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Dienstag, 22. September 2015

{Blogparade} Fotografische Reise - Meine Lieblingsbilder

Erneut bin ich Teil einer kleinen Blogparade, die aus 3 Themen bestehen wird. Hierbei dreht sich alles um das Thema Fotografie, welches bisher leider einen etwas kleineren Bereich auf meinem Blog einnimmt. Jedoch würde ich diesen gerne etwas vergrößern und mich mehr mit dieser Thematik auseinandersetzten. Die Idee für die Parade stammt übrigens von Tenzi, die mich auch mit ins Boot geholt hat. Insgesamt sind wir nun 4 Blogger: Anja aka Tenzi, Janine, Lea und meine Wenigkeit. Jede Woche kommt nun ein Beitrag  zum geplanten Thema online. Welche euch noch erwarten könnt ihr auf unserer kleinen Infografik sehen. Der Fahrplan für diesen Monat sieht wie folgt aus:

1.Woche: Janine
2. Woche: Lea
3. Woche: Anja

Wie ihr seht bilde ich das Schlusslicht. Die Beiträge meiner Vorgängerinnen habe ich euch natürlich verlinkt und ich hoffe ihr schaut bei den Mädels auch mal vorbei, denn sie haben wirklich richtig tolle Bilder gepostet und sind wesentlich begabter als ich.


Meine Lieblingsbilder lautet das Thema für den 1.Monat. Ich bin bei weitem kein Profi Fotograf, sondern eher hobbymäßig mit meiner Spiegelreflex Kamera unterwegs. Bilder die ich wirklich toll finde, werden von  Profis wohl eher belächelt werden. Aber jeder hat mal klein angefangen. Persönlich freue ich mich einfach über die kleinen Erfolge und bin stolz auf Aufnahmen, die mir wirklich gelungen sind. Bilder, wo ich mal nicht im Automatik Modus fotografiert habe, sondern selbst Einstellungen vorgenommen habe und die trotz allem ansehnlich geworden sind. Fotos, wo ich vielleicht mal einen wirklich gelungenen Schnappschuss erzielen konnte und bei denen die Lichtverhältnisse endlich gepasst haben. Probleme habe ich immer noch einige, vor allem im Bereich der Beleuchtung. Equipment fehlt mir leider sowieso. Im Moment fotografiere ich alles noch mit dem Standardobjektiv und gerate damit schon jetzt an meine Grenzen. Die Fotografie ist bekanntlich ja ein teueres Hobby und für Objektive muss man teilweise horrende Summen auf den Tisch legen...die ich als Studentin im Moment nicht aufbringen kann. Somit träume ich bisher nur von meinen Wunschobjektiven, mit denen ich mehr Schärfe in meine Outfitposts bringen und auch mal näher an Objekte ranzoomen kann. Nun möchte ich euch jedoch einmal ein paar meiner Lieblingsbilder aus den letzten 2 Jahren präsentieren, die alle schon mit meiner Spiegelreflex Kamera Canon Eos 600D entstanden sind. Das gute Stücke ist heute wirklich einer meiner treusten Begleiter und durfte mit mir auch schon ein bisschen die Welt erkunden.

Selbst-Potraits und Aufnahmen von Freunden:

 

Wie ihr seht habe ich auch mich auch schon an lebenden Objekten versucht. Herhalten mussten dafür meine Besten Freunde, die somit die Versuchskanichen gespielt haben. Hat ihnen aber zum Glück eine Menge Spaß gemacht und die Ergebnisse konnte sich sehen lassen. Das erste Bild ist an einem Nachmittag enstanden, wo ich die Kamera noch ganz neu hatte und wir sie wirklich einfach nur mal austesten wollten. Somit sind die Bilder natürlich im Automatik Modus entstanden, da ich erst einmal den Umgang mit der Kamera lernen wollte, bevor ich mich an kompliziertere Dinge heranwage. Auf diesen Schnappschuss bin ich aber trotzdem sehr stolz, weil er einfach natürlich wirkt. Durch die Reihenaufnahme konnte ich auch kleinere Bewegungen mit einfangen und gerade bei solchen Shoots gefallen mir persönlich solche Aufnahmen viel besser. Selbst meinen Freunden hat das Bild so gut gefallen ,das es nun in Schwarz / Weiß als großes Poster im Zimmer hängt. Das macht einen dann doch etwas stolz. 

