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Samstag, 10. August 2019

Kolumne: Nach dem Urlaub zurück in den Alltag - Gar nicht so leicht!


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Nach dem Urlaub zurück in den Alltag - Gar nicht so leicht:


Die letzte Woche wurde es still auf meinem Blog. Nicht nur, dass keine neuen Beiträge online gegangen sind, auch habe ich bisher noch nicht auf eure Kommentare geantwortet. Der Grund dafür ist aber nicht, dass mir die Lust oder Motivation am Bloggen vergangen ist, sondern ich war im Urlaub. Knapp elf Tage Standurlaub in Jesolo, Italien liegen hinter mir und nach dem Urlaub heißt es nun zurück in den Alltag finden, was gar nicht so leicht ist. Schon das Ende eines Urlaubs hat ja immer etwas Bittersüßes für mich. Auf der einen Seite freue ich mich wahnsinnig auf Zuhause: Wieder in meinem eigenen Bett schlafen (in dem es einfach am bequemsten ist), Familie und Freunde erneut um mich zu haben und das deutsche Essen zu genießen (vor allem Schwarzbrot und Haferflocken, denn die habe ich in Italien vergeblich gesucht). Auf der anderen Seite ist es natürlich schwer ein fremdes Land und dessen Kultur zu verlassen und mir bewusst zu machen, dass ich nicht mehr jeden Morgen aufstehen werde und mit nur wenigen Schritten am Meer bin. Dass ich nicht mehr den Sonnenauf- und Untergang vom Strand aus beobachten, im Touristenörtchen Jesolo italienischen Cappucino genießen oder die weltbeste Pizza futtern kann (oder auch all die leckeren Süßspeisen zum Frühstück. Ich sage euch Croissants in Italien sind verdammt lecker), sondern mich der Alltagstrott fest umarmt und einfach nicht loslässt. Somit habe ich schon in den letzten Urlaubstagen wieder an all die Dinge gedacht, die mich Zuhause erwarten und glaubt mir, die To-Do-Liste ist gefühlt unendlich. Nur weil ich mir ein paar Tage Auszeit gegönnt habe, ist mein Arbeitspensum natürlich nicht geschrumpft und wartet darauf von mir abgearbeitet zu werden.




Donnerstag, 30. Juli 2015

{Blogparade} Vom Heimkommen

Auf dem Blog von Jasmin bin ich auf eine wirklich tolle Blogparade von Ariane gestoßen, die ich sonst wohl in all dem Prüfungsstress wieder  verpasst hätte. Aber diesmal bin ich noch rechtzeitig dran, da man noch bis zum 13. August mitmachen kann und da ich die Thematik sehr interessant finde, freue ich mich nun auch dabei zu sein. Denn in der Parade geht es darum, wie man sich fühlt, wenn man nach einer Reise wieder zuhause ankommt. Ein Thema das wirklich viel zu oft vernachlässigt wird, da man meistens nur über die Vorfreude vor Antritt der Reise schreibt, all das was man dann erlebt hat und wo welche Teile der Welt man doch noch gerne bereisen würde, doch die Gefühle, die man hat wenn man sich auf den Heimweg macht werden eher selten thematisiert. Obwohl ich mir sicher bin, dass jeder diese Tage kurz vor dem Aufbrauch, die eigentlich Heimfahrt und das Ankommen im Alltag ganz unterschiedlich wahrnimmt, weshalb ich auch sehr gespannt bin, wie die Beiträge der anderen Teilnehmer aussehen.


