Schon vor längerer Zeit wollte ich den Problemzonen Tag beantworten, den ich auf Tamas Blog entdeckt habe. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es keine Frau gibt, die nicht irgendwelche Problemzonen an sich findet, selbst wenn die anderen gar nicht auffallen bzw. für diese gar keine Problemzonen darstellen. Ich bin da keine Ausnahme und habe auch einige Dinge, die ich an mir nicht mag und natürlich versuche zu kaschieren. Zwar habe ich diese mittlerweile zu akzeptieren gelernt und mag mich so, wie ich bin, aber an manchen Tagen, da fühlt man sich einfach nicht wohl in seiner Haut und alle Problemzonen scheinen einen förmlich ins Gesicht zu springen. Da ist der Blick in den Spiegel dann wirklich nicht leicht, die Laune im Keller und man ist froh, wenn man einen solchen Tag hinter sich gebracht hat. Jedoch kann ich von mir sagen, dass diese Tage die Ausnahme bilden und darüber bin ich sehr froh, doch trotzdem möchte ich mit euch heute nun ganz ehrlich über meine Problemzonen sprechen. Damit ihr auch was zum Anschauen habt, gibt es die zweite Ladung der geschossenen Bilder von meiner Fototour. Die blieb bis jetzt leider die einzige in diesem Jahr, aber ich sobald die Sommerferien anbrechen wird sich das hoffentlich ändern. Da habe ich ja noch so einige Shooting Ideen, die ich dann mit Freunden umsetzen möchte.
Ihr dürft euch übrigens alle gern getagged fühlen und mitmachen, wenn ihr Lust darauf habt. Ich möchte ganz konkret jetzt aber noch Jana und Mandy taggen, vielleicht habt ihr ja Lust, die Fragen zu beantworten?
1. Was ist deine Konfektionsgröße?
Meistens 36, aber je nach dem wie Klamotten ausfallen, ob sie kleiner oder größer geschnitten sind, habe ich auch mal eine 34 bzw. eine 38.
2. Welche Konfektionsgröße hättest du gerne?
Ich bin mit meiner 36 eigentlich ziemlich zufrieden und würde daran nichts ändern wollen. Für meine Körpergröße ist das eine gesunde Konfektionsgröße. Kleiner soll es nicht werden, weil das dann ehrlich gesagt für mich schon zu dünn wäre.
3. Mit welchem Körperteil bist du unzufrieden und warum?
Das sind bei mir vor allem zwei: die Hüften und Oberschenkel. Ich habe da einfach meine Kurven, was ich die meisten Tage wirklich mag, aber an anderen, bin ich dann doch genervt davon. An meinen Hüften kann ich nicht so viel ändern, die sind bei mir einfach so gebaut, wie man so schön sagt, aber was die Oberschenkel anbelangt, da möchte ich nun im Sommer gezieltes Training vornehmen und wieder mehr laufen. Übrigens möchte ich dies eher deshalb tun, weil ich es sehr unschön finde, wenn die im Sommer dann reiben. Ein Problem, das ja leider viele kennen und welches wirklich schmerzhaft ist. Für Tipps, wie man das vermeidet, wäre ich übrigens sehr dankbar.
4. Wie stehst du zu Schönheitsoperationen?
Da habe ich eine ganz klare Meinung: Schönheitsoperationen, die nach Unfällen oder aufgrund von seelischen bzw. psychischen Belastungen gemacht werden, sind für mich vollkommen okay und dann auch dringend notwendig. Wenn es aber dann schon in einen regelrechten Wahn verfällt, wie man das oft im Tv sieht, wo Menschen sich rundum erneuern lassen, dann kann ich darüber nur den Kopf schütteln und bin schockiert, dass es Ärzte gibt, die die Eingriffe dann noch vornehmen. Auch Fettabsaugungen finde ich persönlich nicht gut, denn hier kann man auf natürliche Weiße mit Sport dagegen vorgehen und muss sich keiner Operation unterziehen. Jedoch muss ich auch sagen, dass das Thema Schönheitsoperationen sehr komplex ist. Vergangenes Semester hatte ich in meinem Studiengang im Rahmen eines Seminars in Referat darüber gehalten, warum Menschen solche Eingriffe vornehmen und was ihre Motivation ist. Das hat mir noch mal einen ganz neuen Blick auf das Thema gegeben, da ich mich einfach tiefer damit auseinandergesetzt hatte.
5. Wenn du etwas zu deinem Vorteil ändern könntest, was wäre es?
Nicht ganz so breite Hüften.
