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Samstag, 24. Dezember 2016

Frohe Weihnachten und Weihnachtsfilm Empfehlungen!

Lange Zeit habe ich auf diesen Tag hingefiebert, ein Türchen nach dem anderen geöffnet und ist er endlich da: Heiligabend. Natürlich möchte ich euch an dieser Stelle frohe Weihnachten im Kreise eurer Liebsten wünschen. Nutzt die Feiertage, um auszuspannend, zur Ruhe zu kommen, und lasst euch vor allem das Essen schmecken. Auf meinem Blog wird es nun die nächsten drei Tage etwas ruhiger werden, da ich mich auch voll und ganz meiner Familie widmen möchte, die meistens nur zu diesen besonderen Tagen komplett versammelt ist. Ich freue mich somit auf schöne Stunden und hoffe, die erlebt ihr auch. 


Für die Feiertage habe ich nun aber noch zwei Filmempfehlungen für euch parat, denn auch die letzten Tage liefen bei mir noch ein paar Weihnachtsfilme und gerade über die Feiertage, wenn die Bescherung hinter einem liegt, ist es immer schön, gemeinsam einen weihnachtlichen Film anzuschauen. Überzeugen konnte mich vor allem Folgende:

1. Rettet Weihnachten
verfügbar auf Amazon Prime // Familienkomödie mit Jim Broadbent, Rafe Spall, Kit Connor, Warwick Davis, Jodie Whittaker, Joanna Scanlan, Ewen Bremner und Nonso Anozie

Urheberrecht: Universal Pictures Germany
Stellt euch vor, der Weihnachtsmann stürzt mit seinem magischen Schlitten ab und landet im Gefängnis, als er seine entlaufenen Rentiere stehlen möchte? Genau das geschieht in diesem Film und das Weihnachtsfest läuft Gefahr, auszufallen. Jedoch findet der Weihnachtsmann in Tom und seinem erst kürzlich aus der Haft entlassenen Vater Steve die perfekten Gehilfen, die das Fest doch noch retten können. Ihre Aufgabe: den Schlitten und die Rentiere zu finden und ihn wieder zum Laufen zu bringen. Doch das ist leichter gesagt als getan, vor allem wenn man selbst noch auf Bewährung ist und sich eigentlich regelmäßig bei der eigenen Bewährungshelferin melden soll. Da ist Chaos vorprogrammiert. 

Warum der Film mich berührt hat: An den Film selbst hatte ich eigentlich so gar keine Erwartungen und war etwas skeptisch, ob er mich von der Storyline wirklich überzeugt. Doch ich musste am Ende meine Ansichten revidieren, denn nach kurzer Warmlaufzeit nimmt die Produktion ziemlich schnell an Fahrt auf und ist dabei auch noch urkomisch. Es ist schon lange her, dass ich bei einem Weihnachtsfilm so gelacht habe, wie dies hier der Fall war. Aber es gab einfach einige ziemlich geniale Szenen, bei denen man gar nicht anders kann. Hinzu kommt noch, dass man auch die Welt am Nordpol richtig schön dargestellt hat. Magisch, wunderschön und genau so, wie man sich es als Kind immer erträumt hat. Und wenn mir dann der Gedanke kommt, wie schön es doch wäre, wenn es diese Welt wirklich gäbe, dann hat so ein Film alles richtig gemacht. Auch die Figuren konnten mich überzeugen. Steve ist zwar erst mal ein typischer Stereotyp Charakter: der Vater, der irgendwie nichts auf die Reihe bekommt und ziemlich unzuverlässig ist. Doch durch dieses Abenteuer verändert er sich nicht nur, sondern kommt auch seinem Sohn Tom wieder näher. Es war gerade diese Beziehung, die für mich auch den Reiz des Filmes ausgemacht hat, denn hier haben zwei Menschen wieder zueinander gefunden und das ist ja auch der Sinn von Weihnachten. Schauspielerisch hat hier für mich auch alles gepasst. Am meisten überrascht war ich darüber, dass sogar Nonso Anozie eine Rolle im Film hat, die er aber wie gewohnt souverän spielt. Jim Broadbent überzeugt hingegen komplett als Weihnachtsmann, während Joanna Scanlan zum Brüllen komisch und Kit Connor ein ziemlich putziges Kind ist. Wer also an Heiligabend oder den Weihnachtsfeiertagen so richtig Lachen möchte, der sollte sich "Rettet Weihnachten" auf Amazon Prime nicht entgehen lassen.


