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Mittwoch, 27. Juli 2016

Fototour #2 und der Problemzonen Tag

Schon vor längerer Zeit wollte ich den Problemzonen Tag beantworten, den ich auf Tamas Blog entdeckt habe. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es keine Frau gibt, die nicht irgendwelche Problemzonen an sich findet, selbst wenn die anderen gar nicht auffallen bzw. für diese gar keine Problemzonen darstellen. Ich bin da keine Ausnahme und habe auch einige Dinge, die ich an mir nicht mag und natürlich versuche zu kaschieren. Zwar habe ich diese mittlerweile zu akzeptieren gelernt und mag mich so, wie ich bin, aber an manchen Tagen, da fühlt man sich einfach nicht wohl in seiner Haut und alle Problemzonen scheinen einen förmlich ins Gesicht zu springen. Da ist der Blick in den Spiegel dann wirklich nicht leicht, die Laune im Keller und man ist froh, wenn man einen solchen Tag hinter sich gebracht hat. Jedoch kann ich von mir sagen, dass diese Tage die Ausnahme bilden und darüber bin ich sehr froh, doch trotzdem möchte ich mit euch heute nun ganz ehrlich über meine Problemzonen sprechen. Damit ihr auch was zum Anschauen habt, gibt es die zweite Ladung der geschossenen Bilder von meiner Fototour. Die blieb bis jetzt leider die einzige in diesem Jahr, aber ich sobald die Sommerferien anbrechen wird sich das hoffentlich ändern. Da habe ich ja noch so einige Shooting Ideen, die ich dann mit Freunden umsetzen möchte. 

Ihr dürft euch übrigens alle gern getagged fühlen und mitmachen, wenn ihr Lust darauf habt. Ich möchte ganz konkret jetzt aber noch Jana und Mandy taggen, vielleicht habt ihr ja Lust, die Fragen zu beantworten?


1. Was ist deine Konfektionsgröße?
Meistens 36, aber je nach dem wie Klamotten ausfallen, ob sie kleiner oder größer geschnitten sind, habe ich auch mal eine 34 bzw. eine 38. 

2. Welche Konfektionsgröße hättest du gerne?
Ich bin mit meiner 36 eigentlich ziemlich zufrieden und würde daran nichts ändern wollen. Für meine Körpergröße ist das eine gesunde Konfektionsgröße. Kleiner soll es nicht werden, weil das dann ehrlich gesagt für mich schon zu dünn wäre. 


3. Mit welchem Körperteil bist du unzufrieden und warum?
Das sind bei mir vor allem zwei: die Hüften und Oberschenkel. Ich habe da einfach meine Kurven, was ich die meisten Tage wirklich mag, aber an anderen, bin ich dann doch genervt davon. An meinen Hüften kann ich nicht so viel ändern, die sind bei mir einfach so gebaut, wie man so schön sagt, aber was die Oberschenkel anbelangt, da möchte ich nun im Sommer gezieltes Training vornehmen und wieder mehr laufen. Übrigens möchte ich dies eher deshalb tun, weil ich es sehr unschön finde, wenn die im Sommer dann reiben. Ein Problem, das ja leider viele kennen und welches wirklich schmerzhaft ist. Für Tipps, wie man das vermeidet, wäre ich übrigens sehr dankbar.


4. Wie stehst du zu Schönheitsoperationen?
Da habe ich eine ganz klare Meinung: Schönheitsoperationen, die nach Unfällen oder aufgrund von seelischen bzw. psychischen Belastungen gemacht werden, sind für mich vollkommen okay und dann auch dringend notwendig. Wenn es aber dann schon in einen regelrechten Wahn verfällt, wie man das oft im Tv sieht, wo Menschen sich rundum erneuern lassen, dann kann ich darüber nur den Kopf schütteln und bin schockiert, dass es Ärzte gibt, die die Eingriffe dann noch vornehmen. Auch Fettabsaugungen finde ich persönlich nicht gut, denn hier kann man auf natürliche Weiße mit Sport dagegen vorgehen und muss sich keiner Operation unterziehen. Jedoch muss ich auch sagen, dass das Thema Schönheitsoperationen sehr komplex ist. Vergangenes Semester hatte ich in meinem Studiengang im Rahmen eines Seminars in Referat darüber gehalten, warum Menschen solche Eingriffe vornehmen und was ihre Motivation ist. Das hat mir noch mal einen ganz neuen Blick auf das Thema gegeben, da ich mich einfach tiefer damit auseinandergesetzt hatte. 