Ich persönlich habe in den letzten Urlaubstagen immer gemischte Gefühle - eigentlich befinde ich mich richtig im Zwiespalt - denn auf der einen Seite finde ich das fremde Land sehr interessant, habe mich zu diesem Zeitpunkt meistens sogar schon dort eingelebt, die Kultur, die Mentalität und das Lebensgefühl in mich aufgezogen, dass mir in südlichen Ländern einfach viel besser gefällt als bei uns. Gefühlt sind dort alle Menschen immer gut gelaunt, man eilt nicht hektisch durch die Straßen, sondern lässt sich Zeit und ist generell etwas offener. Somit fühle ich mich eigentlich immer sehr wohl, vor allem wenn man das Gefühl bekommt als Tourist auch Willkommen zu sein, sodass wir auch schon viele tolle Bekanntschaften schließen konnten, wo die Einheimischen einen wirklich wiedererkennen. Auf der anderen Seite freue ich mich jedoch auch auf Zuhause, nicht darauf zurück in den stressigen Alltag zu gehen, sondern all meine Lieben zu sehen die ich  zurückgelassen habe und vor allem in ruhigeren Momente oder am Abend dann vermisst habe. Ich frage mich auch im Urlaub, was Zuhause so passiert, was ich verpasse und welche Abenteuer meine Freunde ohne mich erleben (auch wenn es meistens dort dann recht ruhig ist und wirklich kaum was passiert), doch trotzdem frage ich mich, ob ich nicht etwas lustiges verpasse. Somit ist es ein schönes Gefühl, wenn ich weiß nun sehe ich alle wieder, werde auf den neusten Stand gebracht und kann mit ihnen meine Urlaubserlebnisse teilen. Das ist übrigens auch immer das Erste was ich tue, Fotos auf meinen Rechner ziehen, sie bearbeiten, Alben gestalten, einen Blogpost verfassen und mit Freunden entspannt zusammen sitzen und dazu die Geschichten zu erzählen. 

Dazu muss ich gestehen, dass ich mich immer auf mein eigenes Bett freue, denn ein Hotel ist nun mal doch nicht mein Zuhause. Der Spruch: "Zuhause ist es am schönsten" trifft hier für mich ins Schwarze. Ich freue mich auf meine Umgebung, mein Zimmer, wo ich einfach auch mal Privatsphäre habe und mich zurückziehen kann. Zwar ist man nicht oft auf dem Hotelzimmer, doch trotzdem sind die nicht gerade für ihren großen Platz bekannt und wirklich Ruhe findet man auch nicht. Das Buffet mag zwar schöner sein als zuhause, wo das Frühstück dann wieder etwas kleiner ausfällt, aber ich weiß es zu schätzen, wenn ich auf meiner Terasse sitze und gemütlich meinen Cappucino mit süßen Teilchen schlürfe. Es ist einfach etwas was nicht jeder hat, auch ich eine längere Zeit nicht, als ich eine Wohnung in der Stadt hatte, um meine Ausbildung zu absolvieren. Dort hatte ich leider nicht mal einen Balkon, was einen vor allem im Sommer dann doch das Gefühl gibt eingesperrt zu sein, denn an öffentlichen Plätzen hat man besagte Privatssphäre einfach auch nicht. Wie ihr seht habe ich einerseits eine gewisse Vorfreude auf zuhause, aber bin auch traurig, dass Urlaubsland hinter mir lasen zu müssen, immerhin ist mir bewusst, dass damit auch die entspannten Tage enden, wo man sich am Strand gesonnt hat, mal alle Probleme hinter sich gelassen hat und viele neues entdecken konnte. Denn von einem Urlaub, wo ich am Ende nur den Strand gesehen habe und nicht das Land erkundet habe, halte ich nichts. Ich finde es gibt nichts schlimmeres, als wenn man Familie und Freunde keine Fragen zu den Eigenheiten des Landes beantworten kann. Somit bin ich wohl wirklich ein anstregender Reisebegleiter, dem Kultur, Geschichte und aufregende Erfahrungen sehr wichtig sind. 


Die letzten Tage selbst versuche ich im Urlaub dann noch einmal ganz besonders zu genießen, da steht immer noch einiges auf den Plan, wobei der letzte Tag selbst dann ein Tag ist, wo ich noch mal richtig entspanne. Zu all den Plätzen gehe, die ich besonders schön fande, noch mal alles in mir aufsauge und den Tag einfach schön ausklingen lasse. Besonders schlimm ist übrigens die Heimfahrt an sich, bisher bin ich immer mit dem Auto in den Urlaub zu fahren und da ich wirklich kein Fan von langen Fahrten bin, ist es für mich immer schrecklich. Schlafen kann ich dabei nicht wirklich, irgendwann kann ich mich auch auf kein Buch mehr konzentrieren und starre aus dem Fenster in der Hoffnung, dass wir endlich Zuhause sind. Und sobald wir dann in Deutschland sind, geht es ja dann meistens doch sehr schnell. Zudem werden dann schon im Auto akribisch die Nachrichten gecheckt, da ich in vielen Urlauben mein Handy komplett aushabe und keinen Auslandstarif buche. Dadurch schaltet man in meinen Augen viel besser ab, weil ja vor allem diese ständige Erreichbarkeit ein großer Stresspunkt ist. Im Urlaub möchte ich aber wirklich mal urlaub machen, somit brauche ich dort kein Handy. Für wichtige Sachen habe ich immer meinen Laptop dabei, wo ich dann mit der Familie schreibe, sollte etwas passiert sein. 


