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Sonntag, 29. Mai 2016

{Outfitpost} Wer bin ich wirklich oder was ihr bisher noch nicht über mich wusstet!

Ich habe zwar noch einige persönlichere Themen, die ich bei meinen kommenden Outfitposts ansprechen möchte, aber gerade komme ich kaum dazu Beiträge vorzuschreiben, da ich gerade sehr viel Stress an der Uni habe und mir deshalb auch irgendwie die Kreativität flöten gegagen ist. Referate müssen vorbereitet, bald ein Essay abgegeben werden, dazu fange ich bald mit einem Forschungsprojekt an und ein paar kleinere Prüfungsleistungen warten auch noch auf mich. Dazu habe ich derzeit ein paar gesundheitliche Probleme, die mich leider schon etwas länger begleiten und die ich nun abklären lasse. Da dachte ich mir, dass ich einfach mal die Gelegenheit nutze, um ein paar lustige Fakten über mich zu teilen. Ich lese solche Beiträge unglaublich gerne auf anderen Blogs, da sie noch einmal einen ganz neuen Blick auf den Blogger ermöglichen und mich wirklich oft zum schmunzeln bringen. Und oft entdeckt man sich in einigen der Fakten ja auch selbst wieder. 


1. Ich bin jemand, der am liebsten auf alles eine Antwort hätte. Schon als Kind konnte ich es gar nicht leiden, wenn mir Fragen begegneten, die bisher noch nicht gelöst wurden. Das hat mich einfach Wahnsinnig gemacht, sodass ich dann stundenlang zu diesen Themen recherchiert habe und wirklich versuchte eine Antwort zu finden. Ich glaube aus diesem Grund wollte ich auch lange Zeit Ärchalogin werden, weil es in der Geschichte der Menschheit einfach noch so viele ungelöste Rätsel gibt, bei denen es mir in den Fingern juckt diese zu erforschen. 

2. Übrigens hatte ich schon früher eine blühende Fantasie und habe somit bei Schulaufsätzen glänzen können und mich sogar lange Zeit an Gedichten versucht. Nur leider lag mir genau dieses Gebiet überhaupt nicht. Selbst heute weiß ich bei vielen Gedichten nicht, was mir die Autoren damit sagen möchten und frage mich immer, warum man nicht einfach auf den Punkt kommt. Aber gut wie sagt man immer so schön: Kunst liegt im Auge des Betrachters. 

3. Regenschirme + Nicole = keine gute Paarung. Wieso? Weil ich egal wann oder wo ich unterwegs bin, man davon ausgehen kann das ich den Schirm vergesse. Da kann es draußen sogar schütten ohne Ende, der Schirm bleibt trotzdem im Zug liegen. Zum Leidewesen meiner Mum, die den unzähligen Verschleiß an Schirmen schon gar nicht mehr zählen kann.


4. Ich bin wirklich einer der tollpatschigsten Menschen die hier rumlaufen. Egal, ob es Türrahmen, Tische oder Stühle sind, ihr könnt euch darauf einstellen, dass ich dagegen laufe. Blaue Flecken habe ich aus diesem Grund auch ständig und bei vielen weiß ich schon gar nicht mehr wo die denn genau herkommen. Kürzlich bin ich auch wieder in einem Seminar sogar zweimal hintereinander gegen die offenen Fenster gelaufen.

5. Übrigens bin ich damals zur Schulzeit auch mindestens einmal im Jahr die Treppe nach oben oder unten geflogen. 

6. Vielleicht ist euch schon aufgefallen, dass es hier bisher noch keinen DIY Post zu lesen gab. Das liegt daran, dass ich in diesem Bereich zwei Linke Hände besitze. Ich gestehe: ich bekomme es nicht mal hin gerade zu schneiden xD. 

7. Eine Küchenfee kann man mich leider auch nicht nennen, dafür ist es beim kochen und backen mit mir aber nie langweilig. Denn es kann schon mal vorkommen, dass manche Zutaten wie Backpulver komplett vergessen werden und ich dann im Nachhinein versuche, das irgendwie unterzumischen. Einmal ist es mir sogar gelungen, bei einem Nudelauflauf das Maggi Pulver zu vergessen.


8. Ich bin total ungeduldig und hasse es aus diesem Grund auf Etwas oder Andere zu warten. Da war ich noch nie gut drinnen, weil ich einfach jemand bin, der nicht still sitzen kann und immer etwas machen muss.

9. Manchmal neige ich dazu eine kleine Dramaqueen zu sein, vor allem denn, wenn es mir gesundheitlich nicht gut geht. Bei ner Grippe bin ich also echt ein kleiner Jammerlappen und man könnte wirklich meinen, ich sterbe gleich. Da bin ich den Männern also sehr ähnlich :D.

