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Freitag, 24. März 2017

{Aus dem Leben einer Studentin} 4.Semester - Das letzte Drittel beginnt!

Nachdem ich nun schon das 5.Semester hinter mir habe und kurz vor dem Ende meines Studiums stehe, möchte ich euch natürlich auch endlich an meinem vierten Semester teilhaben lassen. Das ist nun schon wieder etwas her, aber es kommt mir echt wie gestern vor, als ich überlegt habe, welche Seminare ich belege. Das Schöne ist, dass wir an diesem Punkt des Studiums nur noch wenige Seminare fest vorgeschrieben haben. Aus den meisten Themenbereichen dürfen wir inhaltlich frei wählen. Ob man dann natürlich einen Platz ergattert, ist eine andere Frage. Aber im vierten Semester hatte ich, bis auf eine oder zwei Ausnahmen, wirklich Glück und bin überall reingekommen, wo ich wollte. Der Start ins Semester verlief also super und ohne große Überraschungen. Nachfolgend möchte ich euch nun meine Seminare etwas näher vorstellen. Vielleicht mache ich ja auch den einen oder anderen von euch neugierig auf meinem Studiengang. Oder gebe mit meinem Beitrag eine kleine Entscheidungshilfe, auf die Frage, was man denn studieren soll. Immerhin ist das Angebot riesig und die Wahl sicherlich nicht ganz so einfach. 

Aus dem Leben einer Studentin - Studium - Vorstellung - 4.Semester -Inhalte

4.Semester: Voll im Studium angekommen

Ich bin wirklich dankbar, für all die Erfahrungen, die ich bis jetzt durch mein Studium sammeln durfte. Nicht nur lerne ich ständig neue, interessante Menschen kennen, sondern auch inhaltlich finde ich es toll, dass mein Studiengang so breit gefächert ist. Dadurch lerne ich ständig neue Dinge und erweitere meinen Horizont. Im vierten Semester konnte ich wirklich sehr frei aus den Inhalten meines Studiengangs wählen, da ich die Aufbauseminare zum größten Teil schon erledigt hatte und deshalb schon die ersten Ergänzungsseminare anstanden. Der Unterschied hier ist, dass die Ergänzungsseminare einfach noch etwas tiefer gehen, als die Aufbauseminare und teilweise schon Vorkenntnisse erwartet werden. Zudem merkt man es teilweise auch am Lesestoff, denn der wird in manchen Seminaren etwas umfangreicher. Aber in einem human- oder geisteswissenschaftlichen Studium kommt ihr am Lesen von Texten nun mal nicht vorbei. Das gehört einfach dazu und ihr solltet somit schon gerne Bücher in die Hand nehmen. Bei den Ergänzungsseminaren gibt es jedoch überhaupt keine Vorgabe, aus welchen Bereichen diese stammen müssen, sodass man in die Richtung gehen kann, die einem am meisten gefällt. Insgesamt hatte ich in diesem Semester übrigens drei Tage Uni die Woche. Dienstags und freitags hatte ich nämlich immer frei und diese Tage genutzt, um Referate vorzubereiten, ein Essay zu schreiben oder meine Hausarbeitsthemen auszuarbeiten. Eine Klausur hatte ich in diesem Semester nicht, denn meine Prüfungsleistungen beschränkten sich auf Referate (unbenotete Leistung) und Hausarbeiten (benotete Leistung), was ich ebenfalls als sehr angenehmen empfand. Dafür musste ich jedoch in den Semesterferien vier Hausarbeiten schreiben. Drei eigene und eine Gruppenarbeit. Das erforderte natürlich ein gutes Zeitmanagement und ich bin froh, dass mir dies gelungen ist, denn auf die Ergebnisse bin wirklich stolz.



Welche Seminare habe ich belegt?

In der Soziologie musste ich noch ein Aufbaumodul für die Spezielle Soziologie absolvieren, bei dem ich mich für "Soziologie des Politischen" entschied, da dieses Seminar beide Teilbereiche meines Studiums miteinander verbindet und ich das einfach interessant fand. Inhaltlich haben wir hier herausgearbeitet, was "Politische Soziologie" bedeutet, da diese Forschung noch am Anfang steht und uns unterschiedliche Autoren und deren Konzepte, aber auch Theorieströmungen angeschaut. Im Prinzip geht es dabei um das Verhältnis zwischen Politik und Gesellschaft, somit werden gesellschaftspolitische Sturkuren, die Wirkungsweise von Organisation, aber auch die Auswirkungen von politischen Entscheidungen auf die Gesellschaft untersucht. Dementsprechend haben wir uns hier mit Theoretikern, wie Hanna Arendt, Karl Marx, Jürgen Habermas, Bourdieu, Latour oder Max Weber auseinandergesetzt. Namen, die euch bei einem politikwissenschaftlichen oder soziologischen Studium ziemlich oft begegnen und deren Theorien ihr einfach kennen solltet. Bei den Theorieströmungen lag der Fokus hingegen auf dem Neo-Institutionalismus, welcher übrigens auch mein Hausarbeitsthema war. Inhaltlich habe ich versucht das Politische herauszuarbeiten und mich deshalb mit der Logik der Angemessenheit von March und Olsen beschäftigt und das Konzept der World Polity von Meyer vorgestellt, die besagt, dass sich die Staaten mehr und mehr angleichen. Ein Beispiel hierfür wäre die Bildung, die sich mittlerweile in den westlichen Staaten ähnelt. Allgemein geht es beim Neo-Institutionalismus aber um die Wirkungsweise von Organisationen.


Im Bereich der Internationalen Beziehungen habe ich mich hingegen mit der Afrikanischen Union und dem Regionalismus beschäftigt. Für mich übrigens eines der Seminare, welches mir im vierten Semester am Besten gefallen hat, weil es sehr spannend aufgebaut war. Es gab nicht nur Referate, sondern auch ein paar Gruppenarbeiten und Seminarstunden, durch die unser Dozent geführt hat. Bisher wusste ich eigentlich nur recht wenig über die Afrikanischen Union und die Regionalorganisationen in Afrika. Klar, ich hatte das Grundwissen, welches jeder von uns besitzt, aber dies ging nicht unbedingt in die Tiefe. Somit war es interessant, sich nicht nur mit den Institutionen, sondern auch den unterschiedlichen Ländern zu befassen. Inhaltlich deckte das Seminar nämlich wirklich alles ab, da wir auch über aktuelle Themen und Missstände diskutiert und uns nicht nur den Aufbau und die Geschichte von Organisationen angeschaut haben. Auch hier habe ich dann eine Hausarbeit geschrieben, bei deren tippen ich ebenfalls am meisten Spaß hatte, denn ich habe versucht die Frage zu beantworten, ob Nigeria heute wirklich als Regionalmacht eingestuft werden kann. Dadurch habe ich mich intensiv mit dem Land und seiner Außenpolitik, aber auch der ECOWAS auseinandergesetzt und einiges gelernt. 


