funktioniert. Aufgrund der recht geringen Anzahl an Seiten dauert es auch nicht lange, bis das Buch an Fahrt aufnimmt. Spannung ist somit also durchgehend gegeben, da sich bald nach und nach mysteriöse Vorfälle häufen, durch die auch die Figuren sehr schnell nicht mehr an Zufälle glauben. Übrigens hat es mir gut gefallen, dass alle Protagonisten vorab nicht an Geister und all die Gruselgeschichten geglaubt haben und man sich somit auch als Leser mit ihnen identifizieren konnte. Schade fand ich jedoch, dass ich ab der Mitte des Buches wusste, wohin die Reise gehen würde und somit über die eigentliche Auflösung nicht wirklich überrascht war. Zwar hatte ich trotz allem weiterhin Spaß beim Lesen, habe ich mich stellenweise ein bisschen gegruselt und wollte einfach nur wissen, ob ich mit meiner Vermutung richtig liege. Am Ende hätte ich mir hier dann doch etwas mehr Kreativität gewünscht, da die Thematik an sich viel Potenzial birgt, das so nicht komplett ausgeschöpft würde. Persönlich hätte ich es spannend gefunden, wenn der Autor der Legende noch etwas Eigenes, Neues hinzugefügt hätte, um so im Gedächtnis zu bleiben. Irgendwie fühlte sich das Ganze aber auch so an, als wäre dieser Teil der Auftakt zu einem weiteren Buch, da der Autor gerade an das Ende gut anschließen und die Geschichte logisch weitererzählen könnte. Ob es jedoch eine Forstetzung gibt, weiß ich persönlich aber gar nicht.
Neben dem Haupthandlungsstrang wurde natürlich auch hier eine kleine Liebesgeschichte eingebaut. Die gehört zu den meisten Büchern des Genres einfach dazu, da gerade zu dieser Zeit die erste Liebe nun mal auch eine große Rolle im Leben spielt. Ich finde jedoch, dass der Autor hier eine gute Balance gefunden hat und dieser Teil der Handlung nie vom eigentlichen Storyline abgelenkt hat. Persönlich bin ich ja nun schon etwas aus dem Alter raus, aber fand es schön zurück in die Jugend versetzt zu werden und musste natürlich über manche Unsicherheit schmunzeln, aber alles in allem war es eine willkommene Ablenkung von der eher gruseligen Storyline. Dawson beweist somit, dass auch Männer tolle Liebesgeschichten schreiben können.
Bei den Figuren selbst gibt es einige die gewollt den typischen Stereotypen entsprechen, die man mit einem Mädcheninternat assosziiert. Mit den Hauptprotagonisten hat man jedoch einen tollen Job gemacht, da hier recht bald die Klischees aufbrechen. Bobbie ist zu Beginn die typische Außenseiterin, wie es sie in Jugendbüchern oft gibt, jedoch wächst sie über den Verlauf des Buches über sich hinaus und entdeckt neue Seite an sich. Naya hat mir sehr gefallen, weil ich mich am meisten mit ihrer offenen, kommunikativen Art identifizieren konnte und auch die bedingungslose Freundschaft zu Bobbie sehr schön fand, auch wenn ich mir sonst bei ihr noch ein paar Facetten mehr gewünscht hätte. Während Caine am Anfang noch dem Stereotyp des coolen Mädchenschwarms entspricht, der er jedoch gar nicht ist. Gerade hier fand ich es schön, dass der Autor einen etwas ungewöhnlichen Charakter erschaffen hat, den man sonst in Büchern dieser Art nicht findet. Es ist eine Figur, die einen ermutigt, sich selbst treu zu bleiben und einen eigenen Weg zu gehen. Im Mittelpunkt des Buches stehen jedoch Bobbie und Caine, weshalb auf ihre Ausgestaltung auch sehr viel Wert gelegt wird, der Rest der Figuren bleibt aber leider etwas blass.
"Sag nie ihren Namen" war übrigens mein erstes Buch von James Dawson, weshalb ich auch den Schreibstil nicht außen vorlassen möchte. Der hat mir nämlich richtig gut gefallen, da das Buch leicht zu lesen und in typischem Jugendstil verfasst wurde. Die Kapitel hatten für mich ebenfalls genau die perfekte Größe und waren somit nicht zu kurz oder zu lange. Und da ich hier so gute Erfahrungen mit Dawson gemacht habe, ist auch sofort sein nächster Mystery Thriller "Der Fluch von Hollow Pike" auf meine Wunschliste gewandert, auch hier hört sich der Klappentext sehr interessant an und ich bin gespannt, was er bei seinem Debüt rausholt.
Fazit:
Für mich war "Sag nie ihren Namen" ein kleiner Grusel für zwischendurch, bei dem der Autor zwar eine interessante Legende aufgreift, ihr leider nichts neues hinzufügt. Spannend war das Buch jedoch trotzdem, weshalb es von mir 3 von 5 Sternen gibt!
Und welche Bücher kann ich noch empfehlen?
Wie gesagt ich habe bisher nur sehr wenig in diesem Bereich gelesen, jedoch kann ich jedem Horrorfan Stephen King ans Herz legen. Er wird nicht umsonst "Master of Horror" genannt. Diesem Namen macht er in seinen Büchern und auch Filmen wirklich immer wieder alle Ehre. Persönlich hat mir von ihm bisher "Friedhof der Kuscheltiere" richtig gut gefallen. Das hatte ich mir damals von einem Schulkollegen ausgeliehen und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Inhaltlich geht es darum, dass auf einem alten Tierfriedhof die Toten zum Leben erweckt werden. Während die Familie Creed dort zu Beginn nur ihre Katze begräbt, die anschließend wieder vor der Haustüre steht, sich jedoch komisch verhält, begraben sie dort nach einem Unfall ihren eigenen Sohn. Auch dieser kehrt verändert zurück. Die Storyline an sich fand ich hier einfach sehr interessant, da auch hier mit einer alten Legende gespielt wird. King hat das ganze dazu einfach sehr spannend umgesetzt, interessante Figuren geschaffen, weshalb das Buch damals für mich ein absoluter Page Turner war, bei dem ich mich wirklich gegruselt habe. Gerade das Ende kann sich sehen lassen und ist mir aus diesem Grund auch heute noch in Erinnerung. Somit kann ich euch diesen Roman von ihm wirklich nur empfehlen, da die Geschichte sehr schnell an Fahrt aufnimmt und "Friedhof der Kuscheltiere" aus diesem Grund für mich immer noch das beste Buch des Autors ist. Übrigens stehen aber noch einige Bücher des Autors auf meiner Wunschliste wie beispielsweise "Der Anschlag", "Revival" oder "Das Mädchen". Für Empfehlungen, welche Bücher ich mir nicht entgehen lassen sollte, bin ich übrigens offen. Also immer her damit.
Sehr gut gefallen aber mir aber auch die Bücher zu "Supernatural". Oftmals wird Büchern zu Tv Serien ja nachgesagt, dass sie nicht an die Qualität von dieser heranreichen, dies ist aber hier wirklich der Fall, weshalb sogar immer wieder kleinere Spoiler auf den Verlauf der Handlung gibt. Jedoch hat man hier wirklich spannende und interessante Fälle konzipiert, die es in der Serie so noch nicht zu sehen gab und hat es geschafft, den Figuren selbst treu zu bleiben. Auch hier kann man sich herrlich gruseln und in die unterschiedlichsten Legenden eintauchen.
Und natürlich möchte ich euch auch die Beiträge zum letzten Thema nicht vorenthalten:
Um was geht's:
In "Sag nie ihren Namen" dreht sich alles um die Legende von Bloody Mary, deren Namen Tausende von Kindern auf der ganzen Welt in einen Spiegel sagen, in der Hoffnung das diese auftaucht. Auch die Internatsschülerinnen Bobbie und Naya glauben nicht an das Kinderspiel, als sie Bloody Mary an Halloween herbeirufen, passieren plötzlich komische Dinge, und als eine Schülerin vermisst wird, glaubt niemand mehr an einen Zufall. Doch haben sie wirklich Bloody Mary herbeigerufen und wenn ja, wie können sie sie stoppen?
