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Donnerstag, 31. Dezember 2020

Serien Jahresrückblick 2020: Meine Highlights, Überraschungen, Geheimtipps und Flops (TAG)


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Es ist wieder soweit: Ich läute meine alljährliche Jahresrückblick-Season ein, beginnend mit dem ersten Beitrag zu Serien. Das passt perfekt, immerhin wisst ihr alle, dass ich ein riesiger Serienjunkie bin, weshalb Serien zu einem immer größeren Fokus auf meinem Blog wurden. 2020 war für die Unterhaltungsbranche definitiv kein leichtes Jahr, darüber habe ich ausführlich in einer Kolumne berichtet, aufgrund der Pandemie mussten zahlreiche Dreharbeiten pausieren, einige Serienprojekte wurden ganz abgeblasen, wie z.B. Amazon Prime's Historienepos "Cortez" mit Javier Bardem über Hernan Cortez, wo der Dreh in Mexico aufgrund von COVID-19 nicht möglich war und bei anderen Serien wurden hingegen Staffelverlängerungen rückgängig gemacht (The Society, Glow usw.). Trotzdem hielt 2020 einige Serien-Highlights, Serien-Überraschungen, aber auch Flops bereit und ist rückblickend eigentlich kein schlechtes Serienjahr. Das oft prophezeite Content-Loch ist bisher nicht eingetreten und auch 2021 sieht alles danach aus, dass uns serientechnisch nicht langweilig werden wird, immerhin haben die Dreharbeiten nun wieder begonnen und mit etwas Verspätung gibt es dann auch die ersten Marvel-Serien bei Disney+, das "Gossip Girl"-Reboot bei HBOMax und viele viele weitere Serien, die schon längst in den Startlöchern stehen, wie Staffel 1 zum "Grishaverse". Aber hier möchte ich noch nicht allzu viele Worte verlieren, denn auf mein Serienjahr 2021 möchte ich im Januar noch genauer eingehen. Ich habe noch einige interessante Serien auf meiner Watchlist, die ich ab arbeiten will und natürlich gibt es auch so manchen Neustart, bei dem ich sofort reinschauen werde. Heute wird zurückgeblickt auf das Jahr 2020 und damit wünsche euch nun viel Spaß. Ich bin gespannt, welche Serien ihr auch gesehen habt oder es noch plant. 





Montag, 28. Dezember 2020

Serien Talk: Netflix und Amazon Prime Neuheiten Januar: Lupin, Fate: The Winx Saga, HTGAWM, American Gods, Star Trek: Lower Decks

 

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2020 ist zwar noch nicht ganz vorbei, ich möchte heute aber trotzdem schon einmal in das neue Jahr blicken, um euch im Serien Talk darüber zu informieren, welche Serien- und Film-Neuheiten uns dann bei Netflix und Amazon Prime erwarten. Weiterhin ist vom oft heraufbeschworenen Content-Loch noch nicht viel zu spüren, sodass die Portfolios beider Anbieter auch im Januar gut gefüllt werden. Inhaltlich hat für mich diesmal jedoch klar Netflix die Nase vorn, was aber daran liegt, dass ich mit den Serien, die bei Amazon ins Abo kommen nicht viel anfangen kann. Dank Netflix werde ich im Januar einen Binge-Marathon bei der 5. Staffel von "How to get away with Murder" hinlegen, denn ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Viola Davis als Annalise Keating. Sie ist phänomenal. Abseits dessen starten auch in Amerika einige neue Serienstaffeln, diesmal durch Corona etwas später, sodass unter anderem "Riverdale" und "Snowpiercer" in die nächste Runde gehen. Natürlich erwarten euch auch neue und alte Netflix-Originals, da sollte für jeden etwas dabei sein und selbst die Filmauswahl überzeugt mich diesmal. Ich werde definitiv "Shape of Water" nachschauen, den Oscar-prämierten Film habe ich nämlich noch auf der Watchlist. Amazon Prime versucht hingegen mit Deutschlandpremieren von "American Gods" oder "The Magicians" zu punkten und hat auch für Trekkies ein Highlight im Gepäck. Filmisch sieht es etwas dünner aus, viele DVD-Produktionen, jedoch dürfte da noch die eine oder andere Überraschung hinzukommen. Abseits dessen gibt es auch im Free-TV neue Serienware, u.a. die hitzig diskutierte finale Staffel von "The 100" (so ganz um Spoiler bin auch ich nicht herumgekommen und ich bin nicht erfreut, aber trotzdem gespannt aufs Finale), während RTL seinen deutschen Seriendonnerstag wiederbelegt und Konkurrent Sat.1 auf Krimiware setzt. Wie immer schließt der Serien Talk mit den Absetzungen und Verlängerungen der letzten Wochen. Hier dominieren zum Glück die Verlängerungen, was ja auch ein schönes Weihnachtsgeschenk ist. 