Mein letztes Aufbaumodul erfolgte dann im Bereich Politische Theorie, wo ich mich für "Politische Theorien der Moderne und Postmoderne" entschieden haben, weil es direkt an das Seminar anschloss, welches ich im vorherigen Semester belegt hatte. Hier ist es so, dass man sich in jeder Stunde mit einem neuen Theoretiker und dessen Ansatz beschäftigt. Jedoch waren neben Klassikern wie Habermas, Arendt, Rawls oder Foucault, auch viele neue Theoretiker wie Axel Honnet oder Nancy Fraser vertreten. Inhaltlich deckte das Ganze ein breites Spektrum ab. Wir beschäftigten uns mit dem Liberalismus, der deliberativen Demokratie, aber auch der  Gouvernmentalität und den kritischen Theorien. Ihr merkt sicherlich schon jetzt, dass es ab und an Überschneidungen bei den Seminaren gibt. Das lässt sich einfach nicht vermeiden, jedoch werden dabei oftmals andere Ansätze der Autoren betrachtet oder die vorhandenen aus einem anderen Blickwinkel. Während manches aber letzten Endes wirklich Wiederholung ist. Jedoch bleiben die Dinge so dann auch besser hängen und gerade für Hausarbeiten ist es natürlich toll, wenn man Themen aufgreifen kann, wo man sich mit der Theorie schon auskennt. Auch hier habe ich eine benotete Leistung abgelegt und eine Hausarbeit geschrieben. Dabei bietet sich im Studium übrigens an, dass man seine Referatsthemen aufgreift und sich mit diesen intensiver beschäftigt. Der Vorteil: Ihr habt dann schon ein gewisses Grundwissen zum Thema und schon einiges an Literatur, die ihr wieder verwenden könnt. Aus diesem Grund habe ich die Ansätze von Honneth und Fraser verglichen und deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgearbeitet.

Im Bereich der Ergänzungsseminare habe ich mich dann dazu entschieden, ein soziologisches Seminar zu den Menschenrechten zu belegen. In meinen Augen eine sehr spannende Thematik. Dazu ist es ein Begriff, den jeder irgendwie kennt, zu dem man schon ein gewisses Grundwissen mitbringt, sich aber noch nie so wirklich intensiv damit beschäftigt hat. Deshalb wollte ich mich etwas mehr einarbeiten. Inhaltlich war unser Kurs so aufgebaut, dass wir uns erst mit der Frage auseinandergesetzt haben, was Menschenrechte eigentlich sind. Im Anschluss daran sind wir die Geschichte durchgegangen und haben uns dann einige Wochen mit Soziologen beschäftigt, die Ansätze in der Soziologie veröffentlicht haben, um Begriffe wie Menschenwürde und natürlich auch Menschenrechte genauer zu betrachten. Joas war hier ein sehr wichtiger Autor, der die Theorie der Wertegeneralisierung aufgestellt hat. Ihr merkt, alles noch sehr theoritisch bis dahin, doch mit dem Europäischen Menschrechtshof, den Menschenrechten im Neo-Institutionalismus und den Menschenrechten im Arbeitsrecht, wurde es dann auch etwas praxisorientierter, bis wir uns am Ende dann natürlich auch mit aktuellen Beispielen zu den Menschenrechten auseinandergesetzt haben. Ihr müsst euch aber immer darauf einstellen, dass in einem humanwissenschaftlichem Seminar immer zuerst ganz viel Theorie erfolgt, ihr viele Theoretiker kennenlernt und am Ende dann erst der Praxisbezug kommt. Spannend ist jedoch, dass am Ende jeder Stunde über die Thematik diskutiert und dann auch Bezug auf aktuelle Entwicklungen genommen wird. Aber die Theorie ist nun mal immer präsent. Etwas, was sicherlich nicht jedermanns Geschmack ist.

In meinem zweiten Ergänzungsseminar spielte der Begriff des "Rechts" ebenfalls eine wichtige Rolle (man merkt, dass überlegt habe, ob ich nicht Jura studiere. Das war mir aber am Ende einfach zu trocken), denn der Titel lautete "Macht-Recht-Gerechtigkeit". Angesiedelt war das Seminar in der politischen Theorie, somit war klar, dass es auch viel Theorie geben wird. Aber ich fand es interessant, mir einmal unterschiedliche Ansätze zu diesen drei Begrifflichkeiten anzuschauen. Der Auftrag der jeweiligen Referenten war es dabei unterschiedliche Theoretiker und deren Ansätze in Bezug auf die drei Begrifflichkeiten vorzustellen. Somit beschäftigten wir uns zu Beginn damit, was überhaupt unter dem Begriff des Rechts zu verstehen und was genau ein Rechtsstaat ist. Danach kamen die Klassiker an die Reihe (übrigens mein Referatsthema) und die sind ziemlich anspruchsvoll. Ich arbeitete Webers Ansicht heraus und gerade seine Rechtstheorie ist nicht unbedingt die bekannteste Arbeit von ihm, weshalb es nicht nur wenig Literatur gab, die vorhandene auch ziemlich kompliziert war. Weber hat nämlich ein Studium in diesem Bereich absolviert und somit sehr viele Fachbegriffe verwendet, deren Verwendung heute nicht mehr üblich ist. Da musste ich mich erst einmal durchkämpfen, war aber auch froh, dass ich es am Ende verständlich rübergebracht habe. Weitere Klassiker, die vorgestellt wurden, waren Hobbes, Ahrendt oder Machiavelli. Im Anschluss folgten dann modernere Theoretiker wie Habermas, Maus, Luhman, Forst oder Lukes.

Im Bereich der empirischen Sozialforschung stand auch ein Aufbaumodul an, in dem ich mich mit der "OLS-Regression" beschäftigt habe. Wir arbeiten dabei übrigens mit dem Statistik Programm Spss. Inhaltlich geht es darum, verschiedene Faktoren und deren Wirkung zu untersuchen. Ansonsten stand bei mir noch ein Blockseminar, welches jedoch schon eine Woche vor dem aktuellen Semesterstart stattfand. Somit begann mein Semester etwas eher, aber ich mag Blockseminare. Zwar erwartet einem eine Menge Stoff, den man in kürzester Zeit lernen muss, aber man beschäftigt sich auch viel intensiver mit einer Sache, sodass der Stoff besesr hängen bleibt. Zudem hat man ein Seminar dann auch zimelich schnell hinter sich gebracht und mehr Zeit während dem Semester. Ich musste dabei ja noch Datenauswertung 1 nachholen, da ich damals beim zweiwöchigen Blockseminar mit Grippe flachlag. Da hatte ich echt Glück, dass der erste Teil kurz danach noch einmal angeboten wurde, den zweiten Teil habe ich dann übrigens in meinem fünften Semester nachgeholt.