Meine Meinung:
Ich glaube, jeder kennt die Legende von Bloody Mary und das Spiel dazu, immerhin wurde der Stoff schon oft verfilmt und ist somit keine unbekannte Geschichte. Mir war die Legende vorab geläufig, da Freunde von mir das Ganze auch schon einmal ausprobiert haben. Bis heute schwören sie ja darauf, etwas gesehen zu haben, wobei ich da eher denke, dass die eigene Fantasie einem einen Streich spielt. Wie heißt es so schön: "Man sieht immer dass, was man sehen möchte". Da ich jedoch schon immer einen kleinen Faible für "Urban Legends" hatte, musste ich mir unbedingt diesen Jugendroman zulegen. Generell finde ich, dass es viel zu wenige Bücher dieser Art gibt, und würde mir mehr wünschen. Gerade die Anspielungen auf Supernatural zu Beginn des Buches haben mich natürlich zum Schmunzeln gebracht. Auch ich verfolge die Serie und liebe die Folge über Bloody Mary, somit habe ich mich innerlich darüber gefreut, dass der Autor wohl auch ein kleiner Fan der Serie ist. Falls nicht, hat er aufjeden Fall gut recherchiert. Über den Ablauf der Legende gibt es übrigens viele unterschiedliche Aussagen, insgesamt soll es über 100 Legenden über Bloody Mary geben, weshalb James Dawson hier wirklich die freie Auswahl hatte und seinen eigenen Weg gehen konnte.
Aber kommen wir zum Inhalt des Buches, den Spielort fand ich mit einen Mädcheninternat wirklich gut gewählt. Es ist ja ein Setting, welches man aus vielen Büchern kennt, dass jedoch den Vorteil bietet, dass die Figuren keine Möglichkeit haben zu entkommen. Im Buch selbst wurde die Legende dann auf logische weiße mit dem Internat verbunden und auch erläutert, warum das Kinderspiel nur dort funktioniert. Aufgrund der recht geringen Anzahl an Seiten dauert es auch nicht lange, bis das Buch an Fahrt aufnimmt. Spannung ist somit also durchgehend gegeben, da sich bald nach und nach mysteriöse Vorfälle häufen, durch die auch die Figuren sehr schnell nicht mehr an Zufälle glauben. Übrigens hat es mir gut gefallen, dass alle Protagonisten vorab nicht an Geister und all die Gruselgeschichten geglaubt haben und man sich somit auch als Leser mit ihnen identifizieren konnte. Schade fand ich jedoch, dass ich ab der Mitte des Buches wusste, wohin die Reise gehen würde und somit über die eigentliche Auflösung nicht wirklich überrascht war. Zwar hatte ich trotz allem weiterhin Spaß beim Lesen, habe ich mich stellenweise ein bisschen gegruselt und wollte einfach nur wissen, ob ich mit meiner Vermutung richtig liege. Am Ende hätte ich mir hier dann doch etwas mehr Kreativität gewünscht, da die Thematik an sich viel Potenzial birgt, das so nicht komplett ausgeschöpft würde. Persönlich hätte ich es spannend gefunden, wenn der Autor der Legende noch etwas Eigenes, Neues hinzugefügt hätte, um so im Gedächtnis zu bleiben. Irgendwie fühlte sich das Ganze aber auch so an, als wäre dieser Teil der Auftakt zu einem weiteren Buch, da der Autor gerade an das Ende gut anschließen und die Geschichte logisch weitererzählen könnte. Ob es jedoch eine Forstetzung gibt, weiß ich persönlich aber gar nicht.
Neben dem Haupthandlungsstrang wurde natürlich auch hier eine kleine Liebesgeschichte eingebaut. Die gehört zu den meisten Büchern des Genres einfach dazu, da gerade zu dieser Zeit die erste Liebe nun mal auch eine große Rolle im Leben spielt. Ich finde jedoch, dass der Autor hier eine gute Balance gefunden hat und dieser Teil der Handlung nie vom eigentlichen Storyline abgelenkt hat. Persönlich bin ich ja nun schon etwas aus dem Alter raus, aber fand es schön zurück in die Jugend versetzt zu werden und musste natürlich über manche Unsicherheit schmunzeln, aber alles in allem war es eine willkommene Ablenkung von der eher gruseligen Storyline. Dawson beweist somit, dass auch Männer tolle Liebesgeschichten schreiben können.
Bei den Figuren selbst gibt es einige die gewollt den typischen Stereotypen entsprechen, die man mit einem Mädcheninternat assosziiert. Mit den Hauptprotagonisten hat man jedoch einen tollen Job gemacht, da hier recht bald die Klischees aufbrechen. Bobbie ist zu Beginn die typische Außenseiterin, wie es sie in Jugendbüchern oft gibt, jedoch wächst sie über den Verlauf des Buches über sich hinaus und entdeckt neue Seite an sich. Naya hat mir sehr gefallen, weil ich mich am meisten mit ihrer offenen, kommunikativen Art identifizieren konnte und auch die bedingungslose Freundschaft zu Bobbie sehr schön fand, auch wenn ich mir sonst bei ihr noch ein paar Facetten mehr gewünscht hätte. Während Caine am Anfang noch dem Stereotyp des coolen Mädchenschwarms entspricht, der er jedoch gar nicht ist. Gerade hier fand ich es schön, dass der Autor einen etwas ungewöhnlichen Charakter erschaffen hat, den man sonst in Büchern dieser Art nicht findet. Es ist eine Figur, die einen ermutigt, sich selbst treu zu bleiben und einen eigenen Weg zu gehen. Im Mittelpunkt des Buches stehen jedoch Bobbie und Caine, weshalb auf ihre Ausgestaltung auch sehr viel Wert gelegt wird, der Rest der Figuren bleibt aber leider etwas blass.
"Sag nie ihren Namen" war übrigens mein erstes Buch von James Dawson, weshalb ich auch den Schreibstil nicht außen vorlassen möchte. Der hat mir nämlich richtig gut gefallen, da das Buch leicht zu lesen und in typischem Jugendstil verfasst wurde. Die Kapitel hatten für mich ebenfalls genau die perfekte Größe und waren somit nicht zu kurz oder zu lange. Und da ich hier so gute Erfahrungen mit Dawson gemacht habe, ist auch sofort sein nächster Mystery Thriller "Der Fluch von Hollow Pike" auf meine Wunschliste gewandert, auch hier hört sich der Klappentext sehr interessant an und ich bin gespannt, was er bei seinem Debüt rausholt.
Fazit:
Für mich war "Sag nie ihren Namen" ein kleiner Grusel für zwischendurch, bei dem der Autor zwar eine interessante Legende aufgreift, ihr leider nichts neues hinzufügt. Spannend war das Buch jedoch trotzdem, weshalb es von mir 3 von 5 Sternen gibt!
Und welche Bücher kann ich noch empfehlen?
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Sehr gut gefallen aber mir aber auch die Bücher zu "Supernatural". Oftmals wird Büchern zu Tv Serien ja nachgesagt, dass sie nicht an die Qualität von dieser heranreichen, dies ist aber hier wirklich der Fall, weshalb sogar immer wieder kleinere Spoiler auf den Verlauf der Handlung gibt. Jedoch hat man hier wirklich spannende und interessante Fälle konzipiert, die es in der Serie so noch nicht zu sehen gab und hat es geschafft, den Figuren selbst treu zu bleiben. Auch hier kann man sich herrlich gruseln und in die unterschiedlichsten Legenden eintauchen.
