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Montag, 9. November 2015

{Outfitpost} Ich habe meinen "Soulmate" gefunden

Wir alle suchen doch im Leben nach dieser einen Person, die uns vollkommen versteht und so nimmt wie wir sind. Ich habe diese Person gefunden, zwar nicht in romantischer Hinsicht, aber warum sollte ein "Soulmate" nicht auch ein Freund sein? Zumal ich mir auch sicher bin, dass es mehr als eine Person gibt, auf die dieser Begriff passt. Für mich ist es jemand, der mich so akzeptiert wie ich bin, der mich in schweren Phasen unterstützt, mir aber auch die Wahrheit ins Gesicht sagt. Letzteres ist bei einer Freundschaft für mich eine der wichtigsten Eigenschaften. Schönrederei und Lügen werden mich im Leben nicht weiterbringen, ehrliche Antworten dafür schon und mein Bester Freund ist nicht verhalten, wenn es darum geht mir zu sagen wann ich Mist gebaut habe, selbst an meinem eigenen Chaos Schuld bin oder leicht überdramatisiere. Früher war er deshalb sogar meine liebste Shoppingbegleitung, weil er mir schonungslos sagte, wenn was wirklich doof aussah. Heute lässt er sich leider kaum noch zu langen Einkäufen überreden. Aber verübeln kann ich ihm das nicht, immerhin sind diese Stunden für Mann ja wirklich mit die Schlimmsten. Stundenlanges Warten, ständiges Nörgeln meinerseits, weil bekanntlich nichts passt und man ja doch nur dick aussieht und das Rennen von einem Geschäft ins nächste muss der blanke Horror sein wenn man darauf so gar keine Lust hat. 


Doch abseits davon muss ich bei ihm einfach nicht darüber nachdenken was ich sage. Es ist egal, ob mir mal was Blödes rausrutscht, etwas unüberlegtes, total sinnloses oder unlogisches. Ich kann die kleine Plaudertasche mit ganz viel Temperament sein, aber auch meine Unsicherheiten zeigen. Ich kann über Dinge reden, die ich sonst niemandem anvertrauen und die mir vor anderen oftmals unangenehm sind. Vielleicht liegt es daran, dass wir miteinander groß geworden sind. Er einfach zur Familie gehört und davon nicht mehr wedzudenken ist. Denn heute an seinem Geburtstag, kennen wir uns nun schon 23 Jahre...ein wirklich lange Zeit und er ist mit mir durch jede Lebensphase gegangen. Als Babys gings spazieren mit den Eltern, wobei ich immer Frech seinen Lolly klaute (ich weiß, fies oder?), im Kindergarten wurde geheiratet (natürlich nur im Spaß) & wild herumgewirbelt, in der Schule waren wir so froh einen Platz nebeneinander ergattert zu haben, dass wir die Freude kaum in Zaun halten konnten und dank unserem Geplapper sofort von den Lehrern getrennt wurden, in der Realschule gingen wir zwar zeitweilen auf unterschiedliche Schulen, haben aber dafür Nachmittags viel miteinander gesungen und selbst heute, wo jeder sein eigenes Leben lebt, sind wir immer füreinander da. Es spielt keine Rolle wie lange wir uns mal nicht sehen, wie weit wir auseinander sind und wie stressig das eigene Leben gerade sein mag, sobald wir uns wiedersehen ist es als wäre kein Tag vergangen. 


Doch was ein "Soulmate" für mich wirklich ausmacht ist, dass man sich wirklich in und auswendig kennt. Oftmals beginnen wir beide den gleichen Song anzustimmen, sagen oder denken das selbe und manchmal kann ich schon nur an seinem Gesichtsausdruck ablesen, was los ist. Ein offenes Buch bin ich wohl auch für ihn, obwohl ich sowieso jemand bin, der nur schwer seine Emotionen verbergen kann - auch vor Fremden nicht. Meine Mimik spricht da manchmal leider Bände, aber was solls, ich schäme mich für nichts was ich fühle, immerhin ist genau dass, das was man Leben nennt. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle, mit Menschen die kommen und gehen und diejenigen die bleiben. Einer ist bei mir schon 23 Jahre lang geblieben und es ist schön diese sichere Konstante im Leben zu haben. Diese eine Person, mit der alles so einfach ist, egal ob lachen, weinen oder der Stille zu lauschen. Und ehrlich gesagt bin ich eher dankbar dafür, dass er mich so lange ertragen hat, denn ich gebe zu: manchmal bin ich echt nicht leicht. Jubeljauchzend in der einen Sekunde, traurig in der nächsten. Das Gedankenkarussell dreht munter seine Kreise, lässt mich nicht so einfach abschalten und aus der Grübelei nicht heraus kommen. Schön wenn es da jemanden gibt, der dann genau weiß was zu tun ist


Somit möchte ich dir an deinem Geburtstag einfach mal Danke sagen. Danke für all die tollen Momente, für das Zuhören (ihr könnt euch gar nicht  vorstellen wie viel ich manchmal plappere), für die unzähligen Stunden beim einkaufen. Danke, dass du bei Problemen schon 5 Minuten später vor meiner Tür stehst und vorallem dafür, dass ich ich selbst sein kann, mit all den Fehler, Makeln, Macken und Unsicherheiten die meine Person ausmachen. Ich weiß unsere Freundschaft ist nichts Selbstverständliches und somit schätze ich sie jedes Tag aufs Neue, mache mir bewusst, dass nicht jeder mit diesem Glück gesegnet ist und fand gerade den heutigen Tag schön, um meine  Gedanken hier niederzuschreiben. Übrigens auch Danke für die tollen Fotos, die diesen Post abrunden du bist und bleibst ein kleines Naturtalent in Sachen Fotografie. Zu guter letzt sage ich nochmal: Alles Gute und ich freue mich auf viele weitere schöne Jahre, bei denen ich gespannt bin, wo jeder von uns landen wird. 