6. Was nervt dich an Modekonzernen?
Dass die Klamotten immer kleiner werden und eine 36 mittlerweile aussieht wie XS. Zumindest kommt es mir bei manchen Modeketten vermehrt so vor. Abseits davon bin ich kein Fan von der Werbung, in der uns die perfekte Frau entgegenlächelt, natürlich mit den perfekten Maßen, an der die Kleidung perfekt sitzt. Das entspricht einfach nicht der Realität und die Kleidung sitzt bei den meisten von uns leider auch nicht so. Gerade das verzerrte Schönheitsbild, das dann vermittelt wird, stößt mir dabei immer sauer auf, da vielen Jugendlichen gar nicht bewusst ist, wie sehr da getrickst wird. Egal ob nun mit Sicherheitsnadeln oder Photoshop, da gibt es viele Methoden, damit das Ganze makellos wirkt. Abseits davon bin ich auch kein Fan der Magermodels, die am Ende auf dem Laufsteg die Klamotten präsentieren. Was mir erst kürzlich aufgefallen ist, ist das die Oberteile leider auch immer kürzer werden. Okay Bauchfrei ist gerade Trend, aber das man dann überwiegend nur noch Crop Tops sieht, die einfach auch nicht jeder tragen möchte, ist dann auch zu viel des Guten. Ich habe zwar ebenfalls einige im Schrank, da ich sei gerade in Kombination mit High Waisted Röcken und Shorts super finde, aber finde trotzdem, dass die überhandnehmen.
7. Wo kaufst du gerne Klamotten ein?
Ich kaufe meine Klamotten persönlich am liebsten bei Only (da vor allem meine Jeanshosen, weil sie dort einfach wie eine zweite Haut sitzen und sehr bequem sind), Vero Moda, H&M, Pimkie und New Yorker. Ansonsten bin ich aber auch noch oft in kleineren Boutiquen unterwegs, die es bei mir vor Ort noch gibt.
8. Wieso kaufst du dort gerne ein?
Bei Only und Vero Moda liegt das vor allem an der Qualität, die ich dort einfach super finde. Beim Rest ist es dem kleineren Geldbeutel, aber auch der großen Auswahl geschuldet. Jedoch spielt auch eine Rolle, das es diese Läden bei mir vor Ort gibt bzw. man bei manchen auch online über Rechnung bestellen kann.
9. Was findest du an dier selbst attraktiv?
Obwohl ich mich so mag wie ich bin, finde ich es immer noch schwer, diese Frage zu beantworten. Jedoch mag ich vor allem mein Lächeln, wobei ich auch finde, dass dieser Gesichtsausdruck jedem von ums am Besten steht ;). Sehr stolz bin ich aber auch noch auf meine langen Haare.
10. Findest du dich hübsch?
Hört sich ja immer etwas eingebildet an, wenn man dies bejaht. Ich bin aber heute sowas, dass ich das trotzdem mit gutem Gewissen tun kann und das auch sehr gesund finde. Es ist einfach wichtig, dass man sich zuerst selbst akzeptiert und liebt, bevor andere das tun können.
11. Welche Tricks verwendest du um Problemzonen zu kaschieren?
Ich meide eng anliegende Kleidung, sondern trage lieber welche, die die Hüfte etwas kaschieren und da etwas weiter sind. Das geht sehr gut mit High Waisted Röcken bzw. Shorts und Kleidern, die aber der Hüfte nach außen gehen. Ansonsten bevorzuge ich bei Kleidern und Röcken auch Schuhe mit kleineren Absätzen, um das Bein optisch etwas zu strecken. Sehr gut sind auch Jäckchen, die natürlich auch den Fokus von der Hüfte nehmen. Ein weiterer Tipp meinerseits sind Gürtel, die die Hüfte betonen, weil ihr sie so wirklich toll in Szene setzt. Übrigens habe ich auf den vier angefügten Outfits, genau diese kleinen Tricks angewandt.
12. Was soll sich da draußen in der Welt oder an dir selbst ändern?
Ich würde mir mehr Ehrlichkeit in der Werbung, aber auch auf den sozialen Netzwerken wünschen. All diese mit Photoshop überarbeiteten bzw. gestellten Bilder und Selfies entsprechen einfach nicht der Realität, was den meisten Jugendlichen aber nicht bewusst ist. Viele davon erträumen sich dann ein Leben, dass es in der Form nicht gibt, oder arbeiten auf Maße hin, die eigentlich nicht mehr gesund sind. Ich würde mir wünschen, dass man wieder mehr echte Frauen sieht. Welche, die stolz auf ihre Kurven sind und ein gesundes Gewicht haben. Frauen, die aber auch stolz auf ihre Makel und die gerade deshalb wunderschön sind. Paradox finde ich hier, dass gerade was Soziale Netzwerke anbelangt die Rufe nach ehrlichen Bildern zwar sehr laut sind, aber gerade die Profile, wo man wirklich viele gestellte Bilder findet, dann am erfolgreichsten sind. Das passt für mich einfach nicht zusammen und zeigt mir leider auch, dass die meisten leider die Realität gar nicht wirklich sehen möchten.
Was sind eure Problemzonen?
Wie karschiert ihr diese?
Was nervt euch derzeit an der Modeindustrie?
Was würdet ihr euch wünschen?






