Und natürlich möchte ich euch auch die Beiträge zum letzten Thema nicht vorenthalten:
- Bei Jana gibt es erst einmal eine kleine Definition, was unter Liebesromanen überhaupt zu verstehen ist. Im Anschluss klärt sie uns darüber auf, wieso sie dieses Genre so gerne liest, welche Bücher auf ihrer persönlichen Wunschliste stehen und welche Autoren sie uns empfehlen kann.
- Und auch Tami war wieder ein Teil der Parade, worüber ich mich sehr gefreut habe. Sie stellt uns in ihrem Beitrag nicht nur ihre absoluten Lieblingsautoren, sondern auch Bücher vor und überrascht zum Schluss noch mit einem etwas anderen Liebesroman.
- Sehr schön fand ich es, dass auch Kirsi wieder dabei war, obwohl sie normalerweise auch kein großer Fan des Genres ist, jedoch hat sie doch noch einen Roman zum Genre in ihrem Bücherregal entdeckt, und uns dieses vorgestellt.
Wie sieht es mit euch aus: Mögt ihr dieses Genre im Buchbereich?
Welche Bücher könnt ihr empfehlen?
Und wer ist für euch der "Master of Horror"?
Oder verratet mir doch, warum ihr damit gar nichts anfangen könnt?
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Montag, 14. März 2016
{Review} We Love to Dance
Von Rische & Co Pr habe ich die Möglichkeit bekommen den Film "We Love to Dance" schon vor seinem Kinostart am 24.März 2016 anschauen dürfen, somit wurde mir dieser Film kostenfrei zur Verfügung gestellt, weshalb es sich um Werbung handelt, jedoch hat dies meine Meinung in keinster Weiße beeinflusst.
Dafür möchte ich mich, bevor ich meine Eindrücke zum Film darlege, erst noch einmal bedanken, denn diese Kooperation hat mir wirklich sehr viel Freude bereitet und es war für mich wirklich etwas Besonderes vorab in einen Film reinschauen zu dürfen, vor allem da ich ein großer Fan dieses Genres bin. Nun möchte ich euch aber den Film etwas genauer vorstellen und habe im Anschluss unter dem Cut auch noch ein Liste der Städte und Kinos für euch parat, in denen "We Love to Dance" schon am 20.März zu sehen ist. An diesem Abend feiert der Film nämlich in Deutschland Vorpremiere und wenn ihr für diesen Abend noch nichts geplant habt, dann solltet ihr euch den Film definitiv nicht entgehen lassen.
Das Urheberrecht für die Beschreibung, das Poster, den Trailer und die Szenenbilder liegt bei Capelight Pictures.
Dafür möchte ich mich, bevor ich meine Eindrücke zum Film darlege, erst noch einmal bedanken, denn diese Kooperation hat mir wirklich sehr viel Freude bereitet und es war für mich wirklich etwas Besonderes vorab in einen Film reinschauen zu dürfen, vor allem da ich ein großer Fan dieses Genres bin. Nun möchte ich euch aber den Film etwas genauer vorstellen und habe im Anschluss unter dem Cut auch noch ein Liste der Städte und Kinos für euch parat, in denen "We Love to Dance" schon am 20.März zu sehen ist. An diesem Abend feiert der Film nämlich in Deutschland Vorpremiere und wenn ihr für diesen Abend noch nichts geplant habt, dann solltet ihr euch den Film definitiv nicht entgehen lassen.
Das Urheberrecht für die Beschreibung, das Poster, den Trailer und die Szenenbilder liegt bei Capelight Pictures.
Allgemeine Daten & Fakten:
Originaltitel: Born to Dance
Produktionsland: Neuseeland
Verleiher: Capelight Picutres
Kinostart: 20.März Vorpremiere, 24.März offizieller Start
Produzenten: Jill Macnab, Leanne Saunders, Daniel StoryKinostart: 20.März Vorpremiere, 24.März offizieller Start
Länge: 98 Minuten
Fsk: Ab 0 Jahren freigegeben
Genre: Tanzfilm, Romanze, Drama
Cast: Tia Maipi als Tu, Stan Walker als Benjy, Kherrington Payne ("Fame") als Sasha, John Tui als Zack, Jordan Vaha'akolo als Kane, Onyeka Arapi als Vonnie, Richie Cesan als Brant und Michael Metuakore als Tino
Worum geht es in We Love to Dance:
Tu träumt von einer Karriere als professioneller Hip-Hop-Tänzer. Als ihn die K-Crew – eine der besten Tanz-Crews des Landes – probeweise aufnimmt, scheint er seinem großen Ziel ein Stück näher zu kommen. Doch dann verliebt sich Tu in Sasha, die Freundin von K-Crews Anführer Kane. Dieser merkt bald, dass zwischen den beiden nicht nur beim Tanzen eine besondere Verbindung zu bestehen scheint. Als ein wichtiges Turnier näher rückt, an dem Tu eigentlich mit seiner alten Crew teilnehmen wollte, muss er eine schwere Entscheidung treffen – und seinen eigenen Weg zum Erfolg finden.
Meine Meinung zum Film: Ein Tanzfilm indem endlich mal das Tanzen im Fokus steht:
Ich bin zwar selbst eine richtig schlechte Tänzerin, aber dafür liebe ich Tanzfilme umso mehr. Jedes mal aufs Neue bin ich beeindruckt von dem Talent der Darsteller und ihrer Beweglichkeit. Da werde ich also glatt immer ein bisschen neidisch und wünschte mir, ich hätte in diesem Bereich auch etwas mehr Talent abbekommen. Aber gut, man kann ja bekanntlich nicht alles haben. Meine Talente liegen dafür in anderen Bereichen. Jedoch möchte ich hiermit gleich auf die wichtigste Komponente des Filmes zu sprechen kommen: das Tanzen. Denn die Tänze müssen mir wirklich zusagen, damit eine Produktion aus diesem Genre bei mir punkten kann und das tut "We love to Dance". All die Hip Hop Moves fand ich wirklich beeindruckend und persönlich zählt dieser Tanzstil mit zu meinen Liebsten. Es gibt zwar ein paar kleine Stellen, wo man das ganze kurz mit Ballett vermischt, aber ansonsten konzentriert sich der Film wirklich auf Hip Hop und zeigt uns hier eine Bandbreite an unterschiedlichen Tanzschritten. Gerade in vielen neueren Tanzfilmen kommt mir persönlich das Tanzen einfach zu kurz, da man sich oftmals mehr auf die Liebesgeschichte oder das Drama drumherum konzentriert und für die eigentlichen Auftritt dann nur noch Zeit für kleine Ausschnitte bleibt. In "We Love to Dance" ist dies anders, denn hier legt man den Fokus wirklich auf das Tanzen und dies rechne ich dem Film sehr hoch an. Anders als bei Vertretern des Genres werden die Tänze nämlich in voller Länge gezeigt und gerade die letzten 20 - 30 Minuten bestehen aus den unterschiedlichsten Auftritten, die ich allesamt genial fand. Man hat sich für diese wirklich viele einfache, aber wirkungsvolle Effekte einfallen lassen, die bei mir Eindruck schinden konnten und die ich bisher in dieser Form in anderen Filmen noch nicht gesehen habe.
Und auch der Soundtrack kann sich hören lassen, denn mir hat er im Film ebenfalls richtig gut gefallen. Ich kannte zwar bisher keines der Lieder, aber da "We Love to Dance" ein neuseeländischer Film ist, ist das nicht unbedingt überraschend. Somit fand ich es wirklich spannend neue Musik und Künstler zu entdecken. Nach einigen der Lieder werde ich mich definitiv in Spotify auf die Suche begeben, da sie wirklich gute Laune verbreitet und Lust aufs tanzen gemacht haben. Perfekt für den bevorstehenden Sommer also. Aber auch an leisen Tönen, hatte der Film Songs zu bieten, die mir sofort ins Ohr gestochen sind. Mir hat hier gerade diese Mischung aus Dance, Hip Hop und Ballade gut gefallen, sodass eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei war.