In Teil 1 drehte sich aber alles um Spss und den Umgang mit diesem Programm, was in Anbetracht meines Aufbaumoduls, welches anstand, natürlich sehr wichtig war. Mir hat die Arbeit mit dem Programm richtig viel Spaß gemacht, aber ich bin generell ein Fan von solchen Dingen, auch wenn ich beruflich in eine andere Richtung gehen möchte. Jedoch war das Blockseminar sehr gut strukturiert und unser Dozent war super. Ich hatte schon öfter Seminare bei ihm und die waren immer sehr lustig, locker und gut verständlich. So war es auch bei Datenauswertung 1 und 2, sodass ich nun voller Freude schreiben kann, dass ich beide Teile bestanden habe. Und obwohl ich ja nicht der größte Daten Fan bin und Teil 2 erneut den Stoff von Statistik umfasste, habe ich insgesamt mit einer 1,4 bestanden, was mich richtig stolz macht. Für jemand der kein Fan von Mathe, Statistik und Co. ist eine ziemlich gute Leistung. Ich hoffe, dass ich damit auch einigen von euch die Angst davor nehmen kann. Denn ich kenne viele in meinem Studium, die wirklich Angst vor diesem Teil haben und sich da große Sorgen machen. Aber es ist wirklich machbar, wenn ihr euch mit den Dingen auseinandersetzt und beschäftigt. Ich war auch nie eine Leuchte in Mathe. Aber man kann Schule und Studium auch nur schwer miteinander vergleichen. Der Stoff ist ein ganz anderer, und die Art und Weise, wie er vermittelt und geprüft wird, auch.

Mit meinen Noten vom vierten Semester bin ich sowieso richtig zufrieden. Für mich war es gefühlt irgendwie eh mein bestes Semester. Gut, vielleicht lag es auch daran, dass zur gleichen Zeit Sommer war, das Wetter passte und das generell die Laune steigert. Aber irgendwie lief alles richtig gut, ich habe viel erlebt und auch ne Menge Spaß gehabt. Hinzu kommt noch, dass ich auch in all meine gewünschten Seminare reingekommen bin. Etwas, was im folgenden Semester leider gar nicht geklappt hat. Aber das ist eine andere Geschichte, für den nächsten Post meiner Reihe.

Wer mehr Informationen über meinen Studiengang und allgemein zum Studieren haben möchte, der findet ganz viele Tipps, Tricks und Erfahrungen in den bisher veröffentlichten Beiträgen:

2.Semester // 3.Semester (Halbzeit)


Wer macht gerade sein Abitur und überlegt zu studieren?
Wer von euch studiert oder arbeitet, und wenn ja, was?
Gibt es noch weitere Dinge, die ihr gerne über das Studieren wissen möchtet?

Kommentare :

  1. Echt cool, dass du noch mal Einblicke in dein Studium gibst. Das ist immer total spannend, weil ich ja was völlig anderes studiere...

    Z.B. kann ich gar nicht wirklich viel wählen - ich glaube, erst im fünften Semester hat man ein Wahlfach, wobei da auch nur wenig zur Auswahl steht, weil fast alle von ihrem Betrieb vorgeschrieben bekommen, dass sie English for Business machen müssen. Und dann müssten sich alle anderen zusammentun, damit überhaupt noch ein weiteres Fach angeboten wird.

    Drei Tage pro Woche klingen nach einem Traum... ich habe ja immer 5-6 Tage Schule pro Woche. Und das zweite Semester hat wohl noch mein Stunden pro Schultag als das erste (im Durchschnitt), weil so viele Feiertage dafür sorgen, dass die Wochenstunden sich nicht gut verteilen :(

    Hausarbeiten in Gruppenarbeiten wären für mich aber der Horror - da ziehe ich eine Klausur doch vor.

    Also das politische Soziologie-Zeug klingt für mich sehr anstrengend und fremd... aber Internationale Beziehungen hätte ich auch gern mal im Studium ;) Aber dafür habe ich wohl nicht den richtigen Studiengang gewählt.

    Das mit den Menschenrechten klingt verdammt spannend und ich muss zugeben, dass ich die bisher nur als selbstverständlich hingenommen habe... die Diskussionen stelle ich mir da echt interessant vor.

    Freut mich, dass du in dem Semester mit deinen Leistungen zufrieden warst UND Spaß am Lernen hattest :)

    Liebe Grüße

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    1. Dankeschön, du weißt ja das es mir da genauso geht, ich finde solche Beiträge immer richtig spannend.

      Du studierst an der Fachhochschule oder? Weil da weiß ich auch von meinen Freunden, dass da mehr vorgeschrieben ist und auch der Stundenplan meist schon vorgegeben ist und man da nicht so frei von der Uhrzeit her wählen kann. Ich hatte mich ja gerade wegen dieser Gründe für die Uni entschieden. Hättest du dich für Business Englisch entschieden oder lieber was anderes gemacht? Ich meine wichtig ist das ja schon, weil man Englisch mittlerweile in den meisten Betrieben ja auch ständig braucht.

      Also bei der Uni ist es halt so, dass in die Wochenstunden und Credits auch die Zeit miteingrechnet wird, die man zu Hause dann noch aufwenden muss. Das finde ich persönlich echt gut, weil wie gesagt vieles noch gemacht werden muss.

      Das kommt auf die Gruppe an. Ich habe die Hausarbeit ja mit Freunden geschrieben und da weiß man dann auch, dass man sich auf diese verlassen kann. Bei uns hat das somit super geklappt, aber gerade wenn man die Leute nicht kennt, dann kann das halt auch nach hinten losgehen. Gibt halt manche, die nicht ganz so engagiert sind und die Arbeit dann an einem hängen bleibt. Abseits davon musste ich nur mal ein Essay mit einem anderen Studenten schreiben und das hat auch super geklappt. Da hatte ich auch Glück, weil wir uns gut verstanden haben und beide engagiert waren. Aber den Großteil der Hausarbeiten schreibt man bei uns auch alleine. Die Gruppenhausarbeiten waren jetzt im Bereich Datenauswertung und da muss ich gestehen, dass es da sogar positiv ist. Weil wir da ja im Programm eine Ols Regression durchführen müssen und wenn das Programm dann Fehler ausspuckt, behebt man das zu dritt eher, als alleine, weil jeder halt sein Wissen einbringen kann.