In der Alltagsroutine angekommen, ist es natürlich erstmal schwer sich darauf wieder einzulassen, immerhin schwelgt man noch in Erinnerungen an einen tollen Urlaub, ich wünsche mich dann oftmals wieder zurück an den Strand, mit all der Ruhe, den tollen Temperaturen und der lockeren Stimmung, vor allem wenn es bei uns schon vom Wetter her ein richtiger Temperatursturz ist, wie das nach unserem letzten Italienurlaub der Fall war. Aber generell bin ich jetzt noch nie in ein Loch gefallen, da ich dann doch jemand bin der nur wenige Tage braucht, um wieder komplett im Rhtymus zu sein, da hatte ich einfach noch nie wirklich Probleme mit. Jedoch denke ich, dass jede Reise einen persönlich verändert, dadurch das man so viele neue Erfahrungen und Eindrücke sammeln konnte. Nicht nur wird man weltoffener, legt viele Vorurteile ab, sondern man bildet sich auch immer weiter, da man viel über eine andere Kultur und Lebensweise lernt und wie oben schon erwähnt, bin ich jemand der vor allem die Geschichte der Länder die ich besuche in mich aufsauge. Ich denke man legt dann mehr und mehr diesen Tunnelblick ab und wird offener. Deshalb möchte ich später viel mehr reisen. Es gibt noch so viele Länder die mich reizen, über die ich etwas erfahren möchte und die schon sehr lange auf meiner Wunschliste stehen. Gerade ist es mir aufgrund meiner finanziellen einfach nicht möglich all zu teure Ziele anzustreben, aber ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass man manchmal gar nicht so weit fahren muss, um ein Urlaubsgefühl zu bekommen. Es muss nicht immer das Meer sein, es können auch wunderschöne Seen oder Wälder sein, in denen man mal ausspannt. 

Und nach dem ich mich nun ganz schön ausgelassen habe fände ich interessant zu hören, wie ihr die Ankunft wahrnehmt. Vor mir hat übrigens auch schonSabrina einen Beitrag dazu verfasst.

Was sind eure Gefühle in den letzten Urlaubstagen?
Fällt es euch schwer zurück in die Alltagsroutine zu gelangen?
Und wie handhabt ihr es mit dem Handy im Urlaub?

Dienstag, 26. Mai 2015

{Blogparade} Quer durch Deutschland: Freiburg

Nachdem uns Mandy gestern Koblenz etwas näher gebracht hat und morgen noch Hamburg bei Maribel auf euch wartet, möchte ich euch heute Freiburg im Breisgau vorstellen, wo wir vor kurzem Verwandte besucht haben. Insgesamt waren wir 2 Tage dort, was leider nicht besonders lange war, aber wir haben versucht das Beste aus der Zeit rauszuholen. Ein weiterer Besuch ist jedoch für die kommenden Monate schon geplant.


