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Samstag, 12. März 2016

{Review} Hart of Dixie

Zu dieser Serie hatte ich schon länger eine Kritik geplant und nun wird daraus einfach ein kleines Special zum Finale, welches vor Kurzem auf Sixx zu sehen war. Persönlich habe ich mich ja lange auf die letzte Staffel gefreut, auch wenn ich ihr etwas wehmütig entgegen geblickt habe, weil ein paar Staffeln mehr wirklich schön gewesen wären, aber so ein Abschluss ist auch immer aufregend. Gibt es ein Happy End für unsere Figuren? Finden sich unsere Lieblingspairings? Und wird das Finale den Ansprüchen der Fans gerecht? Letzteres ist leider nicht immer der Fall, aber Hart of Dixie hat für mich wirklich abgeliefert und ein tolles Finale gezaubert, welches mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Allgemeines:
Urheberrecht: Warner Home Video
Titel: Hart of Dixie
Ausstrahlung: wird ab dem 29.März noch einmal täglich ab 17:30 Uhr auf Sixx wiederholt, ansonsten gibt es alle Staffeln auch auf Maxdome
Produktionsland: Usa
Produktionsfirmen: CBS Television Studios, Warner Bros. Television, Fake Empire Productions
Produktionsjahre: 2011 -2015
Produzenten: Josh Schwartz ("Gossip Girl", "The Oc"), Leila Gerstein ("Gossip Girl"), Stephanie Savage ("Gossip Girl") und Len Goldstein
Genre: Drama, Romanze
Cast: Rachel Bilson ("The Oc") als Zoe Hart, Jaime King ("My Bloody Valentine") als Lemon Breeland, Cress Williams ("Prison Break") als Levon Hayes, Wilson Bethel ("The Oc") als Wade Kinsella, Scott Porter ("Friday Night Lights")  als George Tucker, Tim Matheson ("Burn Notice") als Brick Breeland und Kaitlyn Black
als AnnaBeth Nass


Um was geht es in Hart of Dixie?
Im Mittelpunkt der Serie steht die junge Ärztin und New Yorkerin Zoe Hart, die das perfekte Leben lebt. Denn nach ihrem Abschluss tritt sie in die Fußstapfen ihres Vaters und beginnt als Kardiologin in einem Krankenhaus zu arbeiten. Doch mit einem Schlag zerplatzt ihre Seifenblase und sie findet sich durch ein Jobangebot von einem Fremden namens Harley in der Kleinstadt Bluebell wieder. Dieser hat ihr nach seinem Tod seinen Anteil an der örtlichen Arztpraxis vererbt. Dort angekommen findet Zoe heraus das Harvey ihr Vater ist. Nun muss sie sich entscheiden, ob sie zurück nach New York geht oder in Bluebell bleibt und die Praxis ihres Vaters gemeinsam mit dem ansässigen Arzt Brick Breeland leitet. 


Was ich an Hart of Dixie mochte:
Neugierig gemacht hat mich damals vor allem Rachel Bilson, den ich bin ein großer Fan von ihr, seit ich sie das erste Mal in Oc California gesehen habe. Somit war bei mir die Freude groß, als ich von ihrer eigenen Serie erfahren habe. Die hat sie sich mehr als verdient und auch als Zoe Hart hat sie mir dort wieder unglaublich gut gefallen. Bilson passt wirklich perfekt in die überdramatische Rolle der Zoe Hart, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Warum? Weil ich bei ihr Parallelen zu mir Selbst erkenne. Auch ich bin ab und an etwas überdramatisch, quassele ohne Ende und auch ihre Ängste in Bezug auf Beziehungen kann ich nur all zu gut nachvollziehen. Und Sympathie für die Hauptfigur ist einfach extrem wichtig, damit ich an einer Serie dran bleibe. Abseits von Zoe gibt es natürlich auch weitere Charaktere die sich in mein Herz geschlichen haben. Wade, der nicht nur eine Augenweide ist, sondern hinter dessen Machofassade sich ein wirklich gutes Herz versteckt und dessen Charakter ich vor allem aufgrund seiner Ecken und Kanten mag. Lemon, die am Anfang das Stereotyp der Zicke verkörpert, deren Storyline aber nach und nach tiefgründiger wird, womit wir auch hinter die Fassade schauen dürfen. Natürlich finden wir hierbei heraus, dass auch ihr scheinbar perfekt wirkendes Leben, dies ganz und gar nicht ist. George, der mir am Anfang zwar etwas zu perfekt war, aber vor allem in der letzten Staffel konnte er mich komplett von sich überzeugen. Levon, der viele Eigenschaften verkörpert die auch mein Bester Freund besitzt, angefangen mit der Loyalität gegenüber Freunden. Brick, der als alleinerziehender Vater einen verdammt guten Job gemacht hat und schon deshalb meine Sympathien für sich hatte und Annabeth, eine Frau, die einfach tough, lustig und charmant ist und somit genau dem Typ Frau entspricht, den ich in Serien gerne mehr sehen möchte.