5. Wenn du etwas zu deinem Vorteil ändern könntest, was wäre es?
Nicht ganz so breite Hüften. 

6. Was nervt dich an Modekonzernen?
Dass die Klamotten immer kleiner werden und eine 36 mittlerweile aussieht wie XS. Zumindest kommt es mir bei manchen Modeketten vermehrt so vor. Abseits davon bin ich kein Fan von der Werbung, in der uns die perfekte Frau entgegenlächelt, natürlich mit den perfekten Maßen, an der die Kleidung perfekt sitzt. Das entspricht einfach nicht der Realität und die Kleidung sitzt bei den meisten von uns leider auch nicht so. Gerade das verzerrte Schönheitsbild, das dann vermittelt wird, stößt mir dabei immer sauer auf, da vielen Jugendlichen gar nicht bewusst ist, wie sehr da getrickst wird. Egal ob nun mit Sicherheitsnadeln oder Photoshop, da gibt es viele Methoden, damit das Ganze makellos wirkt. Abseits davon bin ich auch kein Fan der Magermodels, die am Ende auf dem Laufsteg die Klamotten präsentieren. Was mir erst kürzlich aufgefallen ist, ist das die Oberteile leider auch immer kürzer werden. Okay Bauchfrei ist gerade Trend, aber das man dann überwiegend nur noch Crop Tops sieht, die einfach auch nicht jeder tragen möchte, ist dann auch zu viel des Guten. Ich habe zwar ebenfalls einige im Schrank, da ich sei gerade in Kombination mit High Waisted Röcken und Shorts super finde, aber finde trotzdem, dass die überhandnehmen.


7. Wo kaufst du gerne Klamotten ein?
Ich kaufe meine Klamotten persönlich am liebsten bei Only (da vor allem meine Jeanshosen, weil sie dort einfach wie eine zweite Haut sitzen und sehr bequem sind), Vero Moda, H&M, Pimkie und New Yorker. Ansonsten bin ich aber auch noch oft in kleineren Boutiquen unterwegs, die es bei mir vor Ort noch gibt. 
 
8. Wieso kaufst du dort gerne ein?
Bei Only und Vero Moda liegt das vor allem an der Qualität, die ich dort einfach super finde. Beim Rest ist es dem kleineren Geldbeutel, aber auch der großen Auswahl geschuldet. Jedoch spielt auch eine Rolle, das es diese Läden bei mir vor Ort gibt bzw. man bei manchen auch online über Rechnung bestellen kann. 

9. Was findest du an dier selbst attraktiv?
Obwohl ich mich so mag wie ich bin, finde ich es immer noch schwer, diese Frage zu beantworten. Jedoch mag ich vor allem mein Lächeln, wobei ich auch finde, dass dieser Gesichtsausdruck jedem von ums am Besten steht ;). Sehr stolz bin ich aber auch noch auf meine langen Haare. 


10. Findest du dich hübsch?
Hört sich ja immer etwas eingebildet an, wenn man dies bejaht. Ich bin aber heute sowas, dass ich das trotzdem mit gutem Gewissen tun kann und das auch sehr gesund finde. Es ist einfach wichtig, dass man sich zuerst selbst akzeptiert und liebt, bevor andere das tun können. 



11. Welche Tricks verwendest du um Problemzonen zu kaschieren?
Ich meide eng anliegende Kleidung, sondern trage lieber welche, die die Hüfte etwas kaschieren und da etwas weiter sind. Das geht sehr gut mit High Waisted Röcken bzw. Shorts und Kleidern, die aber der Hüfte nach außen gehen. Ansonsten bevorzuge ich bei Kleidern und Röcken auch Schuhe mit kleineren Absätzen, um das Bein optisch etwas zu strecken. Sehr gut sind auch Jäckchen, die natürlich auch den Fokus von der Hüfte nehmen. Ein weiterer Tipp meinerseits sind Gürtel, die die Hüfte betonen, weil ihr sie so wirklich toll in Szene setzt. Übrigens habe ich auf den vier angefügten Outfits, genau diese kleinen Tricks angewandt.