Bei Bild Nummer 2 habe ich meinen Selbstauslöser ausgetestet. Für meine Outfitposts ist dieser kleine Helfer unerlässlich, da ich so nicht immer jemanden suchen muss der Lust hat mich zu fotografieren, sondern das Ganze auch alleine funktioniert. Aufpassen müsst ihr hier nur bei der Schärfe, wenn ihr keine Nahaufnahmen macht. Für Potraits ist ein Selbstauslöser aber wirklich perfekt geeignet. Schon länger wollte ich ja von mir Bilder im Hippie Stil haben und diese sind dann spontan entstanden. Das Ergebnis mag ich jedoch sehr. 

Beim letzten Bild habe ich dann ein Hippie Shooting mit meiner Besten Freundin veranstaltet, denn wir wollten schon länger neue Bilder von uns haben. Somit habe ich sie mir einfach geschnappt, bin raus in die Natur gefahren (was bei uns auf dem Land ja nicht sonderlich schwer ist) und habe meinen Selbstauslöser erneut zum Einsatz gebracht. Auch diese Bilder sind ohne großen Aufwand entstanden. An der Kulisse mussten wir kaum was machen. In Photoshop wurden sie von mir nur noch etwas aufgehellt, die Haarbänder selbst hatte ich ebenfalls alle Zuhause. Zum Glück gibt es ja H&M und Primark die mich immer mit diesen kleinen Accesoires versorgen und die peppen Bilder wirklich richtig auf. Wir waren zwar für viele Spaziergänger und Hundebesitzer das Highlight an diesem Abend, mussten uns aber aufgrund eines heran nahenden Gewitters etwas beeilen. Den Spaß haben wir uns aber nicht nehmen lassen. 

Blümchen, Blümchen, Blümchen:


Schon gleich zu Beginn habe ich gelernt das man für tolle Blumenaufnahmen gar nicht weit laufen muss, denn man findet sie wirklich überall. Dieses Bild ist bei einem Geburtstag in der Verwandtschaft entstanden, wo ich mich einfach durch den Garten gekämpft habe. Blumen gab es da wirklich viele und somit habe ich dabei geübt ein paar Nahaufnahmen zu machen. Am Ende hat mir dieses Bild mit am besten gefallen, einfach weil ich die Unschärfe im Hintergrund bei Blumenbildern immer sehr mag. Sie legt den Fokus auf das eigentliche Motiv und macht jedes Bild zu einem Eyecatcher. Ein Effekt den man auch als Anfänger ganz einfach hinbekommt und der jede Fotografie aufwertet. Dazu habe ich auch versucht ein paar Fototipps umzusetzten, die ich im Internet so aufgeschnappt hatte.
 

Diese 3  Bilder sind in einer Phase entstanden, wo ich mich etwas mehr in Photoshop ausgetobt habe. Ich habe hier viel mit Texturen gespielt, die Helligkeit verändert und an den Gradiationskurven herumgespielt. Das Nachbearbeiten ist in der Fotografie ebenfalls wichtig, somit wollte ich mich auch hier weiterentwickeln und ein paar Dinge austesten. Die Bilder sind dadurch vielleicht nicht mehr ganz natürlich, aber trotz allem gefallen mir solche Bilder ab und an sehr gut. Sie sind einfach etwas extremer, heller und leuchtender. Wie ihr seht habe ich auch hier versucht mit der Schärfe zu spielen und sie gezielt eingesetzt. Entstanden sind die Bilder bei einer Fototour mit meiner Mum durch einen Park. Motive gibt es dort ja immer genug, somit kann man sich als Hobby Fotograf dort richtig austoben. Ungünstig war hier nur, dass alle Bilder in der prallen Mittagshitze entstanden sind. Heute habe ich gelernt, dass man im Sommer Fotos eher gegen Abend schießen sollten, wenn die Konturen nicht mehr ganz so hart sind. Da alle 3 Bilder aber ein Teil meiner persönlichen Fotografischen Reise sind, ich hier einiges gelernt habe, wollte ich euch sie nicht vorenthalten.