Die Storylines mögen vielleicht nicht immer die Tiefgründigsten gewesen sein, jedoch hat diese Serie einfach einen hohen Unterhaltungswert, gerade durch diese leichten und lustigen Ideen, die die Macher sich immer haben einfallen lassen. Als Zuschauer kann man einfach mal abschalten und den stressigen Alltag hinter sich lassen. Doch den Produzenten gelingt es auch den typischen Charme einer Kleinstadt zu versprühen unterlegt natürlich mit Countrymusik, die hier wie die Faust aufs Auge passt. Oftmals wünschte ich mir selbst in einer so abgedrehten Kleinstadt zu leben, in der die Menschen wirklich zusammenhalten und füreinander da sind. Genau das macht für mich kleine Orte eigentlich aus: die Gemeinschaft. Dass dies jedoch eine Utopie ist, mussten auch die Produzenten mit einem kleinen Augenzwinkern in der allerletzten Folge eingestehen.

Und Hart of Dixie wäre natürlich keine richtige Dramaserie, wenn sie sich nicht auch um die Liebe drehen würde. Zu Beginn gibt es somit auch das altbekannte Liebesdreieck, diesmal bestehend aus Wade / Zoe / George, hierbei war ich doch froh, dass man auch hier irgendwann die Thematik ad Acta gelegt hat. Am Ende finden sich dabei absolut die Richtigen. Die schauspielerischen Leistungen finde ich durchweg gelungen und die Chemie unter den einzelnen Charakteren passt einfach. Besonders hervorheben möchte ich hierbei noch einmal die Leistung von Jaime King, denn ich finde, Lemon zu spielen ist keine leichte Aufgabe und sie macht es hervorragend. Im einen Moment muss man sie einfach hassen, im anderen hat man Mitleid mit ihr und beginnt sie in sein Herz zu schließen. Für jeden der also auf eine lustige Unterhaltung und die typischen Teenie Drama Serien steht, der wird Hart of Dixie lieben und vielleicht genauso suchten wie ich?


Wie mir die finale Episode gefallen hat?
Hart of Dixie hat uns in den vergangenen 4 Staffeln wirklich viele verrückte Storylines geschenkt und genauso verabschiedet sich die Serie auch von uns. Zoes Geburt läuft somit so gar nicht normal ab, man baut kurzerhand noch eine längere Muscial Frequenz mit ein und auch sonst wurde man äußerst kreativ. Ich fand dies persönlich sehr passend und hätte mir somit kein besseres Ende wünschen können. Abseits davon finden auch alle unsere Lieblingspaare ihren Weg zueinander, weshalb an Kitsch hier nicht gespart wurde, aber genau das möchte Frau doch in der allerletzten Folge sehen? Hier gibt es wirklich für jede Figur das lang ersehnte Happily Ever After, dass zwar nicht unbedingt immer realistisch ist, aber für mich muss eine Serie auch nicht realistisch sein. Ich verfolge Serien, um von der Realität mal loszukommen, da wäre es Horror, wenn wir diese auch noch in den Serien aufgetischt bekommen. Nein im Finale müssen sich Mr. und Mrs. Right einfach finden und das auch gerne mit ganz viel Kitsch. Ich hätte mir zwar noch einige Staffeln mehr gewünscht, da Hart of Dixie einfach leichte Unterhaltung für zwischendurch geht, gemixt mit ganz viel Beziehungsdrama, aber vier Staffeln sind hier sicherlich auch kein allzu schlechter Schnitt. Zumindest hat man sich noch auf hohem Niveau verabschiedet, mit einem ordentlichen Staffelfinale und ohne lose Enden. Und das ist einfach verdammt viel Wert in der heutigen Zeit, da wir das nicht immer erhalten. 