Anfahrt & Hotel:

Von uns sind es ca 3 1/2 Stunden nach Freiburg, weshalb wir uns mit dem eigenen Auto auf dem Weg gemacht haben. Ist nun mal immer noch am unkompliziertes, da man sich an keine Abfahrtszeiten halten muss. Dazu war der Trip nach Freiburg auch eher eine spontane Aktion meiner Familie, die nicht schon Wochen vorher geplant wurde, was natürlich für Anfahrten mit Fernbus oder Bahn auch nicht unbedingt praktisch ist, und uns auch die Suche nach einem Hotel sehr errschwerte. Vieles war einfach schon ausgebucht, was natürlich nur beweist, wie beliebt Freiburg bei Touristen ist, doch am Ende haben wir dann aber doch noch ein freies Zimmer gefunden im "Hotel zum Schiff", welches ein kleines Familienhotel nahe der Innenstadt Freiburgs ist. Persönlich fand ich die Zimmer zwar etwas altmodisch eingerichtet, dafür war aber alles blitzblank sauber, was mir wirklich viel wichtiger ist, als ein modernes Ambiente. Denn ein toller Zimmer Stil nützt mich auch nichts, wenn ich mich kaum überwinden kann in die Dusche zu steigen ;). Das war hier zum Glück nicht der Fall. An dieser Stelle muss ich auch gestehen, dass ich echt penibel bin, wenn es um das Thema Sauberkeit geht. Es ist mir einfach extrem wichtig und dafür lege ich auch gerne ein paar Euro mehr hin, um diese zu bekommen. 

Das Team des Hotels wirklich sehr freundlich und vor allem lustig, was ich aus anderen Hotels bisher gar nicht gewohnt war, da dort immer eine gewisse Distanz zwischen Personal und Gäste herrschte Ich mag die persönlichere Variante aber definitv lieber, weil man nicht nur tolle Tipps bezüglich der Stadt erhält, sondern irgendwie auch das Gefühl hat angekommen zu sein. Das Frühstück bietet alles was man so von einem Hotelfrühstück erwartet. Es gibt frische Brötchen, Brot, Hörnchen, Ei mit Speck, weiche Eier, verschiedene Sorte Müsli, Obst und Youghurts. Wobei mir für 4 Sterne beim frühstück noch das gewisse Exta gefehlt hat, dass mir zeigt, dass ich hier in einem Sternehaus bin. Aber trotzdem sind wir alle Satt geworden und mein Highlight war eh der Kaffeautomat, wo man sich zwischen den verschiedensten Heißgetränken wie Cappucino, Latte Machiatto, Chocochino oder heiße Schokolade entscheiden konnte. So lange ich morgens meinen Cappucino bekomme, bin ich generell schon mal gücklich und starte gut gelaunt in den Tag.  Für einen Kurztip haben wir was das Hotel anbelangt also wirklich eine gute Wahl getroffen, da jeder auch sehr gut geschlaffen hatte.


Ausflugtipp: Schau ins Land Berg:
Der Berg zählt als einer der schönsten in Freiburg, wobei die Kreativität des Namens uns definitiv zum Schmunzeln brachte - da hat man sich doch was einfallen lassen oder? Doch der ersten Aussage kann ich definitiv zustimmen. Denn mit 1284 m über dem Meeresspiegel hat man eine fantasstische Aussicht auf Freiburg, die ganzen umliegenden Täler, den Schwarzwald und bei schönen und klarem Wetter (was bei uns leider nicht der Fall war) kann man sogar die Schweizer Alpen sehen und bis nach Italien schauen. Es war natürlich schade, dass uns dieser Anblick aufgrund des bewölkten Wetters verweht bliebt, aber trotzdem haben wir die kühle Bergluft und Aussicht genossen.






Für den Aufstieg gibt es übrigens sehr viele unterschiedliche Wege: ganz klasssich zu Fuß oder für die eher nicht wanderfreudigen (so wie ich) mit dem Auto, wobei ihr auch hier die letzten 500 m laufen müsst - aber die packt man locker. Wer es etwas aufregender haben möchte, kann jedoch auch die Seilbahn nutzen, die für uns aufgrund der Höhenangst meiner Mum jedoch nicht in Frage kam. Deshalb haben wir die Kombi aus Auto und Fußweg genutzt, da diese einfach auch am schnellsten geht und wir wie gesagt einfach in kürzester Zeit so viel wie möglich sehen wollten. 