Besonders interessant fand ich es, dass die Produzenten mit der Frage gespielt haben, wie weit manche gehen um zu gewinnen. Gerade im Bereich des Tanzens herrscht ständiger Konkurrenzkampf und der wird auch im Film thematisiert und durch eine spanennde Wendung dargestellt. Ihr könnt mir glauben, wenn ich euch sage, dass die K-Crew für den Gewinn wirklich alles tun würde. Und gerade deshalb gibt es im Film selbst natürlich auch ein bisschen Drama. Aber für mich hat hier genretechnisch einfach die Mischung gepasst, da die Umsetzung selbst wirklich sehr realitisch war und die Produzenten es auch schaffen einige tiefgründigere Themen wie Armut oder Homosexualität zu thematisieren. Doch gerade mit dem Hauptcharakter Tu konnte ich sofort mitfühlen. Denn er stammt aus ärmlichen Verhältnissen und versucht es im Film gleich mehreren Parteien recht zu machen und hierbei immer noch an seinen großen Traum zu glauben. Dies war einer der Handlungsstränge, in dem ich mich selbst auch wiedergefunden habe. Persönlich habe ich mich in den gesamten 98 Minuten wirklich gut unterhalten gefühlt und fand den Film spannend von der ersten bis zur letzten Minute. Zwar erfindet der Film das Genre storylinetechnisch nicht komplett neu, da wir auch hier auf einen großen Wettkampf am Ende hinarbeiten, jedoch besinnt man sich einfach, wie oben schon erwähnt, wieder auf das Wesentliche zurück: das Tanzen. Eine kleine Liebesgeschichte ist zwar auch hier vorhanden, wird jedoch nur am Rande thematisiert.
Bei den Schauspielern hingegen hat man sich dafür komplett auf Newcomer verlassen. Einzig bekannt vorkommen könnte euch Kehrrington Payne, die schon in Fame zu sehen war. Über sie habe ich mich wirklich ganz besonders gefreut, da ich ihr die Rolle der Sasha wirklich abgekauft habe und sie definitiv jemand ist, der alle Blicke in einem Raum auf sich ziehen kann. Der Rest wird von professionellen Tänzern gespielt, die vorher noch keine Schauspielerfahrung gesammelt haben und das merkt man leider auch ein bisschen. Sie liefern zwar keine schlechte Leistung ab, bewegen sich für mich jedoch nur in einem normalen Bereich. Somit gibt es hier noch etwas Luft nach oben, da es leider niemanden gab der für mich wirklich herausgestochen ist. Umso mehr konnten die Darsteller mich dann aber bei ihren Tanzeinlagen überzeugen, denn dort war die Körpersprache wirklich der Wahnsinn und bei einem Film wie diesem ist das nun mal ein verdammt wichtiger Teil. Somit haben die Produzenten das Beste rausgeholt und in meinen Augen letztendlich einen guten Job abgeliefert. Übrigens habe ich den Film im O-Ton gesehen und bin mit dem neuseeländischen Akzent überraschenderweiße richtig gut zurecht gekommen. Ich braucht zwar ein paar Minuten bis ich reinkam, aber dann habe ich mich gut zurecht gefunden. Jedoch muss ich sagen, dass man bei der Synchro hier wirklich gute Arbeit geleistet hat.
Fazit:
Empfehlen kann ich dem Film an dieser Stelle jedem, der Tanzfilme liebt. Tut ihr dass, werdet ihr bei dieser Produktion voll auf eure Kosten kommen. Denn im Gegensatz zu vielen seiner Vorgänger konzentriert sich "We Love to Dance" endlich wieder mehr auf das Wesentliche und rückt das Tanzen in den Vordergrund. Freut euch also auf viele tolle Auftritte und einen sehr gelungenen Soundtrack. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.
Und wer nun Lust auf den Film bekommen hat, der kann ihn sich am Sonntag, den 20.März in folgenden Städten anschauen (weitere Infos bekommt ihr unter dem Cut, da die Liste wirklich einige Städte umfasst):
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We Love to Dance
Freitag, 27. November 2015
{Kritik} Jurassic World
Etwas verspätet habe ich mir endlich auch den Film angeschaut, der diesen Sommer alle Rekorde gebrochen hat. Überraschend war dies nicht, immerhin erreichten schon die Vorgänger Kult Status und haben auch meine Kindheit geprägt. Ja ich oute mich als Dino Fan, der wirklich alle Filme gesehen und geliebt hat und somit waren meine Erwartungen an die Fortsetzung natürlich sehr hoch. Nachfolgend möchte ich euch nun mitteilen, ob "Jurassic World" diese wirklich erfüllen und das frühere Feeling hervorbeschworden konnte. Das Urheberrecht für das Poster und den Trailer liegt bei Universal Pictures Germany.
Allgemeines über Jurassic World:
Startdatum: 11.Juni 2015
Produktionsstudio: Universal Picutres Germany
Produzent: Steven Spielberg
Altersfreigabe: ab 12 Jahren freigegeben
Länge: 2 Stunden 5 Minuten
Cast: Chris Pratt als Owen Brady, Bryce Dallas Howard als Claire, Nick Robinson als Zach Mitchell, Ty Simpkins als Gray Mitchell, Omar Sy als Barry, B. D. Wong als Dr. Henry Whu, Judy Greer als Karen Mitchell, Irrfan Khan als Simon Masrani und Vincent D'Onofrio als Vic Hoskins
Sonstiges: Fortsetzung der erfolgreichen Jurassic Park Filme
Wo könnt ihr ihn anschauen? Ich habe den Film im Amazon Prime Instant Video Shop geschaut, dort kostet er wenn ihr ihn leiht 4,99 € in HD und 3,99 € in SD, jedoch ist er bestimmt auch bei anderen Shops wie Maxdome verfügbar.
Inhalt:
22 Jahre nach den katastrophalen Ereignissen im Jurassic Park wird dieser unter den Namen Jurassic World neu eröffnet. Das Ziel des Parks ist es die Leute zu unterhalten und da diese nach immer größeren Sensationen gieren, wurde im Labor ein eigener Dinosaurier gezüchtet. Ausgestattet mit den gefährlichsten Eigenschaften, bricht das Chaos aus als der hochintelligente Indominus Rex es schafft sein Gehege zu verlassen. Mit ihm schaffen noch andere gefährliche Dinosaurier ihren Weg in die Freiheit, die nun alle auf der Suche nach Nahrung sind. Doch gerade in diesem Moment befinden sich auch die Neffen der Angestellten Claire im Park, die eigentlich auf diese aufpassen sollte, jedoch zu sehr mit ihrer Arbeit beschäftigt war. Verzweifelt begibt sie sich mit Owen auf die Suche nach ihnen und versucht hierbei noch die Katastrophe abzuwenden.
Meine Meinung: Jurassic Park kommt neuer und moderner zurück ins Kino und überzeugt sowohl durch einen frischen Ansatz als auch nostalgischen Momenten:
Im Sommer wollte ich ja unbedingt bei diesem Film ins Kino, was aber aufgrund einer länger anhaltenden Bronchitis nicht geklappt hatte. Von meinen Freunden habe ich dann eher negative Kommentare gehört und keiner wollte den Film somit ein zweites Mal sehen. Dazu las ich dann auch viele negative Bewertungen im Netz und beschloss ihn deshalb einfach auf Prime Instant Video anzuschauen, sobald er dort verfügbar ist. Das war nun der Fall und mit 5 € bin ich auch um einiges billiger gekommen ,als die 13 € die ich fürs Kino hätte bezahlen müssen. Bereut habe ich diese Ausgabe jedoch nicht, da ich all die negativen Kritiken wirklich nicht nachvollziehen kann. Natürlich sind die Erwartungen an einem solchen Film, der nun mal schon drei erfolgreiche Vorgänger besitzt, hoch und ich habe das Gefühl, dass sie bei manchen einfach zu hoch waren. Ich kenne es von mir selbst, dass man oftmals Erwartungen stellt, die ein Film unmöglich erreichen kann. Ich selbst kenne die drei Vorgänger, habe sie alle mehr als einmal gesehen und wirklich jeden Teil geliebt. Gut Teil 3 war vielleicht nicht das wahre vom Ei, aber auch hier habe ich schon Schlechteres gesehen. Bei Jurassic Park waren es ja vor allem die Effekte, die ihrer Zeit so weit voraus waren und einen beeindruckt haben. Die Dinosaurier sahen sehr real aus und haben vielen sicherlich auch Alpträume bereitet. Auf den neuen Teil habe ich mich ehrlich gesagt einfach nur gefreut, da es eine Reise zurück in meine Kindheit und somit der Nostalgiefaktor hoch war.