Sonntag, 11. Dezember 2016

{Rezept} In der Weihnachtsbäckerei: Punsch Herzen

Punsch - ein Getränk, an dem man in der Weihnachtszeit nur schwer vorbei kommt. Persönlich bevorzuge ich zwar Kinderpunsch, aber auch die alkoholische Variante ist in jedem Jahr ein Renner. Natürlich nicht überraschend, weil der fruchtige Geschmack perfekt in die Weihnachtszeit passt. Aus diesem Grund ist es natürlich nicht verwunderlich, dass sich dieses Getränk mittlerweile auch in vielen Plätzchenvarianten und Kuchen wiederfindet. Dieses Jahr haben wir uns auch für ein Rezept entschieden, in dem Punsch eine zentrale Rolle spielt: Punsch Herzen. Die sind, wie alle vorherigen Weihnachtsplätzchen von mir, ebenfalls ziemlich leicht zu backen, schmecken dafür aber verdammt gut. Natürlich ist es am Ende auch überlassen, ob ihr daraus Punsch Herzen, Sterne oder zu ganz ausgefallenen Förmchen greift. Ich finde Herzen immer ziemlich schön und verwende diese Ausstecher deshalb sehr oft. Das Rezept selbst stammt übrigens von Chefkoch und dem User monx. Wir haben es aber etwas an unsere Vorlieben angepasst und ein paar kleine Änderungen vorgenommen.

Weihnachtsplätzchen

Was ihr für die Punsch Herzen braucht:

350g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
1 Eigelb
120g Puderzucker
1 Pck. Vanillezucker
1 EL Rum
1TL Zimt oder Lebkuchengewürz
250g Zucker
250g Butter
50 ml Punsch (je nach belieben auch gerne mehr / weniger)
250 g Puderzucker
1 Eiweiß

Sonntag, 27. November 2016

{Rezept} In der Weihnachtsbäckerei: Kekse mit Schokokern

Ich wünsche euch allen erst einmal einen besinnlichen und schönen 1.Advent im Kreise eurer Familie. Nun beginnt ganz offiziell die schönste Zeit im Jahr und ich als großer Weihnachtsfan, habe mich in den letzten Wochen darauf gefreut. Nicht nur, dass nun die großen Weihnachtsmärkte los gehen, sondern überall leuchtet es wieder bunt und endlich ist es legitim Weihnachtsmusik zu hören und Filme aus diesem Genre anzuschauen. Natürlich möchte ich passend zum 1.Advent auch einen Beitrag online bringen, weshalb es an jedem Adventssonntag ein weihnachtliches Rezept geben wird. Den Anfang machen hierbei Kekse mit einer schokoladigen Überraschung, die nicht nur sehr leicht zu backen sind, sondern auch richtig gut schmecken. Naschkatzen kommen mit ihnen wirklich voll auf ihre Kosten. Wir haben bei diesem Rezept übrigens ca. 20 große Kugeln rausbekommen. Je nachdem wir groß oder klein ihr diese formt, kann die Menge natürlich varrieren. 


Was ihr braucht:
100 g Butter
125 g Puderzucker
225 g Mehl
1 Ei
Für den Kern Schokostücke, hier je nach Vorliebe entweder Vollmilch oder Zartbitter

Sonntag, 6. Dezember 2015

{Tag} Nikolaus

Passend zum heutigen Tag hat sich das Team von "Mein Blogger Forum" einen Nikolaus Tag überlegt. Da ich selbst an der Entstehung beteiligt war, wollte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen nun ein paar Anekdoten aus meiner Kindheit mit euch zu teilen. Denn bei uns war es bis zu einem gewissen Alter Tradition das der Nikolaus vorbei schaute. Ich würde mich natürlich sehr freuen, wenn auch ihr den Tag macht, aber gerne könnt ihr die Fragen auch in den Kommentaren beantworten. 



