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Sonntag, 18. September 2016

{Outfitpost} Über Shitstorms auf Blogs und in sozialen Netzwerken!


floraldress

Heute möchte ich in meinem Outfitpost ein Thema ansprechen, über dass ich schon länger einen Beitrag geplant habe: Shitstorms. Denn sie sind Etwas, mit dem man sich als Blogger irgendwann auseinandersetzen muss. Oftmals, weil man selbst von Shitstorms betroffen ist. Und Ja, obwohl mein Blog noch nicht ganz so riesig ist, habe auch ich es schon erlebt, dass Menschen einfach auf mich losgegangen sind und das nicht, weil der Beitrag an sich schlecht gewesen ist, sondern wegen einem Wörtchen. Anstatt mich also darauf hinzuweißen und die Intention des Beitrags an sich zu sehen, wurde sofort ausgeteilt und auf mich eingeprügelt. Das war natürlich in etwas kleinerem Ausmaß, als bei Bloggern mit Tausenden von Lesern, aber nichtsdestotrotz ist so was verletzend, hat mich schockiert und mich Einiges überdenken lassen. Mir wurde dadurch bewusst, dass man sich als Blogger immer genau überlegen sollte, über welche Themen man einen Beitrag schreibt, welche Informationen man über sich teilt und an welchen Diskussionen man sich in den sozialen Netzwerken beteiligt. Denn mit manchen Aussagen bietet man einfach eine Angriffsfläche, die in der heutigen Zeit viele nur allzu gerne nutzen. Aus diesem Grund poste ich hier beispielsweise nicht über Politisches und habe auch einige andere Themen, die auf meiner Tabu Liste stehen. Natürlich ist das auf der einen Seite schade, weil ich gerne solche Dinge auf meinem Blog anschneiden würde, denn immerhin hat man irgendwie auch die Möglichkeit auf die Leser einzuwirken und sie an ein Dinge heranzuführen, mit denen sie sich vielleicht noch nicht auseinandergesetzt haben, aber man lernt nun mal aus negativen Erfahrungen und die brennen sich einfach etwas mehr ein und lassen einen nicht so schnell los. Es ist leicht zu sagen: "Krönchen richten und weiter", aber das wirklich in der Form umzusetzten ist einfach schwerer als es sich anhört.

floraldress
 Hier passt die Aussage: Auch ein schöner Rücken kann entzücken wirklich ziemlich gut.

Ich habe einfach das Gefühl, dass heutzutage jede Aussage negativ kommentiert wird, egal wie harmlos diese auch ist. Das hat Isabella in diesem Beitrag letztens auch ziemlich deutlich gemacht, wo sie ganz harmlose Aussagen wie "Und dann waren wir Burger essen" hergenommen hat und die Kritik darauf auf lustige Art und Weiße verpackt hat. Man kann es einfach Niemanden recht machen, irgendwer stört sich immer an irgendwas und gerade im Internet, wird das heute frei heraus kommunziert. Aus diesem Grund beteilige ich mich schon gar nicht mehr an den großen Diskussionsthemen in den sozialen Netzwerken, aber ich lese mit und bin oftmals sehr schockiert, über manche Kommentare, die dort gepostet werden. Da zweifel ich immer an dem menschlichen Verstand und kann nur mit dem Kopf schütteln. Natürlich ist das Internet ein Ort, wo die eigene Meinung gepostet werden darf, was in Bezug auf wichtige Themen auch sehr wichtig ist, aber man sollte auch auf das Wie achten und es nicht übertreiben. Zumal man manche Dinge auch einfach für sich behalten sollte, denn sie sind nicht nur fehl am Platz, sondern gehen einen auch gar nichts an. Es ist Schade, dass wir in einer Gesellschaft leben, wo Andere verletzt werden, nur damit man sich selbst besser zu fühlt bzw. sich einen Kick holt. Immerhin spendet das World Wide Web ja genügend Anonymität, sodass ich die Worte der anderen Person nicht ins Gesicht sagen muss, was einfach mehr Courage erfordert, als auf über ein soziales Netzwerk. Dort ist es leicht, sich über Dinge zu beschweren, ausfällig zu werden und eine Diskussion extrem anzuheizen. Es ist aber auch einfach, mit dem Finger auf Andere zu zeigen, deren Lebensweiße durch den Dreck zu ziehen und in jeder Aussage sofort einen Angriff auf sich selbst zu sehen. 