10. Ich bin unglaublich ehrlich und finde dass in jeder Beziehung wichtig, genauso wie Vertrauen, Loyalität und Humor. Schon als Kind habe ich mir schwer getan meinen Eltern eine Notlüge zu erzählen und habe diese dann immer sehr schnell gebeichtet, weil mich mein schlechtes Gewissen sofort verfolgt hat.

11. Ich rauche nicht, trinke keinen Alkohol und bin keine Partyqueen. Für andere mag ich also ziemlich langweilig und brav erscheinen, aber ich mag mein Leben so wie es ist und brauch dabei keine Partyexzesse, um Spaß zu haben. Viel lieber gehe ich mit Freunden Essen, ins Kino, veranstalte einen Spieleabend oder wir grillen gemeinsam.

12. Ich bin ziemlich schlecht, was Entscheidungen anbelangt und entspreche da ganz meinem Sternzeichen. Jedoch betrifft dies keine Entscheidungen wie es in meinem Leben weitergeht, sondern eher die kleinen, wie zum Beispiel welche Eissorte ich nun essen soll, welches Kleid ich kaufen oder welches Buch ich als nächsten lesen soll. Ich bin da immer etwas unentschlossen.


13. Als Kind wollte ich immer in den Usa Leben, weil ich einfach an diese Vorstellung des "American Dreams" geglaubt habe und wirklich dachte, dass dort alles möglich sei. Heute weiß ich es besser, habe gelernt hinter die Fassade zu schauen und gemerkt, dass von diesem Traum nicht mehr viel übrig ist.

14. Doch trotzdem kann ich mir vorstellen, später einmal im Ausland zu arbeiten, auch wenn das ein ziemlicher großer Schritt ist, vor dem ich auch etwas Angst habe, aber es ist ein heimlicher Traum von mir und manchmal muss man seine Ängste auch einfach überwinden, um tolle Erfahrungen zu machen. Zwar vielleicht nicht unbedingt in den Usa, wobei das natürlich immer auf den Job ankommt, aber England wäre da ein heißer Kandidat meinerseits.

15. Generell bin ich nämlich ein großer Fan der Englischen Geschichte und oute mich da mal als kleiner Tudor Nerd, der alles über diese Zeit weiß. Ich habe wirklich unzählige Biografien über Henry VIII und seine 6 Frauen gelesen und trotzallem könnte ich immer noch ein Buch nach dem anderen verschlingen. Ich finde es einfach interessant, wie stark alle 6 Frauen waren, wie Henry sich veränderte und wie die Menschen in dieser Zeit dachten.




Montag, 11. Mai 2015

{Outfitpost} Es ist okay anders zu sein und Favorites of the Week!

Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr mit Freunden unterwegs seit, aber irgendwie nicht in die Gruppe reinpasst? Da ich nicht immer dem Mainstream folge und das tue was gerade in meinem Alter angesagt ist, kenne ich es leider nur zu gut. Ich war nie die größte Partyqueen, die nun jedes Wochenende feiern musste. Klar hat es mir auch Spaß gemacht und ich hatte meine etwas wilderen Jahre, aber schon während meiner Ausbildung konnte ich dem allen nicht mehr viel abgewinnen. Warum soll ich mich jedes Wochenende betrinken? Warum ist es cool, wenn man am nächsten Tag nicht mehr weiß was man dann getan hat? Das hat sich mir einfach noch nie erschlossen und auch heute schockiert es mich immer wieder, wie Jugendliche sich mit diesen Geschichten brüsken und denke nur so cool sein zu können. Da sind Aufenthalte im Krankenhaus wegen zu viel Alkohol leider keine Seltenheit mehr und das schockiert mich. Lange Zeit konnte auch ein Teil meiner Freunde nicht verstehen, warum ich nicht so das Partygirl bin und es gab deshalb sehr viel Streit, weil ich nicht jedes Wochenende feiern gehen wollte. Denn wenn das Geld eh schon knapp ist, dann gibt man es nicht unbedingt gerne für teure Eintritte aus, sondern spart auf Dinge die einen wirklich interessieren und auf die man Lust hat. Und sobald dann über all die Djs geschwärmt wird, die mal wieder auflegen, kann ich dann eh nicht mehr mitreden und bin außen vor. Ehrlich gesagt interessiert mich diese Szene einfach nicht, da heute jeder Dj oder Djane wird und es den meisten  Z-Promis dazu dient ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Ich sitze einfach lieber in kleiner Runde zusammen, habe die Möglichkeit mich mit anderen zu unterhalten, besuche Bars, lausche Bands und Sängern, veranstalte Grillpartys, erkunde neue Städte oder gehe mit Freunden ins Kino. Natürlich geht es auch hierbei ab und an feiern, denn manchmal braucht man das einfach, vor allem nach Prüfungen oder an Tagen wie Silvester, aber ich brauche es halt nicht jedes Wochenende.

