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Mittwoch, 15. März 2017

{Blogparade} Kampf der Filmgenre: Liebes- vs. Horrorfilme

Vor ein paar Tagen habe ich ja schon angekündigt, dass es bald eine weitere Blogparade mit Jana von Lifetime-Hours geben wird. Mit ihr habe ich ja auch schon den "Kampf der Buchgenre" gemeinsam organisiert und Tabea hat uns nun darauf angesprochen, ob wir das Ganze nicht auch mit Filmen machen möchten. Natürlich war ich als großer Filmfan gleich begeistert von ihrem Vorschlag und habe mich mit Jana in Kontakt gesetzt. Raus gekommen ist der Kampf der Filmgenre. Das Prinzip ist dabei genauso wie beim "Kampf der Buchgenre", nur das wir diesmal zwei gegensätzliche Genre gegenübergestellt haben. Wir dachten uns, dass ihr so vielleicht leichter an der Blogparade teilnehmen könnt, denn es gibt ja immer wieder Genre, die dann doch Geschmackssache sind. Spannend daran ist natürlich zu sehen, für welches Genre ihr euch am Ende entscheidet oder ob es sogar auf ein Unentschieden hinausläuft. Wie auch schon beim Vorgänger werden wir am Ende des "Kampf der Filmgenre" ein großes Fazit ziehen und eure Lieblingsfilme, liebsten Regisseure und die Gewinner Genre vorstellen. Spannend wir hierbei sicherlich auch sein, ob das Fazit den Buchgenres ähnelt oder sich die Vorlieben dann doch unterscheiden, je nach Medium. 


Ihr möchtet mitmachen?

  • Immer am 15. des Monats von März bis Dezember, innerhalb von 4 Wochen, wird über die Genres gebloggt. 
  • Über jedes Genre kann je nach Lust und Laune geschrieben werden: Warum man dieses Genre mag/oder warum nicht (mehr)? Filme, die man vorstellen oder die man zu diesem Genre gerne mal sehen möchte. Regisseure, die ein bestimmtes Genre verkörpern oder am besten umsetzen. 
  • Schreibt über diese Genre und verlinkt bitte unter den jeweiligen Post am 15. bei Jana oder mir, wir sammeln diese und ziehen am 15.1.18 letztendlich ein Fazit:Welches Genre gewinnt bzw. ist am Beliebtesten unter den Bloggern? Welche Filme sollten zu den jeweiligen Genres gesehen werden? Welche Regisseure verkörpern ein bestimmtes Genre?

Welche Themen euch noch erwarten:


März: Liebes- vs. Horrorfilme 
April: Drama vs. Komödie 
Mai: Fantasy- vs. Western 
 Juni: Historie vs. SciFi 
Juli: Musikfilm/ Musical vs. Animation 
(Musikfilm schließt hierbei ebenfalls Tanzfilme mit ein)
August: Erotik vs. Mystery 
September: Roadtrip vs. Heimatfilm
Oktober: Thriller/Krimi vs. Jugendfilm 
November: Filmbiografie vs. Dokumentation 
Dezember: Internationale Filme 
(bitte hier keine amerikanischen Filme nennen, denn wir wollen dieses Thema nutzen, um mal über den Tellerand zu schauen und auf Produktionen eingehen, die in Deutschland, Frankreich, Spanien, England, Italien, China uvm. Ländern produziert wurden)
Januar: Das große Fazit


Liebes- oder Horrorfilm? Was bevorzuge ich:

Blogparade-Filmgenres-Liebesfilme
Urheberrecht von unten nach oben: Ein ganzes halbes Jahr: Warner Bros. Deutschland // Für immer Adaline: Universum Film GmbH // Love Rosie: Constantin Filmverleih // The Fist Time: capelight pictures // Das Schicksal ist ein mieser  Verräter: 20th Century Fox Deutschland