Wie hast du als Kind Nikolaus gefeiert?
Bei uns wurde es wirklich jedes Jahr gefeiert, nicht nur das uns der Nikolaus Abends zuhause besuchte, sondern auch in unseren Geschäften liefen sie herum. Dort wurden dann Orangen und Nüsse an die Kinder verteilt, was natürlich das einkaufen umso interessanter gemacht hat. Einen besucht habe ich somit nie, aber dafür wurde ich immer besucht. Bei uns im Ort gibt es immer einen Nikolaus den man bestellen konnte und der dann von Tür zu Tür gegangen ist und das natürlich immer noch tut. Um die Organisation haben sich hierbei meine Eltern gekümmert. Der Ablauf selbst war dann ganz klassisch, es wurden die bekannten Sprüchlein aufgesagt mit der Frage, ob man Artig war. Die wurde natürlich immer bejaht und danach gab es dann das Geschenk aus dem großen Sack. Meistens war dazu auch meine Patin noch bei uns, sodass wir dann alle noch ein paar schöne Stunden mit einander verbracht haben.

*Ich dachte mir ich zeige euch bei der Gelegenheit mal einen ganz besonderen Adventskalender, den ich in diesem Jahr bei Katharina  gewonnen habe. Darüber habe ich mich echt rießig gefreut und die Tütchen zu entpacken macht mir jeden Tag richtig viel Freude.*


Gibt es eine lustige Anekdote die du teilen kannst? 
Ich weiß nicht ob die wirklich lustig ist, vielmehr zeugt sie davon wie gut ich als Kind meine Eltern um den Finger wickeln konnte. Ich weiß nämlich noch, dass ich einmal der Meinung war über das Jahr nicht ganz so artig gewesen zu sein und was ja immer ganz gut funktioniert um Mitleid zu erregen ist auf die Tränendrüse zu drücken. Ja ich gestehe, ich habe das Weinen auf Knopfdruck als kleines Mädchen perfekt drauf gehabt, um zu bekommen was ich wollte und ich wusste, dass ich nie über die Route hüpfen müsste wenn ich schon richtig aufgelöst bin. Tja leicht manipulierend (Schande über mein Haupt), aber eine kleine wirkliche Angst  vor dem Nikolaus schwang doch auch immer mit. In den Jugendjahren war dann vor allem die Weihnachtsfeier meines Tanzgarde Vereins immer sehr lustig, dort besuchte uns nämlich auch der Nikolaus und da mussten wir zum Spaß immer über die Route. Danach wurde noch Plätzchen gegessen, sich unterhalten und einfach das Fest zusammen genossen.

Wie stehst du dazu, das viele Kinder heute an Nikolaus richtig teuere Techniksachen geschenkt bekommen? 
Finde ich persönlich nicht gut, denn eigentlich sollte es an einem solchen Tag nur eine kleine Aufmerksamkeit geben und ich finde Technik Sachen da einfach übertrieben. Denn es ist an sich ja nur ein Gedenktag, bei dem es ja doch weniger um die Geschenke geht, sondern um die Taten eines Mannes, um den sich viele Legenden ranken. Einen Mensch der hilfsbereit war und sich um Andere sorgte. Für mich hat da ein Smartphone oder sonstiges nichts zu suchen.



Was gab es denn bei dir damals? 
Bei mir gab es wirklich nur einen Stiefel gefüllt mit Schokolade und ab und an vielleicht ein Buch dazu, aber das war es dann auch und hat mir auch vollkommen ausgereicht. Es war einfach eine kleine Aufmerksamkeit, auf die man sich trotz allem gefreut hat und die nicht übertrieben war. Bei meinen eigenen Kindern würde ich es auch so halten, dass ich Stiefel mit Orangen, Nüssen und ihrer Lieblingsschokolade fülle.

Ab wann wurde dir klar, dass es den Nikolaus leider nicht gibt?
Ich kann das genau Alter wirklich gar nicht mehr benennen, dazu ist es einfach schon zu lange her. Durch meinen Bruder war das aber schon recht früh der Fall, da dieser meinte mich dann auch sofort mit aufklären zu müssen. War für meine Eltern etwas schade, weil ich dann auch erfuhr, dass es auch das Christkind nicht gibt (wobei ich da den Braten eh schon gerochen habe, da mein Dad immer zu Spät in die Kirche kam und danach plötzlich alle Geschenke unter dem Baum lagen) und auch der Osterhase nur eine Erfindung ist. War zwar etwas schade, aber die Bräuche mochte ich trotz allem auch weiterhin.

