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Dienstag, 24. September 2019

Travelguide Italien - 6 Dinge, die ihr in Jesolo tun solltet!


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Mein Urlaub in Jesolo nun schon wieder einige Wochen her und wie schon in meinem Beitrag über den Urlaubblues festgehalten, musste ich danach erst mal wieder in den Alltag zurückfinden, denn eine lange To-Do-Liste wartete auf mich. Nun bin ich aber wieder komplett in Deutschland angekommen und habe auch die Zeit gefunden all die Urlaubsbilder, die in Jesolo entstanden sind, zu bearbeiten und meine Gedanken dazu in  Form eines Travelguides in Worte zu fassen. 11 Tage habe ich in dem touristischen Urlaubsörtchen in der Nähe von Venedig mit Freunden verbracht und es war nicht mein Erster, sondern schon mein dritter Aufenthalt dort. 2009 war ich das erste Mal dort, das zweite Mal müsste 2011 oder 2012 gewesen sein und nun noch einmal 2019. Für mich war es definitiv das letzte Mal. Nicht, weil Jesolo nicht schön wäre, sondern weil ich natürlich noch etwas mehr von der Welt, aber auch Italien sehen möchte. Meine Reisewunschliste ist noch so lange und sollte es mich in den kommenden Jahren wieder in mein Herzensland ziehen, so möchte ich mir unbedingt Rom oder Florenz anschauen und auch der Region um den Gardasee noch einmal einen Besuch abstatten. Italien hat so viel zu bieten und bei jedem Aufenthalt verliebe ich mich aufs Neue in Land und Leute. Ich mag die italienische Leichtigkeit und bin natürlich auch ein Fan des Essens. Mein Herz schlägt für Pizza, Pasta, Tiramisu und Eiscreme. Nichts davon schmeckt hierzulande so gut, wie in Italien.




Samstag, 10. August 2019

Kolumne: Nach dem Urlaub zurück in den Alltag - Gar nicht so leicht!


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Nach dem Urlaub zurück in den Alltag - Gar nicht so leicht:


Die letzte Woche wurde es still auf meinem Blog. Nicht nur, dass keine neuen Beiträge online gegangen sind, auch habe ich bisher noch nicht auf eure Kommentare geantwortet. Der Grund dafür ist aber nicht, dass mir die Lust oder Motivation am Bloggen vergangen ist, sondern ich war im Urlaub. Knapp elf Tage Standurlaub in Jesolo, Italien liegen hinter mir und nach dem Urlaub heißt es nun zurück in den Alltag finden, was gar nicht so leicht ist. Schon das Ende eines Urlaubs hat ja immer etwas Bittersüßes für mich. Auf der einen Seite freue ich mich wahnsinnig auf Zuhause: Wieder in meinem eigenen Bett schlafen (in dem es einfach am bequemsten ist), Familie und Freunde erneut um mich zu haben und das deutsche Essen zu genießen (vor allem Schwarzbrot und Haferflocken, denn die habe ich in Italien vergeblich gesucht). Auf der anderen Seite ist es natürlich schwer ein fremdes Land und dessen Kultur zu verlassen und mir bewusst zu machen, dass ich nicht mehr jeden Morgen aufstehen werde und mit nur wenigen Schritten am Meer bin. Dass ich nicht mehr den Sonnenauf- und Untergang vom Strand aus beobachten, im Touristenörtchen Jesolo italienischen Cappucino genießen oder die weltbeste Pizza futtern kann (oder auch all die leckeren Süßspeisen zum Frühstück. Ich sage euch Croissants in Italien sind verdammt lecker), sondern mich der Alltagstrott fest umarmt und einfach nicht loslässt. Somit habe ich schon in den letzten Urlaubstagen wieder an all die Dinge gedacht, die mich Zuhause erwarten und glaubt mir, die To-Do-Liste ist gefühlt unendlich. Nur weil ich mir ein paar Tage Auszeit gegönnt habe, ist mein Arbeitspensum natürlich nicht geschrumpft und wartet darauf von mir abgearbeitet zu werden.