Bei dem kam ich dann auch wirklich auf meine Kosten, denn schon am Anfang gabs die markante Musik der Vorgänger zu hören, die mich sofort zurück versetzte und mir ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Ja das Feeling war in diesem Moment wirklich da, auch wenn der neue Film viel moderner und stylischer wirkt. Aber ganz ehrlich, das war etwas was ich erwatet hatte. Heute sind einfach noch mal ganz andere Effekte möglich als damals und die wurden auch genutzt. Auch das wir den alten Jurassic Park betreten haben hat mir gut gefallen. Man hat somit den älteren Filmen schon etwas Spielzeit gewidmet und den Zuschauer zurück geführt. Ansonsten sind die Filme aber wirklich sehr unterschiedlich. Der neuere Teil passt sich an die Moderne an, weshalb ich die Idee des selbst gezüchteten Dinosauries nicht verkehrt fand. Es musste einfach etwas geben, dass diesen neuen Teil von seinen Vorgängern unterscheidet und die Filmreihe auf ein neues Level hebt. Hätte man die gleiche Storyline wie zu vor gewählt, hätten die meisten wohl auch wieder gemeckert. Sicherlich hätten wir dann überall lesen dürfen: dass man ja nichts Neues rausgeholt hat. Ich fand es wichtig, dass die Storyline sich unterscheidet und die Fortsetzung neue Aspekte einbringt und das hat man in meinen Augen auch getan. Von vielen Seiten habe ich aber auch gehört, dass man ja kaum Dinosaurier sehen würde. Also entweder habe ich sie mir eingebildet, aber ich habe eine Menge gesehen über Flugsaurier, den Mosasaurus im Wasser, wir sehen entliche Pflanzenfresser, aber auch die Raptoren und natürlich den Dino schlechthin: den T-Rex. Somit kann ich diese Kritik nicht nachvollziehen. All diese Dinosaurer waren da, waren Teil des Filmes und am Ende gab es sogar einen Showdown zwischen einigen von diesen. Da hat der Film in meinen Augen definitiv abgeliefert und für tolle Szenen gesorgt.
Auch die Thematik den Besuchern immer mehr bieten zu müssen, um den Park halten zu können ist realistisch. Betrachten wir doch nur unsere heutigen Freizeitparks, auch dort gibts es ständig noch größere Attraktionen, die für noch mehr Nervenkitzel sorgen, um Menschen in die Parks zu locken. Letzten Endes geht es einfach nur ums Geld und das ist auch hier nicht anders. Und gerade bei dieser Thematik schockiert es natürlich, dass man dafür einen gefährlichen Killer schafft, der nicht nur tödlich sondern auch hochintelligent ist und über allerlei Fähigkeiten verfügt. Absehbar, dass dies zum eigenen Verhängnis wird. Und genau an diesem Punkt hätte man noch mehr rausholen können, denn gerade die ersten zwei Teile haben das Katz und Maus Spiel zwischen Mensch und Dinosaurier perfektioniert und somit wirklich für Spannung gesorgt. Ich konnte da wirklich kaum sitzen bleiben und habe mitgefiebert. Ganz so sehr habe ich bei "Jurassic World" leider nicht mitgefiebert, was vielleicht daran lag, das man sich hier nur auf die Kinder konzentrierte, die für mich ab und an recht unlogische Entscheidungen trafen. Gerade in einem Park voller Dinosaurier ist es unlogisch Warnhinweise nicht zu beachten und einfach munter weiter zu fahren. Ein weiterer Punkt bei dem ich mir nicht so sicher war, ob er mir nun gefällt oder nicht, war die Dressur der Raptoren. Natürlich ist es etwas unlogisch, dass so etwas möglich sein soll, aber auf der anderen Seite wissen wir das auch nicht, da die Dinosaurier nun mal vor uns ausgestorben sind. Jurassic World spielt über den ganzen Film mit dieser Frage, macht aber stellenweiße auch deutlich, dass Owen sie nicht komplett unter seiner Kontrolle hat und es nun mal Raubtiere bleiben. Am Ende konnte ich mich einigermaßen damit anfreunden, weil es doch für einige spannende Momente sorgte und warum sollten sie nicht auch zu einem Menschen, der sie immer füttert und trainiert einen gewissen Bezug aufbauen. Zumal Owen ein Charakter ist, der diese Storyline wirklich logisch verkörpert.
Abschließend möchte ich natürlich noch zum Cast an sich kommen. Chris Pratt war im Film wirklich eine coole Socke und sein Charakter war mir von der ersten Sekunde an symphatisch. Taff, humorvoll und einer der wenigen die wirklich die Gefahr der Dinosaurer erkennen. Doch auch Bryce Dalls Howard konnte mit ihrer Art punkten. Zu Beginn noch etwas die unterkühlte Karrierefrau, die mit ihren Neffen nicht viel anfangen kann, taut sie im Film immer mehr auf und zeigt, dass auch sie Gefühl besitzt. Es war jetzt zwar keine Überraschung das bei diesen beiden die Funken fliegen, aber gestört hat es mich nun auch nicht. Da ich ja ein Herz für Technik Nerds habe fand ich auch in diesem Film Vivian und Lowery (der den Park selbst am Ende nicht verlässt) wirklich sehr putzig zusammen. Der Rest des Casts hat zwar einen guten Job gemacht, hielt sich für mich aber dann eher im Mittelbereich auf. Getragen wurde dieser Film für mich definitiv von Chris Pratt, bei dem ich hoffe ihn auch in der Fortsetzung zu sehen.
Wo wir auch schon beim allerletzten Punkt angelangt sind, denn was die Fortsetzung betrifft bin ich mir noch nicht sicher, wie das ganze nun weiter gehen soll. Mit dem Indominus Rex hat man uns definitiv einen interessanten Dinosaurer geliefert, der mich jetzt aber nicht das Fürchten gelehrt hat. Natürlich frage ich mich als Zuschauer was da noch kommen soll und wie man nach diesem Fiasko die Wiedereröffnung des Parks logisch begründet. Doch nach all den Rekorden die der Film gebrochen hat dürfte ein weiterer Teil unausweichlich sein und scheinbar möchte man sich bei diesem weiterhin auf genmanipulierte Dinos konzentrieren. Wobei ich auch hier gespannt bin auf die Rechtfertigung, dass man erneut einen Killer erschafft. Es bleibt also spannend, aber mir hat die Fortsetzung wirklich sehr gut gefallen, auch wenn er jetzt nicht die tiefgründigste Storyline besitzt (was die Vorgänger übrigens auch nie hatten), aber gerade Chris Pratt hat mich wirklich von sich und seinem Charakter überzeugen können und auch sonst wurde man sehr oft an die früheren Teile erinnert.
Fazit:
Jurassic World ist zwar moderner und stylischer als seine Vorgänger, schafft es jedoch trotzdem in einigen Szenen die alten Teile wieder ins Gedächtnis zu rufen und konnte zumindest bei mir mit seinem neuen Ansatz punkten. 4 von 5 Sternen!
Wer von euch war denn im Kino?
Was sagt ihr zum Film?
Findet ihr es gut, dass es eine Fortsetzung geben wird?
