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Samstag, 19. März 2016

{Outfitpost} Wenn das Fernweh mich überkommt

Seht ihr auch manchmal ein Flugzeug am Himmel und denkt euch, dass ihr nun gerne dort mit an Bord wäret? Ganz egal, wohin es fliegt? Mir geht es sehr oft so. Es sind die Momente, in denen ich gerne aus meinem Alltag ausbrechen würde und Lust auf ein kleines Abenteuer habe. Ganz gleich, wohin die Reise mich auch führen würde, ab und an überkommt einen manchmal der Wunsch auszubrechen und Welten zu erkunden. Mit meinen 23 Jahren bin ich leider bisher noch nicht viel herumgekommen, habe wirklich viel zu wenig von der Welt gesehen und gerade jetzt befinde ich mich in einer Phase, wo ich gerne mehr reisen würde, es aber finanziell nicht kann. Somit begnüge ich mich mit tollen Travelguides, bewundere Reiseberichte im Fernsehen und klicke mich an manchen Tagen einfach so durch Reiseseiten. Meine Erfahrungen außerhalb von Deutschland erstrecken sich bisher nur auf Italien, weiter bin ich noch nicht gekommen. Nicht, dass ich das Land nicht lieben würde, denn das tue ich. Neben dem Essen bin ich ein großer Fan der Architektur, all diese kleinen, süßen Hafenstädte und den Menschen, die dort leben. Ich habe einfach das Gefühl, dass dort alles etwas weniger gehetzt ist und man sich mehr Zeit für die Dinge nimmt. Jedoch möchte ich natürlich noch mehr sehen und somit gibt es einige Länder und Städte, die sich auf meiner Reisewunschliste befinden. Und manchmal, da überkommt mich einfach das altbekannte Fernweh, wo es mich in andere Städte zieht und ich anfange zu träumen, über all die Reisen, die ich noch geplant habe.


Ganz oben auf meiner Wunschliste steht London. Schon seit Jahren wünsche ich mir endlich die Hauptstadt Englands zu besuchen, und obwohl ich noch nie da war, habe ich mich schon in diese Stadt verliebt. Verrückt oder? Ich bin fasziniert von der Geschichte des Landes, habe einen Faible für die Tudor Zeit und bin ganz vernarrt in all die alten Gebäude, die es in ganz England zu finden gibt. Schon immer hat mir frühere Bauweise besser gefallen, als die Moderne. Ich mag es einfach, dass jedes Gebäude seinen ganz eigenen Charme hat und sich die Architekten kreativ ausgelebt haben. An ihnen gibt es so viele Spielereien, Verzierungen und Schnörkeleien, die mich immer wieder aufs neue beeindrucken. Und sollte ich demnächst irgendwann mal nach London kommen, so habe ich schon jetzt eine feste Liste an Sehenswürdigkeiten, die ich dort unbedingt abklappern möchte. Ich glaube aus diesem Grund, war bisher niemand wirklich scharf darauf, sich diese Stadt mit mir anzuschauen. Denn ich habe schon verdammt viel durchgeplant. Ich würde gerne den Tower of London sehen, aber auch einige der Tudor Schlösser abklappern, um die Orte, an denen sich das ganze abgespielt hat mit eigenen Augen zu sehen. Bisher kenne ich die ja nur aus der gleichnamigen Serie oder Dokumentationen. Als Potterhead würde ich aber auch gerne die Set Tour des Filmes besuchen und mir Gleiß 9 / 3 Viertel anschauen. Auch die Jack the Ripper Stadtour finde ich sehr interessant und natürlich dürfen auch Dinge wie Madam Tussauds, der Besuch von Museen, die großen Essensmärkte und ein Shopping Trip nicht fehlen. Ihr merkt also, ein kleiner Kurztrip wäre hier für mich zu wenig, weil ich einfach finde, dass es in London so viel zu entdecken gibt.