Donnerstag, 30. Juli 2015

{Blogparade} Vom Heimkommen

Auf dem Blog von Jasmin bin ich auf eine wirklich tolle Blogparade von Ariane gestoßen, die ich sonst wohl in all dem Prüfungsstress wieder  verpasst hätte. Aber diesmal bin ich noch rechtzeitig dran, da man noch bis zum 13. August mitmachen kann und da ich die Thematik sehr interessant finde, freue ich mich nun auch dabei zu sein. Denn in der Parade geht es darum, wie man sich fühlt, wenn man nach einer Reise wieder zuhause ankommt. Ein Thema das wirklich viel zu oft vernachlässigt wird, da man meistens nur über die Vorfreude vor Antritt der Reise schreibt, all das was man dann erlebt hat und wo welche Teile der Welt man doch noch gerne bereisen würde, doch die Gefühle, die man hat wenn man sich auf den Heimweg macht werden eher selten thematisiert. Obwohl ich mir sicher bin, dass jeder diese Tage kurz vor dem Aufbrauch, die eigentlich Heimfahrt und das Ankommen im Alltag ganz unterschiedlich wahrnimmt, weshalb ich auch sehr gespannt bin, wie die Beiträge der anderen Teilnehmer aussehen.


Ich persönlich habe in den letzten Urlaubstagen immer gemischte Gefühle - eigentlich befinde ich mich richtig im Zwiespalt - denn auf der einen Seite finde ich das fremde Land sehr interessant, habe mich zu diesem Zeitpunkt meistens sogar schon dort eingelebt, die Kultur, die Mentalität und das Lebensgefühl in mich aufgezogen, dass mir in südlichen Ländern einfach viel besser gefällt als bei uns. Gefühlt sind dort alle Menschen immer gut gelaunt, man eilt nicht hektisch durch die Straßen, sondern lässt sich Zeit und ist generell etwas offener. Somit fühle ich mich eigentlich immer sehr wohl, vor allem wenn man das Gefühl bekommt als Tourist auch Willkommen zu sein, sodass wir auch schon viele tolle Bekanntschaften schließen konnten, wo die Einheimischen einen wirklich wiedererkennen. Auf der anderen Seite freue ich mich jedoch auch auf Zuhause, nicht darauf zurück in den stressigen Alltag zu gehen, sondern all meine Lieben zu sehen die ich  zurückgelassen habe und vor allem in ruhigeren Momente oder am Abend dann vermisst habe. Ich frage mich auch im Urlaub, was Zuhause so passiert, was ich verpasse und welche Abenteuer meine Freunde ohne mich erleben (auch wenn es meistens dort dann recht ruhig ist und wirklich kaum was passiert), doch trotzdem frage ich mich, ob ich nicht etwas lustiges verpasse. Somit ist es ein schönes Gefühl, wenn ich weiß nun sehe ich alle wieder, werde auf den neusten Stand gebracht und kann mit ihnen meine Urlaubserlebnisse teilen. Das ist übrigens auch immer das Erste was ich tue, Fotos auf meinen Rechner ziehen, sie bearbeiten, Alben gestalten, einen Blogpost verfassen und mit Freunden entspannt zusammen sitzen und dazu die Geschichten zu erzählen. 

Dazu muss ich gestehen, dass ich mich immer auf mein eigenes Bett freue, denn ein Hotel ist nun mal doch nicht mein Zuhause. Der Spruch: "Zuhause ist es am schönsten" trifft hier für mich ins Schwarze. Ich freue mich auf meine Umgebung, mein Zimmer, wo ich einfach auch mal Privatsphäre habe und mich zurückziehen kann. Zwar ist man nicht oft auf dem Hotelzimmer, doch trotzdem sind die nicht gerade für ihren großen Platz bekannt und wirklich Ruhe findet man auch nicht. Das Buffet mag zwar schöner sein als zuhause, wo das Frühstück dann wieder etwas kleiner ausfällt, aber ich weiß es zu schätzen, wenn ich auf meiner Terasse sitze und gemütlich meinen Cappucino mit süßen Teilchen schlürfe. Es ist einfach etwas was nicht jeder hat, auch ich eine längere Zeit nicht, als ich eine Wohnung in der Stadt hatte, um meine Ausbildung zu absolvieren. Dort hatte ich leider nicht mal einen Balkon, was einen vor allem im Sommer dann doch das Gefühl gibt eingesperrt zu sein, denn an öffentlichen Plätzen hat man besagte Privatssphäre einfach auch nicht. Wie ihr seht habe ich einerseits eine gewisse Vorfreude auf zuhause, aber bin auch traurig, dass Urlaubsland hinter mir lasen zu müssen, immerhin ist mir bewusst, dass damit auch die entspannten Tage enden, wo man sich am Strand gesonnt hat, mal alle Probleme hinter sich gelassen hat und viele neues entdecken konnte. Denn von einem Urlaub, wo ich am Ende nur den Strand gesehen habe und nicht das Land erkundet habe, halte ich nichts. Ich finde es gibt nichts schlimmeres, als wenn man Familie und Freunde keine Fragen zu den Eigenheiten des Landes beantworten kann. Somit bin ich wohl wirklich ein anstregender Reisebegleiter, dem Kultur, Geschichte und aufregende Erfahrungen sehr wichtig sind. 


