Nach 3 Jahren endete die Mysteryserie vergangenen Mittwoch und viele von euch wissen das ich mit Under the Dome immer etwas auf dem Kriegsfuß stand. Als die Show im Jahre 2013 anlief hatte ich einfach ernorm hohe Ewartungen an sie, denn immerhin versprach man uns ein Serien Event, bestehend aus nur einer Staffel, bei der die Macher der Buchvorlage folgen wollten. Doch dann kam alles anders. Zu gut waren die Quoten, zu groß der Drang noch mehr damit einzunehmen und so wurde der komplette Plan umgeschmissen...in meinen Augen der größte Fehler den man gemacht hat. War es vorher wirklich spannend und interessant, begann man plötzlich alles extrem in die Länge zu ziehen und was eigentlich in die 1.Staffel gehört hätte (Essens- und Wassernot, Massenpanick, Medikamentennotstand etc.), sah man erst in der 2.Staffel. Für mich kam das dann alles irgendwie etwas zu spät und selten konnte man die Aufstände unter der Kuppel wirklich ernst nehmen. Die meisten Bewohner interessierte es nicht unbedingt, dass da eine Käseglocke (wie eine Kommilitonin letztens sie so schön nannte) über ihren Köpfen war die sie komplett von der Außenwelt abschnitt. Also ich wäre da wohl panischer gewesen, hätte das ganze nicht einfach so akzeptiert und verzweifelt nach Antworten gesucht.
Nun, in der 3.Staffel sollte das Geheimniss um besagte Kuppel endlich gelüftet werden. Ja man versprach uns sogar ein Finale, in dem alles geklärt werden sollte, ohne offene Fragen. Aber irgendwie bleiben bei mir noch sehr viele Fragezeichen. Auch nach dem Sehen des Finales habe ich nicht verstanden, warum die Kuppel nun da war? Warum die "Aliens" (so habe ich es zumindest aufgefasst), denn nun auf die Erde gekommen sind? Was was ihr Plan? Das alles blieb doch etwas wässrig. Zwar lieferte die letzte Staffel für mich wirklich noch mit die besten Folgen, aber das war bei der Qualität der vorherigen Staffeln nicht unbedingt schwer. Ich fand den Aspekt, dass die Menschen sich plötzlich nicht mehr komplett selbst besitzen und wie ferngesteuert nur noch die Gemeinschaft im Sinn haben eigentlich nicht schlecht. Viel rausgeholt hat man da aber nicht unbedingt. Wie so oft, fehlten auch hier die Innovatien. Vieles davon hat man in der Form schon zu oft gesehen und zu vieles bleib wie oben schon erwähnt einfach unklar. Ich war irgendwie etwas enttäuscht davon, wie leicht die Kuppel letztendlich zerstört werden könnte. Habe bis heute noch nicht verstanden,warum man dazu nun Joe brauchte und was diese lila Dinger eigentlich sein sollten. Fakt ist nur, dass es sich wohl um Aliens handelte, die auf die Erde gekommen sind, um eine Gemeinschaft aufzubauen. Wahrscheinlich war ihr Plan irgendwann alle Menschen zu übernehmen, wobei ich auch hier gerne gewusst hätte, ob der Mensch dann mehr und mehr verdrängt wird oder noch bewusst alles wahrnimmt. Ihr seht also, dass es in meinem Köpfchen heftig arbeitet und ich die versprochenen Antworten nicht finden konnte.
Wobei das größte Problem an Under the Dome für mich immer war, dass man sich einfach nicht darauf einigen konnte, ob ein Charakter nur gut oder böse ist. Junior dann plötzlich als den Guten erscheinen zu lassen, nachdem er Angie eingsperrt hatte, ebenso Sam als netten Kerl zu präsentieren, nachdem er diese sogar umbrachte, passt für mich einfach nicht zusammen. Von Big Jim möchte ich gar icht erst anfangen. Mein liebster Charakter war am Ende definitiv der Hund, der hatte doch mit die schönsten Szenen. Von all den Logiklöchern durch die Serie hinweg möchte ich gar nicht erst anfangen, denn die aufzuzählen, wäre wohl zuviel Arbeit.
