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Dienstag, 12. Oktober 2021

Monatsrückblick September: Erlebt, Gesehen, Gebloggt

 

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Monatsrückblick: Erlebt im September:

 

Mit dem September verbinde ich immer das Ende des Sommers, sodass ich versuche, die letzten warmen Tage noch etwas zu genießen. Zum einen habe ich viel gelesen (natürlich draußen auf dem Liegestuhl), war mit meiner Besten Freundin spazieren oder Eis essen, zum anderen habe ich das schöne Wetter aber auch noch für ein spontanes Shooting mit einem Freund genutzt. Wir beide teilen die Liebe zur Fotografie und hatten einen ziemlich lustigen und produktiven Tag, denn die Ergebnisse, die ihr auch auf der Collage seht, gefallen mir unfassbar gut. Geshootet haben wir zwei Looks, sodass es noch eine weitere Bildreihe geben wird. Ich hoffe ja, dass wir auch im Herbst noch einmal ein paar warme Herbsttage bekommen, damit wir noch einmal losziehen können. Parallel dazu stand auch die Einschulung meiner kleinen Nichte, die jetzt gar nicht mehr so klein ist, an. Bei Kaffee, Kuchen und bestem Wetter hat sie uns freudestrahlend von ihrem ersten Tag und ihrer sympathischen Lehrerin erzählt. Bislang ist alles super, hoffen wir mal, das bleibt so und die Begeisterung hält noch lange an. Mir wurde an diesem Tag bewusst, wie schnell die Zeit vergeht und wie flott Kinder groß werden. Mit meinen Kommilitonen, da wir mittlerweile quer in Deutschland verteilt sind, habe ich hingegen über Videochat geplaudert, das hat sich durch Corona bei uns nun fest etabliert, dass wir uns regelmäßig über Skype treffen und einen schönen Abend verbringen. Ich finde es schön, dass wir so den Kontakt halten und natürlich auch größere Treffen planen. 



Darüber hinaus standen auch wieder aktive Dienste in der Bücherei an, nachdem wir eine kleine Sommerpause gemacht hatten. Den Austausch über Bücher mit unseren Mitgliedern habe ich vermisst und somit war meine Freude über den ersten Dienst groß. Aktuell rühren wir ein bisschen die Werbetrommel, um neue Mitglieder zu gewinnen und die Verjüngung des Teams zu kommunizieren, deshalb ging es mit meiner Mum dann auch Flyer verteilen. Für unsere Regionalzeitung war ich auch wieder im Einsatz, das Highlight im September war dabei der Besuch einer Theaterpremiere. Aufgeführt wurde "Rache ist Süß", eine Verwechslungskomödie, bei der mir die erste Hälfte etwas besser als die Zweite gefallen hat, da schlich sich dann doch ein Stereotyp zu viel ein. Trotzdem hatte ich einen schönen Abend, habe viel gelacht und auch die Schauspieler und Schauspielerinnen waren mit Leidenschaft bei der Sache. Etwas wehmütig bin ich hingegen über den Fakt, dass nun mein Nebenjob als Hiwi an der Uni zu Ende ist, das macht es noch einmal etwas finaler, dass meine Tage als Studentin gezählt sind. Nach wie vor ein komisches Gefühl, aber ich freue mich auf das neue Kapitel, auch wenn ich noch nicht genau weiß, wo ich landen werde. Meine Kollegen und Kolleginnen sowie die Zusammenarbeit mit den Dozenten und Dozentinnen werde ich vermissen und in guter Erinnerung behalten.


 

 

 

Monatsrückblick: Gesehen im September:

 

Filme:

 



Urheberecht: LEONINE Studios


Palm Springs (Komödie // Amazon Prime)

 

Mit "Plam Springs" kam bei Amazon Prime vergangenen Monat eine leichte Sommerkomödie ins Programm, die das Konzept "Zeitschleife" auf ganz eigene Art und Weise interpretiert und mir sowohl aufgrund der Storyline als auch der Chemie der beiden Hauptfiguren gut gefallen hat. Andy Samberg spielt Nyles, der schon seit geraumer Zeit ein und denselben Tag immer wieder aufs Neue erlebt und sich damit abgefunden hat, den Rest seines Lebens als Gast auf einer Hochzeit zu verbringen. Als er dann Sarah mit in die Zeitschleife holt, findet diese sich jedoch nicht einfach mit diesem Schicksal ab, sondern sucht Wege aus der Schleife raus. Dabei entwickeln die beiden natürlich Gefühle füreinander. Eine bekannte Prämisse, die hier aber innovativ, unterhaltsam und charmant umgesetzt wird. Die Gags funktionieren, die Figuren ebenfalls und die Besetzung ist gelungen. Nicht jede Wendung schockiert, aber trotzdem hat der Film noch die eine oder andere Überraschung zu bieten. Ich mochte vor allem das Ende, dass nicht alles für den Zuschauer ausformuliert. 