Die letzten Tage selbst versuche ich im Urlaub dann noch einmal ganz besonders zu genießen, da steht immer noch einiges auf den Plan, wobei der letzte Tag selbst dann ein Tag ist, wo ich noch mal richtig entspanne. Zu all den Plätzen gehe, die ich besonders schön fande, noch mal alles in mir aufsauge und den Tag einfach schön ausklingen lasse. Besonders schlimm ist übrigens die Heimfahrt an sich, bisher bin ich immer mit dem Auto in den Urlaub zu fahren und da ich wirklich kein Fan von langen Fahrten bin, ist es für mich immer schrecklich. Schlafen kann ich dabei nicht wirklich, irgendwann kann ich mich auch auf kein Buch mehr konzentrieren und starre aus dem Fenster in der Hoffnung, dass wir endlich Zuhause sind. Und sobald wir dann in Deutschland sind, geht es ja dann meistens doch sehr schnell. Zudem werden dann schon im Auto akribisch die Nachrichten gecheckt, da ich in vielen Urlauben mein Handy komplett aushabe und keinen Auslandstarif buche. Dadurch schaltet man in meinen Augen viel besser ab, weil ja vor allem diese ständige Erreichbarkeit ein großer Stresspunkt ist. Im Urlaub möchte ich aber wirklich mal urlaub machen, somit brauche ich dort kein Handy. Für wichtige Sachen habe ich immer meinen Laptop dabei, wo ich dann mit der Familie schreibe, sollte etwas passiert sein. 


In der Alltagsroutine angekommen, ist es natürlich erstmal schwer sich darauf wieder einzulassen, immerhin schwelgt man noch in Erinnerungen an einen tollen Urlaub, ich wünsche mich dann oftmals wieder zurück an den Strand, mit all der Ruhe, den tollen Temperaturen und der lockeren Stimmung, vor allem wenn es bei uns schon vom Wetter her ein richtiger Temperatursturz ist, wie das nach unserem letzten Italienurlaub der Fall war. Aber generell bin ich jetzt noch nie in ein Loch gefallen, da ich dann doch jemand bin der nur wenige Tage braucht, um wieder komplett im Rhtymus zu sein, da hatte ich einfach noch nie wirklich Probleme mit. Jedoch denke ich, dass jede Reise einen persönlich verändert, dadurch das man so viele neue Erfahrungen und Eindrücke sammeln konnte. Nicht nur wird man weltoffener, legt viele Vorurteile ab, sondern man bildet sich auch immer weiter, da man viel über eine andere Kultur und Lebensweise lernt und wie oben schon erwähnt, bin ich jemand der vor allem die Geschichte der Länder die ich besuche in mich aufsauge. Ich denke man legt dann mehr und mehr diesen Tunnelblick ab und wird offener. Deshalb möchte ich später viel mehr reisen. Es gibt noch so viele Länder die mich reizen, über die ich etwas erfahren möchte und die schon sehr lange auf meiner Wunschliste stehen. Gerade ist es mir aufgrund meiner finanziellen einfach nicht möglich all zu teure Ziele anzustreben, aber ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass man manchmal gar nicht so weit fahren muss, um ein Urlaubsgefühl zu bekommen. Es muss nicht immer das Meer sein, es können auch wunderschöne Seen oder Wälder sein, in denen man mal ausspannt. 

Und nach dem ich mich nun ganz schön ausgelassen habe fände ich interessant zu hören, wie ihr die Ankunft wahrnehmt. Vor mir hat übrigens auch schonSabrina einen Beitrag dazu verfasst.

Was sind eure Gefühle in den letzten Urlaubstagen?
Fällt es euch schwer zurück in die Alltagsroutine zu gelangen?
Und wie handhabt ihr es mit dem Handy im Urlaub?