12. Was soll sich da draußen in der Welt oder an dir selbst ändern?
Ich würde mir mehr Ehrlichkeit in der Werbung, aber auch auf den sozialen Netzwerken wünschen. All diese mit Photoshop überarbeiteten bzw. gestellten Bilder und Selfies entsprechen einfach nicht der Realität, was den meisten Jugendlichen aber nicht bewusst ist. Viele davon erträumen sich dann ein Leben, dass es in der Form nicht gibt, oder arbeiten auf Maße hin, die eigentlich nicht mehr gesund sind. Ich würde mir wünschen, dass man wieder mehr echte Frauen sieht. Welche, die stolz auf ihre Kurven sind und ein gesundes Gewicht haben. Frauen, die aber auch stolz auf ihre Makel und die gerade deshalb wunderschön sind. Paradox finde ich hier, dass gerade was Soziale Netzwerke anbelangt die Rufe nach ehrlichen Bildern zwar sehr laut sind, aber gerade die Profile, wo man wirklich viele gestellte Bilder findet, dann am erfolgreichsten sind. Das passt für mich einfach nicht zusammen und zeigt mir leider auch, dass die meisten leider die Realität gar nicht wirklich sehen möchten.




Was sind eure Problemzonen?
Wie karschiert ihr diese?
Was nervt euch derzeit an der Modeindustrie?
Was würdet ihr euch wünschen?

Sonntag, 22. Mai 2016

Meine erste Fototour in diesem Jahr und Liebster Award!

Vor Kurzem wurde ich von Nessa mit dem "Liebsten Award" getaggt und wollte es mir nicht nehmen lassen, ihre Fragen zu beantworten. Danke dafür. Ich liebe diese Tags ja, weil ihr einfach etwas mehr über mich erfahrt und Sachen angesprochen werden, auf die ich hier sonst nie eingehen würde. Ich glaube zu den Regeln muss ich gar nicht mehr so viel sagen, außer das ihr euch natürlich bei der Person bedanken solltet, die euch nominiert hat, die Fragen beantwortet und im Anschluss neue Blogger nominiert. Um das ganze noch etwas spannender zu gestalten, dachte ich mir diesen Post mit meinen erst kürzlich geschossenen Fotografien zu verbinden, die bei meiner ersten Frühjahrsfototour entstanden sind. Persönlich bin ich sehr stolz auf die Ergebnisse, weil ich finde, dass man definitiv schon eine Entwicklung sieht. Wenn ich an meine ersten Aufnahmen zurückdenke, sind die wirklich kein Vergleich zu heute und das pusht mich natürlich weiterzumachen. Heute präsentiere ich euch jedoch erst einmal nur die erste Ladung Fotos, den Rest gibt es dann in einem zweiten Post.


1. Wie kommt dein Blog zu seinem Namen? 
Mein Blog war ja nicht immer unter dem Namen "Smalltownadventure" zu finden, vorher hatte er einen Titel, der eigentlich nie so wirklich zu mir und auch nicht zu meinem Blog gepasst hat. Geschuldet war dies damals meiner Verzweiflung einen Namen zu finden, der noch nicht vergeben war. Mittlerweile gibt es einfach ziemlich viele Blogs, sodass einfach schon einiges vom Markt war. Mit "Scandal Teen" war ich aber nie wirklich glücklich, da der Name viel mehr meiner jugendlichen Naivität geschuldet war, in der ich gerade eine Zeit durchlebte wo ich solche Kombinationen toll fand. Aber irgendwie hatte er immer einen etwas negativen Beigeschmack, weshalb sehr bald der Wunsch aufkam meinen Blognamen in Verbindung mit einer eigenen Domain zu ändern. Mit Smalltownadventure fühle ich mich richtig wohl, da der Name mich inhaltlich nicht einschränkt, aber auch eine Verbindung zu mir besitzt. Denn wie ihr wisst komme ich ja aus einer ländlichen Gegend, was sich für viele ersteinmal etwas Langweilig anhören mag, jedoch habe ich hier auch viele Abenteuer erlebt, die natürlich auch Bestandteil meines Blogs sind. 