      Freut mich aber, dass du manche Inhalte interessant findest. Waren sie auch wirklich. Internationale Beziehungen ist auch ein Bereich, den ich gerne mache, weil der wirklich sehr aktuelle und spannend ist. Auch im kommenden Semester mache ich mein letztes Ergänzungsseminar dort und da geht es dann auch um aktuelle Problemstellungen in den Internationalen Beziehungen und da gibt es ja derzeit leider einige. Bin aber gespannt, welche Dinge wir dann konkret behandeln.

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  2. Ohh, das klingt ja wirklich nach einem klasse Semester!
    Mir machen Seminare, die etwas tiefer und über die "normalen" Basiskurse hinausgehen auch um einiges mehr Spaß! Da lernt man einfach ganz andere Dinge und kann Themen wirklich viel tiefegehender behandeln!
    Nur mit SPSS komme ich im Gegensatz zu dir gaaar nicht klar - das ist einfach überhaupt kein Programm für mich! :D

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    1. Dankeschön für das liebe Kompliment <3.
      Also ich hatte ja vor dem Seminar ziemlich bammel, weil ich einige Horrorstorys von Kommilitonen gehört habe, die auch nicht so begeistert waren bzw. ebenfalls nicht komplett mit dem Programm klar kamen. War dann wirklich erleichtert, dass es bei mir eigentlich ziemlich gut lief und mir das Ganze sogar Spaß gemacht hat. Aber wie gesagt, ich hatte da schon immer eine gewisse Vorliebe für. Schon in der Schule mochte ich Informationstechnologie und die Arbeit mit den Programmen (wobei sich das dann erstmal auf die Office Programme beschränkte), auf der Arbeit bin ich mit unserem Programm auch super zurecht gekommen und fand es da auch spannend, als wir es gelernt haben und auch sonst mache ich sowas echt gerne. Habe ich dann auch im Seminar wieder gemerkt. Aber wie gesagt, gab bei uns auch Einige, die konnten damit nicht so viel anfangen. Wichtig ist aber, dass man es einfach mal gesehen hat ;).

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  3. Hey :)
    Ich finde es sehr spannend, mal so einen persönlichen Bericht aus einem anderen Studiengang zu lesen. Dein Studium klingt auf jeden Fall sehr interessant, aber auch anstrengend für mich als eher praxisorientierten Menschen. Ich habe Angewandte Medien, speziell im Fach TV-Produktion und -Journalismus studiert, ich bin gerade fertig geworden. Da es so eine Mischung aus staatlicher Hochschule und privater Akademie war, lief das bei mir alles ein bisschen anders. Ich konnte mir z.B. nichts aussuchen, sondern die Fächer waren vorgegeben und liefen immer im Block ab, also ein Fach hatten wir dann eine oder zwei Wochen durchgängig und dann kam das nächste. Und es gab viel Praxis und Technik, dafür weniger Theorie.
    Ich werde ab April erstmal wahrscheinlich mindestens ein Jahr lang als Online-Redakteurin arbeiten. Ich schließe aber nicht aus, später nochmal etwas weiterzustudieren. Deine Richtung würde da ja ganz gut zu Journalismus passen. Zu Schulzeiten hat mich sowas leider noch überhaupt nicht interessiert, aber inzwischen wünsche ich mir doch öfter mal, mehr über die Zusammenhänge und das alles zu wissen. Aber erstmal muss ich ein bisschen Geld verdienen.^^
    Was ist denn Dein Berufswunsch, wenn Du fertig bist?

    Alles Liebe,
    Lucia
    (http://www.blitzlichtglitzer.de/)

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    1. Dankeschön für das liebe Kompliment.
      Ja es ist definitiv viel Theorie und das ist wirklich nicht jedermanns Sache, aber gerade deshalb finde ich solche Einblicke wichtig, weil man das aus den Studienbeschreibungen auch recht schwer rauslesen kann. Mich stört es jetzt nicht, aber ich habe mit Theorie auch keine Probleme und finde das immer sehr spannend.
      Aber dein Studiengang hört sich auch sehr spannend an, gerade da ist die Praxis ja auch wesentlich wichtiger, als die Theorie. Uih da wünsche ich dir aber viel Erfolg beim Start in den Beruf und auch viel Spaß. Ich würde ehrlich gesagt auch gerne in die Richtung Online Journalismus gehen, aber weiß halt auch ,dass das viele möchten, somit habe ich mich gerade deshalb für diesen Studiengang entschiede, weil ich halt damit auch in ganz andere Richtungen noch gehen kann. Denn neben Journalismus reizt mich auch generell der Bereich Marketing und Öffentlichkeitsarbeit und könnte mir auch gut vorstellen dass im Bereich der Parteien oder für politische Einrichtungen und Institutionen zu machen.

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  4. Vom Studieren habe ich leider überhaupt keine Ahnung. Irgendwie habe ich schon während der Schulzeit gesagt dass ich nie studieren werde und das habe ich auch so durchgezogen :)

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    1. Finde ich aber auch gut. Bei mir war es ja genau andersrum, ich wollte immer studieren und habe nie gedacht, dass ich das wirklich mal würde. Habe ja erst die Mittlere Reife gemacht und mich nach der Ausbildung dafür entschlossen diesen Weg zu gehen. Ohne meinen damaligen Ausbilder, der mir das geraten hat, wüsste ich nicht, ob ich es wirklich in die Realität umgesetzt hätte. Somit bin ich ihm echt dankbar.

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  5. Hach, da denke ich ganz wehmütig an meine Studienzeit in Mannheim zurück! Da war es auch so, dass man nach der ersten Hälfte des Studiums freier wählen konnte - richtig toll! So stellt man sich das Studieren ja auch eigentlich vor. :)
    SPSS ist wirklich ein tolles Programm und ich finde es super, dass man es an der Uni kennenlernt. Es ist so nützlich und im Berufsleben stolpert man irgendwann auch wieder darüber (so ist es zumindest bei mir :D).

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar. Jap genau, so hatte ich es mir vorab vorgestellt und bin froh, dass ich jetzt auch endlich an dem Punkt bin und mein Studium da dann wirklich so frei ist. Ist ja dann doch nicht immer so.
      Was machst du denn beruflich, wenn ich fragen darf?