Sonntag, 30. Juni 2013

{Urlaubsbericht} Jesolo - Italien

Gerade ist eine kleine Pause der Blogvorstellungen ,aber keine Angst, die nächste Anmeldung flatterte schon in mein Postfach und es ist wieder ein sehr interessanter Blog. Um die Pause zu füllen ,gibt es jetzt einen Urlaubsbericht (ein weiterer zu New York schlummert auch noch in meinen Dashboard und ich hoffe ich kann noch einen über Paris organisieren). Heute kommt aber erstmal der Bericht über meinen Urlaub, denn der New York Post stammt von jemanden anderem. Ihr dürft also gespannt sein.

Über diesen Urlaub hatte ich schon einmal berichtet, als mein Blog noch ganz "frisch" war, um ehrlich zu sein gerade mal ein paar Monate alt und wirklich noch in der Anfangsphase. Damals hatte ich euch zwar ein paar Bilder gezeigt, jedoch keinerlei Anekdoten geteilt und das möchte ich nun nachholen und frische den Beitrag von damals auf. 

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Zweimal war ich mit meinem Besten Freund in Jesolo, was sich ca. 16 km nordöstlich von Venedig befindet und wirklich mehr eine kleine Touristenstadt ist. Wir waren jedes mal um die 14 Tage dort und es gab auch bei unserem zweiten Besuch noch eine Menge zu entdecken. Mein Bester Freund kennt die Gegend jedoch schon in und auswendig, da er mit seiner Familie schon seitdem er Klein ist, dort Urlaub macht. Wie ihr seht, kann man das Örtchen also getrost öfters besuchen, ohne sich satt gesehen zu haben. genächtigt haben wir immer auf dem Campingplatz Jesolo International, der größte dort und mit 4 Sternen auch von der Qualität her super. Er ist sauber, man hat viele Zusatzangebote und das Personal ist richtig nett. Von der Lage her, liegt er zudem auch direkt am Strand und zwei Liegen sind schon im Preis mit dabei. Wenn ihr nach Jesolo fahren solltet, würde ich euch auch raten, euch dort einen Bungalow zu mieten oder zu zelten, denn dem Campingplatz gehört auch der größte Anteil am Strand. Die Hotels hatten immer nur so eine Minifläche, wo man wirklich eng aneinandergepresst liegen musste. Wäre ja nichts für mich gewesen. Wir haben auch in unserem 1. gemeinsamen Urlaub dort ganz viele tolle Leute kennengelernt, mit denen wir dann um die Häuser gezogen sind, am Strand gechillt und die Stadt unsicher gemacht haben. Lustigerweiße habe ich mit meinem Besten Freund immer gezeltet, obwohl ich ja davon überhaupt kein Fan bin. Aber im Wohnmobil war für uns kein Platz mehr und bei den tollen Temperaturen kann man ja auch draußen schlafen. In Italien mach ich das sogar recht gerne, in Deutschland wäre zelten für mich aber nichts.


Hier sieht ihr ein paar Bilder vom Strand und wie ihr seht hat man in Jesolo Sandstrand, ein Umstand, den ich super fand, da ich mit Steinen so gar nichts anfangen kann. Am Strand haben wir echt viele Nachmittage verbracht, bewaffnet mit Musik und einem guten Buch konnte ich so entspannen. Wer sich etwas Action wünscht, der wird auch fündig. Ihr könnt euch entweder ein Boot mieten und selbst paddeln, mit dem Piratenschiff auf Entdeckungsreise gehen oder schauen wie lange ihr beim Banana Boot durch haltet. Auch Sportlich könnt ihr euch betätigen in dem ihr z.B. das Segeln lernt. Wir hatten auch hier einiges Extra und konnten uns z.B. kostenlos Boote ausleihen und auch frei das Banana Boot nutzen. Abends haben wir die Stunden dann immer genutzt, um an den diversen Strandbars zu entspannen. Und Strandbars gibt es in Jesolo einige, da sollte also auch jeder fündig werden, um den Abends ausklingen zu lassen. Im ersten Jahr haben wir auch Abends immer am Strand gefeiert, da sagt auch niemand was. 