Eines meiner neusten Werke, bei dem ich hoffe das man schon eine kleine Entwicklung sehen kann. Hier habe ich ebenfalls den heimischen Garten genutzt und meine Lieblingsblume daraus festgehalten. Ebenfalls zum Einsatz gekommen ist erneut der Effekt der Uschärfe, dazu habe ich jedoch versucht aus ganz unterschiedlichen Perspektiven die Blume in Szene zu setzen. Am Besten gefallen hat mir am Ende jedoch dieser Schuss. Hier passt für mich einfach alles: Beleuchtung, Motiv und Farbgebung. Aufgenommen habe ich hier nun schon vermehrt im Manuellen Modus, in dem ich mich immer mehr vorantaste. Natürlich geht dabei auch mal was schiefe, sodass Bilder überbeleuchtet oder unterbeleuchtet sind, weil die ISO so gar nicht stimmt, aber mein Motto ist nun mal Learning by Doing. 


Rund um den Globus: Urlaubsaufnahmen:



Im Urlaub ist meine Spiegelrelflex mein treuester Begleiter, denn ich versuche immer all die Eindrücke die ich sammle in Bildern festzuhalten. Erinnerungen zu schaffen, die ein Leben lang bleiben. Es sind auch die Bilder, mit denen ich Geschichten und besondere Momente verbinde und die deshalb wirklich alle zu meinen Lieblingsbildern zählen - unabhängig davon, ob sie nun gelungen sind oder nicht. Hinter jeder Aufnahme steckt ein Erlebnis und das bedeutet mir viel mehr, als ein gelungenes Postkarten Bild. Wobei Bild Nummer 1 lustigerweise genau das ist. Es könnte wirklich auf eine Postkarte gedruckt werden und den Gardasee vertreten. Ich persönlich fand diese Stelle in unserem Urlaubsort Preschiera wunderschön und bin oft dort entlanggeschländert. Während man auf der einen Seite den romantischen Blick auf den See hat, tümmeln sich daneben Eisdielen, Restaurants und Bars, die alle von dieser Lage profitieren. Auch wir haben dort während unserem Urlaub gegessen, sogar die beste Pizza von allen und stundenlang diese Kulisse bestaunt.  Man kann dort einfach mal abtauchen, die Natur bewundern und alles um sich herum vergessen.

Das nächste Aufnahme ist dann während eines Ausflugs entstanden. Es war für mich wirklich der schönste Tag im Urlaub gewesen, da mir der Safari Park sehr gefallen hat. Bei der Gestaltung hat man sich viel Mühe gegeben und das ganze in 3 Bereiche aufgeteilt: der Safari, dem begehbaren Zoo und ein Bereich mit ausgestorbenen Tieren, die man nachgebaut hat. Es gab also einiges zu sehen und wir haben dort viele Stunden verbracht. Die Tiere machten alle einen glücklichen Eindruck, was auch an den streigen Vorschriften für die Besucher liegen dürfte und dem begrenzten Zeitfenster der Safari Touren. Danach hat man den Giraffen, Löwen und Zebras wieder ihre Ruhe gegönnt. Dieses Bild ist vom ganzen Tag aber eines meiner absoluten Lieblinge. Warum? Weil ich persönlich den Eindruck habe, dass das Tier lacht und Freude hat. Diese Aufnahme  zeigt also schon, dass es den Tieren dort wirklich gut geht und das ist für mich ein ganz wichtiger Punkt bei Tierparks.

Mein letztes Foto ist bei einem Städtetrip in die Umgebung entstanden. Rund um den Gardasee gibt es sehr viele süße, kleine Hafenstädte und Lazise ist eine davon. Schon öfter habe ich auf meinem Blog betont, dass ich die Architektur in Italien liebe. Jedes Mal verliebe ich mich erneut in all die alten Bauten, dem Flair und den verwinkelten Gässchen und versuche das natürlich auf Bild zu bannen. Die Aufnahme selbst ist hier am Hafen von Lazise entstanden, wo mir die alte Kirche sofort ins Auge gesprungen ist. Besonders gut gefällt mir hier, dass ich mit der Sonne gespielt habe. Auf anderen Bildern fand ich sowas schon immer sehr schön, wollte auch endlich mit dem Licht spielen und habe das dann im Urlaub geschafft.