Ich muss gestehen, dass ich ein großer Fan von beiden Genres bin. Während ich bei Büchern ja mit Ersterem nicht so viel anfangen kann, ist das in Filmform ganz anders. Da schaue ich nämlich richtig gerne mal einen kitschigen Liebesfilm, bei dem ich in den Tränen freien Lauf lassen kann und mich über Happy End freue, welches oftmals völlig konträr zum echten Leben ist. Somit schaue ich richtig oft mit meiner Mum oder meinen Mädels diese Art Film und habe auch hier einige Favoriten und Lieblingsregisseure. Eine genauso große Liebe hege ich jedoch gegenüber Horrofilmen. Viele, die meinem Blog schon länger folgen, dürften das auch wissen, da ich schon einige Filme aus diesem Genre vorgestellt habe. Ich mag es einfach mich zu gruseln und schaue deshalb gerne Horrorfilme, die sich um das Übernatürliche drehen und durch spannende Schockmomente und eine interessante Storyline überzeugen. Splasher habe ich zwar auch schon einige gesehen, aber je älter ich wurde, umso mehr stand für mich die Handlung im Fokus. Jedoch stößt man gerade im Horrorfilmgenre auf viele Nieten. Filme, die wirklich auf klassische Klischees zurückgreifen oder inhaltlich nicht überzeugen können. Man muss als Genreliebhaber mittlerweile schon viele Pleiten im Kauf nehmen, um dazwischen eine Perle zu entdecken. Im nachfolgenden möchte ich nun auf Filme eingehen, die zu meinen persönlichen Favoriten zählen und euch ein paar meiner liebsten Regisseure vorstellen:


Liebesfilme: Meine Top 3:

Blogparade - Filmgenre - Filmblogger - Liebesfilme

Damit es nicht ganz so ausufert habe ich mir gedacht, dass ich mich auf eine etwas kleinere Auswahl beschränke. Zwar gibt es viele Liebesfilme, die ich wirklich genossen habe, aber ein paar davon haben mich nun mal ganz besonders berührt. 
  • Das Schicksal ist ein mieser Verräter // Zur Rezension: Den Hype um den Film und auch das Buch kann ich definitiv nachvollziehen, denn "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" überzeugt mit einer traurigen, aber zugleich wunderschönen Geschichte über Freundschaft, Liebe und Krebs. Sie lässt einen als Zuschauer mit einem Ende zurück, welches überhaupt nicht fair ist, aber das ist das Leben leider auch nicht immer. Auch die Hauptdarsteller Shailene Woodley und Ansel Elgort konnten mich hier zum ersten Mal komplett von sich überzeugen, denn sie zeigen auf welch hohem Niveau sie sich schauspielerisch bewegen und was für eine tolle Chemie sie miteinander haben. 
  • Ein ganzes halbes Jahr // Renzension folgt (ist sogar schon fertig getippt im Dashboard): Für mich war diese Produktion einer der besten Filme von 2016, weil auch er mich tief berührt hat. Lou ist so ein verrückter, ausgefallener Charakter, der einfach in kein Stereotyp passt und ihre Beziehung zu Will ist nicht nur herzerwärmend, sondern auch zerreißend. Auch dieser Film ist mir vor allem aufgrund seines Endes im Kopf geblieben, denn es ist wirklich schockierend und berührend zugleich. Und auch dieser Film liebt von der Chemie seiner Hauptdarsteller, die beide einen unglaublich tollen Job gemacht haben. 
  • Wie ein ganzer Tag: Ist der erste Film, den ich von Nicolas Sparks gesehen habe und aufgrund dem ich ein Fan des Autors und Produzenten wurde. Nicht nur, dass die Handlung extrem traurig ist, sodass man sich lieber einige Taschentücher bereitlegen sollte, sondern auch die Hauptdarsteller haben perfekt miteinander harmoniert. Aber das ist auch nicht verwunderlich, denn bei Rachel McAdams und Ryan Gosling hatte es nämlich am Set des Filmes gefunkt und die beiden waren vier Jahre lang ein paar. Ein knistern, welches wir natürlich auch im Film zu Gesicht bekommen. Sparks hat vor Kurzem in einem Interview sein Castinggeheimnis verraten, denn er hält Ausschau nach zwei Darstellern, bei denen er das Gefühl hat, dass sie sich auch in echt ineinander verlieben könnten. Kein Wunder also, dass bei einigen der Filmpartner dann wirklich passiert ist, beispielsweise auch bei Miley Cyrus oder Liam Hemsworth, die für Spars gemeinsam vor der Kamera standen. 
Weitere heiße Kandidaten sind: Wenn ich bleibe, Safe Haven, Mit dir an meiner Seite oder Dear John. Und was die Produzenten anbelangt, ist hier mein absoluter Favorit Nicolas Sparks. Ich freue mich jedes Jahr auf seinen neuen Film und fiebere diesem dann immer richtig entgegen. Die meisten Produktionen von ihm, habe ich auch schon gesehen und bisher haben mir alle zugesagt, denn Sparks Erfolgsrezept geht bei mir komplett auf: die traumhaften Kulissen, die unterschiedlichen Handlungsstränge (meist Vergangenheit / Gegenwart), die am Ende zusammenlaufen und die Hauptfiguren, die unglaublich viel Chemie haben. Damit hat er mich bisher immer zufriedengestellt, weshalb "The Choice" auch noch auf meiner Must See Liste steht.