Urheberrecht: Netflix


Afterlife of the Party (Komödie // Netflix)

 

Überrascht hat mich auch Netflixs neueste Rom-Com "Afterlife of the Party", in der das Partygirl Cassie nach einer durchgefeierten Nacht bei einem Unfall ums Leben kommt. Sie kann jedoch erst weitergehen, wenn sie ihre offnenen Rechnungen begleicht. Drei Menschen stehen dabei auf ihrer Liste: Ihre Mutter, die sie früh verlassen hat, ihr Vater, der mit ihrem Tod nicht abschließen kann und ihre Beste Freundin, mit der sie sich am Abend ihres Todes gestritten hat. Ich hatte erwartet, dass der Film trashig sein würde, ist er dann aber nicht, sondern die bekannte Prämisse wird berührend, humorvoll und mit ganz viel Herzblut umgesetzt, sodass mir doch mehrmals die Tränen kamen. Der Cast gefällt mir ebenfalls gut, vor allem Victoria Justice und Midori Francis harmonieren als beste Freundinnen perfekt. Wer Lust auf eine schöne Rom-Com hat, der macht hier nichts Falsch. Der Film eignet sich auch wunderbar für die Vorweihnachtszeit. 




Kurzmeinung:


Sweet Girl (Action // Netflix): Bei "Sweet Girl" hatte ich hingegen mehr erwartet. Es ist ein solider Actionfilm von Netflix, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die Darsteller sind namhaft und machen einen guten Job, beim Skript wäre hingegen mehr drinnen gewesen. Für mich gab es doch ein paar Längen zu viel und auch die finale Wendung hat mich nicht aus den Socken gehauen. Da ist dann doch alles etwas zu generisch.




 

Serien:

 



Urheberrecht: Sky Österreich


Die Medici (Historie // S2 + S3 // Disney+)

 

Nachdem es bei Amazon Prime mit der Serie nach der 1. Staffel nicht weiterging, habe ich mir Staffel 2 auf DVD gegönnt und dank Disney+ gleich im Anschluss noch Staffel 3 gebingt. Inhaltlich gibt es einen Zeitsprung, sodass die beiden Staffeln auch unabhängig von Staffel 1 angeschaut werden können. Im Mittelpunkt steht diesmal Lorenzo De Medici, der aufgrund seiner Förderung von Kunst und Literatur den Beinamen der Prächtige trägt, und unter dessen Herrschaft Florenz aufblühte. Seine Familie lenkte für Jahrzehnte die Geschicke der Stadt, ein Status, der nicht ohne Intrigen, Lügen und Morde gehalten werden konnte. Zahlreiche Mordfälle werden mittlerweile mit den Medicis in Verbindung gebracht und konnten in den vergangenen Jahren dank neuester Forschung aufgeklärt werden. Die Serie nimmt sich einige kreative Freiheiten, beispielsweise bei der Beziehung von Guiliano und Simonetta, Historiker und Historikerinnen gehen davon aus, dass die beiden keine Affäre hatten. Sie ist auch nicht in einem Keller gestorben, wie in "Die Medici" gezeigt. Was in Staffel 2 keine Beachtung erhält, dafür aber den Tatsachen entspricht: Guiliano hatte eine Mätresse, die ihm einen unehelichen Sohn schenkte. Kurz nach seinem Tod sollte er verheiratet werden. Besager Sohn taucht dann in Staffel 3 plötzlich auf, das hätte besser eingeleitet werden können. Daneben gibt es mit Bernardo in Staffel 3 eine Figur, die komplett der Fantasie der Autoren entsprungen ist und Lorenzo beeinflusst. In der Realität gingen alle Entscheidungen auf sein Konto, denn er brauchte niemand, der ihm Taten einflüsterte. Ob die Produzenten Lorenzo dadurch nicht als sympathischen Helden verlieren wollten oder Bernardo seine dunkle Seite darstellte, sei mal dahingestellt und ist offen zur Interpretation.