Abseits davon würde es mich aber auch in wärmere Gefilde ziehen. Neben Träumereien wie die Malediven würde ich auch gerne nach Ägypten fliegen. Zwar aufgrund der Unruhen, nicht im Moment, aber irgendwann möchte ich mir diesen Traum auch erfüllen. Ich hatte schon immer großes Interesse an der ägyptischen Kultur und bin beeindruckt von all dem, was die früheren Ägypter schon wussten und beherrschten. Sie waren ihrer Zeit in so vielen Bereichen voraus. Zum Beispiel haben sie schon richtige Operationen durchgeführt und somit ein großes Wissen im Bereich der Medizin gehabt. Ich möchte die Pyramiden endlich mit eigenen Augen sehen und sie nicht nur in Zeitungen und Büchern betrachten. Ich möchte das ägyptische Museum in Kairo besuchen und mir einige der Stücke aus dieser Zeit in echt anschauen. Natürlich würde ich mir auch das Tal der Könige nicht entgehen lassen, in dem so viele große Pharaonen ruhen. Ich möchte Luxor besuchen, aber auch Kairo unsicher machen und über den Nil fahren. Jedoch mir auch die gesamten Tempelanlagen nicht entgehen lassen. Doch neben Ägypten gibt es noch zahlreiche weitere Länder, die ich noch sehen möchte. Über Spanien, Kroatien und Griechenland, hin zu Schottland, Irland, Niederlande, Schweden.


Ein weiterer großer Traum wäre jedoch die Usa und hier würde ich verdammt gerne einen Roadtrip entlang der Ostküste machen und hierbei alle großen Städte wie Los Angeles, Florida, Miami, San Francisco,  Key West oder New York abklappern. Natürlich jeweils verbunden mit einigen interessanten Ausflügen. In San Francisco würde ich mir wirklich gerne einige Drehorte von Serien anschauen, wie das Haus von Charmed oder auch das von Full House. In Los Angeles würde ich über den berühmten Walk of Fame schlendern, am berühmten Santa Monica Pier in der Sonne liegen, einmal durch die Universal Studios in die Welt der Filme eintauchen und im Disney Land meine ehemaligen Helden treffen. Während ich in Miami meinen Traum mit Delfinen zu schwimmen gerne wahr machen würde. Für mich gibt es wirklich keine schönren oder faszinierenden Tieren und einmal mit einem Leben, möchte ich dies unbedingt gemacht haben. Während ich in Florida definitiv einer der vielen Freizeitparks besuchen würde, wobei auch hier natürlich das Universal Orlando Resort hoch im Kurs steht, denn immerhin gibt es dort "The Wizarding World of Harry Potter", etwas was ich mir als Harry Potter Nerd nicht entgehen lassen möchte. Dazu soll auch das Sea World dort wirklich richtig toll sein und auch über wichtige Themen aufklären. Abseits davon würde ich durch den Evergaldes Nationalpark wandern und meine Spiegelreflex für keinen Moment aus der Hand geben. In Key West hingegen würde ich einfach das karibische Flair auf mich wirken lassen und für einen Moment komplett vergessen, dass ich eigentlich in den Usa bin. Während in New York am Ende dann ein großer Shopping Trip anstände und ich es mir natürlich nicht nehmen lassen würde, all die mir bekannten Orte aus Gossip Girl wie die 5th Avenue oder den Central Park zu besuchen. 


Und habe ich schon erzählt, wie sehr ich davon Träume einmal in Hawaii zu laden? Dank der Serie Hawaii Five-0 habe ich mich nämlich komplett in diese Landschaft verliebt und beneide jeden, der dort lebt. Wobei ich wohl, dann irgendwann einen Inselkollar bekommen würde. Dort würde ich mir definitiv die Nationalparks und Vulkane anschauen und dazu meine Zeit am Strand, mit einem guten Buch in der Hand, todschlagen. Einfach mal zu Ruhe kommen und die Natur bestaunen. Ich denke, es gibt nichts Faszinierenderes als unsere Natur, weshalb es mich immer schmerzt, das wir sie für wirtschaftliche Zwecke zerstören. Jedoch bietet Hawaii noch diese einzigartige Natur, die dort noch unberührt ist. Und nachdem ich vielleicht nun auch das Fernweh in dem einen oder anderen von euch geweckt habe, möchte ich zum eigentlichen Outfitpost kommen, denn der ist an einem Tag entstanden, an dem ich wirklich Lust auf Frühling bekommen habe. Doch geblieben ist die Sonne nicht, vielmehr hat sie sich für heute schon wieder verabschiedet. Das Outfit selbst ist eine ganz lässige Kombi, die ich anhatte, als ich mit meinen Kommilitonen bei schönem Wetter Pizza essen gegangen bin. Da mag ich es einfach lieber bequem und mit dem Pulli habe ich auch nicht gefroren. Die Lederleggins selbst ist hingegen wirklich einer meiner absoluten Lieblinge, weil sie unglaublich bequem ist und ich in ihr wirklich viele Stunden verbringen kann, ohne das was zurechtgezupft werden muss. Dazu ein paar lässige Boots, leichte Wellen im Haar und fertig ist für mich der Look. Übrigens mag ich diesen natürlichen Look an mir gerade richtig gerne, da er flott geht und oftmals die Zeit auch gar nicht mehr hergibt, gerade an Tagen, an denen ich in die Uni muss. Wem fällt denn auf, dass sich während dem Shoot meine eine Haarsträhne auf die falsche Seite gelegt hat? Mir ist es aufgrund dem Wind leider nicht aufgefallen und somit gibt es ein paar Bilder, die von der Frisur her nicht perfekt sind. Aber ich predige hier ja gerne, dass ich gar nicht perfekt sein möchte, also kommen die Bilder trotzdem online.