 

 

 

Samstag, 19. Dezember 2020

{Geständnisse eines Serienjunkies} Meine 15 liebsten Supernatural Folgen - Teil 3 (Staffel 11 - 15)

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Anlässlich der finalen Staffel von "Supernatural" habe ich eine kleine Reihe zu meinen "liebsten Supernatural Folgen je Staffel" gestartet (Teil 1, Teil 2), in der ich immer drei Favoriten herausgepickt habe. Aufgrund von COVID-19 und den dadurch erforderlichen Drehunterbrechungen in Hollywood hat es nun etwas länger gedauert, bis das Serienfinale über die Bildschirme flimmert, aber am 19. November war es dann in den USA soweit. Nach 15 Jahren verabschiedeten sich Sam und Dean Winchester von den Fans und begeben sich in den verdienten Jäger-Ruhestand. Die beiden Hauptdarsteller bleiben uns zum Glück auf den Bildschirmen erhalten und haben längst neue Rollen an Land gezogen: Jensen Ackles wird in Staffel 3 von "The Boys" als Soldier Boy, dem ersten Superhelden zu sehen sein, Jared Padalecki tritt indes in die Fußstapfen von Chuck Norris für das Reboot von "Walker Texas Ranger" und erhält dabei Unterstützung von Lindsay Morgan ("The 100"), Keegan Allen ("Pretty Little Liars") und seiner Ehefrau Genevieve Padalecki, die in Gastauftritte zu sehen sein wird. Ich selbst kann derweil noch nicht glauben, dass ich tatsächlich die allerletzte Episode von "Supernatural" gesehen habe, das muss ich erstmal Sacken lassen, immerhin bin ich mit der Serie großgeworden und seit 2006, als zwei entfremdete Brüder mein Herz eroberten, gehörte die wöchentliche Jagd auf Dämonen, Monster und teilweise auch menschlichen Killern fest zu meinem Alltag. Sam und Dean und die Darsteller die sie verkörpern, haben mich mehr als einmal zum Lachen, weinen oder zur Verzweiflung gebracht.  

Ich bin zwar nicht komplett begeistert vom Serienfinalen bzw. generell der finalen Staffel, weil ich finde, dass man da einiges an Potenzial verschwendet hat, da wäre gefühlt mehr drinnen gewesen, vor allem was das Spiel mit der Nostalgie und die Bezugnahme auf die ersten Staffeln anbelangt, aber trotzdem wird "Supernatural" immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben. Schon allein, weil es die Serie ist, mit der meine Liebe für Serien überhaupt angefangen hat und weil es meine Go-To-Serie ist, wenn es mir nicht gut geht oder ich nervös bin und Ablenkung brauche. Ich habe es auf Twitter geschrieben: Supernatural ist mein sicherer Hafen, mein Rettungsanker in schwierigen Zeiten, keine andere Serie schafft es mich so zu beruhigen, wie diese und allein dafür gebührt ihr aller Dank der Welt. Die Serie wird wohl auch in Zukunft fest zu meinem Leben gehören, dann eben in Form von Rewatches und glücklicherweise bin ich auch mit den Büchern zur Serie noch nicht komplett durch. Hier warten mich noch viele Abenteuer, die sich immer wie bisher nicht verfilmte Episoden anfühlen. Und bevor ich nun noch länger über "Supernatural" sinniere, wünsche ich euch viel Spaß mit dem letzten Teiler meiner "liebsten Supernatural Folgen", diesmal dreht sich alles um Staffeln 11 - 15



Achtung: Im Beitrag befinden sich viele Spoiler. Ihr solltet die jeweiligen Staffeln/Episoden gesehen haben, um die Texte lesen zu können. Ich beschäftige mich jeweils mit der Entwicklung der Handlung und den Charakteren.