Habt ihr früher den Nikolaus gefeiert?
Wenn ja wie lief das Ganze bei euch ab?
Habt ihr vielleicht eine lustige Anekdote die ihr teilen könnt? 

Samstag, 27. Dezember 2014

{Outfitpost} Weihnachts Look!

Es ist unglaublich wie lange man auf Weihnachten hinfiebert, sich darauf vorbereitet und Plätzchen backt, einen Geschenke Marathon Kauf startet, den Baum aussucht, das Haus schmückt und den Ablauf plant, dann ist der ganze Zauber innerhalb von 3 Tagen wieder  vorbei und man darf erneut 1 Jahr auf das nächste Weihnachtsfest warten. Ich bin dann immer etwas melancholisch, weil die Zeit in meinen Augen viel zu schnell vergangen ist, ich gerne noch ein paar Stunden mehr im Kreise der Familie verbracht und gefeiert hätte und ich irgendwie noch gar nicht zurück in den Alltag möchte. Aber der kam dann heute in Form von lernen auf mich zu, denn wie ihr einige von euch wissen, stehen bei mir im Januar die Prüfungen an der Uni an und als Erstsemester werden da natürlich die ganzen Grundlagen geprüft. Nun heißt es Definitionen, Theorien, Politik Ansätze und Strömungen auswendig lernen und irgendwie den Stoff in die Birne zu kloppen. Da mich gleich 5 Prüfungen Ende Januar erwarten, wird es wohl Anfang des Monats auch hier ein kleines bisschen ruhiger. Ich hoffe dass ich nun in den Ferien noch ein paar Outfits vorshooten kann, die ich euch dann im Januar zeige, damit immer mal was Aktuelles kommt, ansonsten habe ich aber ein gutes Polster an Beiträgen im Dashboard, sodass es hier hoffentlich spannend bleibt. 

Heute möchte ich auch noch einmal zurück auf Weihnachten kommen und hoffe ihr habt auch schöne Feiertage im Kreise der Familie gehabt, wurdet reich beschenkt und habt hoffentlich beim Weihnachtsessen zugeschlagen? Ich selbst habe glaube ich Unmengen an Plätzchen gefuttert und wurde auch sonst gut versorgt. Was meine Geschenke angeht bin ich total zufrieden, denn für mich geht Weihnachten eh nicht um materielles, sondern um die Zeit die man gemeinsam verbringt. Trotzdem gab es natürlich kleine Aufmerksamkeiten in Form von Büchern (die ich euch alle in einem New In Post vorstellen möchte), einem mega süßen Cupcake Backbuch, Bettwäsche, Schokolade, das Gesellschaftspiel My Monopoly, Geld und von der lieben Caro auch einen süßen Kalender + Mix Cd (Danke noch einmal dafür, denn ich habe mich wirklich sehr gefreut) und auch eine große Aufmerksamkeit nämlich mein Tablet von Amazon für die Uni. Also wirklich einiges, von dem ich Teile schon wusste, andere eine Überraschung waren, aber gefreut habe ich mich definitiv über alles.

Doch wie der Titel verrät möchte ich euch heute auch mein Outfit zeigen, welches ich an Heiligabend getragen habe. An diesem Tag schmeiße ich mich ja gerne in ein Kleidchen und es darf auch gerne etwas schicker sein. Kurz vor dem Fest hatte ich bei H&M dieses Spitzenkleid im Sale entdeckt, welches sogar schon länger auf meiner Wunschliste stand - ein Glückgriffs also, bei dem gleich klar war zu welchem Anlass ich es tragen würde. Kombiniert habe ich es bei dem nass-kalten Wetter der letzten Tage mit bequemen Boots und einer Statment Kette.