2. Wie sieht dein perfekter Tag aus? 
Heute brauche ich wirklich gar nicht mehr viel, damit ein Tag perfekt ist. Früher sähe das sicherlich anders aus, denn da war ich immer auf der Suche nach Spaß und etwas Neuem, doch heute genieße ich gerade die ruhigen Stunden, in denen ich einfach mal Zeit für Freunde und Familie habe. Und in denen müssen wir gar nicht viel tun, gerade im Sommer besteht der perfekte Tag für mich aus Grillen mit Familie und Freunden, wo wir erst gemeinsam in Ruhe essen, danach vielleicht die Gesellschaftspiele auspacken und den Abend mit interessanten Gesprächen ausklingen lassen. Ich finde an einem solchen Tag eher wichtig, dass man sich wohlfühlt und das Gefühl hat, dass er nie endet. 


3. Rucksack-Reise oder 5 Sterne Hotel? 
Ich gestehe: Ich bin eitel. Denn mit Rucksack Reisen kann ich nicht so viel anfangen, das ist einfach nichts für mich. Schon deshalb nicht, weil ich im Vorfeld den kompletten Urlaub durchplane und somit das Hotel vorab gebucht sein und auch schon die ersten Ausflüge festgelegt sein müssen. Das mag für manch einen sehr anstregenden sein, aber ich habe dabei immer verdammt viel Spaß. Dazu bin ich jemand, dem eine saubere und schicke Unterkunft wirklich wichtig ist, da ich mich auch im Urlaub wohlfühlen muss, um diesen wirklich zu genießen. Somit bin ich immer gewillt für diesen Punkt etwas mehr Geld hinzulegen. 


4. Dein Lieblingslied? 
Das ändert sich bei mir ja ständig, aber im Moment höre ich verdammt gerne "To The Wonder" von Aqualung und Kina Grannis. Diesen Song habe ich zum ersten Mal in Vampire Diaries gehört und fand ihn nicht nur verdammt passend für die Folge, sondern auch wunderschön. Seitdem ist er Teil meiner Spotify Playlist und wird rauf und runter gehört. Abseits davon höre ich im Moment aber auch richtig oft "Let it all go" von Birdy und Rhodes. Nicht nur das ich beide Künstler alleine schon liebe, aber zusammen haben sie wirklich ein richtig schönes Lied geschaffen, mit tollem Text.


 
5. Warum hast du mit bloggen angefangen? 
Hier kann ich leider nur die Standard Geschichte abliefern, denn ich wollte das Ganze einfach mal selbst ausprobieren und nicht nur immer ein stiller Leser sein. Somit habe ich mich, aufgrund meiner Leidenschaft zum Schreiben, mich ganz spontan für diesen Schritt entschieden und ihn bisher nicht bereut. Schon oft habe ich hier betont, dass es mein Traum wäre als Journalistin zu arbeiten und somit war mein Blog für mich eine Art Feuerprobe, um zu sehen wie die Menschen auf meinen Schreibstil reagieren und ob ich wirklich das  Zeug dazu habe. Heute bin ich froh, meine Leidenschaft über dieses Hobby ausleben zu können und dabei auch noch so viele tolle und besondere Menschen kennengelernt zu haben.


6. Schwarz/weiß oder bunt? 
Definitiv bunt, denn ich liebe Farbe und habe somit auch die unterschiedlichsten in meinem Kleiderschrank und da meine Lieblingsfarbe ja auch rosa ist, muss es bei mir einfach bunt sein. 


7. Dein Lieblingstier? 
Ehrlich gesagt habe ich mehr als eines, weil ich Tiere wirklich wunderschön und faszinierend finde, somit finde ich es immer schade, dass es so viele bedrohte Tierarten gibt und manche Menschen es als Spaß ansehen, diese auch noch weiter zu reduzieren. Zu meinen Lieblingen gehören natürlich Hunde, wo ich gerne später auch wieder einen haben möchte, weil ich finde das es nicht schöneres gibt als so einen treuen Begleiter zu haben, der einem so viel gibt. Ansonsten faszinieren mich jedoch auch Wölfe, Delfine, Pinguine, Rehe und Erdmännchen. Wobei die Liste wohl ins unendliche gehen könnte, denn auch Raubkatzen und Löwen finde ich sehr majestätische und beeindruckende Tiere. 


