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Sonntag, 22. Januar 2017

{Kolumne} Fake News - Wieso es wichtig ist, Nachrichten zu hinterfragen

Im Moment begegnet uns das Wort "Fake News" überall. Erst vor einigen Tagen war es Thema eines Nachrichtenbeitrags und auch sonst halten sie die Medien ganz schön auf Trapp. Gerade in den sozialen Netzwerken haben sich solche "Falschmeldungen" in den letzten Monaten rasant verbreitet. Das Schlimme daran ist jedoch, dass viele Internetnutzer an die Echtheit dieser Neuigkeiten glauben und diese oftmals nicht hinterfragen. Und das, obwohl "Fake News" meist darauf abzielen, Hass oder Panik zu schüren. Persönlich bekomme ich gar nicht so viel von den sogenannten Fake News mit, abgesehen von prominenten Beispielen, jedoch nutze ich Facebook privat auch kaum noch, sodass ich erst gar nicht auf sie stoße. Auf sozialen Netzwerken bin ich eigentlich nur noch blogtechnisch unterwegs, privat meide ich die Seiten aber vermehrt. Jedoch erschreckt es mich immer wieder, wie schnell sich diese Meldungen dann im Internet verbreiten und wie viele sie für bare Münze nehmen. Generell gilt für alle Medien, dass man nicht immer alles glauben sollte, was einem gesagt wird. Natürlich gibt es Sender oder Zeitungen, die sind seriös, ihre Recherche intensiv und der Inhalt wahr, aber auch hier sollte man sich keine Meinung in den Mund legen lassen, sondern versuchen zwischen den Zeilen zu lesen und die Dinge kritisch zu hinterfragen. 

Jumpsuit glitzer ootd

Unzählige Beispiele für Fake News aus den vergangenen Monaten, welche Gefahren sie bergen ...

Und gerade jetzt, wo es so viele Meldungen gibt, die komplett erfunden sind, sollte man dies mehr den je tun. Denn Beispiele für sogenannte Falschmeldungen, gibt es nämlich ohne Ende. Gerade in den letzten Monaten sind sie rasant angestiegen und haben sich wie ein Eilfeuer, vor allem in Facebook, verbreitet.  Es gab sie bei all den tragischen Anschlägen, die in Deutschland verübt wurden, wo eine Eilmeldung und Sondersendung die Nächste jagte und man berichtete, bevor es überhaupt bestätigte Fakten gab. Da wurde dann nicht nur im Fernsehen spekuliert, sondern auch in den sozialen Netzwerken wurde fleißig Panik geschürt und Meldungen verbreitet, die falsch waren. Für mich einer der Gründe, wieso ich bei solchen Ereignissen Twitter meide und mir die Tweets erst gar nicht mehr durchlese. Doch auch im Wahlkampf wird es immer populärer, dass man mit Aussagen um sich schmeißt, die eigentlich gar nicht der Wahrheit entsprechen. Trump hat sich diese Strategie zu eigen gemacht, denn auch wenn die Zahlen und Fakten, die er genannt hat, selten der Wahrheit entsprochen haben, so blieb doch genau das hängen, was er sich gewünscht hat. Am Ende ging seine Taktik ja leider auf. Doch auch in Deutschland gibt es Politiker, die seinem Beispiel folgen, weshalb Fake News auch im Wahlkampf eine wichtige Rolle spielen werden und gerade hier, sollten wir die Aussagen mehr denn je hinterfragen, um am Ende die Partei zu wählen, die den eigenen Vorstellungen am nächsten kommt.


Dienstag, 9. August 2016

{Outfitpost} Da ist es wieder, das Sommerloch!



Schon vor einigen Wochen habe ich mich innerlich darauf vorbereitet, dass es bald wieder so weit ist: Die Aufrufszahlen sinken, die Kommentare gehen zurück und auch das Dashboard bietet weniger Lesestoff. Und doch trifft mich das Sommerloch wieder ganz unvorbereitet und selbst, wenn ich mich jedes Jahr eines besseren belehre, weiß das die Besucherzahlen nach dem Sommer wieder nach oben gehen, die Kommentare von selbst zunehmen und auch sonst wieder mehr Schwung in die Bloggerszene kommt, beginne ich an mir und meinen Beiträgen zu zweifeln. Da kommt mal wieder diese kleine Perfektionistin in mir zum Vorschein, die immer das Beste abliefern möchte. Aber: Ein Blog lebt nun mal von seinen Kommentaren und bleiben die aus, ist es wohl erst mal natürlich etwas deprimiert zu sein und sich zu fragen, ob an der Qualität der eigenen Beiträge etwas nicht stimmt. Sobald man sich vergewissert hat, dass dies nicht der Fall ist, kann man aufatmen, denn der Übeltäter versteckt sich hinter dem Namen: Sommerloch. 