Anfang diesen Jahres habe ich Urlaub in der Heimat gemacht. Besucht wurden Verwandte, die in Freiburg leben. Nicht immer muss man weit fahren, um eine schöne Landschaft auf Bild bannen zu können und genau diese Aussage war auch Anstoß für meine kleine Blogparade, die uns "Quer durch Deutschland" führte und bei der ich euch Freiburg näher brachte.  Eines unserer Ausflugsziele war der Schauinsland Berg, bei dem es wirklich hoch hinauf ging. Für meine Ohren war das zwar sehr anstregend, da ich jemand bin, der dann sofort mit einem Druckgefühl  zu kämpfen hat, aber der Ausblick hat einfach für all die Anstregungen entschädigt. Bild 1 und 3 sind übrigens dort entstanden und spiegeln die letzten Etappen zur Aussichtsplattform wieder. Doch sie zeigen auch, was für eine tolle Natur wir hier in Deutschland haben. Durch den Besuch in Freiburg bin ich aber auch ein absoluter Anhänger von Raw Fotografie geworden, denn die habe ich kurz zuvor für mich entdeckt und dort dann angewendet. Im Anschluss könnt ihr eure Bilder wirklich viel besser bearbeiten, vor allem was die Helligkeit anbelangt. Hier musste ich zum Glück gar nicht so viel machen, da die Lichtverhältnisse an diesem Tag sehr gut waren und ich auch immer wieder etwas mit der ISO gespielt hatte. Durch die veränderten Einstellungen konnte ich dann auch etwas mehr Helligkeit ins Bild bringen.

Bei der letzten Aufnahme waren wir dann schon in der Innenstadt von Freiburg unterwegs und dort ist das Wahrzeichen natürlich der Freiburger Dom. Den haben wir uns nicht entgehen lassen und ihn etwas genauer unter die Lupe genommen. Architektonisch schlug mein Herz auch hier höher und ich habe ihn sofort aus allen Winkeln aufgenommen, wobei ich natürlich darauf geachtet habe die Baustelle drum herum nicht im Bild zu haben. Gar nicht so leicht, somit wurde sich auf den oberen Teil des Bauwerks konzentriert. Das Bild hat es auf meine Favoriten Liste geschafft, da ich hier in Sachen ISO Einstellungen wirklich vorangekommen bin. Denn hätte ich da nicht etwas herumgespielt, wäre das ganze viel dünkler geworden. So habe ich die Helligkeit selbst geregelt und im Anschluss wirklich tolle Ergebnisse gehabt.

Was sagt ihr zu meinen Lieblingsbildern?
Wie ging eure Fotografische Reise los?
Und auf welches der kommenden Themen seit ihr schon gespannt?

Dienstag, 26. Mai 2015

{Blogparade} Quer durch Deutschland: Freiburg

Nachdem uns Mandy gestern Koblenz etwas näher gebracht hat und morgen noch Hamburg bei Maribel auf euch wartet, möchte ich euch heute Freiburg im Breisgau vorstellen, wo wir vor kurzem Verwandte besucht haben. Insgesamt waren wir 2 Tage dort, was leider nicht besonders lange war, aber wir haben versucht das Beste aus der Zeit rauszuholen. Ein weiterer Besuch ist jedoch für die kommenden Monate schon geplant.


Anfahrt & Hotel:

Von uns sind es ca 3 1/2 Stunden nach Freiburg, weshalb wir uns mit dem eigenen Auto auf dem Weg gemacht haben. Ist nun mal immer noch am unkompliziertes, da man sich an keine Abfahrtszeiten halten muss. Dazu war der Trip nach Freiburg auch eher eine spontane Aktion meiner Familie, die nicht schon Wochen vorher geplant wurde, was natürlich für Anfahrten mit Fernbus oder Bahn auch nicht unbedingt praktisch ist, und uns auch die Suche nach einem Hotel sehr errschwerte. Vieles war einfach schon ausgebucht, was natürlich nur beweist, wie beliebt Freiburg bei Touristen ist, doch am Ende haben wir dann aber doch noch ein freies Zimmer gefunden im "Hotel zum Schiff", welches ein kleines Familienhotel nahe der Innenstadt Freiburgs ist. Persönlich fand ich die Zimmer zwar etwas altmodisch eingerichtet, dafür war aber alles blitzblank sauber, was mir wirklich viel wichtiger ist, als ein modernes Ambiente. Denn ein toller Zimmer Stil nützt mich auch nichts, wenn ich mich kaum überwinden kann in die Dusche zu steigen ;). Das war hier zum Glück nicht der Fall. An dieser Stelle muss ich auch gestehen, dass ich echt penibel bin, wenn es um das Thema Sauberkeit geht. Es ist mir einfach extrem wichtig und dafür lege ich auch gerne ein paar Euro mehr hin, um diese zu bekommen. 