8. Was gefällt dir am Besten am bloggen? 
Der Austausch, denn das ist für mich nicht nur das Schönste am Bloggen, sondern auch mit der wichtigste Bestandteil. Würde ich diesen nicht haben wollen, dann würde ich ja einfach Tagebuch schreiben und nicht öffentlich einen Blog führen. Somit wünsche ich mir natürlich Reaktionen auf meine Posts und habe gerade an den Diskussionen mit euch den meisten Spaß, da ich es toll finde dadurch Gleichgesinnte und wirklich interessante Menschen kennenzulernen. Mit vielen Bloggern und Lesern ist dadurch ja auch schon eine Freundschaft entstanden und das ist wirklich unbezahlbar. Aus diesem Grund finde ich es immer schade, wenn es Blogger gibt (egal ob klein oder groß), die gar nicht mehr auf Kommentare und Fragen reagieren.


9. Hose oder Rock? 
Definitiv Rock, darin fühle ich mich einfach wohler. Zwar trage ich viele Hose, gerade im Winter, aber das liegt echt daran das ich eine kleine Frostbeule bin.  



10. Dein Lieblingsessen? 
Ich glaube das wird keinen Überraschen: Pizza. Könnte ich zwar ständig essen, aber ich beschränke es auf ca. einmal im Monat. Öfter gegessen wird diese nur wenn ich im Urlaub bin oder längere Zeit unterwegs, weil das einfach jeder ist, dass jeder isst. Abseits davon schlägt mein Herz aber auch für Pasta, Kuchen und Klöße. Genrell bin ich ja jemand, der das essen genießt, auch wenn meine Unverträglichkeiten das immer etwas erschweren. 


11. Welches Wort beschreibt dich am Besten?
Kommunikativ, ich denke mal da würde mir jeder, der mich kennt sofort zustimmen, da mein Mund selten still ist.  



*Ihr dürft euch übrigens erneut alle getaggt fühlen und Nessas Fragen gerne ebenfalls auf eurem Blog beantworten oder hier in den Kommentaren.

Was sagt ihr zu meinen Bildern?
Was ist denn derzeit euer Lieblingslied?
 Und was mögt ihr am meisten am bloggen?

Dienstag, 22. September 2015

{Blogparade} Fotografische Reise - Meine Lieblingsbilder

Erneut bin ich Teil einer kleinen Blogparade, die aus 3 Themen bestehen wird. Hierbei dreht sich alles um das Thema Fotografie, welches bisher leider einen etwas kleineren Bereich auf meinem Blog einnimmt. Jedoch würde ich diesen gerne etwas vergrößern und mich mehr mit dieser Thematik auseinandersetzten. Die Idee für die Parade stammt übrigens von Tenzi, die mich auch mit ins Boot geholt hat. Insgesamt sind wir nun 4 Blogger: Anja aka Tenzi, Janine, Lea und meine Wenigkeit. Jede Woche kommt nun ein Beitrag  zum geplanten Thema online. Welche euch noch erwarten könnt ihr auf unserer kleinen Infografik sehen. Der Fahrplan für diesen Monat sieht wie folgt aus:

1.Woche: Janine
2. Woche: Lea
3. Woche: Anja

Wie ihr seht bilde ich das Schlusslicht. Die Beiträge meiner Vorgängerinnen habe ich euch natürlich verlinkt und ich hoffe ihr schaut bei den Mädels auch mal vorbei, denn sie haben wirklich richtig tolle Bilder gepostet und sind wesentlich begabter als ich.


Meine Lieblingsbilder lautet das Thema für den 1.Monat. Ich bin bei weitem kein Profi Fotograf, sondern eher hobbymäßig mit meiner Spiegelreflex Kamera unterwegs. Bilder die ich wirklich toll finde, werden von  Profis wohl eher belächelt werden. Aber jeder hat mal klein angefangen. Persönlich freue ich mich einfach über die kleinen Erfolge und bin stolz auf Aufnahmen, die mir wirklich gelungen sind. Bilder, wo ich mal nicht im Automatik Modus fotografiert habe, sondern selbst Einstellungen vorgenommen habe und die trotz allem ansehnlich geworden sind. Fotos, wo ich vielleicht mal einen wirklich gelungenen Schnappschuss erzielen konnte und bei denen die Lichtverhältnisse endlich gepasst haben. Probleme habe ich immer noch einige, vor allem im Bereich der Beleuchtung. Equipment fehlt mir leider sowieso. Im Moment fotografiere ich alles noch mit dem Standardobjektiv und gerate damit schon jetzt an meine Grenzen. Die Fotografie ist bekanntlich ja ein teueres Hobby und für Objektive muss man teilweise horrende Summen auf den Tisch legen...die ich als Studentin im Moment nicht aufbringen kann. Somit träume ich bisher nur von meinen Wunschobjektiven, mit denen ich mehr Schärfe in meine Outfitposts bringen und auch mal näher an Objekte ranzoomen kann. Nun möchte ich euch jedoch einmal ein paar meiner Lieblingsbilder aus den letzten 2 Jahren präsentieren, die alle schon mit meiner Spiegelreflex Kamera Canon Eos 600D entstanden sind. Das gute Stücke ist heute wirklich einer meiner treusten Begleiter und durfte mit mir auch schon ein bisschen die Welt erkunden.