Sonntag, 6. März 2016

{Outfitpost} Warum ich auch mal auf mein Smartphone verzichten kann!

Heute besitzt eigentlich fast jeder Jugendliche ein Smartphone, eine Tatsache die auch Studien belegen. Erst kürzlich wurde die  JIM-Studie zur Smartphone Nutzung von Jugendlichen von dem Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest veröffentlicht, die belegt das 88 % der 12- 19 Jährigen ein Smartphone besitzen. Zählt man auch normale Handys dazu erhöht sich die Prozentzahl auf 97 %. Dies macht deutlich, dass Smarthphones heute ein fester Bestandteil des Alltags von Jugendlichen sind. Das dürfte für niemanden eine Überraschung sein, denn immerhin merkt man das ja auch im Alltag. Man sieht Menschen in der Bahn und im Bus telefonieren. Jugendliche, die in Cafes nur am Smartphone herumspielen und auch im Beruf ist das Handy präsent. Gerade bei Jugendlichen ist der Druck groß, denn sobald mein kein Smartphone besitzt gehört man zum Außenseiter. Ich finde es wirklich schlimm, dass dies ein Grund ist um andere zu mobben. So ein Verhalten kenne ich von meiner eigenen Schulzeit zum Glück nicht. Vielleicht liegt es daran, dass ich auf dem Land aufgewachsen bin, doch wir waren wirklich eine sehr harmonische Klasse, in der keiner ausgegrenzt und gemobbt wurde. Da gab es wirklich noch einen Klassenzusammenhalt, in den jeder aufgenommen wurde und es egal war, welche Klamotten man getragen und welche technischen Geräte man besessen hat. Das würde ich mir auch in der heutigen Zeit wünschen und hoffe, dass hier bald ein umdenken stattfindet. Doch neben dieser Problematik empfinde ich auch die ständige Erreichbarkeit nicht immer als angenehm und zähle mich da schon zu einer kleinen Minderheit. Persönlich bin ich als Kind noch in einer Zeit aufgewachsen, wo das Smartphone noch in weiter Ferne war. Technisch gab es die ersten Pcs und natürlich auch die ersten Mobiltelefone, die jedoch noch nicht wirklich weit verbreitet waren und mit den heutigen Geräten nicht zu vergleichen sind. Somit habe ich meine Grundschulzeit noch ohne Handy verbracht und kenne daher auch noch Telefonzellen. Für viele heute ja schon ein Fremdwort, weil sie nirgendwo mehr zu finden sind. Doch man muss anerkennen, dass sie definitiv einen gewissen Charme hatten und ihren Zweck erfüllten. Aber genug Nostalgie an dieser Stelle.Wichtig ist, dass man ebenfalls zurechtkam und seinen Alltag meisterte.


Ein Handy gab es für mich erst, als ich schon auf eine höhere Schule ging und einen etwas längeren Schulweg auf mich nehmen musste. Da wollten meine Eltern einfach eine Möglichkeit, dass ich mich melden kann, sollte der Zug Verspätung haben. Sie wollten einfach wissen, wo ich stecke und wann ich nach Hause komme. Das Handy selbst war auch wirklich eher zum Telefonieren gedacht und war das alte Gerät meiner Schwester gewesen. Stylish war es somit nicht unbedingt, aber trotzdem fühlte ich mich damit ehrlich gesagt ein klein bisschen cooler. Internetnutzung? War zwar möglich, aber auf dem kleinen Bildschirm nicht wirklich attraktiv. Nutzen konnte ich das Ganze als nur für Sms und zum Telefonieren, und da ich nur ein gewisses Budget im Monat zur Verfügung hatte, war keine exzessive Nutzung wie heute drinnen. Ich bin also noch in einer Zeit groß geworden, wo man nicht ständig erreichbar war und trotzdem bin ich zurechtgekommen.  Das habe ich mir auch heute irgendwie behalten. Klar ich liebe mein Smartphone, das muss ich offen eingestehen, aber es gibt Momente, da will ich einfach meine Ruhe. Da möchte ich nicht für jeden erreichbar sein, sondern einfach ausspannen. Deshalb habe ich mir angewöhnt, das Handy auch mal wegzulegen. Den ganzen Tag am Handy hängen, das ist einfach nicht meine Welt. Dass dies aber normal ist, sehe ich an meiner etwas jüngeren Verwandtschaft, die das Ganze ganz anders nutzen als ich. Da merke ich dann doch, dass ich einfach aus einer anderen Generation komme und nicht unbedingt zur Generation Smartphone zähle, denn die hat man in einem gewissen Alter nämlich überhaupt nicht vom Handy losbekommen. Heute hat sich das auch wieder etwas gelegt, worüber glaube ich der Großteil der Verwandtschaft glücklich war.


