Mein Urlaub in Jesolo nun schon wieder einige Wochen her und wie schon in meinem Beitrag über den Urlaubblues festgehalten, musste ich danach erst mal wieder in den Alltag zurückfinden, denn eine lange To-Do-Liste wartete auf mich. Nun bin ich aber wieder komplett in Deutschland angekommen und habe auch die Zeit gefunden all die Urlaubsbilder, die in Jesolo entstanden sind, zu bearbeiten und meine Gedanken dazu in Form eines Travelguides in Worte zu fassen. 11 Tage habe ich in dem touristischen Urlaubsörtchen in der Nähe von Venedig mit Freunden verbracht und es war nicht mein Erster, sondern schon mein dritter Aufenthalt dort. 2009 war ich das erste Mal dort, das zweite Mal müsste 2011 oder 2012 gewesen sein und nun noch einmal 2019. Für mich war es definitiv das letzte Mal. Nicht, weil Jesolo nicht schön wäre, sondern weil ich natürlich noch etwas mehr von der Welt, aber auch Italien sehen möchte. Meine Reisewunschliste ist noch so lange und sollte es mich in den kommenden Jahren wieder in mein Herzensland ziehen, so möchte ich mir unbedingt Rom oder Florenz anschauen und auch der Region um den Gardasee noch einmal einen Besuch abstatten. Italien hat so viel zu bieten und bei jedem Aufenthalt verliebe ich mich aufs Neue in Land und Leute. Ich mag die italienische Leichtigkeit und bin natürlich auch ein Fan des Essens. Mein Herz schlägt für Pizza, Pasta, Tiramisu und Eiscreme. Nichts davon schmeckt hierzulande so gut, wie in Italien.
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Dienstag, 24. September 2019
Montag, 18. Dezember 2017
London Traveldiary: Tag 4 und 5: Vom Museum of London über St. Pauls Cathedral zum Buckingham Palace
Im letzten Teil meines London Traveldiary habe ich euch an all den unsagbar tollen Fangirl-Momenten bei der Harry Potter Studiotour teilhaben lassen. Im heutigen Post dreht sich hingegen alles um die typischen Touristen-Attraktionen die bei einem ersten Besuch in London nicht fehlen dürfen. Sollte bei meinem nächsten Urlaub in der Hauptstadt nicht jemand dabei sein, der die Stadt ebenfalls zum ersten Mal sieht, werde ich diese Sehenswürdigkeiten aber meiden, denn es reicht wenn man sie einmal angeschaut hat. Doch diesmal gehörten sie zum Pflichtprogramm, weshalb wir den Freitag mit viel Laufen verbracht haben: Vom Museum of London ging es weiter zur St. Pauls Cathedral über die Millennium Bridge zum Globe Theatre, weiter zum London Eye und dem britischen Parlament inklusive Big Ben hin zum Buckingham Palace, dem Wohnsitz der Queen. Das war zwar extrem anstrengend, aber der lange Fußweg hat sich gelohnt. Zusätzlich wurden wir mit strahlendem Sonnenschein verwöhnt und glaubt mir, es gibt nichts Schöneres als bei herrlichen Temperaturen die Themse entlangzulaufen und das pulsierende Leben Londons in sich aufzusaugen. Überall begegneten uns Touristengruppen, die aufgeregt die gleichen Ziele wie wir anstrebten oder in lautsarken Diskussionen über ihr nächstes Ziel vertieft waren. Einheimische, die mit ihren Hunden spazieren waren, das schöne Wetter zum Sport nutzten oder gemütlich über einen Bücherflohmarkt schlenderten.
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Mittwoch, 18. Oktober 2017
{Traveldiary London} Tag 1: Mein erster Flug, Hyde Park und Kensington Palace!