Das Aqualandia war bei uns auch kostenfrei mit enthalten, weshalb wir auch recht oft dort waren und wirklich jedes mal mit Boys, Boys, Boys von Lady Gaga begrüßt wurden. Der Song wurde dann sowieso unsere Urlaubshymne. Lustigerweiße wurde der Park kurz bevor ich zum ersten Mal in Jesolo Urlaub machte, bei Taff vorgestellt, da er mit zu den größten Wasserparks gehört und die weltgrößte Wasser rutsche besitzt. Okay ich kleiner Schisser, hab mich nicht getraut sie runter zu rutschen, aber meine männlichen Begleiter, haben immerhin auch gekniffen. Die Wartezeit an den Rutschen ist zwar doch sehr lange, aber es gibt auch wirklich ein paar sehr interessante. Besonders lustig fand ich damals die "Dunkelrutsche", weil man wirklich nicht wusste, was nun als nächstes passiert und vor allem das Ende sehr überraschend ist. Wir hatten bei der wirklich eine Menge Spaß. Ich kann euch einen Besuch wirklich nur empfehlen, aber nehmt euch was zu Essen und trinken mit, denn das Essen im Park ist überteuert und auch nicht wirklich gut ;). Wer auf Adrenalin steht, der kann auch Bungee Jumping machen. Wurde immer ganz groß im Park angekündigt, wenn jemand gesprungen ist. Wobei ich ja glaube mein Bester Freund verbindet das Aqualand heute leider mehr mit meinen Fahrradkünsten. Bei einem unserer Besuche habe ich mich nämlich beim Fahrrad fahren verletzt und da ja eigentlich geplant war mit dem Bus zu fahren und mein Bester Freund nur mal wieder verpennt hatte, bekam der das dann auch gleich alles ab - der Arme! Andere Sehenswürdigkeiten in Jesolo sind auf jedenfall noch: das große Aquarium mit Reptilarium, die Go Kart Bahn und das frisch eröffnete Sea Life.


Auf dem letzten Bild der Reihe seht ihr auch meine  Urlaubsbegleitung, die wirklich einges mit machen musste. Zum Glück kennen wir uns nun schon 20 Jahre, sind mit einander aufgewachsen und uns so ähnlich, dass wir uns nie böse sind. Und auch wenn ich ihn sehr lieb habe, glaube ich dass wir  beide gemerkt haben, dass 14 Tage ständiges Zusammen sein echt anstregend waren. Ständige Diskussionen darüber wer nun Recht hat, waren hier an der Tagesordnung und ich gebe zu, ich war wohl auch nicht immer leicht. Bei unseren ersten Urlaub war es wirklich das erste Mal, dass ich im Ausland war und so lange getrennt von meinen Eltern war. Da gab es wirklich ganz viele Tränen und Heimweh, doch am Ende wollte ich dann gar nicht mehr Heim und ja beim zweiten Urlaub, haben wir einfach so gar keine Leute kennen gelernt. Es kam mir so vor, als wäre wirklich überhaupt niemand in unserem Alter da, so saßen wir wirklich ständig auf einander. Tja da musste mein Bester halt auch wirklich die unzähligen Shopping Touren mit mir durchstehen und ich habe ihn echt über die richtig lange Einkaufsstraße gejagt. Unzählige Touristenshops mit Klamotten, Schmuck und natürlich tolle Bars und Eisdielen. Die Innenstadt bietet echt einiges. Zwischen drinnen gibt es auch ein paar Italienische Boutiquen und die solltet ihr echt besuchen denn da könnt ihr tolle Kleider finden. Die Touristenläden selbst ,sind halt überteuert und bieten sowieso alle nur das gleiche. 


Zu Beginn hatte ich ja schon erwähnt, dass Jesolo gerade einmal 16 km von Venedig entfernt ist, weshalb wir es uns auch nicht nehmen lassen haben, uns die Stadt einmal selbst anzuschauen. Von Romantik habe ich jetzt ehrlich gesagt nicht viel gesehen und so richtig warm wurde ich mit Venedig leider auch nicht. In meiner Vorstellung sah der Ort viel schöner aus, doch was ich dann sah erschreckte mich etwas: enge Gassen, die wirklich richtig dreckig waren, überteuerte Restaurants und Cafes und nichts mit Romantik. Je näher wie dem  Markusplatz kamen, umso teurer wurden die Preise. Am Ende zahlte man für ein Eis schon über einem Euro. Zudem verbinde ich Venedig wirklich nur noch mit unserer verzweifelten Suche nach einer Toilette.Könnt ihr euch vorstellen ,dass es in dem Ort gerade mal eine öffentliche Toilette gibt? Wirklich unvorstellbar, aber wir sind echt alles abgelaufen, haben verzweifelt in den Restaurants gefragt, wo sich keiner erbarmt hat uns gehen zu lassen und haben dann erst am Hafen eines gefunden. Mit einer riesigen Schlage und wirklich einem viel zu überteuerten Preis. Ganz ehrlich ,der Preis hat leider nichts mit der Sauberkeit zu tun gehabt. 