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  6. Das klingt wirklich mega interessant und man merkt dir an, wie sehr du dich für diese Themen auch begeistern kannst! Und gut, dass dir auch alles zur empirischen Sozialforschung gefallen hat, letzlich ist das dann nämlich quasi mein Bereich :D

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    1. Dankeschön für dein liebes Kompliment. Also beruflich wäre es nicht meine bevorzugte Richtung, aber es ist auf jeden Fall ein attraktiver Arbeitsbereich, den ich nicht komplett ausschließen möchte. Aber bisher hänge ich einfach noch dem Traum nach, doch mal journalistisch durchzustarten zu können oder halt in Richtung Öffentlichkeitsarbeit. Weiß aber auch, dass das ziemlich viele machen möchten und gutbezahlte Stellen leider Mangelware sind. Also mal schauen.

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  7. Mal wieder sehr interessant rund um dein Studium :)
    Afrikanischen Union und dem Regionalismus fände ich auch ziemlich interessant und ist auch mal so ein Thema, was nicht 08/15 ist!
    Und deine Noten sind ja auch klasse, da merkt man, wie sehr es dir Spaß macht und ich glaube gerade die Vielfalt macht dieses Studium aus!

    Du hattest so viele Punkte, die Tabea und ich gar nicht hatten, da darfst du auch mal die Leseflaute vergessen ;) Ist vielleicht bei dir auch nicht sooo oft der Fall, weil Flaute verstehe ich vor allem, dass ich keine Lust und nicht Zeit habe zu Lesen, oder?

    Das stimmt leider: In Krimis, Thrillern, aber eben auch Dystopien kommen oft gleiche Dinge vor. Klar, man kann das Rad auch nicht immer neu erfinden. Aber es gibt einfach so Sachen, die man nicht 100x lesen möchte...

    Ist eigentlich echt schlimm, dass sozusagen das Aussehen mit aussucht :D Natürlich nicht nur, denn wenn man Bücher schon von irgendwoher kennt und weiß, dass sie gut sind trotz nicht so schönem Cover ist das ja gut. Aber wenn man die noch nicht kennt, greift man wirklich eher zu schönen Büchern.

    Ich habe den ersten Band von Selection gelesen (Rezension kommt noch), ich fands ganz gut, aber auch nicht herausragend...

    Echt? Ich dachte ich mir da fast alleine mit der Lesezeichensituation :D
    Ich muss auch oft im Bett danach suchen und liege gerne drauf, anstatt das Lesezeichen einfach auf meinen Nachttisch zu legen :D

    Dann ist gut, wenn der erste Eindruck von der Serie nicht korrekt ist. Dann muss ich wirklich mal reinschauen. Weil solche Genre ist halt eine typische amerikanische Art und Weise. Aber das Klischee muss einfach aus meinem Kopf xD
    Hab auch schon gehört, dass bald die zweite Staffel kommt und finde das auch klasse, dass es so gut ankommt!

    "Tote Mädchen lügen nicht" möchte ich auch unbedingt sehen - habe da auch das Buch dazu gelesen. Führt da Selena Gomez Regie? Habe ich das richtig mitbekommen?

    Designated Survivor klingt mir etwas zu politisch... Mal schauen, ob ich mal reinschaue...

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    1. Dankeschön. Mir hat das Seminar wie gesagt auch sehr viel Spaß gemacht, weil es auch gut aufgebaut war. Jap die Vielfalt schätze ich auch, auch wenn man es dadurch auf dem Arbeitsmarkt sogar etwas schwerer hat. Aber gut, kann halt auch nicht jeder eine Begabung für Naturwissenschaften besitzen.

      Also bei mir ist es so, dass ich in den stressigen Zeiten zwar traurig bin, wenn ich ein gutes Buch nicht weiterlesen kann, aber das Problem ist, dass ich halt dann keine Lust zum Lesen verspüre, obwohl das Buch gut ist und ich wissen möchte wie es weitergeht. Ich habe halt dann nur schon so viel für die Uni gelesen, dass ich zum abschalten was anderes brauche. Deshalb packe ich das immer gerne in die Leseflaute für mich mit rein.

      Genau Bücher, die mich optisch nicht so ansprechen lese ich dann meistens, weil sie mir entweder empfohlen wurde, ich die Verfilmung gesehen und für gut empfunden habe oder ich den Autor kenne und seine Bücher liebe. Aber abseits davon spielt das Cover halt ne Rolle, aber das ist ja auch kein Geheimnis mehr.

      War das bei dir auch so ein Covergriff dann? Oder war es die Storyline, weil die hört sich ja erstmal nicht schlecht an und gibt einem noch das Gefühl, dass da auch ein einiges an Kritik kommen könnte. Liest du denn dann weiter, weil die Reihe ist ja glaube ich ziemlich lange?

      Ich finde es vor allem auch deshalb gut, weil man dann vielleicht noch weitere deutsche Serien produziert. Das würde dem Markt gut tun, weil die Sender dann mehr Konkurrenz bekommen und das normalerweise dazu führt, dass die Qualität dann auch zunimmt.

      Ja genau sie führt das Regie. Sie hatte ja damals den Autor angeschrieben, ob sie die Rechte für das Buch erwerben könnte und hat sie dann auch bekommen. Jedoch macht sie das nicht alleine, da sind noch weitere namhafte Regisseure mitbeteiligt. Ich denke mal, dass sie sich damit einen weiteren Weg für ihre Karriere ebenen möchte, viele Schauspieler produzieren ja mittlerweile und haben eigene Studios, falls es mit der Schauspielerei mal nicht mehr so erfolgreich läuft und die Rollen aus bleiben. Ist sicherlich nicht verkehrt.

      Stimmt, die Politik spielt eine Rolle, aber nicht so wie bei House of Cards. Es ist nicht ganz so anspruchsvoll, sondern man merkt, dass es darum geht den Zuschauer zu unterhalten. Deshalb hat man sich auch dazu entschieden sich nicht nur auf die Politik zu konzentrieren, sondern einen bunten Genremix zu bieten. Denn neben dem politischen Geschehen, nimmt ein großer Teil der Handlung die Aufklärung des Anschlags ein, womit wir halt auch das Crime Genre bedienen, aber es werden auch die privaten Probleme der Hauptfigur thematisiert. Denn wenn man plötzlich zum Präsidenten wird, zieht das ja auch familiäre Probleme nach sich und gerade auf das Familiendrama legen die Produzenten auch Wert. Durch den jugendlichen Sohn werden dann nochmal andere Dinge thematisiert. Ich mag es wie gesagt echt gerne, weil es spannend ist, viel Action gibt, aber auch Drama und eine süße Liebesgeschichte und natürlich immer die Frage, wer steckt hinter den Anschlag.