Es ist natürlich normal, dass alle nun lieber draußen unterwegs sind, dass schöne Wetter genießen und jeden Sonnestrahl in sich aufsaugen, denn das tue ich auch. Und viele, die befinden sich gerade auch im Urlaub und lassen dort so richtig schön die Seele baumeln. Zu all denen schiele ich nun etwas neidisch, denn ich bleibe in diesem Jahr zu Hause und habe deshalb eigentlich ziemlich viel Zeit für meinen Blog. Kürzlich habe ich auf Dianas Blog einen ziemlich interessanten Beitrag gelesen, wie man das Sommerloch für seinen Blog nutzen kann und genau das möchte ich tun und euch heute mitteilen, was ich blogtechnisch im Sommerloch geplant habe, denn eine Blogpause wird es bei mir definitiv nicht geben. Davon bin ich persönlich einfach kein Fan, wobei so was ja generell Geschmackssache ist. Gerade wenn man im Urlaub ist, ist eine solche Pause definitiv legitim, vor allem wenn man kein Fan der automatischen Post Veröffentlichung ist. 


Bei mir wird es somit den ganzen Sommer über Beiträge zu lesen geben, aber ich werde euch hiermit nicht tagtäglich mit neuen Ideen überfluten, weil ich weiß, dass den meisten die Zeit fehlt, diese zu lesen bzw. überhaupt irgendwann mal nachzuholen. Somit werde ich das Ganze etwas drosseln und meine Zeit in die Vorbereitung von Beiträgen stecken. Ideen habe ich nämlich einige und viele große Mammutprojekte (wie ich sie immer so schön nenne) müssen noch getippt werden und gerade zeitaufwendige Beiträge, sollte man lieber im nach dem Sommer veröffentlich, da man ja gerade bei diesen auf eine hohe Resonanz hofft. Neben weiteren Serien Neustarts Posts zur Herbstsaison, würde ich gerne einen Beitrag zu Reign schreiben, in dem ich die Unterschiede zwischen der Fiktion und den echten Fakten herausarbeite und das nicht nur in Bezug auf Marys Leben, sondern auch was die Mode anbelangt, sodass der Beitrag dann auch mit interessanten Fakten zur Produktion angereichtert sein wird. Das kostet aber ziemlich viel Zeit, da ich von Mary Stuarts Geschichte auch nur die bekanntesten Fakten kenne. Viel Zeit in Anspruch nehmen auch immer meine Beiträge über meinen Studiengang, da wird es definitiv auch einen über mein viertes Semester geben. Ebenso hoffe ich meine Themenliste für Outfitposts etwas erweitern zu können, denn auch die kosten immer ziemlich viel Zeit. Zusätzlich möchte ich das schöne Wetter nutzen, um mir einen Vorrat an Outfitbildern anzulegen, damit ich auch mal stressige Phasen überbrücken kann. Gerade in denen leidet nämlich diese Kategorie sehr und das würde ich in Zukunft gerne ändern. Dazu möchte ich mich, wie schon öfter hier betont, nicht nur selbst für Shootings vor die Kamera wagen, sondern mich auch als Fotografin bei meinen Freunden austoben und hoffe, euch die Ergebnisse nach dem Sommer präsentieren zu können. Und mal schauen, vielleicht überarbeite ich auch mal ein paar ältere Beiträge aus Anfangszeiten, die es dann neu aufgelegt und etwas professioneller zu lesen gibt. Denn dieser Tipp begegnet mir immer wieder auf anderen Blogs.