Und wer kann so gar nichts mit Dinosauriern anfagen?
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Dienstag, 6. Oktober 2015
{Seriendiskussion} Under the Dome
Nach 3 Jahren endete die Mysteryserie vergangenen Mittwoch und viele von euch wissen das ich mit Under the Dome immer etwas auf dem Kriegsfuß stand. Als die Show im Jahre 2013 anlief hatte ich einfach ernorm hohe Ewartungen an sie, denn immerhin versprach man uns ein Serien Event, bestehend aus nur einer Staffel, bei der die Macher der Buchvorlage folgen wollten. Doch dann kam alles anders. Zu gut waren die Quoten, zu groß der Drang noch mehr damit einzunehmen und so wurde der komplette Plan umgeschmissen...in meinen Augen der größte Fehler den man gemacht hat. War es vorher wirklich spannend und interessant, begann man plötzlich alles extrem in die Länge zu ziehen und was eigentlich in die 1.Staffel gehört hätte (Essens- und Wassernot, Massenpanick, Medikamentennotstand etc.), sah man erst in der 2.Staffel. Für mich kam das dann alles irgendwie etwas zu spät und selten konnte man die Aufstände unter der Kuppel wirklich ernst nehmen. Die meisten Bewohner interessierte es nicht unbedingt, dass da eine Käseglocke (wie eine Kommilitonin letztens sie so schön nannte) über ihren Köpfen war die sie komplett von der Außenwelt abschnitt. Also ich wäre da wohl panischer gewesen, hätte das ganze nicht einfach so akzeptiert und verzweifelt nach Antworten gesucht.
Nun, in der 3.Staffel sollte das Geheimniss um besagte Kuppel endlich gelüftet werden. Ja man versprach uns sogar ein Finale, in dem alles geklärt werden sollte, ohne offene Fragen. Aber irgendwie bleiben bei mir noch sehr viele Fragezeichen. Auch nach dem Sehen des Finales habe ich nicht verstanden, warum die Kuppel nun da war? Warum die "Aliens" (so habe ich es zumindest aufgefasst), denn nun auf die Erde gekommen sind? Was was ihr Plan? Das alles blieb doch etwas wässrig. Zwar lieferte die letzte Staffel für mich wirklich noch mit die besten Folgen, aber das war bei der Qualität der vorherigen Staffeln nicht unbedingt schwer. Ich fand den Aspekt, dass die Menschen sich plötzlich nicht mehr komplett selbst besitzen und wie ferngesteuert nur noch die Gemeinschaft im Sinn haben eigentlich nicht schlecht. Viel rausgeholt hat man da aber nicht unbedingt. Wie so oft, fehlten auch hier die Innovatien. Vieles davon hat man in der Form schon zu oft gesehen und zu vieles bleib wie oben schon erwähnt einfach unklar. Ich war irgendwie etwas enttäuscht davon, wie leicht die Kuppel letztendlich zerstört werden könnte. Habe bis heute noch nicht verstanden,warum man dazu nun Joe brauchte und was diese lila Dinger eigentlich sein sollten. Fakt ist nur, dass es sich wohl um Aliens handelte, die auf die Erde gekommen sind, um eine Gemeinschaft aufzubauen. Wahrscheinlich war ihr Plan irgendwann alle Menschen zu übernehmen, wobei ich auch hier gerne gewusst hätte, ob der Mensch dann mehr und mehr verdrängt wird oder noch bewusst alles wahrnimmt. Ihr seht also, dass es in meinem Köpfchen heftig arbeitet und ich die versprochenen Antworten nicht finden konnte.
Wobei das größte Problem an Under the Dome für mich immer war, dass man sich einfach nicht darauf einigen konnte, ob ein Charakter nur gut oder böse ist. Junior dann plötzlich als den Guten erscheinen zu lassen, nachdem er Angie eingsperrt hatte, ebenso Sam als netten Kerl zu präsentieren, nachdem er diese sogar umbrachte, passt für mich einfach nicht zusammen. Von Big Jim möchte ich gar icht erst anfangen. Mein liebster Charakter war am Ende definitiv der Hund, der hatte doch mit die schönsten Szenen. Von all den Logiklöchern durch die Serie hinweg möchte ich gar nicht erst anfangen, denn die aufzuzählen, wäre wohl zuviel Arbeit.
Man könnt nun fragen, warum ich denn dann trotzdem dran geblieben bin. Naja ich wollte wissen, warum die Kuppel nun da ist, aber selbst diese Antwort blieb mir letztendlich verwehrt. Ärgerlich. Am Ende bleiben nur ein paar Cliffhänger, bei denen ich mich frage, ob die Bevölkerung von Chesters Mill nun ihr restliches Leben eingesperrt verbringt, weil man die Aliens oder Infektion (was von beidem ist es denn nun?) nicht entfernen kann? Wie Dawn überleben konnte? Und wie zum Teufel nun schon wieder so ein neues Ei auftauchen konnte? Auch hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht, denn die Dinger müssen ja auch irgendwo her kommen. Das Finale war somit für mich ähnlich wie die komplette Serie, irgendwie schwammig, meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt und mal wieder habe ich mich mehr geärgert, als daran erfreut. Aber vielleicht ist es genau diese Hassliebe, die mich am Ende doch dran blieben ließ. Schade nur, dass ich über die Buchauflösung schon gespoilert wurde, denn sonst hätte ich mir das wirklich mal zugelegt, denn dass wird im Gegensatz zur Serie sehr gelobt. King soll ein tolles gesellschaftskritisches Werk geschaffen haben, bei dem ich wie gesagt die Auslösung echt spannend finde. Aber nun da ich die schon kenne, würde das lesen leider nur halb so viel Spaß machen, weshalb ich mir den Rest auch durch Zusammenfassungen näher angeschaut habe. Schade, dass die Serie nicht seiner literarischen Vorlage gefolgt ist, denn das wäre wirklich interessant, wendungsreich und spannend geworden, dazu hätte es wohl viele zum Nachdenken angeregt und bei den Charakteren war sich der "Master des Horrors" auch einig. Denn dort gab es sie: die Bösen und die Guten, bei denen man nicht zwanghaft "Bäumchen wechsel dich gespielt hat".
Man könnt nun fragen, warum ich denn dann trotzdem dran geblieben bin. Naja ich wollte wissen, warum die Kuppel nun da ist, aber selbst diese Antwort blieb mir letztendlich verwehrt. Ärgerlich. Am Ende bleiben nur ein paar Cliffhänger, bei denen ich mich frage, ob die Bevölkerung von Chesters Mill nun ihr restliches Leben eingesperrt verbringt, weil man die Aliens oder Infektion (was von beidem ist es denn nun?) nicht entfernen kann? Wie Dawn überleben konnte? Und wie zum Teufel nun schon wieder so ein neues Ei auftauchen konnte? Auch hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht, denn die Dinger müssen ja auch irgendwo her kommen. Das Finale war somit für mich ähnlich wie die komplette Serie, irgendwie schwammig, meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt und mal wieder habe ich mich mehr geärgert, als daran erfreut. Aber vielleicht ist es genau diese Hassliebe, die mich am Ende doch dran blieben ließ. Schade nur, dass ich über die Buchauflösung schon gespoilert wurde, denn sonst hätte ich mir das wirklich mal zugelegt, denn dass wird im Gegensatz zur Serie sehr gelobt. King soll ein tolles gesellschaftskritisches Werk geschaffen haben, bei dem ich wie gesagt die Auslösung echt spannend finde. Aber nun da ich die schon kenne, würde das lesen leider nur halb so viel Spaß machen, weshalb ich mir den Rest auch durch Zusammenfassungen näher angeschaut habe. Schade, dass die Serie nicht seiner literarischen Vorlage gefolgt ist, denn das wäre wirklich interessant, wendungsreich und spannend geworden, dazu hätte es wohl viele zum Nachdenken angeregt und bei den Charakteren war sich der "Master des Horrors" auch einig. Denn dort gab es sie: die Bösen und die Guten, bei denen man nicht zwanghaft "Bäumchen wechsel dich gespielt hat".
