Nachdem ich nun schon das 5.Semester hinter mir habe und kurz vor dem Ende meines Studiums stehe, möchte ich euch natürlich auch endlich an meinem vierten Semester teilhaben lassen. Das ist nun schon wieder etwas her, aber es kommt mir echt wie gestern vor, als ich überlegt habe, welche Seminare ich belege. Das Schöne ist, dass wir an diesem Punkt des Studiums nur noch wenige Seminare fest vorgeschrieben haben. Aus den meisten Themenbereichen dürfen wir inhaltlich frei wählen. Ob man dann natürlich einen Platz ergattert, ist eine andere Frage. Aber im vierten Semester hatte ich, bis auf eine oder zwei Ausnahmen, wirklich Glück und bin überall reingekommen, wo ich wollte. Der Start ins Semester verlief also super und ohne große Überraschungen. Nachfolgend möchte ich euch nun meine Seminare etwas näher vorstellen. Vielleicht mache ich ja auch den einen oder anderen von euch neugierig auf meinem Studiengang. Oder gebe mit meinem Beitrag eine kleine Entscheidungshilfe, auf die Frage, was man denn studieren soll. Immerhin ist das Angebot riesig und die Wahl sicherlich nicht ganz so einfach.
4.Semester: Voll im Studium angekommen
Ich bin wirklich dankbar, für all die Erfahrungen, die ich bis jetzt durch mein Studium sammeln durfte. Nicht nur lerne ich ständig neue, interessante Menschen kennen, sondern auch inhaltlich finde ich es toll, dass mein Studiengang so breit gefächert ist. Dadurch lerne ich ständig neue Dinge und erweitere meinen Horizont. Im vierten Semester konnte ich wirklich sehr frei aus den Inhalten meines Studiengangs wählen, da ich die Aufbauseminare zum größten Teil schon erledigt hatte und deshalb schon die ersten Ergänzungsseminare anstanden. Der Unterschied hier ist, dass die Ergänzungsseminare einfach noch etwas tiefer gehen, als die Aufbauseminare und teilweise schon Vorkenntnisse erwartet werden. Zudem merkt man es teilweise auch am Lesestoff, denn der wird in manchen Seminaren etwas umfangreicher. Aber in einem human- oder geisteswissenschaftlichen Studium kommt ihr am Lesen von Texten nun mal nicht vorbei. Das gehört einfach dazu und ihr solltet somit schon gerne Bücher in die Hand nehmen. Bei den Ergänzungsseminaren gibt es jedoch überhaupt keine Vorgabe, aus welchen Bereichen diese stammen müssen, sodass man in die Richtung gehen kann, die einem am meisten gefällt. Insgesamt hatte ich in diesem Semester übrigens drei Tage Uni die Woche. Dienstags und freitags hatte ich nämlich immer frei und diese Tage genutzt, um Referate vorzubereiten, ein Essay zu schreiben oder meine Hausarbeitsthemen auszuarbeiten. Eine Klausur hatte ich in diesem Semester nicht, denn meine Prüfungsleistungen beschränkten sich auf Referate (unbenotete Leistung) und Hausarbeiten (benotete Leistung), was ich ebenfalls als sehr angenehmen empfand. Dafür musste ich jedoch in den Semesterferien vier Hausarbeiten schreiben. Drei eigene und eine Gruppenarbeit. Das erforderte natürlich ein gutes Zeitmanagement und ich bin froh, dass mir dies gelungen ist, denn auf die Ergebnisse bin wirklich stolz.
