Lange Zeit habe ich auf diesen Tag hingefiebert, ein Türchen nach dem anderen geöffnet und ist er endlich da: Heiligabend. Natürlich möchte ich euch an dieser Stelle frohe Weihnachten im Kreise eurer Liebsten wünschen. Nutzt die Feiertage, um auszuspannend, zur Ruhe zu kommen, und lasst euch vor allem das Essen schmecken. Auf meinem Blog wird es nun die nächsten drei Tage etwas ruhiger werden, da ich mich auch voll und ganz meiner Familie widmen möchte, die meistens nur zu diesen besonderen Tagen komplett versammelt ist. Ich freue mich somit auf schöne Stunden und hoffe, die erlebt ihr auch.
Für die Feiertage habe ich nun aber noch zwei Filmempfehlungen für euch parat, denn auch die letzten Tage liefen bei mir noch ein paar Weihnachtsfilme und gerade über die Feiertage, wenn die Bescherung hinter einem liegt, ist es immer schön, gemeinsam einen weihnachtlichen Film anzuschauen. Überzeugen konnte mich vor allem Folgende:
1. Rettet Weihnachten
verfügbar auf Amazon Prime // Familienkomödie mit Jim Broadbent, Rafe Spall, Kit Connor, Warwick Davis, Jodie Whittaker, Joanna Scanlan, Ewen Bremner und Nonso Anozie
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| Urheberrecht: Universal Pictures Germany |
Stellt euch vor, der Weihnachtsmann stürzt mit seinem magischen Schlitten ab und landet im Gefängnis, als er seine entlaufenen Rentiere stehlen möchte? Genau das geschieht in diesem Film und das Weihnachtsfest läuft Gefahr, auszufallen. Jedoch findet der Weihnachtsmann in Tom und seinem erst kürzlich aus der Haft entlassenen Vater Steve die perfekten Gehilfen, die das Fest doch noch retten können. Ihre Aufgabe: den Schlitten und die Rentiere zu finden und ihn wieder zum Laufen zu bringen. Doch das ist leichter gesagt als getan, vor allem wenn man selbst noch auf Bewährung ist und sich eigentlich regelmäßig bei der eigenen Bewährungshelferin melden soll. Da ist Chaos vorprogrammiert.
Warum der Film mich berührt hat: An den Film selbst hatte ich eigentlich so gar keine Erwartungen und war etwas skeptisch, ob er mich von der Storyline wirklich überzeugt. Doch ich musste am Ende meine Ansichten revidieren, denn nach kurzer Warmlaufzeit nimmt die Produktion ziemlich schnell an Fahrt auf und ist dabei auch noch urkomisch. Es ist schon lange her, dass ich bei einem Weihnachtsfilm so gelacht habe, wie dies hier der Fall war. Aber es gab einfach einige ziemlich geniale Szenen, bei denen man gar nicht anders kann. Hinzu kommt noch, dass man auch die Welt am Nordpol richtig schön dargestellt hat. Magisch, wunderschön und genau so, wie man sich es als Kind immer erträumt hat. Und wenn mir dann der Gedanke kommt, wie schön es doch wäre, wenn es diese Welt wirklich gäbe, dann hat so ein Film alles richtig gemacht. Auch die Figuren konnten mich überzeugen. Steve ist zwar erst mal ein typischer Stereotyp Charakter: der Vater, der irgendwie nichts auf die Reihe bekommt und ziemlich unzuverlässig ist. Doch durch dieses Abenteuer verändert er sich nicht nur, sondern kommt auch seinem Sohn Tom wieder näher. Es war gerade diese Beziehung, die für mich auch den Reiz des Filmes ausgemacht hat, denn hier haben zwei Menschen wieder zueinander gefunden und das ist ja auch der Sinn von Weihnachten. Schauspielerisch hat hier für mich auch alles gepasst. Am meisten überrascht war ich darüber, dass sogar Nonso Anozie eine Rolle im Film hat, die er aber wie gewohnt souverän spielt. Jim Broadbent überzeugt hingegen komplett als Weihnachtsmann, während Joanna Scanlan zum Brüllen komisch und Kit Connor ein ziemlich putziges Kind ist. Wer also an Heiligabend oder den Weihnachtsfeiertagen so richtig Lachen möchte, der sollte sich "Rettet Weihnachten" auf Amazon Prime nicht entgehen lassen.