Oben angekommen kommt ihr dann noch etwas weiter hoch, in dem ihr den Aussichtsturm besteigt. Das Gute daran ist, dass in Deutschland sowas immer kostenfrei ist. Aus anderen Ländern, habe ich da ja schon ganz andere Geschichten gehört und vor allem in New York wurde bei jedem Aussichtsturm abkassiert. Ich selbst habe es jedoch nicht nach ganz oben geschafft, da mir die Höhe etwas zugesetzt hatte und mir plötzlich Schwindelig wurde. Deshalb hat mein Dad für die tollen Bilder von ganz oben gesorgt, während ich die Zeit nutze um mich auszuruhen. 

Etwas schade war, dass wir keine Zeit hatten all die anderen Attraktionen näher zu beleuchten, denn der Berg bietet mehr als nur eine tolle Aussicht. Dort es gibt es unter anderem ein Bergwerksmuseum, das laut Angabe des Museums 100 km Lang ist und 22 Etagen umfasst. Natürlich sind nicht alle davon zugänglich, doch für die Stellen die es sind, sollte man sich etwas dicker einpacken. Auch einen über 400 Jahre alten Bauernhof kann man besichtigen. Dieser hätte mich wirklich sehr gereizt, da ich ja ein kleiner Geschichtsfreak bin und man dort einfach mal erfährt, wie die Menschen früher im Schwarzwald so gelebt haben. Während Frau nach all der Action dann  auf der Bergstation bei Kaffee und Kuchen klatscht, können die Männer etwas über die Technik der Seilbahn erfahren, denn auch hierzu gibt es eine Führung, die einen einfach mal hinter die Kulissen blicken lässt. Ca 90 Minuten entfehrt vom Berg liegt auch noch der Steinwasen Park (den ich mir definitiv auch irgendwann einmal anschauen möchte, dessen Eintritt mit ca 23 € aber doch sehr happig ist), doch dort gibt es viele interessante Attraktionen, wie die längste Erlebnisseilbrücke der Welt, eine Berg Rodelbahn und ein Zoo mit Wildtieren und einem kleinen Streichelzoo. Ansonsten ist der Berg natürlich ein Paradise für Sportler, da regelmäßig Radtouren angeboten werden und man im Winter dort Rodeln kann.


Das Herz Freiburgs - Die Innenstadt:
Bei unseren kurzen Aufenthalt war jedoch auch klar, dass wir natürlich zuerst einmal die Innenstadt von Freiburg erkunden möchte, um die wichtigsten Touristen Attraktionen und Bauwerke zu sehen. Da wir an einem Sonntag in der Stadt unterwegs waren, gings mal nicht shoppen, sondern wir haben das schöne Wetter für eine Fototour und Eis genutzt. 




Die Innenstadt selbst hat einfach sehr viel zu bieten und durch all die alten Gebäude besitzt sie ihren ganz eigenen Flair. Mit all den Glaskasten kann ich nicht wirklich etwas anfangen, weil mir da immer dieser gewisse Charme und das Besondere fehlt. Doch die frühere Architektur zeichnet sich in meinen Augen vor allem aufgrund der Individualität, der Verzierhungen, Figuren und all den Schnörkeleien aus. Jedes Gebäude ist hier einfach ein Blickfang, hat seine eigene Geschichte und etwas ganz Besonderes an sich. Mein Traum ist es ja auch irgendwann mal in einem alten Herrenhaus zu wohnen. 


Eine Besonderheit der Stadt sind auch die sogenannten "Freiburger Bächle" die sich durch die gesamte Innenstadt ziehen. Geschichten darüber, dass die Bächen von Touristen öfter mal übersehen werden, habe ich schon viele gehört, weshalb ich umso froher bin, dass mir Schussel dieses Schicksaal erspart lieb. Aufgrund unserer privaten Reiseführer wurden wir nämlich vorgewarnt. Doch in früheren Zeiten hatten diese kleinen Bäche einen wichtigen Zweck, nämlich die Einheimischen mit Wasser zu versorgen. Während sie heute für einen ganz eigenen Beruf, den Bächleputzer sorgen.