Selbst-Potraits und Aufnahmen von Freunden:

 

Wie ihr seht habe ich auch mich auch schon an lebenden Objekten versucht. Herhalten mussten dafür meine Besten Freunde, die somit die Versuchskanichen gespielt haben. Hat ihnen aber zum Glück eine Menge Spaß gemacht und die Ergebnisse konnte sich sehen lassen. Das erste Bild ist an einem Nachmittag enstanden, wo ich die Kamera noch ganz neu hatte und wir sie wirklich einfach nur mal austesten wollten. Somit sind die Bilder natürlich im Automatik Modus entstanden, da ich erst einmal den Umgang mit der Kamera lernen wollte, bevor ich mich an kompliziertere Dinge heranwage. Auf diesen Schnappschuss bin ich aber trotzdem sehr stolz, weil er einfach natürlich wirkt. Durch die Reihenaufnahme konnte ich auch kleinere Bewegungen mit einfangen und gerade bei solchen Shoots gefallen mir persönlich solche Aufnahmen viel besser. Selbst meinen Freunden hat das Bild so gut gefallen ,das es nun in Schwarz / Weiß als großes Poster im Zimmer hängt. Das macht einen dann doch etwas stolz. 

Bei Bild Nummer 2 habe ich meinen Selbstauslöser ausgetestet. Für meine Outfitposts ist dieser kleine Helfer unerlässlich, da ich so nicht immer jemanden suchen muss der Lust hat mich zu fotografieren, sondern das Ganze auch alleine funktioniert. Aufpassen müsst ihr hier nur bei der Schärfe, wenn ihr keine Nahaufnahmen macht. Für Potraits ist ein Selbstauslöser aber wirklich perfekt geeignet. Schon länger wollte ich ja von mir Bilder im Hippie Stil haben und diese sind dann spontan entstanden. Das Ergebnis mag ich jedoch sehr. 

Beim letzten Bild habe ich dann ein Hippie Shooting mit meiner Besten Freundin veranstaltet, denn wir wollten schon länger neue Bilder von uns haben. Somit habe ich sie mir einfach geschnappt, bin raus in die Natur gefahren (was bei uns auf dem Land ja nicht sonderlich schwer ist) und habe meinen Selbstauslöser erneut zum Einsatz gebracht. Auch diese Bilder sind ohne großen Aufwand entstanden. An der Kulisse mussten wir kaum was machen. In Photoshop wurden sie von mir nur noch etwas aufgehellt, die Haarbänder selbst hatte ich ebenfalls alle Zuhause. Zum Glück gibt es ja H&M und Primark die mich immer mit diesen kleinen Accesoires versorgen und die peppen Bilder wirklich richtig auf. Wir waren zwar für viele Spaziergänger und Hundebesitzer das Highlight an diesem Abend, mussten uns aber aufgrund eines heran nahenden Gewitters etwas beeilen. Den Spaß haben wir uns aber nicht nehmen lassen. 

Blümchen, Blümchen, Blümchen:


Schon gleich zu Beginn habe ich gelernt das man für tolle Blumenaufnahmen gar nicht weit laufen muss, denn man findet sie wirklich überall. Dieses Bild ist bei einem Geburtstag in der Verwandtschaft entstanden, wo ich mich einfach durch den Garten gekämpft habe. Blumen gab es da wirklich viele und somit habe ich dabei geübt ein paar Nahaufnahmen zu machen. Am Ende hat mir dieses Bild mit am besten gefallen, einfach weil ich die Unschärfe im Hintergrund bei Blumenbildern immer sehr mag. Sie legt den Fokus auf das eigentliche Motiv und macht jedes Bild zu einem Eyecatcher. Ein Effekt den man auch als Anfänger ganz einfach hinbekommt und der jede Fotografie aufwertet. Dazu habe ich auch versucht ein paar Fototipps umzusetzten, die ich im Internet so aufgeschnappt hatte.
 