Welche Paare habe ich geshipped?
"And the one thing I'm sure of, is that you are the love of my life, Zoe Hart" - Wade
Ich glaube, auch in dieser Fangemeinde gab es heftige Diskussionen, wer denn nun miteinander enden sollte: Wade / Zoe oder George / Zoe. Letztere Variante hat mir ehrlich gesagt noch nie zugesagt. Klar George ist nett, aber zu Beginn der Serie war er mir einfach schon zu nett. Da fehlten am Anfang doch etwas die Kanten und Ecken, die ich bei Wade sofort gesehen hatte. Während ich somit die Kombi eher langweilig fand, fand ich Wade / Zoe hingegen wirklich aufregend. Da passte die Chemie von Anfang an und es sprühten wirklich die Funken. Somit habe ich bis zum Ende diesen beiden die Däumchen gedrückt und wurde nicht enttäuscht. Ihre Beziehung ist zwar immer etwas chaotisch und kompliziert, aber ich glaube, das muss die Liebe auch sein.

"I'm kinda sorta fallin' for you Annabeth Nass" - George
Den lieben George hingegen fand ich zum Ende der Serie dann wirklich perfekt mit Annabeth. Zu Beginn der Serie wirklich unvorstellbar dass diese beiden ihren Weg zueinander finden, in der letzten Staffel wurde man dann eines Besseren belehrt. Sie hatten wirklich viele schöne Momente, eine Freundschaft als Basis und umso schöner ist es dann, wenn es Klick macht. Und beide waren ja zuvor nicht besonders erfolgreich in Sachen Liebe, somit haben sie definitiv etwas Glück verdient. 

"She is the one. The One. It has always been Lemon" - Lavon
Das machte ja dann zum Glück auch den Weg für Lemon und Lavon frei. Eine der Beziehungen, auf die wir ganz schön lange warten musste, aber über alle Staffeln hinweg hat man gespürt, dass sie einander gefunden haben. Natürlich gab es dann allerhand Gründe, warum sie nicht zusammen sein können, aber das haben solche Serien nun mal an sich. Am Ende war ich sehr froh, dass man auch ihnen endlich den Weg geebnet hat, denn Lavon macht Lemon einfach glücklich und damit auch um einiges freundlicher ;).