In der Stadt solltet ihr euch definitiv das Herzstück, den Freiburger Münster anschauen, der der Zerstörung im Krieg entgangen und somit noch komplett erhalten ist. Auf mich hat das imposante Gebäude definitiv Eindruck gemacht, mir jedoch auch noch einmal den Reichtum der Kirche vor Augen geführt, der vielleicht in armen Ländern besser aufgehoben wäre, als in diesen Prachtbauten. Begonnen mit dem Bau hat man ca. 1200 und gedauert hat das ganze bis ins 16 Jahrhundert. Auch derzeit wird der Münster wird restauriert, was bei einem Gebäude wie diesem ein ganz schön großer Aufwand ist. Die Kirche selbst könnt ihr auch während des Gottesdienstes besichtigt, dann natürlich etwas leiser und mit mehr Rücksicht. Auch der Turm kann gegen einen kleinen Aufpreis bestiegen werden. 






Auch das Historische Kaufhaus welches im 14 Jahrhundert errichtet wurde, solltet ihr euch unbedingt anschauen, denn es ist wirklich ein farbenfrohes, beeindruckendes Gebäude, welches früher der Angelpunkt des Geld und Warenverkehrs war. Vorallem die bunten Ziegelsteine haben mich fasziniert, dadurch strahlt das Gebäude einfach gute Laune und Freude aus. Heute ist es Sitz des Landesparalments von Südbaden. Gleich zu Beginn der Altstadt erwartet euch das Martinstor, dass immer noch Teil der ersten Stadtbefestigung ist und bis heute noch komplett erhalten ist.







Freiburg Besonderheiten & Restaurant Tipps:


  • Freiburg  zählt als eine der wärmsten Städte in Deutschland, weshalb es dort im Schnitt immer etwas bessere Temperaturen als im Rest des Landes gibt. Durch meinen Aufenthalt dort kann ich euch definitiv bestätigen, dass das kein Mythos ist, denn durch das etwas tropischere Klima wachsen dort sogar von ganz alleine Palmen. Die versetzten einen wirklich in Urlaubsstimmung, da man gar nicht mehr das Gefühl hatt in Deutschland zu sein, was wieder einmal beweist, dass man auch vor der Haustür einen tollen Urlaub verbringen kann. 
  • Wer in der Innenstadt günstiges und vor allem auch leckeres Eis essen möchte, der sollte mal bei Lazzarin vorbei schauen ,denn dort gibt es den Ballen schon für 80 cent, während es sonst fast überall 1 € kostete. Ich selbst habe die Sorte dunkle Schokolade und Erdbeere probiert und fand die wirklich sehr, sehr lecker. Beides hatte einen sehr intensiven Geschmack, was ich immer sehr mag.
  • Würde ich in Freiburg leben würde ich wohl dick werden, denn es reiht sich einfach eine Konditorei nach der nächsten, wo die Theken prall gefühlt sind mit Sahne-Torten, Törtchen, Prallinen, Macarons und Obstschnitten. Da klopft das Herz von Naschkatzen und Kuchenfans wirklich höher.
  • Einen wirklich tollen Italiener kann ich euch auch empfehlen. Etwas versteckt in der Siedlung liegt das Restaurant Pinocchio, das nicht nur sehr süß gestaltet ist und den Namen immer wieder aufgreift, sondern auch eine sehr romantische Stimmung bietet. Da das Restaurant nicht ganz so groß ist, solltet ihr vorab unbedingt reservieren, denn der Geheimtipp hat sich definitiv schon rumgesprochen, was bei diesen großen Pizzen aus dem Steinofen und den selbstgemachten Nudeln keine Überraschung ist.