Das Team des Hotels wirklich sehr freundlich und vor allem lustig, was ich aus anderen Hotels bisher gar nicht gewohnt war, da dort immer eine gewisse Distanz zwischen Personal und Gäste herrschte Ich mag die persönlichere Variante aber definitv lieber, weil man nicht nur tolle Tipps bezüglich der Stadt erhält, sondern irgendwie auch das Gefühl hat angekommen zu sein. Das Frühstück bietet alles was man so von einem Hotelfrühstück erwartet. Es gibt frische Brötchen, Brot, Hörnchen, Ei mit Speck, weiche Eier, verschiedene Sorte Müsli, Obst und Youghurts. Wobei mir für 4 Sterne beim frühstück noch das gewisse Exta gefehlt hat, dass mir zeigt, dass ich hier in einem Sternehaus bin. Aber trotzdem sind wir alle Satt geworden und mein Highlight war eh der Kaffeautomat, wo man sich zwischen den verschiedensten Heißgetränken wie Cappucino, Latte Machiatto, Chocochino oder heiße Schokolade entscheiden konnte. So lange ich morgens meinen Cappucino bekomme, bin ich generell schon mal gücklich und starte gut gelaunt in den Tag.  Für einen Kurztip haben wir was das Hotel anbelangt also wirklich eine gute Wahl getroffen, da jeder auch sehr gut geschlaffen hatte.


Ausflugtipp: Schau ins Land Berg:
Der Berg zählt als einer der schönsten in Freiburg, wobei die Kreativität des Namens uns definitiv zum Schmunzeln brachte - da hat man sich doch was einfallen lassen oder? Doch der ersten Aussage kann ich definitiv zustimmen. Denn mit 1284 m über dem Meeresspiegel hat man eine fantasstische Aussicht auf Freiburg, die ganzen umliegenden Täler, den Schwarzwald und bei schönen und klarem Wetter (was bei uns leider nicht der Fall war) kann man sogar die Schweizer Alpen sehen und bis nach Italien schauen. Es war natürlich schade, dass uns dieser Anblick aufgrund des bewölkten Wetters verweht bliebt, aber trotzdem haben wir die kühle Bergluft und Aussicht genossen.






Für den Aufstieg gibt es übrigens sehr viele unterschiedliche Wege: ganz klasssich zu Fuß oder für die eher nicht wanderfreudigen (so wie ich) mit dem Auto, wobei ihr auch hier die letzten 500 m laufen müsst - aber die packt man locker. Wer es etwas aufregender haben möchte, kann jedoch auch die Seilbahn nutzen, die für uns aufgrund der Höhenangst meiner Mum jedoch nicht in Frage kam. Deshalb haben wir die Kombi aus Auto und Fußweg genutzt, da diese einfach auch am schnellsten geht und wir wie gesagt einfach in kürzester Zeit so viel wie möglich sehen wollten. 


Oben angekommen kommt ihr dann noch etwas weiter hoch, in dem ihr den Aussichtsturm besteigt. Das Gute daran ist, dass in Deutschland sowas immer kostenfrei ist. Aus anderen Ländern, habe ich da ja schon ganz andere Geschichten gehört und vor allem in New York wurde bei jedem Aussichtsturm abkassiert. Ich selbst habe es jedoch nicht nach ganz oben geschafft, da mir die Höhe etwas zugesetzt hatte und mir plötzlich Schwindelig wurde. Deshalb hat mein Dad für die tollen Bilder von ganz oben gesorgt, während ich die Zeit nutze um mich auszuruhen. 