floraldress

Die Beispiele für solche Shitstorms sind vielfältig, nicht nur auf Blogs, sondern sie begegnen uns auch immer wieder in den Medien, wenn ein Prominenter sich mal wieder dem Urteil der User stellen musste. Ungefragt natürlich und oftmals wirklich unter der Gürtellinie. Zumal für mich manche Aussagen auch nichts mehr mit der eigenen Meinung zu tun haben. Sie dienen eigentlich nur dem Ziel, einen Anderen zu verletzten, mehr nicht. Es eine neue Art des Mobbings, die sich in den letzten Jahren extrem gesteigert hat und die mir persönlich auch immer wieder den Spaß an den sozialen Netzwerken verdirbt. Natürlich darf man jetzt gerne mit dem Satz kommen, wer im Internet postet, der muss auch damit rechnen, dass solche Kommentare kommen, aber das ist für mich kein Argument. Denn auch im Internet kann man auf nette Umgangsformen achten, Kritik in sachlicher Weiße üben und jemanden nicht angreifen.

Floraldress

Und mit diesen abschließenden Worten möchte ich auch schon zu meinem neuesten Outfit kommen. Ich weiß, dass die Lichtverhältnisse hier vielleicht nicht die Besten sind, da die Fotos in der Mittagssonne entstanden sind, aber sie sind bei einem Ausflug entstanden und den plant man einfach nicht nach den Besten Fotozeiten. Ich denke aber, die Kulissen waren es Wert und über Photoshop habe ich das Beste rausgeholt, sodass man das Outfit gut erkennt und die Lichtverhältnisse akzeptabel sind. Persönlich wollte ich dieses Kleid, welches mich immer an eine moderne Prinzessin erinnert, unbedingt auch einmal vor einem Schloss und in einem Schlossgarten fotografieren, sodass ich mich trotz unerträglicher Hitze in den dicken Stoff geschmissen habe. Und ja, ich war wirklich am zerlaufen, aber was tut man nicht alles für tolle Bilder. Generell ist es aber ein Kleid, welches ich nicht im Alltag trage, sondern meistens zu besonderen  Veranstaltungen, wie Weihnachten, Silvester oder auch Hochzeiten. Da hole ich es sehr gerne aus dem Schrank, denn da darf es bei mir einfach gerne mal Etwas edler sein und ich tobe mich dabei dann immer so richtig aus. 

Floraldress
 *gemeinsam mit meiner Mumi, ich liebe ja so Bilder die aussehen, als wären sie spontan entstanden, ganz natürlich*

floraldress


Dienstag, 9. August 2016

{Outfitpost} Da ist es wieder, das Sommerloch!



Schon vor einigen Wochen habe ich mich innerlich darauf vorbereitet, dass es bald wieder so weit ist: Die Aufrufszahlen sinken, die Kommentare gehen zurück und auch das Dashboard bietet weniger Lesestoff. Und doch trifft mich das Sommerloch wieder ganz unvorbereitet und selbst, wenn ich mich jedes Jahr eines besseren belehre, weiß das die Besucherzahlen nach dem Sommer wieder nach oben gehen, die Kommentare von selbst zunehmen und auch sonst wieder mehr Schwung in die Bloggerszene kommt, beginne ich an mir und meinen Beiträgen zu zweifeln. Da kommt mal wieder diese kleine Perfektionistin in mir zum Vorschein, die immer das Beste abliefern möchte. Aber: Ein Blog lebt nun mal von seinen Kommentaren und bleiben die aus, ist es wohl erst mal natürlich etwas deprimiert zu sein und sich zu fragen, ob an der Qualität der eigenen Beiträge etwas nicht stimmt. Sobald man sich vergewissert hat, dass dies nicht der Fall ist, kann man aufatmen, denn der Übeltäter versteckt sich hinter dem Namen: Sommerloch. 