Wie seht ihr das ganze: War die Auflösung für euch schlüssig?
Was sagt ihr zur kompletten Serie?
Und wer kennt das Buch?
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Freitag, 18. September 2015
{Review} Ouija - Spiel nicht mit dem Teufel
Im Moment gibt es zu Filmen ja vermehrt Kurzkritiken, die ich in meinen Monatsrückblick einfüge, doch bei manchen juckt es mich in den Fingern etwas ausführlichere Reviews zu schreiben. Bei neuen Kinofilmen gibt es diese ja immer und nun möchte ich erneut auch immer mal wieder bei geliehenen oder gekauften Filmen ausführlichere Posts tippen. Im Moment schaue ich ja viele Filme über mein Amazon Prime Abo, mache jedoch auch von dem Shop regen Gebrauch. Vor allem bei den sogenannten Freitag Blockbustern leihe ich mir gerne mal den Einen oder Anderen Film aus. Hierbei bietet Amazon neue Kinohits, die in ihrem Shop von Usern oft geklickt werden, an einem Abend für nur 99 Cent an. Bei dem Preis kann man in meinen Augen wirklich nicht viel falsch machen, selbst wenn der Film nicht zu 100 % den Geschmack trifft. Das Gute dabei: Ihr müsst den Film nicht sofort anschauen, sondern habt ein Zeitfenster von 30 Tagen. Sobald ihr dann die Wiedergabe startet, beginnt das ganz normale Leihfenster von 48 Stunden. Somit ist man trotz allem zeitlich flexibel und kann selbst entscheiden, wann man einen kleinen Dvd Abend veranstaltet. Vor kurzem haben wir uns über diese Aktion Ouija angeschaut. Ein Horrorfilm auf den ich schon etwas länger neugierig war und bei dem ich wie so oft mit meiner Besten Freundin ins Kino wollte. Jedoch haben wir eine relativ lange Anfahrt dorthin, weshalb wir viele Filme dann doch vermehrt leihen oder auf Dvd anschauen.
Anmerkung: Urheberrecht für die offizielle Beschreibung, das Poster und Trailer: Universal Pictures International Germany
Allgemeines über "Ouija - Spiel nicht mit dem Teufel":
Produktionsland: Usa
Produzent: Stiles White
Genre: Horror
Cast: Olivia Cook ("Bates Motel"), Ana Coto ("Disconnected"), Daren Kagasoff ("The Secret Life of the American Teenager"), Douglas Smith ("Percy Jackson 2"), Bianca A. Santos ("The Fosters"), Shelley Hennig ("Teen Wolf"), Sunny May Allison und Lin Shaye ("Insidious")
Kinostart war am: 22. Januar 2015
Sonstiges: Eine Fortsetzung ist gerade in Planung
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Mittwoch, 22. Juli 2015
{Review} Warum man sich The 100 nicht entgehen lassen sollte!
Ich weiß das es gerade sehr serienlastig auf meinem Blog ist, jedoch wollte ich diese Kritik unbedingt zum Start von The 100 noch online bringen, um den Einen oder Anderen von euch noch neugierig zu machen. Denn im Moment ist diese Serie noch ein absoluter Geheimtipp in Deutschland, jedoch einer den man sich nicht entgehen lassen sollte. Bisher konnte man die Serie bei uns nur in der Originalsprache sehen, doch das hat nun ein Ende. Denn heute startet sie um 20:15 auf ProSieben mit 3 Folgen am Stück, jedoch nur zum Auftakt, danach sind es immer 2 Folgen die ausgestrahlt werden. Da ich die Serie schon im O-Ton gesehen habe, kann ich sie euch nur empfehlen und hoffe ich kann wirklich jemanden mit meiner Kritik neugierig machen.
Allgemeines über The 100:
Produktionsland: Usa
Sprache: Englisch
Produktionszeitraum: 2014 - ???
Erstausstrahlung: 19.März 2014
Produktionsunternehmen: Alloy Entertaiment, CBS Television Studies, Warner Bros. Television
Produzent: Jason Rothenberg, Kass Morgan
Genre: SciFi, Drama, Fantasy
Staffeln: 5
Folgen: 29 in 2 Staffeln
Cast: Eliza Taylor als Clarke Griffin, Marie Avgeropoulos als Octavia Blake, Thomas McDonell als Finn Collins, Bobby Morley als Bellamy Blake, Paige Turco als Dr. Abigail Griffin, Eli Goree als Wells Jaha, Henry Ian Cusick als Kane, Christopher Larkin als Monty Green, Devon Bostick als Jasper, Isaiah Washington als Kanzler Thelonious Jaha, Lindsey Morgan als Raven und Ricky Whittle als Lincoln
Sonstiges: die Serie wurde um eine weitere 3.Staffel verlängert, die erneut 12 Folgen umfassen wird
Verfügbar auf: iTunes (komplette Staffel 29,99 € oder über Amazon Instant Video 32,37 € für alle Folgen)
Durch den Wechsel zwischen der Erde und der Ark im Weltall, kommt eine tolle Abwechslung und Spannung in die Serie. Man lernt beide Welten gleichermaßen kennen, wird durch Rückblicke über die Geschehnisse auf der Ark aufgeklärt und lernt die Charaktere durch ihre Storylines in der Gegenwart kennen. Beide Seiten haben hierbei mit Problemen zu kämpfen, egal ob Ark oder Erde. Somit bekommt auch jeder einen spannenden Handlungsstrang, der geprägt von Intrigen, Lügen und Machtspielen ist. Besonders gut gefallen hat mir, dass man sich am Anfang auf der Erde erst einmal mit der neuen Umgebung befasst, auf die Natur, die Tiere und die dortigen Katastrophen eingeht, dabei jedoch immer andeutet, dass die Situation zwischen den Jugendlichen kurz vor dem explodieren ist. Der Knall auf den man die ganze Zweit warte, war ein Muss, denn zu einer solchen Serie gehört dieser einfach dazu. Erst dann lernt man die Grounders kennen, die jedoch eine spannende Erweiterung und wirklich furchteinflößend sind. Die größte Gefahr ist also nicht die Natur, sondern die Menschheit selbst, ein Thema welches immer wieder Gegenstand der Geschichte ist und hier zum zentralen Mittelpunkt wird. Vor allem das Finale kann mit spannenden Cliffhangern überzeugen, womit ein wirklich toller Auftakt für die 2.Staffel gelegt wird.
Was die Charaktere und den Cast anbelangt hat man fantastsiche Arbeit geleistet. Denn alle Protagonisten haben Tiefe, viele Facetten und bewegen sich in Grau Tönen. Keiner ist durchweg böse oder gut, jeder hat etwas was ihn antreibt und trifft Entscheidungen die manchmal hart sind. Während Bellamy einer der Charaktere ist, die am Anfang machtgierig und brutal erscheinen, erfährt man bald was ihn antreibt und erlebt eine 180 Grad Drehung. Für mich gehört er nun mit zu meinen absoluten Lieblingen. Das Gleiche geschieht auch mit Marcus Kane, der uns am Anfang sehr herzlos, egoistisch und machtgierig präsentiert wird. Auch er macht eine sehr emotionale Wandlung durch und gehörte am Ende ebenfall zu meinen Lieblingen. Besonders gut haben mir aber auch noch Clarke, Octavia und Jasper gefallen. Erstere trifft auch mal Entscheidungen, die man nicht von ihr erwarten würde und findet vor allem im Verlauf der 2.Staffel ihre Stärke als Anführerin, während Ocatvia einfach richtig taff und cool ist, sodass ich mir manchmal gerne etwas von ihrer Coolheit abschneiden würde. Jasper der den typischen "Nerd" verkörpert muss man einfach ins Herz schließen, denn er beweist über den Verlauf der Staffel hinweg einfach so viel Mut und wächst über sich hinaus. Ich finde es wirklich erfrischend einfach mal eine Teenie Serie zu sehen, in der es keine Charaktere gibt, die den gängigen Klischees entsprechen, sondern jeder seine Zeit zum strahlen bekommt und auch eine Hintergrundgeschichte besitzt. Schauspielerisch kann ich mich nicht beklagen. Ich finde alle machen hier einen soliden Job und es war sicherlich nicht verkehrt die erwachsenen Rollen mit gestandenen Schauspielern zu besetzen. Somit ist hier schon eine Fanbase vorhanden und sie können den Newcomern wohl auch einiges beibringen. Wer also mal wieder eine gute Sciene Fiction Serie sehen möchte, der sollte unbedingt mal The 100 anschauen.