Für mich hat die persönliche Kommunikation aber einfach einen höheren Stellenwert als Nachrichten über das Smartphone. Weshalb ich es immer etwas unverständlich finde, wenn ich junge Menschen sehe, die mit Freunden im Cafe sitzen und alle nur auf ihr eigenes Handy starren. Der Sinn und Zweck ihres Treffen leuchtet mir dann einfach nicht ein, da sie dann auch wirklich zuhause hätten bleiben können. Selbst bei Freunden stört es mich, wenn sie ständig auf ihr Handy starren, während wir uns unterhalten. Ich habe dann immer das Gefühl, das sie gedanklich gar nicht dabei sind, kein Interesse haben und lieber woanders wären. Zum Glück kommt dies in meinem Freundeskreis aber kaum noch vor, was wohl auch daran liegt, dass wir uns einfach nicht mehr täglich sehen, wie dies zu Schulzeiten noch der Fall war. Jeder hat heute sein eigenes Leben, befindet sich gerade im Studium, in der Ausbildung oder ist schon fest angestellt, was natürlich auch einen weiteren, neuen Freundeskreis mit sich bringt und umso mehr freue ich mich auf die Stunden, die wir dann gemeinsam haben und da will ich nichts auf Handy schauen. Klar beantworte ich auch mal kurz eine Sms, mache mal ein Foto von meinem Essen, aber danach kommt das Handy bei mir in die Tasche und da bleibt es dann auch. Persönliche Kommunikation ist einfach verdammt wichtig, um sich auch sozial zu entwickeln, weshalb ich es falsch finde, dass schon Kleinkinder wissen, wie ein Handy funktioniert. Vielleicht ist das der Lauf der Zeit, aber für mich irgendwie befremdlich, weil ich anders aufgewachsen bin. Ich war noch draußen untwergs und habe mit den Nachbarskindern gespielt, ganz ohne Smartphone. Da hat man sich noch aufeinander konzentriert und trotzdem seinen Spaß gehabt. Wir hatten immer ein paar kreative Ideen im Kopf, die umgesetzt wurden. Zwar nicht immer zu Freude der eigenen Eltern, aber dafür ist man ja auch Kind. 


Ich bin einfach kein Teil der Generation Smartphone, denn ich bin eher genervt von dieser ständigen Erreichbarkeit, ich bin kein Fan von den blauen Haken in Whatsapp, die mir sagen, das eine Nachricht gelesen, aber nicht beantwortet wurde. Denn ich bin jemand der sich dann Gedanken macht und sich fragt warum nichts zurückkommt. Meistens hat das ja sehr banale Gründe, wie die Zeit. Ich mag es nicht, wenn jeder sofort auch von mir erwartet reagieren zu müssen, denn oftmals kommen dann recht schnell panische Nachrichten, mit der Frage ob man den verärgert sei. Mir geht es zwar selbst auch so wie der Gegenseite, wenn ich keine Reaktion erhalte, aber ich finde, dass durch so was auch immer etwas die Panik geschürt wird. Man sich einen Kopf macht, obwohl eigentlich nichts los ist. Es hat halt alles seine Vor- und Nachteile, und während ich die Vorteile eines Smartphones wirklich liebe, hasse ich die Nachteile umso mehr. Komplett verzichten könnte ich auf mein heiß geliebtes Handy ebenfalls nicht. Zu gerne höre ich meine Spotify Wiedergabeliste auf den Weg zu Uni, zu wichtig ist Whats App für das tägliche Studentenleben und das Verabreden mit Freunden und zu sehr genieße ich es, mich auf langweiligen Zugfahrten etwas ablenken zu können. Jedoch brauche ich ab und an auch mal eine Pause vom Handy und die gönne ich mir auch gerne. Ich brauche diese Momente, wo mal niemand etwas von mir möchte, ich nur mal an mich denke und zur Ruhe komme und aus diesem Grund lege ich das Handy vor allem sonntags auch gerne mal beiseite und vertiefe mich in einem Buch oder einer Serie, ohne mal über Anderes nachdenken zu müssen. Und auch beim Lernen oder dem Schreiben einer Hausarbeit habe ich mir angewöhnt das Handy weit wegzulegen, denn dann kann ich mich um einiges besser fokussieren, werde nicht abgelenkt und komme viel besser voran. Das gleiche gilt übrigens bei Letzterem für Soziale Netzwerke. Übrigens ist euch mal aufgefallen, dass euch immer dann jemand schreibt, wenn ihr gerade mit dem Lernen loslegen wollt? Ist bei mir häufig der Fall und früher hat mich das dann nämlich wirklich vom Pauken abgehalten. Und auch im Urlaub bleibt das Handy manchmal komplett im Hause oder wird nur ganz selten mal ausgepackt. Gerade da finde ich es wichtig, die Zeit zu genießen und abzuschalten. Dort halte ich mit dem Handy eigentlich nur Urlaubs Schnapschüsse fest und lege mir somit auch gar keinen Auslandstarif mehr zu. Auf die ganzen Apps kann ich da nämlich getrost verzichten, wobei ich gernell jemand bin der nicht alles runterlädt. 