Man könnt nun fragen, warum ich denn dann trotzdem dran geblieben bin. Naja ich wollte wissen, warum die Kuppel nun da ist, aber selbst diese Antwort blieb mir letztendlich verwehrt. Ärgerlich. Am Ende bleiben nur ein paar Cliffhänger, bei denen ich mich frage, ob die Bevölkerung von Chesters Mill nun ihr restliches Leben eingesperrt verbringt, weil man die Aliens oder Infektion (was von beidem ist es denn nun?) nicht entfernen kann? Wie Dawn überleben konnte? Und wie zum Teufel nun schon wieder so ein neues Ei auftauchen konnte? Auch hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht, denn die Dinger müssen ja auch irgendwo her kommen. Das Finale war somit für mich ähnlich wie die komplette Serie, irgendwie schwammig, meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt und mal wieder habe ich mich mehr geärgert, als daran erfreut. Aber vielleicht ist es genau diese Hassliebe, die mich am Ende doch dran blieben ließ. Schade nur, dass ich über die Buchauflösung schon gespoilert wurde, denn sonst hätte ich mir das wirklich mal zugelegt, denn dass wird im Gegensatz zur Serie sehr gelobt. King soll ein tolles gesellschaftskritisches Werk geschaffen haben, bei dem ich wie gesagt die Auslösung echt spannend finde. Aber nun da ich die schon kenne, würde das lesen leider nur halb so viel Spaß machen, weshalb ich mir den Rest auch durch Zusammenfassungen näher angeschaut habe. Schade, dass die Serie nicht seiner literarischen Vorlage gefolgt ist, denn das wäre wirklich interessant, wendungsreich und spannend geworden, dazu hätte es wohl viele zum Nachdenken angeregt und bei den Charakteren war sich der "Master des Horrors" auch einig. Denn dort gab es sie: die Bösen und die Guten, bei denen man nicht zwanghaft "Bäumchen wechsel dich gespielt hat".
Man könnt nun fragen, warum ich denn dann trotzdem dran geblieben bin. Naja ich wollte wissen, warum die Kuppel nun da ist, aber selbst diese Antwort blieb mir letztendlich verwehrt. Ärgerlich. Am Ende bleiben nur ein paar Cliffhänger, bei denen ich mich frage, ob die Bevölkerung von Chesters Mill nun ihr restliches Leben eingesperrt verbringt, weil man die Aliens oder Infektion (was von beidem ist es denn nun?) nicht entfernen kann? Wie Dawn überleben konnte? Und wie zum Teufel nun schon wieder so ein neues Ei auftauchen konnte? Auch hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht, denn die Dinger müssen ja auch irgendwo her kommen. Das Finale war somit für mich ähnlich wie die komplette Serie, irgendwie schwammig, meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt und mal wieder habe ich mich mehr geärgert, als daran erfreut. Aber vielleicht ist es genau diese Hassliebe, die mich am Ende doch dran blieben ließ. Schade nur, dass ich über die Buchauflösung schon gespoilert wurde, denn sonst hätte ich mir das wirklich mal zugelegt, denn dass wird im Gegensatz zur Serie sehr gelobt. King soll ein tolles gesellschaftskritisches Werk geschaffen haben, bei dem ich wie gesagt die Auslösung echt spannend finde. Aber nun da ich die schon kenne, würde das lesen leider nur halb so viel Spaß machen, weshalb ich mir den Rest auch durch Zusammenfassungen näher angeschaut habe. Schade, dass die Serie nicht seiner literarischen Vorlage gefolgt ist, denn das wäre wirklich interessant, wendungsreich und spannend geworden, dazu hätte es wohl viele zum Nachdenken angeregt und bei den Charakteren war sich der "Master des Horrors" auch einig. Denn dort gab es sie: die Bösen und die Guten, bei denen man nicht zwanghaft "Bäumchen wechsel dich gespielt hat".
Wie seht ihr das ganze: War die Auflösung für euch schlüssig?
Was sagt ihr zur kompletten Serie?
Und wer kennt das Buch?