Und wie geht es nun für die Schauspieler weiter?
  • Rachel Bilson: War ja auch im echten Leben schwanger und somit ist ihr Hauptjob im Moment das Mami Sein und ich denke, dass sie den wunderbar macht. Aus diesem Grund gibt es sie gerade in keinen neuen Projekten zu sehen, aber ich denke diese Auszeit, in der sie sich ganz ihrer süßen Tochter widmet, hat sich die Schauspielerin auch verdient. 
  • Jamie King: hingegen ist bald an der Seite von Samuel L. Jackson, Hailee Steinfeld, Sophie Turner und Jessica Alba in der Actionkomödie Secret Agency: Barely Lethal zu sehen. Hierbei fakt eine jugendliche Agentin ihren Tod und beginnt danach ein normales Leben in der High School, die aber schwerer zu überleben ist, als ihr früherer Job. Dazu wurde sie für eine neue Serie gecastet, über die bisher aber noch nicht wirklich viel bekannt ist. Deutlich wird jedoch, dass sie definitiv gut im Geschäft ist.
  • Cress Williams: der in Hart of Dixie den Levon spielte, hat derzeit eine Hauptrolle bei Code Black inne. Eine Serie, die derzeit auch auf Prosieben zu sehen ist. Dazu wird er im Dramafilm "Low Riders" mitspielen. 
  • Wilsen Bethel: hat auch fleißig weitergearbeitet und sich dadurch einige Gastauftritte in Serien wie Bates Motel, Blood & Oil oder Criminal Minds gesichert. Dazu hatte er eine wiederkehrende Rolle in der Serie "The Astronaut Wives Club", die sich um die Frauen an der Seite der Astronauten dreht. Die stehen ihnen trotz ihres schwierigen und aufregende Jobs immer zur Seite. Demnächst wird er eine wichtige Rolle in "How to get away with Murder" übernehmen und dort einen Mandaten spielen, dessen Fall Annalise übernimmt. Bei uns ist die Serie übrigens auf Vox zu sehen und wird bald auch auf Netflix verfügbar sein. Und als wäre das nicht schon genug arbeit, hat er nun auch noch eine der Hauptrolle in Serienpiloten "The Unfamous" ergattert, das ein Katz und Maus Spiel zwischen einem Gangster und Polizisten zeigt. 
  • Scott Porter: Ist vor Kurzem nicht nur zum ersten Mal Vater geworden, sondern auch er hat sich einige Gastauftritte ergattert. Zum einen in der neu gestarteten Serie Rosewood, dazu wird er jedoch auch eine wichtige Rolle in Scorpions verkörpern. 
  • Und der Rest? Ross Phillips (Tom Long) ist derzeit in der aktuellen Staffel von "Halt and Catch Fire" zu sehen, dass bei uns über Amazon Prime ausgestrahlt wird, während seine Serienpartnerin Mallory Moye einen Gastauftritt bei Shameless hat. Auch McKaley Miller (Rose) war fleißig und hat einige Gastauftritte absolviert unter anderem bei Bones und Scream Queens. Dazu hat sie noch vier weitere Filmprojekte in der Pipeline.

Wer von euch ist auch so ein großer Rachel Bilson Fan?
Wer kennt die Serie?
Wer ist neugierig geworden?

Montag, 8. September 2014

{Gastpost Silberkettchen} O.C. California Review!

Hallo ihr Lieben. Nach einer etwas längeren Pause melden wir uns wieder mit tollen Serien zurück. Da ich ja umgezogen bin & gleichzeitig eine neue Arbeitsstelle angefangen habe, musste diese Gastpost-Aktion leider hinten anstehen. Deswegen freue ich mich jetzt umso mehr die Serie O.C. California vorstellen zu dürfen:   

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Inhalte & Entwicklungen
laut Rückseite der DVDs

Staffel 1:
Geld & Schönheit - nur darum geht es in dieser Wohlstandshochburg an dersüdkalifornischen Küste. Doch als der mit eigenen Problemen belastete Außenseiter Ryan Atwood bei den Cohens einzieht, ist der Status nicht mehr quo. Peter Gallagher, Kelly Rowan & Adam Brody spielen die Familie Cohen, die dem Newcomer eine Chance gibt. Durch Ryan kommt Bewegung in die Newport-Gesellschaft - vom sozialen Druck über Dreiecksgeschichten bis hin zum Generationskonflikt.


Staffel 2:
Es gibt Ärger im Paradies - aber auch eine Menge Spaß: Dass sich sowohl Ryan & Marissa als auch Seth & Summer endgültig trennen, ist plötzlich gar nicht mehr so endgültig. Sandy & Kirsten stehen vor Entscheidungen, die nach 20 Ehejahren zur Trennung führen können. Ryans krimineller Bruder Trey versucht sich in Newport Beach einzuleben, Julie wird von ihrer Vergangenheit eingeholt & auch andere tauchen auf, die weder viel über ihr Vorleben verraten wollen noch wissen, wie es weitergehen soll. In O.C., dem Strandparadies von Californien, ist alles möglich - & die Sonne bringt es an den Tag.