Und nach dem Beitrag zu einem wieder sehr aktuellen Thema, über das sicherlich jeder von euch eine Meinung hat, möchte ich noch ein Outfit zeigen, welches ich schon vor knapp einer Woche fotografiert habe. Aufgrund der etwas hartnäckigen Erkältung die mich letzte Woche plagte, bin ich aber einfach nicht dazu gekommen, die Bilder auf meinen Rechner zu laden und zu bearbeiten. Gestern als ich mich dann wieder etwas besser fühlte, habe ich mich dann an die Arbeit gemacht. Zu sehen ist ein typischer Winterlook, den ich jedoch an einem sehr sonnigen Tag getragen habe. Mein Highlight sind natürlich die kniehohen Stiefel, die ich mir erst zum Start der neuen Herbst Saison gegönnt habe. Den Kauf habe ich bisher nicht bereut, weil ich sie wirklich liebe. Generell möchte ich mir noch ein paar weitere kniehohe Modelle zulegen. Früher dachte ich immer, dass mir so was aufgrund meiner stolzen 1,58 nicht stehen würde, aber jetzt wurde ich eines Besseren belehrt. Rot ist übrigens im Herbst und Winter eine meiner absoluten Lieblingsfarben, weshalb ich mir gerade vermehrt Pullover in diesem Ton zulege. Finde das passt einfach gut in die Jahreszeit und ist mal was anderes als das triste Schwarz oder Grau, das es sonst so gibt. Und nun lasse ich einfach mal die Bilder sprechen.



Freitag, 29. Januar 2016

{Outfitpost} Über meine Anfänge im Internet

Endlich liegt auch das letzte Referat und meine Klausur hinter mir, weshalb ich nun wirklich für kurze Zeit aufatmen kann. Beides lief zu meiner Freude wirklich sehr erfolgreich und somit kann ich sagen, dass es zumindest studientechnisch bei mir läuft, selbst wenn es Privat immer noch anders ausieht. Aber wie sagt man so schön: "Man kann ja nicht alles haben". Ich blicke jetzt einmal positiv nach vorne und freue mich auf die Semesterferien, in denen ich zwar eine Hausarbeit tippen muss und noch ein Blockseminar ansteht, aber ein paar Wochen freie Zeit bleiben mir trotz allem und da werde ich dann die Seele baumeln lassen und an Beiträgen für meinen Blog tüffteln. Nachdem wir ja nun etwas länger keinen Outfitpost mehr hatten, habe ich heute das gute Wetter mit gaaaaanz viel Sonnenschein (was wirklich perfekt gepasst hat) gleich zum Bilder machen genutzt. Ich hatte diesen Bereich auf meinem Blog ja schon sehnlichst vermisst und bin froh, dass ich ab nun wieder regelmäßig Outfits zeigen und mit persönlicheren Gedanken verbinden kann. 