Freitag, 11. Dezember 2020

Blogvent 2020: Serien - Welche Klischees bei einem Weihnachtsfilm/Weihnachtsserie nicht fehlen dürfen


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Normalerweise bin ich kein Fan von Klischees in Filmen und Serien, genauso wenig mag ich Kitsch und übertriebene Romantik. Aber bei Weihnachtsfilmen ist alles anders, denn da gilt, was ich sonst verabscheue: Es darf klischeehaft und nicht kitschig genug sein. Ich habe Spaß daran mich für eine gewisse Zeit in diese kunterbunten, harmonischen Welten zu begeben, deren Verlauf mich keinesfalls überraschen wird und wo am Ende alles gut ausgeht. Entweder, weil eine Familie wieder zueinander findet oder weil zwei Liebende endlich ein Paar werden. Sind wir mal ehrlich: Etwas anderes möchten wir in dieser Art von Film oder Serie doch gar nicht sehen, denn das würde nicht zum Fest der Liebe passen, dessen Grundmessage ja schon ziemlich kitschig daherkommt. Natürlich resultiert das darin, dass sich alle Weihnachtsfilme auf eine gewisse Weise ähneln und ich mich jedes Jahr wieder in einem Film-Marathon wiederfinde, der doch immer gleich ausfällt, aber das stört mich nicht im Geringsten. Ich brauche bei Weihnachtsfilmen und Serien keine tiefgründige Message oder ein sensibles Thema, das in den Vordergrund gerückt wird. Es sind Filme und Serien, die unterhalten möchten, die durch ihren Wohlfühl-Faktor und die simple Storyline punkten. Persönlich mache ich es mir dann immer mit einer heißen Schokolade, einer warmen Decke und etwas Plätzchen auf dem Sofa oder in meinem Bett bequem und lasse mich einfach nur berieseln. 

Meine Weihnachtsfilme und Serien wähle ich in der Regel nach den Darstellern aus, denn es gibt Schauspieler, die ich in solchen Produktionen gerne sehe und deren Performanz macht für mich oft den Unterschied, ob ein Film mich überzeugen kann oder nicht. Zum Beispiel sehe ich gerne Filme mit "Mean Girls"-Star Lacey Chabert, die aufgrund ihrer fröhlichen und sympathischen Art eben gut zu dieser Art von Film passt. Genauso habe ich mich aber über die "OTH"-Reunion gefreut, die in Form eines Weihnachtsfilmes die Fans verzaubern durfte (nur in Deutschland steht die Premiere des Films noch aus). Seit Netflix sind für mich Kat Graham ("Vampire Diaries"), Vanessa Hudgens ("High School Musical") und Rose McIver ("iZombie") ungeschlagene Weihnachtsqueens, denn ihre Filme schaue ich mir immer an. Doch auch andere Darsteller, die sonst eher im Seriengeschäft unterwegs sind, verschlägt es immer mal in die bunte Welt der weihnachtlichen Produktionen, genauso wie sich ab und an auch mal A-Lister dort zeigen, siehe Jingle Jangle Journey mit Forest Whitaker. Im Rahmen von Lexas Blogger-Adventskalender Aktion habe ich mir überlegt, was ich zum Thema Serien besteuern möchte und da ich bisher auch noch dazu gekommen bin über Weihnachtsfilme zu bloggen, kombiniere ich beides in einem Beitrag. Doch ich wollte etwas mehr machen, als die klassische Rezension, weshalb ich mir dachte, warum nicht mal über all die Klischees schreiben, die mich in Weihnachtsfilmen überhaupt nicht stören und dazu gehören, nur um dann noch ein paar weihnachtliche Filmempfehlungen rauszuhauen. 