Für meinen Blog finde ich, eignet sich das Sommerloch super zur Vernetzung mit anderen Blogs, denn ich habe etwas Luft im Postingplan und es gibt viele interessante Aktionen. Bei den 5 Besten am Donnerstag habe ich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zum letzten Mal teilgenommen, dazu läuft noch Janas und meine Blogparade und Teil des Projektes Heimatverliebt bin ich auch. Alles Dinge, die mir sehr viel Spaß machen und zu denen ich im Herbst, wenn die Uni wieder losgeht und ich andre Verpflichtungen habe, denen ich nachgehen muss, nicht immer komme. Doch das Sommerloch eignet sich auch perfekt um den Blog und die Sozialen Netzwerke mal wieder auf Vordermann zu bringen. Ich möchte da vor allem etwas mehr Zeit in Facebook stecken, wo ich bisher mehr Beiträge bewerbe, als mich aktiv zu vernetzten. Das soll sich ändern, sodass dort auch meine Seite etwas attraktiver wird. Was den Blog anbelangt, werde ich mir mal meine Unterseiten genauer vornehmen, möchte mir endlich Google Analytics installieren (was ja ziemlich aufwendig ist) und schauen, ob ich nun mein Gewerbe anmelde. Das ist gerade noch von einem anderen Faktor abhängig. Geplant ist also ziemlich vieles, mit dem ich hoffentlich das Sommerloch optimal nutzen werde. Natürlich wünsche ich allen, die in der Sonne brutzeln, eine Stadt erkunden oder in Heimat verweilen einen wunderschönen Urlaub. Genießt die freien Tage, nutzt sie für Freunde und Familie und lasst mal alle Probleme hinter euch. 


Und nachdem ich nun losgeworden bin, was ich für die gefürchteten Sommermonate so geplant habe, gibt es obendrauf ein neues Outfit. Auf das bin ich ziemlich stolz, denn mir gefällt der Look super. Generell bin ich ja ein Fan von Lederteilen und kombiniere die immer gerne lässig. Und von dieser sportlich angehauchten Ledershorts bin ich sowieso ein großer Fan. Sie zählt zu meinen absoluten Lieblingen im Sommer, weil sie einfach richtig bequem ist und immer gut aussieht. Stolz bin ich seit längerer Zeit auch mal wieder auf meine Fotos, die ich zwar mit Selbstauslöser geschossen habe, welche mir aber diesmal wirklich zusagen. Nächstes Wochenende schaut mein Bester bei mir vorbei und ich hoffe ja, ihn vorab zum Bilder Knipsen überreden zu können, also falls du das liest, bereite dich schon mal innerlich auf meinen Wunsch vor ;). Übrigens folgt diesmal eine kleine Bilderflut, weil mir einfach verdammt viele der Aufnahmen gefallen haben und somit die meisten auch bearbeitet wurden, um letzten Endes hier zu landen. 


Freitag, 29. Januar 2016

{Outfitpost} Über meine Anfänge im Internet

Endlich liegt auch das letzte Referat und meine Klausur hinter mir, weshalb ich nun wirklich für kurze Zeit aufatmen kann. Beides lief zu meiner Freude wirklich sehr erfolgreich und somit kann ich sagen, dass es zumindest studientechnisch bei mir läuft, selbst wenn es Privat immer noch anders ausieht. Aber wie sagt man so schön: "Man kann ja nicht alles haben". Ich blicke jetzt einmal positiv nach vorne und freue mich auf die Semesterferien, in denen ich zwar eine Hausarbeit tippen muss und noch ein Blockseminar ansteht, aber ein paar Wochen freie Zeit bleiben mir trotz allem und da werde ich dann die Seele baumeln lassen und an Beiträgen für meinen Blog tüffteln. Nachdem wir ja nun etwas länger keinen Outfitpost mehr hatten, habe ich heute das gute Wetter mit gaaaaanz viel Sonnenschein (was wirklich perfekt gepasst hat) gleich zum Bilder machen genutzt. Ich hatte diesen Bereich auf meinem Blog ja schon sehnlichst vermisst und bin froh, dass ich ab nun wieder regelmäßig Outfits zeigen und mit persönlicheren Gedanken verbinden kann. 