Heute dachte ich mir nutze ich einfach mal die Gelegenheit über meine Anfänge in der virtuellen Welt zu schreiben. Die liebe Cora hatte mich damals mit ihrem Beitrag auf die Idee gebracht das Ganze auch einmal aufzugreifen und durch ein Seminar an der Uni im Bereiche "Medien- und Kommunikationssoziologie" in dem wir es erst über das virtuelle Verhalten der heutigen Jugend und Erwachsenen hatten, würde mir das Thema auch erneut ins Gedächnis gerufen. Dort fielen nämlich auch Begriffe wie SchülerVz, Myspace und Wer-kennt-wen, alles Seiten die mir nicht fremd sind und einen großen Teil meiner Jugend geprägt haben. Doch fangen wir ganz vorne an, denn bevor wir überhaupt so weit mit der Technik waren, war das Internet ja noch nicht ganz so angenehm. Vielleicht kann sich der eine oder andere noch an diesen quadratischen Kasten namens "Modem" erinnern. Mir ist das Gerät noch geläufig und in Erinnerung ist mir vor allem dieses schöne Geräusch geblieben, wenn die Leitung belegt war. Woraufhin eine verägertete Mutter rief, dass man doch endlich einmal die Leitung frei machen solle, sie wolle telefonieren. Tja was heute ohne Probleme funktioniert und Normalität ist, war damals ein Luxus der noch nicht vorstellbar war. Früher ging nur eines: Internet oder Telefon. Beides zusammen war unvorstellbar. Jedoch habe ich in meiner frühen Kindheit den Pc sowieso nicht so oft nutzen dürfen. Es gab feste Zeiten, in denen wir Computerspiele spielen oder den Computer für Schulaufgaben nutzen druften. Ansonsten war ich viel draußen und das finde ich auch gut so. Das viele Kinder heutzutage vom Fernsehen erzogen werden und den ganzen Tag am Tablet, Smartphone oder Laptop hängen finde ich ehrlich gesagt nicht gut. Kinder gehören für mich an die frische Luft, müssen Kontakte mit Gleichgesinnten pflegen und sich vor allem auch bewegen. Das geht nicht mit Spielekonsolen und all dem anderen Kram. 


Meine Internetlaufbahn begann wirklich etwas später, ungfähr in der 7.Klasse, als ich mir dann ganz stolz von meinem gesparten Geburtstags- und Weihnachtsgeld einen eigenen Laptop leisten konnte. Dafür musste ich lange sparen, aber ich finde es immer ein schönes Gefühl, wenn man sich etwas selbst gekauft hat. Am Anfang verbrachte ich erstmal viel Zeit in Icq. Ich weiß gar nicht ob ihr den Chat noch kennt und ob es heute noch so gäng ist, wie bei uns damals. Früher hatte wirklich jeder dort einen Account und es wurde stundenlang gechattet, vor allem Abends. Heute weiß ich gar nicht so wirklich was daran nun so cool war, dass ich dort Stunden meines Lebens verbracht habe. Aber gut in der Jugend denkt man ja eh etwas anders und findet Dinge cool, bei denen man später wirklich das Grauen bekommt. Zusätzlich waren wir alle noch im Bravo Chat unterwegs. Von Knuddels war ich irgendwie nicht so der Fan, aber ich kann euch sagen das sich auch bei Bravo allerhand Menschen mit zweifelhaften Absichten tummelten. Erneut bin ich meinen Eltern sehr dankbar, dass sie mir zu Beginn eingebläut haben niemals meine Adresse rauszugeben oder Fremden Bilder von mir zu schicken und ja keine intimen Details zu verraten. Ich habe mich da immer dran gehalten und bin auch heute deshalb extrem vorsichtig im Bereich Datenschutz, weshalb mir selbst das Impressum auf meinem Blog manchmal Kopfschmerzen bereitet. Aber hier ist es eine Rechtliche Regelung die mich verpflichtet und das ist einfach noch mal etwas ganz anderes, als im Chat Dinge zu verraten. Für meine Kinder habe ich mir vorgenommen ihnen den Umgang mit Sozialen Netzwerken nicht zu verbieten, sondern sie einfach über die Chancen und Risiken aufzuklären. Mit Verboten kommt man da in meinen Augen nicht weit, weil es die Seiten nur noch attraktiver macht und die Kinder diese dann einfach heimlich nutzen, ohne zu Wissen, wie sie damit umgehen sollen.