Etwas schade war, dass wir keine Zeit hatten all die anderen Attraktionen näher zu beleuchten, denn der Berg bietet mehr als nur eine tolle Aussicht. Dort es gibt es unter anderem ein Bergwerksmuseum, das laut Angabe des Museums 100 km Lang ist und 22 Etagen umfasst. Natürlich sind nicht alle davon zugänglich, doch für die Stellen die es sind, sollte man sich etwas dicker einpacken. Auch einen über 400 Jahre alten Bauernhof kann man besichtigen. Dieser hätte mich wirklich sehr gereizt, da ich ja ein kleiner Geschichtsfreak bin und man dort einfach mal erfährt, wie die Menschen früher im Schwarzwald so gelebt haben. Während Frau nach all der Action dann  auf der Bergstation bei Kaffee und Kuchen klatscht, können die Männer etwas über die Technik der Seilbahn erfahren, denn auch hierzu gibt es eine Führung, die einen einfach mal hinter die Kulissen blicken lässt. Ca 90 Minuten entfehrt vom Berg liegt auch noch der Steinwasen Park (den ich mir definitiv auch irgendwann einmal anschauen möchte, dessen Eintritt mit ca 23 € aber doch sehr happig ist), doch dort gibt es viele interessante Attraktionen, wie die längste Erlebnisseilbrücke der Welt, eine Berg Rodelbahn und ein Zoo mit Wildtieren und einem kleinen Streichelzoo. Ansonsten ist der Berg natürlich ein Paradise für Sportler, da regelmäßig Radtouren angeboten werden und man im Winter dort Rodeln kann.


Das Herz Freiburgs - Die Innenstadt:
Bei unseren kurzen Aufenthalt war jedoch auch klar, dass wir natürlich zuerst einmal die Innenstadt von Freiburg erkunden möchte, um die wichtigsten Touristen Attraktionen und Bauwerke zu sehen. Da wir an einem Sonntag in der Stadt unterwegs waren, gings mal nicht shoppen, sondern wir haben das schöne Wetter für eine Fototour und Eis genutzt. 




Die Innenstadt selbst hat einfach sehr viel zu bieten und durch all die alten Gebäude besitzt sie ihren ganz eigenen Flair. Mit all den Glaskasten kann ich nicht wirklich etwas anfangen, weil mir da immer dieser gewisse Charme und das Besondere fehlt. Doch die frühere Architektur zeichnet sich in meinen Augen vor allem aufgrund der Individualität, der Verzierhungen, Figuren und all den Schnörkeleien aus. Jedes Gebäude ist hier einfach ein Blickfang, hat seine eigene Geschichte und etwas ganz Besonderes an sich. Mein Traum ist es ja auch irgendwann mal in einem alten Herrenhaus zu wohnen. 


Eine Besonderheit der Stadt sind auch die sogenannten "Freiburger Bächle" die sich durch die gesamte Innenstadt ziehen. Geschichten darüber, dass die Bächen von Touristen öfter mal übersehen werden, habe ich schon viele gehört, weshalb ich umso froher bin, dass mir Schussel dieses Schicksaal erspart lieb. Aufgrund unserer privaten Reiseführer wurden wir nämlich vorgewarnt. Doch in früheren Zeiten hatten diese kleinen Bäche einen wichtigen Zweck, nämlich die Einheimischen mit Wasser zu versorgen. Während sie heute für einen ganz eigenen Beruf, den Bächleputzer sorgen.










In der Stadt solltet ihr euch definitiv das Herzstück, den Freiburger Münster anschauen, der der Zerstörung im Krieg entgangen und somit noch komplett erhalten ist. Auf mich hat das imposante Gebäude definitiv Eindruck gemacht, mir jedoch auch noch einmal den Reichtum der Kirche vor Augen geführt, der vielleicht in armen Ländern besser aufgehoben wäre, als in diesen Prachtbauten. Begonnen mit dem Bau hat man ca. 1200 und gedauert hat das ganze bis ins 16 Jahrhundert. Auch derzeit wird der Münster wird restauriert, was bei einem Gebäude wie diesem ein ganz schön großer Aufwand ist. Die Kirche selbst könnt ihr auch während des Gottesdienstes besichtigt, dann natürlich etwas leiser und mit mehr Rücksicht. Auch der Turm kann gegen einen kleinen Aufpreis bestiegen werden. 






Auch das Historische Kaufhaus welches im 14 Jahrhundert errichtet wurde, solltet ihr euch unbedingt anschauen, denn es ist wirklich ein farbenfrohes, beeindruckendes Gebäude, welches früher der Angelpunkt des Geld und Warenverkehrs war. Vorallem die bunten Ziegelsteine haben mich fasziniert, dadurch strahlt das Gebäude einfach gute Laune und Freude aus. Heute ist es Sitz des Landesparalments von Südbaden. Gleich zu Beginn der Altstadt erwartet euch das Martinstor, dass immer noch Teil der ersten Stadtbefestigung ist und bis heute noch komplett erhalten ist.