Horrorfilme: Meine Top 3:
 
Blogparade-Filmgenre-Filmblogger-Horrorfilme

Bei den Horrorfilmen fällt es mir wesentlich leichter mich auf nur wenige Filme zu beschränken, denn gerade in den letzten Jahren habe ich nicht unbedingt viele gesehen, die wirklich bleibenden Eindruck hinterlassen haben.
  • The Conjuring Reihe // Rezension Teil 2: Ist für mich eine der besten Horrorfilmreihen, die ich seit Langem gesehen habe. Obwohl die Filme meistens knapp über 2 Stunden Laufzeit haben, schafft es Produzent James Wan durchweg die Spannung aufrechtzuerhalten. Etwas, was manch einem Film des Genres leider nicht mal über 90 Minuten gelingt. Aber hier überzeugen nicht nur die Schockmomente, nein auch die Handlung selbst kann überzeugen, genauso wie die Figuren, die hier nicht ständig irgendwelche Dinge tun, die für uns Zuschauer komplett unverständlich sind. Stereotypen und Klischees? Danach sucht man hier lange und das macht für mich auch die hohe Qualität der Filme aus. Auf den nächsten Teil freue ich mich jetzt schon, und solange die Qualität auf diesem Niveau bleibt, dürfen gerne noch weitere folgen. 
  • The Purge Reihe // Zur Rezension: Den dritten Teil habe ich bisher noch nicht gesehen, weshalb er hier noch außen vor ist. Ich persönlich bin ein Fan der Reihe, weil ich die Storyline richtig spannend finde. Da haben sich Produzenten endlich einmal wieder Gedanken gemacht und auch sehr viel Gesellschaftskritik mit einfließen lassen. The Purge ist spannend und verstörend zu gleich und hat mich damals auch danach nicht losgelassen. Und auch wenn der zweite Teil doch eher in Richtung Thriller und Action ging, hatte er einige kleine Schockmomente, die ich genossen habe. Auf den dritten Teil freue ich mich definitiv, auch wenn ich schon gemischte Meinungen gehört habe, aber das ist bei dieser Reihe sowieso durchweg der Fall gewesen. Ist halt Geschmackssache. 
  • Die Frau in Schwarz: ebenfalls ein Horrorfilm, den ich immer gerne empfehle, weil die Schockmomente hier wirklich grandios sind. Hinzu kommt ein Daniel Radcliffe, der in einer ganz anderen Rolle überzeugen kann und zeigt, dass er mehr ist als nur Harry Potter. Für mich hatte dieses Image durch diese Rolle dann auch richtig schnell abgelegt, denn irgendwann war Harry komplett aus meinen Gedanken verschwunden und ich habe mich vom Film mitreißen lassen. Weiterer Pluspunkt ist für mich hier die starke Handlung, die komplett überzeugen kann, die düsteren und atmosphärischen Kulissen, die den Zuschauer in die passende Stimmung versetzen und dazu spielt das Ganze auch noch in der Vergangenheit. Für mich die perfekte Kombination. 
Blogparade-Filmgenre-Filmblogger-Horrorfilme