Diese 3  Bilder sind in einer Phase entstanden, wo ich mich etwas mehr in Photoshop ausgetobt habe. Ich habe hier viel mit Texturen gespielt, die Helligkeit verändert und an den Gradiationskurven herumgespielt. Das Nachbearbeiten ist in der Fotografie ebenfalls wichtig, somit wollte ich mich auch hier weiterentwickeln und ein paar Dinge austesten. Die Bilder sind dadurch vielleicht nicht mehr ganz natürlich, aber trotz allem gefallen mir solche Bilder ab und an sehr gut. Sie sind einfach etwas extremer, heller und leuchtender. Wie ihr seht habe ich auch hier versucht mit der Schärfe zu spielen und sie gezielt eingesetzt. Entstanden sind die Bilder bei einer Fototour mit meiner Mum durch einen Park. Motive gibt es dort ja immer genug, somit kann man sich als Hobby Fotograf dort richtig austoben. Ungünstig war hier nur, dass alle Bilder in der prallen Mittagshitze entstanden sind. Heute habe ich gelernt, dass man im Sommer Fotos eher gegen Abend schießen sollten, wenn die Konturen nicht mehr ganz so hart sind. Da alle 3 Bilder aber ein Teil meiner persönlichen Fotografischen Reise sind, ich hier einiges gelernt habe, wollte ich euch sie nicht vorenthalten.


Eines meiner neusten Werke, bei dem ich hoffe das man schon eine kleine Entwicklung sehen kann. Hier habe ich ebenfalls den heimischen Garten genutzt und meine Lieblingsblume daraus festgehalten. Ebenfalls zum Einsatz gekommen ist erneut der Effekt der Uschärfe, dazu habe ich jedoch versucht aus ganz unterschiedlichen Perspektiven die Blume in Szene zu setzen. Am Besten gefallen hat mir am Ende jedoch dieser Schuss. Hier passt für mich einfach alles: Beleuchtung, Motiv und Farbgebung. Aufgenommen habe ich hier nun schon vermehrt im Manuellen Modus, in dem ich mich immer mehr vorantaste. Natürlich geht dabei auch mal was schiefe, sodass Bilder überbeleuchtet oder unterbeleuchtet sind, weil die ISO so gar nicht stimmt, aber mein Motto ist nun mal Learning by Doing. 


Rund um den Globus: Urlaubsaufnahmen:



Im Urlaub ist meine Spiegelrelflex mein treuester Begleiter, denn ich versuche immer all die Eindrücke die ich sammle in Bildern festzuhalten. Erinnerungen zu schaffen, die ein Leben lang bleiben. Es sind auch die Bilder, mit denen ich Geschichten und besondere Momente verbinde und die deshalb wirklich alle zu meinen Lieblingsbildern zählen - unabhängig davon, ob sie nun gelungen sind oder nicht. Hinter jeder Aufnahme steckt ein Erlebnis und das bedeutet mir viel mehr, als ein gelungenes Postkarten Bild. Wobei Bild Nummer 1 lustigerweise genau das ist. Es könnte wirklich auf eine Postkarte gedruckt werden und den Gardasee vertreten. Ich persönlich fand diese Stelle in unserem Urlaubsort Preschiera wunderschön und bin oft dort entlanggeschländert. Während man auf der einen Seite den romantischen Blick auf den See hat, tümmeln sich daneben Eisdielen, Restaurants und Bars, die alle von dieser Lage profitieren. Auch wir haben dort während unserem Urlaub gegessen, sogar die beste Pizza von allen und stundenlang diese Kulisse bestaunt.  Man kann dort einfach mal abtauchen, die Natur bewundern und alles um sich herum vergessen.