Was ich jedoch super fand ihn Venedig waren all die tollen Masken. Ich hab mir natürlich auch selbst eine mitgenommen. Die Auswahl ist da auch so groß, dass ich mich erst gar nicht entscheiden konnte. Preislich findet man da alles. Teilweise auch welche die um die 200 € kosten und die auch wirklich gesichert waren. Trotzdem bin ich sehr beeindruckt vom typischen Venezianischen Maskenball und würde Venedig gerne einmal an Karneval erleben. Und ja bei uns durfte man die Tauben noch füttern, zumindest war keiner da, der etwas anderes sagte. Oben seht ihr auch, dass mir eine auf den Kopf geflogen ist. War zwar erst lustig, aber die wollte leider einfach nicht mehr fliegen und dann baute sich doch etwas Panik in mir auf. Ich meine die Krallen sind ja doch nicht ohne und was wenn die mir auf den Kopf scheißt, da kommen einem doch mulmige Gedanken. Die Menschen um mich herum fanden es zwar wirklich lustig ,aber ich so gar nicht. Mein Bester wurde ja sofort nett  von den Tauben begrüßt. Da erzählt er mir doch auf der Fähre noch so schön ich solle aufpassen, weil die Tauben einen sofort vollkacken und was passiert als wir die Insel betreten? Genau es macht ein großes Platsch und sein Hemd ist voll :D. Karma sag ich da nur. 


Danke an jeden, der bis jetzt durch gehalten hat. Im letzten Bild gibt es jetzt nur noch unsere Guilty Pleasures und die größte war auf jedenfall Cappucino. Wir haben den Tag damit begonnen, den Mittag damit verbracht und den Abend damit ausklingen lassen. Wie ihr seht, wir haben einfach immer und überall Cappucino getrunken. Schmeckt aber auch verdammt gut in Italien und ist wirklich viel günstiger als bei uns. Ansonsten gab es natürlich Abends öfters mal einen Cocktail, aber Vorsicht: die Italiener sparen nicht mit dem Alkohol. Ernsthaft bei meinem Sex on the Beach war kaum Saft drinnen, dafür aber ne Pulle voll Alkohol. Ich glaube zum Essen muss ich jetzt gar nicht viel sagen, außer Pizza, Pasta und Eis und davon haben wir auch eine Menge gegessen. Das hat meinen Gaumen ja schon etwas verwöhnt, sodass ich Deutsche Pizzen jetzt nicht mehr ganz so toll finde. Aber die Italiener können es halt einfach besser. Die Portionen sind auch immer mega, also ich konnte meist nicht alles essen und habe mir viel einpacken lassen. Da wird echt nicht gespart und in Jesolo kann man auch echt günstig essen. Wirklich gute Preise für eine riesige Portion. Beim Eis solltet ihr unbedingt die Sorte Tiramisu probieren, ein Traum. Was sie aber nicht so gut können ist Crepe. Hatte ich aus Spaß dort probiert und lasst da lieber die Finger von, hat nämlich wirklich nach nichts geschmeckt. 

Wie ihr seht habe ich den Urlaub dort wirklich genossen, natürlich ist Jesolo mehr der typische Touristenort, aber wir hatten unseren Spaß. Wir haben nette Leute kennen gelernt, auch viele tolle Einheimische und viel erlebt. Vielleicht nicht so viel Kulturelles, aber wer da etwas sehen möchte, dem kann ich nur Venedig und seine Nachbarinseln Murano und Burano empfehlen. Letztere zwei konnten wir leider nicht mehr besuchen, da wir uns in Venedig so verlaufen hatten (ja das ist auf der Insel möglich), dass wir dort ewig rum gerannt sind und echt fertig waren. Beim googeln habe ich jetzt auch gelesen, dass es im Norden Jesolos auch alte Römische Mauern und Anlagen gibt. Wusste ich damals nicht, sonst hätte ich meinen Besten Freund auf jedenfall dort hingeschleppt. Wobei der hat mir das bestimmt mit Absicht verschwiegen ,damit er da nicht hin muss. Wer von euch jetzt jedoch lieber einen Partyurlaub machen möchte, der ist in Jesolo falsch, es gibt zwar eine Disko, die hat jedoch nicht immer offen und ein wirklicher Partyort ist dies einfach nicht. 

Wer von euch fährt dieses Jahr in den Urlaub? Wohin?
War von euch vielleicht schon mal jemand in Jesolo oder Venedig?