Im Bereich Horrorfilm zählt zu meinen liebsten Produzenten definitiv James Wan, der Kopf hinter "The Conjuring", der für mich einfach ein absolutes Mastermind ist. Aber auch die Filme von Guillermo Del Toro, der für Pans Labyrinth, The Strain und Mama verantwortlich ist, sagen mir immer sehr zu. Oder Wes Craven, das Mastermind hinter der "Scream" Reihe, der auch an der gleichnamigen Serie beteiligt war. Ebenfalls ziemlich angesagt ist bei mir M. Night Shyalam, von dessen Filmen "The Sixth Sense" oder "Signs - Zeichen" zu meinen absoluten Favoriten zählen. "The Visist" habe ich hingegen von ihm noch im Dvd Regal und bin schon sehr gespannt. Habe so viel Positives gehört, dass ich mich richtig auf den Film freue.

Welches Filmgenre spricht euch persönlich an?
Was sind eure Lieblings Liebes-/Horrorfilme?
Welche Produzenten könnt ihr aus den jeweiligen Genres empfehlen?


Donnerstag, 14. Mai 2015

{Review} Kein Ort ohne Dich

Vorletzten Samstag ging es bei mir mit meinen Mädels mal wieder in einen typischen Frauenfilm, natürlich von Master der Romantik: Nicolas Spark. Schon seit Jahren begeistert er mich mit seinen Verfilmungen, weshalb ich natürlich auch sehr neugierig auf die Neueste war. Da hat es sich gut getroffen, das ein paar meiner Freundinnen ins Kino wollten. So ganz ohne Männer haben wir uns dann auf den Liebesfilm eingelassen und wurden definitiv nicht enttäuscht.  
 
Urheberrecht: Poster und Trailer: 20th Century Fox Deutschland

Allgemeines über "Kein Ort ohne Dich":


Titel: Kein Ort ohne dich
Originaltitel: The Longest Ride
Länge: 128 Minuten
Genre: Drama, Romantik
FSK: ab 6 Jahren freigegeben
Story: Nicolas Spark
Produzent: George Tillman Jr.
Cast: Brit Robertson als Sophia, Scott Eastwood als Luke Collins, Alan Alda als Ira Levinson, Jack Housten als Junger Ira, Oona Chaplin als Ruth und Lolita Davidovich als Kate Collins
Sonstiges: Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Nicolas Sparks






Mittwoch, 9. Juli 2014

{Review} 3 Meter über dem Himmel

*Dieser Film wurde mir von PureOnline kostenfrei zur Verfügung gestellt, weshalb es sich um Werbung handelt. Dies hat jedoch meine Meinung über den Film nicht beeinflusst, denn der hat mir sogar so gut gefallen, dass ich mir Teil 2 sofort selbst gekauft habe. 

Und hier ist auch schon die Kritik zum zweiten Film, der mir  von PureOnline zur Verfügung gestellt wurde. Auch hier liegt das Urheberrecht der verwendenden Szenenbilder, des Posters, der Trailer und  Inhaltsbeschreibung bei Capelight Pictures.
 