Staffel 3:
Ryans Beschützerinstinkt scheint Katastrophen zu provozieren. Seths & Summers Beziehung geht den Bach runter, weil Seth es mit der Wahrheit nie sehr genau nimmt. Während Kirsten ihr Leben wieder in den Griff bekommen will, übernimmt Sandy die Leitung der Newport Group & erbt damit auch Caleb Nichols nacggelassene Skandale. Marissa gerät völlig außer Kontrolle, als ihre kleine Schwester Kaitlin - aus der sich bald eine neue Julie Cooper entwickeln könnte - nach Hause zurückkehrt & alles auf den Kopf stellt. Wo wir gerade über Julie Cooper reden: Sie wird aus ihrem Palast geworfen - & landet in den Slums von OC. Vom typischen Nachlassen der Leistung vor dem Schulabgang ist hier also überhaupt nichts zu spüren.


Staffel 4:
Die Highschool-Tage sind vorüber. Zeit für ein neues Kapitel. Doch aufgrund der Umstände treffen sich Ryan, Seth & Summer im schicken Küstenort Newport wieder. & vielleicht wird sogar das Viererkleeblatt wieder vereint, denn Taylor Townsend verabschiedet sich ebenso schnell wie nachdrücklich von ihrem Studienausflug nach Frankreich - & jetzt scheint sie Ryan so lange zu verfolgen, bis er sie einholt.

Also ist es auch Zeit für die Serie 16 letzte Episoden hinzuzufügen. Seth heiratet Summer? (Vielleicht.) Ryan kämpft sich wie ein Wrestler durchs Leben? (Manchmal.) Kaitlin versucht ihre Mom Julie mit einem Milliardär zu verkuppeln? (Na ja, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.) Aber es passiert eine ganze Menge - & manchmal völlig unerwartet. Zeit also für eine Strandparty mit all den coolen, mitreißenden, überraschenden & verblüffenden letzten Episoden von O.C. California.


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Charaktere & Schauspieler

Sandford "Sandy" Cohen (Peter Gallagher): 
Liebender Vater & Ehemann, der einfach alles für seine Familie tun würde. Er ist Pflichtverteidiger & kommt so an Ryan heran & möchte ihm eben ein schönes Leben bieten. Sandy hat ein so großes Herz, kann aber auch Strenge walten lassen. Doch ist er eher der Verständnisvolle, der die Familie & auch die Serie zusammenhält. Einfach ein Mann, den man sich auch wünscht, der einen auf Händen trägt, alles im Griff zu haben scheint & eben herzensgut ist.


Kirsten Cohen (Kelly Rowan): 
Kirsten ist erfolgreich, stürzt irgendwann aber doch ab. Das fand ich gerade so spannend an dieser Rolle. Sie ist stark, hat ein Unternehmen, wurde aber eben auch vom eigenen Vater streng erzogen & wurde nicht wirklich geliebt. Da hat sie in Sandy wirklich einen perfekten Mann gefunden, der sie auch durch alle guten & schweren Zeiten begleitet.


Seth Ezkiel Cohen (Adam Brody): 
Seth ist der etwas nerdige, verpeilte Sohn der beiden oben genannten. Ich glaube die beiden Adjektive spiegeln Seth wirklich gut wieder. An sich gar nicht negativ gemeint, wobei man manchmal denkt: ohje, musste das jetzt sein? Er ist seit jeher in die hübsche Summer verliebt & bekommt die Chance durch Ryan sich an sie heranzumachen. Eine total goldige Liebesgeschichte beginnt & ich finde, dass dieses Paar zwar sehr gegensätzlich ist, jedoch passen sie einfach trotzdem super zusammen.


