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Montag, 14. März 2016

{Review} We Love to Dance

Von Rische & Co Pr habe ich die Möglichkeit bekommen den Film "We Love to Dance" schon vor seinem Kinostart am 24.März 2016 anschauen dürfen, somit wurde mir dieser Film kostenfrei zur Verfügung gestellt, weshalb es sich um Werbung handelt, jedoch hat dies meine Meinung in keinster Weiße beeinflusst.

Dafür möchte ich mich, bevor ich meine Eindrücke zum Film darlege, erst noch einmal bedanken, denn diese Kooperation hat mir wirklich sehr viel Freude bereitet und es war für mich wirklich etwas Besonderes vorab in einen Film reinschauen zu dürfen, vor allem da ich ein großer Fan dieses Genres bin. Nun möchte ich euch aber den Film etwas genauer vorstellen und habe im Anschluss unter dem Cut auch noch ein Liste der Städte und Kinos für euch parat, in denen "We Love to Dance" schon am 20.März zu sehen ist. An diesem Abend feiert der Film nämlich in Deutschland Vorpremiere und wenn ihr für diesen Abend noch nichts geplant habt, dann solltet ihr euch den Film definitiv nicht entgehen lassen.  

Das Urheberrecht für die Beschreibung, das Poster, den Trailer und die Szenenbilder liegt bei Capelight Pictures.

 Allgemeine Daten & Fakten:


Titel: We Love to Dance
Originaltitel: Born to Dance
Produktionsland: Neuseeland
Verleiher: Capelight Picutres
Kinostart: 20.März Vorpremiere, 24.März offizieller Start
Produzenten: Jill Macnab, Leanne Saunders, Daniel Story
Länge: 98 Minuten
Fsk: Ab 0 Jahren freigegeben
Genre: Tanzfilm, Romanze, Drama
Cast: Tia Maipi als Tu, Stan Walker als Benjy, Kherrington Payne ("Fame") als Sasha, John Tui als Zack, Jordan Vaha'akolo als Kane, Onyeka Arapi als Vonnie, Richie Cesan als Brant und Michael Metuakore als Tino







Worum geht es in We Love to Dance:


Tu träumt von einer Karriere als professioneller Hip-Hop-Tänzer. Als ihn die K-Crew – eine der besten Tanz-Crews des Landes – probeweise aufnimmt, scheint er seinem großen Ziel ein Stück näher zu kommen. Doch dann verliebt sich Tu in Sasha, die Freundin von K-Crews Anführer Kane. Dieser merkt bald, dass zwischen den beiden nicht nur beim Tanzen eine besondere Verbindung zu bestehen scheint. Als ein wichtiges Turnier näher rückt, an dem Tu eigentlich mit seiner alten Crew teilnehmen wollte, muss er eine schwere Entscheidung treffen – und seinen eigenen Weg zum Erfolg finden. 



Meine Meinung zum Film: Ein Tanzfilm indem endlich mal das Tanzen im Fokus steht:


Ich bin zwar selbst eine richtig schlechte Tänzerin, aber dafür liebe ich Tanzfilme umso mehr. Jedes mal aufs Neue bin ich beeindruckt von dem Talent der Darsteller und ihrer Beweglichkeit. Da werde ich also glatt immer ein bisschen neidisch und wünschte mir, ich hätte in diesem Bereich auch etwas mehr Talent abbekommen. Aber gut, man kann ja bekanntlich nicht alles haben. Meine Talente liegen dafür in anderen Bereichen. Jedoch möchte ich hiermit gleich auf die wichtigste Komponente des Filmes zu sprechen kommen: das Tanzen. Denn die Tänze müssen mir wirklich zusagen, damit eine Produktion aus diesem Genre bei mir punkten kann und das tut "We love to Dance". All die Hip Hop Moves fand ich wirklich beeindruckend und persönlich zählt dieser Tanzstil mit zu meinen Liebsten. Es gibt zwar ein paar kleine Stellen, wo man das ganze kurz mit Ballett vermischt, aber ansonsten konzentriert sich der Film wirklich auf Hip Hop und zeigt uns hier eine Bandbreite an unterschiedlichen Tanzschritten. Gerade in vielen neueren Tanzfilmen kommt mir persönlich das Tanzen einfach zu kurz, da man sich oftmals mehr auf die Liebesgeschichte oder das Drama drumherum konzentriert und für die eigentlichen Auftritt dann nur noch Zeit für kleine Ausschnitte bleibt. In "We Love to Dance" ist dies anders, denn hier legt man den Fokus wirklich auf das Tanzen und dies rechne ich dem Film sehr hoch an. Anders als bei Vertretern des Genres werden die Tänze nämlich in voller Länge gezeigt und  gerade die letzten 20 - 30 Minuten bestehen aus den unterschiedlichsten Auftritten, die ich allesamt genial fand. Man hat sich für diese wirklich viele einfache, aber wirkungsvolle Effekte einfallen lassen, die bei mir Eindruck schinden konnten und die ich bisher in dieser Form in anderen Filmen noch nicht gesehen habe.