Heute dachte ich mir nutze ich einfach mal die Gelegenheit über meine Anfänge in der virtuellen Welt zu schreiben. Die liebe Cora hatte mich damals mit ihrem Beitrag auf die Idee gebracht das Ganze auch einmal aufzugreifen und durch ein Seminar an der Uni im Bereiche "Medien- und Kommunikationssoziologie" in dem wir es erst über das virtuelle Verhalten der heutigen Jugend und Erwachsenen hatten, würde mir das Thema auch erneut ins Gedächnis gerufen. Dort fielen nämlich auch Begriffe wie SchülerVz, Myspace und Wer-kennt-wen, alles Seiten die mir nicht fremd sind und einen großen Teil meiner Jugend geprägt haben. Doch fangen wir ganz vorne an, denn bevor wir überhaupt so weit mit der Technik waren, war das Internet ja noch nicht ganz so angenehm. Vielleicht kann sich der eine oder andere noch an diesen quadratischen Kasten namens "Modem" erinnern. Mir ist das Gerät noch geläufig und in Erinnerung ist mir vor allem dieses schöne Geräusch geblieben, wenn die Leitung belegt war. Woraufhin eine verägertete Mutter rief, dass man doch endlich einmal die Leitung frei machen solle, sie wolle telefonieren. Tja was heute ohne Probleme funktioniert und Normalität ist, war damals ein Luxus der noch nicht vorstellbar war. Früher ging nur eines: Internet oder Telefon. Beides zusammen war unvorstellbar. Jedoch habe ich in meiner frühen Kindheit den Pc sowieso nicht so oft nutzen dürfen. Es gab feste Zeiten, in denen wir Computerspiele spielen oder den Computer für Schulaufgaben nutzen druften. Ansonsten war ich viel draußen und das finde ich auch gut so. Das viele Kinder heutzutage vom Fernsehen erzogen werden und den ganzen Tag am Tablet, Smartphone oder Laptop hängen finde ich ehrlich gesagt nicht gut. Kinder gehören für mich an die frische Luft, müssen Kontakte mit Gleichgesinnten pflegen und sich vor allem auch bewegen. Das geht nicht mit Spielekonsolen und all dem anderen Kram. 


Meine Internetlaufbahn begann wirklich etwas später, ungfähr in der 7.Klasse, als ich mir dann ganz stolz von meinem gesparten Geburtstags- und Weihnachtsgeld einen eigenen Laptop leisten konnte. Dafür musste ich lange sparen, aber ich finde es immer ein schönes Gefühl, wenn man sich etwas selbst gekauft hat. Am Anfang verbrachte ich erstmal viel Zeit in Icq. Ich weiß gar nicht ob ihr den Chat noch kennt und ob es heute noch so gäng ist, wie bei uns damals. Früher hatte wirklich jeder dort einen Account und es wurde stundenlang gechattet, vor allem Abends. Heute weiß ich gar nicht so wirklich was daran nun so cool war, dass ich dort Stunden meines Lebens verbracht habe. Aber gut in der Jugend denkt man ja eh etwas anders und findet Dinge cool, bei denen man später wirklich das Grauen bekommt. Zusätzlich waren wir alle noch im Bravo Chat unterwegs. Von Knuddels war ich irgendwie nicht so der Fan, aber ich kann euch sagen das sich auch bei Bravo allerhand Menschen mit zweifelhaften Absichten tummelten. Erneut bin ich meinen Eltern sehr dankbar, dass sie mir zu Beginn eingebläut haben niemals meine Adresse rauszugeben oder Fremden Bilder von mir zu schicken und ja keine intimen Details zu verraten. Ich habe mich da immer dran gehalten und bin auch heute deshalb extrem vorsichtig im Bereich Datenschutz, weshalb mir selbst das Impressum auf meinem Blog manchmal Kopfschmerzen bereitet. Aber hier ist es eine Rechtliche Regelung die mich verpflichtet und das ist einfach noch mal etwas ganz anderes, als im Chat Dinge zu verraten. Für meine Kinder habe ich mir vorgenommen ihnen den Umgang mit Sozialen Netzwerken nicht zu verbieten, sondern sie einfach über die Chancen und Risiken aufzuklären. Mit Verboten kommt man da in meinen Augen nicht weit, weil es die Seiten nur noch attraktiver macht und die Kinder diese dann einfach heimlich nutzen, ohne zu Wissen, wie sie damit umgehen sollen.