 
Allgemeines:

Originaltitel: 3 metros sobre el cielo
Deutscher Titel: 3 Meter über dem Himmel
Deutsche DVD Veröffentlichung: 11.Juli 2014
Produktionsland: Spanien
Produzent: Fernando Gonzales Molina
FSK: ab 6 Jahren freigegeben
Genre: Drama, Romanze
Länge: 118 Minuten
Cast: Mario Casas, Maria Valverde, Alvaro Cervantes, Lucho Fernandes, Pablo Rivero und Andrea Duro




Inhalt: Babi und Hugo kommen aus völlig unterschiedlichen Welten: Sie ist ein wohlbehütetes Mädchen aus der Oberschicht, er ein impulsiver Rebell, der illegale Motorradrennen und das Risiko liebt. Als sie einander kennenlernen, ist dies der Beginn einer Liebe, die nicht sein soll und dennoch beide unvermeidlich immer tiefer in ihren Bann zieht. Doch hat ihre Beziehung eine Chance?


Dienstag, 8. Juli 2014

{Review} Waiting For Forever

*Dieser Film wurde mir von PureOnline kostenfrei zur Verfügung gestellt, weshalb es sich um Werbung handelt, dies hat jedoch meine Meinung über den Film nicht beeinflusst.

Von PureOnline habe ich die Möglichkeit bekommen zwei Filme vor der DVD Veröffentlichung zu sehen und im Anschluss zu resezieren. Da mir beide Filme von den Trailern und Storylines sofort zugesagt haben, habe ich mich wirklich sehr über diese Chance gefreut und möchte mich bevor es los geht deshalb auch noch einmal bedanken. Meinen Filmgeschmack kann ich mittlerweile sehr gut einschätzen, weshalb mir sofort klar war, dass wohl beide Filme bei mir einen Volltreffer landen würden. Die Kritik zum Ersten gibt es heute, bei dem ich mich vor allem auf Rachel Bilson gefreut habe. Das Urheberrecht des Posters, Trailer und der Inhaltsangabe liegen bei Capelight Pictures.



Allgemeines:
Titel: Waiting For Forever
Deutsches Dvd Erscheinungsdatum: 11.Juli 2014
Produzent: James Keach
Genre: Romanze, Drama
Länge: 1 Stunde 34 Minuten
Cast: Rachel Bilson, Tom Sturridge, Richard Jenkins, Blythe Danner, Matthew Davis, Scott Mechlowicz, Jaime King und Nikki Blonsky





Inhalt: Obwohl sie als Kinder die besten Freunde waren, haben sich Emma und Will mittlerweile aus den Augen verloren – sie lebt als Schauspielerin in L.A., er verdient sein Geld als Straßenkünstler. Was Emma jedoch nicht ahnt: Will war all die Jahre in sie verliebt und immer in ihrer Nähe. Als ihr Vater schwer erkrankt, kehrt Emma zurück nach Hause. Will folgt ihr. Doch als seine große Liebe plötzlich vor ihm steht, verläuft nichts nach Plan ...





Kritik: Bei Waiting For Forever handelt es sich zwar um einen kleinen Independent Film, aber er kann definitiv mit den großen Blockbustern mithalten und schafft genau das, was dort meist fehlt: Er lässt einen mitfühlen. Und dies liegt nicht nur an den tollen Schauspielern, sondern auch an der Storyline des Filmes, die ins Herz geht und sich von anderen Liebesfilmen unterscheidet. Sympathieträger des Filmes ist hierbei Will, da er ein Charakter ist, der einem sofort ans Herz wächst und mit dem man aufgrund seiner tragischen Vorgeschichte mitleidet. Man könnte ihn zwar als "verrückt" abstempeln, aber genau das macht ihn so liebenswert. Zudem habe ich noch nie einen Charakter erlebt, der wirklich über einen ganzen Film nur im Pyjama zu sehen war, ohne dass es mich stört. Gut am Anfang ist man vielleicht etwas irritiert, aber es passt einfach zu ihm und bald lernt man auch die Tiefe hinter dem Charakter kennen, was definitiv eine der Stärken des Filmes ist. Denn eigentlich ist Will einer dieser ganz tragischen Filmcharaktere, der einfach nie über den Tod seiner Eltern hinweggekommen ist und sich nicht traut Emma seine Liebe zu gestehen.