Donnerstag, 10. Dezember 2020

Rezension: The Spanish Princess - 5 Dinge, die mir nicht gefallen haben

 

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Ich hatte schon immer eine kleine Hassliebe zu den Serien von Philippa Gregory, die für das amerikanische Network Starz entstanden sind und das ist bei "The Spanish Princess" nicht anders. Es gibt immer bestimmte Plotarcs und Charakterzeichnungen, die mich gestört haben, aber nicht so sehr, dass ich überhaupt keinen Spaß mehr an den Serien hatte. Am Ende hat mir "The White Queen", bis auf ein paar Längen im Mittelteil sogar ganz gut gefallen und auch "The White Princess" hat mir aufgrund der tollen Schauspielleistung von Jodie Comer zugesagt und das obwohl ich die Darstellung von Margaret Beaufort bis heute ärgerlich finde, hat diese doch nichts mit der beeindruckenden Frau von damals gemein. Ich hoffe, dass es irgendwann jemand gibt, der eine Serie kreiert oder einen Film, der dieser Frau gerecht wird und zeigt, wer sie wirklich war: Eine Überlebenskünstlerin, eine politische Playerin und das in einer Zeit, wo Frauen nicht viel zu sagen hatten und eine Förderin von Bildung und Kultur. Bei "The Spanish Princess" konnte ich mit Staffel 1, bis auf eine bestimmte Entscheidung rund um Catherine of Aragon, ziemlich gut leben und fand sie unterhaltsam und vor allem mit Blick auf die Einbindung der Black Tudors gelungen, auch wenn schon da das Alter der Figuren und die Zeitlinie absolut nichts mit der Realität zu tun haben. Aber in einer Serie ist das vertretbar, immerhin müssen hier längere Zeiträume in einer Serie behandelt werden, da gehören große Sprünge eben dazu, genauso wie eine zeitliche Raffung der Ereignisse, die etwas flotter abgehandelt werden. Staffel 2 hat dann einen guten und vielversprechenden Start hingelegt, sodass ich mich wirklich auf die kommenden Folgen gefreut hatte, aber leider ließ "The  Spanish Princess" qualitativ dann immer mehr Federn und gipfelte in einem Finale, dass tatsächlich ein Fall alternativer Geschichtsschreibung ist und wo in meinen Augen doch zu stark von den damaligen Ereignissen abgewichen wurde, damit die Serie den Titel "Lebensgeschichte von Catherine of Aragon" verdient. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass die Produzenten auf eine dritte Staffel gehofft hatten und dann plötzlich irgendwie die einzelnen Handlungssträngen beenden mussten oder ob das schon immer ihr Plan war. Generell wirkt der Abschluss alles andere als rund, da viele Figurenschicksaale unbeantwortet bleiben und unvollständig wirken. 

Was mich gestört hat, möchte ich euch heute in einem umfangreichen Post darlegen. Denn ich finde es wichtig hier nicht nur Filme/Serien zu rezensieren, die mir gefallen, sondern mich kritisch mit Werken auseinanderzusetzen und nur weil mich einige Dinge stören, heißt das im Umkehrschluss nicht, dass es euch genauso gehen muss. Aktuell wird nämlich im Fandom heiß über Kritik diskutiert, etwas was ich nicht verstehen. Solch ein Diskurs um fiktionale Werke gehört in meinen Augen dazu, zumal man eine Serie auch mögen, sie aber auch gleichzeitig kritisieren kann und nur weil ich Kritik übe, heißt es ja nicht, dass nun keiner mehr Spaß an der Serie haben darf. Wie gesagt auch mir hat Staffel 1 von "The Spanish Princess" gefallen, genauso wie der Anfang der zweiten Staffel, aber da ich mich schon seit Jahren mit der Tudor-Dynastie beschäftige und viele Biografien gelesen habe, stoßen mir einige Charakterzeichnungen, Plot-Twist und historische Abweichungen eben etwas mehr auf, als dies bei Zuschauer*innen, die von der Epoche keine Ahnung haben und sich erst noch damit auseinandersetzen möchten, der Fall ist. Denn, und das muss ich zugeben, für einige bilden die Serie von Philippa Gregory den Einstieg in die Welt der Tudors und sowas rechne ich historischen Serien immer hoch an. Schade ist jedoch, wenn die Recherche rund um die Fakten ausbleibt und Serien/Filme oder historische Romane unser Bild über eine historische Persönlichkeit beeinflussen, so wie dies bei Margaret Beaufort der Fall ist, deren Charakterisierung viele für "wahr" erachten, sodass Historiker*innen bis heute darum bemüht sind, dies aufzuklären. Dies zeigt, dass Serien, Filme und Bücher in der Tat auch Schaden anrichten können und sich Showrunner*innen und Autor*innen sich dem bewusst sein sollten.  Noch ein kleiner Hinweis, wenn ich von "Königinnen" rede, dann meine ich natürlich "Queen Consort", so wie das damals in England üblich war.