Ryan Francis Atwood (Benjamin McKenzie): 
Er ist eigentlich die Hauptperson in dieser Serie, der einfach alles auf den Kopf stellt. Die komplette Familie Cohen, aber auch Marissa Cooper. Der Mix aus Familienleben, Liebesleben & eben seinem eigenen Privatleben, das ihn nicht wirklich los lässt, wird super dargestellt. Er, der arme Ghettojunge verliebt sich in ein reiches Mädchen. Wirklich sehr spannend, zwar etwas klischeehaft, aber trotz alledem schön. Außerdem denkt man anfangs, dass er ein ganz schöner Badboy ist, was er aber zum Glück in Sachen Marissa schnell ablegt & für sie kämpft.....


James "Jimmy" Cooper (Tate Donovan): 
Marissas & Kaitlins Papa ist wirklich recht nett. Ja, nett beschreibt ihn ganz gut. Er ist kein starker Mann, ist an sich sehr sensibel, labil, nicht wirklich charakterstark & hat einfach kein glückliches Händchen in Sachen Erfolg im Job. Lässt seine Familie auch irgendwann mehr oder weniger im Stich, will sein eigenes Ding durchziehen.  Sehr schade & doch tritt er noch vereinzelt auf, wird ab & zu noch hineingeschnitten, spielt aber keine tragende Rolle mehr mit der Zeit.


Julie Cooper (Melinda Clarke): 
Ist die geldgierige, aufgetakelte Mutter von Marissa & Kaitlin. Ihr ist es egal wo das Geld herkommt, hauptsache sie kann es ausgeben. So oder so ähnlich kommt sie am Anfang der Serie rüber. Doch als Jimmy mehr oder weniger sein Job verliert sinkt sie sehr tief, doch überwindet auch dies. Tief in ihrem Herzen ist sie eine liebe Person, doch steht sie einfach etwas über den Dingen, denkt sie wäre etwas besseres & es ist einfach schwer mit ihr warm zu werden. Sie dreht auch einige Dinger, bei denen man den Kopf schüttelt, vernachlässigt ihre Töchter, hat viele verschiedene Männer (u.a. Summers Dad) etc.


Marissa Cooper (Mischa Barton): 
Marissa ist eine zarte, aber starke Person. Sie hat zu Anfang einen Freund, der sie ziemlich im Griff hat, nicht wirklich liebt etc. Doch dann kommt Ryan & rettet sie wie ein Prinz auf dem weißen Pferd. Natürlich ist er in den Augen ihrer Mutter kein wirklich guter Fang, doch als Zuschauer merkt man einfach, dass er ihr gut tut & sie stärkt. Sie hat auch keinen wirklich stabilen Charakter, trinkt gerne oder nimmt Drogen. Was ich sehr erschreckend fand & auch das Bild von ihr sehr verändert hat.


Kaitlin Cooper (Shailene Woodley, Willa Holland): 
Die kleine Schwester von Marissa wird nicht oft gezeigt, wird auch von zwei verschiedenen Schauspielerinnen gespielt - je nach Alter. Zu ihr gibt es an sich auch nicht viel zu sagen, weil sie einfach keine tragende Rolle spielt & eher im Hintergrund bleibt. In der vorletzten & letzten Staffel, als sie etwas älter ist, tritt sie nochmal für ein paar Folgen auf, hat auch ein paar tragende Szenen, sticht aber nicht sonderlich heraus.


Summer Roberts (Rachel Bilson): 
Die quirlige, beliebte & hübsche Summer, die unerreichbar für Seth scheint, verliebt sich aber, nach einigen Versuchen dies nicht zu tun, in ihn. Der Kampf, den sie gegen sich selbst ausübt ist schon enorm & irgendwann ergibt sie sich & durchlebt mit Seth wirklich viele Höhen & eben auch Tiefen. Auch als Summer wegzieht, verbindet sie mit Seth immer noch ein unsichtbares Band. Die beiden gehören auch einfach wie Ryan & Marissa zusammen.


Caleb Nichol (Alan Dale): 
Er ist der Vater von Kirsten, streng, erfolgreich & einfach kein wirklicher Vater für sie. Er braut auch viel Mist, ist nach außen hin recht erfolgreich, vererbt nach einem Herzinfarkt aber einige Schulden.


