Für viele Blogger ist Instagram ein Muss. Oft hört man sogar es gehe gar nicht mehr ohne, wenn man als Blogger erfolgreich sein möchte. In Fachkreisen spricht man sogar schon vom Untergang der Blogs, die von der Photo App verdrängt werden. Eine Entwicklung die ich nicht gut finde, denn in einem Blog steckt so viel mehr Leidenschaft und Arbeit, als in einem Instagram Feed. Doch das ist ein anderes Thema, dass ich vielleicht in einem zukünftigen Post noch aufgreife. Heute geht es um meine unendlich lange Hassliebe zu Instagram. Trotz unzähliger Tipps die ich gelesen und versucht habe umzusetzen, verharren meine Follower auf dem immer gleichen Level. Totale Stagnation. Da tut sich nichts. Mittlerweile habe ich akzeptiert, dass sich da auch nichts mehr ändern wird, denn wenn mir jemand Neues folgt dann sind es meist Firmenaccounts, Bots die mich eh irgendwann wieder entfolgen und andere komische Spam-Accounts die ich auch sofort als diese markiere.
Ich habe mich damit abgefunden, dass ich niemals auf Instagram erfolgreich sein werde und dachte mir meine Gedanken in einem Beitrag zu verarbeiten über den ihr hoffentlich Schmunzeln könnt. Denn für mich gibt es wesentlich wichtigere Dinge als Follower, Reichweite und Seitenaufrufe. Am Ende freue ich mich über jedes liebe Kommentar unter meinen Bildern, jedes ernst gemeinte Like, jeden Austausch mit euch und all die tollen Menschen die ich kennenlernen durfte. Abseits davon liegt mein Fokus sowieso auf dem echten Leben und all den Menschen die dieses Tag für Tag bereichern und mich erden. Mit 25 Jahren ist es mir egal wie ich auf Sozialen Netzwerken rüberkomme. Ich frage mich nicht mehr ständig, ob ich auf andere beliebt, attraktiv und cool wirke. Werde nicht mehr panisch wenn mein Bild "zu wenige" Likes erhält, wobei ich hier auch die Frage in den Raum schmeißen muss: Wer definiert überhaupt was zu wenige Likes sind? Zählen 50 als zu wenig oder doch 100? Totaler Schwachsinn in meinen Augen. Weiterhin muss nicht mehr eine bestimmte Zahl an Followern da stehen, damit ich glücklich bin. All das war in der Jugend anders, aber heute weiß ich dass das keine Rolle spielt, denn im echten Leben interessiert das Niemanden, wenn ihr nicht gerade mit eurem Blog Geld verdienen und davon Leben möchtet.