 

 

 

Freitag, 4. Dezember 2020

Monatsrückblick November: Erlebt, Gesehen, Gebloggt

 

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Monatsrückblick: Erlebt im November:

 

Wir sind zurück im Lockdown, was heißt, dass mein Serienkonsum explodiert ist. Das war auch im Frühjahr schon der Fall, was ganz einfach zu erklären ist: Serien, aber auch Filme, stellen für mich eine Flucht aus der Realität dar und sind gerade jetzt eine willkommene Ablenkung. Dazu habe ich auch wieder einige Filmabende mit meiner Besten Freundin veranstaltet, bei denen wir vor allem Weihnachtsfilme geschaut haben. Generell haben wir viel Zeit miteinander verbracht, natürlich immer unter Einhaltung der aktuellen Auflagen und sind gemeinsam mit ihrem Hund spazieren gegangen oder haben uns auf einen Tee/Kaffee getroffen und haben intensiv geplaudert. Im Dezember möchten wir hingegen noch gemeinsam Waffeln machen und uns das Weihnachtsmarktfeeling nach Hause holen. Andere Kontakte liefen hingegen digital ab, sodass ich zum einen Freude daran hatte BingeHype mit Conny, Tami und Nadine wiederzubeleben und neue Episoden aufzunehmen, dazu halte ich auch mit Kommilitonen digital Kontakt, um mich auszutauschen. Denn der Austausch ist gerade jetzt wichtiger denn je, da wir alle mit unseren Masterthesen beschäftigt sind und gerade bei Momenten, wo man selbst nicht weiterweiß, tut es gut sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und eine neue Perspektive zu erhalten. Ich habe mich im November vor allem mit der Themenfindung beschäftigt und somit recherchiert, worüber ich meine Arbeit schreiben möchte und was spannende Fragestellungen wären. Ein kleiner Tipp an alle, die noch vor ihrer Abschlussarbeit stehen: Schreibt etwas, das euch interessiert, das macht das Schreiben im Anschluss leichter, immerhin müsst ihr euch dann mehrere Monate mit dieser Thematik beschäftigen. Das funktioniert nur, wenn man Interesse für das eigene Thema aufbringt. Ich habe mittlerweile ein solches Thema gefunden und bin glücklich darüber, aber auch nervös bei der Umsetzung. Jeder schon eine Arbeit geschrieben hat, kennt sicherlich die Sorgen die einen dann plagen: Habe ich mich für das richtige Thema entschieden? Ist es überhaupt so umsetzbar, wie gedacht? Erhalte ich Zugang zu allen benötigen Daten? Bekomme ich die Seiten überhaupt gefüllt? Und scheitert die Arbeit vielleicht noch doch an irgendeinem Punkt? Am Ende sind diese Ängste meistens unbegründet, zum Schreiben gehören sie aber fest dazu, gerade deshalb ist der Austausch mit anderen wichtig. Ich habe über all die Studienjahre eines gelernt: Ich stehe mit meinen Ängsten nicht allein da. Anderen Kommilitonen geht es ähnlich, also spreche ich darüber mit ihnen. Im Bachelor habe ich das nicht immer getan, im Master hat sich dies geändert und ich habe festgestellt, dass mir das hilft.