Was ich mir für den nächsten Trip nach Freiburg vorgenommen habe:
  • Ein Trip nach Staßburg, die als schönste Stadt der Welt gilt und wo ich unbedingt ein original französisches Crepe probieren möchte. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten wie den Straßbruger Münster, das Münster Viertel oder auch das Europaparlament möchte ich mir natürlich auch nicht entgehen lassen.
  • Auch nach Basel möchten wir dann unbedingt mal fahren, die ja die 3 größte Stadt der Schweiz ist. Weshlalb ich mir dort nicht nur ein paar Sehenswürdigkeiten ansehen möchte, sondern natürlich auch shoppingtechnisch die Stadt unsicher machen werde. Museumstechnisch würde mich hier aber auch das Antikenmuseum reizen, welches eine große Sammlung von Stücken dem alten Ägypten, aber auch dem alten Griechenland und Rom beherbegt. Alles Zeiten die ich sehr interessant finde und auch einige Ausgrabungsstätten soll man in Basel anschauen können. 
  • In Freiburg selbst steht das Archäologische Museum im Colombischlössle noch auf meine Wunschliste, da es auch hier viele Stücke aus dem Mittelalter gepaart mit immer wechselnden Sonderausstellungen zu sehen gibt. Und schon allein das Colombischlössle ist aufgrund seiner wirklich tollen Architektur einen Besuch wert. Mit 3 € Eintritt, ist es auch wirklich sehr günstig und Kultur ist mir das defnitiv wert.
  • Shoppen in Freiburg steht natürlich auch noch auf meinem Plan, denn dort sind einfach Geschäfte wie Tally Weijl, Pimkie, H&M oder Orsay vertreten, wo man eigentlich immer Geld lassen kann. 

Wer von euch war schon einmal in Freiburg oder lebt sogar dort?
Was sind eure Geheimtipps in Sachen Ausflüge, Museen und Restaurants?
Wer möchte dort unbedingt mal Urlaub machen?

* Unter dem Cut gibt es auch noch mal die Posts der bisherigen Teilnehmer verlinkt.

Freitag, 5. September 2014

{Tavel} Peschiera del Garda

Schon in meinem einführenden Post zu meinem Urlaub am Gardasee habe ich erwähnt, dass unser Campingplatz direkt bei der Stadt Peschiera del Garda lag. In 10 Minuten waren wir auch schon im Kern des Städtchens, das ich mir ehrlich gesagt viel kleiner vorgestellt hatte. Doch mit 10 000 Einwohnern ist es das ganz und gar nicht. Natürlich waren wir dort besonders oft unterwegs, da es nicht nur viele römische Bauwerke gibt, sondern auch sehr tolle Restaurants, süßes Cafes, leckere Eisdielen und man zudem auch super shoppen kann. Es gibt dort sehr viele kleine Boutiquen, die über die typischen Touristen Läden hin zu bekannten Italienischen Marken gehen. Sogar  ein klein bisschen Heimat lässt sich finden, in Form eines  Onlys und Jack and Jones. Montags findet zudem immer ein großer Markt statt, bei dem ihr euch durch ganz viele Stände mit Klamotten, Schmink Sachen, Taschen, Schuhe, Handy Zubehör, Dekorationen und auch Essen graben könnt. Dort musste auch ich zuschlagen und habe mir eine gelbe Shorts und einen Jumpsuits gegönnt, den ich euch in meinem letzten Outfitpost gezeigt habe. Oftmals findet ihr dort wirklich richtige Schnäppchen. Ich persönlich habe mich definitiv in dieses süße Örtchen verliebt und bin gespannt, ob ihr dies nach den Bildern die nun folgen, auch tun werdet. Persönlich verliebe ich mich immer in den Charme dieser kleinen Hafenstädte, weil sie einfach so viele alte, süße und ganz ausgefallene Häuschen besitzen. Auch die Menschen dort waren unglaublich freundlich und haben einem immer sofort weitergeholfen. 






Die Sehenswürdigkeiten der Stadt:
Peschiera war nicht immer der typische Touristenort, ist es jedoch in den letzten Jahren geworden und vor allem in der Hauptsaison ist dort immer eine Menge los. An Sehenswürdigkeiten gibt es dort natürlich die typischen Römischen Bauten, zu denen die Festungsanlage der Stadt zählt, die heute militärisch genutzt wird. Dazu gibt es auch eine freigelegte römische Siedlung, die man sich dort mitten in der Stadt anschauen kann und die Kirche San Martino, die auf auf dem vorletzten Bild seht. Auch der kleine Hafen der Stadt ist wunderschön und ein Knotenpunkt, von dem man auch in viele weitere Städte fahren kann. Wie ihr seht gibt es wirklich viele tolle romantische Kulissen in Peschiera, die wie gemalt aussehen. Zudem könnt ihr auch eine komplette Bootstour durch den Ort machen, da es dort einfach viele Kanäle gibt, durch die man dann fahren kann. 