*Kleid: H&M - Cardigan: NoName - Schuhe, Kette: Tropics*

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Frohe Weihnachten

Bevor ich mich nun in eine kleine Blog Pause verabschiede, möchte ich euch allen natürlich noch Frohe Weihnachten wünschen und hoffe ihr genießt die Zeit im Kreise eurer Familie. Ich werde das definitiv tun und mich somit erst nach den Weihnachtsfeiertagen wieder bei euch melden, danach gibt es aber Bilder meiner Outfits von Heiligabend und den Feiertagen und wie gewohnt mein 3-teiliger Jahresrückblick.

Passend zum heutigen Tag möchte ich euch jedoch etwas von meinem Weihnachtsfest erzählen, denn das letzte Thema unserer Bloggerparade dreht sich eigenen gelebten Traditionen und Bräuche. Zugegebenermaßen hat sich das Weihnachtsfest bei uns in den letzten Jahren etwas verändert, da ich keine kleineren Geschwister mehr habe und somit bei uns niemand mehr an das Christkind glaubt. Doch früher haben sich meine Eltern wirklich ins Zeug gelegt, um für ein unvergessliches Weihnachten zu sorgen. Das fingt schon damit an, dass sie über das ganze Jahr darauf geachtet haben, was wir uns denn so wünschen und davon dann auch etwas unter dem Weihnachtsbaum lag. Kreativ mussten sie im Vorfeld auch schon beim Verstecken der Geschenke sein, denn ich war wirklich ein neugieriges Kind, welches immer nach den Weihnachtsgeschenken gesucht hat. Gefunden habe ich sie dann meist verpackt hinter einer verschlossenen Tür und der Schlüssel lag an Stellen, wo ich nicht hinkam. Da hieß es dann: Pech gehabt. Wobei ich auch bei meinen Freunden nicht untätig war, denn mit meinem Besten habe ich auch immer die Geschenke gesucht und gefunden. Unvorsichtiger wurden meine Eltern erst, als ich ein kleines bisschen älter war, denn da entdeckte ich öfter mal meine Geschenke vorab, jedoch dann auch wirklich durch  Zufall. Denn das Suchen habe ich irgendwann aufgegeben - nimmt ja auch die ganze Freude und Spannung und je älter man wird, umso mehr merkt man einfach auch das Weihnachten sich nicht um Geschenke dreht, sondern die Zeit die man zusammen verbringt viel wichtiger ist. 

Am Weihnachtsabend selbst ging es dann Mittags immer zu meinen Großeltern, meiner Patin, meinem Onkel und Tante, um die erste kleine Bescherung zu machen und leckere Plätzchen zu naschen. Etwas was wir heute immer noch machen, leider ohne meine Großeltern. Sobald wir zurück waren wurde dann der Tisch gedeckt und es ging ab in die Kirche. Lustigerweiße kam mein Dad immer zu spät, angeblich weil er dem Christkind helfen musste die Geschenke unter dem Baum zu legen, aber als Kind wurde mir dann früh klar, dass er das wohl ohne eine zweite Person tut. Der schwerste Teil war dann immer abzuwarten, bis wir gegessen und gespült hatten, denn erst dann wurden bei uns die Geschenke ausgepackt. Für ein ungeduldiges und neugieriges Kind wie ich, echt ne Qual. Ich denke bei den meisten lief das Ende des Abend dann aber ähnlich ab wie bei uns, denn wir ließen ihn mit einem schönen Weihnachtsfilm ausklingen. 

Viele dieser Traditionen haben wir auch heute noch beibehalten, zwar geht es nicht mehr zur Kirche, dafür besuche ich aber am Nachmittag immer noch meinen Besten um mit ihm Geschenke zu tauschen. Bescherung wird weiterhin nach dem Essen Bescherung gemacht und da nicht mehr so viele Weihnachtsfilme im Fernsehen laufen, spielen wir heute Gesellschaftsspiele wie Tabu. An den Weihnachtsfeiertagen gibt es immer lecker Essen bei Oma und Opa mit der ganzen Verwandtschaft, worauf ich mich jedes Jahr erneut freue und dieses Jahr haben wir auch dazu noch ein kleines Baby mit dabei, wo durch natürlich in den kommenden Jahren wieder diese alten Traditionen gelebt werden.

Wie feiert ihr die Weihnachtstage?