Taylor Townsend (Autumn Reeser): 
Was eine nervige & hinterhältige Person dachte ich als sie in der dritten Staffel aufgetaucht ist. Doch mit der Zeit wurde sie immer angenehmer, hat die Serie sogar bereichert, ja sogar etwas erfrischt würde ich sagen.

Meine Meinung

Die Serie erinnert mich sehr an Gossip Girl, auch wenn die Location natürlich eine ganz andere ist. Aber eben das Thema arm-reich, dann die Ähnlichkeiten der Schauspieler (blond-dunkelhaarig) ist wirklich sehr nahe dran. Aber nichts desto trotz hat mir die Serie sehr gut gefallen, auch wenn ich sie wirklich kurz fand. Vier Staffeln sind doch nichts, aber nachdem Marissa gestorben ist, waren leider die Einschaltquoten nicht mehr wirklich prickelnd, was ich auch irgendwie verstehen konnte. Schade wars trotzdem & ich wäre den Darstellern gerne noch etwas gefolgt. Wer also auf Gossip Girl oder generell Familienserien steht, sollte sich O.C. California nicht entgehen lassen.


Wer von euch schaut O.C. California?
Was haltet ihr von der Serie?
Wer wurde neugierig gemacht?

Dienstag, 8. Juli 2014

{Review} Waiting For Forever

*Dieser Film wurde mir von PureOnline kostenfrei zur Verfügung gestellt, weshalb es sich um Werbung handelt, dies hat jedoch meine Meinung über den Film nicht beeinflusst.

Von PureOnline habe ich die Möglichkeit bekommen zwei Filme vor der DVD Veröffentlichung zu sehen und im Anschluss zu resezieren. Da mir beide Filme von den Trailern und Storylines sofort zugesagt haben, habe ich mich wirklich sehr über diese Chance gefreut und möchte mich bevor es los geht deshalb auch noch einmal bedanken. Meinen Filmgeschmack kann ich mittlerweile sehr gut einschätzen, weshalb mir sofort klar war, dass wohl beide Filme bei mir einen Volltreffer landen würden. Die Kritik zum Ersten gibt es heute, bei dem ich mich vor allem auf Rachel Bilson gefreut habe. Das Urheberrecht des Posters, Trailer und der Inhaltsangabe liegen bei Capelight Pictures.



Allgemeines:
Titel: Waiting For Forever
Deutsches Dvd Erscheinungsdatum: 11.Juli 2014
Produzent: James Keach
Genre: Romanze, Drama
Länge: 1 Stunde 34 Minuten
Cast: Rachel Bilson, Tom Sturridge, Richard Jenkins, Blythe Danner, Matthew Davis, Scott Mechlowicz, Jaime King und Nikki Blonsky





Inhalt: Obwohl sie als Kinder die besten Freunde waren, haben sich Emma und Will mittlerweile aus den Augen verloren – sie lebt als Schauspielerin in L.A., er verdient sein Geld als Straßenkünstler. Was Emma jedoch nicht ahnt: Will war all die Jahre in sie verliebt und immer in ihrer Nähe. Als ihr Vater schwer erkrankt, kehrt Emma zurück nach Hause. Will folgt ihr. Doch als seine große Liebe plötzlich vor ihm steht, verläuft nichts nach Plan ...





Kritik: Bei Waiting For Forever handelt es sich zwar um einen kleinen Independent Film, aber er kann definitiv mit den großen Blockbustern mithalten und schafft genau das, was dort meist fehlt: Er lässt einen mitfühlen. Und dies liegt nicht nur an den tollen Schauspielern, sondern auch an der Storyline des Filmes, die ins Herz geht und sich von anderen Liebesfilmen unterscheidet. Sympathieträger des Filmes ist hierbei Will, da er ein Charakter ist, der einem sofort ans Herz wächst und mit dem man aufgrund seiner tragischen Vorgeschichte mitleidet. Man könnte ihn zwar als "verrückt" abstempeln, aber genau das macht ihn so liebenswert. Zudem habe ich noch nie einen Charakter erlebt, der wirklich über einen ganzen Film nur im Pyjama zu sehen war, ohne dass es mich stört. Gut am Anfang ist man vielleicht etwas irritiert, aber es passt einfach zu ihm und bald lernt man auch die Tiefe hinter dem Charakter kennen, was definitiv eine der Stärken des Filmes ist. Denn eigentlich ist Will einer dieser ganz tragischen Filmcharaktere, der einfach nie über den Tod seiner Eltern hinweggekommen ist und sich nicht traut Emma seine Liebe zu gestehen.