Das nächste Aufnahme ist dann während eines Ausflugs entstanden. Es war für mich wirklich der schönste Tag im Urlaub gewesen, da mir der Safari Park sehr gefallen hat. Bei der Gestaltung hat man sich viel Mühe gegeben und das ganze in 3 Bereiche aufgeteilt: der Safari, dem begehbaren Zoo und ein Bereich mit ausgestorbenen Tieren, die man nachgebaut hat. Es gab also einiges zu sehen und wir haben dort viele Stunden verbracht. Die Tiere machten alle einen glücklichen Eindruck, was auch an den streigen Vorschriften für die Besucher liegen dürfte und dem begrenzten Zeitfenster der Safari Touren. Danach hat man den Giraffen, Löwen und Zebras wieder ihre Ruhe gegönnt. Dieses Bild ist vom ganzen Tag aber eines meiner absoluten Lieblinge. Warum? Weil ich persönlich den Eindruck habe, dass das Tier lacht und Freude hat. Diese Aufnahme  zeigt also schon, dass es den Tieren dort wirklich gut geht und das ist für mich ein ganz wichtiger Punkt bei Tierparks.

Mein letztes Foto ist bei einem Städtetrip in die Umgebung entstanden. Rund um den Gardasee gibt es sehr viele süße, kleine Hafenstädte und Lazise ist eine davon. Schon öfter habe ich auf meinem Blog betont, dass ich die Architektur in Italien liebe. Jedes Mal verliebe ich mich erneut in all die alten Bauten, dem Flair und den verwinkelten Gässchen und versuche das natürlich auf Bild zu bannen. Die Aufnahme selbst ist hier am Hafen von Lazise entstanden, wo mir die alte Kirche sofort ins Auge gesprungen ist. Besonders gut gefällt mir hier, dass ich mit der Sonne gespielt habe. Auf anderen Bildern fand ich sowas schon immer sehr schön, wollte auch endlich mit dem Licht spielen und habe das dann im Urlaub geschafft.




Anfang diesen Jahres habe ich Urlaub in der Heimat gemacht. Besucht wurden Verwandte, die in Freiburg leben. Nicht immer muss man weit fahren, um eine schöne Landschaft auf Bild bannen zu können und genau diese Aussage war auch Anstoß für meine kleine Blogparade, die uns "Quer durch Deutschland" führte und bei der ich euch Freiburg näher brachte.  Eines unserer Ausflugsziele war der Schauinsland Berg, bei dem es wirklich hoch hinauf ging. Für meine Ohren war das zwar sehr anstregend, da ich jemand bin, der dann sofort mit einem Druckgefühl  zu kämpfen hat, aber der Ausblick hat einfach für all die Anstregungen entschädigt. Bild 1 und 3 sind übrigens dort entstanden und spiegeln die letzten Etappen zur Aussichtsplattform wieder. Doch sie zeigen auch, was für eine tolle Natur wir hier in Deutschland haben. Durch den Besuch in Freiburg bin ich aber auch ein absoluter Anhänger von Raw Fotografie geworden, denn die habe ich kurz zuvor für mich entdeckt und dort dann angewendet. Im Anschluss könnt ihr eure Bilder wirklich viel besser bearbeiten, vor allem was die Helligkeit anbelangt. Hier musste ich zum Glück gar nicht so viel machen, da die Lichtverhältnisse an diesem Tag sehr gut waren und ich auch immer wieder etwas mit der ISO gespielt hatte. Durch die veränderten Einstellungen konnte ich dann auch etwas mehr Helligkeit ins Bild bringen.

Bei der letzten Aufnahme waren wir dann schon in der Innenstadt von Freiburg unterwegs und dort ist das Wahrzeichen natürlich der Freiburger Dom. Den haben wir uns nicht entgehen lassen und ihn etwas genauer unter die Lupe genommen. Architektonisch schlug mein Herz auch hier höher und ich habe ihn sofort aus allen Winkeln aufgenommen, wobei ich natürlich darauf geachtet habe die Baustelle drum herum nicht im Bild zu haben. Gar nicht so leicht, somit wurde sich auf den oberen Teil des Bauwerks konzentriert. Das Bild hat es auf meine Favoriten Liste geschafft, da ich hier in Sachen ISO Einstellungen wirklich vorangekommen bin. Denn hätte ich da nicht etwas herumgespielt, wäre das ganze viel dünkler geworden. So habe ich die Helligkeit selbst geregelt und im Anschluss wirklich tolle Ergebnisse gehabt.

Was sagt ihr zu meinen Lieblingsbildern?
Wie ging eure Fotografische Reise los?
Und auf welches der kommenden Themen seit ihr schon gespannt?