Bei den Fakten bleibt man vor allem bei den politischen Intrigen, die mir auch erzählerisch am besten gefallen haben, sowie bei den Ereignissen rund um die Pazzi-Affäre. Obwohl mir die Geschichte bekannt war, mündeten die Ereignisse in ein emotionales, trauriges Finale, bei dem vor allem Daniel Sharman schauspielerisch glänzen durfte. Er hat die Wut und Rachegelüste von Lorenzo perfekt eingefangen und die charakterliche Änderung von hoffnungsvoll, idealistisch, getrieben von dem Wunsch besser als der eigene Vater zu sein zu rasend vor Wut und geplagt von Trauer gelungen umgesetzt. Stellenweise wirkte Staffel 2, gerade in Bezug auf die Beziehungen wie "Reign", aber die Serie fängt sich und wird gegen Ende und mit Staffel 3 immer besser. Besonders gut eingefangen ist die Beziehung zwischen Lorenzo und Clarice, eine Pflichtehe, die mit Gefühlen beiderseits einherging und in der auch Clarice eine wichtige Funktion übernahm. Wir wissen nicht viel über sie, aber in Briefen wird ihr Einfluss auf Lorenzo und ihre ungewöhnliche Stellung für eine Frau, hervorgehoben, sodass es Sinn macht, dies auch in der Serie zu zeigen. 






The Bold Type (Drama // 5. Staffel // Amazon Prime)

 

Weiterhin habe ich auch "The Bold Type" beendet, wo lediglich sechs Episoden auf dem Plan standen. Somit war schon im Vorfeld klar, dass die Handlungsstränge übereilt zum Abschluss gebracht werden würden. Nicht überraschend, ist das Tempo der finalen Staffeln problematisch, während sich für unwichtige Szene oft viel Zeit genommen wurde, sind andere Probleme, wie Janes Kampf als Führungskraft oder Suttons Alkoholproblem, schnell wieder Geschichte. Natürlich hätte die Serie für einen ordentlichen Abschluss mehr Folgen gebraucht, vor allem um das Thema Alkoholismus in aller Tiefe zu beleuchten, aber die Entscheidung wurde nicht von den Beteiligten sondern vom Studio gefällt. Am Ende mussten die Kreativen hinter der Serie das Beste aus der Situation machen und das ist ihnen in vielen Momenten gelungen. Somit kann ich diesen Punkt nicht kritisieren, denn alles in allem wird doch ein Abschluss geliefert, der mich traurig gestimmt hat, der aber auch funktioniert. Sicherlich ist so manches Pairing Fan-Service, dass hätte es für mich nicht gebraucht, aber ich kann damit leben. Für mich zerstört die finale Staffel keinesfalls die Serie, wie dies in der Vergangenheit öfter mal der Fall war (z.B. bei "Game of Thrones", "The 100" oder "Chilling Adventures of Sabrina"). Nach wie vor bleibt "The Bold Type" eine meiner liebsten Dramaserien, eine Nischenserie für Mit-Zwanziger, die auf unterhaltsame Art und Weise aktuelle Probleme aufgreift, von der ich gerne mehr gesehen hätte.

 

 

 



Urheberrecht: Hulu


The Handmaids Tale (Dystopie // 4. Staffel // MagentaTV)


Erste Ermüdungserscheinungen machen sich bei "The Handmaid's Tale" bemerkbar, wobei das nach wie vor Meckern auf hohem Niveau ist, denn die Serie ist auch in Staffel 4 qualitativ hochwertig, sowohl was die Schauspielleistung als auch die Bildsprache anbelangt. Ab und an wird der Close-Up auf Junes Gesicht nur etwas zu oft eingesetzt, sodass das Stilmittel ab einem gewissen Punkt seine dramatische Wirkung verliert und es schleichen sich doch ein paar Logiklöcher sowie etwas Fan-Service ein. Mit Blick auf das neue Abtreibungsgesetz in Texas, ist die Serie jedoch aktueller denn je und inkorporiert auch dies wieder in die Storyline. "The Handmaid's Tale" bleibt realistisch und schockierend. Gut getan hat der Serie auf jeden Fall der Ortswechsel, das war längst überfällig, aber hier möchte ich nicht spoilern, da die meisten die Serie bei Amazon Prime schauen dürften. Highlight der Staffel war für mich Mckenna Grace, die es als junge Ehefrau in Gilead zu sehen gibt, denn sie hat alle an die Wand gespielt. Mit ihren 15 Jahren ist sie übrigens auch genauso alt, wie die Figur, die sie spielt, was die ganze Situation noch beklemmender macht. Zum Abschluss bleibt mir nur zu sagen, dass ich gespannt der fünften Staffel entgegenblicke, auch wenn ich finde, dass die Serie damit zum Abschluss kommen sollte. 