Und zum Outfitpost selbst: da habe ich endlich meine neuen kniehohen Stiefel ausgeführt. Denn nachdeme meine Augen Entzündung nun von Tag zu Tag besser wird, konnte mich gestern auch keiner mehr Zuhause halten. Das Wetter war unglaublich, sodass ich nicht nur diesen Look, sondenr auch mein Geburtstagskleid geshootet habe. Das gibt es dann nächste Woche auf meinem Blog zu sehen. Wichtig bei Stiefen dieser Art ist für mich immer, dass man den Look nicht überlädt. Ich habe mich also für ein ganz simples Kleid entschieden und mit den Accessoires nicht geprotzt. Gerne hätte ich nen Gürtel in der selben Farbe kombiniert, da ich aber keinen in Braun auf die Schnelle gefunden hatte, gibts halt diesen kleine Makel am Outfit. Aber da ich ja alle meine Klamotten selbst kaufe, nicht zu den Blogger zähle die von Online Shops mit Kleidung überschüttet werden (ja da wird man als Mode Liebhaber immer etwas neidisch), kann ich einfach nicht aus so einem großen Pool an Kleidung wählen. Ihr wärt überrascht, wie klein mein Kleiderschrank eigentlich ist. Aber ich bin damit komplett zufrieden, weiß wie hart ich mir jedes Stück darin erarbeitet habe und das ist nun mal auch eine wichtige Lektion im Leben. Mir gefällt die Kombi trotzdem und die Bilder noch mehr. 



Sonntag, 11. Januar 2015

{Outfitpost} The best conversations are the ones where you don't have to worry about what you say und Favorites of the Week!

Im Moment gibt es leider nicht so viele Outfitpost auf meinem Blog, was daran liegt, dass ich durch die Vorbereitungen auf meine Klausuren einfach nicht dazu komme etwas zu fotografieren und ich wirklich meist bequem unterwegs bin. Beim lernen ist eine Jogginghose einfach Pflicht und auch in der Uni bevorzuge ich im Moment gerade meist einfach ein Jeans mit Pullover, also nichts ausgefallenes oder weltbewegendes. Deshalb dachte ich mir euch einfach mal eine Outfitkombination zu zeigen, die mir schon länger im Kopf herumschwirrte, aber zu deren Umsetzung ich einfach noch nicht gekommen bin und da gestern meine Besten Freundin auf einen Kaffee zu Besuch war haben wir dem Wind getrotz und trotzdem ein paar Bilder gemacht. Zwar sehe ich deshalb auf einigen Bilder ganz schön chaotisch aus, da meine Frisur schon in den ersten paar Minuten zerstört war und Pony und Wind sich dazu einfach so gar nicht mögen, aber trotzdem bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. 

Privat gibt es von mir derzeit einfach auch gar nichts zu berichten, denn meistens bin ich am lernen, sobald ich es nicht bin arbeite ich entweder an meinem Blog oder treffe mich mit Freunden. Der Countdown läuft zudem, da die Prüfungen in 14 Tagen auch schon anstehen und die Zeit einfach nur rennt und ich unter der Woche sowieso komplett eingebunden sind. Da sind die Vorlesungen, Übungen und der neue Stoff den man noch aufarbeiten, dazu aber auch den alten Stoff noch irgendwie lernen muss. Somit bleibt blogtechnisch eh einiges liegen und ich komme auch nicht dazu manche Beiträge, die mir im Kopf herumschwirren zu verfassen. Aber das ändert sich bald wieder. Ansonsten hoffe ich, dass zumindest ihr nicht ganz so sehr im Stress seit? 

Vielmehr gibt es auch gar nicht zu sagen ,deshalb möchte euch nun mein Outfit zeigen, welches ich um meine Overknee Stiefe herum aufgebaut habe. Lange Zeit war ich ja der Meinung, dass mir diese Art Schuh nicht steht, da ich mit meinen 1,55 einfach die größte bin. Aber als sich dieses Paar dann im Sale entdeckte, musste ich doch mal reinschlüpfen und wurde dann eines besseren belehrt. Eine Kombi hatte ich sofort im Kopf und finde das sie so auch sehr gut zur Geltung kommen. Rot und Braun harmonieren in meinen Augen immer gut und passen farbentechnisch auch perfekt in den Winter, weshalb es definitiv auch Farben sind, die zu dieser Zeit meinen Kleiderschrank dominieren. 




 Haha ja wir mussten bei diesem Wind einfach mal die Marylin Pose nach machen :D