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  8. Interessant ;) Ich habe nie studiert und habe es nicht vor, ich war immer sehr glücklich mit meiner Ausbildung auch wenn ich dann umgesattelt habe. Ich bereue nichts. Wichtig ist, das man liebt was man tut :D Liebe Grüße
    PS: Riverdale ist echt spannend... ich hoffe ich schaffe alle Folgen ;)

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    1. Ich habe ja auch erst eine Ausbildung gemacht und finde sowas wichtig und gut. Hatte auch nie erwartet, dass ich doch noch studieren würde. In der Realschule war das immer so ein Traum von mir und bestärkt diesen zu realisieren, hat mich dann mein Ausbilder. Er hat mich da wirklich unterstützt und war da auch mein Mentor. Aber ich stimme dir zu, wichtig ist, dass man liebt was man tut. Und so lange wir beide das tun, dann ist das wunderbar.

      Freut mich zu höre, dass es dir so gut gefällt und hast du schon eine Theorie, wer denn Jason Blossom ermordet haben könnte? Die Darstellerin von Cheryl hat ja nun auch verraten, dass wir schon am Ende der Staffel die Antwort erhalten, was ich echt super finde.

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  9. Liebste Nicole, es tut mir sehr Leid, dass du so lange nichts von mir gehört hast. Die Umstellung auf weniger Freizeit trifft mich mehr als ich dachte. Von meinen damaligen Hobby's ist so gut wie nichts übrig geblieben aber den Blog will ich einfach nicht aufgeben. Ich hoffe es geht dir gut?!
    Es freut mich unheimlich zu lesen, dass dein Semester so gut lief. Vor allem auf die Note Mathe/Datenauswertung kannst du riesig Stolz sein :)) das ist toll!!!! Ich freue mich richtig. Das kommende Seminar zu den Internationalen Beziehungen klingt sehr interessant und es ist schön, dass ihr freier Wählen dürft. So war es bei uns damals auch.

    Meine Antwort und unsere Nachrichten sind schon eine Weile her, trotzdem möchte ich deine damalige Nachricht nicht einfach so im Raum stehen lassen. Also nicht wundern, wenn die Themen schon veraltet sind :D

    Ich hatte immer das Gefühl bei englischen Büchern nicht alles zu verstehen und mit der Zeit vllt eine wichtige Info zu verpassen und habe dann abgebrochen. Mittlerweile bin ich der Mitte des ersten Teils von Outlander und liebe das Buch sehr. Liest du gerade ein empfehlenswertes Buch? Konntest du dich schon entscheiden, ob du den Master machen möchtest und hast einen für dich entdeckt?

    Wenn ich von deinen Themen, Referaten und dem Studium lese, wächst in mir eine riesige Sehnsucht an die Zeit. Ich vermisse sie sehr!
    Einfach auch sich selbst einteilen zu können und die verdiente Freizeit, wenn man fertig war. Wobei ich gestehen muss, dass Datenauswertung
    nicht unbedingt zu meinen Hobbys gehört :D das Semester dürfte bei dir gerade zu Ende gegangen sein und du hast vermutlich schon ein wenig Freizeit. Das Thema Islam & Gender klingt super spannend und ich wäre gerne dabei gewesen, als du es vorgetragen hast. Ich würde mich sehr freuen, wenn du mir dazu etwas zuschicken kannst.
    Ich würde es sehr gerne lesen, da ich in dem Bereich nun beruflich stecke und nie Fachtexte dazu lesen konnte. Meine Emailadresse hast du bestimmt noch, oder? :)

    Für mich fühlt es sich gerade so an, als hätte ich meinen Blog und meine Stellung dazu resetet. Der Druck ist raus und ich kann mehr nach eigenem Spaß tun.
    Davor war ich doch immer wieder in der Druck und Ich-muss-mehr-tun Schleife gehangen. Mit all dem beruflichen Chaos war es einfach dann zu viel.
    Jetzt habe ich das Gefühl, dass ich mit einem neuen Gefühl dazu starten und es mehr genießen kann :)

    Ich habe schon gesehen, dass von Teen Wolf der erste Teil der neuen Staffel auf Amazon Prime ist und ich habe gestern angefangen. Ich finde sie schon direkt am Anfang super, super spannend und freue mich, dass ich noch ein paar Folgen vor mir habe. Du bist vermutlich schon lange fertig damit? :D
    Erzähl, wie geht es dir denn und gibt es Neues bei dir?

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    1. Das glaube ich dir, da muss man sich dann erstmal wieder dran gewöhnen. Kenne das ja noch von der Ausbildung. Aber wie läuft es denn nun im Beruf? Bist du schon richtig dort angekommen und auch zufrieden?
      Dankeschön für die lieben Worte. Ich habe mich jetzt übrigens auch dazu entschlossen mich für den Master zu bewerben. Da habe ich zwar jetzt etwas mehr Druck was die Bachelorarbeit anbelangt, weil die ja doppelt zählt und wegen dem Schnitt dann auch passen muss, aber in den Humanwissenschaften habe ich jetzt gehört, dass da der Master wohl echt einen Unterschied machen soll und eher verlangt wird. Ich werde jetzt aber den Master machen, der auf meinen Studiengang aufbaut. Durch die neue Prüfungsordnung haben wir da nun neue Inhalte dazu bekommen und neben den Seminaren von Politik und Soziologie kommen jetzt auch Wirtschafts- und Rechtswissenschaften mit dazu, was ich super finde.

      Das freut mich zu hören, dass dir Outlander gefällt. Ich bin da ja leider noch nicht dazu gekommen den zweiten Band anzufangen. Ich habe jetzt am Samstag mit dem letzten Band von Die Bestimmung losgelegt, weiß aber noch nicht, wie der ist, weil ich erst am Anfang bin. Dark Places fand ich nicht schlecht, das habe ich auch erst kürzlich beendet. Das ist von der Autorin von Gone Girl und auch wenn es nicht ganz an besagtes Werk heranreicht, war es nicht schlecht.

      Ich glaube die Studienzeit ist auch etwas ganz besonderes, an das man später immer gerne zurückdenkt. Ich bin auch dankbar für die all die schönen Erfahrungen die ich bisher machen durfte. Man wächst dabei wirklich. Also ich habe das Seminar nun leider nicht angerechnet bekommen, weil ich schon ein Seminar mit der gleichen Bezeichnung gemacht habe und wir hatten darauf leider nicht geachtet, als wir uns angemeldet hatten. Somit muss ich jetzt keine Hausarbeit dafür schreiben. Kann dir aber gerne mal die Notizen zu meinem Referat zuschicken. Was Fachtexte anbelangt, so hat uns unser Dozent am Anfang auch erzählt, dass es da in deutsch bisher leider nicht viel gibt, deshalb hatten wir eigentlich so gut wie nur englische Texte. Ich glaube es gab einen deutschen Text und das wars. Aber ich fand die englischen Übersetzungen eigentlich ziemlich gut zu verstehen. Klar, man musste da definitiv mal ein paar Wörter nachschauen, aber war jetzt kein Problem. Deine Mailadresse müsste ich noch haben, aber ich kann es dir auch über Facebook schicken ,das finde ich sogar noch angenehmer. Und ja ich habe gerade Semesterferien und auch etwas Zeit für mich, weil ich meine Hausarbeit fertig habe. Ist aber jetzt wieder ungewohnt, wenn man die ganze Zeit was zu tun hatte, Zeit für sich zu haben. Man weiß dann immer gar nicht, was man damit anfangen soll, während einem in stressigen Phasen ja so viel einfällt, dass man machen müsste.