In meiner Generation haben dann aber auch Soziale Netzwerke ihren Anfang genommen (puh ich fühle mich jetzt gerade wirklich etwas Alt beim Schreiben des Textes, dabei bin ich doch erst 23). Doch Facebook war damals Niemanden ein Begriff, sondern bei uns regierten Schülervz, StudiVz, MeinVz, Myspace oder Wer-kennt-wen. Ich glaube bis auf Myspace gibt es auch keines der Netzwerke mehr. Ich selbst hatte wie die meisten einen Account bei SchülerVz und muss gestehen das ich mich in meiner Jugend definitiv über die Kommentare zu Bildern oder meine Pinnwand Einträge definiert habe. Vor allem wenn ein Junge den ich toll fand meine Bilder geliked hat bin ich fast durchgedreht. Wobei wir früher auch echt etwas Stalkerhaft drauf waren und dann sowieso ständig auf den Seiten unserer Angebeteten unterwegs waren. Zum Glück sind mir heute Likes nicht so wichtig, da sich mein Leben im Real Life abspielt und nicht virtuell. Klar freut man sich, wenn anderen das eigene Bild gefällt, aber wirklich was davon habe ich nicht. Damals dachte ich darüber aber noch anders, weshalb ich aufjedenfall versucht habe mich gelungen darzustellen. Aber alles in einem normalen Rahmen, ohne Party-, Sauf- oder leichtbekleidete Bilder. Die Kandidaten gab es zwar auch bei uns schon, aber bekanntlich vergisst das Internet nie und selbst ein Ausrutscher in so jungen Jahren könnte berufliche Chancen verbauen. Neben SchülerVZ war ich persönlich als einzigste in meinem Freundeskreis noch auf Myspace unterwegs. Da habe ich vor allem Prominenten gefolgt, die das Netzwerk damals für den Kontakt mit Fans nutzen, Details über ihr Leben und die Arbeit preisgaben. Dazu fand ich es wirklich toll mich auch mit Menschen aus aller Welt auf Englisch zu unterhalten und somit meine Kenntnisse zu verbessern. 


Neben den Sozialen Netzwerken war ich aber auch schon immer in Foren unterwegs und habe fleißig Fan Art gebastelt. Früher hatte ich mir darüber gar keinen Kopf gemacht, dass das Ganze ganz schön teuer werden kann, da man ja Bilder von Prominenten verwendet. Mir hat es einfach Spaß gemacht und ich konnte mich kreativ ausleben. Meine Werke habe ich dann natürlich in den Foren präsentiert in denen ich Mitglied war, aber auch auf Lifejournal gezeigt. Ich besaß sogar lange  Zeit ein eigenes Forum und hatte daran wirklich viel Spaß. Angefangen hat alles mit einem Forum zu Gossip Girl, da ich früher ein Fan der Buchreihe war. Die Serie dazu war zu der Zeit bisher nur in Planung, aber trotzdem gab es schon eine kleine Fanbase in Deutschland. Ich gründete also bald mein eigenes Forum zu dieser Buchreihe und war ansonsten noch in Foren zu Harry Potter, Selena Gomez, Miley Cyrus (wo ich auch Admin war), Supernatural und einem allgemeinen Forum zu Filmen & Serien. Heute haben Foren ja leider keinen hohen Stellenwert mehr. Früher waren sie hingegen richtig belebt: es gab viele Mitglieder, interessante Diskussionen und jeden Tag neue Beiträge. Man konnte dort wirklich einige Stunden verbringen und auch Kontakte knüpfen. Denn viele Bekannte aus Foren haben mich über einen langen Zeitraum begleitet und mir ebenfalls viele schöne Momente bescherrt, auch wenn ich heute zu diesen Menschen keinen Kontakt mehr habe. Und natürlich habe ich auch die eigene Fanpage nicht ausgelassen. Auch hier wusste ich nicht, dass im schlimmsten Fall sogar Abmahnungen ins Haus flattern könnten. Ich war jung und habe mir über rechtliche Dinge einfach keinen Kopf gemacht. Somit hatte auch meine Demi Lovato und Selena Gomez Fanpage eine eigene Gallery und war sogar die einzige deutsche Fanpage zu Beiden zusammen. Am Ende konnte ich dann mit der Seite einen recht hohen Bekanntheitsgrad auf weißen und war auch sehr stolz auf mein Baby. Irgendwann hatte ich nur einfach keine Zeit mehr dafür und auch das Interesse ließ nach. 