Es ist natürlich normal, dass alle nun lieber draußen unterwegs sind, dass schöne Wetter genießen und jeden Sonnestrahl in sich aufsaugen, denn das tue ich auch. Und viele, die befinden sich gerade auch im Urlaub und lassen dort so richtig schön die Seele baumeln. Zu all denen schiele ich nun etwas neidisch, denn ich bleibe in diesem Jahr zu Hause und habe deshalb eigentlich ziemlich viel Zeit für meinen Blog. Kürzlich habe ich auf Dianas Blog einen ziemlich interessanten Beitrag gelesen, wie man das Sommerloch für seinen Blog nutzen kann und genau das möchte ich tun und euch heute mitteilen, was ich blogtechnisch im Sommerloch geplant habe, denn eine Blogpause wird es bei mir definitiv nicht geben. Davon bin ich persönlich einfach kein Fan, wobei so was ja generell Geschmackssache ist. Gerade wenn man im Urlaub ist, ist eine solche Pause definitiv legitim, vor allem wenn man kein Fan der automatischen Post Veröffentlichung ist. 


Bei mir wird es somit den ganzen Sommer über Beiträge zu lesen geben, aber ich werde euch hiermit nicht tagtäglich mit neuen Ideen überfluten, weil ich weiß, dass den meisten die Zeit fehlt, diese zu lesen bzw. überhaupt irgendwann mal nachzuholen. Somit werde ich das Ganze etwas drosseln und meine Zeit in die Vorbereitung von Beiträgen stecken. Ideen habe ich nämlich einige und viele große Mammutprojekte (wie ich sie immer so schön nenne) müssen noch getippt werden und gerade zeitaufwendige Beiträge, sollte man lieber im nach dem Sommer veröffentlich, da man ja gerade bei diesen auf eine hohe Resonanz hofft. Neben weiteren Serien Neustarts Posts zur Herbstsaison, würde ich gerne einen Beitrag zu Reign schreiben, in dem ich die Unterschiede zwischen der Fiktion und den echten Fakten herausarbeite und das nicht nur in Bezug auf Marys Leben, sondern auch was die Mode anbelangt, sodass der Beitrag dann auch mit interessanten Fakten zur Produktion angereichtert sein wird. Das kostet aber ziemlich viel Zeit, da ich von Mary Stuarts Geschichte auch nur die bekanntesten Fakten kenne. Viel Zeit in Anspruch nehmen auch immer meine Beiträge über meinen Studiengang, da wird es definitiv auch einen über mein viertes Semester geben. Ebenso hoffe ich meine Themenliste für Outfitposts etwas erweitern zu können, denn auch die kosten immer ziemlich viel Zeit. Zusätzlich möchte ich das schöne Wetter nutzen, um mir einen Vorrat an Outfitbildern anzulegen, damit ich auch mal stressige Phasen überbrücken kann. Gerade in denen leidet nämlich diese Kategorie sehr und das würde ich in Zukunft gerne ändern. Dazu möchte ich mich, wie schon öfter hier betont, nicht nur selbst für Shootings vor die Kamera wagen, sondern mich auch als Fotografin bei meinen Freunden austoben und hoffe, euch die Ergebnisse nach dem Sommer präsentieren zu können. Und mal schauen, vielleicht überarbeite ich auch mal ein paar ältere Beiträge aus Anfangszeiten, die es dann neu aufgelegt und etwas professioneller zu lesen gibt. Denn dieser Tipp begegnet mir immer wieder auf anderen Blogs.


Für meinen Blog finde ich, eignet sich das Sommerloch super zur Vernetzung mit anderen Blogs, denn ich habe etwas Luft im Postingplan und es gibt viele interessante Aktionen. Bei den 5 Besten am Donnerstag habe ich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zum letzten Mal teilgenommen, dazu läuft noch Janas und meine Blogparade und Teil des Projektes Heimatverliebt bin ich auch. Alles Dinge, die mir sehr viel Spaß machen und zu denen ich im Herbst, wenn die Uni wieder losgeht und ich andre Verpflichtungen habe, denen ich nachgehen muss, nicht immer komme. Doch das Sommerloch eignet sich auch perfekt um den Blog und die Sozialen Netzwerke mal wieder auf Vordermann zu bringen. Ich möchte da vor allem etwas mehr Zeit in Facebook stecken, wo ich bisher mehr Beiträge bewerbe, als mich aktiv zu vernetzten. Das soll sich ändern, sodass dort auch meine Seite etwas attraktiver wird. Was den Blog anbelangt, werde ich mir mal meine Unterseiten genauer vornehmen, möchte mir endlich Google Analytics installieren (was ja ziemlich aufwendig ist) und schauen, ob ich nun mein Gewerbe anmelde. Das ist gerade noch von einem anderen Faktor abhängig. Geplant ist also ziemlich vieles, mit dem ich hoffentlich das Sommerloch optimal nutzen werde. Natürlich wünsche ich allen, die in der Sonne brutzeln, eine Stadt erkunden oder in Heimat verweilen einen wunderschönen Urlaub. Genießt die freien Tage, nutzt sie für Freunde und Familie und lasst mal alle Probleme hinter euch. 