      Das ist auch echt die richtige Einstellung, denn wie du schon schreibst, es soll ja Spaß machen und nicht in Druck und Stress ausarten. Ich finde es ja nicht schlimm, wenn nicht jeden Tag Posts kommen, wird mir als Leser auch zu viel. Da kommt man ja auch nicht nach. Bin aber gespannt, auf deinen Neustart.

      Ja ich bin schon durch. Du musst dich aber leider auf weniger Stiles einstellen in dieser Staffel, er hatte ja den Unfall am Set von The Maze Runner und konnte deshalb keine Szenen mehr nachdrehen. Im zweiten Teil der Staffel ist leider noch gar nicht bekannt, ob er überhaupt mitspielt, weil er jetzt natürlich seine Filme nachdrehen muss und er dafür verpflichtet ist. Wäre schade, wenn die allerletzten Folgen ohne Stiles sind, aber dafür kann ja keiner was.

      Ansonsten geht es mir aber gut. Viel Neues gibt es gar nicht unbedingt, nur das ich im Sommer mein Pflichtpraktikum im Bereich Online Redaktion mache, um mal zuschauen, ob mein Tarumberuf wirklich das Richtige ist. Was gibt es bei dr denn Neues?

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  10. Das ist echt ein toller und interessanter Bericht!

    Ich danke Dir, dass Du uns das mitteilst, finde das sehr spannend!

    Hab einen schönen Sonntag!

    xoxo Jacqueline
    My Blog - HOKIS

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    1. Dankeschön für das liebe Kompliment.

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  11. Sehr schöne und interessanter Einblicke, gerne mehr davon! :)

    Liebe Grüße
    Jimena von littlethingcalledlove.de

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    1. Dankeschön, die wird es auch geben :)

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  12. Das klingt richtig spannend. Gerade die Bereiche, für die Du Dich entschieden hast! Viel Erfolg weiterhin!

    Neri

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  13. Was für ein toller Post! Echt krass wie schnell die Zeit vergeht. Ich finde auch, dass studieren eine eht coole zeit ist und bin mit den Inhalten meines Studienganges auch sehr zufrieden. Nur mit SPSS konnte ich mich letztes Semester nicht wirklich anfreunden, weil es uns einfach nicht soo gut erklärt wurde und alle dann schnell die Lust verloren haben und nicht mehr zum Seminar gegangen sind. Deine Kurse klingen alle übrigens sehr interessant!
    Liebe Grüße
    Sarah

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    1. Dankeschön ;). Da muss ich dir aber zustimmen, gerade bei solchen Seminaren ist es wichtig, dass man da Dozenten hat, die das gut rüberbringen, ansonsten macht das einfach nicht so viel Spaß. Wobei bei uns sich auch einige nicht mit dem Programm anfreunden konnten und ich vorab einige Horrorstories gehört habe, dass das ziemlich kompliziert sei. War also dann erleichtert, dass ich im Blockseminar so gut damit zurechtgekommen bin.

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  14. Ich muss sagen, ich finde Dein Studium nach wie vor interessant. Das weißt Du ja. Allgemein interessiere ich mich brennend für Politik und das politische Weltgeschehen. Als ich beim BR in Berlin gearbeitet habe, fand ich es super spannend, den Debatten im Bundestag zuzuhören, Minister und andere Politiker zu interviewen und über Gesetzesvorhaben zu berichten. Ein Semester habe ja auch ich Political and Social Studies studiert.

    Für mich war es im ersten Semester aber einfach zu trocken. Medienmanagement war im Endeffekt die richtige Wahl für mich :)

    Danke übrigens für Deinen Kommentar unter der Filmauswahl! The Help musst Du aber unbedingt und schleunigst anschauen! :D

    LG Sebastian
    www.dailyspice.de

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    1. Das glaube ich dir, hätte ich auch interessante gefunden, vor allem den Teil mit den Interviews. Ist ja auch sehr interessant zu sehen, wie sich die Politik verhalten, wenn die Kameras mal aus sind ;).

      Bin aber froh, dass du mit deinem Studiengang letzte Endes die richtige Wahl getroffen hast. Nichts anderes zählt.

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  15. Drei Tage Uni war sicherlich auch eine gute Mischung für dich. Da würde man einer schreien: Yay! So viel frei. Aber wenn man ehrgeizig und fleißig ist, sind das dann ja einfach tolle Tage, in denen man vernünftig Referate etc.pp vorbereiten kann. Wenn der normale Unibetrieb herrscht, ist es ja oftmals auch etwas schwierig mit allem Lernen usw hinterher zu kommen.
    Meine Schwester hat gestern ihre neuen Seminare gewählt und zur Abwechslung mal Glück gehabt. Im letzten Semester war die Homepage der Uni das Problem (was ich erstaunlich oft höre...).

    Haha, ich versteh dich so was von gut! Was die Anordnung angeht, bin ich auch total perfektionistisch. Aber ich hab dann halt keine Lust das Aufhängen noch ewig in die Länge zu ziehen... da werde ich dann ungeduldig und will einfach machen (nachdem ich mir halt schon ewig Gedanken wegen der Anordnung gemacht habe; danach soll es schnell gehen!).
    Und ja: wir können wirklich froh sein so ein gutes Verhältnis zum Papa zu haben. Ist ja wahrlich nicht selbstverständlich!

    Das versteh ich gut; Fotos hab ich hier ja auch ganz viele... :)
    Und auch das ein oder andere Poster; momentan aber eher von zwei Konzerten als von Filmen.

    Vielleicht verliert der Humor durch die Synchronisation wirklich so viel, aber die wenigstens Comedy Serien fand ich überhaupt so interessant, als dass ich sie mal im Originalton geschaut hätte... Comedy ist wahrlich nicht meins; gibt es wesentlich fesselndere Themen.