In meiner Generation haben dann aber auch Soziale Netzwerke ihren Anfang genommen (puh ich fühle mich jetzt gerade wirklich etwas Alt beim Schreiben des Textes, dabei bin ich doch erst 23). Doch Facebook war damals Niemanden ein Begriff, sondern bei uns regierten Schülervz, StudiVz, MeinVz, Myspace oder Wer-kennt-wen. Ich glaube bis auf Myspace gibt es auch keines der Netzwerke mehr. Ich selbst hatte wie die meisten einen Account bei SchülerVz und muss gestehen das ich mich in meiner Jugend definitiv über die Kommentare zu Bildern oder meine Pinnwand Einträge definiert habe. Vor allem wenn ein Junge den ich toll fand meine Bilder geliked hat bin ich fast durchgedreht. Wobei wir früher auch echt etwas Stalkerhaft drauf waren und dann sowieso ständig auf den Seiten unserer Angebeteten unterwegs waren. Zum Glück sind mir heute Likes nicht so wichtig, da sich mein Leben im Real Life abspielt und nicht virtuell. Klar freut man sich, wenn anderen das eigene Bild gefällt, aber wirklich was davon habe ich nicht. Damals dachte ich darüber aber noch anders, weshalb ich aufjedenfall versucht habe mich gelungen darzustellen. Aber alles in einem normalen Rahmen, ohne Party-, Sauf- oder leichtbekleidete Bilder. Die Kandidaten gab es zwar auch bei uns schon, aber bekanntlich vergisst das Internet nie und selbst ein Ausrutscher in so jungen Jahren könnte berufliche Chancen verbauen. Neben SchülerVZ war ich persönlich als einzigste in meinem Freundeskreis noch auf Myspace unterwegs. Da habe ich vor allem Prominenten gefolgt, die das Netzwerk damals für den Kontakt mit Fans nutzen, Details über ihr Leben und die Arbeit preisgaben. Dazu fand ich es wirklich toll mich auch mit Menschen aus aller Welt auf Englisch zu unterhalten und somit meine Kenntnisse zu verbessern. 


Neben den Sozialen Netzwerken war ich aber auch schon immer in Foren unterwegs und habe fleißig Fan Art gebastelt. Früher hatte ich mir darüber gar keinen Kopf gemacht, dass das Ganze ganz schön teuer werden kann, da man ja Bilder von Prominenten verwendet. Mir hat es einfach Spaß gemacht und ich konnte mich kreativ ausleben. Meine Werke habe ich dann natürlich in den Foren präsentiert in denen ich Mitglied war, aber auch auf Lifejournal gezeigt. Ich besaß sogar lange  Zeit ein eigenes Forum und hatte daran wirklich viel Spaß. Angefangen hat alles mit einem Forum zu Gossip Girl, da ich früher ein Fan der Buchreihe war. Die Serie dazu war zu der Zeit bisher nur in Planung, aber trotzdem gab es schon eine kleine Fanbase in Deutschland. Ich gründete also bald mein eigenes Forum zu dieser Buchreihe und war ansonsten noch in Foren zu Harry Potter, Selena Gomez, Miley Cyrus (wo ich auch Admin war), Supernatural und einem allgemeinen Forum zu Filmen & Serien. Heute haben Foren ja leider keinen hohen Stellenwert mehr. Früher waren sie hingegen richtig belebt: es gab viele Mitglieder, interessante Diskussionen und jeden Tag neue Beiträge. Man konnte dort wirklich einige Stunden verbringen und auch Kontakte knüpfen. Denn viele Bekannte aus Foren haben mich über einen langen Zeitraum begleitet und mir ebenfalls viele schöne Momente bescherrt, auch wenn ich heute zu diesen Menschen keinen Kontakt mehr habe. Und natürlich habe ich auch die eigene Fanpage nicht ausgelassen. Auch hier wusste ich nicht, dass im schlimmsten Fall sogar Abmahnungen ins Haus flattern könnten. Ich war jung und habe mir über rechtliche Dinge einfach keinen Kopf gemacht. Somit hatte auch meine Demi Lovato und Selena Gomez Fanpage eine eigene Gallery und war sogar die einzige deutsche Fanpage zu Beiden zusammen. Am Ende konnte ich dann mit der Seite einen recht hohen Bekanntheitsgrad auf weißen und war auch sehr stolz auf mein Baby. Irgendwann hatte ich nur einfach keine Zeit mehr dafür und auch das Interesse ließ nach. 