Vor allem letzteres ist eine Situation die jedem von uns bekannt ist. Wir alle hadern doch damit jemanden die Liebe zu gestehen aus Angst  verletzt zu werden und oftmals verpasst man dadurch die Chance etwas ganz tolles zu erleben. Selbst Jahre später fragt man sich noch: Was wäre wenn? Will reist Emma deshalb immer hinterher. Hört sich zwar erstmal wie ein Stalker an, aber in diesem Fall ist es wirklich süß und man kann es auch nur verstehen, wenn man den Film gesehen hat.  Die Freundschaft von ihm und Emma in ihrer Kindheit hat mich zudem sehr an mich und meinen Besten Freund erinnert. Wir kennen uns auch schon unser ganzes Leben, sind mit einander aufgewachsen, durch dick und dünn gegangen, haben jeden Tag zusammen verbracht und sämtliche Krisen miteinander überstanden. Genau das haben diese beiden auch getan und daraus entsteht eine unglaublich süße Liebesgeschichte, die für den Zuschauer alles mitbringt: Freude, Schmerz, Momente in denen man sich ärgert und auf Emma einreden möchte und auch einige spannende Wendungen, mit denen man wohl nicht gerechnet hätte. An vielen Stellen kamen mir wirklich die Tränen z.B. als Emma ihren Vater verliert oder wir Wills Geschichte erfahren.  Die Rückblicke in die Kindheit sind hierbei immer eine tolle Abwechslung zur harten Realität, in der es für beide Protagonisten nicht unbedingt gut läuft.

Die Storyline kann also schon einmal überzeugen, doch auch schauspielerisch bin ich überzeugt. Rachel Bilson finde ich, seit ich sie das erste mal in OC California gesehen habe, sowieso in jedem Film und jeder Serie klasse. Und nicht überraschend finde ich auch den Schauspieler hinter Will, Tom Sturridge wirklich toll. Von ihm habe ich bisher noch gar nichts gesehen, doch für mich hat er perfekt in diese verrückte, liebenswerte Rolle gepasst. Er holt den Zuschauer einfach ab und sorgt für die ganz großen Emotionen, weil er selbst noch wie ein kleines Kind ist, dafür jedoch auch irgendwie befreit ist und einfach nur Spaß haben kann. Zudem gab es noch weitere meiner Serienlieblinge zu sehen, da auch Matthew Davis eine Rolle im Film hatte, bei der er mal eine ganz andere Seite zeigt und ebenso erging es mir mit Jaime King, die ich normalerweise nur als das Biest Lemon sehe. Jeder der also auf Romantik steht und hierbei auch einmal eine ganz andere Storyline sehen möchte, die von der Norm abweicht und eine eigene Geschichte erzählt, der sollte sich Waiting For Forever unbedingt auf DVD zu legen.

Fazit: Nicht immer muss man zu großen Blockbustern greifen, um einen tollen Film zu sehen, denn auch kleinere Filme können überzeugen und in Waiting For Forever findet sich alles wieder: lustige, schöne, traurige und überraschende Momente, die für die ein oder andere Träne sorgen und noch von einem tollen Cast gekrönt werden. 4 von 5 Sternen, da es leider ein paar kleinere Längen gab, aber ansonsten war der Film wirklich wunderschön!


Credit: Poster, Inhalt, Trailer: Capelight Pictures



Wer kennt den Film?
Wen konnte ich neugierig machen?
Seit ihr auch ein Fan von Rachel Bilson?