    Gerade bei solchen Produktfotos erzielt man echt mit kleinen Mitteln schon einen riesigen Unterschied. Gerade was die Qualität angeht... und die Farben verfälschen halt auch recht schnell bei normalem oder Kunstlicht von irgendwelchen Lampen im Wohnraum stark...
    Ich gehe stark davon aus, dass du dir keinen 3mx6m Stoff kaufen wirst (zumindest nicht für die Produktfotos) und dann hält sich das mit dem Bügeln in Grenzen. Bei den richtig großen Hintergründen wird's aber echt nervig, das hab ich selbst schon zur Genüge erlebt.

    Finde eh, dass viele Serien früher zum Ende kommen könnten und man nicht immer alles ewig hinauszögern muss...

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    1. Genau das vergessen viele immer gerne. Sie sehen dann zwar, dass ich nur drei Tage Uni in der Woche habe, aber denke gar nicht daran, dass in der Zeit vieles erledigt werden muss. In meinem Studiengang heißt das auch viele Texte für Seminare durchzuarbeiten. Oder im letzten Semester hatte ich noch ein Online Seminar belegt, welches sehr arbeitsintensiv war und an dem ich dann an freien Tagen gearbeitet habe, um die Klausur zu bestehen. Dazu kommen dann halt noch die Referate und mal ein Essay oben drauf oder andere kleinere Projekte, die noch erledigt werden müssen. Klar mag es manche geben, die die Uni nicht so ernst nehmen, aber ich bin bisher nur Studenten begegnet, auf die dieses Vorurteil nicht zutrifft.
      Da ging es deiner Schwester ja so wie mir. Letztes Semester bin ich nämlich auch in fast keine Seminare reingekommen, bei uns lag es aber nicht an der Homepage (davon hatte ich aber auch schon gehört, dass der Server in der Vergangenheit zusammengebrochen ist und solche Dinge), sondern daran dass das System der Anmeldung im letzten Semester anders war als sonst. Kam nicht unbedingt gut an und in diesem Semester war dann wieder alles wie gewohnt und siehe da, ich bin auch in alle gewünschten Seminare rein gekommen, selbst in diejenigen die ich mir als Back Up ausgewählt hatte.

      Genau das ist es bei mir auch. Ich habe dann auch einfach keine Lust mehr, mich noch mit dem Anbringen Stunden zu beschäftigen xD.

      Ob das bei Comedy auch so ist, kann ich nicht beurteilen, weil mir halt das Genre auch null zusagt und ich es deshalb auch nicht im Original schaue. Generell ist es mir halt schon zu unrealistisch, sodass ich mir nicht vorstellen kann, dass die Übersetzung da viel an den Gags zerstört. Manche sind da einfch so dämlich, da könnte nicht mal der Originalton in meinen Augen noch was retten. Was ich allerdings mag hingegen sind Dramedy. Ich brauche halt einfach den Mix zwischen Humor und Drama und mag es vor allem wenn ernste Themen auf eine leichte Art und Weise rübergebracht werden.

      Also ich fotografiere ja immer vor eineme großen Fenster, aber selbst da zeigen sich dann Probleme. Entweder ist es dann zu überbeleuchtet und wenn man weiter weg geht, dann passt das mit den Farben nicht. Die Sache mit der Beleuchtung macht mir also generell noch Probleme, da bleibt dann auch immer nur ausprobieren, ausprobieren und ausprobieren. Für die Produktfotos bräuchte ich jetzt nicht unbedingt einen Stoff, weil ich da unseren Holzboden immer ziemlich schön als Hintergrund finde. Wollte dann erstmal schauen, ob das mit dem dann auch klappt.

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  16. Hallöchen.
    Ich finde es, ähnlich wie andere hier in den Kommentaren, mega gut, dass du von deinem Studium erzählst.
    Wir haben ja schon das ein oder andere Mal unter unseren Blogs Kommentare ausgetauscht und ich finde es gut, dass ich auf Blogs auch das lesen kann, was mich momentan selber beschäftigt.

    Es klingt echt gut, dass du so viel freiwählen kannst, denn ich finde das zeichnet die Form "Studium" aus und unterscheidet sie auch von der "Schule".
    Außerdem klingt dein Studium echt interessant, auch wenn ich selber mir nicht vorstellen könnte Soziologie zustudieren. Bei mir im Studium sieht das mit dem Freien Wählen etwas anders aus: gut in Musik konnte man innerhalb der Module schon sehr stark nach seinen Interessen wählen. Auch in den Aufbaumodulen gibt es diese große Auswahlmöglichkeit. Man kann sogar ein Modul aus 3 spezifischen Teilbereichen auswählen, da kann man echt schauen, was einem so interessiert. In Germanistik ist man froh, wenn man überhaupt in ein Seminar reinkommt- da kann man nicht mehr nach Interesse wählen....
    Ich habe es nun auch endlich mal wieder geschafft eienn Blogeintrag zuschreiben. Vielleicht kannst du ja mal vorbei schauen.

    Liebe Grüße
    Julia

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    1. Dankeschön für das liebe Kompliment, das freut mich. Es wird natürlich noch weitere Beiträge geben.
      Genau das hatte ich mir vor dem Studium auch gewünscht. Wobei ich aber auch wusste, dass mich in den ersten zwei Semestern erstmal die ganzen Vorlesungen mit der Theorie erwarten und dann die Seminare so nach und nach anlaufen. Irgendwie müssen die Grundlagen ja erstmal rübergebracht werden, wobei eine Vorlesung für mich auch was ganz anderes ist als eine Schulstunde.

      Finde ich aber gut, dass ihr in der Musik so frei wählen dürfte, gerade da ist es ja wahrscheinlich dann auch wichtig, dass man gezielte Schwerpunkte für die berufliche Laufbahn setzt. Letztes Semester ging es mir aber ähnlich, da bin ich leider auch in kein Seminar reingekommen und die Plätze waren voll. Aber dieses Semester war es wieder sehr entspannt. Aber gerade bei beliebten Studiengängen, die viele studieren, höre ich das auch immer wieder, dass es am Ende nur darum geht überhaupt irgendwo einen Platz zu bekommen.

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  17. Vielen Dank für diesen interessanten Beitrag, das ist wirklich spannend, etwas über den Studiengang zu erfahren. Besonders die Themen Recht und Gerechtigkeit sowie Menschenrechte sind faszinierend, interessant und auch sehr wichtig!

    Ich wünsche dir noch viel Erfolg für den Rest deines Studiums!

    Liebe Grüße

    Make Your Change

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    1. Dankeschön für das liebe Kompliment <3. Finde die Themen auch alle sehr wichtig, deshalb war ich auch froh, dass ich in all den Seminaren einen Platz bekommen habe.

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  18. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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