Ausprobiert habe ich wie ihr seht also echt vieles, unter anderem sogar auch Fanfictions, aber irgendwie habe ich da nie bis zum Ende durchgehalten. Mir fehlte einfach der Rote Faden, weshalb ich jeden bewundere der es schafft tolle Geschichten zu veröffentlichen, die teilweise genauso gut wie die Serien selbst sind. Ab und an haben einige sogar ja noch bessere Ideen und oftmals wünscht man sich als Fan sogar, dass die Produzenten diese aufgreifen würden. Ich lese Fanfictions auch heute noch gerne, weil es wirklich viele kreative Köpfe gibt, die mir mit ihren Geschichten schöne Stunden bereiten. Doch natürlich gab es bei mir auch Vorläufer zu meinem Blog. Ich hatte schon immer eine gewisse Affinität zum Schreiben und bevor ich wusste was Blogs sind, hatte ich deshalb mehrere eigene Homepages. Zu Beginn eine gemeinsam mit meinen Besten Freundinnen, wo wir Bilder von uns posteten und Texte schrieben. Dazu hatte ich auch eine Hompe nur über mich. Lustigerweiße stellte man damals auf den Seiten immer seine Freunde mit Bildern und Text vor. Heute wäre das unvorstellbar, denn auf meinem Blog zeige ich wirklich nur die Freunde, die auch ihr Einverständnis erklärt haben und selbst dann kommen sie hier nur selten vor. Ich möchte einfach die Privatssphäre meiner Lieben schützen, während man darüber damals gar nicht nachgedacht hat. Da war es einfach cool  den großen Freundeskreis der gesamten Welt zu präsentieren. Eine weitere Sache bei der ich heute schlauer  bin, denn es kommt nicht auf die Größe des Freundeskreis an, sondern darauf das man Menschen hat auf die man sich verlassen kann. Übrigens bin ich sehr froh, dass ich die Seiten alle problemlos löschen konnte und mein Passwort noch wusste. Somit gibt es hier schonmal keine peinlichen Überbleibsel im Netz, aber sie waren definitiv für mich die Vorgänger meines Blogs, der aber nun wirklich um einiges professioneller ist. Ihr seht also ich war ganz schön viel im Netz unterwegs, habe mich ausprobiert, bei vielem mal mitgemacht, aber immer aufgepasst, dass ich nicht zu viel intimes preisgebe. Heute beschränkt sich ein Internetleben auf meinem Blog, die Social Media Kanäle die ich mehr und mehr nur noch für diesen nutze und den Austausch mit ehemaligen Schul- oder Arbeitskollegen und nun natürlich auch Kommilitonen. Denn auch wenn ich finde, dass man nicht alles posten muss, bin ich doch froh das es diese Sozialen Netzwerke gibt, damit man Menschen die weiter entfernt sind nicht komplett aus den Augen verliert. Somit hat sich bei mir bei der Internetnutzung definitiv einiges geändert. Zwar gebe ich auf meinem Blog immer mal wieder private Details preis, versuche aber eine klare Grenze zu ziehen und gewisse Dinge die zu intim sind auch im Privaten Bereich verweilen zu lassen. Ich bin privat weniger auf den Netzwerken unterwegs und beobachte das auch bei meinen Freunden. Für uns ist es wichtig, dass wir uns regelmäßig treffen und dabei richtig unterhalten oder wenn dann telefonieren. Icq nutze ich überhaupt nicht mehr und Chats reizen mich heute auch nicht mehr. Genrell bin ich etwas vorsichtiger geworden und nehme auf Facebook auch nicht mehr jeden an. Mir kommt es heute nicht mehr darauf an eine große Anzahl an Freunden in meinem Profil stehen zu haben und dafür lauter Menschen in meiner Liste zu haben, mit denen ich sonst nie spreche oder die ich gar nicht kenne.


Nachdem ich nun ganz schön viel über meine Internetlaufbahn geschrieben habe, möchte ich  zum Abschluss noch kurz auf mein neuestes Outfit eingehen. Diesmal bin ich mit den Bildern sehr zufrieden und habe für mich die Erfahrung gemacht, dass ich lieber mit einer gringen Iso die Aufnahmen machen sollte, da die Schärfe im Anschluss besser ist und ich doch über Photoshop noch mal einiges rausholen kann. Somit setze ich jetzt eher auf die Nachbearbeitung. Zur Ausnahme gefallen mir diese Fotos auch wirklich einmal wieder. Ich liebe das Outfit, weil es einfach ein typischer Winterlook von mir ist, der sogar noch meine Lieblingsfarbe wiederspiegelt und der Look auch im Alltag tragbar ist. Den Pulli habe ich mir erst vor kurzem bestellt, da bei mir echt ein Mangel an Strickpullovern im Schrank herrscht. Ich kann jetzt schon sage: ich liebe ihn. Er zählt schon jetzt mit zu meinen liebsten Winterstücken. Da mag ich es einfach schlicht und simpel, ohne viel Firrlefanz wie man so schön sagt. Das meine neue Mütze und Schal so gut drauf passen ist wirklich ein schöner Zufall. Somit war ich die letzte Woche mit dem Look gut eingepackt, aber sah auch stylisch aus.