Und nachdem ich nun losgeworden bin, was ich für die gefürchteten Sommermonate so geplant habe, gibt es obendrauf ein neues Outfit. Auf das bin ich ziemlich stolz, denn mir gefällt der Look super. Generell bin ich ja ein Fan von Lederteilen und kombiniere die immer gerne lässig. Und von dieser sportlich angehauchten Ledershorts bin ich sowieso ein großer Fan. Sie zählt zu meinen absoluten Lieblingen im Sommer, weil sie einfach richtig bequem ist und immer gut aussieht. Stolz bin ich seit längerer Zeit auch mal wieder auf meine Fotos, die ich zwar mit Selbstauslöser geschossen habe, welche mir aber diesmal wirklich zusagen. Nächstes Wochenende schaut mein Bester bei mir vorbei und ich hoffe ja, ihn vorab zum Bilder Knipsen überreden zu können, also falls du das liest, bereite dich schon mal innerlich auf meinen Wunsch vor ;). Übrigens folgt diesmal eine kleine Bilderflut, weil mir einfach verdammt viele der Aufnahmen gefallen haben und somit die meisten auch bearbeitet wurden, um letzten Endes hier zu landen. 


Sonntag, 7. Juni 2015

{Outfitpost} Ich bin ein Sommerkind durch und durch!

Auf meinem Blog war es die letzten Tage doch etwas ruhiger, was jedoch einfach diesem gigantisch tollem Wetter zuzuschreiben ist, wegen dem ich eigentlich nur draußen unterwegs war oder in der Sonne lag. Ich war schon immer ein Sommerkind, der Sommer ist für mich die schönste Zeit des Jahres und das hat viele Gründe. Zum einne liebe ich es, wenn ich  morgens von den ersten Sonnenstrahlen begleitet vom  Zwitschern der Vögel geweckt werde, denn für mich gibt es kein schöneres, angenehmeres Geräusch als das. Es lässt einen oder zumindest mich gleich besser gelaunt in den Tag starten, irgendwie bin ich fitter und ausgeschlafener, wobei ich während den Sommermonaten generell das Gefühl habe als seien Ferien (zumindest am Wochenende :P). Doch es ist nicht nur die Laune die sich hebt, sondern auch alles um einen herum erscheint irgendwie freundlicher. Die Natur erblüht, überalle summt und brimmt es, die Mienen der Menschen um einen herum sind freundlicher und jeden treibt es nach draußen. Wodurch man immer Sommer einfach aktiver, mehr unterwegs ist und die Zeit lieber mit Freunden und Familie verbringt. Persönlich habe ich dann immer schlechtes Gewissen, sobald ich drinnen vor dem Pc sitzte (was ich während dem tippen dieses Blogbeitrages übrigens auch habe, denn es zieht mich einfach nach draußen). Es gibt einfach keine Ausrede mehr um Faul herumzuliegen, wie das im Winter der Fall ist, außer beim Sonnen, wo ich so gut wie immer ein Buch in der Hand habe.

Dazu fühle ich mich auch was die Temperaturen anbelangt viel wohler, denn ich bin eine kleine Frostbeule, die eigentlich erst ab Werten von 20 Grad aufwärts nicht mehr bibbert. Somit herrscht gerade perfektes Wetter für mich, das vor allem in den Abendstunden besonders angenehm ist. Es gibt nichts besseres, als einen lauen Sommerabend draußen zu verbringen, eine Grillparty zu veranstalten und sich bis in die Morgenstunden über alles mögliche zu unterhalten. Auch hier werden die Gespräche ja meistens sehr philosophisch. Bei uns wird in dieser Zeit wirklich regelmäßig der Grill angeschürt und dazu Freunde und Familie eingeladen, wodurch es immer sehr lustig ist. Jedoch treibt es mich auch in die Eisdielen, um mich bei einem Eis zu erfrischen, denn das gehört für mich einfach zum Sommer dazu. Genauso wie Erdbeeren, auf die freue ich mich ebenfalls das ganze Jahr freue.