Doch dazu war ich auch schon immer ein sehr kultureller Mensch und war schon von klein auf fasziniert von Geschichte. Für die meisten in meinem Alter ist das eher öde und langweilig, aber mich interessiert es einfach wie die Menschen damals gelebt haben, was sie dachten, welche Probleme sie hatten und wie sich die Welt immer mehr verändert hat und wir zu dem wurden, was wir heute sind. Wenn ich dann anfange mich darüber auszulassen ist mir das wirklich ab und an unangenehm, denn viele schauen mich dann doch etwas komisch an, auch wenn ich auf mein Wissen sonst sehr stolz bin. Es sind vor allem immer wieder gewisse Epochen die mich besonders fazinieren wie das Alte Ägypten, die Antike oder das Mittelalter. Darüber lese ich einfach immer sehr gerne, möchte Museen besuchen, Burgen und Bauwerke (was für viele bei Reisen mit mir wirklich ein Albtraum ist) und hatte deshalb sogar mal mit dem Gedanken gespielt Geschichte zu studieren, da die Berufschancen hier aber nicht so berauschend aussehen beschäftige ich mich damit lieber Privat.

Und was darf ich mir erst von allen Seiten anhören, weil ich mit meinen 22 Jahren im Moment Single bin. Manchmal reißt einen diese Panik mit und man bekommt das Gefühl, wirklich niemanden mehr zu finden, aber die ist natürlich sehr überzogen, denn ich habe mein ganzes Leben noch vor mir und genieße gerade meine Unabhängigkeit. Ich bin mir sicher, der Richtige kommt noch und dann spürt man es auch sofort und meistens kommt dieser jemand ja auch genau dann, wenn man am wenigsten damit rechnet. Gerade bin ich so eingespannt in meinem Studium, dass ich auch gar nicht daran denken kann irgendwen kennenzulernen, weil ich die Zeit dafür nicht hätte. Und eine Beziehung braucht nun mal genau das: Zeit! Ich glaube die Liste könnte nun noch unendlich weiter gehen, denn es gibt vieles mit dem man anecken kann und jeder kennt das wahrscheinlich auch.

Früher hat man dann immer irgendwie versucht sich anzupassen, mit der Masse zu gehen. Ich habe mich modisch nicht wirklich etwas getreut, habe viele Entscheidungen in Abhängigkeit meiner Freundinnen getroffen und versucht überall anzukommen. Aber heute habe ich gelernt das es okay ist anders zu sein. Das es okay ist ,dass zu tun auf das man Lust hat und wer mich so nicht akzeptiert, den möchte ich nicht in meinem Freundeskreis haben. Ich trage das worauf ich Lust habe, egal ob es anderen gefällt. Ich tue das was mir Spaß macht und lass mich nicht mehr zu Dingen überreden, bei denen ich mich nicht wohl fühle. Ich gehe offen mit dem Thema bloggen um, egal wie oft ich dafür schräg angeschaut werde. Ich bin einfach wie ich bin - habe meine Ecken und Kanten und bin stolz darauf. Oftmals rede ich zu viel und zu lange. Kann aber auch wenn es gefragt ist sehr gut zuhören und bin dadurch generell ein sehr offener Mensch der schnell neue Menschen kennenlernt. Ich liebe die Kultur, besuche gerne Museen, erkunde andere Städte und möchte etwas von der Welt sehen. Mein Wissendsdrust ist da nur schwer zu stillen und das ist auch gut so, denn es ist spannend immer wieder etwas Neues zu sehen und dazuzulernen. Ich gehe super gerne ins Kino, liebe Filme, Serien und Bücher um in fremde Welten einzutauchen, meiner Fantasie freien Lauf zu lassen und mal abzuschalten und schreibe dazu für mein Leben gerne. Über meinen Blog liebe ich es meine kreative Seite auszuleben und das zu tun, worauf ich Lust habe. Vorallem aber stehe ich zu dem was sich sage und vertrete meine Meinung und froh darüber. Ich bin einfach wie ich bin, nicht perfekt, aber zumindest Ich selbst.

*Übrigens gab es einen Post genau zu diesem Thema vor kurzem auch bei Jana, vielleicht schaut ihr ja mal vorbei, denn bei vielen Punkten stimme ich hier definitiv auch mit ihr überein.