Fazit: The 100 ist ein toller Endzeit Epos, der einfach mal erfrischend anders ist und eine spannende Storyline, gepaart mit facettenreichen Charakteren bietet. Wer also auf eine Plot-driven Serie steht, sollte sie sich nicht entgehen lassen. 5 von 5 Sternen.
Sonstiges: die Serie wurde um eine weitere 3.Staffel verlängert, die erneut 12 Folgen umfassen wird
Verfügbar auf: iTunes (komplette Staffel 29,99 € oder über Amazon Instant Video 32,37 € für alle Folgen)
Inhalt:
97 Jahre nach dem die Erde durch einen Atomkrieg und den Folgen der Strahlung unbewohnbar ist, haben sich die Überlebenden im Weltall auf der Ark versammelt. Doch dort strenge harte Regeln und jeder Erwachsene der sie bricht, wird mit dem Tod bestraft, während die Jugendlichen weggesperrt werden. Da der Sauerstoff auf der Ark knapp wird, werden 100 der jugendlichen Straftäter auf die Erde geschickt, um herauszufinden ob diese bewohnbar ist. Hierbei ist es nicht die Strahlung die für sie zum Problem wird, sondern die Gruppe selbst, Naturkatastrophen und Überlebende die sogenannten Grounders."Who we are and who we need to be to survive are very different things" - Bellamy Clarke
Meine Meinung: Überlebensserie im Stile von "Die Tribute von Panem":
The 100 ist in Deutschland noch eine sehr unbekannte Serie, jedoch ist sie für mich einer der besten Neustarts aus der letzten Tv-Season, denn hier gibt es endlich wieder einmal eine Show, deren Drehbuch spannend und interessant ist. Wer ein Fan von Panem ist, der dürfte auch diese Serie mögen. Denn ähnlich wie im Film kämpfen auch hier Jugendliche um ihr Überleben, zwar nicht immer gegeneinander, aber gegen die Grounders und viele andere Naturgewalten. Und ebenso wie Panem sehen wir hier einen Endzeit Epos, der uns in eine sehr harte Welt entführt, die nichts mehr von unserer derzeitigen Welt widerspiegelt. Es gibt mutierte Tiere oder auch Nebel der vergiftet ist und zum Tod führt. Selbst auf der Ark geht es den Menschen nicht besser, da dort harte Regeln herrschen, über die ich oft schockiert war. Wie kann man einfach jeden Jugendlichen ,der einen kleinen Fehler begeht über Jahre hinweg einsperren und die Erwachsen dann auch noch mit dem Tod bestrafen? Da führen schon kleine Vergehen, wie die Wahrheit zu sagen, wenn das Regime es nicht möchte, zu dieser Art der Bestrafung. Doch auch viele Szenen unter den 100, die sich plötzlich selbst organisieren müssen, ins Chaos stürzen und sich an keine Regeln mehr halten, lassen einen schockiert zurück. Ihr seht also, hier hat sich wirklich jemand Gedanken gemacht.Durch den Wechsel zwischen der Erde und der Ark im Weltall, kommt eine tolle Abwechslung und Spannung in die Serie. Man lernt beide Welten gleichermaßen kennen, wird durch Rückblicke über die Geschehnisse auf der Ark aufgeklärt und lernt die Charaktere durch ihre Storylines in der Gegenwart kennen. Beide Seiten haben hierbei mit Problemen zu kämpfen, egal ob Ark oder Erde. Somit bekommt auch jeder einen spannenden Handlungsstrang, der geprägt von Intrigen, Lügen und Machtspielen ist. Besonders gut gefallen hat mir, dass man sich am Anfang auf der Erde erst einmal mit der neuen Umgebung befasst, auf die Natur, die Tiere und die dortigen Katastrophen eingeht, dabei jedoch immer andeutet, dass die Situation zwischen den Jugendlichen kurz vor dem explodieren ist. Der Knall auf den man die ganze Zweit warte, war ein Muss, denn zu einer solchen Serie gehört dieser einfach dazu. Erst dann lernt man die Grounders kennen, die jedoch eine spannende Erweiterung und wirklich furchteinflößend sind. Die größte Gefahr ist also nicht die Natur, sondern die Menschheit selbst, ein Thema welches immer wieder Gegenstand der Geschichte ist und hier zum zentralen Mittelpunkt wird. Vor allem das Finale kann mit spannenden Cliffhangern überzeugen, womit ein wirklich toller Auftakt für die 2.Staffel gelegt wird.
Was die Charaktere und den Cast anbelangt hat man fantastsiche Arbeit geleistet. Denn alle Protagonisten haben Tiefe, viele Facetten und bewegen sich in Grau Tönen. Keiner ist durchweg böse oder gut, jeder hat etwas was ihn antreibt und trifft Entscheidungen die manchmal hart sind. Während Bellamy einer der Charaktere ist, die am Anfang machtgierig und brutal erscheinen, erfährt man bald was ihn antreibt und erlebt eine 180 Grad Drehung. Für mich gehört er nun mit zu meinen absoluten Lieblingen. Das Gleiche geschieht auch mit Marcus Kane, der uns am Anfang sehr herzlos, egoistisch und machtgierig präsentiert wird. Auch er macht eine sehr emotionale Wandlung durch und gehörte am Ende ebenfall zu meinen Lieblingen. Besonders gut haben mir aber auch noch Clarke, Octavia und Jasper gefallen. Erstere trifft auch mal Entscheidungen, die man nicht von ihr erwarten würde und findet vor allem im Verlauf der 2.Staffel ihre Stärke als Anführerin, während Ocatvia einfach richtig taff und cool ist, sodass ich mir manchmal gerne etwas von ihrer Coolheit abschneiden würde. Jasper der den typischen "Nerd" verkörpert muss man einfach ins Herz schließen, denn er beweist über den Verlauf der Staffel hinweg einfach so viel Mut und wächst über sich hinaus. Ich finde es wirklich erfrischend einfach mal eine Teenie Serie zu sehen, in der es keine Charaktere gibt, die den gängigen Klischees entsprechen, sondern jeder seine Zeit zum strahlen bekommt und auch eine Hintergrundgeschichte besitzt. Schauspielerisch kann ich mich nicht beklagen. Ich finde alle machen hier einen soliden Job und es war sicherlich nicht verkehrt die erwachsenen Rollen mit gestandenen Schauspielern zu besetzen. Somit ist hier schon eine Fanbase vorhanden und sie können den Newcomern wohl auch einiges beibringen. Wer also mal wieder eine gute Sciene Fiction Serie sehen möchte, der sollte unbedingt mal The 100 anschauen.
Fazit: The 100 ist ein toller Endzeit Epos, der einfach mal erfrischend anders ist und eine spannende Storyline, gepaart mit facettenreichen Charakteren bietet. Wer also auf eine Plot-driven Serie steht, sollte sie sich nicht entgehen lassen. 5 von 5 Sternen.
Wer von euch wird einschalten?
Wer eher nicht?
Und was sagt ihr zur 1.Folge oder generell zur Serie, falls ihr sie ebenfalls schon kennt?
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