Ausprobiert habe ich wie ihr seht also echt vieles, unter anderem sogar auch Fanfictions, aber irgendwie habe ich da nie bis zum Ende durchgehalten. Mir fehlte einfach der Rote Faden, weshalb ich jeden bewundere der es schafft tolle Geschichten zu veröffentlichen, die teilweise genauso gut wie die Serien selbst sind. Ab und an haben einige sogar ja noch bessere Ideen und oftmals wünscht man sich als Fan sogar, dass die Produzenten diese aufgreifen würden. Ich lese Fanfictions auch heute noch gerne, weil es wirklich viele kreative Köpfe gibt, die mir mit ihren Geschichten schöne Stunden bereiten. Doch natürlich gab es bei mir auch Vorläufer zu meinem Blog. Ich hatte schon immer eine gewisse Affinität zum Schreiben und bevor ich wusste was Blogs sind, hatte ich deshalb mehrere eigene Homepages. Zu Beginn eine gemeinsam mit meinen Besten Freundinnen, wo wir Bilder von uns posteten und Texte schrieben. Dazu hatte ich auch eine Hompe nur über mich. Lustigerweiße stellte man damals auf den Seiten immer seine Freunde mit Bildern und Text vor. Heute wäre das unvorstellbar, denn auf meinem Blog zeige ich wirklich nur die Freunde, die auch ihr Einverständnis erklärt haben und selbst dann kommen sie hier nur selten vor. Ich möchte einfach die Privatssphäre meiner Lieben schützen, während man darüber damals gar nicht nachgedacht hat. Da war es einfach cool  den großen Freundeskreis der gesamten Welt zu präsentieren. Eine weitere Sache bei der ich heute schlauer  bin, denn es kommt nicht auf die Größe des Freundeskreis an, sondern darauf das man Menschen hat auf die man sich verlassen kann. Übrigens bin ich sehr froh, dass ich die Seiten alle problemlos löschen konnte und mein Passwort noch wusste. Somit gibt es hier schonmal keine peinlichen Überbleibsel im Netz, aber sie waren definitiv für mich die Vorgänger meines Blogs, der aber nun wirklich um einiges professioneller ist. Ihr seht also ich war ganz schön viel im Netz unterwegs, habe mich ausprobiert, bei vielem mal mitgemacht, aber immer aufgepasst, dass ich nicht zu viel intimes preisgebe. Heute beschränkt sich ein Internetleben auf meinem Blog, die Social Media Kanäle die ich mehr und mehr nur noch für diesen nutze und den Austausch mit ehemaligen Schul- oder Arbeitskollegen und nun natürlich auch Kommilitonen. Denn auch wenn ich finde, dass man nicht alles posten muss, bin ich doch froh das es diese Sozialen Netzwerke gibt, damit man Menschen die weiter entfernt sind nicht komplett aus den Augen verliert. Somit hat sich bei mir bei der Internetnutzung definitiv einiges geändert. Zwar gebe ich auf meinem Blog immer mal wieder private Details preis, versuche aber eine klare Grenze zu ziehen und gewisse Dinge die zu intim sind auch im Privaten Bereich verweilen zu lassen. Ich bin privat weniger auf den Netzwerken unterwegs und beobachte das auch bei meinen Freunden. Für uns ist es wichtig, dass wir uns regelmäßig treffen und dabei richtig unterhalten oder wenn dann telefonieren. Icq nutze ich überhaupt nicht mehr und Chats reizen mich heute auch nicht mehr. Genrell bin ich etwas vorsichtiger geworden und nehme auf Facebook auch nicht mehr jeden an. Mir kommt es heute nicht mehr darauf an eine große Anzahl an Freunden in meinem Profil stehen zu haben und dafür lauter Menschen in meiner Liste zu haben, mit denen ich sonst nie spreche oder die ich gar nicht kenne.


Nachdem ich nun ganz schön viel über meine Internetlaufbahn geschrieben habe, möchte ich  zum Abschluss noch kurz auf mein neuestes Outfit eingehen. Diesmal bin ich mit den Bildern sehr zufrieden und habe für mich die Erfahrung gemacht, dass ich lieber mit einer gringen Iso die Aufnahmen machen sollte, da die Schärfe im Anschluss besser ist und ich doch über Photoshop noch mal einiges rausholen kann. Somit setze ich jetzt eher auf die Nachbearbeitung. Zur Ausnahme gefallen mir diese Fotos auch wirklich einmal wieder. Ich liebe das Outfit, weil es einfach ein typischer Winterlook von mir ist, der sogar noch meine Lieblingsfarbe wiederspiegelt und der Look auch im Alltag tragbar ist. Den Pulli habe ich mir erst vor kurzem bestellt, da bei mir echt ein Mangel an Strickpullovern im Schrank herrscht. Ich kann jetzt schon sage: ich liebe ihn. Er zählt schon jetzt mit zu meinen liebsten Winterstücken. Da mag ich es einfach schlicht und simpel, ohne viel Firrlefanz wie man so schön sagt. Das meine neue Mütze und Schal so gut drauf passen ist wirklich ein schöner Zufall. Somit war ich die letzte Woche mit dem Look gut eingepackt, aber sah auch stylisch aus.