Freiburg Besonderheiten & Restaurant Tipps:


  • Freiburg  zählt als eine der wärmsten Städte in Deutschland, weshalb es dort im Schnitt immer etwas bessere Temperaturen als im Rest des Landes gibt. Durch meinen Aufenthalt dort kann ich euch definitiv bestätigen, dass das kein Mythos ist, denn durch das etwas tropischere Klima wachsen dort sogar von ganz alleine Palmen. Die versetzten einen wirklich in Urlaubsstimmung, da man gar nicht mehr das Gefühl hatt in Deutschland zu sein, was wieder einmal beweist, dass man auch vor der Haustür einen tollen Urlaub verbringen kann. 
  • Wer in der Innenstadt günstiges und vor allem auch leckeres Eis essen möchte, der sollte mal bei Lazzarin vorbei schauen ,denn dort gibt es den Ballen schon für 80 cent, während es sonst fast überall 1 € kostete. Ich selbst habe die Sorte dunkle Schokolade und Erdbeere probiert und fand die wirklich sehr, sehr lecker. Beides hatte einen sehr intensiven Geschmack, was ich immer sehr mag.
  • Würde ich in Freiburg leben würde ich wohl dick werden, denn es reiht sich einfach eine Konditorei nach der nächsten, wo die Theken prall gefühlt sind mit Sahne-Torten, Törtchen, Prallinen, Macarons und Obstschnitten. Da klopft das Herz von Naschkatzen und Kuchenfans wirklich höher.
  • Einen wirklich tollen Italiener kann ich euch auch empfehlen. Etwas versteckt in der Siedlung liegt das Restaurant Pinocchio, das nicht nur sehr süß gestaltet ist und den Namen immer wieder aufgreift, sondern auch eine sehr romantische Stimmung bietet. Da das Restaurant nicht ganz so groß ist, solltet ihr vorab unbedingt reservieren, denn der Geheimtipp hat sich definitiv schon rumgesprochen, was bei diesen großen Pizzen aus dem Steinofen und den selbstgemachten Nudeln keine Überraschung ist.


Was ich mir für den nächsten Trip nach Freiburg vorgenommen habe:
  • Ein Trip nach Staßburg, die als schönste Stadt der Welt gilt und wo ich unbedingt ein original französisches Crepe probieren möchte. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten wie den Straßbruger Münster, das Münster Viertel oder auch das Europaparlament möchte ich mir natürlich auch nicht entgehen lassen.
  • Auch nach Basel möchten wir dann unbedingt mal fahren, die ja die 3 größte Stadt der Schweiz ist. Weshlalb ich mir dort nicht nur ein paar Sehenswürdigkeiten ansehen möchte, sondern natürlich auch shoppingtechnisch die Stadt unsicher machen werde. Museumstechnisch würde mich hier aber auch das Antikenmuseum reizen, welches eine große Sammlung von Stücken dem alten Ägypten, aber auch dem alten Griechenland und Rom beherbegt. Alles Zeiten die ich sehr interessant finde und auch einige Ausgrabungsstätten soll man in Basel anschauen können. 
  • In Freiburg selbst steht das Archäologische Museum im Colombischlössle noch auf meine Wunschliste, da es auch hier viele Stücke aus dem Mittelalter gepaart mit immer wechselnden Sonderausstellungen zu sehen gibt. Und schon allein das Colombischlössle ist aufgrund seiner wirklich tollen Architektur einen Besuch wert. Mit 3 € Eintritt, ist es auch wirklich sehr günstig und Kultur ist mir das defnitiv wert.
  • Shoppen in Freiburg steht natürlich auch noch auf meinem Plan, denn dort sind einfach Geschäfte wie Tally Weijl, Pimkie, H&M oder Orsay vertreten, wo man eigentlich immer Geld lassen kann. 

Wer von euch war schon einmal in Freiburg oder lebt sogar dort?
Was sind eure Geheimtipps in Sachen Ausflüge, Museen und Restaurants?
Wer möchte dort unbedingt mal Urlaub machen?

* Unter dem Cut gibt es auch noch mal die Posts der bisherigen Teilnehmer verlinkt.