Und auch der Soundtrack kann sich hören lassen, denn mir hat er im Film ebenfalls richtig gut gefallen. Ich kannte zwar bisher keines der Lieder, aber da "We Love to Dance" ein neuseeländischer Film ist, ist das nicht unbedingt überraschend. Somit fand ich es wirklich spannend neue Musik und Künstler zu entdecken. Nach einigen der Lieder werde ich mich definitiv in Spotify auf die Suche begeben, da sie wirklich gute Laune verbreitet und Lust aufs tanzen gemacht haben. Perfekt für den bevorstehenden Sommer also. Aber auch an leisen Tönen, hatte der Film Songs zu bieten, die mir sofort ins Ohr gestochen sind. Mir hat hier gerade diese Mischung aus Dance, Hip Hop und Ballade gut gefallen, sodass eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei war. 


Besonders interessant fand ich es, dass die Produzenten mit der Frage gespielt haben, wie weit manche gehen um zu gewinnen. Gerade im Bereich des Tanzens herrscht ständiger Konkurrenzkampf und der wird auch im Film thematisiert und durch eine spanennde Wendung dargestellt. Ihr könnt mir glauben, wenn ich euch sage, dass die K-Crew für den Gewinn wirklich alles tun würde. Und gerade deshalb gibt es im Film selbst natürlich auch ein bisschen Drama. Aber für mich hat hier genretechnisch einfach die Mischung gepasst, da die Umsetzung selbst wirklich sehr realitisch war und die Produzenten es auch schaffen einige tiefgründigere Themen wie Armut oder Homosexualität zu thematisieren. Doch gerade mit dem Hauptcharakter Tu konnte ich sofort mitfühlen. Denn er stammt aus ärmlichen Verhältnissen und versucht es im Film gleich mehreren Parteien recht zu machen und hierbei immer noch an seinen großen Traum zu glauben. Dies war einer der Handlungsstränge, in dem ich mich selbst auch wiedergefunden habe. Persönlich habe ich mich in den gesamten 98 Minuten wirklich gut unterhalten gefühlt und fand den Film spannend von der ersten bis zur letzten Minute. Zwar erfindet der Film das Genre storylinetechnisch nicht komplett neu, da wir auch hier auf einen großen Wettkampf am Ende hinarbeiten, jedoch besinnt man sich einfach, wie oben schon erwähnt, wieder auf das Wesentliche zurück: das Tanzen. Eine kleine Liebesgeschichte ist zwar auch hier vorhanden, wird jedoch nur am Rande thematisiert.

Bei den Schauspielern hingegen hat man sich dafür komplett auf Newcomer verlassen. Einzig bekannt  vorkommen könnte euch Kehrrington Payne, die schon in Fame zu sehen war. Über sie habe ich mich wirklich ganz besonders gefreut, da ich ihr die Rolle der Sasha wirklich abgekauft habe und sie definitiv jemand ist, der alle Blicke in einem Raum auf sich ziehen kann. Der Rest wird von professionellen Tänzern gespielt, die vorher noch keine Schauspielerfahrung gesammelt haben und das merkt man leider auch ein bisschen. Sie liefern zwar keine schlechte Leistung ab, bewegen sich für mich jedoch nur in einem normalen Bereich. Somit gibt es hier noch etwas Luft nach oben, da es leider niemanden gab der für mich wirklich herausgestochen ist. Umso mehr konnten die Darsteller mich dann aber bei ihren Tanzeinlagen überzeugen, denn dort war die Körpersprache wirklich der Wahnsinn und bei einem Film wie diesem ist das nun mal ein verdammt wichtiger Teil. Somit haben die Produzenten das Beste rausgeholt und in meinen Augen letztendlich einen guten Job abgeliefert. Übrigens habe ich den Film im O-Ton gesehen und bin mit dem neuseeländischen Akzent überraschenderweiße richtig gut zurecht gekommen. Ich braucht zwar ein paar Minuten bis ich reinkam, aber dann habe ich mich gut zurecht gefunden. Jedoch muss ich sagen, dass man bei der Synchro hier wirklich gute Arbeit geleistet hat.

Fazit:


Empfehlen kann ich dem Film an dieser Stelle jedem, der Tanzfilme liebt. Tut ihr dass, werdet ihr bei dieser Produktion voll auf eure Kosten kommen. Denn im Gegensatz zu vielen seiner Vorgänger konzentriert sich "We Love to Dance" endlich wieder mehr auf das Wesentliche und rückt das Tanzen in den Vordergrund. Freut euch also auf viele tolle Auftritte und einen sehr gelungenen Soundtrack. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

Und wer nun Lust auf den Film bekommen hat, der kann ihn sich am Sonntag, den 20.März in folgenden Städten anschauen  (weitere Infos bekommt ihr unter dem Cut, da die Liste wirklich einige Städte umfasst):