Natürlich liebe ich den Sommer auch in Bezug auf die Kleidung, denn ich bin nicht der größte Fan von langen Hosen und dicken Pullis. Da fühle ich mich einfach nicht wohl mit, irgendwie ist es für mich auch eher Zweckkleidung, um mich vor der Kälte zu schützen und kreativ bin ich bei meinen Outfits dann meistens auch nicht. Doch das ändert sich, sobald ich meine Kleidchen, Röcke, Shorts, Tops und Jumpsuits auspacken kann. Da habe ich dann hunderte von Ideen für Kombinationen, die mir alle auch immer sehr gefallen. Ich fühle mich dann wie ich selbst, bin zufrieden und strahle das hoffentlich auch aus. Heute möchte ich euch ein sommerliches Outfit für die lauen Abende zeigen, dass ich bei einem Konzert meines Besten Freundes getragen hatte. Da wurde es nämlich wirklich spät und so fühlte ich mich einfach gut angezogen, auch falls es gewittert und sich etwas abgekühlt hätte. Jedoch wurden wir von den bisher  großen Unwettern verschont, mal schauen, ob das auch heute so bleibt. Jumpsuits sind für mich auch in diesem Jahr einer meiner Lieblingstrends und meine Sammlung an den Stramplern (wie ich sie immer so schön nenne) wächst kontinuierlich weiter, egal ob lang oder kurz. In dieses lange Modell hatte ich mich aufgrund des Stoffes, dem Schnitt und der Farbe sofort verliebt. Dazu passt er perfekt zu meinen neuen Sommerschuhen und ist ein Eyecatcher für sich, weshalb ich auf Schmuck komplett verzichtet habe. Ich wollte es einfach bequem, leicht und lässig für ein Konzert und hoffe das habe ich auch gut umgesetzt.





Montag, 11. Mai 2015

{Outfitpost} Es ist okay anders zu sein und Favorites of the Week!

Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr mit Freunden unterwegs seit, aber irgendwie nicht in die Gruppe reinpasst? Da ich nicht immer dem Mainstream folge und das tue was gerade in meinem Alter angesagt ist, kenne ich es leider nur zu gut. Ich war nie die größte Partyqueen, die nun jedes Wochenende feiern musste. Klar hat es mir auch Spaß gemacht und ich hatte meine etwas wilderen Jahre, aber schon während meiner Ausbildung konnte ich dem allen nicht mehr viel abgewinnen. Warum soll ich mich jedes Wochenende betrinken? Warum ist es cool, wenn man am nächsten Tag nicht mehr weiß was man dann getan hat? Das hat sich mir einfach noch nie erschlossen und auch heute schockiert es mich immer wieder, wie Jugendliche sich mit diesen Geschichten brüsken und denke nur so cool sein zu können. Da sind Aufenthalte im Krankenhaus wegen zu viel Alkohol leider keine Seltenheit mehr und das schockiert mich. Lange Zeit konnte auch ein Teil meiner Freunde nicht verstehen, warum ich nicht so das Partygirl bin und es gab deshalb sehr viel Streit, weil ich nicht jedes Wochenende feiern gehen wollte. Denn wenn das Geld eh schon knapp ist, dann gibt man es nicht unbedingt gerne für teure Eintritte aus, sondern spart auf Dinge die einen wirklich interessieren und auf die man Lust hat. Und sobald dann über all die Djs geschwärmt wird, die mal wieder auflegen, kann ich dann eh nicht mehr mitreden und bin außen vor. Ehrlich gesagt interessiert mich diese Szene einfach nicht, da heute jeder Dj oder Djane wird und es den meisten  Z-Promis dazu dient ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Ich sitze einfach lieber in kleiner Runde zusammen, habe die Möglichkeit mich mit anderen zu unterhalten, besuche Bars, lausche Bands und Sängern, veranstalte Grillpartys, erkunde neue Städte oder gehe mit Freunden ins Kino. Natürlich geht es auch hierbei ab und an feiern, denn manchmal braucht man das einfach, vor allem nach Prüfungen oder an Tagen wie Silvester, aber ich brauche es halt nicht jedes Wochenende.

