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Mittwoch, 22. Juli 2015

{Review} Warum man sich The 100 nicht entgehen lassen sollte!

Ich weiß das es gerade sehr serienlastig auf meinem Blog ist, jedoch wollte ich diese Kritik unbedingt zum Start von The 100 noch online bringen, um den Einen oder Anderen von euch noch neugierig zu machen. Denn im Moment ist diese Serie noch ein absoluter Geheimtipp in Deutschland, jedoch einer den man sich nicht entgehen lassen sollte. Bisher konnte man die Serie bei uns nur in der Originalsprache sehen, doch das hat nun ein Ende. Denn heute startet sie um 20:15 auf ProSieben mit 3 Folgen am Stück, jedoch nur zum Auftakt, danach sind es immer 2 Folgen die ausgestrahlt werden. Da ich die Serie schon im O-Ton gesehen habe, kann ich sie euch nur empfehlen und hoffe ich kann wirklich jemanden mit meiner Kritik neugierig machen.


Allgemeines über The 100:

Urheberrecht: The CW
Titel: The 100
Produktionsland: Usa
Sprache: Englisch
Produktionszeitraum: 2014 - ???
Erstausstrahlung: 19.März 2014
Produktionsunternehmen: Alloy Entertaiment, CBS Television Studies, Warner Bros. Television
Produzent: Jason Rothenberg, Kass Morgan
Genre: SciFi, Drama, Fantasy
Staffeln: 5
Folgen: 29 in 2 Staffeln
Cast: Eliza Taylor als Clarke Griffin, Marie Avgeropoulos als Octavia Blake, Thomas McDonell als Finn Collins, Bobby Morley als Bellamy Blake, Paige Turco als Dr. Abigail Griffin, Eli Goree als Wells Jaha, Henry Ian Cusick als Kane, Christopher Larkin als Monty Green, Devon Bostick als Jasper, Isaiah Washington als Kanzler Thelonious Jaha, Lindsey Morgan als Raven und Ricky Whittle als Lincoln
Sonstiges: die Serie wurde um eine weitere 3.Staffel verlängert, die erneut 12 Folgen umfassen wird
Verfügbar auf: iTunes (komplette Staffel 29,99 € oder über Amazon Instant Video 32,37 € für alle Folgen)

https://www.youtube.com/watch?v=aDrsItJ_HU4

Inhalt: 

97 Jahre nach dem die Erde durch einen Atomkrieg und den Folgen der Strahlung unbewohnbar ist, haben sich die Überlebenden im Weltall auf der Ark versammelt. Doch dort strenge harte Regeln und jeder Erwachsene der sie bricht, wird mit dem Tod bestraft, während die Jugendlichen weggesperrt werden. Da der Sauerstoff auf der Ark knapp wird, werden 100 der jugendlichen Straftäter auf die Erde geschickt, um herauszufinden ob diese bewohnbar ist. Hierbei ist es nicht die Strahlung die für sie zum Problem wird, sondern die Gruppe selbst, Naturkatastrophen und Überlebende die sogenannten Grounders.

"Who we are and who we need to be to survive are very different things" - Bellamy Clarke

Meine Meinung: Überlebensserie im Stile von "Die Tribute von Panem": 

The 100 ist in Deutschland noch eine sehr unbekannte Serie, jedoch ist sie für mich einer der besten Neustarts aus der letzten Tv-Season, denn hier gibt es endlich wieder einmal eine Show, deren Drehbuch spannend und interessant ist. Wer ein Fan von Panem ist, der dürfte auch diese Serie mögen. Denn ähnlich wie im Film kämpfen auch hier Jugendliche um ihr Überleben, zwar nicht immer gegeneinander, aber gegen die Grounders und viele andere Naturgewalten. Und ebenso wie Panem sehen wir hier einen Endzeit Epos, der uns in eine sehr harte Welt entführt, die nichts mehr von unserer derzeitigen Welt widerspiegelt. Es gibt mutierte Tiere oder auch Nebel der vergiftet ist und zum Tod führt. Selbst auf der Ark geht es den Menschen nicht besser, da dort harte Regeln herrschen, über die ich oft schockiert war. Wie kann man einfach jeden Jugendlichen ,der einen kleinen Fehler begeht über Jahre hinweg einsperren und die Erwachsen dann auch noch mit dem Tod bestrafen? Da führen schon kleine Vergehen, wie die Wahrheit zu sagen, wenn das Regime es nicht möchte, zu dieser Art der Bestrafung. Doch auch viele Szenen unter den 100, die sich plötzlich selbst organisieren müssen, ins Chaos stürzen und sich an keine Regeln mehr halten, lassen einen schockiert zurück. Ihr seht also, hier hat sich wirklich jemand Gedanken gemacht.