Meine persönlichen Empfehlungen:
Natürlich waren wir sehr oft in der Stadt unterwegs und hierbei habe ich mir auch verschiedene Restaurants, Bars und Eisdielen angeschaut. Nicht jedes hat mich immer überzeugt, aber einige kann ich euch mit gutem Gewissen weiterempfehlen, weil das Essen und der Service dort wirklich toll waren:
  • Leo's Bar: Dort waren wir während des gesamten Urlaubs Stammgäste, da unsere Freunde den Besitzer aus vorherigen Urlauben kennen, weshalb wir dort auch sofort freundlich empfangen wurden. Generell ist der Inhaber der Bar einfach super lieb und hat sich jedes Mal gefreut, wenn er uns wieder gesehen hat. Die Drinks dort sind lecker, es gibt viele Snacks, Chips, Erdnüsse und andere Leckereien bekommt man immer kostenfrei dazu und auch die Musik ist immer gut gewählt. Finden könnt ihr die Bar mitten im Zentrum des Örtchens. 
  • La Cremeria: Ist eine riesige Eisdiele, die sich auch direkt im Ortskern befindet. Eis Liebhaber dürften sich hier wie im Schlaraffenland fühlen, da es wirklich unglaublich viel Auswahl gibt. Eigentlich gibt es jede Eissorte, die das Herz begeht. Von dunkler, weißer Schokolade, hin zu vielen Fruchtsorten und ausgefallenem wie Snikers, Kinder Bueno, Cookies und Klassikern wie Tiramisu, Yoghurt und Stracciatella. Der Geschmack ist auch unschlagbar und für mich war es die Beste Eisdiele, in der ich im Urlaub Eis gefuttert hatte. Der Preis für eine Kugel liegt hier wie überall auch bei 1,30, jedoch verwendet man hier Sparten wodurch die Kugeln größer sind. 
  • Il Forte dei Cappuccini: Dieses Restaurant liegt direkt am Gardasee und hat damit natürlich eine wunderschöne Aussicht ,die jedoch auch dazu führt, dass manche Sachen auf der Karte nicht gerade günstig waren. Einen Platz haben wir mit 9 Personen jedoch trotzdem schnell bekommen. Wir waren dort in den ersten Tagen essen, da es uns von Freunden empfohlen wurde und mir hat die Pizza dort auch richtig gut geschmeckt. Da konnte man preislich auch nichts dagegen sagen, denn klassischen Pizzen wie Salami waren normal. Die Pizza gehörte jedoch für mich mit zu den Besten, die ich in diesem Urlaub gegessen hatte. Den Nachtisch des Restaurants kann man sich drinnen anschauen, der sieht auch super lecker aus, aber ich war leider von meiner Pizza so voll, dass ich da nichts mehr essen konnte. 
  • Am vorletzten Tag waren wir auch noch in einem Restaurant direkt in der Straße auf dem Bild unter dem Text essen. Schlau wie ich war habe ich mir den Namen nicht notiert und finde es nicht im Netz, denn dort hatte ich wirklich die beste Pizza des ganzen Urlaubs gegessen. Wenn ihr dort ganz nach hinten lauf kommt es nach dem Restaurant La Vela direkt. Die Preise dort sind im Normalbereich, der Service jedoch hervorragend und mir und meinen Eltern hatte es super geschmeckt. Im Nachhinein hatten wir dann auch festgestellt, dass dort schon sehr viele Prominente zu Gast waren, wie viele Fußballspieler oder auch bekannte italienische Musiker. 





Meine Shopping Tipps:
Wie oben schon erwähnt, kann man in diesem Örtchen auch super einkaufen gehen, da es dort alles gibt, was das Frauenherz begehrt. Persönlich kann ich euch den Temporary Shop empfehlen. Hierbei handelt es sich um einen italienischen Laden, der jedoch tolle Klamotten anbietet, wo man auch echte Schnäppchen macht. Ansonsten einfach mal durch die Läden bummeln, denn es gibt dort viele interessante kleine Boutiquen. 













Wer war schon einmal in Peschiera?
Wen konnte ich neugierig machen?
Seit ihr auch ein Fan solcher Städtchen?