Doch dazu war ich auch schon immer ein sehr kultureller Mensch und war schon von klein auf fasziniert von Geschichte. Für die meisten in meinem Alter ist das eher öde und langweilig, aber mich interessiert es einfach wie die Menschen damals gelebt haben, was sie dachten, welche Probleme sie hatten und wie sich die Welt immer mehr verändert hat und wir zu dem wurden, was wir heute sind. Wenn ich dann anfange mich darüber auszulassen ist mir das wirklich ab und an unangenehm, denn viele schauen mich dann doch etwas komisch an, auch wenn ich auf mein Wissen sonst sehr stolz bin. Es sind vor allem immer wieder gewisse Epochen die mich besonders fazinieren wie das Alte Ägypten, die Antike oder das Mittelalter. Darüber lese ich einfach immer sehr gerne, möchte Museen besuchen, Burgen und Bauwerke (was für viele bei Reisen mit mir wirklich ein Albtraum ist) und hatte deshalb sogar mal mit dem Gedanken gespielt Geschichte zu studieren, da die Berufschancen hier aber nicht so berauschend aussehen beschäftige ich mich damit lieber Privat.

Und was darf ich mir erst von allen Seiten anhören, weil ich mit meinen 22 Jahren im Moment Single bin. Manchmal reißt einen diese Panik mit und man bekommt das Gefühl, wirklich niemanden mehr zu finden, aber die ist natürlich sehr überzogen, denn ich habe mein ganzes Leben noch vor mir und genieße gerade meine Unabhängigkeit. Ich bin mir sicher, der Richtige kommt noch und dann spürt man es auch sofort und meistens kommt dieser jemand ja auch genau dann, wenn man am wenigsten damit rechnet. Gerade bin ich so eingespannt in meinem Studium, dass ich auch gar nicht daran denken kann irgendwen kennenzulernen, weil ich die Zeit dafür nicht hätte. Und eine Beziehung braucht nun mal genau das: Zeit! Ich glaube die Liste könnte nun noch unendlich weiter gehen, denn es gibt vieles mit dem man anecken kann und jeder kennt das wahrscheinlich auch.

Früher hat man dann immer irgendwie versucht sich anzupassen, mit der Masse zu gehen. Ich habe mich modisch nicht wirklich etwas getreut, habe viele Entscheidungen in Abhängigkeit meiner Freundinnen getroffen und versucht überall anzukommen. Aber heute habe ich gelernt das es okay ist anders zu sein. Das es okay ist ,dass zu tun auf das man Lust hat und wer mich so nicht akzeptiert, den möchte ich nicht in meinem Freundeskreis haben. Ich trage das worauf ich Lust habe, egal ob es anderen gefällt. Ich tue das was mir Spaß macht und lass mich nicht mehr zu Dingen überreden, bei denen ich mich nicht wohl fühle. Ich gehe offen mit dem Thema bloggen um, egal wie oft ich dafür schräg angeschaut werde. Ich bin einfach wie ich bin - habe meine Ecken und Kanten und bin stolz darauf. Oftmals rede ich zu viel und zu lange. Kann aber auch wenn es gefragt ist sehr gut zuhören und bin dadurch generell ein sehr offener Mensch der schnell neue Menschen kennenlernt. Ich liebe die Kultur, besuche gerne Museen, erkunde andere Städte und möchte etwas von der Welt sehen. Mein Wissendsdrust ist da nur schwer zu stillen und das ist auch gut so, denn es ist spannend immer wieder etwas Neues zu sehen und dazuzulernen. Ich gehe super gerne ins Kino, liebe Filme, Serien und Bücher um in fremde Welten einzutauchen, meiner Fantasie freien Lauf zu lassen und mal abzuschalten und schreibe dazu für mein Leben gerne. Über meinen Blog liebe ich es meine kreative Seite auszuleben und das zu tun, worauf ich Lust habe. Vorallem aber stehe ich zu dem was sich sage und vertrete meine Meinung und froh darüber. Ich bin einfach wie ich bin, nicht perfekt, aber zumindest Ich selbst.

*Übrigens gab es einen Post genau zu diesem Thema vor kurzem auch bei Jana, vielleicht schaut ihr ja mal vorbei, denn bei vielen Punkten stimme ich hier definitiv auch mit ihr überein.