Grey's Anatomy (Drama // 17. Staffel // wöchentlich, Disney+)

 

Auf Disney+ habe ich in den letzten Monaten hingegen noch "Grey's Anatomy" verfolgt, wo es den Produzenten nach 16. Staffeln doch noch gelungen ist, eine hochwertige Staffel aufs Papier zu bringen. Das lag am Corona-Handlungsstrang, bei dem die Autoren erneut ihr Fingerspitzen-Gefühl bewiesen. Ich hatte so oft Tränen in den Augen, weil die Schicksale der Patienten, aber auch der Angestellten des Krankenhauses realistisch und berührend umgesetzt wurden. Ich fand es super, dass ihnen allen eine Stimme gegeben und gezeigt wurde, was Krankenhausmitarbeiter und Mitarbeiterinnen Tag für Tag durchmachen mussten. Gefühlt wurde dies auch hierzulande schnell wieder vergessen, denn Newsflasch, Klatschen allein reicht nicht. Nun müssen auf die vielen Worte und die Solidarität auch Taten folgen, am Besten in Form besserer Löhne und Arbeitsbedingungen. Daneben kommunzierte "Grey's Anatomy" in den USA aber auch eine wichtige Botschaft: Tragt eine Maske, haltet euch an die AHA-Regeln und schützt euch und andere. "Grey's Anatomy" tat somit das, was der Präsident Trump zu diesem Zeitpunkt hätte tun müssen, was sicherlich auch ein Grund für die ausführliche Storyline rund um COVID darstellen dürfte. Stellenweise hatte ich abseits dessen tatsächlich das Gefühl, dass es die letzte Staffel werden könnte, denn durch Merediths gesundheitliche Lage hatten die Produzenten die Möglichkeit einige Fan Favoriten zurückzuholen. Ich habe mich über jeden Gastauftritt unglaublich gefreut, da ich die Figuren vermisst habe. Der Anfangscast war einfach der Beste. Nachdem Staffel 18 nun in den USA gestartet ist und erneut einige Gastauftritte angekündigt wurden, bin ich gespannt, ob danach Schluss ist, denn auch die 17. Staffel ging mit größeren Abschieden einher, gleich mehrere Darsteller haben die Serie verlassen. Am meisten vermissen werde ich DeLuca (wo ich finde, dass beim Mental Health Handlungsstrang wesentlich mehr drinnen gewesen) und Jackson Avery (bitte gebt uns ein Spin-Off mit ihm und April), die für mich die Serie in den letzten Staffeln mitgetragen hatten.


 

 

 

 

Monatsrückblick: Gebloggt im September:

 

 

Serien Talk: Streaming-Neuheiten September

Kino Neustarts September

 Monatsrückblick August: Erlebt, Gesehen, Gebloggt

Serien-Neustarts im Herbst/Winter (Netflix, Prime, Disney+)

Kolumne: Nach der Bundestagswahl oder der Niedergang der Volksparteien

 

  


Welche Highlights hatte der September bei euch zu bieten?
Was habt ihr gesehen oder gelesen?



2 Kommentare :

  1. Sehr schön, das freut mich, dass dir Palm Springs auch gefallen hat :)

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  2. Hi Nicole,

    nun machst du mich neugierig auf „Palm Springs“. Den Film hatte ich bisher nicht auf meiner Watch-List. „Afterlife of the Party“ fand ich auch überraschend sehenswert für eine Rom-Com mit geistreichen Einflüssen. Obwohl das Konzept nicht neu ist, fühlte ich mich überwiegend gut unterhalten (und teils berührt) und mochte den Cast.

    Wirklich schade, dass „The Bold Type“ nun ausgespielt hat. Ich mochte die Serie, obwohl ich mit den ersten Folgen der vierten Staffel nicht ganz warm geworden bin. Bei Staffel 5 hätte ich mir nun widerum auch mehr Folgen gewünscht. Mit dem Ende bin ich aber sehr zufrieden. Für mich ein guter Abschluss – und ich bin nicht mehr in den Mit-Zwanzigern (fühle mich aber oft so). :-)

    Ich habe zuletzt die Serie „Superstore“ auf Netflix gesehen und habe gemerkt: Voll mein Humor.

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