Vor allem letzteres ist eine Situation die jedem von uns bekannt ist. Wir alle hadern doch damit jemanden die Liebe zu gestehen aus Angst  verletzt zu werden und oftmals verpasst man dadurch die Chance etwas ganz tolles zu erleben. Selbst Jahre später fragt man sich noch: Was wäre wenn? Will reist Emma deshalb immer hinterher. Hört sich zwar erstmal wie ein Stalker an, aber in diesem Fall ist es wirklich süß und man kann es auch nur verstehen, wenn man den Film gesehen hat.  Die Freundschaft von ihm und Emma in ihrer Kindheit hat mich zudem sehr an mich und meinen Besten Freund erinnert. Wir kennen uns auch schon unser ganzes Leben, sind mit einander aufgewachsen, durch dick und dünn gegangen, haben jeden Tag zusammen verbracht und sämtliche Krisen miteinander überstanden. Genau das haben diese beiden auch getan und daraus entsteht eine unglaublich süße Liebesgeschichte, die für den Zuschauer alles mitbringt: Freude, Schmerz, Momente in denen man sich ärgert und auf Emma einreden möchte und auch einige spannende Wendungen, mit denen man wohl nicht gerechnet hätte. An vielen Stellen kamen mir wirklich die Tränen z.B. als Emma ihren Vater verliert oder wir Wills Geschichte erfahren.  Die Rückblicke in die Kindheit sind hierbei immer eine tolle Abwechslung zur harten Realität, in der es für beide Protagonisten nicht unbedingt gut läuft.

Die Storyline kann also schon einmal überzeugen, doch auch schauspielerisch bin ich überzeugt. Rachel Bilson finde ich, seit ich sie das erste mal in OC California gesehen habe, sowieso in jedem Film und jeder Serie klasse. Und nicht überraschend finde ich auch den Schauspieler hinter Will, Tom Sturridge wirklich toll. Von ihm habe ich bisher noch gar nichts gesehen, doch für mich hat er perfekt in diese verrückte, liebenswerte Rolle gepasst. Er holt den Zuschauer einfach ab und sorgt für die ganz großen Emotionen, weil er selbst noch wie ein kleines Kind ist, dafür jedoch auch irgendwie befreit ist und einfach nur Spaß haben kann. Zudem gab es noch weitere meiner Serienlieblinge zu sehen, da auch Matthew Davis eine Rolle im Film hatte, bei der er mal eine ganz andere Seite zeigt und ebenso erging es mir mit Jaime King, die ich normalerweise nur als das Biest Lemon sehe. Jeder der also auf Romantik steht und hierbei auch einmal eine ganz andere Storyline sehen möchte, die von der Norm abweicht und eine eigene Geschichte erzählt, der sollte sich Waiting For Forever unbedingt auf DVD zu legen.

Fazit: Nicht immer muss man zu großen Blockbustern greifen, um einen tollen Film zu sehen, denn auch kleinere Filme können überzeugen und in Waiting For Forever findet sich alles wieder: lustige, schöne, traurige und überraschende Momente, die für die ein oder andere Träne sorgen und noch von einem tollen Cast gekrönt werden. 4 von 5 Sternen, da es leider ein paar kleinere Längen gab, aber ansonsten war der Film wirklich wunderschön!


Credit: Poster, Inhalt, Trailer: Capelight Pictures



Wer kennt den Film?
Wen konnte ich neugierig machen?
Seit ihr auch ein Fan von Rachel Bilson?