Durch den Wechsel zwischen der Erde und der Ark im Weltall, kommt eine tolle Abwechslung und Spannung in die Serie. Man lernt beide Welten gleichermaßen kennen, wird durch Rückblicke über die Geschehnisse auf der Ark aufgeklärt und lernt die Charaktere durch ihre Storylines in der Gegenwart kennen. Beide Seiten haben hierbei mit Problemen zu kämpfen, egal ob Ark oder Erde. Somit bekommt auch jeder einen spannenden Handlungsstrang, der geprägt von Intrigen, Lügen und Machtspielen ist. Besonders gut gefallen hat mir, dass man sich am Anfang auf der Erde erst einmal mit der neuen Umgebung befasst, auf die Natur, die Tiere und die dortigen Katastrophen eingeht, dabei jedoch immer andeutet, dass die Situation zwischen den Jugendlichen kurz vor dem explodieren ist. Der Knall auf den man die ganze Zweit warte, war ein Muss, denn zu einer solchen Serie gehört dieser einfach dazu. Erst dann lernt man die Grounders kennen, die jedoch eine spannende Erweiterung und wirklich furchteinflößend sind. Die größte Gefahr ist also nicht die Natur, sondern die Menschheit selbst, ein Thema welches immer wieder Gegenstand der Geschichte ist und hier zum zentralen Mittelpunkt wird. Vor allem das Finale kann mit spannenden Cliffhangern überzeugen, womit ein wirklich toller Auftakt für die 2.Staffel gelegt wird.

Was die Charaktere und den Cast anbelangt hat man fantastsiche Arbeit geleistet. Denn alle Protagonisten haben Tiefe,  viele Facetten und bewegen sich in Grau Tönen. Keiner ist durchweg böse oder gut, jeder hat etwas was ihn antreibt und trifft Entscheidungen die manchmal hart sind. Während Bellamy einer der Charaktere ist, die am Anfang machtgierig und brutal erscheinen, erfährt man bald was ihn antreibt und erlebt eine 180 Grad Drehung. Für mich gehört er nun mit zu meinen absoluten Lieblingen. Das Gleiche geschieht auch mit Marcus Kane, der uns am Anfang sehr herzlos, egoistisch und machtgierig präsentiert wird. Auch er macht eine sehr emotionale Wandlung durch und gehörte am Ende ebenfall zu meinen Lieblingen.  Besonders gut haben mir aber auch noch Clarke, Octavia und Jasper gefallen. Erstere trifft auch mal Entscheidungen, die man nicht von ihr erwarten würde und findet vor allem im Verlauf der 2.Staffel ihre Stärke als Anführerin, während Ocatvia einfach richtig taff und cool ist, sodass ich mir manchmal gerne etwas von ihrer Coolheit abschneiden würde. Jasper der den typischen "Nerd" verkörpert muss man einfach ins Herz schließen, denn er beweist über den Verlauf der Staffel hinweg einfach so viel Mut und wächst über sich hinaus. Ich finde es wirklich erfrischend einfach mal eine Teenie Serie zu sehen, in der es keine Charaktere gibt, die den gängigen Klischees entsprechen, sondern jeder seine Zeit zum strahlen bekommt und auch eine Hintergrundgeschichte besitzt. Schauspielerisch kann ich mich nicht  beklagen. Ich finde alle machen hier einen soliden Job und es war sicherlich nicht verkehrt die erwachsenen Rollen mit gestandenen Schauspielern zu besetzen. Somit ist hier schon eine Fanbase vorhanden und sie können den Newcomern wohl auch einiges beibringen. Wer also mal wieder eine gute Sciene Fiction Serie sehen möchte, der sollte unbedingt mal The 100 anschauen.

Fazit: The 100 ist ein toller Endzeit Epos, der einfach mal erfrischend anders ist und eine spannende Storyline, gepaart mit facettenreichen Charakteren bietet. Wer also auf eine Plot-driven Serie steht, sollte sie sich nicht entgehen lassen. 5 von 5 Sternen.


Wer von euch wird einschalten?
Wer eher nicht?
Und was sagt ihr zur 1.Folge oder generell zur Serie, falls ihr sie ebenfalls schon kennt?