Auf meinem Blog haben einige davon vielleicht gar nichts gemerkt: Ich war vom 3. bis 8. Oktober in London und habe somit meinen lang gehegten Wunsch die englische Metropole einmal in echt zu sehen endlich erfüllt. Schon seit einigen Jahren habe ich ein großer Interesse an der englischen Geschichte, vor allem die Zeit der Tudors, und London hat hier einiges zu bieten. Unzählige Dokumentationen, historische Biografien und Serien habe ich schon gesehen, die dort angesiedelt sind und währenddessen habe ich mich in die Stadt verliebt und alle verfügbaren Infos in mich aufgesogen. Eine Stadt, die ich noch nie live gesehen hatte, sondern nur auf Bildern anderer bewunderte. Jetzt habe ich 6 spannende Tage in der englischen Hauptstadt verbracht und kann behaupten: Ich liebe London immer noch. Die Geschichte, die Architektur und die Menschen haben mich begeistert, sodass ich hoffe die Stadt bald wieder zu sehen. In den kommenden Wochen möchte ich euch an meinen Erlebnissen teilhaben lassen, weshalb euch mehrere persönliche Traveldiaries erwarten, sowie am Ende einen Beitrag mit wichtigen Tipps für euren eigenen Urlaub, denn London ist gerade was das Essen anbelangt nicht unbedingt günstig, sodass ich mir hier einige Restaurants und Cafes notiert habe, die ich euch wärmstens weiterempfehlen kann.
London Tag 1: Mein erster Flug und Ankunft im Hotel:
Dienstag 3. Oktober 08:00 Uhr: Ich bin ganz schön nervös. Der Grund? Zum ersten Mal werde ich um 11:40 Uhr deutscher Zeit in ein Flugzeug steigen. Ehrlich gesagt bin ich froh darüber, dass ich mich nicht alleine durch den Dschungel am Flughafen kämpfen und die 90 Minuten Flug hinter mich bringen muss. An meiner Seite habe ich eine meiner Studienkolleginnen und gute Freundin, mit der ich einen Kommilitonen in London besuche und hoffentlich sechs wundervolle Tage in der englischen Hauptstadt verbringe. Viele mögen über meine Angst nun schmunzeln, vor allem da es ja nur 90 Minuten (!) sind, aber wenn man das erste Mal in einen Flieger steigt, dann lässt sich die Nervosität vor dem Neuen nicht so einfach abschütteln. Sicherlich wird es viele auch überraschen, dass ich mit 24 Jahren generell noch nie geflogen bin, aber bisher habe ich nur in Italien oder Deutschland Urlaub gemacht - beides Ziele die gut mit dem Auto zu erreichen sind. Rückblickend habe ich den Flug dann doch souverän gemeistert, denn es gab keine Panikattacke, vielmehr war ich ziemlich ruhig als ich dann endlich im Flugzeug saß. Auch wenn ich weiterhin wohl nur dann fliege, wenn es wirklich nötig ist. So ganz geheuer ist es mir nicht, auch wenn ich angenehm überrascht war, wie unkompliziert am Ende alles war. Am Flughafen in Frankfurt waren alle Mitarbeiter trotz Stress freundlich und einige haben sogar versucht mir noch die Ängste zu nehmen - ganz anders war das beim Rückflug in England, wo ich nur barsch angemacht wurde. Zeitlich waren wir mit allem recht schnell durch, zum Glück ohne große Probleme und auch das Flugzeug startete pünktlich. Vom Start selbst bin ich sogar kein Fan, denn da war mir nicht nur kotzübel, sondern auch schwindelig. Der restliche Flug verging schneller als gedacht und es war definitiv beeindruckend zu sehen wie klein die Welt doch aus dem Fenster eines Flugzeugs ist. Ja, wie unbedeutend wir eigentlich wirken. 10 Minuten eher als geplant landeten wir dann auch um 12:15 Uhr in England. Dank Zeitverschiebung hatten wir somit am Ankunftstag etwas mehr Zeit und haben eine Stunde geschenkt bekommen. Geflogen sind wir übrigens mit British Airways, die ich euch wärmstens empfehlen kann. An Bord gab es für jeden Passagier kostenlose Getränke (Wasser, Cola oder Kaffee) und einen kleinen Happen zu essen. Service wird dort definitiv groß geschrieben.
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